1893 Donnerstag den 2. November M. 258 ^ein8 Fcruiprechn 2lnrtr- und Anzeigeblutt für den Ttreir Gieren. Hratisbeikage: Hießener Aamikienökatter ' ----------------------------- es Feuilleton Uvnahmt von Anzrigrn zu der Nachmittag« für bm felgmbm lag erscheinmben Nummrr bi« Barm. 10 Uhr. tchen, Beuch' tla^ene W Der frUlewer Anzeiger erscheint täglich, eit A»«nähme de« Montags Bit Gießener »erdrn dem Anzeiger »Hchenlllch dreimal dngelrgt. bisher der Fall war und einen anderweiten Organisationsplan des Museums durchzuführen. Die Grundzüge dieses Planes gehen, soweit derselbe die finanzielle Fundirung der Anstalt betrifft, dahin, daß künftig die Kosten der laufenden Unterhaltung persönlicher und sachlicher Art ausschließlich aus den zu diesem Zweck zu erhöhenden jährlichen Zuschüssen des Reichs, des Staates Bayern und der Stadt Mrnberg zu bestreiten sind, während alle übrigen Einnahmen der Anstalt, welche in der Hauptsache aus den freiwilligen Beiträgen deutscher Fürsten, Standesherren, Corporationen, Vereine und Privatpersonen im Betrage von zur Zeit etwa 48000 Mk. und aus den auf etwa 10000 Mk. jährlich zu veranschlagenden Eintrittsgeldern bestehen, zu Gunsten der Erweiterung der Sammlungen und des Ausbaues des Gebäude verwendbar sein würden. Auf der Grundlage dieses Planes sind über die zur Durchführung desselben im einzelnen erforderlichen Festsetzungen, insbesondere über die Höhe der für die laufende Unterhaltung erforderlichen Bedarfssumme, über bie Untcrvertheilung derselben auf die genannten drei meist- betheiligten Factoren, ferner über die durch die neue Organisation bedingte Umarbeitung der Satzungen der Anstalt, zwischen Vertretern des Reiches, der königlich bairischen Regierung, der Stadt Nürnberg und der Museumsverwaltung commissarische Berathungen gepflogen worden. Dieselben haben zu einer Verständigung darüber geführt, daß das Reich statt des bisherigen Beitrages von 48 000 Mark, 62000 Mk., der bayrische Staat statt 12000 Mk. nunmehr 18000 Mark und die Stadt Nürnberg statt 3000 Mark 5200 Mark beizutragen haben. Nach einer ferner getroffenen Verständigung bleibt auch im Falle einer Erhöhung der Bedarfssumme von 85 200 Mark eine Erhöhung des Beitrages des Reiches so lange ausgeschloffen, als die etatsmäßigen laufenden Unterhaltungskosten des Museums den Betrag non 93 000 Mk., von welchen 62000 Mk. zwei Drittel darstellen, nicht übersteigen. gegen und harrt voll Jntereffes der wichtigen Entscheidungen, welche unter allen Umständen von diesen Verhandlungen zu erwarten sind. — Der Kaiser gedenkt am 7. November in Baben- Hausen, einem der Jagdschlöffer des Königs von Württemberg einzutreffen, entsprechend einer an ihn bereits vor einiger Zeit ergangenen Jagdeinladung seitens des Königs Wilhelm. Stuttgart wird der Kaiser bei diesem seinem jüngsten Besuche in Württemberg nicht berüdren. — Erbprinz Bernhard von Meiningen ist wieder in den activen Heeresdienst zurückgekehrt, er ist vom Kaiser zum Co mm and eur der 22. Division in Cassel ernannt worden. Die Nachricht von dieser Reactivirung deS Prinzen Bernhard, der bekanntlich eine besondere miliiärische Befähigung besitzt, wird gewiß auch außerhalb der militärischen Kreise mit Genugthuung ausgenommen werden, zumal sie den Gerüchten über bestehende Differenzen zwischen dem Kaiser und dem künftigen Herzog von Meiningen das denkbar beste Dementi entgegensetzt. — Der neue preußische Kriegsminister, General Bronsart von Schellendorf, scheint die Frage einer Reform der Militärstrafprozeßordnung energisch in Fluß bringen zu wollen. Wie aus Berlin gemeldet wird, sind im Kriegsministerium die Vorarbeiten zu dieser Reform, die unter Herrn v. Kaltenborn gänzlich ruhten, wieder ausgenommen worden und nehmen ihren regelmäßigen Fortgang. Es heißt, der jetzige Kriegsminister sei der Oeffentlichkeit und Mündlichkeit beim Militärstrasversahren, wie solche in Bayern b-steht, nicht abgeneigt, welche Meldung indessen wohl noch der Bestätigung bedarf. — Eine bedeutsame politische Rede von allgemeinstem Interesse hat Herr von Crailsheim, der bayerische Ministerpräsident, in der Montagssitzung der Abgeordnetenkammer gehalten. Anlaß hierzu gab eine abfällige Aeußerung des Centrumsabgeordneten Dr. Orterer über die Stellungnahme der bayerischen Regierung in der Militär- frage. Dem gegenüber betonte der Ministerpräsident, die Staatsregierung habe nicht voraussehen können, wie das Votum des Reichstages in Sachen der Militärvorlage aus- fallen werde- der Militarismus der verbündeten Regierungen bestehe einfach in dem Wunsche, die zur Sicherung des Friedens und Abwehr eines etwaigen feindlichen Angriffes unerläßliche Stärke der Armee und nothwendigen militärischen Einrichtungen zu besitzen. Im Anschlüsse hieran sühne Herr v. Crailsheim aus, das deutsche Reich könne unmöglich mit der Abrüstung vorangehen. Weiter kam er aus die Angelegenheit des deutsch-russischen Handelsvertrages zu sprechen glaubt, Herzen mit leichtsinnigen Gefälligkeiten aufgeschlossen und elend gemacht. In dem drohenden Verlust Mariannens erkennt er deßhalb die Gerechtigkeit eines vergeltenden Schick^ sals. Selbst Fabrice, der nur als Hebel der Handlung gilt, ist anmuthig-behaglich gezeichnet. Das kleine Stück wurde sehr bald nach der Vollendung auf dem Liebhabertheater in Weimar gespielt- Goethe selbst gab den Wilhelm, Amalie Kotzebue, Schwester bes Lustspielschreibers, die Marianne. Die Tradition hat daraus erdichtet, es sei in dem Stücke eine Neigung zwischen diesen beiden behandelt- als ob nicht schon die Widerlegung in dieser Erdichtung felbst läge. Goethe konnte ein solches Verhältniß nicht als Acteur profaniren. Von anderer Seite hat man das Stück aus Goethes Verhältniß zu Frau v. Stein erläutern wollen, und es läßt sich zugeben, daß zwischen beiden halb geschwisterliche, halb wirkliche Liebe bestand, nur hätte dann Goethe sich mehr als die Stein in der Marianne zu erkennen gegeben. Jndeß schreibt er der Stein, sie solle sich die Hanrscdrift deS Stückes von der Herzogin zurückgeben lassen: „Es muß uns 'bleiben!" Man folgert daraus eine individuelle Beziehung. Und eine solche liegt denn auch deutlich genug in Wilhelms Verhältniß zu jener Charlotte, die mit der Stein denselben Namen führt, wie denn auch deren briefliche Aeußerung, daß Wilhelm ihr die Welt wieder lieb gemacht habe, die Gesinnungen der Stein gegen Goethe ausdrückt, der auch mit dem steten Lobe der Frau Weimar so ermüden mochte, wie Wilhelm den Fabrice. — Für das Germanische Museum in Nürnberg, dessen Bestand auf freiwilligen Beiträgen beruht, welche bisher das Reich in Höhe auf 48000 Mk., der bayrische Staat mit 12000 Mk. und die Stadt Mrnberg mit 3000 Mk. jährlich u. s.w. leisteten, soll ein erhöhter Beitrag um 14000 Mk., also statt 48000 Mk. auf Höhe von 62000 Mk. vom nächsten Jahr an eintreten. Es ist diese Erhöhung in der Hoffnung, beantragt, die Zukunft der Anstalt besser zu sichern als es Deutsches Reich. Berlin, 31. October. Mit der amtlichen Bekanntgabe des Termins für den Zusammentritt des Reichstages, welcher also aus den 16. November anberaumt worden ist, hat ein neuer wichtiger Abschnitt im parlamentarischen Leben Deutschlands seine Einleitung erfahren. Noch steht das Arbeitsprogramm deS Reichsparlaments für die anhebende neue Session in seinen Einzelheiten nicht fest, aber doch läßt sich bereits jetzt mit gutem Fug behaupten, daß auch die heranziehende Tagung der deutschen Volksvertretung sich ebenso bedeutungsvoll gestalten wird, wie ihre Vorgängerin. Erhielt die jüngste Reichstagssession ihr characteristisches Gepräge durch die endgültige Genehmigung der Militäroor- lage, so wird die am 16. November anhebende Session im Zeichen der mit der Heeresreform so eng zusammenhängenden Steuergesetzentwürfe stehen Zweifellos werden sich um dieselben ebenfalls lebhafte und interessante parlamentarische Kämpfe entspinnen, wie sie schon der Entscheidung über die Militärvorlage vorangingen, und keineswegs läßt sich bereits jetzt etwas Bestimmtes hinsichtlich des Ausganges der bevorstehenden Steuerdebatten im Reichstage sagen. Mit um so größerer Spannung sieht man ihnen daher allseitig ent» VierttlfthNgcr 2 Mark 20 Pkg. mtt Bringrrlcbn. Durch bie Post he«6 herrschenden irrigen Ansichten über sogen. Wetteranzeichev aci ihren wahren Werth zurückzuführen. ** Neues Theater, lieber das neue Lustspiel vonRrrdrri j Kneisel, welches am nächsten Freitag zum ersten Male gegeben ■ wird, schreibt die „Hamb. Fr. Presse" Folgendes: Am Lonnig ging hier zum ersten Male ein reizendes vieractigeS Luftig in Scene: ,,D e r St eh aus" (bad „Stehaufmännchen" m, Rudolf Kneisel, welches belebte unb unterhaltende 6tM bem ausverkauften Hause einen animirten Abend bot. Shitriel, der daS Theater von Grund aus kennt, nimmt unter da heutigen Lustspiel - Verfassern einen ehrenvollen Rang weil er es verschmäht, immer nur mit sinnlosen Situationen zu reizen und eS für seine Autoren - Pflicht hält, auch e « vernunftgemäße, zusammenhängende Handlung zu schon». Man muß eS loben, daß er so erfinderisch in seinen Stosi« ist und daß er fast einen jeden mit großem theatralisch« Geschick, auch mit behaglichem Humor außitattete, wie z. & Emmas Roman, Eine ZeitungS-Ente, Die Tochter Belials und Die große Unbekannte. In „Der Stehauf" erfand er eine durchaus originelle, sympathische, vernunftgemäße, wahr, scheinliche Handlung, in welcher Alles belebt, heiter, futf wellig und unterhaltend ist, indem auch alles Anstößige und Frivole sorgfältig vermieden und ernste mit heiteren Situation« ansprechend wechseln. Der Dialog ist fließend und beweg: sich auf dem Boden harmlosen Scherzes, ohne sich zur gevt- vollen Satyre zu erheben; jedoch finden sich viele geiftreiLe Pointen darin, welchen die Darsteller eine vorzügliche Wirkung zu geben verstanden. ** Fluchtig. Ein wegen verschiedener Betrügereien unt Diebstähle zur Anzeige gebrachter Commis ging flüchtig. ** Beschäftigung für Wanderer der Natural Lerpflegiuig» Station. Diejenigen Einwohner, die irgendwelche Arbeit (täglich zwei Stunden), Holzkleinmachen uiw., bur.i Handwerksburschen verrichten lassen wollen, werden ersucht, <\u bei Großh. Polizeiamt anzumelden. ** Zu Amerika verstorbene Heffen. Mansfield, O.: Frau Margaretha Zeller, 59 Jahre alt, aus Herrnsheim bei Worms. San Francisco, Cal.: John Bletz, 54 Jahre alt, auS Hoch Weisel, Kreis Friedberg. ** DaS Gesammtpräsidinm des Landesverbandes der „Krieger-Kameradschaft Hassta" hält Sonntag, den 5. November b. I., Nachmittags 3 Uhr in der „Restauration Rosenau" zu Frankfurt a. M. eine Sitzung mit folgender lagt , orbnung ab: Aufnahmegesuche, Prozeßsachen Alzey, Kyffhäuser-Denkma!- Sammlung, Sterbekassenvertrag, Bezirksanträge, Providcnna- Verträge, Hassiakalenbervertrieb, Veranstaltung von öortragni in ben Bezirken, VerschiebeneS. ** Einen praktischen Wink giebt ein Fackorgon der Metallindustrie. Welche Hausfrau hatte sich nicht schon einmal in Verzweiflung darüber befunden, daß die Lampe „nicht brennen wollte." Diesem Uebelftanbe ist nun, wie em Fachmann behauptet, oft auf die einfachste Weise abzudei'en man nimmt eine Messerspitze gewöhnlichen Speisesalzes und schüttet eS in bas Petroleum. Das Salz bewirkt dann eine Klärung beS Petroleums, burch welche die Leuchtkraft tu Flamme vermehrt wird; eS empfiehlt sich auch, ö.n Docht ein wenig „einzusalzen". Unter dem pomphaften Titel: „Gas - Petroleum - Composition" soll von Oesterreich au# ein Mittel zur Verstärkung der Leuchtkraft der Petroleumlampen vertrieben werden, daS nichts anderes fein soll, als pulverst sirteS Steinsalz. Es wird nur grau gefärbt, und em paar Gramm davon werden dann in einem Schächtelchen für eine Mark verkauft! -e. Neu - Ulrichstein, 31. October. Monatsbericht derArbeiter-Colonie pro October 189 3. Ende October 1893 sind in der Colonie stellen-, resp. arbeitM 68 Mann. Dieselben vertheilen sich auf bao Groß» herzogthum Hessen 18, Regierungsbezirk Kassel 9, Regierungsbezirk Wiesbaden 9. Königreich Preußen: Provinz Rhew- lande 6, Provinz Westfalen 3, Provinz Sachsen 1, Prooch Brandenburg 2, Provinz Schlesien 4, Provinz Posen 1; Thür. | Staaten 2; Königreich Bayern 5, Königreich Württemberg 1, Königr. Sachsen 2. Großherzogthum Baden 2. Großherzogth« Mecklenburg 1. Großherzogthum Luxemburg 1. Ausland: Böhmen 1. Hiervon waren: Arbeiter 30, Bäcker 5, Berg' mann 1, Barbier 1, Brauer 1, Buchbinder 1, Färber l, Kaufleute 4, Kesselschmiede 1 , Korbmacher 1, Maurer I, Metzger 1, Sattler 1, Schlosser 4, Spengler 1, Schreiner 1, Schneider 6, Schuhmacher 2, Tuchscheerer 1, Tüncher b Weber 1, Zimmermann 2. Gearbeitet wurde an 1712 Tagt», hierunter 188 Tage für fremde Rechnung. Verpflegt bflt die Colonie an 1982 Tagen. Im Monat October wurden entlassen 18 Mann, und zwar in Stellung durch die Colonie 2, in Stellung durch eigenes Bemühen 3, auf eigenen Wunsch 7, arbeitsunfähig 1, auf einer anderen Colonie ausgewiesen b zum Militär 1, wegen Contractbuch 3. Seit Bestehen der Colonie sind aufgenommen worden im Ganzen 2337, dagegen abgegangen im Ganzen 2269 Mann, bleibt Bestand am 31. October 1893: 68 Mann. Bad-Nauheim, 27. October. Aus der Loesfler scheu Weinguts-Anlage, gegen 16'/, Morgen, wurden Heuer 100 Hectoliter geherbstet. Der beste Most erzielte nach Oechsle 115 Grad. — Don der hiesigen Gemeinde ist eine ^lär6tar5 den Pc A * Spannung 9ro5 (rbaut®..1 flank' glicht 11 untel .'■-‘„r.- >cr 0flrn । Li 1 ■ es*1, Sprengung 1 ' ’ t(nlq bedeutend ui Ku uriammen und ^rcn, nod)nuüMuJ] r m- a«ßkl, 3i. j K Hartdegen. Uel Id ^anlnrwo Pleister fijiffifr sachverständige ^bnen früher bereits n g der Kirrna ist i „nähernd festjustellen, eiet außerordentlichen reitet sich gerüthigt c Madige ju 9tetf)t zu i rli)t nur seit vielen Ä «en «orten rit, auch Oft vt nicht Vorhände go viel scheint ftdoch cniänglich von allen ■ hi Anmeldung deS guvme von o:er Mill fponbent gleich von S! tre autdriicklich schon ;u hoch anznsthcn ift. auf 100 Marl — hl de stehen au5 Wechselt »landen. Der ßuianu ’m auf übertriebene I ^führen, und w hat, geht mtbx al6 zur m± zwei lagt vo *10000 Marl Sptt • atifgab. Da die Fir calationSgeschäst culti stände vorwiegend a her, die sich, nach der bar jinn Thtil weit 'tuen e« infolge dess, f» die zorderuagen i 25 Kuxe deS '"lcheS llntetnefcmcn ^'che noch erfordere. Se/anntma Jer auf bem fiäbti M« m Rodtberg bem Wc M freit«,; ” " »-5, % • Uhr, an Crl mb ( ■Hofm oertogetf attbl SS? 3LC« •“H- 8utgmnrifle 7--__Tnautl 1*2 ^s dem Hst „ft te,?„ “Men, 3o. r.. u>'°hh. cto Ftt Gewerbes Bettwaaren Barchente, Drelle, Daunencilper in vorzüglichen Qualitäten, sowie Bettfedern und Daunen l in nur reeller Waare billigst bei [9173 k Fritz Xowack. A 2 (1) Mittlerer Barometerstand bet 0° R. = 744,7 mm. 9164 9165 9163 ersuchen Sie gefl. Z. A.: Bogt. 9181 Bester , sowie französische Utohtrttlrtl-Vrhrrthrnil aaranttrt französischer Verschnitt, per Liter flasche JL 2 — 5»l€0ltinUl"<^CV?LlljrUll Cognacs unter Originalverschluß in verschiedenen Prr 7661 Preislagen E. Dort, Wallthorstraße 45. F. Hoffmann. 1 1 (1) friiMbttbanbtb k oniitag, Öen 5. 9lt t), ksantragr, tytä istaltung vonv 2 (1) 1 1 1 (1) i- Manrs1rld,c (t/ aus hnMck i. John Blktz, 54 fr Scharlach Dtphtheritts Schusters Caffee -zu 85, 90, 95 und 100 Pfg. per '/- Kilo. Verkaufsstelle Gießen: Hch. Wallach, Markt 8. M. Schuster, Bonn, Dampf-Kaffee-Brennerei, gegr. 1857. Verkehr, Land- und VotkswirLhschaft. Limburg, 31. October. Fruchtmarkt. Rother Weizen JL 12.90, weißer Welzen JL 00.00, Korn^L 10.60, Gerste Jt 00.00, Hafer v*L 8 35. — Der köstlichste Wohlgeschmack. Obwohl die Vanille das feinste Gewürz und geetgnel tft, selbst einfachen Gerichten hohen Reiz zu verleihen, ist sie doch bisher nur auf Gastrollen im Haushalt erschienen. Ihr hoher Preis, ihr unsicherer Einkauf und die aus- Burkhardsfelden, am 31. October 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Burkhardsfelden. Hoffmann. dem Betrip -Ms ging fr =t 9latBraI-8»pji!!v ie irgenSWe hen UU, Juri fr ' werden echch/ l Großherzogliche Bürgermeisterei Grüningen. Gilbert. Verkauf von Pferdedecken. Am 15. November d. I., von 9 Uhr früh ab, findet der Verkauf einer Parthie ausrangirter WoylachS auf dem Kasernenhofe in Butzbach gegen Baarzahlung statt. Vniversitäts - Nachrichten. München, 31. October. Der „Allg. Ztg." zufolge hat der Professor der Philosophie an der hiesigen Universität Dr. Stumpf die Berufung an die Universttät Berlin angenommen. Vermischtes. Ma. Kassel, 31. October. Fallissement Pfeiffer fc Hartdegen, lieber die Ursachen des Zusammenbruches hu Bankfirma Pfeiffer & Hartdegen erfahren wir von unter» riästeter sachverständiger Seite noch das Folgende, was die Ihnen früher bereits mttgetheilten Nachrichten ergänzt. Der । Status der Firma ist noch immer nicht, auch nicht einmal annähernd festzustellen, denn die Buchführung befindet sich in einer außerordentlichen Unordnung, so daß der Concursver- wvlter sich genöthigt gesehen hat, mehrere hiesige Sachver- fiondige zu Rathe zu ziehen. Es hat sich nun ergeben, daß nicht nur seit vielen Monaten keine Uebertragung vorgenommen worden ist, auch die ganze Correspondenz der letzten Zeit ist nicht vorhanden und anscheinend Vernichter worden. S» viel scheint jedoch wohl jetzt schon festzustehen, daß die anfänglich von allen Seiten angegebene und auch anscheinend hi Anmeldung des Concurses in Gerichtskreisen genannte Stimme von irer Millionen Unterbilanz — welche Ihr Corre- spcndent gleich von Anfang an für übertrieben gehalten hcit, wie ausdrücklich schon am vorigen Freitag mitgetheilt — als zu hoch anzusehen tst. Gangbare Effecten und Cassa — bis auf 100 Mark — Haven sich nicht vorgefunden- die Aetiv^n bestehen aus Wechseln und mehr oder minder guten Außenständen. Der Zusammenbruch des Hauses ist in der Haupt- saisie auf übertriebene Börsenspeculationen für eigene Rechnung zurückzuführen, und wie es in dieser Beziehung gewirthschafret har, geht mehr als zur Genüge daraus hervor, daß die Firma noch zwei Tage vor dem Eintritt der Katastrophe für 400 000 Mark Speculationspapiere an der Berliner Börse aufgab. Da die Firma in letzter Zeit vorwiegend das Spc- cul-ationsgeschäft cultivirte, so rühren die vorhandenen Außenstände vorwiegend aus Ultimogeschäften von Privatpersonen her, die sich, nach den bekannt gewordenen Einzelheiten, offenbar zum Theil weit über ihre Kräfte engagirten und bei denen es infolge dessen theilweise zweifelhaft fein wird, ob sic die Forderungen der Masse begleichen können. Dann sind noch 25 Kuxe des Braunkohlenbergwerks Möncheberg da, welches Unternehmen bereits viel Zubußen erfordert hat und solche noch erfordert. Die Aussichten der Gläubiger sind da- 21 nm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Ieikgeöotenes. üAntorMgeü in allen Größen und Weiten, !! Winter-SMschuhk!! für Herren, Damen und Kinder, !!Unterröcke!! re. empfiehlt in großer Auswahl und zu billigsten Preisen Dienstag, 14. November, Nachmittags 2Va Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die den Friedrich Gross Eheleuten in Gießen Witterungsaussichten ___ W-tterhäusMen, Südanlaae._______ Schiffsnachriehten. (Mitgetheilt durch den Agenten des Norddeutschen Lloyd, Herrn Carl LooS in Gießen). Bremen, 31. October. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Saale, Capt. R. Ntngk, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 21. October von Bremen und am 22. Ociober von Southampton abgegangen war, isi gestern 10 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angekommen. — Der Postdampfer „Pennsylvania" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 30. October wohlbehalten in Philadelphia angetommen. Bekanntmachung. | Der auf dem städtischen Grund-1 stück am Rodtberg angesammelte' iünger aus dem Schlachthaus, ca. 150 cbm, soll Freitag den 3. No ; dember d. I., Nachmittags 4 Uhr, an Ort und Stelle in acht , hosen versteigert werden. j Gießen, den 31. October 1893. Großh. Bürgermeisterei Gießen. G n a u t h.9157 CHMWM-Ketmiei Sdilof) Weinberg Geisenheim a. Rhein. Alleinige Niederlage für Giessen und Umgegend: 8806 Carl Schwaab, Hoflieferant. 9177J Sonnenstraße 25 Vnrtfi» oller genehmigten Lotterien stets oorräthig. Prompt. Ucber- A'Ovstk send.d.Gewinn!. AlbinGretscher,Gießen,Wallthorstr-2. Bekanntwachnng. Der Voranschlag der Gemeinde Grüningen für 1894/95 liegt vom 3. November 0. I. an acht Tage lang zur Einsicht der Betheiligten auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Grüningen, den 31. October 1893. flcietit werden, das; mir ocm Zuschlag die Genehmigung erlheilt wird. i Gi-ftc»,««. Oktober 18»». Montag, 6. November, zu haben in der [9144 > Adler-Drogerie SelterSweg 39. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Burkhardsfelden für 1894/95 liegt vom 2. November d. I. an acht Tage lang zur Einsicht der Betheiligten auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Summa: 5 (2) 3 (1) Lungenschwindsucht 2 (1) Unbek. Todesursache 1 it> ein le sich nicht schone & die Lampen anbe ist nun, - ichste Weist frt - üichen Speist!'. Salz bewirkt 'che die ßeurf'-'- t sich ainf i-l? itm pow^strn von Cefttmid) auU ft b(t MoleumK'- [tin soll, al8 F «färbt, und tinr Sch'Michen fw f- ,v Monatsbtltt ctober 1893. 5 (teilen», * sich auf W 1 iW*! reufeen: W * ®«* v; Lei* ijembnrg *■ •_ t« 30, 8«^ 5pe"9ltr ' jsnft: flff«11 *'17125 1 W1‘ mck» Vonat O lang 3, auf /ßolonie 3 ®cit 9837-: i« g MN, w Ww-"Sj ÄS’ her sehr ungünstige. Daß erhebliche Depotsunterschlagungen vorgekommen sind und hinter dem seit vorigen Dienstag flüchtigen Pfeiffer ein Steckbrief erlassen wurde, theilte ich Ihnen bereits mit. Da das Conto-Correntgeschäft der Firma gering war, werden weitere verderbliche Folgen für die hiesige Geschäftswelt nicht eintreten. Leider werden aber eine große Anzahl Privatpersonen, auch viele kleine Leute sind darunter, um ihr gesammtes Geld kommen. * Die Städte sind das Grab des Menschengeschlechts; nach wenigen Generationen stirbt die Raffe aus und ist entartet. Dieses Wort Rouffeaus hat wohl nie eine eindringlichere Bestätigung gefunden, als in den Bevölkerungs-Verhältnissen der Millionenstädte unserer Zeit. Don allen Städten ist es Paris, wo die eigentlich eingeborene Bevölkerung mit unheimlicher Schnelligkeit auSstirbt. Der bekannte Statistiker H. Lagneau hat herausgerechnet, daß von den 2424 703 Per- fonqj, die nach der letzten Volkszählung Paris bewohnen, ohne die ständige Zuwanderung von Außen her nach einer Generation nur noch 1 698675 vorhanden fein würden, am Ende der zweiten Generation nur noch 1 190100, am Ende der dritten nur noch 833 720 und daß nach Ablauf der achten Generation, also nach etwa 120 Jahren, die Stadt der Intelligenz kaum noch 140 700 Menschen zählen würde. In Wirklichkeit, meint er, würden sich die Zahlen noch viel ungünstiger stellen; schon jetzt fei es fast unmöglich, einen Pariser zu finden, deffen Vorfahren drei Generationen lang in Paris ansässig gewesen seien. Aehnliches gilt auch für die Verhältnisse Londons. Als vor etwa zehn Jahren James Cantlie, Mitglied der National Health Society, eine öffentliche Aufforderung an die Londoner erließ, um noch Jemanden zu finden, dessen Vorfahren vier Generationen lang in London gewohnt hatten, meldete sich Niemand. Weshalb sterben nun die eigentlichen Großstädter immer mehr aus? Für Paris liegt nach Lagneau in erster Linie die Ursache in der ungeheuren Sterblichkeit während des ersten Kindesalters — von den 60 000 Kindern, die alljährlich ctroa in Paris geboren werden, wird nicht einmal die Hälfte (46,35 v. H.) ein Jahr alt —, dann in der großen Sterbeziffer an Schwindsucht während der übrigen Lebenszeit. Daneben hindern auch sociale und hygienische Uebelstände im Leben einer Großstadt die natürliche Bevölkerungsvermehrung. — Nicht viel anders ist es in Berlin- nur 442 unter 1000 dürfen in der Berliner Be^ völkerung als geborene Berliner gelten. k"es I-Hl. -i > dak J >tn L •■•Ci ?erh»tt,2 fatS; Siu? 18 einactil!8o< \*** - , ' ni®61t Ul” ^«nboaen ** M, fc ri'* In seinen : 6* W Pallete, ttj£. ' ^Tochter4 x Siehaus" trjr ^ebt, heiter,' \ ?a,c6 Anstößig!. " fiteren Situin^ fließend und fa N- sich zur: y® sich M M MvvrKMrx.,' lkl ä r becken-Anlage projeettrt, die zugleich wesentlich zur 'Jlegulirung des den Park durchfließenden Usabachs beiträgt. △ Vom Rhein, 31. October. Die von vielen Seiten mtt großer Spannung erwartete Sprengung deö von Napoleon I. als Vertheidigungswerk zwischen der Amöneburg und Kastel erbauten Montebello-Thurms fand heute Nachmittag ohne jeglichen Unfall durch Pioniere des Pionierbataillons Nr. 11 unter Leitung des Hauptmanns Nürnberg statt. Zu der interessanten Arbeit hatte sich der größte Theil der Offiziere der Garnisonen Mainz und Kastel, sowie zahlreiche sonstige Personen eingefunden, die von der gegenüberliegenden „Petersaue" von gesichertem Standpunkt aus das Schauspiel mit ansahen. Mit Rücksicht auf die bedeutende etärke des Mauerwerks — dasselbe ist stellenweise nahezu tret Meter dick — ist vielfach bezweifelt worden, ob sich eine Sprengung ohne Gefahr betätigen lasse, und in der That ist die Sprengung auch nicht ganz gelungen, indem noch etwa cm Viertel des Mauerwerks stehen blieb. Während Vor- k irung getroffen war, daß die Sprengung mit einem Schlag t folgen sollte, versagten einige der Zündungsapparate und I fli.ig die Sprengung in drei kurz auseinander folgenden ■ Schlägen vor sich. Die Detonation der einzelnen Schläge war wenig bedeutend und nur in geringer Entfernung wahrnehmbar. Das Mauerwerk fiel, wie voraus berechnet war, in sich zusammen und nur ganz wenig Geröll flog abseits. $ Der stehen gebliebene Theil des Thurms wird, wie wir vernehmen, nochmals zu sprengen versucht werden. Damstag,4.Novbr., Nachmittags L'/r Uhr, sollen auf dem hiesigen Orts- aericht die zum Nachlaß der jhau vr. Gaßner in Gau- Ülgesheim gehörigen in der! Gemarkung Gießen gelegenen Grundstücke, wie solche im Gießener Anzeiger Mittwoch hn 25 October näher be- gehörige Hofrattbe: en VCWDer naqvv 34 gZr. 586i/10 - 801 qm zwischen schrieben stnd, ^cner "?ch ; dem Wäldchen und dem Schieß- vialigen freiwrlllgenVerstecge- haus rang mit dem Ansügen aus- öffentlich meistbietend versteigert werden, gesetzt werden, daß mit dem' Gießen, 1. November 1893. WrMflrt hic Gencbmiauua Ortsgericht Gießen. regenden Eigenschaften, die ihr eigen sind, ließen fie in der bürgerlichen Küche nicht heimisch werden Heute können wir die Vanille Schoten ganz entbehren und trotzdem ihren herrlichen Geschmack in unoergletchltchcr Reinheit, mtt geringeren Kosten und ohne jede Befürchtung übler Einwirkung auf unser Nervensystem genießen. Der Körper, der der Vanille ihr köstliches Aroma verleiht, das Vanillin, ist in seiner chemischen Zusammensetzung ersoischt und seine Ab- scyetdung in reinem Zustand aus anderen billigen Naturstoffen von den Chemikern Dr. Wtlh. Haarmann in Holzminden und Dr. Ferd. Ttemann, Prof, der Chemie an der Universität zu Berlin, erfunden worden. Tas patentkte Verfahren wird von der Firma Haarmakn L Reimer in Holzminden autzgeübt. Sie stellt z. B. auS Eoniferien, einen im Bastsckft der Nadelhölzer vorkommenden Stoff, Vanillin in höchster Reinheit her. Diesem Körper, der sich auch auf der Oberfläche feiner Vanille-Sorten in Form eines zarten Flaums abschetdet, hat die Vanille ihr köstliches Aroma ausschließlich zu verdanken, denn die in der Schote sonst noch enthaltenen Bestandlheilc, Harze, Fette und (Summen, die man unter dem Namen Cxiraclivstost'e rusammenfaßt, sind weder wohlriechend noch wohlschmeckend, überdies der Gährung und Zersetzung unterworfen. Eben diese Ncbenbestand- theile sind auch die Träger der gesundheitsschädlichen Eigenschaften der Vanille - Schoten, die sich schon bis zu Vergiftungsfällen durch Vanille-Eis gesteigert haben. In dieser Hinsicht sind besonder- sehr billige Sorten verdächtig, die sich theilweise schon in verdorbenem Zustand befinden, und mit Milben durchsetzt sind, welche höchst unangenehme Hautausschiäge herbeizuführen im Stande sind. DaS reine Vanillin, welches keine Spur dieser Beimengung besitzt, wird entsprechend der Menge, wie es in der allersetnsten Vanille enthalten ist, mit Zucker verbunden und in den Originalpäckchen von Haar- mann & Reimer (Generalvertreter Max Elb in Dresden! in den Handel gebracht. Nur diese von den Patentinhabern und Fabrikanten selbst hergestellten Päckchen bieten dem Publikum Garantie für Reinheit und stets gleichmäßige Ausgiebigkeit. Das Aroma ist in dieser Form sofort löslich, theilt sich daher beim Backen und Kochen den Speisen und Getränken schnell mit, verursacht auch nicht wie die Vanille häßliche schwarze Punkte in den Gerichten und braucht — zum Vortbeil der Ausgiebigkeit — nicht mit gekocht, sondern nur mit den Speisen gut verrührt zu werden. Bei der Rcdaction cingegangene Bücher re.: — »DaS Stahlrad*. Dieses bekannte, in Leipzig erscheinende Blatt, welches sich schon jetzt zahlreiche Freunde erworben und in fast allen sportlichen Kreisen eingeführt ist, soll, wie uns von zuverlässiger Seite mitgetheilt wird, demnächst eine Umgestaltung erfahren, welche ganz darnach angetban sein dürste, dem Blatte Eingang zu immer weiteren Kreisen zu verschaffen, kurz, dasselbe infolge seiner Vielseitigkeit zu einem gern grfehenen und bcttebtrnFamilienblatte zu machen. — Mit dem Abonnement, welches halbjährlich Mk. 5.— beträgt, ist außerdem eine Radfahrer-Unfallversicherung verbunden und zwar in bet Höhe von Mk. 2500.— mit täglicher Entschädigung. — Das neueste Heft (10) der unter Redaction von Bertha von Suttner im Verlag von E. Pierson in Dresden erscheinenden Zeitschrift »Die Waffen nieder!- Bei reichem Inhalt kosten „Die Waffen nieder!" jährlich nur 6 Mk. bei vorzüglicher Ausstattung. Wöchentliche Ueberftcht der Todesfälle in Gießen. 43. Woche. Vom 22. Ociober bis 28. October 1893. Einwohnerzahl: angenommen zu 21100 (iucl. 1600 Mann Militär). Sterblichkettsztffer: 12,33 0/« bezw. 7,39 nach AuSschl. der Ortsfremden. Kinder Es starben an: Zusammm: Erwachsene: im vom 1.Lebensjahr: 2.—15.J«hr: (ffpoßh. Ortsgericht Gießen, i Nachmittags 2 Uhr, 1118 I A.: Vogt.wird Saplaneigaffe 9 mit der Ver- " steigerung des H. «rech'schen Modi. n- n i liars fortgefahren und kommt insbeson- Fnr Gewerbeschule!1, dere zw-i Schranke, 9314] Ein fast noch neues gutes Reitz, -W schSns» M«d«t- HM, Reißbrett und Zubehör sowie v-ttlüdche«, »ettzevg, «leider usw. nnt Laubsäge mit Zubehör billig zu -um Ausgebot. iyi7b «rf'aufen Grünbergerstraße 12, part. Dragoner-Regiment Nr. 24 1246 h — 3i. Octoder,Mm. 12 Ub> 1. November, Mora. 8Uür Barometer: Thermometer: Hygrometerstand: wm, 742 mm, max.744 mm „ 4- 4o R. „ 4- 60 R Feucht. Regen. min. 74ö mm, max. 748 mm „ - 40R. „ — 2°R. Reif. Trocken. Südost. 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November, Vor« mittags 11 Uhr, vom Sterbehause, Cchloßgosie 11, aus statt. Krähkir Miltagsliscii 40 Pfg. E. Harms, Neustadt 48, Metz« erei und Wiethschaft. Daselbst mäbl. Aimmer f. j. Herr« billig za vermiethen.__________[8972 ! 913 j, Ötit bürgerliche «Hi« aus Gut bei Nauheim fo'ort gesucht. Räh'.reS LudwtgSstrahe 37, parterre. Zwiebeln, 50 Kilo mit Sack für X 6— ab Friedberg versend, unt. Nachn. «ebr. Oppen« SW Donnerstag "MEI Schellfische Aermiettzungen. Wrtboaa mit Logis zu vermiethen, 2703) MäuSburg 1. I nehme ich zi W Pfennig daS Stück frei , zurück- Proben werden in meiner Wein« stub« veradretchl ffüc Weine im Aaste blondere Liste Bei größeren Bezügen entsprechender Nachlatz.___________[7534 9 83] Schöner wachs, chnnd wegzugth zu veikauken Näheres in der Exped- Oh NET bOTI 3D/0 NeichSanleihe 3*/l% dv. 3% Preuß. 6onfoll 3’/»°/o do. DtScontv-Comaumd «cknt? Danfistädter B«rck>ckcr. Diesdener ®inMcL Nordd. Lloyd-Act. Wiener Bantver^Lci Oest. Lredit-stct. 3t'og. Berzichtlo Mts die Klaffe, auf die ebtt auch nur bis zu t t uct mit einem hö Dci.'.hmi zu. Auf di eg den mnsttuFällen k< ol Lntheilfcheine i rie bekanntlich die meist« :*ft, die von den All rx i:" ton dem Mang 161 Luncht. ’R'är. itlitn hattt 'von 10000 Ml. unb tgtqebem Wechsel am 4 •wir, um eine Prolon ■ntutr Looskaus nforde e Ängrflagttn M W«bSmäj . iollen alle nM« »rotze Stabre in d°rch Falschs^ eir ff01 Dom ^eneialmajor Smb> M,unB -usplünderte 2? ml die $ n ln ^lellun Br?,?1 btn Six j? »“«n 'hre ftumpa " »ta Srofe J Ohr, d< Mw ?«Nwe^ ihwio to I" ”Wu tU'., •«* V W b-S« X. . .Rouletts, qe. " ' - Md te? t,n .tlnin Unteri lagernd hier-________________________ 9115] Für eine junge Dame wird gegen gute Betahiuug »oft and eogi» in gutem Hause gesucht. Offerten nebst Preisangabe unter r. 100 an die Exped b- vl._________ C?iit tüchtiges Mädchen für Haus- und jrüchcnarbeit bei hohem Lohn gesucht. Adresse zu erfragen btt der (5xpcd d. Bl._________ [9H5 »7b9| BLckerlshrttag gesucht. Rüg. 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