Ä* Dachdecker lstratze Bö. ' $ub‘ Bitnrnem’ Mägen. ij. &l«k< N 25. '• Apon. ^ito. ÄS?* ^nfttngttCommii XL G 1000 btförber *^®NiÖ6mfönnt? esucht durch in, SckerSwrg 52, zuverlässige a einem kleinen gesucht. -raße HA, III. £4 J »&j***. Wnj btm Qiffoj l,n tarliui: >tan Lilie YoKdLN-ltt doll« rttheilcy: FaZNkn. gute 1 j, billigkk & Marsily, Anfottn ■neroheent, Mainz, in Giessen, i Langsdorf. ae ti-te volkstümliche X» billig igfennji. mj8L Tcr GUzene«. Anirtger crid)tinl täglich, ■v Ausnahme deS Montags. Die Gießener yemtrten 6 rdKet werden dem Anzeiger oiaxiu 1) dreimal de gelegt. Freiiaq hcn 11. August_____ Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. j'ttiS Vierteljähriger Avonncmentspreisr 2 Mark 20 Pfg. unk Bringerlohn. Durch die Bost bezöge» 2 Mart 50 Pjg. Redaction, Expeditio» und Truckerei: KLulfiratze Ar.7. Fernsprecher 61. Gratisbeilage-. Gießener Kamilienblätter tags, waS folgt: Artikel I. § in der Train in farmirr. bis vom 1. October 1893 Gegeben an Bord M. Y. „Hohenzollern" Cowes, den die die die die die 538 173 465 494 37 23 7 21 Bataillone und Halbbataillone, Escadrovs, Batterien, Bataillone, Bataillone, Bataillone, Bataillone Alle Annoncen-Bureaux de» In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Vom 1. October Infanterie in Cavallerie in Feld-Artillerie in Fuß Artillerie in Pioniere in Eifenbahntruppen 2. die S. 131). § 2. Mannschaften, welche nach einer zweijährigen acttven Dienstzeit entlassen worden sind (§ 1), kann im ersten Jahre nach ihrer Entlassung die Erlaubniß zur Auswanderung auch in der Zeit, in welcher sie zum activen Dienst nicht einberusen Etat, zur Anwendung. Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhandigen Unterschrift Knnabme von Anzeigen zu der Nachmittag» für den folgenden Tag erscheinenden Nummer b,S Borin. «0 Uhr. : des angeführten Zeitraumes. ) Artikel IV. Die §§ 1 und 2 des Gesetzes, betreffend ; die Friedenspräsenzstärke des deutschen Heeres, vom 15. Juli : 1890 (Reichs-Gesetzbl. 1890 S. 140) treten mit dem 1. October 1893 außer Kraft. . Artikel V. Gegenwärtiges Gesetz kommt in Bayern na» näherer Bestimmung des Bündnißvertrages vom 23 November 1870 (Bundes-Gesetzbl. 1871 S. 9) unter III § 5, in Württemberg nach näherer Bestimmung der Militärconvention vom 21./25. November 1870 (Bundes-Gesetzbl. 1870 S. 658), vorbehaltlich der Vereinbarung zwischen den Militär- Verwaltungen Preußens und Württembergs wegen der Ueber- führung des Fuß Artillerie-Bataillons Nr. 13 auf preußischen Amts- und rlnzeigsblatt für den "Kreis Gietzen Deutsches Reich. Berlin, 9. August. Ueber die ferneren Reisedispositionen des Kaisers wird gemeldet, daß der Monarch Dienstag Abend 8 Uhr Helgoland verlassen hat. die Ankunft des Kaisers im westlichen Theil der Ostsee dürste Bestimmungen in Straft: § 1. Während der Dauer der Dienstpflicht im stehenden Heere sind die Mannschaften der Cavallerie und der reitenden Feld'Artilletie die ersten drei, alle übrigen Mannschaften die ersten zwei Jabre zum ununterbrochenen Dienst bei den Fahnen , ___________ ______ „ verpflichtet. Im Fall nothwendiger Verstärkungen können unb beigedrucktem Kaiserlichen Jnsiegel. aus Anordnung des Kaisers die nach der Bestimmung des i ersten Absatzes zu entlassenden Mannschaften im activen Dienst zurückbehalten werden. Eine solche Zurückbehaltung zählt sür eine Uebung, in sinngemäßer Anwendung des letzten Absatzes des § 6 des Gesetzes, betreffend die Verpflichtung zum Kriegsdienst, vom 9. November 1867 (Bundes-Gesetzbl. 1867 Donnerstag dcn 10. August erfolgen. Der Kaiser wird dort noch etwa vier Tage lang Flottenbesichtigungen vornehmen. . Berlin, 8. August. Der Kaiser hat der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen neue Satzungen verliehen und zugleich die Geheimrathe Sauppe und Ehlers zu Secretären der beiden Klassen ernannt, aus denen die Gesellschaft hinfort besteht. Die Gesellschaft wird nun den übrigen drei gelehrten Körperschaften Deutschlands, den Akademieen in Berlin und München und der Königlich sächsischen Gesellschaft der Wiffenschasten in Leipzig Das Gesetz, betreffend die Friedenspräsenzstärke des deutschen Heeres ovm 3. August 1893 hat folgenden Wortlaut: Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen rc. verordnen im Namen des Reichs, nach erfolgter Zustimmung des Bundesraths und des Reichs- sind, verweigert werden. Die Bestimmung des § 60 Ziffer 3 des Reichs Militärgesetzes vom 2. Mai 1874 (Reichs Gesetzbl. 1874 S. 47) findet auf die nach zweijähriger aciiver Dienstzeit entlassenen Mannschaften keine Anwendung. Auch be- dürfen diese Mannschaften keiner militärischen Genehmigung zum Wechsel des Aufenthalts. § 3. Mannschaften der Cavallerie und der reitenden Feld-Artillerie, welche im stehenden Heere drei Jahre activ gedient haben, dienen in der Landwehr ersten Aufgebots nur drei Jahre. § 4. Alle diesem Artikel entgegenstehenden Bestimmungen, insbesondere die bezüglichen Festsetzungen des § 6 des Gesetzes, betreffend die Verpflichtung zum Kriegsdienst, vom 9. November 1867, und des § 2 des Artikels II des Gesetzes, betreffend Aenderungen der Wehrpflicht, vom 11. Februar 1888 (Reichs-Gesetzbl. 1888 S. 11) treten außer f Artikel III. Die Bestimmungen des Artikels II § 1, erster Absatz, finden für diejenigen Mannschaften, welche nach zweijährigem activen Dienst hiernach zur Entlnffung zu kommen hätten, im ersten Jahre nach Inkrafttreten dieses Gesetzes keine Anwendung,' jedoch zählt eine solche Zurückbehaltung für eine Uebung, desgleichen eine etwaige Einberufung während Haufen zu verwenden waren. Gesichert war sie durch eine starke Mauer, einen mit Wasser gefüllten breiten Graben und weiterhin durch den nur von Kundigen zu durchquerenden Sumpf, und auch das war nur in einzelnen Theilen des Jahres möglich. _ „ .., Das ist der Anfang von Gießen, der wohl zwischen 1130 und 1150 fällt, aber erst 1197 wird die Gleibergerin Salome als Gräfin von Gießen erwähnt. Von dieser ersten alten Burg, die hinter der Kirche stand, haben sich nur noch Theile der Grundmauern erhalten. Erst später sind als Burgmannenhäuser die von K. Leib, Färber Wallenfels und das 1893 abgerissene von Buchbinder Bourgeois gebaut worden. Erhalten aber hat sich wenigstens dem Namen nach der Burggrafen in der engen Gasse, die von der Marktstraße abzweigt.. , Als dann 1264 Gießen unter dem Landgrafen Heinrich dem Kind an Hessen fiel und für die Landesfürsten eine Wohnung nöthig wurde, reichte die alte Burg nicht mehr aus. Sie blieb noch die Wohnung des Amtmanns und einzelner Burgmannen, aber es wurde zu Ende des 13. oder spätestens zu Beginn des 14. Jahrhunderts eine neue Burg mit Bergfried und Pallas und allen nöthigen Nebengebäuden für die Landgrafen erbaut, und das ist das „alte Schloß", später Kanzlei oder Regieruugsgebäude genannt, mit dem Heldenthurm aus dem Brand- das Dach desselben — vorher war er zinnen- gefrönt, — ist aber neuer und stammt der Windfahne nach aus dem Jahre 1450, wo Ziegenhain und Nidda unter Landgraf Ludwig den Friedfertigen an Hessen sielen. Jedenfalls ist aber jetzt das alte Schloß das älteste noch stehende Gebäude Gießens. Wemi es auch nicht architektonisch hervorragend ist, so ist es doch in vielen Theilen und von verschiedenen Seiten gesehen, malerisch schon und dazu von hoher geschichtlicher Bedeutung. Seiner Baufälligkeit wegen sollte es bis auf den Heidenthurm abgerissen werden. Der § 1. Die Friedenspräsenzstärke des deutschen Heeres an Gemeinen, Gefreiten und Ober-Gefreiten wird für die Zeit vom 1. October 1893 bis 31. März 1899 auf 479229 Mann als Jahresdurchschnittsstärke festgestellt. An derselben finb die Bundesstaaten mit eigener Militärverwaltung nach Maßgabe der Bevölkerungsziffer beteiligt. Die Einjährig- Freiwilligen kommen auf die Friedenspräsenzstärke nicht in Anrechnung. Die Stellen der Unteroffiziere unterliegen in gleicher Weife wie die der Offiziere, Aerzte und Beamten der Feststellung durch den Reichshaushalts-Etat. In offenen liiteroffizierstellen dürfen Gemeine nicht verpflegt werden. 1893 ab werden Artikel II. Für die Zeit jiim 31. Marz 1899 treten bezüglich der Dienstpflicht folgende Feuilleton. Geschichtsbilder aus Gießen und Unigegend. (Fortsetzung.) XL Gründung von Gießen und sein Verhältniß zu Schiffenberg. Sehen wir uns die Gegend zwischen Gleiberg und Schissenberg, da wo die Wieseck in die Lahn mündet, clwas genauer an. Hier war, veranlaßt durch beide Gewässer uild ihr häufiges Uebertreten, ein weiter ausgedehnter Sumps, aus dem nur wenige kleine trockene Inseln hervorragten. Ganz nahe diesem Sumpfe lag auf einer Anhöhe gegen Süden das kleine Dorf Saltriffa mit einer dem hl. Petrus geweihten Kirche. Schon zur Zeit Karls des Großen wirds genannt, und dem Herrcngefchlecht derer von Selters sind wir auch als Zeugen auf der Stiftungsurkunde des Klosters Schisienberg begegnet. Eine andere Ansiedelung am Nordrande des Sumpfes nennt keine Urkunde, und zu Karls Zeiten wird sie längst wieder verschwunden sein. Nur das Gräberfeld mit Leichenbrand rechts am Wiefecker Weg gibt Kunde davon. Auch die in größerer Entfernung liegenden Ansiedelungen auf der Höhe des Trieb und in der Lindener Mark waren zu dieser Zeit schon wieder Wüstungen. Ueber 300 Jahre nach des großen Karls Tod und bald nach der Einweihung des Schiffenberg fühlten die Gleiberger Grafen das Bedürfniß zum> Schutz ihres neugegründeten Klosters mitten zwischen Gleiberg und Schiffenberg eine Burg zu erbauen. Sie wählten dazu -eine der drei größeren Inseln im Sumpfe- die Burg hatte weder Bergfried noch Palas, bot aber Raum für den Amtmann, für Burgmannen Lind Knechte, welche die Verbindungsfurl zwischen Glei- und Schiffenberg schützten und auch zu Vorstößen gegen feindliche ganz gleichgestellt. . . — Ueber die Finanzminister-Eonferenz wird aus Frankfurt gemeldet, daß sich bei den Beraihungen der Vertreter der verbündeten Regierungen über die allgemeinen Grundlagen der Reform betreffs der finanziellen Verhältnisse des Reiches zu den Einzelstaaten eine erfreuliche und allseitige Uebereinstimmung zeigte. Die Berathungen knüpsten an eine vom Reichsschatzaml vorgelegte Denkschrift an. Ferner erfährt man zu der geplanten Finanzresorm, daß von allen bisher bekannt gewordenen Steuerprojecten nur die Erhöhung der Börfensteuer als feststehend anzusehen ist, dagegen über alle anderen Pläne noch Untersuchungen und Verhandlungen stattfinden. — In der „Jllustrirten, Jagdzeitung" empfiehlt der Herausgeber, Oberförster Nitzsche, die Einrichtung von Reichsjagdscheinen und berechnet aus dieser Einrichtung, wenn der für ein ganzes Jahr gütige Jagdschein 20 Mark kostet, eine Einnahme von 5 Millionen Mark für das Reich. — Mit den Vernehmungen betontere ff enteil über die Regelung der Sonntagsruhe in Industrie und Handwerk wird im nächsten Monat begonnen werden- wie der „N. A. Z." gemeldet wird, sind die Gutachter aus dem Kreise der Arbeitgeber in Erzgruben, Kohlen- gruben und Hüttenwerken auf den 20. September nach Berlin berufen, während die Arbeitnehmer in denselben Berufszweigen durch die Gewerberäthe vernommen werden sollen. Frankfurt a. M., 9. August. Die heutige Con ferenz' s i tz u n g der F i n a n z m i n i st e r, die von 12 Uhr bis gegen halb sechs dauerte, war hauptsächlich derFiage der Tabakfabrikatsteuer gewidmet. Tie Debatte war sehr eingehend und, wie man vernimmt, wurden gegen den Steuervorschlag von mehr als einer Seite Einwendungen erhoben. Man ist aber zu einem — wenn auch nicht einstimmigen — Einverständniß gekommen, so daß also die Tabaksabrikat- steuer seitens der Vertreter der Regierungen im Princip als angenommen gelten darf. Hingegen läßt sich über die Hohe der Steuer und die Abmessung der Abstufungen nichts lagen. sie muß schon aus dem Grunde späterer Berathung üor* Plan war gerade in einer Zeit, wo der geschichtliche Sinn im Volke neu erwacht ist und wo Regierung und Regierte mit einander wetteifern, geschichtliche Ueberbleibsel aus alter Zeit zu sammeln und vor dem Untergang zu bewahren, mehr als unverständlich. Baufällig ist durch langjährige Vernachlässigung eigentlich nur das Dach, sowie die häßlichen, in späteren Jahrhunderten angeklecksten Fachwerkbantcn. Werden diese abgerissen, so weint Niemand denselben eine Thräne nach- das in Bruchsteinen erbaute eigentliche alte Schloß aber kann, in der alten Weise wieder hergestellt und neu gedeckt, wieder so lange Zeit stehn, als es schon gestanden hat und eine Zierde für die Stadt sein. Sie kann sich glücklich preßen, einen einsichtigen Stadtvorstand an der Spitze zu haben, dessen Bemühungen es gelungen ist, die drohende Gefahr von dem alten Schloß abzuwenden und es der Stadt zu erhalten. Aber Kanzlei ist es nicht mehr, auch nicht Kaserne oder Regierungsgebäude, darum gebe man ihm auch seinen alten ehrwürdigen Namen „altes Schloß" wieder, wie es durch Jahrhunderte geheißen hat. In der frühen Zeit, wo das alte Schloß erbaut wurde, war Gießen noch sehr klein. Es hatte nur zwei Thore, das eine in der Mäusburg schon 1314 urkundlich erwähnte, war eine Zollstätte, wo von den Durchreisenden eine Abgabe erhoben wurde - davon stammt auch der Namen. Es wurde 1530 abgebrochen. Das zweite stand in der Nähe deS Gasthauses zum Einhorn. Um die Stadt herum zog sich eine starke Mauer und ein breiter Wassergraben, von dem noch jetzt Theile vorhanden sind. So ist aus diesem kleinen Anfang nach und nach unser altes Gießen herausaewachsen. . Sowohl in Kriegs- wie in Friedenszeiten kamen Die hessischen Landgrafen nach Gießen, mehrfach auch flohen sie vor der Pest hierher. Immer wohnten sie in dem al en Schloß und viel später erst wählten sie das neue Schlotz 3. August 1893. (L. 8.) Wilhelm. Graf von Caprivi. behalten bleiben, weil erst, wenn das reichsfinanzielle Deckung-- Programm vollständig vorliegt, auch der auS dem Tabak zu ziehende Steuerertrag genau abgeschätzt werden kann. ES wird die Bemessung dieses MehrertrageS ganz davon abhängen, wie die Übrigen Steuerprojecte ausgenommen werden; mir anderen Worten: je weniger die anderen Sreuervorschläge Au-ficht auf Annahme haben, desto mehr muß der Tabak bluten, und umgekehrt. Wie schon gesagt, wird die Pro- ductionSsteuer sollen und dementsprechend der Tabakzoll genau um 45 Mark herabgesetzt werden. WaS die Art der Besteuerung betrifft, so ist eine Stempelung beim Fabrikanten in Aussicht genommen. ES werden drei Haupt« klaffen angenommen, Cigarren, Rauchtabak, Schnupftabak, innerhalb deren Abstufungen nach dem Werthe Platz greifen. Die Einführung von Banderollen, wie sie anderwärts in Gebrauch find, ist nicht beabsichtigt, vielmehr beschränkt sich die Aufsicht auf eine Buchcontrole, die unter thunlichster Schonung der kleineren Producenten durchgeführt werden soll. Ueberhaupt gedenkt man die Controle so weit zu erleichtern, als nur irgend möglich ist, um jede Schädigung der Betriebe fernzuhalten. Man hofft, daß das TabakfabrikatSsteuergefetz bereit- am 1. April in Kraft treten kann. — Auch über das Stempelsteuergesetz wurde berathen, und auch hierüber ist man, wie verlautet, zu einer gewissen Einigung gekommen, die indessen ganz allgemeiner Natur ist. Die Frage gilt in ihren Einzelheiten noch nicht al- spruchreif, weil gerade in der letzten Zeit beachtenSwerthe Mittheilungen über die Bedürfnisse des Geschäftslebens gemacht worden sind, die eine Berücksichtigung erheischen. Weitere sorgfältige Berathungen sind in Aussicht genommen, da die Absicht besteht, daS solide Geschäft thunlichst wenig zu belästigen. Endlich ist auch die Quittungssteuer in den Kreis der heutigen Berathungen gezogen worden. — Morgen beginnt die Sitzung um 10 Uhr Vormittags und wird bei der Fülle der noch zu erledigenden Aufgaben jedenfalls wieder bis Abend dauern. Doch hofft man alles Material zu bewältigen, so daß die Finanzminister bereits am Freitag ihre Heimreise antreten könnten. Daß bindende Beschlüsse jetzt nicht gefaßt werden können, versteht sich von selbst; über die hier getroffenen Abmachungen haben zunächst die einzelnen Regierungen und alSdann der Bundes- rath zu entscheiden. Frkf. Ztg. Ausland. — Die österreich-ungarische Doppelmonarchie befindet sich gegenwärtig in einer beneidenSwerthen wirthschaftS- politischen Lage, denn Oesterreich-Ungarn konnte nicht nur voriges Jahr einen Meistvergünstigungshandelsvertrag mit Deutschland abschließen, sondern Rußland bringt in diesem Jahre einen MeistvergünsügungSvertrag auf dem Präsentierteller Oefterreich-Ungarn entgegen, und sicher wird bei diesem Entgegenkommen in wenigen Tagen der österreich-russische Handelsvertrag abgeschlossen sein. Dieser freundlichen Haltung Rußlands gegenüber Oesterreich liegt nun aber offenbar die schlaue Berechnung zu Grunde, eventuell dadurch den Dreibund zu erschüttern, wir glauben aber, daß die Russen dabei die Rechnung ohne den Wirth gemacht haben, denn auch durch den besten österreich-ungarischen Handelsvertrag können die großen Gegensätze, welche Rußland und Oesterreich im Orient trennen, nicht überbrückt werden. Im Uebrigen aber kann es auch Deutschland Oesterreich nicht verdenken, wenn es mit Rußland einen Handelsvertrag abfchließt. Nerreste 2lad?rid>teiu Depeschen detz Bureau „Herold". Berlin, 9. August. Der Kaiser trifft am 10. September in Straßburg ein, woselbst er bis zum 14. September verweilt. lieber das 14. und 15. Armeecorps daselbst wird eine Kaiserparade abgehalten. BreSlau, 9. August. In Lublinitz sind die echten Pocken au-gebrochen. Dieselben wurden wahrscheinlich aus am Brand neben dem Zeughaus, jetzt Kaserne, zur Residenz. ES waren die Pflichten des Regenten, durch welche die Landgrafen int Frieden an den Sitz der Regierung gerufen wurden, in Kriegszeiten war es die Sicherheit, welche die starke Festung gewährte. Aber auch die reichen Jagdgründe um die Stadt waren oft die Ursache der landgräflichen Besuche. Die Hundögasse ist Beleg dafür, daß da früher die hochfürstlichen Himdeställe lagen. Aber gerade durch die Jagd war vielfach Veranlassung, daß die Landgrafen sowie die Regierungsbehörden Gießens mit Schisseuberg in nähere Beziehung traten. Namentlich waren hier mancherlei Streitigkeiten auszutragen, die zwischen dem Kloster und den Bauern oder der Regierung selbst nicht auSbleiben konnten. Der Wald selbst gab die meiste Veranlassung zu solchen Streitigkeiten. Der Bauer verstand sich nur schwer dazu, den Wald nicht mehr als sein unbeschränktes Eigenthum zu betrachten. Auch schon in diesen frühen Zeiten waren die verschiedenen EigeuthmnSgrenzen abgesteint, wer aber kümmerte sich darum? Nicht die Landesherren, nicht die Ritter, auch nicht die Bauern. Wer Bauholz brauchte, fällte die schönsten Bäume, und wuchsen sie nicht aus seinem Eigenthum, desto besser. Wer jagen wollte, jagte aas eigenem oder fremden Gebiete. So nahmen die Klagen über Waldverwüstungen und über Jagdbeeinträchtigungen kein Ende. Wie wildreich damals noch die Wälder unserer Gegend waren, geht aus der einen Thatsache hervor, daß 1459 bei einem einzigen Treibjaqen 150 Hirsche zur Strecke gebracht und in wenigen Tagen 1100 Stück Schwarzwild erlegt wurden. Landgraf Ludwig der Friedfertige (1413—1458) zog von Gießen auS oft mit 100 Reitern nebst Jägern, Spiel- teilten und großem Troß zur Jagd in die Wälder. Auch später noch waren diese sehr wildreich. Für viele Schissen- berger Cvmthure waren die Hetzjagden in den weiten umRußland eingeschleppt. ES wurde bereit- ein Tode-fall con* statin. Wie». 9. August. Gestern fand eine große Versammlung von Arbeitern de - Kleinhandels statt, lieber die Arbeitsdauer, die Sonntagsruhe und die Beschäftigung von Lehrlingen entstand eine lebhafte DiScusfion. Man einigte sich schließlich über eine Resolution, in welcher der Acht» ftundenarbeitStag, Beschränkung in der Beschäftigung von Lehrlingen, sowie die vierundzwanzigstündige jSonntagSruhe verlangt wird. Petersburg, 9. August. Am 15. Juli wurde die Messe in Nishui-Nowgorod eröffnet, der Besuch derselben ist viel lebhafter als im vergangenen Jahre, auch ist der Gesundheitszustand völlig befriedigend. ES wird in Nishni-Nowgorod ein neuer Hafen angelegt. Warschau. 9. August. Die Auswanderung von Juden nimmt nach übereinstimmenden ZeitungSmeldungen wieder große Dimensionen an. CocaUs und provinzielles. Sieben, 10. August 1893. ♦♦ Postpersoualuachrichleu. Versetzt sind: der Postinspector Frotscher von Frankfurt (Oder) nach Darmstadt, der Postinspector Demoll von Darmstadt nach Offenburg (Baden) behufs Uebernahme der Vorsteherftelle des Kaiserlichen Postamts I daselbst, ferner der Postsecretär Tannen von Mainz nach Call behufs Uebernahme der Vorsteherstelle deS Kaiserlichen Postamts II daselbst. Der Postanwärter Krack in Mainz ist als Postassistent angestellt worden. Der Poft- director Wüst in Friedberg (Hessen) und der Postmeister Volk in Büdingen sind gestorben. ** Die Wormser Luther - Denkmal - Stiftung vergiebt in diesem Jahre an 7 Candidaten der evangelischen Theologie deutscher Nation, die ihre Prüfung schon mit Auszeichnung bestanden haben, Stipendien aus 1 Jahr im Betrage von je 860 Mk., damit sie ihre Studien noch ein weiteres Jahr auf einer deutschen Universität zur Erlangung eines höheren Grades wissenschaftlicher Ausbildung fortsetzen können. Die Bewerber haben ihre Gesuche bis zum 1. September an die Verwaltung der Stiftung in Worms einzusenden. ♦♦ Eiobruchdiebstahl. Ein vor einigen Tagen auS dem Gefängniß zu Straßburg entlassener Sträfling aus Niederbronn besuchte eine ihm hier bekannte Familie. Gestern, während einer kurzen Abwesenheit der Familie, verschaffte sich der falsche Freund den Schlüssel zur Wohnung, erbrach eine in derselben befindliche Kiste und entnahm derselben 17 Mk. Der Dieb wurde verhaftet und ihm ein Theil des gestohlenen Geldes abgenommen. ** Ausnahmebestimmungen, betreffend die Sonntagsruhe in gewerblichen Anlagen (§ 105 b, 1 und 105 d der G.-O.) Der jetzt fertig gestellte Entwurf der Allgemeinen Bestimmungen hat folgenden Wortlaut: 1. Die den Arbeitern zu gewährende Ruhe hat, foweit nicht abweichende Bestimmungen getroffen sind, mindestens zu dauern bei zwölfstündiger Betriebsruhe für Einzel-Sonn- und Festtage entweder 36 Stunden oder, wenn eine Unterbrechung stattfinden soll, für jeden der beiden Tage 24 Stunden - bei ununterbrochenem Betriebe, sofern längere als 18stündige Wechselschichten nicht verboten sind, für jeden zweiten Sonn- oder Festtag 24 Stunden - sofern längere als ISftünbige Wechselschichten verboten sind, für Einzel - Sonn- und Festtage entweder für jeden zweiten Sonn- oder Festtag 24 Stunden, ober für jeden vierten Sonn- und Festtag 36 Stunden, in welchem Falle aber an dem vorhergehenden und an dem folgenden Sonn- oder Festtage die Zeit von 6 Uhr Morgens bis 6 Uhr Abends arbeitsfrei bleiben muß; für Doppelfesttage und für zwei aufeinanderfolgende Sonn- und Festtage entweder 30 Stunden ober 24 Stunben, in welchem Falle aber in ber Zeit von 6 Uhr AbenbS bes vorhergehenben Werktages bis 6 Uhr Morgens beS nach- folgenben Werktages insgesammt mindestens 36 Stunden arbeitsfrei bleiben müssen. 2. Zur Ablösung der im ununter» liegenden Waldungen ein Hauptvergnügen, nicht aber für die I Bauern ber benachbarten Dörfer, benen die mühsam bestellten | Felder jämmerlich dabei zerstampft wurden. Da der Rechtsweg gegen unbefugtes Jagen, Holzschlagen, Beweiben unb Zerstörung der Aecker und Wiesen seitens ber Schiffenberger sowohl, als ber Bauern kaum zum Ziel führte, so galt es, sich selbst möglichst Recht zu schaffen. Da mags manchmal toll hergegangen sein. Aus ber Klosterzeit bes Schiffenberg, benn auch bic Mönche unb an ihrer Spitze die Pröpste verschmähten nicht bad edle Waibwerk, haben sich von bergleichen Fällen feine ber Nachwelt erhalten, wohl aber aus der Zeit, wo der Schiffenberg den Rittern des deutschen Herrnordens übergeben war. 1490 pürschte der Comthur Ludwig von Rabenau mit seinen Rittern im Schiffenberger Walde, wurde aber durch die Jagdsreude, wie vorher wohl manchmal, verleitet überzugreifen in den fürstlichen unb in den Gießener Stadtwald. Diesmal hatten sie die Rechnung ohne den Wirth gemacht. Plötzlich brach ans einem Hinterhalt ein mächtiger Trupp Bewaffneter, die Schiffenberger wurden von Gießener Beamten und ihrem Gefolge überfallen, gar übel geschlagen, ihnen die Garne und das Stellzeug weggenommen und gar noch die Schiffenberger gefangen nach Gießen geführt und mehrere Tage im „offenen Wirthshause" gefangen gehalten. Sie schickten darauf eine lebhafte Beschwerde an den Landgrafen Wilhelm II., aber ihre Hiebe hatten sie, und nach fünf Jahren — ein Beleg für die Geschwindigkeit der da maligen Rechtspstege — bekamen sie noch den Bescheid, die Ordensritter hätten sich des Jagens im Staats- ober Stadt- walb zu enthalten. Später, zur Zeit Philipp- des Großmiithigen, nachdem der Deutschherrenorden aus dem Schiffenberg protestannsirt war, nahm die Jagdfreude ber Ordensritter noch mehr zu brocheoen Betriebe beschäftigten Arbeiter dürfen andere Arbeiter jedoch frühesten- 12 Stunden nach Beendigung ihrer regelmäßigen Arbeit herangezogen werden. Dieselben dürfen in dem ununterbrochenen Betriebe während der letzten 12 Stunden vor Wiederaufnahme ihrer regelmäßigen Arbeit nicht beschäftigt werden. Die den Ablö'ungßmannschafren zu gewährende Ruhemuß mindesten- da- Maß der den abgelösten Arbeitern g:- währten Ruhe erreichen. •• Sine Deputation deutscher Gaftwirthe-Verbinde, be» stehend auS den Herren A. Heidi ng er-Stuttgart, Fr. G laßner-Karlsruhe, C. Re in em er-Darmstadt, Fr.- Schmu tz - Straßburg i. E., G g. Hermann-Landau,. H. S ch neid er-Altenwald-Saarbrücken, I. Mächerlein» Nürnberg (vertreten) und P. Fehr er-Düsseldorf hatte am 8. d. M. zu Frankfurt a. M. eine Audienz bei den Herren Staalssecretär v. Malyahn, Ftnanzminister v. Miquel und UnterftaatSsecretär Dr. v. @4raut; dieselben überreichten eine Denkschrift, welche die Lage deS GastwirrhS- gewerbeS und die Schädigungen, unter welchen dasselbe leidet, schildert, und um Abhülfe ersucht. Am Nachmittage wurde den sämmtlichen versammelten deutschen Mioistern ebenfalls je ein Exemplar dieser Denkschrift im BundeSpalaiS zugestellt. Die Deputation soll eine gute Aufnahme gesunden haben und dürfte dem vorgetragenen Anliegen die eingehendste Prüfung und Würdigung zu Theil werden. Die GastwirthS Verbände sind außerordentlich verbreitet und erstrecken sich über ganz Deutschland, mit etwa 40,000 Mitgliedern; eine ihrer ersten Aufgaben ist, den gediegenen, soliden Gastwirthestand zu schützen und zu erhalten, ein Bestreben, daS auch allgemein, besonders bei allen Behörden, Anerkennung und Würdigung findet. ** Die Eisenbahnverwaltung hat, um die vielfach vorkommenden Zweifel über die Bezeichnung „Reisegepäck" zu heben, neuerdings wieder die in dieser Hinsicht bestehenden wichtigen Bestimmungen in Erinnerung gebracht. Danach dürfen feuergefährliche Gegenstände, sowie alle- Gepäck, da- Flüssigkeiten oder andere Gegenstände enthält, die auf irgend eine Weise Schaden verursachen könnten, in den Personenwagen nicht mitgesührt werden. DaS Eisenbahn-Dienstpersonal ist berechtigt und verpflichtet, sich nöthigen Falle- davon zu überzeugen, daß hiergegen nicht verstoßen wird. Sogenannte» Handgepäck kann, sofern die Mitreifenden dadurch nicht belästigt werden und die Zoll- und Steuervorschriften e» gestatten, von den Personen in den Eisenbahnwagen mitgenommen werden. Den Reisenden vierter Klasse ist unter derselben Voraussetzung die unentgeltliche Mitnahme von Handwerkszeug, Tornistern, Tragelasten in Körben, Säcken, Kiepen u. s. w. und anderen Gegenständen, die Fußgänger mit sich führen, nach Entscheidung des Stationsvorstandes gestattet. Dieser Bestimmung liegt die Ansicht zu Grunde, daß der Reisende in den Wagen vierter Klasse so hineintreten darf, wie er bis zur Erreichung der Station auf der Landstraße gegangen ist ober auf dieser nach dem Bestimmungsorte gehen würde, wenn die vierte Klasse der Eisenbahn nicht eingeführt wäre. Go darf also^ ein Drehorgelspieler seine tragbare Drehorgel, ein Handelsmann seinen Quersack oder Waarenkasten, eine Obst- ober Gemiisehänblerin ihre Körbe mit sich führen u. bergt. Dagegen sind die Beamten angewiesen, eß nicht zu gestatten, daß Reisende vierter Klaffe Reisekoffer, kaufmännisch verpackte Kisten und Waarenballen von großem Umfange mit sich führen. § Vom Lande, 9. August. Die reichlich vorhandene Bodenfeuchttgkeit im Verein mit der jetzt auftretenden Wärme zeitigen ein Wachst hum ber Vegetation, wie eß um diese immerhin schon vorgerückte Zeit wirklich bewundern»- werth ist. Wer noch vor einigen Wochen die außgebbrrten Wiesengründe betrachtet, die vollständig verbrannten Raine, Triften und Anger gesehen und bemerkt jetzt den üppig fetten Graßwuch» im Wiesenthal, daß Hervorsprossen der Gräser an allen ehemalß verbrannten Stellen, ber kann ermessen, welcher Umschwung zum Besseren, zum Heil der Landwirthund wurden auf dem Schissenberge fdbfet Jagdhunde gehalten, daß man das Blaffen und Gauzen derselben in Langgöns und Leihgestern hören fonirte, doch bestand die Jagdbeute vorwiegend aus Hasen, Hühnern und Füchsen. Auch bei Forstfrevel und seiner Verfolgung hatten die Schiffenberger nicht immer Glück. Im Jahre 1495 fand eine» Tages der Ordensbruder Johann von Kirchen einen Bauer' im Schiffenberger Wald, wie er am Fällen eines mächtigen Baumes war. Wie der Bruder ihn anrief, enteilte der Bauer, doch Bruder Johann lief ihm nach, um ihm daß Beil zu entreißen, und stürzte sich über ihn her. Eß gab ein heftiges Ringen zwischen den kräftigen Männern, und der Bauer war dem Unterliegen nahe, da rief er mit letzter Kraft: „Rette Heffenland", in den Wald. Da ritte ein Schäfer herbei, prügelte den Bruder unb nahm ihm da» Beil wieder ab. Aber der Bauer starb bald darauf, weil ihm der Bruder „so dicke in die Brustgrube gesprungen." Ader selbst der Comthur war vor den rebellischen Bauern nicht sicher. Namentlich waren eß die von Leihgestern, Watzenborn unb Steinberg, die 1524 eine» Tage» den allen Comthur Sittig von Breitenbach, als er allein auf der Frauenwiese ging, überfielen unb mit Messern, Beilen unb Aexten schwer bedrohten. „Schmeiß toit! schmeiß toit Y* schrien sie unb „gäbet gust her, gäbet guit her!" Nur mit Mühe konnte er sich durch gute Worte der acht ober zehn Angreifer erwehren. Da gabs abermal» Klage in Gießen und wurden die Bauern trotz ihre- Leugnen» überführt und in die Kosten —- 2 Gulden 6 AlbuS — verurtheilt. In anderen vor dem Gericht irf Gießen verhandelten Stran'achen gelang es aber den Bauern, sich herau-zuschwören und ohne Straft auszugehn. (Schluß folgt.) 8;8 M’krr er9afte W- allerdings str di- C " Daina Origen- $ 9 nänili® 1 f,tc l fätrt JtlK 8. M , atj.s»«;1 iHrt »«» m!UJ' W ®°‘t" 1 cOtii«*»’ iii str ® «schien bei Kekttrauer Neben Hr|-Wr! p.fri aobt'-n-M »(tfiaiatn in 9h *. 6mt j1 j.Hlr» bttyß 8Ul Elchen Hauses zt p mchMen, ge? I(:id Dirtd) die J in bat Soibergrnni Fiscus ein ni< »cs W WQl til M in bitte« bic unangenehmen fallen, sondern au ttgtrn werden n -egrändetw Laljh grftflt, wenn die rnzeachttt läßt bit fcmit con Ober-W zog«En werd eiiafcttammtt al Cartgang der Di Der RatM für lotter, tag btr Soi tttt: n müitt. In ns'. HWt UnMrdmheit, \ Sehor Wx, all do der Verlebt d koffensitz in Md ernt) zu (udjtn i lind punkte Ober-A cs nd vielleicht i Kork, welche wie sollen, unb ttobux gtbtingi werben, k' 3't«i die 6i den ündpuokt bi Lbn Mber-Heti wenn trgttib thunl C!”ö, u» btr ät NN △ liity 9. °«rr le« tzroieckc sleh-nden l6tt WBibetg nibft 7 «“«ntDunt |i an in * Ä. Mut ’7“ ttl üay Itto r *°i E*»*i ft r"™«1 «°r tim 2, kffm ! „ hin id)lid) vorhandene aftrrtenden Warme keon, wie eS tim irklich bewunderns- । die auSgedörrten erbrannten Raine, it den üppig feto rossen der Gräser •r kann ermessen, •i( der Landwirch b,f vielfach DOr. "biesstte-iek" iU "Wt bestehenden Ml Danllj Gepäck, da- bie aus irgeni in den Personen- 'Menftpft fonol Falles davon zu Sogenannter den dadurch nicht uervorschriften et bahnwagen mitgt- r ist unter derselbe- )n Handwerkszeug, , Kiepen u. s. a, t sich führen, nat t. Dieser Bestiin- sendeinden Wagei bis zur Erreiche; ''ft obtt auf diese, tverm bie eiert. Sv dars M handris- eine Obst- oder en u. bergt. Da- nicht zu gestalten, kaufmännisch ve,- i Umsange mit sich agdhmbe gchatten, ;lbtn in Langgöns and die Jagdbeute ifen. .. rfotgung W * h« 1495 fand einet jrchen einen Baue, (n eines mächtig» «rief, to um ihm ^77- "v , M Seil m-d°- ***** «Ö& t’ schwelg ton. ■h> Rur wü *&s» ' hrlien ewH® büÄ 'tzten 12 SV BH fr« /'•leiben ju, '* NtoittU " Meile [(i’„ -bensch nni Mw M»W 1 ss^über gan! eine ihrer erste« ^trthrstand ia 1 M ««irnel,, I vnd Würdigung Geschichte der Wissenschaften IM REICHE DES GEISTES b MU,' .* ... ‘£3* : M I rrv .■ ■=< •-v* / h*1 W ■ M'As , __r L B; * 3 (3) 1 1 2 1 im vom 6 (1) Summa: 14 (4) bermieden wird. * Eine schöne Probe von Ehrlichkeit hat dieser Tage in Berlin der fünfzehnjährige Spenglerlehrling Rudolph W. gegeben. Der junge Mann wurde von seinem Meister zu einem dortigen Großhändler geschickt, um bei demselben eine Rechnung von 17 Mark 50Psg. zu kassiren. Der Kaufmann zahlte jedoch dem Lehrling 1750 Mark auf den Tisch, und als der Bursche auf den Jrrthum aufmerksam machen wollte, herrschte ihn Jener furchtbar an und forderte ihn auf, das Geld sofort an sich zu nehmen und sich zu packen. Der Lehrling, der seiner Sache sicher war, traf auf dem Hofe einen alten Hausdiener aus dem Geschäfte des Kaufmanns und erzählte diesem das Vorgefallene- auch dem Hausdiener war das sonderbare Wesen seines Prinzipals schon aufgefallen und Beide gingen nach der Privatwohnung desselben, um dort der Frau von dem Vorgang Mittheilung zu machen. Diese war mit den,Vorbereitungen zu einer Reise beschäftigt, die sie auf Anrathen des Arztes mit ihrem nervös überange- strengten Manne in der nächsten Zeit anzutreten beabsichtigte. Der Lehrling, der noch immer die Hand voll Hundertmarkscheine hatte, durfte einen derselben als Belohnung behalten. ♦ Die in früheren Zeiten nur zum Spielen für Kinder verwendeten Abziehbilder haben längst andere Dahnen eingeschlagen und sind im Laufe der Zeit der Industrie in einem Grade dienstbar gemacht worden, daß Abziehbilder heutzutage für viele Artikel unentbehrlich sind. Einen weiteren Schritt der Dienstbarmachung von Abziehbildern für gewerbiche Zwecke khat die bekannte Nürnberger Firma Huber, Jordan u. Körner, die bedeutendste der Abziehbilderbranche, welche es unternommen hat, eine reichhaltige Serie von Abziehbuch, staben zum Ersatz für Handmalerei herauszugeben. In erster Linie werden diese Abziehbuchstaben dem Schilder- und Schriftenmaler hochwillkommen sein, um völlig dauerhafte und geschmackvolle Schriften auf Metall, Holz, Glas, Leinwand, Papier rc. auf practischem und billigem Wege herzu- stellen- aber auch der Laie wird sich mit denselben leicht zurecht finden, da durch eine überaus sinnige Zwischenraum einiheilung auf der Rückseite des Buchstabens, in den Bereinigten Staaten von Amerika patentirt, in Deutschland unter Gebrauchsmusterschutz stehend, und durch eine eingehende Erklärung die Anwendung der Abziehbuchstaben sehr leicht gemacht ist. Das uns vorliegende mit prächtigen Farbentafeln ausgestattete und gegen 60 Seiten Muster - Alphabete Diphtheritis Gehirnschlagfluß Herzkrankheit Darmcatarrh und Brechdurchfall Neubildung Sonstige bekannte Krankheiten___ Literatur und ICunft — Dr NeubertS deutsches Gartenmagaziu, Jll. Zeitschrift für die Gesammt.Jnteressen des Gartenbaues 1893. Heft 10. Ein Blatt für Gärtner, Blumen- und Pflanzensreunde. Münchm, M. Schorh' Verlag. Unter den vielfachen belehrend und anregend geschriebenen Aussätzen des soeben eischienenen Heft 10 verdient in erster Linie hervorgehoben zu werden: TaS Alpinum des klg. botanischen Gartens in München; Dr. Bokorny, über Stoffe, welche auf Pflanzen giftig wirken; I. V. Hegner, die Akazie; Kolb, über Futterpflanzen; eine neue Unterlage für Rosen; ferner eine Biographie M. Leichtlins u. A. m. Die hübschen Illustrationen, sowie eine Farbentafel von Dendrobium Ainsworthii Moore gereichen dem Heft zur ganz besonderen Zierde. Witterungsaussichten Wetterhäuschen, Südanlage. ______ Wöchentliche lieberficht der TodeSMe in Gießen. 31. Woche. Vom 29. Juli bis 5. August 1893. Einwohnerzahl: angenommen zu 21100 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 34,50°/« bezw. 24,64 nach Ausschl. der Ortsfremden. Kinder Vermischtes. * Frankfurt a M., 9. August. In Rödelheim wurde heute Vormittag aus dem Kronberg-Frankfurter Zuge heraus Temperatur der Lahn und Luft nack Reaumur gemeffen em 10. August, Mittags zwilchen 11 und 12Uhr Wasser 17, Luft 20 Grad. Rübsamen'sche B adeanstalt. schäft in kurzer Zeit sich hier vollzogen. Selbst der dies- i jährige, allerdings gleichfalls trockene Frühling kann mit i diesem WachSthum des Nachsommers nicht concurriren. Die Aussichten für die Grummeternte übertreffen entschieden die vorjährigen. Damals setzte um diese Zeit die Trockenheit erst recht ein. Der Mangel an Grünfutter wird bald gehoben sein. Die Viehpreise find sehr in die Höhe gegangen, d. h. von ihrem tiefen Stand aus. Das Pfund Rindfleisch, daS man in der traurigen Dürrperiode um 25, ja 20 Pfg. kaufen konnte, kostet jetzt wieder das Doppelte: 45—50 Pf. Gleichfalls in die Höhe gegangen sind die Preise für fette Schweine, nämlich von 40 auf 44 Pfg. daS Pfund Lebendgewicht. Wohl wird der Landwirth noch lange die schädlichen Folgen der Dürre empfindlich zu fühlen haben, aber ihn belebt doch wieder neue Schaffensfreudigkeit und neuer Muth. Nidda, 8. August. Gestern starb auf der Haubenmühle bei Unter-Schmitten bei seinem Sohne wohl der älteste evan- gelische Geistliche deS Landes, Pfarrer i. Pens. Ludwig Eich. Geb. am 21. September 1803, stand er nach kurzem B cariat als Pfarrer in Trais-Horloff, Echzell und seit 1854 in Geiß-Nidda - daselbst wurde er vor einigen Jahren pen '"ionirt und erreichte ein Alter von 90 Jahren. Seine hoch- betagte Gattin ist noch am Leben und verhältnismäßig rüstig. Merkwürdigerweise überlebt Pfarrer Eich seinen Nachfolger in Geiß Nidda, Pfarrer Prätorius, der vor 1 x/f Jahren starb. D. Itg. Aus der Wetterau, 7. August, wird dem „D. T. A." geschrieben: Bei der gesetzlichen Genehmigung der beiden Wetterauer Nebenbahnen Friedberg — Nidda und Fried- berg —Hungen wurde der Großh. Regierung bei ersterer Bahn anheimgestellt, die Einmündung in die Oberhessischen Eisenbahnen in Nidda bezw. Nidda und Borsdorf erfolgen zu lassen. Eine zweite Bahn Friedberg—Nidda wurde hauptsächlich deshalb genehmigt, um die Waldungen des Großherzoglichen Hauses zwischen Nidda und Schotten der Wetterau zu erschließen, gegenüber dem standesherrlichen Interesse, welche- vurch die Fortführung der Laubach—Hungener Bahn in den Vordergrund tritt. Außerdem muß der Großherzogliche FiscuS ein nicht unbedeutendes Interesse an der Hebung deS Bades Salzhausen haben, welche nur möglich ist, wenn daS Bad in directem Bahnanschluß steht, wodurch nicht allein die unangenehmen Ab- und Zugangskosten per Chaise wegfallen, sondern auch der ganze Verkehr ein bequemerer und regerer werden wird. Ferner wäre die Existenz des neu gegründeten Salzhäuser Braunkohlenbergwerks sehr in Frage gestellt, wenn die Bahn nicht Salzhausen berührte. Dessenungeachtet läßt die Großh. Regierung eine Vermessung der Lmie von Ober-Widdersheim vornehmen. Sollte diese Linie eingenommen werden, so würde ein Mitglied der Ersten Ständekammer allein Vortheil daraus ziehen, indem der Durchgang der Bahn durch dessen Gelände vermieden würde. Der Nachtheil für die Gesammtheit wäre aber ein so bedeutender, daß der Vortheil des Einzelnen selbstverständlich zurück- treten müßte. In den Orten Bingenheim, Gettenau, Echzell nnb Geiß-Nidda herrscht hierüber eine Erbitterung und große Unzufriedenheit, daß man einer derartigen Stimme mehr Gehör schenkt, als Hunderten von Stimmen auö dem Volke, da der Verkehr dieser Orte durch ihren Gerichts- und Sparkossensitz in Nidda bezw. über Nidda nach Büdingen (Kreis- emt) zu suchen ist, und wahrlich nicht an dem projectirten Endpunkte Ober-Widdersheim. Bei dieser ganzen Idee dreht cs sich vielleicht um eine Ersparung von mehreren tausend Mark, welche wieder am unrechten Flecke gemacht werden sollen, und wodurch die Interessen der betr. Gemeinden zurück- gedrängt werden. Wir halten es deshalb für angebracht, bei Zeiten die Großherzogliche Regierung davor zu warnen, den Endpunkt der Friedberg - Niddaer Bahn nicht nach Ober - Widdersheim, sonöern nach Nidda sestzulegen, und wenn irgend thunlich mit dem Bau derselben baldigst zu beginnen, um der ärmeren Klasse bei dem jetzigen landwirth- schaftlichen Nothstande eine lohnende Arbeit zuzuführen. △ Mainz. 9. August. Die feierliche Eröffnung der unter dem Protectorat Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs stehenden Internationalen Bäckerei-Ausstellung findet kommenden Samstag, Vormittags 11 Uhr, statt und zwar wegen Verhinderung des Großherzogs durch den Staatsminister Finger. Wie verlautet, wird dem Eröffnungsacte Prinzessin Alix, sowie Prinz Ludwig von Battenberg nebst Gemahlin anwohnen. Der größte Theil der Ausstellung ist bereits fertiggestellt, so daß bei deren Eröffnung an der Vollendung nicht viel fehlen dürfte. — Wie in militärischen Kreisen verlautet, hat das Osfiziercorps des 118. Infanterie - Regiments ein Gnadengesuch zu Gunsten des Capellmeisters Kern an den Kaiser gerichtet. Nach einer neueren Mittheilung soll Capellmeister Kern zu zwei Jahren Gefängniß und Ausstoßung aus dem Soldaten- stände verurtheilt worden sein. — Der wegen Meineid und Betrugs vor einiger Zeit verhaftete Weinhändler Arens von hier, dessen Prozeß man wegen der socialen Stellung deS Angeschuldigten — Arens ist mehrfacher Millionär — hier mit großer Spannung entgegensieht, ist auf gerichtlichen Beschluß hin zur Untersuchung seines Geisteszustandes nach der Landesirrenanstalt Heppenheim verbracht worden. — Die gestern erwähnte heitere Wette zwischen einem hiesigen und einem Wiesbadener Großviehhändler ist von Viehhändler Koch von hier gewonnen worden, der in 5‘/2 Stunden die drei Ochsen richtig eigenhändig von hier nach Hallgarten trieb und dorten für 750 Mk. verkaufte. Der Betrag wurde heute der städtischen Armenverwaltung von Mainz überwiesen. * Mainz, 9. August. Gestern wurde hier ein Dienstmädchen verhaftet, welches das Geständniß machte, sein neugeborenes Kind in den Rhein geworfen zu haben. Lebensjahr: 2.—15. Jahr: 3 (3) 21 nm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. 3 6 (3) 1 1 2 (1) 6 (1) Es starben an: Zusammen: Erwachsene: ein Bockenheimer Schreinermeister irr thüml icher Weise verhaftet, weil auf ihn, wie der „Frkf. Gen.-Anz." berichtet, zufällig das Signalement eines Diebes paßte, der einem reichen Russen in Königstein 80000 Rubel gestohlen hat. Sofort nach Aufklärung des Mißgriffs der Polizei, durch den der entwischte wirkliche Spitzbube einen großen Vorsprung gewonnen hat, wurde der Schreinermeister in Freiheit gesetzt. * Berlin, 9. August. Bei einer Gefechtsübung ter Mannschaften des Ulanenregiments in Lyck (Ostpreußen) auf dem dortigen Garnison-Exercierplatz stieß ein Ulan seinem Gegner, dem Ulan Thamson in voller (Saniere seine Klapp- lanze in den Oberkörper, sodaß der Getroffene sofort vom Pferde sank und gleich darauf verschied. * Kaiserslautern, 8. August. In dem Dorfe Mölsheim erschoß der jugendliche Sohn Göhring seinen Vater. Die Ursache der schrecklichen That war Streit wegen einer verbotenen Liebschaft. • Baden-Baden, 9. August. Der Badischen Correspondenz zufolge wird sich vom 1. October an die GÜlttgkeit der Rückfahrtkarten auf den badischen Staatsbahnen auf zehn Tage erstrecken. ♦ Die Arbeiten am Nordostseecanal nehmen einen so stetigen Fortgang, daß er zu dem für 1895 in Aussicht genommenen Termin dem Verkehr übergeben werden wird. Der für die Benutzung der deuschen Kriegsflotte geeignete Seeschiffahrtscanal führt bekanntlich van der Elbmündung Brunsbüttel über Rendsburg nach der Kieler Bucht (Holtenau) und sind die Gesammtherstellungskosten auf 156 Mill. Mk. veranschlagt. Der Canal, der eine Länge von 98,55 km erhalten, am Wasserspiegel 60 und an der Sohle 26 m breit sein wird, ist auf der Strecke Kiel-Rendsburg bereits so weit gefördert, daß kleinere Schiffe diese Strecke benutzen können. Am Schluffe des letzten Jahres waren von den zu bewegenden 80 Mill, cbm 59 Mill, bereits gefördert. An Maschinen waren in Thätigkeit: 65 Lvcvmotiven, 38 Dampspumpen, 20 Trocken- und 42 Naßbagger, 1787 Transportwagen, 662 Muldenkippen, 28 Dampsboote, 37 Schleppdampfer, 11 Dampsprähme, 123 Transportprähme rc. Durchschnittlich waren auf der ganzen Strecke 7068 Personen beschäftigt. Großartig sind die nothwendigen Brückenbauten; für die Marschbahn und die Strecke Neumünster-Schleswig wurden Drehbrücken, für die westholsteinische Bahn bei Grünthal und für die Kiel-Eckernförde-Flensburger Bahn bei Projens- dorf Hochbrücken Uber den Canal gebaut, und zwar in so riesigen Dimensionen, daß sie das Passieren der größten Kriegsschiffe mit Takelage gestatten. Zum Bugsieren der Seeschiffe durch den Canal werden zwölf Schleppdampfer gebaut, von denen einige bereits fertig, die übrigen im Bau sind. Durch den Canal wird die deutsche Kriegsflotte, ohne fremde Wasserstraßen passieren zu müssen, ihre Kräfte an der nothwendigen Stelle concentrieren können. Der Handelsschifffahrt wird der Canal insofern bedeutende Vortheile bringen, als er, weil er für die größten Schiffe in transatlantischer, asiatischer rc. Fahrt passierbar ist, eine erhebliche Verschiebung der Nordostsee-Schifffahrt herbeiführen wird. Namentlich werden die südlich gelegenen Häfen der Nordsee sowohl, wie der Ostsee gewinnen. Von der Insel Moen aus gerechnet, ergiebt sich z. B. für Hamburg eine I Verkürzung von 424,8 Seemeilen (die Fahrt um ©tagen herum beträgt 646, die Fahrt durch den Canal wird nur 221,2 Seemeilen betragen), für Bremerhaven 322,8, für Amsterdam, Rotterdam und Anwerpen 236,8, für London 238,8 rc. Außerdem ist zu berücksichtigen, daß die sehr ge« jährliche und viel Opfer fordernde Fahrt um ©tagen herum enthaltende Musterbuch ist schon an und für sich hochinteressant und steht der billige Preis von Mt. 1.50 pro Stück franco in feinem Verhältnisse zum Werthe dieses Wertes. * Die Findigkeit der Jünger Stephan« hat wieder einen glänzenden Erfolg zu verzeichnen, welcher auch in weiteren Kreisen Interesse erregen dürfte. Am 4. August er. wurde in Brüssel ein einfacher Brief zur Post gegeben mit der Adresse: Monsieur N. N. Rechtsanwalt S/main Allemagne. und in gewohnter Pünktlichkeit wurde der Brief von dem belgischen Postbeamten nach „Allemagne“ instradirt, um in dem am Main belegenen Hauptorte Frankfurt, ohne daß diese Stadt auf der Adresse benannt war, zur Ausgabe zu gelangen. Hier wurde nun leicht ermittelt, daß der nach belgischen Begriffen in Rechtsanwalt S/main wohnende Adressat in Wirklichkeit ein in Offenbach wohnender RcchtSanwalt ist, an den auch bereits andern Tags die Zustellung prompt erfolgte. Derfel?r, Cant» unö Volkswirthfchast. Limburg, 9.August. Fruchtmarkt. Rother Weizen (alter) 14.20, neuer Jt 13.50, Korn (neues) JL 11.05, altes «4L 11.55, Gerste JL 00.00, Hafer JL. 9.00, Erbsen X . Mittlerer Barometerstand bei 0° R. = 744,7 mm. ---- 9. Augutt, Mttt. 12 Ubr 10. Äugust, Morg. 8 Uhr Barometer:| Thermometer: Hygrometerstand: min. 752 mm,max_751 mm „+ 14° R. „ + 21°R Gewitterbildung. min. 750 mm, max. 750 mm „ + 8°R. „+12‘/t°B. Feucht. Gt witterbildg. lllustrirte, Geschichte der Wissenschaften gemeinventlndlich dargestellt von Karl Faulmann. Mit 13 Tafeln, 30 Beilagen und über 200 Text- Abbildungen. Erscheint in 30 zehntägigen Lieferungen ä 50 Pf. — 30 Kr. — 70 Cts. — 30 Kop. A. Hartleben’s Verlag in Wien. Durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Original-Soxhlet-Apparat mit patentlrfm Luftdruck-Verschlim. Der Einzige, welcher nach der Vorschrift des Herrn Professor Dr. Soxhlet ausgeführt ist, Der Einzige, weicher r > einer von Herrn Prof. Dr. Soxhlet selbst verfassten Anweisung tum richtigen Gebrauch versehen ist, Der Einzige, weicher aiie Vortheile des Soxhiet'schen Systems der Säuglings-Ernährung zu bieten vermag, und zum Ausdruck dessen allein den Namenszug des Erfinders zu fuhren berechtigt ist. GebrüderW eil, Frank fort a.M., Zeil 17 Conceeeionäre der Firma: Metzeler & Co. in München, alleinige Fabrikation für daaOroaeherzogth. Iieeeen u. die Provinx Hessen-Nassau. Zu haben in Giessen bei den Herren C. Llebrich’e _____ Nachf., C. A. Faber. 6491 * xr-ttt-z? äs» .. .. rjt getli«.4 ä einie d-d-«, LI*' ui vn!r«:r. ki ft* krmt'g s !,Nr NM , -rwitifi* 10. raniä" 8in em*. »er h c, gdun|W Dresden Ostra Allee. [OO66 Die einzige große Modenzeitung, welche alle 8 Tage erscheint, ist Abonoeeeeteprele K) Blllete 3 Mk . Ca^tzpreie ä Blllet 50 Pf| Concerthaus Lahnstein. Heute Freitag, Abends präcis 129 Uhr: »zs Alle V ostuustalte« und Buchhaudluuge« nehmen iexrwit ÄberawnaiM an. Probe^Vurnweru .... versendet aus Wunsch imentaettlich die Administration des ,Vazsr-, Verlin SW., Lharlottenstr. 11. Der Bazar jönötirft Dümrn=3ritHng für IHobr, Kalldardkit inb lintrrljaltung. Abrnuementspreis <= 2'/, Mart — vierteljährlich Der Bazar übertrifft an Reichhaltigkeit jedes andere Modenblatt 6695 Gnauth. [6894 empstehU sich bestens aa o Gnauth. 6890 Frische Cervelatwurst empfiehlt I. A: Vogt. 6908 auf eil im .Rebstock* (6904 50 Pfennig. Freis pro Heft : [•402 Th. Voigt, Würzburg, und nehme kein anderes. 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October von Morgens 6 bi» Abends 8 Uhr geöffnet bleibt und daß die ou» dem Friedhof Ver weilenden eine Venelstunde vor Schluß desselben auf^ diesen durch ein! Glockenzeick'N aufmerk'am gemacht werden. ließen, den 8. August 1893. Großheringlrche Bürgerm ifterd Gregen. JOKAI PONTOPPiDAI OH NET bori ^OLA^ Daudet 62111 Hammstraße Nr. 12; freundliches Logis, 3 Zimmer mit Zubehör, zu vermiethen Näheres Lahnstraßr 11 5973] Logt» tm 2. Ltock ,u vermiethen. Chr. Walleutel», «arttplatz. 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