ten ^e.9tnßgen lI*b bitte ich, ll\ ‘Stoffe ___M HE Töt, USNtzNü iblictiich nicht ennig werden trvemn. Sllljr: Jr IfaMIff. r llorftanb. _ Ä* buti) ^xau hbüt* aW.___ [t Amme futy sofort "«LK „jtoeytj&S. 35FS& £ rS j schien ^o?ö a gesucht. Ms, Wrmchtr, Mvsstrahe^--- Tftöbtti* igstrager /d»r h Ws"»-b. Mkil!kr„M KM fw # « 2 Mark *20 S«ty. e, Brtngrtb'hn Durch bir Pott rzv, « 9 Mark t*> Rh ’Uebaehon, Äjp-r-^ •» und Dnnfrrri -chnlNr«-» Ui. i. ikrxl»rr*cr 2lmts* und Anzergeblutt für den Kreti Gteszen. I Hr-ti-öeita^Hie^t« AamittEtt«. | Amtlichem Theil. Bekanntmachung. betreffend die Schasräude zu Saasen. Nachdem unter dem noch vorhandenen Rest der ersten Schafherde zu Saasen (Schäfer Johannes Döll) die Räude festgestellt worden ist, haben wir die betr. Schafe unter Sperre gestellt. Da die zweite Schafherde zu Saasen (Schäfer Becker) mit der erstgenannten in Berührung gekommen und deshalb der Ansteckung verdächtig ist, haben wir die polizeiliche Beobachtung derselben verfügt. Es dürfen hiernach Schafe aus der Gemarkung Saasen nur zur sofortigen Abschlachtung und nur mit unserer jedesmal besonders einzuholenden Genehmigung weggebracht werden. Gietzen, den 2. März 1893. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. ___________________v. Gagern.___ Bekanntmachung, betreffend die Feldbereinigung in der Gemarkung Saasen. Es wird zur Kenntniß der Betheiligten gebracht, datz 1. die Karten über die neue Zutheilung der Grundstücke in dem letzten Feldabschnitte der Gemarkung Saasen jammt den hierauf bezüglichen Acten, 2. die Gütergeschosse aller Betheiligten, in welchen die Abschätzungen eingetragen sind, vorn 7. bis 21. März l. I. auf der Bürgermeisterei Saasen zur Einsicht offen liegen und daß etwaige Anträge oder Reclamationen bei Meidung des Aüsschluffes damit in der Tagfahrt Mittwoch den 22 März l. I., Bormittags von 9 bis 1 Uhr zu Saasen bei dem Unterzeichneten vorzubringen sind. Darmstadt, den 1. März 1893. Der VollzugS-Commissär: Rover, Regierungsrath. Locale» rrnd provinzielle». Gießen, 4. März 1893. — Ueber die Schlacht- Grotzvieh - Versicherung»- Kaffe im Marburger JnnungS-Schlachthause pro 1892 gehen uns folgende Mittheilungen zu: Der Betrieb der Kasse ist im abgelaufenen Geschäftsjahre ein größerer als im ersten gewesen, denn es wurden ca. 71*/, des überhaupt dahier geschlachteten Großviehes versichert, gegen 66% im Vorjahre. Die Wohlthat der Versicherungscinrichtung scheint sonach von den Viehverkäufern immer mehr eingesehen zu werden, und wie könnte es schließlich denn auch anders sein, ist doch daS Versicherungs - Institut lediglich im Jntereffe des Vieh besitzenden Publikums ins Leben gerufen worden. Nach der statistischen Zusammenstellung gab es im Berichtsjahre 1 1648 Versicherungsnehmer, welche zur Versicherung brachten: 1821 Stück Großvieh. Es wurden folgende Prämiensätze erhoben: pro Stück Ochsen und Bullen 2 Mk., Kühe bis zum 1. Juni v. I. 1,50 Mk., von diesem Tage an mußte jedoch die Prämie für diese Diehgattung wegen des ersahrungS- mäßig hohen Risikos auf 3 Mk. pro Stück erhöht werden, Rinder und Stiere 1. Mk. Hiernach wurde eine Gesammt- Prämie-Einnahme erzielt von 2826 Mk. Der Kasse fielen zur Entschädigung: 9 Kühe und 3 Rinder, also 12 Stück Großvieh, wofür die zur Auszahlung gelangte Gesammtent- schädigungssumme betrug: 2392 Mk. 16 Pfg. Bei Begleichung der Entschädigungsbeträge kamen der Kasse die« jenigen weitere Einnahmen zu Gute, die ihr erwachsen aus dem minderwerthigen Verkaufe des Fleisches re. auf der im ] Schlachthause errichteten Verkaufsstelle in 5 Fällen, sowie der sonst möglichen Verwerthung gewisser Theile in 7 Fällen, nämlich: 903,84 Mk., so daß also die Versicherungs-Kasse in Wirklichkeit zu leisten hatte: 1488,32 Mk. gegen 853,51 Mk. im Vorjahre. Die Kasse hatte also bei dem größern Geschäftsbetriebe auch eine höhere Einbuße zu erleiden, weshalb die Erhöhung der Prämien-Sätze für Kühe, wie oben erwähnt, nothgedrungen erfolgen mußte; denn diese Diehgattung ist in den beiden Geschäftsjahren unter den Schadenfälleu am meisten vertreten gewesen. Hoffentlich wird im neuen Jahre mit den jetzt bestehenden Prämiensätzen auszukommen sein, sollten nicht die Viehkrankheiten eine erhebliche Steigerung erfahren. Am Schlüsse deS zweiten Geschäftsjahres beträgt der angesammelte, verzinslich angelegte Reserve - Fonds 2142,91 Mk. Der Bericht schließt mit dem Wunsche für die fernere, segensreiche Entwickelung der Kasse. - Bei dieser Gelegenheit können wir nicht unterlassen, auf die ebenfalls im hiesigen Schlachthaufe schon seit 1887 bestehende Schweine-Versicherungs-Kasse aufmerksam zu machen. In derselben können die dahier zur Schlachtung gelangenden Schweine gegen vorherige Zahlung von 50 Pfg. pro Stück versichert werden und wird dann bei Beanstandung des Fleisches m allen Krankheitsfällen (mit alleiniger Ausnahme der Finnenkrankheit) Entschädigung des vollen WerlheS des Schweins gewährt. Friedberg, 1. März. Vor einigen Tagen trafen zwei große leere Weinfäffer für das Hotel Trapp hier ein. Jedes Faß mußte auf einem mit 4 Pferden bespannten Fuhrwerk besonders transportirt werden, und enthält einen Rauminhalt von ca. 10,000 Liter. Aus dem Selzthale, 28. Februar. Eine achtbare Beamtenfamilie — aus Rücksicht auf sie bleiben Ort und Namen verschwiegen — wurde vor einigen Tagen in rasfinirter Weise um 10,000 Mark beschwindelt. Kam da schon mehrere Fahre regelmäßig zweimal jährlich der flotte Reisende ! eines größeren Berliner Geschäftes. In erwähnter Familie wußt' sich derselbe besonders beliebt zu machen- denn die ’ Tochter deS Hauses, ein schon etwas bejahrtes Fräulein, * verlobte sich mit Einwilligung der Eltern mit genanntem ' Herrn. Vor mer Wochen sollte Hochzeit sein, welche aber , verschoben werden mußte, da die Braut erkrankte. Da kam ' nun der Bräutigam und drang in die Schwiegereltern, man möge ihm einstweilen doch die versprochenen 10,000 Mark einhändigen, denn er habe bereits ein Geschäst gekauft und müsse die 10,000 Mark anzahlen, ansonst er großen Unan- nehmlichkeiten ausgesetzt sei rc. Die fluten Schwiegereltern zögerten denn auch nicht und halsen dem zukünftigen Schwiegersohn aus der Noth, aber Hochzeit kann immer noch nicht sein, weil von dem juten Berliner nichts mehr zu hören und zu jehen ist. Bickenbach, 28. Februar. Der Lehrjunge eines Schuhmachers auS Jugenheim wurde am Sonntag Abend aus seiner Rückkehr von Gernsheim im Walde auf der Straße überfallen und seiner aus 21 Pfennigen bestehenden Barschaft beraubt. Vermüfehte» * Frankfurt a. M., 2. März. In Bornheim, hat sich gestern Vormittag eine blutige Familientragödie ereignet. Der in der Wertheim'schen Nähmaschinenfabrik seit fast 25 Jahren beschäftigte Werkmeister AdolfSchröder hat seine Tochter, sich selbst und seinen Hund erschossen. Veranlassung zu der That war die Geisteskrankheit der etwa 29 Jahre alten Tochter, die im letzten Jahre vergeblich Heilung in der Kaltwasser-Heilanstalt in Michelstadt gesucht Requiescat. Erzählung von G. von Berlepsch. (Nachdruck verboten.) An den Hängen der Burgsteinwand klimpern die Ziegen- glöckchen. Bergab gehts über Stock und Stein, zwischen Felstrümmern, Gestrüpp, uralten zerzausten Tannen und wieder an glattabstürzenden Stellen hin, der Gaißer mit seiner Kraxe und den schweren Nagelschuhen so behend wie seine Heerde. Heute geht es schneller, weil er lang an den Hängen herumgeklettert ist, einer verlaufenen Gais wegen, einer vom Christel-Martin. Er hat sie nicht gesunden und es geht schon auf Zunachten. Ganz zerschunden ist er an Händen und Füßen, der Bub. Auch das Gewand hat noch etliche Schäden hinzubekommen, bald ist schon kein Platz mehr daran für neue Pflaster. Und ein schlechtes Gewissen obendrein! Es steht ihm auf dem Gesichte geschrieben, trotz dem lustigen Heidelbeerfchnurrbart, den er sich tagsüber angegeben hat. Als er sichs schmecken liefe in den sonnenwarmen, duftenden Kräutern weit droben am einsamen Grat, wo er, auf dem Bauche liegend, nur zu- langen konnte, und zwischen hinein einmal unterm Hüte! vor in die Welt hinaus blinzeln, da hatte er nicht gedacht, dafe es heute noch so kommen würde. Sie fangen an, Abend zu läuten, als er unten ins Horn stieß und die ersten von den Thieren abbiegen, ihren Ställen zu. Der Martin ist gerade vor dem Haus draußen. Er sieht eS gleich, daß eine von den fernen fehlte, denn er hat Augen wie ein Adler, trotz seinen Siebzigen, besonders für daS, was fein ist. Der Bub fagts, wie eS ging; auf alle Seiten ist er der Gais nach. Gefallen wird sie nicht sein, sonst hätte er sie gesehen; recht verstiegen haben wird sie sich; sie ist so ein heikles Vieh. Jetzt gibts Frage und Antwort. Der Bauer ist wild. Gleich selber will er fort, die Gais suchen, die läßt er nicht im Stich. „LoiSl!" ruft er ins Haus, die Joppe überhängend, „ich geh dem Burgstein zu. „Aus d'Nacht noch?" antwortete es von drinnen. Eine Magd tritt unter die Thür, hemdärmelig, den schwarzen Tyroler Filzhut auf dem Kopf. „Wohl spät ist's," meinte sie, nach dem Burgstein schauend. Doch er geht; es leidet ihn nicht, wenn er von seinem Hab und Gut etwas in Gefahr weiß. Der Gaißer schupft sein Hütel — da muß er schon mit. Er lehnt die leere Kraxe gegen die Wand, auf der er am Morgen etliches in ein Bauernhaus mitgenommen. Jetzt heißts halt warten für den hungrigen fünfzehnjährigen Magen! Und schweigend trabten sie dahin. Es beginnt schnell zu dämmern; der heiße Tag will, wie es scheint, noch etwas zusammenbrauen. Bergan geht es ohne Aufenthalt, fort und fort. Der Alte gibt dem Buden nichts nach im Schritt. Er fängt an zu rufen und zu locken; wenn das Thier irgendwo da herum ist, und wäre es noch weit, er hört es schon meckern; er hat ein gar gutes Gehör. Endlich trennen sich die zwei, da wo an den Schroffen der Pfad sich theilt. Beide gehen mit der Sicherheit des Hochwildes auf den schmalen Grasbändern hin, über denen es senkrecht anstkigt und ebenso abfällt. Der Gaißer hört den Martin noch einige Male locken, dann nimmt es die Felsecke weg, um die er biegt. Jetzt geht es in einer steilen Schlucht hinauf, wo ein Waffer rauscht; da hört er ihn schon nicht mehr und das Vieh auch nicht, wenn es gleich da wäre. Aber der Bauer wollte, daß er da herumgehe. So klettert er denn sttacks auswärts, mit Händen und Füßen, daß ihm der Schweiß nur so über sein braunes Kindergesicht läuft. Hinter dunklen Bergmassen blitzen Sterne auf. Unterdessen sitzt des Christel-Martins Magd und einzige Hausgenossin — denn er ist ledig — allein daheim und vertreibt sich die Zeit mit Beten. Sie will warten, bis er kommt. Aus Sparsamkeit brennt sie kein Licht; es thutS auch so zu ihrem Geschäfte. Die Kuckucksuhr leistet ihr Gesellschaft. Es ist, wie wenn ein lebendes Wesen noch in der Stube wäre, daS laute Ticktack und der Stundenruf des Kuckucks. Auf einmal thut es jetzt draußen einen Windstoß. Wird noch ein Wetter kommen? Sie blickt hinaus. Hinterm Burgstein steht es finster, aber der Fernerwind geht, der treibts vorbei; bann und wann thut er einen Stoß, der völlig wühlt in den langen Schossen des Birnspaliers vor den Fenstern. Wie die Magd unter die Thür geht, um besser aus- zuschauen, kommt etwas gegangen, leichtfüßig, weich, wie auf nackten Sohlen. Es ist des Gaißer-Hansl Schwester, das zwölfjährige Annerl, das mit feinen Eltern und zehn Ge- schwistern auf der stolzen Veste Valnus residirt, nicht al8 erbgefeffeneS Burggeschlecht, sondern gegen den schweren ZinS von sechszehn Gulden jährlich. Weil das viel Geld ist und die Wildwasser an dem wenigen Feldbau, der zum Schloß gehört, oft arg Hausen, und weil die Kinderschaar halt jedes Jahr noch wächst, ist der Aelteste Gaishirt worden. Es ist doch ein Verdienst: Von jeder Gais einen Gulden für den Sommer, dazu ein Stücklein Feld von der Gemeinde und so von den Wohlhabenderen auch etwas Effen; zum Schluß aber, wenn der Trieb im Herbst ein Ende hat, aus jedem Haus noch einen Laib Brod. Das giebt schon etwas aus. Seit drei Jahren hat Hansl dieses ansehnliche Einkommen. Jetzt 'st feine Schwester noch vom Schloß herunter, zu fragen, wo er geblieben, sie hätten ihn doch blasen gehört. Die Magd zündet ein Licht an. — „Oh mein! Karn fein, sie kommen nicht vor Tag." Das Kind geht, wieder, den nächsten Pfad an dem wild- tosenden Bach hin, der den Burgselsen umspült, bann burch Föhreuwalb in steilem Zickzack hinaus. Es ist ein mächtiges Rauschen in ber Luft. Der Wind zaust an dem Röckchen, au den braunen Haarringeln ber Kleinen und schlägt droben in der Burg die Schwengel ber zwei Kapellenglöckchen an, bie in ihrem luftigen Gehäuse nur etliche Male bes Jahres ertönen: wenn zu Ostern unb Allerheiligen, gemäß einer uralten Stiftung, Messe gelesen wirb, ober bei sonstigen hohen Kirchenfesten. (Fortsetzung folgt.) hatte und jetzt wiederum, nachdem sich aufs neue schwere Symptome der alten Krankheit zeigten, in eine Anstalt ver» bracht werden sollte. Schröder soll schon früher geäußert haben, wenn der Zustand seiner Tochter sich nicht beffere, werde er sie und sich erschießen. Gestern Vormittag machte er bie Aeußerung, auf die Niemand etwas gegeben Hane, zur Wahrheit. Nachdem am Morgen der Arzt vergeblich Einlaß in die Wohnung Schröders, der im zweiten Stock des Hauses Bergerstraße 199 nrohnte, begehrt hatte, öffnete der Schwiegersohn Schröders, der Mann der zweiten Tochter, in Gemeinschaft mit dem Hausherrn die Borplatzthüre. Man sand in der Wohnung die Tochter tobt, mit einem Schuß durch die Schläfe, auf einem Stuhl sitzend. Bei ihr muß der Tod sofort eingetreten sein, der Gesichtsausdruck deutet auf keinen Todeskampf. Schröder wurde in seinem Schlaf- zimmer im Sterben aufgefunden; er hatte sich einen Schuß in die Herzgegend beigebracht, der nicht gleich tödtlich wirkte - der Tod erfolgte aber während des Transportes in das Spital. Der Hund wurde erschoffen unter dem Bette vor- gefunden. Schröder war ein Mann von 57 Jahren und seit 14 Jahren Wittwer. Seine Prineipale geben ihm da- beste Zeugniß- er erfreute sich bei ihnen, bei seinen Collegen und bei der Bornheimer Bürgerschaft allgemeiner Beliebtheit. * Frankfurt a M., 2. März. Der Arbeiter Wilhelm Zkugelstädt aus Offenbach und der Arbeiter Jacob Flaus stürzten gestern Nachmittag am Hafen in den Main. Beide wurden sofort wieder herausgezogen, F. lebend, 5k. tobt. Letzterer hatte entweder an der Kaimauer oder am Schiffsrand das Genick gebrochen. * Zur HeiztmgSfrage. Im Laufe des nun hoffentlich hinter uns liegenden Winters mit seiner strengen Kälte regte, veranlaßt durch diverse Klagen Über wenig- bezw. fchlecht- heizende und mangelhaft montirte Oefen, die in Berlin erscheinende „Eisen Zeitung" eine Debatte Über die diversen existirenden Ofen-Systeme an. Genannte Zeitung erhielt infolge besten eine größere Anzahl Einsendungen, welche Oefen, Kamine und Kohlen bebandeln. Es interessirt vielleicht den einen oder anderen unserer Leser, von einem Ofen zu hören, welcher auch in unterer Gegend gut eingeführt ist und welchen auch wir aus eigener Erfahrung als ganz vorzüglich empfehlen können. Es sind dies die patentirten Löhnhold (VuberuS'schen) Oefen mit continuirlicher Heizung nach sogen, amerikanischem System. Ein Eorrespondent schreibt genannter Zeitung auf ihre Anfrage, wie er mit seinem Ofen in diesem Winter zufrieden gewesen sei, folgendes: „Der von mir gekaufte Ofen L ocher Construction hat sich ganz ausgezeichnet bewährt. Ich konnte damit mehrere Zimmer zugleich heizen und außerdem die Temperatur genau auf einen Grad reguliren. Für Dauerbrand eingerichtet, wurde der Ofen Abends abgestellt und brauchte Morgens nur wieder aufgedreht zu werden, um feine Dienste zu vollster Zufrieden» heit Tag und Nacht zu versehen. Außerdem ist die Verwendung eines solchen Dauerbrandofens deshalb so vortheil- haft, weil er auch in der Nacht ohne jede Bedienung oder Beaufsichtigung Wärme spendet; die Wände also niemals stark abkühlen können. Dadurch wird entschieden an Brennmaterial ganz bedeutend gespart, ganz abgesehen von dem großen Vortheil, stets, auch Morgens früh, eine warme Stube zu haben. Dies erreicht man mit dem Kachelofen, wie sie im Norden gebräuchlich sind, nicht. Der Ofen tst allerdings vor Eintritt der Heizperiode neu ausgefchmiert worden, was nicht genug empfohlen werden kann, da vielfach die ungenügende Regulirfähigkeit von unverschmierten Falzen herrühren dürfte." Soweit der Privatmann. — Dieses Unheil eines gänzlich Unbetheiligten, da« ocrmuthlich durch eine große Anzahl ähnlicher bestätigt werden würde, beweist, daß auch vortreffliche Oefen am Markt sind. Vielleicht liegt der Umstand, daß trotzdem vielfach noch mangelhafte Oefen ins Publikum gebracht werden und dadurch das Osengeschäft bißerebitiren, daran, daß bei dem großen Angebot der verschiedenartigsten Constrnctionen die Händler selbst kaum aus noch ein wissen. Sie können nicht alle Oefen selbst untersuchen, sondern sind meist auf das angewiesen, waS ihnen als Anpreisung gesagt wird. * Leipzig, 2. März. DaS Schwurgericht verurtheilte heute den HandlungScommis von Wyssel-Dresden, der im October v. I. einen Gelbbriefträger viermal in verschiedene Wohnungen zu locken, zu ermorden und zu berauben suchte, wegen Urkundenfälschung, Raub- und Mordversuchs zu zwölf Jahren drei Monaten Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust. * Berlin. 27. Februar. Die Stadt Berlin erhält eine Million Mark zur Errichtung eines FindelhaufeS (Kinder Asyl). Theaterdirector Albert Schmidt hat diese Summe der Stadt vermacht. Die Erben erhoben dagegen Widerspruch. DaS Landgericht I hielt den Einspruch für be» rechtigt. DaS Kammergericht entschied zu Gunsten der Stadt. * Auf neue Steuern sinnt man in letzter Zeit in Frankreich eifriger noch wie bei unS. Bei der Budget- derathung in der französischen Kammer beantragte DeSpreS eine Steuer auf Reclamewagen, die aber abgelehnt wurde. Mitchell beantragte eine Steuer von 20 FrcS. für jede LivrSe, die Jemand feine Bedienten tragen läßt. Der Antrag wurde mit 215 gegen 204 Stimmen angenommen. Lacretelle beantragte eine Steuer von 50 FrcS. für jeden ausländischen Bedienten ober ,Gouvernante. Der Antrag würbe abgelehnt. * Kurze Flitterwochen. Anfangs vorigen Monats heirathete bie Tochter beS Pester Qlaoicrfabrifantcn Chmel einen gewissen Herrn Walla. DaS junge Paar machte eine Hochzeitsreise nach Wien. Am Morgen deS darauffolgenben Tages ent fernte sich Walla aus dem Hotel und suchte einen Friseur- laben auf. Während dieser Zeit war die junge Frau an dem Kamin deö kleinen SalonS beschäftigt und zog sich dabei beträchtliche Brandwunden zu. Dieser Tage erlag die Verunglückte ihren Verletzungen. Als deren Mutter bie entsetzliche Botschaft vernahm, gerieth sie derart in Schrecken, daß sie bie Sprache verlor. * DaS „Deutsche AdelSblatt" hat — man weiß nicht recht, ob es ein, allerdings sehr geschmackloser, FafchingSscherz sein sollte — den Grafen Sapriui auf Freier» Kühen gehen lasten und durch Berliner Blätter ist die Nachricht weiter verbreitet worden. Wie nun auS Berlin berichtet wird, hat Graf Eaprivi nicht einmal die Ehre, bie ihm als Braut angedichtete Dame auch nur dem Namen nach zu kennen. '* Wien, 26. Februar. Man wird wieder sogen: Es giebt keine Kinder mehr? Ein dreizehnjähriger Knabe hat Papiergeldfälfchungen begangen. Freilich war daS Elend zu Hause groß, und das Zeichnentalent deS Knaben nicht gering. In Erdbcrg draußen, an der äußersten Thule des Wiener Großstadtelend-, wohnte der arbeitslose Kern mit Frau und vier Kindern. Er selbst hat seit den letzten Schneefällen, bei welchen er als Schneeschaufler sich einige Gulden erarbeitete, nichts mehr verdient. Um doch etwas Geld inS Haus zu bringen, ging bie Frau tagsüber in frtmbe Häuser waschen unb ließ ihre Kinder mit dem Mann zurück - 'AbendS kam sie erst nach Hause. In der Familie Kern waren also zwischen Mann unb Frau die Rollen vertauscht. Die Be- dürfniste der Familie waren sehr gering. Die elende Wohnung wurde nicht geheizt- wollte man sich erwärmen, so ging man in die öffentliche Wärmestube. Die Hauptnahrung bildete zweimal täglich Kaffee. Ader selbst für diese jämmerlich geringen Bedürfniste reichte der Verdienst der Frau nicht auS. Die Lage der Familie wurde immer verzweifelter, da kam der dreizehnjährige Sohn Johann Stern, der in der Schule der Beste seiner Klaffe ist, auf bie Idee, fein Zeichnentalent zur Verfertigung von Gulbenfalsificaten zu verwenden. Mit feinen primitiven Hülfsmitteln unb seiner elementaren Kunst brachte er freilich keine Meisterwerke zu Stanbc. Aber am Abend konnte man seine mit schwarzer und blauer Tinte auSgcführten Federzeichnungen immerhin für echte Geldnöten nehmen. So brachte er acht Eingulden- und zwei Fünfguldennoten in Verkehr, bis endlich ein Maronibrater, dem gleichfalls ein solches Falsificat angehängt worden war, den kleinen Johann Kern, als er ihn wieder sah, festnehmen ließ. Die Eltern scheinen von der Sache gewußt zu haben. DaS Strafgericht wird zunächst zu sprechen haben, aber hoffentlich regt sich auch die Wiener Wohlthätigkeit, macht dem Elend der Familie ein Ende und eröffnet dem Talent des Knaben einen besseren Wirkungskreis. * Aus dem Leben Kaiser Friedrichs. Wie die „B. N. N." berichtet, weiß der jetzt hochbetagte Königl. Küchenmeister a. D. Louis Laras in Berlin folgende, noch unbekannte Episoden vom Kronprinzen, späteren Kaiser Friedrich zu erzählen. „Ich war" — so berichtet der alte Herr — „noch Kochlehrling und befand mich im Palais des damaligen Prinzen Wilhelm von Preußen. Am 18. October 1832 erschien plötzlich der spätere Kaiser Wilhelm mit seiner Gemahlin und befahl mir, den Prinzen Friedrich Wilhelm auf eine große Hangewaage zu legen. Wenige Augenblicke nachher konnte ich die Meldung machen, daß der spätere Kaiser Friedrich III. fünfzehn Pfund wiege. Die Mutter wandte sich an ihren Gemahl mit den Worten: „Ach Wilhelm, ich möchte gern den fünfzigjährigen Geburtstag unseres Sohnes erleben." Zu der Eröffnung deS Suezkanals fuhr Laras mit dem Prinzen Adalbert dorthin, und der gleichfalls anwesende Kronprinz Friedrich Wilhelm erfuhr von der Feststellung seines Gewichts. Er ließ den Koch rufen unb fragte ihn: „Haben Sie mich denn nicht aus den Winbeln rutschen lassen?" Als LaraS sich bagegen verwahrte, schmunzelte ber Kronprinz unb schenkte ihm zum Andenken an bie „Gewogenheit" eine kostbare Busennadel. Jahre waren vergangen, unb ber Kronprinz wurde fünfzig Jahre alt. Er erinnerte sich der mütterlichen Worte unb befahl Laras wiederum zu sich. Als er auf die Nadel zurückkam, mußte der Küchenmeister verlegen eingestehen, daß er sie verloren habe. Friedrich Wilhelm ließ ihm eine neue überreichen, bie ber alte Herr noch jetzt trägt. Bei dieser Gelegenheit fragte der Kronprinz, warum Laras nicht bei ber Enthüllung des Denkmals für ben Prinzen Abalbert in Wilhelmhaven gewesen fei? Der Ange- rebete gab zur Antwort, baß es ihm au ben nöthigen Geldmitteln gefehlt habe. Sich abwendend, äußerte Friedrich Wilhelm lachend: „Ganz wie bei mir, immer im Dalles". — Derselben Quelle verdanken wir die folgende Geschichte: Eines Tages im Jahre 1882 erklärte der Kronprinz dem Küchenmeister Laras: „Heute Abend essen wir Commißbrod und Käse." — „Kaiserliche Hoheit," wandte ber Küchenchef ein, „Commißbrod?!" — „Na fein Sie nur ruhig, ein guter Hausvater sorgt für Alles; ich habe es schon mitgebracht." Nun erfuhr LaraS daS folgende Geschichtchen: Der Kronprinz hatte an demselben Tage in Civilkleibung bie Stallstraße durchwandert unb dort Soldaten bemerkt, die ihr Brod zum Kaufe außboten. In feinem Berliner Dialect fragte er ben ihn nicht erkennenben Soldaten: „Wat kost denn bet?" Der Kronprinz kaufte daS Brod unter ber Bebingung, baß eS zu „feiner Frau" gebracht werbe. Unterwegs würbe bem Soldaten schon unheimlich, als fein Begleiter allseitig gegrüßt wurde- als er eben bie Rampe zum Palais hinaufschreiten sollte, weigerte er sich mit ben Worten: „Nee, ba jeh ick nid) rin, ba wohnt ber Kronprinz." Er mußte aber mit unb folgte zagend in daS Palais, wo der Kronprinz feiner Gemahlin zurief: „Vikki, ick habe Dir'n Commißbrod jekooft." Der Soldat erhielt einen Thaler für fein Brod, freute sich aber, als er wieder draußen war. * Auch ein Gedanke! Einer der originellsten Sammler, welche jemals existirt haben, verkehrt, wie man schreibt, in einem ber vornehmsten Weinrestaurants Unter den Linden in Berlin. Es ist der Geh. Rath St.; er sammelt seit Jahren von allem Wein, welchen er selbst trinkt ober an welchem er participirt, daS Staniol der Flaschen und zwar zu dem Zwecke, sich auS demselben einen Metallsarg unfertigen zu lasten! Er hofft, so lange zu leben, dis zur Anfertigung eines ansehnlichen Sarges hinreichendes Material in der Sammlung vorhanden ist. — Ein ausgezeichneter Gemüthkmensch! fanimirtbfdjüftlidjc Minke und Lathschläge. A El«s Cteffbefeit, im Mär» 1898. Beiträge |nr VekämpfvnD de» Hatter- vad etreaaraagel». 3a unterem lebten Aufsätze über lorfftnu machten wir darauf aufmerksam, daß e» sich empfehle, diese Streu gemeinschaftlich bürd» Credit- ober Gonfumoeretiie kommen zu kiffen, weil sich dadurch daS Risico unb die Iranöportfpefen verringern würden. Heuteer hielt ich durch einen befreundeten Herrn da« Verordnung?- unb Anzeigeblott für ben Kreis Heppenheim, für die Bergstraße, ben CbennxHb unb tat Neckattbal vom 3. Tecember 1892, worin bei Borntrende de» landwitthfchasll'chen Bezirke verein« Heppenheim, Herr Ktrrsrath v. Gtar.crz zur Kennmiß bringt, daß die Generat- oeriammlung de» BezirkSoetetn» Heppenbeim einen gemetnfamen Bezug von zorfftreu beschlossen habe. Ten B ehbesitzeru bet Ski eilet soll dadurch Gelegenheit gegeben werden, die noch wenig bekannte Tor' ftreu als Ersatz für Lirenstroh kennen zu lernen. Der laudwinh- schaltliche Bezirk-Verein wirb emen Theil ber entstehenden Transportkosten selbst übernehmen. Auf diese Weise wird et ermöglicht, den Gentner Torfstreu ab Bahnhof Heppenheim ober Weinheim zu bem Preise von einer Mark an bte Interessenten adzugeden. Die Vereine in Cberbeflen werben wohl eben fo billig kaufen können, wie die Starkenburger Vereine. DaS Rcchenerempel ist dann leicht gemacht. Ter Landwirth stellt zusammen, wie hoch ihn bat Strvb, ober die Waldftreu zu stehen kommt; er überlegt, wie viel an Gewicht er täglich von diesen Streumatettalien für ein Stück verwenden muß und vergleicht et mit ber Verwendung en Tor fftreu. Ter Vergleich wird wahrscheinllch zu Gunsten ber Letzteren auf fallen. Et bleibt nun noch die Anwendung ber Torfftreu in Schweineställen tu schildern. Hier ist btefet Streumaterial ganz besonder» zu empfehlen. Jeder Landwirth weiß, daß da» Schwein bie Gewöhn - bett bat, sich in b«m Stalle eine trockene Lagerstätte zu halten. E» schiebt mit dem Rüssel bai trockene Streumatcrial nach dieser Lager- stelle unb legt seinen Rotb und seinen Urin an die entgegengesetzte Stelle de» Stalle». Wenn man nun zuerst eine Lage Tori streu unb darauf eine Lage Stech giebt, so erhält da» Thier ein sehr gute», trockene" und daher warme» Lager, Für falle, langanbammbe Winter ist bie» von großer Bedeutung, denn gar manche» Stück wird durch die Kälte rheumatisch, ober .bodenkrümmig", wie man an vielen Orten zu sagen pflegt. Wenn nun der Schweinestall so mit Torfmull unb Stroh be handelt wird, wie wir ei eben beschrieben haben, braucht man ihn nur in längeren Zeiträumen auszumisten. Von Zeil zu Zeit lockert man da- eigentliche Lager de» Thtere» mit ber Gabel aus unb giebt etwas neue» Stroh dazu; die übrigen Stellen werden mit lorffttu behandelt, welche jede Feuchtigkeit, ober Unreinlichkeit auf ba» ge ringste Maß zurücksührt. Hie unb ba» ist e» schon vorgekommen, baß mancher bie Lust an der Torfstreu verlor, weil er eine fehlerhafte Stalleinrichtung besaß. Die Sache wollte bann, wie man zu sagen pflegt, nicht recht, variren," bie Leute würben Srg>rliw, behaupte en der Fehler läge an der Lors streu, sie tauge nicht» und wandten ihr ben Rücken. Derartige Tinge kommen bei allen Neuerungen vor. Weil bte Leute mit diesen Dingen nicht recht umzugehen verstehen, behaupten sie: sie (den nicht» nutz. So war e» ansang» mit den Petroleumlampen, mit den R'gulu iüQöfen, mit ben Nähmaschinen und vielen anderen Dingen, welche man jetzt nicht mehr missen möchte. Mit Hülfe dieser zuletzt genanten Geräthschafien spart man In jetziger Zeit nicht dlo» ein große» StückGeld, sondern macht sich auch ba» Leden viel angenehmer al» früher Zn Bezug auf die Stalleinrichtungen wird bemerkt, daß feine kostspieligen Veränderungen nöthig sind, denn wo man mit taub unb Moo» streuen unb ein richtige» Lager Herrichten kann, läßt sich auch bie Torf streu mit Erfolg anwenden. Wir finb mit unseren Mittheilungen über die Torfstreu zu Ente gekommen und haben die Ueberzeugung, daß wir manchem freundlichen Leser des »Gießener Anzeiger" einen Gefallen gethan baden, daß wir diesen Gegenstand so eingehend behandelt. Bei der diesjährigen Knappheit der Futter- unb Streumaterialien und ber dadurch bebhtaten hohen Preise, ist e» schon darum weith, baß man sich nach Ersatz' Mitteln umschaut. Wer e» versteht, sich in die Sache hineinzuarbetten und seine Vorurtherle abzulegen, wird gewiß ein schöne» Stück Geld sparen. E» kommt noch etwa» hinzu! Nicht blo» der 18*J2ltr N an btr Toist ’en- Derartige Dinar Ute mit diesen Dingen ■ sie seien nichts nutz. mit bin Reguli,- deren Singen, welche dieser zuletzt genanten ein großesEtückGitt, bwer ats ftührr. tb btmtili, bah feine r wo man mit taub richten kann, ISßi sich 'die Totsstreu zu Ente : manchem fteunbiichm Man baden, baß ick Bit her bieSUngen dberbaburch bedingten man sich nach Grlafr ^che hincinzuarbeiün n schönes Selb >S der M2n Sommer bst ist es gewesen unb -hl wenig Feuchtigkeit. Fast hat es den An- Jahrgängen entgegen, deren sich die Ulirtn sich von vornherein natürlich viel leichter i ben Schaoß legt und enen lauten von selbst icht mehr. Wer raste«, Me/AFesund das Ift ,icben Kreise-, #ff übt! Niemand ckd (keine Hausfrau m strebte, eine „weilt Allein säst übersteigt ft. Welche Fülle am eines Kinde« zu elmoi glückliches Leben Ui mist ei, sparsambaus- dern Laster bei W i-8 '»ftw -Gtz rs-S« a® dÄß- s »•eSSS* „nb E Ä-g'Ä äwablÜ oön „Fürs SSI'x istsiellunS-A.htmuns 6** 'n, f° Bla"e en*' Ä* ntrn- Holzversteigerung. Dienstag den 14. März d. I werden aus den Districten Sommerberq 35a, Buchenberg 58a, b, 59a versteigert: 2 Eschenstämme von 18—21 cm Durchm. und 8 m Länge mit 0,48 fm, 2 Nadelstämme von 15—44 cm Durchm. u. 11,2 rn Länge mit 1,74 5m, 1 Eschenderbstange von 12 em Durchm. und 8 m Länge mit 0,09 fm, 7 Fichten- derdftangen von 8—11 cm Durchm. und 10—12 m Länge mit 0,59 fm. Blichen: 6,2 rm Scheiter, 4,6 rm Kuüppel, 12,5 Hdt. Wellen, 11,6 rm Stöcke; (wichen. 8,5 rm Scheiter, 24,2 rm Knüppel, 26,200 Wellen, 24,2 rm Stöcke; Nadel: 2 rm Knüppel, 72,300 Wellen, 2,2 rm Stöcke. Das im Sommerberg 35a lagernde Buchen-, Eichen-, Scheit-, Knüppel- unb Reisigholz wird nicht vorgezeigt, es kommt gegen Mittag im Buchenberg zum Ausgebot; Steigliebhaber wollen dieses vorher ein- sehen. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr aus der Kreisstraße Gießen-Hausen an der Klosterschneise. Nähere Auskunft ertheilt der Großh. Forstwart- Aspirant Menges zu Baumgarten. Gietzen, den 3. März 1893. Großh. Oberförstern Schiffenberg. __________Heyer._______2012 Holzversteigerung im Winneröder Walde. Künftigen Donnerstag den 9. März sollen im Burgwald und Peterögrund versteigert werden: 95 rm Buchenscheitholz, 276 „ Buchenprügelholz, 49 „ Eichen-, Kiefern- u. Aspen- prügel, 70 „ Buchenstockholz, 534 „ Buchen- und 30 „ Nadelreisholz, ferner 1590 Fichten-Neisstangen v. 4—7 em Durchm und 17,42 fm Inhalt. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr am Burgwald auf dem Wege nach Lindenstruch. Winnerod, am 1. März 1893. 1971] Zrrnrner'fche Gutsverwaltung. Verdingung der Lieferung 1929 a) von 1550 m Bordsteinen aus Basalt oder Granit, b) Herstellung von 7300 qm Mosaik- Pflaster einschl. Lieferung der Steine ans Basalt oder einem andern gleichwerthigen Material für Bahnhof Erfurt in je 2 Loosen. Den Verdingungen liegen die in den Negierungsamtsblättern bekannt gegebenen Bedingungen für die Bewerbung um Arbeiten und Lieferungen uom 15. Juli 1885 zu Grunde. Bedingungen sind im Baubureau, Gartenstraße 2 I. einzusehen und können von da gegen postsreie Einsendung von je 80 Pfg. (in baar) bezogen werden. Verschlossene, mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote sind bis zum Termin, Mittwoch den IS. März d. I., Vormittags 11 Uhr, an obiges Bureau poftfrei einzusenden. Zuschlagsfrist: 14 Tage. Erfurt, den 25. Februar 1893. Königliches Eisenbahn - Betriebsamt. Mittwoch den 8. März, Nachmittags 24/2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Erben der Pari Lang Eheleute in Güßen gehörigen Immobilien: Flur 1 Nr. 961 - 19 Meter Hofraum mit Stall auf dem Afterweg, Flur I Nr. 962 — 125 Meter Grabgarten daselbst, Flur 1 Nr ^68 — 56 Meter Hofraithe daselbst freiwillig meistbietend versteigert werden. Geeßen, 23. Februar 1893. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A-: Bogt. [1726 Keilgeöocknes. Conditorei Bettler Süd-Anlage empfiehlt täglich frisch Berliner Pfann« Tuche«, Kreppei, Kaffee- und Thee- «edLck. — Anfertigung von Creme» unb Gefrorenem in vorzüglichster Qua- LitLt |u mäßigen Preisen. 477 v 1901 Gebr. Stamm Emil Fischbach, 1818 Telephon Ar 55 * Telephon ür. 55 20 Haus. 1923 sowie in 1838 JÄHRIGER ERFOLG 25 »STLEI ul 1555 gegeben. 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