ln tü^0^7T^l Per fofort^ ffiTHäß offenen J als MZ -DE MSI 'UM^nfaEe. 3 m^HuUch ®«btn von einer erster ■*** M SIE ige Vertreter gesucht. 5 '” »4 Mi Sirtnta. Ä“l »« «Mr* Sie Bedingungen sind außer, günstig und gewähren die !- 'l°> btt «Niger Thätiakeit ein «W «werben. Offerier an -aasenfftk u. Darmstadt. w«x«M gesucht. ^chubecker, Mmermffr., Bismarlkstraße 22, [2806 itige Knechte. I , Weller. MMechie k. (aus.- md)b deutsche edende Leute) ver» JahreMn schnell und billiger ml- Rledtnstatzls Bemich.- vttlit», gr H-mdurgerstr.iK Ein Junge aus achtbarer Fa- i eine tthrltttMste ineinm ifdjen ober Engroi Geschäft. Offerten unter Wllu besorgt die Bl._______________________ Ein Im,-« in die Lehre gesucht liner, Lchuhm-, öahn-osstr. Ltstt-1 ein älieres elbl'tändtg kochen kann, V 1 ihrling 8-M WM WM t Seil, tMKi Neuen tUe v. $rn^ gesucht.___-WM weitt,Ä* Lloyd seit- , . ch br«®el- Postd-nnp^ j-7 läge- ^6t2286 :6eo- edberg- Nr. 78. Erstes Blatt Sonntag den 2. April 1893 Der IMmt *Xjde«t afcheent täglich. ■rit lugnabmt bei Rontagi. M» Gießener JleetHceiraUt« n) Au»landes nebowe Aszeize» für den »Gießener A»zeigrr- rntgegm. Amtlicher Theil. Nr. 9 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben am 28. v. M., enthält: (Nr. 2078.) Gesetz, betreffend die Feststellung des Reichshaushalts-Etats für das Etatsjahr 1893/94. Vom 26. März 1893. (Nr. 2079.) Gesetz, betreffend die Aufnahme einer Anleihe für Zwecke der Verwaltungen des Reichsheeres, der Marine und der Reichseisenbahnen, sowie zur Erhöhung der Betriebsfonds der Rerchskaffe. Vom 26. März 1893. (Nr. 2080.) Gesetz, betreffend die Feststellung des Haushalts^Etats für die Schutzgebiete Kamerun, Togo und das südwestafrikanische Schutzgebiet für das Etatsjahr 1893/94. Vom 26. März 1893. Nr. 9 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben am 29. v. M., enthält. (Nr. 2081.) Gesetz wegen Ergänzung des Gesetzes vom 2. Juni 1869, betreffend die Cautionen der Bundesbeamten. Vom 22. März 1893. (Nr. 2082.) Gesetz, betreffend die Abänderung des § 69 de» Strafgesetzbuchs für das Deutsche Reich. Vom 26. März 1893. Nr. 2083. Bekanntmachung, betreffend einen Nachtrag zu der Vereinbarung erleichternder Vorschriften für den wechselseitigen Verkehr zwischen den Eisenbahnen Deutschlands einerseits und Oesterreichs und Ungarns andererseits. Vom 24. März 1893. (Nr. 2084.) Bekanntmachung, betreffend die Anwendung der vertragsmäßig für die Nummern 9a, ba, bß, be, c, da, e (Mais) und f (gemalzte Gerste) des deutschen Zolltarifs bestehenden Zollsätze auf die rumänischen Erzeugnisse. Vom 25. März 1893. (Nr. 2085.) Bekanntmachung, betreffend die Anwendung der vertragsmäßig bestehenden Zollbefreiungen und Zoll- ermäßigungen auf die spanischen Boden- und Jnduftrie- erzeugnisse. Vom 25. März 1893. Gießen, den 1. April 1893. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. __________________v. Gagern.___________________ Betr.: Die Ausführung der Gewerbe-Ordnung, hier Arbeiler-Schutzgefetz. Bekanntmachung. An die Herren Fabrikanten dahier. Sie werden hiermit an Vorlage der am 31. März l. I. fälligen Nachweisungen über die in Ihrem Betriebe beschäftigten Arbeiter binnen 3 Tagen erinnert. Gießen, den 1. April 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. __________________Fresenius.__________________ Gefunden: 1 Cigarrenetui, 1 Cigarrenspitze, 1 Handkorb, 2 Taschentücher, 1 Hundehalsband, 2 Hundemaulkörbe, 1 Metermaß, 1 Stück Druckzeug, Eierfarbe, 1 Gummiball, 1 Meisel, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Taschenmesser, 1 Paar Lederhandschuhe und 1 Sammtquaste. Zugeflogen: 1 Kanarienvogel. Gießen, den 1. April 1893. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. politifc^e Wochenschau. Gießen, 1. April 1893. Der Reichstag hat am 23. März seine Ferien begonnen, ohne über das Schicksal der neuen Militärvorlage endgiltig entschieden zu haben. Nach Ostern wird zunächst die zweite Lesung der Vorlage in der Militärcommission stattfinden, welche voraussichtlich wie die erste völlig ergebnißlos sein wird. Ob die Regierung daraufhin den Reichstag sogleich auflösen oder erst noch den Erfolg der Plenarberath- ung abwarten wird, steht einstweilen noch dahin. — So ungewiß wie das Schicksal der Militärvorlage ist auch dasjenige der im Zusammenhang mit derselben eingebrachten Steuervorlagen. Die vorgeschlagene Steuer auf Branntwein und Bier findet nur sehr wenige Befürworter und die Erhöhung der Stempelsteuer wird keinen im Vergleich mit den in der Militärvorlage angeforderten Ausgabebeträgen nennenswerten Mehrertrag abwerfen. Unter diesen Umständen wird bereits die Möglichkeit eines Branntwein- monopolprojectes ernstlich in Betracht gezogen. Wie die Regierung sich zu dieser Frage stellt, ist noch nicht genügend aufgeklärt. Jedenfalls haben einzelne Conservative, wie die Abgeordneten Höltz, Uhde und das Herrcnhausmit- glied von Graß-Klanin sich in Reichstagsreden und Flugschriften für das Monopol ausgesprochen. Man schlägt auf conservativer Seite im Wesentlichen folgende Einrichtung vor: die Spiritusproduzenten stellen nach wie vor auf eigene Rechnung den Rohspiritus her, das Reich verpflichtet sich, den gesammten Spiritus für den Trinkconsum im Inland für einen Preis abzukaufen, welcher bei allen Preisconjuncturen im Uebrigen dem Brennereibesitzer eine lohnende Einnahme garantirt, und verkauft sodann den für den Trinkoerbrauch rektifizierten Spiritus an die Wirthe und AuSschänker für einen Betrag, der dem Reiche nicht nur die gemachten Auslagen für den Ankauf und die Monopol-Verwaltung, sondern auch eine beträchtliche Mehreinnahme zur Bestreitung der Kosten der neuen Militärvorlage einbringen müßte. Zugleich würde ein Preis festgesetzt werden, den die Wirthe beim Verkauf von Spirituosen nicht überschreiten dürfen, um die Einnahmen des Reiches und der Drennereibesitzer nicht zu gefährden. Der Verkauf von Spiritus ins Ausland und zu anderen als Trinkzwecken soll nicht vom Reiche in Monopolbetrieb genommen werden, sondern den Besitzern von Brennereien nach wie vor überlassen bleiben. — Wie kürzlich bekannt geworden ist, beabsichtigt die Finanzverwaltung des Reichs und Preußens in nächster Zeit wiederum eine neue Summe dreiprocentiger deutscher Reichsanleihe und preußischer Con sols zu begeben. Der Betrag wird nicht so bedeutend sein, wie bei den letzten Emissionen. Angesichts der günstigen Verhältnisse des Geldmarktes soll der Emissions- curs nicht erheblich unter dem letzten Tagescurse (87,50) liegen. — Welche enorme politische Tragweite der Abschluß eines Handelsvertrages zwischen Deutschland und Rußland besitzen würde, geht auf das Deutlichste daraus hervor, daß sich Frankreich beeilt hat, trotz seiner hoch- schutzzöllnerischen Tendenzen im Uebrigen mit Rußland in Handelsvertragsverhandlungen einzutreten, sobald sich zeigte, daß die Aussichten der Handelsvertragsverhandlungen zwischen Deutschland und Rußland von vornherein nicht ungünstig waren. Wir in Deutschland hätten bei einem Erfolge dieses Vorgehens den Vortheil, daß alle Zugeständnisse Frankreichs an Rußland auf Grund der Meistbegünstigungsklausel im Frankfurter Friedensvertrag ohne Weiteres auch auf unsere Ausfuhr Anwendung finden würde. Der gleiche Gewinn auf der russischen Seite würde uns in dem Falle zu Theil werden, wenn ein russisch-deutscher Handelsvertrag zu Srande kommen sollte. Die oft beweislos hingestellte Behauptung, daß der Mittelstand im rapiden Schwinden begriffen sei, ist als unrichtig auch durch die Ergebnisse der Einkommensteuerveranlagung in Preußen für 1893/94 wieder einmal erwiesen worden. In Berlin wenigstens sind die Einkommen von physischen Personen über 3000 Mark um 453862 Mark hinter denjenigen des Vorjahres zurückgeblieben. Ebenso hat sich daö Einkommen der nicht physischen Personen (Actien^ Feuilleton. Wochkndrikfe aus btt Residenz. (Ortgtnalbertcht für den „Gießener Anzeiger".) Darmstadt, 29. März 1893. Borttag des Herrn Prof. Dr. Sell, Scheffelvortrag, Allerlei. Die Eharwoche, die ftiQe Woche hat begonnen und mit ihrem Anfang haben sich die Pforten unseres Hoftheaters und der Concertsäle geschlossen. Die wissenschaftlichen Vorträge allein, die in dieser stillen Zeit mehr als sonst abgehalten wurden, bilden den Sammelplatz der Gesellschaft, deshalb sei Ihren freundlichen Lesern gerade von diesen Veranstaltungen in kurzen Zügen Bericht erstattet. Wie schon im letzten Briefe erwähnt, sprach Herr Prof. Dr. Sell am vorigen Mittwoch im „Evangelischen Bund" über „Goethe als Theologe". Redner constatirte zuerst, daß die eminenten Huldigungen, die Goethe überall entgegengebracht wurden, ebensowohl dem Denker, als dem Dichter gegolten hätten, das zeige z. B. am wenigsten die Thatsache, daß im Jahre 1825 bei Goethes 50jährigem Dienstjubiläum, wo ihn alle Facultäten durch Verleihuug der Doctorwürde ehrten, die theologische Faculrät der Universität Jena, in einem Schreiben an den Dichterfürsten dessen hervorragenden Verdienste um das Geistesleben seiner Zeit ausdrücklich hervorhob. Allerdings sei er im vollen Sinne des Wortes kein Theologe gewesen, nur in einer Episode seines Lebens habe er direct in die theologischen Interessen eingegriffen. Es war dies die Zeit, in der Goethe mit Herder verkehrte. Durch diesen Verkehr trat er zu dem Ehristemhume, das er sich nach eigenen Geschmack geformt hatte und das in vielen Beziehungen an die Anschauungen frühchristlicher Secten erinnert, als an eine geschichtliche Entwickelung heran. Herder sah jedoch in der Geschichte nicht etwa nur die berechnete Folge von Staats-Actionen, sondern er sah in ihr die Entfaltung des Genius der Menschheit- ganz dieselben Ansichten finden wir in jener Zeit bei Goethe; Früchte dieser Eindrücke haben vir z. B. in dem „Brief des Pastor H. an Pastor 9). oder «in der Abhandlung: „Zwo wichtige biblische Fragen, beant« wartet von einem Landgeistlichen in Schwaben," beides Schriften, in denen der Dichter uns ganz als Theologe entgegentritt. Auch Göthes Fragmente von „Mahomet", „Ewiger Jude" verrathen ganz deutlich die Beschäftigung des Autors mit theologischen Fragen. Im Weiteren besprach Professor Sell noch den Streit des Dichters mit dem Gießener Professor Bahrdt, desse fade und seichte Aufklärungsthcorie ihm in tiefster Seele zuwider war. Zwar war die Periode, in der Goethe sein Interesse in besonderer Weise theologischen Fragen zuwandte, keine allzu große, doch zeigt sich ihr Einfluß überall in seinen späteren Gedichten, die sämmtlich ein tiefes religiöses Gefühl verrathen. Redner beendigte seine geistvollen Ausführungen mit den Worten, die der Dichter kurz vor seinem Ende zu Eckermann sprach: „Mag die geistige Cultur immer fortschreiten, mag der menschliche Geist sich erweitern wie er will, über die Hoheit und sittliche Cultur des Christenthums, wie sie in den Evangelien schimmert, wird er nicht hinauskommen können. Ein anderer auch für weitere Kreise nicht minder interessanter Vortrag fand am vergangenen Samstag zum Besten des Lehrerinnenheims statt. Es sprach Herr Reallehrer Kahl aus Wimpfen über Victor von Scheffel. Erfüllt von einer wahren Begeisterung schilderte der Vortragende in überaus klarer und durchsichtiger Weise alle Phasen des bewegten Lebens, welches jener von allen Deutschen, besonders aber von unserer academischen Jugend so hochverehrte Dichter geführt hat. Beginnend mit einer Beschreibung von Scheffels Jugend, die verdunkelt wurde durch die rücksichtslose Strenge, mit welcher der Vater jedes freiere geistige Streben des Sohnes unterdrückte, gab der Redner eine feine Erklärung, wie es möglich geworden war, daß jener geistreiche Jüngling, der es wie fast kein zweiter verstanden hat, die humorvollen und gemüthlichen Seiten des echten deutschen Volkscharakters zu malen, in seinem Alter ein so erbitterter, streitsüchtiger Menschenfeind werden konnte. Schuld hieran trugen außer den Mißhelligkeiten mit dem sonst schlichten, streng rechtlichen Vater, Kämpfe mit dem eigenen Innern, das erst nach langen Läuterungen seine dichterische Befähigung offenbarte, vielfache Schicksalsschläge, so der Tod der treuen Mutter, das Hinscheiden einer geliebten Schwester, die Trennung von der Gattin, die er erst auf seinem Sterbebette wieder als die seinige begrüßen sollte; endlich aber, und das war nicht zum Wenigsten ein Grund zur Verzweiflung an der Menschheit, die Verleumdungen und üblen Nachreden der Zeit- und Kunstgenossen, die den Verfasser jener herrlichen Gaudeamus-Lieder zu einem Trinker und Schlemmer erster Güte herabzuwürdigen versuchten. Unsere Zeit urtheilt anders über diesen Mann, wir zählen Scheffels „Trompeter von Säckingen" zu unseren besten deutschen Epen, die Gaudeamus-Lieder bergen eine solche Fülle köstlichen Humors in sich, daß ihr Verfasser bekannt und berühmt geworden ist, wo auch nur noch ein Herz deutsch fühlt und eine Zunge deutsch spricht. Der „Ekkehard", das vollendetste Werk des Dichters, war das erste, das dem deutschen Volke die wunderbare Schönheit seiner Vergangenheit nicht nur erschloß, sondern auch in großartigster Form vor Augen führte. DaS deutsche Volksgemüth ist niemals wahrer und glänzender besungen worden, als von Victor von Scheffel, ihm gebührt deshalb jene hervorragende Stellung in unserer nationalen Litteraturgeschichte, die unsere Zeit ihm angewiesen hat. Das letzte Concert vor Ostern hatte der Richard Wagner- Zweigverein, der hier in großer Blüthe steht, am Samstag Abend arrangirt. Der Verlauf desselben war ein ganz vorzüglicher, wie bei der Mitwirkung so hervorragender Kräfte, wie Herr Kammersänger Bär, Hofopernsängerin Fräulein v. Santa, Professor James Kwast u. s. w., nicht anders zu erwarten stand. — Der Charfreitag und das Osterfest werden uns mehrere musikalische Aufführungen bringen, die dem Character der Zeit angepaßt sind. So wird von dem durch auswärtige Virtuosen und die Hofmusik verstärkten Musikoerein Johann Sebastian Bachs „Matthäus-Passion" am Charfreitag wiedergegeben. Der Kirchengesangverein der Martinsgemeinde veranstaltet am Ostersonntag ein Kirchen« concert, in dem kirchliche Gesänge verschiedener Meister zum Vortrag kommen rc. Ich werde nach den Osterfeiertagen Ihren geschätzten Lesern über eine oder andere dieser Darbietungen Bericht erstatten. Z. Gesellschaften u. s. w.) um eine beträchtliche Summe (194 743 Mark) vermindert. Nur die mittleren Einkommen von 900 bis 3000 Mark haben eine erhebliche Steigerung erfahren, nämlich eine solche um 135492 Mark. — Wieviel in Preußen schon jetzt von Staatswegen gerade für d i e Klaffen aufgewendet wird, welche am wenigsten Staatssteuern zahlen, ergibt sich daraus, daß nach neuerlichen statistischen Aufstellungen von je 100 Mark Staats- und Gemeindeausgaben für Schulwesen nur je 6,07 für Universitäten und je 13,47 für anderweitige höhere Lehranstalten, aber für Volks- und Mittelschulen 76,16, im Ganzen 177 Millionen Mark auf- gewandt werden. Während von öffentlichen Lasten für Universitäten nur 0,47 und für andere höhere Lehranstalten nur 1,05 Mark auf den Kopf der Bevölkerung entfallen, beläuft sich der entsprechende Betrag für Volks- und Mittelschulen auf mehr als das Fünffache, nämlich auf 5,91 Mark. In Frankreich ist ein gemäßigter Republikaner ohne sonderlich bedeutsame politische Vergangenheit, Challemcl- Lacour, zum Senatspräsidenten an JuleS FerryS Stelle gewählt werden. Die Panama-UntersuchungScommission hat einen Generalberichterstatter über ihre Thärigkeit ernannt und wird wohl, nachdem die Panamaprozeffe vor Kurzem beendigt worden sind, demnächst ihre Functionen ganz einstellen. Im Streit zwischen dem französischen Senat und der Deputirten- kammer ist das Ministerium Ribot zu Schaden gekommen und hat feine Demission eingereicht. In England ist der greise Gladstone rüstig an der Arbeit für seine Homerulevorlage für Irland. Er hat es kürzlich durchgefetzt, daß zwei weitere Tage in jeder Woche für die Homerulebill reservirt bleiben und diese vor allen Gegenständen der Tagesordnung stets den Vorrang erhält. Nach Ostern soll sogleich die zweite Lesung beginnen, nach deren Beendigung die erste Abstimmung über das Gesetz statt- sinden wird. Mittlerweile regen sich auch die Gegner des Gladstone'schen Reformwerkes immer mächtiger. Namentlich scheinen die besitzenden Klassen in der irischen Provinz Ulster und der Londoner City eine Schädigung der geschäftlichen Verhältnisse durch die Bill zu befürchten. ■■ ■' ■ " 11 - - - ..... Deutscher Reich. Berlin, 1. April. Mit dem hehren Osterfeste ist wieder einmal einer jener Ruhepunkle in dem hastenden Tagestreiben gekommen, welche in den mancherlei Kämpfen und Mühen des Daseins gewiffermaßen eine Oase der Erholung und Erquickung darstellen. Solcher Oasen haben wir aber nicht nur im bürgerlichen Leben, sondern auch in der Politik nölhig, denn auch im politischen Getriebe macht sich von Zeit zu Zeit da- Bedürfniß nach einer Ruhe- und Erholungspause geltend. Diesen Characler trägt für uns in Deutschland gerade das diesjährige Osterfest an sich, sind doch dem Feste lange Wochen ernster politischer Arbeit vorangegangen, welche allen betheiligten Kreisen eine, wenn auch noch so kurz bemessene Frist der Sammlung als willkommen erscheinen (offen. Und dieser Zeitraum dec Ruhe und Beschaulichkeit, welchen Ostern auch für die Politik darstellt, dürfte in seiner Bedeutung diesmal um so mehr empfunden werden, als dem deutschen Volke in der kommenden, nach- österlichen Zeit vielleicht noch sehr bewegte Tage und heiße politische Kämpfe beschieden sind. Durchaus ungewiß ist noch der AuSgang des großen Militärproblems und noch hängt drohend das Damoklesschwert der Auflösung über dem Reichstage im Falle deS endgiltigen Scheiterns der Militärvorlage, sicherlich aber wäre mit der Auflösung des ReichSparlaments daS Signal zu tief aufregenden inneren Wirren gegeben. Daß eS nicht dahin komme, daß vielmehr das Aeußerste vermieden und durch -eine Verständigung das Zustandekommen der deutschen HeereSreform doch noch gesichert werde — daS ist heute noch mehr denn je der dringende Wunsch aller patriotlschen Männer. Mägen sich die betheiligten Factoren nochmals ernstlich klar werden, was in der Militärfrage alles eigentlich auf dem Spiele steht, eine Einkehr, zu welcher gerade die gegenwärtige parlamentarische Osterpouse eine günstige Gelegenheit gibt. — Fürst Bismarck begeht am heutigen 1. April sein 7 8. GeburtSfest. ES ist dem ruhmvollen Begründer des deutschen Nationalstaates vergönnt, in voller geistiger Spannkraft und Frische und in verhältnißmäßig günstigem körperlichen Befinden in sein neues Lebensjahr einzutreten. In allen Kreisen unseres Volkes, in denen man die Dankbarkeit der Deutschen gegen die großen Männer der Nation noch als eine heilige Pflicht betrachtet, bringt man dem ersten Kanzler des Deutschen Reiche- zu seinem jüngsten GeburtS- feste die herzlichsten Glückwünsche bar. Möge Otto v. Bismarck dem deutschen Volke noch lange erhalten bleiben! Berlin, 30. März. Wie daS „Berliner Tageblatt" erfährt, ist daS Gesuch des Kriegsministers v. Kaltenborn- Stachau um Entlassung auS dem Amte, deffen Veranlaffung mit der Militärvorlage nicht zufammenhängt, vom Kaiser ab gelehnt worden. Graudenj, 30. März. In dem benachbarten Re Hw al de sind die schwarzen Pocken auSgebrochen. Amtliche Maßregeln wurden getroffen. Lemberg. 30.März. Die Zahl der ThphuSkranken hat bereits 380 erreicht. Paris, 30. März. Der Conflict wegen deS Budgets zwischen Senat und Kammer gestaltet sich kritisch. Die Kammercommission verwarf um Mitternacht sämmtliche Abänderungen deS Senats und wie- kategorisch alle Vermine- lungSvorschläge RibotS zurück. Tirard beschloß die principielle Abgrenzung der respectiven Rechte beider Kammern. Petersburg, 30. März. Der Finanzmimster wird demnächst eine Versammlung von Getreidehändlern, Müllern und Landleuten zusammenberufen, um neue Eisenbahntarife für Getreide zu berathen. Jlcucftc Nachrichten. Depeschen des Bureau „HerotdV Sercefona, 31. März. Die Aufregung in "der Studentenschaft ist eine große. Der Rector verbot^den Studenten, mit Stöcken die Aula zu betreten^H^H Odessa, 31. März. Die Odessaer „Bank für Handel und Industrie" ist für circa 31/« Millionen Rubel von der „Russischen Bank für auswärtigen Handel" auf gekauft und wird in eine Zweiganstalt der letzteren umgewandelt. Pari«, 1. April. Der „Figaro" bringt folgende als Thatfache verbürgte Nachricht feine- Berliner Eorrefpondenten: Die Prinzessin von Sachsen-Meiningen und Prin- zesfin und Prinz Aribert von Anhalt, sowie die Gräfin Hohenau beabsichtigten nach Cannes zu reifen, wurden aber durch kaiserlichen Befehl davon abgehalten und begaben sich ebenfalls auf kaiserlichen Befehl nach Italien. — Aus Tours wird gemeldet, Charli Ferrh bat einen Schlaganfall erlitten und ist theilweife gelähmt- fein Zustand ist sehr bedenklich. — Als Nachfolger Rtbots wird Constans, in zweiter Linie Cavaignac genannt. Sitzung der Stadtverordneten am 30. März 1893. Anwesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, die Herren Beigeordneten Georgi und Grüneberg, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, Brück, EmmeliuS, Faber, Flett, Haben,cht, Helfrich, Heß, Hehligenstaedt, Hornberger, Iughardt, Keller, Löber, Orbig, Petri, Dr. Ploch, Dr. Schäfer, Schmoll, Scheel, Schiele, Simon, Bogt und Wallenfels. Herr Bäckermeister Carl Steinberger hat um pachtweise Ueberlaffung eines Holzlagerplatzes an der Sicher» straße nachgesucht. Das Gesuch wird unter den üblichen Bedingungen genehmigt. Dem Gesuch des Turnvereins um Erlaubniß zur Errichtung eines Geräteschuppens soll stattgegeben werden, wenn der Verein sich dazu verpflichtet, den Schuppen weiter in den Hof, gedeckt von der Straße auS durch die Euler'sche Badeanstalt, zu stellen. Bei Berathung dieses Gegenstandes macht Herr WallenselS auf den gefahrdrohenden Zustand der Eingerinnfchleuße an der Euler'schen Besitzung aufmerksam. ES soll nach der Erklärung des Herrn Oberbürgermeisters Abstellung des Mißstandes erfolgen. DaS Gesuch des Herrn L. Hellmold um Erlaubniß zum Bauen in der verlängerten Weserstraße wird befürwortet, nachdem die anfänglich hervorgetretenen Bedenken wegen Verstoße- gegen die §§ 7 und 8 deS Ortsbaustatuts (Beanstandung des Utberspringens von Bauplätzen an noch nicht eröffneten Straßen) seitens der Baudeputation aus- gegeben worden waren. Es soll dem Gesuchsteller nur noch eine bessere Eintheilung deS Bauplatzes gegen Nordwest aufgegeben werden. Nach Einreichung eines Gesuches des Herrn Emil Pi stör um Erbauung eines massiven Lagerhauses in der Sandgasse ist die Festsetzung einer Baufluchtlinie für diese Gaffe nöthig geworden. In Hinsicht darauf, daß der Sandgasse eine größere Bedeutung für den Verkehr auch in späterer Zeit nicht beigelegt werden dürfte, eine Verbreiterung jedoch, sobald sich die Gelegenheit dazu bietet, immerhin im Auge zu behalten fei, hat die Baudeputation die Festsetzung einer Baufluchtlinie beantragt, nach welcher daS geplante Lagerhaus in die gleiche Linie mit dem Vorderhause zu stehen kommt und dte bisherige Einbuchtung der Pistor'schen Hintergebäude theilweise beseitigt wird. Die Versammlung erhebt den Antrag der Deputation zum Beschluß. Zwei Rechnungen, eine über ortsgerichtlichc Sachen, die andere über Lieferung eines Gasmessers für die Mädchenschule in der Schillerstraße werden nach erstattetem Bericht über die Nothwendigkeit der berechneten Arbeiten und Lieferungen gutgeheißen. Nachdem in einer früheren Sitzung über eine Reihe vom Großh. Kreisamt geäußerten Bedenken in Betreff des hier zu errichtenden Gewerbegerichtö Beschluß gefaßt und das danach veränderte OrtSstatut an Großh. Ministerium eingereicht worden, hat letzteres noch zwei Bedenken erhoben, und zwar gegen die Fassung der §§ 4 und 5 (Aufstellung der Wählerliste, bezw. Einrichtung der Wahlgänge). ES wird auf Antrag der juristischen Commission beschlossen, den § 4 so zu soffen, daß anstatt der Bezeichnung „Urliste" daS Wort „Wählerliste" zu setzen ist und daß in dem Satz „Uebcr Reclamationen (gegen die Wählerliste) entscheidet die Bürgermeisterei endgültig", daS Wort „endgültig" gestrichen wird. Auch mit der Erklärung der juristischen Commission in Betreff deS § 5 (Einrichtung der Wahlhandlung), daß sie von einer Aendertmg absehe, da die gegenwärtige Faffung die Einrichtung getrennter Wahlgänge nicht ausschließe, erklärt sich die Versammlung einverstanden. Auf die Bemerkung des Herrn Heyligenstaedt, man möge darauf Rücksicht nehmen, daß die Wahl in zwei Localen (getrennt nach Arbeitgebern und Arbeitern) vorgenommen werben könne, bemerkt Herr Oberbürgermeister Gnauth, baß bieS bie Einsetzung zweier Commissionen und außerdem die Abänderung des Statuts nöthig machen würde. Ueber die Bemerkungen, welche daS Großh. Kreisamt zu dem Statut betr. die Errichtung einer Gemeinbe- krankenversicherung gemacht hat, erstattete Herr Dr. Gutfleisch namenS der juristischen Commission Bericht. Die Versammlung erklärt sich mit dem Bericht sowie mit den von der Commission beantragten Aenderungen einverstanden. Nachdem am 23. Februar d. I. beschlossen^worden war, an Stelle der bisher für den Verkauf an Sonn- und Festtagen festgesetzten Stunden von 8 bis 9 und 11 bis 2 Uhr die Stunden von 11 bis 3 Uhr zu setzen, hatte man diese Stunden nach der Ortszeit bemeffen, weil daS ganze Statut nach Maßgabe der Lrt-zeit f. Z. angenommen worben war. Da inzwischen daS Gesetz über die Einführung einer einheitlichen Zeitbestimmung veröffentlicht worden, sc» würbe von jetzt ab auch die mitteleuropäische Zeit an Stelle der Ort--(Sonnen-)Zeit zu treten haben und so daS OrtSstatut mit der mitteleuropäischen Zeit in Einklang zu bringen fein. Die Commission hat danach beantragt, an bie Stelle ber durch bie bisherige Ortszeit gegebenen Stunden von 11 bis 3 Uhr zu setzen von 11V, bis 3 >/, Uhr. Der Antrag wirb zum Beschluß erhoben, auch soll noch darauf bezügliche Bekanntmachung erlassen werben. Wie Herr Ober- bürgermeister Gnauth mittheiit, ist die den ausschließlich mit Cigarren, Tabak und Rauchutensilien handelnden Geschäften unterm 23. Januar d. I. gewordene Vergünstigung des 8er- fauffl an Sonntagen bis 7 Uhr Abends von Großh. Kreis amt wieder zurückgezogen und somit ber einstimmig gestellte Antrag der Stadwerorbneten-Bersammlung in dieser Richtung angenommen worben. (Wir theilten die Zurücknahme der Vergünstigung bereits in voriger Nummer mit. Red.) Das Gesuch des Herrn Heinrich Arnold II. um Concefsion zum Ausschank von Branntwein über die Straße wird, nachdem bie Commission die vom Gefuchsteller vorgebrachten Bedürfnißgründe als nicht hinreichend zur Bejahung der Vedurfntßfrage erklärt hatte, abgelehnt. — Ebenfalls abgelehnt wird daS Gesuch des früheren Straßenmeisters Bischoff um Erlaubniß zum AuSfchank bezw. Verkauf von Branntwein in feinem Haufe Liebigstraße 71. Die Commission hat in Ansehung der entlegenen Wohnung deS Gesuchstellers ein Bedürfniß als nicht vorliegend erachtet. — Dagegen wird bezüglich des Gesuch- deS Herrn Engen ASprion die Bedürfnißftage bejaht, da eS sich um Uebergang einer bestehenden Winhfchaft (Brauerei Friedel) in andere ve- wirthfchaftung handelt. In der nichtöffentlichen Sitzung wurde u. A. noch be» schloffen, die Stellung der Stadt Gießen in den schwebenden Verhandlungen über eventuelle Niederlegnng dealten Schlosses (ehern. RegierungSgebäudeS) Seitens de» Staates oder Erhaltung und Herstellung beffelben Seitens der Stadt wie folgt zu präcisiren: „Die Stadt Gießen übernimmt gegen Ueberlaffung des ehemaligen RegierungS- gebäudes fammt Zubehör zu Eigenthum und Gewährung eines StaatSzuschuffeS von 9900 Mk. die Verpflichtung zur Herstellung und Erhaltung deS HeidenthurmeS und der übrigen, historisch werthvolleren, massiven Theile de» ehe maligen RegierungSgebäubeS, soweit erstere mit einem einmaligen Aufwand von höchsten- 40000 Mk. erfolgen kann.' Im Falle einer Verstänbigung auf dieser Grundlage ist zunächst an die Unterbringung ber werthvollen Sammlungen be« Oberhessischen GeschichtSvereinS in bem restaurirten Gebäude gedacht. Cocates rrri- provinzielles. Hießen, 1. April 1893. * * Auch der gestrige Feiertag, der Sharfreitag, zeichnete sich durch herrliches Wetter aus, Tausende wanderten hinaus in bie freie Natur. Daß an diesen AuSstügen verhältnißmäßig wenig die Frauen und Jungfraurn theilnahmen, lag wohl an ber hier tief eingewurzelten Sitte, am Chorfreitag die Osterkuchen zu backen, die bis in den Abend hinein ihren würzigen Duft verbreiteten. In der „Sonnenzeit" gebacken, werden sie hoffentlich in der „mitteleuropäischen Zeit" trefflich munden. Der gestrige Tag wird nun auch insofern bemerkenSweNH bleiben, als mit ihm die bisher übliche Bestimmung der Stunden nach ber Sonnenzeit weggefallen und an Stelle der sog. Ortszeit die neue Zeitbestimmung, die mitteleuropäische Zeit, getreten ist. Bereits gestern Abend wurden die öffentlichen Uhren um die Differenz gegen die Ortszeit, 25 Minuten, vorgerückt und damit her lieber- tritt in die neue Zeitbestimmung emgdeitet. In PrivaUrnjen schnitt man ind'eß nicht so vorsorglich bie Uhren „vorgedreht" zu haben, benn e« zeigte sich heute Morgen, besonders an Bauplätzen unb sonstigen Arbeitsstätten, baß recht viel Publikum nicht bem nun einmal reich-gesetzlich vorgejchriedenen Fortschritt huldigt. Verspätungen kamen vielsäch vor, ob alle mit Recht auf da- Conto der „M. E. Z." gesetzt werben konnten ober ob bei Manchem sonst bas Uhrwerk im Kopse nicht richtig functionirie, mag dahkn gestillt bleiben. Hoffentlich lebt man sich recht rasch in die „Neue Zeit" ein. ♦ ♦ Choralmufik. Morgen, als am 1. Osterseiertag, wird noch bem Festläuten um 7 Uhr früh llhoralmusik vom Thurme ber Stabtkirche geblasen werben. ♦ ♦ Theater. Herr Director BaarS, welcher durch seine vorzüglichen Operetten • Aufführungen noch in bester Erinnerung bei unS ist, wirb im Lause ber Osterwoche mit einer zahlreichen, au« vorzüglichen Kräften bestehenden Gk- sellschoft die Vorstellungen eröffnen. Mit ber melodiösen Oper „Martha" ober: „Der Markt zu Richmond", Strauß' „Zigeunerbaron" werden die ersten Kräfte ber Oper in- Treffen geführt unb ist in den Haupt-Partieen den Darstellera Gelegenheit geboten, ihr Talent in vollem Maaße zu entfalten. WaS die äußere Ausstattung anlangt, so ist dieselbe, wie auswärtige Blätter berichten, eine stilvolle unb glänzende zu nennen und hoben wir also zuversichtlich eine in jeder Beziehung vortreffliche Aufführung zu erwarten. — Wie wir auS dem Inseratentheile ersehen, macht unS die Directum auch mit einigen interessanten Novitäten der Gegenwart bekannt unb zwar von Millöcker „Der arme Jonathan", von ©übermann „Heimath", von A. L'Arronge „LoloS Vater" u. s. w., Stücke, welche allenthalben mit großem Beifalle ausgenommen worben find und auch hier ihre Anziehungskraft schon durch die Namen ber Autoren nicht verfehlen werben. — Die Direction wird, wie sie anzeigt, ein Abonnement auf die stattfindenden Vorstellungen nicht eröffnen, weil ein solches doch stets einen gewissen Zwang vorauSletzt, dagegen werden Serien- oder Familien-BilletS zu billigem Prcüe und zu zwangloser Benutzung auSgegeben, da ber Ankauf ein beschränkter ist, so empfiehlt sich ein solcher in ber angegebenen Zeit. r- 1 25 ArtAzrtg art» den Stande»arnt»eeg1stevn der Stadt Gietzen. «uf-ebote. März: 25. Paul Scholz, Hetzer dahier, mit Magdalena Barbara Götz zu Mainz. 27. Karl Robert Friedrich Spieß, Apotheker dahier, mit Johanna Ernestine Agnes Martha Krause, geb. Gerste, Wttlwe von Apotheker Max Krause h erselbst. Eheschließungen. März: 29. Ludwig Wilhelm Belloff, Sattler dahier, mit Bertha Antonie Marte Koch dahier. 29. Adam Volz, Schneider dahier, mit Christine Hahn von Lehnhetm. des letzteren fallen auf den 1. und 8. April, wahrend das christliche Osterfest am 2. April gefeiert wird. ** Für Feierlagsreisende. Wir machen das reisende Publikum darauf aufmerksam, daß die am Tage vor Ostern auf den Bahnstationen gelösten Retourfahrkarten volle vier Tage Gültigkeit haben, jedoch muß die Rückfahrt am Oster- dienstag vor 12 Uhr NachtS noch angetreten werden. ** Die Postschalter sind nach der von heute ab gültigen mitteleuropäischen Zeit geöffnet: Am 1. und 2. Feier« tag von 7 bis 9 Uhr Vormittags und von 5 bis 7 Uhr Abendsan den Wochentagen von 7 Uhr Vormittags bis 8 Uhr Abends. Seboreu«. März: 21. Dem Schuldtener Wilhelm Dechert eine Tochter. Dem Knecht Heinrich Bocher eine Tochter, Maria Bertha. Dem Dachdeckermeister Karl Heck ein Sohn, Karl Heinrich. erHorHtu. 23. 26. März: 25. Heinrich Kuhl, 26 Jahre alt, ledig, Schlosser dahier. Louise Bauer, 8 Jahre alt, Tochter von Bergmann Heinrich Bauer von Leun. 27. Johannette Dirffenbach, 67 Jahre alt, Wäscherin dahier. 27. Katharine Bambeig^r, 1 Jahr 7 Monate alt, Tochter von Wilhelm Bamberger zu Ga>benhetm. 27. Katharine Dämon, geb. Schmidt, 55 Jahre alt, Wtttwe von Taglöhner Baltbaser Kay ser Fohrrober! l*|ä Jahr 3174 Gn auth. Conrad Hamel, Asterweg 4G und rothem Sandstein 3126 3175 von ich Am Öfter-Montag, Abends 8 Uhr: Iamilien-Aöend im »Küsschen Mukcllkr". gute | Z""l 'Wf-Gerrin Kg Wäljrtnö bn- Feiertage: > z. Ofterseiertaa: ° Hochachtungsvoll 3146 Am 2. Osterfeiertag: 3137 von 3089] H. Gräber wozu ergebenst einladet 3173 Anmeldung sind Geburtsschein, Impfschein uno eventuell ein Zeugniß von der zuletzt besuchten Schule vorzulegen. Billigste Preise am hiefigen Platze Dortmunder Löwen-Bock-Bier Schriften werden erhaben und vertieft allsgesöhrt. Alle in mein Fach einschlagenden Arbeiten werden gut sowie aus bestem Material gefertigt. Dämon zu Muschenheim. 29. Heinrich Hof, 5 Jahre alt, Sohn von Schaffner bei der Main-Weser-Bahir Heinrich Hof dahier. 29. Luise Katharine Jodannette Franziska Eltsabethe Georgette Böger, geb. Geißmar, 76 Jahre alt, Wittwe von Hosgerichts-Protocolltst i. P. Philivv Böger dahier. 30. Anna Margaletba Huberttna GenneS, geb. Maus, 53 Jabre alt, dahier, Wittwe des König!. Preußischen Notars Heinrich Gmnes. 30. Emma Marie Metz, 1 Jahr alt, Tochter deS Schneidermeisters Fran, Metz dahier. Die Anmeldungen neuer Schüler werden Samstag den 8. April 9—12 Uhr im Realschulgebäude entgegengenommen. Bei der Großherzogliches Realgymnasium Realschule und Vorschule. Wege unseren herzlichsten Dank aus. Gießen, am 1. April 1893. Der evangelische Kirchenvorstand. Dr. Naumann. Zum Windhof. Am 3. Feiertag: TANZMUSIK 5) Von Ungenannt, baar 20 Mark. 6) Von Herrn H. W. mit dem Motto : „Eine feste Burg ist unser Gott!" baar 5 Mark. 7) Von Familie D. baar 250 Mark. Für diese Stiftungen und Geschenke sprechen mir auch auf diesem ______________Georg Möhl. Stiftungen und Geschenke zur inneren Ausstattung der neuen Johanneskirche. Nachfolgend verzeichnete Stiftungen und Gaben sind uns weiter für die neue Kirche zugemendet worden: 1) Von den Mitgliedern, Lehrerinnen und Schülerinnen des Vereins der Alicc-Schule dahier ein Altarteppich, gefertigt von den Lehrerinnen und Schülerinnen der Schule, im Wertste von etwa 200 Mark. 2) Von Herrn 8. W. und Kran, baar 10 Mark. J. F. Witkop früher „Deutsches Haus“, Weilburg. Bekanntmachung betreffend die Heichelheim'sche Stiftung. Aus obiger Stiftung sind am 19. Juni d. I«. die halbjährlichen Zinsen mit 525 Mark an eine in Gießen wohnhafte, würdige und bedürf, tige israelitische Familie oder Person zu vergeben Anmeldungen werden bis zum 15. April auf unserem Bureau, Zimmer Nr. 3, entgegen genommen. Gießen, dm 30. März 1893. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. abgehärtete Salatpflanzen •• Ruhestands Versetzung. Mit dem heutigen Tage (1. April) tritt der Kirchendiener der evangelischen Gemeinde, Herr W. Knoll, in den wohlverdienten Ruhestand, nachdem er 26 Jahre diese Stelle bekleidet und er im Ganzen 61 Dienstjahre hinter sich har. Möge ihm noch manches Lebensjahr in ungeschwächter Gesundheit beschicken sein. ** Ernennungen. Der Eisenbahnbaumeister bei den Oberhessischen Eisenbahnen Philipp Stahl wurde unter Belaffung des AmtStitels „Etsenbahnbaumeister" zum Vorstand der Baubehörde für Nebenbahnen in Starkenburg mit Wirkung vom 1. April d. I. ab, der Gerichts-Assessor Ludwig Lang aus Gießen zum Staatsanwalt bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen und der Regierungsasseffor Karl Schliephake aus Gießen zum Ministerialsecretär bei dem Ministerium des Innern und der Justiz ernannt. *♦ Der neue Dtrector des Zoologischen Gartens zu Frankfurt a. M., Herr Privatdocent Dr. Adalbert Seitz von hier, hat mit heutigem Tage sein Amt übernommen. *♦ Wie wird das Wetter an Ostern sein? Der Wetterprophet Falb sagte für den 1. April einen kritischen Tag zweiter Ordnung an und folgert daraus, daß die Nachwirk- ungen dieses kritischen Tages über das Osterfest dauern werden. Zu verzagen braucht man deshalb aber nicht, Falb hat sich für heute geirrt und wir können zu Ostern das schönste Welter haben. *• Festgenommen. Der in der letzten Nummer d. Bl. erwähnte Gauner wurde mit seiner angeblichen Ehefrau vorgestern in Butzbach ergriffen und nach hier in Haft gebracht; die gestohlene Uhr fand sich noch bei ihm vor. ** Verhaftet wurde ein Dienstmädchen wegen eines zum Nachtheil eines anderen Mädchens begangenen Diebstahls. ** Mit dem christlichen Osterfeste fällt in diesem Jahre das israelitische Passah-(Oster-)Fest zusammen. Die Haupttage 3168] Ein noch gut erhaltenes Sicherheits-Zweirad Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getränte. I o hanneSgrm etnde. Den 18. März. Peter William Wilson, Jigenieur aus dem Braunstetnbergwerk bei Gießen und Luise Heß, Tochter deS Rentner- August Heß zu Gießen. Getaufte. MatthäuSgemetnde. Den 26. März. Dem Taglöbner Johann Conrad Will ein Sohn, Heinrich Karl, geboren den 17. Februar. Lukasgemetnde. Den 26. Mö'z. Dem Oberbibltoihekar Dr. Hermann Haupt eine Tocbter, Katharina Maria Sophia Franziska Hiltrud, geboren den 26. December 1892. Den 31. März. Dem Bierbrauer Peter Worch eine Tochter, Karoline, geboren den 23. December 1892. JohanneSgemeinde. Den 30. März Dem LieutenantFreiherrn Sylvester von Autenried eine Tochter, Henny Helme Mtly Else Franziska Friederike, geboren den 20. Februar. veerdi-te. LukaSgemeinde. Den 29. März. Johannette Dieffmbach, Wäscherin, alt 67 Jahre, starb den 27. März. Markusgemetnde. Den 28. März. Heinrich Kuhl, Schlößer zu Gießen, alt 26 Jahre, starb den 25. März. tiiUJ Täglich frische Schellfische, Labltau Zauder, empfiehlt E. Dort, Wallthorstraße 45. y u. A. not bt. S !"ben föMtnbtn 7" "legung bti Mbäudes) Seitens bt< 'elluig desselben Seiten- \ »Die Stadt Gießen ' ^maligen Regierungs. Num und Gewähruno ” die Verpflichtung m Heidenthurmes und da massiven Theile deS ehe 1 erstere mit einem ein« 300 Mk. erfolgen kann." dieser Grundlage ist zu- werthvollrn Sammlungen in dem restaurirten Ge^ Geschäfts-Eröffnung. Dem verehrten Publikum diene zur gefälligen Nachricht, daß Bahnhofstraße 26 ein Colonialwaaren-Geschäst errichtet habe. Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, nur durch Maare die volle Zufriedenheit meiner Abnehmer zu erwerben. Restauration Lahnstein. lieber die Ofterfeiertage: Vorzügliches Salvatorbier, 2. föÄ: Freiconcert, 8.8,tSt.6 - Früh- concert bei guter Restauration. 3143 Ergebenst ladet ein C. Kruse. Die neuesten, solidesten und elegantesten Fahrräder sind wie bekannt unstreitig die Kayser-Räder. Bei Baarzahlung hoher Rabatt, auch bei Abzahlung entsprechender Rabatt. Gewicht der leichtesten Tourmaschiuc: 161/2 Kilo. Getheilte Patentspeichen an jeder Maschine Mein Ausstellungslocal befindet sich im Laden: Lindenplatz Nr. 2. Lager, Werkstätte und Wohnung: Asterweg 46. Gebrauchte Fahrräder von 60 Mk. an auf Lager. Gründlicher Fahrunterricht gratis. steht billig zu verkaufen bei Gastwtrth Weidtmann, Frankfurterstraße 83. Wegzugehatber ein feiner Studer» Sitzwagen preiSwerth zu verkaufen. 3130] KaplanSgaffe 10. 3136] Gute Kartoffeln sind zu haben Ttefenweg 7. Grabdenkmäler n. Manumente. Die Bildhauerei von Emil Kalbfleisch, Licherstrassc 1. Giessen Licherstrasse 1. empfiehlt sich im Aufertigen von JGrabkreuzen, Schrifttafeln in Marmor, Granit, Sienit, in grauem unb j" ’« Shu, ^»trnnt 8U bring., 21,6 äff* 1 auch Ln Dk' ? Ä n" 7 der einftim "Nis- "S «ais VW ->Äa- 8riebe() 'N andere fo, Dienstag den 4. April d. I., Vormittags 10 Uhr, (3157 soll eine Parthie Thüren, Fenster, Dachziegeln, Dielen, sowie alteS Brennholz und Werkholz gegen Baar- zahlung öffentlich meistbietend versteigert i werden; auch ist alter Lehm und Schutt ! abzugeben. Wetzsteingafse 27. 'vlnzielles. Gießen, 1. April 1893. der Karfreitag, zeichaell -US, Tausende mandmen n diesen AuSslngen ven ) Inntziranrn th'.ilnahni!: rzelten Sitte/ am Ä die bis in den Atr liteten. In dir „Bonner:, in ber „mitttkuropäiidjen ige Tag ivird nun auch als mit ihm die bisher ach dn Sonnenzeit wezge« szeit die neue Zeitbestim- etreten ist. Bereits gestern >D um die Wmz gegen unb damit dn Utbtr-- wleitct , die Wen i Mo^en, besonder:' Ä datz rch-'kl ^'.- saesetzlich kamen viels°4 . M E. Z." gesetzt * tfl” b«i Uh,«-! m «* gejfflt filciben. H* 11, „W 3»" ’«• . tiif) Shoralom' Iten W o j*1* 5, * , jU H«’“1'“$i«cW 1!; ,Dn halben H,.? Anzieh"^ <*äSi Ausflug nach dem Staufenberg. Zusammenkunft Nachmittags 2 Uhr in „Steins Garten". 3ii6_____ Der Vorstand. Schloss-Hotel Braunfels. Wieder-Eröffnung Ostern 1893. 3) Von den Confirmanden und Confirmandinnen der Jo- bei Frau Balzer, Wieseckerweg 24. [3166 hanncsgcmciudc baar 132 Mark. 4) Von E. N. und M. N., baar 50 Mark. Bekanntmachung. Die am 23. und 24. März 1893 in den Mtgebrauchswaldungen der Gemeinde Treis a. Lda. abgehaltene Holzversteigerung ist genehmigt. Treis a. Lda., den 30. März 1893. Burgnineisterei Treis a. Lda. i Der Unterricht beginnt "Dienstag den 10. April, Vor- 3139 Benner.___________!mittags ?i/2 Uhr. [3092 Abbruch VersteiserüDg ®ie6en'am toroBhrnoQhmc flirfnion: Dr. Rausch. SikßtNtt Ruder-Gtsellschaft. Unseren verehr!, passiven und acttoen Mitgliedern hierdurch jur gesäll Kenntnih- nahme. daß das BootShauS von heute ab regelmäßig geöffnet ist. Anmeldungen als acttoe Mitglieder sind baldigst schriftlich ein»ureichen. s3178 __Der Vorstand. Entlaufen «in kleiner Dachshund. Farbe: schwär, mit gelber Zeichnung. Vor Ankauf wird gewarnt. [3124 _____ Uerd. Vurk. *^vv^^?^a»fmadwe»ft!esüch^^ ssrnntfurte, straße 11, I. <£ine alleinftcheudc ältere Person ans achtbarer Familie wird zur Wärterin einer Kranken gesucht. [3131 Näh, in der Expcd. d. Bl. 3U68] Ein ordentl- Dt.nstmLdcheu sofort gesucht. Marktplatz 2 Neparaturen an Nähmaschinen aller Svsieme unter (Garantie und billigst in eigener Werkstätte. Th. Haubach, Bahnhofstraße 40. Zum »inkaff. von «eldern, sowie zur Besorgung von Commissionen und sonst. Arbeiten emps. sich ein tücht eoutionSs. Mann- Näh Brandgasse 7^ Ankauf von MSdeln und HauShaUuugdgegenständeu. Neuenweg 22. Aermietyungen. 1933) Bel • Etage mit Mansarde k. I7 B-) 2 zu oermiethen durch Rechtsanwalt Labroisse. 8027) Müdl. Zimmer mit Sabinet zu verm. Goethestraße 82, Räbe der Aula, , Drei Zimmer, Küche und Zubehör im Hinterhause. Lindenplatz 5, 2. St äldb) gtn möbltrtrS Zimmer zu oer- «iethen. ___________ tkreu, 11. 2870] ■95! vermischte Anzeigen. Opern- und Operetten-Saison. ^Direction Fritz BaarS). 40 Personen. 40 Personen. Einem hochgeehrten Publikum von Gießen und Umgegend zur gefl. Nachricht, daß ich mit meinem aus 40 Personen bestehenden Opern- und Operetten-Ensemble Hierselbst einge- tröffe« bin, um am 6. April eine Opern- und Operetten. Saison im Stadttheater sEass- Leib) zn eröffnen. Zur Aufführung gelangen: Opern. Martha, oder: Ter Markt zu Rich- mond, Ter Troubadour, Cavalleria rusticana, Czar und Zimmermann, Dichter und Bauer, Der Freischütz, Die weiße Tarne. Ope-etten: Der Zigennerbaron, Der arme Fonathan, Die Fledermaus, Fatinitza, Tie kleine Commandantin, Bettelftudent, Farinelli, Die Glocken von Corneville, Der Vogelhandler, Die Garde-Ulanen, Gasparone. Außerdem gelangen an Lust, und Schauspielen zur Aufführung: Hwei glückliche Tage, Die treulose Philippine, Die tzeimath, LoloS Vater u. s. w. Srrirn- rtfp. fnmilicn-ßilltte werden abgegeben in Tcrien ä Serie 10 Billets. Diese Serien-Billets haben zu jeder Vorstellung Gültigkeit und können in beliebiger Anzahl verwendet werden, solche find jedoch nur am 5. und 6. April an der Theaterkaffe sStadt- theater) Mittag! von 11—1 Uhr ä Serie 10 Billets für Sperrfitz 15 Mk., ä Serie 10 Billets für Parterre zu 8 Mk. zu haben. Alles Nähere durch die Placate. Mein Unternehmen dem Wohl« wollen eines hochgeehrten Publikums bestens empfehlend, zeichnet 3144 Hochachtungsvoll Fritz Baars. ME"* Steins Garten. 'M Dr. Köse, Gymnasiallehrer i. P., Am zweiten und dritten Cftcrfcicrtag: Grosse Concerte angeführt von der Capelle dea Inf.-Regts „Kalter Wilhelm“ (2. Grossh He«. Nr. 116) unter Leitung dea Grossh Musikdirectors Herrn Kraeese. 9C Anfang !/25 Uhr. Entree am zweiten Feiertag 40 Pfg. [3155 __________,, ,, dritten ,, 30 „ Bier im (tzlaS._______ Voranzeige! ’ Steins Garten. Gastspiel der Oper vom Stadttheater in Würzburg, ac in Steins Garten. Montag den IO. April: Der Troubadour. Grosse Oper von Verdi. [3091 Orchesters Die Capelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm. „Gesangverein Harmonie." Am zweiten Feiertag, Abends 8 Uhr: Abend - Unterhaltung1 auf Pattys Aierkesser. Freunde des Vereins haben Zutritt. 3148 _______________________________Der Vorstand. Gambrinus. 3149] Am zweiten und dritten Ostertag: (4fommch Concert, ausgeführt von der Frankfurter Salon«Truppe. Am dritten Feiertag: Urüh-tloneert. Es ladet ergebenst ein_______Carl Cmpting. Gesang verein Heiterkeit Am 2. Osterfeiertage, Abends 7!/2 Uhr. Abendunterßaüung mit Tanz ixn Saale des Hdtel Einhorn. Vier im Glas.____2874___________Der Vorstand. Backer - Verein Frühauf. Am zweiten Bflerseiertag: Tanz-Unterhaltung mit Theater im Saale des Kafe Leib Ansang 8 Uhr. Der Vorstand. Herren-Karten ä 1 Mark sind im Vorverkauf in der „Stadt Cassel" und Abends an der Kasse zu haben. Damen ohne Karten haben keinen Zutritt. 3140 Am 2. Feiertag: Tanzunterhaltung im FWenbergersshal wozu ergebenst einladet____________3119_____________K. Hünwer. Wieseck. Zum Gambrinus. Am 2. Tsterfeiertag: TANZMUSIK wozu ergebenst einladet__Karl Rühl. Zur Badenburg. Am dritten Feiertag: 3142 aw Tanzmusik *»s wozu höflichst einladet Je Dllill. Zur Weltersburg. Am dritten Hsterfeiertage: [3090 = TANZMUSIK — worzu ergebenst einladet:__________Phil. Weller Wwe. Confum-ytrrin (f. Pi.) timta-MiL Generalversammlung Lonntag den 9. April I. I., Nachmittags 2 Uhr, bei Gastwirth H. Brück. Tagesordnung: 1) Nechnungsablage fürs Geschäftsjahr 1892. 2) Wahlen. 3) Verschiedenes. Der Vorstand: 3114 H. Meyer. W Rühl. Löberstrasse 5, I. Private Vorbereitung auf daa Maturitätsexamen sowie für sämmtlichc Klassen hessischer und sonstiger deutscher Gymnasien. Erfolgreichste Repetitionskurse und Arbeitaatunden für Schüler des hiesigen Gymnasiums. — Dr. Rose hat den Uater-Tertianer J. Weber aus Hochelheim, der zu diesem Zwecke mit Genehmigung des Gr. Ministeriums Juli 1891 aus dem Gymnasium austrat, bis Ostern 1892. alao in s/t Jahren, mit je 1 Stunde täglich, nach der Oberaecunda des hiesigen Gymnasiums gebracht und zwar derart, dass Weber Ostern d. J. mit einem der besten Zeugnwse nach Unter-Prima versetzt worden ist. 3138 Freiwillige Gail’sche Feuerwehr. ZQ® Sonstig hi 8. April r e, Ztzeibs 8*/, Ihr: Mr (tzcncralvcrsammtung >g i" der Restauration Böhm. [3145 T’ °1 ^orp»v,richt. RechnNN«A.«dU»-e. Vorstands WadU In Uniform. [3145] Per Berkau-. Stabt Caffcl. Am hrittrn frirrtigr "" Früh - Concert. Zum Aquarium. Am 3. Feiertag: 8140 FRÜH-CONCERT. Brauerei Förtsch. „ Am dritten Feiertag: "" FRUH-CONCERT. Restauration Sommeriad Grünberger st raß 0. [3147 Am dritten Otterfeiertag: Früh-Concert. Schützengarten Wetzlar. Am ersten Osterfeiertagei Zwei Concerte ausgeführt von der Capelle des Inf-Regts ..Kaiser Wilhelm 1 (2. Grossh Hess. Nr. 116) unter Leitung des Grossh. Musikdirectors Herrn Krausse Ansang 4 und 8 Uhr. («ntröe 50 Pfg. 3153 G. Krauss. Abgang der Züge nach Wetzlar nach M. ff. Z. 2 Uhr 55 und 5 Uhr 3 rc. □1000000000 8 Der prartifdic Rathgeber im 0)bfl= und (Gartrnlmu. Erscheint wöchentlich, reich tllnstrtrt. Freie vierteljährlich eine Mark. Ö ^^ si, Die heutige Nummer umfaßt 14 Seite«. 21 8if tiANmiiMin* m„5 ^ntaltentcnN' o ibtbtüang mögU ■nctabr d-r für -in- (wein aber mündlich und Samstags), Unkeneichneken vorzm |mt veschluvsaßung breitet werden kann. Gießen, dm 1 Steuer C Dien Lomittags von 8'/, b St gitbt bod) d bit Osterglocken heute ist der Mrnsih, der bei tUuil Leben leim kitzel beginnen zu sin> Laad. 6t ist ba6 Os hier entsteht, ist nit kommt bd Sommer. Kmlert Schnee — t>< schlungen in den Tod. u> den Lüsten an ny Dann ist es gewesen, loren. 66 gitbt un6 öeben, das da bleibt. Unser eigenes L bangniß. Wie strebt e Znoerstcht und Thatenl. Mnft entgegen! We iu navstadeii. Sie Dehe dem Dol! rntgiitt! Dennoch et */ nein!» e’ Paradeb fr Nrt * R4 2 > , -«dj** - Nti ft), , nun J ft i °°d e« t, »nbenbe L,tla ®'nlu Mitten r Ul ^^enen, t ^vchlasrnde tt