’6 d-r gajunger wes. Ie z«m Lchlat 1 Retaujt W«, W/ hon und £:;t: . jon oen ährt. Stnintatain Einsendung i-m W ichnete Seiirb? nwy M den 30. Octok - twn bt5 Bornemnn. ■- m tüchtiger junger Mr, Arbeit«« erfahren,: Eintritt gesucht. Schristlc ’1 LeuM-MchnN un üchen unter Ebiffre L. K ? fyptb. b. U erdetem AnA W\W vi M xWta M« i. Mi iungs-AiW ^aeUonogiBöS- in und Kart^niorm I and geschmiokxoU e Dame, welches H ’i bereit, engt, f 6.r L einer sehen Druckerei ScWWe 1. vo >=>* Nr. 265 Freitag ben 10. November 1893 Der Sicherer JUqel<4>rnr* »eit«, ; !™8J« Hf ;* der 8n2 ■ ln den betr. % °"ds°iitglieder W. ’« pfai Styl« ^"lh habe und dc ,ner ’« Stillen U ^scheheo, jedoch l r‘ Otte, wie nur f/ln ihrer Mehch M tzesmt yroi'f nbttt iobannhirr MrRchlution,^, 8 freisinnig» ß.,M rgsivahlkrei- M Tabak-Fabnimniii d unbillige Mfhin LolkskW mit sich ■ s Wwgtbitt r ! vieler Tausend!,; vernichten mutz. uchen vmb Uoj«; 7 N eine lurMu •. wft des MmmtMv es ieilfyriyn $ox«: und D. er: t Don und h! 'chl, Ein in.-. mit dem 1. W Micro begonnen < M§fd)ii(ttn und - - galten rtciutira k!c tuubtn wöchentl:. sich zunächst, k K-' iständen, fobcr." - itt), eine in ” r Leute. Huy - noch andere ‘ Holz foffltn. Da gen ertbnlt md, ta Schülern hN1 R‘ 'tfler Mr Sch^ jU btt erlernten • ür Niemanden enl rchn wir nun °bo- Nutzen ge^- unserer Jugiu.^ hab.«?' »f „feint 3M™* wbeitiimteffli1 * durch r .ebräuMl“« »' H°de>,H°E»' s tote ii*lt'?' . \ bei den m* Itbeiten ent# A«f««de, M.r- te Siibung etneS ■ tznnd ”5*, r. ‘nN » ' m ®«(® 11 it r Schuir 91 ßrj5,'. -l- * tf i* r den un- °'M die Al" Unb uit < operirenben Hand des Arztes ab! Drum bildet nicht allein den Geist, sondern auch die Hand des Kindes. Bilde das Auge, übe die Hand, Fest wird der Wille, scharf der Verstand. W. Aus der Wetterau, 8. November. Der Winter scheint nun auch bei uns einkehren zu wollen, denn gestern wurde es rauh und kalt und heute Nacht hatten wir eine so bedeutende Temperaturerniedrigung, daß die Fenster da und dort gefroren Die uralte Regel vom Altweibersommer auf St. Ursula und St. Cordula (alten Kalenders), gegenwärtig auf den 21. und 22. October liegend, welche Tage nach dem neuen Kalender auf Allerheiligen und Allerseelen fallen, traf oieses Jahr wieder pünktlich ein, wie Ihr Correspondent vom Ortenberger kalten Markte berichtet hat. Man har nunmehr auf den 15. November als einen entscheidenden Wendepunkt zu achten, denn an diesem Tage pflegt der erste Schneefall bei unS einzutreten. Wird es zugleich frostig, fj erhalten wir einen strengen Vorwinter, bleibt der 15. November milde, so ist vor Maxentius, 12. December, kein Schnee oder Frost zu erwarten. Die Herren Wetter- bcobachter werden gebeten, auf^ obige Daten ein wenig zu achten. — Die Landleute schaffen nun auch das Letzte nach Hause und ackern, was noch zu ackern ist. Die sehr naffen Aecker haben in den letzten Tagen bedeutend abgetrocknet - Einsender läßt heute noch einen Acker Korn säen, welches im Frühjahre abgesüttert werden soll. Die mit Gründüngungs- vflanzen bestellten Grundstücke harren noch des Pfluges, Ne können aber, wenn Frost eintritt, im December, sogar noch im Februar gestürzt werden. Friedberg, 8. November. Zur Beseitigung der Wohnungsnoth wird hier in erfreulicher Weise weiter gearbeitet. Nachdem im vorigen Jahre vom Armenfonds und dem evang. Arbeiterverein 12 Häuschen erbaut worden »varen, setzte der Armenfonds vorerst dieses Jahr sein schönes Unternehmen durch die Einrichtung zweier etwas größerer Wohnhäuser fort. Die vorjährigen Häuschen sind vorzüglich eingerichtet und alle ihre Erwerber fühlen sich glücklich über den Besitz ihres schönen Heims. Den weiteren vielfach gesellten Ansuchen auf Erbauung von Wohnhäusern konnte der Arbeiterverein nicht entsprechen, da ihm die Mittel dazu fehlen. <2r hat indessen nicht gefeiert und suchte das vorgestreckte Ziel auf anderem Wege zu erreichen. Holzhausen, 8. November. Als am letzten Sonntag die ^rau unseres Bürgermeisters die Kirche besuchte und das • eilige Abendmahl kaum genommen hatte, wurde sie einige Schritte vom Altar vom Schlage gerührt und brach i obt zusammen. Am Montag wollte sie ihren 57. Geburtstag feiern, zu dem schon alles vorbereitet war. -h- Aus dem Niddathale, 5. November. Ihre Zeitung brachte vor einiger Zeit die interessante Nachricht, daß der kleine Ort Himbach einen ziemlich steilen Bergrücken an- Aekauft, mit Kirschbäumen bepflanzt und dadurch ein so gutes Resultat erzielt habe, daß der Ort für Menschenalter hinaus in eine sehr gute finanzielle Lage gekommen sei. Ganz ähnlich hat unser Ort Stamm heim bet Staden im Niddathale o perirt und der bei uns erzielte Bortheil ist wahrscheinlich viel bedeutender als derjenige in Himbach. In Kurzem mögen nachfolgende Notizen einen Anhaltspunkt geben. Das hier in Stammheim gelegene v. R.'sche Gut wurde käuflich; eS wird ca. 570 bis 580 hessische Normalmorgen halten. DaS Gut hat eine mittem im Dorfe liegende prächtige Hofraithe. Die Gemeinde zahlte Alles in Allem 305 000 Mk. DaS Geld erhielt sie von Wertheimer & Co. in Büdingen auf 40 Jahre. Die Schuldnerin darf zurückzahlen so viel sie will, d. h. die jährliche Tilgungssumme und darüber hinaus, je nachdem sie Geld hat. Die Gemeinde parcellirte daS Gut- manche Bürger kauften für 10000 Mk. und mehr von dem Grundbesitz, die Käufer erhielten günstige Bedingungen. Nun ist Alles soweit bereinigt, die Gemeinde hat bei der Capital- aufnahme dafür gesorgt, daß einige andere Berechtigungen abgelöst wurden, sie hat Alles glatt und sauber gemacht und behält noch die prächtige, solid aus Stein gebaute Hofraithe und ca. 70 Morgen Wiesen, b. h. soviel wie ein reicher Bauer in ber Wetlerau besitzt, rein und glatt übrig. Welcher Segen 70 Morgen Wiesen für eine Gemeinbe sinb, bas hat sich in ben beiden heißen, trockenen Jahren 1892 und 1893 bewiesen. Solche Erträge kommen nicht häufig vor, es wäre auch gar nicht gut- aber daß der Wiesenertrag für alle Zeiten, sie mögen kommen und heißen wie sie wollen, ein guter und sicherer ist, wird nirgends bestritten werden. Unsere Gemeinde kann sich Glück wünschen, daß sie einen so ausgezeichneten Griff gethan hat und alle Diejenigen, welche zum Gelingen des Geschäftes beigetragen haben, verdienen den Dank der Bürger, denn für Jahrhunderte hinaus ist unsere Gemeinde in eine günstige Lage versetzt worden. Drückende Communalumlagen verschwinden ganz und die Bürger haben so reichlich Grundeigenthum erhalten, daß sie bei der Fruchtbarkeit des Bodens wohlstehend werden müffen, sobald sie es an Fleiß, Sparsamkeit und tüchtiger Bewirthschaftung ihrer Ländereien nicht fehlen lasten. Glück dazu! W. Weckesheim, 5. November. Dieser Tage brach plötzlich bei uns eine Diphtheritisepibemie aus. In ganz kurzer Zeit erkrankten neun Kinder, was für unsere kleine Gemeinde, die vielleicht fünf; bis sechshundert Einwohner besitzen kann, ein sehr hoher Procentsatz ist. Unter den Erkrankungen, denen, wie es scheint, weitere folgen, befinden sich einige schwere Fälle. Die Seuche ist offenbar eingeschleppt worden. Der behandelnde Arzt, Herr Dr. S. in Reichelsheim, hat sofort Bericht erstattet und die Schließung der Schule beantragt. vermischtes. * Frankfurt a. M., 7. November. Der Amerikaner Curtin, welcher der Mitschuld an dem im Juli v. I. verübten Bankraub für überführt erklärt wurde, wurde zu acht Jahren Zuchthaus verurtheilt. ♦ Rastatt, 6. November. Beim Exerciren stürzte am Samstag Hauptmann Lautier mit dem Pferde. Er starb, ohne wieder zum Bewußtsein gekommen zu sein. Er hatte einen Schädelbruch erlitten. * Schueidemuhl, 7. November. Aus und neben einem Rohre dringt in gleichen Mengen, wie bisher, getrübtes Wasser hervor. Bodensenkungen sind bis jetzt nicht bemerkbar, ein plötzlicher Durchbruch aber scheint nicht ausgeschlossen. * Dauzig, 8. November. Infolge von Orkanen kenterte auf dem kurischen Haff in der Nähe von Neukuhrcn ein Fischerboot. Fünf Personen ertranken. Auch sonst hatten die Stürme mehrere bedeutende Unglücksfälle zur Folge. • Berlin, 8. November. Frau Dachbeckermeister Auguste Settemacher, Keibelstraße, gerieth burch einen glühenben Ofen heute Bormittag in Flammen unb verbrannte bei lebendigem Leibe. * Paris, 6. November. AuS St. Diö wird zu dem Zwischenfall an der deutschen Grenze gemeldet, daß das dortige Gericht die Genehmigung zur Beerdigung der beiden Wilderer, welche der deutsche Forstaufseher erschoffen hat, nicht ertheilt hat. Es wird eine neue Besichtigung der Leichen von den Aerzten vorgenommen. Derfebr, und vottswirthschaft. Limburg, 8. Wooember. Fruchtmarkt. Rother Weizen X 12.70, weißer Weizen X 12.50, Korn X 10.50, Gerste x 9.00, Hafer X 8 10. Gottesdienst in der Synagoge. SamStag den 11. November: Vorabend 4“ Uhr, Morgens 9« Uhr, Nachmittags 3« Uhr, Sabbathausgang 5’° Uhr. Gottesdienst der israelitischen KeligionsgesellsLast. Freitag Abend 4*> Uhr, Samstag Vormittag 8»J Uhr, SamStag Nachmittag ö00 Uhr, Samstag Abend 580 Uhr- Wöchentliche Ueberficht der TodessMe in Gießen. 44. Woche. Vom 29. October bi« 4. November 1893. Einwohnerzahl: angenommen zu 21100 (tncl. 1600 Mann Militär). SterbltchkeitSzisfer: 22,18°/« bezw. 9,83 nach Ausfchl. der Ortsfremden. Kinder ES starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.-15. Jahr: Dtphtheritts Pyämle Folgen der Geburt (Gebärmutter-Zer- 4 (4) 1 ■— 1 4 W retßung) 1 (1) 1 (1) —— — Lungenentzündung 1 1 — — Erkrankung d. Herzens 1 1 —r — Altersschwäche 1 1 — — Summa: 9 (5) 4 (1) 1 4 (4) A n m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viels der Todesfälle in der betreffenben Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Briefkasten. Herrn A. K. in Gießen. Ihre Frage, ob eine Prozeßsache von 3 Millionen Werth dem damit befaßten Anwälte eine Gebühr von 175000 Mark einbringen könne, mästen wir verneinen. Diese Summe kann nur von einer ungezügelten Phantasie erfunden fern. Die Anwaltsgebühr für 3 Millionen beträgt 3119 Mark: dieselbe kann in einer Prozeßinstanz höchstens verdreifacht werden: also Maximum 9357 Mark. Würde ein Anwalt In allen drei Instanzen auftreten, waS übrigens selten ist, so könnte sich diese Summe noch verdreifachen. ant. kann man huste« ober heiser sein unb nicht so- fort von Fays ächten Sodener Mineral- pastilleu Gebrauch mache»?! Fays ächte Sodener Mtneralpasttllen helfen immer, sie sind angenehm in Geschmack, im Gebrauch billig und hinsichtlich ber Wirkung unübertrefflich. In allen Apotheken unb Drozuerien zu haben zum Preise von 85 Pf. bte Schachtel. Der Voranschlag der Gemeinde Rödgen für das Jahr 1894/95 liegt vom 10. November bis einschließlich 17. November zur Einsicht der Betheiligten auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Rödgen, den 8. November 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Rödgen. Jnderthal. 9398 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Annerod pro 1894/95 liegt vom 11. d. M. an acht Tage lang zur Einsicht der Betheiligten aus unserem Bureau offen. Annerod, den 9. November 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Engelhardt.9396 Dienstag, 14. November,! Nachmittags 2*/, Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die den: Friedrich SrooS Eheleuten in Gießen gehörige Hofraithe: Flur 34 Nr. 586‘Ao — 801 qm zwischen' dem Wäldchen und dem Schieß- Haus rffentlich meistbietend versteigert werdend Gießen, 1. November 1893. Großh Ortsgericht Gießen. __________I. A.: »ogt._______91811 Versteigerung Freitag de« 10. d. M., Nachmittag« 2 Ubr, versteigere ich gegen Baarzadlung Pfandlocal: 2Kleiberschränke, IKüchen- jchrank, 1 halbrunden Tisch, 1 Sopha, 1 Regulateur, 1 Bierwagen; um 3 Uhr im ber Flett'scheu Hofraithe: 4 Schweine. Gießen, den 6- November 1893. 9314 Mulch, Pfandmeister. Pferdverkauf Ein unbrauchbar gewordenes Offizier» reitpferd soll Lamstag den 11. ds. Mts., 12 Uhr Mittags, im Hose der Zeughauskaserne gegen Baarzahlung öffentlich an den Meist- frietenben versteigert werden. [9394 Gießen, den 7. November 1893. 11. Bataillon Infanterie - Regiments Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116. Aeikgeöotcncs. MT Prima Rindfleisch das Mund 40 bis 50 Pfa. 9412] Gg DSrn-r, Neustadt 29. Kieler Bückinge. | Gust. Walter, Mäusburg 13 MF Stute Wß Schellfische. 9408]_________Emil vrbig. 9410] et« eiserner Herd zu ver» kaufe«.Sonne«stratze 10. s 'Sitte Tinte / I. Ricker'sche Klichhaudiuilg. Gute frische Milch empfiehlt [9336 E. Hess, Lahustraße 5. Dach-Latten empfiehlt in jedem Quantum ab Station pr. 100 Stück oder 300 Mir. k X 7.—, in Wagenladunavon200 Ctr. entsprechend billiger, die Dampf-Schneiderei von K. EmmeliuS in Laubach_____[8737 Pferdedecken von Jt 1.80 an bis JL 10.— empfiehlt [8387] Heinrich Wallach. BENEDICTIHE kV B r> y ® ES l Exped b- Bl erbeten. [9124 aller einschlägigen Artikcl früher, gesucht. Näheres tu ver «?ped. d. vl. 912u] Ein schönes Logis zu vermiethen. K. Hütt), Schanzenstraße 2. gegen festes (Ätbalt werden für Gießen bezw. Overheffe« von einer I aut etnaefübrten verficherungS-vesell- [94(0 9397] Offerten unter ti. F. 1OO an die Expedition dieses Blattes. G. 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