'N. ttcett Sää ** Üfg. Festes ■* 6. ger ! 173(0 6. m H-us- X ; « x rc-rliche X iXXMX* l«c sucht WobiL de eo. auch M. a. Gefl. Offerte Wb. 8L erbe flirte giünmt chen gesucht. m die Sxpeditiri 'en.____________________ Commis, mit nptoir-Arbei 1. Cctobcr r P P 5640 beb. b. W. ssgtt Packer y- imt'iot’ft, Knechte nkvtchtt, Liech t brauchbare btmi Lnde) vermittelt h t schnell und >!7 ü, Vermietbuu^ . Hamburgerstr. li ifrofle)- _ »chktl U eine vea«tn he gesucht« M M flrbtfUnli ast «E» t,focht«, o« i rteost-äbche« jRflrfNIJL- t,7,-««»>»" ball) oto tJtptbAjßl- hnottn H ® I"« r p* Mst. 393. le ttt- Fct. 93.10 83.90 •21.30 426) 81.75 M 194-1 147)0 103.77 M 6910 96^ Nr. 298 Zweites Blatt. Dienstag den 5, September 1893 Drr Xw)d|er ertdifint fägltdb, ■rti Huenahmt dcS fifontagfl. L" GießkNkr ye*ttic*iratlet errbm d-m Lnzngrr »Schentlich dreimal dngelegt. Gießener Anzeiger Kmerat-Wnzeiger. vierteljihnger >6on*tn*nt5pt*. •betten: X — tcud une «erlag Vs vrßtzl'lch« Student (Fr. Lhr. Pietsch) ta Gieße* mngUtH (Bit u b. C 9 le Z. Stift tritt Bekanntmachung. Auf der Südanlage vor der Jo- hanneskirche sollen Mittwoch den 6. d. Mts., von Nachmittags 3 Uhr an: 15 Ahorn-, Linden- und Ulmenstämme, 9 Haufen Knüppelholz, 15 Erbstücke und 8 Haufen Reiser versteigert werden. Gießen, den 2. September 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Bekanntmachung. Der Bedarf an ttornstroh für das hiesige Schlachthaus — ca. 60 bis 70 Centn er — soll im Wege der Submission zur Lieferung vergeben werden. Angebote hierauf sind unter Trennung der Preisangaben für Hand- drusch und für Maschinendrusch bis zum 5. l. Mts. bei der unterzeichneten Behörde verfchloffen mit entsprechender Aufschrift einzureichen. Gießen, den 1. September 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen. . JSii b Jwientn’i 32 J Mu Ju «/anbfre \ *ben n errvc K bei b| JÜlOKä Q( > H ■ Ztztigt S/,—4»/, Procent. ES befestigt sich demnach die Zuversicht, daß wir eine weitere Erhöhung der Bankrate für die nächste Zett nicht >u befürchten haben, »umal die ReichSbank für den Geldbedarf btr Ultimoliquidation nur wenig tn Anspruch genommen sein dürfte und die Wechselcourse sich weiterhin zu unseren Gunsten gestellt haben. Man darf diese Hoffnung umsomehr hegen, als die Lage in den Vereinigten Staaten bedeutend ruhiger geworden tst und auch dort der Geldbegehr nachgelaffen hat. Der Kongreß hat die Aufhebung der Shermanakte mit einer solch großen Majorität beschlossen, daß an einen ernstlichen Widerstand deS Senats kaum noch zu denken ist. Seitens des EchahsecretärS sind in Folge dessen die beiden Münzstätten angewiesen worden, das vorhandene Barrengold auSzuprägen, um die Umlaussmtttel zu erhöhen. Obgleich durch die bevorstehende Aufhebung der Sherman-Bill btr Verbrauch von Silber tn der Union tn Zukunft wesentlich geringer sein wird, so tst doch der damit befürchtete wettere Ntedergana deS Stlberpietse» nicht eingetreten. Man nimmt an, daß viele der weniger ergiebigen Stlbermtnen nunmehr ihren Betrieb etnstellen müssen, so daß die zukünftige Production mit dem Konsum soweit tn Einklang gebracht wird, um dem Stlberpret» aus scinem jetzigen Stand erhalten zu können. Die zuversichtlichere Haltung der Newporker Börse wirkte auch auf dm Londoner Markt zurück und gab den Anlaß zu vielfachen Metnungskäufen von amertkanischm ShareS und Bonds, wodurch deren Courie nicht unwesentlich erhöht wurden. Auch der Frankfurter Markt für amerikanische Werthe zeichnete sich durch große Lebhastig- iett auS und viele BondSgattungm, namentlich die io sehr gewtchmen Northern BondS, haben namhafte Eourserhöhungen ersahrm. Ein weiteres Motiv für eine bessere Strömung bildete der Entschluß Frankreich«, eine Eonferenz des lateinischen MünzbundeS einzuberufen, tn welcher die Zurückgabe von Scheidemünzen an die Ursprungsländer beschlossen werden soll. Die Anregung dazu ist schon vor einiger Zett von Italien auSgegangen, welches dadurch seinem Mangel an Kleingeld ab- uhelfm suchte. Seitens Frankreichs wurde aber bis jetzt wenig Bereilwilltgkrtl an >en Tag gelegt, den Antrag JtaltmS zu unterstützen, während die übrigen Mitglieder deS Bundes sich dafür williger zeigtm. Man wird wohl nicht fehlgehm, die jetzige entgegmkommendere Haltung der französifchm Regierung auf den betrübmden Zwischenfall von AigueS Morte» zurückzufähren, besten unangenehme Folgen sie auf diese Weise zum Thetl wieder zu verwischen sucht. Von Wien auS wurde der besseren Strömung gleichfalls Nahrung gegeben, >urch daS Gerücht, daß in Rcgterungskreisen die Absicht bestehe, einen größeren Betrag von Rententiteln im Ausland« zu begeben. Wenngleich die Meinung de» ausländischen Kapitalisten und die CourSbewegung der österreichischen Fond« einem olchen Vorhaben nicht günstig ist, so wurde dem Gerücht doch vielfach Glauben geschenkt, weil man darin den einzigen Weg erblickt, auf welchem die gestörte Zah, lungSbilanz Oesterreichs wieder hergeftellt werden könnte. Von dem Wunsche bi» zur Ausführung eines solchen Gedankms ist indesten noch ein weiter Weg zurückzulegen. JedmsallS mufft sich daS Land noch zu großen Opfern entschließm, ehe der deutsche Markt gmeigl sein dürste, eine neue österreichische ungaiische Geldanleihe aufzunehmm. Einen etgrnarttgm Contrast zu der Gesammitendenz blldet die EourSbewegung von DtSconto-Eommandtt-Antheilscheinm, durch welche vorübergehend mehrere Male der ganze Markt verstimmt wurde. Der Umstand, daß tn der Liquidation für Commandit ein Report bewilligt werden mußte, währmddem man allseitig die Blancoabgabm für überwiegend gehaltm hatte,ßbal tn dm Berliner Baissier» den Wunsch erweckt, da» Versäumte nachzuholen. Zuerst wurden Gerüchte colporttrt, daß auf Popp Actien eine neue Einzahlung bevorstehe und al» dieser Grund nicht mehr genügte, den Eour» ungünstig zu beeinflussen, wie» man aus da» Verhällntß der DtSconto-Gesellschast zu der Venezuela-Eisenbahn hin und sprach von allerlei Schwierigkeiten, welche sich dem Ausbau dieser Bahn entgegenstellen. Aus die Erklärung der DtSconto-Gesellschast, daß sie allm Grund habe, mtt dem bt« jfftt bei der Venezuelabahn erzielten Resultat zuft leben iu sein, hat sich dann der Eour» wieder gehobm, so daß er nur wentg anter dem Stand der Vorwoche schließt. Die übrigen deutschen Bankactten erzteltm durchweg mehr oder wmtger große Avancen. Die österreichischen Banken lagen am Anfang matt, da die Wiener Bötse durch Ehoieranachrichten und durch den ungünstigen Verlauf de» Eaatmmarkte- verstimmt war. In der zwettm Wochmhälfte kam aber auch dort die beffere Tmbmz um Durchbruch, in Folge beim E:editactten über vier, und Länderbank annähernd sechs Gulden prositirtm. Dem Fondsm.rkt kam der leichtere Galdftaob za ftetlen, wodurch nament- * lich unter« drriprozentigen Anleihen «ine namhane Sreiaerung erfuhren. Griechen, । Serben, Numänter unb Türken sind gleich-all- hoher; Poilugzeim warm behauptet Spanier sind trotz der Unruhen In dm baSkiichen Provinzen unverändert. JJln carer | toDen ihren vorwöchenllichen Schlußcour» nicht voll behaupten können; Argentinier dagegen waren gesucht, well eS gulm Eindruck machte, daß zur Einlösung bei September-Coupons keine Fundiruna» An leibe mehr auSgegebm'wird. tOrfcnloof« wurden höher bezahlt, auf die Nachricht, baß die römische Handelskammer der Er- Höhung der Trefferquote zugesttmml habe. Unter dm Etsenbahn-Actien waren italienische und schweizerische Bahnen recht fest; eine gleiche Gattung zeigten die österreichischm Bahnen, liniere deulichen Bahnen sind nur wmtg verändert; lebhaftere» Geschäft mtwickelte sich nur in den oftpreußischen Bahnen, weil man au» der Rede des russischm FtnanzministerS in Nischnep-Nowgorod dm Schluß zog, daß die Verhandlungm über unser Zöllner- hältniß zu Rußland im Oclober zu einem Einverständniß führen würben. Auf den Montanmarkt brückte da» Ableben bes Generaldirecior» Richter von bet Laurahütte, da befürchtet wurde, daß das Bestehm de» oberschlesischen Wal, werkoerbande« tn Folge dessen gefährdet sei, doch ivefft auch diese« Gebiet gegen Schluß beffere Cours« auf. Unter den Kohkmactim ist nur die Bewegung von Harpener «dien erwähnen»werth. In Folge von GelSchten, daß dies« Gesellschaft eine neue Obltgattonm-Schuld aufzunehmm beabsichtigt, macht« sich staike» Angebot geltend, Nachdem sich später dies« Nachricht nicht bewahiheittle, wurde von einer Vermehrung deS Acttmcapitol» und von FustonSproi^icn mtt b«n Gesell schon en Courl unb Hugo gesprochen. Seften» der Dftection wird aber in Abrede gestellt, daß dieserhalo Unterhandlunam schweben. Nachdem sich der Cours Anfang» abgeschwächt hatte, trat später Erholung ein, so daß er wieder aus dem Niveau vom Eief-Conservirungs-Pulver rg® eine Epoche machende Erfindung ÄtniiniB S 1. Tit n lich, m trnnim 2. fit sll \roat: bü au at d < Caflee. Bpeeialartlkel in nur gnter Qaalltli, m »Hon Arten, in allen Preielagen, _ Q°d gebrannt, empfiehlt Hl®--Emil Fischbach. 7324] Ein für jed. Geschäftsbetrieb ge- eigne e» Äol Uroet Läden) in einem Provinztalstädtchen blQ. zu verk lOOl) Anzahl Näb Wolkengaff« 13, Gießen. 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Hessische LudwigSb. 102.75 103.— 40/0 do. do. 96.— 96.- 3°/o do. do. 63.35 63.60 68/69 garant. . 102.40 4% Prag-Durer Gold . 99 95 99.90 _ Eltsabethb. steuerfrei . Rudolf Gold (Salzt.) 100.40 100.45 Gold .... ßo/o Oestr. Staatsbahn . 4»/0 do. do. 3°/o do. do. 100.10 107.45 99.95 100.40 107.30 , Freon-Ioses Silber 3°/0 staatl. garant. Ital. 79.20 52.65 59 — 79.50 54 59.50 vnona • • 3% Ltoorneser . . . L—VIII. 83.60 84.35 4°,a Ruff.Südw Etsenb. 94.25 94.— 3^/o do. ErgänzungSnetz 6°/o Nordweftbahn Gold 80.65 106.60 81.60 106.60 »fl'o Wladikawka» garnt. 4o/o gar. Sardin.Sec.stfr. 93.30 72.35 93 40 71N «ifraMndkHtiL LudwigShafm-Bexbach. m — 228.— Oest Nordw.-BahnLtlUj 1891/, 194.— Hessische LudwigSdahn. Pfälzische Nordbahn 105.80 106.— Gotthardt..... 144 35 147.45 111.50 111 50 Ital. Mtttelmeer . . 92.35 94 20 Lübeck-Büchner . . . 130.— 131.50 Bnnt’CUti««. Deutsche ReichSbank . Berlin. Handel »gesellsch. 149 10 150 — Dceabmcr Bank. . . 184.— 137.05 127.50 13015 Mftteldeutsche Ereditb . 94.50 94.20 Dmtsche Bank . . . 148 80 151 90 Wiener Bank-Verein 95>,a 96; e DmtscheGmoffmschftSb. Württemb. Vereinsbank 124 80 125 — v.Eoergel,Parrifiu»LE.o. 115.90 115 — Dmtsche vereinSdank . 105.— 103 20 3o>tiWt»tUtUÄ« Binding-Brauerei . . Stern- do. (Oberrad) 167.60 162.— Dmtsche verlagSanstalt 179.90 180.50 149.— 144.50 Farbwerk«Form.Meifter, Bad. Anilin- u. Soda- Luciu» 4 Brüning. 829 80 32930 fabrik .... Htbernia Bergw.-Ges. . 337.— 339.50 Riebeck'scheMontanwerke 156.— 156 — 107.80 110 — Bochumer Gußstahl 115 50 116.50 tritt e. 4»/0 Franks. Hyp.-Pfdbr. 4o/gDeuftcheGrundschld.- d. 91 «b . . . 3*/?/oFrnks.Hyp^Pfddr. 103.— 103.— Bk.-Pi.ndbr. I u. 11 101.60 101 20 97.— 97.- W/e do...... 97.-, 96 20 4o/oPreuß^Hyp.-Ae1.-M^ 31/ Rhein. Hyp.-Bank- Pianbbi. XV.-18. 102.80 102 60 Piandbr. . . . 96.- 95 90 3«/«®/o do...... 97 50 96 70 4> Meininger Pfanddr. 101.20 101 10 40/0 Preuß. Emtr.-Bod^ 4»/e do. do. Ereb.-Pfandbr. di» unkündbar diS 1900 103.- 102.70 1886 ..... 101.50 101 — Oestr. 1860r ff. 600-Loose 1 120 50 121.25 I Braunschweig. 20I$k-* , 1854t fL 260 , 122 — 122 — Loose .... 9»/o Oldenburger Loose . 104 30 lOf.10 4«/o Meininger Prämien- 127 80 127 — Pfanbbr. . . . I 130.— 130 30 1 8i/^.oJtöln«3RtabiUl»o1t 181.70 111,10 8°//°Lmtr.Vacif.I.Mrtg. rückz.hlb 1896 108.50 102 80 100 eo 109.20 105.60 4®/g Ehicaao Burlington Nedr.Sk. 1927 . . , Ealtiornia PaN». L St, rückr.hlb. 1912 6o/»Pacifu)sMtffouN con- solidaied I. M. r. 1930 80 - 102 50 95.30 7970 IOÄ- 99 50 »•/, BuderuS-Obllgai THwrl* CUitrttomu 108.151 103.25 I *o/o Eiimbahn-Rmtenb.- 1 | Obligat. . . 101 —