fit« 56 Dcr Kietz««" >w|dgn erjchrntt täglich, ■Ü Lu-nahme bei Montags. Die Gießener W«Mikie»ß kälter »erden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal dnßelegt. 1893 Dienstag den 7. März Erstes Blatt Gießener Anzeiger General-Wnzeiger. Bierleljäv» iger ASonaementspreiO, 2 Mark 20 Pfg. nril Brmgerlohn. Durch die Poft bezöge» 2 Mark 50 Pfg. Reboction, Lxpebiris» und Druckerei: Ach»lSr«tze Mr.H. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblutt für den Ttreis Gieren. Alle Annoncen-Bureaux bei In- unb Auslandes nehmen Anzeigen für ben „Gießener Anzeiger" entgegen. i chratisöeikage: Gießener Kamilienötätter. j Amtlicher Theil. Nr. 5 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 2. d. M., enthält: (Nr. 2072.) Verordnung, betreffend Ausführungsbestimmungen zu der General »Acte der Brüffeler Antisclaverei» Conferenz. Vom 17. Februar 1893. IE (Rr. 2073.) Bekanntmachung, betreffend Ergänzung der dem internationalen Uebereinkommen über den Eisenbahn- Frachtverkehr beigefügten Liste. Vom 28. Februar 1893. Gießen, den 6. März 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. ••• ■■■ — «.ii. . . _ । . j Deutsches Reich. Berlin, 4. März. Die Militärcommission hat die Abstimmung über die vierten Bataillone aus den Antrag deS Grafen Ballestrem bis nach Schluß aller akademischen Erörterungen verschoben. Dortmund, 4. März. Die Nationalliberalen stellen für die im hiesigen Wahlkreise durch die Wahlniederlegung des Abg. Möller erforderliche Neichstagswahl denselben wieder auf, während als Candldat der freisinnigen Partei Kaufmann Buschhaus-Hagen genannt ist. Posen, 4. März. Die Warthe steigt ununterbrochen und hat bereits die tiefer gelegenen Straßen überschwemmt, so die Schifferstraße und die niedrig gelegenen Straßen der Wallischei. ES werden überall Laufbrücken errichtet. Hamburg, 4. März. Die Choleracommisfion des Senats theilt mit: Durch bakteriologische Untersuchung wurde heute eine Erkrankung an Cholera nachgewiesen. München, 4. März. Nach den „Neuesten Nachrichten" ist hier eine Kundgebung gegen das Reichsseuchengesetz und die hieraus erwachsenden Vexationen in Vorbereitung. Ausland. Brüssel, 4. März. Ein großes Feuer zerstörte ein Fouragemagazin in Molenbeck. Der Schaden beträgt 175 000 Francs. Einige Pferde sind verbrannt. Paris, 4. März. Floquet erläßt eine Erklärung, worin er sein Verhalten gegenüber der Panamagesellschaft rechtfertigt. Die Erklärung stellt fest, daß das Eingreifen Floquets zu Gunsten von Herz im Juni 1888, lediglich die Verhinderung des Panamaskandals herbeigeführt hätte. Die Republik sei ihm Dank hiersür schuldig. Floquet richtete gleichzeitig ein Schreiben an den Schwurgerichtspräsidenten, ihn ersuchend, der Verhandlung des Panamaprozesses beizuwohnen, um die gegen ihn gerichteten Beschuldigungen sofort zurückzuweisen. Paris, 4. März. Mehrere Abendblätter melden die Demission Bourgeois', welche eine Ministerkrisis nach sich ziehen würde. Die Nachricht ist wenigstens verfrüht. Petersburg, 4. März. Im Ministerium des Innern wird ein Gesetzentwurf ausgearbeitet, wonach den Juden, die in den Flecken und Städten eines 50 Werst breiten west, lichen Grenzgürtels wohnen, das Recht verliehen werden soll, dort weiter zu wohnen, während das jetzt giltige Gesetz den Juden verbietet, daselbst zu wohnen, falls sie nicht bereits am 27. October 1858 sich dort niedergelassen hätten. Der neue Gesetzentwurf soll in der nächsten ReichSrathssession verhandelt werden. Die Gouverneure sind angewiesen, die Ausweisung der Juden inzwischen zu sistiren. Die Vergünstigungen erstrecken sich auch auf schon verfügte und rechtskräftig gewordene Ausweisungen. Norreste Nachrtchton» Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Zanzibar, 5. März. Nach einer Reutermeldung vom 5. März ist der Sultan von Zanzibar heute gestorben. Der englische Consul proclamirte Hamid bin Twain zu Sultan. Es ist alles ruhig. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 5. März. Es verlautet, Prinz Heinrich von Preußen besuche die Chicagoer Weltausstellung- die Korvette „Irene" bringe den Prinzeu nach Amerika. Liegnih, 5. März. BiS jetzt bat der freisinnige Stadt- rath Jungfer 5000 Stimmen mehr als der antisemitische Candidat Hertwig. München, 5. März. Oberbürgermeister Dr. v.Widen- mayer ist heute Nachmittag im Alter von 53 Jahren an einer Herzlähmung gestorben. Lisiabon, 6. März. DerFinanzminister dcmentirt das Gerücht von der Fusion der inneren und äußeren Schuld P ortu gals. Deutscher Reichstag. 58. Sitzung. Samstag, 4. März 1893. Die Berathung des PostetatS wird fortgesetzt. Abg. v. d. Sch ul en bürg (coni.) wünscht, die Telephon- Anstalten möchten vor den Telegraphen-Anstalten nicht zu sehr bevorzugt werden. Für die Postagenten möge etwas bester gesorgt werden. Er empfiehlt ferner eine anderweite Regelung der Gebühren für den ZeitungSoertrteb; die Gebühren sollten nicht nach dem Zettungspreise bemessen werden, zumal gerade die Zeitungen am billigsten seien, die am meisten wühlten. StaatSsecretär Dr. v. Stephan erwidert, er würde für Anzeigen über Jndiscretionen bezüglich privater Telephongefpräche dankbar sein. Eine Besserstellung der Postagenten fei ihm sympathisch, dieselbe würde aber erhebliche Mehrausgaben veranlassen. Eine Abänderung der Postzeitungsgebühr fei schwierig. Sie würde Verschiebungen im Preise der Zeitungen Hervorrufen, deren in Deutschland 7416 mit 729V2 Millionen Exemplaren jährlich erscheinen. Bei der Post dürfe es nur auf die Leistung, nicht auf die Tendenz ankommen. Lege man die Leistung zu Grunde, so komme die Abonne- mentsvermtttelung und die Beförderung der Exemplare in Frage. Zur Berathung einer Neuregelung der Gebühren auf dieser Grundlage werde im Frühjahr eine Conferenz mit bayrischen undwürttem» bergischen Delegtrten stattfinden. Sollte dieselbe zu einer Verständigung führen, so werde daraufhin eine Vorlage gemacht werden. Abg. v. Keudell (Rp.) erwidert auf die gestrigen Ausführungen Wurms, daß jeder Beamte auf seine Beamten-Etgenschaft Rücksicht nehmen müsse. Das Vorgehen der Pofiverwaltung gegen den Post-Assistentenverein sei deshalb gerechtfertigt. Wollte jede Beamienklaffe so vorgehen, wie der Verein, so würde datz Ansehen des gesammten Beamtenstandes geschädigt. Auch über die Sammlung zu Gunsten der Hamburger Beamten sei der Verwaltung kein Vorwurf zu machen; die Beamten hätten in dem Bewußtsein gehandelt, ihr Scher stein zur Linderung einer Nothlage beitragen zu dürfen. Daß die Lage der Postbeamten nicht so schlecht sei, wie man sie darstelle, beweise der Zudrang zu den postalischen Stellen. Die Verdienste des StaatSsecretär« seien im Jnlande wie «m Auslande allgemein anerkannt; wir hätten alle Ursache, stolz auf ibn zu sein. (Beifall.) Abg. Dr. Baumbach (dfr.) befürwortet Erhöhung der Gewichtsgrenze für einfache Briefe; wenigstens sollte das sog. Strafporto wegsallen. Kleinliche Maßregeln gegen den Postasfistentenverband seien unberechtigt, so lange der Verband aus gesetzlichem Boden stehe. Der Beamte dürfe seine staatsbürgerlichen Rechte ebenso üben wie jeder Andere, wenn er nur die Pflichten seines Amtes nicht verletze. Wenn behauptet werde, die Leute kämen im Verbände nur in einen beständigen Taumel von Genüssen, so hätten sich dieTheilnehmer an dem Eongreß des Bundes der Landwirthe auch nicht als Mäßigkeits- veretnler erwiesen. Die Zahl der Hilfsarbeiter müsse durch etats- mäßtge Anstellungen vermindert werden. Daneben seien dte Dienst- alterSzulagen anzuführen. Die Post-Unterbeamten sollen sich vielfach der Socialdemokratie zugewendet haben, waS kein Beweis für die Zufriedenheit der Beamten fei. Director im Reichspostamt Fischer: Die Beamten müßten allerdings einer Beschränkung der staatsbürgerlichen Rechte unterliegen, so in Bezug auf die Freizügigkeit, die Preßfreiheit, die Ge- werbesrethett und zum Theil auch auf die Wahlfrethett. D6nc Verkürzung des letzteren Rechts müßte am Wahltage jeder Verkehr eingestellt werden. Eine gute Verwaltung könne sich nicht auf eine repressive Thätigkeit beschränken, sie müsse vorbeugen, damit sie möglichst wenig strafen müsse. In keiner anderen Verwaltung kämen die Leute so jung zu einem Gehalt wie bet der Post. Die etats- mäßtgen Stellen würden nach Maßgabe deS Bedürfnisses vermehrt. Durch die Einführung der Dienstalterszulagen wurde eine große Zahl von Unterbeamten schlechter gestellt werden. Die socialdemo- kratische Agitation werde von außen fin die Reihen der Postunterbeamten hinringetragen und sie finde Boden in der irrigen Annahme, Fenilleton. Requiescat. Erzählung von G. von Berlepsch. (1. Fortsetzung.) ES ist ein eigenthümlich verlorenes Klingen, das sie im Sturme von sich geben. Die Leute sagen, es seien arme Seelen, die zur Nachtzeit an den Glockenseilen ziehen und um ein Vaterunser bitten. Aber die im Schloß kennen das brsser von so vielen Wetteruächten her, wo es da oben oft grausig zugeht mit Pfeifen, Aechzen und Poltern, von Gemäuer, das irgendwo herunterschlägt, von Schindeln, die wie Vögel in der Luft fliegen. Auch die Annerl kannte das und fürchtete sich nicht auf ihrem Wege. Gemsleicht springt sie bergan. Sie sieht den Lichtschein an den allen Mauern winken. Dort in der großen, rußgeschwärzten Küche mit den weiten Zwickelgewölben, dem offenen Feuerherd und dem Schragentisch in der Ecke, um den sich zur Effenszeit ein ganzes Völkchen dieses wildwachsenden Burggeschlechts schaart, erwartet sie die Mutter. Nun ist sie oben und sagt, wo Hansl geblieben. Und darauf gehen sie schlafen, trotz des Gewitters. * * Am anderen Morgen ist der Himmel klar, nirgends ein Wölkchen. Die Ferner glänzen silbern- das Gebirge strahlt in scharfer, fast herber Reinheit. Doch wo die Schatten noch liegen, da blaut es geheimnißvoll, das ist noch wie träum» umsponnen- nur über einzelne Bergwaldconturen streift ein Sonnenhauch herab. Mit Tagwerden ist der Bub heimgekommen- er hat die Gais richtig gefunden. Sein Gewand war naß durch und durch, es hatte ihn unterwegs erwischt. Deßwegen konnte er aber doch unter einem Felsen, bis es hell wurde, schlafen. Jetzt nimmt er ein trocken Jöppel, verzehrt seine Suppe und treibt wie gestern und alle Tage die Ziegen aus. Der Bauer dagegen ist noch nicht da. Die Magd fragt den Buben- der kann weiter keine Auskunft geben, als über die Richtung, wohin der Christel-Martin gegangen sei. „Wird doch kein Unglück g'schehn sein," sagte sie. „I weiß nit," ist die gleichmüthige Antwort. Er stößt in sein Horn und zieht weiter. Nach der Frühmesse, wie noch immer kein Martin da ist, entschließt sich die LoiSl nun doch, dessen Bruderssohn die Sache zu sagen. Der ist Dorfkrämer und der nächste Anverwandte des Bauern, der es immer recht wohl mit ihm hat können und in besonderen Gelegenheiten stets klüglich zu rathen weiß, — ein Mann, dem es unser Herrgott im Wachen und im Schlafen gegeben: in seiner guten Krämerei, einem wohlhabenden Weibe und mehreren fetten Erbschaften, die ihm nacheinander nur so in die Tasche gefloffen sind. Er denkt gleich ans Letzte, als die Magd vor ihm steht und ungewisse Worte redet. Wie der Martin aufs Zusammenhalten aus ist, kannte er, wie es ihm keine Ruhe gelassen haben wird wegen der Gais und er in die Nacht hinein ist, weiter und weiter. Er kraut im Bart und meinte bedächtig: „Da müssen wir ihn schon suchen gehen." — Sein Weib kommt aufhorchend herbei. Sie stemmt den Arm auf die breite Hüfte und schaut ihn an. „Nimm den Ule mit," räth sie. „Maria und Joseph! Glaubts, er ist abikugelt?" ruft Loisl. Der Krämer ließ seine Arbeit stehen. Er holt den Knecht und nimmt für jeden Fall Seile mit. Nun geht es abermals an ein Suchen an den Burgsteinwänden. Der Helle Tag macht es diesen da leichter, als dem Martin gestern. Sie rufen auch nicht, wie er, sie suchen nur mit den Augen auf- und abwärts, nach allen Seilen, im schweigenden BorwärtSgehen. Der Steinschlager unten im Bruch, an dem sie vorbeigingen, weiß, wen sie suchen und verfolgt sie, so lange er fann. — „Der eine ist um die Gais hinauf," denkt er, „und der dort — wer weiß, um eine neue Erbschaft!" z Hierzuland ist mans gewohnt, daß Gott der Herr hie und da einen auf diese Art kurz vom Wege abruft. Wenn sie einmal einen suchen gehen, ists schon halb geschehen und für die „sonderbar" frommen Leute nur die Sorge, daß er ohne die „Sacramente" hat fahren müssen." Die zwei wenden sich gegen die Muren im Weißbach, thal und entschwinden den Blicken des Steinschlagers. Der nimmt seinen Hammer wieder. Die überhängende Felswand wirft jedes Geräusch verstärkt zurück- es klingt, als hantirten ihrer mehrere da in den Steinen statt des einsamen Männchens. Außer seinem Klopfen ist es fast märchenhaft füll in dem glitzernden Sonnenschein ringsum. Aber nicht lange, so thut es einen Pfiff aus der Höhe, einen schneidend Hellen, und danach noch einige. DaS Stein- mänuchen wirft den Hammer weg und geht dem Pfiff nach. Auf halbem Wege kommt ihm der stämmige Knecht entgegen. „Den GenSdarm mußt holen und den Doctor — mir haben ihn schon g'funden." „Wo?" „Unterm Schwarzloch." „Lebiger?" „Na." „Und 's Vieh frißt derweil schon wieder." „Laus zu! Ich muß wieder z'rück." In einer halben Stunde bringen sie ihn herunter bis ein Stück oberhalb dem Pfarrwirth. Dort wird er in Tücher gehüllt — er ist schreckbar zerschlagen — und aus ein Wägelchen gelegt. Der Krämer selber leitet die Kuh, die das kleine Gefährt zieht- hinterdrein geht der Gensdarm nebst etlichen Leuten. (Fortsetzung folgt.) daß die Abgeordneten der socialdemokrattschen Partei im Reichstage die einzigen seien, die sich der Unterbeamten annähmen. Abg. Vollrath (bfr.): Seine frühere Popularität schien den EtaatssecretLr veranlaß! zu Haden, aus seinen Lorbeeren auszuruhen. Eine Revision des Postzkitungsgebührentaris» werde er freudig begrüßen, doch dürfe dabei keinerlei Rücksicht auf di« Tendenz der Zeitungen genommen werden. Redner hält im Uebrigen gegenüber Fern StaatSsecretSr seine gestrigen Angaben aufrecht. Irrig sei bk Angabe des StaalssecreiSrS, daß der Aisistenten-Derband ein Deficit gehabt und daß seine Mitgltederzahl zurückgehe. DaS Gegentheil sei der Fall. Abg. Liebermann von Sonnenberg (Anttfemit) ist durchaus für DtSclpltn und meint auch. daß die Beamten als solche thellwetse in ihren staatsbürgerlichen Rechten beschränkt seien. Aber es gebe doch eine Grenze und über diese saAvtelfach seitens der Post- verwaltung hinauSgegangen worden. So^Habe man antisemitische Beamle strafversetzt. Der Post-Assistenten-Verband verstoße nicht gegen bk Gesetze und nicht gegen die Interessen des Dienstes. Er entbehre auch keineswegs der tdeakn Interessen. Wie rechtfertige fich da die Maßregelung der dem Verband angehörigen Beamten d Sogar daS Telegraphen- und das Brtesgeheimniß seien in der Verfolgung deS Verbandes verletzt worden. In Straßburg habe man dk abreffen ber Empfänger von Briefen festgestellt, um zu ermitteln, welche Beamte zu dem Verband gehören. Beamte seien unter Androhung der Dienstentlassung gezwungen worden, Angaben über Ver- dandSmitglieder iu machen. Peinlich müsse eS auch berühren, wenn gesagt werde, daß die verschuldeten Beamten die eifrigsten Mitglieder des Verbandes seien. Man müsse sich bei der seitens deS SlaatS- fecretärs erfolgten Verlesung eines ihm „in die HAnde gefallenen" Briefes unwillkürlich fragen, ob eS öfters vorkomme, daß der Postverwaltung Privatbriese „in die Hände fallen". Direktor im Reichspostamt Fischer sagt Unterstützung der vom Vorredner erwähnten Specialfälle zu. Abg. Stöcker (cons.i giebt den Postassistenteri im Allgemeinen daS Zeugniß, daß sie tüchtige Männer sind. Die Maßregelung des AssiftentenoerbandeS sei nur geeignet, die Leute unzufrieden zu machen. Er habe daS Gefühl, als fei die Postverwaltung dem Verbände gegenüber auf einen falschen Strang gerathrn. Um die DtSciplin )u sichern, gebe eS andere Mittel. DaS genossenschaftliche Zusammen- thun sollte man pflegen, anstatt es zu hindern. Redner desürwortet die Einstellung deS PoftdtensteS am Sonntag Rachmitlag. Staatssekretär Dr. o. Stephan: Eine Ersetzung diese« Nach- mittag-dtensteS durch einen MtltagSdienst Boni 12 bis 1 Uhr werde erwogen. In dem Postasfisten tenonband seien sehr freche Aeußerungen gefallen, die wohl geeignet waren, die Autorität zu untergraben. Die Verwaltung werde deshalb ihr Verhalten gegenüber dem Verband nicht ändern. Der der Verwaltung vorgeworfene VertrauenS- mtßbrauch lasse sich nicht beweisen, wohl aber sei daS Vertrauen der Behörden mißbraucht worden. Von einem Kenner der Verhältnisse seien ihm die Führer deS Derbanbes theils als Zdraltsten, theilS als Egoisten unb Streber geschildert, deren Eitelkeit eS schmeichle, einmal eine Rede halten zu können, und die die jüngeren Collcgen zu übermäßigen Ausgaben verleiteten. Auf eine Anregung deS Abg. Samhammer (frf.) giebt StaatS- secretär v. Stephan zu. daß das Vacketporto nach Amerika zu hoch fei. Einseitig könne aber Deutschland nichts daran ändern. Nachdem noch Abg. Groeber (Centr.) für den Postasfistentenverband etngetreten, wird die Weiterberathung auf Montag vertagt. CocaUs ttnö provinzielles. Gießen, 6. März 1893. -d. Die geistliche Mufikanssührung des Evangelischen Kirchengefangvereios, welche am Abend des 3. Mürz in der überfüllten Stadtkirche vor sich ging, hat einen wohlgelungenen Verlaus genommen. Ein reiches Programm, obwohl den verschiedenartigsten Geschmacksrichtungen Rechnung tragend, erhielt doch bis zum Ende mit Ausschluß jeder Ermüdung die Hörer in einmütiger, dem Orte der Aufführung entsprechender Feierstimmung. Herr Lehrer Trautmann bot in dem Felix Mendelssohn'schen Orgelsatz über den Choral „Waö mein Gott will" (I. Sonate, 1. Satz), sowie in einem melodisch-gefälligen Pastorale von Krauß, bei sauberer und geschmackvoller Ausführung, von erheblicher Virtuosität zeugende Gaben dar. Wir geben nur im Allgemeinen zu bedenken, ob nicht ein« gar zu ausgedehnte Verwendung des Schwell- und Echowerkes, wie sie in der Aufführung zeitweilig zu Tage trat, ber schlichten, keuschen Würde der Orgel, welcher eigentliche Concerteffecte so sremd sind, leicht zu nahe treten kann. Der Marburger Concertsänger Ströbel hatte als erste Nummer die geistreiche, aber überaus schwierige Advent-Arie aus dem „Messias" (Das Volk, das im Finstern wandelt") gewählt, bet deren Wiedergabe nebenbei das Streichorchester kaum zu entbehren sein dürfte. ES folgte das Ferdinand Hiller'sche Lied „Herr, den ich tief im Herzen trage". Dasselbe gab dem Sänger Gelegenheit, sein sympathisches Organ bestens zu verwenden und dte Verehrer dieser bescheidenen religiösen Lyrik herzlich zu erfreuen. Recht zetgemäß im kirchlichen Sinne erschien die große Alt-Arie „Erbarme Dich" von Joh. Sebastian Bach (MatthäuS-Passion) von einer Angehörigen deS Vereins mit Geschick und Wärme vorgetragen. Die obligate Violin-Beglettung war freundlichst von Herrn Prof. Krüger übernommen, der hinterdrein auch durch den Vortrag deS unsterblichen „Air" (Orchester-Suite in D, 2. Satz) von I. S. Bach und der BachGounod'schen „Meditation", auf der Orgel begleitet vom Dirigenten, dem Abend besondere Reize verlieh. DaS letztgenannte Solo bildete für eine große Zahl der Anwesenden sichtlich den Gipfel des musikalischen Genusses- doch wer auch in der Eombination deS weltabgewandten CantorS mit dem eleganten Eomponisten von „Faust und Margarethe" nicht gerade die glücklichste Stil- Mischung erblickt, mußte die Ausführung bewundern. ES erübrigt, ber Leistungen deS Chores zu gedenken, mit deffen Gaben sich noch kleinere Soli verbanden. Der Choralsatz von Lützel „O Lamm Gottes" kam rein und ausdrucksvoll zur Geltung, und daS in die Süßigkeit und den Wohlklang einer Gastoldi'schen Weise (Baüeti, 1591) getauchte geistliche Volkslied „In Dir ist Freude" übte wohl auf Alle seine Zaubermacht. DaS größte aber und bedeutendste Erlebniß brachte unS ber Schluß: Albert BeckerS Motette über den Choral „Morgenglanz der Ewigkeit". In den Geist und die Eigen- art dieses Werkes waren die Leser unseres Blattes durch vorbereitende Mittheilungen bereits eingeführt worden. Becker, fett Kurzem an die ThomaSschule in Leipzig berufen, ist zweifellos der hervorragendste, jetzt lebende tttrchencomponist im Dienste der evangelischen Gemeinde. Wie erlesen sein und characteristisch ist gleich der Eingangöchoral, rote geistvoll unb fromm daS Duett — von den beiden Frauenstimmen recht gut gesungen. Die dritte Strophe in ihrem dramatischen Gegensatz zu jenem und ihrer kühnen Structur stellte den Chor vor eine große und schwierige Aufgabe, welcher er fich aber vollkommen gewachsen zeigte. Auch baS Tenorsolo (Strophe 4), leider in den Programmen mit fehlerhaftem Tert versehen, dieses innige und glaubensvolle Gebet, gelang dem Sänger trefflich bis auf beinahe unmerkliche Schwankungen am Schluß. Die mit unerwarteter Lebhaftigkeit das Solo ablösende, fast mit Ungestüm nach dem Licht der Ewig- kett rufende, endlich schon von „süßer 'Sonne* trunkene letzte Strophe gab unS erst den ganzen Eindruck der contra« pünktlichen Meisterschaft dieses hochbegabten und, wie es fich jedem seinfühligen Ohre überzeugend aufbrängt, tieffrommen Eomponisten. Der cantue finnus würde, etwa durch Knabenstimmen verstärkt, noch siegreicher hervorgeklungen sein. DaS ganze Werk, eine vielversprechende Leistung deS Vereins, der ganze so genußreiche Abend verdankt in der Hauptsache seinen Erfolg der thatkrafttgen Leitung deS Herrn Professor» Baldenfperger, dem für seine unseres WiffenS erstmalige Directton ber aufrichtigste Dank deS Vereins wie der ge> fammten Kirchen- und Kunstgemeinde gebührt. ♦♦ Bei Vergleichung der Eteuerverhältttisie nuferer hessischen Städte werden vielfach nur die logen. AuSschlagS- coefffcienten (d. h. die auf eine Mark Normalsteuercapital erhobenen Pfennige btrecter Gemeindesteuer) inS Auge gefaßt, die Verschiedenartigkeit der Leistungen an indirekter Steuer (Octroi) aber nicht genügend gewürdigt. Beide Ouellen des städtischen Einkommens sind für daS Jahr 1892/93 in einer Berechnung zusammengefaßt, welche unsere Bürgermeisterei den Mitgliedern der Stadtverordneten-Ver- sammlung bei Berathung des Gemeindevoranschlages für 1893/94 mitgethcilt hat- dieselbe enthält einerseits die wirklichen AusschlagscoLffieienten, anderseits diejenigen Coösfi- cientcn, welche sich ergeben würden, wenn die veranschlagten Reineinnahmen aus Octroi gleichfalls durch direkte Steuern gedeckt werden müßten. Mit Berücksichtigung eines besonderen Ausschlages auf die Grundsteuer der in Worms an die Canalisation angeschlossenen Grundstücke stellt sich jener Vergleich für 1892/93 rote folgt: Wirklicher: Berechneter Coösficient AusschlagS- (wenn die Octroieinnahme Coesffcient: gleichfalls auS directer Steuer gedeckt würde): Mainz 29,40 Psg. 30,09 Pfg. Darmstadt 25,00 „ 25,74 , 36,49 „ Offenbach 36,36 „ WormS 25,10 „ 34,83 „ Gießen 26,40 „ 33,29 u •* Panorama. „Fest steht und treu die Wacht am Rhein!" Mit wie großen Mühen und Anstrengungen die Sicherung der „heiligen Landesmark" hat errungen werden müssen, daS führt uns das Panorama in der hochbedeutsamen Serie „Erinnerungen an den Feldzug 1870 71" ergreifend und mit überwältigender Wahrheitstreue vor Augen. Wir sehen Kaiser Wilhelm I. vor Sedan, die Gefangennahme Napoleons, den furchtbaren Straßenkampf in Le Bourget, den Kampf unserer Braven gegen nichtswürdige Franktireurs bei Champigny und so manches Andere, welches Alle, „die mit dabei gewesen", das Herz in gerechtem Stolze höher schlagen laßt, und Denen, für welche Jene Gesundheit und Leben aufs blutige Kriegsspiel setzten, eine richtige Vorstellung vermittelt von den großartigen Leistungen unserer Heldensöhne. Sehr interessant ist auch die Vorführung der verschiedenen Berschanzungsarbeiten (Laufgräben, Brücken rc.), sowie der zerstörenden Wirkung unserer Riesengeschosse. Da der Besuch diese Woche sehr stark war, so hat der Besitzer des Panoramas die Deranlassur.g genommen, die Serie noch acht Tage stehen zu-lassen- es ist also Jedem die Gelegenheit geboten, dieselbe in Augenschein zu nehmen. ** Verhaftet wurde gestern ein wegen seiner vielen Zechprellereien berüchtigter Arbeiter von Steinberg, der, erst kürz- lief) aus dem Gefängniß entlassen, schon wieder Betrügereien und sogar eine Urkundenfälschung begangen hat. Außerdem wurde ein Brödchendieb abgefaßt und in Haft gebracht. ♦♦ Die Frage wegen Errichtung von Gewerbe- ober tzandwerkerkammern im Großherzogthum Hesieu scheint nunmehr greifbare Gestalt anzunehmen. Nachdem vor einiger Zeit der OrtSgewerbeverein Darmstadt gelegentlich eines Vortrags des Präsidenten der Großh. Centralstelle für Gewerbe, Regierungraths Dr. Hesse, über „Industrie und Gewerbe in Hessen" von demselben aufgefordert worden war, dieser Frage einmal näher zu treten, hat ber Verein eine Commission auS Gewerbetreibenden gebildet, an deren Spitze Landtagsabgeordneter Or. Schröder steht. Diese Commission hielt vor einigen Tagen in Gemeinschaft mit dem engeren Ausschuß des Landesgewerbevereins eine gemeinschaftliche Sitzung ab, in welcher dieser Gegenstand eingehend erörtert und ein diesbezüglicher Entwurf eines Status des König!. Preuß. Ministers für Handel, Gewerbe und Industrie, von Berlepsch, vorgelegr wurde. Allgemein war man der Ansicht, daß die in unserem Lande mit großem Erfolge und segensreich wirkenden Gewerbevereine mit ihren ausgezeichneten Schulverhältnissen, sowie die organische Verbindung der Vereine mit der Großh. Centralstelle für die Gewerbe und dem LandeSgewerbeverein sehr gut als ein Ersatz für die in anderen deutschen Staaten bestehenden Gewerbekammern angesehen werden könnten und daher in Hessen von der Errichtung solcher abzusehen sei. In der gleichen Frage hat sich Herr Regierungörath Dr. Hesse gestern zu einer Sitzung des Verbandes Deutscher Gewerbevereine nach Köln begeben und auch im Gewerbeverein Darmstadt wirb bieser Gegenstanb eine Besprechung ersahren. ES steht zu er- warten, baß bann auch noch andere größere Gewerbevereine deS Landes gehört werden. DaS Resultat dieser Erhebung wirb bann an bie Großh. Regierung gelangen. nn. Darmstadt. 4. März. Der zu Wersau im Oben- roalbe auögebrodjene s. g. Lehrerstrike, von dem ich Ihnen s. Z. berichtet habe, ist burch bie Intervention ber Großb. KreiSschulcotrmijfion dahier beigelegt worben. Bon zuständiger Seite wird mir darüber daS Folgende geschrieben: 3n Dersau war eS herkömmlich, daß ein jeder Lehrer für Heizungsvergütung seines Schullocal» 68,57 Mark jährlich erhielt. Da nun die neuen Schulsäle mehr als doppelt so groß als die früheren sind, so wandten fich die Herren Lehrer an den Gemeindevorftand um Erhöhung ber Vergütung für bie Feuerung ober um anbcrroeiie Vergebung. Dieses Gesuch wurde abgelehnt, worauf die Lehrer erklärten, vom 19. Januar an bie Feuerung nicht weiter zu übernehmen. Bon Großh. KreiSfchulcommission ging nun dem Gemeinbevorstand die Verfügung zu, baß bie Gemeinde gesetzlich verpstichtet fei, für bie Heizung ber Schullocale zu sorgen. Diese Verfügung blieb auch unberücksichttgt unb mußte ber Unterricht am 19. unb 20. Januar ausgesetzt werben. Am 20. Januar wurde von Großh. KreiSschulcommtsfion bie Sache bahin entschieden, daß die Lehrer statt ber seitherigen HeizungSver- gütung von nun an eine solche von 85,71 Mark;u erhalten hätten. Da ber Gemeinberath fein Recht erhielt, machte sich in Wersau eine allgemeine Erregung bemerkbar, welche gelegentlich einer Fastnachtsitzung burch Persiflage beS Gegenstandes zum Ausdruck kam und viel bebauen, aber auch viel belacht würbe. Dermifdttc*. * Ein fünfzehnjähriger „Räuberhanptmaan". Großes Aufsehen erregte in Lucken w al b e bie Verhaftung eine» fünfzehnjährigen Burschen, ber ber Sohn anstänbiger unb wohlhabender Eltern ist und am Sonntag Mittag auf ber Lanbstraße nach Berkenbrück einen wohlgelungenen Straßenraub auSgesühn hat. Zwei Maurer ließen sich durch den Revolver bei Burschen so einschüchtern, daß sie Geld und Uhr bereitwilligst hergaben. Die Beiden hatten am Sonntag Lohn au-gezahlt erhalten, hatten in einer Wirthschaft gefrühstückt unb begaben sich dann auf ben Heimweg. In ber Wirthschaft hatten sie noch einmal ihre Baarschaft überzählt, waS ber Straßenräuber gesehen, ber sich gleich entfernte. Kaum fünf Minuten hinter ben letzten Hausern ist eine kleine Kiesemschonung. Dort verbarg sich ber jugendliche Unhold, unb als bie beiben ahnungslos vorbeikamen, sprang er mit ben Worten: „Geld und Uhren her!" mit vorgestrecktem Revolver auf sie zu. Die Maurer waren so verblüfft, baß sie deibeS binlegten. Dann fragte baS vielversprechende Bürschlein noch: „Ist bai auch alles?" unb auf bie bejahenbe Antwort commanbirte der zukünftige Räuberhauptmann: „Nun macht, baß ihr weg- kommt, ich zähle bis zehn, unb trenn ich noch einen von euch sehe, schieß' ich ihn nieber!" Das ließen sich bie beiden gesagt sein, blickten sich aber noch einmal um und sahen, baß Räuber unb Raub im nahen Dickicht verschwunben waren. Nun stieg in ihnen ber Muth wieder auf. Sie verfolgten letzt den Straßenräuber, wobei sich ein in der Nähe wohnender Müller beteiligte. Bald hatte man ihn aufgefunden und festgenommen, ohne daß der Bursche von feinem scharfgeladenen 7 Millimeter-Revolver und einem mächtigen Schlächtermesser Gebrauch machen konnte. Wie erstaunt war aber erst der Müller, als er in dem jugendlichen Straßenräuber ben Sohn einer befreunbeten Familie erkannte! Der Raub würbe dem jungen Menschen abgenommen unb er selbst ber Polizei übergeben. • Eine seltene Familienfeier wirb dieser Tage Gut»- besitzer Petermann in NieberschinbmaaS bei Zwickau begehen: bie Confirmation von Drillingen, drei allerliebsten Mäbchen, die ihm neben noch zehn anderen Kindern bescheert wurden, und die nun zur Freude ihrer Eltern gesund und munter herangewachsen sind. * In Monte Carlo erschossen sich ein Deutscher, W. Pctzold, ein Russe und eine junge Wittwe, nachdem sie ihre Vermögen verloren hatten. Spitlpüm der vereinigten frankfurter Ltadttheatn- Dienstag den 7. Mär»: Der Bajazzo. Vorher: Gringoire. Mittwoch den 8. März: Lohengrtn. Donnerstag ben 3 März: Dte Za übers löte. Freitag ben 10 März geschloffen. Samstag ben 11. März: Der Bajazzo. iBaftien unb Bastienne. Wiener Walzer. Sonntag den 12. März: Undine. ScharrkdiettzMA». Dienstag ben 7. März: £ bette. Mittwoch ben 8. Märzr Großfiabtluft. Donnerstag ben 9. Mär, geschlossen. Freitag ben 10. März: Die Lanbparthie nach Köniastein. Der alte Bürgercapitain. Samstag den 11 März: Odette. Sonntag den 12. März, Nachmittags 3‘/t Udr: Die tanb» p arthie nach Königstein. Der alte Bürgercapitain ÜCbenbe 7 Uhr: Heimath. 5cbiff»nacbrid>tcn» Bremen, 8. März Der Schnelldampfer Aller, Capitän H. Christoffer», vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 21. Februar von Bremen unb am 22. Februar von Southampton abgeganaen war, ist gestern 8 Uhr Nachmittag» wohlbehalten in Newyork angekommen. — Der Postdampser .WaeÄland' der .Red Star Linie" tn Antwerpen ist laut Telegramm am 3. März wohlbehalten tn Raoyork angekommen. Verkehr, Land- nnd VoUswirthschaft. Geünbep«, 4 März. Fruchtpresse, weizen X Ifc®, Lorn X 1410, Gerste X 14.00, Hafer X 14.00. Erbsen X OMO, Linsen X 00.00, Wicken X 00—. Lein X ——, Kartoffeln X 3JL, Samen X Kirchliche Anzeigen -er evang. Gemein»«. Bibelstunde am Montag ben 6 Märi. Abend» S Uhr, in der Kleinkinderschule; Marcu» Cap 6, Hinderniffe bei Äufnobme bet Herrn; erster Dienst ber Apostel am Reiche Gotte». Pfarrer Dr. Naumann- 4. Paff ton »anbacht am Mittwoch den & März Abend» 6 Uhr PsarrverwoUer Dr. Gretn. WW Familien-Drucksachen (Geburts-, Verlobungs-, Vermählungs-Anzeigen, Trauerbriefen etc.) empfiehlt sich die » V BrühPsche Druckerei X Schulstrasse 7. Zur Anfertigung von e/Zsfe JTausnk ^Txeo'en Husten, Heiserkeit, Ku ta taSWtk idt ein Deutsch«, ittroe, na^tm \\t Lieser Tage Gutsaas bei ßroidau bt* i, drei aüerliebftm en Kindern beschcen (Sltern gesund unl> H too^Menb„ ”W«fr »ach «Wfci .b“ Uteoton bts 16 bereitlvilligfi Ok ausgezahli fwM? Utlil ^8°ben '"hschaft hatten sie der Straßenräubn uns Minuten hinter mschonung. Dort als die beiden en Worten: „Geld evolver auf sie zu. ße beides Hinlegten, 'em noch: „Ist ba6 ittooxt commanbirte nacht, dast ihr weg- nvch einen von euch sich die beiden gesagt ib sahen, daß Räuber : waren. Nun stieg verfolgten jetzt den c Nähe wohnender hn ausgesunden und inem scharsgeladenen en Schlächtennrsser xö« <&tx tt\\ tu genräuber den Sohn :r Raub wurde dein bst der Polizei über* Vorher: ©rtnsolrt nntiiHeb"9* »»Mm. WW ,5 unb Undine. Mach den 8. JDMn - , geschlossen, ii w- Da6t!i. lifir' Die Land» . Vürgereaphain ’ iebtr o 57 Ä |üt ■fr X“ ' 1’frliH 'di- L '-l. b >n C ^'frer ”9.Ä«j«r 'M.« nen. g> • 'Januar btbflÄ * rt/ °ber auch Gie( 1U Mr, 6»llan rsÄjjss S.--SS' «••äs »,WÄ* Stammholz- Versteigerung in den Waldungen der Stadt Lanbach. Donnerstag den 9. März L Js., des Vormittags 9 Uhr an» fangend, sollen in dem Laubacher Gemeindewald, Distr. Gaulskopf, Cenges, alte Ziegelhütte und RamS- berg 3440 Stück Fichten-Derbstangen, zu Lattrnstangen und Leiterbäumen geeignet, von 8—12 cm Durchmesser und 10—12 m Länge, sowie 2000 Stück Fichten-Reisstangen von 4—6 cm Durchmesser und 6—8 m Länge versteigert werden. Anfang ist im Gaulskopf. Laubach. 6. März 1893. Großh. Bürgermeisterei Laubach. Jochem._______2099 Hoizversteigerungen Dienstag den 14. ds. Mts. a. im Gemeindewald Weidenhausen, Distr. 10 „Streitheck", Vorm. 9 Uhr: 57 Kiefern-Stämme — 19,78 fm und 2 rm Derbholz. b. im Gemeindewald Reiskirchen, Distr. Ahwald" 15, Vorm. 11 Uhr: Nutzholz. Eichen: 9 Stämme II. Kl. = 14,59 fm, 58 III. Kl. = 40,48 fm, 35 IV. Kl. = 5,43 fm, 45 Stangen I.—III. Kl. Weichholz: 12 Stämme III. u. IV. Kl. = 2,94 fm, 15 Stangen II. und III. Kl. Nadelholz: 37 Stämme III. und IV. Kl. — 12,59 fm, 96 Stangen I.—III. Kl. Brennholz. Eichen: 25 rm Derb-, 4 rm Stock- und 50 rm Reiser- Holz. Buchen: 76 rm Derb-, 6 rm Stock- und 125 rm Reiser- Holz. Nadelholz: 8 rm Reiser und 200 rm Weichholz. Zuerst wird das Nutzholz versteigert und dann erst das Brennholz. Beginn mit letzterem im Diftr. 18. Groß-Rechtenbach, 4. März 1893. 2109] Das Bürgermeister-Amt. Holzversteigerung im Gemeindewald Oberkleen a. Nutzholz. Mittwoch den 15. d. Mts., Beginn Vorm. 10 Uhr Schalsberg. Eichen: 7 Stämme II. Kl. — 12,27 fm, 55 III. Kl. = 40,27 fm, 40 IV. Kl. — 13,16 fm und 18 rm Nutzholz, 3t a b e l: 15 Stämme IV. Kl. — 3,69 fm und 14,50 rm Nutzholz. b. Brennholz. Donnerstag den 16. d. M., Beginn Vorm. 9 Uhr Schalsberg. Eichen: 41 rm Derb- und 192 rm Reiser, Buchen: 24 rm Verbund 39 rm Reiser, Nadel: 67,5 rm Derb-, 35 rm Stöcke und 183 rm Reiser. Groß-Rechtenbach, 4. März 1893. 2101] Das Bürgermeister-Amt. 1. Nuhhoh-Vkrsteigkrung, am Montag den 18. d. Mts., von Norm. 9 Uhr ab in der Wirthschaft von Lau, zu Witzmar; bei günstiger Witterung an Ort und Stelle. Es kommen zum Verkauf: Diftr. Breittrothr 105 Eichenfiämme lll.u.iv. El., 3—9 m lang, — 25,10 Festm., 2 Buchenstämme II. El-, — 2,95 Festm- Diftr- »erghLuser-Han-r 2 Eichen- stämme I- El-, 7 u. 10 m lang, — 6,89 Feftm, 2 Eiwenftämme II. CI, 8 urb 9 m lang — 4,49 Feftm., 3 Eichenstämme III. u. IV. CI = 1,08 Festm., 80 Eichenstaugen I. u- II. CI- — 5,70 Festm. und 7 Rm- Eichen-Nutzholz. Distr. Berg. Hansenr 1 Eichenstamm IV. CI. u. 30 Stangen II- CI., Auf. 2,06 Festm- und 6 Rm Eichennutzholz Diftr. «Isselbach r 1185 Fichtenstämme, 10 bis 16 m lang und 10 bis 30 cm Durchm — 291,66 Festm-, 465 Ftchtenstangen I u- II. Cl. — 34,50 Festm. 2 Brrnnhoh-Versteigerung, am Dienstag den 14. d. Mts., von Vorm. 9 Uhr ab daselbst. ES werden versteigert: 107 Rm Eichen-, 336 Rm. Buchen- u. 68 Rm. Fichten- Scheit- u. Knüppelholz, 126 Rm. Fichtenstöcke, 763 Rm. Eichen-, 240 Rm. Buchen- u- 1330 Rm. Fichten-Reiser. Das Holz liegt in den oben genannten Distrikten. Krofdorf, den 4- März 1893. 2108 Der Bürgermeister: Kleine. Im Gemeindewald Ettingshausen kommen zur Versteigerung: 36 Stück Fichtenstämme 11,74 fm, 443 „ Fichtenderbstangen 33 km, zu Sparren geeignet, 14800 Stück Fichtenreisstangen 117fm, zu Spalier- und Bohnenstangen geeignet, 20 Stück Buchenstämme 15 fm von 35—55 cm Durchmesser, 6 m Länge. 83 rm Buchen-Scheitholz, 40 „ ,, -Knüppel, 34 „ „ -Stöcke, 864 „ „ -Durchforstungsreiser, 154 „ „ -Astreistg, 200 „ Radel-Siöcke, [2107 1000 „ „ -Astreisig, Freitag den IO. und Lamstag den 11. März. Bemerkt wird, dag das Bau- und Stangenholz am ersten Tag — der Anfang ist auf der Kreisstraße von Ettingshausen nach Oberbessingen an der Grenze —, Buchen- Stämme und Brennholz am zweiten Tag — der Anfang ist auf Gabriels Zimmerplatz — jedes nach 9 Uhr Vormittags zur Versteigerung kommt. Ettingshausen, am 5. März 1893. Görnert, Bürgermeister. ObWOijÄlpün. Am 15. b- M. gelangt ein anderweiter Gütertarif für den Localverkehr zur Einführung, über besten Inhalt jetzt schon unser Tarisbureau, vom genannten Loge ab sämmtltche Güterabfertigungsstellen jede gewünschte Auskunft ertheilen Der Tarif enthalt verschiedene Ermäßigungen in den Frachtsätzen der Wagen- ladurgsklasse B, der Spectaltartfe A2 I, II und HI und des Ausnahmetarifs Nr. 1 (für Holz), andererseits die Bestimmung, daß für die Anwendung der AuSnahme- tarife für Eisenerze, Braunkohlen, Braunkohlenbriketts, rohe Steine, Kies, Sand, Schlackensand, auch Schlack^nmehl, Zuckerrüben, Rückstände aus der Zuckerfabrtkalion und für die bei der Zuckerrübenwäsche zurückbleibende Erde, soferne das Ladegewicht der gestellten Wagen mehr als 10 Tonnen beträgt, dieses höhere Ladegewicht der Frachtberechnung zu Grunde zu legen ist, vorausgesttzt, daß der Raum des Wagens die Ausnutzung desselben gestattet. Gießen, den 2. Mörz 1893. 2104) Großherzogliche Direction. Verdingung. Zur Anlage einer Alohlandestelle im Safteier Loch soll die Lieferung von rd. 6 cbm Basaltlaoa zu Treppentritten und Margen öffentlich vergeben werden- Bedingungen und Zeichnungen liegen in unseren Diensträumen zur Einsicht offen und können erstere gegen Einsendung von 0,80 Mk- von uns bezogen werden. Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin: Samstag de« 18. März, Vormittags 10 Uhr, bei uns einzureichen. Zuschlagssrift 3 Wochen. Mainz, den 3. März 1893. Großh. Wasterbauamt Mainz. __I. E.: Schmitt. 2110 Oagöoerpactjtung. Montag den 13. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll auf hiesigem Bürgermeisterei-Büreau die der Gemeinde Lauter zustehende Jagd auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Lauter, am 3. März 1893. Großh. Bürgermeisterei Lauter. ________Feldmann._____2111 Abbruch- ! Versteigerung. Mittwoch den 8. März, Bormittags 10 Uhr, wird eine Parthie gut erhaltener Fenster, Thüren, Dachziegeln, Brennholz u.s.w. gegen Baarzahlung öffentlich meistbietend Sonnenftraste 20 versteigert. Donnerstag den 9. Mai), Nachmittags 2 Uhr, wird im Wiener Hof, Neuenweg 6211 versteigert: 1 schöner Herrenschreibtisch (Diplo- matentisch) mit Aufsatz, auch als Doppelpult zu gebrauchen, 1 roibe Plüschgarnitur, bestehend aus Sopha und 6 Stühlen, 1 Plüschsopka, 2 große Spiegel, 1 Tisch, 1 Nachttisch, 1 Regulator, 3 Polsterfiühle u. s. w. Louis Rothenberger, 2123 Gerichtstaxalor. Aeilgeöotenes. Lebende Karpfen, 1 Zander, Schellfisch, Cabliau I empfiehlt [2097 C G. Kleinherrn. Jn ApohheKen & ürooeric... Schönheit an mich wenden. 2132 2122 Rendant Schwarz Alieestrafie 28 II. Ich beabsichtige meinen Garten aus der Wcisterde aus freier Hand zu verlausen. Kaufliebhaber wollen sich Berlin C. und Spindlersfeldb.Coepenik. Färberei und Reinigung von Damen- und Herren-Kleidern, sowie von Möbelstoffen jeder Art. WaMchanMtalt für Tiill- nnd Müll-Gardinen, echte Spitzen etc. etc. Reinigung-Anstalt fiir Gobelins, Smyrna-, Velours- und Brüsseler Teppiche etc. 2131 ‘ Färberei und Wäscherei von Federn und Handschuhen. Annahme für Giesnen bei J. Kaan jun. Kreuzpl. 10. (Azmenfpfaffen mif §lasüberff Eigene Fabrikation. RR.P. 56568. BeinKchste, dauerhafteste und billigste Wandbekteiduncf in alten Grössen für Läden,Badezimmer, Küche, C/osetse/c. C.P St pass heim & G? Sach senhausen - Frankfurt^ a/Main. ♦ Sehr praktleoh auf Reisen — Aromatisch erfrischend. — Unschädlich ♦ ♦ selbst für das zarteste Zahnemall — Grösster Erfolg In allen Ländern ♦ : (Anerkennungen aus den höchsten Kreisen liegen jedem Stücke bei. Zu # haben bei Apothekern. Drogulsten etc. etc. 1 Tube 70 Pfg. i Probetuben 10 Pfg.) ♦ ♦ in Giessen in der Hirsch-Apotheke. Pelikan-Apotheke, Engel- und Unlversl- ♦ ♦ täts-Apotheke, Adler-Drogerie, Seltersweg 39. Weitere Depfttstellen werden > 0 aufgenommen durch die Administr. d. Bl. 1424 0 Klein bruly an der Hardt seither mit bestem Erfolg betrieben, steht wegen Trennung der Inhaber pretSwürdia zum Bei kauf, Näb. t. d. Exped. [210^ Messlatten und Absteckstäbe stets vorräthia bet Job. Lenz, Schreinerei u- Holzhandlung, 2139 Frankfurterstraße123. t ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ * Nach kurzem Gebrauch unentbehrlich als Zahnputzmittel. ♦ ÜWvimwV ? Schönheit «wollene, unübertroffene X zu miethen gesucht. Neuenweg 33. I WWW . ö GLYCERIN-Z AHN-CREME Z ----------------- ♦ “er Zahne (RanltlttNbehördlich geprüft.) * i hALODONrSE" I 2100] Ariedberg gute ausgesuchte Waare, liefert tu Waggon- ladungen stets zu den billigsten Preisen Jacob Stern Simon, Den Hausfrauen zur gefl. Beachtung I Suppen- I würze ______________________________I bet 12112 «. G. «leinhenn, Bahnhofstraße- 2106] Garten in der Nähe Steins Garten ist zu verpachten oder zu verkaufen. Näheres Ä. KleeS, Südanlage 18. Permanente Ausstellung von Locomobilen u. Dreschmaschinen mit allen Neuerungen und Schutzvorrichtungen. Unübertroffene Leistung. 9^* Bedeutende Kohlenersparniss, weitgehende Garantie Kataloge gratis und franco. Eeparaturwerkstätte und Lager aller Reservetheile 996 Wichtig für Hsusstaurn. Die Holländische Kaffee-Brennerei H. Disque &, Co., Mannheim empfiehlt ihre unter der Marke Elephanten-Kaffee wegen ihrer Güte und Billigkeit so berühmten und nach Dr. von Liebig« Vorschrift gebrannte hochfeineQualität Kaffees: per Vs Ko. u*. f. Westindisch Mischung, „ „ „ 1.60 f Menado- , „ „ „ 1.70 f- Bourbon- „ „ „ „ 180 extraf. Mocca- „ * „ „ 2.— Durch vorzügl. neue Brennmethode kräftiges seine- Aroma. # [9510 Große Ersparniß. Rur ächt in Packeten mit Schutzmarke .Elephant" versehen von 1, Viiu V* Pfund. Niederlagen in: Sietzen bei «art Schwaab. Hofltefer. SrlterSweg 23, H Hansel, Bleichstr. 21, Jacob Häuser, Ludwigstraße 30, Nfritz Egly, Brandplatz 10, August Stoll II. A. Henninger & Co«, Maschuu-.n-Fab ri.k, Darmstadt Die unter königlich Italienischer Staatscontrolle stehenden Weine der Deutsch -Italienische ein-Import-Gesellschaft Daube, Donner, Kinen & Co. Central-Verwaltung: Frankfurt a. M. deren Consum in DeutscMand sich schon jeut auf M bilauft, bieten den Consumenten absolute Garantie für Reinheit und Ursprung. Nachstehende, als vorzüglich anerkannte Tischweine wie: Harra Italia (roth und wetea)z . . Mk. —.85 1 . . , Vlao da Paeto No l )..... „ i.-l bex,^lhTe Vino da Pasto „ 8 } roth ... „ 1.L5 s "0" l2 riarchen Vlno da Pasto , 4 /....... 1.50 J ohne Gla$ als auch die feineren Tafel- nnd Dessertweine, sowie ausführliche Preia- listcn. sind durch die untenstehenden Firmen zu beziehen. Dt7ar«niino* • Weine obiger Gesellschaft sind für den deutschen YV cLk UUllg • Geschmack sorgfältige! ausgewählte und behandelte fertige Tlschweine und nicht mit Mischungen sogenannter italienischer Versobuittweine mit geringen deutschen Weiss- oder Rothwelnen, welche Läufig ebenfalls als italienische Weine angeboten werden, m verwechseln. L’m das Publikum vor Täuschung in bewahren, beachte man beim Ankauf, dass die Klaschen-Etiquetten die Firma der Gesellschaft und obenstehende Schutzmarke tragen müssen, da auch von anderer Seite Weine unter ■ gleichen oder ähnlichen Namen wie die Marken der Gesellschaft In den Verkehr gelangen. Iln Glessen: Carl Sohwaab, Delicateesen- u. Wemhandlg., Wilhelm Sohomber, Neuen Baue 10, Wilhelm Fritsch, Seltersweg‘83, Eberhard Dort, Wallthorstrasse, L- Kalkhof. — In Hungen i. d. Wetterau: Gnstav Kohlheyer, „zur Traube“. (240 W.SPINDLER Färberei. MAGGIs J. Klipstein 2121 Bahnhofstraße Ecke Neustadt. **c Bis zur Fertigste!Inn meines Neubaues befinden sich meine Wirth schaftslocalitäten: Sonnenstrasse 12 2120 Zimmer Für Schneider Kirchenrath Engels-Stiftung um am Wiener Feinbäckerei, Seltersweg 46 im 2124 . . J. Brahma- 21'26 im rWebflotf* 2. Nr. 2 . . . - L. van Beethoven. 3. Wer Sprachen kennt, zu haben. [2133 ntwerpe nach I Gelsenk. Bergw^äu. ieiboQ: fest. ReichSbank-Dttesnt 3 pLt. — Frankfurter Bank-DiSLonI 3-Lt. zu in Violoncell . . Allegro. Adagio. Andantino. ma con 1 IrfjntUe 8iiirrten, gutr 1 PnDfkfluiw. biCtgfh1 Preise Vermischte Anzeigen. Giessener Concertverein. DiL8Uuh. Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Lci. 31otbb. Llopd-Acl. Wiener Bankver^Acl Oest. Tredit-Act. Ital. Mittelmerrbahv Set Woihe Stern Linie König. Belg. Postdampfer von — Presto non assai. sentimento. Den noch vorhandenen Rest meiner Manufactunvaaren, bestehend in Kleiderstoffen, Bettzeugen, Henldenzengen, Leinen, Halbleinen, Handtüchern, Tischtüchern, Taschentüchern, sowie Bett- Allegro. Fantasia (Adagio). Menuetto (Capriccio presto). . Rondo (Allegro giocoso). Eintrittskarten filr Nichtmitglieder Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3.50), sind barchent verkaufe, um schleunigst zu räumen, zu jeden auch nur einigermaßen annehmbaren Preisen alter Bücher o. Bilderwerke. Angebote ginsar Bibliothek en, sowie einieloer Bücher erbittet die J. Ricker sehe Buchhandlung Giessen. Con moto (Variagioni). (Jaartett(G-dar)op. 18 im Alter von 2»/2 Jahren nns durch den Tod cntriffen wurde. Um stille Theilnahme bitten Gießen, den 5. März 1893. Die trauernden Eltern: 2137 .Nonrad BonariuS und ^rau. Die Beerdigung findet vom L e i,ch e n h a u f e aus statt. 8001 Täglich Tcheststsch. zu besetzen.______________Otto Schachs. Ein ^ellnerlehrling gesucht^[ 1996J Stadt Mainz. 2058] Ein Schuhmachergeselle erhält Arbeit bei chch. Lynker, Wetzsteingasse 48. 2053] Lehrling gesucht. Heinrich vück, Lchneidermstr., Mäutzdurg 12. 5-6 jährige Achsel« Zwergbäume und Hochstämme zu verkaufen- «dam Bettenviehl in Eschborn 2135 bei Kronenberg, Taunu«. Ein Hans zn verkaufen mit (Karten u. Ncbenhans. 2127 Marbnrgerstraße 7. Allegro. Adagio cantabile. Scherzo. Allegro molto quasi presto. Quintett B dur) op.34 für Clarinette und Streichquartett . .CM. von Weber. Boehms „SAPONIA“ putzt und poltet aründlich und rasch alle V a Mk. 1,70, l,KO, 1,90 A 4 und 2,00 da« Pfund, 1 I || | TF unübeitr. in Aroma und Kraft. A A In (tziesten bei Nchulhof. In Lteinbach bei [7?/ TF zP~n Hch. Kraemer I. D Katlv v 3n bti A. Bing. Feinste chinesische Thees im Preise von Mk. 3.—, 3.50 und 4.— 35] per J/2 kg in Packeten von 125 und 250 gr. 2038] Ein orbentL Dienstmädchen das Meininger Streichquartett (H. H. gesucht.__________________Neuenweg 80. 1934] rapezierlehrling gesucht. Aug. Qtzmann Lämlstraße 4. d BuMuuft erlhcileu: V von der Beeke & Maraily, Antwerpen F. J. Bothof, Generalagent, Mainz, Job. Fr. Sohaaf in Giessen, H. Klippstein In l^utgidorf |')36 3 ptfct Reich«