' 7<Ü Jtttö 5 Ä'te Sri üe,Qöimtr bet c- ite fif"beut^ fi<6 nut tn k lbet unftr ' würben. JiJJreclor« Rtchk astfc* & 4 ^«Ängetc würbe oon einn b‘"@Waftfn « Nmtf. aber om Wuu dot, lse. 125./VUI. 31,/VI 89 L- n- Ü D. tL iL 27.05 2? 73.50 71- 7370 102.70 21.65 73,0 1011 44- 46- 94.70) 94.5Ü » m.U. 96.- M.V5 96.- t) »et iL 63.35 63.60 99.95 99,W 100.40 100.45 79.20 M 52.65 59.- 94.25 93.30 72.35 54- 59;-: 94.- 93.4 72' tb. irt st. LB. 189i/i . 144.35 92.35 194- 147.45 942-1 184.-1137.05 94-501 9420 96- 1OL20 '»'IO 101« 962- 9590 101.60 97.- 1805) 32950 156- 116.50 179.90 32980 156- 115 50 5 d; -6r. 100 ill str, 16; töt 103- 95Vi I 061» 1 124.80 NU.- . \\O3.-\\O3.20 110430 .«.» ton g0 _ 79.70 920 912 16250 !03" g *»«*. M 209 1893 Mittwoch den 6. September Der M Gießener Anzeiger Kenerat-Mzetger. 8itrtflfäbrtqrr A6onntment5ptci*i 2 Mark 20 Psg. mit Briuarrlobn. Durch btc Post b.jo,a> 2 Mark 60 Pfg Webaction. Expcd,tto« unb Druckerei: -chutür atze Fcrufprrcher 51. Amts- unb Anzeigeblatt für den Kreis Gieffsn Hralisöeitage: Gießener Kamilienblätter. Amtlicher Theil Schlußsatz). v. Gagern. . 10) Die Leichen der an Cholera Gestorbenen sind in mit einer destnfictrenden Flüssigkeit getränkten Tüchern gehüllt ein-uiargen. Der Sarg muß dicht und am Boden mit einer reichlichen Schicht ^"'^ir^Vorhandene Abtrittsgruben sind, solange die Epidemie noch nicht am Orte ausgebrochen ist, zu entleeren; wahrend der Herrschaft der Epidemie dagegen ist die Räumung, wenn thunltch, JU "^ne^Desinsection von Abtritten und Pissoirs ist der Regel nach nur an den dem ösieniltchen Verkehr zugänglichen, nach Lage oder Art des Verkehrs besonders gefährlichen Anlagen dieser Art (Eisenbahn-Stationen, Gasthäufern u. bergt.) er^rderltch. Auf peinliche Sauberkeit ist tn allen derartigen öffentlichen Anlagen zu ^flIICni5) Die Destnsectionen sind nach Maßgabe der anliegenden Anweisung zu bewirken. In größeren Städter>tst aus die Einrichtung öffentlicher Desinfectionsanstalten, tn welchen die Anwendung heißen Wasserdampfes als Destnf.cttonsmtttel erfolgen kann, htnzuwtrken. Die aus polizeiliche Anordnung erfolgenden DeSinfectionen sollten Unent16)lt®lneCf droan'nad) dem Muster der Anlage VI (hier nicht abgedruckt) auszuarbeitende Belehrung über das Wesen der Cholera und über das während der Cholerazett zu beobachtende Verhalten ist in eindringlicher Weise zur Kenntniß des Publikums zu bringen. _ U"869) Für den^Transport der Kranken sind dem öffentlichen B--k.hr dlt*ld> jeboct. t, :K*S; 'Weitung t. Vie ä"ltoung ‘ jubelten, l reAr Minobfc Are MM gliche Vtn*(gfla "Dank^,. ^asSüdpor "9 her y.jj’Wk Geistlichkeit t- 7“ verschiß ?*• DieSloi M ? * u> allen Str.-> henmenge, fc;.t ? lubelnde 'N ohneRcg- Wf bei hm- Maniern unb 2 Train- *t btm öVob- $ W txa] T< lW von ümn;, auf dem nt im Schri e. Msch statt. > ellung genomr er befanden. ' -Regiment „En Kaiser vor. ; der Kaiser die c. hen Kriegerdei-s iug Sr. tion^tol/en , bereit- inAieoz Iben heute hm i ition Heister:^ jon Hkisternesl; durch den Rakm bjibje zurückgeke! ter des Reuters )er Ermordvn Zweifel stehl, der Anfrage, ttti Araber habe ck Emin Paschas nn: ;n. Ns Emin be n, sei ein Nabe, hr seid Emin, her v und habe N V"! gelobtet unbk ld". anzeiger" * Ueberwachui romgebiele vr e getroffenen M 4 find an folget «u ** * flj» E' ■9“ ®Ä 2‘Ä Lerche stE dtotW* her Kron^'1 .»LS „urben B" - zuging, das russische Geschwader werde vom 26. September bis 5. October der Gast Frankreichs sein. Paris, 4. September. In Brest wurden wegen der Cholera die Manöver ab bestellt. Metz, 5. September. Der Bezirkspräsident gibt bekannt: Der Kaiser weile mit besonderer Freude in Urville, sein eifrigstes Bestreben sei, Frieden zu erhalten und die friedliche Arbeit zu fördern. Besonders auch den lothringischen Unterthanen sei ein dauernder Frieden zu sichern. Für den begeisterten Empfang spreche der Kaiser seinen warmen Dank aus. totales rind ^provinzielles. Siesten, 5. September 1893. ♦♦ Verzeichuist der Geschworenen für die am 25. September beginnende Sitzungsperiode des Schwurgerichts der Provinz Oberhesien: 1. Johann Schäfer II., Mainzlar. 2. Karl Damm, Friedberg. 3. Johannes Fink V., Leusel. 4. Hermann Karl Schmidt, Romrod. 5. Karl Trapp, Friedberg. 6. Johannes Groh II., Nieder-Rosbach. 7. Johannes Heinrich Scharch, Windhausen. 8. Heinrich Kling, Lorbach. 9. Christian Fast, Gießen. 10. Arnold von Jungenfeld, Gießen. 11. Wilhelm Zieg, Diebach a. Haag. 12. Ludwig Bücking II. in Alsfeld. 13. Georg Friedrich Kopp, Ossenheim. 14. Johann Heinrich Müller II. in Ober-Hörgern. 15. Wilhelm Bloch, Schlitz. 16. Friedrich Katz II., Meder- Ohmen. 17. Heinrich Wilhelm Alles, Nieder-Florstadt. 18. Konrad Eckstein, Schellnhausen. 19. Johannes Becker VI., Maar. 20. Peter Schmidt II., Nieder-Mörlen. 21. Georg HaaS II., Assenheim. 22. Gustav Vogt, Butzbach. 23. Hermann Schmidt III., Elpenrod. 24. Ernst Zimmer, Lauter. 25. Johannes Weiß III., Vadenrod. 26. Philipp Karl Brück, Albach. 27. Martin Hammel, Staden. 28. Heinrich KaSpar, Altenburg. 29. Ludwig Horst, Ilsdorf. 30. Ludwig Kopp, Ossenheim. ** herbst. Wenn nicht alle Anzeichen trügen, steht unS ein schöner Herbst bevor, der hoffentlich mit seiner zauberischen Romantik für die anhaltende Dürre des Sommers, welcher die Schönheiten der Natur leider erheblich beeinträchtigte, noch volle Entschädigung bieten wird. ** Bei der Herbstprufuog der einjährig Freiwilligen zu Darmstadt bestanden, wie gewöhnlich, die Schüler aus dem Institut des Herrn Dr. Kübel dahier - einem derselben wurde in Rücksicht auf besonders gute Leistungen in der schriftlichen Prüfung die mündliche gänzlich erlassen. Dom Main, 1. September. Die Mostbereitung hat allenthalben ihren Anfang genommen. Das Kelterobst ist allerwärts sehr saftreich und der gewonnene Most von auffallender Süße. Wir werden also einen vorzüglichen und dabei billigen „Hohenastheimer" zu erwarten haben. Ober-Ingelheim, 1. September. Gestern gelang eS zwei Jnhaftirten aus dem hiesigen Haftlocale zu entkommen. Einer, ein gewiffer Göttert, sollte an eine auswärtige Behörde ausgeliefert werden. Als der Wärter ihn aus der Zelle abholte, trat Göttert zuerst aus derselben und warf die Thüre hinter sich ins Schloß, den Beamten einschließend. Er öffnete alsdann auch die Zelle eines Mitgefangenen, beide schlossen mit den gefundenen Schlüsseln das Hosthor auf und entwichen. Eingesandt. Gießen, 4. September 1893. In Nr. 208 des „Gießener Tageblatt" erörtert ein „Konsument" die in Erwägung gezogene ReichSweinsteuer. Der unterzeichnete Verein giebt hiermit dem Herrn Einsender zur Kenntniß, daß vom hiesigen Gastwirtheverein in Verbindung mit dem süddeutschen Verband sowie der allgemeinen deutschen Gastwirthe - Convention, die ca. 3000 Vereine mit über 50 000 Mitglieder umfaßt, bereits die nöthtgcn vorbereitenden Schritte gethan sind, um, salls die Retchswetn- schanksteuer wirklich ausersehen wird, eine möglichst wirksame Agitation gegen dieselbe zu entfalten. Daß, wie der Herr Einsender ganz recht bemerkt, durch eine Weinschanksteuer nur die weniger Bemittelten der Consumenten am meisten betroffen werden, ist wohl Jedem klar, zumal nach dem „Deutschen Wochenblatt" diese Steuer jährlich 40 Millionen etn- dringen soll. Gleich dem Herrn „Consumenten" wünscht auch der Gastwirthe- veretn, daß sich alle Wirthe Gießens und Umgegend dem Verein anschlteßen, denn nur durch festes, gemeinschaftliches Vorgehen aller Jnteresienten kann einer Reichsweinsteuer am wirksamsten entgegengetreten werden. Der Verein der Gastwirthe von Gießen und Umgegend. —- ; ■ ------- ■■ Verkehr, CanO» unö Volkswirthschaft. Gießer», 5. September. Ma rktbericht Hut dem dcuttgen Wochemnarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,05—1,15, Hühnereier per Stück 6 2 Stück 12-13 A, Käse pr. 6t. 4—8 A, Käsematte pr. St. 3 4, Erbsen vr- Liter 18 H, Linsen pr. Liter 28 4, Tauben pr- Paar X 0,59—0,60, Hühner pr- Stück X 0,80—1 00, Hahnen pr. Sr X 0,60 - 0,70, Enken pr. St. X 1,30 bis 1,50, Ochseostetsch pr. Pfd 60—66 Kuh, und Rindfleisch pr. Pfd. 50—56 H, Schweinefleisch pr. Pfd. 60-70 4, Kalbfleisch pr. Pfd. 46-50 4, Hammelfleisch pr. Md. 40 - 68 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 6,00—9,00 X, Weißkraut pr Stück5—12 4, Zwiebeln pr- Eentner 6,00—7,00 X, Milch p’. Liter 16 20 4, Enteneier pr. St. 6— 4, Gänseeier 11—12 4. Witterungsaussichten Wetterhäuschen, Südanlage. b. Septbr., Morg. d Uhr 4. Septbr., Mitt. 12 Ubr Barometer: Thermometer: Hygrvmeterstand: min.747 mm,max.75l) mm - 4-100 R. „ 4- 13» R. Neigung f. trock. Wett. min. 749 mm, max. 75u mm , 4-b'/,°R. „ 4- 8» B. Neigung f. trock. Wett. Mittlerer Barometerstand bet 0° R. = 744,7 mm. Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemeffen «m 5. Septbr, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 12V,, Lust 15 Grad. Rübsamen'sche Badeanstalt. empfiehlt [7542 In Giessen sind einige Hundert Gas-Kochapparate in Gebrauch. Preis dieses Gaskochers Hk. 4.70. 7515 7499 (2314 Gebr. Röhrle, Gießen 1.75 2.50 1.25 Heb. Sehaffslaedl 1.75 175 1(7392 D. R. Patent Auer. MAGGI5 1.50 2.25 1.25 160 1.- 150 Keilgeöotenes. Für die Hausfrauen! Geißler, Gerichtsvollzieher. Suppen- würze bet Der Bürgermeister: Wagner. Haupt-Depot für Giessen der Deutschen Gas- Gluhlicht-Actien-Gesellschaft Berlin. 1890t Piesporter Moselwein X 1890t Getsberger Saarwein „ 1891r DhUfliberger Wachs- thmn Puricelli Moselw. , 1886t Oberemmeler Rosenberg Saarwein „ 1889r Niersteiner Rheinhess. Wein „ 1890r Nackenheimer «erg do. „ 1890t Bingener Bochns- berger do. „ 1889t Geisenheimer Rhein- aauer Wein „ 1889t Rüdesheimer Berg do- „ 1889t Ofener Rot Hw ein Ungar» wein „ 18^7r Martini Cissae Bordeaux „ 1892t Italienischer Wermuth- Wein Mittwoch den 6. Septbr. werden versteigert: Nachm- 2 Uhr in dem Bieker'schen Saale Möbel aller Arten, 2 vollständige Betten, 1 Ptanino. 1 Spielwerk, 1 Stoß- ■farren u. a- Obstversteigerung. Donnerstag den 7. Sep tember 1893, Vormittags 9 Uhr anfangend, soll das diesjährige Ge- meindeobst der Gemeinde Fellingshausen, bestehend in guten Birnen, Aepfeln und Zwetschen, versteigert werden. Zusammenkunft im Ort. Fellingshausen, 4. Septbr. 1893. "Wir empfehlen bestens: Gas-Koch- und Heizapparate verschiedener Ausführungen und in allen gangbaren Grüssen. Hit Apfelwein-Kelterei von Emil Schmal! Ein Liter Wasser von Brunnentemperatur wird mit diesen Gaskoch - Apparaten in etwa 5 Minuten mit ungefähr 30 Liter Gas zum Sieden gebracht. 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