J* . °on heft m c. u ^ODion eum«S efc'»* r^UÄÄrtrfen 3eib ’bel Otn dttühvlen ^E.^'ngl X>erausgebe.a ^n 5‘ant(urttr ä,®o«cctt .z^Elbeuds 7 Uhr lS-Veremes 9 LLL«---".. & 'van Beelhoven. 2. Scene imOum von CH.GMod *? •" * vai Beeihovm. 'o-Muckj b)Sleyermattischer Baloeinfamteit von «J. Pache. > Fr. Chopm-, b) Rhapsodie Re für Tenor mit Glacier1 -n von Ld. Genien; c) Lieg- R- Wagner. 7. Mannerchören luttersprache von E. S. Engeln : a) Die Verlassene von Ferd. n Kr. Schubert; c) Die jungt der Haide, Violine mit Glacier )örpenanziveise, für Mannerchor E- 6. Engelsberg. üiges Beisammensein" an. 7k. 1,50, Eintrittskarte Mk. 1,- er (Rudolphs Rachf.) und am -.[76 istaurant. -Concert, ntev, Militär uni> fremde« 65 41, 2 Tr. L. Holdes t l*** ,t btt 3»^? , ?tsS^äT wj5« Zahnarzt.___ rän-entG ich in meinem Nwda» ftraße « Haas jußior Nr 8 Erstes Blatt Dienstag r-en 10 Januar 1893 Der Anzeiger etldjemt tägltd), eit Ausnahme deS Montags. Die Gießcner .Aamitteubtätler werden dem Anzeiger «rSchcnrlich dreimal btigeltgL Siebener Anzeiger Keneral-Nnzeiger. Vierteljähriger Aösnnementsprei» t 2 Mark 20 Psg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezöge» 2 Mark 50 Psg. Redaction, Expeditio» und Druckerei: KLatstra^e Ar.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Äreis Gietzen chratisbeitage: chießener KamilienMtter hinsichtlich deren allein alich Aber eine wichtige Rolle spielt ausständigen Bergleute oorzu,ragen o ....., r»',r._____O $.1« SRprnfcpfrKrhpn lllftl ZZUMZM- Hirfte die Getreideausfuhr Rußlands nach Deutschland s n°r Ausschreitungen >eder Art, insbesondere gegen 1 . _ - , , . „ < vc.:_ I tniflinpn SRprniPHtP. 2lmtlid?cr Theil im Jahre 1892 701504 79 502 Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. 12 659 912 2 593 205 überhaupt «us Ruhland 1885/87 1888 1889 1890 1891 1892 5 318 944 1 209 445 Mit anderen Worten: statt drei Fünftel beziehen wir jetzt nur noch ein Fünftel unseres Bedarfs an Weizen aus Rußland, statt vier Fünftel unseres Roggenbedarfs gleichfalls nur noch ein Fünftel, statt neun Zehntel unseres Haferbedarfs Mur noch ein Zehntel. Auch das noch verbleibende Fünftel bez. Zehntel würden wir nöthigenfalls aus anderen Exportländern, insbesondere aus den Kornkammern unseres handelspolitischen Bundesgenossen und aus überseeischen Gebieten zu decken in der Lage sein. Wer unter diesen Umständen bei einem Handelsverträge mit Rußland der gebende, wer der nehmende Theil sein würde, ist hiernach nicht schwer zu entscheiden. Allerdings war diese'bedeutende Verminderung der Getreideeinfuhr aus Rußland nur in Folge der letzten sehr guten Gießen, am 2. Januar 1893. Der Civilvorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission Gießen. Dr. Melior, Negierungsrath. medrig bleiben, zumal Deutschlands verhältnißmäßig geringer Fehlbetrag an Getreidefrüchten in normalen Zeiten mit Leichtigkeit durch den Export Oesterreich-Ungarns, Rumäniens und Amerikas gedeckt werden kann, und Deutschland gar nicht auf die Getreideversorgung aus Rußland angewiesen ist. Bei dem Abschlüsse eines Handelsvertrages mit Rußland sollte dieser wichtige Punkt in dem wirthschaftlichem Der- hältnisse zu Deutschland maßgebend werden. der stürmiscken Verhandlung den Saal. Saarbrücken, 7. Januar. Der Strike hat sich gegen gestern fast nicht verändert- es sind einige Bergleute mehr angefahren. Mitglieder vom Vorstande des Rechtsschutzvereins wurden wegen Unterschlagung von Vereinsgeldern verhaftet. der Antheil Ruhlands an der deutschen Geiammteinfuhr von Deutschlands Unabhängigkeit vom russischen Getreidemarkte. (Ein Beitrag zu dem geplanten deutsch-russischen Handelsverträge.) Eine glänzende Leistung hat die deutsche Landwirtschaft im verflossenen Jahre aufzuweisen, denn ein ganz bedeutender Rückgang der Getreideeinfuhr aus Rußland und die Unabhängigkeit Deutschlands vom russischen Getreidemarkt hat sich im Jahre 1892 in überraschender Weise vollzogen. Zum klaren Beweise dafür wollen wir die Einfuhrstatistik der letzten Jahre reden lassen, denn in einer solchen Frage beweisen Zahlen mehr als Worte. Nach den bis jetzt vorliegenden Veröffentlichungen des statistischen Amrs betrug Bekanntmachung, betreffend das Ersatz-Geschäft für 1893. Hafer 60 o/o 75 o/o 92 o/o 93 o/0 86 o/o 11 % eingeführt Ausland. Wien, 7. Januar. Die Peterspfennigspenden betrugen im Jahre 1892 Millionen Lire. Wien, 7. Januar. Der Proceß des Verlegers Verga gegen Mascagni wegen unberechtigter Benützung der Novelle des ersteren zur Oper „Cavalleria rusticana“ wurde durch Vergleich beendet. Verga erhielt 140000 Lire Abfindungssumme. Paris, 7. Januar. Der „Matin" kündigt die dem- nächstige Veröffentlichung von Acten des Bankiers Renaud an, welche Documente über zahlreiche Parlamentarier enthielten, wogegen die bisher erfolgten Enthüllungen nur Kinderspiel seien. Paris, 7. Januar. Der Untersuchungsrichter vernahm die durch die neuesten Enthüllungen und die gestrigen Haussuchungen compromittirten Exminister Fallieres, Flourens, Granet und Doves. Die Geheimhafr wurde für die in Untersuchungshaft befindlichen Angeklagten in der Panama-Affaire aufgehoben. Madrid, 7. Januar. Unter dem Vorsitze des Grafen von Paris fand Hierselbst eine Versammlung der orleanistischen Vertrauensmänner aus Frankreich statt. Es wurde beschloffen, die sofortige Einleitung einer entschiedenen Wahlthätigkeit anzuregen. Graf d'Haussonville sprach die Hoffnung aus, der Panamascandal werde der Republik bei den nächsten Wahlen ein Ende machen. Birmingham, 7. Januar. Auf dem am nächsten Montag hier zusammentretenden Bergarbeitercongreß werden Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Absolut wurden im Jabre (Doppel-Ctr.) willigen Bergleute. „ , , Köln, 6. Januar. Die „Kölnische Zeitung" bringt einen Artikel, betitelt: „Der Druck der Militärausgaben." Derselbe giebt eine vergleichende Uebersicht der Lasten der einzelnen Länder. Unter Anderem betragen danach die Kosten der Landesvertheidigung für Armee und Marine zusammen im Jahre 1892/93: in England 36,9, Rußland 28,7, Frankreich 27,1, Italien 22,4, Deutsches Reich 17,8, Oesterreich- Ungarn 17,6 Procent des Gesammtbudgets. Die Ausgaben für Verzinsung, Tilgung rc. der Staatsschuld erforderte in Italien 43,8, Oesterreich - Ungarn 29,3, Frankreich 28,4, England 27,9, Rußland 25,7, Deutsches Reich 12,9 Procent des Gesammtbudgets. Deutschlands günstige Stellung sei desto bemerkenswerther, weil die Schulden für den Eisenbahnkauf und für andere Anlagen, welche Einnahmen bringen und eigentlich nicht im Budget zu erscheinen brauchten, nicht ausgeschieden sind. Die Kosten der Landesvertheidigung betragen für 1892/93 pro Kopf der Bevökerung: in Frankreich 21,1, in England 17,4, im Deutschen Reiche 13,9, in Italien 9,0 und in Oesterreich Ungarn 7,6 Mark. Die Steuern pro Kopf betragen: in Frankreich 58,1, in England 39,0, in Italien 32,3, in Oestereich - Ungarn 28,2 und in dem Deutschen Reiche 20,6 Mark. Das Ergebniß der Darstellung sei daher, daß der Steuerdruck im ganzen Deutschen Reiche der geringstes und die Schuldenstatistik die günstigste ist. Die Behauptung sei unrichtig, daß das Deutsche Reich an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit angelangt sei. Möge man gegen die Militärvorlage, welche Gründe immer anführen, dieser müsse ausgeschieden werden. Wenn die neu geforderten Millionen zu Unrecht abgelehnt würden, so sei die Gefahr vorhanden, daß die bisher für die Landesvertheidigung auch bei uns ausgegebenen Milliarden vergebens vergeudet wurden. Kol«, 7. Januar. Der „Köln. Volksztg." wird aus Gelsenkirchen gemeldelt: Heute ist noch Alles angefahren. Es herrscht vollständige Ruhe. Die Gendarmerie wurde verstärkt- morgen finden drei Versammlungen statt. Barmen, 7. Januar. Der Wahlverein der Deutsch- Conservativen beschloß in einer zahlreich besuchten Versammlung von einer Organisation in Rheinland und der Grafschaft Mark, in der Rheinprovinz von der Bildung einer deutsch-conservativen Partei, im Gegensatz zu der bestehenden rheinischen Organisation vorläufig abzusehen. Eine Commission wurde mit der Abänderung des Programms der rheinischen Conservativen beauftragt. Die Antisemiten verließen inmitten Mit Bezug auf die Bestimmungen der Deutschen Wehr- Ordnung werden alle im Jahre 1873 geborenen Militärpflichtigen, sowie die in früheren Jahren geborenen, welche sich noch nicht zur Musterung gestellt haben, oder welche hinsichtlich ihrer Verpflichtung zum Eintritt oder ihrer Befreiung vom Militärdienste noch keine definitive Entscheidung erhalten, und entweder im Kreise Gießen ihren dauernden Aufenthalt haben, oder in demselben als Studenten, Gymnasiasten und Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Haus- und Wirth- fchaftsbeamte, Handlungsdiener, Lehrlinge, Handwerksgesellen, Lehrburschen, Dienstboten, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft sich aufhalten, hiermit ausgefordert, sich behufs Eintragung ihrer Namen in die Stammrolle in der Zett vom 15. Januar bis zum 1. Februar l. I. bei bet Bürgermeisterei ihres Wohnortes, beziehungsweise ihres Aufenthaltsortes, zu melden und dabei, wenn sie an diesem Orte nicht geboren sind, ihren Geburtsschein und wenn sie sich bereits bei einer früheren Musterung gestellt haben, ihren Loosungs-Schein vorzulegen. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß Diejenigen, welche die Anmeldung unterlaffen, zu gewärtigen haben, daß sie mit einer Strafe bis zu 30 Mark oder mit Haft bis zu drei Tagen belegt, von der Theilnahme an der Loosung ausgeschloffen und ihrer etwaigen Ansprüche auf Zurückstellung rc. verlustig erklärt werden. Bezüglich derjenigen Militärpflichtigen, welche zur Zett abwesend sind, sind deren Eltern, Vormünder, Lehr-, Brod- und Fabrikherren zu diesen Anmeldungen verpflichtet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises werden beauftragt, Vorstehendes in ihren Gemeinden noch besonders auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lasten. Roggen 59 o/0 72 o/o 88 o/o 85 o/0 73 o/o 23 o/o Deutsches Reich. Berlin, 7. Januar. Das St aatsmini sterium hielt heute unter dem Vorsitz des Grafen Eulenburg eine Sitzung ab, welcher auch Graf Caprivi beiwohnte. Wie verlautet, wurde der Ausstand der Bergarbeiter im Saarrevier verhandelt. Berlin, 7. Januar. Der „Reichsanz." theilt über die vom „Vorwärts" veröffentlichten Welfenfonds-Qui11- ungen die im April und Mai 1892 zwischen der deutschen Gesandtschaft in Bern und dem Reichskanzleramt geführte Correspondenz mit und bemerkt, die Reichsregierung habe von Anfang an eine Täuschung angenommen, weil die bezüglich der Welfenfondsgelder ausgestellten Quittungen nach der Decharge verbrannt worden seien, Quittungsformulare aber nie existirt hätten. Berlin, 7. Januar. Die Weihnachtspause des Reichstages ist abgelaufen, am bevorstehenden Dienstag nimmt er seine Arbeiten mit der Generaldebatte über die Brausteuer- Vorlage wieder auf, woran sich unmittelbar die ersten Lesungen auch der Branntweinsteuer- und der Börsensteuer-Vorlage anreihen werden. Da die genannten Gesetzentwürfe im engsten Zusammenhang mit der Militärvorlage stehen, so wird ihre erstmalige parlamentarische Erörterung voraussichtlich einen weiteren Gradmesser für die Stimmung des Reichstages in der Militärfrage abgeben, besonders, nachdem in derselben mit der Neujahrskundgebung des Kaisers eine gewisse Klärung eingetreten ist. Die eigentliche Militärvorlage selbst wird mit den beginnenden Verhandlungen der großen Milnär-Com- mission auf eine unbestimmte Anzahl von Wochen dem Plenum einstweilen entrückt sein, doch ist hinlänglich dafür gesorgt, daß es dem letzteren in der Zwischenzeit an genügendem Berathungsstoff nicht gebricht. — Gleichzeitig mit dem Reichstage tritt auch das preußische Abgeordnetenhaus nach längerer Vertagung am Dienstag wieder zusammen, zunächst , um sich mit kleineren Sachen zu befassen. Die kommenden Wocben werden dann für das Haus besonders die Etatsberathung und hiermit ein ziemlich reichhaltiges Arbeitsmaterial bringen. Was aber die Hauptarbeit der gegenwärtigen Landtagssession in Preußen anbelangt, die Fortführung der Steuerreform, so werden die betreffenden Vorlagen wohl auch auf Monate hinaus in der Steuercommission des Abgeordnetenhauses verbleiben, so daß ihre Einzelberathung im Plenum eine noch sehr in der Ferne liegende Sache ist. Berlin, 7. Januar. Vertreter der hiesigen Gewerbe-, Industrie- und Handelswelt vereinigten sich zu einem provisorischen Comito, um im Jahre 1893 eine Berliner G e- Werbeausstellung ins Leben zu rufen. An sämmtliche Handels- und Gew'erbekammern Deutschlands sind bereits Rundschreiben abgesandt. — Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht einen Bericht über die Betriebsergebnisse der preußischen Staats e isenbahnen für 1891/92. In einem Schluß- paffus desselben wird der Gesammtheit des in Hamburg beschäftigten Dienstpersonals für das Verhalten während der Cholerazeit uneingeschränkte Anerkennung ausgesprochen und die Hingebung, Unerschrockenheit, hülfsbereite kameradschaftliche Gesinnung hervorgehoben. Cobleuz, 7. Januar. Der heute hier erschienenen und zunächst von dem Regierungsralh zur Nedden im Auftrage des Oberpräsidenten empfangenen Abordnung der Bergleute aus dem Saarrevier (Rechtsanwalt Heyder, Bergleute Fox, Schäfer, Andre) hat der Oberpräsident nach Kenntniß- nahme von dem Zweck ihres Kommens und ihrer Zusammensetzung folgende Erklärung vorlesen lassen: „Der Oberpräsident lehnt die Annahme der Deputation ab, 1) weil dieselbe nicht ausschließlich aus fiskalischen Bergleuten besteht, wie er nach der Anmeldung annehmen mußte, 2) weil die Deputation nach der dem Regierungsrathe zur Nedden gemachten Angabe kommt, um Beschwerden und Anträge der Weizen 52 o/o 46 o/o 59 o/o 55 o/o 57 o/o 20 o/o 250000 Bergleute vertreten sein, welche den obligatorischen gesetzlichen Achtstundentag fordern. Gladstone soll mit der Opposition der Arbeiterabgeordneten im Parlament gedroht werden, falls der Achtstundentag nicht eingebracht wird. Washington, 7. Januar. Die Commission des Repräsentantenhauses für das Einwanderungswesen hat sich in ihrem heute eingebrachten Bericht im Allgemeinen zu Gunsten der Bill „Chandler" ausgesprochen, durch welche die Anwendung der Gesetze auf die Einwanderung und Niederlasiung fremder contractltch engagirter Arbeiter erleichtert werden soll. Die Bill wurde von der Commission aber dahin abgeändert, daß unter der Kategorie der nicht willkommenen Einwanderer auch die Mitglieder aller Vereinigungen einzubegreifen seien, welche die Vernichtung von Leben und Eigen- thum gutheißen. Neueste Nachrichten» Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Dortmund, 8. Januar. Das Eisenbahn-Betriebsamt Dortmund meldet: Gestern, Samstag, Abend 8 Uhr wurde der Schnellzug 4, Berlin-Köln, auf dem Bahnhofe Rauxel (Castrop) dadurch gefährdet, daß kurz vor seiner Durchfahrt die linke Schiene des Fahrgeleises durch Explosion einer Dynamitpatrone auf anderthalb Meter Länge zerstört wurde. Der bald nach Passiren der Unsallstelle zum Halten gebrachte Zug blieb zwar im Geleise, doch wurden die Maschine und sämmtliche Wagen beschädigt und zum größten Theile laufunfähig. Die Reisenden, von denen Niemand verletzt ist, wurden mit dem folgenden Personenzuge 11 weiterbefördert. Nachts gegen 1 Uhr war das Geleise wieder fahrbar und bis dahin von Herne bis Rauxel der Betrieb eingeleisig. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 9. Januar. Eine gestern tm Feenpalaste stattgehabte, von 2000 Personen besuchte Buchdruckerversammlung protestirte gegen den von den Principalen am 1. Januar ausgestellten Tarif. Essen (Ruhr), 9. Januar. In der gestrigen überaus zahlreich besuchten Versammlung der Bergarbeiter wurde beschlossen, von einer definitiven Beschlußfassung abzusehen, sondern die Nachmittags in Bochum stattfindende Versammlung abzuwarten und deren Beschluß anzuerkennen. Die Versammlung wählte insgeheim aus jeder Ortschaft drei Delegirte für die Bochumer Versammlung und forderte achtstündige Schicht, Selbstverwaltung der Knappschaftskasie oder Gleichberechtigung in der Verwaltung derselben. Stuttgart, 8. Januar. Eine hier staltgehabte Landesversammlung der deutschen Partei erklärte sich mit der Militärvorlage einverstanden, soweit dieselbe zum Schutze unserer großen nationalen Errungenschaften nothwendig ist. Dieselbe beantragte ferner bei der Kammer die Aufhebung der württembergischen Gesandtenpoften in Wien und München, sowie die Erledigung der längst beantragten Versassungs- revision. Bamberg, 8. Januar. Das Oberpostamt ordnete zu Gunsten der Sonntagsruhe eine weitgehende Beschränkung des Austragsdienstes an. Paris, 8. Januar. Es verlautet, die Anklage gegen Baihaut sei auf Grund der Thatsache constatirt worden, weil er eine halbe Million Francs für die 1886 erfolgte Einbringung der Vorlage der Panama - Obligationen erhalten habe. Paris, 9. Januar. Der Abgeordnete Cloiseu! kündigte schriftlich dem Minister des Innern eine Interpellation an, welche darauf Bezug hat, die von dem Ministerium in 1888 zu politischen Zwecken verwandten Panama-Gelder der Panama-Gesellschaft zurückzuzahlen. Paris, 9. Januar. Graf d'Haussonville hat bereits gestern mit den hervorragendsten Mitgliedern der royalistischen Partei die Hauptpunkte der bevorstehenden Campagne gegen die Republik besprochen und das Wahlprogramm festgestellt. Ein Manifest des Grafen von Paris steht bevor. Die constitutionelle Rechte lehnte eine gemeinsame Wahlcampagne ab und erklärte an der Republik festzuhalten. CocaU» rrirö provinzielles. Gießen, 9. Januar 1893. — Empfang. Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen nm Samstag den Landgerichtsrath Holzapfel von Gießen. — Das gestrige Wohlthätigkeits Concert zum Besten des AliceDercins war außerordentlich zahlreich besucht, die gebotenen musikalischen Genüsse recht gut und der Erlös für den milden Zweck dürste ein sehr erfreulicher zu nennen sein. Näheres über das Concert in folgender Nummer. -ch. Neues Theater. Die alte Zauberposse von Nestroy: „Lumpacivagabundus" ging Sonntag über die Bretter hiesiger Bühne. Daö Stück hotte auch diesmal seine Zugkraft bewährt. Natürlich waren es unsere beiden Komiker Herr Reiners (Knieriem) und Herr Rupp (Zwirn), die der Vorstellung daö characteristische Gepräge verliehen. Die beiden Herren hatten ihre Rollen vorzüglich erfaßt und wiedergegebeu. Das waren dem Leben abgelauschte Züge. Hier wurde Kunst wieder zur Natur. Die Characte- risirung war durch MaSke, Costiim, Haltung und Sprache, ja bis ins einzelfte Detail eine treffende zu nennen. Frenetischer Beifall lohnte die beiden Coryphäen des Abends. Auch das Zusammenspiel ging recht flott. Jeder der Mit- wirkenden that seine Schuldigkeit. Hervorzuheben wäre noch daö Gesangspiel zwischen Zwirn, Camilla und Laura, das die Spieler Beifall auf offener Scene ernten ließ. -ch. Neues Theater. Dienstag geht „Doctor Klaus" als Benefiz des Herrn Martiensen in Scene. Wir hatten in dieser Saison Gelegenheit, diesen Herrn nicht nur als einen vorzüglichen Regisseur der Lust- und^Schauipiele kennen zv lernen, als einen Künstler, der sein Ensemble zum tüchtigen Zusammenwirken sowohl wie zur künstlerischen Auffassung und Wiedergabe der Rollen anspomt und an- leitet, sondern auch als einen strebsamen, hoch talentirten Schauspieler. Er ist fein Künstler, der nach der Schablone arbeitet, alle seine Figuren tragen das Gepräge der Individualität — ein Zeichen echten und wahren Künftlerthums. Mit vielem Geschicke verstand er es, sich der schwierigsten Rollen zu bemächtigen. In heiterem und ernstem Genre wußte er die Zuhörer für sich einzunehmen und zu begeistern. Doch ist hier nicht der Ort, seine schauspielerischen Fähigkeiten zu rühmen. Die Theaterbesucher kennen sein Wirken aus eigener Anschauung, und werden hoffentlich nicht verfehlen, ihn in der Rolle des „Doctor Klaus" zu bewundern. Wir geben unserer Zuversicht Ausdruck, daß Herrn Martiensen der Dank des hiesigen kunftliebenden Publikums zur Belohnung und zur Aufmunterung für sein Streben in einem vollbesetzten Hause zu Theil wird. (Die Vorstellung findet im Abonnement Jtatt.) — Zur neuen Verkehrsordnuug. Seit dem 1. Januar sind nach der neuen Verkehrsordnung im Falle einer ausgefallenen ober unterbrochenen Eisenbahnfahrt die Reisenden berechtigt, entweder das Fahrgeld für die nicht durchfahrene Strecke zurückzusordern ober bie Beförderung mit dem nächsten nach dem Bestimmungsorte führenden Zuge auf der gleichen ober auf einer um nicht mehr als ein Viertel weiteren Strecke berselben Bahnen ohne Preiszuschlag zu verlangen, sofern bies ohne Ueberlastung bes Zuges unb nach den Betriebs-Einrichtungen möglich ist unb der Zug auf ber betreffeaben Unterwegs-Station anhält. — Verhaftet würben gestern drei junge hiesige Burschen wegen D,i e b st a h l s. — Prüfungen im tzufbeschlag. Bei ben auf Grunb ber Verorbnung vom 7. November 1885 im December v. I. abgehaltenen Prüfungen im Hufbeschlag haben folgende Personen bestanden unb sind damit befähigt, gewerbsmäßig ben Hufbeschlag selbststänbig auszusüllen: Jacob Lautenschäger von Wersau,- Johann Jost Becker von Wolfsgruben, Kreis Biedenkopf in Preußen; Georg Lehr von Hummelroth; Johann Georg Götz von Rehbach: Johann Peter Heinrich Wilhelm von Offenbachs Kaspar Pfeifer von Groß- Steinheim- Karl Bindewald von Vadenrod; Adolf Raab von Beienheim; Heinrich Bucher von Ober-Lais; Johannes Bart mann aus Rothenberg. — Zu- unb Abnahme ber Tage in den einzelnen Monaten des Jahres 1893. Zunahme: Januar 64 Minuten, Februar 95 Min., März 109 Min., April 103 Min., Mai 81 Min., Juni 21 Min., zusammen 473 Min. — Abnahme: Juni 3 Min., Juli 58 Min., August 96 Min., September 106 Min., October 107 Min., November 81 Min., December 22 Min., zusammen 473 Min. — Aus dem Wieseckthale, 8. Januar. Die durch zwei Herren aus Gießen vor etwa 3 Jahren bei Großen-Buseck veranstalteten Bohrungen nach Braunkohlenlagern sind zwar mit Ende des Jahres 1892 eingestellt worden, haben aber noch nicht ihren definitiven Abschluß gefunden. Die Vorgefundene Kohle ist von vorzüglicher Güte, weil sie außerordentlich fest und aschenarm ist. Darin liegt auch der Grund, weßhalb man den vor etwa 50 Jahren zuerst auf- getauchten Gedanken eines Abbaues vorläufig nicht fallen lassen, sondern demnächst wieder an dessen Realisirung weiter arbeiten will. Die mächtigsten Lager erreichen eine Stärke bis zu 2 Meter, und sinkt die Mächtigkeit des Flötzes an einigen Stellen bis auf einige (Zentimeter herab. Dem Abbau stehen namentlich die über der Kohle ausgebreiteten Basaltlager hindernd im Wege. Außerdem werden die Schwierigkeiten der Ausbeutung durch den Qnellenreschthum unseres Thales bedeutend verstärkt. Am besten sind die Lager im Psarrwalde bei Beuern. Dort findet sich auch viel Kieselguhr, ein zur Dynamitbereitung geschätztes Mineral, welches auch als Wärmeschutzmasse bei Dampfleitungen benutzt wird. Zur Ausbeutung dieses Minerals hat sich bereits eine Gesellschaft zusammengefunden. In der Kieselguhr finden sich interessante Abdrücke seltener Fische und Pflanzen. Wenn sich auch bis jetzt noch nicht absehen läßt, in welchem Maße ein Nutzen für die Bevölkerung Gießens und des unteren Wieseckthales durch den Abbau zu erwarten ist, so steht doch fest, daß bei der so günstigen Lage des Kohlengebietes, das mit guten Verkehrswegen in direkter Verbindung steht, durch die Ausbeutung nicht unbedeutende Vortheile und Verdienftquellen eröffnet würden. A Mainz, 8. Januar. In Folge des anhaltenden starken Frostes geht der Main seit der verflossenen Nacht wieder sehr stark mit Eis, das in großen Platten wegen mangelnder Strömung nur langsam dahin treibt. An verschiedenen Stellen des Stromes haben sich an flachen Punkten große Eisbänke gebildet, die sich durch das Treibeis ständig vergrößern und Inseln gleich aus dem Wasser hervortreten. Nach den heute Morgen eingetroffenen Nachrichten ist das Eis bis oberhalb Lorch zugelaufen, so daß bei andauernder Kälte gegen Ende dieser Woche die Eisdecke sich wohl bis hierher erstrecken dürfte. — Um 3 Pfennig Brückengeld zu sparen, wollte gestern Abend ein bei der Brückenbaugesellschaft auf der Gustavsburg beschäftigter Arbeiter unter der Kostheimer Brücke die Eisdecke des Maines überschreiten. In der Mitte derselben brach der Mann ein und verschwand auf Nimmerwiedersehen unter dem Eis. — In der jüngst erwähnten Klagesache der hessischen Kreistechniker gegen den Oberbürgermeister Küchler in Worms hat gestern das Schöffengericht das Urtheil publicirt. Durch dasselbe wurde Oberbürgermeister Küchler der Beleidigung der Kreistechniker für schuldig befunden und in eine Geldstrafe von 25 Mark verurtheilt. Den Beleidigten wurde gleichzeitig das Recht der Publication deS Erkenntniffes zugesprochen. — Den hiesigen Stadtverordneten ist ein Entwurf auf Abänderung des städtischen Octroireglements zugegangen, welcher6ex zweckt den in die Stadt eingeführten und wieder zur Ausführung gelangenden Wein vom Octroi zu befreien. vermischter. * Berlin, 4. Januar. Ueber die prachtvollen Geschenke, die der Sultan der kaiserlichen Fam'lie durch seinen Generaladjutanten Kamphövener Pascha hat überreichen lassen, kann die „Post" Näheres berichten: „Zunächst ist für den Kaiser und die Kaiserin als Anhang einer vollständigen Zimmereinrichtung eine Garnitur bestimmt, die in völlig orientalischem Geschmack in Konstantinopel gearbeitet ist und in eingelegter Perlmutterarbeit den NamenSzug und das Wappen des Sultans zeigt. ES sind ein Divan mit hohem Aufbau, zwei Sessel, vier Stühle und zwei TabouretS. Der Kaiser erhielt für sich ein Album in syrischer Perlmutterarbeit, die Kaiserin zwei kostbare orientalische Vasen in blauer Emaille unb eingelegtem Silber, auf der einen erblickt man die Moschee von Ortakiö, auf der anderen die Säule des Hippodrom. Jedem der sechs kaiserlichen Prinzen wurde eine Garnitur von Hemden- unb Manschettenknöpfen in Brillanten überreicht; die Garnitur bes Kronprinzen ist noch besonders durch den Halbmond ausgezeichnet. Für die junge Prinzessin war eine Brosche in fächerartiger Form bestimmt." * Köln, 8. Januar. Gestern Abend spielte in einer hiesigen Wirtschaft ein Metzgerbursr-e mit einer Granate. In dem Glauben, dieselbe sei ungeladen, steckte er eine brennende Cigarre in dieselbe. Dieselbe explobirte unb richtete eine furchtbare Verwüstung an. Sämmtliche Fensterscheiben, Flaschen unb Gläser wurden zertrümmert. Sieben Personen, darunter der Metzgerbursche unb ber Wirth würben — letztere schwer — verletzt. ♦ Mannheim, 5. Januar. Die zwanzigjährige Tochter einer angesehenen Heibelberger Familie har sich in Neustabt aus Eifersucht mit einem Revolver in den Leib geschossen; ihr Zustand ist lebensgefährlich. * Aus Sachsen, 5. Januar. Als ben Begrünber ber heutigen Papiererzeugung aus Holzstoff kann man ben am 27. Juni 1816 in dem sächsischen Städtchen Hainichen geborenen frühem Webermeister F. G. Keller betrachten. Derselbe wurde im Jahre 1844 durch die Beobachtung, baß eine Wespe aus mürben Holzfasern ein Nest baute, dessen dünne Wände dem Papier ähnlich waren, zuerst zur Verwendung des Holzstoffes zur Papiererzeugung geführt. Da Keller nicht das Geld besaß, um seine in jahrelangem Mühen verbesserte Erfindung selbst ausbeuten zu können, so verkaufte er dieselbe, sand dabei aber den Lohn ber meisten Erfinber — die Armuth. Der verdienstvolle Mann arbeitete bis in die jüngste Zeit als Mechanikus in Krippen bei Schandau. Die deutschen Holzpapierfabrikanten haben jedoch seinen Lebensabend dadurch gesichert, daß sie ihm ein Ehrengeschenk von 12,000 Mark zu Weihnachten überreichen ließen. ' ♦ In Rudolstadt curfirt augenblicklich ein nicht übler Witz. Wie die Blätter melden, wurde von den sämmtlichen Bürgermeistern des Landes kürzlich dem Fürstenpaar die Hochzeitsgabe ber Städte überreicht. Die Herren wurden zur Tafel geladen und erhielten alle je eine Cravatten- Nadel. Gleich darauf durcheilte die Residenzstadt die Kunde: Sämmtliche Bürgermeister des FürstenthumS sind In den „Nabelstand" erhoben worden! * Leistungen einer Locomotive. Wie bas Fachblatt „Engeenering" mittheilt, lieferte kürzlich eine Locomotive ber Pennsylvania-Eisenbahn folgenbe erstaunliche Leistung. Sie beförberte einen Güterzug von Chicago nach Philabelphia, ohne daß sie auf ber 1325 km langen Strecke auch nur ein einziges Mal vom Zuge losgekuppelt worben wäre. Die Leistung ist bis jetzt noch von keiner Maschine auch nur an» nähernd erreicht. Die Gesammtlänge des beförderten Zuges betrug dabei über 490 m; die Ladung (Roggen) hatte ein Gewicht von 1200 t, in 40 Wagen vertheilt, pro Wagen also 30 t. Die Locomotive nebst Tender hatte ein Gewicht von 85 t; der ganze^Zug wog 1830 t ober 36 600 Gentner. * Vom Eichsfelde, 7. Januar. In einer Wirtschaft zu Gerterode kam es zwischen dem Müllerssohu Gunkel und dem 26jährigen Müllerburschen wegen eines Mädchens zu Reibereien. Auf dem Heimwege wurde der Müller von feinem Nebenbuhler erstochen, worauf sich letzterer er hängte. * Das Aller der europäischen Forsten. Europa hat gegenwärtig vierzig regierende Fürsten. Von ben selben ist Papst Leo XIII. der älteste an Jahren, er hat nämlich im Jahre 1892 das 82. Lebensjahr vollendet. Auf ihn folgen Großherzog Adolph von Luxemburg unb Fürst Abolph von Schaumburg-Lippe mit je 75 zurückgelegten Lebensjahren; König Christian IX. von Dänemark, HcrzogErnst II. von Sachsen - Coburg - Gotha unb Großherzog Karl Alexanber von Sachsen-Weimar mit je 74; Königin Victoria von Englanb unb GroßherzogFriebrich Wilhelm von Mecklenburg» Strelitz mit je 73; Fürst Waldemar zur Lippe mit 68; Herzog Georg I. von Sachsen » Meiningen, Großherzog Friedrich von Baben unb Herzog Ernst von Sachsen-Altendurg mit je 66; Großherzog Peter von Olbenburg mit 65; König Albert Von Sachsen mit 64; König Oscar II. von Schweben unb Norwegen mit 63; Fürst Karl von Schwarzburg-SonderShausen unb Kaiser Franz Joseph II. von Oesterreich mit 62; Fürst Georg Victor von Waldeck und Pyrmont und Herzog Friedrich von Anhalt-Dessau mit je 61 unb Fürst Heinrich XIV. Reuß j. L. mit 60 zurückgelegten Lebensjahren; zwanzig, also gerade bie Hälfte der- europäischen Fürsten, haben mithin daß 60. Lebensjahr überschritten. Von ben folgenben stehen fünfzehn im zweiten Menschenalter. Es sinb bieS: Leopolb II., König ber Belgier, mit 57; König Karl von Rumänien mit 53; Fürst Johann II. von Liechtenstein mit 52; Fürst Nikita von Montenegro mit 51; ber Groß» * 5« iS* & "5u4 Nölig einer v! bto 11 bestimm \D>fttn ^tinopd jJ! in völlig ?? U£,,tf«« w tin %'8 ""i bis 'e "«d m S * Men, ,mi- IWH?te* Der ' °"! « blau,t .b." «beten di/?, *lifen$rin, Sauk d'i ?'ta,4fentaS'ei“ ern Abend spielte ;M • rburtee • n t,n« Ä&ft-pÄ «>»»-, "Ä£ 06tW)Wtn - letzten . Die zwanzigjährige Tochter 5°v"lie har sich in N^stadt aus Le,b geschosse,,. x‘ den Begrirndn btt Yvlzstofi kann man den am l4en Städtchen Hainichen ge- ü- $• Keller betrachten, i durch die Beobachtung, daß >ichrn ein Nest baute, dessen hnlich waren, zuerst zur Ver- Papiererzeugung geführt. Da m seine in jahrelangem Mühen -beuten zu können, so verkaufte den Lohn her meisten Erfinder MstvoÜe Mann arbeitete bis rkus in Krippen bei Schandau, kanten haben jedoch seinen daß sie ihm ein Ehren- r k zu Weihnachten überreichen augenblicklich rin nicht Mr 1, wurde von den sammtlichrn kürzlich dem Fürslenpaar dir erreicht. D/e Herren wurden 'ten alle je eine Eravatten- ilte die Refidenzstadt die Kunde: § Fürstenthums sind in den aotive. Wie das Fachblatt :e kürzlich eine Loeomotive der de erstaunliche Leistung, von Chicago nach Philadelphia, m langen Sttccke auch nur m aekuppelt worden wäre, m keiner Maschine auch nur M mtlänge ,1t 8(M ($«99=») ^a“" "'1'8301 ober 36 600 » =>„ einer feien dem turfien »ejtn 1 j Miet b-m»-9- ** L« (K »•««/f’ ! •.** Sen- * lw btt ällefie an 3 M 82. *8|,Lrg unb N »i --- Lwe »n ®än!"a ßr# i»9 S,ri r mit i^honN1*6' ein“ MW9 ’Lßß; non 3*roQIäbU* mit 62; H h «ntmont a Muß i >nd v ’itionöl8' 'M dat n^re?' haben W - r- rti; 5T„eS*? °L-' L.e --'° "lt ' Sultan Abdul Hamid mit 50; König Humbert I. von Italien mit 48; Kaiser Alexander von Rußland und König Georg I. von Griechenland mit je 47; Fürst Heinrich XII. Reuß ä. L. mit 46; König Wilhelm II. von Württemberg, König Otto I. von Bayern und Fürst Albert mit je 44; Grotzherzog Friedrich Franz III. von Mecklenburg-Schwerin mit 41; Fürst Günther von Schwarzburg-Rudolstadt mit 40 und Kaiser Wilhelm II. von Deutschland mit 33 zurückgelegten Lebensjahren. Noch im ersten Menschenalter stehen fünf europäische Herrscher: König Carlos von Portugal mit 29; Großherzog Ernst Ludwig von Hessen mit 24; König Alexander I. von Serbien mit 16; Königin Wilhelmine der Niederlande mit 12 und endlich König Alfons XIII. von Spanien mit 6 zurückgelegten Lebensjahren. * Ein Liegnitzer Wurstfabrikant wollte auf der Weltausstellung in Chicago eine Wurstfabrik mit einem Verkauf von warmen Wienern etabliren. Als man ihm 200,000 Mk. Platzmiethe abforderte, kam er schleunigst von dem Gedanken wieder ab. * Aus einem Hause in der Swindemünderstraße in Berlin sind nicht weniger als dreizehn Miethspartieen mit Einern Male aus gerückt. Als der Wirth erschien, hatte er das Nachsehen. * Die Kraft der Bohne. Wenn die Anatomen die Schädelknochen aus denFugen bringen wollen, so schlagen sie sihon seit langer Zeit ein eigenthümliches Verfahren ein. Sie füllen die knochige Schale des Schädels mit kleinen Bohnen an und tauchen diese Schale in ein Gefäß mit Wasser. Nach einiger Zeit beginnen die Bohnen zu quellen, und der durch ihre Ausdehnung geübte Druck ist so groß, daß die Knochen sich voneinander lösen, ja hierbei sogar wöchige festgefügte Ränder abgebrochen werden. — Alle quellenden Bohnen richten mehr oder weniger Verheerungen an. Der Physiologe Grehant hat nun den durch Bohnen ausgeübten Druck gemessen. Er nahm einen jener Behälter, ui welchen man gewöhnlich Quecksilber aufbewahrt, that ein gehäuftes Liter Bohnen in ein solches drei Liter enthaltendes Gefäß, befestigte in der Mitte eine mit Wasser gefüllte Blase aus Kautschuk an eine dichte kupferne Röhre, welche mit einem Bourdon'schen Manometer in Verbindung gebracht war. Nun wurde abgewartet, bis die Bohnen feucht waren. Der auf die Kautschukblase ausgeführte Druck übertrug sich durch die Röhre auf das Manometer, dessen Nadel fünf Atmosphären anzeigte, also den durchschnittlichen Druck eines Dampfmaschinenkessels! Das ist die Kraft der Bohne. * Ein köstlicher Fall wird aus der südlichen Oberpfalz gemeldet. Ein Kleinhäusler im Bayrischen Walde zeichnete zum Bau einer Localbahn 200 Mark. Man wunderte sich über seine Hochherzigkeit, da er nur gering bemittelt ist und ein Comitemitglied fragte ihn, ob er denn die gezeichnete Summe wirklich zahlen könne. „Zahlen kann ich sie freilich nicht", antwortete der Wackere, „aber absitzen will ich sie. Ich habe erst vorigen Monat eine Forststrafe von 20 Mark „abgesessen". So mach ich's auch diesmal." Sprach's und ließ den Kreis seiner Bewunderer enttäuscht stehen. * Eine Schlaumeierin. Dem „Elsässer" erzählt man folgendes hübsche Stückchen: Letzte Woche, als ich von M. nach Z. fuhr, war ich mit vier Herren, von welchen jeder eine Cigarre rauchte, in ein und demselben Wagentheil. Auf einer Zwischenstation stieg eine Frau ein. Ich, der erste an der Thür, wollte ihr behilflich sein und nahm ihr das Körbchen, daß sie trug, ab. „Gerne Se acht", sagte die Frau, „ich „hab sechs Pfund Dynamit im Korb, de mueß i mimm Mann i d'Steingrueb brenga". Schnell wie der Blitz flogen die Cigarren zum Wagenfenster hinaus, und scheu rückte jeder von der Frau ab. Diese aber setzte sich bequem hin und behielt ruhig den Korb auf den Knieen. Und wenn sie, was nicht selten geschah, zu husten anfing, fuhr ich jedesmal ängstlich zusammen, und das zertrümmerte „Restaurant Verh" in Paris stand lebhaft vor meiner Seele. „Station O-", rief der Schaffner. Die Frau erhob sich. „Gott sei Dank!" murmelten alle. Jcks zitterte wie Espenlaub, als ich ihr das Körbchen mit dem gefährlichen Inhalt hinausreichte. „Merci", sagte das verschmitzte Weib, als sie draußen war, „merci, s'esch nit so g'fährli, i ha nur Krumbeeresupp und Käs dodrin. Awer, wil i d'Bruschtsucht so stark hab un 's Rauche net vertrage kann, so haw i g'sagt, i hätt Dynamit brenne" — Sagts und verschwand. O diese Weiber! * Zweierlei Standpunkt. Sie: „Alle Bekannte sind des Rühmens voll, wie vortheilhaft mir das neue Costüm steht — Du allein verlierst kein Wort darüber!" — Er: „Ja sieh' liebes Kind, die anderen Leute verlieren eben nur Worte — ich aber 's Geld!" Verkehr, Land- nnd volkswirthschaft. Grünberg, 7. Januar. Fruchtpreise. Weizen JL 16.60, Korn JL 1400, Gerste JL 13.80, Hafer JL 13.80, Erbsen 16.00, Linsen v* 00.00. Wicken JC 00.—, Lein X —Kartoffeln^. —, Samen JL —.—. — Trottoire arrS Mouier-Eement. In Landau in der Pfalz sind in den tetzlen Jahren Versuche gemacht worden, die Bürgersteige nach dem System Monier herzustellen. Es wurde zu diesem Behufe auf dem geebneten Boden zuerst eine dünne Schicht Beton aufgebracht, darüber legte man ein starkes, weitmaschiges Drahtgewebe, und nun wurde eine stärkere, das Drahtgewebe umhüllende Schicht Beton aufgelegt, die sich mit der unteren Schicht verband. Derartig hergestellte Bürgersteige haben sich sehr gut bewährt, namentlich auf hohen Neuausschüttungen. - Der Düngewerth von Straßen- und HauSkehricht. Kürzlich nahm Doctor Vogel in den „Mtttheilungen der deutschen Landw.-Gesellschaft" Gelegenheit, entgegen der in praktischen Kreisen vielfach verbreiteten Ansicht, daß dem Haus- und Straßenkehricht ein erheblicher Düngewerth nicht innewohnt, auf das Jrrthümliche dieser Meinung hinzuwetfen. Nach Analysen, welche Dr. Vogel hatte anfertigen lassen, betrug der Gehalt des Straßenkehrichts an Pflanzen- näbrstoffen ungefähr 0,5 Proc Stickstoff, 0,4 Proc. Phosphorsäure, 0,37 Proc. Kalt, 0,19 Proc. Kalk. Im Hauskehrtcht waren enthalten 0 24 Proc. Stickstoff, 0,35 Proc. Phosphorsäure, 0,13 Proc. Kali, 5'34 Proc. Kalk. Um auch an einem praktischen Beispiel zu zeigen, wie gut sich Düngung mit Kehricht verlohnt, wandte sich Dr. Vogel an den Abfuhrunternehmer, Herrn Nauck-Berlin, von welchem ihm bekannt war, daß er große Mengen von Straßen- und Hauskehricht in letzterer Zeit zum Düngen seiner in der Berliner Feldmark (Norden) gelegenen Pachtfelder in Benutzung nimmt, und stellte Versuche mit den Wirkungen des Straßen- und Hauskehrichts als Dünger an und fand dabei das überraschende Resultat, daß der Straßen- und Hauskehricht ein ganz vorzügliches Düngemittel für Rüben ist, und deshalb den Landwirthen empfohlen werden kann, den Straßen- und Hauskehricht als eine Art Composthaufen zu sammeln und im Frühjahre die Rübenfelder damit zu düngen. Hniverfiiäfs - Nachrichten. — Professor Dr. jur. C. Gareis in Königsberg i. Pr. hat die an ihn ergangene Berufung an die Universität Erlangen abgelehnt. 0 l— Dr. med. R. A. Fick, bisher Profector in Würzburg, ist nach Leipzig berufen worden. Unter gleichzeitiger Ernennung zum autzkrordentlichen Proseffor übernimmt er zugleich mit Prof. Altmann die Profectur. kirchliche Anzeigen -er evnng. Gemeinde. Bibelstunde am Montag den 9. Januar, Abends 8 Ubr, in der Kleinkinderschule; Marcus Cap. 2, Vers 23: der Pharisäer Anstoß am Wandel der Jünger; Jesu Recht am Sabbath. Pfarrer Dr. Naumann. Lpirlpiarr -er vereinigten Frankfurt« Lta-ttheater. Opernhaus. Dienstag den 10. Januar: Gringoire. Hierauf: Ballet. Zum Schluß: Cavalleria rusticana. Mittwoch den 11. Januar, Nachmittags 31/« Uhr: Sneewittchen. Donnerstag den 12. Januar: Goto. Freitag den 13. Januar geschlossen. Samstag den 14 Januar, Nachmittags 3Vr Uhr: Sneewittchen. Abends 7 Uhr: Troubadour. Sonntag den 15. Januar, Nachmittags 3'/r Uhr: Sneewittchen. Abends 7 Uhr: Norma. Schauspielhaus. Dienstag den 10. Januar: Der Hüttenbesitzer. Mittwoch den 11. Januar: Die arme Löwin. Donnerstag den 12. Januar geschlossen. Freitag den 13. Januar: Mario Stuart. Samstag den 14. Januar: Die Journalisten. Sonntag den 15. Januar: Weh dem, der lügt. Monlaa den 16. Januar: Galvano. Bekanntmachung. Aufschrift der Postsendungen. Zur Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der Postsendungen müffen auf denselben Empfänger und BestimmungS» ort so genau bezeichnet fein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt wird. Dabei sind namentlich folgende Punkte zu beachten: 1. Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stet- an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten rechts, unmittelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge. 2. Auf den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Wohnung des Empfängers, der Poftbezirk (0., NO. k.), in welchem die Wohnung sich befindet, hinter der Ortsbezeichnung „Berlin" zu vermerken. 3. Gibt es mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Postverkehr als maßgebend anzufehen sind, ergibt sich au8 dem „Verzeichniß gleichnamiger ober ähnlich lautender Postorte", das zum Preise von 10 Pf. durch Vermittlung jeder Reichs-Postanstalt bezogen werden kann. 4. Wenn der im Reichs Postgebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht als allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch des Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten des politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. f. w.), in welchem der Bestimmungsort belegen ist, ober auch die Angabe von größeren Flüssen s(Oder), (Elbe), (Rhein), (Main) :c.], ober von Gebirgen s(Harz), (Riesengebirge) ic.J Nicht minder sind zusätzliche Bezeichnungen, rote s(Thüringen), (Altmark), (Lausitz) re.) für den Zweck geeignet. 5. Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenige Post- anstalt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll. 6. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffende Land bez. der Landestbeil auf der Sendung anzugeben. Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleunigen Ueberfunft der Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen, und es liegt daher im eigenen Interesse der Absender, die Aufschriften der Sendungen hiernach genau anzufertigen. ist die Ludlvigsplatz 9 I 402 «M. 379,50 m angekohlt zu liefern: 1 nach Gießen 150 I. A-: Vogt. Stahl. V85 Stück // 19,50 151,85 Die Pfähle sind 3,20 m lang, 8—10 cm stark, sauber gehobelt, an beiden Enden gespitzt und unten auf Vielseitigkeit und Gediegenheit des Textes — Schönheit der 23>tder — Trcfflfchkert der Ausstattung — überaus billiger IPreis. Prolirhefl in jeder Suchhandlung. ^-5 Abonnements in allen Buchhandlungen, Sournat- 6xpe6itionen nnd Vostanflalten. Hl Uv l «H uuyu 11 V Flur I. Nr llööVio — 29Meter Hofraithe an der Stadtpforte neben der Großh Ortsgericht Gießen. I. A.: Bogt. Bach öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 9. Januar 1893. Großh. Ortsgericht Gießen. Arbeitsvergebung. Nachstehende Arbeiten und Lieferungen werden im Submissionswege vergeben und sind Angebote hierfür bis Dienstag den 17. Januar, Vormittags 11 Uhr, im Amtszimmer des Unterzeichneten, woselbst die Voranschläge und Bedingungen zur Einsicht aufliegen, abzugeben. 1. An der Kreisstraße Gietzen- maschine, 1 Varthie Cigarren u. a. m. Geißler, Gerichtsvollzieher. zusammen 330 Stück. Gießen, am 7. Januar 1893. Der Kreisingenieur: Leihgestern: Zimmerarbeiten Schlofferarbeiten Ehaussirungsarbeiten Pftasterarbeiten Aushub von Baumgruben Gelegenheitskauf. Eine solide eichene Eßzimmer-Ein richtung ist sofort zu verkaufen Alle 14 Tage erscheint ein Hest. preis pre "ßdt nur 30 Pfennig. Vorzüglicher deutscher Cognac per Flasche Mk. l.SO inet. Glas, b.t 30] Eebr. Adami. 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Großh. Dtrection [391 der Oberhessischen Eisenbahnen-____ . -Main-Neckar—ObklhtsMer Güterverkehr. Am 10. d. M. tritt der Nachttag IV. zum Gütertarif für den vorbezeichneten Verkehr in Kraft, über dessen Inhalt die Güterabfertigungen Auskunft ertheilen- Gießen, den 5. Januar 1893. Großb Direktion [391 der Oberhessischen Eisenbahnen. Dienstag, 17. Januar 1893, 160,09 68,101 2. An dec Kreisstraße Watzenborn-1 Nachmittags 2Vz Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den . , Heinrich Kinkel Eheleuten in Gießen Steinberg: | gehörigen Immobilien: Aushub von Baumgruben 23,10' Flur I. Nr. 1146 — 159 Meter Hofraithe o 4». . . «x in der Kübgasse 3. Lieferung v. Baumpfahlen: <- — - --- - - - Gine echte rvcrOrhcrst voCßstümVicße Unterhaltungs-ZeitsHrift MAGGIs H. Riibsamen Mäusburg 16 Kürschner Mäusburg 16 empfiehlt ■■■■■■■■■■■■■■■■■■ fein reichhaltiges Lager PelZWaarCll Trotze Auswahl in allen Arten f n neuester Mode. 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Januar, Abends 8 Uhr, im Cafe Schnell statt. Zu recht zahlreichem Besuch 340 Schlutzcourle 1 Uhr 15 Min. 86.15 4 pCt. Ung. Sold-Rente ICO 00 5 pEt. Jtal. Rente 86.15 3 pCt. Portugiesen 100.20 4 pLt. Griech. Monovol»Lnl Todes «Anzeige. Theilnehmenden Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß es Gott Dem Allmächtigen gefallen hat, unsere liebe gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Eva Englert, Bahnbeamten-Wittwe aus Aschaffenburg, nach längerem schweren Leiden zu stch in ein besseres Jenseits abzurufen. Um stille Teilnahme bitten Die trauernhen Hinterbliebenen: Paul Kretzig, Margarethe Kretzig, geb. Englert. Gießen und Aschaffenburg, 9. Januar 1893. [395 Die Beerdigung findet Dienstag den 10. d. M., Nach« mittags 3 Uhr, vom Trauerhause (Krofdorferstraße 15) aus statt. Wollspinnerei u. Färberei v.K. Fröhlich Neuen Baue 15. Wollgarne, Beiderwande und Wollewaaren werden unter Garantie der Haltbarkeit der Farben zum Färben angenommen und billigst Coursbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 9. Januar 1893. 3 pCt. Preuß. Eonsol« 3'/t vCt. do. ! DiScottto-Eommemd.-Anth. Darmstädter Bonk-Sct. Dresdener Bank-Act. Nordb. Lloyd-Acl. Wiener Bankver^Act Oest. Eredit-Act. pCt. ReichSanlethe t pCt. do. .J^ontaq & di, ../Wit l tu b,s i- tya txW ■ M bitttMt j. itji \t txbaxT :./.t Ms bati Und tiiblid flalt mit Hartd ttbta 1* Ify M |Uf, fantj ,Onkel Slfti M|t, ,l»wiri < Snf, ®ott erhört Und fie brad ur nid)t verfiegei aui ihren ©didtt' ,tzri ruhig, Ttt mdn zu dtr.tr Itbtn. DaS amt io Herzen, abei 3uter, lieber i Der «rzt k gn-q, um Frau! .ri Mitin, ir gc-vesen fti. ,gtt ist sei! iv. !m du 1 pxägit stch 'm \ anb yiiMUttt r ’icttß gtiultm Der Äran t 'tbling, aber l -'effen Lob zu v Jetzt stürz irsn ia die £ Jitin anntr A bc: nid) unver >t der Angst b r^gt Düibtft." M danke ^'ztl - ich bi »Vergeben btt DottOT küi Redaction: Ü. Sch-vda. - Druck und tbruafl bei Di übl ichen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch! in «t-tzen Die heutige Kummer umfaßt 6 Snten JTw#* "j; * WM0, ..>5, 229 435 638 9W 11*1 157 436 532 71 1138 1® 120 4*0 2ie gnftr ’Nttfi einet wagens ioU ''-'tn Ligebott Montag be ^otmiti Ottbi' 1 Ulf bei jw«, ivsselbst Angch fNen un M verse Dermietßungen. 404] Ludwigstratze 19 ist die Woh» nottg des Herrn StaatSanwalt Tbeo- bald wegen Versetzung per 1. April eo auch früher zu vermilthen- Näheres bei Frau A. Petri Wwe., Neuenweg 41. 39°1 Logis iu vermtetden. S. Elsoffer, Marktstraße 27 II. 387z Mödltr'es Zimmer zu vermiethen Seltersweg 81, parterre. 204 DA Wtz Zeige hiermit an, daß ich dahier nom 9. Januar ab für kurze Zeit yy 11 einen Unterricht in Ailigrc»n»rlrbett und Paptcrblumen eröffne ü und lade die ge-brien Damen zur Besichtigung derselben in meiner fr Wohnung (Hotel Einhorn, Ladenlocal), ergebenst ein ff Der Unterrichtspreis beträgt für Damen 1.50 «K, für Kinder u 1 - ff -UH Unterrichtsstunden täglich Vormittags oon 8—12 Uhr und Nach- rr mittags von 2-7 Uhr. [323 Wer von Zinsen lebt, erzielt * Erhöhung des Einkommens durch Abschluß einer Rentenversicherung mit der 1838 gegründeten, bei 82 Millionen Mark Vermögen die größte Sicherheit bietenden prciißisihtn Rmlku-llerfichttungs-AnÜalt ru Kerliu. Altersversorgung. — Kinderversichcrung. Jede Auskunft, sowie Prospecte rc. gratis und franco durch den Universitäts- [rnfln 0. Toonho Se,ter8weo I Buchhandlung IIumu «i I duullu 53 n + empfiehlt 1. ihren seit 20 Jahren ausserordentlich günstig aufgenommenen Tn J ournallesezirkel $ enthaltend 30 der hervorragendsten Wochen-, Vierzehntags- und Monats- Schriften. Auswahl der einzelnen Journale den Wünschen der Abonnenten überlassen. 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Neustadt 55, Wirthschaft.;H ------- — _ * ITichmcum MittweääAe\ ' \ — aach—a. — 1 \ 941 1132 1241 334 6^ »2 112« 1120 428 727 H&4. 7 >■ 1>1 427 IQUO. 930 307 ßö6. 375 Zwei Wiesen im vorderen Heegstrauch auf längere Jahre zu verpachten von H. Adami. 31ö| Em angehender ttommte, mit der Buchführung vertraut unb guten Zeugnissen, finbet per 1 April dauernde Stellung." Nur Off. m. ganz b.-st. Ge- baltSansprüchen werden snb ,W 12" b b Expeb. d. Bl. beförbert.____ 248] Für ein junges Mädchen, achtzehn Jabre alt, Toch er eines Kaufmanns, wirb eine Stelle al« Berkäuserin in ein Material-, Äura- ober Weitz» waaren-Seschäst und zur Stütze der HauSsrau (für bessere Arbeiten) gesucht. Famtlicnansch'.uß erwünscht- Ansprüche bescheiben. Fr.-Offerten unter F 7 an Haasenffetn & Vogler, tztz.-G., Euffel. 303] Sofort eine tüchtige Lauffrau gesucht für leichte Arbeit. Näheres in ber Expeb. b. Bl. 396] Ein Mädchen empf. s.im Kleidermachen, Wettzzeugnähen u »tzlicken in und autzer dem Hause Neustadt ü7. 391] Ein tüchtiges. brooes Dienst» tvv Mädchen gesuchi «r.nz 3, I. Stock ^'al. Mittelmeerbahn Act. 401] Ein anständige« Mädchen sucht Gelsenk. Bergw^-Acl. 12!« 1£ 3*7 8-* »bi 1138 jOb j20 2*8 4*0 7° 8M« 911. 63O~14Ö (fübn 2.-4. xiaM 506 623 «0 9.7 10UU 11» 1210 230 438 517 54fl 7^192Z 915. 500 «V# 9*7 ns, 4m R <7 711. 629~f(jw~12^ 5". 72L 11155.0 (bt« AlSseld) 7'v. 706 12^0 4<0 (di» Hungen). 705 1206 4*o »jo. I12 750 o4u ll30 l00 llb 2** ■432 558 726 349» 1011 11s 620 (fuhrt 2.-4. Klaffe). 2ii 434 768* 943 U3i 42. r,27 ($21 7*4 8H 1108. 211 41* 621 74L 768* 941 ipt 149 423 527 ß53 744 3*5 1108. 7*i 2*6 (führt 2 —4. Klaffe). 633 766 941 1120 1132 12*1 334 428 62& 7^2. 811 llri 115*. 127^0| «er. «SntgS.dimrgh.-Sct. Lendent- schwankend 4 pEt. — Frankfurter Bank-DiSconI 4 H ▼ die edle Mtisika gepflegt wird, Interesse für alle Vor- ■ M f 1 ■ ginge auf musikalischem Gebiet vorhanden ist, neben ■ W I I Unterhaltung auch auf Belehrung Werth gelegt wird, X JL V sollte die Doctor Klaus. Lustspiel in 5 Acten von A. L'Arronge. Freitag den 13 Januar: Wen! Das Schützenfest. Neu! Statt jeder besonderen Einladung! Die Schauspielkunst, ’ne hohe Kunsi! Sie wird gehoben durch die Gunst Des Publikums; wenn diese fehlt, Uns nicht der rechte Geist beseelt- Nur^einmal hat in der Saison Der Schauspieler der Mü^e Lohn: „Sein Benefiz!" Der Sa ^l bann leer, O, so erfreut ihn gar nichts mehr! Das ewig Weibliche zieht uns hinan. Ich weiß es wohl! Hier benn, wohlan Ein Wort an Gießens Damenwrlt; „Die Bitt': recht viel Billets bestellt!" Die würb'gen Herren Professores, Die werthen Kaufleut' und Doctores, Die juris , philos., med. studiosi, Eursches vulpesque gloriosi, Sie kämen wohl in großen Haufen Zur Kaffe: Würden Sturm denn laufen- Ich halt' ein gut besetztes Haus, Beseeligt wär dann „Doktor Klaus". 406 F. Martiensen. 388] Ankauf von Mädeln und Haushaltungsgegenständen. ____Neuenweg 22. 3921 Eine »raune Jagdhündi« entlausen. Adzugeben gegen Be» lohnung_______Südanlage 4 I. 403] Am Sonntag Ab-nd wurdc tm Arbeiterverein ein Hut irrthümlich verwechselt Umta-tsch: W.hsteirgaffe 48. stzrankfnrt Friedberg (Localiug) Caffel