im Sonntag den 9. Juli Zweites Blatt Nr. 159 on Amts« und Zlnzeigsblutt für den Tireis Gissten chralisöeilage: chießener Iamilienblätter. nach Mitglieder sind, sind rd)cnt>orftattb. 1892. >nd L lma • f Vfc •** 1600.- 310.44 Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Norm. 10 Uhr. und soll, des Alle Annoncen-Bureaux de- In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. hulden inn Die (Gießener yetnifltxtUUet rv'rden dem Anzeiger «vi.chcnklich dreimal beigele^t. W. »M. m Weze mseren Herz- [6085 Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, ■rit Ausnahme dcS Montag«. Wohin ist sich in Nothstandsangelegenheiten insbesondere mit Beihülsegesuchen zu wenden und welche Anträge können da gestellt werden? Wer die staatliche Beihilfe zur Linderung des Noth- standes in Anspruch nehmen will, wende sich an die in der Gemeinde bestehende landwirthschaftliche Genossenschaft (landw. Eonsumverein, Darlehenskasse, Molkereigenossenschaft rc.), bezw. an den Director derselben. Die landw. Genossenschaften sammeln die Anträge und Bestellungen innerhalb ihrer Gemeinden nicht nur für ihre Mitglieder, sondern auch für alle anderen Ortseinwohner und geben sie der Nothstandscommission in Darmstadt ab, welche über die Anträge zu entscheiden und das Erforderliche zu veranlassen hat. In Gemeinden, in welchen landw. Genossenschaften weder bestehen, noch neu gebildet werden, bestellt der Gemeinderath einen Ortsausschuß, welcher die Functionen, wie sie oben den Genossenschaften zugedacht sind, wahrnimmt. Endlich können die Functionen der Ortsausschüsse, bezw. Genossenschaften den örtlichen landw. Vereinen, Kränzchen rc. übertragen werden. Wer nicht weiß, ob für die betreffende Gemeinde eine Genossenschaft, ein Ortsausschuß oder ein landw- Verein die Sammlung der Anträge und Bestellungen sammelt und an die Nothstandscommission befördert, erkundige sich hierüber bei Großh. Bürgermeisterei. Bei der Genossenschaft oder dem Ortsausschuß, oder, um es kürzer auszudrücken, bei der örtlichen Sammelstelle, sind mit thunlichster Beschleunigung die Bestellungen auf Sämereien für die Stoppelsaaten und die erforderlichen künstlichen Düngemittel zu machen, damit die betreffenden Gegenstände rechtzeitig geliefert werden können. Ferner ist der Bedarf an Torfstreu, Kraftfutter (Mais, Palmmehl, Baumwollsaaten und Erdnußmehl) für den Gebrauch von jetzt bis zum 1. October l. I. der örtlichen Sammelstelle anzugeben, für den späteren Gebrauch werden je quartalweise die Bestellungen bei der örtlichen Sammelstelle zu machen sein. schmückung ist bereits beigesteuert worden, daneben sammelt der Kirchenbauverein noch eifrigst Beiträge zum Baucapital weiter ein und zum gleichen Zwecke werden mit Beginn der winterlichen Concertsaison wohl auch wieder einige künstlerische Veranstaltungen inscenirt werden. Die Errichtung besonderer Kirchen für die in einzelne Bezirke eingetheilten Gemeinden trägt übrigens wohl gerade so wie die Vertheilung der öffentlichen Unterrichtsanstalten usw. in den verschiedenen Stadt- theilen mit dazu bei, den Verkehr innerhalb der Stadt richtig und in ganz gleichem Verhältniß zu vertheilen. Schon in unserem letzten Berichte über die Bautätigkeit in der Residenz bemerkten wir, daß sich bei den Bewohnern das Bestreben geltend mache, aus der staubigen, geräuschvollen Innenstadt hinauszuziehen in die freier gelegenen äußeren Stadttheile. Dasselbe berichtet auch ein Artikel im „Darmstädter Tageblatt", der über dieses Thema sehr interessante statistische Aufschlüsse gibt. Zu Grunde gelegt sind die Ergebnisse der Volkszählungen von 1885 und 1890. Wenn man die Altstadt durch die gewiß auch den meisten Gießenern bekannten Straßen Alexanderstraße, Ballonplatz, Mühl- straße, Kapellplatz, Kirchstraße, Marktplatz und Schloßgraben begrenzt, so ergibt sich, daß die Bevölkerung innerhalb dieses Bezirkes bet der ersteren Zählung 7510, bei der zweiten 7550 Köpfe betrug. Nun ist aber in der Zwischenzeit die Gesammtbevölkerungsziffer von 51302 auf 56 399 gestiegen, bet gleichmäßiger Verkeilung der Zunahme auf alle Stadttheile müßte die Altstadt um 746 Köpfe gewachsen sein, thatsächlich wuchs ihre Bewohnerzahl jedoch nur um 40, also um 706 weniger. Der Verfasser des citierten Artikels sagt: „Die Gründe dieses Stillstandes der Bevölkerung der Altstadt sind in der Hauptsache wohl zweierlei Art, einmal liegen d eselben in der Abnahme des geschäftlichen Verkehrs in der Altstadt an sich, zum andern sind sie darin zu suchen, daß allmählich ein Abzug aus der Altstadt nach luftiger und gesünder gelegenen Stadttheilen stattfindet." Es ist damit also auch viel zur Erklärung der außerordentlich regen Bau- thätigkeit in der Residenz beigetragen, von der hier neulich gehandelt wurde, ebenso zur räumlichen Vergrößerung der Stadt. Aber nicht nur in der eigentlichen Altstadt, auch in den Geschäftsstraßen macht sich, wie der Verfasser des betreffenden Artikels nachweist, eine ganz auffallende Abnahme der Bevölkerung bemerklich. Die Gründe sind hier natürlich ganz die nämlichen, wie in dem ersten Falle. Bedauert wird diese Entwickelung wohl eben nur von den Geschäftsleuten werden. Zur verkehrsreichen Handelsstadt kann sich die Vernr-schtes. * Aus dem Regen unter die Traufe gekommen ist ein polnischer Rekrut, der im Herbst vorigen Jahres bei dem Königs-Grenadier-Regiment in Liegnitz eingereiht wurde, dem aber der Dienst so wenig behagte, daß er sich ihm vor Pfingsten d. I. durch Desertation entzog. Seine Uniform vertauschte er alsbald mit einem Civilanzug, den er gestohlen hatte, und außerdem glaubte er besonders sicher zu sein im Besitze von Legitimationspapieren, die er einem Handwerksburschen entwendet hatte. Dieser Handwerksbursche war aber ein gewisser Scholz, der als „unsicherer Kantonist" von der Behörde gesucht wurde, und so geschah es denn, daß man in der Provinz Posen den Deserteur festhielt und kurzer Hand in das 50. Regiment in Rawitsch steckte. Hier „kloppte" er nun auf Rechnung des Scholz tüchtig „Griffe" und gewann durch seine schnelle Auffassungsgabe die Zufriedenheit seiner Vorgesetzten. Da aber nahte ihm das Geschick in Gestalt einiger Königs - Grenadiere, die zu Pfingsten d. I. Rawitsch mit Urlaub besuchten und dort ihren ausgerückten Kameraden wiedersanden. Sie meldeten den Vorfall dem Liegnitzer Regiment und es wurde nunmehr die Auslieferung des Deserteurs beantragt, die vor einigen Tagen erfolgt ist. Jetzt hat man ihn in einer Festung untergebracht. * Amerikanische Modethorheit. Eine neue abscheuliche Mode, welche möglicher Weise eine Revolution im weiblichen Anzug hervorbringen dürfte, ist jetzt unter den jungen, reichen Amerikanerinnen ausgebrochen. Diese sanften Geschöpfe haben es sich in den Kopf gesetzt, ihre Haut mit denselben Vierteljähriger Akonncmentspreis, 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Webaction, Expedition und Druckerei: Sikulftraße M.7. Fernsprecher M. 82 1 "sf 7 "tT Bei der Bestellung ist anzugeben, ob der von der Nothstandscommission zu berechnende Selbstkostenpreis Empfang der Waare bezahlt werden wird, oder ob bis wann Stundung des Betrages nachgesucht werden Will man um einen theilweisen oder ganzen Erlaß Preises nachsuchen, so ist dies ebenfalls der örtlichen Sammelstelle mitzutheilen, auch sind die Grün e des näheren anzugeben, welche eine derartige Unterstützung rechtfertigen. Feuilleton. Wochendriefe au» der Residenz. (Originalbertcht für den „Gießener Anzeiger".) Darmstadt, 7. Juli 1893. Einweihung des Elisabethenstiftes. — Statistisches. — Vom Turnfest. — Allerlei. Von einem wichtigen Ereigniß, das sich noch am Ende der letzten Woche im kirchlichen Leben unserer Stadt vollzogen hat, muß an dieser Stelle noch nachträglich bertchtet werden, von der Einweihung der neuerbauten Kirche des Elisabethen- stistes, die am 28. Juni in Gegenwart Ihrer Großherzog' lichen Hoheiten der Prinzessin Alix, des Prinzen Wilhelm und Ihrer Durchlaucht der Gräfin Erbach-Schönberg stattfand. In feierlichem Zuge zogen die Festgäste in das Innere des neuerbauten, prächtigen Gotteshauses. Hier hielt nach Ab- singung eines Chorgesanges Herr Superintendent Dr. Köstlin eine erhebende Ansprache an die versammelte Gemeinde. Die eigentliche Fest- und Weiherede hielt Herr Pfarrer Crome aus Celle, er legte die BerufSpflichlen der Diaconissen dar, sprach von deren Mühen und Segnungen usw. Eine Ansprache des Herrn Pfarrer Steiner an die nach Ablauf ihrer Probezeit endgültig eintretenden Schwestern schloß die würdig verlaufene Feier. Einige Angaben über den Bau selbst, sowie über seine Geschichte werden von Interesse sein. Das Aeußere und Innere der Kirche ist einfach aber außerordentlich geschmackvoll ausgestattet, ein prächtiges neues Gotteshaus ist in ihm der evangelischen Gemeinde unserer Stadt entstanden. Der Entwurf des Ganzen stammt von Herrn Kreisbaumeister Klingelhöffer, der auch die Leitung der architec- tonischen Arbeiten zu versehen hatte. Die einzelnen Bauarbeiten sind alle von hiesigen Geschäftsleuten ausgeführt worden. Besondere Bewunderung verdient die prachtvolle Orgel, die aus der bekannten Fabrik von Ste-nmeyer in Dettingen herstammt. Bei Erwähnung dieses Einweihungs- festes sei auch berichtet, daß der Bau der im Nordwestviertel der Residenz gelegenen Johanniskirche rüstig voranschrettet,- über die noch vor gar nicht langer Zeit — am 18. October vollzogene feierliche Grundsteinlegung ist seiner Zeit an dieser Stelle ausführlich berichtet worden. Dte Opferwilligkeit der Darmstädter Einwohnerschaft hat sich anläßlich der Errichtung der Johannisktrche schon verschiedentlich aufs Schönste bewährt. Eine ganze Anzahl recht stattlicher Gaben zur inneren Aus- Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. ; ® (intet, »«'träge. Abends Klahes. Giessen, ftfef, Erhalt rc. M machen, nn genießt Fracht- _ 6099 'orstand. ST nvs 8’/i W, Horn: alnng. r bie Erfahrungen i.^8iVa' 3059.05 *®*W*8A8 Mustern zu decoriren, welche ihre Kleiderstoffe aufweisen. In anderen Worten: eine weiße Haut wird nicht länger als „fashionable“ betrachtet. Tätowirte Arme und Beine werden jetzt ä. la mode und alle Arten von seltsamen Figuren und Zeichnungen, mit unvergänglicher Tinte in die Haut hineingemalt, werden bald in dem amerikanischen Ballsaal als eine große Anziehung bewillkommt werden. Der Character und die Geschmacksrichtung der jungen Republikanerinnen werden aus diesen seltsamen Gestalten auf der Haut erkennbar werden. Die Patriotin wird die Flagge der Vereinigten Staaten zwischen den Schultern und dem Ellbogen gezeichnet zur Schau tragen, während die junge Schönheit, welche einen Geschmack für die Thier« welt besitzt, ein Bildniß ihres Lieblings - Papageies oder irgend eines anderen Geschöpfes mit sich auf der Haut umhertragen wird. Das Tätowiren ist durch die jüngsten Fortschritte, welche die Electricität gemacht, schmerzlos geworden. Die elektrische Feder von Edison ist das Instrument , welches dazu benutzt wird. Indische Tinte und chinesisches Zinnober sind die einzigen Ingredienzien, die zu diesem Proz sse benutzt werden. Professionelle Tätowirer sind, wie es heißt, sehr populär und es fehlt ihnen nicht an Beschäftigung.______________________ Literatur und Aunst. — -Der Stein der Weisen " Wir erhalten das 13. Heft dieser roettoer breiteten, eines ansehnlichen Rufes sich et freuen o en populär wissenschaftlichen Halbmonatschrift (A. Hartlebens Verlag, Wien), und freuen uns, abermals von dem reichen Inhalte Diel« Heftes Kcnntntß zu nehmen. Fast alle Aufsätze sind iWrtrt. Wir heben Hervor: Electrische Eisenbahnen, Dte Trüffel, Wie die Thtere hören, Flug, Flugelschlag und Wind, Bramabiau (eine Höhle in Frankreich), Gartrndecoralionen, Wirkungen der Einbildung, Die künstliche Nachbildung der Verdoppelung der Canäle des Mars, der Leuchtthurm von Bishop Rock, dte neue photographische ^Delta- Camera" u. s. w. Dte Beilage Sommeifahrten auS der Schweiz (Genf), dem Riesengebirge (Johannisbad) und der Glocknergrrippe. Sehr effectvoll ist das Vollbild: „Die größte Locomotive der Welt. Alles in Allem: eine tüchtige Leistung, wie sie die Freunde der Zeitschrift seit jeher gewohnt sind. hessische Residenz wohl nie entwickeln, da ist es viel besser, sie bewahrt sich ihren vornehm-stillen Charakter, das wird allen Klassen und Ständen zu Gute kommen. Vom Turnfest könnte ich Ihren Lesern wieder manches Neue berichten, ich verspüre mir aber alle eingehenden Nachrichten auf den Bericht nach dem Fest. Am vergangenen Samstag hat nämlich auf dem zum Festplatz ausersehenen Exercierplatz das Richtfest stattgesunden. Die prächtig gelungene, sehr solid gebaute Festhalle wurde dabei von ihrem Errichter, Herrn Zimmermeister K. Mahr, dem Festausschuß feierlich übergeben. Die eigentliche Festrede hielt Herr Professor Friedrich. Außerdem wurden noch mehrere Ansprachen von verschiedenen Herren gehalten. Recht interessant ist gegenwärtig die Ausstellung des Kunstvereins, neben werthvollen Bildern auswärtiger Maler findet eine einheimische Künstlerin, Fräulein Clara Grosch, die ein reizendes Kinderbildniß ausgestellt hat, verdiente Anerkennung. Das Gleiche gilt von einem Porträt des ebenfalls hier lebenden Malers Professor Noack. Im Sommertheater fand das Gastspiel des Fräulein Klinkhammer hohes Interesse. Auf das Repertoire des Herrn Reiners wurde am Samstag in der Versammlung des „Vereins zur Bekämpfung der öffentlichen Unsittlichkeit" ein heftiger Angriff wegen der Wahl der Stücke gemacht. Das Publikum urtheilt über diese Angelegenheit sehr verschieden, jedenfalls wird es Herrn Reiners recht schwer gemacht, ein interessantes Repertoire zusammenzustellenn, denn er muß immer Rücksicht darauf nehmen, daß er mit Vorstellungen, die bereits auf unserer Hofbühne aufgeführt wurden, auf dem Sommertheater keinen großen Erfolg erzielen würde. Niemand aber kann ihm die Anerkennung dafür versagen, daß er sich bestrebt, einen recht abwechselungsreichen und zugkräftigen Spielplan zu schaffen. Daß dabei auch manchmal Stücke von recht fragwürdigem Werthe aufgeführt worden sind, läßt sich nicht leugnen, auch habe ich Ihnen dies in meinem letzten Briese schon angedeutet. Dafür hat uns Herr Reiners aber auch mit wirklichen Kun st werken, wie Sudermanns „Heimath" und Ibsens „Nora" rc. bekannt gemacht und dasür muß ihm das gebildete Publikum danken. Heber einzelne andere Ereignisse dieser Woche berichte ich Ihren Lesern im nächsten Briefe. Z1 iratand. zur inneren Mireslilche. ;r für die neue Kirche en 14.J«lUndm h" bei Wetzlar ab’ e Fest beginnt am w- ie Prämiiruug des '2« W' ” [6082 ,„g einiul* «l W t S ww * ä* z = 'S* h S 3 Emil Fistor, Uarktfirake 10 528 empfiehlt la. Portland-Cement Zur Saison Mfiuiiiuirii Bahnhofstraße 12. 2887] Neustadt 15. 6476] und p. •/< Literfl. X 8 — u. 4. 5849 B. Hariiischmacher. 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Zement ü ■3 B 58 & 8 ? ,^irca 2 Jahre sind es, daß wir unsere bekannte Doering s Seife mit der Eule /C in den Verkehr gebracht und mit diesem Artikel den Kampf gegen die billigen, scharf. ÖL gelaugten, der Haut so nachtheiligen Toiletteseifen aufnahmen. Gestützt auf die Kritik der Fachkenner, auf die Gutachten der Dermatologen, auf die Analysen der Chemiker konnten wir damals schon unserer Seife die Devise beilegen: „die beste der Welt66. Aber nichtsdestoweniger sind wir fortwährend bestrebt gewesen, an der Vervollkommnung immer weiter zu arbeiten. m . Ganz besonders Gewicht legten wir namentlich auf die qualitative Vollkommenheit, auf den Fettgehalt der MT Doering’s Seife Vergleichs-Analyse von Herren Dr. Popp und Dr. Becker. 1891 111892 pr.Fl.JC2.5O „ 2.50 .. ho „1.30 „1.40 e f” AW „1.80 HO „ 1.80 „2.- . Fabrik von ;elsheim a.M. 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Aber nicht genug mit diesem wesentlichen Fortschritte haben wir auch bedeutende Besterungen in der Fabrikation selbst, in der Läuterung der Fette und m der rattonellen «eperungen IN O f 1 @ in bet Mischung als die bestproportromrteste, m der L Ä'TÄ’Ä *W> Doering s Seife mit der Eule auf der höchsten Stufe der Vollkommenheit, die in der Branche hochfeiner kosmetischer Seifen zu erringen möglich ist. rein streng neutral, äußerst mild und fettreich, gänzlich frei Z« i- dl. Seif’, SÄn Zusatz, «°u jedem -»«schüfst,.» Alkalien (Soda) ist die Möglichkeit ausgeschlossen, daß unsere Doeriug s Seife mit der Eule qualitativ von einem anderen in- oder ausländifchen Aaö- rikate übertroffen werden könnte. . ökonomischer Beziehung dürfen wir nicht unerwähnt lasten, daß unsere Aoering s Seife mit derÄe, weil nur Fettund Alkali, sich um die Hälfte wenE ^w°,ch als ■ WSSSSZ-DSLsö« zu ihrer Toilette anzuwenden. Etwas besseres als Doering’s Seife mit der Eule kann für die Toilette nicht geboten werden. Doering’s Seife im Jahre 1893 100,00 <100,00 Das Ergebniß der diesjährigen Analyse zeigt, daß die Fabrikanten verstanden haben, den Gehalt an wirksamen Komponenten auf eine sehr hohe Stufe zu bringen und den Wassergehalt so niedrig zu gestalten, daß eine Schrumpfung der Seife fast unmöglich geworden ist. Soering's Seife mit der Eule entspricht hiernach vollkommen allen Anforderungen, welche an eine gute Hoilette-Seife gestellt werden können. Frankfurt a. M., (gez.) Dr. Popp u. Dr. Becker, 31. Oct. 1892. vereidigte Handelschemuer. - Nw. efchäft KürscWr Kurz 16. im Mittheilung. | Wir beehren uns, hiermit anzuzeigen, dass wir eine Niederlage unserer bekannten Frühstücks- U. Stärkungsweine zu Original-Preisen Herrn Carl Schwaab, Hof - Lieferant, Giessen, 83 Seltersweg 83 übertragen haben. [5062 4- Frankfurt a. M. nur garantirt echt wenn bezeichnet mit der Eule. tnm „ Vi .. ”[259i eren-W6i5®Si— 13 Brennholz, Buchen und Tannen, [60 per Meter und per Centner. Bei 5 Ctr. franco ans Haus. Andr» Euler. Unser ilsener ist beliebt wegen seines vorzüglichen Geschmackes und weil es außerordentlich gut bekommt. Es kostet W3 per i/z Ltr.-Flasche 15 Pfg. 6ebr. Röhrle, Erportbierbrauerei. ölWlckertznIlltzkn bewährtester Construction liefert und Doering’s Seife mit der Eule ist ihrer Eigenschaften wegen geeignet wie keine andere Toilette-Seife zur Haut- und Schönheitspflege. In demselben Maße wie scharfgelaugte Seifen die menschliche Haut zerstören und durch Falten und Runzeln, Röthe, Welken entstellen, indemselbenMahe roirttDoering’s Seife mit der Eule bei tagtäglichem Gebrauche verjüngend will verschönend auf die Haut. Sie gibt ihr jenes Jncarnat, wie es der Jugend eigen, erhält die »aut zart und glatt und verleiht dem Teint Schönheit und Frische. Ganz besonders werthvoll für Personen mit empfindlicher Haut, für die Damenwelt, wie zum Waschen und Baden der Säuglinge und Kinder. Dampfziegelei C. 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September verlegt wurde, soll eine Verlobung von Vieh und land- fiviiv * (üvi-uuH* Im Auftrag der „Evangelischen Missionsgesellschaft für Deutsch- Tstasrika" wird Herr Pastor Müller aus Berlin am nächsten Montag den IO. d. Mts., Abends 8 Uhr, in Steins Garten in einer geselligen Zusammenkunft eine Schilderung der Missionsarbeit in den deutschen Schutzgebieten Ostafrikas geben. Zu dieser Zusammenkunft laden.wir hierdurch unsere Gemeindeglieder zu recht zahlreichem Erscheinen freundlich ein. [6050 Dr. Naumann. Schlosser. Dingeldey. Dr. Grein. >1 inneren Ausstattung der IuhannesKirche. An die Frauen und Jungfrauen der evangelifchen Gemeinde Gießen. Wir beabsichtigen, gemeinsam mit den Frauen und Jungfrauen unserer Gemeinde für die neue JohanneSkirche eine goldgestickte Altardecke zu stiften. Es ist dabei unser Wunsch und unsere herzliche Bitte, daß an dieser Stiftung jede Familie mit einer Gabe an Geld, mag sie auch nur ganz klein sein, sich betheiligen möchte, so daß unsere Stiftung wirklich eine allgemeine Gabe aller Frauen und Jungfrauen unserer Gemeinde werde. Durch diese gemeinsame Stiftung einer Altardecke sollen natürlich die besonderen Stiftungen und Geschenke, welche bereits gespendet wurden oder noch in Aussicht stehen, in keiner Weise berührt oder ersetzt werden. Eine besondere Sammlung von Haus zu Haus wollen wir nicht veranstalten, wir bitten aber alle Frauen und Jungfrauen, welche willig sind, zur Anschaffung einer Altardecke für die neue Kirche beizutragen, ihre Gabe an eine der Unterzeichneten abgeben oder einsenden zu wollen. Neuenweg 22. Neuenweg 22. Für Arbeiter! Billiger Berkaus von Hosen in sächsischem Stoss, in Buiksktn «. a. Sorten; ebenso LLLchrn, Westen, genagelten Schuhen, Slieselette«, Hemde«, Blousen, blauen leinenen Hosen und SLekchen u. s. w. Berkaus von getragenen «leider«. Schüben u. s. w. (3867 22 Neuenweg 22. «echter (fmmrntljfllfr ßchivestrrkäse frisch eingelroffen bei E. Dori. [6043 Ein Pferd, «jLhrtg, sehlersrei, ei«' und zwei- spLnnig gängig, zu verkausen. Nähere» Marktplatz 17. [5974 Reisekörbe viereckig und oval in allen Größen billigst bei L. Kohlennann, 5911)Bletchstraße 12. allein echte Oriicliialfiebriket Vor NMbabtnanKen wird dringend gewarnt. Bei Bezogen verlange man stete das Carbolineum D. R.-P. d No Ave Dari Helt 14 Jahren bewahrter Holz- kj Schutzanstrich. Gegen Fäulnis, U Schwamm u.feachte Wände. Bil- M llgster Ersatz für Oclfärbe u Teer. N v ■ ........... «■■■«■jl 1 Prospekte u. Zeugnisse kostenfrei durut ** <1. Hanpt verkauf antellel Jean Dem & Co., Giessen,! Baumaterlallengeachäft, Weatanl. 16. Telephon 21. | en gros • en detail x Öaumatrrifllicii=Snniiliin5 (Jean Bern & Cie.j ftfgrnnbft 1881 GSeSSeil Idrpljon gr. 21 15 Westanlage 15 5270 Frankfurt a. M. Pr. 13. — Tklephoil Nr. ■->' 'Vermischte Anzeigen. ntwerpe no l Qufituuft erihrilry: 1 ichnelle Zährten, gute yrrnsie.i'lng, bitligQr Preise. cSStarlink 'Aoihe Siern Linie Eitrig. Velg. Postdampfer von tvirihschaftlichm Geräihen verbunden mit einer Prämiirung von Kalbinnen und Bullen letztere im Alter bis zu zwei Jahren, wovckn jedoch Gemeindebullen aus- geschlosien sind, ftattfinden. [5189 Bei Ausgabe von 8000 Stück Loosen bestehen die Hauptgewinne in 112 Stück Vieh, welches auf dem Markte angekauft wird. Loos 50 Pfg. 240 Treffer. Loos 50 Pfg. Loose sind zu haben bei den Herren I. Fischer, C. Grölz, F. Jost, W. Moll, G. Noth, Gg. Susmann und I. Trebes dahier. Mdda. Das Markt-Comitfe. Geschäfts-Eröffnung. Steins Garten. Vorläufige Anzeige I Sonntag den 16. und Montag den 17. Juli: Grosse Künstler-Concerto der Meider-Capelle aus Berlin (früher Bilse) 70 ausübende Künstler, darunter 11 Solisten. Cafe Leib (Concert-Saal). Sonntag den 9. Juli, Abend* 8 Uhr: TOD E. Bleichers Süddeutschem Männer-Sextett ggg b' ■HV " eapella an* Stuttgart. Entree an der Kasse: 1. Platz 1 Mark, 2. Platz 60 Pfg. Karten im Vorverkauf 1. Platz 75 Pfg., 2. Platz 50 Pfg., Familienbillete zu drei Personen 1. Platz 2 Mark, 2. Platz 1.20 Mark, sind bei Herrn E. Challler, Musikalienhandlung, und bei Herrn 6. Gerhardt, Lindenplatz, zu haben, wo auch die Bilder des Sextette ausgestellt sind. [596T Pfungstädter Bierkeller. öahnhofstraße, neben dem fenffdjen Felsenkeller. Eröffnung: Samstag* den 8. Juli, Nachmittags 3 Uhr. 6051 Vorzügliches Bier. — Gute und billige Speisen. Aufmerksame Bedienung. Joh. Fr. Schaaf, Vertreter der Exportbier-Brauerci von Justus Hildebrand, Pfungstadt.______________________ Turnverein Gießen. Zur Betheiligung am Festzuge des Schützeuvcreins am Sonntag den 9. Juli er. wollen sich unsere verehrt. Mitglieder Nachmittags 1 Uhr auf der Turnkneipe (Restauration Schn ell, Brandgasse) einfinden. Die Theilnehmenden erhalten Tageskarten zum beliebigen Ein- und Austritt für den Sonntag zu 30 Pfg. [6049 Die für den 9. Juli bestimmte Parthie nach Kloster Arnsburg fällt vorerst aus. Der Vorstand. Der akademische Forstgarten am Schisfenberg ist Sonntag den 9. Juli für das Publikum geschloffen. Die Direktion des Forstinstituts: 5961 I>r. Hess. Fides, Erste deutsche Eautions- und Allgemeine Aer- stchernngs-Anstalt in Mannheim. tnutions«, Ansflturr«, MA, Alrrbekaffe- n. JLltfreorrfidirrungru. Hierdurch beehren wir uns anzuzeigen, daß wir Herrn M. Rosenthal in Giessen, Grabenstrasse 7, die alleinige Vertretung unserer Gesellschaft für den dortigen Platz übertragen haben. von u .r Uooko & Maraüy, Antwerpen F. J. Hothof, Generalagent, Mainz, B. Mellor Bahnhosstraße 7 empfiehlt sich Im »insetze« künstlicher Zähne, Plombtren u. f. w. btt billigster Berechnung. [4381 werben [für 1 Mark an* 5>UPTC gesertigt. [5026 IH Vla»k, Saplan-gafle 2 $um9l'a,dien und Bügeln wird stets angenommen bei [5871 M. Stengel. Ansgekämmte Haare kaust H. Plank, ffavlanSgasse 2. [6026 Dom 1. Juli ab unterhalten wir in Gießen, Bleichstraße 15 hager in Maschinen- und lDagtn=(i)tlni, Wagriv und Mschinen- frttrn, Hoklint, Hnfsalbk, Carbolinrnm dr. Wir werden stets bemüht sein, allen Abnehmern die befreit Caialt täten zu den solidesten Preisen zu liefern und bitten bei Bedarf um gütigste Berücksichtigung. [5819 Mschr M nnd frttdHnnnfadnr. Schloss dr Gans._______ !•“ Stellung erhält Jeder überallhin 5951! Dienstmädchen vom Lande tu umsonst Fordere perPostkarteStrll n-Au«, micthen gesucht. wähl. Courter, Berlin-Westrnd 2. (6812 1 W. Boeder, Dallthorstraße 20. Redettisn: 1 MuH — Brut mrd Rrvioo hrr «^ühl'lche» Druckes Darmstadt, 18. April 1893. Die General-Agentur für das Groftherzogthum Hessen. Auf Obiges Bezugnehmend, halte ich mich zum Abschluß von tzautious> Aussteuer-, Anfall-, Sterbekaste- und Attersverstcherungen bei der Fides, sowie zu jeder gewünschten Auskunft bestens empfohlen. Gießen, 18. April 1893. 3746 ______________M. Rosenthal, Grabenstraße 7. Bingen a. Rh. RHEIN-HOTEL. Am Bahnhofe und in nächster Nähe von Landungsbrücken der Dampfschiffe. In prachtvollster Lage am Rhein — gegenüber dem National-Denkmal — mit schönem schattigen Garten und gedeckter Sommerhallo. — Herrliche Aussicht. — Feinster Restaurationssaal. — Neu und comfortabcl eingerichtete Zimmer. Vorzüglichste Bedienung. Besitzer Willi. Kaufmann 5748] ____________(früher Restaurateur des Lonz’schen Felsenkellers in Giessen.) Trotzdem das Fleisch billig ist, kaufe"frel- Wctbe zum Schlachten in jeder Anzahl. 587i]Keßler, Pferdemetzger. « (Fr. Ehr. Pietsch) In Gieße»