y "°ch deu 7. Snbs W 8i/, Uhr ebung *6 b«.n: [5086 ersamuluug ^IWng: Stiftungfeft. b-Mdtt sich die m Hwtcrh„se, M. AG«, u^Zum^eißen Roh, an«, oder WttthsM- 11 au die Exped. d, K, 'EUlM-twi,,»,»« vlackt schnell StatittMhtftfl 'dm, Ostro-MtLM Student eriW echDrn A. lltenMhilWtte«. Cfint. 8 25 an die tzxed. b. K Mdchtt, welche ba§ Kleider- nd Zuschneiden gründlich erlerm itrbtn angenommen. MnWe 23,2. 6t 'amillen, uxt MM, U«\t (W; Otto StbflAt. w zum wird angenommen M WtstMage 41 Eine er-t rheiMe irbolineum- sucht ederverkäusn en eab K 2879 an StoUf ssMttck. Frankfurt a, M. 1üM, fW»***- hmädchm flM ... ,s , Kchjpakz, öabnbmsirahe oo. ***Ä laaiban). (Ul'. „7&*,4is&S Öi* ““ 3652 i'wtä90._^ 1 ' 6.- » ' ' " 2.20 » • ' 0.50 „ Nr. 132. Erstes Blatt. Donnerstag deu 8. Juni 1893 Der Oletzener Avjeiger erscheint täglich, ■rit Ausnahme deS Montags. Die Gießener 3femtriew6(4t(et «erden dem Anzeiger «vchentlich dreimal tzrigelegt. Gießener Anzeiger Generat-Mnzeiger. Bierteljähriger Hbonnementspreis: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezoaen 2 Mark 50 Pjg. Redaction, Txpeditl^n und Druckerei: SLukstraße ^lr.7. Fernsprecher 51. Zimts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für den fokgmden Tag erscheinenden Nummer bis Borm. 10 Uhr. Gratisbeilage: Gießener Iamilienßlätter. Alle Annoncen-Bureaux deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Theil. Bekanntmachung, betreffend Maul- und Klauyifeuche zu Hattenrod. Nachdem die in einem Gehöfte zu Hattenrod ausgebrochene Maul- und Klauenseuche erloschen ist, haben wir die Aufhebung der Gehöftsperre vekfügt. Die Ausführung von Rindvieh, Schafen, Ziegen und Schweinen aus genannter Gemarkung darf indessen bis auf Weiteres, sofern sie nicht zum Zwecke sofortiger Abschlachtung geschieht, nur auf Grund thierärztlicher Gesundheitsscheine erfolgen. Für Thiere, welche zur sofortigen Abschlachtung ausgeführt werden, bedarf es eines Gesundheitsscheines der Großh. Bürgermeisterei. Gießen, den 6. Juni 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend Maul- und Klauenseuche zu Grünberg. Wegen des Bestehens der Maul- und Klauenseuche in der Stadt Grünberg muß die Abhaltung des aus 22. Juni d. I. anberaumten Grünberger Viehmarktes untersagt werden. Gießen, den 6. Juni 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung. Die Mitglieder des zur Abstellung des Bettels gegrun- beten Unterstützungsvereins (Armen-Verein) in Gießen werden hierdurch auf Dienstag, den 13. Juni d. I., Mittags 12 Uhr, in das Regierungsgebäude zur jährlichen General-Versammlung eingeladen. Tagesordnung: 1) Austritt der Hälfte der Vorstandsmitglieder und Neuwahl für dieselben. 2) Vorlage der Rechnung für das Jahr 1892. 3) Feststellung des neuen Voranschlags. Gießen, den 6. Juni 1893. Für den Ausschuß: v. Gagern, Provinzialdirector. __________ Steckbrief. Gegen Kaufmann, Adolf, Viehhändler, 26 Jahre alt, von Ettingshausen, welcher flüchtig ist, ist die Untersuchungshaft wegen Meineids verhängt. Es wird um Fahndung, Verhaftung und Nachricht vor Zuführung ersucht. Gießen, den 1. Juni 1893. Großherzogliche Staatsanwaltschaft. Schilling-Try goph orus.___________ Ausschreiben. Wir bitten um Auskunft über den derzeitigen Aufenthalt des Korbmachers Ludwig Klein aus Vetzberg. Derselbe soll als Zeuge vernommen werden. Gießen, den 1. Juni 1893. Großherzogliche Staatsanwaltschaft. Schilling-Trygophorus. Deutsches Reich. Berlin, 6. Juni. Aus Berlin kommt die Nachricht, daß Prinz Friedrich August von Sachsen, welcher bekanntlich nebst dem Prinzen Victor von Italien und noch anderen auswärtigen Fürstlichkeiten der Frühjahrsparade des Gardecorps beigewohnt hatte, an den Masern erkrankt ist. Der Prinz liegt im Berliner Residenzschlosse und genießt er hier selbstverständlich die allersorgfältigste Pflege. Bis jetzt verlaufen die Masern durchaus gutartig und da sich inzwischen auch der Appetit wieder eingestellt hat, sowie das Allgemeinbefinden besser geworden ist, so besteht begründete Hoffnung auf baldige gänzliche Wiederherstellung des erlauchten Kranken. __ Prinz Victor von Italien, Graf von Turin, gedenkt seinen gegenwärtigen Besuch am Berliner Hofe am kommenden Sonnabend zu beenden und am genannten Tage die Heimreise anzutreten. — Je mehr wir uns dem Tage der Reichstagswahlen nähern, dem 15. Juni, desto häufiger kehrt die Frage nach dem Zusammentritte des neuen Parlamentes wieder. Bislang war angenommen worden, daß der künftige Reichstag noch in den letzten Junitagen einberufen werden würde. In letzter Zeit tauchte jedoch das vielverbreitete Gerücht auf, daß der Reichstag wahrscheinlich erst am 4. Juli zusammentreten würde, da eine frühere Eröffnung aus verschiedenen Gründen nicht gut möglich sei. Offenbar ist aber ein bestimmter Entschluß über die Einberufung des neu zuwählenden Parlaments an leitender Stelle noch gar nicht gefaßt und wäre dies vor Beendigung der Stichwahlen überhaupt auch gar nicht denkbar. Erst wenn die Ergebnisse der Stichwahlen vorliegen, dürfte die Veröffentlichung des Termins für den Zusammentritt des Reichstages zu erwarten sein. — Bischof Karl Josef von Hefele von Rotte n b u r g (Württemberg) ist daselbst am Montag nach längeren Leiden infolge eines Schlaganfalls gestorben. Der verewigte Kirchenfürst, welcher ein Alter von 84 Jahren erreicht hat, bekleidete sein bischöfliches Amt seit 1860. Anfangs war er ein entschiedener Gegner des Dogmas von der päpstlichen Unfehlbarkeit, später aber unterwarf er sich dem Vatican, wenngleich erst nach längerem Zögern. Mit Bischof Karl Josef ist eine liebenswürdige und zugleich tolerante Persönlichkeit dahingegangen. Berlin, im Juni. Das zweite Vierteljahresheft zur Statistik des Deutschen Reiches enthält eine aus den Ergebnissen der Volkszählung vom 1. December 1890 aufgestellte Uebersicht über die Bevölkerung des Deutschen Reiches nach dem Geburtsorte, aus der wir folgende Zahlen entnehmen. Unter der Gesammtbevölkerung des Reichs, welche sich am Zählungstage auf 49 428470 Einwohner stellte, befanden sich 518510 im Auslande geborene Personen - 48909 960 Personen waren also im Reich gebürtig. Für die letzteren ist nun nachgewiesen, wo sie innerhalb des Reiches gezählt und wo sie geboren sind, sodaß das Ergebniß der inneren Wanderungen, wie es sich am Zählungstage stellte, ersichtlich wird. Wenn man das Reich in drei große Gebiete, den Osten, Westen und Süden, eintheilt und hierbei als Grenzlinien zwischen dem Osten und Westen die Elbe und gegen den Süden den Main nimmt, so waren im Osten von daselbst wohnhaften 17 598582 Einwohnern daselbst geboren 16 911916, im Westen von 19 512408 18804551, im Süden von 11798 970 11523323. Von den Bewohnern des westlichen Gebiets stammen 630792 aus dem östlichen Deutschland und von denen des letzteren 490976 aus dem Westen. Weniger lebhaft ist der Verkehr zwischen dem Westen und dem Süden- dort sind 236089 Einwohner gezählt, deren Geburtsort in Süddeutschland belegen ist, hier 216881, die aus dem westlichen gekommen sind. Noch schwächere Beziehungen bestehen zwischen den Gebieten des Südens und Ostens- vom Osten sind 55874 nach dem Süden und von hier 39 558 nach dem Osten gewandert. Wie man sieht, sind die Beträge des Austausches zwischen je zwei Gebieten nicht gerade sehr verschieden- der Gewinn des einen und der Verlust des anderen Theiles ist in jedem Falle, gegen den gejammten Austausch gehalten, wenig beträchtlich- es gewinnt nämlich der Westen vom Osten 139 816, vom Süden 19 208 und der Süden vom Osten 16316 Köpfe. Ucucfk Nachrichten. WolffS telegr-phijches Correjpondenz-Bureau. Köln, 6. Juni. Die „Kölnische Zeitung^ meldet: Nach Genehmigung des Abschiedsgesuches des Generals v. Albedyll ist Generallieutenant von Goetze zum Commandeur deS 7. Armeecorps ernannt worden. Lemberg. 6. Juni. Infolge des anhaltenden Regens bildet sich die Überschwemmung-im Dniestergebiete zu einer Katastrophe aus. Viele Ortschaften an den Flüffen Stryi, Swica und Lomnica sind gleichfalls überschwemmt. In den Vorstädten TysmienicaS flüchten die Einwohner auf die Dächer, einzelne Häuser in Slotwina sind weg- geschwemmt. Großer Schaden ist an Straßen und Brücken angerichtet, die theils weggeriffen, theils sehr gefährdet sind. Dabei strömt der Regen ununterbrochen nieder. Czernowitz. 6. Juni. Der vier Tage in der Bukowina niedergegangene Regen hörte heute Vormittag auf. Das AuStreten der Flüsse Czeremosz, Suceana, Sereth und Pruth hat bedeutende Schäden verursacht. Die Czernowitzer Vorstadt Kaliczanka ist überschwemmt, die unteren Stadttheile sind bedroht. Zahlreiche Ortschaften sind überschwemmt, sechs Häuser stürzten ein, die Brücken sind weggerissen und die Verbindungen unterbrochen. Mailand, 6.Juni. Die Spielhölle von Monte Carlo hat wiederum ein Opfer gefordert. Der Schweizer Handels- । reisende Carl Schmidt stürzte sich von der Terraffe, nachdem er 20,000 Franken verspielt hatte, die er in Nizza für I seinen Prinzipal einkassirte. Chicago, 6. Juni. Der ReichScommiffar Wermuth eröffnete gestern den Krupp-Pavillon, wobei er auf die patriotischen Gesinnungen Krupps hinwies. Chicago, 5. Juni. In der Angelegenheit der PreiS- vertheilung ist beschloffen worden, dreizehn Jurys zu bilden, je eine für jede Hauptsection. In jeder Jury soll ein einziger Experte daS betreffende AusstellungSobject prüfen und, falls Widerspruch gegen sein Urtheil erhoben wird, eine Spezialcommission hinzutreten. Depeschen de» Bureau .Herold". Berlin, 6. Juni. Auf das Programm des Bundes der Landwirthe wurden bisher 95 ReichStagS-Can- bibaten verpflichtet. Berlin. 7. Juni. Nach dem letzten Finanzabschluß ver- zeichnet die Reichspost und Telegraphie für 1892/93 im ordentlichen Etat einen Ueberschuß von 24598073 Mk., gegen das Vorjahr 2765251 Mk. mehr. Freiburg i. B.. 6. Juni. Mehrere große Oeconomen wurden wegen langjähriger Milchpantschereien zu hohen Geld- und Gefängnißstrafen verurtheilt. München, 6. Juni. Eine Vertrauensmännerversammlung der hiesigen socialdemokratischen Partei beschloß einstimmig, den kommenden Wahltag als Arbeitsruhetag zu erklären. München, 6. Juni. Nach der „Münchener Post" soll demnächst der Versuch einer . größeren Mobilmachung probeweise gemacht werden. Verschiedene Zeitungen wurden hiervon verständigt mit dem Ersuchen, die Sache zu ignoriren. Bamberg. 6. Juni. Im Concurs Heßlein beginnt jetzt die Zurückgabe der geschloffenen Depots. Budapest, 6. Juni. Infolge dreitägiger Regengüsse stiegen die Flüsse in Ungarn sehr rapid. Von vielen Orten werden Ueberschwemmungen gemeldet. Paris. 6. Juni. Es verlautet, die Wahlen seien auf den 20. August festgesetzt. Nimes. 6. Juni. Heute Nacht brach im Scala-Theater nach Schluß der Vorstellung Feuer aus. Der Schaden, bet dadurch entstanden ist, beträgt 100 000 Frcs. Verlust an Menschenleben ist nicht zu beklagen. Fänfkircheu, 7. Juni. Im Kohlenbergwerke der Donau- Dampfschifffahrts-Gesellschaft brach ein partieller Strike aus. 800 Bergleute sind nicht eingefahren. Es sind Vorkehrungen zur Verhinderung von Ruhestörungen getroffen. Czernowitz. 7. Juni. Infolge neuerlichen Regens steigen die Flüsse beständig. Die Unterstadt ist ge- fährdet- ein Menschenopfer. totales uttö Provinzielles. Gießen. 7. Juni 1893. ** Das Großherzogliche Ministerium der Finanzen, Abtheilung für Forst- und Cameralverwaltung, hat nach- stehendes Ausschreiben an die Großherzoglichen Forstämter und Oberförstereien erlassen: „Die seither abgehaltenen Ver- steigerungen von Waldstreu haben dem dermalen bestehenden außerordentlichen Bedürsniß nicht genügend entsprochen. Wir ordnen deshalb mit Ermächtigung Großh. Ministeriums der Finanzen an, daß in den Domani alwaldungen die Streu bis auf Weiteres aus der Hand abgegeben wird. Auf Wegen und Schneisen soll dies flächenweise, im Uebrigen nach vorheriger Aufarbeitung gegen Bezahlung des Tarispreises unter Aufrechnung der Erntekosten geschehen (cf. Handbuch Seite 550, § 181, IV, 3). Es ist sofort in den betreffenden Ortschaften durch die Schelle bekannt zu machen, daß die Bedürftigen sich bei der Oberförsterei zu melden hätten. Das hiernach festgestellte Bedürfnißquantum ist von der Oberförsterei alsbald in das vorgeschriebene Maß aufarbeiten zu laffen und unter ben Angemeldeten zu verloosen. Ein größeres Quantum wie 2 Haufen ä 5 cbm ist jedoch bis auf Weiteres an eine Haushaltung aus der Hand nicht zu verabfolgen. Wir ermächtigen Sie zugleich, die Abgaben bis zu dem Maximalbetrag der Verordnung vom 3. October 1848, soweit dies im laufrnden Jahre noch nicht geschehen ist, ohne vorherige Anfrage bei uns abzugeben. Sollte auch hierdurch dem Bedürsniß nicht genügt werden, fo sehen wir weiterem Bericht entgegen. Wegen Abgabe von Streu aus den Gemeindewaldungen wollen Sie den Wünschen der Gemeindebehörden möglichst entgegen kommen, selbstverständlich innerhalb der Grenzen des Gesetzes vom 2. Juli 1839 und der weiter erlassenen Instruction. Hinsichtlich der Flächengröße der aufzugebenden Bestände ist in gleicher Weise zu verfahren wie oben bemerkt. Bezüglich der Abgabe von Gras und Futterkräutern aus den Domanial- Waldungen verweisen wir Sie auf unsere generelle Verfügung vom 25. v. Mls. Wo die Bevölkerung geneigt ist, Futterlaub zu verwenden, ist geeignetes Reisholz abzugeben. * • Sitzung des Schwurgerichts der Provinz Oberhefieu am 6. Juni 1893. Zur Verhandlung kommt die Strafsache gegen Heinrich Langwasser von Steinfurt wegen Verbrechens im Amte. Die Anklage wurde von Großh. Staatsanwalt Schilling-TrygophoruS vertreten, vertheidigt wurde der Angeklagte von Rechtsanwalt Dr. Jung. Als Geschworene wurden ausgelooft die Herren: Jacob Appel II., Philipp Amend HI., Heinrich Korell, Johannes Carle II., Peter Philipp Schäfer, Johannes Kromm, Heinrich Schudt II., Jacob Wilhelm Bender, Christoph Schwalb VIH., Wilhelm Conrad Görlach, Wilhelm Althaus und Pilipp Hofmann VI. Der seitherige Gemeinderechner Heinrich Langwaffer von Steinfurt ist angeklagt, daß er in den Jahren 1891 und 1892 zu Steinfurt als Beamter Gelder, die er in amtlicher Eigenschaft empfangen hatte, unterschlagen und in Beziehung auf diese Unterschlagungen die zur Eintragung oder Controle der Einnahmen und Ausgaben bestimmten Rechnungen, Register und Bücher unrichtig gesührt habe. Heinrich Langwasser war am 24. März 1883 als Gemeinderechner für die Gemeinde Steinfurt eidlich verpflichtet und in der Zeit vom 2. bis 4. April des genannten Jahres in sein Amt eingewiesen worden. Im Jahre 1885 wurde er zugleich zum Rechner der Gemeindekrankenversicherungskasse für Steinfurt bestellt und im Jahre 1890 ferner mit der Verwaltung der örtlichen Jnvaliditäts- und AltersversicherungSkasie daselbst betraut. Nachdem zwei in den Jahren 1887 und 1888 stattgefundene Visitationen bereits kleinere Kassenmängel ergeben hatten, wurde durch eine am 21. Dezember 1892 und an mehreren folgenden Tagen im Auftrage des Großh. Kreisamts Lauter« nach vorgenommenen Prüfung der gesammten Dienstsührung des Langwasser in den Jahren 1891 und 1892 ein Deficit bvo ungefähr 623 Mark festgeftellt, welches sich auf alle drei demselben anvertraut gewesenen Kassen bezog. Die Visitation seiner Dienstsührung ergab zugleich, daß er von Mitte September 1891 an die ihm obliegende Buchführung vollständig vernachlässigt habe. Langwasier bestreitet auf das Entschiedenste, das fehlende Geld für sich oder seine Angehörigen verwendet zu haben und gab an, er sei von einer Zigeunerin während des großen Brandes in Steinfurt um bedeutende Summen bestohlen worden, beim Geldwechseln habe er einem gewissen Johannes Gärig statt eines Fünfmark-Scheines einen Fünfzigmark-Schein herausgegeben u. dgl. Mit Rücksicht auf diese, früher von ihm nicht gemachten Angaben mußte nach Antrag des Staatsanwalts die heutige Verhandlung auf Mittwoch den 14. Juni l. I. vertagt werden, zu welcher die Ladung von weiteren 16 Zeugen angeordnet wurde. * * Schlägerei. Vergangene Nacht fand in der Wallthor- straße eine kleine Holzerei statt, wobei es aber doch blutige Köpfe absetzte. • • Preisausschreiben für Lehrer. Der Deutsche Verein gegen den Mißbrauch geistiger Getränke stellt folgende Preisfrage: „Was kann die Schule und besonders der Lehrer zur Förderung der Mäßigkeitssache thun?" Zur Bewerbung sind alle Volköschullehrer des Reiches eingeladen. Der Preis beträgt 300 M., doch ist den Preisrichtern gestattet, denselben nach Befinden zu theilen. Es wird eine kürzere Arbeit gewünscht, die sich zur Massenverbreitung eignet. Die preisgekrönten Arbeiten werden Eigenthum des Vereins. Die Arbeiten, die bis zum 15. Februar 1894 einzuliefern sind, haben nicht den Namen des Verfassers, sondern ein Motto zu tragen,- in einem Umschläge, der das gleiche Motto trägt, ist die Adresse des Verfassers zu verschließen. Das Preisrichteramt haben übernommen die Herren Abgeordneter L. F. Seyffardt in Crefeld, Lehrer und Redacteur Helmcke in Magdeburg, Schuldirector O. Pache in Leipzig-Lindenau, General-Sekretär I. TrewS in Berlin und der Geschäftsführer des genannten Vereins, Dr. W. Bode in Hildesheim — wohin der Sitz des Vereins von Bremen verlegt ist —, an den die Arbeiten einzusenden sind. Der Preis wird am 15. April k. I. errheilt. * * Abgekürzte Telegramm Adressen. Es kommt sehr häufig vor, daß Privatpersonen oder Handelsfirmen sich ohne weitere Verständigung mit der Reichstelegraphenverwaltung abgekürzte Telegramm-Adresien zulegen und solches auf vorgedruckten Adressen, Fakturen, Briefbogen rc. zum Ausdruck bringen und zwar in Nachahmung anderer Firmen, welche zum Dortheil ihrer Geschäftsfreunde rhatsächlich abgekürzte Telegramm- Adressen vereinbarten. AuS der unbefugten Angabe der letzteren erwachsen aber sehr häufig empfindliche Nachtheile sowohl für denjenigen, der solche Adresse sich eigenmächtig zulegte, als für die Correspondenten, Kunden rc., welche diese Adreffe in gutem Glauben verwenden. Die Telegraphen- behvrde erkennt nämlich solche willkürliche Adresse nicht an, meldet daS unter derselben eingehende Telegramm unbestellbar und der Zweck des letzteren bleibt unerfüllt. Es mag also hier darauf hingewiesen werden, daß zur Einführung einer abgekürzten Telegramm-Adresse eS sowohl der vorgängigen Verständigung mit dem OrtStelegraPhen« bezw. Postamte, als auch der Zahlung einer jährlichen Gebühr von 30 Mk. an die Telegraphenvcrwaltung bedarf. Erledigte Stellen für Militär-Anwärter im Bezirk der Großh. Hess. Division: Generaldirection der oberhessischen Eisenbahnen, Bahnwärter, 664 Mk. Gehalt. * ♦ Da« Fahrrad in Dienste der Reichßtagswahl. Zur bevorstehenden ReichStagSwahl am 15. Juni beabsichtigt der Darmstädter Bicycle-Club die Einholung der Wahl- resultate von den auswärtigen Wahlbezirken durch seine Mitglieder per Rad zu bewirken. Man hofft dadurch die Gesammt-Resultate, welche bisher in Folge der langsamen Beförderung erst in später Nachtstunde zusammengestcllt werden konnten, wesentlich früher zur Kenntniß der Wähler zu bringen. Die eingeholtcn Resultate sollen sofort nach Eintreffen im Clublocal, Elisaberhenftraße 44 (Restauration Merz), Interessenten aller Parteien zur Verfügung gestellt werden. Hunde und Hundesteuer in hesieu. Im Rechnungsjahr 1891/92 wurden in Starkenburg für Hunde (i 5 Mk.) 85,610 Mk. Staats-Hundesteuer bezahlt, beim Rem- amr Darmstadt für 5498 Hunde 27,490 Mk.), in Oberhessen für 10,003 Hunde 50,015 Mk., in Rheinhessen für 11,416 Hunde 57,080 Mk. Gemeinde-Hundesteuer (zwischen 2 und 5 Mk.) wurde in Starkenburg gezahlt 20,806 Mk. für 4805 Hunde, (in der Stadt Darmstadt, a 5 Mk., 10,055 Mk. für 2011 Hunde), in Oberheffen 7624 Mk. für 1837 Hunde, in Rheinhessen 24,754 Mk. für 6086 Hunde. * * Der Präsident des Landesausschusses der landwirth- schaftlichen Bereiue des GroßherzogthumS Hessen, Herr Haas, hat die Mitglieder dieser obersten Vertretung der hessischen Landwirth sch oft auf Samstag, den 17. Juni l. I., zu einer außerordentlichen Sitzung nach Darmstadt zur Berathung und Beschlußfassung über die Frage einberufen, welche Maßregeln zur Bekämpfung der in Aussicht stehenden Futter- und Streunoth zu ergreifen sind. * * Der Getreidemarkt. Im Getreidegeschäft drohte in letzter Zeit eine Baisse-Stimmung infolge der dem Saatenstande günstigen vielfachen Regenfälle Platz zu greifen, wozu noch die von den ausländischen Getreideplätzen eingegangenen überwiegend matten Meldungen daS ihrige beitrugen. Es machte sich daher speziell in Roggen eine ziemlich starke rückläufige Bewegung in den PreiSnotirungen bemerklich, die indessen in der abgelaufenen Berichtswoche zum Stillstände kam und sich schließlich wieder in eine etwas festere Stimmung umwandelte. Auch Weizen und Hafer gaben anfänglich etwas nach, doch nicht so stark, wie Roggen/ auch erholten sich jene im Laufe der jüngsten Berichtswoche wieder vollständig. Die Umsätze waren in Weizen wie Roggen an den meisten Inlands- Plätzen nicht sehr erhebliche. An der Berliner Productenbörse notirten: Weizen pro 1000 Kilogramm von 153—163 Mk., Roggen von 143—147 Mk., Hafer von 156—169 Mk., Gerste von 123—175 Mark. L. Laubach, 5. Juni. Auch bei uns sind diejenigen Krankheiten aufgetreten, von denen der „Gießener Anzeiger" aus Nidda und der W e t t e r a u kürzlich berichtet hat: Scharlach und Diphtherie. Herr Director R., in dessen Familie sich das Nebel gezeigt hat, ist am Ertheilen des Unterrichts gehindert. Wenn das Uebel weiter um sich greift, ist ein früheres Eintreten der Ferien wahrscheinlich. H. Au« dem Horloffthale, 5. Juni. Nach 75tägiger Pause ist heute endlich ein mehrstündiger Gewitterregen, dem auch Hagel untermischt war, niedergegangen. Der Hagelschaden ist jedoch unbedeutend. Auf bebautem Grunde ist die Feuchtigkeit 12 bis 15 Zentimeter eingedrungen. Auf Kleeäckern, die steinhart geworden, wie eine Scheuertenne, spürt man noch wenig, der Regen rieselte vorzugsweise in die Risse des zersprungenen BodenS. Wie schwer sich die Futternoth steigerte, geht daraus hervor, daß gestern für einige Zentner gutes Wiesenheu 9 Mk. pro Zentner geboten wurde. So etwas war aber thatiächlich noch nicht da. Wie ein Alp fällt es den schwer geängstigten Landleuten von der Brust, daß nun auch bei uns eine Wendung zum Besseren eingetreten ist. Dadurch, daß an den Kartoffeln ein so starker Frostschaden eintrat, schnellte der Preis noch einmal um eine Mark hinauf, so daß 7 Mk. pro Doppelcentner alter Waare gefordert wurde. Man fürchtete, die schwer geschädigten Kartoffelstauden würden bei der entsetzlichen Dürre nicht mehr ausschlagen, sondern ganz zu Grunde gehen. Nach dem heutigen ausgiebigen Gewitterregen ist es nicht mehr zu besürchten. Es war aber auch die höchste Noth eingetreten, noch einige solche heiße Tage mit trockenem Nordostwinde hätten vieles Verderben herbeigesührt. E. Echzell, 5. Juni. Der „Reichsherold" hat über die hiesige Wahlversammlung am dritten Pfingstfeiertage, welche von der nationalliberalen Partei einberufen worden und auf welcher Herr Meinert-Konradsdorf, Candidal der letzteren Partei, sein Programm entwickelte, eine Schilderung gebracht, die bei allen vernünftigen Leuten große Heiterkeit, bei den Antisemiten selbst aber eine entschiedene Ernüchterung und Derschnupfung zu Wege gebracht hat. Man wird nicht sehr viel fehlgehen, wenn man annimmt, daß Herr Redacteur Georg selbst diesen schwer qualificirbaren Bombast zur Welt geboren hat, wenigstens wird es mehrseitig behauptet. Solche Schnurrpfeifereien machen bei unseren Bauern keinen Eindruck mehr. Am besten läßt sich dies durch Zahlen beweisen. Früher kamen eine zeitlang 78 Exemplare des „Reichsheroldes" hierher; heute sind es deren noch 23. Zahlen beweisen. Der freundliche Leser mag sich seinen DerS selber dazu machen. Die unausgesetzten Beschimpfungen verdienstvoller Männer anderer Parteien tragen schlechte Früchte. N. Nidda, 5. Juni. Im Saale deS Herrn GasthalterS Mengel dahier fand gestern Nachmittag unter dem Vorsitze des Herrn StadtrechnerS Mantel eine Wahlversammlung der freisinnigen Partei statt. Erschienen war der Candidat der letzteren Partei, Herr Landrichter Dove von Frankfurt, welcher sein Programm entwickelte. Herr Rechtsanwalt vr. Jung wußte in wohlgesetzter Rede den Herrn Candidaten in kräftigster Weise zu nnterstützen. Beide Herren hielten sich an die Sache und vermieden jeden persönlichen Angriff, waS bei den Zuhörern einen guten Eindruck hinterließ. Den Antisemiten und Socialdemokraten wurde, abgesehen von den Übrigen Ausführungen, die Haltlosigkeit ihrer Parteigrundsätze vorgeführt und nachgewiesen, daß sie für die Zukunft Deutschlands nicht die richtigen Parteien sein könnten. Wtr citiren nicht wörtlich, sondern dem Sinne nach. Die Der- sammlung verlies in durchaus anständiger und würdiger Weise. ES mögen etwa 80 Personen anwesend gewesen sein, davon gehörten wohl die Hälfte der freisinnigen Partei, die andere Hälfte den Nationalliberalen und Socialdemokraten an. Antisemiten wurden nicht gesehen, sie waren mit Redacteur- Georg aus Marburg und Herrn Köhler -Bettenhausen^ dem amisemitischen ReichstagScandidaten, aufs Land gezogen. Auf die Reden der beiden Herren näher einzugehen, verbietet der knappe Raum. UnS interessirte vorzugSwetse die Zurückweisung der Antisemiten und Socialdemokraten. Wte wir hörten, sollen die Herren Landrichter Dove und Dr. Jung noch am Abend nach Crtenberg gereist sein, um dorten der antisemitischen Versammlung, in welcher Dr. Böcke! zu erscheinen beabsichtigte, beizuwohnen. — Heute wurden hier die höhere Bürgerschule und die Kleinkinderschule geschlossen, weil die immer noch herrschenden Krankheiten, von denen eine Abnahme erhofft worden war, große Vorsicht wünschens- wcrth erscheinen taffen. VermncbUs. * Frankfurt a. M., 6. Juni. Die Hindernißrennen,. welche am 11. Juni, Nachmittags 3 Uhr, auf der Rennbahn am Forsthaufe abgehalten werden, versprechen einen sehr in» tereffanten Verlaus zu nehmen. ES kommen sechs Rennen, für welche 94 Meldungen gemacht wurden, zur Entscheidung. Darunter zwei Flach-, zwei Hürden-, ein Jagd- und zum Schluß die große Franksuner Subscription-Steeple-Chase mit einem Preise von 11,500 Mk., für diese sind die besten Steeple Chase-Pserde Deutschlands genannt, so Funny Face, Frondeur, Rosabella, Sardoine, Great Paul, Sandown, Dunkelmann, Pleuruicheuse.u. a. — Die- ist da» größte Hindernißrcnnen, welches bis jetzt in Frankfurt und Umgegend stattfand, und wenn je, so wird sich diesmal ein Ausflug nach Frankfurt lohnen. * Marburg, 6. Juni. Der bei uns so sehr beliebte und vielgcseierte Piston-Solist Herr Kümmel bei hiesiger Jäger-Capelle (ein geborener Lollarer) verläßt Marburg nun bestimmt in diesem Herbste und wird in dem Orchester beo Grotzherzoglick Hessischen HostheaterS zu Darmstadt al» erster Trompeter angestellt. Unter 38 Musikern, welche sich um die fragliche Stellung bewarben, wurde Herr Kümmel für obige Stelle auSersehen, gewiß das beste Zeichen der Anerkennung für dessen hervorragende musikalische Fähigkeiten. Obgleich wir ihn, dem wir so manchen musikalischen Genuß verdanken, nur ungern scheiden sehen, freut eS uni doch, ihm zu feiner neuen Stellung, die eine lebenslängliche ist, Glück wünschen zu können. * Weinheim, 6. Juni. Der Landwirth Hilpen von Sulzbach und dessen Frau, die gestern während eines Gewittere unter einem Baume Schutz gesucht hatten, sind vom Blitz erschlagen worden. ♦ Berlin, 2. Juni. Wir lesen in der „Wes. - Ztg." : Der Dermögensverfall des Kaffeehausbesitzers M. Bauer, der schon fast ein Jahrzehnt zuruckdatirt, ist jetzt durch eine „öffentliche Zustellung" auch zur Kenntniß weiterer Kreise gekommen. Bauer, der hier daS Safe Unter den Linden begründete und früher auch Pächter deS AuSstellungSparkei war, befaß noch mehrere Kaffeehäuser an anderen Platzen. ES fehlte ihm aber anscheinend die Ueberficht über all seine Geschäfte und Unternehmungen. Trotz der zum Theil sehr großen Einnahmen wurden den Lieferanten oft bedeutende Summen (geschuldet. So trat denn Herr Bauer zuerst den AusstellungSpark, eine wahre Goldgrube, an den Wiener Brauereibesitzer Dreher ab, gab bann seine auswärtigen Geschäfte allmählich auf und überließ zuletzt auch da» hiesige Zaf6 Bauer seinen Gläubigern, für deren Rechnung eS schon seit geraumer Zeit geführt wird. Jetzt klagt eine hiesige Kaffee- und Zuckerhandlung gegen Bauer auf eine Zahlung von Mk. 948.25 aus drei Wechseln. Da Bauer au» seiner hiesigen Wohnung „unbekannt verzogen" ist, muß nun die öffentliche Zustellung der Klage erfolgen. * Berlin, 6. Juni. In der großen Scheringschen Chemikalienfabrik ist Abends ein großer Brand aufr gebrochen. Er konnte gegen 11 Uhr auf die Hauptgebäude beschränkt werden. Mehrere Feuerwehrleute sind verwundet. * Wien, 6. Juni. Bon den Distanzgehern kamen heute Nachmittag 6 Uhr 18 Min. der Musiklehrer Keßler aus Petersdorf in Schlesien und der Berliner Heilgehilfe Greyi hier an. • Wien, 4. Juni. Bon den Distanzgehern, die am Montag früh Berlin verließen, ist als erster heute Nachmittag 4 Uhr 45 Min. ein sächsischer Schriftsetzer am FlortdS- dorser Start eingetroffen; al8 zweiter traf um 6 Uhr der Ingenieur Elsäffer ein. AuS Jglau wird dem „Wiener Fremdenblatt" unter dem 3. Junt geschrieben: Die beiden Vegetarianer, welche den Fernmarsch mitmachten, sind heute früh als die ersten hier angekommen; der eine ist ein Magdeburger, der andere, Schriftsetzer Peitz, ein Sachse. Die beiden gedenken Sonntag Abend in Wien einzutreffen. Bei ihrem Einzug in Jglau hielten sie, trotz der großen Strecke, die sie bereits zurückgelegt hatten, dennoch ein scharfes Tempo ein. Beide strahlten förmlich vor Freude über den Sieg „ihrer Sache", daS ist der vegetarianischen Lebensweise. Der Sachse hat heute, al» er den um diese Zeit schon belebten Marktplatz von Jglau durchlief, lebhafte Aufmerksamkeit erregt. Er ist ein kleiner, schmächtiger Mensch, am Arm trug er die weiße Erkennungsbinde des DiftanzgeherS, in der zusammengeballten Faust seinen gesammten Mundvorrath, der au» einem Apfel besteht, und ein Taschentuch. Aus seinem ganzen sonstigen Marsch hat der Ferngehei: nicht» al» einen derben Stock benutzt; er trug keinen Ueberrotf, keinen Mantel, keinen Schirm, kurz nicht», wa» man gewötnlich bei einem Touristen vorau»- setzt. DaS Wollhemd und der Rock de» Sachsen waren weit geöffnet, so daß die Brust frei der Luft ausgesetzt war. Dieser biedere Wanderer au» dem Sachsenlande nährte sich, wie er selbst sagte und wie auch die Radfahrer bezeugen, die ihn von Berlin au» bi» hierher begleitet haben, von nicht» al» zwei Aepfeln und einem Stückchen Brod täglich. Dabei lief er nahezu achtzehn Stunden täglich, schlief an 6 Stund« und hielt nur dann und wann Mittag» em halbe» Stündchen Rast. s «f» S?*?1 e h" ''Wien h9'1’111 >«4 v> W1 ®ie mh M X?'' N * Dn. ÄS« ’w« J ter. ESiL ttaaS* ■”*‘äS L" fr w frr «fiwmel bei hitfifltl irb Ä*8 ™ ’ ,'" d-«O-«er bei »’M* ali ,r 38 Musikern, welche sich », wurde Herr flümmcl 3’B beste Zeichen der Zagende musMstchr Ä= « so manchen MstKlischw beiden sehen, freut es urj / die eine lebenslängliches er Landwmh Hilpm^i ern während eines Gewws It halten, sind bom $ ; esen in der „Wes.-Ztg.". » Kaffeehausbesitzers «hrzehnt ^uriidbatirt, isi jetzt auch zur Kenntnis weiterer 'öaö Safe Unter ten Hinten er teS ftubfteßungtyatftf iu\« an anderen r WW Arn all. Mr Trotz der zum Thril sehr Lieferanten ost btöeuttnbe denn Herr Bauer zuerst > Goldgrube, an den Wiener dann seine auswärtigen Ge«1 ich zuletzt auch das hiesige für deren Rechnung es schon cd. Jetzt klagt eine hiesige en Bauer auf eine Zahlung sein Da Bauer aus seiner erlogen" ift, ™6 «™ iic erfolgen. m großen ScheringM n ,r«»-r Stanb Mr auf bie H-H>M „twelW s'"° “«"* bet „b btt Miner W* "“KÜSS'" MW™ -n Sachse- Dir kreude über Sachsk tzfass-i Mdfapr * nA lch°',.jttt habe"/,.7 ?r,eL Brod "b ß'AliB rs*s***\ Mit einer verächtlichen Wendung des KopseS nach rückwärts meinte der sieghafte Ferngeher: „Den Fleifcheffern da hinten iß schon damisch heiß, sie sind weit rückwärts !" Die Schuhe des Sachsen waren noch ganz fest in ihrer „Form", was, wie man glauben sollte, für die sächsische Schuhmacherkunst ein besonders ehrendes Zeugniß ift. Doch die Sache verhält sich nicht so einfach: der Vegetarianer lief nämlich zumeist barfuß. Peitz legte den Weg Berlin-Wien in 7 Tagen 1 Stunde 34 Minuten zurück- beim Distanzritt gebrauchten die schnellsten Pferde drei Tage. Uebrigens hat Eliäsier gegen den Peitz proteftirt, da Letzterer gegen die getroffene Marschordnung schon vor 4 Uhr Morgens aufgebrochen fein soll. Ist der Protest begründet, so wird Eisäffer Erster. — Nachmittags 3 Uhr 5 Min. kam am Start in Floridsdorf an der Wiener Ingenieur Neuhaus, dann 6 Uhr 52 Min. ein Student auS Berlin, der anonym bleiben will, 3 Minuten später Rentier Goldbach (Berlin), ein 43jähriger Mann- Dr. Heller telegraphirte aus Jglau, daß er den Distanzmarsch wegen einer Fußverwundung aufgebe. Auch der Naturmensch Drütschel telegraphirte, daß er in Folge geschwollener Kniee den Marsch aufgebe und mit der Eisenbahn in Wien eintreffe. * Eltville, 3. Juni. Zu dem hier stattgefundenen Saalei n stürz wird Folgendes gemeldet: Vor einigen Jahren hatte Herr Hotelbesitzer Emmel („Mainzer Hos") in seinem Garten einen Saal errichten lassen, der jedoch ziemlich klein war. Ueber dem Saal befand sich eine Mansardenwohnung, in welcher der penfionirte Bahnwärter L. Butz und dessen Schwiegersohn, der Eisenbahnarbeiter Deckhaus mit Familien wohnten. Um den Saal zu vergrößern, ließ Herr Emmel einen größeren Anbau errichten. Zu diesem Zwecke war die hintere (Backstein)-Mauer durchbrochen worden, so daß daselbst nur noch zwei als Pfeiler dienende Mauerreste stehen blieben. Ueber diese Mauer wurden als Stütze für den neuen Saal eiferne Schienen von 45 Zentimeter gelegt. Die Zeichnungen waren von der Baubehörde geprüft und der im Rohbau fertig- gestellte Neubau war von der Behörde bereits revidirt und genehmigt worden. Die Ausführung des Baues war ganz nach Vorschrift geschehen. An dem Unglüäsabend kurz nach 6 Uhr, als gerade Schreiner und Tüncher im Saale beschäftigt waren, gaben die obenbezeichneten Mauerpfeiler unter der Last der Schienen und des Daches nach und beide Säle (der alte wie der neue) stürzten nach der Mitte zu ein. Die Arbeiter konnten sich fast alle noch schnell retten. Ein Schreiner (Ditter von hier) wurde verschüttet, ebenso wurde der Bahnwärter Butz mit Frau und Tochter (Frau BeckhauS) milberfdjüttet. Am schlimmsten erging es Fräulein Emmel und dem Dienstmädchen. Beide waren in der im Souterrain des alten Saales befindlichen Waschküche beschäftigt, als fie das Schreien und Tosen über sich hörten. Erschrocken eilten sie hinaus und wurden von den herabstürzenden Trümmern verschüttet. Die schnell alarmirte Feuerwehr konnte alle Personen, wenn auch schwer verwundet, lebend herauS- schaffen. Das Dienstmädchen hat Schädelbruch und ein bis zur Unkenntlichkeit zerquetschtes Gesicht davongetragen und wird wohl bald sterben. Fräulein Emmel hat zwei Beinbrüche und eine Kopfwunde davongetragen, ihr sollen beide Beine abgenommen werden. Herr Butz ist an der Brust schwer getroffen, ebenso Frau Deckhaus. Frau Butz und der Schreiner Ditter sind etwas minder schwer verwundet. Den Bauführer soll kein Verschulden treffen. * Ein kleines Familieudrama spielte sich in Frankfurt ab. DaS alte Schwanenpaar der dortigen Anlagen hatte kürzlich Nachkommenschaft erhalten. Eins der sechs Jungen mußte nun den Zorn des gestrengen Herrn Papa in höchstem Maße erregt haben, denn dieser züchtigte das Kleine derartig, daß es bald seinen Geist aufgab. Kurze Zeit darauf verschied aber auch, mitten im Wasser, der Schwanenvater selbst und zwar, wie ärztlich festgestellt wurde, in Folge eines Herzschlages. Wahrscheinlich hatte er sich feine Miffethat und den hierdurch verursachten Tod seines Sprößlings sehr zu Herzen genommen oder sich bei der Züchtigung zu sehr aufgeregt. * Von Stufe zu Stufe. Im Landkrankenhause zu Schmalkalden starb vor einigen Tagen der ehemalige königlich württembergische Oberfilieutenant M. Infolge unglücklicher Verhältnisse und wohl auch durch eigene Schuld war er von Stufe zu Stufe gesunken und zuletzt beim Eisenbahnbau als Streckenarbeiter beschäftigt. * Neuester Londoner Ehic. Wie vor Jahren die Herren von dem lästigen Handschuhzwang befreit wurden, so kommt jetzt die Kunde aus London, daß die Damen der Aristokratie eS für den höchsten Chic erklären, ohne Handschuhe auf der Straße zu erscheinen und Handschuhe nur noch für Visiten und Kirchenbesuch zulässig sind. Die Handschuhfabrikanten dürften freilich über diese neueste Modelaune weniger erbaut sein. Unixxrfität» - Marburg, 6. Juni. Von der Universität. Nach der vorläufigen Feststellung der Zabl der Studirenden auf unserer Universität im Sommer-Semester 1893 sind in diesem Semester immatrikulirt 418 Studenten, verblieben aus dem W.-S. 1892/93: 523, sodaß die Zahl der Studirenden z. Z. 941 beträgt. Die evangelisch-theologische Facultät zählt 154, die juristische 223, die medicintsche 254, die philosophische 340 Hörer. Hierzu diejenigen, welche mit Eilaubntß des Rectors Vorlesungen hören: 30. Die Gesammtzahl der Berechtigten ist mithin 971. Eingesandt. ES wird mir mitgetheilt, daß in der gestrigen socialdemokratischen Versammlung behauptet worden ist, ich fei anwesend und wage den Rednern nicht entgegenzutreten. Die Herrm Socialdemokraten wisien sehr gut aus den Versammlungen in Dollar und Wieseck, daß ich mich vor ihnen nicht fürdjte; allen übrigen Wühlern aber tbeile ich mit, daß ich gestern Abend in Sderstadt uud Grüningen ge sprachen habe und deshalb unmöglich hier im Leib'schen Saale gewesen sein kann. Ich glaubte auf diese Weise, meinen Abend nützlicher und für unsere Sache ersprießlicher zu verwenden, al» durch Anhören einer Rede, die mir Neue« nicht bringen konnte und bei den meisten der wahlberechtigten Zuhörer einer Widerlegung nicht bedurfte. Kietzen, 6. Juni 1898. Dr. Fuhr, Rechtsanwalt. M '.■■■==!-----L - ... .... '■T'JT. T- II J. .1 JEM» Am 11. Juni er., Nachmittags 3 Uhr Grosse Hindernissrenuen zu Frankfurt am Main auf der Rennbahn am Foryha«-. 0 Rennen mit 94 Meldungen, darunter: Großes Hürdenrennen Preis Mark 4000. Große Frankfurter Subscriptions-Steeple Chase Mark 11500. 1. Tribüne Mark 6, Damenkarte Mark 4, 2. Tribüne Mark 1.50, Stehplatz 50 Vfg., Wagenkarten Mark 6. [6113 Temperatur der Lahn und Luft nach Reaurnur gemessen am 7. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr : Wasser 14'/,. Lust 17 Grad. Rübsamen'sche Badeanstalt. Lanolin •Toilette-Cream- Lanolin der Lanoliotabrik, Martiaikenfelde bei Berlin Vorzüglich »ur Pfleg- ber Haut. __ ee - auf iReinfialtung und Bc- Vorzualicn deckung wunder $autftea«n und Wunden. echt Unrriinlinh «Ur Erhaltung guter Haut, de° ^erSchijtti6*" vorzugucn fonbrt(Sbcl tltinen ftin6trn. Zu haben in Zinntuben ä 40 Pf., in Blechdosen & 20 u. 10 Pf. in der Sirschapothele, in der Pelikanapothere und in der Engel - UniverfttLtSapothete, sowie in den Drogerien von Beemer & Krumm, von EmU Atschbach und von Otto Schaaf. [1732 Versteigerung. Dienstag den 13. Juni l. I., von Morgens 87« Uhr an, soll in der Wohnung des verstorbenen Gerhardt Schön II. dahier dessen Nachlaß, bestehend in 3 Kühen, 11 Stück Hühnern, 7 Stück Gänsen, 2 Wagen, 1 Pflug, 2 Eggen, 1 Fuller- schneidmaschine, 1 Fruchtmühle, 1 Dreschmaschine mit Göpelwerk, ca. 12 rm Buchenholz, ca. 240 Liter Branntwein verschiedener Sorten, 1 Kleiderschrank, 1 Bett und sonstige Mobiliargegenstände, Haus-, Küchen« und Wirthschastsgeräthfchüften meist« bietend versteigert werden. Staufenberg, am 6. Juni 1893. Großh. Ortsgericht Staufenberg. _________Stephan.______5131 Bekanntmachung. In dem Concurs über das Vermögen des Mofes Grünewald in Lollar soll Schlußoertheilung erfolgen. Der verfügbare Massebe- fftand beträgt 681,50 Mark. Nach Lem auf der GerichtSschreiberei Großh. Amtsgerichts Gießen niedergelegten Verzeichniß sind 12,391.10 Mark Nicht bevorrechtigte Forderungen zu Lerücksichtigen. Auf dieselben ent« stallen sonach 5ya %. [5149 Gießen, den 6. Juni 1893. I. Bocck, Concursverwalter. Bekanntmachung, betreffend Verwerthung der Gras« Nutzung von den Wieseckböschungen, Wegen rc. Die rubricirten Gras« und Klee- Nutzungen sollen Montag, den 12. d. Mts. versteigert werden und zwar: -ß. Vormittags 9 Uhr mit Zusammenkunft am Neuen- wegerthor von den Wiefeck- boschungen, sowie die Kleenutzung von zwei Grundstücken am Wismarerweg und von Grundstücken auf dem Seltersberg. b. Nachmittags 2 Uhr im Saale des alten Rath- haufes die Grasnutzung von den städtischen Wegen. Gießen, den 7. Juni 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. [5137 Oeffentliche Aufforderung. Ansprüche an die unten mit Flur und Nr. bezeichneten, den beibemerkten Namen in den Grundbüchern zugeschriebenen Liegenschaften, die theils veräußert, theils überschrieben werden sollen, sind so gewiß binnen 4 Wochen vom Erscheinen in den Blättern gerechnet, dahier vorzubringen und zu begründen, als sonst die vorliegenden Verträge bestätiat, die Beschränkungen gelöscht und die Einträge in die Mutationsverzeichnisse verfügt werden. I. Gemarkung Allendorf a. d. Lda. Vorm Namen: Schultheiß Henkel zu Nordeck: XIV/68. Vorm Namen: Heinrich Krieb und Frau, geb. Pfeiff, zu Gießen: V/77. Vorm Namen: Matthäus Kormann zu Nordeck: XIII/5. Vorm Namen: Abraham Grünewald: 1/144.11/300. XI/229a. XIII/126. II. Gemarkung Annerod. Vorm Namen: Heinrich Kröck: 1/52. 445. 459. 489. 516. 648. 701. 745. 873. 882. 11/112. 227. 259. 397. 498. 550. 700. 815. 906. 941. 943. 944. III/206. 298. 312. 317. 318. IV/182. 201. 261. 370. 424. 803. V/17. 27. 224. 323. 372. 497. 501. 532. 533. 599. VI/85. 365. 371. VII/73- III Gemarkung Beuern. Vorm Namen : Kaspar Wißner I.: 11/258. VIII/166. IX/325. 403. X/1158. IV/406. XVIII/270. Vorm Namen: Philipp Stein II.: VI/305. 306. Vorm Namen: Philipp Stein II. und Frau Elisabeths Katharina geb. Schomber: 1/602. IV. Gemarkung Daubringen. Vorm Namen: Gotthard Euler und Wilhelm Euler, Kinder II. Ehe des Ludwig Euler: 1/399. V. Gemarkung Gießen. Vorm Namen: Heinrich Kröck zu Annerod: XLVIII/49,3. VI. Gemarkung Großen-Bufeck. Vorm Namen: KaSvar Wißner I. zu Beuern: V/530. VII. Gemarkung Groffen-Linden. Vorm Namen: Johannes Bork und Frau, geb. Ohly, zu Hörnsheim: X/5. 41,3. Vorm Namen: Johannes Schmidt II.: 1/477.111/5,3. IV/4. 702. XII/483. VIII. Gemarkung Lang-Göns. Vorm Namen: Johannes Lang III. und dessen Ehefrau, geb. Müller: VII/290. IX. Gemarkung Leihgestern. Vorm Namen: Georg Will, Veth. Eid.: XVDI/584,/2- Vorm Namen: Joh. Peter Faber V. und Frau, geb. Krick: VII/53. XVIII/998. 999. Vorm Namen: Balthasar Waldschmitt Wittwe, Katharine geb. Krick: V/334. VLU/13. Vorm Namen: Paulus Gibb, Adam Sohn: V/378,5. 207. XV/37. X. Gemarkung Mainzlar. Vorm Namen: Konrad Schön und Ehefrau, geb. Becker: 1/26. Vorm Namen: Heinrich Spaar I. und Frau, geb. Spaar: IV/524. XI. Gemarkung Staufenberg. Vorm Namen: Heinrich Spaar erster und Frau, geb. Moos, zu Mainzlar: X/78. Gießen, den 6. Juni 1893. 5127 Großherzogliches Amtsgericht. Fresenius. Dörr. Vorficht beim Einkäufe von Zacherlin, (dieses staunenswert!! wirkenden Mittels gegen jederlei Insecten). Kunde: „ .... Warum reichen Sie mir denn offene» Insectenpulver 1t • • Ich bade doch „Zacherlin" verlangt und solches rrifttri bekanntlich mit in Flaschen! — Offene- Pulver nehme ich nicht an ...., denn ich weiß gar gut, daß es blos ein arger Mißbrauch des mit Recht gerühmten Ramms „Zacherlin" ist, wenn gewöhnliches Jnfectenpuloer in Briefen, Düten oder Schachteln für „Zacherlin" ausaegeben wird. — Entweder geben Sie mir eine versiegelte Flasche mit dem Namen „Aacherl*--oder mein Geld retour. Jrreführ en lasse ich mich nicht!!" Verkaufsstellen: In Hießen bei Anhkach chroßen-Ainde« Hrünberg Aeröorn Lauvach Lang-Äöns ^ich Manheim Schotten Äehkar Herrn Gart Aieker. „ Otto Schaaf, „ Heinrich Wassack). „ Aenuer &. Jirnmm, „ August Aalt. „ 2acob Steinhäuser. „ A. 2M. „ tz. Laberkoms Dachfotger. „ A. PoeniL. „ (Mio Jeteffer. „ cheorg Aeöv. „ Heinrich Aimmer 2Blw. „ ?Y. A. Weiß. „ S. Aaufmann's Söhne. „ A. Bergauder. 3362 Bekanntmachung. Wegen Reparatur einer Brücke ift für den Fuhroerkehr der Vicinalweg zwischen Waldgirmes und Dorlar vom 12. bis 16. ds. Mts. gesperrt. Waldgirmes, den 5. Juni 1893. Der Bürgermeister: 5123_________Bernhardt. Abbruchs-Versteigerung. Donnerstag de« 8. Juni, Nachmittags 2 Uhr, soll hinter der alt n Stadtkirche in dem ehemals BourgeoiS- schen Hause eine Parthie alteS Brenn« und Werkholz meistbietend gegen Baarzahlung versteigert werden. [5126 Ieikgeöotenes. ML Schlachthaus. Freibank. [5124 Heute und morgen: Ochfenfieifch, nicht ladenrein, per Pfd. 48 Pfg. Gartenkies und -Sand kann auS meiner Kieskaute an der Kreis- straße (Leibgeflerner Weg) täglich abgefahren werden; auch kann derselbe geliefert werden. [5147 I Nickel, Licherstraße 5. । i Kathreiners Kneipp-Malzkaffee /bester Kaffeezusatz. _____PATJMT1RT______' £/i e «Or zur durch eiccn v Äu^n d zu toitgtn. Der Di länm zugehen iu leisten. Tie Aufs Liegmeister - rung nicht, so zu wenden, nöchigeaM toirb. Der Ls von ihnen bei tvcldcm unter find. ■ Küche, sofort oder später ,u vermiet-« durch den Soncursverwalier I. Wallthorftratze 18. Louis Lind Kirchenplatz IO empfiehlt als anerkannt vorzügliche Biere: Brauerei Hildebrand. Pfungstadt: Käiferbräu per Fl. 25 Brauerei Textor, hier: la. Exportbier per Fl. 22 H, la. Lagerbier „ „ 18 „ Jede» Cttantum frei in» San» 480 200 439 1500 2624 66 408 in der Ziirstlichen Oberförstern Hungen Diftrict Landheege. Dienstag den 13. d. Mts., Vormittags 10 Uhr: 6,10 fm Eichen Lohstangen | 4825 Eichen-Lohwellen. Zusammenkunft bei Nr. 1, Deg Gambach-Langgdn». Hungen, den 7. Juni 1893. 5155 Ziegler-Stege, Oberförster. Pelikan-Apotheke. churzgepstückte Kamillen werden in Ansgekämmte Haare kauft ch. Plant, KaplanSgaffe 2. [502 In allen vorkommenden Ela[erarbeiten, sowie im Einrahmen v. Bildern, Haussegen, Brautkränzen und Tpiegeln empfiehlt sich ganz ergebens! bei prompter und billiger Ausführung die Glaserei von Chr. D. Fillmann, Donnerstag den 8. Juni: 1. 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