1893 Sonntag den 3. Derember Nr. 285 Drittes Blatt Amts- unb Attzeigeblatt für den "Kreis dficfoen. ■ "WW ! I -I llgge_____L — 11 «.-■■gg chrattskeikage: Hießmer AamikienSkätter. | den der Praxis im Gartenbau Alle Lnnouren-Bureaux bt» In- und lulloiM nehm» «nzrizea für Den „»ietzcnrr entyfltw. ■eeeimt eon Anzrigkn -u der Kachmittagk für bn»eiger ü»ßch«ttttch brtimel belegt. 4 Wie wichtig z. B. ist für den Obstzüchter, für den Ziergärtner die Kenntnttz der Organtsirung der verschiedenen Knospenanlaqen an den jetzt kahlen Zweigen seiner Pfleglinge. Wie Wenige sind mit dieser hochinteressanten Materie vertraut und welch ungeheueren Schaden verursacht daS Nichtwissen jährlich in den deutschen Gärten! Vanen sagen, das, selbst in reich angelegten Parks uno Wien on gerade ber entzückendste Flor der schönsten frühiabrlichen Blüthen- sträucher durch diesen Umstand zu nickte gemacht wird, daß landauf, landab, Jahr für Jabr, ganze Berge röstltcherFruchtebefonders der Spaliere, In ihren Urketmen dahtnsmken, weil eS beim Beschnitt an der unbedingt nöthtgen Knospenkenntnlß fehlte! Ein Leer von lebensfreudigen Knospen bedeckt letzt die kahlen Zweige und Kronen der Bäume und Stläucher und jebe davon ist das traulichste Stübchen, das wir uns denken können, das, warm gepolstert, zart tapezirt, mit vielen Zwischenräumen versehen, trotz seiner Enge so viele Dinge enthält, daß wir darüber staunen muffen. So gleichgestaltet uns alle Knospen oder Augen am winterlichen Baume auch dünken mögen, so verschiedenartig ist ihre Bednitung und innere Anlage. Sie zu erklären, gebricht es mir hier an Raum. Ich will nur erwähnen, daß der Kenner hier von Gipfel- oder Terminalknospen, Seiten- oder Achselknospen und von Adventivknospen spricht. Die einfachen BlatlknoSpen sind eine wettere Art. Und nun gar die Blülbenkospen! Sind diese nicht Wunderdinge deS winterlichen Gartens? Bei unseren Fruchtbäumen häung am sogen. Frucht- oder Qutrlholz stehend, sind sie. für uns wohl.diem- teressamesten Knospengebilde. Sie unterscheiden sich von den Blatt, knospen schon durch ihr größeies Volumen, durch ihre rundliche breite Form. Der geschulte Blick des Gartenfreundes erkennt sie o- fort, aus ihrem zahlreichen Vorhandensein vermag er schon im ets- starrenden Wtnt-r sichere Schlüsse auf kommende reiche Bluthen- tage, und ungefähr auf Obstaussichten eines nachfolgenden Herbstes Btertfliibrigct Jktamc «rttsriHas 2 Merk 20 Wg. *tr Bringerlohn. Durch bic Post btgegee 2 Mark 50 kedaction, und Druckerei: Kernsprecher 5L wieder einmal bewiesen, wie vortrefflich sie es, Dank der Einigkeit unter sämmtlichen Corporationen und der umsichtigen Thätigkeit des Studentenausschusses versteht, größere studentische Feste zu veranstalten. Freilich fehlten diesmal die sonst zahlreich erschienenen Damen, doch that dies dem Verlauf nicht allzuviel Eintrag. Der Eröffnungssalamander galt natürlich dem Großherzoge, ihm folgten dann noch Huldigungen für den deutschen Kaiser, die Lehrer der Hochschule u. s. w., bis die „Fidulität" begann, welche die Thetl- nehmer noch bis zur frühen Morgenstunde in dem geschmackvoll ausgeschmückten Saale beisammen hielt. Unsere Studentenschaft ist auf dem besten Wege sich immer mehr Ansehen in der Bürgerschaft zu erwerben und auch ihre Stellung in der Gesellschaft immer mehr zu festigen und zu heben. Solange die Technische Hochschule noch wenig Studierende zählte, war von den academischen Bürgern nickt sehr viel wahrzunehmen, jetzt dagegen, wo sie fast 700 Besucher aufweisen kann und also, was die Frequenz anlangt, mit mancher Universität wetteifern kann, ist das bedeutend beffer geworden, und ist nur erst einmal der mächtige Neubau unserer Technischen Hochschule im Herrengarten vollendet, so werden wir es wohl auch in kurzer Zeit biö auf 1000 Besucher bringen, denn bis jetzt sind es nur die sehr beschränkten räumlichen Verhältnisse in dem alten Bau, der noch viele Studierende sernhält. Freilich ist dieser großartige Aufschwung auch erst in den letzten Jahren eingetreten, war es früher doch einmal nahe daran, daß die Hochschule, damals noch Gewerbeschule genannt, ganz aufgehoben werden sollte. An Concerten und ähnlichen Unterhattungen hat uns die vergangene Woche mancherlei bescheert. In den nächsten Tagen beginnt Herr William Büller, der auch bet Ihnen wohl bekannt ist, ein größeres Gastspiel an unserem Hoftheater, dann wird es freilich bis nach Weihnachten in den Concett- sälen etwas stiller werden und erst der Beginn der Faschingszeit wird wieder gesellige und künstlerische Vergnügungen in größerer Zahl bringen. Welche Vorbereitungen die Carnevals- vereine für die närrische Zeil planen, ist noch nicht verraihen worden, auch der Schleier dieses Geheimniffes wird aber wohl bald fallen. — Z" i dreiste Voarlmiere und Qucckengräfer, die selbst unter der Schnee- ! decke weiter wuckern, sondern ganze elegante Pflanzengmtcken hoch- oben auf den kahlen Aesten und Stämmen der Baume, glercksam wie wenn sie die winterttcke Blöße derselben mit freundlichem Grün und zartem Silb rgrau bedecken wollten. Die Moose und Flechten meine ich, die, obzwar wir sie auf den Bäum«' nicht dulden wollen keineswegs Schmarotzer, wie z. B. die Mistel, sind. — Wer hat das Fenilleton. Wochendriefe aus der Residenz. (Ortgtnalbericht für den „Gießener Anzeiger".) Darmstadt, 1. December 1893. D>te Feier von Großherzogs Geburtstag. - Schüleraufführuug.— Festcommers. — Verschiedeues. Ueber den Verlauf des Geburtstagsfestes unseres all» verehrten Landesherrn soll der heutige Brief seinen Lesern in größerem Umfange berichten, als es in dem redactionellen Theile dieses Blattes möglich gewesen wäre. Im vorigen Jahre war die Feier etwas still verlaufen, da das Trauerjahr für Ludwig IV. noch nicht verstrichen war und der junge Großherzog daher noch nicht an einer größeren fesllichen Veranstaltung theilnehmen konnte. Anders diesmal - die Stadt hatte ein reiches Festgewand angelegt, alle öffentlichen Gebäude und eine Unzahl von Privathäusern prangten im schönsten Flaggen- schmucke. Früh morgens wurden auf dem Stadtkirckthurme Choralweisen geblasen, daran schloß sich eine große, von sämmtlichen Regimentßcapellen ausgesührte Reveille. In den Schulen fanden die üblichen Festacte statt und in der Stadt- und katholischen Kirche vereinigte ein gemeinsamer Gottesdienst die Civil- und Militärgemeinde. Für das schaulustige Publikum, das trotz des sehr wenig festlichen Schneegestöbers in großer Menge durch die Hauptstraßen promenirte, gab's bei der großen Paroleausgabe aus dem Paradeplatz gegen 12 Uhr ein buntes 'militärisches Schauspiel zu bewundern. Em großes Festmahl fand , im Saalbau statt, wobei Se. Excellenz Herr Staatsminifter Finger den Toast auf den Großherzog ausbrachte, der selbstredend mit Jubel ausgenommen wurde. Der Abend brachte dann noch festliche Veranstaltungen der verschiedensten Art. Im Hostheater fand große Festvorstellung statt. Dazu waren sämmtliche Besucher in großer Toilette erschienen, so daß das strahlend hrll erleuchtete, dichtgesüllte Haus einen ganz prächtigen Anblick bot. Seine Kgl. Hoheit der Großherzog erschien mit seiner hohen Schwester, Prinzessin Alix, von den Anwesenden mit lautem Vivatrufe empfangen, zu flehen. freudelosen Decembergarten, liegen in diesen aus- gereisten Blüthenknospen schon die Blüthen in winzigen Mtniatur- sormen vorgearbettet und, wie bet unteren Aepfel- und Birnbäumen rc., auch ganze Blüthenbusckel. als Bedeckuni, des ichlafenden Blüthenautrls. So groß ein matfrtsch entfalteter solcher Blüthen- quirl ist - ein förmlicher Blumenstrauß - so iand er dock in der kleinen Blülhenwiege der Knospe seinen R-um unb hat da Eis und Stürme des Winters, sorgfältig mütterltck beschützt und verwahrt durchlebt! Wer an seinen Bäumchen aus Uickenntniß anstatt der unnöthtgen Triebe die Zweigchen mit solchen Knospen wegschne'det, schneidet sich zugleich die Hoffnung auf Bluthe und HuchtuMe damit ab, denn neue Blüthenknospen entstehen bis zum Frühling rncht mehr Es thut also Roth, sich einige Knospenkenntmß anzuetgnen. Nähere Anleitung gibt jede practtsche GartenzeUung dazu. Während diese Welt der Knospen ihren stillen Schlaf vollsuhrt, fristen andere pflanzliche Kletnwelten im winterlichen Garten ein lustiges lebendiges Dasein, ja feiern sogar, wenn der Frostpanzer ihre zarten Glieder nicht zu iehr umstarrt, srohltche Blüthen- und Frucktfeste! Ich meine damit noch nicht einmal die frechen, mit trübe Zett zu schreiten. m , Aber stehen auch an der Gartenpforte tjetzt die Worte Winter, Nacht, Nord geschrieben und schreiten und tanzen in launischem Wechsel über die kahlen oder nur spärlich bestellten Beete Nebel, Regen, Sturm, Scknee und EiS, so bleiben doch für den liebevollen Freund seines Gärtchens eine Menge schüchterner, ja selbst freudiger Lebensregungen im scheinbar erstorbenen Reiche zurück, die ihm detz- halb doppelt anziehend erscheinen müssen. Ja, ick geljejogar noch weiter, indem ich den L ser versichere vaß unser winterlicher Garten für ben Freund der Natur betontere In seiner verborgenen Welt, eine solche Fülle von Interessantem in sich birgt, was alles zu betrachten, ergründen und zu zergliedern selbst die lange Reihe der Winter tage nicht ausreichen würde. Und dabet sind sehr viele dieser Dinge nicht blos Unterhaltunasobjekte für den Wißbegierigen, sondern werthvolle Lehrmittel für ben Gartenfreund zur Forderung DUUJyOJCU UUCl UUl vus ... I V - - ' • . beobachtet? Gewiß Wenige. Und es ist doch sohochmtcressan. und giedt uns Aufschluß, auf welche Weife sich diese eigenthumlicken Pflanzenwesen vermehren. Das iLebermoos stellt in seinen Arcke- gonten ober Fruchtträgern die winzigen Batterien, welche zur^Freude des ganzen Gartens von ihren hoben Sitzen herab das Umkehren der Königin Sonne am Tage des Wtntersolstittums, daneben diesmal auck den Weihnachtsoollmor.d, unb zwar mit scharfen Salutschüffm - Freudenkartätfchen - begrüßen sollm! Ich kann bür leid« nicht naher auf die wundersame Schleudereinrichtung dieser Pflänzchen, welche bte Keimkörperchen (Sporen) in die winterliche Luft hinaus- wtrst, eingehen, auch nickt auf den beiläufigen kleinen Schreck, der dadurch dem Freund Schneefloh (Degeeria nivalis), bem Haupt- bevölkerer des ausgestorbenen Decembergartens, wohl etngeiagt wttv. Ich muß es wir versagen, die liebenswürdigen Lflerinnev. durch die allerliebste Weibnachtsausstellungen der rttzenden Tauibecken. Frucht- schalen, Tellerchen, Töpfe, Näpfe und Mokkatäßchen der Flecht^ weit zu führen, beim Rus des Käuzchens einen w"tern^tlichen Gang mit dem mutbigen L-ser durch die abenteuerlichen Wolssschluchten unb Moidoerstecke der reich bewohnten alten Baumrindeni zu unternehmen! Ja, so schwer es mir wirb, muß ich die Geheimnisse der Sckneewolke, die sich über unserem Garten bildet, verschweigen und die Mysterien der wunderbaren herabkreiselnden Schneesternchen un- gepflückt am Wege blühen lassen. _ . . - Unb nun noch eine Umschau im oben Men, Garten, desim letzte Winterastern selbst dahingewelkt sind; in dem die Arbeiten, falls die früher angegebenen alle beendet sind, fast S°nz ruben. Wärm die Wintervögelchen nicht, wie uns^e tr aultchen fltnknMelSchen. denen wir ein neues niedlickes, vor Katzen beschütztes Futterhäuschen als Dank des Gartens errichteten, alles fröhliche bewegliche Leben erschiene erstorben. Es ist wohl nickts mehr da, was uns anzoge. Eitel Prosa: gedeckte schlummernde Pflanzen, aufgebrachte Kompostmassen, Laubbecken; selbst das GartenhäuSchen an bem ber apantfd)e Hopfen erfroren, hat müde feine Liber geschlossen unb träumt. Aber aus einem stillen Winkel bes Gartens, ba timten vor ber dunklen Fichtengruppe, aus ben fast schwarzen Blattern des' Epbeu^ heraus bringt ein Glorienschein eigener Art, ber seine Weihe über ganzen erstorbenen Garten ausstrahlt: .... Geschmiegt ins Tannenbunkel Ein halbes Wunbcr, bas sich nie erklärt, Erblüht im Schnee unb im Krystallgefunkel Ehristblume, bie der Geist ber Liebe nährt. ^a, sie blüht jetzt in ben beurschen Gärten in voller Schönheit, unb müßten wir erst bie demuthsvollen großen Blüthenstcrne unter ber Schneebecke ausgraben! Wie viele Jahrhunberte die imntge, bie Gewalten bes Winters besiegende Blume un eren Gärten schon heimfick, geht daraus hervor, daß schon die heilige Hildeaarb, die als 99jährige Greisin unb Aebtissin des Klosters auf dem Rupperts- berge bei Bingen 1197 das Zeitliche segnete, ihre geliebte „Ehristwurz im Klostergärtchen pflanzte und in Christnachtszeiten bewunderte. Ich hole mir ein Sträußchen davon heraus unter meinen Ch"stb°um! 6eln,l6 Sch.lltng. Siebener Anzeiger Kenemt-Mnzeiger. Unser Garten im December. .Welche fatale Idee, jetzt vom Garten plaudern zu wollen! Lohnt sich denn das? Der Decembergarten, die Stätte der Trauer und Verwesung - in dem selbst Helle, warme letzte Decembertage, nach Jean Paul, uns zu einer Schwecmuth aufweichen, m ber vier oder fünf bittere Tropfen mehr sind, als in der Schwermuth eines Nachsommers! Wissen Sie das wirklich nicht?" O ja, dock, ich weiß es, und gerade deßhalb sollen uns aus dem modernden Laube jetzt die Worte des merkwürdigen Mannes heraustonen, die er in feinem „Siebenkäs" obigem Ausspruche einst folgen liefe: „An solchen Decembertagen beklemmt uns bie falbe stockende Welt von starren blutlosen Gewächsen um uns, und bte unter sie niebergefallenen, mit Erbe bebeckten Jnsektencabinete unb das Sparrwerk bloßer, runzeliger, verdorrter Baume. — Die Decembersonne, die am Mittag so tief berabhängt als die Juntus- sonne Abends, breitet, wie angejünbttcr Spiritus, einen gelben Todtenschein über bie welken, bleichen Augen aus, unb überall schlafen unb ziehen, wie an einem Abende ber Natur unb beS Jahres, lange riefenhafte Schatten, gleichsam als nachgeblicdcne Trümmer unb Aschenhausen ber ebenso langen Nächte. Hingegen ber leuchtende Schnee überzieht nur, wie ein um einige Schuh hoher, weißer Nebel, den blühenden Boden unter uns, ber blaue Dorbergrund des Frühlings, ber reine dunkle Himmel liegt übet uns weit hinein unb bte weiße Erbe scheint un6 ein weißer Mond zu sein, dessen Manie Eisfelder, sobald wir näher antreten, in dunkle wallende Blumenfeldn -erfließen." — Es sind graue Lichter, die Johann Paul Friedrich Richter in das Decemberbild setzte, aber er, der Freund der Blüthen- lage, ber Blumen und Gärten, ist es gerade, der hinter dem kalten Graus das Frohlocken eines kommenden Erwachens ahnt! Wie schön ist cS, in diesem Gefühle mit ihm Hand in Hand durch die in der Fürstenloge, ebenso war Prinz Wilhelm von Hessen in großer Uniform anwesend. Als Festvorstellung hatte man Richard Wagners unsterbliches Werk „Die Götterdämmerung ' gewählt, die von jeher eine vollendete Wiedergabe an unserer Bühne gesunden. Besonderen Glanz verlieh der Aufführung die Mitwirkung ber gefeierten Wagnerinterpretin, Frau Ende^Andrießen. Dann sei noch der sehr gelungenen Feier im Krtegerverein gedacht, die Ihr Referent noch zu später Stunde besuchte. Im großen Saale des „Schützenhofes' hatten sich viele Offiziere, Beamte und ehemalige Soldaten zu einer geselligen, von vaterländischem Geist durchwehten Feier zusammengefunden, wobei es an patriotischen Ansprachen und Toasten so wenig fehlte, wie an künstlerischen Vorträgen verschiedensten Art. Diese Feier dürfte wohl am längsten von allen am gleichen Tage veranstalteten gewährt haben, denn noch bis zum srühen Morgen wurde flott getanzt. Eine ganz besondere Besprechung verdienen dann die Aufführung von Uhlands Schauspiel „Herzog Ernst von Schwaben" durch Schüler des Ludwig'Georg-Gymnasiums am Donnerstag und der große Festcommers der Darmstädter Studentenschaft am Freitag Abend. Auch diese beiden Veranstaltungen sollten zur Verherrlichung des Allerhöchsten Geburtstagsfestes dienen. Ein -anz eigenartiges Jntereffe durfte vor Allem^ das Wagniß der Dilettanten-Aufführung des „Herzog Ernst beanspruchen, die auf der Bühne des Reiuers'fchen Sommer- । tbeaters im städtischen Saalbau vor sich ging. Dank der auf die Einstudirung offenbar verwandten großen Sorgfalt und Mühe und der Begabung, sowie dem Fleiß der jugendlichen Darsteller, die thetlweise recht schwierige Aufgaben zu bewältigen hatten — mußte doch ein Schüler eine Frauenrolle: die Kaiserin G'.sela verkörpern — sand das Unternehmen allgemeine Anerkennung und freundlichen Betfall in ber Presse und im Publikum. Auch die mit der Aufführung bes Dramas verbundenen musikalischen Darbietungen einer Schüler Capelle wurden mit großem Beifall gelohnt. Endlich bleibt noch ein kurzer Ueberblick über den Verlauf des großen Feslcommerses vom Freitag Abend zu geben. ! Unsere Darmstädter Studentenschaft hat mit dieser Feier ♦ ♦ I e ♦ Wien- rischend. ,en greifen, llaschev. meviäsöM MeniiJitV- sjgMtll'W i. Brieftaschen, fies flüei Ätz. träger, rüftungen, t WtL_ Iroffene • .CREME • rfprflft). yg’s Sohn ♦ b Co. Hoflieferant ♦ Stücke bei ’ betabeB,°!its » fldUoiversiW* | Iw« I M Xdpjij: j txv he, Ale«. nmch. 7H89a ft ?ariuge, je« Binder, ÜÜ>je Ri. is. «Met, ~~ r, er, Vermischter * Eine neue Art, Schulde, ehtptfafftrea, ist in New- York bereüS in Aufnahme gekommen. Dort stellen Geschäftsleute junge hübsche, nett gekleidete Damen gegen Wochenlohv von ca. 10 Dollar und theilweise Tantiöme an, welche mahnen gehen müssen. Eine dieser Damen berichtet über ihr neues Gewerbe.- „ES hat sich nicht so schlimm herauSgeftellt, als lch dachte. DaS erstemal, als ich in einem Bureau erschien, um einen der Angestellten zu mahnen, glaubte ich, ich würde in Ohnmacht fallen. Ich mußte die grüßte Anstrengung machen, um mich zu ermuthigen. Aber der Betreffende zahlte, ohne Worte zu verlieren,- binnen drei Minuten war die Sache erledigt. Das ermuthigte mich und nun arbeite ich glänzend. Manchmal freilich^' kostet es eine große GeifteS- Unb ®cbuÜL Nur ein einziges Mal bin ich un. höflich behandelt worden. Das Schlimmste, was einem be- gegnen kann, ist, daß man allzu freundlich behandelt wird. Wenn ein gut aussehendes Mädchen in einem GeschästSlocale erscheint und einen Herrn zu sprechen wünscht, denkt der AuS- barrQn/ nach ihrem Begehren zu ftagen. Er vegtbt sich einfach zu dem Angestellten oder dem Principal x °Qb cinc Dame ihn sprechen wolle, er setzt wohl Ä fcL H"r N. N. ahnt natürlich nicht, was die Dame von ihm will, sondern geht neugierig zu ihr hinaus. Wenn sie nun schüchtern und verschämt zu ihm aufblickt und mit gewinnender Stimme sagt: „Ach, Herr «. N., Sie entschuldigen/ da fühlt er, daß es nichts gäbe, was er nicht für sie thun möchte. Das Streifchen Papier, das sie in den Händen trägt, bemerkt er nicht. Nun kommt sie damit heraus, sie habe für Herrn so und so eine kleine Rechnung zu kassiren — „bitte schön!" — Er ist verblüfft, geblendet und in den meisten Fällen zahlt er, ehe er Zeit hat, sich zu besinnen — wenn er Geld hat." « Z fische auf de» Fiakerplctz. Nicht nur die Engländer sind practisch, die Engländerinnen sind eö auch. I Namentlich haben sie, obwohl sie zumeist nur ihrer Muttersprache mächtig find, ein besonderes Talent, sich überall zurechtzufinden und zu verständigen. Im schlimmsten Falle ziehen sie ein Wörterbuch zu Rathe, so wie es eine junge Dame that, die seit Kurzem in Wien als unverfälschte eng* usche Gouvernante lebt. Fehlte, ihr ein Wort, so wurde flugS der Dictionär herbeigeholt. So machte sie es auch, als sie in einen Fiaker steigen und den Kutscher frei gen mob er engagirt oder frei sei. Sie hatte nach kurzem Nachschlagen die enMche Formel hierfür: „Are you 1 engaged?“ ins Deutsche übersetzt und wandte sich an den. Roffelenker mit den Worten: „Sind Sie verlobt?" Der verblüffte Fiaker fragte umgehend, ob die Dame nicht verrückt sei, und erklärte damit seine Bereitwilligkeit, sich zu verloben, mit den Worten: „Sprechens mit mein' Baiern, Madame!"' Literatur und Kanft — A« gegenwärtiger Jahreszeit, welche die Menschen infolge der rauhen Witterung leider allzuviel an das Zimmer fesselt, ift wohl manche Familie darauf bedacht, durch anregende £«türe sich die Zett zu verkürzen. Gewiß wird auch schon manche Hausfrau oder deren Töchter unter den verschiedenen Zeitungen Umschau gehalten, aber noch nicht das Passende gesund«, haben: wir möchten deshalb hierdurch ihr Augenmerk auf die zu B«ltn erscheinende Frauen-Wochenschrift Ha«S- richten, auf ein Blatt, welches nunmehr im 12. Jahrgänge «scheinend und auf 6 Ausstellungen vretSgekrönt, die practtfchste und gern geleienfte aller Hausfrauen- zeitungen genannt werden muß. Nicht allein, daß dieses Blatt den Hausfrauen in rühmlichst bekannt« Weife entsprechende Anleitung zur Führung eines guten Hauswesens flieht, es bietet auch ben Abonnentinnen Gelegenheit, selbst erprobte, gute Einrichtungen vielen Familien uns«es Heben Vaterlandes bekannt zu geben. Keine Haus- irau, mag sie reich oder arm. alt ob« jung sein, wirb eine Nummer dieses Blattes aoS d« Hand legen, ohne etwas daraus gelernt zu haben. Die o«fchiedenm Extrabeilagen: eine Roma,-, Musik-, Mode-, Handarbeitsbettage, sowie eine Beilage ,9flr8 kleine Volk" vervollständigen abwechselnd den Inhalt einer jeden Nummer. AlleS in Allem genommen ist benmach „Fürs Haus" baS gediegenste und reichhaltigste Blatt feiner Art. Jede Hausfrau soll sich diese Zeitschrift zu eigen machen, umsomehr, als d« vierteljährliche Abonnementspreis nur 1 Mk. beträgt. Probenummern werben gratis in jeb« Buchhandlung und von b« Geschäftsstelle zu Berlin SW. abgegeben. Verkehr, CatsO* rrird volkswirthschaft» — Seine Butter nur au» reinlichem Lia»! Zu«st haben wir bafür Sorge zu tragen, baß im Kuhstall allezeit reine Luft vorhanben sei, denn je weniger gut b« Stall gelüftet wirb, desto mehr Gelegenheit bietet sich für die Entwickelung der Spai.pitze, welche sich nun schon während des Melkens in b« Milch verbreit«, unb deren Zersetzung einleiten. Dasselbe ist der Fall, wenn die Kühe nicht täglich geputzt und die Euter vor dem Melken nicht gründlich gereinigt ^werden. Daß fern« bie Melkerinnen jedesmal nach dem Ausmelken einer Kuh bie Hänbe zu reinigen haben, ist eine Forderung, bie man im Hinblick aus die Gewinnung einer einen Butter überall stellen sollte. — Der Hühnerffaü im Winter und seine Liren. Zur Erzeugung ein« wärmeren StalUemperatur ist eS erforderlich, mß der Fußboden mit einer trockenen Streu bedeckt wird. Solche Streu ist ab« auch nöthig gegen Ausdünstung des Koths. Bon Sttoh, Heu ober Blattlaub ist abzurathen, da diese Einstreumittel die Fäulniß begünstigen und die Ausdünstungen vermehren. Be- sondns geeignet ist Sagemehl, das die Eigenschaften des WarmhaltenS des Fußbodens und des Bentngeme der Ausdünstungen besitzt. Sägemehl saugt die slüsstgen Bestandtihette d« KothauSwürse auf unb verhindert so die Erzeugung von Gestank, ba sich sonst in ben Hübnerställen entwickelt. Bedeutende Betriebsersparnisse axT&ta maschinellen Anlage der Großindustrie, des Kleingewerbes ob« der Landwirthschaft durch Ausstellung ein« Wolf'schen 8ocomobile all Betriedsmafchlne «zielt. Die von der rühmlichst bekannten Maschine»» fabrtf von R. 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Der Voranschlag der Gemeinde Odenhausen pro 1894/95 Uegt vom 5. December acht Tage lang zur Einsicht der Z Sethsiligten auf dem Bürgermetsterei-Bureau offen. Odenhausen, am 1. December 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Odenhausen. __Lang.__9957 Der Voranschlag der Gemeinde Rieder-Brsswgen pro 1894/95 liegt vom 4. December acht Tage lang auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Interessenten offen. 9956 Nieder-Bessingen, den 1. December 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Bessingen. _____________________________Horst.__ Der Voranschlag der Gemeinde Utphe pro 1.894/95 liegt vom 5. bis einschließlich 12. December 1893 auf unserem Bureau zur Einsicht der Interessenten offen. 9968 Utphe, den 2. December 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Utphe. Schneider. Oeffentliche Aufforderung. Die Erbschaft des am 24. Mai 1893 zu Offenbach gestorbenen Philipp Hartmann von Gießen ist unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten worden. Es werden daher Alle, welche Ansprüche an fraglichen Nachlaß zu bilden haben, hiermit aufgefordert, solche binnen 14 Tagen dahier anzumelden, andernfalls sie bei Ordnung des Nachlasses unberücksichtigt bleiben. Gießen, 30. November 1893. Großh. Amtsgericht Gießen. _______Stammler._____9959 Viehversteigernng. Dienstag den 5. December 1893, Vormittag- von 10 Uhr an, sollen in der Behausung des Heinrich Becker vierter zu Alten- Buseck: 2 trächtige Kühe, 1 Kuh mit Kalb, 1 Stier, 2 Rinder, 11 Hühner, 2 Schafe öffentlich meistbietend versteigert werden. Mten-Buseck, 30. November 1893. Großh. Ortrgericht Alten-Buseck. Krämer. 9953 Gebrauchte Militärmäntel WÄÄ* >. M. (9958 Montag, 4. December, Nachmittag« 2 Uhr, versteigere ich in meiner Amtsstube — Westanlage 11: ein «haisenpserd. «eitler, 9962 Gerichtsvollzieher. Aeitgeöotenes. In Qleeeen Torrlthig bei: Carl Sehwaab» DeUcat -Haadlnng. :o CD E G ü g o r 3 w o • p o 0 Corsetten in besten Facons, für Damen und Kinder. 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Sie sind allen Ländern ungeteiltes Lob befunden hat, und das von aütn, uic es kennen, aus Überzeugung weiter empfohlen wird. Wer dieses einzig T größer! werden können. Die echten Anker- « Steirrvaukaften « sind das einzige Spiel, das in in seiner Art dastehende Spiel- und LDH® Beschäftigungsmittel noch nicht kennt, der laste sich von berV.,^.- unterzeichneten Firma eiligst die neue reich illustrierte Preisliste kommen, und lese die darin abgedruckten überaus günstigen Gutachten. ~ Beim Einkauf verlange man gefälligst ausdrücklich: Richters Allker- Steinbankastcn und weise jeden Kasten ohne die Fabrikmarke Anker scharf als unecht zurück; wer dies unterläßt, kann leicht eine minderwertige Nachahmung erhallen. Die cchtcu Aiilcr-Stcinbaukasten sind zum Preise von 1 Mk., 2 Mk., 3 Mk., 5 Mk. und höher vorrätig in allen feineren Spielwareu-Geschästen des In- und Auslandes. Neu! Richters Geduldspielc: Ei des Columbus, Blitzableiter, Zornbrecher, Gritlentöter, Quälgeistusw. Preis50Pf. 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Leiprig. Kosenthal'sche Aeriagshandlung. des Allgemeinen Vereins für Armen- und Krankenpflege. Montag den 4. December 1893 soll in dem neuen Lokal in der Stadtmädchenschule (Westanlage) ein Cursus für acht Wochen eröffnet werden. Beginn des Unterrichts Vormittags 8'/, Ühr. Das Schulgeld beträgt monatlich eine Mark. Dafür nehmest die Schülerinnen unentgeltlich an den Mahlzeiten theil. Anmeldungen werden bis spätestens Samstag den 2. December angenommen: 1. bei Fräulein P. Stammlet, Neuenbäue 22, 2. im Schwesternhaus, Lonystr. 2, 3. bei der Lehrerin Fräulein Decker, Sonnenstr. 6. 9786 Der Vorstand: Schlosser. LhrWescheerung der Kleinkinder Bewahranstalt. Am 20. December d. I. soll die Chkistbescheeruug für die Kinder unserer Anstalt statlfinden. Wir haben für beinahe 200 Kinder den Christbaum zu schmücken und den Tisch mit Gaben zu decken. Um dies zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe und den wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und ihrer Kinder und bitten, uns Gaben en Kleidungsstücken, Stoffen, Garn u. bergt., besonders aber auch an Geld- das uns die gleichmäßigste Bescheerung für unsere Klemen ermöglicht, zuwenden zu wollen. Eine Liste zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgegebeu. Vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald an eine der nachbenannten Vorstandsdamen gelangen zu kaffen: Frl. Amalie Bansa ' (Nordanlage 41), Frl. Sophie Bramm (Ostanlage 31), Frau Dr. Brüel (Neuen Baue 41), Frau Amtsrichter Gebhardt (Gartenstraße 15), Frl. Emilie Langermann (Südanlage 21), Frau Pfarrer Naumann (Südanlage 8), Frau Louise Ottens (Bismarckstraße 11), Frau Auguste Schwan (Seltersweg 64), Frl. Louise' Wortmann (Asterweg 16). Auch die Schwestern unserer Anstalt sind bereit, Gaben in Empfang zu nehmen. Gießen, den 20. November 1893. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann, Pfarrer. Deutsche Colonialgesellfchaft 9954 [9746 Der Verwaltungsrath Bleichstrasse 24, Hinterhaus. 9909 ii (Violine). 9875 Entr6e 40 Pfg. I Anfang 8 Uhr. ___------- j Schanzenstraße. C24üt In meinem Neubau Sttlnftrafce Das Zlechten ®ohner5taa 9I6cnb 6. $oäÄ PSJ sowie das Aufmachen von Aournier- _________«a-lanetgafse. I «y vermtethen. sttze« wird gut u. sehr bill. auSgef. ron ®1irUUrt|f^y ,, »avr. Enter, Steinstraße 7, OJ Philipp Henket, Stuhlm., Sonnenstr. 14 KUlyyMM, U. AkttkNvrl - ÜÄ"5 Zimmer nebst 1^047]„ der Cig - Branche, mit besten Zeugnissen, | t^oethestraßc. zu oermiethen. Ißu: sucht per 1. April n. I. «omptoir. L. Hnhn, Bletchstratze ; Zum Ksmmrn und Spinnku Atelier Emil Giessow Leipzig 1879. 8410 (Gebr. Müller Nachfolger) 34 Bahnhofstr. 34 empfiehlt sich zu | Aufnahmen jeden Genres te nur Mnstlerifcher feinster Lus- sthmmg zu soliden Preisen, bei jeder Witterung, stets mit Moment- fGEWERBE^ Ausstellung LEIPZIG v. 1879. FandnmW. CMsWverein Wikseck (6. G. m. u. h.j Dienstag den 12. Deeember, Abends Uhr: 82361 MSbl. ParterrfZimm^zu oer. Marburgerstrahe u zum Verloosungstage in der Kunsthalle zur Ansicht ausgestellt. Wir laden unsere Mitglieder ergebenft ein, sich an der Verloosung recht zahlreich zu betheiligen. [' Sinftam^n Schnurgaffe 65, j Dienstag Abend bei Loth, Frankfurt a. M. I r fügbrltronsport und Möhlschrkiierki für I«. und Ausland von Christian Weber «teste«, Wiener Hof besorgt verpacken und Exvediren ganzer Haushaltungen und ein». Möbel, Kunff- gegenstände u Ausstattungen unter vollst Garantie prompt u. billigst. 9684 KuuKmeiil für das Großhryagthum Kessen Die Verloosung der im laufenden Jahre angekauften Kunstgegenstände unter die Nereinsmitglieder sindet Samstag den 9. Deeember l. I , Nachmittags 3 Uhr, in der Kuusthalle zu Darmstadt statt. Die zu den Gewinnen gehörigen Oelgemälde, Aquarelle rc. sind bis Sonntag den 3. Deeember 1893 Abends 5 Uhr im Saale des tiesellschattevereins: Prof. Hugo Heermann ans Frankfurt (Violine), J. BpengeL Hamburg (C la vier), Frl. D. Schmidt, Frankfurt (Sopran). (Brahnmi Sonate, PR. u. VTol. Mozart, Arie aus „II re pastofö*. Schumann, Romanze, Aufschwung, Clavier. Baeh, Violin-Concert. Lieder für Sopran von Barth und Spengel. Beethoven, Kreutzer-Sonate, Pfte. u. Viol I Eintrittskarten k Mk 2,00, Sperrsitz a Mk. 3,00 in der Musikalienhdlg. Ernst Chai lier (Rudolphs Nachf.j, für Studirende auch beim Hausverwalter Storck zu ermässigten Preisen. 2772 Wegen plötzlicher Erkrankung des Herrn Prof. Barth aus Marburg hat Herr Prof. Heermann aus Frankfurt den Violinpart gütigst ■ übernommen. und ) Chr. Hüttenberger Atelier für Portraitsmalerei. Portraits nach Natur und Photographie in Oel und Kreide in künstlerischer Durchführung nach Carlsruher Schule. »M Fabrikmässiger Betrieb ausgeschlossen. ■ Otto Fritz, Kunstmaler, ttr 2w«®1 * gewählt werden können. Gießen, den 2. Deeember 1893. Grotzherzogliche Handelskammer S. KeichetKeim, Wahlcommisiär. Versicherung gegen Unfälle ben teilt». Xtbe^Ue1. R. WO«. — Druck und Settaq fcs Vrstht'ich« *mdrrr ft: Pietsch) ta ®G$m. ZZibliolhlKen sowie einzelne gute Werke kaust Buchhändler Krebs, 25 Sonnenstraße 25. [8014 , 9349] 7000 «k. als sichere zweite Hypothek auf ein Haus bis 1. Januar j ges.. event- 2500 Mk. Off. postl. sub A. Z. 5L.__________, 9789) Ich kaufe alle »eschüftSdüchee, Briefe, Acten rc. unter Garantie des j Ein junger Kellner sucht sofort oder big 1. Januar Stelle- Offerten bitte postlagernd unter A Z. 100 einzusenden. [9362 i; .an allen de« Herrn UniversitätSprofeffor» und Geh. Staatsarchivars Dr. von Pflugk- Harttung aus Berlin in der Aula der Univerfität Dienstag den 5. Deeember, 78/t Uhr. [9872 Thema: Die Entdeckung, Eroberung und Colonisirung Amerika». Karten im Vorverkauf in den Buchhandlungen der Herren Reimer, Ferber, Frees L Tasche ä 75 Pfg., für Mitglieder und deren Angehörige 50 Pfg., an der Kaffe 1 Mk., Studentenkarten 50 Pfg. beim Hauscknster der Universität, Schülerkarten 25 Pfg. bei den Pedellen. oder Reisestelle. Gefl Offerten sub 8. an die Erped diese« Blattes erbeten-_______________[9819 9792] Ein braver Annge kann unter günstigen Bedingungen in die Lehre mten bet «. Heinzerling, Cchreinermeister, Schiffenberaerweg 56- 5trtit8 । ^onlrtid) «i eowbtntrpW dagemei«e 8U Anarchismus, 8ttbrtdiertbu: idirttn durch hrtchenichkn 1 -ltttb/lmyltr ßntifti unterl itrMtn nid» M flnard)i8mn lichta Ulheberv Bon «tri sichtigen Grün Kaiser und lla mb somit das los tRufuflt Höllenmaichim SatastroPhe h der anarchisti gemeingesähil anarchistischen Unter bi Ursprung un' actutüt» gilt der fron PsssV bei Pa oaarntlid) ba stellte und Der btt mmWcht tijtntn Äuiontät tioi Son einer ni hatte aber revolutionäre. Lakuoin btfy tätigt die vier empfahl bt Ordnung, an bindende, stie' Deist wollte- ^trwittlichuk sschrsloser, m stehenden eti samen «ahn ®trtrtttrn bi fürchterlichen haben j( aodenhalb De I* Augst is aoarchisvus, Princip dn c W» Alle jt ber darch »enbung der und Ttsellsch^ Tei-ietet-schki ^d'cht, tnbl NarchsWchr “n?"nr 8ffan "• m feine »am 6JW, ber bg| 3?" «2. i* Seiler Da» schönste Fest der Kinder, da» liebe Weihnachtsfesi, steht vor der Thür und mit demselben tritt wiederum die Aufgabe an un» heran, von freiwilligen Beiträgen und dem Ertrag gesammelter Cigarrenabfälle armen Kindern unserer Stadt durch Bekleidung eine Weihnachtsfreude zu bereiten. In Folge allseitiger Anerkennung und wirksamer Unterstützung unserer Bestrebungen von Setten de» hiesigen Publikums ist e» uns möglich, für die armen Kinder etwas zu thun. Die uns in diesem Jahre vorgelegte Lifte weist wiederum eine recht große Anzahl armer Kinder, Waisen und Halbwaisen, auf, die oft sogar am regelmäßigen Schulbesuche verhindert sind, weil sie der nothdürstigften Kleidungsstücke ermangeln. Wir richten deßhalb auch in diesem Jahre an die Bewohner Gießens [Naucher und Nichtraucher), die herzliche Btttr, uns durch Uebermittelung etwaiger Cigarrenabfälle, sowie durch freiwillige Geldbeiträge unfern Fond» erhöhen zu Helsen, damit e» un» ermöglicht wird, auch am diesjährigen Weihnachtsfeste einer größeren Anzahl Kinder eine geeignete Weihnachtsbescheerung bereiten zu können. Cigarrenabfälle und Geldbeiträge werden bei unseren Sammelstellen, Herren Friseur Gerhardt, Gmil Kalbfteisch, Lehrer Franz, Dr. Heuser und H. schnell gern entgegengenommen. Der Verein Jugendfreund. eventuell früher, zu oermietben Näheres in der Eiped diese» Blatte». '9389) Parterrewohnung zu vermiet hen ________0rvtg, Hranksurterstraße 32. 9393] Stube mtl ssüche, sowie Pferde' stall »u oermiethen.Nenemoe- B8. bei Gastwirth Gerhard Schneider. Tagesordnung: 1) Ergänzungswahl des Vorstandes und Aufsichtsraths. 2) Verschiedenes. 9960 ____Formell Allskchtsrsch: Hildebrandt. ~ Süddeutsche Verficherungs Bank Carlsruhe jür Militärdienst-, Töchter und Allgemeine Aussteuer, versichert zu sehr günstigen Bedingungen auf Gegenseitigkeit. Dividenden werden den Mitgliedern zngeschrieben. Agenten werden für größere Orte gesucht und Versicherungen abgeschlossen durch die Jnspection Giefien: [9950 H. W. Lang, Inlp clor. 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Deeember l.J., NachmittW von 2—6 llljt im Handelskammer-Local: Frankfurterstraße 12 I. (im Hause des Herrn Rechtsanwalt Holzapfel) anbercmmt. — Die Wahlberechtigten des Handelsstandes der Stadt Gießen werden zu dieser Wahl mit dem.Anfügen eingeladen, daß drei Mitglieder zu wählen sind, und die nach dem Gesetze ausscheidenden Herren Louis Hombergen, A. Katz und Albert ^raatz wieder- ’u „Lonys Bierkeller B.RatÄen*teiu»iSd)iaerfir.27 | veranstaltet von Adolf Arnold (Zither) von Wolle empfiehlt sich [9922 Ludwig Frantzen, Wollspinnerei Nordeck (Kreis Marburg). 9351] Zur Pfiege eines kleine« SindeS wird ein erfahrenes tüchtiges Mädchen oder ?yra« aus besserer Fa^ milte für sofort gesucht von _________Gustav Rotd in Nid da. 7ztiuj «tgarre« «eisender o Agent f. fein. Private u. Rrstaur. g hohe Berg v. e. la. chamdurg. Hause ges. 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