5,,bin0er. iS2jegi9i ’ Öiitttbttgtt suchen ^Abavi, _Mausburgi< äTon^ " (■Lichte J? S dsg. W gfr Brogtn-Mdiuii^ tiul- •iften n Briefmarken-Albiei ohenk-Llteratur in ä »gen empfiehlt Krebs, Abhandlung, lenatrasse ÄTr. ir’schen Hanse, ' iltintatata und ildspiele: r brech er tödter ether ett. ättüg in der sehen Buchhandl.. idanlage 5. [9894 gß^L er’s redische Heil .-Kuren * % Am* Mn- w^,/-u6t: olung y$0» StzZr jte Dzeigm, »tttanlvonWM- . löbUn vvd haMal- gegtvYLvdt»Iü»m! , Ztitungm, «rtatki ld« und Lilbtt-tgw chgolv, alün 8R6n)tt Difdien Porzellan bcu,aumetw s. W. u [• D- . M MM litt» «oh Kaakttt. iS RothwWL .um rchi-ch'» mSt. .taJloW^L Nr. 291 Erstes Blatt. Sonntag den 10- December 1893 •m Wch' " «ßch«tm täglich, Ml blnahmi btf ttontefl W* Wttmn ■Mai btei ÄRHtt» MchMllch bv«4 g?«l Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Biert*UbttQir |lmmn 2 Mark 20 Psg. «5 vringerlohn Durch die Po« be|^« 9 Kar! 60 W Wrtartttn, asb Druckerei >4e(|ltei< VkX M 2lmts» und Anzeigedlutt für den Ureis W»^ Gratisbeilage-. Gießener Kamilieubkätter. Alle emtestttvButtasi: M Is- anb ÄoÄasbd schm« «uj.lg'n für den „Girßesrr Lm»ri,a^ en»,«,«. Amtlicher Theil. Gefunden: 1 Taschenmesser, 1 gold. Ohrring, 1 Paar Handschuhe, 1 Schleier, 1 Muff, 2 Halstücher, 1 Regen» schirm, 1 Geldtäschchen mit Inhalt, 1 Paar Strümpfe, 1 Thürdrücker, 2 Peiischen, 1 Schulheft, 1 Wagenkapsel und 1 Petroleumkanne. Gießen, den 9. December 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Deutscher Reich. Berlin, 8. December. Zwischen dem Kaiser und dem König von Württemberg hat letzter Tage ein Briefwechsel stattgefunden, wie wenigstens eine Stuttgarter Meldung versichert. Sollte dem wirklich so sein, so könnte der Borgang wohl als eine Bestätigung der Gerüchte über angebliche Verstimmungen zwischen Preußen und Württemberg betrachtet werden. Zugleich würde man aber aus dem stattgehabten Meinungsaustausch zwischen den beiden Souveränen alsdann den Schluß ziehen können, daß diese Differenzen nunmehr wieder auf dem Wege des Ausgleiches sind. — AuS Deutsch-Südwestafrika sind ungünstige Nachrichten über die neue Expedition des Majors v. Francois gegen den unbotmäßigen Häuptling Wittboi eingegangen. Denselben zufolge soll die Expedition so gut wie gescheitert sein und wissen sie zu melden, daß Wittboi sein räuberisches Unwesen in einem beträchtlichen Theile des deutschen Schutzgebiet- im südwestlichen ^srrka kräftig weitertreibe. Indessen sind diese Nachrichten zunächst noch mit Vorsicht aufzunehmen, da sie auS englischer Quelle stammen, und englische Berichte über deutsche Colonialangelegenheiten haben sich ja schon häufig als tendenziös dunkel gefärbt erwiesen. — Die bayerische Abgeordnetenkammer genehmigte am Donnerstag das Creditgesetz, welches 30,494,200 Mk. für weitere Doppelgeleise und zur Beschaffung von Etsenbahnfahrmaterial verlangt. Hcuefie Nachrichten. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 8. December. Das führende Organ der Nationalliberalen, die „Nationalzeitung", widmet der Jungfernrede deS Abgeordneten Hahn einen sehr scharf gehaltenen Artikel. ES sei ihr unbegreiflich, wie Hahn als Hospitant der nationalliberalen Partei sich herausnehmen könne, als deren Redner aufzutreten. Die nationalliberale Partei verwahre sich gegen eine Solidarität mit Hahn, der große Unreife in sachlichem Urtheil mit hoher Anmaßung verbinde. Von der Börse, in welcher neben vereinzelten unlauteren Elementen unser ehren- werther Kausmannsstand vertreten ist, dürfe nicht mit so faden Witzeleien gesprochen werden, wie Hahn es gethan habe. Dazu sei der Gegenstand zu ernst. Berlin, 8. December. DaS zweite Petit ions- verzeichniß ist heute im Reichstage ausgegeben worden. Gegen die Tabaksteuer und das Stempelabgabengesetz ist eine lange Reihe von Petitionen eingegangen. Für und wider die Handelsverträge liegen sechs wirtschaftliche Eingaben von Corporationen vor. Wiederholt ist petitionirt um Aufhebung deS Impfzwanges und um Ablehnung des Entwurfs, betr. die Bekämpfung gemeingefährlicher Krankheiten. In parlamentarischen Kreisen behauptet man, aus der Debatte über das Reichsstempelabgabegesetz sei ersichtlich, daß die Wein- und Tabaksteuer scheitern werden. Man plane bereits eine Um- Wandlung der letzteren in eine Rohtabakwerthsteuer. Berlin, 8. December. CultuSminister Bosse ist soweit wieder hergestellr, daß er das Bett verläßt. Er muß jedoch daS Zimmer hüten. Berlin, 8. December. Die Reichstagscommission zur Borberathung der Handelsverträge tritt morgen zur Feststellung des vom Abgeordneten Paasche verfaßten Berichtes zusammen. Berlin, 9. December. Dem Reichstage ging heute ein Uebereinkunstsprotokoll zum Schutze der öffent- lichen Gesundheit in Zeiten epidemischen Auftretens der Cholera zu, welches Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, Holland, Montenegro, Rußland und die Schweiz getroffen haben. Nürnberg, 8. December. Den bisherigen Eingängen der Garantiefondsbeiträge nach zu schließen, ist die bayerische Landesausstellung für 1 896 als gesichert zu betrachten. Von der Handelskammer wurden 35,000 Mk. gezeichnet - der Gewerbeverein stiftete 20,000, von Privaten gingen 15,000 Mk. ein. Stockholm, 8. December. König Oscar hat zu einer Abblldung von Alfred Nyströms Statue „Alles für das Vaterland" im Volkskalender „Svea" unter dem Titel: „Auf der Wacht für das Vaterland" ein patriotisches Gedicht geschrieben. London, 9. December. Die Times melden aus Rio de Janeiro vom 5. dss. Mts.: Peixoto ertheilte dem Admiral GonzalveS den Abschied. Admiral Gama erließ ein Manifest, worin er Denjenigen Lob spendet, welche tapfer für die Befreiung des Vaterlandes vom Militär- deSpotismus, der Unterjochung und Anarchie, sowie für Wiederherstellung der am 15. November 1889 durch militärische Verschwörung gestürzten Regierung kämpften. Das Volk werde über die Form der zukünftigen Regierung befragt werden. totales rrird provinzielles. Bietzen, 9. December 1898. •* Die Sectio» Gießen deS deutschen und österreichischen AlpeuvereiuS feierte gestern ihr 7. Stiftungsfest. Die Zahl der Mitglieder ist zwar nicht groß, 45, allein es wird von ihnen viel geleistet. Der Großglockner, der Venediger, das Zuckerhütel, der wilde Pfaff, der Simtlaun, der Ortler, die Marmolata sind in diesen Jahren von Mitgliedern erstiegen worden, abgesehen von den zahlreichen müheloseren Bergtouren. Stoff zu lehrreichen Vorträgen ist somit immer vorhanden und auch gestern wurden, unter Vorzeigung prachtvoller Photographien, wieder namhafte Hochtouren geschildert. Ein festliches Mahl vereinte die Mitglieder bis zu später Stunde. Um die Glieder nicht rasten zu lassen, veranstaltet die Section am Sonntag einen Ausflug auf den Dünsberg. Abmarsch früh 8 Uhr 30 Min. von dec Lahnbrücke. Auch Nichtvereinsmitglieder sind stets willkommen. In jedem Monat wird ein Ausflug unternommen. ** Au deu nächste« drei Sonntagen (am 10., 17. und 24. December) dürfen die Ladengeschäfte bis 7 Uhr Abends offengehalten werden. ** Neues Theater. Ein interessanter Kunstgenuß steht dem Gießener Theaterpublikum am nächsten Montag in Aussicht. Die Direction hat für diesen Abend Fritz Reuters unsterbliches Werk „Jnspector Bräsig" auf den Spielplan gesetzt. Es hieße Eulen nach Athen tragen, wollte man auch nur noch ein Wort des Lobes über dies Stück sagen, wo alle Welt des Preisens voll darüber ist. Ist der Besuch der Vorstellung schon aus diesem Grunde anzurathen, so kommt noch hinzu, daß der vom Publikum und der Kritik jederzeit ausgezeichnete Regisseur, Herr Niemeier, sich das Stück zu seinem Benefiz erwählt hat. Neben der Aussicht auf einen vergnügten Abend dürfte also die Pflicht des Dankes hervorragender Beweggrund sein, der Aufführung recht zahlreich beizuwohnen. •* Neues Theater, lieber das morgen Sonntag von dem hiesigen Neuen Theater zur ersten Aufführung erworbene Schauspiel „Die Brüder" entnehmen wir aus auswärtigen Blättern, daß die Fabel ein Nachtstück aus dem Leben der modernen Gesellschaft behandelt. Theils in scharfen, realistischen Strichen, theils in weichen, farbensatten Conturen entwickelt sich vor unseren Augen das kleine, packende Genrebild, auf das eine offene, unheilbare, sociale Wunde als bluthig-rothe Sonne ihre gelben Strahlen niedersenkt. — Auch wird der Vertreter einer auswärtigen Bühne der Vorstellung beiwohnen. Das Neue Theater bringt das Stück eher als das Berliner Residenztheater. ** Die Experimental Soiröe des Herrn Charles Wolton über Suggestion, Willensbeeinflussung u. s. w. sand gestern Abend in „Steins Garten" statt. Herr Wolton schilderte zuerst die wichtigsten Punkte der Suggestion. Allgemeines Staunen und Bewunderung erregte es, als Herr Wolton mehrere Herren, welche sich aus dem Zuschauerraum freiwillig meldeten, einschläferte und sie ganz unter seinen Willen stellte. U. A. trank er mit einem der Herren ein Glas Bier, stieß mit ihm an und der betr. Herr konnte wider seinen Willen den Arm nicht bewegen und stand wie gelähmt da, sodann mußte er, ohne daß er es wollte, das ganze Glas leeren. Ein anderer Herr wurde eingeschläfert und mußte auf Com- mando schlafend durch den Saal spazieren. Dann suggerirte er einem Herrn, er wäre ein junges Mädchen und gehe in einem Garten spazieren, pflückte Blumen u. s. w. und schließlich ging er mit ihm auf die Löwenjagd, ließ ihn auf einem Stuhle reiten, ein ins Wasser gefallenes Kind erretten u. f. w. Herr Wolton gibt morgen (Sonntag) Abend noch eine Vorstellung. Eisverein. Begünstigt durch die anhaltend kalte Witterung wird heute die Eisbahn eröfsnet. *• In der gestrigen Volksversammlung auf dem Lahustei» sprach der Predigiamts Candidat Th. v. Wächter auS Stuttgart über „Die Socialdemokratie und die geistige Arbeit". Der Redner stellte zunächst das Streben der Arbeiter, auch an den geistigen Gütern theilnehmen zu können, als berechtigt hin, legte aber durch Schilderung der Verhältnisse der Arbeiter gegenüber den heutigen wtrthschastlichen dar, daß dies unmöglich sei, bezw. erschwert werde durch die durchschnittlich zu lange tägliche Arbeitszeit, besonders in den Kleinbetrieben; infolge dieser langen Arbeitszeit sei es dem arbeitenden Volke unmöglich gemacht, sich geistig weiter zu entwickeln. Im geistigen, religiösen, wie im wirthschaftlichen Gebiete wandte sich Redner gegen den Autoritätsglauben, weil dieser der freien Entwicklung des Menschengeschlechts hinderlich sei. Alles, was heute als mißständig bezeichnet werde, die Geldherrschaft, die Groß- und Ueberproduction seien nothwendig gewesen, weil sie zur Erkenntniß der Lage des Volkes und dahin führen müßten, daß das gesammte Wirthschaftsleden in die Hände des Volkes gelegt werde,- danach werde erst daS Geistesleben in die richtigen Bahnen gelangen. Unter den heutigen Zuständen sei eine Verallgemeinerung und Freiheit des Wissens unmöglich, weil der gesammte Lehrstand abhängig sei und nicht das lehren dürfe, was das Volk zu freiem Denken und Handeln anrege; unter derselben Abhängigkeit wie die Arbeiter stünden auch die Beamten bis zum höchsten hinauf, sie würden von der Geldherrschaft, der sie ihrer Ernährung wegen dienen müßten, verhindert, sich frei zu bewegen. Der heutige Militarismus sei auch ein Auswuchs der Geldherrschaft, denn der internationale Handel, das Bestrebe», im Lande erzeugte Producte im Auslande abzusetzen, die Concurrenz großer Länder führte zum wirthschaftlichen, handelspolitischen Kriege und dieser könne zu einem Völkerkriege ausarten; Beispiel hierfür böten Rußland und England, von denen jedes in Asien die Herrschaft führen wolle, weil es sich wirthschaftlich große Vortheile davon verspreche. Was die Religion betreffe, so stehe auch diese unter der Geldherrschaft, denn in ihr dürfe nur das gelehrt werden, was von oben vorgeschrieben sei, wer als Religionsdiener gegen diese Vorschriften verstoße, werde seines Amtes entsetzt; jeder Religionszwang sei Tyrannei, deshalb betrachte die Socialdemokratte die Religion als Privatsache; im künftigen Vvlksstaat sollen alle Religionsgemeinschaften Privatgemeinschasten sein, deren Glied zu werden Niemand verhindert werden könne. Die Nächstenliebe, wie sie gepredigt werde, sei auch unter den heutigen, von der Geldherrschaft hervorgerufenen Umständen nicht ausführbar; es liege ein arger Widerspruch im Christenthum, das unter Aufwand von Millionen prachtoolle Kirchen und Dome baue und Tausende armer Arbeiter in Wohnungen Hausen lasse, die aller Menschlichkeit Hohn sprächen. Gott könne unmöglich wollen, daß er in prächtigen Gebäuden angebetet wertze, so lange noch so viele Menschen in elenden Hütten zusammengepfercht wären, große Paläste und Villen leer stünden. Die Socialdemokratie strebe danach, das Volk nicht nur wirthschaftlich, sondern auch geistig frei zu machen, sie verfolge ihre Ziele Schritt für Schritt, bis sie die Mehrheit im Staate habe, bann werde sie dem Volke geben, was ihm gehöre: Freiheit im Wirthschafts- und Geistesleben. Daß es zum Endkampf kommen müsse, daran sei wohl nicht zu zweifeln, aber welchen großen Reformen gingen nicht harte Kämpfe voraus? Sogar das von den friedlichsten Elementen ersehnte Deutsche Reich mußte mit Blut und Eisen errichtet werden. Redner schloß seine Ausführungen mit der Aufforderung an die Anwesenden, sich der Socialdemokratie anzuschließen, sie sei die einzige Partei, die dem Volke Freiheit des Handelns und Denkens verschaffen werde. — Eine Discussion fand trotz der Anwesenheit vieler Nichtsocialdemokraten aus allen Beruss- kreisen nicht statt. ** Militärisches. Das General - Commando für das 11. Armee - Corps In Cassel hat am 30. November 1893 angeorbnet, baß für bte Garnison Darmstabt bte beiden Einstellungstermine für Einjährig - Freiwillige am 1. April und 1. October bis auf Weiteres bestehen bleiben. ♦* Der Getreibemarkt. Die kleine Preissteigerung, welche sich kürzlich auf dem beutschen Getreibemarkte im Roggen- wte im Weizenverkehr zeigte, hat bereits toieber einer matteren Stimmung Platz gemacht. Denn in Roggen tote in Weizen fanb an ben meisten Plätzen ein Preisabschlag im Vergleiche zu ber vorangegangenen Woche statt; ber Umsatz bewegte sich namentlich in ersterem Arttkel in sehr engen Grenzen. Auch Hafer, ber ursprünglich auf laufenben Monat etwas besser wie vorher bezahlt worden war, notirte schließlich infolge , überwiegenden Angebotes wieder niedriger, bei ebenfalls nur mäßigen Umsätzen. Angesichts der herannahenden Festtage steht der Eintritt einer lebhafteren Lenden; im Getreidegeschäft wohl auch kaum zu erwarten, auch dürfte die mit Sicherheit zu gewärtigende Genehmigung der neuen Handele« Verträge, speciell aber des Vertrages mit Rumänien, Seitens des Reichstages, schwerlich auffrischend auf die laue Haltung des Marktes emwirken. An der Berliner Productenbörse notirren: Weizen per 1000 Kilogramm mit 137—148 Mk., Roggen mit 123-129 Mk., Hafer mit 147—182 Mk., Gerste mit 118—185 Mk. Bermuthshain. 6. Decernber. Der Landwirth Heinrich Alt in dem benachbarten Herchenhain schlachtete heme ein Schwein, welches das ansehnliche Gewicht von 448 Pfund hatte. — In Herchenhain sand am 6. d. MtS. eine christlichsociale Versammlung statt, wobei als Redner der Redacteur der Zeitung „DaS Volk" auS Berlin auftrat und reichen Beifall fand. Viele Personen traten als Mitglied der christlichsocialen Partei bei. Herbstei». 7. Decernber. Dem Posttllon Andreas Ruhl der hiesigen Postsuhrstation ist in Anerkennung seiner guten Dienstflihrung und seiner Fertigkeit im Blasen deS Posthorns von der Kaiserlichen Oberpostdirection in Darmstadt ein Ehren- Posthorn verliehen worden. △ AuS dem Kreise AlSfeld. 8. Decernber. Das Großh. Kreisamt bringt zur Kenntniß der Interessenten, daß auch für diesen Winter die Veranstaltung von Polizeijagden zur Verminderung des Schwarzwildes von Großherzoglichem Ministerium des Innern und der Justiz angeordnet worden ist. Die Leitung dieser Jagden ist Großh. Oberförster Ruths zu Maulbach übertragen worden. Die Jagd wird auSgeübt, ohne Rücksicht auf die Grenzen der einzelnen Jagdreviere. Der Erlös deS erlegten Schwarzwildes wird nach Abzug der Kosten der betr. Jagd an den Jagdberechtigten abgeliefert. § Vom Vogelsberg, 8. Decernber. Für den Landwirth ist gegenwärtig die Zeit deS häuslichen Schlachtens gekommen. Rindvieh wird eben in größerem Maße geschlachtet, als in anderen Jahrgängen, da jeder Landwirth seinen Viehbestand auf den unbedingt noihwendigen Stand reducirt. Das Schlachten der Schweine für den Hausbedarf zeigt, daß die Mast eine besonders gute gewesen. Die geschlachteten Schweine wiegen allgemein Uber Erwarten schwer. Diese gute Mast liegt an der reichlichen Fütterung von Frucht. Da letztere so tief im Preise steht, wird sie viel häufiger zur Verfütterung gebraucht, als sonst. Die Preise für die fetten Schweine sind wieder etwas zurückgegangen, von 45 Pfg. pro Pfund Lebendgewicht auf 43 und 44 Pfennig. Mainz. 7. December. Am 15. Decernber findet hier die Conferenz der Kreisschulinspectoren des Groß- herzogthumS statt. Bet dieser Gelegenheit werden die Herren eine Besichtigung der Schule für geistig zurückgebliebene, aber noch bildungsfähige Kinder vornehmen, außerdem in den Hauptelementarfächern, im Rechnen, Schreiben und Turnen in verschiedenen Klassen Prüfungen vornehmen. * Wermertshausen, 8. December. Am Mittwoch den 29. November, Mittags 12 Uhr, ging der Lehrer F. TruS- heirn von Wermertshausen, Kreis Marburg, von zu Hause weg, um seinen Sohn in Kirchhain zu besuchen und von dort später nach Marburg zu seinen Verwandten zu reisen. Trotzdem derselbe gegen 4 Uhr Nachmittags gesund und wohl durch RoSdorf, dem letzten Dorfe, das er zu passiren hatte, ge« gangen ist, so ist er weder in Kirchhain noch in Marburg bei seinen Verwandten angekommen und es läßt sich vermuthen, daß ihm ein Unfall zugestoßen ist. Diejenigen, welche den allgemein beliebten und geachteten Mann etwa von Mittwoch den 29. November ab noch gesehen haben sollten, werden gewiß nicht versäumen, den Angehörigen davon Nachricht zu geben. * Berlin. 8. December. Der von der Wiener Polizei gesuchte flüchtige BankgeschäftSinhaber Lejeune wurde heute Nachmittag hier verhaftet. * Wien, 8. December. Der bekannte Pianist August Stradal, ein Schüler LiSzt'S, wurde wahnsinnig und mußte inS Irrenhaus gebracht werden. * Eine 80jährtge Frau in Stottoff bei Lübbenau hatte Ihren Mann, mit dem sie die lange Reihe ihrer Ehejahre friedlich und still verlebt hatte, durch den Tod verloren. Die Leiche, schon im Sarge gebettet, stand im Zimmer aufgebahrt. Am Abend vor dem Begräbnißtage sang nach der Sitte des Ortes der Lehrer mit den Schulkindern vor dem Trauerhause ein Todtenlied. Während deS Singens schlief das alte Mütterchen auf ihrem Stuhl, den Kopf auf das Bett gelegt, ein. Als man nach einigen Minuten näher nach ihr sah, sand man, daß sie ihren Äthern still auSgehaucht hatte und ihrem Gatten in den Tod gefolgt war. • Loudon, 8. December. Seit gestern Nacht wllthet wiederum heftiger Sturm, besonders in Irland und Schottland. ES sind bereits verschiedene Strandungen ge meldet worden. • Etwa« vom Berliner Banfchwiadel. Die Ankündigung, daß als Nachwirkungen des hannoverschen Spieler- Prozesses Prozeffe gegen Berliner Geld- und Sachwucherer in Aussicht stehen, scheint namentlich bei allen Leuten, die dem Bauschwindel gegenüber machtlos dastehen, belle Freude hcrvorgerufen zu haben. Ein seit Kurzem in Berlin erscheinendes Organ „Der Mittelstand" begrüßt die Tharsache mit einem Jubel-Artikel, in welchem auSgesührt wird, daß der hannoversche Spielerprozeß zu dem Berliner Bauschwindel und Bauwucher im Verhältniß der Mücke zum Elefanten steht. Wie die Sachen bei dem Bauschwindel gemacht werden, erzählt da- genannte Organ in folgendem drastischen Beispiel. Ein Zimmermann L. in Berlin wurde Bauunternehmer und baute in einer Straße Moabits fünf palastartige Gebäude. Der Mann ist schließlich in EoncurS gekommen. Vier der von ihm erbauten Häuser hatte er durchschnittlich mit 25000 Mk. Verdienst verkauft, daS fünfte Gebäude ist subhastirt worden, war jedoch bis zum Dollwerth mit Hypotheken belastet. Der Unternehmer hotte also 100000 Mk. v-rdient, und trotzdem waren bei dem Concurse ca. 360000 Mk. Handwerkerund Lieferantenforderungen vorhanden. Der EoncurS dauert bereits über •/» Jahr, und noch weiß Nieman) von den Handwerkern, wie die Sachen stehen. Die Frau deS L-, welche früher mittelloses Dienstmädchen war und jetzt mit ihrem Ehemann eine höchst elegant eingerichtete Wohnung bewohnt, hat den Gläubigern 15 Proc. angeboten und baut inzwischen wieder ein palastartiges HauS. Sie soll 60 000 Mk. auf diese Baustelle angezahlt haben. ES ist begreiflich, daß sich die Bauhandwerker darüber den Kopf zerbrechen, wo daS Geld herkommt, und wo das Geld für Handwerkerforderungen geblieben ist. Der Pferde- und Rinderbestand in den wichtigsten Culturländer«. Für jeden Landwirth und Viehzüchter ist eS ungemein intereffant und lehrreich, den Viehbestand der verschiedenen Culturländer zu kennen, denn daraus laffen sich ohne Zweifel die werthvollsten Schlüffe für den Werth und die Bedeutung der Viehzucht und das Zahlenverhältniß der Zuchtthiere ziehen. Bei einer solchen statistischen Zusammenstellung muß allerdings auch vorausgeschickt werden, daß derselben die Zählungen der Jahre 1892 und 1891 zu Grunde liegen, also inzwischen, zumal in Folge der Futternoth, was wir in Deutschland durch die bevorstehende Viehzählung näher erfahren werden, auch manches verändert werden kann. Im Großen und Ganzen dürfte aber folgendes Zahlenverhältniß für den Pferde- und Rinderbestand der wichtigsten Culturländer richtig sein. Hervorgehoben muß da werden, daß bezüglich deS Pferde« und Rinderbestandes Deutschland verhältnißmäßig einen sehr hohen Besitz aufweist, zumal wenn man die 'vorzüglichen Raffen und die meist gute Qualität der im deutschen Reiche gehaltenen Rinder und Pferde in Betracht zieht. Der Pferdebestand stellt sich im Deutschen Reiche nach der letzten Zählung auf 3 817 939 Stück- von europäischen Staaten übertrifft nur Rußland (21 122 204) diesen Bestand allerdings in einer sehr erheblichen Weise, von den außereuropäischen Staaten nur die Vereinigten Staaten von Nord Amerika (16 206 802) und die argentinische Republik (4262 917). Ueber eine Million steigt die Pferdezahl außerdem in folgenden Staaten: Oesterreich - Ungarn (3 297 056), Frankreich (2 883 460), Großbritannien (2067 549), Japan (1546368), Canada (1226 295), Asiatisches Rußland (1070 000) und Britisch- Indien (1 050 655); über eine halbe Million Pferde weifen sodann nur Italien (720000), Uruguay (590000) und Rumänien (500291) auf, zwischen hundert und fünfhundert Taufend: Schweden (487 429), Neu Süd-Wales (459 755), Victoria (459 343), Queensland (399 364), Venezuela (387 650), Dänemark (375 533), Spanien (310 275), Niederlande (276 245), Belgien (271 974). Bezüglich des Rindviehbestandes nimmt baß Deutsche Reich im Allgemeinen namentlich nach den berechneten Verhältniß« zahlen keine so günstige Stellung ein, wie bezüglich deS Pferdebestandes, doch wird Deutschlands 17 496 696 Stück ausmachender Bestand nur von Britisch - Indien mit 52 701 299 Stück, den Vereinigten Staaten mit 52 378283, Rußland mit 28 889167 und Argentinien mit 21963 930 überragt. Erwägt man aber dabei, daß Deutschland viel beffere Raffen und Qualitäten in feiner Rinderzucht besitzt als Nordamerika, Indien, Rußland und Argentinien, so nimmt Deutschland bezüglich seines Rinderbestandes offenbar doch noch mit den ersten Rang ein. Nach Deutschland kommen bezüglich der Anzahl der Rinder: Brasilien mit 17 000 000 Stück, Oesterreich Ungarn mit 14 116 134 Stück, Frankreich mit 13 661533 Stück, Großbritannien mit 11518 417 Stück, Venezuela mit 8 476 300 Stück, Uruguay mit 8 338 600 Stück, Queensland mit 6 192 759 Stück, Italien mit 5 000000 Stück, Canada mit 4 097 915 Stück, Schweden mit 2 399 491 Stück, Rumänien mit 2284421 Stück, Neu Süd • Wales mit 2046 347 Stück, Victoria mit 1813159 Stück, Niederlande mit 1 490148 Stück, Spanien mit 1 460 253 Siück, Dänemark mit 1459 527 Stück, Belgien mit 1 382815 Stück, Schweiz mit 1215238 Stück, Serbien mit 1 145 600 Stück, Japan mit 1044 976 und Norwegen mit 1004 191 Stück. Schifs-nachrichten. Der Postdampfer .Nooidland" der „Red Star Line" in Ant- roerptn ist laut Telegramm am 7. December wohlbehalten in Newport angekommen. verkehr, nnd volkswirlhschafi. •itttn# 9. December. Marktbericht. Hui dem heutigen Wochemnarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1.05—1,20, Hühnereier per Stück 7—8 A. 2 Stück — A, »äse pr. St. 5-8 A, Jt8fcmaöe pr. St. 8 A, Erbsen vr. Liter 18 A, Linsen pr. Liter 30 A, tauben pr. Paar X 0,60—0,70, Hühner pr- Stück X 1,00—1,10, Hühner pr. St- X 0,70-1,00, Enten pr. 6t- X 1,60 bis 2.00, Ochsensteisch pr. Psd 62—68 A Kuh» und Rindsteisch pr. Pfd. 50—56 A, Schweinefleisch pr. Pfd. 60-70 A, «albfletsch pr. Pfd. 50-56 A, Hammelfleisch pr. Pfd. 40—60 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo 3,50-4,00 X, Weißkraut pr Stück 4 -10 A .Hnntbdr pr- Lenin er 7,00— 8,00 X, Milch pr. Liter 16- 20 A, Gänse pr. Pfd. 46-54 A- — Die Aufbewahrung frischer Blumen in Eis kann gegenwärtig alB vollkommen gelungen bezeichnet werden, nachdem au» 'Neu-Seeland eine neue Sendung von Blumen, dtrect in Ei»- blöcken cingesroren, in tadellosem Zustande nach London gelangt ist. Auch die Conservirung von Obst zwischen Ci» hat einen bedeutenden Erfolg zu verzeichnen, da e» bl» heute noch bei einigen großen deutschen Odstzüchtern gute» Sommerobst au» dem vorigen Jadre Siebt, tz» ist somit ein weiterer Schritt erreicht, den Unterichied er Jahreszeiten für die Erzeugung gärtnerischer Producle immer mehr aufzuhebm und so der unter viel günstigeren klimatischen Bedingungen arbeitenden ausländischen Eoncurrenz wirksam zu begegnen. _____________ — V»» Salzschlirf. Mit Eintritt der kälteren Jahreszeit haben besonder» bk Rheumatismus- und »tchttrauten unta dem Einfluß der Witterung zu leiden. 'Nicht minder steigern stch die Krankheiten de» Derdauunqtzapparates, wie SUeetu und Tarrn» calarrh, Leberleibe«, Ritte«» und vlafeueutzAub«»«, HLmorrhotdea, Verflopfunch :c. Alle diese Krankheiten beruhen am Störungen des Stoffwechsel», welche bei längerem Bestehen die Blldung der sog. Harnsäuren Salze im Blut und im Körper dervor- rufen und damit Harrrgries, Miere«-, Blase«, und G»lle«ftei«, Gicht und »heumattsmus verursachen. Hl» eiurig wirksame» Mittel, den Stoffwechsel neu zu beleben, zu reguliren und damit die genannten Leiden zu beseitigen, gelten die alkalischen, natürlichen Mineralwässer, besonder» aber diejenigen, welche in Folge ihrer chemischen Zusammensetzung und ihre» GehaU» an Lithium die Fädigkeit besitzen, die erwähnten Harnsäuren Salze wieder auszulösen und auSzufcheiden Unter allen, diese Eigenschaften besitzenden Mineralquellen nimmt nun der hiesige vonifaciusbruune« den erste« Rang ein und wird deshalb auch von allen ärztlichen Autoritäten und medi» cinischen Lehrbüchern deS In- und Auelandes gegen jene Krankheiteu in erster Linie empfohlen. — Der Versandt bet Salzichlirser Boni« faciuSbrunnen» erfolgt durch die Minnalwasierhandlungm und Apotheken, sowie durch die hiesige Brunnenverwaitung, von welcher auch Analyse und Gebrauchsanweisung kostenfrei verschickt werden. Citeratur unb ICnnft — Z. 2hn Verlage von Arnold Bergsträßer in Darmstadt ist noch kurz vor dem Weihnachtsfeste eine kritische GesammtauSgabe der dramatischen Werke »r«st Elias Miebergalls erschienen, die der junge hessische Schriftsteller, Georg Fuch» in Darmstadt, besorgt hat. Eine brauchbare Ausgabe der Werke de» genialen Darmstädter DialectdichterS hat schon längst gefehlt und ihr Erscheinen wird darum wohl in allen Kreisen mit großer Freude begrüßt werben. Vor allem bescheert unfl der Herausgeber endlich einmal eine umfassende und reichhaltige Biographie de» unglücklichen Dichter» und gerade daS Gießener Publikum dürfte in dem die Gießener 6tubUn zeit NiebergallS behandelnden Abschnitt recht viel JnteresianteS und bi» jetzt noch Unbekannte» finden. In Gießen ist ja de» Dichter» Erstlingsarbeit, die köstliche Posie „Der tolle Hund" oder .De» Burschen Heimkehr" entstanden, sie wurde gleich nach der Vollendung im Jahre 1839 auf der Kneipe de» damaligen Corp» „Palalia von dem Derfaffer unter faulem Beifall der Hörer voraetragen Der weit über die Grenzen de» Hessenlande» hinaus berühmt gewordene „Datterich" entstand 1840 in Darmstadt, e» ist eine Dialect« dichtung, die an poetischem Werihe den Werken Fntz Reuter» mindestens ebenbürtig ist. Außer den Neudrucken dieser beiden Stücke und der trefflichen Biographie, enthält die FuchS'sche AuSaabe noch einen sprachlich-sachlichen Kommentar, der nicht nur über dem nicht in Darmstadt Geborenen unverständliche Dialectbezeichnungm, sondern auch über die in dm Stücken genanntm Oertlichkeiten und Personen erwünschten Aufschluß giebt. Verlagsbuchhandlung und Herausgeber können auf ihre Musterleistung wahrlich stolz sein, wir sind überzeugt, daß da» billige Büchlein, da» gebunden nur 3 Mk. kostet, gewiß auf vielen Weihnacht;tischen prunken wird, und daß der erftm Auflage noch recht viele folgen werden. Gilt e» doch einem lang oerkanntm hefstfchen Dichter mdlich die gebührende Anerkennung zu Thell werden zu laffm, die ihm in reichstem Maße gebührt. — Iugend-Sarienlaube. (Berlar der Kinder-Gartenlaube in Nürnberg. Vierteljährlich 1 Mk.) Heft 10 Band IV, 1893, bietet deS Schönen viel. Die Erzählungen „TrotzköpfchmS Groß- thaten", Erlebnisse eine« Knaben in dem Kriege 1870—71: di- spannende PenstonSgeschichte „Jvonne" "•* *- " die prächtige, ergreifend* zeigen so recht, wie seht vcun*en Jugend den besten, unte Lesestoff zu geben, und hat, unserer Ansicht .„-ui Zweck mit dem Dargebotmm vollkommen erreicht. ES finb Erzählungen, welche unserer Jugend gefallen müfien, und die Gedichte „Fritz und sein Mop»", wie „Ein abenteuer" sind gut Außerdem Räthsel mancher Art, Briefkasten ec. - Für 1 Mk. vierteljährlich sicher viel gute Unterhaltung. MrsOZM- aus btti Stanöe>ami99«^ifta«< 3). Cd v fftrctm bdunbi kei: der ßirfm t wüchfm, welche ti 5o perlaut dir Etnfühnwa th trumipertd fofl ei ®i! der -ufbewahl D- tf/wahme eine schneidender ffilrfu Sefchtste» zur Folg Fn den ertta-s m ^'t■*■ tu* «s?§6ä „Nb«»-"' tu -Ult- de. , Vachhtltee AM» *i****** ob* diovev^' Ehrwat-Verkehr gebräuchlichen Buchdruck-Arbeiten empfiehlt sich die Gedenket der hungernden und stierenden Kögel im Schnee! Börse»woche»berichr 10130 Gießen. Rusien, Türken und Spanier sandte PartS höhere Notirungen; bet letzteren ist die Von den Transportwerth en wurden die östlichen deutschen Bahnen in- sollen. Coan vom 8./XII. l./XII. Coran vom Aeilgeöotenes •ifetiMtt-etetUiu VWbWtitU» »a/s Buderus-Obligat, wollen sich, mit bisherige Thätig- den Vormittagü- angeftellt werben. Bewerberinnen Ausweis über die feit versehen, in Beim unterzeichneten Lazareth soll zum 15. Januar k. I. eine Köchin Markusgemetnde. Christiane Appel, Wäscherin, alt 76 Jahre, Anton Otto Konrad Fangmann, Kaufmann, 6. December. Lukasgemeinde. stunden hier persönlich vorstellen. Großherzogliches Garnison-Lazareth Den 3. December. starb den 1. December. Den 8 December. alt 51 Jahre, starb den Den 6. December. Johanna Posse, geb. Befort, Wittwe des Bauarbeiters Karl Posse, alt 62 Jahre, starb den 4. December. Johannesgemeinde. Den 6. December. Justus Funk, Stadtgertchts-Actuar t. P., ein Wittwer, alt 83 Jahre, starb in Friedberg am 4. December. Auswärtige aus den Kliniken. Den 3. December. Karl Boll, Schneider aus Wambach, alt 18 Jahre, starb den 30. November, Denselben. Eine uneheliche Tochter, Elisabeth EmUte Johanna, geboren den 23. September. Markusgemetnde. , Den 3. December. Dem Schuhmacher Karl Amend ein Sohn, Hermann Martin, geboren den 4. November. Dm 6. December. Dem Taglöhner Konrad MauS eine Tochter, Katharina, geborm dm 21. August. Lukasgemeind e. Dm 3. December. Dem Bauunternehmer Heinrich Wtnn ein Sohn, Johannes Andreas Karl Heinrich, geboren den 6. Juli. Denselben. Dem Kaufmann Otto Rathschlag eine Tochter, Luise, geborm den 29. September. Denselben. Dem Bahnarbetter Johanne- Weinandt eine Tochter, Maria, geboren den 26. October. Johannesgemetnde. Den 3. December. Dem Schuhmacher Peter Gerber eine Tochter, Lina Wilhelmine, geboren den 6. November.) Militärgemeinde. Den 3. December. Dem Vtcefeldwckel Karl Heinrich Muth eine Tochter, Margarethe Marte Luise Wilhelmine, geboren den 20. October. Beerdigte. Matthäusgemeinde. Dm 6. December. Gustav Gühlholtz, Restaurateur, alt 32 Jahre, gestorben dm 3. December. fertigen würden, folgte man an unseren Börsen der Anregung nur zögernd. Der Gedanke an die gegenwärtigen Berathungm des Reichstages über die Stempelsteuer- Novelle ließ die Sorgen um die Zukunft wieder stärker hervortreten. Aus dem Verlauf der Debatten geht nur zu deutlich hervor, wie berechtigt die Befürchttgungm melchx schon vor Beginn der Sitzungen durch das Verhalten einzelner Par- anh Angebot von mexikanischen Werthen zur Folge hatten. Die Firma Bleichröder trat jenen Auslassungen zwar entgegen und suchte durch Zahlen nachzuwetsen, daß 8./XH. l./XII. fürchtung, daß für den Januar-Coupon die Deckung noch nicht vorhanden ist. — bprocenttge Rente schließt mit 2 Procent Verlust ab, die Eisenbahn-Obligationen MF Prima Rindfleisch das Pfd. 40 -45 Pfg. ■0160] «. Dörner Neustadt 29. Eingesandt Gießen, 9. December 1893. Wir ersuchen den Verfaffer des mit -r gezeichneten Eingesandt in Nr. 289 d. Bl., uns die »vielen anderen Städte unseres Hessenlandes, in welchen die nächtliche Stratzeureinigung statifindet*, namentlich mitzutheilrn. Dos Stadtbauamt. Eourse der Frankfurter Börse Lombarden eine Kleinigkeit gestiegen sind. Für schweizerische Eisenbahnen trat das Heimathland als Käufer auf und setzte die Preise um Bruchthetle in die Höhe; italienische sind abgcschwächt. Erwähnenswerth ist noch die feste Haltung der Kohlenactten, welche ihren Ursprung in den günstigen Berichten aus Rheinland-Westfalen hat. Ebenso wie beim westfälischen Cokessyndicat wurde auch in der Sitzung des rheinisch-westfälischen Kohlen-Verkaufsoeretns ein flotter Absatz bei annehmbaren Preisen constatirt. ■ i=i ompueiHi Bicu uio = | HMe Druckerei I H| Schalstrasse 7. liitrmnnHnmtnimfiffiNiniHHmiiiimMiimnninir Für Raucher empfehle als passendes Weihnachtsgeschenk meine in reeller Waare gepackten und elegant auSgestatteten Weihnachtskistchen ä25,50n.l00Äken in der Preislage von Mk. 1.25 °n Mk. 25. ---------------- bis -------------- Achtungsvoll [10148 Louis Lind Cigarrm-Special-Geschäst 10 Kirchenplatz 10. ' welche neuen Argumente vorgebracht werden toiiiut.., .. rünben werden, so ist doch wenig Aussicht vorhandm, iern und anderen berufenen Körperschaften gemachten Vorstellung». sein werden, oder daß dadurch auch nur in einzelnen Punkten eine Milderung njielt werden wird. Unsere Volksvertretung bekundet leider viel zu wmtg Verständntß für die vermittelnde Thätig- teit der Börsen und behandelt die ganze Frage einzig und allein nach den Auswüchsen, welche das Börsengeschäft bedauerlicherweise schon gezeitigt hat. So verlautet zum Beispiel neuerdings, daß die Börsm-Enquvte-Commisston die Einführung eine- Gefchäftsregisters befürworte, und in den Kreisen der Cen- trumspartet soll ein Antrag geplant sein, nach welchem allen Banken, welche sich mit der Aufbewahrung von Depositen befassm, der Ultimo-Handel verboten wird. Die Annahme eines solches Antrags würde für die bestehenden Institute von einschneidender Wirkung sein und müßte eine vollständige Neuorganisation des Bankgeschäftes zur Folge haben. In den Coursen prägten sich diese beunruhigenden Nachrichten nur wenig «u3, indem wieder einmal von Berlin aus daS alte Schlagwort: „deutsch-russischer Handelsvertrag" benutzt wurde, um Stimmung zu machen. Insbesondere in der zweiten Wochenhälfte waren jene Bemühungen mit Erfolg gekrönt, nachdem bekannt geworden war, daß die Handelsverträge mit Serbien und Rumänien von der Commission angenommen worden sind. Darnach glaubte man die Aussichten des Handelsvertrags mit Rußland höher bemessen zu birfen und wollte auch wtssm, daß zwischen den Vertretern der beiderseitigen Regierungen eine Einigung bis auf einzelne unwesentliche Differenzen bereits erzielt worden sei. Obwohl sich heute noch ebensowenig controlltren läßt wie früher, wie viel an diesen Gerüchten Wahrheit ist, so findet doch die Annahme Glauben, daß für nicht zu hoch gestellte Erwart- ungen ein ganz befriedigendes Definitivum zu erwarten sei. Die norddeutsche Specu- laiion versäumte deßhalb auch nicht, in der Werthbemessung derjenigen Gesellschaften, welchen aus einem baldigen Abschluß des Vertrags Vortheile erwachsen würden, .•ine stark optimistische Auffassung an den Tag zu legen. Insbesondere profittrten hiervon die Actten unserer Eisenwerke, für die ohnehin schon von Wien aus Kaufaufträge vorlagen. Zudem verlautete von großen Lieferungsabschlüssen schlesischer Effenhändler mit dem oderschlesisch-mttteldeutschen Walzwerkoerband, woraus man folgerte, daß die größte Depression deS Eisenwerkes überwunden sei. Für die Laurahütte kommt noch der günstige Abschluß ihrer in Rußland liegenden Katharinenhütte in Betracht. Der Wochengewinn für Laurahütte- Actim beträgt fünf Procent, für Dortmunder Union annähernd zwei unb für Bochumer etwa vier Procent. Letztere waren anfänglich gebrückt wegen ihrer Betheiligung an ben Werken von lernt, welche durch die ZahlunaSeinstellung deS römischen Credite Mobiliare in Verlegenheit gekommen sind. Alpine Montan- Actien schließen drei Procent über dem vorwöchentlicben Stand auf das Gerücht von einer angeblichen Neubildung des gesprengten österreichischen Eisenkartells. Von den sonstigen Jnduftrieactien erfreuten sich diejenigen der ElectricitätSgesellschaften, infolge günstiger Jahresberichte und die in Berlin nottrten Maschinenbau-Anstalten, anläßlich der preußischen Locomotivbestellungen, regerer Nachfrage; auS letzterem Umstand erwartet man auch eine erfreuliche Rückwirkung auf den Etsenmarkt. Auf dem Gebiete der Rentenwert he nahmen die italienischen Papiere daS meiste Jntereffe in Anspruch. Beinahe 14 Tage sind verflossen, seitdem das frühere Ministerium seine Demission gegebm hat, und noch ist die Mintsterkrisis nicht gelöst. Trotz aller Bemühungen ist es Zarnadelli nickt gelungen, ein neues Cabtnet zu bilden, weil er Niemanden finden konnte, der angesichts der schwierigen Lage die Leitung der StaaiSfinanzen in die Hand nehmen wollte. Wohl brachte er verschiedene Personen dafür in Vorschlag, jedoch waren sie nur unter der Bedingung zur Besetzung deS Postens bereit, daß sie an den militärischen Ausgaben erhebliche Abstriche vornehmen dürfen, womit aber mehrere der anderen Minifter-Eandidaten nicht einverstanden waren. Inzwischen macht die finanzielle Krisis mettere Fortschritte und fordert immer neue Opfer. In Florenz war die früher hochangesehene Firma Dufresne frfcres zur Zahlungseinstellung gezwungen, wodurch sich die an den Sturz be8 Kredite Mobiliare geknüpften Befürchtungen nur zu rasch bewahrheiteten. Auch die vielseitigen Anstrengunaen, das letztgenannte Institut zu halten ober bie von ihm abhängigen inbustriellen Werke burch Grünbung einer neuen Bank zu unterstützen, sind dis jetzt resultatlos verlaufen. Auf die CourSentwicklung ber italienischen Ren« hatten diese Umstände nur wenig Einwirkung, weil die dadurch veranlaßten Abgaben dnrch Deckungskäufe paralyflrt wurden. Einen ganz empfindlichen Preisabschlag erfuhren bie italienischen Jmmvbiliar-Pfanbbrtefe; nachbem sie Enbe voriger Woche noch 56 Procent notirt hatten, würben sie am Dienstag zu 40 Procent gehanbelt unb waren in Basel sogar zu 29 Procent angeboten; heute erholten sie sich wieber bi» 48. lieber bie Finanzlage Mexicos veröffentlichte bie „Vossische Ztg." einige «Ußerorbentllch pessimistische Artikel, bie lebhaft erörtert wurden unb ein bringenbes 4°/o Franks. Hyp^Pfdbr. v. 91 eck . . . S»/«o/oFrnkfchyp-Pfdbr. BW/obo. . . . . . 4°/oPreuß. Centr.-Bod^ Creo.-Pskmdbr. bis 1885 ..... Verfälschte schwarze Seide. Man verbrenne ein MÜsterchen bes Stoffes, von bem man kaufen will, unb die etwaige Verfälschung tritt sofort zu Tage: Aechte, rein gefärbte'1 Seibe kräuselt sofort zusammen, verlöscht bald unb hinterlaßt wenig Asche von ganz hellbräunlicher Farbe. — Verfälschte Seide (bie leicht speckig wird unb bricht) brennt langsam fort, namentlich glimmen bie „Schußsäben" weiter (wenn sehr mit Farbstoff er- chwert), unb hinterläßt eine bunteibraune Asche, bie sich im Gegen- atz zur ächten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man bie Asche ber ächten Seibe, so zerstäubt sie, bie ber verfälschten nicht. Die Seidenfabrik G. Henneberg (f. u. k. Hoflieferant) Zürich versendet gern Muster von ihren echten Seidenstoffen an Jedermann und liefert einzelne Roben unb ganze Stücke vorto- und zollfrei ins Haus. [8282 Wenngleich biese Gründe eine CourSsteigerung ber einzelnen Actien recht- folge ber besseren Aussichten des russischen Hanbelsvertrags höher bezahlt. Unter * M*n-ke- «’•»« «*« h», «.!»• »r foen österreichischen haben Buschtheraber 4 fl. eingebüßt, währenb Staatsbahn unb die Staatseinnahmen aus Stempeln, Steuern und Zöllen im Wachsthum begriffen • w asserticEiieDeiia KanngeilNM. sind, ohne jedoch ben Rückgang baburd) aufhalten zu können; bie sechsprocentigen sowohl als bie Tekuantepec-Obligationen stnb 3 Procent niebriger. Außer ben Während der diesmaligen Berichtsperiobe trugen bie beutschen Börsen keine mexicanischen waren noch bie serbischen Titres lebhaften Schwankungen ausgesetzt, so einheitliche Tenbenz mehr zur Schau, wie in ben beiben Vorwochen. Zwar setzte wodurch zeitweise die ganze Börse verstimmt wurde. Maßgebend für den Rückgang fick am Montag die Auswärtsbewegung der Courfe noch fort, trotzdem bie gegen-, ist einerseits bie augenblickliche politische Lage Serbiens unb anbererseils bie Be- roärtig im Mittelpunkt bes Interesses stehenben italienischen Werthe nicht baran fürchtung, baß für ben Januar-Coupon bie Deckung noch nicht vorhanden ist. Die tbeilnehmen konnten; aber in den Umsätzen machte sich zeitweise eine wesentliche Zu- öprocentige Rente schließt mit 2 Procent Verlust ab, bie Eisenbahn-Obligationen rnckhaltung bemerkbar, obgleich e8 nicht an Momenten fehlte, welche zu einem kräf- bagegen gewannen ihre Einbuße wieber zurück unb enben sogar noch eine Kleinig- tigeren Eingreifen der Haussiers hätten Veranlassung geben können. Der neueste kett über bem vorwöckentlichen Niveau. Portugiesen unb Griechen lagen matt. Für Reichsbankausweis zeigt eine weitere Vermehrung bes Metalloorraths. Rusien, Türken unb Spanier fanbte Paris höhere Notirungen; bei letzteren ist bie Die österreichische Speculation ist fortgesetzt bemüht für ihre heimischen Bank- Steigerung burch Executionskäuse hervorgerufen worben. Oesterreichische unb unb Eisenbahnactien Propaganda zu machen, und fuhrt zu diesem Zweck eine ganze. ungarische Fonds waren behauptet; Argentiner zogen auf Londoner Impuls an. Menge in Aussicht stehender finanzieller Transactionen ins Feld; abgesehen von den Der Verkehr in deutschen Bankactien war gering, weßhalb die CourS- staatlichen Operationen erwartet man in Wien, daß nach dem Jahresschluß durch Veränderungen nirgends groß sind. Die Antheile der Handelsgesellschaft gaben in- lle Creditanstalt die Conversion der 5% Staatsbahn-Prioritäten, von ber Union-1 folge bes Serbentückgangs 1 Procent nach, profittrten aber von beten Erholung Hank die Emission ber 3% Localbahn - Obligationen und vom Bankverein jene) wieder ebensoviel. Oesterreichische Bankactien folgten den Intentionen ber Wiener ter 3°/o Dux Bodenbacher Prioritäten durchgeführt werden, und weist außetvem Börse. Ottomanische Bank sind auf Pariser Anregung und wegen der geplanten noch auf verschiedene industrieelle Gründungen hin, welche in Vorbereitung fein Fusion fämmtlicher türkischer Eisenbahn-Gesellschaften höher. Iermiethungen. 10157] LogiS, neu herger , zu vermiethen. Neuen Bäue 20. 10136] Bleichstraße Nr. 11: LogiS von 5 Zimmern zu vermiethen. Näheres SelterSweg 63, II._________ 9624] Ein LogiS, 5 Zimmer mit Zubehör und Gartenantheil, in schöner Lage unweit den Bahnhöfen, per 1. April 1894, eventuell früher, zu vermiethen Näheres in der Exped dieses Blattes. 1409] Manfardenzimmer mit Cabinet und Zubehör für eine ruhige ältere Dame zu vermieten. 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GoL- 103.80 103.80 Rente .... 71.20 72 — 3°/0 Sächftfche Rente. . 86.10 85.80 50/oSerbifcheEtsenbahn- 3V*°/o BremerStaatsanI. 86.80 96 80 Hyp^-Obl. L. A. . 4s/oSchwed.Obltg.I880r 71.— 69 — „ Hamb.Staatsrente 40/oOestr- Goldrente 97.45 97.— 103.20 103.10 96.40 96.— l°/o Türken conv. Lit. D. 22.50 22.25 , GriechifcheMonopol- 50/0 Argent. Gold - Anl. Anleihe . . . 34 50 36.80 v. 1887 ... 48.30 48 55 4’/o Rumänische Rente . 82.10 82.30 3Vi°/o Egypt. priv. Anl. 98.85 98 75 50/0 «uff. ConsolS S. in —.— —.— «iseubadn-drioritLte«. 4u/o Pfälz. LudwigSbahn 5°/o Südbahn Lombarden 103.60 103.45 (Bexbach) . . . 102.30 102.75 4% do. do. 96.15 95.50 , Hesfische LudwigSb. 30/0 do. do. 60.85 61.25 68/69 garant. . 102.— 102.20 4°/o Prag-Duxer Gold . , Rudolf Gold (Salzk.) 99.15 99.40 , Elisabethb. steuerfrei 100.10 100.30 Gold .... ho/o Oestr. Staatsbahn. 100.50 100.60 „ Franz-Jofef Silber 79.40 78.90 107.60 107.— Zo/o staall. garant. Jtal. 40/0 do. do. 100.50 100.45 Eisenbahn . . 51 — 51.— 3o/c do. do. 30/0 Livorneser . . . 55 20 55.45 I.—VIII. Emtsi. 84.05 83.80 40/g Rusi.Südw -Effenb. 98.30 97.60 30/0 do. Ergänzungsney 50/0 Nordwestbahn Goto 81.90 107.— 81.60 106.60 40/0 Wladikawkas garnt 41/0 gar. Sardin.Sec.stfr. 98 30 68.— 97.80 67.50 LudwiaShafen-Bexbach. Hessische LudwigSbahn. Pfälzische Nordbahn . Lübeck-Büchner . . • 225.- 109 — 110.60 134.60 224.— 1 108 55 110.50 135.— 1 Oest. Nordw.-Bahn ßtt^B. Gotthardt..... Jtal. Mittelmeer . • 199.— 150.40 86.35 198.90 150 — BattMfcttett, Deutsche ReichSbank 153 95 151.45 Dresdmer Bank. . . 132.35 130.— Berlin. HandelSgesellsch. 129 35 126.80 Mitteldeutsche Erckttb. . 93.10 93.40 Deutsche Bank . . . DeutscheGenosienschstSb. 153 20 150.15 Wiener Bank-Verein . 998/* 100.— Württemb. Veretnsbank 125.50 125.80 v.Soergel.ParristuSLEo. 111.70 113.10 TiMitfrfir 9lerein8b/o Ung. Gold-Rente 5o/o -Val. Rente 30/0 Portugiesen 40/, Griech. Moaovol-AaL 94.60 80.70 19 CO 34 50 Di«como-Mct 99 87 Schweizer Nordest-'B^Rd. 102.40 Lest. Eredtt-Act 279.25 Mainzer E.-B.-Lct. 109.00 3teL Mtttelmeerbah» Id. 86.(0 Mm-iendurger E.«B.-*ct 7080