Erweitert 1864. 3236 ius statt. nstalt X kor. t. ing. K $ Kapital. lß den Versicherten, gsgesahr. ck.[3106 J lügtMkllung tin6 für Bogel« a. ecflflgti« a Darmstadt am 8., 9 und 11893 in bin Räumen btt tmn: , WvStztzM. oetbunbtn mit Ber- g. - Eintrittspreis am 8.50 4. 30 am 10.20 4 - Loose durch Herrn tz. HUtdors zu adt (©emerbdjaHe) und im Aus- ilocült- (29-i8 DaS Uvßftellvvg»4lomttt. ir Unterhaltung, ige u. Bepflanzung rLvern und Graste« bei reeller ing, sowie in Anfertigung von juquets und Kränzen :t sich bifligft f3070 Wilh. ®*rb, ätrohhüte "sL-i-L, Gute liltotWwo tm u'ÄecS-“b -OLE Freitag den 7. April Nr. 81. 1893 Amts- und Anzrigeblutt fflr den Atveis Gieren. ckratisöeilage: chießenn Kamitienötätter Amtlicher Theil 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 9. 10. 11. 1. 2. 3. ■ ■na|nt eon Anzeige« zu der NachmittagZ sttr d« datamden lag erscheinenden Nummer hll Bar*. 10 üha. Und ebenso wurden die Ziele des Bundes angenommen. Die deutsche Landwirthschaft ist das erste und bedeutendste Gewerbe, die festeste Stütze des Reiches und der Einzelstaaten. Dieselbe zu schützen und zu kräftigen ist unsere erste und ernsteste Aufgabe, weil durch das Blühen und Gedeihen der Landwirthschaft die Wohlfahrt aller anderen Berufszweige gesichert ist. Versammlungen; durch Einwirkung auf die Wahlen, damit unabhängige Männer in die Parlamente gewählt werden, welche bereit sind, auch die Interessen der Landwirthschaft gerechter Weise energisch wahrzunehmen und zu diesem Zwecke sofort nach ihrem Eintritt in eine gesetzgebende Körperschaft einer wirthschaftlichen Vereinigung beizutreten; durch angemessene Vertretung der landwirthschaft. lichen Interessen in der Oeffentlichkeit, besonders in der Presse. Amerika. r r Schonung der landwirthschaftlichen, besonders der bäuerlichen Nebengewerbe in steuerlicher Beziehung. Absperrung der Vieheinfuhr aus seuchenverdächtigen waltung. Schärfere staatliche Beaufsichtigung der Producten- börse, um eine willkürliche, Landwirthschaft und Consum gleichmäßig schädigende Preisbildung zu verhindern. rr m Ausbildung des privaten und öffentlichen Rechtes, auch der Verschuldungsformen des Grundbesitzes und der Heimstättengesetzgebung auf Grundlage de- deutschen Rechtsbewußtseins, damit den Interessen von Grundbesitz und Landwirthschaft besser roie bisher genügt wird. Möglichste Entlastung der ländlichen Organe der S e l b st v e r waltung._________ Bicrtitiähriß« i 2 Mark 20 Pfg. ■# Bringerlohn. Durch die Poft bcgag*. 2 Mark 50 Pf«. Rcbodieet, Lrpediti*, und Druckerei: Schnlßrntze Mr.B» 51. Deutsches Reich. Berlin, 5. April. Im preußischen Abgeordnetenhause ist die bereits angekündigt gewesene Eisenbahnvorlage nunmehr eingegangen. In derselben verlangt die Regierung zum Baue von acht neuen Eisenbahnlinien und zur Beschaffung der nöthigen Betriebsmittel die Summe von 31487 000 Mk., ferner zu verschiedenen Bauausführungen auf schon bestehenden Eisenbahnanlagen 1 678000 Mk. und endlich zur Beschaffung neuer Betriebsmittel sür die schon bestehenden Staatsbahnen 15 000000 Mk.> im Ganzen fordert also der Entwurf die Summe von 48 165000 Mk. Seine Berathung im Abgeordnetenhause wird alsbald nach Ablauf der parlamentarischen Osterpause beginnen - an der Genehmigung sämmtlicher Regierungssorderungen ist wohl nicht zu zweifeln, da man sich auf keiner Seite der Erkenntniß von ihrer Noth- wendigkeit verschließt. — Die Mitglieder der internationalenSanitäts- conferenz in Dresden, welche während des Osterfestes Ineaxcm-eureouF frei 3*. ert luftanM nehm* lästige« für boi .Gießener l«|eiget* tntgegm. Ländern. Einführung der Doppelwährung als wirksamsten Schutz gegen den Rückgang des Preises der land- wirthschastlichen Erzeugnisse. Gesetzlich geregelte Vertretung der Landwirthschaft durch Bildung von LandwirthschaftSkammern. Anderweitige Regelung der Gesetzgebung über den UnterftützungSwohnsitz, die Freizügigkeit und den Contractbruch der Arbeiter. 8. Revision der Arbeiterschutzgesetzgebung, Besertigunss des Markenzwanges und Verbilligung der Ver- § 1. Der Bund der Landwirthe umfaßt das Gebiet des Deutschen Reiches und hat seinen Sitz in Berlin. § 2- Der Zweck des Bundes ist: alle landwirthschaftlichen Interessenten, ohne Rück, sicht auf politische Parteistellung und Größe des Besitzes zur Wahrung des der Landwirthschaft ge> bührenden Einflusses auf die Gesetzgebung zusammen- zuschließen, um der Landwirthschaft eine ihrer Be- deutung entsprechende Vertretung in den parlamentarischen Körperschaften zu verschaffen. § 3. Btkamltmachimg betreffend Maul- und Klauenseuche zu Ruppertsburg. Zu Ruppertsburg, Kreis Schotten, ist die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Gießen, den 4. April 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend Maul- und Klauenseuche zu Ettingshausen. Nachdem in einem Gehöft zu Ettingshausen die Maul- und Klauenseuche festgestellt worden ist, haben wir die Sperre des betreffenden Gehöfts und weiter verfügt, daß Rindvieh, Schafe, Ziegen, Schweine aus der genannten Gemarkung bis auf Weiteres nur zur sofortigen Abschlachtung und nur auf Grund thierärztlicher Gesundheitsscheine ausgeführt werden dürfen. Gießen, den 4. April 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend den Bund der deutschen Landwirthe. ES wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die zu Gießen am 22. d. Mts. äbgehaltene außerordentliche Hauptversammlung des landw. Vereins von Ober- Hessen mit großer Majorität eine Resolution angenommen hat, welche lautet: „Die heutige Generalversammlung des landwirth- „schastlichen Vereins von Oberhessen erklärt ihre Ueber- ,,einftimmung mit den Beschlüssen, welche die Vereinigung „deutscher Landwirthe in Berlin am 18. Februar d. I. „gefaßt hat, insoweit dieselben nicht mit den landwirth. „schastlichen Verhältnissen der Provinz im Widerspruch „stehen und erklärt sich mit der Bewegung in der vollen „Ueberzeugung einverstanden, daß der Bund geeignet Wir fordern daher: Genügenden Zollschutz für die Erzeugnisse der Landwirthschaft und deren Nebengewerbe. Deshalb keinerlei Ermäßigung der bestehenden Zölle, keine Handelsverträge mit Rußland und anderen Ländern, welche die Herabsetzung der deutschen landwirthschaftlichen Zölle zur Folge haben, und eine entsprechende Regelung unseres Verhältnisses zu Bekanntmachung, betreffend die Maul- und Klauenseuche zu Garbenteich. Nachdem unter den Schafherden zu Garbenteich die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen ist, haben wir die- selben unter Sperre gestellt. Die Herden dürfen die ihnen von der Bürgermeisterei angewiesenen Weideflächen nicht überschreiten. Wir haben zugleich verfügt, daß Rindvieh, Ziegen und Schweine aus der Gemarkung Garbenteich nur zur sofortigen Abschlachtung und nur mit unserer jedeSmal besonders einzuholenden Erlaubniß ausgeführt werden dürfen. Gießen, den 4. April 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Brt •tetCMt >«|ei« daselbst, ifar 23 5h. 95 - 1| . , kchlanaema, Artz. 4. April 18! Hrohh. Crtlgtr __3-$ in btr 2**nidfltTt ich 6 1 de SSS80 ^fangen \ ln°ch sehr SS läe-p uü) ii ' '* ‘»ft** SRfi’L 0 binevi h, 7 wt*' < SL^-L 'stbLUUzuckt h*1- Ar- ® Frühling'ibteV^^^er Ne bes ßL^.^Qume nsten Glätte im r?enntni6 hfth .^8ttD«hn rfiLZ M. L, ° l°hr fdiiMit r°e vW>aume. % x,r S U."*W P°rm, fit te-gtes li»*ÄÄ 9 am stärksten ist, im Astern wüthete ein Wald- «ntawa, her 30 Morgen 0" Ober.Mörlen sind fünf ft; D°S Fener brach D>e EntstehungS'Ursache ist Darmft. Ztg. Yor Dr. ©menb W Stadtkirche feine Abfchieds- bk konnte die Thtilnehmer n- Dieser zahlreiche Besuch e während seines leider nur hat, srch die Liebe seiner ■ langjährige zweite Bürger- czienrath Re in ach, dessen n war, wurde in der heute cdnetensitzung wiederum zm iar auf die Dauer von neun b in unierer ftäbtifdien Lerne drei hier maßgebenden Mitgtiede vertreten. Ober- emotxat), erster Beigeordneter Beigeordneter Commerzienralh Die ausständigen Bier« ,druck, d. h. fie suchen ihren wch eine zcitlang forrzusetzen, ngen abhalten, in welchen rende Publikum zu bestimmen er welche der Boykott vcr- ken. Wie wenig das Mittel fj während der Feiertage am tliche Brauereien den gleichen en Jahren. htes. rit. Der »eutiee W* Mmittag m« MM ä««i “• ’ „ifi ted) die -ch°°d mcSMiin "»d ei« W» 'S'“41 < ’ri* ÄÄ *• 'Sw b*Ä in'»-- ^ JXlfcdtieben könne"- * cb auf btr Duobra Qmiern hohl ">6T' B-, bi( l3 nieWWW“ i und <.n sichten und dM ei”' en weM i’fcPe-TOiW*’ Meter Achulzr , - -SB MgM^ der va Herr A. sich geleistet hat. Schon seit einigen Tagen hatte er seiner Gattin geheimnißvolle Andeutungen über eine zu erwartende größere Geldsumme gemacht, und die Gattin war schon im Stillen mit sich zu Rathe gegangen, in welcher Weise sie am besten einen Theil des Mammons für ihre eigenen Bedürfnisse verwenden könne. Für eine Badereise, oder für eine neue Robe, oder vielleicht für beides zusammen? Aber vorläufig mußte sie noch mit ihren Entschlüssen zurückhalten, da ihr Gatte über die Höhe der zu erwartenden außergewöhnlichen Geldsendung ein geheimnißvolles Schweigen bewahrte. Da endlich — es war gestern Früh — erscheint der Geldbriefträger mit schmunzelndem Gesicht und der Mittheilung, daß er eine für Madame persönlich bestimmte Postanweisung habe. Mit zitternder Hand quittirt sie, ohne in der Aufregung erst nach dem Betrage der Einzahlung zu sehen, und dann legt der Postbote lächelnd . . . fünf Pfennig auf den Tisch. „Die Geldsendung beträgt zehn Pfennig," sagt er, „davon gehen fünf Pfennig Bestellgebühr ab, so daß . . ." „Behalten Sie den Rest, ich danke ... ein Scherz meines Mannes," ruft Frau A., die einer Ohnmacht nahe ist. Ihr Gatte findet sie bald darauf in einem sehr bedenklichen Zustande, sie hat einen ihrer „Zufälle", der sie erst verläßt, nachdem er ihr unter heiligen Schwüren . . . eine Badereise und drei neue Roben versprochen hat. Er hat aber auch geschworen, niemals mehr einen Aprilscherz zu machen. * Birkeuhof (Oberpfalz), 5. April. Die Schwestern Anna und Therese Kohl, 18 und 20 Jahre alt, sind ermordet worden. * München, 5. April. Die erste Sitzung der Versammlung deutscher Historiker war von 101 Teilnehmern besucht. Der Münchener Professor Stieve erläuterte Anlaß und Zweck der Einberufung. Professor Huber aus Wien wurde zum ersten, Professor He igel aus München zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Die Thesen des Breslauer Gymnasialdirectors MartenS, der Geschichtsunterricht an den höheren und mittleren Schulen sollte zum Staatsbewußtsein erziehen, wurde von beiden Korreferenten, Dove aus München und Kaufmann aus Breslau, sowie von Kropatschek aus Berlin bekämpft, denen zufolge der Geschichtsunterricht Selbstzweck sein soll. * Am 30. v. MtS. trafen, wie alljährlich, in Nieder- bronn, etwa 20 Offiziere des englischen Generalstabes ein, welche bis zum Dienstag, 4. April, dort blieben, um die Schlachtfelder von Wörth und Weißenburg zu besuchen und unter der Leitung mehrerer Professoren Studien über den Krieg von 1870 anzustellen. Verkehr, Lano- utib Volksrvirthschaft. Limburg, 5. April. Frachtmarkt. Rother Wei,en X 13.70, w-ißer Weizen X —, Korn X 10.60, ©elfte X 9.55, Hafer X 7.80, Erbsen X —. Gottesdienst in der Synagoge. Freitag den 7. April: Vorabend 6« Uhr, Morgens 8« Uhr, Abends 6«° Uhr. Samstag den 8. April: Morgens 8* Uhr, Nachmittags 4°° Uhr, Festesausgang 760 Uhr. Gottesdienst der israelitischen Keligiousgesellschafl. Oftern-Schlußfeft. Freitag, 7. April, SamStag, 8. April: Vorabend 6” Ubr, Freitag Vormittag 8« Ubr, Freitag Nachmittag 630 Uhr, Samstag Vormittag 8^ Uhr, SamStag Nachmittag 400 Uhr, FesteSauSgang 7“> Uhr. Rohseidene Bastkleider Mk. 16.80 per Stoff zur completen Robe und bessere Dualitäten — sowie schwarze, weiße und farbige Seidenstoffe von 75 Piff. 616 Mk. 18.65 per Meter — glatt, gestreift, farrfrt, gemustert, Damaste zc. (ca 240 versch. Qual, und 2000 verschiedene Farben, Dessins tc.) Porto- und zollfrei. Muster umgehend [2<63 Seiden-Fabrik 6. Henneberg (k. u. k hoa.) Zürich. Wichtig für Hausfrauen. Beruh. 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I. hat die Stadtverordneten - Versammlung auf Antrag der städtischen landwirthschaftlichen Commission beschlossen, auf den städtischen Grundstücken, Wegen und Rainen die Mäuse durch Legen von vergiftetem Weizen oder Hafer zu vertilgen und damit von dieser Maßregel ein durchgreifender Erfolg erzielt wird, die Privaten aufzufordern, wegen der Mäuse- vertilgung auf ihren Grundstücken rc. in gleicher Weife vorzugehen. Indem wir diese Aufforderung an die Grundbesitzer der hiesigen Gemarkung er- Meinen werthen Kunden, sowie einem verehrlichen Publikum hierdurch die ergebene Mittheilung, daß ich neben den bisher geführten Bieren von heute ab auch Hochfeines Pilsener Bier aus der Actien-Brauerei Gießen in Flaschen a 33 l’ljf. zum Berkaus bringt. Jedes Quantum liefere frei ins Haus. 3127 Hochachtungsvoll Daniel Heil, Lindenplatz 3 Ncimiirii roh 3262 [2399 bei Bahnhofstraße 12 2887] Hch. Arnold II., Marktstr. 28. 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Hochachtungsvoll flehen Ser israelitischen Keltgtonsgemeinde Gießen vom Jahre 1865. Bei der diesjährigen planmäßigen Verloosung wurden die Schuld« Verschreibungen Nr. 68, 110, 125 und 141 zur Nuckzahlung am 1. Juli b. I. bestimmt, von welchem Tage an deren Verzinsung ausdön. Gießen, 5. April 1893. Sym btn ui Iadcl)itt aus Sti Hof Friedelhausm, i hast -tyn TMal öi wiib M i ZMHrmg ersucht. Tithru, dn ®ro$ Tolles-Bstäktge. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mit- theilung, daß unser innigst geliebter Pater, Großvater und Nr« groß vater * I-B«r, *< ,1a'J? li 6" (8( u?«Ä® 328 '] «tbritrr erb- guten «ittMOtz, "'M. KoplanSgasse 14, parterre. Die Eröffnung* des Hotel-Restaurant Stern Cffert- unt. R 203 an die Erped. d. Bl. 3290) In guter Famtltc findet ein LchUIer liebevolle Ausnahme und gute Pension. 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Ib«.75 107.50 Schweizer ^iordost.'B.-A