' fchem^, 7 * rllc r«v- » _~M) tntm MgmFabriW '"fei«en g*>k ! r? M- ÄMlüfln MÖOgjsf "em pünfm* V*Hx •* «VS* . L ®’fe. J.® ==j^^ irer Schabt 5S?Ä1 ftÄ »-'1 clmasstelle $er" iube^en. 7 unter B 500 an bH er otten. ^Hievgeschäst ful Hnl einen [uss hrling. Emil Pistor, Ari-nichrlintz [is; VrSer, Babnbofstraßc 8 ikSbursche [181 Md ophthalmol. ftlinil lige Knechte j Ultlftr, Äleinfne^te rc. (out' ib btuffirfbinbtßmtt) er jredtobn schnell und biflifln «RUbenhaMfittmM) ttUn. -r.hMmyrfir.l! [llzetz alleres Mädch' stehende Frau für mei t gegen guten Lohn f- esncht. NM Andr. guler. MkilstM £in orotnuiujt’ 6 -Len su^t -,jUr ßabiMW!^ ^Rajor Söller, M. Kratze 1V- ______L »,cker, ®rOnbtrgtrür_n sMesTüchtiges Md»- ib Hausarbeit gesucht- hie gypeb. b. BI. ^HüTnieln Ii Raflaitör: TmmHM aus guter K n s^ilinsaasse- xrkläruag- **£ tfS d« „»«IW »e>6«"el I'6 Nr 53 rxr S-t-« X*I*1 rrscheiiU täglich, oft Ausnahme bti Montags. Mr Meßmer pe*iCit*BCiHn ®C*CH btw iHytftr .»chmtkch Ireieel .Iteitag <>n 3. Mäiz 1893 Gießener Anzeiger Kenerat-Wnzeiger. virrteltLhrtger A>*eeeead»»ttt»i 2 Mart 20 Pf,. ■* vringerlohu. Durch die Post bt,»,* 3 Mark 60 P^ »ebadiMt, t^ebW* uni Druckerei: S4»lßr«tz« JU.I Kerutprecher 6L Amts- und Anzeigeblutt für den Ttveis Gieren. chratisöeikage: Hießmer Kamitienökätter A,ntUchev Theil ett ImumtaueuttoÄT M > nrt VnMraM e*o* ,«,.i,e> ffa tc* ,Gieß,»«r mlyy. Nr. 4 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 24. v. M., enthält: , „ L m . (Nr. 2071.) Bekanntmachung, betreffend Aenderungen der Anlage B zur Verkehrs. Ordnung für die Eisenbahnen Deutschlands. Vom 23. Februar 1893. Gießen, den 1. März 1893. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. leeehee ,u brr «achmittaGS für bm fetgrnbm lag erscheinenden Nummer bis Vor». 10 Uhr. Deutsches Reich. Berlin, l.März. Die deutsch-russischen Handelsvertrags-Unterhandlungen sind mit der textlichen Abfaffung der deutschen Antwortnote auf die russischen Vorschläge endlich um einen halbwegs erkennbaren Schritt vorwärts gekommen. Wie verlautet, gesteht die deutsche Antwortnote die Ermäßigung des deutschen Getreide- und Holzzolles für russische Herkünfte auf den für österreichisch-ungarische Herkünfte geltenden Betrag zu, russischerseitS würden als Gegenleistung die Aufhebung deS Zolles auf landwirthschaft- liche Maschinen und die Ermäßigung des Kohlenzolles für die Landeinfuhr gewährt werden. Wetter heißt es, der russische Botschafter in Berlin, Graf Schuwaloff, werde dieser Tage nach Petersburg abreisen und dem Czaren die deutsche Antwortnote persönlich überreichen. Rach dem Wiedereintreffen des Botschafters in Berlin soll dann der formelle Abschluß deS Handelsvertrags stattfinden. — Am Samstag den 4. März findet im Wahlkreise Liegnitz - Goldberg die Reichstags - Stichwahl zwischen dem Freisinnigen Jungfer und dem Antisemiten Hertwig statt. Die Liegnitzer Socialdemokraten wollen bei der engeren Wahl Stimmenthaltung ausüben, so daß also der endgiltige Sieg des freisinnigen Candidaten wohl als gesichert ru betrachten wäre. Berlin, 28. Februar. Die Commission für die Berathung des vom Abgeordneten Rintelen eingebrachten Gesetzentwurfs, betreffend die Abänderung der ConcurSordnung, beschäftigte sich in ihrer heutigen Sitzung zunächst mit der Besprechung deS ihr gleichzeitig überwiesenen Antrages Ackermann, in dessen Nr. 7 eine gesetzliche Bestimmung dahin ver- langt wird, daß auS der Bezeichnung jedes kaufmännischen oder gewerblichen Geschäfts das Geschlecht und der Name deS Inhabers erkennbar sein muß." Abg. Gröber (Centr.) will, daß diese Vorschrift lediglich für jedes im Handelsregister nicht eingetragene gewerbliche Geschäft gelten soll. Von freisinniger Seite werden beide Anträge bekämpft. Eme derartige Bestimmung für kaufmännische Geschäfte sei undurchführbar und für das Handwerk sei sie überflüssig. Die verbündeten Regierungen haben, wie deren Vertreter erklärt, zu den vorliegenden Fragen Stellung noch nicht genommen. Jedenfalls würden die Anträge einen sehr schweren Eingriff in das bestehende Recht zur Folge haben. Die Abstimmung ergibt die Ablehnung beider Anträge. Director Kayser vertheidigt die Damaraconcesston. Nach kurzen Bemerkungen des Abg. Hammacher und DireclorS Kayser wird der Etat für Südwe'iasrtka angenommen Morgen Fortsetzung des Etats der ReichSpost, Telegraphie und Reichsdruckerei._____________________ __ Neueste Nachrichten» Wolffs telegraphisches Correfponden,-Bureau. Berlin, 1. März. An dem heutigen zu Ebren des Brandenburgischen Provinzial-Landtags vom Oberpräsidenten Achenbach veranstalteten Festmahl nahmen etwa 120 Personen Theil. Dem Kaiser zur Linken saß Achenbach, zur Rechten Ministerpräsident Eulenburgs dem Kaiser gegenüber LandeSdirector Levetzow, dem sich dann der Finanzmimster, der Ober-Ceremonienmeister Eulenburg, Landrath Manteuffel und Oberbürgermeister Zelle anschlossen. Auf die Ansprache Achenbachs erwiderte der Kaiser: „Die Gesinnungen der Treue und Anhänglichkeit, die Sie mir ausgesprochen, finden in meinem Herzen freudigen Widerhall. AuS diesen Gesinnungen spricht festes Vertrauen zu Ihrem Landesvater und zu seinem Streben, der schönste Lohn, der mir und mit nur meinen bewährten Rächen in unserer schweren Arbeit werden kann. Die Jetztzeit liebt es, auf die Vergangenheit viel zurückzublicken, dieselbe mit dem augenblicklich Bestehenden zu vergleichen, meist zum Nachtheil des letzteren. Wer auf eine so herrliche Vergangenheit zurückblicken kann, wie wir es Gott sei Dank können, der thut sehr wohl, um daraus zu lernen. Das nennt man im monarchischen Staate Tradition. Doch nicht dazu soll sie dienen, um sich in nutzlosen Klagen zu ergehen über Menschen und Dinge, die nicht mehr sind, sondern vielmehr müssen wir uns in der Erinnerung wie in einem Quell erfrischen und neugestählt aus ihm emporsteigcnd, zu lebensfrohem Thun, schaffensfreudiger Arbeit uns hin- wenden. Denn würdig vor Allem müssen wir uns unserer Ahnen, ihrer Leistungen erweisen. Das können wir nur, wenn wir unbeirrt auf Bahnen weiterwandeln, die sie uns vorgezeichnet. Die hehre Gestalt unseres großen dahin- gegangenen Kaisers Wilhelm ist stets uns gegenwärtig mit ihren gewaltigen Erfolgen. Woher kamen dieselben? Weil mein Großvater den unerschütterlichsten Glauben an seinen 'hm von Gott verliehenen Beruf hatte, welchen er mit unermüdlichem Pflichteifer verband. Zu ihm stand die Mark, stand das ganze deutsche Vaterland. In diesen Traditionen bin ich ausgewachsen, von ihm erzogen. Denselben Glauben Deutfcfycr Reichstag. 55. Sitzung. Mittwoch, 1. März 1893. Eingegangen ist die Nov.lle zum Unterstützungswobnfitzgesetz. »Zur Berathung steht der C o l o n i a l e t a t. Etat Kamerun. Abg. Sam Hammer (dsr.) spricht sich gegen das bureou= kratische System In der Colonie aus und wünscht ein pracMches Mit der dortigen Rechtspflege sei es auch schlecht bestellt. Er bittet um dlbbUfe^^ bestreitet die Ausführungen des Vorredners und verthetdigt aus das lebhasteste den Gouverneur von Kamerun, Zimmerer, gegen die Angriffe ZtntgraffS. Abg Bamberger (dsr.): Seine Partei betrachte die Eolonial- poliitk als einen Fehler und lhue nichts, um diese:be. ju fördern. Redner erklärt, die Regierung habe beim besten Willen feine mit den afrikanischen Verhältnissen bekannte Personen zur Verfügung. Graf Arnim (Retchsp.) macht die Rücksichten auf das nationale ^"^^Abg.^B^amberger (dfr.) verlangt, daß der Colonialfchwarmer nicht bloß schöne Reden halten, sondern auch Geld hergeben solle. Der Etat für Kamerun und Togo wird bewilligt. Beim Etat für das füdwestafrtkanische Schutzgebiet geht Graf Arnim (Reichtzp.) des Näheren auf die Damara-Eonceiston ein, woraus er Reibuugm mit der englischen Gesellschaft befurchtet. Reichskanzler Graf Caprivi wendet sich sehr entschieden gegen die Ausführungen des Vorredners, aus denen heroorgehe, daß die Regierung bei der Damara-Concession die Interessen des Vaterlandes nicht hinreichend gewahrt habe. Mit der Zustimmung des Kaisers seien Waffen, Munition und Proviant angesammelt worden, welche hinreichend leien für eine größere Schutziruppe. Dieselbe sei auf 250 Mann vermehrt worden, damit sie auch den polizeilichen L-chutz gebe. Es seien Anstedelungsversuche in Damaraland gemacht worden, aber wenig gelungen. . _ ... Abg Hammacher (natlib.) bemerkt, in her ®a”arn sei keine genügende Rücksichtnahme auf die in Südwestafrika bestehenden deutschen Interessen und die Interessen der ReichSstnanzen gemacht worden. Feuilleton. Felix. Aus dem Leben eines Knaben von Zoö o. Reuß. (4. Fortsetzung.) „Was?" taumelte Caporte zurück. „Ich kenne Sie wohl! Ich habe gestern den Brief gelesen, den Sie an Mama geschrieben haben. Ja, ich weiß alles!" „Verdammt!" „Aber ich lasse Mama nicht stehlen, nein! Ich wollte es unserem Hausmann sagen, aber ich kann sie auch allein beschützen. Ich habe nämlich ein neues Techin zum Geburtstag bekommen, das schießt Sie ganz gewiß tobt 1" „Was fällt Dir ein, Bursche? Ein Gewehr ist kein Spielzeug!" „Ich spiele auch nicht mehr heute Abend. Am Nachmittag haben wir meinen neuen großen Drachen steigen laffen, da hätten Sie kommen sollen, Lieutenant Caporte!" „Hinweg!" „Nein, ich gehe nicht weg, denn ich will Mama beschützen," sagte der Knabe, das Gewehr erhebend und den Lauf der Dogelflinte drohend durch das Gitterwerk der Thür streckend. Dazu schoflen die wasserblauen Augen dunkle Zome§blitze durch die mondhelle Sommernacht hinüber. „Du bist ein Dieb, ja, ein Dieb!" rief Felix wüthend und scharf- zielend. Aber Caporte schlug mit rascher Bewegung den Laus der Dogelflinte nach oben, gerade als der Schuß knallte. Felix hatte sein erstes Loch in die Cuft geschossen. „Mache, daß Du sortkommst, Bursche, oder ich nehme Dich beim Kragen," machte Caporte seinem Herzen Cuft. „Nein!" „Wie lange willst Du eigentlich hier bleiben ?" „Die ganze Nacht." „Unsinn!" „Ich warte, bis der D'eb fort ist,- komm, Boncoeur!" rief er den Hund wieder an feine Seite. „Wo ist Mama?" inqutrirte Caporte mit schlecht verhaltener Wuth. „Sie ist krank und liegt im Bette, dort, wo das Clcht brennt. Sie hat am Mittag keinen Bissen gegessen, auch keinen Ehocoladepudding. Wenn sie nur nicht stirbt! Meinetwegen könnte sie es wohl thun, 's ist nur um Papa. Er würde sehr traurig sein, wenn sie fort wäre! Er soll aber wieder lustig fein wie früher!" Cieutenant Caporte befand sich in unsagbarer Stimmung. Alles Mögliche hatte er erwartet und war bereit, um Hildegards Besitz alles zu wagen und zu leiden. Es erwarteten ihn viele schwere Kämpfe: laute Mißbilligung im Offiziercorps (allerdings bei heimlicher Zustimmung der jüngsten Karne- raben), Eclat vor der Welt, die ernsteste Rüge des „Alten", Enthebung von seinem Posten als Regimentsadjutant, Strafversetzung in ein kleines Nest. Brr! . . . Nun, hoffentlich nicht lange! Er würde schon die Sporen einzusetzen wiflen und als „Springer" zurückkehren. Glücklicherweise waren seine Bravheit, Tüchtigkeit und Schneidigkeit allgemein bekannt, und da ihm kürzlich von einem Seitenverwandten eine kleine Erbschaft zugefallen war, würde auch für das Kommisvermögen schon Rath werden. Er vermochte alles — nur seiner Ceidenschaft für Hildegard konnte er nicht entsagen. Wenn man eben siebenundzwanzig Jahre alt geworden ist, läßt sich aber noch vieles wieder gut machen. Seine Eon- buite war tadellos, „nein, man würde ihu nicht fallen lassen! . . ." So war Caporte auf alles vorbereitet — nur solche Begegnung hatte er nicht erwartet. „Bist Du nicht müde, Felix!" „Doch!" gähnte dieser herzhaft. „So geh doch und zieh die Decke über den Kops." „Nein, geh Du doch!" In Cieutenant Caporte kämpften zwei starke Mächte, vielleicht ihm selbst noch unbewußt. Es war die Ciebe zu Hildegard und die angeborene Großmuth seines Naturells. Wahrlich, der häßliche Junge dort war ein Prachtbursche! Schade, daß er den Kameraden nichts von der sonderbaren Begegnung mittheilen konnte. Sie würde Felix allgemein ritterliche Anerkennung eingetragen haben. Neben dem Schamgefühl fing die Situation auch an, ihn leise zu belustigen. Aber seiner Ciebe entsagen, der einzigen — unmöglich!" „Wenn Mama nur wieder gesund wird, ehe Papa zurück- kommt," fuhr Felix ängstlich fort, „'s ist überhaupt nur um Papa. Ich glaube, wenn sie stirbt, wird Papa auch sterben. Ich muß jede Woche einen langen Brief schreiben und von ihr erzählen." „Geh zu Bette und — grüß Mama!" unterbrach ihn Caporte. Seine Ritterlichkeit zwang ihn, der Situation ein Ende zu machen und feinem zähen Feinde das Feld zu räumen. Ja, es mußte sein. Sicher war es noch leichter, seiner Ciebe zu entsagen, als mit solcher Schuld belastet durch ein langes, äußerlich glückliches Ceben zu gehen. Selbst wenn es keinen Trost gab als eine Revolverkugel, vermochte er dennoch nicht mehr die Hand nach Hildgard Stalling auszustrecken. Am besten, wenn er sich dem Alten vertraute und den haarscharfen Rüffel geduldig hinnahm. Im Grunde genommen, war der Oberst wohlwollend und verhalf ihm wohl zu einem hübschen Eommando, das ihn abzog und zerstreute. „Grüß Mama vielmal und sag ihr, daß ich — allein verreist sei," fuhr er fest fort. „Dann gehts gleich ins Manöver — ich werde Mama also lange, sehr lange nicht Wiedersehen. Halt, Bursche, gieb ihr noch dies Blatt! Du giebst es Niemand, als ihr selbst." „Freilich!" „Ich weiß es!" „Ich lege den Brief auch ins Diarium, den Schlüflel zum Bücherschrank trage ich hier in der Tasche," beschied Felix nicht ohne Wichtigkeit, indem er einen rasch coubertirten Brief empfing, zu welchem Cieutenant Caporte das Material feiner Brieftasche entnommen hatte, um Hildegard Stalling ein ewiges Lebewohl zu sagen. „Gieb mir Deine kleine Hand, Felix," bat Caporte in hoher Bewegung. Felix streckte die Kinderhand durch das Gitterwerk und Caporte schüttelte sie kraftvoll und zärtlich wie die Hand feines treuesten Freundes. „Wenn ich Soldat werde, sollen Sie einmal mein Haupt- mann werden, wollen Sie?" frug der Knabe. „Freilich, Bursche! Gute Nacht!" (Schluß folgt.) habe auch ich. Mein höchster Lohn ist, Tag und Nacht für mein Volk, sein Wohl zu arbeiten. Aber ich verhehle nicht, daß eS mir niemals gelingen kann, alle Glieder meine- Volke- gleichmäßig glücklich und zufrieden zu machen. Wohl aber hoffe ich eS dahin zu bringen, daß eS mir gelinge, einen Zustand zu schaffen, mit dem alle die zufrieden sein können, die zufrieden sein wollen. Daß dieser Wille in meinem Volke sich täglich kräftige, ist mein sehnlichster Wunsch, daß alle braven deutschen Männer, vor allem auch meine Märker mir dabei behilflich sein mögen, ist meine Bitte- daß unser ge« sammteS deutsches Vaterland an Festigkeit nach innen, an Achtung und Respect nach außen dadurch gewinnen möge, ist meine Hoffnung. Dann darf ich getrost aussprechen: „Wir Deutschen fürchten Gott und nichts sonst in der Welt." Daraufhin leere ich mein GlaS auf das Wohl Brandenburgs und unserer wackeren Märker!" — Um 9 Uhr kehrte der Kaiser von dem Achenbach'schen Festmahle nach dem Schlöffe zurück. Berlin, 1. März. Die Erben deS Geheimraths von Bleichröder überwiesen dem Aeltesten - Collegium der Berliner Kaufmannschaft 60000 Mark als Gerson- Bleichröder'sche Stiftung, welche nach den Grundsätzen der Friedrich * Wilhelm • Victoria - Stiftung zu verwalten sind. Berlin, 1. März. Gegenüber der Meldung, daß im Bundesrath eine Strömung für die Aufhebung des Ausschlusses geistlicher Orden aus dem Deutschen Reiche vorhanden sei, schreibt die „Post", gutem Vernehmen nach sei in den leitenden Kreisen hiervon nichts bekannt. Kiel, 1. März. Der landwirthschaftliche Centralverein beantragte bei der Regierung, die Einfuhr jütischen BieheS vom 15. April unter siebentägiger Quarantäne zu gestatten. Die Berücksichtigung des Antrags gilt, wie verlautet, für wahrscheinlich. Paris, 1. März. Nach dem amtlichen Ausweis überstiegen in der letzten Woche deS Februar die Rücknahmen aus den Staatssparkassen die Einlagen um Frcs. ' 25 Millionen. Paris, 1. März. Die Wittwe deS ehemaligen Präsidenten Grevy ist heute Abend 8 Uhr gestorben. Madrid, 1. März. Gutem Vernehmen nach werden die Provenienzen aus Hamburg demnächst zu freiem Verkehr zugelassen werden. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 1. März. Die Militärcommission de- battirte in ihrer heutigen Sitzung lange und heftig über die Auskunft, welche die Militärverwaltung auf eine Anfrage Bennigsens gegeben hatte, kam jedoch zu keinem Beschluß. Berlin, 1. März. Nach dem „Confectionär" wird den Aeltesten der Berliner Kaufmannschaft von einigen Handelskammern der Vorschlag gemacht, schleunigst einen Congreß der deutschen Handelskammern und kaufmännischen Corporationen einzuberufen, um Stellung zu den Gesetzentwürfen über Abzahlungsgeschäfte, Hausirhandel, Wuchergesetz und Vermögenssteuer zu nehmen. Berlin, 1. März. Wie die „Nationalztg." aus zuverlässiger Quelle erfährt, ist die deutsche Note, worin die russischen Forderungen wegen des deutsch-russischen Handelsvertrags beantwortet werden, noch nicht nach Petersburg abgegangen. Berlin, 1. März. Bei dem Besuch von Kriegsschiffen auf der Weltausstellung in Chicago wird Deutschland durch die Kreuzercorvette „Augusta" und den Kreuzer „Seeadler" vertreten sein. Berlin, 2. März. Den Aeltesten der Berliner Kaufmannschaft ging ein huldvolles Dankschreiben deS Kaisers für die demselben an seinem Geburtstage überreichte Glückwunschadreffe zu. Berlin, 2. März. Betreffs der in Aussicht gestellten Secundärbahnvorlage wird officiös berichtet, eine vollständige Einigung über den Umfang der einzustellenden Forderungen fei noch nicht erzielt. Es schweben noch Verhandlungen zwischen den betheiligten Refforts, von deren Abschluß der Zeitpunkt der Einbringung abhängt. Schleswig, 2. März. In sämmtlichen Nordseehäfen Schleswigs ist jetzt die Eisblokade durchbrochen. Der Schiffsverkehr wurde nach zweimonatlicher Unterbrechung wieder eröffnet. Stuttgart, 1. März. Der Minister deö Innern erläßt ein Einfuhrverbot für lebende Schafe, sowie eine Einfuhrbeschränkung für lebende Schweine aus Oesterreich- Ungarn. Reichenberg, 1. März. Der beabsichtigte Strike der Bergarbeiter imJsergebirge unterbleibt, da es demselben an Geld mangelt. Paris, 1.März. Die Meldung, daß ein französischer Offizier aus Verdun in der Grenzstation AmanvillerS verhaftet und nach Metz abgeführt worden sei, erregt hier großes Aufsehen. Derselbe soll angeblich ohne Paß nach Elsaß Lothringen gekommen sein. Paris, 1. März. Der „Figaro" nimmt heute Morgen seine Beschuldigungen wegen der Panama-Af fair e wieder auf. Er hält den Besuch ClemenceauS bei LeffepS aufrecht, was Clemenceau dementirte. Paris, 1. März. Der „Figaro'- schreibt, Charles de LeffepS und Eottu würden nach der Insel Sainte Marguerite übergeführt, um ihre Strafe abzusitzen. Sie würden jedoch eine mildere Behandlung als die gewöhnlichen Verbrecher erfahren. Paris, 2. März. Gerüchtweise verlautet, das russische Geschwader käme nicht, wie eS beabsichtigt war, nach Frankreich. S riffel, 1. März. DaS Referendumcomite trat gestern Abend zusammen und beschloß, eine Delegation an den König zu schicken zum Zwecke der Mittheilung deS Resultats. Die Delegation soll auS Abgeordneten und Gemeinde- rathSmitgliedern bestehen und wird auch das Resultat der Kammer mittheilen. Warschau, 1. März. Hier wird eine russische In- duftrie-AuSstellung geplant. Bukarest, 1. März. Hierselbst wurden 150 Bries- träger verhaftet, welche eine wohlorganisirte Diebesbande bildeten, indem sie die Beraubung der Postsendungen ausübten. ___________ Berlin, 2. März. Der gestern unter Gegenwart deS Kaiserpaares aufgestiegene Luftballon „Humboldt" ist verunglückt. Die Frau deS mit aufgestiegenen ProfefforS Aßmann erhielt auS Farbezm, Regierungsbezirk Stettin, Kreis Naugard, eine am 1. März ausgegebene Drahtnachricht, lautend: „Landung bei Wussow bei Naugard - leider Bein verletzt. Komme daher morgen noch nicht.- Näheres war bisher nicht zu ermitteln. Cocates und provinzielles. Sieben, 2. März 1893. ** Militärdieastoachricht. Der Unterarzt der Reserve Kutscher, vom hiesigen Landwehrbezirk, wurde zum Assistenzarzt 2. Klaffe befördert. ** Ja der letzten MonatSverfammlung deS hiesigen LehrervereinS sprach Herr Realgymnasiallehrer Dr. Pitz über eine Erfindung, die in musikalischen Kreisen bereits viel von sich reden machte, und die in der That ganz dazu angethan scheint, auf dem Gebiete des Orgel- und Pianofortebaues tiefgreifende Veränderungen herbeizusühren. Schon seit geraumer Zeit arbeitet Herr Oberförster G ü m b e l aus Krofdorf an dem Problem, die gespannten Saiten eines Instrumentes nicht durch Hämmer, sondern durch Luftströmungen zum Tönen zu bringen, also gewiffermaßen Orgel und Pianoforte zu verbinden und dadurch die Vorzüge beider Instrumente zu combiniren. Nach jahrelangem, mühevollen Streben ist es genanntem Herrn — der inzwischen seinen Wohnsitz nach Leipzig verlegt hat, um dort in technischer Beziehung bessere Hilfsmittel für seine Erfindung zu gewinnen — gelungen, sein Ziel zü erreichen. Herr Dr. Pitz zeigte und erklärte nun der Versammlung an einem von Herrn Gümbel zur Verfügung gestellten Modell, wie in der sogen. Gümbel'schcn Saitenorgel die oben angedeutete Verbindung von Klavier und Orgel hergestellt ist. Durch künstlich erzeugte Luftströmungen werden mit Filz belegte Metallzungen zum Vibriren gebracht, die dann ihrerseits darübergespannte Saiten in schwingende Bewegung setzen. Der so entstehende Ton kann durch entsprechende Regulation der Luftströmung beliebig lang angehalten, zu beliebiger Stärke gesteigert und zu allerfeinstem Pianissimo herabgemindert werden. Auch nimmt derselbe je nach den bis zu einem gewissen Grade beliebig zu verändernden Entfernungen zwischen Zunge und Saite die verschiedensten Klangfarben an. Der Ton ist von wunderbarer Zartheit und doch wieder voll und kräftig. — Die Gümbel'schen Instrumente, die bereits in beftrenommirten Pianofortefabriken Deutschlands hergeslellt werden, sind besonders geeignet, in Betsälen, Kapellen, Schulen u. s. w. Verwendung zu finden und das Harmonium und ähnliche Instrumente zu ersetzen. Don guter Vorbedeutung für die Erfindung ist es, und für ihren Werth spricht der Umstand, daß Blüthner sich sehr für dieselbe interessirt und in feinen Etablissements Gümbel'sche Saitenorgeln fertigen läßt. — Während des Vortrags brachte Herr Dr. P i tz der Versammlung durch den Gümbel'schen Apparat die Melodie „Nun danket alle Gott" zu Gehör. So einfach und unscheinbar nun auch das zur Verfügung stehende Modell war — cs ist von Gümbel selbst zum Zwecke der Veranschaulichung seines Systems gefertigt — so staunte doch Alles über die Wiedergabe deS Chorals. Besonders auch auf die Form hin war der Ton trotz seiner Zartheit von kräftiger Wirkung. — Die Versammlung folgte den trefflichen Erläuterungen deS Herrn Dr. P i tz mit gespanntem Interesse und reicher Beifall lohnte den Redner am Schlüsse seiner Ausführungen. - er. Evangelischer Arbeiterverein. In dem am vergangenen Montag bei zahlreicher Betheiligung im evangelischen Arbeiterverein stattgefundenen Vortrage erörterte Herr Pfarrer Naumann aus Frankfurt folgende Thesen über unsere Stellung gegenüber der Socialdemokratie: 1) Wir verwerfen und bekämpfen die materialistische Weltanschauung und glauben, daß eine Erneuerung deS Volkes nur durch die religiösen und sittlichen Kräfte des Evangeliums hervorgerufen werden kann. 2) Wir erstreben das höchstmögliche Wohl aller Volksgenoffen auf dem Wege friedlicher Weiterentwickelung. 3) Wir haben und fordern bewußte Zugehörigkeit und Liebe zum deutschen Reich. 4) Wir erkennen den Fortschritt der Technik und die dadurch hervorgerufene Concentration der Betriebe als nothwendig an, halten aber die Concentration des Capitalö in wenig Händen für ein Unglück. 5) Wir erstreben eine Neugliederung deS Volkes entsprechend den Berufs- und ArbeitSverhältniffen (Genossenschaften und gesetzlich anerkannte Gewerkschaften). 6) Wir wollen der wachsenden Concentration des Capital- auf jede mögliche, gesetzliche Weise entgegenarbeiten. 7) Wir halten fest am gottgeordneten Familienzusammenhang und treten für die wirtschaftlichen Voraussetzungen eines gesunden Familienlebens ein. — An dem besonders über These 4 sehr ausführlichen Vortrag schloß sich dann eine Besprechung einiger Sätze, so über die Frage, wie sich ein Handwerker daS nöthige BetriebScapital verschaffen könne, über den CommuniSmus der ältesten Christengemeinde und über die Bodcnbefitzresorm. Zu erwähnen ist endlich noch, daß Der- hältniffe halber der auf den 12. März vorgesehene Familienabend schon am nächsten Sonntag im Lenz schen Felienkeller- ftattnnben wird. DaS Panorama Kat für morgen eine entsprechende Serie gewählt, welche nicht verfehlen wird, den Besuch noch zu steigern. Mit dem morgigen Tage wird die großartige historische Serie, II. Theil, „Erinnerungen au5 dem Feldzug 1870/71" ausgestellt, sowie die ©piegelgaQerie im Schlöffe zu Versailles mit der Kaiserproclamation von 1871, ferner Natur-Moment Ausnahmen während des Kriege- 1870/71 plastisch dargestellt, z. B- Kaiser Wilhelm I. vor Sedan, Begegnung des Kronprinzen von Sachsen mit seinem Bruder auf dem Schlachtseide, Friedhof und Straßenkampf in Le Bourget, Gefangennahme Napoleon-, zerschoffene Schlöffer, Häuser, Brücken, sowie Verschanzungen, Befestigungen, Laufgräben, Feldgotte-dienst vor Pari-, sowie die Denkmäler von Spichern, Wönh. Weißenburg und Gravelotte. Wir machen Militär- und Kriegerveretne hieraus besonder- aufmerksam. In allen Städten fand bet dieser Serie ein großer Andrang statt. • • Eine Anzahl Schüler der hiesigen erweiterten Handwerkerschule unternahm am Dien-tag einen Au-flug nach Marburg und besichtigte dort unter Führung eine-Lehrer- die intereffanteren Bauten. • • Die Einnahme au« Stempelmarken im Großherzog, thum Hessen belief sich im Rechnungsjahre 1891—92 auf 1,125,182 Mk. 15 Pfg. Der Preis der einzelnen Marken bariirt zwischen 5 Psg. bi- 300 Mark. * * Rene Briefmarken. Don jetzt ab werden bie lujem« burgifchcn Post- und Telegraphenämter neue Briefmarken mit dem Bildmffe deS Großherzog- in Vertrieb fetzen und zwar zu 12*/, Centime-, 20 Centime-, 30 Centime-, 37*/, Centimes und 50 Centime-. Bis fetzt waren nur Marken zu 10 und 25 Centimes mit dem Bilde de- neuen Herrschers im Vertrieb. * * Rückfahrkarten 4. Klaffe. Auf den Stationen der preußischen StatSbahnen werden nach Zeitung-- Meldungen seit gestern Rückfahrkarten 4. Klaffe au-gegeben. Dieselben sind zur Hin- und Rückfahrt nur für den Tag der Ausgabe gültig, ohne daß eine Preis Ermäßigung eintritt. Mit dieser Art Fahrkarten soll der Andrang an dcn Fahr- karten-Ausgaben etwa- vermindert, auch das Publikum den mit doppelter Fahrkartenlösung verbundenen Unbequemlichteiten überhoben werden. * * Zur Sonntagsruhe. Hinsichtlich der verschiedenen Eingaben über Regelung der Sonntagsruhe im Handels gewerbe hat die Bürgermeisterei zu Mainz die Unterzeichner der Eingaben dahin deschieden, daß sie von einer Aenderung der am 24. Juni 1892 festgesetzten Stunden bi- auf Weiteres absehen zu sollen glaubt. Zu dieser Entschließung ist man durch die Erwägung veranlaßt worden, daß sich eine sehr große Anzahl Geschäftsleute aus den verschiedenen Geschäftskreisen gegen jede Aenderung der zur Zeit bestehenden Bestimmungen ausgesprochen hat, sowte daß die die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe regelnden Vorschriften des Reichsgesetzes vom 1. Juni 1891 wohl noch nicht lange genug in Kraft sind, um über deren Wirkung heute schon ein abschließendes Unheil fällen zu können. Zum Anderen dürfen viele Klagen, die über geschäftlichen Rückgang geführt werden, weniger in den Wirkungen bei Sonntagsruhe, als in der allgemeinen gedrückten wirthschaftltchen Loge zu suchen sein. ** Verhaftet wurden gestern zwei auswärtige Maurer wegen Majestätsbeleidigung, zwei Handwerksburschen wegen Obdachlosigkeit und ein solcher wegen Bettelns. " Warnung vor Geheimmitteln re. Noch einer Bekanntmachung des OrtSgesundhcitSrathes zu Karlsruhe wird gewarnt vor: 1) „Schweizer Alpenkrättterpulver", welches als Mittel gegen Unterleibsentzündung, Verstopfung, Hämorrhoiden, Bluifturz, Schlaganfälle u.f. w. empfohlen wird. 2) Antiseptischem G e fun d h c i t S e s si g. Derselbe soll ein Schutzmittel geg-n ansteck nde Krankheiten sein. 3) Ozonogenpapier. Dieses Papier soll die Eigenschaft haben, wenn angezündet, die verdorbene Lust zu verdeffern. 4) Dr. Dr e s se l s N er v e i, f l ui d. Dasselbe wird al» Heilmittel gegen die verschiedensten Nervenkrankheiten empfohlen. Die hier angeführten Mittel bestehen aus mehr ober weniger unschädlichen Stoffen und ist der dafür festgesetzte Preis ein sehr hoher. _____________ — Ein mittelrheinischer Kanarienzuchter Verband ist in Mainz in der Bildung begriffen. Vertreter der betreffenden Vereine aus Offenbach, FranksuN, Hanau, Wiesbaden :c. waren zu diesem Zwecke am Sonntag in Mainz versammelt. -n. Saasen, 28. Februar. Hier stürzte ein junger Mann von 21 Jahren, einziger Sohn seiner Eltern, vom Gerüste. Alö er beim Mittagessen fehlte, suchte man nach ihm und fand ihn tobt in ber Scheunentenne liegen. Der Jammer ber schwergeprüften Eltern unb Großeltern ist unbeschreiblich. § Nieder» Ohmen, 1. März. Ein bedauerlicher Unfall ereignete sich gestern in dem hiesigen Eisensteinbergwerk. Ein in der Grube beschäftigter Arbeiter wurde plötzlich von einer herabstürzenden Erbmasse verschüttet. Aiman ihn von derselben befreite, befand er sich zwar noch am Leben, aber da- Blut quoll ihm au- Mund und Nase hervor. Schwer verletzt mußte er nach Hause gebracht werden. A Ermenrod, 1. März. Ein solch große« Leichen- Befolge, wie daS, welches heute dem Sarge des hiesigen PostverwalterS i. P. Musch da« letzte Geleit gab, hat unser Ort wohl noch nie gesehen. Seit einer Reihe von Jahren pensionirt, hatte sich ber Verstorbene sowohl al- Beamter, wie als Mensch durch seine HerzenSgüte und leutfeltge Freundlichkeit stets ausgezeichnet unb einen weiten Kreis von Freunden erworben. Don allen Seiten, von Nah unb Fern waren benn auch ble Ceibtragenben herbeigeeilt, um ben ' ÖEn 8efu* 6 <-Ü T?- 5 ene SchlS^ ie ÄtK/ 2öu'': ®roh s^"Ewaler ^adelotte. ®it ** NN großer . "weittttw W. ’n ^JHug nach seines Lehrers '??wßherza°. '« flUf Einzelnen Marken ^rden die ^emt "eue Srit^maxttn 'n Vertrieb jrtzr, nei, 30 Centimes, 0 W roaxtn nur K Vilde des neuen Stationen der 1 nach Zeitungö- ^e ausgegeben, nur ftr den Tag Ermäßigung eintritt, rang an den Fahr- das tyublifutn btn t Unbequemlichkeiten । der verschiedenen ahe im Handels- Mainz die Unter- daß sie von einer isetzten Stunden bis Zu dieser Cnt- z veranlaßt wordeu, sleute aus den ver- berung her gurfltit iat, fotvit baß die j£Wv\ Darbten vhl noch nicht lange kung heute schon ein in. Zum Anderen HMkcheu 9?ü(fgang igtn der Sonntags- n'rthschastlichen Lage anSmaxttgr Mnerr werksburjchen wegen ettelns. Nach einer Bekannt- Earlsruhe wird ge- 'räuterpulöer,// ibung, Verstopfung, w. empföhle" wird, eisig. Derselbe Krankheiten fern. die Eigenschast , Lch zn vrrdGrn. sseibe wird aitz hrxi' rankheiten empsohlen. - mehr oder W festgesetzte Preis w lchttr-Velbaib ist in . Vertreter der Frankinrt, h°iia"' D Sonntag inMawl rfiinte ein W f i in t Elter«, von. lentenne liegen- 5 »#«•*• i« int hie^E . mnrde tigter ArbM e*f,61*t"o4a”’ Geleit g°b, er RethE ^ter, sowohl a s tfellge Sjiitt :in« ”0 F <2* Heimgegangenen zum Grabe zu begleiten. Er hatte das hohe Alter von 84 Jahren erreicht und bis zu seinem Tode sich einer besonderen Rüstigkeit und Gesundheit zu erfreuen gehabt. -M Helpershain, 1. März. Wie gefährlich es immerhin ist, mit einer brennenden Laterne tn die Scheune zu gehen, zeigt der bereits mitgetheilte Brand bei dem hiesigen Fuhrmann P. Derselbe hatte sich Morgens zur Scheune begeben und die Laterne in die Tenne gestellt. Plötzlich siel von oben Stroh herab auf die Laterne, entzündete sich und im Augenblick stand die Scheune in Flammen. Ein großer Posten Heu ist verbrannt. Der Abgebrannte ifc nicht versichert. Darmstadt, 1. März. Bei der Wiedereröffnung der zweiten Kammer wird u. A. auch über die Petition des Deutschen Frauenvereins „Reform" in Weimar um Errichtung eines Mädchengymnasiums, oder Zulaffung des weiblichen Geschlechtes zur Ablegung der an den Gymnasien ringe- führten Maturitätsprüfungen, an das Großherzogliche Ministerium, berathen werden. Vermischtes. • Frankfurt a. M., 1. März. Heute Morgen kurz nach 4 Uhr stürzte sich aus dem dritten Stock des Hauses Zeil 69 ein Dienstmädchen auf die Straße und blieb auf der Stelle tobt. Die Unglückliche hieß, laut Polizeibericht, Elisabetha Sutter und war 1869 zu Oberrad geboren. Die Beweggründe sind unbekannt. tf Kassel, 1. März. Zu dem Liebesdrama ist von weiterem Interesse noch Folgendes zu melden: Das junge Mädchen, Frl. von der Mörtel, wurde noch lebend gestern Abend in das Landkrankenhaus getragen, nachdem der herbeigeholte Arzt Dr. Schütze den ersten Verband angelegt und die Ueberführung für geboten erklärt hatte. Die von ihrem Bräutigam (dem Geschäftsreisenden Carl Sulzbach aus Erfurt, Vertreter der Schuhwaarensabrik Gebrüder Hoffniann in Arnstadt i. Th.) auf sie abgeschossene Nsvolverkugel hatte trotz entblößter Brust das Herz verfehlt, sie ist oberhalb des Herzens in die Lunge gedrungen und sitzt im Rücken fest. Heute Abend lebte das junge Mädchen noch, die gegenteiligen Gerüchte, daß es gestorben, sind unrichtig. Ihre Verwandten aus Dortmund, ein Hotelbesitzer und ein Bruder, waren heute hier- sie erklärten, daß sie von Anfang an gegen die Verbindung gewesen- auch die schwer getroffene Mutter des Erschossenen weilt hier, sie will dem Glück ihres Sohnes nicht in den Weg getreten fein. Die Verwandten in Dortmund hatten übrigens nach Erhalt der Briefe der Lebensmüden sofort an die hiesige Polizei telegraphirt, um das Verbrechen zu verhindern, doch traf die Depesche zu spät ein. * Laudsberg a. d. W., 1. März. Der Frachtkutscher Dräger, der auf 1000 Mk. Schadenersatz für Pferde verklagt war, hat sein 1'/, jähriges Söhnchen durch Schwefelsäure gelobtet unb sich selbst in ber Warthe ertränkt. * Wien, 1. März. In Abbazia hat sich bie Gräfin Julie Willesb orf aus Dessau mit Phosphorlösung vergiftet. Der Grund der That ist Liebesgram. Universität- - Nachrichten. München, 28. Februar. Der bekannte Physiker UniversilätS- professor Ludwig Boltzmann lehnte einen Rus nach Wien ab und wurde vom Prinxregenten zum Geheimratb ernannt. Verkehr, (and* und Volkswirthschaft. Grünberg. 28.Februar. Aus den vier Grünberger Fruchtmärkten tm Monat Februar sind verkauft worden: 159 Doppelzentner Weizen, 25,25 Doppel-Centner Korn, 57,25 Doppel Centner Gerste. 55,25 Doppel-Centner Hafer und 3,50 Doppel-Centner Erbsen. Die Durchschnittspreise betrugen für je 100'Kilogramm: Weizen 16.15, Korn 14 15, Gerste 14, Hafer 14, Erbsen 16 Mark. Limburg, 1. März. Fruchtmarkt. Rother Weite» X 13.60, weitzer Weizen X 13.50, Korn X 10.65, Gerste X 9.70, Hafer X 7.35, Erbsen X —. Gottesdienst in der Synagoge. Samstag den 4. März: Vorabend 5°° Uhr, Morgens 8» Uhr, Nachmittags 3« Uhr, Sabbathausgang 630 Uhr Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast. Frettag Abend 510 Uhr, Samstag Vormittag 8SJ Uhr, Samstag Nachmittag 3<” Uhr, Samstag Abend 6« Uhr. Eingesandt. Gießen, 28. Februar 1893. Bei den jetzigen Witterungsverhältntffen macht sich in Gießen wieder einmal in der unangenehmsten Weise ein alter Uebelstand geltend, der auf die Landesuniverstlätsftadt gerade kein günstiges Licht werfen dürfte; wir meinen den jämmerlichen Zustand einiger Straßen, die dazu noch mit Fug und Recht die ersten und vornehmsten unserer Stadt genannt zu werden verdienen. — Speciell die Ludwigstraße läßt in dieser Beziehung alles zu wünschen. Um von einer Seite auf die andere z. B. in die Aula zu gelangen, ist man gezwungen, auf Umwegen mittelst einer gepflasterten Furt, von einer Querstraße gebildet, den Uebergang zu bewerkstelligen, so groß ist der Schmutz und Morast tn dieser Straße, und dabet beständig die verlockende Aussicht, von einem daherkommenden Fuhrwerk von oben bis unten decortrt zu werden, ganz abgesehen davon, daß eine sumpsige und dreckstrotzende Straße vom ästhetischen Standpunkt auS gerade keinen erfreulichen Anblick bietet. Allerltngs lassen es sich von Zett zu Zeit die lieben Straßenreiniger angelegen sein, den Kampf mit dem Urschlamm auszunehmen, nur schade, daß dieses aufrichtige und wodlgemrtnte Bemühen nicht anders als eine kostspielige Danaidenarbeit bezeichnet werden kann. Darf nicht angesichts solcher Verhältnisse der Wunsch als berechtigt erscheinen, die zuständige Behörde möchte baldigst Abhülfe schaffen, wo es sich handelt um die Beseitigung eine» Mißstandes, der der Stadt nicht zum Vortheil gereicht, der von den interessirtev Bürgern aber als höchst lästig und unangenehm empfunden werden muß? Einer für Viele. Verfälschte schwarze Seide. I Man verbrenne ehr Müsterchen des Stoffes, von dem man kaufen I will, und die etwaige Verfälschung tritt sofort zu Tage: Aechte, rein gefärbte Seide kräuselt sofort zusammen, verlöscht bald und hinterläßt wenig Asche von ganz hellbräunlicher Farbe. — Verfälschte Seide (bie leicht speckig wird und bricht) orennt langsam fort, namentlich glimmen die „Schußfäden" weiter (wenn sehr mit Farbstoff erschwert), und hinterläßt eine dunkelbraune Asche, die sich im Gegensatz zur ächten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der ächten Seide, so zerstäubt sie, die ber verfälschten nicht. Die Seidensadrik G. Henneberg, (K. u. K. Hoflieferant) Zürich oerfenbet gern Muster von ihren echten Seibenstoffen an Jebermann unb liefert einzelne Roben unb ganze Stücke porto- unb zollfrei ins Haus. 1970 — Die Geheimnisse des SllterthumS! Die Verwendung ber Myrrhe als Saldöl unb zu sonstigen cosmetischen unb hygienischen Zwecken ließ vermuthen, baß betreiben hohe Eigenschaften innewohnen, deren Nutzbarmachung offenbar verloren gegangen war! Durch die Flügge'sche Erfindung, welche in allen Culturstaaten patentirt wurde — in Deutschland unter Nr. 63592 — gelang es diese werthvollen Eigenschaften des Myrrhenharzes in einen öligen Auszug Überzuführen Die zahlreich angestellten Versuche haben unzweifelhaft ergeben, daß Flügges Myrrhen-ErSme in seiner Wirkung alle anderen ähnlichen Mittel (Eosmeticas) überragt unb durch seine neubildenden, confer; virenden und antiseptischen Eigenschaften bei Wundfein, aufgesprungener, rissiger Haut, Frostbeulen, durch Schwitzen hervorgerufener Hautreize, eine ganz vorzügliche und erstaunlich rasche Wirkung erzielt. Um sich vor Täuschung zu bewahren, sei hervorgehoben, daß der ä ch t e Flügge sche Myrrhen-ErSme nur in fertig verpackten Dosen ä Mk. 1.— verkauft wird, deren Umhüllung als Schutzmarke einen weißen Halbmond mit Stern in rotbetn Feld, sowie den Namenszug A. Flügge tragt. Erhältlich tn Gießen in allen Apotheke«. Apotheker A. Flügges Myrrhen - CrSme ist der patenttrte ölige und verdickte Auszug des Myrrhenharzes._____________________ 36481 Tausendfaches Lob, notariell bestättgt, über HollLnd. Tabak von B. Becker in Seesen a. Harz 10 Pfd. lose i. Beutel feo. 8 Mk- hat d. Exp. d- Bl. eingesehen.__ Ti irr HrAöMrn Kais.Kgi.hoa. Baden- Niederlagen THEE-MESSmER b?tyt!£od empfiehlt vorzügl. Theemischungena M. 2.80u.M. 8.50 pr. Pfd. Probe» rnnrr1 packele 80 PL u. M. 1.- fco. (Doppelbrief) eehr beliebt u. verbreitet. [239] 8 Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß der unterm 11. November v. I. offen gelegte Plan über die Abänderung des Stadt- Bauplanes für die zwischen Schott- und Marburgerstraße gelegene Strecke der Steinftratze unterm 21. d. M. von Großh. Ministerium des Innern unb der Justiz zu Nr. M.-J. 4996 genehmigt und danach festgestellt worden ist. — Die Einsicht des Planes steht auf unserem Stadtbauamt Jedermann offen. Gießen, den 27. Februar 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1947 Holzversteigerung. Es werden versteigert: Dienstag den 7. März lfd. Js. aus dem Diftricte Ampel: Stämme: 7 Eichen — 3,29 fm, 3 Nadelholz — 0,56 fm, 1 Aspe == 0,68 fm, Derbstangen: 74 Nadelholz = 5,29 fm. Scheiter rm: Buchen 50 I. Kl., 2 II. Kl., Eichen 6 II. Kl-, Nadelholz 16, Aspen 7; Knüvpel rm : Buchen 160, Eichen 23 I Kl., 2 II. Kl., Nadelholz 58,' Aspen 16; Reisig rm : Buchen 500, Eichen 22, Nadelholz 322; Stöcke rm: Buchen 25, Eichen 3. Zusammenkunft Vorm. 9 Uhr auf der Kreisstraße Rüddingshausen- Deckenbach am Ampel. Papiermühle, den 28. Februar 1893. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Schlot ter er.1958 Holzversteigerung im LühcUindener Msrkwsld. Donnerstag den 9. März r> I. werden in den Abheilungen Strauch und Sandhügel versteigert: 12 Eichen-Stämme m. 2,37 fm, 5 Nadel-Stämme „ 1,12 „ 8 Eichenderbstangen „ 0,48 „ 153 Fichtenderbstangen „ 8,50 „ 1260 Fichtenreisstangen „ 15,11 „ Eichen: 47 rm Scheiter, 100 rm Knüppel, hiervon 16 rm 2,5 m lg., 210 Wellen, 86,4 rm Stöcke. 9tadel: 2 rm Scheit, 9 rmKnüppel, 130 Wellen, 11 rm Stöcke. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Ranzenfchneife am Klein- Lindener Feld. Gr.-Rechtenbach, 28. Febr. 1893. 3959] Das Bürgermeister-Amt. Dienstag den 7. März, Nachmittags 1 Uhr, soll die Jagd der Gemeinde Bettenhausen nochmals auf dem Gemeindehause dahier verpachtet werden. Bettenhausen, 28. Februar 1893. Großh. Bürgermeisterei Bettenhausen. Nückel. 1965 Holzversteigerung im Winneröder Walde. Künftigen Donnerstag den 9. März sollen im Burgwald und Petersgrund versteigert werden: 95 rm Buchenscheitholz, 276 „ Buchenprügelholz, 49 „ Eichen-, Kiefern- u. Aspen- prügel, 70 „ Buchenstockholz, 534 „ Buchen- und 30 „ Nadelreisholz, ferner 1590 Fichten-Reisstangen v. 4—7 cm Durchm und 17,42 fm Inhalt. Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr am Burgwald auf dem Wege nach Lindenstruth. Winnerod, am 1. März 1893. 1971] Zimmer'schö Gutsverwaltung. Riesen-Apselfinen Blut-Apfelsinen frisch eingetroffen. H. F. Nassauer, 1963 Neuenweg 15. Bekanntmachung. Die Holzversteigerung vom 28. Februar ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 10. März ab auf Freiherr!. Rentei zu Londorf in Empfang genommen werden. Ueberweisung: Samstag, 11. März. Papiermühle, 1. März 1893. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Schlotterer. 1957 Freitag den 3. März, Nachmittags 3 Uhr, in ber Bieker'schen Hofrattbe zu Gießen sollen gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werben: I. 1 Wagen, 1 Hanbwagen, 1 Orchestrion, 1 Pianino, 1 Cassaschrank, 2 Secre- tfire, 2 Sophas unb anbere Mobilien, 1 große Parthie Cigarren, verschobene Colonial-Maaren, Silbersachen etc-, sowie 2 fette Schweine. II. Sobann: 1 Sopha, 2 Kleiberschränke 2 Commoben, 1 Wasch unb 1 Nachttisch, 1 Büchergestell, 1 Kinberbett, 1 Magbbett, biverse Tische unb Stühle u. s. w Versteigerung II. bestimmt, bie L voraussichtlich theilweise bestimmt. Engel. 1955__________________Gerichtsvollzieher. Freitag den 3. März, Nachmittags 2 Uhr, wirb aus bem Nachlaß ber Frau Louise Seibel, Rodheimerstr. 14 (Moesers Mühle) Nachbenanntes versteigert: 1 Lopha, 4 Stühle, 3 Tische, 1 Waschtisch, 1 Nachttisch 3 Spiegel, 1 Fenster Vordänge, Gallerien.l kleinesEtag<-re, 1 Küchenschrank, t Wafserbank, 1 ein» tbüriger «leiderschrank, t Anricht , Küchengeschirr, 1 schöner Wintermantel (fast neu), 1 lieber= bang, 2 Regenmäntel, verschiedene «leider u. f. w. Im Auftrag: [1913 LouiS Rothenberger, Gerichtstaxator. Keilgeöotenes. Caffee. Specialartikel in nur guter Qualität, in edlen Arten, in allen Preislagen, roh und gebrannt, empfiehlt 1319______Emil Fischbach. Cocoöfaserstricke, beveS Baumbindematerial, empfiehlt Louis Lony, 1748]__Bahnhofstraße 27 —1638] Ein noch gut erhaltenes sechs- sitzlges Break mit Patent-Achsen zum Ein- unb Zweisvännig - Fahren, sowie Pferdegeschirre f. Arbeitspferbe preisw. zu verk. B. Strauch, Bleichstr. 15. Glasmalerei u. Kunstglaserei von Friedr. 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Dank 1978] Danksagung zahlreichen Blumenspenden sagt innigsten Dank [1989 Familie Rotenberger Sonntag den 5. d. M. 1967 Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Vaters und Bruders, sowie für die Familien-Abend in Steins Garten. Die Mitglieder mit ihren werthen Angehörigen werden hierzu er- gebenst eingeladen. — Anfang 8 Uhr. Der Borstand. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen Carl Sack I. Danksagung'. Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei unserem schweren Verluste, sowie für die zahlreichen Blur&enspenden, insbesondere Herrn Pfarrer Dr. Naumann für die trostreichen Worte und Herrn Dr. Klein für die aufmerksame Behandlung sagt innigsten fMimthschaftsschulk M Weilburg ü. b. Lahn. Oeffentliche Prüfung zum Schluß bc8 Winterbalbjahr» 24. März. Beginn de4 neuen Schuljahres 11 April. Bon fremden Sprachen wird nur noch Französisch gelehrt; die Reifezeugnisse berechtigen nach wie vor zum einjährig - freiwilligen Militärdienst. Anmeldungen bis zum 9. April an Director Vlafcat in Weilburg, welcher auch Programme «kostenfrei) versendet und wettere Auskunft erheilt. Dax Cnratorium. fltJ- Tepper LaStt Königl. Regierungspräsident in Wiesbaden [1601 Samstag den 11. März, Abands 8 Uhr: Theater und Tanzunterhaltung in Steins Garten. Der Borstand. Wegen Einführungen wird auf die 2, 3, 4, Seite 14, 15 der Statuten verwiesen. [1979 Gießener Männergesang - Verein Hotel und Restaurant Heike Große Rosenstraße 16 — Nähe de? Bahnhofs. — Zimmer von Mark 1.80. Vorzügliche Küche, «affeler und Münchener Biere. HanSdtener zu allen Zügen am Babnhof. 1887 werden echnell und »icber getödtet durch Apoth. Freyberge Delitzsch) Rattenkuchen Menschen. Haruthkren nod Geflüg?! unschädlich. Wirkung tausendfach belobigt. Dosen 0,50, 1,00 u. 1.50 bei O. Ncbaat und Gaat. Walter in Giew*en. *«2 fd Jetziger Jakrettrif m Hauthall: j Voigt» Lederfett : •«••■•••••••■eeeeeeeeeee eeee•••••■■• a«« anerkannt bette rum tdglieh. 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[1977 Denkmäler non Spichern, Wörth, Weißenburg und Graoelotte u. s. w. Kaufmännischer Verein. ; heute Freitag, 3. Mär, AbendS 9 Uhr im Verein-locale (Cafe Ebel): Alter - Herrenabend. 1984] Der Borstand. Danksagung! 964] Seit zwei Jahren litt ich an Flechten in den Händen, die Hand platzte auf, dazwischen kam Liter und tobe« Fleisch. Die Schmerzen ließen mich nicht schlafen und arbeiten. Da alle von lücht. Atzten verordneten Medikamente und Salben nichts helfen wollten, wandte ich mich in meiner Verzweiflung an den praetischen homöopathischen Arzt Dr. med. Bolbedtng tn Düffeldorf, welcher mich in einem halben Jahre von meinem entsetzlichen Leiden, daS Jeder für unheilbar hielt, heilte, sodaß beute nichts mehr sichtbar ist. Dem Herrn Doctor meinen tiefsten Dank. Bokert, Gemeinde Höhschetd bet Solingen »ritz «vertz. Di»conto-Eomwimd.-Mat-. 192 60 Darmstädter Bank-Ad. 142.70 dresdener Bank-Lcl. 143 20 Rordd. Lloyd-Act. 11160 Wiener Bankver.-Act 106.50 Oeft. Eredtt-Acr. 285 75 Ital. Mitt6meerbahn Act 102.90 Verloren wurde am Bahnhof eine «olle gedruckte Lieder (Couplets) — Der ehrliche Finder wird gebeten, solche (da ohne Text ja doch ohne Werth) im Hotel Lenz gegen gute Belohnung abzugeben. [ 1985 388] Ankauf von Möbeln und HauShaltungsgegenständen. ___________ Neuenweg 22. Bestellungen find von heute ab in meiner nunmehrigen Wohnung Kaplansgaffe Nr. 14 abzugeben. 1940 Adam Dürr, Ofensetzer. Lomb. L-B.-Sct. 92 75 «utchtherader E.-B.-A«. 403.00 Elbthal-Bahn-Act. 200.50 Gottbard-Ba-n-Sct. 155 40 Schweizer Rordost.'B^«Lt. 106 70 Mainzer E.-B-Act. 1)28, Marienburger 65 60 Ev. Kirchen-Gesangverein. Musikaufführung in der Stadtkirche unter Mit Wirkung de» Herrn (’oncertslngara Ströbel aus Marburg und ge«--hititer hiesiger Kräfte Freitag den 3. März, Abende S Ubr. ProframB. 1. Erster Satz an» d. 1 Orgcl- »onate . Mendeleeaho 2. Choral: O Lamm Gotte». 8. Erbarme dich, Arie (. Alt mit Violinbegleitung . Bach 4. Pastorale C Orgel . . F Kraue» 5. Choral: In dir ist Freud-- Gaeto’dl- Liodeeiaoa. 6. •) Arie f. Bmm: Dae Volk u. s w. . . Handel b) Gebet . . . . Hiller 7. a) Arie f. Violine Bach b) Meditation . Bach-Gounod. 8. ChoreImotetto: Morgenglanz der Ewigkeit A Becker. Programme za 20 H rind an der ror- deron KirohthQre au haben Eintritt frei. Für d inaotlvea Mitglieder werden Plätze im Schiff und auf der Empore nach dem Kirchenjdatx au offen gehalten, zu den*-n Zotritt gegen Vorzeigung der Mitgliedskarten für 1892 geetatict i»t. Freiwillige Beiträge zur Deckung der Koetcn worden in di» Büchsen erbeten __________ [1960 Bon heute ab befindet sich meine Wohnung Kaplansgasse 14 lS89] Leichenfrau Dürr. "14'2] Privat« u «achdtlfestnnde« in Lateintsch, Griechisch. Französtich, Rechnen und Algebra werden billigst er« theilt Wo? sagt die Erved d. BI. 961] Knezde» od. MÜPche«, welch-tti Gießen die Schule bes. wollen, find, gute Pens. Fr. Lehrer E»s«»el, Liebig,tr -.5. 1850] Kinderloses Eveprur sacht klline hübsche Wohnung, adgeschlofl Lo'ndor, mit Wasserllg. Gest Cff unt. W an die Exped.- d. Bl erbet. 1864"] Ein ordentliche« zuoerlässta S Dienstmädchen sucht Frau Stadtrei ner Döpfer, Bahnhofstraße 12, u. ~ 1966) Für einen gut erzogenen kräf« tigen Jungen, 14'/, Jahr alt, mit sehr guten Schulz-ugntsten, eine kaufmänn. Lehrstelle gesucht «dr unter F F 100 post lagernd Wetzlar erbeten. _ 1976] Ein brave» «lldchen, tüchtig tn Hau«» und Küchenarbett, mit guten Zeugntflen, auf Ostern oder früher ge» sucht. SetterSweg 67 1982] Etne Lnnff^a« oder mödchen wird sofort gesuch' l sagt die Erved- b^L _ 1981] «efncht werden »tLdche« ür Küche und Hausarbeit, auch Kinder» mödchen für gute Stellen durch da* . rste Vermteth'Bureau von Frau Müller. - (rin krafnge» altere» Mädchen ober alleinstehende Frau für meine Badeanstalt gegen guten Lohn für 1. April gesucht. 1910 ___Andr. Crukr. 1873j Ein Mädchen für die Küche sucht zu Astern Frau Dr Uloch. Junge» Mädchen vom Lande auf Milte März gesucht. 1896 ,Zum kühle« «run» * 1961] I«»O«r Mann mit p : r Handschrift, welcher bercitS 1 */■ Jabr auf einem RechnungSbureau beschäftigt war, sucht geeignete Ltellung. Näberetz in btr (^rpeb- d- Bl. tllU Münze«, Porzellan, «old> und «tldergegenstände, alle Tocumente, Vücher k. kauft l,oei* Rothenberger, Neuenweg 22. Rcingehaltrne (^tm plärr von Rr. 27 und 37 des „Wteficner Anzeiger" werde« in der (Spedition d. Bl. zu« rärfgefauft.___ Gelsenk. Bergw^Lcr. 150^601 Per Königs«LaurAh^Uet. Lendeuz: fest. NetchSdonk^DiScont 3 pLt. — Frankfurter Bank-DiSconl 3pttL =R<6o5*eu: