?893 Sonntag den 1. Oktober Ar. 231 Erstes Blatt Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. ^mfprtdxc 61. Mr «edacüon. trixbitte* und Druckerei: Sterttlilbngrt J^enetmprtUi 2 Mark 20 Ptg. mn Brrngerlohn. Durch die Post bejoge» 2 Mark 50 W iMktnt täglich, p« LuSnahme bei FkontagS. Tit GieHener Jivtrieeiritfet % - d-,n Anzeiger * imclitti dreimal !»r igele gl. 7”eis ' PatHa. 37* 5ir»q Plan ^edber» 1 Stockheim, Wenden Und’ von Ly p| Anzeiger- die Aus- Ä1 g&N&r, E tnibUtUl ^Mmsirahr j? nÄTÄüjir ru wnnltlbn «, rbtrjauä patten-. < orrtbor. nobltrteS Btmmer ü __öübanlogi schön möbl, mit o' ÄS rnÄ7eiiT5E mich«, flnbeggufft. W Zimmr mit,-, f Wort zu wrmldtr »hSttstt, niiuifai . 48-52 X. fleisch pr. Pfb. 40-60 X. Kartoffeln pr. 100 Kilo 4,50-7,00 3, Weißkraut pr Stück 8-15 X. .Rmiebdc pr. Eentner 7,00— 8,00 A» Milch pt. Liter 16 20 X, Enteneier pr. St - X Zweckche» 6tr. 3,50-4,50 X bestrafte Sophie Groß rechnete auf bie Leichtgläubigkeu te Dienstmädchen, denen sie zuerst Koch- unb Traumbücher urj bann ihre Dienste als Wahrsagerin anbot. Dann sagte „Ich habe baß Wahrsagen in Egypten unb London gelerrt so gut wie Sie hier baß Kochen. Ich bezahle auch jährig 25 Mk. Steuer dasür, baß ich wahrsagen darf." Hieran nahm sie die Hand der Mädchen und weißsagte ihnen au den Linien derselben sämmtlich großes Glück in der Lotters Mindestens 800 Mk. Gewinn waren den Mädchen sicher! sie brauchten der weisen Frau, die das Wahrsagen gelernt bau; nur 10 Mk. sür ein LooS zu geben, und wenn sie 20 M'. für zwei Loose anlegen wollten, so war ihnen der doppeln Gewinn ebenso sicher, wie zwei mal zwei vier ist. Dar GlücklooS hatte bie Wahrsagerin zwar niemals bei sich, abe sie schrieb ben Mädchen die Nummern auf, und anderen Taxi sollte dann ein Mann kommen, der baß LooS unb später bai gewonnene Gelb bringen würde. So plump dieser Schwind^ angelegt war, so sanden sich doch Dienstmädchen genc?, bie auf den Leim gingen und tn der Hoffnung auf den gen** sagten Lotteriegewinn 10 und 20 Mk. opferten. Da sie dal, in diesem, bald in jenem Stadttheile wahrsagte, so hätte fe ihr Treiben noch lange fortsetzen können, wäre sie nicht bm einen Zufall mit dreien ber betrogenen Dienstmädchen zusarn^ getroffen unb von diesen wieder erkannt worden. Sie mal-, einen Fluchversuch, wurde aber eingeholt und der Pou^. übergeben. Der Gerichtshof legte ihr heute für längere Zr? das Handwerk, indem er die Betrügerin zu drei Jahren Zuchtdaut unb 300 Mk. Geldstrafe verurtheilte. * Koblenz, 29. September. In zwei Sonderzügw, welche heute Vormittag um 7 und 9 Uhr hier abgelafin würben, hat man baS Königin-Augusta-Garde-Äre- nabier-Regiment Nr. 4 nach feiner neuen ®armr< schied bald darauf. * lieber einen falschen Alarm und seine Folgen fcerifcr. bie „Zittauer Morgenztg.": Daß in Zittau garnifontnn:: 3. sächsische Infanterie-Regiment Nr. 102 war unlängst tut Dresben marschirt unb ein Theil desselben in der flaitrnt eines ber dortigen Grenadier-Regimenter einquartirt, währet der übrige Theil anderwärts in Quartier lag. In eina Nacht wurde das Regiment kurz nach zwei Uhr plötzlich nnt ahnungslos durch Alarmsignale aus die Beine gebracht. Die dem süßen Schlummer entrißenen Soldaten stellten sich nachdem die erste Ueberraschung vorüber und jeder markt- fähig ausgerüstet war, auf dem Kafernenhofe, ihrer Offiziere harrend, die zumeist in BÜrgerquartterrn lagen. Daraus ging eß compagnieweise auf einen in der Nähe liegende» Platz, auf dem fich baß Regiment sammeln sollte. Inzwischen war ben Offizieren bie ganze Alarmirung verdächtig oorgt- kommen, hauptsächlich, weil von keiner Seite Auskunft über bie weiteren Marschbefehle zu ekhalten war. Schließlich stellte sich heraus, daß von compctcnter Seite überhaupt keiy SBtfeb! zum Alarmiren gegeben worden war. Darob natürlich grotr Entrüstung bei ben Offizieren unb Mannschaften wegen der infolge deS blinben Alarms erzeugten Aufregung. ES warte sofort eine Untersuchung angestellt und dabei Folgende- tr mittest: Ein Hornist des Regiment- war von einem SeiMo ten unb einem Gefreiten deS Grenadier-Regiment- worben, mit ber Meldung, eß sei Alarmbefehl eingetTtfri, wobei ber Sergeant ein Papier vorzeigte, baß die Depesche vorstellen sollte. Der Hornist hatte natürlich nicht- EiligerO zu thun, al- daß überraschende Wecksignal zu geben. Dcß Ganze entpuppte sich als ein höchst toller Scherz der betbci Grenadiere, die da glaubten, ben 102ern einen schlechten Strech spielen zu können. Die Uebelthäter wurden ermittelt M sind streng bestraft worden. Der Sergeant erhielt ein halbes Jahr Festung unb wurde begrabirt, während dem Grenadier- Gefreiten ein mehrwöchiger strenger Arrest zudictirt wurde. Eine Folge diese- Vorfälle- ist der neuerliche Befehl, teg bie Hornisten nur aus Befehl eineß Offiziers bie Alarmsignale geben dürfen. 5d^iff»nacbrilagers txW Mtekr: 28- ® AsLlcur r Mi V.D wrt - . ■ L-öa !?• । ff*1 ?5^St4 - - «ii/rjtti »r b, omi Versteisf tci vielen R < Wegen, ^vüen DikRslätz brn 3. Nachmittag auf dem hiesige die Grundstücke Mur Siilli inGießeo,lvieso! irr Anzeiger v den 21. Lcptcm schrieben sind, ■iltgtQ freite ftetgereng mit , •«gdeit werd dem Anschlag 61 "»g rrtbeilt wir Wicirn, 30. 2 •ro6b. Crtßgrr _ 3 v.r ÜtMtatien; po «f dem b'.esia< 3m 8 35,, - 1( 5.6«,6t Ixtmtt Stra n 8 Rr. 964 _ ioe v 8 $h 374 _ i, 38 ,»-4. l: 42., - 2| Jr - *T. H’L 8°. z-r 5 Är. 101 _ ä; Scfanntm ■siS* l i -iXaaniatti^tn ■3 (7';, ^rnüiihe' ottbe LjjMUg, Kosuw n, .* :-,;n au’ j Jjfiit auf. di,.L fffnuno quc i S Wl"a •* kriegt, 7 !" kKA * w ta: ,5**0*?. ®«ta r U?' Wer «t». ®llr W> vor htr > ble Beziehung,// M fitrittt) m i] R« ttat, mit r °u'e bem Mae, selben mit btr/.- „ Infolge des "chlig niebtr ml; lb seine Folgen 6tr Zittau garmfor 102 war unfönr selben in der h t tinquartirt, tri: artier lag. Zn r. Mi Uhr plSM, ui bie Beine gehret Solhttn fttHttn fit r uni jtbtr ma< N°fti tytrCfft/ttc n» \^. Tiäm) i btt Mr liegende eln sollte. JvMl rung verdächtig ooi: r Seite Auskunft & war. Schliehliche, : überhaupt keiy?! Darob natüM^ annfchaften wt:t: Aufregung. Gl:, b babei Folgend!! iar von einem Se idier-RegimeotS larmbefehl tlngtr. eigte, ba8 bkM itiirI/4 uit-' Eger ignul ju geden. T der Sterz bet bu einen schlechten Sn mröen ermittelt ant errett ein V- tjttxib hm Trc^ tttft iubictirt ■» neuerliche Beseh! ijierS die Alarnn" iv>\dttf* 6t- k'tfTy SÄ /dir /L-tÄ LS'K St " tUtu ddeutschev M P en). . SLtz ■fff# ntischen TeleM^ ÄmL-ydinr ugangen war. ist. Ä oomSrordbeutschw-, lreuien abgeM .flolilmortinW^ iu Reimenrod. 28. Marie Schardt, geb. Hahn, 23 Jahre eit, Ehe- r»sMS ams ben StaubestMntoweifterM I >ru der Stadt eitfttn | _J au von Schlosser Georg Schardt dahier. Mittlerer Barometerstand bei 0° R. = 744,7 mm. Commandit-Antheilscheine wurden von der Bewegung der (Srebttactten mitgeristen Oesterreichische und ungarische Fonds sind wenig hlässigt, Spanier, Rumänen, Serben und Griechen französischen und belgischen Bergleute auf die weitere Entwickelung der deutschen Kohlen-Jndustrie nicht ohne förderlichen Einfluh fein werde. Die bisher bekannt Ooitr« vom 22./IX. 29./IX. 22./IX. 29./IX. Ooare vom «iseirdLhv-PriorULtarr. 8 '-Pur !ur 8 Nr. 41,5 lur 8 Nr. 99 8234 8 8 8 ■ lur lut lur Barometer: Thermometer: Hygrometerstand und schiiehen mit 1 % Gewinn. Auf dem Fondsmarkt wurde außer den italienischen Renten noch den mexikanischen Anleihen Beachtung geschenkt. Insbesondere ist eS die Berliner Börse, welche diesem Papier ihre Gunst zuwendet, doch ist die dadurch erzielte EomSsteigerung nicht von Belang. Argentinier haben mehrere Procente eingebußt, weil die Unruhen immer größere Ausdehnungen annehmen. Die Berichte über die einzelnen Erfolge gehen sehr weit auseinander, doch scheint ’ es, als ob die Aufständischen den Bortheil erringen würden. Oesterreichische und ungarische Fonds sind wenig verändert, Portugiesen vernachlässigt, Spanier, Rumänen, Serben und Griechen abgeschwächt; über die letzteren wurden am Donnerstag Gerüchte colportirt, daß ein neuer Arrangementsplan studirt werde, welcher auf 50 Procent Goldzahlung der Coupons und allmäbliger Verringerung des Notenumlaufs beruhe. Unter den Montan-Effecten fanden Kohlenwertbe oerhältnißmäßig am meisten Beachtung; die Berichte vom rheinisch-westfälischen Kohlenrevier lauten seit einiger Zeit etwas freundlicher und man nimmt allgemein an, daß der Strike der nord- Elbcrftld -Kberhesfischer Güterverkehr- , erwachsen, lassen ein erneutes großes Angebot dieser Werthe be- den momentanen Vortheil des Staatsschatzes schnell zu Nichte Amtliche Prüfung der Lichtstarke des Leuchtgases. Vorschriftsmäßige Lichtstärke bei 150 Liter stündlichem Gasverbrauch 13 bis 15 deutsche Vercins-Parasfinkerzen. Monat September 1893 : 14 Kerzen. Buchner. Gottesdienst in der Lynagoge. Montag den 2. October, Laubhüttenfest-Ende: Vorabend 6® Uhr, Morgens 8® Uhr, Nachmittags 4® Uhr. Dienstag den 3. October: Vorabend 6® Uhr, Morgens 8* Uhr, Nachmittags 4® Uhr, FesteSausgang 6« Uhr. Grnßh. Ortsgericht Gießen. I. A.: Bogt. procentigen Obligationen dem Voraehen der Regierung angeschloffen. Mit Recht werden diese Maßregeln von allen Setten angefochten, denn es ist ein grober Hehler der Finanzverwaltung, in einem Augenblicke, in welchem Italien mehr beim je auf die Unterstützung des deutschen Marktes angewiesen ist, derartige erschwerende Be- Die Umstände und die Kosten, welche den fremden ttenstag den 3. Cctobcr, Nachmittags 2'/, Uhr, Wen auf dem hiesigen OrtSgericht die »atl RiUN'fchen Immobilien: Versteigerung. $ er vielen Nachgebote wegen, sollen Pimstsg den 3. Oktober l. I., Nachmittags 3 Uhr, auf dem hiesigen Ortsgericht die Grundstücke der Frau Mus Müller Wittwe inGiesten, wie solche imGieste- oer Anzeiger vom Sonntag kn 24 September näher beschrieben sind, einer nochmal igen freiwilligen Versteigerung mit dem Anfügen ius gesetzt werden, daff mit bem Zuschlag die Genehmigung ertheilt wird. Gießen, 30. Septbr. 1893. Groffh. Ortsgericht Gießen. I. B.: Vogt. 8235 Wie ab, voraussichtlich bis zum mnber er., gesperrt. ürofborf, den 29. September 1893, Nr. 35,5 — 100 qm Acker hinter den Schießgärten an der Rod- Heimer Straße, Nr. 36,5 — 106 qm Acker daselbst, Nr 37,5 — 44 qm Acker daselbst, Nr 38,6 — 44 qm Acker daselbst, i‘.,6 - 50 qm Acker daselbst, lur 8 Nr. 42,7 — 25 qm Acker daselbst, T , 2 22. 2’J — 862 qm Wiese daselbst, Arbeitsvergebung. Die zum Nenbau eines Waa- nnlagers erforderlichen veranschlagt zu 1) Maurerarbeiten JL 819.66 2) Weißbinderarbeiten „ 213.28 fitlei im öffentlichen Submissions- lege vergeben werden. Zeichnung, Kostenanschläge und Bedingungen liegen auf unserem Bureau zur Einsicht auf. Berschloff^ne Angebote mit dies- btiützlicher Aufschrift sind bis spätestens 4. October d. I., Abends 6 Uhr, daselbst einzureichen. ließen, 30. September 1893. Lliittifches Ga8> u. Wasserwerk Gießeu. Otto Bergen. [8213 unserer Industrie keine Concessionen einzuräumen. Die Thatsache, daß die russischen Unterhändler nach Berlin kommen, spricht jedoch dafür, daß man in den dortigen Regterungskretsen zu größerem Entgegenkommen bereit ist, und da man auf deutscher Sette allen Ernstes bemüht ist, den gegenwärtigen Zollkrieg beizulegen, so ist zu cr- roarten, daß die am 2. October beginnenden Sitzungen nicht resultatlos oer- laufen werden. Courssteigerung nicht behaupten. Deutsche Eisenbahn-Actien waren zu steigenden Preisen gesucht. Der Umstand, daß die Choleraberichte aus Hamburg beruhigender lauten, hat auf die Lübeck-Büchener Actien günstig eingewirkt, so daß sie die Einbuße der vorigen Woche zurückgewonnen haben. Von den österreichischen Bahnen haben Staatsbahn 1 fl. gewonnen, Lombarden dagegen ebenso viel verloren. Schweizerische Bahnen fanden wenig Beachtung, auf die italienischen ist die Coursentwickelung der Staatsanleihen nicht ohne Einfluß geblieben. <5.ourfe Der Frankfurter Börse etaatSanltiOm. Denselben. Dem Postsecretär Gustav Haubach eine Tochter, Therese Sophie Hedwig, geboren den 5. August. IohanneSgemeinde. Den 24. September. Dem Dienstmann Eduard Lind eine Tochter, Luise Susanne, geboren den 14. August. Denselben. Dem Schneider Johann Peter Leilich eine Tochter, Paula Elisabeth Karola Erna, geboren den 12. September. Beerdigt*. Matthäus gemeinde. Den 29. September. Heinrich Frech I., Schneidermeister, alt 82 Jahre, gestorben den 27. September. Görfeuwoeherrberiebt von E. WasserseWebeii, Bankgeschäft. Durch die Veröffentlichung des Reichsbank-Ausweises und durch den Com- mentar, mit welchem Herr Director Koch denselben dem Ausschuß bekannt gegeben hat, ist an der Börse die Furcht vor einer weiteren DiScont-Erhöhung zerstreut worden und hat der Hoffnung Raum gegeben, daß in den Geldverhältnissen bald eine Wendung zum Besseren eintreten werde. Der Status der Reichsbank zeigte zwar eine weitere Anspannung, und der Herbstbedarf hat erst angefangen sich fühlbar zu machen, doch ist die Verminderung der steuerfreien Notenreserve nicht so stark als in der gleichen Woche des Vorjahres, und da sich zudem die Wechselcourse so zu Gunsten Deutschlands verschoben haben, daß es möglich ist, Gold von England zu beziehen, so rechnete die Speculation im Anfang der Woche darauf, daß ihr dieses Mal die Prolongation ihrer Engagements weniger Opfer auferlegen würde, als im Lause des Monats vorausgesetzt worden war. Diese Hoffnung hat sich jedoch nicht erfüllt. Zwar hatte der Frankfurter Platz in der Liquidation mit keinen sonderlichen Schwierigkeiten zu rechnen und für Ultimo - Zwecke war Geld zum Satze von 5‘/< Procent reichlich vorhanden. Gleichwohl war das Angebot von Disconten namentlich in den letzten Tagen ein überaus starkes, so daß der Zinsfuß dafür sich wieder bis auf 4V8 Procent steigerte. Ungleich schwieriger gestaltete sich der Verlauf der Berliner Liquidation. Im Anfang der Schiebung war zwar auch dort Geld zu dem mäßigen Satze von 5'/«—5',-z Procent erhältlich, aber schon am Dienstag trat eine starke Derthcurung ein, die sich gestern bis 6»/« Procent steigerte. Diese Zinssätze würden nicht ohne Bedenken fein, wenn der Geldbedarf lediglich durch unsere heimischen Börsen verursacht wäre, man weiß aber, daß für österreichische Rechnung große Engagements in Berlin laufen, deren Prolongation den hauptsächlichsten Grund für die Geldvertheuerung abgegeben haben mag. Man wird sich daher trotz aller beruhigenden Erklärungen veS Reichsbank-Präsidenten doch darauf gefaßt machen müssen, daß der nächste Reichsbank-Ausweis eine so starke Anspannung bringen wird, welche die Furcht einer Disconterhöhung wieder näher rückt. Trotz dieser schwierigen Umstände war aber der Grundton der Börse in der abgelaufenen Woche recht fest, allerdings ohne den Verkehr lebhafter zu gestalten. Es liegen so viele beunruhigende Momente in der Luft, als da sind: Unsicherheit über das amerikanische Vilbergesetz, finanzielle Schwierigkeiten in Italien und Griechenland, politische Unruhen in den südamerikanischen Staaten u. s. w., welche erst einer Klärung bedürfen, ehe sich die Börsen einer gedeihlichen Entwickelung zu erfreuen haben werden. Wenn trotzdem die Course Neigung zeigten, nach oben zu gehen, so ist dies auf den flüssigen Geldstand an der Londoner Börse zurückzusühren, der in der Hausse-Partei die Hoffnung aufrecht erhält, daß die günstigen Geldverhältnisse des englifchen Marktes zuletzt auch ihren Einfluß auf unferm Markt geltend machen werden. Außerdem ist es aber noch die anhaltende Coursbefferung der italienischen Rente, welche einen günstigen Einfluß auf die Tendenz ausübt. Die Pariser Börse, welche in der letzten Zeit Millionen und aber Millionen in blanco abgegeben hatte, ist wegen der Deckung in Sorge gerathen und diese Rückkäufe sind eS hauptsächlich, welche der jetzigen Befferung einen starken Rückhalt verleihen. Daneben werden auch noch Meinungskäufe ausgeführt, well der augenblickliche Coursstand von Vielen für billig gehalten wird und in maßgebenden Kreisen die Ansicht vorherrschend ist, daß Italien bei dem vorhandenen gutem Willen auch die Kraft finden wird, die gegenwärtige schwere Krisis zu überwinden. Die verschiedenen in Umlauf gesetzten Gerüchte über ben Abschluß eines großen Vorschubgeschäftes der italienischm Regierung mit einem Consortiuin Berliner und Londoner Banken trugen gleichfalls dazu bei, das Vertrauen zu ben italienischen Papieren zu befestigen; bis jetzt hat sich in- deffen noch keines dieser Getüchte bestätigt und es sind deßhalb alle diesbezüglichen Meldungen mit der nöthigen Reserve aufzunehrnen. Auf diese Lichtblicke hat die Bekanntmachung des Finanzministers, daß vom 1. October ab die Coupons bei der Einlösung von einem Affidavit begleitet sein müssen, recht trübe Schatten geworfen. Nicht genug damit, daß der Präsentant der Zinsscheine die eidesstattliche Erklärung abzugeben hat, daß der Eigenthümer der Titel kein italienischer Unterthan ist, wird auch noch die Vorzeigung der Stücke selbst verlangt und die Bedingung daran geknüpft, daß dieselben den Stempel desjenigen Landes tragen, in welchem die Zinsen erhoben werden. Außer den 3-- und öprocentigen Renten fallen noch die: 3 und 4o/o garant. Italien. Eisenbahn-Obligationen, 3o/0 fiioornejet E.-B.- Obligationen, 5% Toscaner E.-B.-Obligationen, 5% Päpstliche Anleihe und Victor Emanuel E.-B.-Obligationen unter diese Verordnung. Von den italienischen Gesellschaften hat sich bis jetzt die Nationalbank wegen ihrer pterprocenttgen Gold- Pfandbriefe und die Süd-Italienische Eisenbabn-Gesellschaft bezüglich ihrer drei- Die Wiener Börse hat am Mittwoch durch den Optimismus, mit welchem der Minister Weckerle im ungarischen Abgeordnetenbanse den seitherigen Gang der dem Tarife für den vorbezeichneten Daluta-Regultrung beurteilte, wieder ein neues Hausse-Motiv erhalten und daraufhin Itrfebr gelangt am 1- October ds. Js. eine Steigerung der Credtt-Actien inscenirt, welche den Cours an der Frankfurter kr Nachtrag III zur Einführung Börse bis auf 273,/s steigerte. In unseren Finanzkreifen wird der Stand der fiebere Auskunft über dessen Inhalt Valuta-Regulirung durchaus nicht in so rosigem Lichte beurteilt und man setzte Mailen die Güterabfertigungen. deßhalb der Wiener Speculation einen sehr berechtigten Widerstand entgegen. Daraufhin Gneßen, den 25. September 1893. haben Creditactten ihre Avance wieder elngebüßt. Länderbank-Actien verloren 2 fl., Großb- Direction [8209 weil das Institut bei dem Falliment Löbl in Galatz mit 140000 fl. beteiligt ist. der Oberhesfischen Eisenbahnen. Unsere deutschen Bankactien lagen recht sest, weisen aber wenig Veränderung aus. Die PoUzeiverwaltung. Der Bürgermeister: Kleine.[8211 gewordenen August-Ausweise größerer Kohlenwerke lassen eine leichte Besserung der Verhältnisse erkennen. Gelsenkirchener profiiirten 2°/o, die übrigen sind behauptet. Von den Eisen-Actien sind Bochumer gedrückt, weil über die Dividende sehr ungünstige Schätzungen verbreitet worden waren. Für Laura Actien herrschte lebhafter Begehr, da für die bevorstehende Generalversammlung, in welcher einige Verwaltungsrathsstellen neu besetzt werden, Stücke gesucht sind, doch konnten sie die anfängliche Auszug aus den Airchenöüchern der Stadt Gietzen. Evangelische Gemeinde. Getraute. MarkuSgemeinde. Dm 27. September. Johann Adalbert Carlo Brühl. Böcker zu Gießen, und Christine Gilbert, Tochter des Bergmanns Johann Georg Gilbert zu Leihgestern. Dmfelben. Rudolf Franz Wagner, practischer Arzt zu Hohensolms, und Elisabeth Wilhelmine Luise Natalie GeilfuS, Tochter deS Kaufmanns Theodor GeilfuS zu Gießen. IohanneSgemeinde. Dm 23 September. Carl Friedrich Klemmiath, Kaufmann zu Gießen, und Elifadeth Luise Schäfer, Tochter deS Gastwirts Melchior Schäfer zu Gicßm. Getaufte. Mattbäusgemeinde. Den 24 September. Dem Schuhmacher Albert Franke eine Tochter, Ida Karoline Luise, geboren ben 28. August. Denselben. Dem Händler Jean Weisel eine Tochter, Margarethe, geboren den 3. September. MarkuSgemeinde. Den 24. September. Dem Schuhmacher Kaspar Fehl ein Sohn, Friedrich Ludwig Karl Willy, geboren den 21. Juli. Denselben. Dem Wagnermeister Karl Lindenstruth ein Sohn, Adolf Kacpar Heinrich, geboren den 25. August. Denselben. Dem Schneider Christian Petersm ein Sohn, Wilhelm Christian, geboren den 1. 3ult. LukaSgemeinde. Den 24. September. Dem Wachtmeister Josef Berber eine Tochter, Elisabeth Luise, geboren den 30 August. „ 4-UOR. „ + 150 K. Regen. Aufgebote. September: 23. Friedrich Karl Louis Spmig, Thierarzt zu ä jen, mit Marie Karoline Wilhelmine Martha Haggenmüller er. 23. Christian Schmidt, SLuhmacher dahier, mit Marie It^alene Silß hier selbst. 23. Earl Stöver, Uhrmacher babier, mit gkrie Franziska Brenner zu Au. 26. Ludwig Wilhelm Mühlhause, iS :xr zu Gießen, mit Mathilde Luise Schnecko hierselbst. N Johannes Jacob, Sergeant dahier, mit Margarethe Erbes zu Mit. 27. Daniel Linker, Tapezier dahier, mit Margaretha Elisa- fcl r Weiß hierselbst. «befchltetzuugeu. September: 23. Carl Friedrich Klemmratb, Kaufmann dahier, al: Elisabeth Luise Schäfer hierselbst. 27. Rudolph Franz Wagner, mct. Arzt zu HoheniolmS, mit Elisabeth Wilhelmine Luise Natalie Snlsus hierselbst. 27. Johann Adelbert Carlo Brühl, Bäcker dahier, ui: Christine Gilberi hierselbst. Gabor eue. September: 17. Dem Kutscher Heinrich Znin ein Sobn, Hi-1 ich Emil Ludwig. 18. Dem Lokomotivheizer Martin Schlosser eir r ohn, Ernst Heinrich Martin Max. 20. Dem Schlosser Gerhard Echa?eiS eine Tochter. 20. Dem Kaufmann Aron Katz ein Sohn, $nbrlm Raphael. 23. Dem Taglöhner Johannes Becker VII. ein Lehn, Karl. 23. Dem Maurer Heinrich Schneider eine Tochter, Som:6ea Luise. 23. Dem Kaufmann Gerhardt Bötz ein Sohn, Ernst Sfoitin. 24. Dem Materialverwalter Gottlieb Kemnitz ein Sohn, •kotg; Karl Fritz. 25. Dem Stations-Assistent Wilhelm Müller eine Sedjtrr, Marie Elsa Emilie Bertha. Gaftorveua. September: 23. Johanna Irene Grümer, 5 Monate alt, Seiler von Monteur Wilhelm Grümer babier. 25. Carl Leisler, 2 jlonate alt, Sohn von Möbelhändler Conrad Leisler babier. M. H tinrich Frech L, 82 Jahre alt, Schneidermeister dahier. 27. Carl Slairjumg, 8 Jahre alt, Sohn von Großh. Forstwart Otto Nahrgang IP———l!1— Bekanntmachung. I Kapitalisten dadurch erwa Cer Eisenbahnübergatm zwischen Dorlar , ^A!?w^de^ ? v! dn°BahnW ! Biele Worte sind in den letzten Tagen auch wieder über unsere Zolloertrags- v, der Bahnstrecke Wetziar-vollar £ ”^1 Staublungen verschwendet worden. Die panflavistischen Zeitungen Rußlands erheben ihre Stimmen immer aufs neue, um die russische Regierung zu veranlassm, lut 8 Nr. 104 — 319 qm Acker daselbst idflbtetenb versteigert werden. Meßen, 30. September 1893. Witterungsaussichten Wetterhäuschen, Südanlagc. o?ptbxT, Mt11.12 Ms 30. Septbr., Morgl V Uhr min.73ömm,max.740mm nun. 738 mm, max. 740mm ---- „ +100R. „ 4-12 °h. Regen. 4 :/0 Hessische Obligation. , Bauern .... , Baden..... 3o/o Sächsische Rente. . 3V,% BremerStaatsanll „ Hamb.Staatsrente 4o/oOestr. Goldrenlc . , GriechischeMonopol- Anleihe . . . 4% Rumänische Rente . 4’/0 Ruff. ConsolS S. III 105.50 106.10 104.30 85.75 97.50 96.85 96.50 40.55 80.80 104.95 106 15 104 20 85 90 96*50 96 60 39.90 81.20 4»/^/oPortug.-A.88u.89 5% amort ©erb. Gobd- Rente .... bo/oSerbischeEisenoahn- Hyp.-Obl. L. A. . 4°/oSchwed.Odlig.l880r 1% Türken cono. Lll. D. 5°/o Argent. Gold - Ant. o. 1887 3Vi% Egypt. priv. Anl. 26.90 75.50 75.60 101.75 22.— 45.40 95.80 26 50 76.— 75.- 101.95 22.05 45.60 96.75 40/6 Pfälz. LudwigSbahn (Bexbach) . . . , Hessische Ludwigsb. 68/69 garant. . , Elisabethb. steuerfrei Gold .... 5% Oestr. StaatSbabn. 4®/0 do. do. 30/0 do. do. L—VUL Emiff. 3ö/c do. ErgänzungSnetz 50/0 Nordwestbabn Gold 102.60 101.90 100.30 106.90 100.15 84.10 81.30 106.70 102.75 99.90 107.— 100.25 83.60 80.90 106 70 50/0 Südbahn Lombarden 40/0 do. do. 3% do. do. 4°/ü Prag-Duxer Gold . , Rudolf Gold (Salzk.) , Franz-Josef Silber 3°/e ftaatl. garant Jtal. Eisenbahn . . 3o/o Lioorneser . . . 4o/v Ruff.Südw Ettmb. 4c/0 Wladikawkas garnt 40/0 aar. Sardtn.Sec.stfr. 102.95 95.80 62.20 99.50 99.75 78.— 52.35 58.40 95.50 95.30 72.10 103.30 95.60 61.25 99.30 99.90 78.30 5245 57 90 95.— 95,— 71 30 Ludwigshafen-Bexbach. Hessische LudwigSbahn. Pfälzische Nordbahn . Lübeck-Büchner e 225.50 106.85 110.05 131.50 iftnbeO 224 50 108 10 11025 134.80 tutUtiaiu Oest. Nordw.-Bahn fiitB. Gotthardt..... Jtal. Mittelmeer . . 195»/4 146 20 91.55 197-/8 146.05 90.30 BdübtteiitiL Deutsche Reichsbank . 149 75 Berlin. HandelSgesellsch. 132.80 Deutsche Bank . . . 151.90 DeutscheGenossenschftSb. v.Soergel,ParristusLCo. 114.80 149 20 132 40 151.90 114 80 Dresdener Bank. . . Mitteldeutsche Ereditb. . Wiener Bank-Verein . Württemb. BereinSbank Deutsche DereinSbank . 188.95 95.80 99.— 125.— 102.80 138.35 95.70 99.— 124.70 102 50 Binding-Brauerei . . Stenn do. (Oberrod) Bad. Anllin- u. Sodafabrik .... ßlbernia Bergw.-Ges. . 162.50 147.55 346.50 114.75 165.— 147.20 347.50 114 — Deutsche VerlagSanstalt Farbwerke,oorm.Meister, LuciuS 4 Brüning. Ricbeck'fcheMonttmwerke Bochumer Gußstahl 181.55 334 50 153.50 117 60 182.50 334.— 152.— 115.70 Oestr. 1860rfl.b00-Loose , 1854r fl. 250- , 4c/o Meininger Prämien- Vfandbr. . . . 121.40 «01 121.20 123.— 131.— Ue. Braunschweig. 20 Thlr^- 103.45 127.90 131.50 103.80 127.95 131.40 131.95 30/0 Oldenburger Loose. 3l/^/nKöln-Mtndn.Loofe ««orNettUfcha •ifmWm-SimM» M/<,Chic.Mllw.f.St.Paul Prt., rückzahlb. 1910 . S°/oChic.MUw.f.St.Paul Prt., rückiahlb. 1921 . 6® c Centr.Pacff.I.Mrtg. rückzahlb. 1896 . . —.— —.— 40/0 Chicago Burttngron Nebraska 1927 . . 4Vi°/e Calttornia Pacis. I. M.. rückzahlb. 1912 N, oPacif urMiffouri con- solidated I. M.:. 1920 81.50 81.40 105 15 102.35 105.20 102.35 105.— 98.60 105.— 90.10 Jur ElNMng-Jreumiuge. ’ Ter Unterzeichnete hält sich in 8221 8236 Zahlreicher Besuch wird erwartet. Der Vorstand. 8224 Äw Niederlagen durch Plaoate kenntlich. t*ntr Ptbipitr x*r»ie»toqucflf 's: joKi.ni: nm«, lo«i üreulim«, uir den 8158] Gesucht Rodheim, den 29. September 1893. 04 100 Mk. 2. Die 4 Kirchenglocken im Werth von A 8000, 4000, 2300 und 3. am im 4. Mk. Dr. Naumann. 8241 99.50 5o/q 3taL Rente herzlichen Dank. 10078 Gelsen, ver-m -Act. 5 *L — grrethurttr Bant-DtScant 5 p4L 8191 Die Beerdigung findet Montag Nachmittag um 1 Uhr statt. [8200 Aufmerksamkeit unserer Leser. vawkns brr fiinkrblirbrntn Julius Adler, Pfarrer. 173.40 130 03 138 30 11680 98 50 27162 90 10 197» 14650 1U6 59 1C8J0 - der sich ..'akur- u w 6 T tSconto-Eomnumd^och. Darrnstädter Brnk-Lcl. Dresdener ®«nMkt Nortzd. Lloyd-Net. Wiener ®«nhxrzWd CcfL «redit-Scl. 3*.al. iRtn.lauerb«8» Id. 1000 Mk. Die 3 äusteren Kirchthüren am Portal, am großen und kleinen Thurm, im Werth von A 2000, 1400 und 950 Mk. Das runde Fenster über der Orgel in Glasmalerei, Werth von 1500 Mk. Werth von 2000 Mk. 7. Die Orgel im Werth von 14,000 Mk., das Gehäuse derselben (1. Verkündigung Jesu, 2. Geburt Jesu, 3. Auferstehung Jesu, gießung des heiligen Geiste»)- jedes Bild im Werth von 600 Von den früher genannten Stiftungen seien nochmals hervorgehoben: 1. Die Gaslüstres im Werth von A 600, 280, 200 und 85.35 S»/o Portugiesen 99.60 4*/e Griech. Monopol-Aal. 140 801 »er. KSutgS-Laurah^Ad. iaibon. üill. NB. Alle Arbeiter und Arbeiterinnen sind freundlichst eingelader. Da«* Comite. Ortskrankenkasse Gießen. Das Bureau der Kasse befindet sich jetzt Wevsteingasse Nr. 38, S. Stock. [8208 Heidt, Rechner. Das unserer heutigen Gesammtauflage beiliegende Circular nebst Preisliste der Weiehandlueg P. Wollweber in Wlembaden empfehlen wir der besonderen Tiefgebeugt zeigen wir Freunden und Bekannten an, daß unsere theure Gattin, Mutter und Schwester Emma Adler, geb. Schmidt, nach langem schweren Leiden in einem Aller von 55 Jahren sanft im Herrn entschlafen ist. Langsdorf, den 29. September 1893. im Werth von 4000 Mk. Jede Gabe an Geld wird gleichfalls zur inneren Ausstattung Kirche verwendet für Gegenstände, die zu besonderen Stiftungen weniger eignen, oder die nicht als Stiftungen übernommen wurden. Gießen, am 30. September 1893. Der evangelische Gesammt-Kirchenvorstand. und zwei StScke liegen geblieben in Droschke Str. 4. ., 4. AuS- Mk. besonders Lomb. E--B^Att. Bufchtherader L^V^Act Llüthat-Vabn-Att. Gotthard-vo-n-Act. Schweizer Nordost^ö^Nct. Mainzer E. v.-Lct. Marteaburger L^V^Acr. MdI" 3% Reichsanleihe 3V«°/i do. 3®/e Preuß. Loasol» 3«/«®/. do. Lager in sämmtlichen Militär-Cffecten bester Qualität. ______ ____ Hochachtungsvoll _________W. Hess, Brandgaffe 6 Äcbaction: I. B.: Hermann Elle. Druck und »erlag der Brühl'schen Druckern Fr. Ehr. Pierlch m Eichen. Die heutige Nummer umfaßt W Seit—. LourSbettcht eon E. Wasserschleben, KankgeschLft. Frankfurter vvrse vom 30. September 1893. Wiedereröffnung der Vereinsabende. Heute Sonntag den 1. October, Abends 8‘t Uhr: Geschäftliche Versammlung über wichtige Vereinsangelegenheiten. Arbeitsplan für den Winter. 8223 8222 Die Hinterbliebenen. Danksagung. Für die uns bei der Beerdigung 'unseres guten Vaters, Großvater» und Schwiegervaters Herrn Heinrich Frech bewiesene Theilnahme, sowie für die Blumenspenden sagen Aufkttigullg non Uniformen oller Art unter Garantie iur guten Sitz und elegante Arbeit besten» empfohlen. 5. Die Johannesfigur über dem Portal im Werth von 2500 6. Der vierfitzige Chorstuhl mit Baldachin und Bildschnitzerei im _ 823$] Schöne junge Kätzchen unentgeltlich abzugrben Garten strotze 29. 8238] eine schöne Waschkommode mit Marmoraussatz billig abzugeben Grünbergerstraße 42. SchlzHeourle 1 llhr 15 Min 85 35 40/e Ung. Gold-Rente g Der pradifdjt Nathgeber im O)bfl= und Gartenbau. g Erscheint wöchentlich, reich iDoltriri. O Freie vierteljährlich eine Mark. g Der praktische Rathgeber bat die Aufaabe. allen denen, die ihren O Garten selbst bewirthschasten. fei e», datz fie Obst ziehen, Gemüsebau treiben, oder ihre Blumen selbst pflegen wollen, dauernd Anleitung za g geben, wie fie am praclischfien, billigsten und fichersten ihren .Krwrf O erreichen. Bier wiflenschastlich gebildete Gärtner find an der Redaktion O angestellt. Der praktische Rathgeber besitzt einen Versuchs garten, unter seiner Leitung steht ein Mustergarten von 45 Morgen. — Auch ist mit g der Redaktion eine Bersuchßkellerei verbunden, in welcher Obstweine nach €> stet» verschiedenen Methoden und Recepien gekeltert werden. g Man abonnirt bei der Bost oder in jeder Buchhandlung g Probenummern find auf Wunsch unentgeltlich zu besiehen durch die O Königliche Hosbuchdruckerei Trowitzsch u. Sohn in Frankfurt a. O n unb mittelgrohen Zimmern, Garten; Dienstag, 3. Oktober, Abends, oder diesen Anforderungen entsprechende bei Wirth Felfinq, Neuenweg. «illa für nur eine Familie im Ga-^-r .8212] Unserem Collegen «Uhttm solche massive Villa iu kaufen (fütV- ©tnöer, Metzger, zu feinem 2liährigen Oßret» von 20—22—25000 X), eo mu Geburtstage und Abschied au« der Hei« Stallung rc. Gefl Offerten eeb l R Math ein dreifaches .Gut Hell!* datz da« Potsdam postlagernd, Postamt 4 ganze Oberdorf wackelt- .---------------------------—— Seine durstigen College» an« KarlShauS. 1 WW- Stellung erhält Jeder Lberallhia | umsonst-Fordere perPostkarteStrüen-Auk wähl emeriet, Berlin.Westend 2. [8197 8196] Luche zu« 1. NpeU 1M Wohnung, 1. oder 2. Etage, nicht m- terre, in gesündester schönster Lage Gießer« । oder Nachbarschaft mit 7—8—9 großen Ts» M Gewerkschastsfeft! Am Samstag den 7. October, Abends 8 Uhr, im Zaak des Caf6 Leib. Ciutritt a Person 20 Pfg. Tie yu 1 Unser U-Ee Winde M 6roianbt ■ k rrdai Mn alx ■•5. dn milde« Licht ei '2» rtn iDtttrt Bill töfiknut weben im tob '77 MBk5wt 0(1)01 onb mehr sind L® ^unetnen ^**2 ** 6«« nie Jtbftlonbltin. Wo »d '^-ul dewB Mei JS ® del rimh Uebiicha ,7r “ suchen u ihre. «ul alten i Ä Ä ?0,ai Kit K? blau« 4^4?*« 3 hgsfe .......* — ■ ' ---- ein Mädchen, im Hau-balte erfahrni nb itoei eta»t lUfttn -rhi.rhzn drantturtttstratze bl pt Hofmau«.^ Ab.ubole« bei Einige »LllrergesvUeL rrvzuyozen det chofioyneWlschee ** <* ch u tz a.________________ sind,'n sofort 8« Inigeostenes. Frischer Apfelmost bei J. Seng, 8218 Seltersweg 50. Centrälfeäer^Gewehre Calib- 16, wenig gebraucht, prei»werth abzugeben. H. Engel jr., 8232 Büchsenmacher, Neue Kaserne. Zwei Ziillöfen > etnrlchtnng der andere zum Heizen einer größeren Fa» ' mUten-Wohnung oder Wirihschast billigst abzugeben. Wo? sagt die Erp d. Bl. 8228 j jgjy gegeben. >m,lt. Serstigi 2 7'i staunt, daß Lt f. I a° dar - wc:e- Sirßrn, den ®ro woza ergebenat einladet [8207] Herm. <■ räber. ' I i____________________SlS» Lonrad Läuler. Geschäfts-Empfehlung Einem verehrt Publikum empfehle mich besten« al« vfeaputzer ub Maurer für jtzeuerung»a»la-en bei billigster Berechnung. Achtungsvoll 100 Ttr. Kartoffeln zu kaufen ge> Ernst Haubach, sucht. Preis mtt Sorten-Anaabe beliebe 499ö an , .)7 ’ man unter W A in der Ervedition dieses i __^>k|lanlage - Blatte? niederzulegen. Die Kartoffeln 8201] Sanfffelle sucht eine anständige werden selbst abgeholt. [8240 Frau. Nähere« Grotze Mühl^affe 21. Ba^en-Beden unc , mnkfun a. M m MESSNEIT 1 nee Z..b? D-r bellebteeie u. Ttrbreltriaw, in hoebsteo K ei-en elnxefuhrt. iKaJ.erl. Kgl. Huti- Pnihrpwketf «0 Pf. u. 60 Pf. 8231J Gutgebendes DrechSlergeschäft zu verkaufen oder zu vermiethen. Nähere« Sandgaffe 32. Bettie.:am. wv aalrnktn pllfrn, ,,,kn >Za<6n. (nK»i eam io vf»J gute neue Bettsevern p« fhio fflr 60 Pfg , SOVffl, 1 Di - 1M. 25Pfg.; fcuic prlmaHalüüaunkn Ito. 60Pfg ; wettzc Polorfedern 2 M ° 2M. 50 Ta.; stlberweitze Betljedern 3 to., 3 to. 50 Pfg., 4 to., t IW 50 Pfg. 5 to.; Imin echt chinesisch? iSanzvaunen (ft»r htmrMtigj 2 to. 50 Pf, 3 to. Da. padnag pu» floftawretfe. - Bd Brträgtn »on mmbtflenl 76 ». 6"/. Nalan. - Etwa Nicht- gefallendes wird frankirt bereilwilllgft zurückgenommen. Pecher A Co. t« Herford lhmml Iermielyungen. 8203] Eine Wohnung, 3 Zimmer mit Zubehör, zu verm. Bahnhofstraße 56. 820b] Eine kleine Wohnung, sofort be- -iehbar, zu vermitthen. Hammstraße 7. 8227] 2.Stock, 4—5,^.u Zub.,ruh Wohn., pr. 1. Oct. zu. verm- PH. Lchaefer, Dtezstr- 6096] In meinem neuen Hause, Wetzsteingosse 38, ist der dritte Stock, bestehend aus fünf Zimmern mit Zubehör, zu vermiethen. ___ W. «ehren«. Bleicbstrafte 11 Wohnung von 5 Zimmern mit Zubehör zu verm- Näh. SetterSweg 63, II. (8225 8219] In meinem Neubau, Schollstratze Nr. 19, ist der 2. und 3 Stock zum Preise von 280 und 300 Mark mit allem Zubehör vermiethen__ 82fß] kleine Mansardmwohnung, zwei Zimmer und Küche, sofort zu vermiethen. W. «ehren«, Wehsteinftraße 38. 8220] Schöne Wohnung, 4 Zimmer mit allem Zubehör, zu vermilthen. ch. Nnckfluhl 1., ocrläng-Asterweg 55. 8230] Möbl. Parterre-Zimmer zu oer- miethen.__________Marburgerstratze 29 8239] Großes schön möbl. Zimmer mit Labinet zu verm- Grünbergerstraße 42. 8237] Eine Stube mit Küche ju ver- mietben Th. Echneider, Bahnhofftr 17. 8214) Große« fteunbl. Zimmer zu ver« miethen. Neustadt 57 (Hau« rechlSl. ö242] MöblirteS Zimmer mit Cabinet zu vermietben.__________Marktplatz 2. Für Einjährige! 8206] Zwei möblirte Zimmer zu ver« miethen.____sicherst raße^20. 8226] ftfit »tnjLhrtse! Schön möbl. Zimmer zu vermiethen. Afterweg 44. Für Einjähriges 82171 Schön möbl. Zimmer gegenüber der Kaserne zu vermiethen. Hch. »jertänzer, Grünbergerstraße 89. Für Einjährige! 8215) 1. und 2. Stock: möbl Zimmer mit Cab, zu verm. Grün der gerftr. 34. Für Einjährige! 8204] Möbl. Zimmer zu vermiethen. LudwigSvlatz 3, 3. Stock. Heinrich Somnierlad, Nr. 84 LSweagaffe Mr 14, bet Metzger *XI EpeclaluLt: PortraitMalerei. Außerdem wird Unterricht erthe^ nu Malen in.Oelu Aquarell; n nach der 5iatur; Pottraite, Figuren, Autist, , (Kopien. Otto Fritx, Kunstmaler 8192________________________________Lndwt««ffraße St, 2 «aOa. Damen - Confection. Ter Anfang meines Kleider - Cursuö beginnt 16. Qctober. Anmeldungen nehme ich in meiner Wohnung, So„eastr«ße 12, entgegen. Achtungsvoll E. Kea». Qi gibt feint b'.irjn M tintn j is«1 Yintn uub 8< (■.n.'jbi hat uni n Lübakpffan it ijr Erbrauch, ia4 ,4'natnbtüen, ton "fit fi schnell und - IJe- ten |tbti S ei Konten Mer h xtrung bei 9efonö ui 2d)Qutftübo! •.Ktrtfnniprintl tnäi tfunrt hat. Letzte ten erften Lnjuchev Saal - Einweihung*. Freunden und Gönnern zur Nachricht, daß ich nächsten Sonntag, den 1. October, meinen neuerbauten Laal einweihe. öadjmittags von 4 llhr ab: CONCERT nnb TANZ, wozu ergebens! einladet 8194 Georg Post, (Hrosten-Linden. Stiftungen und Geschenke zur inneren Ausstattung der neuen Johanneskirche. Nachfolgend verzeichnete Stiftung ist uns für die neue Kirche weiter zugewendet worden: Bon Herrn ^Bauunternehmer Heinrich Winn: der Taufstein mit Becken im Werthe von 200 Mk. Für diese Stiftung sprechen wir auch auf diesem Wege unseren l erzlichsten Dank aus. Die Johanneskirche geht ihrer Vollendung entgegen; im No- vember d. Js. hoffen wir dieselbe einweihen zu können. Wir bitten deshalb Alle, die gesonnen find, noch eine Stiftung oder Gabe zur inneren Ausstattung der Kirche uns zuzu- wendeu, dies recht bald ausführeu oder uns anmelden zu wollen. Zu den früher schon hier bezeichneten Stiftungen sind hinzu- gekommen: Für das Chor der Kirche 4 biblische Wandgemälde /Rasirmesser 5 Jahre Garantie per Stock 3.-Mark. Etuis, hochfein pr. Stück 20Pfg. Streichriemen,doppel . 2.50 Mk. Wae nicht gefüllt, nehmen sofort retour. Prarht-C’ataiog eämmtllch. ■etMrweeren.Scheeren u. Waffen vorn, gratis. Durch eig. Fabrikat •/• billiger wie überall. Man kaufe nur direkt HU