■Uh, S Uhr. Altung °UehrILgH Btnbf Mam). >WÄ?on ’i« »an tn Mtibttti. JM geboten. Cfftrtm kkle-ritag grfnfct SnftaOationT ■Öninfl qu4 fiutn Fa« SS*! Rap!an8gaflt, ytt^Wre k ersabrm, per fpfprf uul L Ü an bit Snth. '«S tuSatbelt atfutty. ftptb. d. B. ■t Belke SÄS.*""* M ans« hjte prtl Beverb. m* IM - älteres Mädchen mbe Frau für meine ?gen guten Lohn für >t. 1910 Andr. Euler. »mgltrlthrlivg per sc- gesucht. <Ä>-d. d. öl.__________ Inan towwftift mMM Otto w irdentllches zuvnlWgcS l sucht Stabtrt fntr QWtt, MoW 12, li. imflaävchta auf ftw gesucht. StUtxSrotg N. im Haublichen, sowie in bm, sucht Stelle nach We bir Hausfrau; et ult Behandlung als auf hnet. Näheres aus dem ureau von Frau Müller« tverdenNttchmfür lardeit, auch ftinbtt« i Stellen durch da? erste von Frau Nüller. iz-h-It-nce-re». t.»O,«.35u"» chcocrMM« der E^pedck«« »• irfwft——x T Ä kll raHcÄ# 1 35 fk»» tum, Bahnhssstraße * 10131 t*i 2 Mark 20 Pfg. mil Urlngerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Webaction, ISrpebitite und Druckerei: SchutKrahe 3d.il Fernsprecher 5L Zlnrts- und Anzergeblatt für den Ureis fiteren. chratisßeikage: Kiesten er Jamikienbkätter Amtlicher Ttzril. Alle Annoncen-Bureaux bei In» und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgegen. Annahme von Anzeigen zu bet Nachmittags für den folgenden Lag erschernenben Stummer bis Borm. 10 Uhr. Gefunden. 4 Taschentücher, 1 Haarpfeil, 1 ShlipS, 1 Zwicker, 1 Messer, 1 wollene Kappe, 1 Fächer, 1 Strick, zeug und 1 zweirädriger Karren. Gießen, den 4. März 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. zahlbar. Landbriefträger beim Kaiser!. Postamt in Hütten- teinach, 650 Mk. Gehalt und 60 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. Ständiger Canzleigehilfe bei der Staatsanwaltschaft in Mar- bürg, pro Seite Schreibwerk 8 Pfg. bis zur ungefähren Höhe von 900—1000 Mk. jährlich. Canzleigehilfe im Straf- gefängniß zu Preungesheim bei Frankfurt a. M., monatlich 1OO Mk. Remuneration. AmtSsecretär beim Amt Wartstein i. W., 1050 Mk. — Im Bezirke der Grobherzoglich hessischen (25.) Division: Schreibgehilse bei der Großherzogl. Staatsanwaltschaft in Darmstadt, eine baare Remuneration von 600 Mk. jährlich. 4. Bureaugehilse bei der Landes- irrenanstalt in Heppenheim, 500 Mk. und freie Kost und Wäsche. * * Mitteleuropäische Zeit. Die bevorstehende Einführung der mitteleuropäischen Zeit in Deutschland im ganzen bürger« lichen Leben veranlaßt den „Reichsanzeiger" zu einer Mahnung, Sorge zu tragen, daß die ganze Neuerung, welche jedenfalls für die Verkehrsanstalten große Wohlthaten bringen wird, rein und vollständig durchgeführt wird, damit entscheidende Erfahrungen hinsichtlich derselben gewonnen werden und daS Urtheil darüber nicht durch Nebenumstände getrübt wird: „In diesem Sinne würde es in hohem Grade wünschenswerth sein, daß nunmehr thunlichst bald auch von den Gemeindebehörden überall auf Einrichtungen zum Zwecke einer gesicherten centralen Regulirung der öffentlichen Uhren im Anschluß an die Eisenbahnen Bedacht genommen wird. Man sollte meinen, daß diese Sachlage für diejenigen Unternehmungen, welche sich bisher schon um die practische Lösung dieser Aufgabe verdient gemacht haben, einen Anlaß zu coulantester Betheiligung und zu geschäftlichem Aufschwünge geben müßte, um so mehr, als sich in zahlreichen Städten mit der Einführung solcher Einrichtungen auch die Einführung mancher weiterer nützlicher Leistungen electrischen Schwachstrombetriebes verbinden ließe." •* Der Geldverkehr der Reichspost. Welche gewaltigen und stetig steigenden Geldsummen im postalischen Verkehr umgesetzt werden, davon zeugen aufs Neue die Veröffentlichungen über den Geldverkehr der Reichspost im Jahre 1891. In letzterem beförderte die Reichspost nicht weniger als 20 681 Millionen Mark, was gegen das Jahr 1890 ein Mehr von 5531/* Millionen bedeutet. Von jener Summe entfielen 15 237 i/z Millionen auf Baarsendungen, 4 769 Millionen auf Postanweisungen, 5671/2 Millionen auf Postaufträge und rund 107 Millionen auf Postnachnahmesendungen. Zur Auszahlung auf telegraphischem Wege gelangten insgesammt 29 */5 Millionen Mark. ** Bei der Aufstellung der Eiseubahn-Fahrplaue erfordert die Berechnung der Fahrzeiten für die einzelnen Züge umfangreiche Arbeiten. Abgesehen davon, daß die zulässigen Fahrgeschwindigkeiten von den Neigungs- und Krümmungsverhältnissen der Bahnstrecken zwischen den einzelnen Stationen abhängig sind, müßen den aus der Geschwindigkeit eines Zuges und der Länge der Strecke zwischen den Haltestationen ermittelten Fahrzeiten noch Zuschläge verschiedener Art hinzugerechnet werden. Zunächst sind solche Zuschläge deshalb erforderlich, weil der Zug nach der Abfahrt erst allmählich in die vorgesehene Geschwindigkeit gebracht werden kann und beim Anhalten nur allmählich aus der vollen Geschwindigkeit zum Stillstand gebracht werden darf. Außerdem werden vielfach Zuschläge nöthig für den Zeitverlust, der dadurch entsteht, daß die volle Fahrgeschwindigkeit an einzelnen Stellen der Bahn aus Rücksicht aus die Sicherheit des Betriebes ermäßigt werden muß, wie z. B. bei der Ablenkung in ein anderes Geleis, beim Durchfahren von scharfen Gegenkrümmungen, beim Befahren von großen Brücken oder von Drehbrücken und dergleichen, oder weil vor Kreuzungen von Bahnen m Höhe der Schienen angehalten werden muß. Da einerseits bei Einrechnung zu geringer Zuschläge die Sicherheit des Betriebes gefährdet, andererseits bei zu reichlichem Bemeßen der Zuschläge die Fahrzeit gegen das Interesse des Verkehrs unnöthig verlängert werden würde, eine übereinstimmende Regelung für die deutschen Eisenbahnen aber zweckmäßig erschien, so hat am 1. d. M. im Reichs- Eisenbahnamt eine bezügliche gemeinsame Berathung mit Vertretern der rneistbetheiligten Bundesregierungen stattgefunden. Dabei sind bestimmte Grundsätze für die Bemessung dieser Zuschläge zu den Fahrzeiten vereinbart worden. *♦ Während bei den Verfrachtern größerer und regelmäßiger Sendungen (Kohlengruben u. a.) die Kenntniß der Bestimmungen über die Frachtberechuuog nach solchen Ausnahmetarifen, deren Anwendung an die Bedingung der Ausnutzung des Ladegewichts der gestellten Wagen geknüpft ist, vorausgesetzt werden kann, trifft dies bei Versendern, Deutsches Reich. Berlin, 2. März. Eine Entscheidung des bayerischen Kriegs Ministeriums ist von allgemeinem In- tereffe. Sie betrifft eine Angelegenheit des Bezirkscommandeurs Oberstlieutenants Stöber in Kitzingen. Letzterer hatte den Lieutenant der Landwehr-Reserve Harasser aufgefordert, sein Amt als Vorstand des Kitzinger Turnvereins niederzulegen, mit der Begründung, der Umgang mit den Vereinsgenoßen vereinbare sich nicht mit der Offiziersstellung Haraßers. Infolge dieses Vorganges hatte der Vorsitzende des bayerischen Turnerbundes, Rud. Lion in Hof, eine Beschwerde-Eingabe an daS bayerische Kriegsministerium gerichtet. Von demselben ist Herrn Lion nunmehr eine Antwort zugegangen. Sie erklärt, daß nach den gepflogenen Erhebungen keine besonderen Vorkommnisse in der Turngemeinde Kitzingen geschehen seien, welche das Auftreten des Oberstlieutenants Stöber hätten rechtfertigen können^ im Anschlüsse hieran wird die dienstliche Einwirkung des genannten Offiziers auf den Landwehr-Lieutenant Harrasser als nicht gerechtfertigt bezeichnet. Diese Entscheidung des bayerischen Kriegsministeriums dürfte nicht nur in turnerischen Kreisen mit Befriedigung ausgenommen werden. Heeiefte Nachrichten» Wolffs telegraphische« Correspondenz-Bureau. Berlin, 3. März. Der Kaiser besuchte heute Nachmittag, begleitet von Lncanus, Major Moltke und Capitän Arnim, daS orientalische Seminar. Der Kaiser hörte eine halbe Stunde Professor Gußfeldts Vortrag über die Theorie geographischer Ortsbestimmungen und besichtigte alsdann die Präcisionsinstrumcnte. Die Vorstellung der versammelten Lehrkörper erfolgte durch den Geheimerath Sachon; die fremdländischen Docenten waren in Nationaltracht. Nach 1 i/Mndigem Aufenthalt verabschiedete sich der Kaiser mit dem Ausdruck höchster Befriedigung. Berlin, 3. März. Dem Botschafter Schuwalow wurde heute die deutsche Antwort auf die russischen Vorschläge wegen Abschlußes eines Handelsvertrages übergeben. Kiel, 3. März. Das Amtsblatt veröffentlicht eine Ver- ordnung des Regierungspräsidenten, wonach die für Jütland erlaßenen Verbote der Einfuhr und Durchfuhr der Wiederkäuer, Schweine, Felle, frischer Hörner und Mauen, unbearbeiteter Wolle, Haare, Borsten auf ganz Dänemark ausgedehnt werden. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 3. März. Die Militärcommission verhandelte heute über die vierten Bataillone. Abg. von der Schulenburg hat im Namen der Conservativen nichts dagegen einzuwenden. Abg. Hinze (freis.) ist principiell für dieselben, womit er sich aber nicht für die gefordrrte Heeres-Vermehrung verpflichtet. Eine Abstimmung hat nicht stattgefunden. Berlin, 3. März. Am 27. März tritt in demReichs- versicherungsamt eine Conferenz der Vorstände der Jnvaliditäts- und Altersversicherungsanstalten zu einer Besprechung einzelner die Durchführung der Jnvaliditäts- und Altersversicherung betreffenden Fragen zusammen. Die end- giltige Tagesordnung wird in den nächsten Tagen festgestellt. Madrid, 3. März. Der Wahlkampf ist im ganzen Lande sehr heftig. Gestern fand hier eine große republikanische Wahlversammlung statt, welcher etwa 10 000 Personen bei» wohntey. Allgemein wird angenommen, daß in der Hauptstadt sechs Liberale und drei Republikaner gewählt werden. Zorilla candidirt in Madrid. — Das Land wird von schweren Ueberschwemmungen heimgesucht. Der Schaden ist ungeheuer. Ausland. Paris, 2. März. Untersuchungsrichter Franqueville soll zum Staatsrath ernannt und die Untersuchung der Panamaangelegenheit einem anderen Richter überwiesen werden. London, 2. Marz. Aus Guatemala werden große Ueberschwemmungen 'gemeldet. Im Andesthale seien mehrere Dörfer zerstört worden und Hunderte von Menschen dabei verunglückt. Locales und provinzielles. Gießen, 4. März 1893. ** Berzeichniß der Sitzungen des Schwurgerichts der Provinz Oberheßen pro 1. Quartal 1893: 1. Montag den 6. März, Vormittags 9 Uhr: Anklage gegen Friedrich Manschwitat von Norutschatschen wegen Brandstiftung und Körperverletzung. Die Anklage vertritt Großh. Staatsanwalt Schilling-Tr. Die Vertheidigung führt Rechtsanwalt Dr. Jung. 2. Dienstag den 7. März, Vormittags 9 Uhr: Anklage gegen Koppel Münz von Büdingen wegen Meineids. Die Anklage vertritt Großh. Staatsanwalt Clement. Die Vertheidigung führt Rechtsanwalt Dr. Rosenberg. 3. Mittwoch den 8. März, Vormittags 9 Uhr: Anklage gegen Katharina Geiß von Ruppertenrod wegen Kindes- mords. Die Anklage vertritt Großh. Staatsanwalt Schilling-Tr. Die Vertheidigung führt Rechtsanwalt Dr. Fuhr. ♦ * Offene Stellen für Militärauw'ärter. Im Bezirk des 11. Armeecorps: 20 Stellen im Fahrdienst beim König!. Eisenbahn-Betriebsamt Kassel (Main-Weser-Bahn), je 66 Mk. Monatsbesoldung, außerdem die reglementsmäßigen Kilometer- und Uebernachtungsgelder. 27 Bahnwärter und 18 Weichen- steller beim König!. Eisenbahn-Betriebsamt (Raffel-Erfurt) zu Kassel, erstere beim Eintritt je 700 Mk., letztere je 800 Mk. Jahresbesoldung. Wegewärter, bezw. Aufseher, beim Bürgermeisteramt in Bockenheim, 1500 Mk. und freie Dienstkleidung. 2 Bureauhilfsarbeiter beim Stadtrath der Residenz in Kassel, Anfangsvergütung zwischen 75 und 100 Mk. monatlich, je nach Tüchtigkeit und Leistung. 3 Hilfsarbeiter im Secre- tariat bei der Direction der Landescreditkaße in Kassel, je 1200 Mk. jährlich. 18 Stellen für den Fahrdienst (Eintritt als Bremser) beim Kgl. Eisenbahn-Betriebsamt (Kassel-Erfurt) in Kassel, bis zur etatsmäßigen Anstellung Jahresbesoldung von je 800 Mk., in monatlichen Teilbeträgen nachträglich Abg. Wurm (Soc.) wünscht sür die Assistenten dieselbe Freiheit deS Gebrauchs der Staatsbürgerrechte, wie sie jeder Deutsche besitze. Samstag Fortsetzung. Deutscher Reichstag. 57. Sitzung. Freitag, 3. März 1893. Aus der Tagesordnung steht die zweite Lesung des Etats der ReichSpost- und Telegraphenverwaltung. Die Commission hat eine Resolution gefaßt, den Reichskanzler zu ersuchen, die Ausdehnung des Systems der Dienstalterszulagen für die Unterbeamten der Retchspost und der Telegraphenverwaltung ohne Schädigung ihrer Bezüge wiederholt in Erwägung zu ziehen. Bet dem Capitel 3, Gehalt des Staatssecletärs, bezeichnet Schmidt-Elberfeld die Erhöhung des Maximalgewichts für inländische Briefe für einfaches Porto für nothwendig. Staattzsecretär v. S t ep h an: Briefe, welche mehr wie 15 Gramm wiegen, kämen verschwindend wenig vor, dagegen würde der Ausfall für das Reich fünf Millionen betragen. Er werde die Frage aber in Auge bebalten. Abg. Vollrath führt an, über 48 000 Mark seien bei der Hamburger Choleracoll.cte den Postbeamten abgenommen worden, wieviel die Postoerwallung gegeben habe, sei nicht bekannt geworden. Redner bringt die Angelegenheit des Postvereins Düsseldorf zur Sprache. StaatSsecretär v. Stephan will nicht auf die einzelnen Punkte bet Rede Vollraths eingeben, obwohl er jeden widerlegen könnte. Er bestreitet, daß die Assistenten Proletarier seien, von einer dts- c'pltnarischen Behandlung könne keine Rede sein. Im Avancement der Beamten werde schnell vorwärts gegangen, zumeist infolge Ver« kehrSauSdehnung. Erst als mit dem Auftauchen des Affistenten- verbandes die Angriffe heftiger wurden, stellte ich Anträge auf Verfolgung, nicht wegen meiner Person, sondern wegen meines Amtes. Abg. Adt (natl.) bemängelt die hohen Telephongebühren. Geheimer Oberpostrath Scheffler: Die Regierung komme gern berechtigten Wünschen entgegen, doch müßten die Erfahrungen adgewartet werden. Abg. Vollrath (bfr.) greift die Reichspostverwaltung heftig an und constatirt die Stagnation in der Entwickelung der Postver- HLltnisse. In der Postbeamtenhierarchie vollziehe sich ein beständiger Proceß der Proletarisirung, die Lage der Asststenten sei eine Tag- löhnerwttthschaft. DaS Hauptbestreben der Postverwaltung sei das Paradtren mit großen Ueberschüssen. Staatssecretär v. Stephan hebt die Vorzüge der Postsparund Borschuß-Kaffen hervor, wodurch viele Beamte den Wucherhändm entrifien würden. Abg. Lingens vermißt dm Fortschritt in Ausdehnung der «Sonntagsruhe der Postbeamten. Staatssecretär v. Stephan: DiedirSbezüglichmnothwmdigen Verfügungen feim bereits erlaßen. Abg. Schulenburg (rollt)) wünscht Aufbesserung der Gehälter der Landbriefträger. Director deS Reichspostamts Fischer: Die Finanzlage gestattet geaenroärtig nicht, der Frage der Aufbesserung der Gehälter der Land- brteftriger näher zu treten. freies nur hin und wieder eine Wagenladung der zu jenen AuSnahmerarijen gehörigen Güter ausgeben, nicht immer zu. Wenn auch grundsätzlich daran festzuhalten ist, daß eS Sache der Absender ist, sich über die Höhe und Art der Frachtberechnung auS den veröffentlichten Tarifen selbst zu unterrichten, so ist doch nach einer Verfügung deS preuß. Ministers der öffentlichen Arbeiten ein entgegenkommende- Verhakten der Dienststellen, zur Vermeidung unbeabsichtigter Frachtvertheuerungen geboren. Solche Versender find über die Folgen der MchtauSnutzung deS gestellten Ladegewicht- zu belehren, wenn wegen Mangels deS verlangten Wagens ein solcher von höherem Ladegewicht gestellt wird, um ihnen Gelegenheit zu geben, sich den Borrhett deS Ausnahmetarifs durch Ausnutzung deS vollen Ladegewichts zu sichern. ** Sitzung der Grotzher-oglichea Handelskammer vom 24. Februar 1893. Anwesend waren die Herren Koch, Scheel, Commerzrenrath Gail, Heichelheim, Katz. DaS Großh. Ministerium deS Innern und der Justiz hat die Kammer um gutachtliche Aeußerung darüber ersucht, ob ein Bedürfnis zur Zulassung einer Hypothekenbank mit dem Recht zur Ausgabe von Pfandbriefen im Großhcrzogthum als vorliegend anzuerkennen oder ob und welche Bedenken gegen die Zulassung einer derartigen Bank bestehen. Die Kammer hat ,/rch in einem ausführlich motivirten Gutachten dahin ausgesprochen, daß die Frage deS BedürfniffeS zur Errichtung einer Hypothekenbank in dem Großherzogthum mit dem Recht zur Ausgabe von Pfandbriefen zu bejahen, jedoch nur ein vom Staate oder von Communalverbäuden zu errichtendes *3nftüut zu erstreben sei. — Durch Verfügung des türkischen Gesundheitsamts ist die Einfuhr von Häuten und anderen Thierabfällen in die Türkei gewissen beschränkenden Vorschriften unterworfen werden. Wir bringen dies zur Kenntniß der Interessenten mit dem Anfügen, daß die näheren Bestimmungen auf unserem Büreau eingesehen werden können. — Der seitens der Kammer vor einiger Zeit gestellte Antrag, dem um 8 Uhr 4 Minuten von hier nach Frankfurt a. M. abgehenden Schnellzuge No. 76 von Gießen aus Wagen 3. Klasse beizugeben, ist von der König!. Eisenbahndirection Hannover abschläglich beschieden worden mit der Motivirung, daß fraglicher Zug zu belastet sei. ♦♦ Pofipersonalnachrichten. Versetzt sind: Der Postkassirer Röt he von Darmstadt nach Trier unter Uebertragung einer Postinspectorstelle an denselben, der Ober - PostdirectionS- secretär Hoffmann von Erfurt nach Darmstadt behufs Uebernahme der Postkassirerstelle bei dem Postamte 1 Hierselbst, der Postfecretär Kohl von Remilly nach Mainz und der Postassistent Gärtner von Grünberg (Hessen) nach Mainz. Der Postcutwärter Reinhard in Darmstadt ist als Post» assistent etatSmäßig angestellt worden. Der Postmeister Ensinger in Langen (Hessen) und der Postverwalter im Ruhestande R e b s ch e r in König (Odenwald) sind gestorben. •* Wie auS den Annoncentheil ersichtlich, beabsichtigt der Bauer'fche Gesangverein am 12. März in SteinS Saalbau unter Mitwirkung der Liedertafel - Marburg, des Männergesangvereins • Wetzlar, der Harmomie - Gießen und der Capelle deS hiesigen Regiments ein größeres Concert zu veranstalten. Verschiedene Gesangchöre mit Orchefterbe- gleitung, sowie Liedervorträge der einzelnen Vereine sollen zu Gehör gebracht werden. Freunden echten Männergeslwgö kann der Besuch auss wärmste empfohlen werden, umsomehr, da der Reinertrag zum Besten der beiden hiesigen Schwestern- anftalten verwendet werden soll. ♦* Die Bevölkerung Deutschlands. Die „Statistik des Deutschen Reichs" enthält eine Nachweisung über die Zusammenstellung der Bevölkerung nach Alter, Geschlecht und Familienstand, welche nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 1. December 1890 ausgestellt worden ist. Danach befanden sich unter den 49428470 Einwohnern deS Deutschen Reichs 24 230832 männliche Personen, davon waren 15051 108 ledig, 8372486 verheirathet, 774 967 verwittwet, 25 271 geschieden und 25 179 638 weibliche Personen, wovon 14591 560 ledig, 8388607verheirathet, 2157 870 verwittwet, 49 601 geschieden waren. Dem Alter nach gliederte sich die Bevölkerung, wenn man nur einige große Altersklassen unterscheidet, in folgender Weise: Es stqnden im Alter von unter 15 Jahren 17 372190, von 15 bis 20 Jahren 19112174, von 40-60 Jahren 8 999 554, über 60 Jahren 3 944 542 Personen. Insbesondere wurden 8892 Personen, und zwar 3295 Männer und 5597 Frauen, gezählt, welche ein Alter von mehr als 90 Jahren erreicht hatten. — Der Getreidemarkt. Der Anlauf zu einer Besserung, den der deutsche Getreidemarkt im Beginne der BerichlS- woche nahm, hat sich nicht als durchgreifend erwiesen, denn von den meisten Plätzen wurden schließlich wieder weichende Preise und geringe Umsätze gemeldet. DaS Ausbleiben anregender Berichte von den fremdländischen Getreideplätzen und die inzwischen eingctrciene milde Frühling-Witterung wirkten wohl zusammen ein, um fast überall einer erneuten flauen Stimmung zum Durchbruche zu verhelfen. Namentlich im Roggengeschäst machte sich dieselbe geltend, doch litten auch Weizen und Hafer unter der eingetretenen schwachen Tendenz- vielfach wurden Abgaben der Platzspeculation und der Commissionäre bewirkt. An der Berliner Getreidebörse notirten: Weizen von 146 bis 157 Mark pr. 1000 Kilogramm, Roggen von 128—133 Mk., Hafer von 140—156 Mk., Gerste von 115—175 Mark. — Das deutsche Turnen wird in den Vereinigten Staaten auf dem nächsten Bundes • Turnfest in Milwaukee Triumphe feiern. In diesem Staate ist der Turnunterricht unter Anleitung von geprüften deutschen Turnlehrern seit Jahren für die beiden oberen Klassen der öffentlichen Schulen obligatorisch und vor Jahresfrist auch ans die zwei nächsthöchsten Klassen ausgedehnt, sodaß jetzt mehr al- 8000 Schülern, Mädchen und Knaben, der Turnunterricht zu Gute kommt. Diese Schaar wird nun an einem oder an zwei Tagen des Festes in turnerischen Freiübungen, deren Einübung schon begonnen hat, vorgefühn werden und der technische Leiter, Turnlehrer BrosiuS, will mit 6000 Kindern in Aufmärschen und Fahnenreigen zusammen und getrennt — die Knaben in Stab- übungen, die Mädchen in Hantelübungen — den erzieherischen Werth des deutschen Turnunterricht» zeigen. Später soll dann das ganze Heer der Milwaukser Turner nach Chicago überführt werden, um dort auf der Ausstellung»wiese vor den Besuchern ein Bild deutschen tmmerischen Geistes zu entrollen. § Ruppertenrod, 3. März. Ein eigenthümlicher Vorfall, der um ein Haar die schlimmsten Folgen hätte haben können, ereignete sich dieser Tage hier. Ein zehnjähriger Schulknabe wurde von seinen Eltern, die etwas außerhalb des Dorfes wohnen, nach diesem in einen Krämerladen geschickt, um Petroleum zu holen. Der Knabe steckte die gefüllte Flasche in seine Hosentasche und machte sich auf den Heimweg. Plötzlich bemerkte er, daß seine Jacke und Hose brannten. Eilends lies er nach Hause und kam hier mit brennenden Kleidern an. Rasch entschlossen warf ihm seine Mmter Decken über und eS gelang ihr noch, daS Feuer zu löschen. Der Knabe aber erhielt so schwere Brandwunden, daß er das Bett hüten muß. Eigenthümlich und uaaufgeklärt bleibt die Entstehung deS Brande», da der Knabe bestimmt erklärt, weder Streichhölzer bei sich geführt, noch sonst etwas gemacht zu haben. DaS Petroleum in der Flasche war brennend heiß und wo die Mündung der letzteren die Kleidung berührt hatte, war ein Loch durchgebrannt. Bellmuth, 28. Februar. Hier brachte dieser Tage ein dem Landwirth H. Scherer gehörendes Mutterschwein zwanzig Stück schöne ausgewachsene Ferkel zur Welt. □ Au8 dem Kreise Al-feld, 3. März. Die Sammlungen des KreiscomiteeS zur Bildung eines Fonds zur Errichtung eines Landesdenkmals für Se. Königliche Hoheit den hochseligen Großherzog Ludwig IV. betragen zusammen die Summe von 2733,91 Mk. Darunter befinden sich Alsfeld mit 652,05 Mk., Romrod mit 211,30 Mk. und Homberg a. O. mit 114,20 Mark. Biogen, 1. März. In der gestrigen Gemeinderathsversammlung wurde der Antrag auf Oeffent lichkeit der Sitzungen einstimmig angenommen. " vermischte». -r.- Krofdorf, 3. März. Die Eheleute Wilhelm Euler und Frau begingen heute das Fest der goldenen Hochzeit. Das Jubelpaar erfreut sich noch rüstiger Gesundheit und nur der Umstand, daß dem Ehemanne vor Jahresfrist ein Bein abgenommen werden mußte, machte es nöthig, baß alte Ehepaar von Herrn Chr. Matern zur Kirche fahren zu lassen. In dem überfüllten GotteShause wurde die Jubelbraut durch Herrn Oberförster Frhr. v. Spiegel, der Jubelbräutigam durch Herrn Bürgermeister Kleine zum Altar geführt. Die Gemeinde war durch Herrn Schultheis Leib vertreten. Universität» - Nachrichten. — Aus Halle a. d. S. wird geschrieben: Der Privatdoceot Amtsrichter a. D. Dr. Niemeyer hier ist zum Nachfolger des nach Erlangen berufenen Professor Kipp auf den zweiten Lehrstuhl für römisches Recht nach Kiel berufen. — In Jena hielten die Theologie Sludftenden am Freitag eine Protests ersammluna betreffs der angeblich beabsichtigten Berufung eines Rllschleoners auf den bisher von LipsiuS innegehabten Lehrstuhl. — AuS Freiburg i. Br. wird gemeldet: Für das Fach der Chemie bat sich an hieftger Hochschule Dr. Fromm habilitirt. Somit ist das Fach jetzt durch sechs Docenteo vertreten, zwei ordentliche, zwei autzerordentliche Professoren und zwei Prioatdocenten. Der bekannte Germanist Prof. Paul fabelt zu Ostern nach München über. Sein Nachfolger wird Profesior Kluge in Jena. — AuS Göttingen schreibt man der „Frkf. Ztg.": Der den Besuchern der hiesigen Unioersttät wohlbekannte UniversitätSstallmeifter, Rittmeister a. D. Schweppe, tritt zu Ostern in den Ruhestand. Das von demselben geleitete UnioersitätS - Reitinstitut, welches von Jahr zu Jahr weniger benutzt wurde, soll, wie verlautet, dann aufgehoben werden. Der UnioersitätSstallmeister hatte den Rang eine» außerordentlichen Professors. Scbin»nad>rid>ten* Hamburg, 27. Februar. lHamburg-Amerikanische Packetfahrt- Actien-Gesellschaft.) Der Hamburger Doppelschraubm-Schnelldampfer „Augusta Victoria", Capitän Barends, welcher am 17. Februar von Southampton abgegangen, ist am 26. Februar, 4 Uhr Morgen», wohlbehalten in Newyork angekommen. Hamburg, 27. Februar. IHamburg-AmerikanischePacketfahrt- Actien-GesellschaftJ Der Hamburger Dampfer „Ttoraoia", Capitän Winkler ist am 27. Februar, 10 Uhr Morgen», wohlbehalten von Hamburg in Newyork angekommen. Hamburg, 28. Februar. lHamburg-Amerikanische Packetfahrt- Actieo-Gesellschast.l Da» Hamburg - Newyorker Post - Dampfschiff „Scandia", Capitän Kopff, ist am 28. Februar, 6 Uhr Morgen», wohlbehalten in Newyork angekommen. Hamburg, 2. März. lHamburg-Amerikanische Packetfahri- Actien - Gesellschaft.) DaS Hamburg - Newyorker Post - Dampfschiff „Suevia", Capitän Bauer, ist am 2. März, 8 Uhr Morgen», wohlbehalten üi New-Uork angekommen. Ar»OMg aus den Stande»OM»tkröhm fr 0fej *et9 Änrt Baum hEu^chr lu M- 13 vtrstorbmm Tch»h- ito/ MMk gufft, Her dntlodjttt, üm ^ürüch, tzrdvim -olg Wilhelm Loh eia dm 3. Februar. Karl Ulm ein Sohn, gskkider, Christine und nacher Carl KrLußlich itn 18. fybxuix. ). Buddm, Milve de» shausen, all 7Ö Jahre, Mehrer, alt 59 Zoh», Kaufmanns Mhelm um. , l P., abrikarbeiler, 50 3* , Ehefrau des Renlrrü iot. nst. litt sich die neueste ztaueuz-.ile.ng ^ontMtnW w w« S* JwaltaWÄ dum ist do» cinml - tlmzbestrebungm^M auf die wcilonbttiM nh idit noch dei 0M ri/ttteils erfchimmen -wirtbschast. «s il$Sg TO N! ®« Centnrr ö„nL Wie aus dem ssS tÄM V^v-gss^ hu. M Vorm Namen Für Canürmanden Vorm Durch großen Gelegenheitskanf in schwarzen und farbigen Kleiderstoffen VI/17. V/433. i IDU BquiMi x». meister, Wieseck. S. Sammet Namen Georg Heinrich Fink und Frau Marie Katharine: 2040 Holzversteigerung. Holzversteigerungen in den folgendes Gehölz 5,07 fm Inhalt 158 Fichten-Derbstangen 10,86fmJnh. Neustadt 15. 2041 1) 49,88 fm 2) Ungenannt aus der Matthäusgeweinde im An- Vön 3) 28 4) 2032 Nolh. Zusammenkunft ist an zur angegebenen Stunde im 5) 6) 2085 Laden W21MWU?65, [1I? 2073 RestMlltiM „;m Pfau" Mer Kramul) 2044 Krämer. 600 800 200 92 52 238 92 24 2000 Eich en stamme Nadelstämme Eichenstangen Nadelstangen 150 1010 12 12 2350 14 14 6 270 2500 Steinbach, am 3. März 1893. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. Vorm Vorm Vorm Vorm Vorm Vorm Vorm Vorm Vorm 208 22 102 961 7) 8) Namen Namen Namen Namen Namen Namen rm Kiefern-Knüppel Buchen- und Eichen - Durch« forstungSwellen Fichten-Wellen Fichten-Reisstangen. und Gemeindewald zur Versteigerung: 11 Eichenstämme 9 Buchenstämme IS Fichtenstämme 6,07 6,65 29,98 Reish Wellen 1325 2945 1395 beiden Eichen Nadel Die Tagen rm 16 98 55 rm 11 29 mit II Der evang. Kirchenvorstand Heinrich Ziemer, Jobs. Meides, Jobs. Reith, Schneider, Pfarrer. Vorm XII/193. Waldungen der GemeindeWieseck. Freitag den 10. u. Samstag den 11. März 1893, jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll in den Wiesecker Gemeindewaldungen, Distrikten Heegwald, Essigpfad, Dörrloch und Holzbrunnen, das nachder- zeichnete Holz versteigert werden: A. Ban-, Werk- und Nutzholz. B. Brennholz. Lcheith. Kniippelh. Stockh. Wege unseren herzlichsten Dank aus. Gießen, am 4. März 1893. Von der Stadt Gießen: Die Thnrmuhr mit 4 Zifferblättern und achttägigem Gehwerk, im Werth von 3000 Mk. Von ^Geschwistern" in der Johannesgemeinde: Das kleknere Doppelfenster neben der Orgel, in Glasmalerei, im Werth von 400 Ml. (LStrag ist bezahlt.) Gemarkung Burkhardsfelden. Friedrich Weiß II.: 111/233. VII/676. IV. Gemarkung Gießen. Johannes Köhler und Ehefrau, geb. Stürzbach, und denken an eine Verstorbene" : Das Stuckrelief des Evangelisten Matthäus in einer Brüstung der Kanzel, im Werth von 300 Mk. (Betrag ist bezahlt.) Von einem Mitglied der Markusgemeiudc: für das Stuckrelief des Evangelisten Markus in einer Brüstung der Kanzel die Hälfte des Werthbetrags mit 150 Mk., mit dem Wunsch und der Hoffnung, daß von anderen Mitgliedern der Gemeinde auch die andere Hälfte (150 Mk.) möchte gespendet werden. Von Frau Gräfin Wimpfien und Frau Baron von Gagern: Ein Abendmahlskelch im Werth von 200 Mk. (Betrag ist bezahlt.) Von Herrn C. B. „in innigem Dank für die Genesung seiner lieben Frau von schwerer Krankheit" baar 50 Mk. Von Herrn Hauptkassier Kreuder und Frau baar 80 Mk. Namen Konrad Müller XIII.: XXVIII/748. VI. Gemarkung Reiskirchen. Namen Johannes Peter III, und Philipp Damm VI.: 1/87. Wilhelm Peter I. Wittwe: XXII/185. Jacob Schmidt Wittwe: VII/178. Melchior Junker: XII/298. Philipp Jünger II.: XXII/64. Caspar CheliuS in Amerika: 1/419. 953. Mittwoch den 15. März l.J., Vormittags 91/, Uhr anfangend, kommt in dem Muschenheimer Mark- I FREI-CONCERT ■ ausgeführt von der Freiwilligell Kiil'schkll Fkoenoehr'ELptllt. ■MH Anfang 4 Uhr. [2028 Der evangelische Kirchenvorstand Dr. Raumann. 2019] Die am 1. April er. fälligen Coupons unserer Pfandbriefe werden bereits vom 15. März er. ab an unserer Kasse in Berlin und den bekannten Zahlstellen eingelöst. Pommersche Hypotheken - Actien - Bank. Vermietungen. Billa nebst Garten (Heflenstraffe 8) per 1. April zu verm. Nah. Frankfurterstraße 6, part. [2071 Die neuesten und prachtvollsten Muster in überreicher Auswahl empfiehlt zu den billigsten Preisen 2014 Heinrich Hochstätten, Schloßgasse 19. Wir erklären hiermit das Inserat eines hiefigen Anonymus in Nr. 303 des „Gießener Anzeiger d. d. 25. Deeember 1893 für unwahr. Oberau, den 19. Februar 1893. Holz -Versteigerung imSteinbacherGemcindewald. Mittwoch deu 8.Märzl89L, von Vormittags 9*/2 Uhr an, soll im Distrikt H-egheik nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Gießen, den 1. März 1893. Großherzogliches Amtsgericht. Fresenius. Anfang am Fichten-Stämme- und Stangenholz im Hinterwald, in der Küchenstatswiese. Muschenheim, am 3. März 1893. Großh. Bürgermeisterei Dwschenheim. Bahnhofstrasse, vis-ä-vis der Kaplansgasse. Ludwig Stein, und Ehefrau, Karoline geb. Ockel: XXEE/84. V. Gemarkung Lang Göns. Vorm Namen III/134. 135. III. Vorm Namen 2038] Empfehle alle Sorten Mineralwasser in stets frischen Füllungen. Heinrich Wallach. Süße Bratbücklinge u. Rohetzdück- lingefrisch eingetroffen. IS. Dort. [2039 Pflanzenkübel in allen GrSßen empfiehlt billigst Wilb. Kohlermann, Küferei, Kornbrod empfiehlt 2072 F. Schreiner Lindenplaff 4. Sodann kommen Nachmittags von 2 Uhr an in den Distrikten Helgenwald und Seeheik zur Versteigerung: 5 Fichten Stämme, 1,40 fm Stiftungen und Geschenke zur inneren Ausstattung der neuen Johanneskirche. Nachfolgend verzeichnete Stiftungen und Gaben wurden uns weiter für die neue Kirche zugewendet: Zu Contirmationsgeschenken empfehle meine neu eingetroffenen Schmucksachen von dem einfachsten bis zu dem feinsten Genre. Gleichzeitig bringe , mein UhrCH- U. KettenlagCP in Erinnerung. 2083 "Wilhelm Böger, Selters weg 6. »□00000000000000000000 ooooooooooooooooooooa Von Fräulein Auguste Goertz baar 30 Mk. Für alle diese Stiftungen und Geschenke sprechen wir auch auf diesem Christine Launspach: XXII/89,5. VII. Gemarkung Staufenberg. HöteE Schütz. Ausschank des weltberühmten Salvator aus der Zacherl-Brauerei München. Carl Schütz. Salvator in Flaschen vorräthig. 2086 Fichten-Derbstangen Fichten-Reisstangen rm Kiefern-Knüppel „ Kiefern, u. Fichten-Stockholz Fichten- und Kiefern-Wellen, Reisholz rm Buchen-Scheitholz „ „ -Knüppel j, „ -Stöcke Buchen-Wellen Fichten-Bohnenstangen. Distrikt Heegwald oberhalb der Sandgrube. Bemerkt wird, daß am 1. Tage das Brennholz und am 2. Tage das Bau-, Werk- und Htutzholz zur Versteigerung kommt. Wieseck, am 4. März 1893. Großherzogl. Bürgermeisterei Wieseck. 2074 Sommerlad. Namen Philipp Schmitt: III/65. Namen Wilhelm Peter I.: 1/262. 291. 720. 821. IH/411. IV/231. 353. V/91. 281. VI/12L VII/452. X/258. XI/115. XII/90. 7,86 „ 3,04 „ Edictallad««g. Ansprüche an die unten mit Flur und Nummer bezeichneten, den bei« bemerkten Namen in den Grundbüchern zugeschriebemn Liegenschaften, die theils veräußert, theils überschrieben werden sollen, find so gewiß binnen vier Wochen, vom Erscheinen in den Blättern gerechnet, dahier vorzubringen und zu begründen, als sonst die vorliegenden Verträge bestätigt, die Beschränkungen gelöscht und die Einträge in die MutationSverzeichniffe verfügt werden. I. Gemarkung Allendorf a. d. Lda. Vorm Namen Johannes Häuser in Nordecken: XII/253. Vorm Namen Johannes Wißner in Nordecken: XVin/8. 33. Vorm Namen Adam Schleich in Nordecken: XIV/67. 69. Vorm Namen Balthaser Henkel Wittwe in Nordecken: XII/236. 249. Vorm Namen Johannes Rühl und Adam Schneider III. und Frau geb. Rühl zu Nordecken: XII'230. 231. Vorm Namen Christoph Reinhardt IX.: XXXII/87. V/124. 111/53. XXIX/274. XI/5. XIV/236. XIX/37. IV/102. XI/24. 42a. 11/10. IX/207. XI/476. XXVI/55a. 55. 56. XXVH/221,7. 221a,7. 329,g. 329a,3. 285. 111/366. 1/70. V/123. XXVII/97. II. Gemarkung Allertshausen. Christoph Reinhardt IX. zu Allendorf a. d. Lda.: rm Buchen 119 Sefunde angenehme Wohnung, 8 gr., 2 kl. Zimmer, Küche und Zubehör, mit oder ohne Garten, beziehbar nach Uebereinkunft bei 2030 Bug. Echlesstnger, An den Bahnhöfen 40. 208il Ein schönes geräumiges Lögis für 16 Mark pro Monat auf 1. 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