w 01 D°n der !e sechs 6^'itD. Ni glaubt ®RV *6iäs£ ÄL.K'L, «•«Kssaa** :*** Bm SlSS^e* »Ä*. ottbn UW Uorrs ,’Äce,fe erfreuten fti ^oche mit 2 Plocmt Gewinn. oftWl finb °us dem ®* zeigt sich Immer mehr J? ?“f 5' & no* "ich, io Wsgesehen haben, daß das könne, habm vorher ihie letz Mm eine Einschränkung, fein. Dm übrigen Werken t im Monat August abnehmen emgeschobene Mittelspersonen ihren Betrieb zu unterbrechen wahrend der gröheren hät? er Börse. CoiH DOW 26./V. 2.|VL tupA.88u.8S . gerb. Gold- 32 .16 31.15 79 20 79.30 80.85 80.70 10425 rte . . . . cheStscnbahn- ML.1L. O6ltil880r / I04.M UMV.Lit. v. 21.70 22 - M»U. \ W b\AO 881 . . .\ \ pt.priD.Ani. W.101 96.60 IC 104.90 98.75 65.35 100.85 101.25 81.30 57.70 63 SO 95.80 95.10 81.50 104.50 99.05 65.40 100.35 101.50 81.80 57.90 64.- 95.90 95.40 8120 6®MnStB' iw ' Vj8i6I) MOE» tttelmev - JIL-- M. ichlLombsrda ’ do. -DqerGold. s Sold (Schl.) ij-Zosef Stlba l gvant. gut isenbsho • ■ ntftr . • * 6Bo$M femfd ginnt. ardin.ber.fiir. . ...» . 1)1.251«1'25 i«\ „.ft _-l319." ^tBriioin^ 157.- . . 1425511<6-10 Sw»£g'.' ,M!'A Ä ffiSlSS ggUi 102^ 97.5« 96 89 101.3t lOJ.” 102.20 97.50 96.80 101.35 103.30 ^^«nbbr. . fer** S«<* >«* *»•“' issg Sooft . i$^ xS?5^ 1 84." 1893 Dienstag den 6. Juni Nr. 130 Bierteljähriger Exemplar mit dem Hauptexemplar der Wählerliste völlig Amtliche»' Theil Deutsches Reich. ich Der chteße«er erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Die Gießener Itamitienv kälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal deigelegt. Bringerlohn. Durch die Post beio^en 2 Mark 50 Pfg. Kcdaction. Expediri"n und Druckerei: Schutstratze Kr.7. Fernsprecher 51. ä la suite ist, dem »aller norsührte. Nachmittags sand IM ^Berliner Residenz,chlasse das übliche Parad-dm-r statt. Am Samstag Vormittag solgte im Lustgarten zu Patsdam d.e Parade der dortigen Garnison nach. — Wie verlautet, so durchwühlte^^ nichtige Quersumme nicht," erwiderte er lächelnd und suchte weiter. „Na, wollen Sie uns denn Ihr Gehermnlß nicht an vertrauen?" fuhr Herr F. fort. £) ia," meinte der junge Mensch zögernd. „Die Quersumme muß eine ungerade Zahl sein, die sich durch 7 t^i^Sin° Handwerker gab mit lauter Stimme sein Gewinn- mittel zum besten. „Wenn ich'S Loos habe, geh ich an n Kreuzweg und sag 'n Sprach her, aber d-n kriegt keiner zu wissen, der stammt noch von meiner Großmutter, und die hat d raus g-wonmn . jm, scheuer Ehrsurcht aus, di- man dem Sprecher zuwars. Mein Gott, wer doch auch im B-si, eines solchen Spruche« non der Großmutter war- „Nehmen Sie doch da» Z-ugS da weg! schalt Herr 8-, als ."ne Frau -ine Anzahl Fisch,chuppen mit ihrem G-ld- auf den S^1 9 exroiberte sie überzeugungsvoll, „die muß ich mit hinlegen, sie find oom Shivesterkarpsen!" (Fortsetzung folgt.) Nr. 20 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 29. v. M., nt$ä(91r. 2103.) Gesetz, betreffend die Ersatzvertheilung. Vom 26. Mai 1893. , „ t sNr. 2104.) Bekanntmachung. betreffend Ergänzung und Berichtigung der dem internationalen Übereinkommen über den Eisenbahnfrachtverkehr bergefügten Liste. Vom 25. Mai 1893. M w Nr. 21 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 30. v. JJi.z (Nr. 2105.) Bekanntmachung, betreffend die Anwendung der vertragsmäßig bestehenden Zollbefreiungen un > Zoll- ecmäßigungen aut die spanischen Boden- und Industrie Er z.ugncke^, ^om SQetanntma^unQf betreffend die Vereinbarung erleichternder Vorschriften für den wechselseitigen Der- krbr zwischen den Eisenbahnen Deutschlands und Luxemburgs, cückstchtlich der bedingungsweise Geaenstände, in Gemäßheit des § 1 letzter Absatz der Aus sichrungs Bestimmungen zum internationalen ^eberc^mmen üver den Eifenbahnfrachtverkehr. Vom 29. Mai 189. . Gießen, den 3. Juni 1893. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. $°rlarifmaber Zahl der Mahler ihres Wahlbezirks -inen Protokollführer und 3 bis 6 Beisitzer , welche aber fern unmittelbares Staatramt bl kleiden dürfen, »u °tnennen, und dieselben spätestens am 12. Sum 1S93 em3ulabcn, am Wahltage zur Bildung des Wahlvorstandes so zeitig trn Wahllokale ^u erscheinen, das; die Wahlhandlung um 10 Uhr Vormittags beginnen kann; b. bei der Wahlhandlung selbst genau nach den Vor- fünften in 11—21 des Reglements üom^ 28.SRaj1870 zu verfahren und über die Wahlhandlung ein Protokoll nach dem mitgetheilten Formular aufzunehmen, c. dieses Wahlprotokoll mit sämmtlichen ^geh ori^n Schriftstücken,nämlich der Gegenliste, d°rWnhlerl>st^ welch- beide von dem gesammtcn Wahlvorstand zu itnterscbrciben sind, und denjenigen ü'bcr tvc^chc -s'-i»cr B-schlustfnssungdcckWahl- Vorstandes bedurft hatte, unverzüglich, jedenfalls a5er so zeitig an den unterzeichneten Wahlcommissar des Wahlkreises einzusenden, daß dasselbe spätestens im Lauf des 18. Juni 1893 in deffen Hände gelangt.__ Anzeigen für dtn „Gießener Anzeiger" entgegen. Gießen, 3. Juni 1893 Betr. die ReichstagSwahlen. Das Großherzogliche Kreisamt Gietzen ... die Groscherzoal. Bürgermeistereien und Wahl- Vorsteher des Kreises. e ». rss» **«• cAflUe von Streichungen und Nachtragen infolge erhobener III. Die Großh. Bürgermeistereien werden angewiesen, die Wahlvorsteher auf die vorstehenden Vorschriften — II besonders aufmerksam zu machen, den Wahlvorstehem auch eine Wahlurne, sowie mindestens drei Tage vorder Wahl -in Exemplar des Wahlgesetze- (Bund-Sg-si Bl. 1889 Nr. 17 , und des Wahlreglements (Bundesges. Bl. 1870 Rr. 17) zum Gebrauch und zur Auslegung unWahllacak -u,ust-ll-n. 5 Unfehlbar bis zum 13. l. Mts. erwarten wir d-n Bericht dcr Grosch. Bürgcrm-ist-r-.cn über d-n Bollruq vorstehender Anordnungen. Berichte, w "ch- Ä bks ,um Mittag des 13. I M» -mg-l-uf-n sind, müssen wir sofort durch Wartboten abholen lasten. v. Gagern. nirbt an D e beiden iLouegen lyenrn c* ------- Ä Xm ungefähr hundert Mark übrig. Das andere war er seinen Freunden schuldig, die er vierzehn Tage lang frei- gehalten^ und von denen er sich das nbthige Geld zusammen- aepumpt hatte. . . Pardon einen Augenblick! Der Bankier trat zu einer älteren Frau heran, die ihn mit den Augen zu sich gewinkt hatte. 5,err ftflüsterte sie, aber doch so laut, daß ia; es v-rst°htt> konntt, „dt-sm°l giwinn ich, Ei- sollen .« ,-h-n." Wird mich sehr sreuen," erwiderte der Bankier, trotzdem es ihm ohne Zweifel ganz gleichgiltig war. Sie beugte sich zu ihm herüber. „Sie wiffen doch, daß aus Rache spiele . . „Ich entsinne mich —' „Ich habe heute einen Brief bekommen. ^Aus dem Himmel," antwortete sie, Herrn F. ruhig °°n meinet Tochter. Sie will ihr El-vier hoben. Ich weiß nur noch nicht, wie ich es hinaufbrmge. „Schwierig!" meinte Herr F. f „Jedenfalls ist der Brief ein gutes Zeichen, glauben Sie nicht auch?" „Kann sein „Und dann räche ich mich! Sie nickte dem Bankier freundlich zu und verschwand. „Die arme Frau," meinte er, als er zu mir zurucktrat. ftbre Tochter war Lehrerin und starb sehr jung. „Darüber ist sie nun etwas verwirrt geworden. Sie bildet sich ein, der Rector und die Lehrer hätten ihre Tochter Und wenn sie das Geld hat, will sie die verklagen ... Am besten, sie gewinnt nie, dann behält sie wenigstens ihre kamen und ging-n und ich hott- genug G-l-g.m beit ru beobachten. Fast alle waren sie sogenannte kleine Leutes oft ihren letzten Groschen an dieses Glücksspiel setzend. FerriUeton. Im Lotteriecomploir. Von Felix v. Stenglin. (Nachdruck verboten.) Entschuldigen Sie einen Augenblick," sagte der Lotterie- Einn-hm-r und wand,- sich zu smn-m Buchhalter. „D-r nut bcn 10,000 noch immer nicht gekommen? „Wieder nichts?" fragte ich. „Wieder nichts." Ra dann bitte um ein neues. A 'spi-tt- mehr auS G-wohnh-it als auS U-b-rz-ugnng. Rein " meinte der Angeredete lächelnd. "Denken Sie nur," sagte ter Geschäftsinhaber zu mir, ein Gewinn von zehntausend Mark aus der letzten Ziehung wird nicht abgehoben. Der einzige, den ich noch da habe. ~ rns. Leute doch eiliger damit . . . Aber treten Sonst si' d R » mal das Volk an, ganz artÄ}* i* w* »■ Ä »"1- I«. “» 44i hinter den tahitisch trat und dem Treiben zusah. X4) g.Ite„. Bm mir jetten. Sind sonst sehr hinterh-r. D-S Teste Mal kam sogar einer vierzthn Tag- lang täglich, «erl war gottboll, da^-rst- Mol schon vollkommen be- iC**' Wohl schon ^Aussicht d-r kommenden Herrlichkeiten ?" T nut. Di- Ruh- hatten S>- s-h-N sollen und da ich chm feine sünft°us-nd Mar Annahmr von Anzrigrn zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi« Norm. 10 Uhr. übereinstimmt" beizufügen. b. An dem nämlichen Tage (8. Juni) ist ferner von den Großh. Bürgermeistereien auf beiden Exemplaren der Wählerliste die auf pag. 4 des Formulars am Schluffe ab- gedruckte Bescheinigung nach vorhengem Eintrag der Worte, „vom 18. bis zum 25. Mai 1893" und nach Ausfüllung des Datums zu unterzeichnen. Auf dem für den Wahlvorsteher bestimmten Exemplar ist nach Vorschrift der Anmerkung (Absatz 2) auf pag. 4 des Formulars die Aenderung der Worte: „Die vorstehende Wählerliste" in: „Das Hauptexemplar der vorstehenden Wählerliste" vorzunehmen. c. Nachdem die Wählerliste in der bezeichneten Werfe abgeschlossen worden ist, darf darin eine Streichung oder Eintragung von Wählern nicht mehr stattftnden. ä. Das Hauptexemplar der Wählerliste nebst zugehörigen Belegen ist bei den Bürgermeisterei-Acten sorgfältig zu verwahren , das zweite ©jemplar dagegen von dem Grotzh- Bürgermeister, da, wo er selbst Wahlvorsteher ist, zum Zwecke der Benutzung bei der Wahl an sich zu nehmen, anderenfalls dem betreffenden Wahlvorsteher zuzustellen. , II. Die Wahlvorsteher weisen wir unter Hinweis auf ihre Verantwortlichkeit und auf '.die Nothwendigkeit der pünktlichsten Beobachtung der das Wahlgeschäft betretenden Gießener Anzeiger Keneral-Mzeiger. rlints- und 2t listige blatt für den Kreis ---- ' ‘ r- rr iL I Alle Annonccn-Burtaux des In- und Auslandes nehmen f chräüsöeikage: Gießener Kannllenötatter. ) Darmstadt, 3. Juni. Seine Königliche Hoheit der Großhcrzog empfingen heute den Premierlieutenant $ Bothmer vom 1. Großh. Jnfanterie-(Leibgarte-)Regtmont Nr. 115, den Hauptmann v. Stemau-Steinrück vorn Fuß Artillerie-Regiment von Hindersin (PommerscheS) Nr, Vorstand des Artillerie-Depots Darmstadt, den Zeuglieutenant Strelow, eine Deputation aus Worms, bestehend aus den Lerren Frhrn. Hehl zu Herrnsheim, Oberbürgermeister Mrchler, Gymnasialdirector Dr. Mangold und Fabrikant Trumpler, den Seminardireetor i. P. Schäfer aus edberg, den Staatsanwalt Lang aus Mainz, den Effenbahnbaumelstn Wolpert aus Gießen, den Steuercontroleur Koch, den Kreis. Veterinärarzt Neunhöfer aus Grünberg, den Branddireetor ftustus, die Großherzvgliche Kammersängerin Frau Dr. Matz, zum Vortrag den Staatsminister -Fluges den Finanzminister Weber, den Cabinetsrath Römheld. A Berlin, 3. Juni. In glanzvollster Weise hat am Freitag die herkömmliche Frühjahrsparade des G°rdecorps abgesehen von den Potsdamer Regimentern, °uf dem Tempe^ Hofer Felde bei Berlin stattgefunden. Das Kais er paar war hierbei von einer größeren Anzahl von Festlichkeiten umgeben, unter ihnen Prinz Victor von Italien, von Bayern, Prinz Friedrich August vott Sachsen und Herzog Albrecht von Württemberg. Bei dem zweiten Vorbeimarsch der Truppen sühne der Kaiser mit gezogenem Sabel das «5 SÄSKlSöS Die b-id-n °°ll-g-°,.h-N-° um-r-inand-r und Di- m^-ist-n war» -u°»sich.^ ""'"L7r B^r"L.-"m7ch rÜs"Lschi-d-n- Gi-.nh-tt°n ausmerksam. Siner gab d°S G-ld mit d-r linken H°"d, -in anderer spuckte dreimal auS, nachdem -r -mgetrettn w nach einer kam gar rückwärts über die Schwelle. Aber der 10,000 Mark-Gewinner war nicht unter ihnen. ,WaS suchen Sie denn s° lange?« sragte der Bank er einen jungen Menschen, d-r all- -hm varg-l-gten Laase Ser Kaiser nach Beendigung der Parade auf dem Tempelhofer Felde an die höheren Offiziere eine Ansprache gehalten haben, deren Inhalt angeblich nur für diesen engen Kreis bestimmt gewesen ist. — Die Opposition im Lager der schlesischen Cen- trumSpartei gegen die Parteileitung hat einen weiteren bemerkenSwerthen Schritt nach vorwärts gethan. In einer zu Breslau stattgefundenen und zahlreich besuchten Versamm- lung von Vertrauensmännern der EentrumSpartei, die auch vom CleruS stark beschickt war, wurde Freiherr v. Huene fast einstimmig als ReichStagScandidat für den Wahlkreis Dreslau-Land-Neumarkt aufgestellt. Auf telegraphische Anfrage erwiderte Herr v. Huene, daß er diese (Kandidatur annehme. Uebrigens ist er auch im Wahlkreise Militsch-Trebnitz als Eandidat aufgestellt. Berlin, 3. Juni. Prinz Victor von Italien und die anderen zur Zeit zum Besuche am hiesigen Hofe weilenden Fürstlichkeiten werden noch einige Tage der nächsten Woche hier verweilen. Ausland. Chicago, 2. Juni. ES ist der Plan angeregt worden, die Ausstellung in San Fran'ziSco fortzusetzen und Weihnachten zu eröffnen. 3000 Aussteller hätten sich schon bereit erklärt, nach Schluß der Ausstellung in Chicago sich nach San FranziSco zu begeben. Neueste Nachrichten» Depeschen deS Bureau .Herold". Offenborg, 4. Juni. Auf dem gestern ftattgehabten VerbandStag deS badischen MilitärvereinS-Ver- band es hielt der Großherzog von Baden eine hochpolitische Rede, welche unter Anderem besagt: „Gehen Sie den geraden Weg der Ehre und wählen Sie nur Männer, welche die Kraft und die Macht des deutschen Reiches höher stellen als den Parteigeist und welche in der Militärvorlage den Weg erkennen, auf dem Deutschland vor jeder Demüthigung zu bewahren ist." Nach dieser Rede folgte stürmisches Bravo der Anwesenden. Auf Antrag deS Grobherzogs wurde ein Huldigungstelegramm an den Kaiser abgesandt. Genua, 4. Juni. Auf dem Schnelldampfer des Norddeutschen Lloyd „Kaiser Wilhelm II." brach bei einer Reparatur an den Circulationspumpen ein Seeventilbock. Jnfolge- deffen drang Waffer in den Keffel- und Maschinen-Raum. Die auf den 5. Juni festgesetzte Abfahrt deS Dampfers wird sich daher um einige Tage verzögern. Coeafcs ttttb provinzielle». Sieben, 5. Juni 1893. ♦♦ Berzeichnih der Sitzungen des Schwurgerichts der Provinz Oberhessen pro 2. Quartal 1893: 1. Montag den 5. Juni, Vormittags 9 Uhr: Anklage gegen Johannes Geiß von Hain-Gründau wegen Meineids. Die Anklage vertritt Großh. Staatsanwalt Clement. Der- thcidiger: Dr. Gutfle isch. 2. Dienstag den 6. Juni, Vormittags 9 Uhr: Anklage gegen Heinrich Lang wasser von Steinfurt wegen Ver- brechen im Amte. Die Anklage vertritt Großh. Staatsanwalt Schilling-Tr. Vertheidiger: Rechtsanwalt Dr. Jung. 3. Mittwoch den 7. Juni, Vormittags 9 Uhr: Anklage gegen Heinrich Döring von Windhausen wegen Meineids. Die Anklage vertritt Großh. Staatsanwalt Clement. Ver- theidiger: Rechtsanwalt Dr. Fuhr. 4. Donnerstag den 8. Juni, Vormittags 9 Uhr: Anklagr gegen Johann Philipp Krug von Ihringshausen wegen Verbrechen im Amte. Die Anklage vertritt Großh. Staatsanwalt Jöckel. Vertheidiger: Rechtsanwalt Wei big. 5. Freitag den 9. Juni, Vormittags 9 Uhr: Anklage gegen Heinrich Muhly von Allendorf a. d. Lda. wegen Verbrechen gegen die Sittlichkeit. Die Anklage vertritt Großh. Staatsanwalt Schilling-Tr. 6. Montag den 12. Juni, Vormittags 9 Uhr: Anklage gegen Aron Bacharach von Neustadt wegen betrügerischen BankeruttS und Betrugs. Die Anklage vertritt Großh. Staatsanwalt Clement- Vertheidiger: Rechtsanwälte Grünewald und Dr. Stein. *♦ Bon der Universität. Die Zahl der im Sommersemester 1893 an der Universität immatriculirlen Hörer beträgt 551, 35 mehr wie im Wintersemester- außerdem besuchen noch 52 nicht immatriculirte Hörer die Vorlesungen, sodaß an denselben überhaupt theilnehmen 603 Hörer. Don den Studirenden widmen sich 74 der Theologie, 118 der Rechtswissenschaft, 111 der Medicin, 27 der Thierheilkunde, 6 der Zahnheilkunde, 46 der Kameralwiffenschaft, 7 der Forstwiffenschaft, 18 der Mathematik, 28 der klassischen Philologie, 36 der neueren Philologie, 17 der Philosophie und den Naturwissenschaften, 7 der Geschichte, 23 der Pharmazie, 33 der Chemie. Der Staatsangehörigkeit nach verrhetlen sich die Studirenden auf folgende Länder: Hessen 410, Preußen 95, Bayern 16, Sachsen 4, Baden 5, Sachsen- Weimar 3, Oldenburg, Schwarzburg-SonderShausen, England, Schweiz, Nord-Amerika je 2, Württemberg, Sachsen-Gotha, Sachsen-Meiningen, Braunschweig, Schaumburg-Lippe, Hamburg, Oesterreich, Rußland je 1. Wie immer stellten die Städte Darmstadt und Gießen eine große Anzahl Studirender, erstere 50, letztere 92. — Das vollständige Personal-Der- zeichniß ist zum Preise von 20 Pfg. vom Universität-- Secretariat zu beziehen. • * Bon der Universität. Letzten SamStag unternahm Herr Prof. Dr. Gafsky mit seinen Zuhörern im Verein mit dem Marburger Professor der Hygiene, Herrn Prof. Dr. Fränkel, einen Ausflug nach Frankfurt a. M., um dort hervorragende Anstalten in sanitärer Beziehung zu besichtigen. ES wurden in Augenschein genommen: die Abzugs- kanäle nebst dem Klärbecken in Niederrad, das Schlachthaus, daS Opernhaus, eine neue höhere Schule und das neue städtische Krankenhaus. Der gestern vom Svavgelischeu Arbeiterverein ver- anstaltete Familienausflug hatte den „LudwigSbrunnen" zum Ziel. Unter den Theilnehmern entwickelte sich bald nach Ankunft dort ein recht vergnügtes Leben- der Ansprache deS Herrn Pfarrers D i n g e l d e y folgten Gesang, Spiele der Erwachsenen und Kinder, ab und zu wurde auch ein Tänzchen gewagt. • * Die Errichtung öffentlicher Lagerhäuser bezw. Lagerplätze zunächst deS künftigen GüterbahnhofeS hat die Stadtverord- ntten-Dersammlung in ihrer letzten Sitzung beschlossen, vor- läufig beruhen zu lassen bis ein endgültiges Umbauproject für den hiesigen Bahnhof genehmigt und eine über die vorliegenden 38 500 Mk. hinauSgehende Betheiligung der Interessenten durch Zeichnung größerer Beiträge gesichert sein wird. ♦ ♦ Der überaus ungünstige Stand der meisten Futterge- wächse und die daraus sich ergebende Befürchtung einer Futternoth hat die Staatsregierung veranlaßt, den bezüglichen Zuständen und den durch dieselben der Landwirth- schäft drohenden Gefahren ihre besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Wie wir erfahren, sind die Kreisämter angewiesen worden, darüber Ermittelungen anzuftellen, ob die Landwirth- schäft treibende Bevölkerung in der Lage sein wird, ihren Viehstand aus eigenen Mitteln zu erhalten, oder ob Seitens des Staats besondere Maßnahmen in dieser Beziehung zu ergreifen sind. * * Die Witterung. Die an den Monat Juni geknüpften Erwartungen, nämlich daß sich das Wetter etwas feuchter gestalten würde, haben sich bis jetzt nicht erfüllt. Wenn auch die Temperatur etwas kühler geworden, wenn auch von Zeit zu Zeit sich fernes Donnerrollen und Wetterleuchten wahrnehmen ließ, so stellte sich doch nicht der erwünschte Begleiter derartiger Naturerscheinungen, nämlich ein ergiebiger Regen, ein. Kurze Spritzregen, wie sie in der letzten Zeit sich ein- stellten, vermögen die Pflanzenwelt nur etwas zu erfrischen, vollständig erholen kann sich das, was schon wochenlang unter der Trockenheit gelitten, nicht mehr. Was den Stand der Feldfrüchte in der Gemarkung Gießen betrifft, so kann mit- gecheilt werden, daß einzelne Lagen immerhin noch befriedigende Ernteergebniffe, besonders in Bezug auf Korn, Weizen, Hafer, Kartoffeln ergeben dürften, wogegen der GraSstand fast durchgängig ein dürftiger ist. In tieferen Lagen haben infolge des in voriger Woche eingetretenen Nachtfrostes die Kartoffeln gelitten, beispielsweise find im Schtffenberger Thal, am Abhange des Nahrungsberges, ganze Aecker schwarz geworden. ♦♦ Radfahrsport. Bei den gestern, Sonntag, in Neckarau bei Mannheim stattgefundenen Rennen des dortigen RadfahrvereinS, bei welchen u. a. Vereinen, wie Mannheim, Stuttgart, Offenbach u. s. w., auch der Gießener Radfahr-Beretn sich betheiligte, errang Herr Wilh. Hamel bei zwei von ihm gestarteten Rennen (dem Vorgabe- Fahren und Landsturm Fahren) jedesmal den ersten Preis auf einer Rennmaschine der Firma Adam Opel. Ferner erhielt der Gießener Radfahr-Deretn für seine Betheiligung am PreiScorso vom festgebenden Verein eine prachtvolle Schleife für die Standarte. P. Am Sonntag Morgen gegen ^lO Uhr wurde von muthwilliger Hand eine große Fensterscheibe der Herberge „Zur Heimath" vermittelst eines faustgroßen Steines ein- geworfen. Der dadurch verursachte Lärm lockte sofort die Bewohner ans Fenster, die aber Niemand entdecken konnten, der die ruchlose That verübt. Auch die Nachforschungen eines herbeigerufenen Schutzmannes und des Herbergsvaters nach dem Thäter in der Nachbarschaft blieben ohne Erfolg. P. Eine im Garten neben der Herberge „Zur Heimath" aufgestellte Logelscheuche fand man gestern Morgen ihres Rockes beraubt. Vermuthlich hat ein Handwerksbursche, der seinen Rock für schlechter hielt, als den der Vogelscheuche, denselben mitgehen heißen. * ♦ Auch ein Reformer. Ein seit einigen Tagen hier in Arbeit stehender Maler predigte gestern Vormittag den Kirchengängern auf offener Straße gegen den Kirchenbesuch, wie es schien in angettunkenem Zustande- er wurde verhaftet. * * Unfälle. Am vergangenen SamStag collidirten auf der Grünbergerstraße zwei Radfahrer, so daß beide stürzten, wodurch der eine am Kopfe verletzt wurde. Ein anderer Radfahrer brach am Mittelweg gestern Vormittag ein Bein. Verhaftungen. Wegen Diebstahls wurde gestern eine Frauensperson verhaftet und heute Nacht ein Mann wegen fortgesetzter Ruhestörung. * • Die TheUuehmer em 14. deutschen Feuerwehrlag in München (22. bis 24. Juli) genießen aus den bayrischen Eisenbahnen eine Fahrpreisermäßigung von 50 pCt. der normalen Taxe der 2. und 3. Wagenklasse für die Reise nach München und zurück. Aus dem ersten Oberhesfischen Wahlkreis, 5. Juni. Gestern fanden in Oberohmen und Ruppertenrod von dem freisinnigen Wahlcomitv einberufene Versammlungen statt, zu welcher alle Wähler eingeladen waren. Beide Versammlungen waren gut besucht. In beiden entwickelte Land- tagSabgeordneter Metz das Programm deS freisinnigen Candidaten Dowe, dessen Wahl er warm empfahl, indem er den Wählern gleichzeitig darlegte, daß eS unter allen Umständen Ehrenpflicht jedes Wählers sei, am Wahltage seine Stimme nach bester Ueberzeugung abzugeben. Die AuS- führungen deS Redners, der auch auf die Programme der anderen Candidaten des Näheren einging, wurden in beiden Versammlungen beifällig ausgenommen nnd wurde Redner namentlich in Ruppertenrod öfter durch lebhafte Beifalls- bezeugungen unterbrochen. — Nach den Mittheilungen, welche aus allen Theilen des Wahlkreises einlaufen, scheinen die Aussichten für den freisinnigen Candidaten in unserem Wahlkreis sehr günstige zu sein. Die antisemitische Bewegung ist Überall erheblich zurückgegangen. R. Reichelsheim, 4. Juni. Welchen Schaden die Frostnächte vom 1. und 2. Juni an richteten, vermag man erst jetzt zu beunheilen, denn eS zeigt sich, daß ganze Kartoffeläcker schwarz geworden sind. Eiü Frühjahr wie daS heurige, welches buchstäblich mit allen Chikanen dem Lsndwinhe die Ernte streitig macht, ist seit Menfchengedenken nicht erlebt worden. — Auch bei unS und in der Umgegend: Dornaffen- heim, Staden, DeckeSheim, Florstadt schleichen DiphtheritiS und Influenza umher, nehmen aber einen gutartig re Verlauf. Butzbach, 3. Juni. Die LimeSarbeiten auf der hessischen Strecke wurden um Pfingsten an der hessischen Grenze bei der Lochmühle unweit Wehrheim begonnen und bis zur KaperSburg vollendet. Da im vorigen Jahre die Strecke KaperSburg - Fauerbach untersucht worden war, so blieb für diese» Jahr die Sttecke Fauerbach-Kloster ArnSburg der Untersuchung Vorbehalten, die nun auch in Angriff genommen wird, indem durch Herrn Kofler die Mauern de» einen der Doppelcastelle zwischen Hochweisel und Hausen frei« gelegt wurden. Ein Besuch diese- Castell- wird schon in den ersten Tagen recht lohnen-werth sein. A Mainz. 4. Juni. Der soeben erschienene Jahresbericht der Mainzer Handelskammer faßt die wirtschaftliche Gesammtlage dahin zusammen, daß der Stillstand der geschäftlichen Thätigkeit auf den wichtigsten Gebieten deS Erwerbslebens noch immer ankielt, daß aber Anzeichen dafür vorhanden sind, daß der Tiefgang der gegenwärtigen Krisis überschritten und die Hoffnung nicht unbegründet erscheint, daß nunmehr, wenn auch erst allmählich und langsam, wieder eine Bewegung in aufsteigender Richtung eintreten werde. — Die mittelrheinische Bezirksverwaltung des deutschen Techniker- verbandeS hielt heute hier einen Bezirkstag ab, in welchem neben verschiedenen Statutenveränderungen auch gemäß einem Antrag der „Westdeutschen BeziikSverwaltung" die Umge- staltung der Sterbekasse der Mitglieder beschlossen wurde. A Aus de« Rheingau, 4. Juni. In Eltville stürzte- am Freitag Abend bei einem Umbau ein Saal ein und begrub 10 Personen unter seinen Trümmern. Eine von den verschütteten Personen wurde als Leiche au- dem Schutt hervorgezogen, während die übrigen größtentheil- schwer verletzt sind. Eingesandt. eitfcm, 5. Juni 1893. AIS im vorigen Sommer die Cholera tu Hamburg withtte, und man auch bei unS ein Einbrechen der otud)t befürchtet«, da machte dn Eingesandt In diesem Blatte darauf aufmerksam, daß da» geringe Wasser der Wteseck zum Bewässern von Wiesen abgeleitet werde, wo es doch viel nothwcndtgcr sei, eS zum Spülen de- mufr laufe- zu verwenden, der einer vollständigen Versumpfung tn .*010« der in ihn mündenden Canäle immer mehr entgeaengehe. .Merffchen- leben find mehr wetth al- fceu“, diese Worte des damaligen Eingesandt fielen Einsender diese- wieder ein, als er dmgiLulichmZi^ stand der Wteseck sah, welche jetzt nicht» al- eine von Eanaltnhalt erfüllte Pfütze ist. Auf den ersten Blick wird man mulhmaßm, da» überhaupt kein Quellwasser vorhanden sei, und daß, wo nicht» M, auch der Kaiser sein Recht verloren habe. Dem ist aber nicht so. ES ist auch gegenwärtig noch gmug Wasser zum Spülen der Wtefnt vorhanden, aber man läßt e» aus die Wiesen stießen, wie man fichto einem Gange nach dem Philosophenwald, nach dem Schtffento^ hinter der Aula rc. überzeugm kann. Namentlich der Klingelbach führt durch Zufluß vom Bergwerke her jetzt eine große Wanermenae. Für die Wiesen ist ja gewiß Wasser nSthig, aber auch für die «*• sundhett der Bewohner Gießen», und dehhalb meinen wir, wa» bat Wiesen recht ist, da- ist den Menschen billig. Man bewässere die Wiesen vielleicht an einem Tag, aber am solgenden lasse man bat Wasser Wteseck und Klingelbach herabflteßen, damit, wenn erst eine Epidemie in Gießen au-gebrochen ist, die Reue nicht zu spät kormnt. Wenn wir zum Schluß noch daraus ausmerksam machen, daß « doch auch für die Feuerftcherhett der Stadttheile tn der Nähe der Wieseck durchaus nöthtg wär«, der Wiesrck und dem Klingelbach ihr Waster zu belassen, sprechen wir die bestimmte Hoffnung au», daß unsere Behörden die besprochenen Mißstände baldigst beseitigen werden. •rattn-BeM, 4. Juni 1893. An die löbliche Redaclton des ..Gießener Anzeiger'. Ich ersuche Sie, Nachstehende» in Ihrem geschätzten Blatte i Herr Rechtsanwalt l>r. Jung beliebte in seiner «"ichliaung meine Eiklärung vom 2. Juni al» eine Unwahrheit zu d«»-'chnm- Dadurch bin ich tn der Lage, da» richtige Wort für seine Ausführungen zu gedrauchm, welch« ich hiermit al» vollkommen der Wahrheit widersprechend zurückweise. Die Herren, welche mich und meine Stellung zum Bunde der Landwtrlhe kennen, werden beut» theilen, auf welcher Seite die Wahrheit zu finden ist. Die Au»lassungen der Herren Vertreter der ftcif innigen Vartet über dm Bund sind zu bekannte Thatsachen. ... . Die Schlußbemerkung in meinem ersten Eingesandt kbeW ton Herrn Rechtsanwalt factisch unverständlich zu sein, nach dm Wahlm wird die Erleuchtung aber wohl über ihn kommen. Da ich fest überzeugt bin, daß Herr Rechtsanwalt vr. Juna in hirier Anaeleambcit bas letzte Wort behalten will, so erkläre ich hiermit daß ich weder Zett noch Lust habe, ihm dasselbe streitig z» machm: hiermit ist für mich die Sache abgethan. v. usai 1 avanr. Sd>Hf»nad>rid?ietu Hamburg, 3. Juni, lHamburg-Amerikanische Packetfahr^ Actim-Gesellschaft.j Da» Deutsche Dampfschiff .Sorrmto'. GapttSe Jürgensen, ist am 2. Juni, 1 Uhr Nachmittag«, wohlbehalten tn Nm». york angekommm. . „ „. ... . Hamburg, 3. Juni. sHamburg - Amerikanische J«dctfa£r£ Scttm-Gesellschaft.1 Da» Hamburg - Newyorker Post - Dampf chisi. „Wieland", Capttän Karlowa, ist am 2. Juni, 2 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newpork anHckommen. Verkehr, €anb* unb Volr»«^rthschaft. •tüntxtg, S. Juni. Fruchtpresse. Weizen X 1740, Korn X 1680. Gerste X 16.-, Safer X ^-^bfen 4L1&-, Linsen 4L 00.00. Wicken X--. Lein X 0000, Kartoffeln X 5.60, - Pommersche HnpOtHekeM-Aeiien-Veneß. Mie aus bm Jnseratmthelle unserer heuttgen Zettung ersichütch, »crd« die a» 11. Juli ct. fälligen Pfandbrief-Coupons bereit» DotnTv. Juni cr. ab etngelöst.______________ Die Sei den-Fabrik 6. Henneberg aue-i Hat.), Zürich sendet dtrrct an Private: schwor»«, wetßa u. fattie« Seidenstoffe von 75 Pf. bi» Ms. 18.65 p. Meter - glatt, gestreift, carrirt, gemustert, Damaste rc. (ca- 240 oerkb- CuaL u. 2000 versch Soeben, Dessins rc ) Parts- und rstikrat. Muster umgehend. (492 M 2122 4960] Ein kleines Logis zu vermielhen. Sandgasse 17. Vergebung Gnauth. Bekanntmachung JL 1 M Vermischte Anzeigen. 1893. Stahl. ■5050 ft1' nur priinu Wourc. Pb. OieB, Neuwied. 3300.— 1755.02 1193.13 1400.— 15441.56 102.86 Weimar-Lotterie: 6700 Gewinne i W. v. 200,000 Mark Dienstag Abend b. Bourgeois. Restauration Heil. Gießen, den 3. Juni 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Wilhelmstraße. Wahllocal: Gasthaus zum Hessischen Hos. Wahlvorsteher: Stadtv. Heyligenftaedt, Stellvertreter: Stadtv. Simon. geben und zwar: Erd. und Planirungs- Arbeiten Maurer-Arbeiten Steinhauer-Arbeiten in15 dehn cinnt & 5054] Der dritte Stock des Hauses Altcestraße 11, nächst dem Hessischen Hof, 4 oder 6 Zimmer nebst allem Zubehör und Gartenanthetl, ist vom 1. Oct. anderweitig u vermtethen. Näheres bei Adolf Geitze, SelterSweg 2. Ä Der oberste Stock meines Hauses :m Zubehör bMigst zu vermtethen. SelterSweg 24. Pflaster-Arbeiten Chausstrungs-Arbeiten Beifuhr von Röhren Gießen, am 2. Juni Der Kreisingenieur: 5052] Ein LoaiS im 1. Stock mit sechs Zimmern, Wasserleitung und allem Zubehör, zu vermtethen. Näheres in der Exped. d Bl- 'M 9anie9aQn tem o/?8 Rurige Sm«"äfr d>° * *•'£“ .«LLL Ä " «Wm bifür d,,- «tat, dch ™’ta| lhm9 tiitritm mrtt _ "S ta beutfdjen Xcdniitn. BnStagab, intoeldjen ^rungru auch gemätz einem sverwaltung" die Urnae- eder beschlossen wurde, "i- In Eltville stürzte. Rbau ein Saal ein und •riimmern. Eine von den Leiche auS dem Schutt W tzrötztencheilr schwer SS-yss SgSfc— ichmiiiag-' . Ai.firi; um 2. j“”' Wahllocal: Schulhaus in der Neustadt. Wahlvorsteher: Kaufmann L. W- Plank, Stellvertreter: Kaufmann E. Pistor. Sechster Wahlbezirk: Die Bewohner der Alicestraße, An den Bahnhöfen, der Bahnhofstraße Nr. 51 bis 93, Frankfurterstraße, Grabenstraße, Klinikstraße, des Leihgesternerweges, der Liebigstraße, Ludwigftraße Nr. 47 bis 73, Am Riegelpfad, der West-Anlage Nr. 1-21 und der Versteigerung Montag Xtt 12. d. Nachmittag» 3 Uhr, versteigere ich tm Pfandlocal, SelterSweg Nr. 11, gegen Baarzahlung: 2 Pferde, 1 Kuh, Sopbas, Kommode, Kleiderschränke, Küchenschränke, 1 Regula- teur und 1 noch gut erhalt. Schreibsecretär- Gießen, den 5. Juni 1893. 5076 Mnlch, Pfandmeister. 4723] Ein schönes unmöblirteS Mansardenzimmer Bahnhofstraße 34 zu ver- mieihen. L. Reitz, Westanlage 11. M Giehm, 5. Juni 1893. jolexa in Hamburg withc-, n der Leuche befürchlele, bt .daraus ausmnks-m, daßtc- assern von Wiesen abgdätd ei, es zum SMm bei M ibigen Bersuniplung In Folge aehrentgeaengehe. .Mmschw- i Worte des damalltzru hinein, als er dm graulichen Zu- hls <18 eint von Eanalinhelt 1 wird man mulhmaßen, daß \d, unb baß, wo nichts ist, , £)«n ift aba ttiit fo. 68 zum Spülen der Wieseck vor» m M«, wie ML sich M ald, nach dm SchlMdu^ Nammllich der : setzt eine große W-ssemenge. ivlhig, aber auch für die Gr- dehhalb meinen wlt, was dm । billig. Man bewässere die am folflenben lafie °m daS (Men, 1* «“ ■£*" die Reue nicht uimnliomniMMW «belle in der W tt W .ddemMMchihrMa le Hoffnung aus, daß MM Mst beseitigen werdm. ZießenerW«: w ta Z-rem geschüM W ÖtfS.Sr*’* uldii» zu N- ■jMS-jSM tiÄ®**** chc abötth^P^avrvi^ {^emenfpfatten mif Aläsubei'/anI. Eigene Fabpikation. D^.P. 56568. Reinlichste, dauerhafteste und biHifste IVüridbekleidung in allen Grössen Jur Laden,Badezimmer, /fache, C/osets eie. G.PStpassFicim&C? Sachsenhausen-Frankfurt-a/Maiir. 4917] Ein kleines LogtS im Vorderhaus zu vermtethen. Neustadt 49. 4999] Eine Mansarden - Wohnung per 1. Jult zu vermtethen. Frankfurterstraße 30. 5064] Der erste Stock in meinem neuen Lause, Wetzstetnaasse Nr. 42, 5 Zimmer, Küche und Zubehör, sofort zu vermtethen. ____________Georg Kraft. 5066] Ein freunbl. Stübchen mit Bett sofort zu vermielhen. Neustadt 8. Bekanntmachung. I Gchntlilher Aufruf! I Mittheilung-, E« wirb htrrrnit zur allgemeinen Kenntniß «-brach,, daß die W-hl-n H-inrich Göbcl. unehelicher Wir beehren uns,, hiermit. anzuzeigen dass ^r eme^iederlage A«m Reichstag im ganzen Reiche Sohn der Eva Katharina (Sobel, unserer bekannten Frühstücks. U. Starkungsweine i&QQ Tochter des Christoph Göbel unb zu Original-Preisen Donnerstag, den 15. ^ttrn 18 * besten Ehefrau Elisabethe Margarethe, HßlTn CäX*1 SCllWAftbe stattfinben unb bah bie Wahlhandlung um IO Uhr Vormittags 6e= Leb. Csma[b; nachher nerehelichien ,.»,“1 LffranT w.,,« »3 Seitenweg 83 {innt unb um « Uhr Nachmittags geschloffen wirb. Schmuck, geb. am K Teeember 1820 übertragen hab“ ‘ [5062 Die Stabt Gießen zerfällt in solgenbe Wahlbezirle: zu Treib a. Lba.. ist feit langen' Erster Wahlbezirk: Di-Bewohner de« Asterweg«, ber Eder-1an unbekanntem Orte ab- ftraße, Hunbsgaste, Linbengaffe, Marburgerstraße, Norb-Anlage, Am Rob- wesend. berg, Schillerstraße, Schottstraße, Steinstraße, Wallthorstraße, Weserstraße, Dersel^ hat mit seinen halbbur- des Wieseckerweges unb ber Zozelsgaste. tigen Geschwistern Johannes Wahllocal: Lchulhaus am Afterweg. 11 ‘2 Wahlvorsteher: Beigeorbneter Georgi, Stellvertreter: Stabtv. Homberger. Katharrna Pferfer, gev. Zweiter Wahlbezirk: Die Bewohner An ber Bach, ber Brand- alnz r^en am Franklnr/a. M. » W gaste, beS BranbplatzeS, ber Braugaste, Dammstraße, Diezstraße, Dreihäuser- verstorbenen Schreiner Philipp ww—Ft gaste, Erlengaste, bes Kanzleiberge», ber Kaplaneigaste, bes Kirchenplatzes, I »öbelbecrbt £111861 SlllO GP----------------— 2. Nachm. 2 Uhr im Bieker'schen \% Saale - Neustadt: «dbel aller ÜCMtDUUCt, 2±_________________ Arten, 1 Pferd, 1 Kuh, 1 Wagen, und zweispänntg, wenig gebraucht, 11 Igr Sptelmerk.lSchleudermaschine, ” unb gebrauchte Halbverdecks, Breaks VUlykltzr U» zZirihsch°st-'ffch- und-SMl- u. o- pr-,würdig bei [5083 SckeitlwU 1 ««• tn -Utzbach. I [270 L Jung IV., «lein-Liudeu. Gn Loos (gültig für beide Ziehungen im m??allei । - « • ■ i Juni und Decbr.) 1 Mark. 11 Loose, | von Schreinerarbeiten. | »»i" ÄS" [5047 Die Bauschreinerarbetten zum Neu- y. M bau ber JohanneSkirche sollen im Ml VM EkUlMUchl! Submissionswege vergeben werben. 7 versend. Anweis, nach I7jähr- appro- Anaebote sind bis Montaa den ßM birter Methode zur sofort, radicalen In das Handelsregister wurde heute I jg. Z. M., Mittag« 12 Uhr, an ■ ®e,Ä?&nMll^İtCta?8«5e" eingetragen: ben unterzeichneten ersten Pfarrer, störung, uni. Garantie.Briefen Herr Siegmund Heichelheim, In- j)r Naumann — Sübanlage 8 sind 50 in Briefmarken beizuf Man Haber ber Firma Aron Heichel-I einzureichen. °br.:. heim in Gießen, hat unter Zurück- Zeichnungen u. Bebingungen liegen 6-et 8aohlogv°. Baden--[— ziehung ber ben Herren Gustav im 93aubureau (auf bem Kirchbau. FlltZStCUlQ Müller unb Julius Kurz ertheilten .ur Einsicht auf; Angebots- (beste englische), Collectiv - Procura bie Herren c^rmulare sinb baselbst in Empfang zum Reinigen von Messern und Gabeln, Gustav Müller unb Albert Heichel- ’ nehmen. Übnhaupt Eisen- und Stahlge^hirren heim in Gießen zu Collectiv- den 5. Juni 1893. billigst in der (4867] Procuriften bestellt. Der evangel. Gesammtkirchenvorstanb. I -ir’S •' V. Gießen, ben 3. Juni 1893. I pr< Naumann. 5075 0rOfe6^O9ebtatbr166m45O56 Utag dU J«Ni^ —------------------------------ Nachmittags 2V» L JAof nntlfttin ifllttin sollen auf dem hiefigen Ortsgericht die dem 2D"lUllHllllUUJUliy* Gustav Moor in Gießen gehörigen Im- 5065________________Gerichtsvollzieher, ---—------ »t MlMMs. Conditorei Bettler,, Freibank. [5074 Täglich frisch in nur bester Qualität DeTMielyUNgM. Hk«t« unb morgen: Stn- U-,n° Wohmmg -°a dni S) 1 rfi Een rc., «owte Gefrorenes m ^^n und Küche an eine ruhige Fa« ow- U y f ♦ w v । 1^1 I verschiedenen Sorten bekannter ®üte I mme jU yermiethen. nicht labenrein, per Pfb. 35 Pfg.' stets vorräthig. (4413 i tL «üsing, An den Bahnhöfen 46. Großh. Hess. Amtsgericht. Dörr. 3928 Montag den IS. Juni l. I., | Vormittags 9 Uhr, sollen im Pfarrhause zu Winnerob Weißbinberarbeiten an ber Kirche zu Winnerob, veranschlagt zu 130 JL, unb besgl. an ber Kirche zu Bersrob, veranschlagt zu 134.30 JL, öffentlich an ben Wenigst- nehmenben versteigert werben. I. 21.: 5060 Maringer, Bez.-Bauaufseher. 3203] Freund!. Wohnung, 3 Zimmer, Küche, Wasserltg., abgesch! Corridor, auf sofon. ». Aerber, Buchhändler. 4829] Sin LogiS zu vermtethen. ________________Schiffenbergerweg 63. 5029] «leine» Losis/Krofdorferftraße Nr. 48, mit Gartenanthett sofort zu ver- mtethen._________Doering, Rechner. 5035] Ein LogiS |U vermtethen. Riegelpfad 35. 4879] Möblirtrs Zimmer mit Cabtnet zu vermielhen. e. Weimersheim Nachfolger. w Juli er. 5058] Die am 1. 85 Seltevsrveg 85 5078] Paul Leppla, Restaurateur. Wohnung «irchen-Reubau. 4975 Die Capelle des Infanterie - Regiments Kaiser Wilhelm 7.— v4L Exped. d. 81 4926 n n 5077] Krausse, Grobherzoglicher Musikdirector. '5079] Kaufmännischer Verein 8 Wer von Zinsen lebt. 5072 Fleisch -Extract ♦ a // // n Babenhausen, Giessen. Dank Fritz Frevert und Familie, Bremen, Allen Denen, die bei dem Hinscheiden unseres lieben Vaters, Schwiegervaters und Grossvaters so innigen Antheil genommen, sagen hiermit herzlichen Fritz Fuhr Carl Keiber Dictat wird eine gute Handschrift gefußt- | Offert, unter Z 25 an die Exped- (4974 । Pelikan-Apotheke. »ur,gepflückte ftamiOtn werden in jeder Quantität gekauft.(5055 jum Bügel« wird angenommen [4483 Weflanlage 42. Gießen, den 5. Juni 1893. Frau Pfarrer Dtngeldeh. Fran Pfarrer Naumann. Frau Pfarrer Lchlofser. fälligen Coupons unserer Pfandbriefe werden bereit« vom 15. Juni er. ab an unserer Kasse in Berlin und den bekannten Zahlstellen eingelöst. Pommersche Hypotheken - Actien - Bank. Abonnements-Concerte Steins Garten (Saalbau). 4819)