1893 Freitag den 8. December Je*4tU*»rtHer Amt»- und Anzeigeblutt für den "Kreis Gießen Hratisöeikage: Gießener Ilamitt-nblätt-r. M würde irotzdem doch angezeigt An den in Aussicht genommenen sämmtliche Truppentheile der Innahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für bcn felgenltn Lag erscheinenden Nummer bti Barm. 10 Uhr. )s 8-/, Uhr »ng europäischen Mächte gegen gesellschaft der Anarchisten bleiben. Berlin, 6. December. satten dem Anzeiger «Schnttlich dreimal d «gelegt. Mstalt. irini. § 37 bei Kranken- ;nb Wahl bei Aus- ahres, sowie Ersatz» Der tzhchener Anzeiger crtor.nt täglich, ■flü Lu»nahme deS Montags. Dir Lietzener on erledigen lafjen, « berfyiebeti, ll wird und auf Hnet werden kann. an derselben Therl beitet, welche oott« \W ^Vorstand. vollständigen Erledigung zu bringen haben wird, was allerdings auch schon durch den Umstand geboten erscheint, daß die provisorischen Handelsabkommen Deutschlands mit Spanien, Rumänien und Serbien am 1. Januar 1894 außer Kraft treten. Auf die Generaldebatte über die Stempelsteuer.Vor- lage waren die drei Sitzungen vom Dienstag bis Donnerstag gerechnet, am Freitag findet wegen des katholischen Feiertages keine Sitzung statt, am Samstag sollen Anträge, am nächsten Montag kleinere Vorlagen berathen werden. Demnach würden die neuen Handelsverträge vom kommenden Dienstag ab zur weiteren Behandlung im Plenum gelangen können, so daß die Generaldebatten über die Tabak- und über die Weinsteuer-Vorlagen wohl erst im neuen Jahre in Scene gehen werden. — Das Schicksal der neuen Handelsverträge darf übrigens jetzt als ziemlich gesichert gelten. In der Dienstags-Sitzung der betreffenden Reichstags - Commission gab der Centrumssührer Dr. Lieber bei der fortgesetzten Be- rathung des rumänischen Vertrages die Erklärung ab, daß die Mehrheit seiner Parteigenossen sich nunmehr nach reiflicher Prüfung der vorliegenden Verträge entschlossen habe, für dieselben einzutreten. Wenn diese Stellungnahme des Centrums nicht noch in letzter Stunde eine Abänderung erfährt, so ist also die Annahme der Verträge mit Spanten, Rumänien und Serbien im Reichstage keinem Zweifel mehr unterworfen. — Die deutsche Reichsregierung soll keineswegs beab- von den deutschen Börsen ausichlteße. Das Arbttragegeschäst solle man schützen, wenn daffelbe ein Kommissionsgeschäft darstelle. Redner ist nicht der Ansicht, datz die Quittungssteuer den Mittelstand ungerecht belaste, es fei vielleicht zu empfehlen, daß man die Minimalgrenze für die Qutttungssteuer erhöbe. Abg. Alexander Meyer (Frf. Verein.) tritt für die-Beseitigung der Liebesgabe an die Agrarier ein. Die Durchführung der Retchsetnkommensteuer erscheint Redner nicht so schwierig, wie es vom Bundesrathsttsche aus dargestellt sei. Wenn er auch ein Freund der Einkommensteuer sei, so spreche er den Umsatzsteuern doch nicht, wie Richter, jede Berechtigung ab. Die Börsensteuer wie dm Chekftempel weise er nicht kurzer Hand zurück. Finanzmtntster Miquel verthetdtgt die Regierungsvorlagen. Der Vorwurf, daß er die tndtrectm Steuern bevorzuge, sei unberechtigt. Morgen Fortsetzung. Freitag keine Sitzung. lalerei. i Oel und Kreide hule. >en. M Hinterhaus. Winterübungen solle» Garde theilnehmen. Besondere Aufmerksamkeit wird hierbei den Genietruppen, in erster Linie den Pionieren und auch dem Garderrain zugewendet werden. Da der Brückentrain sicherem Vernehmen nach mit in die bevorstehende Winterübung rückt, scheint ein Flußübergang über die Havel in der Nähe von Brandenburg geplant zu sein unter der Annahme, daß dort keine festen Brücken vorhanden seien. Berlin, 6. December. Vom Bundesrath. Die vereinigten Ausschüsse des Bundesralhs für Zoll- und Steuerwesen und für Handel und Verkehr hielten heute eine Sitzung. Auf der Tagesordnung der morgigen Sitzung des Bundesraths stehen die Denkschriften über das Patentgesetz und über das Gesetz, betreffend den Schutz von Gebrauchsmustern, ferner über Anwendung des Militärtarifs für Eisenbahnen bei der Beförderung von Kriegsbedürfnissen- die Neuwahlen von fünf Mitgliedern der Commission für Arbeiterstatistik, sowie Ausschußberichte, darunter über den Entwurf von Bestimmungen wegen der Nachmittagspausen der in Spinnereien beschäftigten jugendlichen Arbeiter und Eingaben. 1 ., Bekanntmachung. In Folge anderweiter Verwendung des Großh. Steuer- Affeffors Jäger ist der Großh. Steuer-Affeffor Feick, durch Verfügung Großh. Ministeriums der Finanzen, Abth. für Steuermesen vom 4. December l. I. zur Nr. F. M. St. 29722, mit der interimistischen Verwaltung des Großh. Steuer« Kommissariats Gießen bis auf Weiteres beauftragt worden. Gießen, den 6. December 1893. Großh. Steuer-Commissariat Gießen. S ü f f e r t. Alle Annoncen-Bureaux befl In. und Au-lande« nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. sichtigen, anläßlich her kürzlichen verbrecherischen Anschläge gegen Kaiser und Kanzler ein internationales Vorgehen gegen die Anarchist en herbeizuführen, obwohl sie einem Anschlüsse an ein solches Unternehmen nicht abgeneigt sein würde. Es wird vielmehr versichert, daß mau sich in Berliner Regierungskreisen stark genug sühle, auch allein dem anarchistischen Treiben eutgegenzutreten. — Diese Zuversicht ist gewiß sehr schön, aber ein Zusammenschluß der die internationale Verschwörer- PoMieren 996» Flossgasse 16, Keßen? ^Wtten Kaffe A auch jeden ^en. Nvutags ; Wage bei btt Men, welche bis k Weiteres dm M Ei brauchen Zu erscheinen, i dies kann Dieb 11(1 i niialt. lbcsch-erWg M bit siebe B * n” ihm Hi** «u * ** st- * nicht ' en sAsterve- Deutscher Reichstag. 14. Sitzung. Mittwoch den 6. December 1893. Fortsetzung der ersten Lesung des Stempelabgabengesetzes. Abg. o. Buol (Etr.) erklärt, daß er der Vorlage princtpiell sympathisch gegenüberstehe. Die Börse sei eigentlich noch höher zu besteuern, jedenfalls sollten die Differenzgeschäste mehr belastet werden. Man übertreibe vielfach die Folgen einer höheren Besteuerung. Das Centrum trete für eine Erhöhung des Lotteriestempels ein, wahrend die Qutttungssteuer bet seinen Freunden nur wenig Sympathie ^^^Abg. Singer (Soc.) spricht sein Bedenken darüber aus, daß Finanzmtntster Rtedel gestern die Anschauungen der großen Mehrheit der bayerischen Bevölkerung wtedergegeben habe. Die Ausführungen desselben würden jedenfalls im bayerischen Landtag zur Dtscusston gelangen. Auch der bayerische Ftnanzmtnister könne ntcht'garanttren, daß die Tabakfabrtkatsteuer die erhofften Erträge abwerfen würde. Die Börse fei unentbehrlich und gebe mit ihren Auswuchsen ein getreues Spiegelbild der modernen Gesellschaft. Die Socialdemokraten würden gegen die Börsensteuer stimmen, weil sie grundsätzlich alle DeckungSmittel für den Mllttartsmus verweigerten. Redner empstehlt die Retchsetnkommensteuer, in welche die regierenden deutschen Fürsten einzuschließen seien. Bayrischer Finanzmtntster v. Riedel verwahrt sich gegen die Vorwürfe Singers und sührt aus, daß der bayerische Landtag mit geringen Ausnahmen mit ihm darüber einig gehe, daß d e Kosten für die Mtlitäroorlage gedeckt werden mußtm und zwar thunltchst ohne Erhöhung der directen Steuer. . . _ Abg. Gamp (Reichspartei) befürwortet ole Vorlage, wurde es jedoch gerne sehm, wenn man ausländische Obligationen möglichst Deutsches Reich. Darmstadt, 6. December. Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen heute u. A. den Amtsrichter Röm Held von Ortenberg, den Steuerrath Deibel von Friedberg, den Fabrikbesitzer Buderus aus Lollar. Darmstadt, 6. December. Auf Schloß Philipps ruh, wohin der Landgraf von Heffen zurückgekehrt ist, wird der Besuch Kaiser Wilhelms behufs Theilnahme an den Fasanenjagden erwartet. Berlin, 6. December. Ueber den weiteren Arbeitsplan des Reichstages bis zum Eintritt der Weihnachtsferien, welche spätestens am Samstag den 16. December beginnen sollen, liegen widersprechende Meldungen vor. Am meisten Wahrscheinlichkeit dürfte diejenige Angabe in sich schließen, wonach der Reichstag unter allen Umständen die Handelsverträge noch im gegenwärtigen Sessionsabschnitte zur Mr. 289 Erstes Blatt. Gießemr Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Birrrrlsihnger 2 Mart 20 Pfg. ■* ru-mgtrlohn. Durch bit Poki 2 Mark M Kebacuon. Iro UNd T-a'rt'i- 2lmtlid?er Thsrl. Gießen, den 6. December 1893. Betr.: Die Festsetzung des durchschnittlichen Jahresarbeits- Verdienstes der in land- und forstwirthschaftltchen Betrieben beschäftigten Personen. DaS Großherzogliche Kreisamt Gießen »m btt Grsßh. »fttaetmtHteteN* M Atdft». In Gemäßheit des § 3 Abs. 3 der Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 30. September 1890 (Regbl. Nr. 40) hat eine Erneuerung der Festsetzungen des durchschnittlichen Jahresarbeits- Verdienstes der in land- und forstwirthschaftltchen Betrieben beschäftigten Perfonen im Jahre 1893 stattzufinden. Wir verweisen Sie zunächst auf unsere Bekanntmachung vom 22. Januar 1889 (Gießener Anzeiger Nr. 23) und beauftragen Sie, nach Anhörung des Gemeinderathes, binnen S Tagen an uns zu berichten, ob die in letztgenannter Bekanntmachung für Ihre Gemeinden festgesetzten durchschnitt- lichen Jahresarbeitsverdienste eine Veränderung in der Zwischenzeit erfahren haben, in welchem Falle eine neue Berechnung mit dem Gemeinderath aufzustellen und uns vorzulegen wäre. Bei Ihrer Berichterstattung sind selbstredend alle vier Klaffen von Arbeitern, wie dieselben in unserer vorgenannten Bekanntmachung angeführt sind, zu berücksichtigen. v. Gagern. Neueste Nachrichten. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 6. December. Die Budgetcommission hat heute das Gesetz betreffend Gewährung von Unterstützungen an Invaliden aus Kriegen vor 1870 und deren Hinterbliebene berathen. Die Vorlage wurde angenommen, nachdem auf Antrag Singers im § 6 Absatz 2 eine kleine Abänderung vorgenommen worden. Das Gesetz wird noch vor Weihnachten erledigt. Berlin, 6. December. Die Delegirten Frankreichs zu den demnächst in Berlin stattfindenden Conferenzen betreffs der deutsch-französischen Grenzfrage in Kamerun sind aus Paris hier eingetroffen. Berlin, 6. December. In einer Polemik gegen ötc „Kölnische Zeitung" sucht hie „Kreuzzeitung" zu beweisen, haß die Tabakfabrikatsteuer einen erheblichen Confum- rückgang und dadurch eine umfangreiche Arbeiterentlassung verursachen werde. Die nachtheilige Wirkung dieses letzteren Umstandes würbe in socialpolitlfcher Beziehung den ganzen moralischen Erfolg vernichten, welchen die socialpolitische Gesetzgebung seit mehr als einem Jahrzehnt im Sinne der Versöhnung erweckt und erreicht hat. Berlin, 6. December. Die Handelsvertrags commission nahm heute Vormittag den Handelsvertrag mit Rumänien mit 12 gegen 8 Stimmen an, ebenso den mit Serbien mit 13 gegen 7 Stimmen. Gleichfalls wurde das Abkommen mit Serbien, betreffend den gegenseitigen Muster und Markenschutz angenommen. Wien, 6. December. Wintermanöver von drei Corps werden im Januar in Galizien und Schlesien abgehalten werden. London, 6. December. Der Anarchist Schneider, in dessen Wohnung eine große Masse Dynamit gesunden wurde, soll einer Uber ganz England und Nordamerika verbreiteten anarchistischen Bande angehören, auf deren Gefährlichkeit die Polizei schon vor längerer Zeit aufmerksam gemacht wurde. London, 6. December. Nach einer soeben eingetroffenen Meldung enthält der in Schneiders Wohnung gefundene Behälter zwölf Pfund eines im hohen Grade gefährlichen Dy namitsto f f es. Schneider stammt aus Holland und wohnte seit einem Vierteljahr mit einem jungen Mädchen und einem älteren Herrn in Hampstead, wo er sich für den Director einer amerikanischen Dhnamitsabrik ausgab. Kurz vor der Entdeckung flüchtete Schneider, ebenso die beiden anderen Inhaber der Wohnung. Die Polizei sucht die Angelegenheit als sehr unbedeutend hinzustellen. Kopenhagen, 6. December. Die deutsche Reichsregierung hat die Einfuhr von lebenden Schafen aus Island nach Deutschland unter gewissen Bedingungen gestattet. Sofia, 6. December. Die Blätter beschäftigen sich noch immer eingehend mit dem Attentat. Dasselbe sollte aus- geführt werden, während der Sarg des verstorbenen Fürsten Alexander aus dem Eisenbahnwagen gehoben wurde. Der bei dem Attentäter Iwanow gefundene Dolch, mit dem Fürst Ferdinand ermordet werden sollte, war vergiftet. Eine chinesische Kritik europäischer Verhältnisse. Der jüngst eingetroffene „Ostasiatische Lloyd" bringt eine interessante Beleuchtung der europäischen Verhäitnisf-: aus der in Shanghai erscheinenden chinesischen Zeitung „Shen Pao". Der chinesische Kritiker Europas, den „Shen Pao" als einen kürzlich von Europa nach der Heimath zurückgekehrten bekannten Herrn einsührt, sagt darin u. A.: ,/Vier Großstaaten sind es, welche augenblicklich in Europa um den Vorrang streiten und etwa gleiches Ansehen genießen England, Frankreich, Deutschland und Rußlands Jedes dieser Reiche strebt nach Vergrößerung seines Wohlstandes unö feiner Macht und ist stolz auf feine Blüthe, Größe und Das Gr. Steuer-Commissariat Gießen an die Großh. Ortsgerichtsvorsteher in Albach, Mendorf a. d. Lahn, Alten Buseck, Burkhardsfelden, Gießen, Großen Linden, Hausen, Langgöns, Mainzlar, Rödgen, Staufenberg, Trohe und Wieseck. Wir ersuchen Sie, die Ihnen dieser Tage zugesandten Bau- und Cultur-Veränderungs-Verzeichniffe 4 Wochen lang offen zu legen und sodann, mit der, am Schluffe derselben zu erteilenden, Bescheinigung versehen, anher zurückzusenden. Gießen, den 6. December 1893. I. V.: ____________Feick, Großh. Steuer-Affeffor._______________ " Bekanntmachung. In Bezug auf die Geschäftsordnung des unterzeichneten Gerichts ist Folgendes bestimmt: 1. Allgemeiner Amtstag, an welchem Jedermann, ohne vorgeladen zu fein, den Richter sprechen kann, ist Donnerstags von 9 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 5 Uhr Nachmittags. 2. Die Sprechstunden des Gerichtsschreibers sind jeden Werktag von 10 bis 12 Uhr Vormittags. Lich, den 5. December 1893. Großherzogliches Amtsgericht. Wehner. Störte. Der Grund und Boden, die Tüchtigkeit, der Einflug und die Kriegsstärke dieser Länder ftno fast gleich, so daß eS schwer halten dürfte, einem derselben die erste Stelle zuzuerkennen. In England und Deutschland legt man das Hauptgewicht auf Handel und Industrie. Der Handel nimmt immer größere Ausdehnungen an, in der Industrie macht man immer neue Verbesserungen und Vervollkommnungen, Tag ein, Tag aus rühren sich ohne Rast Millionen fleißige Hände. In einer Hinsicht steht England etwas hinter Deutschland zurück. Der englische Kaufmann ist in seinem Wesen hochfahrend und anmaßend und giebt auch nicht in den kleinsten Dingen nach, der deutsche dagegen ist entgegenkommend und liebenswürdig, wodurch ihm der Gewinn zufällt ... Die Franzosen sind vor Allem auf ihren Ruhm und ihren Vortheil bedacht, sie sind eingebildet und hinterlistig und lieben mehr die Aufregung als die Ruhe und den Frieden. In Paris gelten Luxus und Verschwendung als die Hauptsache, gesellschaftliche Bereinigungen von Herren und Damen mit Gesang und Tanz sind an der Tagesordnung, daS Gold wirft man um sich, als wenn es Dr . . ck wäre! (?) In London wird wohl auch viel verschwendet, aber doch nicht in dem Maße wie in Frankreich. Was französische Artikel anbetrifft, so sind diese durchweg höchst geschickt und fein gearbeitet, nur taugen sie nicht für den dauernden Gebrauch. Die Deutschen allein schätzen die Sparsamkeit höher als die Verschwendung und leben und kleiden sich einfach. Ihr Hauptaugenmerk richten sie auf die Erziehung der Jugend und die Anlegung von Schulen. Selbst Kinder, welche ihre kleineren Geschwister warten oder Sachen zum Verkauf auf den Markt tragen müffen, können lesen und schreiben und erhalten ihren Unterricht. Alte und neue Geschichte sagen sie fließend und ohne Anstoß auf. Hierin ist Deutschland von keinem anderen Volke Europas erreicht . . . Rußland hat in den letzten Jahren viel zur Hebung seines Handels gethan und wendet jetzt besonders Sibirien seine Aufmerksamkeit zu. Man behauptet, daß man nach Fertigstellung der Transsibirischen Bahn mit Bestimmtheit hoffe, große Mengen Waaren damit zu befördern und sich neue Absatzgebiete zu erschließen. Jndeß der Hauptgrund, der für die Anlegung der Bahn bestimmt gewesen, ist doch ein anderer. Das russische Militär kann wohl England, Frankreich oder Deutschland die Spitze bieten, aber es ist lediglich auf Europa und nicht auf Asien concentrirt, insofern die geschulten Truppen sämmtlich in Europa stationirt sind. Sollten diese eines Tages plötzlich nach Asien geworfen werden müssen, so würde das keine ganz leichte Sache sein, denn es würden sich nicht nur die Transportkosten gar nicht sofort beschaffen laffen, sondern auch die Nachricht von einer plötzlichen Mobilmachung nicht verfehlen, die kriegerischen Nachbarn und Feinde Rußlands, welche stets die Augen offen haben, stutzig zu machen und ihren Argwohn zu erwecken. Insofern befindet sich Rußland in einer gewissen Zwangslage . . . Was Wohlstand und Nationalreichthum anbetrifft, so nehmen England und Frankreich die erste Stelle ein, Rußland und Deutschland kommen ihnen nicht gleich. Jndeß hat sich der deutsche Handel in den letzten Jahren so gehoben und die Industrie so vergrößert, daß die deutschen Artikel sich immer größeren Absatz verschaffen und deutsche Muster immer weiter Vordringen, weshalb wahrscheinlich Deutschland England noch gewachsen sein wird, ja vielleicht in einigen vierzig bis fünfzig Jahren eS überflügeln wird." Coeofc* rntö provinzieller. Gießen, den 7. December 1893. ** Provinzialausschutz Sitzung. Samstag den 9. December d. I., Vormittags 9 Uhr beginnend, findet im Regierungsgebäude dahier eine öffentliche Sitzung des Provinzialausschusses der Provinz Oberhessen statt, in welcher folgende Gegenstände zur Verhandlung gelangen: 1. Klage des Ortsarmenverbandes Ilbenstadt gegen den OrtSarmenverband Klein-Karben wegen Unterstützung der Familie des Bernhard Herbert. 2. Gesuch des Wirths August Lang zu Gießen um Concession zum AuSschank von Branntwein. 3. Gesuch des Specereihändlers Karl Gönner zu Kaichen um Erlaubniß zum Betriebe einer Schankwirthschaft. 4. Gleiches Gesuch des Heinrich Wagner von Düdelsheim. 5. Antrag der Gemeinde Usenborn auf Enteignung eines Theils des Grundstücks Flur 1 Nr. 468‘/10 behufs Errichtung eines Backhauses. ** Sitzung des Schwurgerichts der Provinz Oberhefien vom 6. December 1893. Zur Verhandlung kommt heute die Strafsache gegen Georg Dietrich von Freiensteinau wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit. Vertreter der Staatsanwaltschaft war der Großherzogliche Staatsanwalt Schilling- Trygophorus, die Vertheidigung des Angeklagten führte Herr Rechtsanwalt Weidig. AlS Geschworene fungirten die Herren Heinrich Leihmann, Georg Kuhl, Beigeordneter Höhler, Johannes Dippel, Eberhard Döll, Georg Straub II., Wilhelm Schmidt, Wilhelm Völzing IV., Georg Dern VI., Karl Steucrnagel, Gernand Wilhelm Küchel und Philipp Rühl. — Der erst 20jährige Taglöhner Georg Dietrich von Freiensteinau ist eines Verbrechens gegen die Sittlichkeit im Sinne des § 176 pos. 1 des Strafgesetzbuchs angeklagt. Er will heute von nichts mehr wiffen und behauptet, an dem hier in Betracht kommenden Tage betrunken gewesen zu sein, während er früher die ihm zur Last gelegte Thal eingestanden hat. Nachdem die Geschworenen (Obmann: Herr Gernand Wilhelm Küchel) daS Schuldig unter Verneinung der mildernden Umstände ausgesprochen, sprach der Gerichtshof eine Zuchthausstrafe von einem Jahre gegen den Angeklagten aus. ** Handelskammer. Wie aus dem Anzeigentheil ersichtlich, wurden bei der gestrigen ErgänzungSwahl von Mitgliedern zur Großherzoglichen Handelskammer die Herren Alb. K r a a tz, A. Katz und LouiS Homberger wiedergewählt. ** Neues Theater. Auf die heute Abend stattfindende Benefiz Vorstellung für Frau A nni ReinerS fei an dieser Stelle nochmals hingewiesen. Die Künstlerin hat durch die liebenswürdige Art ihres Spieles sich schon seit Jahren der steten Gunst des Publikums zu erfreuen und ist unausgesetzt bestrebt, sich dieselbe zu erhalten. Gerade in dieser Saiion hat Frau ReinerS tüchtige Proben ihres Könnens abgelegt, wir erinnern nur an ihre „Franziska" in „Minna von Barnhelm", „Maria" in „Heimath", „Martha Steffen" in „Schlimme Saat", „Hertha" in „Böse Zungen" rc. Gewiß wird das Gießener Publikum sich der Künstlerin dankbar beweisen für die vielen genußreichen Stunden, die sie ihm bereitet, und sie an ihrem Ehrenabend durch reckt zahlreichen Besuch erfreuen. ** Uebcr die Freitag Abend in „Steins Garten" stattfindende Experimental- Soiree auf dem Gebiete der Suggestion rc. ging uns Folgendes zu: EharleSWolton, der bekannte Experimentator auf dem Gebiete der Suggestion, Willensbeeinflussung u. s. w. wird auch in Gießen eine Elite- Experimental-Soiree veranstalten. Der räthselhaste Zustand des Schlafwandelns und der Willenlosigkeit des Eingeschläferten ist fortgesetzt ein Studium der Wissenschaft. Experimente auf diesem Gebiete anzusehen, ist für Jeden von Interesse- kann doch mancher unserer Mitmenschen in diesen abnormen Zustand versetzt werden. Herr Wolton zeigt in seinen Soireen, wie die Medien seinem Willen unterworfen sind. Wenn er es will, können diese sich nicht von der Stelle bewegen, müffen auf sein Commando durch den Saal schlafend spazieren gehen u. s. w. Herr Wolton suggerirt seinen Medien, sie wären auf der Löwenjagd, er läßt sie auf einem Stuhl reiten u. s. w. Es ist zu erwarten, daß die Soriee des Herrn Wolton recht zahlreich besucht wird. ** Aus dem Justizdienst. Der Hauptvoranschlag für die kommende Finanzperiode sieht zur Abstellung des herrschenden Richtermangels je eine neuzuerrichtende Richterstelle an den Landgerichten Darmstadt, Mainz und Gießen und je eine Richterstelle an den Amtsgerichten Darmstadt II, Mainz und Lorsch vor. ** Die nächste Geometerprüfung wird am 1. März 1894 beginnen. Diejenigen Candidaten, welche sich dieser Prüfung unterziehen wollen, haben sich, falls ihre Gesuche um Zu- lassung Berücksichtigung finden sollen, spätestens bis zum 18. Januar 1894 schriftlich bei Großh. Ministerium der Finanzen, Abtheilung für Steuerwesen, unter Verwendung des vorgeschriebenen Stempels zu melden. Dem § 8 der Verordnung vom 31. August 1874 gemäß sind dieser Meldung der Nachweis über die erhaltene Vorbildung, der Sitten- und Studienzeugniffe der besuchten öffentlichen oder Privatlehranstalten, sowie das Zeugniß über mindestens einjährige practische Einübung bei einem im Großherzogthum beschäftigten Geometer 1. Klaffe beizuschließen. Wer die Bestellung als Geometer 1. Klasse erlangen will, hat außerdem zufolge der Verordnung vom 15. Juli 1885 den mindestens einjährigen Besuch der Technischen Hochschule zu Darmstadt nachzuweisen. ** Ja Amerika verstorbene Heffen. New-York City. Elisabetha Weber, Wittwe von Adam Weber, 81 Jahre alt, aus Bingen am Rh. Louisville, Ky. Susanna Dressel, 68 Jahre alt, aus Bensheim. Newark, N. I. Friedrich Gengnagel, 33 Jahre alt, aus Darmstadt. *• Ueber den einjährig freiwilligen Dienst enthalten jüngst getroffene Aenderungen der deutschen Wehrordnung zwei er- wähnenswerthe neue Bestimmungen. Zunächst ist der Reichskanzler in Zukunft ermächtigt, in besonderen Fällen ausnahmsweise dem Zeugnisse über die bestandene Abschlußprüfung an einer deutschen Lehranstalt, bei der nach dem sechsten Jahr- gange eine solche Prüfung stattfindet, die Bedeutung eines gütigen Zeugnisses der wissenschaftlichen Befähigung für den einjährig-freiwilligen Dienst auch dann beizulegen, wenn der Inhaber des Zeugniffes die zweite Klaffe der Lehranstalt nicht ein volles Jahr hindurch besucht hat. Derartige Gesuche sind an den Civilvorsitzenden derjenigen Ersatzcommission zu richten, in deren Bezirk der Betreffende gestellungspflichtig sein würde, sofern er bereits das militärpflichtige Alter erreicht hätte. Die Ersatzcommission befördert nach Feststellung der in Betracht kommenden Verhältnsse die Gesuche mit einer gutachtlichen Aeußerung auf dem Dienstwege weiter. — Ferner soll in Zukunft die Ersatzbehörde dritter Instanz befugt fein, den zum einjährig-freiwilligen Dienst Berechtigten, welche die nöthige moralische Qualification für den freiwilligen Eintritt nicht mehr besitzen, die Berechtigung zu entziehen. Nach der bisherigen Fassung der Wehrordnung konnte diese Berechtigung nur entzogen werden, wenn der Berechtigte wegen strafbarer Handlungen, die seine Versetzung in die zweite Klasse des Soldatenstandes zur Folge gehabt haben würden, falls sie während seiner activen Dienstzeit begangen wären, entzogen werden. ES war aber bereits am 1. April d. I. aus Anlaß eines besonderen Falles (der Berechtigte war notorischer Zuhälter) vom Reichskanzler eine der jetzigen Fassung der Wehrordnung entsprechende Verfügung ergangen. ____________ Friedberg, 5. December. Im Januar 1894 werden 25 Jahre feit der Gründun g unseres Musikvereins verfloffen sein. Zur Pflege und Verbreitung echten Kunstsinns ins Leben gerufen, hat er eS verstanden, sich in der Einwohnerschaft unserer Stadt und der Umgegend Theilnahme und Anerkennung zu erwerben. Auf bescheidene Leistungen der Anfangszeit sind, besonders in den 80er und 90cr Jahren, große Ehorwerke zum Theil mit Orchesterbegleitung, wie z. D. das Lutheroratorium, Samson, Mozart- Requiem gefolgt, welche von dem Können, von der Hingabe nnd Eiferfreudigkeit deS Dirigenten Fr. Schmidt und des ChorS rühmlich Zeugniß ablegten. Unter den Oratorien, die mit Clavierbegleitung gemacht wurden, feien hier Paulus, EliaS, die Schöpfung hervorgehoben. Dem schönen Brauch, den 25 jährigen Abschnitt der Thätigkeit festlich zu begehen, wird nicht am Wenigsten von Denen mit Theilnahme begegnet werden, die den Verein Haden gründen helfen, die, von Friedberg verzogen, ihm eine Zeit lang als Mitglieder angehört, die | >n ihm nicht nur Gesang, sondern auch frohe Geselligkeit gepflegt haben. So darf heute schon als sicher gelten, daß mit dem 9. und 10. Januar 1894 für den verein, seine Freunde und Freundinnen schöne Festtage anbrechen werden. vermischter. * Witten, 5. December. Hier erschoß sich in einem Anfall von Geistesumnachtung der Oberlehrer am diesigen Realgytnnasium und Hauptmann der Landwehr-Jäger Victor Ab Le, ein Nachkomme des früheren hessischen Minister» Abee. A. hinterläßt eine Frau und fünf unmündige Kinder. * Hannover, 6. December. Der Hannoversche Männergesangverein ist vom Kaiser telegraphisch zu Dienstag den 12. d. M. nach dem Neuen Palais eingeladen worden, um dort dem Kaiserpaare die niederländischen Lieder vorzutragen. DaS Hofmarschallamt bat dem Vereine einen Sonderzug zur Hin- und Rückfahrt zur Verfügung gestellt. Der Verein hat die Einladung angenommen. * Kleine Geschenke erhalten die Freundschaften, dachte der Nab ob von Rarnpur, und so hat er Herrn Otto EhlerS, der ihm während seines Aufenthalte» in Berlin die HonneurS machte, zur Erinnerung ein niedliche» Geschenk gemacht — fünfzehn Elephanten. So massiv auch dieses „Souvenir" erscheinen mag, so lst eS doch eine zarte Aufmerksamkeit, tue auf die Pläne deS Herrn EhlerS Der« ständnißvoll eingeht. Herr Ehlers, veranlaßt durch seine Studien und Erfahrungen während seiner großen asiatischen Reise, sieht eS für eine seiner Aufgaben an, dahin zu wirken, daß endlich mit den practischen Versuchen begonnen werde, den afrikanischen Elephanten zu zähmen. Diesen versuchen I sollen nun die ihm vom Nabob geschenkten dressirten indischen Elephanten dienen. Auch die neue Reise, die Herr Ehler- Anfangs nächsten Jahres anzutreten gedenkt, wird demselben Zweck dienen. Herr EhlerS gedenkt sie bis nach Neu-Guinea auSzudehnen. * AuS Gijou in Spanien geht un» ein längerer Aufruf, betitelt „Schreckliches Ercigniß. Eine Stadt in Flammen" von Prediger Inan Grmeterio Fuente zu, welcher in beweglichen Worten die über die unglückliche Stadt Santander durch die neuliche Dynamit Explosion hereingebrochene Nolh schildert und die evangelifchen Mitbrüder im Namen der Nächstenliebe um Almosen bittet. Der Genannte, wohnhaft zu Gijon in Austrien, Calle de Cova- dogna 22, wird Liebesgaben in Empfang nehmen und darüber quittiren. * Die letzten schrecklichen Minuten. Herr (zu ein m Schneider, der der Trauung seines schlimmsten, mit einem reichen Mädchen verlobten Schuldners beiwohnt und dem die Angst aus dem Gesicht blickt): „Aber, mein lieber Fäderl, warum denn so schrecklich erregt?" — Fäderl: „Nu här'n Se aber, da soll mer Sie nich erregt fein ? Der Lumpkerl i» Sie im Stande un sagt Sie im letzten Momano „Neel" * Wie warm soll der Stall im Winter sein? Im Allgemeinen werden wir eine Stallwärmc von 12 bis 14 Grad Eelsius zu erhalten trachten, wobei wir die obere Grenze bei Milchvieh, Kälbern und Ferkeln, die untere Grenze bei Zugthieren und Mastschweinen für angezeigt halten. Zug- ochsen und insbesondere Pferde sollen durch Gewöhnung unempfindlicher gegen niedere Temperaturgrade gemacht werden, da sie mitunter bei Wind und Naßwetter ins Freie müffen. * Die Sprache des Siegellacks. Nach der Blumcnsprache die Siegellacksprache, daS ist die neueste Errungenschaft der Mode. Die „Technique" veröffentlicht einen ganzen Dctionaire der neuen Sprache. Da» ach verwendet man weißen Lack für Dermählungs-, schwarzen für Todesanzeigen, violetten für Beileidsschreiben - für Einladung zum Diner nimmt man chokoladefarbenen. Geschäftsbriefe siegelt man mit zinnober rothem Lack, Liebesbriefe mit rubinrotem; grünen wendet man bei Glückwunschschreiben an, braunen, um sein Bedauern auszudrücken. Blau ist die Farbe der Standhaftigkeit, gelb die der Eifersucht, blaßgrün aber deutet auf Vorwürfe. Junge Mädchen siegeln mit Rosenlack, unter Freunden verwendet man grauen. ♦ Ems, 4. December. Eine große Weih nachts- fr ende ist einer hiesigen braven Familie durch die Gnade des Kaisers bereitet worden. Der älteste Sohn derselben hatte sich vor etwa sechs Jahren in Mainz al» Soldat in Gemeinschaft mit einem Kameraden an einem Posten vergriffen und war dafür mit 11 Jahren Zuchthaus bestraft worden. In Anbetracht deS tadellosen Vorlebens deS Betreffenden und seiner ausgezeichneten Führung im Zuchthaus zu Wehlheiden ist ihm nun laut „Rh. K." vom Kaiser die Hälfte der Strafe, also 5y2 Jahre, im Gnadenwege erlassen worden. • Peter »eifebimmele will sich in« Lehrerseminar aufnehmen lassen, fällt aber bei der Prüfung durch, weil fein Wissen, vor Allem in der Weltgeschichte, doch noch gar zu arge Lücken hat. So hatte der Wackere z. B. gar keine Ahnung davon, daß die Kreuzzüge zur Befreiung dcS heiligen Grabes von Jerusalem unternommen worben seren. Einige Tage nach diesem traurigen Ereignisse ist Frau Beißbimmele bei einem Damenkaffee. Frau Cantor wendet sich mit den teilnehmenden Worten an sie: „Ich habe herzlich bedauert, daß Ihr Sohn daS Unglück gehabt hat . . ." Frau Beißbimmele (unterbrechend): „Ja, denken Sie nur, meine Liebe! ES ist aber geradezu entsetzlich, was man jetzt von den jungen Leuten verlangt, da soll mein Gottlieb wissen, welche Züge sich bei Jerusalem kreuzen." * Sie werden nicht alle — daS zeigt wieder einmal ein Fall, der auS Halle gemeldet wird: In einem dortigen Blatte befand sich ein Inserat, durch welche« ein Kind zur Adoptirung außgebolcn und dabei neben einer einmaligen Zahlung von 6000 Mark noch fortlauferibe reichliche Vergütung in Aussicht gestellt wurde. Zur Rückantwort sollten den Offerten 20 Pfennig in Marken beigelegt werden. Dieser doch recht durchsichtige Schwindel hatte den Erfolg, daß auf dem Postamte in Halle (postlagernd) alsbald etwa neun« c - Für flti .Jfltab’gtn Stllt .uaaomdtiMul t'ldd Wnk hat ichoo In Dielen Ti eingebürgert Au runmtbr auch rin A vil. vtransia d« |im< Serie s flamm Änroetfuni ’S* wW. "tot, narben / L w-« ii* jg'itr » "!“ . ,r «riitäf* 9“ imttat di- ® »ctW* « «in . «8*1 ,-,i ft Vj-hn taW ft “ ,;!m ri« * tat fü/Mit Sei f ielt warben. diesmal vl nach Hause zu 1 Satte kam jedi unb Sind tobt, treten sei". ' Akgoitz, Latte kürzlich .rnrbt auf emi >al Portemnn itlbe zu ermitt Allerdings war ,döt btr Diel -er Braunfimtii cun btr 8tftobh rd) wegen Spiel r.taoTten hatte. Bei der lammet \\\ W Es loh önr Luge lang farma A. He innerhalb dies '"bringen sind Gieße lL I- Ä en W '?Q& •Sttf E Kinder, ^nnober|4t LL greine eintD rfö0un0 gestellt, ten, dachte der 6nk7? Vtta 57, ln Vertin 1 ö° maffib auch 1 °°ch eine »arte 7? Ehlers ver. lIft6! durch feine flößen asiatischen N,n zu wirken, dkgonnen werde Diesen Versuche werten indischen bu Herr Ehler- to'r6 bemklbtn N Neu-Guinea W m i'Ln« KrüM. Dve Ermelerio Fuente r die unglückliche dynamit Explosm telischen Mitbiüder sen bittet. Der Ealle de Eova- >men und darüber Herr (zu türm insten, mit einem ahnt und dem die in lieber Fäderl, - Fäderl: „Nu rregt Itin? Der r litten Womang ftiul > By* 12 bis 14 Grad die obere Grenze untere Grenze bei igt halten. Zug- urch Gewöhnung ie gemacht werden, ins Freie müssen, der Mweniprache Errungenschch der ganzen Dietionaire man weihen 8ad mzeigen, violetten Diner nimmt man man mit zinnober- n; grünen wendet um sein Sedauem andhaltigleit, gelö >t auf Lorwürse. ter Freunden vrr- e Weihnachts- durch die Gnade te Sohn derselben itnj als Soldat in ^Posten vergnffen § bestraft worden, es Meffenden und wie zu MW e Halste derSttase, worden. ^erfemtnar rg dur», weil ft srffSj nmlid) bedang Ä-xA ,elche 0 b ein l * artigen o''7si°d iiit läi«"1® ,l Ibt«. e«6 Hkermischte Anzeigen. mit 20 Stimmen, ff ff ff ff 10084 Aeilgeöotenes. _____ Neu! Neu! Schellfisch u. 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Diese Ausgabe enthält in hübscher Mappe Ser e von Schnittmustern in zierlichen Umschlägen nebst genauer Anweisung zur Anfertigung der gesammten Garderobe für Gottesdienst in der Synagoge. Samstag den 9. December: <^A°ra!enb U^, Morgens 9°° Uhr, Nachmittags 3°° Uhr, Sabbaihausgang 5 Uhr. H. K I o t Mäusburg 17. pulalion nothgedrungen in die Atbmungslust gelangen müss-n, so wird Die Gemeingesäbrlichkeit derselben, zumal zu einer Zett, wo die Schuliugend zum «roßen Thetl diese Straßen (und tn anderen Uno die Verhältnisie ebenso) passiren muß, auch für den Laten evident. (DaS Auffallendste für den Einsender bleibt aber, daß bet dem zwei bis drei Finger hohen Schnee, der am Morgen deS 5. December 100, nicht nur kein einziger öffentlicher Uebergang der genannten Straßen gekebrt war, sondern sogar keiner der bet guter Witterung emsig hantirenden Straßenkehrer sichtbar wurde.) Sollte sich nicht die nächtliche Straßenreinigung, die in so vielen anderen Städten auch unseres Hessenlandes cingeführt ist, auch für Gießen empfehlen? Einsender wäre für Aufklärung von berufener Stelle sehr dankbar. _r Der Schnee alb Straß-N'B-l-uchtungSrnitt-l. Große Städte lassen es sich schweres Geld kosteB, um den frisch gefallenen Schnee alsbald von den Straßen und öffentlichen Plätzen zu entfernen. Ob dies Verfahren im Interesse der betr. Stadtsäckel und der Steuerzahler liegt, möchten wir bezweifeln. Denn nach den neuesten gemachten Erfahrungen bildet der Schnee ein vorzügliches Beleuchtungsmatertal. Zwar sieht die Leuchtkraft desselben hinter der des Gases, des P.troleums und vor Allem des electrtschen Lichtes zurück, sie erinnert vielmehr ziemlich genau an die Zett der trüben rußigen Oellampen und des Kienspans; allein zu verachten ist ,darum der Schnee als Beleuchtungsmaterial namentlich wegen der beispiellosen Billigkeit keineswegs. Zu dieser Einsicht ist man seit vorigen Winter in einer Landgemeinde btr Provinz Oberhessen gekommen, in welcher seit mehreren Jahren eine Straßenbeleuchtung mit dem allerdings Heueren Petroleum eingeführt worden ist. Bis dahin wurden die Lampen, wenigstens zur Zeit der kurzen Tage und langen Nächte allabendlich mit Ausnahme der Abende, an welchen Mondschein im Kalender stand, angezünbet, und Alt und Jung freute sich, daß man auch am Abend durch die Straßen gehen konnte, ohne fürchten zu müssen, in der Dunkelheit Schaden zu nehmen. Seit vorigen Winter nun hat man die wichtige Entdeckung gemacht, daß der Schnee das theuere Petroleum völlig zu ersetzen im Stande ist und infolge dessen werden die Laternen nicht blos an den Mondscheinabenden, sondern auch von dem Tage an, wo der erste Schnee gefallen, völlig in Ruhe gelassen. - Es kann dies Verfahren nur äußerst weise genannt werden, denn die hierdurch gemachten Ersparnisse dürften, da der Schnee bis jetzt noch nicht die geringsten Kosten verursacht hat, nicht unbedeutende genannt werden. Vielleicht bedarf es nur dieser wenigen Andeutungen, um auch andere Gemeinden, die sich den Luxus einer Straßenbeleuchtung geleistet haben, zu veranlassen, in gleicher Weise zu verfahren. Und wenn die großen Städte erst dem gegebenen Beifpiel nachfolgen wollten, welche enorme Summen konnten bann gespart werden! Pferde zum Schlachten iwerden stets angekaust. [8491 1 Keßler, Roßschlächter. Hubert Briefe einliefen. Indessen hatte die betreffende Anzeige nicht das Interesse der Vielen, „die nicht alle werden", sondern auch das der Halle'schen Polizei erregt, welch' Letztere dem etwaigen Abholer der Briefe auflauern ließ. Am Samstag ist der Schwindler richtig in die Falle gegangen und hat sich als ein Seilermeister aus Leipzig entpuppt. Außer den neunhundert Briefen auf der hiesigen Post wurden in der Wohnung des Schwindlers noch sechshundert ähnlichen Calibers aufgefunden. Wäre dem findigen Manne das Geschäft glatt durchgegangen, so würde ihm das verlockende Inserat die Summe von rund dreihundert Mark in Post« werthzeichen eingebracht haben . . . Endlich doch einmal ein Geschäft, das „blüht". * Wiesbaden, 6. December. Heute Mittag erhängte sich die 25jährige Frau eines an einem hiesigen Blatte an- gestellten Buchhalters sammt ihrem 7 Monate alten Kinde. Sie hatte sich an dem an der Zimmerdecke befindlichen Lampenhaken eine Waschleine mit zwei Schlingen angeknüpft und die eine dem Kinde, die andere sich um den Hals gelegt. Ein gleicher Versuch war schon einmal von dem Garten vereitelt worden. Man glaubt, die junge Frau habe gehofft, auch diesmal von ihrem Manne, der zur bestimmten Stunde nach Hause zu kommen pflegte, abgeschnitten zu werden. Der Gatte kam jedoch heute etwas später heim und fand Frau und Kind tobt. Die junge Frau soll excentrischer Natur gewesen sein. * Liegnitz, 2. December. Ein eigenthümliches „P e ch" hatte kürzlich ein hiesiger Schuhmachermeister. Demselben wurde auf einem Jahrmärkte in der Umgegend von Liegnitz das Portemonnaie nebst Inhalt gestohlen. Es gelang, das- selbe zu ermitteln, nnd es kam in die Hände des Gerichts. Allerdings war es leer an Geld, und nur zwei Papiere hatte der Dieb darin gelassen,' diese aber waren Loose bef Braunschweiger Lotterie. Zu seiner Verwunderung erhielt nun der Bestohlene eine Vorladung zum Termin, in dem er sich wegen Spielens in einer auswärtigen Lotterie zu ver« antworten hatte. Neues Theater, Giessen Sonntag «len 10. December: § ß 1° Steins Karten. Freitag d. 8. Decbr., Abends 8 Uhr: [10048 Nur einmalige Elite - Experimental- Soirbe über Suggestion Willensbeeinflussung durch Einbildungsdirective, bewusstes und traumhaftes Seelenleben von Charles Wolton. Herr Wolton experimen- tirt nur mit Personen aus dem Publikum. Vorzügliche Festgeschenke! m Verlag von Emil Roth in Gießen sind erschienen und durch alle Buchhandlungen, sowie btt cd vorn Verlag zu beziehen: Wetterauer Gang und «lang. Dreißig neue Gedichte in Wetterauer Mundart von Friedrich von Trais. Mk. 1.—, elegant gebunden Mk. 150 — Friedrich von Trais: HeimathSklLnge a«S der Wetterau. Gedichte in Wetterauer Mundart. Mk. 1.—, elegant gebunden Mk. 1.50. Unter den Dialect- W.n nimmt unser treuherziger, gernüthstiefer und schalkhafter Wetterauer Dialect- dichter Friedrich von Trais einen hervorragenden Rang ein. Beide Sammlungen tn einem eleg. Calicoband Mk. 2— B ™ BimbLch-r. Gießener Localposse in Gießener Mundart. Mit 5 Original Zeichnungen von Erwin v Preuschen. 1 Mark. , Geschichte von Hessen von P. Müller, Kreissckulinspector ?:k.°Er^und oerb Auslage mit 42 Vollbildern und Karten In deutschem Prachtband Mk (gepreßte Lederimitation). Dieses prachtvoll au§" «Sn= 3u*enb seh? Ät fÜr ieb‘n HE-N und befonberä für bie Witz^und^Humor" in seiner Eigenart, wie er leibt und lebt. Voll sprühendem Catalog steht gerne zu Diensten! Verlag von Emil Roth in Gießen. Arrac de Batavia Jamaica-Rum Versch. Punsch-Essenzen ! sowie Franz, u. Deutscher Cognac ärztlich empfohlen, zu haben bei [11090 F. Schott । Spanische Trauben Neue Apfelsinen „ Citronen „ Datteln „ Feigen sowie Prima Hasel- u. Wallnüsse empfiehlt Eingesandt. Gießen, 6. December 1893. . . muß entschieden von fachmännischer Seite anerkannt werden, daß unser Gemeinwesen unter der Leitung eines energischen und e nsichttgen Oberbürgermeisters in kurzer Zeit in jeder Beziehung einen gewaltigen Schritt vorwärts gelhan hat. Allerdings bleibt ja noch Vieles zu thun (wir erinnern speciell m £*e 6anaHfaHon, bk ja hoffentlich, nach Erweiterung unserer Wasserleitung nun halb ber Verwirklichung nahe gebracht werben wirb), boch soll es nicht Aufgabe biefer Zeilen fein, in biefen Dingen unserer Verwaltungsbehorbc irgendwie mit Vorschlägen unnützerweise v >I ni. Vielmehr beabsichtigt ber Einsenber bieses auf einige Uebelstänbe aufmerksam zu machen, bk auf ben ersten Blick geringfügiger zu sein scheinen, als sie wirklich sind, und die sich leicht ber Aufmerksamkeit maßgebenber Persönlichkeiten entziehen konnten. Gleichwohl sinb sie für bte Betroffenen ungemein belästigend unb würben sich gewiß bei einigem guten Willen leicht abstellen lassen. Der Einsenber benft speciell an di- städtisch- Straßen- Sein Beruf führt ihn täglich Morgens vor 8 Uhr durch ®rünbergerüra6eL Südanlage, Seltersweg und Frankfurterstraße. In jeder dieser Straßen hat er das Vergnügen, ca. 50 Schrittlänge bei trockener Witterung, wie sie ja wohl den größten Theil des Jahres über herrscht, durch dicke Staubwolken zu wandern, die das Athmen zum Mindesten sehr erschweren. Die Leute sind schräg von einer Seite ber Straße zur anberen aufgestellt, «wodurch es schlechterdings unmöglich gemacht wird, dem Bereich des ftaubaufroirbelnben Besens zu entrinnen. Bebenkt man nun, wie viel Krankheitserreger bei dieser Mani- Es wird dies mit dem Ansitzen bekannt gemacht, daß das Wablprotocoll nebst Anlagen drei Tage lang, nämlich vom 8. bis incl. 11. December 1893, ans dem Bureau der Firma A. Heichelheim offen liegt und Einwendungen gegen die Wahl oder die Gewählten innerhalb dieser drei Tage bei Vermeidung des Ausschlusses bei der Handelskammer vor- zu bringen sind. den Lieblings Alles was eine ^standesgemäße Puppe braucht. Wer da weiß, welch gute Grundlagen von Sorgsamkeit, Fleiß und Ord- nung eine solche spielende Arbeit gibt, der muß dieses Werk als eine wirkliche Bereicherung für die Kinderstube ansehen. Es gibt nur t Ä ef1tclbefcbäfl,flun9en' die einen wirklichen und dauernden Reiz auf die Kinder ausüben. Zu ihnen aber ist das Werk „Für fleißige Rtnberbanbe mit Sicherheit zu rechnen, deshalb sei e« allen Müttern und geschenkspendenden Tanten kleiner Mädchen warm empfohlen. verkehr, Land, und volk-wlrlhschaft. „ iQ8AWbtt£6, £ ,Secember- Fruchtmarkt. Rother Wei,en 12.55, weißer Weizen X 00.00, Korn 10.50, Gerste JL 9.00, Hafer JL 7 60. Pringt jährlich etwa 10 0is 12 neue Womcrne der ersten deutschen Schriftsteller für 2 Mgpk viertelHibrlidj - V (für 13 Wochen-Nummern) ! oder 35 Pfennig pro M. ■ so daß jeder Roman den Abonnenten durch- ] schniUlich nur 70 bis 80 Pfennig kostet, demnach i kaum mehr als in der Leihbibliothek allein für das Lesen zu zahlen wäre. Die „Deutsche Romanbibliothek, ist 1 die billigste und wertvollste Ultttrhstttnngsi. Ztttschrift! Jn ApotheKen & Drogerien. : Schellfische treffen heute ein bei A. & G. Wallenfels, 10096]Marktplatz 21. Dermiethungen. 10021] In meinem Hause Ostan. läge 38, find drei Wohnungen mit allem Zubehör per 1. April 1894 zu vermieden. A, Keller, Ostanlage 3V. 8230] Möbl. Parterr'-'Zimmer zu ver- mietben.__Mar«mrgerstraße 29 548782] Zwei ineinandergehende möblirte Zimmer zu vermiethen. Alicestraße 28. 9393] Stube mit Küche, sowie Pferde- stall zu vermiethen. Neuenweg 38. 9976] Möblirte Zimmer mit oder ohne Kost zu vermiethen. __Neustadt 55, Wirthschaft. 9871] Alicestraße 26 ist der erste und dritte Stock, je 6 Zimmer mit Zubehör, neu hergerichtet, zu vermiethen. Frau Prof. Tasche Wwe. Bekanntmachung. Bei der heute vorgenommencu Ergänzuugswahl der Mitglieder Großherzoalicher fiandels^ Kammer zu Gießen sind gewählt worden die Herren.' Die Bruder. Schauspiel in 1 Act von * * *. Die Frau Kaffeewirthin. Lustspiel in 1 Act von Karl Tannenhofer. 5201 Mark 25 Pfennige. Posse mit Gesang in 1 Act v. E. Jakobson. Nächste Vorstellung: Montag den 11. December: ■i Benefiz für Herrn Niemeier: ■ Inspector Brässig. Umänderungen und Reparaturen aller Pelzwaaren werden in ber Kürschnerei von A. Kretzschmar, 22 Marktplatz 22 prompt besorgt.____________________[8506 Reparaturen a. Stimmungen an Flügeln und Pianinos werben unter Garantie aufs Sorgfältigste ausgeführt. ree! ste ewa/irteste Ji cuisniittel: xtas\ Stärkste Mädchen aus alsbald oder zu Weihnächte «-.sucht Aug «nhr, Steinstraße 19. X Giessen, 7. December 1893. Die Beerdigung findet Freitag den 8. d. M„ Nachmittags 2‘/< Uhr, vom Sterbehause, Bahnhofstrasse 29, aus statt. mess Statt jeder besonderen Anzeige. Gestern Abend 10Vr Uhr verschied sanft nach kurzem schweren Leiden unser innigst geliebter Gatte, Vater, Bruder, Schwager und Onkel Unton Fangmann was wir Verwandten und Bekannten mit der Bitte um stille Iheilnahme tiefbeti übt anzeigen. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. 10086 Lieh, den 5. December 1893. Die Beerdigung findet Freitag den 8. December, Nachmittags 2^2 Uhr, statt. Todes-Anzeige. Theilnehmenden Verwandten und Freunden hiermit die traurige Nachricht, dass unser innigstgeliebter Vater. Grossvater, l rgross- vater, Schwiegervater, Bruder und Onkel Herr Secretär August Gros heute Abend 8 Uhr in Folge eines Herzschlages im Alter von 83 Jahren sanft verschieden ist. Hie tieftranernden Hinterbliebenen: Namens derselben: Adolf Brill, Gr. Oberförster in Alsfeld. 10088 bei Kamerad König (Stadt Cassel). Der Vorstand. ist der Lalzfchlirfer »onifaeiusbru««e« GrShter Heilerfolg »egen Gicht', Nieren- Ad »last»' leiden. Harngries, Nieren-, Blasen- und «allensteme, Rheumatismen, Mog'N- und Leterleiden, Hämorrhoiden, Verstopfung rc. Gebrauchsanweisung, Analysen und Brunnenoers^md durch die Vruune«. Verwaltung in EaUf»lirfl sowie durch alle Mtneralwafferhandlungen und «pothercn, NB. Das im Handel vorkommend« aageblicha «al|f*lid<« ist nur künstliches wrrlhlofes Fabrikat; aus den hiest-en CatO«« **«»*<" keine Salze bereitet. ___ Gießener Freiw. Feuerwehr Montag den 11. December, Abends SV.. Uhr: II. Monats - Versammlung l 10092) Ein brave- junges Mädchen dauernd oder zur AuShülfe sofort gesucht. |__Marburgcrstrahe 29. flthiilmqllkUk -er Wrlt In Uniform. li 0821 Ein [10078 Gießen, 7. December 1893. Danksagung. Für die allseitige herzliche Theilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste sagt Allen den tiefgefühltesten Dank Jm Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Frau Wwe. (tztthlholtz. Jas Ztechten 'LAWi^ sowie das Aufmachen von gfournier. fitzen wird gut u- sehr bill. ausges. von Philipp Henkel, Stublm., Sonnenstr. 14. 19847] * 9789) Ich kaufe alte Geschäftsbücher, Briefe, Acten rc- unter Garantie des EinstampsenS- C. H. Köder, Schnurgasse 65, Frankfurt a. M.__ "10003] Eine Lauffrau oder 8RW- chen gesucht Näheres in der Erv v- Bl- 9945]^Junge- Mädchen vom Lande für Milte December gesucht. Neuen Baue 5, Hinterhaus. _ Akademischer Gesangverein. Heute Freitag ist ausnahmsweise keine Probe. Die nächste ist Montag den 11. December, 8 Uhr Abends. [10080 Der Vorstand. Ein junger Kellner sucht sofort oder bis 1- Januar Stelle. Offerten bitte postlagernd unter A Z I 00 einzusenden.[9862 10 >79] E l Hamburger Cigarren« Firma sucht fein. Agenten g. hohe Berg- Bem- u H. ö47 an Heinr. Eisler, Hamburg.]_____________ 10062] Segelabend frei Cafe Ebel. Freitag den 8. December, Abends by2 Uhr: Oeffeutliche Volksversammlung im Concerthaus Lahuftcin. Tagesordnung: Die Socialdemokratie und die geistige Arbeit. Referent PredigtamtS'Candidat Th. v. Wächter, Stuttgart. Zur Deckung der Kosten wird ein freiwilliges Entree erhoben. 10075] Der Einberufer. Tüchtige Arbeiter können sich zum EiSmachen melden bei Iac. Helfenbein, 10089]Marburgcrstrahe 83. Febklisiielsuhnllilgs- imb Ellp«rmß-Kmik Gegründet 1854. in Stuttgart Unter Ltaatsaufstcht. Berfichcrungsbcstand: Bankvermögen: co. 386 Millionen Mark. ca. 105 Millionen Mark. Conrtzbericht von El. Wasserschieben, KanKgeschäN. Fraukfurtrr Börse vom 7. December 1893. SchlNtzeourau ■ fest. 94.70 80.10 19(0 33 90 89.25 367. 0 199.75 150.70 101.50 109.00 7140 10810 Hividtlldk für die sodtSsaUvkrllcherttll: 40°/o der ordentliche« Aahresprämie und extra Reich »dank-DiSLo«t 5 pCt. — Frankfurter Bank-DiScout 5 p6t 2O0/0 der alternativen AusatzprLmie oder 3»/o steigende Dividende aus der Gesammt« Prämie eiufchlietzlich Zusahprämie. Vie tkbknslikrstlhkrilnllspoljrk ist das beste MihliachtsgMilK. 20 Franken-St. 20 do. in •/• I Dollars in Gold Geldsorte«. Brk1 *L> 16.17 16.131 Ducatm 16.16 1612 Sngl. Sovereign« 4.19 4.161 Ruff. Imperiale» 9.60 ff. 20 32 16.65 au 9L6 20.28 1668 Zu weiterem Beitritt laden ein die Vertreter: sieben: Ad. Bieler, Generalagent, E. Fischbach, Ohr. Arnold. HrünSerg: Louis Moll. LauVaL: W. Klipstein. Wetiersetd: Lehrer Jakob. [10081 tftebeetten; Ä. Schevda. — Druck und Verl,, der Brühl'schen Druckerei (Fr. LH«. VitHcb) bi Giehen Aie heutige 'Nummer umfaßt 6 Seiten KfT* Der Ltadtanstage unserer heutigen Rr.-liegt eine (Extrabeilage der llniversttats-Vuchhandlg. Free* A TaM®he’ Leltersweg 53 dahier, bei[IQWfcJ Li DaS Orga j'.nridtanfltn, d neuen Jahre J werbliche Sesm motitttt werd« für btt probt'” deiiffnnlichstt/ bi heißt dort: IN Dien 16 rnhmaüM Siänben" angel» Irinfgdb im 3< Taste »Ähwarz« die -nun: au raffe vorletzt, t uni in Nordde rnnkgeldiwang Die Fragt na$ Vm egoistischen nicht ganz mit 9 fefttn vchandlh aus, die Form die Zuoorkornrn deshalb steht fit ütf/alt ttdjntn j T'd) zum auSgej subitiu, W der oxflv System ■ DitMaso werden fönnen, Man tonn daff btl Dr. Carl L ttbigllf um jn birg siine Ausg Die Füllung neurn Kliniken lifta Cubnii «erden. ^tftningibtl btm Strmaltiir. «Mall Kchmlt flehen «erde Werten sind •• Tfctmbet 12 dahin lSlckn, den Die Großhe der nr 5ei[( tiedu 1®?. ’orri ‘•Rickern 8 ui l r