Erstes Blatt 1893 ’M 157 Gießener Anzeiger Kmerat-Anzeiger Zlints- und Anzeigeblatt für den 'Kreis Gietzen Hratisöeikage: Gießener Aamitienökätter Amtlicher Theil "'lchte Anzeige». (1 Gentner), Bahnhof Marienwerder, angeboten hat. Die der Landesfürstlichen (L. S.) Ernst Ludwig. Berlin, 5. Juli. Der Beginn der Freitag den 7. Juli Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für dm folgenden Tag erscheinenden Nummer bis Vorm. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaux deS In» und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. den Ständen des Großherzogthums, mit Huld und Gnade stets wohlgewogen. Gegeben Darmstadt, den 28. Juni Die Gießmer »erden dem Anzeiger »Hchcntlich dreimal beigelegt. Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, ■rit Ausnahme deS Montags. Altona, 6. Juli. Ein gestern Abend 8 Uhr im vierten Boden der Kaffeefortiranstalt von Stücken u. Andersen in der Elbstraße ausgebrochenes großes Feuer verbreitete sich zu beiden Seiten, ergriff den großen Getreidespeicher von Georg Wohnert, sowie andere Nebenhäuser. Um Mitternacht hoffte man das Feuer an seiner Wetterverbreitung zu verhindern. Von Hamburg sind mehrere Dampfer-Schiffspritzen herbeigeeilt. Der Schaden wird auf mehrere Millionen geschätzt. die Militärvorlage ist auf Freitag angesetzt. Ob die Discussion zu einer Fortsetzung der weiteren Berathung gleich im Plenum oder zum Beschluß einer nochmaligen Commissions- berathung der Vorlage führen wird, erscheint zur Stunde noch einigermaßen ungewiß. Die ganze Sachlage spricht indessen für ersteres, denn die dem jetzigen Reichstage unterbreitete Vorlage deckt sich in allen wesentlichen Punkten mit den Bestimmungen des Antrages Huene, so daß es bei einer so bekannten und klaren Sache wohl schwerlich einer nochmaligen Erörterung des Entwurfes in einer besonderen Commission bedarf. Die Stimmung im Reichstage soll denn auch vorwiegend dahingehen, die Specialberathung der Vorlage gleich im Plenum vorzunehmen, in welchem Falle der Schluß der Session gewiß schon im Laufe der nächste Woche stattfinden könnte. . — Einen Tag nach dem Zusammentritte des neugewählten Reichstages ist der preußische Landtag geschlossen worden- auch diesen Act vollzog der Kaiser und König in Person. Als das bei Weitem hervorragendste Er- gebniß der nunmehr beendigten Landtagssession, mit welcher zugleich auch die laufende Legislaturperiode ihren Abschluß erfahren hat, erscheint die Annahme der drei Steuerreformgesetze, betr. die Aushebung directer Staatssteuern, betr. die Vermögenssteuer und betr. die Reform der Communalabgaben. Beide Häuser haben diesem zweiten Theil der Steuerreform nach allerdings langen und lebhaften parlamentarischen Kämpfen im Großen und Ganzen zugestimmt, sodaß jetzt die vom Finanzminister vr. Miquel im Jahre 1890 begonnene Steuerreform zur endgiltigen Durchführung gelangt ist. Der Kaiser- Hat seiner Genugthuung über die Vollendung dieses großen, aber schwierigen Werkes dadurch besonderen Ausdruck gegeben, daß er Herrn Dr. Miquel in einer ungemein huldvollen Depesche beglückwünschte und ihm außerdem das Großkreuz des Rothen Adlerordens mit Eichenlaub und der Königlichen Krone verlieh, welche seltene Auszeichnung von einem gleichfalls überaus gnädigen Handschreiben des Monarchen begleitet war. — Im preußischen Abgeordnetenhause kam es am Dienstag noch zu lebhaften Debatten über die Choleragefahr und über die Lage der Landwirthschaft anläßlich verschiedener gestellter Anträge. Die Discussion über letzteren Gegenstand nahm sogar einen allgemeinen Character an, da sie sich nicht nur über verschiedene speciell die Landwirthschaft betreffende Fragen, sondern auch über das Alters- und Jnva- lidengesetz, über die letzte Reichstagswahl, über Manchester- thum und Schutzzollpolitik usw. verbreitete. — Am 1. Juli ist das provisorische Handelsabkommen zwischen Deutschland und Spanien abgelaufen, ohne daß bis dahin der neue Vertrag zwischen beiden Ländern zu Stande gekommen wäre. Es muß demnach einstweilen der autonome Zolltarif zwischen ihnen zur Anwendung kommen, doch gilt der Abschluß des neuen deutsch-spanischen Handelsvertrages im Laufe der nächsten Monate für gewiß. Depeschen brt Bure«u .Herold". Berlin, 5. Juli. Die Nordlandsreise des Kaisers ist für dieses Jahr definitiv aufgegeben. Es liegt in der Absicht des Kaisers, gegen 1. August, bis wohin jedenfalls die Militärvorlage entschieden ist, sich nach Cowes in England zu begeben. Berlin, 5. Juli. Es besteht die Absicht, die erste Lesung der Militärvorlage nächsten Freitag auf die rehrliugfür Colonial'Sngros' ^ud)!. Offerten unter 6 567 peb. d. Bl__ Bekanntmachung. Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung vom 3. d. M. wird veröffentlicht, daß die Firma Hermann von Marienwerder nunmehr das Pferdeheu zu 3 50 pro 50 Kilo Tagesordnung des Reichstages zu setzen. In Reichstagskreisen ist man der Ansicht, daß die Vorlage nicht der Commission überwiesen, sondern sofort zur zweiten Berathung im Plenum gestellt werden wird. Berlin, 5. Juli. Die Centrumsfraction des Reichstages hat sich dafür entschieden, sofort den Antrag auf Wiederzulassung der Jesuiten wieder etnzubringen. Der Antrag wird von den Mitgliedern des Centrums, den Elsaß- Lothringern, Protestlern und Welfen unterzeichnet. Berlin, 5. Juli. Der Abgeordnete Fusangel wurde gestern in die Centrumsfraction ausgenommen. Berlin, 6. Juli. Im Centrum erheben sich immer noch Stimmen für die Verweisung der Militär Vorlage an eine Commission. Man nimmt aber an, daß die Fraction trotzdem von der Stellung eines entsprechenden Antrages Abstand nehmen wird. Wien, 5. Juli. Die Wiener Blätter begrüßen die deutsche Thronrede außerordentlich enthusiastisch und glauben, die Majorität für die Militärvorlage werde ziemlich groß sein. Paris, 5. Juli. Nach 11 Uhr fand eine Ansammlung auf dem Platze vor dem Chatelet-Theater statt, wo die Manifestanten einen Blumenkiosk zerstörten, Kupferplatten abriffen und damit die Soldaten bewarfen. Das Ministerium blieb während der Nacht versammelt. — Polizeipräfect Lozs telegraphirte an Dupuy, er könne die Bewegung nicht mehr bemeistern, worauf Dupuy aus Melun, Compiögne und Versailles 300 Mann Verstärkung herbeirief. Die Zahl der Verwundeten übersteigt bereits 100. Gegen 4 Uhr wurde heute früh die Leiche Nugers heimlich nach der Station Vincennes gebracht, um neue Unruhen zu verhüten. — Dreyfuß interpellirte heute über die Stellung Lozös, dessen Entlassung nicht offiziell ist, und über die Maßregeln, welche die Regierung zu nehmen gedenkt. Paris, 5. Juni. Infolge der Vorgänge an der Charits zog eine große Menge nach dem Place Saint-Germain, wohin Cavallerie die Manifestanten verfolgte. Diese warfen Wagen und Omnibusse um und errichteten Barrikaden, auf welken blutige Zusammenstöße mit der Polizei stattsanden. Die republikanische Garde mußte wiederholt angreifen. Auf dem Boulevard St. Michel machte die Cavallerie ebenfalls einen Angriff, wobei zahlreiche Personen verwundet wurden- hierauf steckten die Tumultuanten die Barrikade in Brand. Die Studenten protestiren gegen diese Vorgänge, welche sie nicht verschuldet und welche sie verhindert hätten, wenn sie stark genug wären. — Heute Morgen 7 Uhr wird die Leiche Nugers von Paris nach Clermont gebracht- der Gemeinderath beschloß, sich am Leichenzug zu betheiligen. Paris, 6. Juli. Dem „Jour" zufolge ist der Polizet- agent, welcher Nuger eine tödtliche Verwundung beibrachte und welcher seit zwei Tagen verschwunden war, verhaftet worden. Fracht beträgt per Waggon bis Gießen circa 219 «W. und, falls ermäßigt, für Gemeinden circa 155 JL Derselbe wünscht jedoch ebenfalls Drahtordre. Gießen, den 5. Juli 1893. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen. Jost. Bekanntmachung, betreffend Maul- und Klauenseuche zu Weitershain. Nachdem seit dem Erlöschen der Maul- und Klauenseuche bis jetzt in der Gemarkung Weitershain Seuchenfälle nicht mehr aufgetreten sind, haben wir der Großh. Bürgermeisterei Weitershain die Erlaubniß zur Ausstellung von Gesundheitsscheinen für Rindvieh, Schafe, Ziegen und Schweine wieder ertheilt. Insoweit die bezeichneten Thiere von anderen Personen ausgeführt werden, bedarf es der Ausstellung von Gesundheitsscheinen nicht. Gießen, den 3. Juli 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. G a g e r n. Deutscher Reichstag. 1. Sitzung: Mittwoch, 5. Juli 1893. Eingegangen ist ein schleuniger Antrag von Mitgliedern der Freisinnigen Volkspartet, betreffend Einstellung des gegen Abg. Müller - Glogau schwebenden Strafverfahrens für die Dauer der Sesfion. Bei der hierauf vorgenommenen Präsidentenwahl wurde Levetzow mit 310 gegen 9 Stimmen zum Präsidenten gewählt. Ahl warbt erhielt eine Stimme. (Große Heiterkeit.) Buol-Beren- berg (Ctr.) wurde zum ersten Vicepräses, Bürklin (nl.) zum zweiten mit großer Mehrheit gewählt. Zu Schriftführern wurden M erb ach, Kropatschek, Kiesel, v. Cegtelski, Hermes, Schultze, Bueb und Holleuffer per Acclamation gewählt, zu Quästoren Rtntelen und Böttcher: Freitag: Anträge auf Einstellung und Vertagung der Strafverfahren gegen verschiedene Abgeordnete. Erstlesung der Mtlitäroollage. Deutsches Reich. Darmstadt, 4. Juli. Der Landtagsabschied hat folgenden Wortlaut: Ernst Ludwig von Gottes Gnaden Großherzog von Heffen und bei Rhein rc. rc. Wir haben mit großer Befriedigung davon Kenntniß genommen, daß unsere getreuen Stände die Vorlage Unserer Regierung aus Anlaß des eingetretenen Nothstandes so rasch und entgegenkommend erledigt haben. Die bewilligten Geldmittel werden Wir den in der Vorlage, sowie den in den ständischen Beschlüssen bezeichneten Zwecken gemäß verwenden lassen. Den Gesetzentwurf wegen Abänderung des Gesetzes, die Waldstreu betreffend, werden Wir in der den übereinstimmenden Beschlüssen der beiden Kammern entsprechenden Fassung vollziehen und verkünden lassen. Die von Unseren getreuen Ständen geäußerten Wünsche, insbesondere die von denselben beschlossenen Anträge, werden wir in reifliche Erwägung ziehen und darauf nach Befund das Geeignete verfügen. Indem Wir hiermit die gegenwärtige Ständeversammlung schließen, bleiben Wir Unseren Lieben und Getreuen, Neueste Wolffs telegraphisches Eorrefpondenz-Bureau. Berlin, 5. Juli. Der Statthalter der Reichslande, Fürst zu Hohenlohe, und dessen Sohn, Reichstagsabgeordneter Prinz Alexander zu Hohenlohe, nahmen gestern an der Kaiserlichen Frühftückstafel Theil. Wie die „Post" hört, sprach sich der Kaiser gegenüber dem Statthalter sehr befriedigt über den Ausfall der Wahlen in Elsaß-Loth- ringen aus. Berlin, 5. Juli. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht das Verbot, betr. die Ausfuhr von Heu, frischen und getrockneten Futterkräutern, Stroh und Häcksel bis auf Weiteres. Der Reichskanzler ist ermächtigt, Ausnahmen zu gestatten. Die Verordnung tritt am 5. Juli, also heute, in Kraft. Berlin, 5. Juli. Nach Meldung der Blätter sind an den Bund der Landwirthe 194 von 994 vor drei Tagen versendeten Fragebogen, betreffend Futterverhält- nisse, zurückgekommen- 61 derselben sprechen von Futter- noth, 77 von Futtermangel, 56 halten Besserung durch Regen möglich. London, 5. Juli. Die Socialisten Londons beschlossen, trotz des ergangenen Polizeiverbots, morgen, am Tage der Hochzeit des Herzogs von Aork mit der Prinzessin Teck, auf dem Wege, den der königliche Zug nimmt, eine Kundgebung zu veranstalten. 1893. Finger. Generaldebatte über Locales und provinzielles. Gießen, 6. Juli 1893. * * Bon der Universität. Se. Königliche Hoheit der Großherzog haben geruht, den Profeffor der philosophischen Fakultät der Landes-Universität Dr. Adolph Philippi auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner treuen und gewiffenhaften Dienstführung und unter gleichzeitiger Ernennung zum Geheimen Hofrath mit Wirkung vom l.Octbr. 1893 an in Ruhestand zu versetzen. * * Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, dem Generalmajor Perthes, Commandeur der 44. Infanterie-Brigade, das Comthurkreuz zweiter Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen zu verleihen. * * Bahnpostbriefkastev. Nachdem eine Zeit lang dem Publikum infolge der Bahnsteigsperre die Möglichkeit benommen war, Briese rc. in den am Bahnsteig angebrachten Briefkasten zu werfen, ist nunmehr Abhülfe geschaffen worden. Das Kaiserliche Postamt hat an der Südseite des Bahnhofsgebäudes einen Jedermann zugänglichen Briefkasten anbringen n\ M iredsam, solide, für angenehme E. 90a. d Emd.d.Bl. [5312 Roon Zimmern, Küche rc. ver 1.August;umiethen iert.u.fttia.d.rn>.d.!öl. [6000 Vierteljähriger Aöonnementspreisr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Poft bezogen 2 Mark 50 Pfg. Siedaction, Expedition und Druckerei: Schukstratze Ir.7. Fernsprecher 51. $ine Wohnung m iwti bis mern mit Wor, per 1. Oc- kcht- Offenen mit Preisangabe >eb. b. Bl. unter V A erbeten. Mellor '»motMi 7 iSJ'L*1«’!»« lauft ft Plombtrenu L w. basster Berechnung. [4381 Bekanntmachung. Klagen und fonftige Erklärungen und Anträge sind bei unseren Gerichtsschreibereien an allen Wochentagen, Vormittags zwischen 10 und 12 Uhr vorzubringen. Wer einen Amtsrichter sprechen will, ohne vorgeladen zu sein, hat sich Mittwochs Vormittag einzufinden. Gießen, am 4. Juli 1893. Großherzogliches Amtsgericht. (kämmte Haare KavlanSgaffe 2, f5O2« iWt strebsamer Wirth Inntre, möglichst inmitten der iegene Wirthschast baldigst zu übernehmen. B ngtbote unter G G an die Bl. erbeten. S^LNib. b.», _ 1 MauSburg 1, !o6nunn iw 7 Sl0, jSt Sr« -WA An «»reine,,eselle gesucht tr tWtt, WMorstraße 59. Söli-erUrdeiierfür bauernde uifl gesucht. Alexander Kahn. ium möglichst sofortigen Kn- Wsssr yi richten., — NtüstmädchenvomLonde ]u ÄtBSisi .Akademie y, Da.zn.e»- 'exxe St» K?** - - Mode-Ju 5365. Martens. ——, iiggchlir^ SW I d'Är'rinzahl' "WkdemetzE^ Junger SiNchmnm sucht für 5 Stunden Beschäftigung fetten an die Exped. d. Bl. ü werben »für 1 Mark \v gefertigt fM Plaut, KaylanSgasse 2 Folgende Ordensgeschichte von der Flottenparade im Hafen von New.York findet sich in einer amerikanischen Plauderei der „Burschenschaftlichen Blätter": Capitän Büchse! mit seinem Stab wurde vom New-Yorker Deutschthum sehr gefeiert und bekam Mancherlei zu sehen, sogar einen amert. konischen Ritter des Ordens pour le mtirite. Der, Deutsche Kriegerbund von New.York" trat besuchsweise auf der „Kaiserin Augusta" an. Sein Lommandeur, im Privatleben ein biederer Schlächtermeister, meldete seine Mannschaft ,zur Stelle" und zu seinem Erstaunen bemerkte Capitän Büchsel daß er einen Ritter des hohen Ordens pour le merite vor ^ch hatte. Auf Befragen bekam er im schönsten Dürkheimer Deutsch die ehrliche Antwort: „Des isch bloß e nachaemachter, Mischter Lptn!", ö ' km Ehecaudidat. Im Kurgarten von WieS- baden gab eS kürzlich am Hellen Nachmittag eine recht aufregende Scene, wie sie nicht alle Tage Vorkommen dürfte. Proben folgende Ansichten auSsrrechen: Es giebt wenig Gebunde. Die FrühiahrSfeuchtigkeir fehlte, das Korn konnte sich nicht bestocken, die Halme gingen vereinzelt in die Höhe. Die Gelege find dünn und zahnlückig. Der Kornhalm ist hell und klar, aber um einen halben Meter zu kurz geblieben. Feuchte, schwere Lagen, die aber die Ausnahme bilden, bringen größere Gebundzahl und längere Halme. Wenn da und dort Halme von 2 Meter Länge in die ZeitungSredactionen gebracht worden find (auch der „Gießener Anzeiger" erhielt solche Proben) so waren das seltene Ausnahmen. Die Regel bleibt für 1893: Die Gebundzahl und die Halmlänge nnd ziemlich weit unter Mittel. Der Körnerertrag läßt gleichfalls zu wünschen übrig, es giebt also auch nicht viel ins Timmer. Der Kern ist aber hübsch gebildet, die durchschnittenen Körner zeigen ein schönes Mehl. Hinsichtlich der Roggenernte, die bei der heißen, trockenen Witterung rasch im ganzen Lande eintreten wird, ist dieses Jahr zu beachten nöthig, daß man daS Korn nicht überreif werden lassen soll. Geschieht es dennoch, dann sind empfindliche Verluste durch Ausfallen der Körner zu befürchten. Was die übrigen Halmfrüchte betrifft, so geht in erster Linie die Gerste der Reife mit raschen Schritten entgegen. Wahrscheinlich wird in der zweiten Juliwoche mit dem Schneiden der Gerste ebenfalls schon begonnen werden können. Weizen und Hafer sind noch etwas zurück. Spätgesäter Hafer ist zum Theil noch nicht aus den Hosen heraus und will nicht recht voran. Die Haferernte fällt wahrscheinlich am ungünstigsten von allen Halmfrüchten aus, was auf dem Getreidemarkt einen deutlichen Ausdruck dadurch erhält, daß der Hafer gegenwärtig höher im Preise steht als der Weizen. Friedberg, 5. Juli. Die gestrige Jubiläumsvorfeier des Hessischen Gustav,'«A bjol f»Dercin S nahm einen vortrefflichen Verlauf. Die besonderen JubtläumSgaben erreichen nahezu 5000 Mk., die den Gemeinden Lorsch, Groß- steinheim, Bretzenheim, Gernsheim, Bieber, Bürgel und Kostheim zugewiesen wurden. Der Großherzog verlieh dem Präsidenten Heinzerltng daS Comturkreuz deS Philipps-Ordens. I § Aus dem Kreise Alsfeld, 5. Juli. In Zell hat man I vorgestern das erste neue Gebäude nach dem großen Brande I aufgeschlagen. Groß Eieinheim, 30. Juni. Ein hiesiger junger Mann I wollte gestern Pfuhl mittelst eines Stoßkarrens auf das Feld I fahren. Der Stoßkarren stand auf der Straße und war das I darauf befindliche Faß nahezu voll, als sich Kinder an dem I Karren zu schaffen machten und insbesondere die unter I die Räder gelegten Steine zu entfernen suchten. Die Folge I davon war, daß der Karren umkippte und daS 4 Jahre I alte Söhnchen des Christian Rosenberger von da hierbei | derart traf, daß das unglückliche Kind sofort eine ! Leiche war. Worms, 4. Juli. Heute schlug der Blitz auf der I Bürgerweide in eine Baumgruppe ein und tödtete von I einer Anzahl dort Schutz suchender Arbeiter zwei, während ] einem dritten der Leib aufgeriffen wurde- der letztere ist I ebenfalls lebensgefährlich verletzt. Vermischter. * Aus dem Herzogthum Meiningen, 4. Juli. Daß in hiesiger Gegend in Bezug auf Futtermittel ein wirklicher Nothstand herrscht, kann man aus folgendem Vorkommniß ersehen: Eine Frau in Heldburg hat von einem Stück Wiesenland, für welches sie 46 Mk. Pachtgeld zahlen muß, gegen 23 Pfund Heu geerntet. * Fritzlar, 28. Juni. Eine eigenartige Ueber- ra sch ung wurde heute früh einem hiesigen begüterten Land- wirth zu Theil. In seinen Stallungen fand er den Viehbestand um zwei Kühe vermehrt. An dem Horn eines der fremden Gäste flatterte ein Zettel folgenten Inhalts: „Ich kann die Kühe nicht mehr füttern, erbarme Dich ihrer und mache damit was Du willst!" Unterschrift fehlte- der bisherige Besitzer der beiden Thiere wird sich hoffentlich nach der Futternoth wieder melden. * Münster, 4. Juli. Ein Reserve - Unteroffizier des 13. Infanterie-Regiments ist gestern bei eines Felddienstübung vom Sonnenstich getroffen worden- er starb nach wenigen Stunden. * Emsdetten, 4. Juli. In der vergangenen Nacht wurde ein hiesiger Kaufmann von einem ihm unbekannten Mann geweckt, da das Nachbarhaus in Flammen stehe. Während der Kaufmann sich an den Rettungsarbeiten bc« theiligte, stieg der Strolch in das Schlafzimmer desselben und stahl für 700 Mk. Werthgegenstände. Wahrscheinlich hat der Mensch das HauS angesteckt, um den Diebstahl aus« führen zu können. * Schueidemühl, 1. Juli. Bei den AufräumungSarbeiten hat stch der erste Unfall ereignet. Die Seitenwand eines Gebäudes stürzte plötzlich nach innen und begrub zwei Arbeiter unter den Trümmern. Dem einen wurden beide Beine zer« schmettert, dem anderen der Brustkasten und daS Rückgrat schwer verletzt, so daß man feinen Tod befürchtet. * Mannheim, 4. Juli. In dem Ort Mahlberg bei Lahr schlug der B l i tz tn einen Kirschbaum, unter welchem acht Personen standen. Zwei Personen wurden getödtet, vier schwer verletzt. ö ' ' Das Kaiser Wilhelm - Denkmal auf dem Kyffhaufer, dessen Grundsteinlegung am 10. Mai v. I. erfolgte, ,st letzt feiner Vollendung erheblich näher gerückt. Der Terrassenbau in seiner gewaltigen Ausdehnung ist vollendet, und auf demselben erhebt sich bereits der Unterbau des Thurmes, welcher noch in diesem Jahre bis zur Höhe deS “ ^gg- lellt werden soll. Der kolossale Thurmbau wird in leinen derben formen des romanischen Baustils und bei seiner gewaltigen Höhe — von der Ringterrasse bis zur mickn cinc Fernwirkung erjtelen. Das projeenrte Wegenetz, das durch die prächtigen Waldungen zur Höhe führt, ist fertiggestellt. Professor ^läsien^ der fünf Minuten vor Abgang einer jeden Bahnpoft entleert wird. •• Die RathstaudsCammiffiaa i» Darmstadt hat dem Bernehmen nach außer Torfstreu, FuttermaiS, Palmkernmehl, Erdnußwehl und Bauwwollsaatmehl, die Beschaffung folgender Düngemittel und Sämereien effectuirr resp. in Aussicht genommen: CHUisalpeter, SuperphoSphal, Lainit, Wicken«, Erbsen-, weiße Senf-, Weißrüben« und Buchweizen-Saaten. ’• Aus der (Samifon Heute wurden beim Jnfanterie- Regimenr Kaiser Wilhelm 8 Offiziere und 588 Mann der Landwehr zur vierzehntagigen Uebung eingezogen. Militär Transport. In vergangener Nacht kam ein Sonderzug aus Betzdorf hier durch, welcher einige hundert zu einer vierzehntägigen Uebung beim 81. Infanterie-Regiment einberufene Landwehrmänner nach Frankfurt a. M. brachte. •* Tieustdereichnung. Die characterifierten Forstinfpectoren sollen fortan statt dieses Titels die Characterbezeichnung Forstmeister erhalten und die Großherzoglichen Forstmeister in Zukunft den AmtStitel Oberforstmeister führen. Eine Aenderung in den Rang« und UniformSverhältnissen tritt hierdurch nicht ein. Die dermalen im Ruhestand 6c« findlichen Forft6eamten führen ihren seitherigen Titel fort. ♦* Schutzen Verein. Nachdem ein erfrijchender Regen die dürstenden Fluren erquickt, die Hoffnungen neu deseelt und die Temperatur erträglicher gemacht hat, verspricht auch die Feftstimmung eine frischere und freudigere zu werden. Gestern Abend hatten die Feftreiter am Schützenhaus bei Trommel« und Paukenschlag unter Anweisung des Obmanns deS Ordnungsausschusses eine Probe zu bestehen, welche zur Zufriedenheit verlief. Die Umzäunung des Festplatzes, die Decorirung der Festhalle rc. sind im Werk und für Sitzplätze wird ausgiebigste Sorge getragen. Die Betheiligung der Vereine an dem Festzug (welcher punkt 2 Uhr am Wallthor Aufstellung nimmt) ist eine wie gewünscht recht zahlreiche und eines Volksfestes würdige. Die Eintheilung der Vereine ist durchs Loos geregelt worden. Die bis jetzt angekauften und gestifteten Preise sind, soweit die Raumverhältnisse es gestatteten, im Erker des Herrn A. Kilbinger zur Ansicht ausgestellt. Gestützt auf die guten Wünsche zum Gelingen des Festes, welche dem Schützen-Verein von Leitern der Vereine und (Korporationen zugekommen sind, sind die Schützen zu der Hoffnung berechtigt, daß die Einwohnerschaft an dem bevorstehenden Feste regsten Antheil nehmen wird. * * Ueberfahreo. Gestern Nachmittag wurde ein unbeaufsichtigtes zweijähriges Kind auf dem Lindenplatz überfahren, ohne jedoch glücklicher Weise erheblichen Schaden zu nehmen. Den Kutscher, der nur Schritt fuhr, soll fein Verschulden treffen. * * Lichtscheue. Bei der Arbeit unbefugten La ter ne n- ausmachenS wurden in vergangener Nacht verschiedene junge Leute betroffen und zur Anzeige gebracht. "Verhaftet. Wegen Verdachts des Dieb stahls wurde gestern Abend ein hiesiger Taglöhner verhaftet. * * Die hessischen Landtagswahlen sollen erst Ende August oder Anfang September vorgenommen werden. Inzwischen haben die Wähler genügende Zeit, nach den geeigneten Personen Umschau zu halten, ober sich für die Wiederwahl der seitherigen ordnungsmäßig ausgcfchiedenen Abgeordneten zu entscheiden. Wenn die Fragen großer politischer, wirthschaftlicher und socialer Natur vor den Reichstag gehören, so sind, wie man täglich sehen kann, noch so wichtige Interessen der Gemeinden, der Schulen, der birectcn Steuern, ber Eisenbahnen, des allgemeineren Wohlbefindens und jeglicher Art von (Kultur in dem Landtag zu wahren und zu vertreten, daß es vor Allem gilt, tüchtige, vorurtheilslose und unterrichtete Manner in die Zweite Kammer zu wählen. Auch hier muß über der Partei und deren Forderungen das Wohl des ganzen Landes, der Gesammtheit stehen. •* Die GerichtSserieu beginnen am 15. b. Mts. und bauern bis zum 15. September. Währenb biefer Zeit ruhen bie Verhanblungen in sämmtlichen bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten, mit Ausnahme derjenigen, welche im Urkunden- und Wechselrecht zur Erledigung anstehen, sowie de- Mahn« und Zwangsverfahrens. Feriensachen sind: die Strafsachen, Arreftsachen und bie eine einstweilige Verfügung betreffenden Sachen, Meß- und Marktfachen, Streitigkeiten zwischen Vermiethern und Miethcrn von WohnnngS« und anderen Räumen, wegen Ueberlassung, Benutzung und Räumung b^'klben, sowie wegen Zurückhaltung ber vom Miether in die Miethräume eingebrachten Sachen, Wechselsachen, Bau- suchen, wenn über bic Fortsetzung eines angefangenen Baues geiiritten wird. DaS Gericht kann aus Antrag auch andere Sachen, soweit sie besonderer Beschleunigung bedürien, als ^enensachen bezeichnen'. Aus das Mahnverfahren, das Zwangs- vollftreckungSverfahrcn und das ConcurSverfahrcn sind bic Serien ohne Einfluß. «ul dem Kreise Friedberg. 3. Juli. Die Kornernte hat begonnen Die Ge6unbzahl ist an ben meisten Orten - JW so grob al» auf der gleichen Fläche in früheren StÖTn« bCr ^rnerertrag sehr ergiebig. Die b °"b"bem, wie immer, wenn bei trockener - wtnfk .S m dünnschalig unb ist ber Mehlgehalt < begatt ein sehr hoher, autzerdem auch in qualitativer Hinsicht , vorzüglich. v 1 1 hi, de« Kreise Friedberg. 5. Juli. Die Sichel und I bie «ense erklingen, wir sind in die Roa gen ernte einae« treten. Die ersten drei Julitage waren fo heiß daß daS imh *ß?' äUm?1 Qn Abhängen mit leichterem Boden i SJr «T °k Neigung. Dem Einsender, ! mltthäLfl ift hCb,1 biennsl't° Jahren in der Landwirthschast 1 mitthätig ist, denken in dieser langen Zeit nur wenige Jahr- \ 9ön0e, welche einen ebenso frühen Erntetermin brachten, I nämlich, die drei bewährten 50er Jahre 1857-1859, so- ! .bQ"n J.8b5' i8b8 und 1874. lieber den 1893er Roggen , Wen sich, nach den von verschiedenen Aeckern entnommenen ’ । Hundriefer, dessen Entwurf zum Reiterftandbild deS Kaisers I mit dem ersten Preis gekrönt wurde, Hal daS Hilfsmodell I (ein Sechstel der wirklichen Größe) vollendet. Ende 1895 soll I das Reiterftandbild, das in Kupfer getrieben wird, mit seinen I Nebenfiguren zur Aufstellung fertig sein. Aber schon jetzt I bildet daS Denkmal einen Anziehungspunkt für Biele. Der I Bauplatz wurde im vergangenen Jahre von 10,568 Personen I besucht und das DenkmalSmodell von 4317 Besuchern be- I fichtigt, ferner wurden 10,000 Postkarten mit dem Denkmals- I bilde verkauft. Einen weiteren Anziehungspunkt bietet auch I die nach den Plänen deS Architecten Bruno Schmitz erbaute I KyffhLuser-Wirthfchaft. Die Herstellungskosten deS Denkmals sind auf 800,000 Mark veranschlagt, während die bisher von I den deutschen Kriegervereinen gesammelten Beiträge er ft 600,000 Mark erreicht haben, sodaß noch etwa 230,000 Mark I aufzubringen find. * Ein Gutspächter im Orlathal besitzt ein „Heubuch", I in welchem die alljährlichen Futterernten feit 1823 verzeichnet I find. Als futterärmsteS, trockenstes Jahr ist 1842 vermerkt - I doch wurden in diesem Jahre auf dem Gute immer noch I 58 Fuder Heu unb 12 Fuder Klee geerntet, während heuer I nur 17 Fuder Heu, Klee aber fast gar nicht eingebracht I wurde. • Berlin, 2. Juli. Wenn man bisher zuweilen davon I hörte, daß abenteuerlustige deutsche Jungen nach Afrika durch« I gingen, so scheint jetzt schon die deutsch-afrikanische I Jugend das Durchgehen nach Deutschland gelernt zu | haben. Ein in Berlin wohnender Beamter, Herr Z., der I mehrere Jahre im Verwaltungsdienste in Kamerun thätig ge» I wesen, erhielt dieser Tage, wie die „Freis. Ztg." berichtet, I von einem noch dort weilenden AmtSgenossen einen Brief mit I der Mittheilung, daß der Sohn eines Dorfhäuptlings in I Kamerun, ein 14jähriger Knabe, der den Namen Willy I King Bell trägt, ohne Wissen der ©einigen auf einem nach I Deutschland schwimmenden TranSportdawpfer „auSgerückt" I sei. Der junge Neger, der geläufig deutsch sprechen unb I schreiben kann, jeboch völlig mittellos ist, dürste sich nach I Berlin begeben wollen, und Herr Z. wird gebeten, falls der I Knabe, ber ihn genau kennt, bei ihm vorfpricht, sich feiner | anzunehmen unb ben abenteuerlichen kleinen Afrikaner, bis I weitere Verfügungen getroffen sinb, bei sich zu behalten. * Wien. 4. Juli. Im StephanSbome, wo heute I eine 2000 Personen starke, vom Gnabenorte Maria Zell I zurück kehrenbe Procefsion einzog, entstaub heute eine I furchtbare Panik infolge FeucrlärMS. Die Fahnen- I bänber einer Kirchensahne fingen Feuer, baS jeboch sofort I erbrüeft würbe. Da aber Feuerrufe laut würben, bemächtigte sich der Menge eine furchtbare Angst. Unter ungeheurem Jammergeschrei drängten die Massen zu den Ausgängen. I Mehr als 100 Personen wurden niedergestoßen. Priester stiegen auf die Kirchenbänke und versuchten vergeben-, zu beruhigen, bis der Organist auf den glücklichen Einfall kam, mit aller Macht die Orgel ertönen zu lassen. DieS wirkte beruhigend, sodaß sogar -der Gottesdienst beginnen konnte. Mittlerweile war die Feuerwehr und die freiwillige Rettungs- gesellschaft angefahren, die sich mit den Verletzten beschäftigte. Außer zahlreichen Quetschungen waren acht leichtere und vier schwere Verletzungen vorgekommen. — Die hiesigen Arbeiterorgane wollen das Verbot der für nächsten Sonntag | auf dem Rathhausplatz einberufenen Massenversammlungen außer acht lassen unb laben zu zahlreichem Erscheinen ein. — In Groß-Jedlersbors bei Wien sind heute 30 Häuser niebergebrannt; bei ben Löschungsarbeiten würben brei Feuer wehrleute verletzt. * Für Radfahrer! Vor dem Schwurgericht zu Potsdam erschien ein Zeuge im Radsahrercostüm. Er war per Zweirad von Brandenburg a. H. gekommen unb erhielt beShalb von bem Vorsitzenben, Landgerichtsrath Stüde, einen entschiedenen Verweis, da es nicht tactvoll fei, im Radfahrercostüm vor Gericht zu erscheinen. AlS schließlich die Verhandlung bis zum Dienstag vertagt wurde, bat der Radfahrer um Entbindung von seinem Erscheinen im Termin, da er die Distanz« fuhrt nach Wien mitmachen müsse. ES wurde ihm nun energisch klar gemacht, daß die Justitia dem Sport vorgehe. * Zum Reise», welches zum Vergnügen geschieht, gehört außer gutem Wetter vor Allem der bekannte nervus rerum den man prosaisch „Geld" zu nennen pflegt. Daß eS hieran heutzutage vielfach fehlt, zeigt der Reiseverkehr auf dem Rhein, welcher von Tag zu Tag stiller wird. Die meisten der Dampfschiffe zeigen eine große Leere, und zwar nicht allein die großen Salonboote, sondern auch die Personenschiffe welche in der jetzigen Jahreszeit immer den kleineren Rheinorten zahlreiche Fremde brachten. Ausländer sind unter den Reisenden gleich Null. Einige Belgier, ein paar Russen ab und zu ein Franzose, daS ist Alles. Engländer und Amerikaner fehlen ganz. Derhältmßmäßig am meisten sieht man unter ben Rcisenben Norbbeutsche unb Oesterreich er. Selbstrebend führen sämmtliche Hoteliers lebhafte Klagen' unb zwar nicht nur über bie geringe Zahl ber Fremben. pudern mehr noch über ben geringen Consum unb die qroße Sparsamkeit berselben. LJ« ??en hiirs , 85 soll '’«■ feinen vzK,r ®tu«o Ach '«then h- ist ist >«m ®«te i?trmetft; »nu«, na|S?.M ”**ys Lrs:- JÄ'Ätt 111 ÄSHl*' ' ^0tWina6 in den Namen Willy *i auf einem nQ(fi öa* MSgeM? ^tsch sprechen und Jj ^rste sich nach roirb gebeten, falls der spricht, sichst klnnen Afrikaner, bis -l sich zu behalten, ^"sdome, to0 heute '»adenorte Maria Zell „ entstand heute eine urnlS. Die Fahnen- >er, das jedoch fofort ut wurden, bemächtigte si' Unter ungeheurem n zu den Ausgängen, uedergestotzen. Pücher echchten vergebens, zu glücklichen Einfall kam, i lassen. Dies wirkte ienst beginnen konnte. Lir freiwillige Rettungs- lt Verletzten beschäftigte, 'en acht leichtere und len. — Die hiesigen fllr nächsten Bvnntag Mäffrnberfammiungen lreichem Erscheinen ein. sind heute 30 Häuser iten mürben drei Feuer- wurgericht zu Potsdam Er war per Zweirad nd erhielt deshalb von übe, einen entschiedenen m Radfahrncoftüm vor h die Verhandlung bis er Radfahrer um Ent- nin, da er die Distanz wurde ihm nun energisch port vorgehe, znügen geschieht,' gehört >ekannte nervus rerum, pflegt. Daß es hieran ’ severkehr auf dem Rhein, >ird. Die meisten der , und zwar nicht allein die Personenschifie, >r den kleineren Rheinisländer sind unter den er, ein paar Russen, lles. Engländer und nässig °m Misten sich che und Oestermcher. liers lebhafte Klagen, t Zahl der Fremden, Confum und die grolle Flottenparade 'm . eiM amerikamchn Capitän Buchsel rftr Deutschlhum sehr andeuk/ im P .ut s.ine Mannsch^ , 61pltän SBMI'1; erkte merite vor 8 P0.“(t n DS-IH-u»" yrfu ** Ein etwas excentrischer junger Mann trat an eine junge Dame heran, erklärte ihr seine Liebe und seine Bereitwilligkeit, sie sofort zu heirathen. Die Dame erwiderte aber, daß sie von diesem liebenswürdigen Anerbieten keinen Gebrauch machen könne und ging weiter, verfolgt von dem jungen Manne, der seinen Antrag wiederholte und die Dame bat, wegen der Heirath mit ihrem Vater zu sprechen und ihm dann Bescheid zu geben. Als die Dame sich abermals weigerte, zog er einen Revolver hervor, mit dem er die Dame zu erschießen drohte. Die zu Tode Geängstigte rief jetzt einen Herrn zu ihrem Schutze herbei- alsbald wurde die Polizei geholt, die den Sonderling verhaftete und nach Nummer Sicher brachte. Aus seinen Aeußerungen geht hervor, daß er an Größenwahn leidet. Er ist der Sohn eines Werkführers in der Gegend von Nordhausen und war längere Zeit Kellner. Seiner „phänomenalen Kenntnisse und Anlagen wegen" hat er den ihn nicht befriedigenden Kellnerberuf aufgegeben und Reisen durch Frankreich, England und Italien gemacht, aber nirgends das richtige Verständniß für seine gi oßen Ideen gefunden, die er in acht Werken niedergelegt hat, die unsere ganze Literatur in den Schatten stellen. Leider hat dieser „Schriftsteller", wie auch manches andere Talglicht, keinen Verleger für seine Werke finden können. Mit einer reichen Heirath will er jetzt seiner mißlichen Lage ein Ende machen. Die von ihm angesprochene Dame, so bemerkte er, habe durch ihre Abweisung kein normales Benehmen gezeigt- wenn sie reich wäre, müsse er sie unbedingt heirathen, setze sie ihre Weigerung fort, so werde er ihr auflauern und fte erschießen, sei sie aber arm, so wolle er sie laufen lassen. Die Polizei hat den jungen Mann hinter Schloß und Riegel behalten, damit die Damenwelt vor ihm sicher ist. * Aus dem Gerichtssaal. Präsident (das Urtheil begründend): „Auf die Erklärung des Angeklagten, er fei angetrunken gewesen, konnte keine Rücksicht genommen werden, da derselbe nicht so betrunken war, wie das Gesetz eS vorschreibt!" * Stoßseufzer eines Besitzlosen: „Daß der Eine reich 'st und der Andere arm, dagegen hab' ich nix — aber daß ich der Andere bin, das is mir z'wider!" * Musikalische Veranlagung. „Ist Ihre Frau auch musikalisch?" — „Gewiß. Um eine Neuigkeit auszuposaunen, trommelt sie gleich die ganze Nachbarschaft zusammen?" Urriverfitäts - Nachrichten. — Ausländer auf den deutschen Universitäten. Nicht weniger als 1924 Ausländer sind auch in diesem Sommer wieder an den deutschen Universitäten immatricultrt, 1472 davon stammen aus europäischen, die übrigen 452 aus außereuropäischen Ländern. Die größte Zahl ausländischer Studenten zählt natürlich Berlin, 595, dann folgen Leipzig mit 255, München mit 195, Heidelberg mit 160, Halle mit 108, Freiburg mit 97, Straßburg mit 77, Bonn mit 58, Göttingen mit 51, Jena mit 50, Würzburg mit 49, Marburg und Tübingen mit je 46, Erlangen mit 39, Greifswald mit 26, Königsberg mit 23, Breslau mit 20, Kiel mit 10, Gießen, Münster und Rostock mit 8, 6 und 5. Don der Gesammtzahl der Ausländer studiren 163 Theologie und zwar 145 evangelische und 18 katholische, 314 Jurisprudenz und Cameralia, 490 Medtcin und Zahnheilkunde (auf letztere treffen 16), 957 sind als Angehörige der philosophischen Facultät zu verzeichnen, wovon 476 auf Philosophie, Philologie und Geschichte, 354 auf Mathematik und Naturwissenschaften, 112 auf das Studium der Landwtrthschaft (davon 68 und 22 aßt in in Halle und Leipzig) und 15 auf das der Pharmacie entfallen. Schließlich mag noch zusammengestellt sein, wie sich diese Zahlen auf die einzelnen Länder vertheilen: es sind unter den Ausländern 398 Russen, 299 Angehörige der österreichisch-ungarischen Monarchie, 259 Schweizer, 138 Engländer, 56 Bulgaren, 49 Griechen, 48 Holländer, je 34 Franzosen und Türken, 33 Schweden und Norweger, 29 Italiener, 25 Rumänen, 24 Belgier, 23 Luxemburger, 15 Serben, 6 Dänen und 2 Spanier, ferner 350 Amerikaner, 75 Asiaten, die fast alle aus Japan kommen, endlich 20 Studtrende, bet denen Afrika und 7, bet denen Australien als Heimath bezeichnet ist. Schiffsnachrichten. (Mitgethetlt durch den Agenten des Norddeutschen Lloyd, Herrn Carl Loos in Gießen). Bremen, 5. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.] Der Schnelldampfer Elbe, Capitän K. v. Gössel, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 24. Juni von Bremen und am 25. Juni von Southampton abgegangen war, ist gestern 10 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 5. Juli. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer München, Capitän C. Steencktn, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 22. Juni von Bremen abgegangen war, ist gestern, 8 Uhr Vormittags, wohlbehalten in Newyork angekommen. Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft. „Cheruskta", am 30. Juni von St. Thomas via Havre nach Hamburg abgegangen; „Thurtngia", am 1. Juli von St. Thomas via Havre nach Hamburg abgegangen; „Gothta", am 1. Juli, 2 Uhr Nachm., von Newyork dtrect nach Hamburg abgegangen; „Teutonia", von West-Indien kommend, am 1. Juli, 4 Uhr Nachm., tn Havre angekommen; „Venetia", von Stettin nach Newyork, am 1. Juli, 2 Uhr Nachm., von Christtansand weitergegangen; „Dania", am 1. Juli, 10 Uhr Dorrn., von Newyork dtrect nach Hamburg abgegangen; „Palatine", am 1. Juli von Hamburg in New-Orleans angekommen; „Albingia", nach West-Indien bestimmt, am 2. Juli, 7 Uhr Abends, in Havre angekommen; „Flandrta" von New-Orleans nach Hamburg, am 2. Juli, 12 Uhr Mittags, Lizard passirt; „Baumwall", von Hamburg nach Montreal bestimmt, am 2. Juli, 41/2 Uhr Nachmittags, in Antwerpen angekommen; „California", von Montreal via Deptsort nach Hamburg bestimmt, am 2. Juli, 4 Uhr Nachm., Scilly passirt. „Allemannta", von Westindien nach Hamburg, am 3. Juli, 4 Uhr Morgens, in Havre angekommen; „Albingia", von Hamburg nach Westindien, am 3. Juli, 1 Uhr Nachmittags, von Havre weitergegangen; „Teutonia" von Westindien kommend, am 3. Juli, 11 Uhr Abends, von Havre nach Hamburg wettergegangen. Citeratar unfc Annst. — KatechiSnraS der Meteorologie. Don Prof. vr. W. I. van Bebber. Dritte, gänzlich umgearbeitete Auflage. Mit 63 in den Text gedruckten Abbildungen. In Original-Letnenband 3 Mk. Verlag von I. I. Weber tn Leipzig. Die vorliegende bedeutend erweiterte dritte Auflage des Katechismus der Meteorologie stellt sich als eine völlige Umarbeitung dar, beginnt durch die mannigfachen und tiefgreifenden Umwandlungen der Anschauungen auf dem Gebiet der Meteorologie in den letzten Jahrzehnten. Der Name des Verfassers, des langjährigen Leiters der Wettrrtelegraphte an der deutschen Seewarte, bürgt allein schon dafür, daß diese Neubearbeitung den neuesten Standpunkt der Wissenschaft vertritt. Durchweg begegnen wir einer thunlichst kurzen und allgemein verständlichen Darstellung, sodaß der Verfasser sein Ziel erreicht haben dürfte, die Grundlehren der Meteorologie dem großen Publikum zugänglich zu machen. Durch eingehende Darstellung der Grundlehren der heutigen ausübenden Witterungskunde hat das Merkchen einen besonderen Vorzug gewonnen und es befähigt den aufmerksamen Leser, sich an der Hand von Karten der blstehenden Wetterlage, wie solche von den meteorologischen Centralstellen und auch in Zeitungen veröffentlicht werden, ein selbständiges Urtheil über die jeweilige Wetterlage und den muihmaßlichen weiteren Verlauf der Witterungserschetnungen zu bilden. ______________ — Bilder aus dem amerikanischen Leben stehen jetzt anläßlich der Chicagoer Weltausstellung auf der Tagesordnung und mit Interesse erfährt man von den zahlreichen Wundern der neuen Welt. Einen fesselnden, eigenartigen Beitrag über eine wichtige, aber in das Gesichtsfeld des Touristen selten fallende Erscheinung bietet das neueste Heft von gute« Stunde^ (Berlin W. 57, Deutsches Verlagshaus Bong & Co.) in dem Aufsatze von Max Lortzing über Schmuggel und Handel im Hasen von New-Z)ork. Verkehr, CmtO* rrnd Volkswirthschaft. Limburg, 5. Juli. Fruchtmarkt. Rother Weizen X 14.20, weißer Weizen X Korn X 12.20, Gerste X 10.00, Hafer JL 9.55, Erbsen X —. Gottesdienst der israelittschen Keligionsgesellschast. Freitag Abend 7“ Uhr, Samstag (Vormittag 8* Uhr, SamStag Nachmittag 400 Uhr, Samstag Abend 930 Uhr. Witterungsaussichten Wetterhäuschen, Südanlage. b. Juli, Mittags 12Uhr 6. Juli, Morgens B Uhr Barometer: min.745mm, max.744mm min.744 mm, max. 746 mm Thermometer: „ 4-13° R. „ +21V20 R- .. + 12° R.„ + IöVj’R. Hygrometerstand: Gewitterbildung. Neigung f. trocken. Wetter. Mittlerer Barometerstand bei 0° R. = 744,7 mm. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 6. Juli, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 18, Luft 21 Grad. Rübfamen'sche Badeanstalt. Verdingung. Die Arbeiten und Lieferungen zur Herstellung eines Anbaues am früheren Haus Bourgeois hinter der Stadtkirche sollen, wie nachstehend verzeichnet, Mittwoch den 12. Juli, Vormittags 11 Uhr, im Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden: veranschlagt zu rd. 1) Erd- und Maurerarbeit 1105 JL 2) Steinhauerarbeit 320 „ 3) Zimmerarbeit 797 „ 4) Dachdeckerarbeit 93 „ 5) Spenglerarbeit 106 „ 6) Lieferung von Guß- und - Walzeisen 154 „ 7) Schreinerarbeiten 606 „ 8) Glaserarbeiten 410 „ 9) Tüncher- u. Weißbinderarbeiten 360 „ Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen von heute ab auf dem Stadtbauamte offen, woselbst auch Angebote bis zum genannten Termin auf dem vorgefchriebenen Formular einzureichen sind. Gießen, 6. Juli 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. [6017 Verdingung. Die Arbeiten und Lieferungen zur Erbauung eines Schuppens für die Desinfectionswagen sollen, wie nach« stehend verzeichnet, Mittwoch den 12. Juli, Vormittags 11V2 Uhr, im Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden: veranschlagt zu rd. 1) Maurerarbeit 200 JL 2) Zimmerarbeit 320 „ 3) Dachdeckeracbeit 140 „ 4) Schreiner- u. Glaserarbeit 210 „ 5) Schlosserarbeit 85 „ 6) Weißbinderarbeit 85 „ Pläne, Arbeitsbeschreibung und Be« dingungen liegen von heute ab auf dem Stadtbauamte offen, woselbst auch Angebote bis zum genannten Termin auf dem vorgeschriebenen Formular einzureichen sind. Gießen, den 6. Juli 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. [6018 6016] Prima Sauerkirsche« zu haben. _________-LiebigSHSHe". 6012] Ein gut erhaltener Aüllofen zu verkaufen. Wiesenstraße 1. Steinmetzarbeiten. Die Lieferung von 5 Anschlagsäulen aus Sandstein, jede von 2,09 cbm Inhalt, soll Mittwoch den 19. Juli, Vormittags 11 Uhr, im Wege des öffentlichen Angebots verdungen werden. Zeichnung und Bedingungen liegen bis dahin auf unserem Stadtbauamte offen und können von demselben auch gegen postfreie Einsendung von 75 Pfg. bezogen werden. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, am 6. Juli 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 6020 Arbeitsvergebung. Montag den 10. Juli d. I., Nachmittags 4 Uhr, soll im Freiherrlich von Rabenau'schen Oeconomie- hofe zu Rüddingshausen das Ausräumen eines Teiches in Accord gegeben werden. Rabenau, am 5. Juli 1893. 1 Der Bauverwalter: |5987 Unger. Freitag den 18. August, Nachmittags 2Vr Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die den Friedrich GrooS Eheleute« in Gießen gehörige Hofratthe: Flur 34 Nr. 586»/10 — 801 qm zwischen dem Wäldchen und dem Schießhaus öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 5. Juli 1893. Großh. Ortsgericht Gießen- I. A-: Vogt. 6988 Vermischte Anzeigen. 6002] Atlzhut gesunde«. Abzuholen Kathartnengasse 8._________ 6024] Fünfzig Mark demjenigen, welcher e. m all» Theil. der Kaufmannsch- gut beroanb. Herrn eine dauernde Stelle als Comptoirist, Lagerist rc. zuzuw- vermag. Offert- zu näh. Verhandlung bitte unt K 33 an die Exped. d- Bl. zu senden- Zu sofortigem Eintritt jüng. Mädchen für leichte Hausarbeit gesucht. Schottstratze Nr. 17, parterre. 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Um stille Theilnahme bitten Giessen, 6. .Juli 1893. Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag 4 Uhr von der Leichenhalle des Friedhofs aus statt. 60h Statt besonderer Anzeige theilen wir Verwandten und Freunden mit, dass unser liebes Söhnchen Schützenverein Giessen. grosses ‘ftreis- zfcAfesten — am 9., 10. und 11. Juli 1893. — * * E- »••“Lw WkkdN» k ^(jn, r-r LÄ-6 Aontagi- Nachmittags: Großes Concert, Tanz und Volksbelustigung. Vormittags 10 Uhr. Früh - Concert auf dem Festplatz, 12% Uhr: Banket im Schützenhaus. Abends 8 Uhr: Gesangsvorträge hiesiger Vereine 5853; Pa**iva. der 196.88 4. 3237.48 5029.83 7. da 6023 t®* 70 ausübende Künstler, darunter 11 Solisten. Vermietungen. Reiecrten: ■ 6<6f ob«. — r~» ^'nckerei f^r. Lbr. CHrHä) in 729.05 866.42 J. S. Bach. Mozart. Boccherini. Schubert. Leciair. Nardini. J. 8. Bach. Tartini. Rheinberger. Mendelssohn. 1. GeschäftLguthaben glieder 2. Reservefond 3. Betriebsrücklage 4. Geschästsschulden 5. Eapitalschuld 6. Reingewinn Sonntag1, den 9. Juli: Morgens 10 Uhr: Früh-Concert im Standquartier, Restauration Busch, Seltersweg. 6021] ZuverlSss. reinliche Lanffra« ob. Mädchen gcf. Wo? sagt die Exped. Mehrere tausend Sluck Dickwurzpflanzen verkauft [5986 Rudolf Güngerich, Hof Heibertshausen b. Lollar. Landwirthschaftlicher Consum-Verein Hausen eingettagene Genoffenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht: Atzbach, Directyr. Mack, Rendant. der Meider-Capelle aus Berlin (früher Bilse) JU Dtrmidben. The. Spie», Neuenweg 29. Activa. Kaffebestand Ausstände Werth der Mobilien nach Abschreibung von 10pCt. Waarenvorrath und Inventur Ratte zum einmaligen Eintritt 30 Pfennig. Vorverkauf: Tageskarten zum beliebigen Ein- und Austritt Mk. —.60, Festkarten für die Dauer d. Festes Mk. 1.50, Familienkarten (4 Pers.) Mk. 2.50. Än der Raffe: Tageskarten zum beliebigen Ein- und Austritt Mk. —.70, Fcstkarten für die Tauer d. Festes Mk. 1.70, Familienkarten (4 Pers.) Mk. 2.70. Fortsetzung des Schiebens von 8 Uhr Vormittags bis 6 Uhr Nachmittags. Abends 8 Uhr: Preisvertheilung. Vormittags 10 Uhr. Früh-Concert. Von Nachmittags 3 Uhr ab: Großes Concert mit Volksbelustigung. Von 4 Uhr ab: Karlstadter Portland Cement empfiehlt in frischer Waare [2270 J. Happel. Harten im Vorverkauf knd erhältlich: bei den Herren C. G. Rleinhenn, Bahnhofstraße 59. August Voigt, Seltersweg 46. Moritz Gregori & Lohn, Kreuzplatz 14. Gustav _ Gerhardt, Lindenplatz 12. Eberhard Metzger, Neustadt 8. Schulpflichtige Kinder in Begleitung Erwachsener haben freien Eintritt. 1. 2. 3. Preise der PIBtze: Nummerirter Platz 2 Hk> Schiff und erste Emporbühne 1 Mk. Zweite Emporbühne 50 Pfg. Billett* in der Musikalienhandlung von Ernst Challier (Rudolph’s Nachfolger). — Programme nebst Texte ebendaselbst und beim Eingang zum Concert. 5868 6005] Leichte» Pferd, guter Läufer, zu verk H. ?uler, Mäusburg 3. Gegen Blattläuse, SrdstShe, «lutlau», Raupen rc. rc. ist das beste Mittel des landw. 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