nz. 'rau teger. Schnerz- ere liebe aut Karte. 1 Abends. " Borstand. häfti denburg. ^er Borstand. । Min. [4262 ung. tt-mingm an crjud)t, ihre m 1. Mai er., M\. unnen )i Wwe. . Hardt. Ber. gtränk, wirb ro" tirw unb Mw- LCht. . mich . , Kumtmaler, iJff uul CUeito*. iMtslhM tat 1893- TU SollMtr y6.90 >mlt SK 6» 9025 s* BH 302.2b ni'°. ni-2 tü* 101> Rt. 107 *r#ea Blatt Sonntag dm 7. Mai 1893 Sn IM»'» **i#*e« «ßchnnl täglich, «M Ausnahme btl Wontag«. •te «rf en er »w*tn btw Knjngrr »Gch«>tlich «reimet Itigriegi Gießener Anzeiger Keneral-Mnzeiger. vintiljährign IhMranUrt'Ji 2 Mark 20 Pfg. n» vringerlohn. Durch dir Post be^c^M. 2 Mark 60 iRebactien, tpebirtee und Drucker«: >4*C|r<|« »r A. HmNyrrchn 51 Arnts- und Anzeigeblatt fflt den Kreis Gieszen. ■ ■nahmt eon Anzeige, zu der AachmiNa-« ftz txn Hfn’bff teg -rscheinenden Nummer hi« vor». 10 Nh». ■mliuj in ■— Hratisöeikage: chießener AamikienSkätter. Aste Innoncen-Bureaur btf In- onb Änltanbefl nehm« Anzeige, für ben „Gießener Anzeiger" entgegen. Amtliche»» Theil. Gefunden: 2 Portemonnaies ohne Inhalt, 1 Beil, 1 Axt, 2 Hundehalsbänder und 1 Stück von einer Kette. Gießen, 6. Mai 1893. Großherzogliches Amtsgericht. Fresenius. Deutscher Reich. Darmstadt, 5. Mai. Seine Königliche Hoheit der Groß« Herzog werden Montag den 8. d. M., Vormittags, zu den gewohnten Stunden im Neuen Palais Audienzen ertheilen, sowie Meldungen und Vorträge entgegennehmen. — Die Erste Kammer der Stände wird Dienstag, den 9. tz. M., Nachmittags 3 Uhr, behuss Erledigung der ihr noch vorliegenden Gegenstände zu einer Sitzung zusammen- treten. Berlin, 5. Mai. Die politische Situation ist andauernd im höchsten Grade kritisch, jede Stunde kann aus der Reichshauptstadt die Kunde von der Ablehnung der Militärvorlage und des Huene'schen Comprowißvorschlages und im Anschlüsse hieran von der Auflösung des Reichstages bringen. .Wie bestimmt verlaittet, hat der Kaiser den ihm am Donnerstag Vormittag gehaltenen längeren Vortrag des Reichskanzlers über den Stand der Militärfrage, welcher in dem Rathe gipfelte, zur Auflösung des Reichstages zu schreiten, mit Wohlgefallen ausgenommen. Zwar heißt es, der Monarch habe Bedenken gegen eine so folgenschwere Maßregel geltend gemacht, aber schließlich hätten die Gründe des Reichskanzlers den Sieg davongetragen, so daß der Kaiser seine Genehmigung zur eventuellen Auflösung ertheilte. Der Bundesrath soll in einer außerordentlichen Sitzung den betreffenden Antrag Preußens erhalten und ihn angenommen haben. — Am Schluffe der Donnerstagsitzung waren noch siebzehn Redner zur Militärvorlage angemeldet, so daß es zu den entscheidenden Abstimmungen möglicherweise erst am Montag kommt. Als charakteristisch ist die Thatsache her- vorzuheben, daß die zu keiner Fraction gehörenden elsaß- lothringischen Reichstagsabgeordneten, die im Reichstage bislang meist durch ihre Abwesenheit glänzten, plötzlich in Berlin wieder erschienen sind, eigens, um gegen die Militärvorlage zu stimmen. — Die am Mittwoch im^ R ei chsta gsw ahlkr eise Dortmund stattgefundene Ersatzwahl hat folgendes Resultat ergeben: Toelcke (socialdem.) 15374, Möller (nat.-lib.), der bisherige Vertreter, 14714, Lensing (Centr.) 12030, Eickhoff (freis.) 1796, Kohn (Demokrat) 204 und König (Antisemit) 133 Stimmen. Vergleicht man diese Ziffern mit der Dcrtmunder Wahl vom 20. Februar 1890, so ergiebt sich, daß die Nationalliberalen 2900 Stimmen und die Socialdemokraten sogar beinahe 5000 Stimmen gewonnen haben, auch das Centrum kann einen Zuwachs von etwa 1840 Stimmen verzeichnen. Dagegen verloren die Antisemiten 959, die Demokraten 1000 und die Freisinnigen selbst 2361 Stimmen. Will man diese jüngste Dortmunder Wahl als vorbildlich für etwaige allgemeine Wahlen zum Reichstage betrachten, so müßten von denselben gar manche Ueberraschungen zu erwarten sein. Im Uebrigen hat wiederum Stichwahl zwischen dem nationalliberalen und socialdemokratischen Candidaten stattzufinden, die aber natürlich überflüssig werden würde, sollte inzwischen die Auflösung des Reichstags erfolgen. Deutscher Reichstag. 90. Sitzung. Freitag, 5. Mai 1893. Die zweite Berathung der Militär vor läge wird fortgesetzt. Abg. Frhr. v. Manteuffel (cons.) hält es nicht für angezetgt, im jetzigen Stadium die Lebensdauer des Reichstags durch lange Reden zu verlängern. Richter hat mit seiner Rede seiner Partei im Lande das Concept für ihre Wahlaufrufe geliefert. Richter sagte, die Conseroativm wollten dem Volke nur neue Lasten auferlegen; er hat dann wieder das alte Recht des 40 Millionen - Geschenks an die Brenner vorgeführt. Die Behauptung eines solchen Geschenks ist schon so häufig und gründlich widerlegt worden, daß man sich das jetzt sparen kann. Beseitigt man die den Brennern gewährte Erleichterung, dann ruinirt man die Landwtrthschast und macht den armen Boden im Osten werlhlos. Richter gab als sein Programm an: keine neuen Steuern, keine neuen Soldaten, keine neuen Gesetze. Mit dem letzteren Punkte meint er offenbar das Wuchergesetz. (Sehr Aut!) Neue Gesetze sind nöthig, wenn alte Gesetze nicht mehr auf die Verhältnisse passen. Ein ganz besonderes Relief giebt der Sache das Factum, daß die Gegner der Vorlage Zuzug durch die Elsaß- Lothringer bekommen haben. Das Gesetz will gerade Elsaß-Loth- ringen schützen, nun kommen die Elsaß-Lothringer, die wahrlich selten genug erscheinen, um gegen das Gesetz zu stimmen. Viele der Gegner der Vorlage sehen die Auflösung nicht, sie stimmen aber doch leichten Herzens gegen die Vorlage. Ich fürchte, der Katzenjammer wird folgen. Wir fürchten die Neuwahlen nicht, stimmen aber dennoch für den Antrag Huene, um die Vorlage womöglich zu Stande zu bringen. Wir hallen principiell unseren früheren Standpunkt ausrecht, müssen aber sagen, daß die vorgeschlagene Verstärkung unter Aufrechterhaltung der dreijährigen Dienstzeit nicht durchführbar ist. Der Antrag Huene bringt eine Verfchlechterung der Regierungs- oorlage. Wenn wir heute für den Antrag Huene stimmen, fo halten wir uns im Falle des Ntchizustandekommens des Gesetzes nicht für gebunden an die Ziffern desselben. Keinem von uns, das hat nun auch der Reichskanzler eikannt, stehen andere Interessen höher als die der Ehre und Sicherheit des Vaterlandes. (Beifall rechts.) Richter nannte den Bund der Landwirthe einen Bund der Brod- vertheuerer, nein, nur die schwere Noth der Landwirlhschaft hat die Landwirthe in diesem Bunde zusammengefühlt. Es genügt nicht, daß wir einig vor dem Feinde sind, sondern wir müssen rechtzeitig Maßnahmen treffen, um den Sieg an unsere Fahnen zu fesseln. (Beifall rechts.) Abg. Dr. Lieber (6tr.) bestreitet, daß er ynb seine Freunde leichten Herzens die Vorlage ablehnten, und begründet dann den Antrag seiner Freunde, den Antrag Graf Preystng u. Gen. Dieser Antrag trage den Namen des Grafen Preystng an der Spitze, weil Graf Preystng in der betr. Sitzung deS Eenlrums den Vorsitz führte. Der Reichskanzler habe unter Bezugnahme auf eine Neußer ung, die er (Redner) in Aschaffenburg grthan habe, an seinem Patriotismus gezweifelt. An der Bekundung seiner aufrichtigen Vaterlandsliebe habe er es in der Commission nicht fehlen laffen. Seine Aeußerung In Aschaffenburg sei, wenn er sich recht erinnere, dahin gegangen: selbst wenn die Vorlage besser und voller begründet wäre, als sie e3 ist, so würde doch der Bestand der Centtumspartei für das Deutsche Reich wichtiger fein, als das Zustandekommen dieser Vorlage. (Bewegung.) Und diesen Standpunkt Halle er noch heute aufrecht. Eine Partei, die, wie das Centrum, große Jdealtnteressen verfolgt, sei für das Reich ein Lebensinteresse. Wer nicht diese Meinung theile, solle aus dem Reichstage ausscheiden. Die Jdealinteressm des Reiches stünden höher als die materiellen. Das Centrum verbiete den Föderalismus und widerstrebe allen unionistischen und cäsaristischen Bestrebungen und Holle fest am posittvm Chrtstenthum und der darauf errichteten Ordnung. Der Reichskanzler habe gemeint, die Aschaffenburger Aeußerung ins Deutsche übersetzt zu haben; et habe sie thatsächlich in das schlechteste Btsmarckische überiragen. Wenn man anfange, sich den Patriotismus abzusprcchen, bann möge man doch wieder ganze Parteien als Reichsfeinde bezeichnen; bann könne ja der Tanz wieder losgehen, der mit dem Amtsantritt des Grasen Caprivi berndet schien. Die Vorlage sei nicht mit zwingenden Momenten begründet worden. Es habe keine Gewährschaft dafür übernommen werden können, daß mit der Vorlage das angestrebte Ziel erreicht werde; es habe Niemand die Garantie dafür übernehmen können, daß nach Annahme der Vorlage die Russen niemals nach Berlin kommen werden. Der Reichskanzler habe den Antrag Huene als Wahlparole ausgegeben, den Antrag eines Parteimannes, der sich mit demselben in Widerspruch zu feiner Partei gesetzt habe. Das erleichtere die Wahlbewegung. Ein solche Vorlage wie diese sei unpolitisch und unerträglich für die Bevölkerung. (Zustimmung links.) Indem der Reichskanzler die Uebertretbung gebrauchte, eS handele sich hier um Ehre, Dasein und Zukunft des Deutschen Reick es, hohe it nur die Gegner in Versuchung führm wollen. Für die Deckung der Kosten hätte vor Einbringung der Vorlage aeforgt werden müssen. Das Centrum halte an dem Antrag Windthorst fest. Seine Freunde hielten es für unmöglich, daß von Verfassungsbruch in diesem Hause die Rede sein könne. Wer Recht habe in diesem Streite, möge das deutsche Volk, möge Gott entscheiden. (Beifall im Centrunn) Reichskanzler Graf Caprivi: Dr. Lieber ist weder die katholische Bevölkerung, noch auch das Centrum, lediglich mit ihm habe ich mich auseinander zu setzen. Dr. Lieber hat heute in seiner ' "Aschaffenburger Rede das Adjectiv durch den Comperatio ersetzt, Feuilleton. Wochendriksr sus der Residenz. (Originalbericht für den „Gießener Anzeiger".) Darmstadt, 5. Mai 1893. Die Darmstädter Meffe. — Die Residenz im Frühling. — Eine Wagnerwoche. — Verschiedenes. Wir haben mit dieser Woche eine alljährlich regelmäßig zweimal wiederkehrende lärmende Veranstaltung hinter uns, die sog. Frühjahrsmesse. Am Sonntag vor acht Tagen hat sie begonnen und am Dienstag dieser Woche hat sie geschloffen. Ein lautes, buntbewegtes Treiben entwickelt sich um die Meßzeit hn Centrum der Stadt, ja, die um den Hauptjuxplatz herumwohnenden ehrsamen Bürger behaupten sogar, es ginge ein bischen gar zu toll her und es wäre überhaupt an der Zeit, das „mittelalterliche" Institut der Messe ganz zu beseitigen, oder ihm wenigstens einen Platz außerhalb der Stadt anzu- wetsen, damit das fortwährende Gejohle und Gedudel, die herzzerreißenden Klänge der großen Drehorgeln und berüchtigten „Elitecapellen" vor den Schaubuden ihren wahren Hexensabbath von musikalischen „Genüssen" wenigstens fern von den beleidigten Ohren der Bewohner der Stadt zum besten geben könnten. Je nun, ganz unrecht haben die guten Leute nicht, es ist wahrlich kein Vergnügen, den ganzen lieben langen Tag über „Die kleine Fischerin" oder die „Holzauction" schrecklichen Angedenkens sich vorleiern laffen zu müssen, wer das einmal acht Tage lang mitgemacht hat, und Ihr Berichterstatter gehört zu diesen bejammernswerthen Candidaten, der weiß ein Lied davon zu singen. Freilich bekommen auch die in den äußeren Stadttheilen wohnenden Musikfreunde und -Feinde ihr Theil ab, zur Meffezeit pflegt nämlich ein ganzes Heer von musikalischen Wandervögeln sich einzustellen, die dann auch die entlegensten Gäßchen und Höfe mit ihrer „Kunst" beglücken. Nun es sind am Ende doch arme Teufel und man giebt ihnen schließlich auch gern einen kleinen Tribut, sei es auch nur, um sie so rasch wie möglich wieder los zu werden. Von den Sehenswürdigkeiten der diesjährigen Frühjahrsmesse nenne ich Ihnen nur ein großes Varistötheater und eine Taucher- und Schwimmergesellschaft, auch sonst gabs aber noch mancherlei des Wunderbaren zu sehen, fragen Sie nur einmal bei unserer Schuljugend an, zu deren Ergötzen ja die Meffe in erster Linie bestimmt ist. Nun, die lärmende Zeit ist nun wieder, dem Himmel sei Dank, für längere Zeit vorbei, im September wird sie neu erstehen. — Von ganz eigenartigem Reize ist gegenwärtig ein Spaziergang durch unsere öffentlichen Gärten. Wir besitzen deren so viele und so prächtige, wie kaum eine der bevölkertsten Großstädte. In diesen parkähnlichen Anlagen pflegt sich zumal im Frühling der Residenzler gern von des Tages Last und Mühen zu erholen, um „Luft zu schnappen". In der That sieht es eben dort, Dank der mustergiltigen gärtnerischen Verwaltung, ganz prächtig aus. Die warme — vielleicht allzuwarme Frühlingssonne hat ein wundervolles Pflanzenleben hervorgelockt und der Naturfreund kann daran nur seine wirklich herzliche Freude haben. Die „verschiedenen Herrengärten," die „Mathildenhöhe", und wie diese Anlagen alle heißen, sind denn auch stets außerordentlich zahlreich besucht, und mit großem Danke verdient die weitgehende Liberalität anerkannt zu werden, mit der unser Fürstenhaus den Aufenthalt darin allen Bewohnern gestattet. So bietet die Residenz im Frühling in Wahrheit ein überaus anziehendes und liebliches Bild. Für unsere Wagnerianer, deren es bekanntlich in Darmstadt nicht wenige giebt, boten die vergangenen Tage einige Festabende im besten Sinne des Wortes. Frau Ende Andrießen, die gefeierte Wagnersängerin, die früher in Köln weilte und jetzt für die Frankfurter Oper gewonnen worden ist, um derselben wieder einmal eine wirkliche Gesangsgröße zu sichern, sang die „Isolde" in „Tristan und Isolde" und die „Brun- Hilde" in der „Götterdämmerung". Beide Vorstellungen fanden ein enthusiasmirtes Publikum, das die wirklich grandiosen Leistungen des geschätzten Gastes mit jubelndem Beifall lvhnte. Schade war es nur, daß unser einheimischer Heldentenor, Kammersänger Bär, durch Rankheit am Auftreten verhindert war- der zum Ersatz für ihn herbeigezogene Gast leistete zwar durchweg Tüchtiges, ohne jedoch die Leistungen des rühmlichst bekannten Mitgliedes unserer Bühne zu erreichen. Endlich kann ich Ihnen auch noch von einem glanzvollen Vereinsabend des Richard-Wagner-Vereins berichten, der am vergangenen Montag stattgefunden hat. Auch hierbei durfte sich das Publikum an der seltenen Kunst der Frau Ende-Andrießen erfreuen, außerdem wirkte der Kölner Heldentenor, Herr B. Heydrich, ein berühmter Wagnersänger, mit und endlich die Herren Professor H. von Zeyl vom Würzburger königl. Conservatorium und eine einheimische Kraft, Herr Wiedemann, der erste Harfenist unserer Hoscapelle. An musikalischen Genüssen war also in der letzten Woche gewiß kein Mangel und zu guterletzt darf ich als getreulicher Berichterstatter auch das große Festconcert, das der hiesige „Instrumental- Verein" zur Feier seines zehnjährigen Bestehens am letzten Samstag abgehalten hat, nicht vergessen. Auch dabei gabs viel des Schönen zu hören, auch der Freude des TanzeS wurde nach Schluß des Concerts gehuldigt. Meinem letzten Bericht über die Verhältnisse am Polytechnikum habe ich heute noch hinzuzufügen, daß wir in diesem Sommersemester die größte Besucherzahl seit dem Bestehen der Hochschule aufzuweisen haben, im Ganzen sind über 600 Studirende immatriculirt. Dann hat uns diese Woche noch mancherlei Vorträge in verschiedenen gemeinnützigen Vereinen gebracht. Am künftigen Samstag will der Gabelsberger Stenographenverein, der sich hier einer großen Mit- gltederzahl erfreut, sein 32 jähriges Stiftungsfest begehen, das dürch Concert, Theater und Ball gefeiert werden soll. Es ist sogar die Aufführung eines „stenographischen" Lustspiels, „Hinterm Vorhang" heißt der Titel, projectirt, was darunter zu verstehen ist, wird der Festabend wohl zeigen. Im Uebrigen stehen wieder die Verhandlungen über das große Mittelrheinische Turnfest im Juli im Vordergründe des Interesses- sobald es hiervon etwas von allgemeiner Wichtigkeit zu melden giebt, werde ich nicht verfehlen, Ihren Lesern Bericht zu erstatten. Z. aber auch so wird daS Fractionstntereffe über da- Reichsinteresse Sesetz». Das ist nicht patriotisch. Eine Partei kann sehr wichtig für as Reich sein, es kommt aus die Motive ihrer Bestrebungen an, beim Centrum scheint jetzt das Demokratische zu Überwiegen und LaS fetzt seinen Werth tn den Augen der Regierung etwas herab. Br. Lieber sagt, es könne keine Garantie übernommen werden, daß nach Annahme der Vorlage die Reffen nicht nach Berlin kämen. Sein Soldat, der tn den Kampf geht, und wenn er auch der Stärkere ist, kann eine Garantie dafür geben, daß er siegen wird. Die Regierung hat diese Vorlage wahrlich nicht gern eingebracht, aber eS war nolbwendig. Bei der Ausstellung der Vorlage wurde mit größter Sparsamkeit umgegangen; nur daS Nothwendigste wurde ausgenommen. Der Antrag Preysing ist unannehmbar, er würde unsere Pofitlon nach jeder Richtung hin schwächen und verschlechtern. Dem Tadel werde ich mich nie aussetzen, einer Vorlage das Wort geredet zu haben, die ich für schädlich halte, wie der Antrag Preyfing. (Beifall recht-.) Abg. v.Bennigsen (nl.): Meine Freunde werden ausnahmslos für den Antrag Huene stimmen. Die Erklärung deS Reichskanzlers zu Gunsten deS Antrags Huene war nothwendig, denn ohne diese Erklärung wurde diePosttton derRegterung und ihrer Freunde um sehr viel schwieriger gewesm sein. Der Antrag Huene enthält wesentliche Erleichterungen gegenüber der Vorlage. Ich habe in der Commission versucht, eine Vermittelung anzubahnen und bedauere, daß man daraus nicht eingegangen ist. Das Schauspiel, welches wir jetzt der Welt geben, wäre dann nicht nöthig geworden. DteVorlage hatte von vornherein unter der Art ihrer Vorbereitung und Einbringung und unt), 116,068 (5000 Mk.), 120,061, 44,123, 92,034 je 1000 Mk., 74,371, 119,570, 113,121, 29,036, 34,675, 16,149 je 500 Mk. Verlegung de« Hessen Denkmals bei Metz. Man schreibt dem „N. Mzr. Azgr.": Da da- Denkmal für die im Feldzug 1870/71 gefallenen hessischen Krieger am bois de la Gusse auf französischem Gebiet, umgeben von angebauten Feldern liegt, glaubte die deutsche Regierung einen zwei Meter breiten Weg dorthin bauen zu sollen. Die Sigenthümer der detr. Grundstücke bestchen aber darauf, daß dieser Weg mindestens vier Meter breit angelegt werden müsse, damit Fuhrwerke sich auSweichen kSnnen. Diese Wegverbreiterung wäre jedoch mit so bedeutenden Kosten verbunden, daß nunmehr die deutsche Regierung beabsichtigt, das Denkmal auf deutschen Boden zu verlegen. SS müßte diese Absicht lebhaft bedauert werden, da das Hessen-Denkmal eben an der Stelle steht, wo die hessische Division im heftigsten Feuer stand und dort fast alle am 18. August 1870 gefallenen Hessen ihre letzte Ruhestätte fanden. Durch die Verlegung auf deutsches Terrain würde daS Denkmal jebtn historischen Werth verlieren. * • Die JnbilanmSgaben zu der im Anfang Juli d. I. stattfindenden Feier deS fünfzigjährigen Bestehen» >eS hessischen Gustav - Ad olf «Verein- mehren snb unausgesetzt. Außer den früher erwähnten find eingelaufen Z von der Kirchenkasse in Stockstadt 25 M., von der Kirchenkasse in Bauschheim 20 M., von Justizrath Dr. Geyer in Assendeim 10 M., von Kaufmann Joh. Eduard Müller, Darmstadt 3M., von DecanMüller in Al-feld 3M., zusammen 61 M., hierzu )ie früheren 180 M — 241 M. — Pfarrer Kromm :n Wixhausen hat feit einer Reihe von Jahren mit seinen Angehörigen alte Münzen gesammelt, um solche zum Einschmelzen ür Glocken u. s. w. zu verwerlhen, diese Münzen hat ersetzt )em Hauptverein für eine DiaSporagemeinde bei der Jubeleier zur Verfügung gestellt. * * Rege» fiel in ganz Oesterreich und Ungarn in reich« icher Menge,- auch auS Bayern, vom Harz und anderen Gegenden Deutschland- wird von Niederschlägen berlebtet. Don hier können wir leider noch nicht dergleichen berichten- trotzdem in den letzten Tagen der Himmel öfter schwer bewölkt war, fielen gestern Morgen nur einige Tropfen de» ersehnten Nasses. □ Groß Felda. 5. Mai. Ein erschütternder Unglü cks- fall ereignete sich gestern Nachmittag auf dem hiesigen Dampfcirkelsägewerk. Der Besitzer desselben, Herr Römer, war mit dem Lägen an der Cirkelsäge beschäftigt, plötzlich löste sich ein Stück Holz ab und wurde ihm mit solcher Vehemenz an den Kops geschleudert, daß er tobt auf dem Platze blieb. Allgemein bedauert man da- Schicksal de» leißigen Manne-, ber sich erst anfangs der 50er Jahre befand. § Klein Eichen. 5. Mai. Dem 23jährigen Sohn des hiesigen CirkelfägebesitzerS Horst gerieth gestern beim Sägen mit der Kreissäge die rechte Hand in die Säge und wurde hm der Daumen glatt von der Hand abgesägt. § Ulrichstein. 5. Mai. In einer alten Mauer sanden hiesige Kinder neben zwei alten Hufeisen zwei Münzen, von denen die eine in der Größe eine» Fünfmarkstückes die Jahreszahl 1462 und die andere in der Größe eine-Tbaler» die Jahreszahl 1592 aufweist. 1 — I ■ -------'n--—--------—--L 1-^» verrnffch-c». ♦ Frankfurt a. M.. 4. Mai. In eine Scheidungsklage, die ein Ehepaar nach 23jähriger Ehe angestrengt hatte, hat gestern ber Tob cingegriffcn. Der Mann wurde, als er auS dem fruchtlos verlaufenen Sühnetermin beimfebrtt, von einem töbtlichen Schlaganfall getroffen. Da die Ehe kinderlos war, erbt die Frau, wie das „Int.-Bl." bemerkt, daS nicht unbeträchtliche Vermögen. — Die Flucht eine» Wachtmeisters wird aus Bockenheim gemeldet. Der dortige Wachtmeister Schankweiler vom 13. Hufaren-Regiment hat 2000 Mark amtlicher Gelder unterschlagen und ist bann burchgegangen. ES besteht bie begründete Der« muthung, daß er sich auf ber Flucht den Namen Otto Schröder beilegen werde, weil er auf diesen Namen lautende Ausweis- papiere mitführt. • Altenkirchen. 5. Mai. Die Frau de» Kaufmann» Simon ist wegen Brandstiftung verhaftet worden. • Herborn, 3. Mai. Die Arbeiten ber Cafteller Pioniere an den Brandstätten in Hörbach unb StraßeberSbach sind beendet. In Hörbach sind fünf Baracken für je drei bis vier Familien, ein Schuppen für Nahrungsmittel unb mehrere Ställe errichtet worden. Trotz der bisher beroieienen öffentlichen unb privaten Mildthätigkeit herrscht unter den abgebrannten Einwohnern, die mit wenigen Ausnahmen der unbemittelten Klasse angehören, noch große Noth. • Freiburg i. B., 5. Mai. Der Kaufmann Willma nu in Riegel erschoß seine vierzehnjährige Tochter und dann sich selbst. * München, 5. Mai. DaS Schwurgericht oeruitbeilte Therese Granawetvogel von Schöffau wegen Ermordung des Bauern Joseph Walch zum Tode und ihre Schwester wegen Beihilse zu zehn Jahren Zuchthaus. ♦ Bitte. Jubelnd begrüßt, Herzinnig küßt Natur den sanften Regen. Den zu Gemüth Führt Blatt und Blüth Lechzend als Himmels Segen. O Sonnenstrahl! Nimm eS nicht schal, So wir zu Gott un» wenden. Daß Wolkenschaar Dein Augenpaar Mag ein’ge Zeit noch blenden. Gar wunderschön Ist fein Ersteh'n Du holder Frühlingsknabe. Allmächtiger! Allgütiger 1 Schütz ihn vor ftost gern Grabe. M. * til Parlamentssitz |» »edeefee! At^ Dresden schreibt man der „Voss. Ztg.': „Die Fideicornnnßgitter »SntgsbrÜck und Steinborn de- Grafen D'ldtng von »Snig»brück, der wegen feiner maßlosen Verschwendungssucht unter vor« mundschast gestellt worden ist, werden gegenwärtig zum Kauf Salbungen. erlauft*. 30. April. Schiffsnachvichten. Jeikgeöotenes. Emil Fischbach. I 1107 ist die 4303 tu. gegen. 69.- H ffltnbtn/ bltobe"- 21.75 n 102.47 X. H Gießen, am 5. Mai 1893. Emil Fischbach. 4295] Metzger Schmidt, Tiefenweg. : 1108 4280] 631.55 662.56 141.36 370.32 67.25 // H Maurerarbeiten Steinbauerarbeiten Schlofferarbeiten Chausfir- und Pflaster- arbeiten Maurerarbeiten Steinhauerarbeiten Chaussirarbeiten 207.— 351.90 337.20 780.— B. Umbau der Krebsbachbrücke bei Beuern: Jt H 257.40 242.— 276.— Erdarbeiten Lieferung von Grund- und Decksteinen Beifuhr derselben Chaussirungsarbeiten, einschließlich Aufsetzen und Klopfen der Steine Pflasterstein-Lieferung Beifuhr und Aufsetzen derselben Sand- und Kieslieferung eine ScheiönngS- §he angestrengt hatte, Wann wurbt, als tr termin heimkehtte, DL W „Inl.'Bl." btmtxh, - Die Flucht eine» Meldet. Der dortige i3. Hufaren-Regiwent unterschlagen und die begründete Vrr- Namen Otto Schröder en lautende Ausweis- bsährigen Sohn des gestern beim Sägen die Säge und wurde bgesägt. alten Mauer sanden en zwei Münzen, 1 FünfmarlWes die Gröhe eines Thalerß Der Kreisingenieur: Stahl. Gine echte rvahrHceft r>oC&sfitm£id?e Untergaltungs-ZettWsl Auszug aus den Rirchenbücherir der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. MatthLusgemeinde. De« 3. Mai. Justus Karl Emil Heinrich Pitzer, Kutscher in Stehen und Pauline Friedrich, Tochter des verstorbenen Schuied- »etstcrS August Friedrich zu Amrtchhausen. la. Kalbfleisch, T« X: *- alt 52 Jahre, starb den 1. Mat. Lukasgemetnde. Den 2. Mai. Katharina Kltnkel, ledige Tochter deS ^chmelz- meisters Friedrich Klinke!, alt 21 Jahre, starb den 30. April. Johannesgemetnde., . Den 4. Ma». Jobanna Waldfchmtdt, Tochter des Schmieds Jakob Waldfchmtdt, alt 8 Jahre, starb den 3. Mai. Auswärtige aus den Kliniken: . Den 2. Mai. Anna Katharine Schmidt, aeb. Horst, Ehefrau des Johann Ernst Schmidt aus Ermenrod, alt 72 Jahre, starb den Gießen, den 6. Mai 1893. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ; Gnauth. Arbeitsvergebung. Nachbenannte Arbeiten und Lieferungen werden am Dienstag den 9. ds. Mts., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhause dahier öffentlich wenigstbietend versteigert: veranschlagt zu Cervelatwurst b allerbester Qualität frisch eingetroffea Sbkchklßlcht Wndühnra. Am 1. d. M. ist der Nachtrag VI zu dem AuSnabmetartf für Eisenerz vom 15. September 1891 (sogenannter Noth- standstarif) zur Einführung gekommen. Nähere Auskunft ertbellen die betreffenden Güterabfertigungen. Gießen, den 2- Mai 1893. 4279 Großherzogltche Direction. Vergebung von Bauarbeiteu. Nachstehende Arbeiten und Lieferungen werden am Dienstag den 16. Mai, Nachmittags 3 Uhr, im Amtszimmer des Unterzeichneten, woselbst die Pläne und Voranschläge zur Einsicht offen liegen, im Sub- misfionsweg vergeben. A. Umbau einer Stützmauer in Treis a. Lumda: Pflasterarbeiten Heuchelheim, den 6. Mai 1893. Großh. Bürgermeisterei Heuchelheim. Kreiling. 4285 n Grabe- Gemüse- und Obst- Conserven in allen Sorten und allen Preislage« aus den ersten Fabriken empfiehlt (Mitgetheilt durch den Agenten deS Norddeutschen LloydeS, Herrn Carl Loos in Gießen.) Bremen, 4. Mai. Der Schnelldampfer Havel, Kapitän Th. Jüngst, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, nzeiget mn 25. April von Bremen und am 26. April von Souchampion :, ist gestern Mittag wohlbehalten in Newyork II | Archte K«iMi«ger «oneert- Nail I Mundharmonika (gesetzt ge- ; 11011 • schützt) m. feinsten, unierbi ** Uiiläik Wtigt, Mstz ’F mit solcher IQB er tobt aus dem 1 Schicksal der z« der 50er Fahre as-a. «-»«ns ygg ,*♦, ffrtract (mit Viebiß’4 blauem Nament zug auf Der cttquene) bai, non garanlnt Mt« «fettet ®üte unb »»" •'!*« «u*« "■ sich jahrelang hält und dessen Eonsum sich daher stetig steigen^ H« ««■:;. 'S SS tes? SÄ".‘ m! Wolf in Magdeburg-Buckau feit mehr als 30 Jahren: als Svecialität gebauten halbstationären und fahrbaren ßocomobilen mit ausziehbaren Röhrenkesseln übertreffen an Sparsam ei des Brennmaterialverbrauch^, Dauerhaftigkeit und Leistungtzfahigrett jegliche Motoren anderen Utsprungs und haben auf allen deutschen LocomobU-Eoncurrenzen den Sieg davongetragen. pr'. Md 68—72 A Kuh- und Rindfleisch pr. Md. 50-66 A, Schweinefleisch pr. Pfd. 60-70 5t, Kalbfleisch pr. Pfd. bO-bß ^Hammel fletsch pr. Pfd. 40 - 70 4, Kartoffeln or. lOO Kilo 3,50-4,OO X, «r-^kraut pr. Stück 5-12 H, Zwiebeln pr- Eentner 14,00—15^00 * ■tau deS Kaufmanns lerhaftet worben. der SaM Moniere unb StraßtbtrM Saratftn für jt &«' ^ahrmgsmittei imb ser bisher berouirotn henW Mter M W^W coßr ^oth. W'llmanu lüge rtt« ian" ** * £ .um Tode unb -hrr iren angekommm.^^ 4 ^ai. (Per transatlantischen Telegraph^ Der Postdampfer Stuttgart, Eapt. H. Bödeker, vom Norddeutsche Llovd tn Bremm, welcher am 20. April von Bremen abgegangen war, ist vorgestern 2 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angerungen) ; b Erd-, Maurer-, Asphalt , Zimmer-, Steinbauer-, Dachdecker- u Klrmp> nerar beiten zur Herstellung des Empfangsgebäudes, Güterschuppens und Nebengebäudes des Bahnhofes Niederwalgern, sowie der Nebengebäude der Stationen Stedebach, Lohra, Gladenbach und Weidenhausen; c. Vorsteckrn von 7500 m Gleis einschließlich Herstellung der KieS- bettung . Termin: Donnerstag, 25. Mai 1893, Nachmittags 3 Uhr für die Arbeiten unter a, Vormittags 11 Uhr für die Arbeiten unter b, Nachmsttags 5 Uhr für die Arbeiten unter c im Amtszimmer des AbtheilunaS -Baumeisters Hentzen in Gladenbach (Regierungsbezirk Wiesbaden). Lageplane Bauwerks,eichnungen, Berechnungen, Bedingungen u. s- w- können daselbst etngefehen und die Verdingungsunterlagen zu a für 2,60 X, zu b für 4 50 X bei sämmt- ltchm und für 1,50 X bei einzelnen Ge- bäuden, sowie zu o für 50 H bei kostenfreier Einsendung der Beträge von Ab- theilungS - Baumeister Hentzen bezogen »erden. ZuschlagSfrist 4 Wochen. Hannover, den 1. Mat 1893. [4277 Königliche Eisenbahn-Direction. Bekanntmachung. Vom 25. Mai bis 7. Juni 1893 sollen 16 Unlerofftziere 397 Mann vom Infanterie-Regiment „Kaiser Wilhelm" ohne Verpflegung in geeigneten Privatquartieren gegen eine Vergütung von 40 H pro Mann und ~ag unteraebracht werden. , ,, „ t • Es werden daher alle diejenigen Einwohner, welche zur Uever- nahme von Einquartierung für die genannte Zett und gegen die angeführte Vergütung bereit sind, hiermit aufgefordert, ihre diesbezügliche An« Meldung bis längstens 15. l. Mts. auf unserem Bureau — Zimmer Nr. 15 — vorzubringen. Literatur und Aunst. _ qo|,n im Frühling ist etncS jener Motive, die den Maler und Poeten stets von Neuem begeistern. ^br Retz der Pratelfahr em dte Anmutb der Wiener Frauen, die Poesie der Hellen Toiletten,. vn L" d" Ä ^^b,bri,9SS.?r,nb>Äabu,%^M 'N Eine fesselnde, durch eine Reibe sarbenprächttger Illustrationen flr ttmüi« ödXlberun, bfej«.Ofen«Ät Kunst bin fabelhaft billigen Preis von 1 Ml. geboten »hb ÄÄ VKR ""Andrucke wie Holzschnitte, stehen aus gleicher Höhe der Vollendung. M»8SW "H A» ! L " >» Wie Söhnen des RheinlandeS ein liebes Erinnerungszeichen^ sein. ÄSfr S-'A i$XN b. 3. L'nr in sinh sich vvnbe^^sen: ;r- Wn 61® v " w i-l-n « - “"S«W in Ich, Ms U"h mb«in W"> 6erid)t,„. °ster schwer bt- n,9e Tropfen des iierbrechl. Patent-Stimmen, 96 Töne, 4 Mesfingplatten, 4 Nickeldecken, wunderb. schön u. leicht spiel., vers. frco für 2,80 Mk. (auch Briefm ) Erste Hannov. Harmo« nika«rtzabr. 0. C. F. Miether, Hannover Preisliste auch üb- Bandonions, Concertinos und Harmonikas, gratis. [4278 MatthLusgemeinde. Den 30. April. Dem Schuldiener Wilhelm Dechert eine Tochter, Johanna Marie Margarethe Karoltne, geboren dm 21. Johannesgemetnde. , " 3 Den 30 AprU. Dem Steinhauer Wilhelm Stillger eine Tochter, Katharine Wilhelmine Jakobtne, geboren am^24 .Februar. Den 4. Mat. Dem Schneider Jakob Büttner em «oyn, Albert Ludwig, geboren den 16. April. Beetbifte« MatthLusgemeinde. D-n 1. mal. M-zd-I-n. RI8, g-b. 31er, smitiwe be« »erftorbenen Oeconomen Philipp Kitz, alt 65 Jahre, gestorben den 29. April. Markusgemetnde. Dm 1. Mai. Karl Rinn, Occonom zu Gießen, alt 49 Jahre, flOrb Den^3.' Mai"' Adolf Kltngelmeyer, Schreinermeister zu Gießen, »Billig und - so lautete der bekannte Ausspruch Reuleaux'S, den sich doch Mancher zu Herzen genommen hat. Mehr und mehr kommt der Gegensatz zur Geltung: „Das wirk ich Gute und Echte ist auch das wahrhaft Billige. Ein Beispiel hierfür MarkuSgemeinde. . Dm 30. April. Wilhelm Leib, Taglöhner zu Gleiberg, und Margarethe Waltz, Tochter deS Taglöhners Johannes Waitz zu kommm.________ - Verkehr, Land- nnd VolkswirLhschast. ausgeboten und eS tritt damit der ebenso bemerkenSwer he wie seltene Fall ein, daß man durch den Kauf jener Güter auch einen Sitz in der ersten sächsischen Standekammer käuflich erwerben kann. Auch ein Sitz in dem engeren Ausschüsse des Markgrafenthums Oberlausitz ist mit dem Befttze jener Herrschaft verbunden." * Zur Eröffnung der Weltausstellung m Ehungo ser noch Folgendes nachgetragen: Nach der EröffnungSfeierltch eit machte Cleveland mit seinem großen Gefolge einen Rund- gang durch den Jndustriepalast. Der Anblick, den die deutsche Abtheilung bietet, ist einfach wundervoll. Als Cleveland sich der deutschen Abtheilung näherte, öffnete sich eine riesige eiserne Ehrenpforte, zwei deutsche Militärcapellen mtomrten amerikanische und deutsche Nationallieder. Cleveland erkannte an, daß Deutschland von allen Ländern am stärksten auf der Ausstellung vertreten ist- er bewunderte das vortreffliche Arrangement des deutschen Pavillons als einzig in seiner Art und als den Glanzpunkt der Ausstellung. NttSZttg bett der Stadt Bieste». Vlnsgedote. Mal: 1. Carl Friedrich Gustav Brück, Ober-Lazareth-Gehilfe dahier, mit Auguste Ltsette Caroline Schüßler bterseldst. 1. Ernst Adolph Theodor Deutscher, Glaser dahier, mit Elise Dorothea Köhler dahier. 5 ® April 26. Dem Schlösser Bernhard WeidmhauS eine Tochter. ___ .... 27. Dem Locomotivheizer LouiS Bterau eine Tochter. 27. Dem I abgegangm war, Maschinenarbelter Louis Schäfer eine Tochter, Lina Luise Katharine. 28. Dem Schriftsetzer Otto Ettel eine Tochter. 28. Deml Stations- Gehülseii Paul Neumann eine Tochter, Martha Luise Marie. 29. Der Ehefrau des TaglöbnerS Peter Jakob ein Sohn, Peter Max. 29. Dem Professor Dr. Lothar Hefster ein Sohn, Constantin. 29. Dem Locomtiivheizer Wilhelm Reiß eine Tochter. 30. Dem Kaufmann Friedrich Wilhelm Petry Zwillinge, ein Sohn, Johann Friedrich Wilhelm, und eine Tochter, Johanna Margaretha. Mai: 3. Dem Kaufmann Siegmund Schmidt ein Sohn, Hermann. 4. Dem Kutscher Johann Jost Bergener ein Sohn, Wilhelm. 5. Dem Fabrikarbeiter Kail Repp eine Tochter, Marte. iAtstorbene. Aprtl: 29. Magdalene Kttz, geb. Jser, 65 Jahre tüt, Wittwe von Oeconom Philipp Kitz dahier. 29. Dorothea Emmerich, 2 Jahre alt, Tochter von Dtenstknecht Johanne« Emmerich dahier. 30. Karl Rinn, 49 Jahre alt, Landwir th dahier 30. Emma Luise Re th, 7 Jahre alt, Tochter von Magazin-Aufseher Augustin Reith dahier. 30. Katharine Klinkel, 21 Jahre alt, Tochter von Schmelzmeister Friedrich Klinket dahier. Mat: 1. Johann Baptist Werlo, b4 Jahre . ^-^rraui pr- orua u —i& *r, **■- alt Großh. Landgertchisrath dahier. 1. Adolf Klmgelmeyer, 52 Jahre I Milch p'. Ltter 12-18 5, Enteneier pr. St. IC—11 4, Gänseeier alt! Schretnermeister dahier. 1. Johanna Elisabethe Braun, 8 Monate | 10_12 ____________ alt, Tochter von Locomotiosührer Karl Braun dahier. 3- August Heinrich Hopp, 3 Jahre alt, Sohn von Taglohner Heinrich Hopp dahier 3. Johann- Waldschmidt, 8 Jahre alt Tochter von Schmied Jacob Waldschmidt dahier. 5. Henriette Elisabethe Reiber, 5 Jahre alt, Tochter von Kaufmann Christian Reiber dahier. ■Ä"5 4288] Kartoffel« zu verkaufen Neustadt 10, Nebenhaus links. 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Nur die Besitzer von Kur- oder Tageskarten habm bv, und -°n 6 bis 8V» Uhr: Concert von der Capelle des Nsi""'^^ß!chÄ^ von Gersdorff Nr. 80 aus Bad Homburg auf der Terrasse. Eintritt kh msg aeaen Karte. Gelbe Kur- und Tageskarten frei. Die ^ut- ?anelle^svt?lt bei gutem Wetter von 3aaven-Gescl)äft Heinr. Rübsamen, Kürschner Mäusburg 10 liessen Mänsburg 10. 1293 SNBT Herrenhemdeu, Haus- und Jagdröcke, Westen, Havelocks und Regenmäntel liefere auch, nach Wahl der Stoffe nach Matz unter Garantie des guten Sitzens. Deutscher Hof Ausschank der Hosbierbrauerei Hanau, norm. «. Koch. Guter bürgerlicher Mittagstifch. Reingehaltene Weine und la. Sachsenhäuser Aepfelwein ■ Schöne ^ogir-Zimmer bei billigen Preisen. ■ sHcchachtrnd Damian Cfterbcin, Besitzer Zur inneren Ausstattung der Johanneskirche. Stiftungen und Geschenke. Der Gemeinde theilen wir hierdurch mit, daß uns zur inneren Aus« stattung der neuen Kirche bis jetzt im Ganzen 63 einzelne Stiftungen und Gaben zugewendet worden sind, im Gesammtbetrage von 19 713 Mk. 70 Pfg. Von dieser Summe sind uns bereits 10 713 Mk. 70 Pfg. baar ausgezahlt worden. Auf Wunsch geben wir nachfolgend eine Zusammenstellung der Gegenstände, die jetzt noch als zu Stiftungen geeignet übrig sind: 1. Die Orgel mit G ehäufe zusammen im Werth von 18000 Mk.; die Orgel allein 14 000 Mk., das Gehäuse allein 4000 Mk. 2. Die Kanzel für sich allein (ohne die 4 Stuckrelief») im Werth von 3000 Mk. 3. Der Altar für sich (ohne die Rückwand) im Werth von 4000 Mk. 4. Roch zwei große Fenster im Schiff der Kirche, in Glasmalerei, jedes im Werth von 1000 Mk. 5. Die Rose über der Orgel, im Hauptgiebel, in Glasmalerei, zum Werth von 1500 Mk. 6. Die Gaskronen oder Gaslüstre»: die zwei vierundzwanzigflammigen im Schiff der Kirche, jede 600 Mk., die sechs zehnflammigen über und unter den Emporen, jede 280 Mk., kleinere Gaskronen je 100 bi» 200 Mk. 7. Altarbekleidungen, verschiedene nach den kirchlichen Zeiten, jede im Werth von 300 bis 700 Mk. 8. Noch zwei Altarleuchtcr, jeder etwa 150 Mk. 9. An Abendrnahlsgeräthen fehlen noch für einige hundert Mark. 10. Die Johan nesfigur am Giebel der Kirche über dem Portal, im Werth von 2500 Mk. 11. Die Glocken auf dem Thurm, zu je 8000, 4000, 2300 und 1000 Mk 12. Der Taufstein, im Werth von 1000 Mk. Auch Gaben an Geld sind wie seither zur inneren Ausstattung der Kirche herzlich willkommen. Gießen, am 6. Mai 1893. 4310 Ter evangelische Kirchenvorstaud. Dr. Naumann. in empfehlende Erinnerung. A. & G. Wallenfels üfbectlsn: «. Scheyda. - Druck uab L«ßa, kr «rühl'schen Druckerei (Fr. Lhr. Piets») In «letzen. Die heutige Kummet umfaßt 12 Seite». ausgeführt von dem auf einer Concertreise begriffenen Musikcorp» bei 7. Badischen Infanterie-Keg. Kr. 142 mit Wohnung von L)a X 5 Zimmern u. Zu- * 11 U L H beh. zu vermiethen. 1620) Seltersweg 87. 4283] Em kleine» Logis an ruh. Leute zu vermiethen. Sonnenstrahl 11. 4284] 2. Stock zu verm., besteh, au« 3 Zim. mit Zub. «Srünbergerstraße 43. 4282] Ein LogtS zu vermiethen. Schützenftrahe 12. Alleinige Niederlage der rühmlichst bekannten The Contlnental- Bodega-Company und der Tchaumweiufabrik von Chr. Ad. Kupferberg Sf 4$ie., Mainz._____________________________ Bad Salzschlirf Bade-Gasthaus von Damian Otterbetn __|<^rösfnung den 15. Mai. «ürgemätze reing.haltene Weine, aufmerksam« vediennn«, Table ü hüt« ä .* 1,25, Zimmer von Ö an bi» 20 oro Woche. Coursbericht vo« E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 6. Mai 1893. Briefpapier and Couverts 1 mH der Beake & Marsily, Antwerpen F. J. Bothof, Generalagent, Mainz, Einlass 7*/g Uhr. 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I. von Herrn Bildhauer Kößler angemeldet worden war, haben die Herren Professoren der Theologie an der Landesuniversität übernommen, nachdem auf den Wunsch der letzteren Herr Kößler auf die Stiftung verzichtet hatte. 2. Von Frau A. B.: baar 50 Mk. 3. Von Ungenannt „in Freude über das schöne Geläute der neuen Glocken": baar 40 Mk. 4. Von einem Mädchen des Sonnlagsoereins: baar 3 Mk. 5. Von Ungenannt (W. u. H. W.): baar 21 Mk.C 6. Von einem Mitglied der Lukasgemeinde A. M.: baar 40 Mk. Für diese Stiftungen und Geschenke sprechen wir unseren herzlichsten Dank aus. Gießen, am 6. Mai 1893. 4309 Der evangelische Kirchenvorstand. Dr. Naumann. 4290] Eine Wohnung, 4 Zimmer mit allem Zubehör, sofort zu vermiethen. H. Nnckstnhl U., Asterweg 50. 4289] Bleichstrahe, 5 Zimmer, Zubeh, Gartenantheil, zu vermiethen. Nähere» Seltersweg 63. U. 4306) Schöne« Monsardelogt» zu ver- miethen. Wallthorftratzc 46. 4301] Ein kleine» Logis zu vermiethen. 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