1893 Donnerstag den 7. September Nr. 210 Amts- und Anzeigeblatt für -en «reis Giefzen Hratisöeitage: Gießener AamitienMtter Re Comite. ember. WÄ »; D°'n° Mnck-n wirst Du nun wohl dir .angst- Z-i. mit Dir Jungen Innabm t von An-rigkn zu der Nachmittag« für dm folgenden Lag rrscheinmden Nummer bi« vorm. 10 Uhr Der OUt«»" Anzeiger erfdjfint täglich, grü Nu-nahme de« Montag« Die Vietzener M«mtrie»v ltlter Bcrbm dem Anzeiger Wöchentlich dreimal d «gelegt. :übel e Klassen höher; rilligen, für faire Schulexam ert sind, ist eine ’erschiedenen Ab- Beruf ausbildea stand. Der lange Premierlieutenant v. Borgenstein dagegen, der sich durch große Gemüthsruhe auszeichnete, zwirbelte mit den feinen weißen Fingern den langen blonden Schnurrbart und meinte gemächlich, den Delinquenten mit dem Monocle Was, Du Millionenhund, Du willst mir wohl Comödte Vorspielen? Noch niemals habe ich in meiner Compagnie einen schußscheuen Mann gehabt -— ich glaube gar, Du willst jetzt diese Mode einsühren — na, Kerl, gnade Dir Gott, abgegeben, als Höppner das abgeseuerte Gewehr fallen ließ, während er selbst seiner ganzen Länge nach zu Boden sturzre. Verwundert blickte Kulicke seinen Liebling an, doch schon hatte sich derselbe, sein Gewehr ergreifend, wieder von der umfällt!" Der Befehl des Hauptmanns wurde pünktlich ausgefuhrt und fünfzehnmal erscholl der Klang von Höppners Gewehr, ebenso oft aber stürzte der feuernde Schütze zu Boden, um sich dann jedesmal wieder zu erheben. Unteroffizier Kulicke war sprachlos vor Entsetzen, da ihm von seinem vielgerühmten Höppner jetzt eine so fürchterliche Blamage bereitet wurde, der hinzugekommene „Spieß rang verzweifelnd die Hände, während Hauptmann Rudhardt kirsch- roth vor Wuth wurde und vergeblich nach Luft schnappte, um seiner Entrüstung über einen so unerhörten Vorgang den gebührenden Ausdruck zu verleihen. Die Compagnieoffiziere näherten sich mittlerweile der von Kulicke, Höppner, dem Hauptmann und dem Feldwebel gebildeten Gruppe und auch die gesammten Mannschaften drangen unwillkürlich heran, war es 'doch ein ganz außerordentlicher Vorgang, der sich soeben abspielte. Endlich hatte der Compagniechef die Sprache wieder- gefunden und mit wuthkreischender Stimme schnaubte er nun den unglückseligen Höppner an: ieck bem Hfl i. Frau, i 751d‘1 Birrtkljähngcr A5on«rmeatspr«t», 2 Mark 20 Pfg. mit Bringrrlohn. Durch dir Post bczoH« 2 Mark 50 Pf». Rrdactton, Lxprditt»» und Druckerei: SchotSr«tze^r.7. Fernsprecher 51. itl a. M., I». herurngetragen haben !" Der Hauptmann gestikulirte in größter Erregung mit seinen dicken Händen vor dem Gesichte deS Missethäters hin Boden. ! und her, indeß die hochrothe Gesichtsfarbe des Offiziers schon Diesmal hatte der Herr Compagniechef, Hauptmann , Stich ins Bläuliche erhielt und die Zornadern an seinen Rudhardt, welcher bei diesem erstmaligen Feuerexerziren der f(ttooacn bo| jede Secunde ihr Platzen zu befürchten jungen Mannschaften seiner Compagnie mit anwefeno war, n k <«««» sRrpmi<,rrif>ntf»nnnt v. Roraensiein dagegen, den Vorgang bemerkt. Rasch kam er auf den Zug Kulickes zu und fragte, auf Höppner deutend, ob dem Manne etwas zugestoßen sei, währenddesien sich der Rekrut aber schon wieder aufraffte. Kulicke rapportirte den Sachverhalt und Hauptmann Rudhardt stellte sich nun breit vor unseren jungen Freund hin, ihn mit den Worten andonnernd: „Was, Du Urian, Du scheinst wohl das Schießen nicht vertragen zu können? Na warte, mein Goldsohn, diese Abneigung werde ich Dir gleich austreiben! Unteroffizier Kulicke," fuhr der Gestrenge fort, sich an den Angeredeten wendend, „laffen Sie den Mann aus dem Gliede treten und ihn so lange sein Gewehr abfeuern, bis er nicht mehr deutschen Theile des Reiches gewiß nicht schöner ausgefallen wäre. Wenn man erwägt, daß gerade in der lothrtn^schen Hauptstadt die Protestbewegung gegen die Zugehörigkeit Elsaß- Lothringens zum neuen Deutschen Reiche ursprünglich den festesten Rückhalt besaß und wenn man weiter den Umstand in Betracht zieht, daß die französisch sprechenden Bewohner dieses westlichsten Gebietes der Reichslande gegenüber ihren deutschen Landsleuten noch immer die Mehrheit bilden, so kann die dem Schirmherrn des Reiches in Metz und Umgebung gewordene freudige Ausnahme in Altdeutschland nur um so größere Genugthuung Hervorrufen. Offenbar bekundet die festliche und enthusiastische Begrüßung, die dem Kaiser jetzt in den ehemaligen Domänen des elsaß-lothringischen Protestler- tbumes zu Theil geworden ist, einen fortschreitenden Aufschwung des deutschen Gedankens auch in diesen Bezirken der Reichslande, auch hier lebt man sich also immer mehr in die neuen Verhältniffe hinein. - Eine bemerkenswerthe Kundgebung des Kaisers hat bereits der erste Tag des Aufenthalts des Monarchen in den Mauern von Metz gezeitigt. In seiner Erwiderung auf die Ansprache des Bürgermeisters Halm bezeichnete der Kaiser Metz als einen Eckpfeiler der militärischen Macht Deutschlands, der zugleich den Frieden Deutschlands, ja Europas stützen sollte, auch versehlte der hohe Herr nicht, zu betonen, wie sehr die Sicherung des Friedens ihm am Herzen liege. — Am Dienstag haben im Reichsschatzamte zu Berlin die Conferenzen der Commissare der Bundesstaaten zur Feststellung der Steuervorlagen, welche in ihren Grundlagen auf der Frankfurter Finanzministerconferenz ver- einbart worden sind, begonnen. Zunächst werden die Borschläge über die Tabak- und die Weinsteuer Gegenstand der Berathungen bilden. Ueber die Ergebnisse derselben wird man hoffentlich bald Näheres erfahren. — Der neugewählte bayerische Landtag ist aus den 28. September einberufen worden. Da in der neuen Abgeordnetenkammer die Centrumspartei nicht mehr die absolute Mehrheit besitzt, so dürften sich bald merkwürdige parlamentarische Constellationen ergeben. — Ueber das Befinden des Fürsten Bismarck waren letzter Tage in Berlin recht ungünstige Gerüchte ver- Erde aufgerafft und war an s......... . « - Neuem erscholl jetzt das Commando des Unteroffiziers, wieder krachten die Gewehre und abermals lag Rekrut. Höppner am Alic Annoncen-Bureaux deS Ja- und Auslandes ntbmoi Anzeigen für den „Gießenrr Anzeiger- mtgrgen. er Seile aufsBs dne Desgl. feinst )ognae .3; Cdobtr. ; 'EreugMe iuc:- Wtr, für biteuct ium 16. Cttebtt 'oHrd)Ä MUbadm. SÄ’* wim**, gt, s». ;Slw* ÄS5ö"*iii »aeM, äS*»** ?5’ LUthätigkeit | )>k-l 7 auBZu. P^nliche ' “ ' ldhehen.An. breitet. Denselben wird indessen durch private Berichte auS Kissingen widersprochen- denselben zufolge befindet sich der Altreichskanzler wieder auf dem Wege der Erholung von seinem jüngsten JschiaSansalle. Wenn die Besserung anhalt, soll noch in der laufenden Woche die Abreise deS Fürsten nach Varzin erfolgen. — Die Zahl der Cholerakranken in Berlin hat sich leider seit Samstag vermehrt — sie betrug heute Mittag acht und zwar befinden sich darunter drei männliche und fünf weibliche Personen. Der alte Bestand deS städtischen Krankenhauses in Moabit, der sich am SamStag auf nur zwei Personen bezifferte, ist durch die Einlieferung von drei Kindern, eines Knabens und zweier Mädchen, auf fünf erhöht worden. Die Kinder gehören der Buchbinderfamilie Schuster aus der Andreasstraße an, aus welcher bekanntlich drei an asiaiilcher Cholera erkrankte Mitglieder — di- Frau und zwei hinter — in daS städtische Krankenhaus am Friedrichshain eingeliefert worden sind, wo sie sich noch in Behandlung befinden. Die beiden älteren Fälle aus dem Moabiter Krankenhause betreffen den Knaben Martens, der bekanntlich in den Nordhafen gefallen ist und sich dort inficirt hat, sowie die eine der Stieftöchter des SchiffSelgenthümers Pinnow. Die constatirte Zunahme an Cholerafällen bietet insofern, Nichts Beunruhigendes, als die neuen Fälle lediglich die Familie Schuster betreffen und vorauszusehen waren. Neue beunruhigende Krankheitserscheinungen sind nicht aufgetreten. Das Moabiter Krankenhaus hat allerdings einen Zuwachs von zehn neuen Beobachtungsfällen zu verzeichnen, indeß sind auch wieder aus dem alten Bestände drei Personen als unverdächtig ent- laffen worden. — Ueber den Stand der Cholera innerhalb Deutschlands meldet der „Reichsanzeiger": In der Zeit vom 1. bis einschließlich 4. September sind dem Kaiserlichen Gesundheitsamt sieben neue Cholerafälle gemeldet worden, welche sich Vertheilen wie folgt: Weichselgebiet: 0. Berlin: 5 Erkrankungen (3 weitere Kinder und eine Schlasstellen- mietherin, die bereits früher erkrankte Frau Schuster, ferner ein Knabe, welcher in den Nordhafen gefallen war). Rhein- gebiet: 2 Todesfälle in Meiderich (Ruhrorter Hafen), — beide Fälle von einem aus Rotterdam kommenden Schiffe in Augenschein nehmend: „Hm, merkwürdige Spezies das, mir wirklich auch noch nicht vorgekommen, höchst merkwürdig!" Der „Spieß" seinerseits begnügte sich damit, dem schutzscheuen Manne vernichtende Blicke zuzusenden, Kulicke aber schüttelte fortwährend den Kopf, er konnte es noch immer nicht faffen, daß sein geliebter Höppner mit einem Male aus der militärischen Art geschlagen sein sollte. Mittlerweile war beim Hauptmann der höchste Aerger etwas verpufft, ja, eS überkam ihn plötzlich ein gewisses Mitleid mit einem solchen Jämmerling, der so schrecklich nervös war. Indessen, curirt mußte der Mann um jeden Preis von seiner Nervosität werden und zwar ohne Zögern, daS stand bei dem Haupt- mann fest. Er warf einen Blick auf das Exerzierterrain,.daS im Westen von einem kleinen, aber ziemlich tiefen Flüßchen begrenzt wurde, über welches vom Exerzierfelde aus ein schmaler geländerloser Steg nach dem jenseitigen Ufer führte- schnell hatte der Hauptmann seinen Entschluß gefaßt. „Musketier Höppner," befahl er, sich wieder zu Kulicke wendend, „hat sofort nach jenem Steg zu rnarschiren, sich aus denselben zu stellen und sein Gewehr dann abzufeuern. Sie bleiben dicht hinter ihm, Unteroffizier Kulicke, Sie paffen auf, daß sich der MuSjeh richtig mitten auf den Steg hinstellt. Ich denke, wenn der Drückeberger dann sieht, wie verdächtig tief das Wasser dort ist, da wird er es schon unterlaffen, noch einmal seinen sträflichen Purzelbaum zu schlagen. Vorwärts marsch^!" (Schluß folgt.) Hichener Anzeiger Kenerat-Unzeiger. Feuilleton. Wie rnier das Schießen nicht vertragen konnte. Humoreske von Benno Neuendorf. (Nachdruck verboten.) DaS In der Kreisstadt C. garnisonirende Infanterie- Regiment hatte sein jährliches Rekrutencontingent erhalten und Tag für Tag ging es nun auf dem geräumigen Kasernenhose an das Drillen der neugebackenen Vaterlandsvertheidiger. Natürlich behauptete jeder der Herren Exerziermeister, daß gerade ihm die nichtsnutzigste Schwefelbande und „die dümmsten Kerle" von jungen Mannschaften zugefallen seien, in welchen Behauptungen namentlich der Unterosfizier Kulicke von der achten Compagnie „groß" war. Wenn man diesem würdigen Manne hätte glauben wollen, so wäre es leichter gewesen, einem Orang-Utang einen strammen Parademarsch einzuüben, als den seiner Sorgfalt anvertrauten Rekruten die Bedeutung von „halbrechts" und „halblinks" beizubringen, und nach feinen Versicherungen würde einPapua-Neger den Mechanismus eines Gewehres weit eher begreifen, als die meisten der ihm zugetheilten angehenden Vaterlandsvertheidiger. Nur von einem der Rekruten, deren Ausbildung dem Unteroffizier Kulicke oblag, sprach letzterer mit einem gewissen Stolze und einem unverkennbaren väterlichen Wohlwollen, es war dies der Rekrut Höppner, ein hübscher, kräftiger Bursche mit einem auffallend intelligenten Gesichtsausdruck. In der That ver- diente Höppner das Lob, welches ihm sein Jnstructeur vor versammeltem Kriegsvolke regelmäßig zu spenden pflegte, auch vollkommen, denn mit bewundernswerther Präcision vollzog Höppner die commandirten Griffe, Schwenkungen u. s. w. und die einzelnen Bestandtheile eines königlichen Dienstgewehres konnte er gleich nach der ersten JnstructionSstunde wie am Schnürchen aufzählen - auch in seinem ganzen sonstigen Verhalten gab Höppner nicht zur geringsten Klage Ber- anlaffung. Schließlich waren die neu eingestellten Mannschaften der achien Compagnie in ihren Uebungen aber doch so weit gekommen, daß mit dem Exerziren im Feuer begonnen werden konnte. Noch einmal wurden die schon hundertmal gegebenen Anweisungen den Leuten vorgekaut, worauf dann die verschiedenen Zugführer das Commando „Feuer!" ertönen ließen. Kaum hatte Unteroffizier Kulicke dieses Commando Amtliche* Theil. Gießen, den 5. September 1893. Betr.: Die Ausführung der allgemeinen Bauordnung. DaS Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grosth. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Nach 101 Absatz 4 der Ausführungsverordnung vom 1. Februar 1882 ist uns durch Sie von der erfolgten Rauhbaurevision genehmigungspflichtiger Bauten und der Feuer - vngsanlagen Anzeige zu erstatten und dabei zu bemerken, ob die Ausführung vorschriftsmäßig erfolgt ist, oder ob und welche Anstände sich bei der Revision ergeben haben und binnen welcher Frist der Bauherr diese Anstände beseitigen will. Da bezüglich einer großen Anzahl von Bauwesen, deren Revision nach Mitteilung der Bezirks - Bauaufseher bereits erfolgt ist, Ihre nach Vorstehendem zu erstattenden Berichte noch nicht eingelaufen sind, erinnern wir Sie an alsbaldige Vorlage derselben. v. G a'g e r n. Bekanntmachung, betreffend den Viehmarkt zu Hungen am 18. September 1893 Wegen Bestehens der Maul- und Klauenseuche in Hungen und Langd muß die Abhaltung des auf den 18. September d. Js. anberaumten Hungener Viehmarktes einstwellen untersagt werden. Gießen, den 5. September 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern.___________________ Deutsche- Reich. Berlin, 5. September. Kaiser Wilhelm hat bei seinem Erscheinen auf lothringischem Boden sowohl Seitens der Metzer Einwohnerschaft als auch bei der ländlichen Bevölkerung des Metzer Kreises einen so herzlichen und begeisterten Empfang gefunden, wie er auch in einem alt- . Kübel. iuser stammend. In den Tageszeitungen werden manche Fälle von verschiedenen Orten gemeldet (z. B. der letzte Neuwieder Fall, auch von Andernach oder Weißenthurm- der Fall von St. Goar-Hausen, auch von RüdeSheim, wohin der betreffende Kranke später gelangt war), sodaß die irrige Meinung entstehen kann, es handle sich um eine größere Zahl von Erkrankungen,- an dieser Stelle wird jeder Fall nur einmal aufgeführt. — Die verhafteten französischen Spione, lieber den Aufenthalt der in Kiel unter dem Verdacht der Spionage verhafteten beiden Franzosen tu Wilhelmshaven sind, wie das „93. T." schreibt, in den letzten Tagen noch einige recht bemerkenSwerthe Einzelheiten bekannt geworden. In Begleitung der Franzosen befand sich während ihres drei« tägigen Wilhelmshavener Aufenthaltes, der sonderbarer Weise genau mit dem drei Tage währenden Schützenfest zusammenfiel, welches die Aufmerksamkeit der Polizei in hohem Maße in Anspruch nimmt — eine ältere, vornehm gekleidete Dame, welche französisch mit ihren Begleitern sprach. Da die Dame in Riet nicht mehr gesehen wurde, vermuthet man, daß sie die bis dahin gemachten Aufzeichnungen an sich genommen und sich damit auf dem schnellsten Wege nach Frankreich zurückbegeben habe. Lübeck, 4. September. Die Bauhandwerker Lübecks wollen in den Srrtke eintreten, wenn die Arbeitgeber ihnen die verlangte Lohnerhöhung nicht bewilligen. Metz. 4. September. Als der Kaiser heute an der Spitze der Fahnencompagnie in die Stadt zurückkehrte, wurde ihm durch mehrere Hunderte italienischer Arbeiter eine Kundgebung gebracht. Der Kaiser ließ die Musik aufhören und den italienischen Königsmarsch spielen- daraus erneuter Jubel der Italiener. Ausland. Wien, 4. September. Von zwei aus Ungarn hier eingetroffenen Arbeitern ist einer unter choleraverdächtigen Erscheinungen erkrankt und sofort nach dem Cholera- hoSpital tranSportirt worden. Wieo, 4. September. Wegen der großen Choleragefahr verbot die niederösterreichische Statthalterei den Zuzug der Wallfahrer aus Ungarn, Croatien und Galizien nach Niederösterreich. Brüssel, 4. September. Die Preffe berichtet, daß die holländische Regierung die deutsche um Verhinderung des projectirten Baues des Rhein- und Moselcanals ersucht. Der Handel und Verkehr würde in Rotterdam bedeutend abnehmen, in Antwerpen dagegen sich heben. Paris, 4. September. DaS endgiltige Wahlresultat ist gestern Abend festgestellt worden. Daffelbe setzt sich wie folgt zusammen: Gewählt sind 475 Republikaner, 63 Con- servative, 25 Ralliirte. Zehn Wahlbezirke stehen noch aus. ErwähnenSwerth ist, daß Clemenceau, Floquet, Pichon, Muzet und BarreS unterlegen sind. Abends sanden große Mani- festationen statt. Paris, 4. September. In Prades sind innerhalb vier Wochen 70 Personen an der Cholera gestorben. Ein großer Theil der Bevölkerung ist bereits auSgewandert. Ein Mitglied des GefundheitSratheS wurde vom Minister des Innern entsandt, um Vorsichtsmaßregeln zur Verhütung der weiteren Ausdehnung der Seuche zu treffen. • Neueste Nachrichten. WolfsS telegraphisches Corrcspondenz-Bureau. Berlin, 5. September. Die „Post" erfährt, die heute begonnenen ConferenzenderVertreterderBundes- st aaten Über die Ausführung der Beschlüffe der Frankfurter Finanzminister Conferenz dürften acht bis vierzehn Tage in Anspruch nehmen. Metz, 5. September. Der luxemburgische Staatsminister v. Eischen, sowie der luxemburgische Gesandte in Berlin, Graf Villers, sind als Abgesandte des Großherzogs von Luxemburg vom Kaiser vor dem Galadiner in Audienz empfangen und mit einer Einladung zum Diner beehrt worden. Ebenso erhielt der deutsche Ministerresident von Luxemburg, Kammerherr v. Bülow, eine Einladung. Metz, 5. September. Bei dem gestrigen Paradediner toastete Seine Majestät der Kaiser auf das 16. Armezcorpö und ernannte sich, um seiner Allerhöchsten Zufriedenheit mit den Leistungen des CorpS Ausdruck zu geben, zum Chef des Infanterie-Regiments Nr. 145. Der com- mandirende General des 16. Armeecorps, Graf v. Haeseler, dankte im Namen deS CorpS. Metz, 5. September. Dem heutigen Manöver der beiden Divisionen dcS 16. Armeecorps unter Leitung deS CorpS- commandeurS Generals der Cavallerie Grafen v. Haeseler zwischen Metz und Urville wohnte Se. Majestät der Kaiser mit den fürstlichen Gästen bei. Seine Majestät hielt die Höhe westlich von dem Dorfe Coligny. Dieser Ort wurde um 10 Uhr Vormittags nach heftigem Gefecht vom Westcorps genommen und daS OstcorpS gegen Urville zurückgedrängt. Hierauf erfolgte der Schluß deS heutigen Manövers. Seine Majestät der Kaiser kehrte sodann nach Urville zurück, die Fürstlichkeiten begaben sich nach Metz. Bremen, 5. September. Die 46. Hauptversammlung de- Guftav-Adolf-VereinS wurde vor ihrer Eröffnung durch den Vorsitzenden dcö Bremer HauptvereinS, Consul Adami, sowie im Namen deS Senats der freien Stadt Bremen durch Bürgermeister Luermann mit herzlichen Ansprachen be- grüßt, die der Vorsitzende, Geh. Rath Fricke-Leipzig, mit warmen begeisterten Worten erwiderte. Bei dem darauf folgenden Eröffnungsgottesdienst im Dom hielt Stadtpfarrer Dr. Hasenclever an» Freiburg i. B. die Predigt. Die Theilnahme an der Versammlung ist eine überaus zahlreiche. Köln, 5. September. Ein hier zugereister und gestern wegen verdächtiger Erkrankung in das Augusta-HoSpital gebrachter Italiener ist heute an asiatischer Cholera gestorben. FredenSborg, 5. September. Der Bruder deS Königs, Prinz Wilhelm, ist heute Abend 6 Uhr gestorben. Petersburg, 5. September. Vom 31. August bis 2. September kamen in Petersburg vor 26 Erkrankungen an Cholera und 13 Todesfälle, in Moskau vom 27. bis 30. August 108 Erkrankungen und 57 Todesfälle, in den Gouvernements Podolien vom 19. bis 26. August 1229 Erkrankungen und 604 Todesfälle, Orel vom 20. bis 26. August 689 Erkrankungen und 243 Todesfälle, in demselben Zeiträume in den Gouvernements Kiew 740 Erkrankungen und 284 Todesfälle, Minsk 232 Erkrankungen und 101 Todesfälle, Poltawa 283 Erkrankungen und 127 Todesfälle, Charkow 182 Erkrankungen und 87 Todesfälle, Öhrobno 187 Erkrankungen und 59 Todesfälle, Kalifch 114 Erkankungen und 61 Todesfälle und im Dongebier vom 27. bis 29. August 132 Erkrankungen und 66 Todesfälle. Washington, 5. September. Der neuernannte deutsche Botschafter Freiherr v. Saurma-Jeltzsch ist gestern vom Präsidenten Cleveland in Audienz empfangen worden. In den hierbei ausgetauschten Reden wurden die freundschaftlichen Beziehungen zwischen dem Deutschen Reiche und den Union»- staaten hervorgehoben und das Vertrauen zur Aufrechterhaltung derselben ausgesprochen. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 5. September. Die Sanitätscommission in den Vororten tritt auf behördliche Veranlassung zusammen, um Vorschläge Über die Maßnahmen zur Abwehr der Cholera zu machen. Berlin, 5. September. Der Kyffhäuserverband hat auf den Antrag deutscher Studenten hin Profeffor Hermann Strack die Ehrenmitgliedschaft des Vereins entzogen, angeblich wegen der Stellung Stracks zum Apostolikum. Reichenberg, 5. September. Die gestrige Versammlung der Antisemiten wurde wegen des ungeheuren Tumultes und einer Schlägerei zwischen den Christlich-Socialen und Socialdemokraten aufgelöst. Wiesbaden, 5. September. Heute Mittag wurde auf dem hiesigen Amtsgericht die Liegenschaft der im ConcurS befindlichen Actien-Gesellschaft „Wiesbadener Bade-Etabliffe- ment" zum zweiten Male öffentlich zwangsweise versteigert. ES erfolgte abermals kein Gebot. Mannheim, 5. September. Amtlicher Mittheilung zufolge ist hier eine Erkrankung an asiatischer Cholera constatirt worden. Die Regierung hat die Einführung einer Controlstation für alle Rheinschiffe am hiesigen Platze an- geordnet. Kiel, 5. September. Reichsanwalt Treplin ist in der Angelegenheit der französischen Spione hier angekommen. Paris, 5. September. Die ganze Pariser Presse bespricht die deutschen Kaisermanöver inLothringen. Das „Journal des DvbatS" bringt heftige Angriffe gegen die Theilnahme des italienischen Kronprinzen an den Manövern. Der „Matin" ist der Ansicht, daß die Bevölkerung in Elsaß- Lothringen sich in ihrer Gesinnung sehr zu Gunsten Deutschlands geändert habe. Metz, 5. September. Bei der Festtafel für die Civil- behörden sprach der Kaiser den Lothringern seinen wärmsten, herzlichsten Dank für die ihm gewordene Aufnahme aus. AuS den Ovationen ersehe er, daß Lothringen bei dem Reiche sich wohlfühlt, ihm sei entgegengeklungeo: „Wir Lothringer sind loyal, conservativ." Er erstrebe den Frieden- deshalb habe er unter ihnen ein Heim gegründet, damit sie die Versicherung entnehmen könnten, daß die Lothringer ungestört ihrem Erwerbe nachgehen könnten, daS deutsche Reich sichere ihnen den Frieden- deutsch sind sie, deutsch werden sie bleiben, dazu Helse Gott und daS deutsche Schwert. Er trinke auf daS Wohl der Reichslande, der treuen Lothringer. Cocolcs Ktiö provinzieller. Gießen, 6. September 1893. HundeShagen Stiftung. Aus dem Berbandstage des Hessischen ForstvereinS hat Herr Geheime Hosrath Profeffor Dr. Heß hier um Bewilligung einer Unterstützung für die von Professoren und Studirenden der Forst- und Cameralwiffenschast der Universität Gießen in Aussicht genommene Stiftung zu Ehren des im Forstfache namentlich bei den Senioren durch seine sorsttechnischen Schriften rühmlichst bekannten verstorbenen Forstmannes Joh. Christ. Hundeshagen, weiland Professor zu Gießen plädirt. Diese Stiftung beabsichtige neben Gewährung von Stipendien an unbemittelte Studirende des Forstfaches der Universität Gießen in erster Linie auch die Unterstützung practischer Forstleute bei wissenschaftlichen Reisen, Arbeiten u. s. w., und eS stehe außer allem Zweifel, daß der Staat durch den bei solchen Unternehmungen erweiterten Gesichtspunkt seiner Forstbeamten nur Nutzen haben könne. Der Antrag wurde nach längerer DiScussion daraufhin in der Fassung angenommen, daß der Stiftung die beantragte Unterstützung in Aussicht gestellt wird, sobald dieselbe, welche bisher nur noch den Privatbemühungen des Herrn HofrathS Heß und seiner engeren Freunde und Collegen ihr Entstehen verdankt, durch demnächstigen öffentlichen Aufruf in'- Leben trete. * * Wetterauer Lbst. Um den Händlern und Consnmenten den Einkauf von Obst möglichst zu erleichtern, hält der Oberhessische Obstbauverein auch in diesem Jahre wieder Obstmärkte in Verbindung mit OdsthandelSauSstellungen ab, und zwar im Saalbau in Friedberg in der Wetterau vom 13. September, im Hessischen Hof in Butzbach vom 14. September an. Da die Obsternte tn Oberhessen eine sehr große sein wird und sowohl feine Tafeläpfel wie WirthschastS- und Kelterftüchte wunderbar schön ausgebildet sind, werden Obstmärkte und -Ausstellungen sehr stark beschickt werden, weshalb fremden Käufern eine reiche Auswahl an schönen ©orten zu Gebote stehen wird. Nähere Auskunft und allenfalls auch Kaufvermittelung ist zu erlangen durch die Geschäftsstelle deS Oberhessischen LbltbauvereinS in Friedberg und durch Herrn Kalbfleisch in Butzbach, Geschäfts, führer für den dortigen Markt. • * Deutscher Tabakvereiu. Am 4. und 5. September tagten in Berlin der Ausschuß und Vorstand deS nunmehr ca. 1100 Rohtabak Handlungen, Tabak-, Cigarren- und Ei- garretteofabrikeu umfassenden „Deutschen TabakvereinS", um die neu aufgerollte Zoll- und Steuerfrage einer Vorbesprechung zu unterziehen. Alle Zweige und sämmtliche Jn- dustriebezirke der Tabakbranche waren vertreten. AuS den erstatteten Berichten ergab sich, daß sich schon jetzt schädliche Folgen der neuen Beunruhigung der Branche in hobem Maße fühlbar machen. Der Absatz der Fabrikate stockt, der Fabrikant verhält sich im Ankauf von Rohtabak zrrrückhaltend, und in Folge der herrschenden Unsicherheit und Aufregung drohen somit auch den Arbeitern wie den Tabakbauern große Schäden. ES wurde beschlossen, die- zur Kenntniß der Regierungen der Einzelstaaten zu bringen und denselben namentlich die Wirkungen einer Aenderung der jetzigen Besteuerung deS Tabaks sowohl in wirthschastlicher als auch in sozialpolitischer Hinsicht, welche sich Herausstellen werden als Arbeitermassen- entlassungen und Vernichtung zahlreicher selbstständiger Wirth- schastlicher Existenzen, begründet vorzuführen. Ferner soll den Regierungen erklärt werden, daß sich der „Deutsche Tabakoerein" wie die gesammte von Ihm reprasentirte Branche den neuen „Tabakstcuerprojecten" gegenüber ablehnend verhalten müsse, weil keine anderweitige Besteuerungsart geeignet fei, den Tabak für die Reichskasse ertragsfähiger zu machen, ohne die schwersten Beeinträchtigungen sowohl für die gesammte Branche als auch insbesondere für einzelne Zweige derselben nur höchst beklagenSwerthe Folgen in sozialpolitischer Hinsicht mit sich zu bringen. Um Gelegenheit zu finden, sich hiervon zu überzeugen, sollen die Regierungen ersucht werden, Sachverständige auS den Interessentenkreisen zu hören. Im Weiteren wurde daS vorliegende Material über den Umfang der „Tabak-, Cigarren- und Cigarretten-Joduftrie" in Hinsicht der Anzahl der Betriebe, der beschäftigten Arbeitskräfte und der Capitalumsätze gesichtet, um für eine umfassende Darstellung der Bedeutung dieser Branche und der Größe der drohenden Schäden statistische Unterlagen zu gewinnen und beschlossen, daS Ergebniß dieser Untersuchungen raschestenS zu verbreiten. * * Schwindler. Ein bis jetzt unbekannter Schwindler versuchte gestern Abend dadurch einen Betrug auszuführen, daß er in einem gut fituirten Hause der Ostanlage einen angeblich von seinem Prinzipal geschriebenen Brief überbrachte, worin letzterer, well augenblicklich in Verlegenheit, um 50T?£ Kleingeld auf eine Stunde bat. Die betreffende Dame war jedoch vorsichtig, sie versprach daS Geld durch ihr Dienstmädchen an die Adresft zu schicken, worauf der Schwindler daS Weite suchte. Bemerkt sei noch, daß der betr. Prinzipal, ein hervorragender Fabrikant, überhaupt sich nicht hier, sondern auf der Reise befindet. * * Unfall. Gestern Nachmittag fiel ein fünfjähriger Junge von der Löwenstein'schen Hofraithe auS in den Stadtbach und verletzte sich am Kopse. * verhaftet wurde ein hier bediensteter Knecht wegen Unterschlagung und wegen Vergehen- gegen § 175 des R. Str.- Gesetzes. * * Postkarten für drei Pfennige — endlich einmal eine Neuerung auf postalischem Gebiete, auf dem sonst nach viel- ücrbrcitctcn Meinungen eine völlige Stagnation eingetreten ist. Allerdings steht unter der Aufschrift „Postkarte" gedruckt: „Giltig nur im Aufgabeorte und im zugehörigen Landbestell- bezirke" - also eine Preisherabsetzung für die Postkarte hn Localvxrkehr. Leider ist aber die neue Dreipfennigpostkarte zunächst nur in — Baiern eingesührt und wir können nur wünschen, daß auch die Reich S p o st, die doch sonst gern an der Spitze zu marschieren pflegte, dem gegebenen Beispiele schleunigst folge. * * Wie Postsendungen verspäten können, lehrt ein Beispiel auS Gleiwitz. Dort bemerkte ein Polizeibeamter, daß ein Dienstmädchen einen Brief in den Briefkasten eine- Kohlengeschäft- hineinwarf. Da dem Polizeibeamten bekannt war, daß das Geschäft in Gleiwitz nicht mehr besteht, richtete er an daS Dienstmädchen die Anfrage, für wen der Brief denn eigentlich bestimmt sei. Als er erfuhr, daß bad unerfahrene Mädchen einen Postbrief in den Kasten gesteckt habe, wurde der Briefkasten gewaltsam geöffnet. ES fanden sich in demselben, wie der „Oberschl. Wand." berichtet, 13 Briese vor, die zur Besörderung durch die Post bestimmt waren. 8» wurde nunmehr auch ein zweiter, demselben Üohlengeschäft gehöriger Briefkasten gewaltsam geöffnet, und dort wurden sogar 17 Postbriefe und Postkarten vorgefunden. Die Postkarten rühren zum Theil bereit- auS dem Jahre 1892 her, cS befinden sich darunter auch NeujahrSgratula» tionen. Auch einige „eilige" portopflichtige Dienftiachetr wurden vorgefunden. Die Briefschaften wurden der Post» behörde übergeben, die sie mit Aufschriften, betreffend den Grund der verspäteten Zustellung, weiterbefördern wird. • * Kür den guten alten Schulranzen. Wie daS „Berliner Fremdenblatt" mittheilt, hat die Breslauer Schulbehörde in einem an die Eltern erlassenen Mohnwort die Kinder dringend gewarnt, die Schulbücher in der Hand oder in Mckppen zu tragen, weil die- durch die einseitige Belastung der Wirbelsäule unfehlbar zur seitlichen Verkrümmung derselben führen müsse- mit warmen Worten wird dagegen der „gute alte Schulranzen" empfohlen. Wägungen der in den höheren Mädchenschulen Brr-lou- zu tragenden Bücher ergaben, daß da» Durchschnittsgewicht in den einzelnen Klaffen betrug: in der I. 5s/<, in der II. 6’/«. in der III. 7, in der IV. 6>,i, in der V. 4 und in der VI 2’/t Pfd. Da- höchste Gewicht war: in der I. 6l/g, in der II. 8, in der III. 88/<# in der IV. 7% in der V. 4l/t und in der VI. 3•/» Pfund. Vor einigen Tagen durcheilte da» Gerücht die Presse, daß in der Dr. Lassar scheu Klmik in Berlin eine durH Seife entstandene neue Hautkrankheit entdeckt und von dem HchrrAimse SkaStöach Unecht wegen ibdeSR. Str.» x Heintz k rrtn nhleh n: Und tzi. »ereitu« „ Einer ‘ "us h,„ '•f- btt z *"'S x,n,4 !tni6 dir $,. ?’•«<»» ™et“«8 in KEsch-, Tnner Vi )et ,/DeutsL ?rte Buch ^lehnend bei: 'Ö^rt geeignet tr iu machen, E.Olt geiammte ?E>ge betfeötn Werhinsich- u, sich hinvon werden, Tach- ■n' Im Wei- Umfang üer , in Hinsicht Mr'afu un), ^Drn'Mnng bioijenben >ud beschlvs|ni, zu verbreinr. Schwindlet 1 auszusühti! stanlage einr. ief überbracht!, eit/ um 50 U 'essende D-m eld durch iß der Schwindln >etr. Prinzip, 'icht hier, so«. ich einmal eine ’onft nach litt» on eingttwm arte* gedruckt: ;en ^anbbM» e Postkarte iw psennizpostkarlt vir lönntn mit , sonst gern an jenen Peispitle :hrt ein Beispiel unter, daß ein eines Sohlen» bekannt war, hi, Mete er )tt Dries dem as unersahrt-'t ;t habe, wurden sich in dem» 13 Briese m mt waren. V i Kohlengei^ nd iort wurden esunden. D't as dem M keuM^' MlNachetr betreffeno den em wird. dasZertiner chulbehotde m Inder dringend in MSPPEN'» ig der Wirbrl' rrselben W«” . „gute alte V» WS ,j,n W* ' s«»L II. 8=/i,'»lrt A Entdecker die Doering'sche Seisenkrankhejt genannt worden I sein sollte. Dieses Gerücht gab Deranlaffung zur Beunruhigung, umsomehr als Doerings Seife mit der Eule eine ter beliebtesten und verbreiteslen Toiletteseifen der Gegenwart ist. Die angeftellten Recherchen und die Erklärungen Seitens der Herren Aerzte der Dr. Laffar'schen Klinik bestätigen jedoch ganz bestimmt, daß in diesem Institute kein solcher KrankheitS- fall vorgekommen, und daß dortselbst von einer Doering'schen Seifenkrankheit absolut nichS bekannt ist. Es entbehrt dieses Gerücht also jeden wahrhettlichen Untergrundes und hat sich daher auch die angegriffene Firma Doering u. Cie. veranlaßt gesehen, für die Eruirung deS Verbreiters und Autors eine ansehnliche Geld-Prämie auszusetzen. B. Berstadt i. d. W., 5. September. Die Grumm et- graS- Der st ei gerungen haben bei uns und in der Umgegend hohe Preise gebracht, wesentlich höher als diejenigen im Vogelsberge und in den Thälern der Nidda und Nidder. In unserer Gemarkung liegen etwa 24 Morgen herrschaftliche Wiesen. Sie waren taxirt zu rund 260 Mk., brachten aber etwas über 900 Mk., also mehr als das Dreifache über das Taxatum. Der Morgen Grummetgras ertrug somit ca. 35 Mk., was ein sehr bedeutender Erlös ist. — An demselben Tage, wie bei uns, fanden auch Versteigerungen in Echzell, sowie für die umliegenden Orte, in Gettenau, Blofeld, Leidhecken u. s. w. statt. Hier wurden ähnliche Gebote eingelegt, wie bei unS, die Wiesen waren zu rund 1600 Mk. taxirt, erzielten aber rund 4800 Mk., wonach sich der Morgen auf 38 Mk. stellt. Die Wiesen liegen in der Gemarkung Echzell, Der- städtcr Mark und Haben reichllches gutes Futter. — Für die Gemarkungen Blofeld, Heuchelheim, Gettenau und Leidhecken war das Taxatum 1150 Mk. und der wirkliche Erlös 3000 Mk., also auch beinahe das Dreifache. Aus diesen Zahlen ergibt sich, daß Futternoth nicht mehr vorhanden, daß aber Futtertheuerung nach wie vor besteht. Recht schade ist es, daß wir kein richtiges Grummeterntewetter haben, wodurch die Arbeit viel größer, die Qualität des Futters aber beeinträchtigt wird. E. Ans dem Horloffthale, 5. September. Bei der gestern in Nidda stattgefundenen Thierschau mit Prämiirung erhielt Oeconom A. Lahm zu Bingenheim den ersten Preis für einen selbstgezogenen Fasel, echter Simmenthaler Gelbscheck. Das Thier wurde sofort von der Gemeinde Steinheim zu 400 Mk. angekauft, um zur Zucht zu dipnen. Wenn man erwägt, daß das OechSchen kaum zehn Monate alt ist und in dieser kurzen Zett einen Werth von 400 Mk. erreicht hat, dann ist das ein Erfolg, mit dem man sehr zufrieden sein kann. Es gibt in Landwirthschaft und Viehzucht immer noch Momente, die die höchste Beachtung verdienen. Man muß sie den Landleuten als nachahmenswerthe Beispiele vorsühren. Was auch gesagt werden mag über schlechte Zeiten und ungünstige Conjuncturen, soviel bleibt gewiß: Fleiß, Umsicht, Sorgfalt und Sachkenntnisse rentiren sich noch gerade so gut, wie in anderen Jahren. Aus dem Odenwalde, 1. September. In einem bekannten, oft die Perle des Odenwalds genannten Lust- curort vergnügten sich jüngst einige Herren, darunter ein lediger Rechtsgelehrter, auf das Beste. Dem letzteren gefiel bje schmucke Kellnerin immer mehr und das Verlangen stieg schließlich in ihm auf, von ihren Lippen einen Kuß zu erhalten. Er bot dem Mädchen dafür 500 Mark, welche bezahlt werden sollen, sobald sie in den Stand der Ehe schreite. „Einen Kuß in Ehren kann Niemand wehren" dachte diese und verabreichte das Gewollte. Der glückliche Besitzer des Kuffes ist alsbald seiner Verpflichtung nachgekommen und hat den Geldbetrag hinterlegt. Man ist nun allgemein tzespannt darauf, wem es vergönnt sein wird, diesen Schatz zu heben. Q Erbach i. O., 5. September. Die Großherzogliche Fachschule für Elfenbein- und Holzschnitzerei sowie verwandte Gewerbe beginnt ihr Wintersemester in dem neu errichteten Fachschulgebäude am Montag den 9. October d. I. Die Lehrfächer bestehen in Zeichnen und Modelliren nach ornamentalen und figürlichen Motiven, Linear- und kunstgewerblichem Zeichnen, in Schnitzen und Drehen in Holz und Elfenbein, in kaufmännischen Bildungsfächern und in Vorträgen über Styllehre. An der Anstalt werden im Wintersemester zwei Lehrer wirken. Der Hauptlehrer, Herr G ö ri g, nimmt die Anmeldungen für den Unterricht entgegen und ertheilt jede gewünschte Auskunft über die Einrichtung der Schule, Schulgeld rc. Alzey, 2. September. Der Ackerbursche Wieg land, welcher vor 14 Tagen bei Weinheim einen Tüncher aus Offstein erstach, hat nach beharrlichen Versuchen, die Thäter- schäft zu leugnen und den Verdacht auf einen Anderen abzulenken, seine Schuld gestanden. Mainz, 4. September. Bei der Einfahrt in den Zollhafen rannte ein von einem kleinen Dampfer geschlepptes Sandschiff infolge schlechter Steuerung wider den Prellbock, brach entzwei und versank. Der Schiffer rettete sich durch Schwimmen - der Schiffsjunge sank unter, wurde aber aufgefischt und auch nach längeren Bemühungen wieder zum Bewußtsein gebracht. Vermischtes. * Frankfurt a. M., 4. September. Der italienische Arbeitsminister ist gestern hier eingetroffen und hat den hiesigen Bahnhof in Augenschein genommen. D. Frankfurt a. M., 5. September. Einige schöne Acquisitionen hat der Zoologische Garten in den letzten Tagen gemacht. Ein Orang-Utang (auf deutsch „Wald- mensch"), der vor Kurzem aus seiner feuchtwarmen Heimath nach Europa gebracht wurde, befindet sich jetzt im Affenhause und erregt als unser bei der Weltentwickelung etwas zurückgebliebener Detter oder Uronkel daS berechtigte Interesse der Besucher. DaS immerhin noch junge Thier trägt schon ganz das bedächtige, man möchte sagen stoische Benehmen zur Schau, daS diese Affenart von allen Verwandten unterscheidet. Nur der überaus verständige Ausdruck der Augen verräth, daß das Thier an Allem, waS um eS herum vorgeht, lebhaften Antheil nimmt. — Ferner trafen noch fünf Riesenschlangen im Garten ein, zwei junge chinesische Kragenbären und ein Scorpion- auch wurde die Sammlung deutscher Vögel, die während der gesahrvollen Mauserzeit einige Verluste erlitten hatte, wieder complettirt. Hamburg, 4. September. Bei dem gestrigen Radfahrer-Rennen wurde August Lehr-Frankfurt a. M. im Hundertkilometer-Rennen Erster, Breitling-Mannheim Zweiter. * Riesa, 4. September. Der beim hiesigen Feldartillerie- regiment dienende Soldat Lauber erschoß seine 21jährige Geliebte, welche er schon vorher durch Gift zu lödten versucht hatte. Darauf feuerte er zwei Revolverschüssc auf sich ab, welche seinen sofortigen Tod herbeiführten. Motiv der That ist Eifersucht und Furcht vor Disciplinarbestrafung. * Leipzig, 5. September. In der Nähe von Meuselwitz wurde eine Frauensperson ermordet in einem Wasserlache aufgefunden. Die Leiche war völlig entkleidet, der Schädel ist wahrscheinlich durch Hammerschläge zertrümmert. Der Mörder, welcher in Begleitung der Ermordeten gesehen wurde, ist noch nicht ermittelt. * Leisnig, 5. September. Der Bremser Weißig wurde vergangene Nacht auf einem Wagen des letzten Dresdener Abendzuges mit einer großen Stirnwunde tobt aufge- funben. ES liegt augenscheinlich kein UnglückSsall, sondern eine Morbthat vor, ba am Halse noch eine Stichwunbe gefunden wurde. Die Sache erregt großes Aufsehen. * Berlin, 5. September. Heute Morgen hat die in der Großbeerenstraße wohnhafte Frau Lück in Abwesenheit ihres Ehemannes ihr sechs Monate altes Töchterchen mit einer dünnen Schnur erdrosselt und sich daraus an einem Spiegelhaken aufgehängt. Als die Leichen gegen 8 Uhr gefunden wurden, war die Leichenstarre bereits eingetreten. Die Leichen sind nach dem Schauhaus gebracht worden. Wahrscheinlich war die Frau geistig gestört, als sie die schreckliche That verübte. Die Seiden-Fabrik 6. Henneberg (k.u.k.Hofl), Zürich sendet direet an Private: schwarze, weiße u. farbige Seidenstoffe von 75 Pf. bis Mk. 18.65 p. Meter - glatt, gestreift, carrirt, gemustert, Damaste rc. (ca. 240 versch Qual. u. 2000 versch. Farben, Dessins rc) porto- und zollfrei. Muster umgehend. [492 Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen «m 6. Septbr, Mittags zwischen 11 und 12Uhr: Wasser 13'/,, Lust 15'/, Grad. t n Rübsamen'sche Badeanstalt. Bekanntmachung Gnauth. Apfelmost Schmall im Zapf in der Andr. Guter, Steinstr. 7. Mäusburg 1. 7560] DeränderungSh. gebe Harzer »/^] trm L Kanarier»- und GesangSküstge billig ^nystraße Nr. ab. Seltersweg 32, Hinterhaus. 1 nebst Zubehör, ____________________________STD 2. 7574 Donnerstag. 7. Septbr., ObStVerSteigCriWg. Nachmittags von 2 Uhr a«, Agent, Sudanlage 18. [7550 «. s. w. versteigert. Strohwische. . 3. Bei Kartoffeln, minderwerthigen Rüben, Dickwurz, Sturzacker u. f. w. bedarf es der Bezeichnung mit Strohwischen nicht. Das unterschiedlose Bestecken aller Felder mit WarnungSzetchen würde den Truppen nur das Erkennen der werthvolleren Felder er* schweren.^ für etwa entstehende Flurschäden wird aber auch bei solchen Feldern gewährt, welche mit Warnungszeichen mcht versehen waren. fahren. Die zu schonenden Grundstücke sind zu bezeichnen und zwar: a. die von dem Betreten durch die Truppen überhaupt ausgeschloffenen Gärten, Parkanlagen, Holzschonungen, Pflanzgärten, soweit dieselben nicht als solche abgezäunt oder von weither für Jedermann deutlich erkennbar sind — wie z. B. junge Pflanzungen und Heegen — vermittelst hochstehender Tafeln und Aufschrift auf denselben; b. die vorzugsweise zu schonenden Felder (Zuckerrüben, Raps, Flachs, Samenklee, Samenrüben u. s. w.) mittelst etwa zwei Meter hoher zu vermiethen Näheres Nahrungsberg 8 im Nebenhaus Wermiethungen. 7546] Mansarden - Wohnung zu ver- mlethen H. Stühle*, Wolsstraße 16. gebracht. Gießen, 6. September 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. »erde« im »Wiener Hof", Neuenweg 62, «achbenannte Mobilien, n&miid) r 1 schönes Beriicow (fast neu), 1 einth. Kleiberfchrank, 1 Küchen- schrank, 8 Tische, 2 gewöhnliche Bettstellen, 1 Bettstelle mit Sprungfedermatratze, mehrere Stühle, 4 Eimer, «üchengeräthe Freitag den 8. l. Mts. soll das Obst der Gemeinde Bettenhausen, 7547] Ein schönes geschnitztes Sopha antik) wegen Mangel an Raum billig zu verkaufen. Alicestratze 12, parterre. 5713] Ein Loais, Ecke der Bleich, und mvstratze Nr. 20, 6 geräumige Zimmer ‘, iu vermiethen Näheres 6 41] Alicestratze 26 ist der dritte Stock, 6 Zimmer mit allem Zubehör, per 15. October zu oe> miethen. Frau Prof. Tasche Wwe. bestehend in' Aepfeln, Birnen und Zwetschen, an Ort und Stelle ver- 7114] 4 Zimmer, Küche, Wasserleitung, Keller, Mansarde, per sofort zu verm. G. Bolt, Grünbergerstr. 4. Gießen, den 4. September 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. das. im Mansardenstock. Balth. Strauch. Im Auftrag r Louis Rothenberger, Taxator. Dienstag d. 26. Septbr Nachmittags 2*/t Uhr, Neuer patentirter Obstpftücker mit Löffelscheere (Patent Miet) pflückt Aepfel, Birnen, Zwetschen u. f. w. ohne Befchädignng der Früchte. Preis des Stückes Mk. 3.—. [7568 Alleinverkauf bei Emil Pistor, Marktstraße 10. Täglich frische Hefe 7575] im.Rebstock" 6627] 2. Stock, besteh, aus 5 Zimmern mit Zubehör, Gartenantheil (bei der Aula) , zu vermiethen. no I -WUH. Seipp I., Ludwigstraße 28. __-——; 6876] Mansardenwohnung, 4 Zimmer 6148] Logls, 3 Zim. rm Zub, abgeschl. mit Zubehör, Wasserleitg, gr. Ble chol. Corr , 1. Oct, beztebb. Schillerstratze 29. i m(t Trockenhalle, zu vermiethen Aster- Bekanntmachung, betreffend die Verhütung von Flurschäden bei den Herbstübungen der Großh. (25.) Division. Tie zur thunlichsten Vermeidung von Flurschäden geeigneten Maßnahmen werden nachstehend zur allgemeinen Kenntniß gebracht: 1. Die reifen Feldfrüchte sind, soweit ohne Schaden möglich, vor den Hebungen abzuernten und nach der Aberntung möglichst bald elnzu- Ieikgeöokenes. Mt. Schlachthaus. Freibank. [7554 Heute und morgen: 8chwemeffeisch, nicht ladenrein, per Pfd. 50 Pfg. 4921] Das seither von Frau Geheimrath Seih bewohnte Logis, 5—6 Zimmer, ist anderweitig an ruhige Leute zu vermiethen. 2. «linket. Bahnhofstraße 10. 60961 In meinem neuen Hause, Wetzsteingasse 38, ist der dritte Stock, bestehend aus fünf Zimmern mit Zubehör, bis zum 1. October zu vermiethen. _________W. Behrens, Lindenplatz 3. 6240] In meinem Neubau Steinstraße Wegzugshalber ein Küchenschrank mit GlaSaufsatz, eine Hängelampe und ein Herd billig zu verkaufen. [7553] Seltersweg68. 7566] Ein kleines Logis zu vermiethen. H. Roth, Löwengaffe 24. 6172] Bahnhofstraße 27t 3 schöne Wohnungen im 1 und 8. Stock, je 4 Zimmer und Zubehör, per sofort ,u vermiethen. LouiS Lony. 7220] 3m Hause des Herrn Rechts- anwalts Gurt man ist der Parterre- stock, vollständig neu hergerichtet, sofort zu vermiethen. Näheres K. Klees, 6710] Seltersweg 87: schöne Mansar- den-Wohnung o. 5 Z., Küche u. Zub., alsbald zu verm- Näheres bei Architect Stein. Die im Abdruck nachstehende Bekanntmachung Großh. Kreisamts sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den wird hiermit ,ur Kenntniß der Grundbesitzer der hiesigen Semattung •«”» ' Flur I Nr. 33 — 106 qm Hofraum in der Mühlgasse, Flur 1 Nr. 33b — 25 qm Grabgarten daselbst, Flur I Nr. 43 - 62 qm Hofraithe in der Neustadt, Flur 33 Nr. 153 — 1475 qm Acker am Nahrungsberg auf den Steinbacher Weg öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 6. September 1893. Großh Orlsgericht Gießen. I. A: Bogt. 7577 Dan. Wirths Nachfolger Westaulage 39 Marktstraße 29 empfiehlt Pr. Nuß- u. mel. Kohlen Anthracit-Kohlen Brennholz ferner [7537 Prima Braunkohlen-Brikets der- Gewerkschaft „Donatus“ bestes, billigstes und angenehmstes Brennmaterial für Hausbrand, Herdfeuervug und Jndustriezwecke. ~ , ,, . Haupt-Vorzüge: 1) höchste Heiz- steigert werden. Zusammenkunft im tr*ft & ftr56ter Reinlichkeit, 2) absolute • Cw"c— 10 11 " sigkeit; 3) unerreichte Festigkeit; Ott. Anfang 12 Uhr. Geruchlosigkeit; 3) unerreichte Festigt Bettenhausen, 4. September 1893. 4) keine Ruß-oder SchiackenbUdun^ 6932] In meinem Neubau in der Bahnhofstraße unterhalb des Len,'scheu Felsen- , kellers ist der zwttte Stock, 7 Zimmer, _____ „___________ j Badezimmer und sämmtl- Zubehör, sowie 7(24’ In meinem Neubau, Kroidorfer-1 Gartenantheil sofort zu vrrmietben. strnb-. ist d-r uni-7- ! M-ur-r^ft-r«. PM, aus der Apfelweinkelterei von Emil! 3n mel $aufe Steinstraße 9, Schmall im Zapf in der 7540 ist der mittlere Stock, 5 Zimmer nebst Restauraiioll Hcrberi, pert^pr.' L October^cr? zu vermiethen. 1409] Mansardenzimmer mit Cabinet 6359] Wohnung von 4 Zimmern und und Zubehör für eine ruhige ältere Dame Zubehör per 1. October zu vermiethen. .... .. • Näheres beiWilh. Lange, Neustadt 47. weg 55._________ H» Ruckstuhl I« 67131 Mans.-Wohnung zu vermiethen Verlängerter Asterweg 48 sind drei Wohnungen mit je fünf ___ _____ ___ — ------Tän-rr— I Zimmern und eine Mansarde per 1. Oc^ 7570] Eine kleine Wohnung mit Wasser- ^ber L Z zu vermiethen. leituug und Zubehör an stille Leute zu j tlttbr. Euler, Steinstraße 7, II. oermieihen. Sonnenstraße 25. ] g 7'65] Logis, 3 Zimmer nebst Zubehör, -- per 1- October zu vermiethen. Wilh^Kutzschrad, Kaplansgasse. 7 V 20 Bäume reife _________Ruckel._______7552 GtzftverKllUs. Honig,welschen 7448] «in Garten z« verfanfen.1 sind zu haben bei o^mMfi573 NähneS in der Erv-d. b. Bl. 1 Karl August Roll, Landwitth. Ein Taiti M Prämie! £« 7519] Statt besonderer Anzeige. 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Lebensjahre, was wir Freunden uud Bekannten mit der Bitte um stille Theilnahme tiefbetrübt mittheilen. Die trauernde Familie Dapper. Gießen, den 6. September 1893. Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag 3 Uhr vom Sterbehause, Frankfurterstrabe 83, aus statt. [7572 CourSbericht Bon E. Wasserschieben, Bankgeschäft. Frankfurter vvrse vom 6. September 1893. Candidat der Theo!., der sich nach absolo. Seminar» cur» auf da» »wette (Staats-) Examen vorbereitet und im Unterrichten geübt ist, ertheilt Nachhülfeffunden. 17182 Auskunft unt- 0 N tn der Exped. d. Bl. ' R«b. •tuik «w i ümtgmchlSk TinWrWi X- «H tzrru •6 mir|tc de welcher der swrisrüvz g Mi Rmben . et ^lrtabt, öe br ES* ^sritetlkkl .7'40 s<« .. '«k * fit m L°«-° 27" ®a Do 7367] Lin schönes LogiS, 4—5 Zimmer., ist sofort zu vermietben. ____________Zipp, Lstanlage 9. 74Ü0] Kleine Wohnung zu oermtethen- Hammstraße 27. Boi Zahlung zu verkaufen. Offerten unter C 701 an Haasenffet« & Bögler, A. 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