hin. et' Abds. ‘/29| MmlUll, mDlkr er: -^Lorftam Wein. ’fcntrtup^ bs «V, Bn Saalhai|. 1 "M Leremrjch. ^lprogramms. Nt [| daisenschü! mds S'/i Uhi, »in: »kranzcl ib willkommen. ignngs-Comltf — Methode Profc Krause-Leipzig K»M ertheilt ipellmeister, Gießen, jetzt Wenßeim: eidt, Rechm arkstadtaL adt a. Mv Bayerns 10 Faß M° »!»'«' Ä#* “■88,1 arfggl>tig<»«p> ___, jCOWpanys fXTRACI 9te. 237 Der •Mein Anzeiger erscheint täglich, «tt luinatjme dr» MontagS, Die Gießener Slewtrteeiratfer »erden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal d «gelegt. ErstesBlatt. Sonntag den 8. October 1893 Gießener Anzeiger General-Anzeiger. Vierteljähriger Zeonnementapret«, 2 Mark 20 Pfg. eM Brmgerlohn. Durch die Post degog« 2 Mark 50 Pjg. «edaction, Lxpeditia» und Druckerei: >4*rHr«H>r.7. Fernsprecher 51. 21 mte* und 2lnzeigeblutt für den Kreis Gieren. Annahme von Anzeige« zu der Nachmittag» für den salgenden Tag erscheinenden Nummer bi» vorn». 10 Uhr. । Gratisbeilage: Gießener Kamitienblätter. Alle Annoncen-Bureaux de» In- und AuSlande» nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtlichem Theil. Bekanntmachung, betreffend die Herbstübungen der Großherzoglichen (25.) Division im Jahre 1893. Nachstehend abgedrucktes Schreiben des CommandoS der 25. Division bringen wir zur öffentlichen Kenntniß. Gießen, den 6. October 1893. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. 25. Division. Darmstadt, den 28. September 1893. Auch in diesem Jahre und trotz der ungünstigen Ernte« Verhältnisse, haben die zu den Herbstübungen ausgerückten Truppen der Großherzoglichen Division allenthalben eine sehr hrrzliche und wohlthuende Ausnahme gefunden. Etz gereicht mir zur besonderen Freude, dies zur Kennt- mß des Grobherzoglichen Staats-Ministeriums zu bringen und ar statte ich mir die ganz ergebenste Bitte anzuschlieben, unseren freundlichen Quartiergebern, wie der gesammten oberhessischen Bevölkerung den wärmsten Dank aller Angehörigen der Division in geeigneter Weise geneigtest bekannt geben zu wollen. (gez.) von Bülow, Generallieutenant und Divisions-Commandeur. An Tas Grohh. Staats-Ministerium __________________________Hier. ________________________________ Gefunden. 1 Taschentuch, 1 Kragen, 1 Zwicker, 6 Regenschirme, 1 Hundehalsband, 1 Metermaß, 1 Maul- kerb, 1 Hacke und 1 Rosenkranz. Gießen, den 7. October 1893. Großherzogliche- Polizeiamt Gießen. "Fresenius. Deutsches Reich. Berlin, 6. Oclober. Der Reichskanzler Graf Caprivi ' öLrb im neuesten „Correspondenzblatte deS Bundes der Land- vtrthe" in einem Artikel ganz besonders heftig angegriffen. Geradezu wird erklärt, Caprivi müsse von seinem Platze fort, | - bd er durch seine Handelsvertragspolitik die deutsche Land- | wirthschaft ruinire. Ferner wird dem jetzigen Kanzler Begünstigung der Bureaukratie vorgeworfen, er trage die Schuld daran, wenn daS poltttsche Ansehen Deutschlands im Auslande finke und wenn im Innern die Unzufriedenheit über die „verbohrte Wirthschastspolitik" der Regierung von Tag zu Tag erwachse. Offenbar wird Graf Caprivi angesichts dieser Stimmung in den landwirthschaftlichen Kreisen in der nächsten ReichStagSsession eine überaus schwierige Stellung gegenüber den Vertretern der Landwirthschast haben, besonders wenn eS bis dahin zum Abschluß des deutsch-russischen Handelsvertrages kommen sollte. — Zur Tabaksteuer schreibt die „Cons. Corresp.": Ueber die Höhe der geplanten Tabaksteuer fehlt in der officiösen Mittheilung jegliche Angabe und schon dieser Umstand erschwert die Stellungnahme zu dem neuen Projecte. Kann eS also auch aus diesem Grunde unsere Aufgabe nicht sein, über den Standpunkt der conservativen Partei in dieser Frage uns zu äußern, so wäre eine solche Aeußerung an sich überhaupt verfrüht. Einem Zweifel jedoch kann es nicht unterliegen, daß die conservative Partei den angekündigten Entwurf eingehend prüfen und weder in eine Schädigung der Producenten noch in eine unangemesiene Belastung der unbemittelten Consumeuten einwtlllgen wird. — Die Cavalieri ecommission wird dem Vernehmen nach unter dem Vorsitz des Generals der Cavallerie v. Krosigk in nächster Zeit zusammentreten, um über wichtige cavalleristische Fragen zu berathen. Bei diesen Berathungen steht obenan die Frage bezüglich des neuen Exerzier-Reglements für die Cavallerie, und es wird hierbei festgestellt werden, inwieweit der vor einigen Monaten ausgegebene Entwurf zu einem Exerzier-Reglement für die Cavallerie umzuändern sei. In dieser Hinsicht dürften nicht erhebliche Aenderungen vorgenommen werden. Darauf wird dann dem Kaiser Bericht erstattet werden. Außerdem wird sich aber noch die Commission u. A. mit der Frage zu beschäftigen haben, wie die Schwierigkeiten zu bewältigen seien, in welche Cavallerie - Divisionen, die in Feindesland mehrere Tagemärsche Vordringen, gerathen können. Diese ungemein wichtige Frage ist noch ungelöst, und in militärischen Kreisen ist man, nebenbei gesagt, vielfach der Ansicht, daß sogenannte raidß, nach amerikanischem Vorbild in Feindesland unternommen, unter den heutigen Cultur- und ^Heeresverhältnissen unserer Nachbarstaaten in ihren Erfolgen deS Einsatzes, den mau iabci bringt, nicht Werth sind. Heuefte Nachrichten» Wolffs telegraphische- Correspondenz-Bureau. Berlin, 6. October. Dem Vernehmen nach reist der Kaiser Sonntag Abend von Rominten ab und trifft Montag Vormittag in Eberswalde zu kurzem Jagdaufenthalt in HubertuSstock ein. Hamburg, 6. October. Der „Hamb. Corresp." meldet aus zuverlässiger Quelle, BiSmarck treffe mit Extrazug morgen Abend 11 Uhr in FriedrtchSruh ein. Bern, 6. October. Die Direction der Jura-Simplon- bahn wird mit Rücksicht auf die außerordentlich reiche Weinernte ermächtigt, ausnahmsweise während des Monats Ocrober an den Stationen der Weinbau-Districte auch an Sonntag- Vormittagen Sendungen mit neuem Wein in Fässern anzunehmen und zu verladen. Charleroi, 6. October. Infolge der lebhaften Agitation ist die Zahl der strikenden Bergleute auf 17,000 gestiegen. Die Ausständigen rotten sich zusammen, durchziehen die Orte in der Nähe der Kohlengruben und bedrohen die weiterarbeitenden Bergleute. Die Directoren der Bergwerke ersuchten den Kriegsminister um sofortige Entsendung von Truppen. Abends wurden zwei Schwadronen Cavallerie nach Chatelineau abgeschickt. Rewyork, 6. October. Dem „Herald" zufolge dauerte das Bombardment Rio de Janeiros den ganzen gestrigen Tag an. Die Stadt wurde mit Granaten beworfen und die Landbatterien erwiderten das Feuer. In der Stadt herrschte große Bestürzung, die Geschäfte stockten völlig und die Börse war verlassen. Die Soldaten des Viceprästdenten Peixoto begehen Mord und Raub, Züge von Soldaten verschiedener Waffengattungen durchstretsen die Stadt und werben Rekruten für die Armee Peixotos an, während andere Ab- theilungen angesehene Personen, welche Anhänger des Admirals de Mello find, ergreifen. Der englische Gesandte for- bette die englischen Staatsbürger auf, Rio zu verlassen, weil die Flotte angezeigt habe, daß fie das Bombardement fortsetzen werde. Die ankommenden und abgehenden Postsachen werden von Peixoto durchsucht. Entscheidende Gefechte werden in den Städten Rio Grande und Porto Alegre (In Rio Grande do Sul) erwartet. , Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 6. October. Der Kaiser hat aus dem Dispositionsfonds dem Verein für Berliner Arbeitercolonien 5600 Mk. zur Tilgung einer Schuld an der Berliner OrtS- *. krankenkasse überweisen lassen. Humoristisches. Eine Telephonftörnng. (AuS dem Leben eines Rechtsanwalts.) Dr. Peter: Ahhhh! — Endlich Ruhe! Die Eonserenzen sind erledigt- nun aber heißt's fleißig sein! Schnell an den Schreibtisch und jetzt um Gotteswillen keine Unterbrechung mehr? (DaS Telephon läutet.) Dr. Peter: Hier Peter — wer dort? Eine Stimme: Adam — bist Du's? Dr. Peter: Nein, Sie sind mit Rechtsanwalt Peter itrbunben. (Es knattert: brrrrrr ks ks ks drr drr drr—) Zweite Stimme: Bist Du da? Dr. P e t e r: Ja, wer spricht? Zweite Stimme: Also gelt, Klärchen, entschuldige, baß ich heute zum Quatre mains nicht kommen kann, aber ich habe so heftige . . . (eS knattert, brrr, ks ks . . .). Dr. Peter (sehr höflich): Bitte, Sie sprechen nicht ntt Klärchen, sondern mit Dr. Peter. Erste Stimme: Aber Adam, so rede doch etwas lauter! Telephonbeamter: Sprechen Sie noch? Dr. Peter: Bitte, ich bin falsch verbunden. Telephonbeamter: Werde Sie sogleich verbinden (e8 läutet wieder). Dr. Peter (recht ruhig): Hier Dr. Peter, wer dort? toei Stimmen zugleich: !Zum Donnerwetter, warum unterbrechen Sie uns denn immer? Der Frack macht hinten Falten! Telephonbeamter: Sprechen Sie noch? Dr. Peter (sich beherrschend, deutlich und langsam): Bitte, können Sie mir sagen, wer vorhin, am Anfang, mit mir sprechen wollte? Telephonbeamter (murmelt etwas Unverständliches). Eine hohe Damen stimme (Telephonneuling, schreit furchtbar): Das ist aber reizend, daß wir jetzt von Stuttgart bis München zusammen plaudern können. Du bist gewiß recht überrascht! Also — wie gehtö denn bei Euch? Dr. Peter (mit Galgenhumor): O danke, ganz gut bin nur etwas heiser! Damen stimme: Wie? Dr. Peter: Etwas heiser bin ich, aber--(eS knattert, brrr, ks, kS). Damen stimme: Das ist gescheit, wie? Dr. Peter: Wie? Damen stimme: Also geht es bei Euch allen gut? Dr. Peter: O ja, und bei Euch? All rigth ? Damen stimme: Wie ? Dr. Peter: Der Wind ist nur fatal, denn — Damen stimme: Was? Dr. Peter: Der Wind ist lästig!! Telephonbeamter: Sprechen Sie noch? (ES knattert: brrrr, ks, kS, kS, es zischt und knaxt.) Viele Stimmen zugleich und durcheinander: 5procentige, so? ... . Disconto 1861/« • • • Credit ganz flau . . . ach was, ein andermal! . . . diese dummen Einladungen . . . werde ich Sie gerichtlich belangen ... zu gütig, bitte, bitte . . . kann sie es denn selbst nähren ? ... aber nur mit Zwetschencompott . . . Klärchen, seit einer halben Stunde stehe ich jetzt da . . . Esel! . . . wen meinen Sie damit. . . hier Stuttgart!! . . . morgen Abend 8 Uhr? mit dem größten Vergnügen! . . . WaS fällt Inen denn ein? . . . Herzlichen Dank ... ich verbitte mir alle wettere Belästigungen . . . Thurmelin, aber tüchttg! . . . also Hip, Hip, Hurrah! . . . Zwölf Waggons mit Schweinen — (Es knattert, zischt und knallt.) Telephonbeamter: Sprechen Sie noch? Dr. Peter: Hol Euch alle der Teufel — Schluß!! * Der treue Nero. Der folgende Fall, der sich vor Kurzem in Berlin ereignet hat und bereits zwei Rechts- anwälte beschäftigt, dürfte demnächst auch das Gericht in Anspruch nehmen. Der Held der Geschichte ist ein schwarzer Pudel, „Nero", der durch „Treue am unrechten Platze" eine für die Betheiligten verwickelte Sachlage geschaffen hat. Sein Herr, ein junger Fabrikant L., hatte sich zu Beginn dieses Jahres mit der noch jugendlichen Privatlehrerin Fräulein G. verlobt und seitdem seine Abende in der Wohnung der mit ihrer betagten Mutter zusammen lebenden Braut zugebracht, mit ihm Nero, der Pudel, ein durch besondere Klugheit und Intelligenz sich auszeichnender Hund, der die Gefühle seine- Herrn für das hübsche Mädchen in der Tiefe seiner Hunde- seele mitzuempfinden schien, wozu die gute Behandlung, die ihm und Herrn L. allabendlich zu Theil wurde, daS ihrige beitrug. Liebe und feinbelegte Butterbrode thaten daS Heb» rige, um daS freundliche Verhältniß zu einem immer innigeren zu gestalten — bis eS Herrn L. gefiel, die zarten Bande jählings zu zerreißen, das Verhältniß rückgängig zu machen und sich, wie man sagt, anderweittg deS „lieben" Mammons wegen zu verpflichten. Fräulein G. erwartete nicht, daß der Ungetreue reuig zu ihr zurückkehren werde, um so mehr war sie erstaunt, als sich zwei Tage später zu gewohnter Zeit — Nero einstellte und so that, als sei nichts Böses vorgefallen. Es war eine rührende Scene, als die verlaffene Braut weinend den sie freudig umspringenden Hund, der sich treuer erwies als sein Herr, liebkoste und wie sonst be- wirthete. — Seit dieser Stunde hat Herr L. den Verlust seines Pudels zu beklagen. Er ist nicht mehr zurückgekehrt zu ihm. Herr L., der seinen Verlust an den Anschlagsäulen bekannt machte, hat unterdeß erfahren, wo der „Ungetreue" sich aufhalte und Boten über Boten zu seiner ehemaligen Braut geschickt, die nur eine Antwort hatte: „Hole ihn Dir selbst!" Herr L. mag Gründe haben, dies nicht zu thun, denn er hat es vorgezogen, Fräulein G. zur Herausgabe des Hundes auf dem Klagewege zu veranlaffen. Ob ihm dies gelingt, ist fraglich, da Fräulein G. geltend macht, daß sie Nero als Compensation für die Auslagen betrachte, welche fie zwecks Bewirthung ihres Bräutigams gemacht. Berlin, 6. October. Die „Nordd. Allg. Ztg." erklärt die Blättermeldung, die königlichen Lotterie-Einnehmer hatten Loose der Staatslotterie unter dem planmäßigen Preise abgesetzt oder abzusetzen versucht, für rin unbegründetes Gerücht und bedauern, daß Preßorgane der- artige unverbürgte Gerüchte colporttren. Kisfingen, 6. October. Bon authentischer Quelle wird gemeldet, daß sämmtliche akarmirende Nachrichten über daS Befinden des Fürsten Bismarck unwahr seien. Der Fürst reise morgen Vormittag um ll1/, Uhr ab. Professor Schweninger, welcher heute früh in Kissingen wieder eintraf, begleite den Fürsten auf seiner Heimreise. Bei Halbwegs gutem Wetter werde der Fürst heute Nachmittag eine Spazierfahrt unternehmen. Die Meldung, Bismarck habe einen Schlaganfall erlitten, fei unwahr. Der Appetit des Fürsten Bismarck sei vorzüglich, die Körpersuncttonen ordnungsgemäß und der Verlust an Gewicht nur unbedeutend. Wiesbaden, 6. October. Seitens der Wiesbadener Handelskammer wird ein Aufruf an alle Bürgermeister und Weininteressenten deS Rheingaues erlassen zwecks Stellungnahme gegen den Gesetzentwurf, betr. die Weinsteuer, durch welchen der Weinbau auf das Empfindlichste geschädigt werde. An die gesetzgebenden Körperschaften und an das preußische Staat-Ministerium sollen Maffenpetitionen gerichtet werden. Prag. 6. October. Die SicherheitSwache wurde um 156 Mann vermehrt, weil die Unsicherheit hier zunimmt. London. 6. October. Der „Time-" geht über die Lage in Brasilien die Nachricht zu, daß es sich in dem brasilianischen Eonflict nur darum handle, wer bei der im nächsten Frühjahr stattfindenden Präsidentenwahl als Dictator daS Messer in Händen habe. Die Mächte sollten einen Waffenstillstand zwischen den Rebellen und der Regierung veranlassen, damit die Nation über die Zukunft entscheide. Paris. 6. October. Einen an den General de Cools gerichteten Brief eines Reserve-HauptmannS, welcher die mißliche Lage der Reservisten kennzeichnet, giebt der „Figaro" wieder. Der Verfasser deS Briefes klagt über die Störungen des Berufs, die durch die permanenten Abänderungen des Reglements hervorgerufen würden, über die That- fachen, daß eine Autorität nicht zu erlangen noch zu wahren sei und daß die Verachtung der Berufssoldaten den Dank für die Bestrebungen der Reserveleute bedeute. Unter ähnlichen Klagen schließt der Brief. Charleroi, 6. October. Die Gendarmerie, welche 400 Auf ständige zerstreuen wollte, als dieselben die nach den Gruben führenden Geleise zerstören wollten, wurde mit Steinwürfen empfangen. Nach mehreren Zusammenstößen wurden 9 Verhaftungen vorgenommen. Madrid. 6. October. Pallas wird heute erschossen. DaS Gnadengesuch wurde verworfen. Die Polizei entfernte in Barcelona die in der vergangenen Nacht angebrachten Plakate, worin stand, der Tod Pallas' würde gerächt werden. Cocales tmb proohtsicllcs, Gießen, den 7. October 1893. ** Gewerbeschule. Wie wir schon früher berichteten, beginnt das Wintersemester der Gewerbeschule in Gießen am 16. October er. und wollen wir nicht unterlassen nochmals darauf aufmerksam zu machen, daß die Anmeldungen schriftlich bis zu dem genannten Tage zu erfolgen haben und spätere Meldungen keine Berücksichtigung finden können. ** Prämiirt. Auf der gegenwärtig tagenden Allgemeinen Obst- und Gartenbau-Ausstellung des Deutschen PomologenvercinS in Breslau wurden die Beerenweine (Stachelbeer-, JohanniSbeer- und Heidelbeer- weiu) deS Herrn H. F. Nassauer hier mit dem höchsten Preis, der „großen silbernen Medaille" gekrönt. •• In diesem Jahre soll der Versuch gemacht werden, daS Zahresfest deS Oberheffische» Vereios für innert Mission an zwei Tagen zu halten. Dienstag den 31. October, Nachmittags 3 Uhr, soll es eröffnet werden mit einer auch sonstigen Vereinsmitgliedern zugänglichen Versammlung deS Vorstandes und der Synodalvertreter. Um 7 Uhr wird der Festgottes- dienst in der Stadtkirche gehalten, wobei Herr Oberconsistorial- rath Walz predigen wird. Abends wird sich eine große Versammlung in Steins Garten anschließen. Am 1. November findet eine Morgenandacht in der Stadtkirche statt (Herr Pfarrer Wissing von Bad>Nauheim), der dann die Verhandlungen über „DeS Handwerks Noth" (Referent: Herr Pfarrer Naumann von Frankfurt a. M.) alsbald folgen. D. Ztg. ** Das zwanzigste Stiftungsfest des Kaufmännischen Vereins wurde gestern Abend im Saale deS „Eaf6 Leib" durch einen Vortrag des Herrn Dr. Pohlmeyer-Berlin über „Di? Kaufmännischen Vereine in ihrer Beziehung zur handelspolitischen Bildung und socialen Stellung deS Kaufmannes", und Concerl der hiesigen RegimentSmusik eingeleitet. Die zahlreiche Festversammlung wurde zunächst von dem Vereins- Vorsitzenden, Herrn Carl Orbig, begrüßt. Derselbe gab ein übersichtliches Bild von der Entwickelung des TDUv*.n* der am 24. September 1873 erfolgten Gründung. Von den Gründern des Vereins gehören nur noch drei dem Vereine an, die Herren Edmund Wetter, Emil Schmoll und W. Köser. ES seien dem verein zu Beginn seiner Thätigkeit manche Schwierigkeiten bereitet worden, doch habe derselbe diese überwunden und stehe nun heute mit einer Mitgliederzahl von 150 da. Zur Erreichung seine- Zweckes, die Bildung deS KausmanneS zu fördern, stehe ihm zunächst eine Bibliothek von rd. 1000 Bänden zu Gebote. Verfüge der Verein auch nicht über so große Vermögen, wie die gleichen Vereine in anderen Städten, so biete derselbe seinen Mitgliedern für den Jahresbeitrag von 6 Mark doch Vieles - er feiere seine Feste, gewähre Vergünstigungen für feine Mitglieder bei bUbungfÖrbernben unb gemeinnützigen Veranstaltungen, er pflege seine BereinSabende, habe seine UnterstützungSkaffen, UrnerrichtScurse für EommiS, Stellenvermittlung, er werde sich in Zukunft auch der Sorge um die Lehrlinge durch Errichtung eines Lehrlingsheim- widmen, sowie allen Anforderungen gerecht zu werden suchen, die die Neuzeit an den SaufmannSstand stelle. Herr Orbig äußerte am Schluffe seiner Begrüßung die Bitte, daß man dem verein auch ferner die bisher bewiesene Sympathie wahren möge. Begrüßungsdepeschen waren eingegangen von den Bruder- vereinen Wetzlar, Mainz und Frankfurt. — Nach kurzer Pause ergriff Herr Dr. Pohlmeyer daS Wort zu dem oben bezeichneten Vortrage. Redner legte zunächst dar, daß der seit Menschengedenken vorhandene Drang nach Interessen- gemeinschast feine Vortheile habe, wenn darüber der Blick für das ganze Vaterland nicht getrübt werde- der in diesen Worten liegende Grundgedanke, daß alles vom Kaufmannsstande unternommene auch dem deutschen Vattrlande zum Wohle gereichen müsse, zog sich gleichsam durch den ganzen, hochinteressanten und allgemein verständlichen Vortrag. Herr Dr. Pohl- meyer schilderte, nachdem er die Schwierigkeiten dargelegt, unter denen der Kaufmann in den allerfrüheften Zeiten zu kämpfen gehabt, daö kaufmännische Leben des Mittelalters. Es werde viel gelehrt von Krieg und Heldenthaten unserer Vorfahren, aber von den gefahrvollen Kämpfen deS deutschen Kaufmannes im Mittelalter erfahre die Jugend wenig. Er schilderte den deutschen Kaufmann in jener Zeit, bedingt durch die Verhältnisse, als rauh, hartherzig, zäh in Verfolgung seiner Unternehmungen, aber der Kaufmann deS Mittelalters habe eine höhere Eultur nicht nur in Deutschland, sondern überall da verbreitet, wohin seine Unternehmungen ihn führten, der deutsche Kaufmann habe die Grenzen erweitert und bewacht zu einer Zeit, als die deutschen Fürsten dazu nicht im Stande waren, der deutsche Kaufmann habe bestimmend auf die Entwickelung unserer Rechtsverhältnisse eingewirkt, er habe zu einer Zeit, als die dürftigen Verkehrswege durch Plünderer u. s. w. unsicher waren, thatkräftig eingegriffen und namentlich durch Gründung des StädtebundeS erfolgreich für die Sicherheit gewirkt. Redner ging auf die Entstehung, die Bliithe und den schließlichen Verfall der Hansa, jenes großen Bundes von Kaufleuten ein, der durch Jahrhunderte ausschließlich nicht nur den deutschen Namen in Ehren zu halten verstand, sondern auch mit dem Schwerte zu verthei- digen vermochte, und den KaufmannSstand und mit diesem den Handel Deutschlands zu einer vorher noch nie gesehenen Blüthe brachte. Dem mit dem Beginn deS dreißigjährigen Krieges beginnenden Verfall der Hansa folgte eine traurige Zeit für den deutschen Handel. Die neue Zeit, das deutsche Vaterland stellten auch, so gut wie an den einzelnen Staatsbürger, an den Kaufmann neue Aufgaben. Der deutsche Kaufmann müsse dem deutschen Namen neuen Glanz geben, ein neues Geschlecht solle erzogen werden durch Verbreitung von Bildung unter dem gesummten Kaufmannsstande. Der deutsche Kaufmann müsse sein Augenmerk auf die Jugend richten, im deutschen Kaufmannsstande bilde sich dieselbe Frage heraus, rote im Arbeiterstande: die sociale Frage. Diese sei besonders brennend geworden durch die infolge der Gewerbefreiheit beobachtete Vermehrung der von Nichtkausleuten geleiteten Handelsgeschäfte, sowie durch den Eintritt der Frauen in den kaufmännischen Beruf. Hiergegen erfolgreich anzukämpfen sei durch eine tüchtige Bildung unseres Kaufmannsstandes möglich, durch volle Hingabe des Kaufmannes an seinem Berus, denn wo Berufsfreudigkeit vorhanden, fei es nicht schwer, sich diejenigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu | verschaffen, die heute nölhig seien um vorwärts zu kommen. Der heute so viel beobachtete Brauch, daß der Sohn nicht dem Berufe des Vaters folg-, sei auch nachtheilig für den Kaufmannsstand. Die sogn. ErbweiSheit, der Uebergang be- sondercr Befähigung vom Vater aus den Sohn, habe ihre volle Berechtigung- es sei von Nachtheil für den Kaufmanns- stand, daß das vom Vater erworbene Vermögen durch den Sohn in andere Erwerbsfächer übergehe- dazu gehöre vor Allem der Zudrang von Kaufmannssöhnen zu akademischen Studien- auch der Drang des Kaufmannsstandes zum Ein- jährig-Freiwilligendienste habe schwere Bedenken- die zur Erlangung der Einjährigen-Berechtigung nöthigen Kenntnisse seien nur zu einem geringen Theil werthvoll für den Kaufmann, diesem gehöre eine tüchtige Fachbildung, erworben neben allgemeiner, durch Mittelschulen erreichbarer Bildung in Fach- oder Handelsschulen, durch Fachbildung würden auch die für den Kaufmannsstand so werthvollen Kenntnisse der Industrie verbreitet, welche besonders der Jugend eigen gemacht werden müßten. Neben den in Mittelschulen, Fortbildungsschulen und Handelsakademien erworbenen Kenntnissen empfehle sich das Studium von zwei lebenden Sprachen, besonders solchen von Ländern, mit denen Deutschland in directem Handelsverkehr stehe, also Spanisch, Portugiesisch, Italienisch und Russisch; besonders letztere Sprache sei im Hinblick auf die Wiederannäherung russischer und deutscher Handelsbeziehungen zu empfehlen. Dem jungen Kaufmann sei vor Allem zu empfehlen, sich vor eigener Geschäftsgründung einige Zeit im Auslande, besonders in überseeischen Ländern aufzuhalten, dadurch emancipire sich der deutsche Handel von England und Frankreich, es würden neue Handelsbeziehungen angeknüpft. Ein weiteres Streben des Kaufmannes müsse auf Verbesserung des StylS im Briefverkehr gerichtet sein, mit Fleiß und Ernst mässe der Kaufmann an seiner Fortbildung arbeiten, diese solle ihm über alles gehen, besonders über die in vielen Vereinen und in allen möglichen Variationen gebotenen Vergnügungen. Den kaufmännischen Vereinen sei die Heranziehung der Lehrlinge nicht dringend genug anS Herz zu legen, besonders sollen sie darauf sehen, daß die den Lehrlingen in der Neuzeit gebotene Sonntagsruhe richtig auSgenutzt werde- er begrüße eS freudig, daß der hiesige Kaufmännische Verein die Errichtung eines LehrlingSheim» sich zum Ziel gesteckt. Dadurch erkenne der Verein an die Pflicht der Heiteren sich der Jüngeren anzunehmen, sie zu bewahren vor Ausschreitungen, Verführung und schließlichem Untergang; Pflege der StandeSehre, Achtung der Jüngeren vor den Heiteren, Ber- । breirung von Bildung und tüchtigen Fachkenntusssett, | deS GemeinsinuS im Berufe feien Aufgaben, die sich lausmännischen Vereine stecken, die sie zu vollbrwr. suchen müßten. Möge der Verein, der Heun £ 20jäbrige Jubelfeier begehe, in diesem Sinne wirken, 1 Erfolg werde nicht auSbleiben, denn: „Nur auS der vereintem Streben, erhebt sich wirkend da- wahre Leben/ 2 Herrn Dr. Poh Imeher wurde nach Beendigung seine- tz» träges, von dem auch wir überzeugt sind, daß die in enthaltenen Lehren befolgt werden, der wohlverdiente der Zuhörer zu Theil. — Das darauf folgende öoncen J RegimentSmusik war infolge der Zusammenstellung » Programms und der gewohnt schönen Ausführung der einuu Nummern geeignet, bie Mitglieder und (Säfte (unter lep^ befanden sich der Herr Oberbürgermeister nebst einigen St0 verordneten, sowie Vertreter der Gr. Handelskammer, 1-“ pale u. s. w.) noch lange zusammenzuhalten. — In einer t Pausen nahm Herr Edm. Wetter daS Won, um j Namen der Gründer deS Vereins dem Vorstände zu bar‘3 daß er ihrer gedacht. Er sprach seine Freude darüber daß der Verein nicht nur in dem Geiste, in dem er gegL> bet wurde, vorangeschritten fei, sondern noch höhere ~ edlere Ziele zu erreichen suche. Handelsstand und Behir^ würden es nicht daran fehlen lassen, diese Ziele verwirk!«« zu helfen, er fei erfreut, eine Anzahl Herren angelebr» Handlungshäuser heute Abend zu sehen. Wenn der einen so vorzüglichen Vorstand habe, dann sei Hoffnung te Händen, daß der auf solider Basis gegründete Verein ferner blühe und gedeihe, zum Nutzen deS HanbelSstavtn Die Herren Chefs hätten sicher die Wahrnehmung gerat daß in der Tüchtigkeit ihrer jungen Leute der förunb:- zum Blühen der Geschäfte ruhe, er sei auch überzeugt, jedes Mitglied des Vereins bad Streben nach Derebelq seiner Bildung habe. „Möge Jeder stillbeglückt, seiner & düng warten, wenn die Rose selbst sich schmückt, schmückt fc auch den Garten". Die Ansprache deS Herrn Wetter Bq auS in ein Hoch auf den Vorstand de- Kaufmännischen L» eins. — Der Vorsitzende, Herr Or big, bemerkte hierauf e freue sich, daß nicht allein zwei Gründer deS verein- s wesend seien, sondern daß sie auch noch mit gleichem Qt. wie früher die gute Sache fördern helfen. Er sprach daS ausgebrachte Hoch seinen Dank im Namen deS Vorfta.i^ auS, und versprach, daß daS, was der Vorstand bisher: than, er auch in Zukunst thun werde. Es fei die Arbeit < den Verein nicht mehr al- ihre Pflicht gewesen, al- Rae feilte unb als VorstanbSmitglieder eines kaufmännischen b. eins. Nachdem ein so sicherer Grundstein von den (Srüncr- gelegt war, sei cs ja auch leichter, in deren Sinne tentn zu arbeiten, deshalb verdiene wohl diesen Herrn vor a’.'.- Dank. Er leere sein GlaS auf daS Wohl der Gründer Kaufmännischen Vereins. — Heute Abend findet in ©teu-l Garten ein Ball statt, der morgen ftattfinbenbe Ausflug n« TextorS Hardt wird die Feier des 20. Stiftung-festes za Abschluß bringen. ** Theaternotiz. Wie wir erfahren, soll die erste J e; stellung deS Theatervereins am 26. October zusammenfalle mit dem Gastspiel von Fräulein Nuscha Butze im äcjo Theater. Herr Director Reiner- hat bereit- vor etnt.u Monaten unwiderruflich unb contractlich mit der Künstler, diesen Gastspielabend vereinbart. *e Umtausch der 3 Prozent ■ Reichs • Anleihen bttrefhü Von den in dcn letzten vier Jahren emittirten 3 Prozt.-i Reichsanleihen ist ein großer Betrag noch nicht in btren::? Stücke umgetauscht worden. Bei der Reichsbank in Her r welche jetzt noch ausschließlich für die AuSrei^vg ber ecu.tr zuständig ist, harren allein auS der 1893er Anteil yyi 4l/i Millionen Mark der Präsentation ber Jnteriwbihr ' Von sämmtlichen Anleihen sind die Zinsen bereits B-'>, die ersten ZmS sch eine von den noch nicht abgehobenen 3tMn, der 1890er Linieihe werden sogar Ende des nächsten 3ah< ungültig. ES liegt daher im Interesse der Besitzer i JnterimSscheinen dieser Anleihen, den Umtausch berfelti möglichst bald zu bewirken. ** 3n Amerika verstorbene Hessen. Buffalo, R. - Valentin Funk, 59 Jahre alt, auS Griesheim. *• Der Setreibemarkt. DaS Getreidegefchält n I in der abgelaufenen BerichtSwoche im Allgemeinen erneut ti Character ziemlich scharf ausgeprägter Flauheit auf. Niedriger Meldungen auS Amerika wie stärkere RealisationSangebc: wirkten an den Plätzen abschwächend auf bie PreiStende; bei Roggen wie Weizen ein, beide Artikel mußten wieder^: nachgeben- dabei blieb ber verkehr in beiben (Setreibeer? vorwiegend ein beschränkter. Dagegen bekundete Hafer et eine recht feste Haltung, er zog theilweise nicht unerbei : an, waS den zum 2. October fällig geworbenen Pränor wie dem Ausbleiben der angefünbigt gewesenen Zusvls' amerikanischen und rumänischen Hafers an den betreff*11 Plätzen zuzuschreiben ist. Fraglich erscheint eS inbenen, > Hafer seinen bevorzugten Standpunkt noch lange wird h haupten können. PreiSnotirungen an der Berliner Prodocnr börse: Roggen per 1000 Kilogramm 122 bis 128 Ä-i Weizen 141 bis 150 Mk., Hafer 151 bis 187 Mk., Sn* 125 bi- 185 Mark. — Lber-Wibberßheim, 5. October. Unter den Van1 wirthen greift die Erkenntniß immer mehr Platz, daß ndni ausgeführte Meliorationen bie beste Kapitalanlage ist. diesem Grunde wird jetzt auch in unserer Gegend eine größer Drainage auSgeführt. WaS durch eine gute DramaS geleistet werden kann, zeigt bie Gemarkung Dornaffenhe!^ Letztere ließ vor längeren Jahren in Verbindung mit Reiches heim eine große Drainage auSsÜhren. SS gab damcß Grundstücke, wo der Morgen kaum 50 Mark werth »«' Heute gehören jene nassen, aber brainirten Grundstücke » den besten ber Gemarkung und sie gelten wohl bai zwanz p fache deS früheren Preise-. Die Melioration kostete aüo ding- über 40000 Mark, aber bie Kosten find längst ermess Gnin^ #» "..urnt £ S'°n°k! L S-n» 1 yrr ^...xenroder Al» t»*. »nt » , , i riest« r Xh rrf*”.11 '.'•4 Ketek, daß 61 ; .,r Ersten jn”-“ Zubern " ii iitttessant — ( frflbtrtn Heinen . le Zpm abham Velken nah, lungen durchm»' «rgamsirt jetzt IS Ml- ttTbrehtie die 16 Mhrtev, z- I- [3naIe Karburger m.wB, sowie eir Vwrrrer, btx Hnfi H 1,11 stkcror Satte defsk tuen Hane, unb he iänt «ertljui aufbringen konnte st-fi noch 22 Jc U eint giille gtoym tzltch un ijiamwengefftHt, n.’.PoTleren zu 1 ediitaftabi nuferer Aahnstal tentner, Nmic fii kpeiitkattosfeln Srpon erfitetft s ftäbte. Die ernt mtitnen PteiSrü Sltiij, 6.0 Ürim Karl.9 steuer NamtnS f Ui M. ®a4t gewesen i Heffrag erhalli torfat ^atrom im Mannschaft^ Don war man Ötfnüe, Welches iiejr schttM, c utwomtt ihm: trnere nahm bai te da-selbe eint Eis er bie Kam such schon bmch stlgie ?nn tzchu IMne Soldat । faauj, brach al zusammen w ihn In V-jüe »ar soson yt-Mtn, ein ° *n ttunleib Mgd Ne We N j« j Jaggou || v 5je. gkfter ^"Nngeruug nicht ai S ändern Mittwoch l Mmittag0 nNrei Lctvbn kllscha Buhr m 5 hat bereits Dor ti »ctlich mit der *b WchS-Alllchll ter jren emittirteu 3 k ag noch nicht in: der Reichsbank ii' die Ausretzng fr. Vtt 1893« Anle ation der Jnlew die Zinsen ) nicht chMM T Ende bt$ Ochsten:>• Ms 1« 8* bin Umtauid) ota 1 der Borstand fe de- Es sei die» Mcht gewesen, eines faufmänur.: lndstein von den' f/ in deren Sm it diesen Hem i8 Wohl der 0rj :t Abend finbtl in: fiattfmtonbt 8i*v ' 20. sessm. Dußalo, • Griesheim. Krtreidegeschäil ^m Allgemeinen eM erSlaubeit au - » Kkere Realtiati»^. chend uns die PM . Artikel mutzten m , in bM° •** ' „ bifutW<6* t’eili* * »*' i* I M »7 i»$,r6i”@V' «n M- ’s iUH" die n. die ■ äVx- iesem Li tau *: N. -»dL7'«t- bet l M 1 '«> und 4" ’M ."ii c. fiönbpJ» n’91c: b« 4" * b!» Sorfai, ' Itiue Seift, ■ d°ri!i r r' 'N de« n Fo“«" N 6fc W Herren an-. *• i" .^Mriindeie * ?ts te Wahrnehmung t> 0et! Leute der V r ei oud) überjeL.; ^/eben nach $n, 1 ffltyliÄ, feine M Mmüdt, schE des Herrn Wetiei dei Äausmdnniscbk! ’M dtmecke hiir- Gründer des Ben. 4 noch mit Mein' Felsen. Er fort: im Namen des B:: "anb die Grundstücke sind gut für alle Zeiten. — Mit der Kartoffelernte ist man bei unS saft ganz fertig. Sie ist gut ausgefallen- man kann zu 3 Mk. pro Doppelcentner gute Speisekartoffeln anschaffen. Rüben, Kraut und Gemüse stehen noch draußen und nehmen bei dem jetzigen feucht- warmen Wetter an Maffe zu. Nieder Moo8, 4. October. Vergangenen Sonntag feierte Herr Kirchenrechner und Gemeindeetnnehmer Heinrich Hettzenröder das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Die Verwandten und Freunde des Jubelpaares brachten iheils mündlich, theilS schriftlich ihre Glückwünsche dar. Friedberg, 6. October. Am 16., 17. und 18. d. Mts. feiert die Großh. Realschule mit dem Progymnasium Hierselbst ihr 350jährtgeS Bestehen. Der Director, vr. Wind Haus, bat auS diesem Anlaß eine Geschichte der Anstalt als Fest- schrift erscheinen lassen, die so vieles culturgeschichtlich Werth' volles bietet, daß sie auf ein allgemeines Interesse Anspruch machen kann. Es handelt sich hier nicht um eine Schule, die, von Fürsten ober größeren Gemeinwesen mit reichen Mitteln unterstützt, in ungestörter Ruhe ihre Ausgabe erfüllen konnte, sondern — das macht aber gerade ihren Werdegang so interessant — um eine Anstalt, die alS Schöpfung einer früheren kleinen Reichsstadt ganz von Gunst oder Ungunst der Zeiten abhängig war, bald fröhlich blühend, bald wieder dem Welken nah, um eine Anstalt, die mannigfache Wandlungen durchmachen mußte, bis sie als Realschule und Progym- nnstum organisirt wurde, die mit einem Lehrer begann und jrtzt 19 zählt. Schon in den ersten 50 Jahren der Schule verbreitete die Thätigkeit berühmter Lehrer und hochangesehener Gelehrten, z. B. eineß Rudolphi, dessen Unterricht der bekannte Marburger Professor Vietor, ein geborener Friedberger, genoß, sowie eines Knipp (Cnipius) und der Gebrüder Lonicer, der Anstalt Glanz und Ruf. Wie schlimm muß es dagegen mit ihr bestellt gewesen sein, als sie um 1600 einen Rector hatte, dessen Geist durch einen unglücklichen Fall gelitten hatte, und der trotzdem, weil der Rath die Kosten, die seine Versetzung in den Ruhestand erfordert hätte, nicht aufbrmgen konnte oder wollte, trotz alles Bittens der Bürger- shaft noch 22 Jahre im Schulamte blieb! — Der Verfasser hat eine Fülle bisher meist unbekannten Materials mit großem Fleiß und wissenschaftlicher Treue aus den Archiven zasammengestellt, und Jeder, den es freut, vom Leben der Altvorderen zu hören, wird das Werk mit Befriedigung lesen. Seligenstadt, 5. October. Die Kar t o f fe ln werden an unterer Bahnstation gegenwärtig um 2,70 Mk. per Doppel- ct ntner, „wie sie der Acker liefert", verladen. Auserlesene Speisekartoffeln werden um 30 Pfg. besser bezahlt. Der E/port erstreckt sich vorzugsweise auf die größeren Nachbar- städte. Die etnormen Kartoffelquantitäten lasten noch einen weiteren Preisrückgang vermuthen. Mainz, 6. October. Ein Unglückssall hat sich gestern in der Prinz Karl-Kaserne (Schillerstraße) ereignet. Ein Ge- fi-eiter Namens Frey von Heppenheim a. W. der 4. Comp. dis 118. Infanterie-Regiments, welcher auf der Wache gewesen war, hatte von dem Schießunterosfizier den Auftrag erhalten, be noch in seinem Besitze befindlichen siharfen Patronen herbeizuholen. Dieselben waren bereits im MannschastSzimmer und begab sich der Gefreite dahin. Dort war man beschäftigt, die Gewehre ru reinigen. Der Gefreite, welcher die Patronen in der Hand hielt, srug nun» wehr scherzhaft, ob Jemand waS von ihm wolle. Ein Freund pntwortete ihm: „Jawohl, ich will was mit Dir!" Der Erstere nahm darauf von einem Tisch ein Gewehr und steckte 'In dasselbe eine scharfe Patrone. In dem Moment nun, obß er die Kammer an betn Gewehr abschloß, entlub sich glich schon burch einen unglücklichen Zufall das Gewehr und folgte dem Schuß sofort ein lauter Aufschrei. Der ange- schostene Soldat eilte unter schmerzhaften Ausrufen zur Thür hinaus, brach aber auf dem Flur durch den starken Blutverlust zusammen. Der Thäter selbst war ihm nachgeeilt uiib hatte ihn in seinen Armen ausgefangen. Ein Lazareth- gt Hülse war sofort zur Hand. Der eine Arm war vollstänbig durchschossen- ein großer Theil ber Münbungskopsel war in ben Unterleib gebrungen unb war eine so große Oeffnung in bemselben entstauben, baß bie Gebärme hervortraten. Außerbem hatte er eine Verletzung am Schenkel unb einen Streifschuß an der Brust. Die Verletzungen deS Unglücklichen sind derartige, daß er kaum mit dem Leben davonkommen wird. Wie der „M. Anz." hört, ist sein Name Hüter. (Hüter ist gestern gestorben. Red.). vermischter. • Spandau, 5. October. Bei den kürzlich beendigten Schießübungen der Garde-Fußartillerie in Jüterbog ereignete sich ein gräßlicher Unglücksfall. Am Schluß einer jedesmaligen Uebung wird immer ein sogen. Waster- schuß abgefeuert, der die Reinigung des Geschützrohres fördert. Als ein Kanonier der 7. Compagnie gerade beschäftigt war, von der Brüstung aus daS Master in den Lauf zu schütten, ging der mit einer Kartusche geladene Schuß loö. Der Mann wurde in Stücke gerissen. * BreSlau, 6. October. Der bekannte Weinhändler Oscar Nier aus Berlin wurde von der hiesigen Strafkammer wegen Fälschung von Rothwcin zu einer Geldstrafe von 150 Mk. verurtheilt. DaS Gericht hatte nur strafbare Fahrlässigkeit angenommen. ♦ Wilhelmshafea, 6. October. An Bord des Panzerschiffes „König Wilhelm" hat sich der Bootmannsmaat von Förster auS Furcht vor Strafe erschossen. * Unna (Westfalen), 6. October. Hier ist ein junges Menschenleben auf tragische Weise vernichtet worden. Eine Anzahl Knaben kam auf den Einfall, „Hängen" zu spielen. Auch der elfjährige Knabe Köster kam an die Reihe, er wurde an einem Halstuche aufgeknüpst. Als man ihn befreite, war das Leben aus dem jugendlichen Körper entflohen. Verkehr, £attb* unfc volkrwirthschast. (Sitten, 7. October. Marktbericht. Am oem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,90—1,00, Hühnereier per Stück 7- X 2 Stück — H, «äse pr. St. 5-8 X Ääfematü pr. St- 3 X Erbsen pr. Liter 18 H, Linsen pr. Liter 28 4b, Tauben pr. Paar X 0,60—0,80, Hühner pr. Stück X 0,90—1,10, Hahnen pr. St. X 0,50 - 0,90, Enten pr. St. X 1,40 bis 1,60, Ocbsevfleisch pr. Md 62—68 X Kuh- und Rindfleisch pr. Pfd. 50—56 H, Schweinefleisch pr. Pfd. 60-70 X Kalbfleisch pr. Pfd. 48 -52 X Hammelfleisch pr. Pfd. 40-60 X Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,00-6,00 X, Weißkraut pr Stück 8 -15 H, Zwiebeln pr. Eentner 7,00—8,00 X, Milch pr. Liter 16 20 X Enteneier pr. St. — 4», Zwesschen Ctr. 5,00-6,00 X, Gänse pr. Pfd. 48-58 X auf den ifHrn der Stadt Gietzerr. «nfgebote. September: 30. Victor Rudolf Hermann Rödiger, Spengler dahier, mit Anna Christiane Elisabeth Jäger hterselbst. 30. Friedrich Heinrich Emil Zutt, Weißbinder dahier, mit Elisabethe Margarethe Leichtweiß von Eschollbrücken. 30. Heinrich Josua Keßler, Bäcker zu Marburg, mit Anna Dorothea Karoline Schäfer Hierselbst. October: 2. Johann Heinrich Wtßner, Schlosser dahier, mit Marte Schneider hterselbst. 3. Konrad Wilhelm Port, Taglöhner dahier, mit Cordula Reinstein hterselbst. 5. Gottfried Ludwig Wilhelm Droste, Bureaugehülfe dahier, mit Emma Reuber hterselbst. Eheschließungen. October: 4. Johann CaSpar Christian Wilhelm Krauße, StationS-DiStar zu Brehna, mit Elisabethe Caroline Kreiling Hierselbst. 4. Moritz Wertheimer, Fabrikant zu Mannheim, mit Eva Herz hterselbst. 6. Gilbert Neun, Arbeiter dahier, mit Margarethe Judt Hierselbst. Geborene. September: 26. Dem Schreiner August Bocher eine Tochter, Wilhelmine Auguste. 26. Dem Gemüsehändler Johann Hanckel eine Tochter. 27. Dem Schneider Johann Adam Schwarz eine Tochter, Marte Josephine. 27. Dem Locomotivhetzer Georg Menke ein Sohn, Friedrich Ernst. 29. Dem Kaufmann Otto Rathschlag eine Tochter. 29. Dem Kutscher Christian Pitzer ein Sohn, Bernhard Johannes Heinrich. 30. Dem Weißbinder Wilhelm Martin Klappert ein todt- geborenes Kind weiblichen Geschlechts. 30 Dem Schlosser Georg Retnstein eine Tochter, Anna. 30. Dem Wirth Adolf Vogt eine Tochter. October: 1. Dem Weißbinder und Lackirer Karl Volz ein Sohn, Georg Heinrich. 2. Dem Schlosser Ludwig Aff ein Sohn. »ellorbene. October: 1. Charlotte Rosenbaum, 5 Jahre alt, Tochter von Kaufmann Siegmund Rosenbaum babier. 1. Johanna Michel, 1 Jahr alt, Tochter von Weichensteller Peter Heinrich Michel dahier. 4. Friedrich Heiland, 70 Jahre, Hospitalit dahier. 4. Dorothea Lippert, 69 Jahre alt, Wtttwe von Johannes Lippert dahier. 4. Heinrich Pfeiffer, 58 Jahre alt, Handelsmann dahier. Auszug aus den Airchent>üchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getränte. MarkuSgemeinde. Den 4. October. Johann Kaspar Christian Wilhelm Krauße, StationSdiötar zu Brehna an der Saale, unb Elisabeth Karoline Kreiling, Tochter von Locomotivführer Konrad Kreiling zu Gießen. Getaufte. MatthäuSgemeinde. Den 1. Oclober. Dem Schuhmachermeister Jakob Gerhard eine Tochter, Minna Elisabeth, geboren den 13. August. Denselben. Dem Taglöhner Wilhelm Müller ZwtlltngStöchter, Minna unb Auguste, geboren den 29. August. MarkuSgemeinde. Den 30. September. Dem Wirth Andreas Sorgenfrei ein Sohn, Georg Ernst Otto Robert Friedrich, geboren den 16. August. Den 1. October. Dem Taglöhner Heinrich Brück ein Sohn, Wilhelm Ludwig, geboren den 7. Juli. Denselben. Dem Juwelier Heinrich Zimmer ein Sohn, Heinrich Karl, geboren den 5. Mat. LukaSgemeinde. Den 1. October. Dem Lokomotivführer Ludwig Dem eine Tochter, Anna Elise, geboren den 1. September. JohanneSgemeinde. Den 1. October. Dem Taglohner Wilhelm Schmidt ein Sohn, Wilhelm, geboren ben 12. August. Denselben. Ein außerehelicher Sohn, Friedrich Carl, geboren den 6. August. Militärgemeinde. Den 1. October. Dem Sergeanten Johann Melchior Rupp ein Sohn, Konrad Philipp Wilhelm, geboren ben 20. August. Matthäus gemeinde. Den 6. Oktober. Dorothea Lippert, Tochter des verstorbenen Küfers Johannes Lippert in Udenhausen, alt 68 Jahre, gestorben den 4. Oktober. Denselben. Heinrich Pfeifer, Handelsmann, alt 58 Jahre, gestorben ben 4. October. Johannesgemeinbe. Den 30. September. Carl Nahrgang, Realschüler, Sohn des Forstwarts Otto Nahrgang zu Reimenrod, alt 8 Jahre, starb ben 27. September. _ , Den 6. October. Friedrich Heiland, Hospitalit, alt 70 Jahre, starb ben 4. Oktober. Tttrchliche Anzeiger, der Stadt Gietzen. Evangelische Gemeinde. 19. Sonntag nach Trinitatis, den 8. October: Im Anschluß an den Vormittagsgottesdienst findet Beichte und heiliges Abendmahl statt. ■ ■ 1 — ■ Brodprcise vom 8. bis 22. October 1893. Der hiesigen Bäcker. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod 2 Kg. (4 Psd/ 1 Kg. (2 Pfd.' .. i.Y Wetßbrod...... bei S. Stern (Schlüchterner u. Casseler Brod) 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrot)...... bei S. Siern (Schlüchterner u. Casseler Brod) 1 Kg. (2 Psd.) Schwarzbrod...... 2 Kg. (4 Psd.) „ ...... 3 Kg. (6 Pfd.) „ ..... Der auswärtigen Bäcker. 26 52 24 25 48 50 22 44 66 2 Kg. (4 Pfd.) Wetßbrod bei W. Amend von Lang-Göns 42 1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod bei W. Steinmüller ,. 21 2 Kg. (4 Psd.) „ bei Ph. Velten I. v. Gr.-Ltnden u. W.Amend v. Lang-GönS 40 „ JohKd. Belte v.Kirch-GönS und F. Schön von Ruttershausen .......42 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod bei Balth. Christ Wwe. v. Wieseck 69 Pfg. w Der Brodverkäuser. 1 Kg. (2 Psd.) Tafelbrod......26 Pfg. 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod......52 „ 1 Kg. (2 Psd.) Weißbrot)......24 „ 2 Kg. (4 Psd.) Wetßbrod......48 „ 1 Kg. (2 Psd.) Schwarzbrod......22 „ 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod......44 , 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod......66 , Gießen, ben 7. October 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Keilgeöolenes. Die gestern angekündigte Versteigerung, Schtotzgafse 9, findet nicht am Dienstag den LO., sondern 8448 Mittwoch den 11. Octbr., Nachmittags 1 Uhr, statt. Apfelmost, prima Wetterauer. I Restauration Aelfing. Nicht zu übersehen! Montag den 9. Oetober trifft auf dem Güter - Bahnhof der Nain-Weser-Bahn ein [8446 Waggon Weisskraut ein per Centn er 2 Mark. Neue Kastanien i empfiehlt L. Kalkhof. Resten - Geschäft. und Die ergebene Anzeige, daß ich am Heutigen verbunden mit meinem Wäsche- Aussteuer-Geschäft einen mf- Waaren-Resten-Verkaus "We errichtet habe. Es ist hierdurch jedem Consrrmenten Gelegenheit geböte«, seinen Bedarf billiger als in irgend einem Geschäfte zu beschaffen. Die Preise sind enorm billig aus jedem einzelnen Reste verzeichnet. Hl. Kann, Kirchenplatz 8. f Wegen unbedingter Aufgabe schäftes unb demzufolge stattfindenden Umzuges verkaufe ich meine aus besseren Sachen bestehenden Putzwaaren zu jedem annehmbaren Preise aus. 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Ertrag der Opferbüchsen in der Stadtkirche im Juli, August und September 15 Mk. Die tieftrauemden Eltern, Grosseltern nnd Brnder. Vermietungen. 84661 LoglS zu vermlethen. Neustadt 11. 8408] Lin tücht- Tint1he4>«* -- sofort gesucht. «aiser'fche Gießen, am 7. October 1893. Ter evangelische (Yesammt-Kirchcn Vorstand. Dr. Naumann. Nach einer 15jährigen ärztlichen Thätigkcit in Echzell habe ich mich dahier als Lonntag, 8. Oktober l. I., Abends 8 Uhr: W Abend-Unterhaltung - (Goncert mit schönem Programm und dann Tauj) Liefenweg 9. Gießen, den 7. Oktober 1893. im Alter von 9 Monaten heute Morgen um Herrn entschlafen ist. e. . . Slk frunrrnbrn Caspar Müller r. Die trauernden Hinterbliebenen Frau Pfeiffer und Tochter. 8412_________________________ Gesucht Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme und Blumen» spenden, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Schlosser am Grabe, sagen wir unfern herzlichsten Dank. praet. Arzt niedergelassen. Meine Wohnung befindet sich im Curt- man'schen Hause, Diezftraste 5. (8411 Dr. med. O. Buchhold. ' ein solide» Mädchen für Küche und Hausarbeit in einen kleinen Haushalt. | Näheres in der «rved. d. Bl. 18418 Hochachtungsvoll Fevd. Lstrvniekel Kellauraleur. Geslhäfts-Uebergabe u. -Empfehlung | _ Meinen werthen Kunden die ergebene Anzeige, daß lch mein Gesche j Selter-weg 33 an Herrn PH. Herrmann übergeben habe und but I das mir ieitber geschenkte Vertrauen auch aus meinen Nachkolger ek ! tragen zu wollen. ergeben)! anzuzeigen. — Mein Bestreben wird stets nur darauf geriiwptat «u*. Abend« 7 Ubri Lampionznq VIUUI IIIUI UUI yi die Stadt. al-dann ^amilien-Ab-nd Mil M-fik unb lanf w ■■ =- 84^2 CC8ebC”ft °'W Lenerer ckQWe 1«-i ungünstiger Witterung „t ---- ----------------------- ccgcrer. | ^amilienabcnd. ff.4 8415) Regenschirme in großer «us» wähl, R'pariren und Ueberziehen schnell und billig bei ___H» A. Satk, 58 Neuenweg 58. Hierd. mache bekannt, daß Ä. 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Versteuert n t i'ltr selbst Hersts t : sich m einen Wei bn yaulDerbra | .Hier siü btt Steve |i8-ljrunt btt vmzi ^trigen Weine in itnr) und gmngroert b*|en von bet Wein, ;tritt btrüt)ttn f -ettHRtsch mt btm ■ trt die ptoctntufl tlnrrben soll, daß bii Ä Wrdt ,nQ(te s ) sklbsthz r:tI Ul.*"1 in Qon x Vsr h (Sd)(i Dit Ftü btt bd StammdvchtS i |ab Üstns Sinqi ibtcht auch verewig ^kiitej) macht fid fK.-.'-christ, aber n sßlech kenntlich: .Weber .iii die 5 Stund' a .Iba w ttidtn eit 3b« |ö|t lieb :ü-' l"cht viele. W ”tmbt Mttrm 22. M ]d .Hon r -vawi -3» eir 611 'Mfiferti -«'--Mchw 10«3«6 M ftini hi ... hifti.