w lere 1903 1911 ms- d. eines Generaltür Giessen irt. Bewerb, mit 'xp. d. BL 19( 6 lUunft an. iti 24. Stört Beginn d mir noch Französisch etnjS-rig-fteiwÄtgen katzat in Weilburg, uSfanft er-etü. in Wtn. M SSS Keine Ankunft beehre mich ergeöenst w> Mädchen bi hXOÄ ftt wine ‘sn^ML- «kgrslyA I 1893. ^5en" ntt ^nopobünL 9160 9320 21.18 6320 Ict Sw* iur«^ÄtL 101.50 400.00 210.50 156/20 109 60 W 63 CO 1893 Mittwoch den 1 März Nr. 51 Zweites Blatt. Amts- und Anzeigeblutt für den Areis Giefzen. Anrtlichev Tbeil I. 2. 3. tag ttUdnenbcn «utnmct bi« Bore. 10 U6e. ••*** ZN—» erfährt täglich, ett Ausnahme dt Montag« IDt emwacm-Burcaiir bH Jn. tnrt InÄewbefl «-hau« luitiien für btn „Olt|e«ct l«|»i|tr- eniytrn. Dir •irtmcr wr*m bttn Inyif« »tftnrtlfä brcieel bdgdtfi die Gemeinden, Vortrag des Herrn Gutsbesitzers Sch lenke über die Gülich'sche Kartoffelpflanzmethode, Geschäftliche Mittheilungen. Mertelt-hrt,» >1 • eemcet»ntte4 •2 Mark 20 Pfg. oä Bringet!»««. Durch die Po« btpg* 2 Mark 60 BH- üebartien, tr^eb«— trab Druckerei: H-rNvr echer 61 — Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde ertheilt: Durch Allerhöchste Ent' schließung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs vom 18. Februar l.Js. dem Mitgliede der freiwilligen Feuerwehr zu Ober-Ingelheim Feuerwehrmann Philipp Schreiber. — Ersatzwahl zur Ersten Kammer. Bei der am 20. Februar stattgehabten Ersatzwahl eines Abegordneten der adeligen Grundbesitzer des Großherzogthmns zur Ersten Kammer der Stände ist Herr Adolph von Harnier hier mit 12 von 22 abgegebenen Stimmen gewählt worden. — Am 4. März wird in Darmstadt eine Versammlung des Vorstandes des Heff. Landeslehrervereins statlfinden, um über die Schritte zu einer generellen Erhöhung der Lehrer- gehalte des Großherzogthums Heffen zu berathen. Man erstrebt die derzeitigen schwankenden Gehaltsverhältnisse einheitlich zu regeln. — Entscheidung Grotzh. Oberlandesgerichts. Ein gewiffer D. hatte sein Leben versichert. Ueber die Auszahlung der Versicherungssumme enthielt die Police folgende Bestimmung: „Das Capital wird gezahlt am 15. November 1916 an den genannten Herrn D. oder falls derselbe früher sterben sollte, nach seinem Tode an seine gesetzlichen Erben." D. starb im Jahre 1891, über seinen Nachlaß wurde der Concurs eröffnet. In dem vom Concursverwalter angestrengten Prozeß gegen die Erben des D. stand die Frage zur Entscheidung, ob die Versicherungssumme zur Concurs- mässe gehöre oder nicht. Das Oberlandesgericht entschied zu Gunsten der Concursmaffe aus folgenden Gründen, wobei feststand, daß zur Zeit des Vertragsabschlusses D. noch keine Nachkommenschaft, wohl aber zur Zeit seines Todes hatte: Wenn die hinterlassene Tochter des Versicherten die Versicherungssumme erwerben will, so kann sie solches nur als „gesetzliche Erben" ihres Vaters, welche dessen Persönlichkeit in vermögensrechtlicher Hinsicht fortsetzt; sie leitet demnach ihr Recht von ihrem Erblasser ab, in dessen Person der Anspruch auf die Versicherungssumme seinen Anfang genommen und welcher durch den Vertragsabschluß ein durch die Prämienzahlung bedingtes und betagtes Recht auf jene Summe erworben hatte. Die Tochter, deren Recht auf die Versicherungssumme erst mit dem Tode des Vaters beginnen konnte, kann dieses Recht nur durch Erwerb der Erbschaft, zu welcher die Versicherungssumme gehört, erlangen und । hiermit würde sie in alle damit verbundene Rechte und ' Pflichten eintreten; zu den letzteren gehört aber die Ver- Mittwoch den 8. März l. I., Nachm. 2 Uhr, wird auf Lony's Bierkeller (Westanlage) zu Gießen eine Generalversammlung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen abgehalten werden. Alle Mitglieder des landwirthschaftlichen Bezirks- und Orts-Vereins, sowie alle Freunde der Landwirthschaft werden zu dieser Versammlung hierdurch freundlichst eingeladen. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, den in ihren Gemeinden wohnenden Mitgliedern des Vereins von dieser Einladung Kenntniß zu geben und auf möglichst zahlreichen Besuch der Versammlung hinzuwirken. Tagesordnung: Vortrag des Herrn Landes-Oeconomierath Müller zu Darmstadt über die Förderung der Rindviehzucht durch Bekanntmachung, betreffend Landwirthschaftliche Versammlung. Gießen, den 24. Februar 1893. Der Director des landwirthschaftl. Bezirksvereins Gießen. Jost. Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. Deutscher Reichstag. 53. Sitzung. Montag, 27. Februar 1893. Das Haus ehrt vor Eintritt in die Berathung das Andenken deS verstorbenen Abgeordneten Bödiker in der üblichen Weise. Gegen den Abgeordneten Metzger (Soc.) soll wegen Beleidigung deS Hamburger Senats strasrechtlich vorgegangen werden. Das um die Ermächtigung dazu nachsuchende Schreiben geht an die Geschästs- ordnuvgS-Commission. , . Der Bericht der ReichSschulden Commfffion wird debattelos erledigt und der Reichsschuldenoerwaltung Decharge ertheilt. Hieraus folgt die erste Lesung deS Gesetzentwurfs betreffend Abänderung der Maß- und Gewichtsordnung. Die Vorlage wird aus Antrag des Abgeordneten Brömel von der Tagesordnung abgesetzt. Es folgt bie Prüfung der Wahl AhlwardtS. Die Commission beantragt, die Wahl für gültig zu erklären. Abg. Knörcke (dfr.) wünscht, den Reichskanzler zu ersuchen, Untersuchung der bei der Wahl vorgekommenen Verstöße, anzuordnen. Abg. Rickert (bfr.) empfiehlt ebenfalls Untersuchung der ge- rügten Vorfälle. Die Wahl wird für gültig erklärt und der Antrag Knörcke nach Probe und Gegenprobe angenommen. ES folgt die Berathung des SpecialetatS der Reichs- justizverwaltung. Das Reichsjustizamt erfordert an Be- foldungen 528 630 Mark. Abg. Bar (bfr.) wünfcht von ben verbündeten Regierungen die Vorlegung eines Gesetzentwurfs, betreffend die Behandlung von Strafgefangenen, welche wegen nicht ehrenrühriger Strafihaten ver- urtheilt worden find. Redner beklagt, daß die Strafvollstreckung in den verschiedenen Einzelstaaten durchaus verschieden ist. StaatSsecretär im Reichsjustizamt Hanauer verweist auf die großen Schwierigkeiten, welche fich der Regelung betreffs eines Sttaf- vollzuggesetzes entgegenstellen. . Abg. Münch (Wild) hält den Erlaß eines vernünftigen Straf- Vollstreckungsgesetzes für dringend nothwendig und krrtisirt in fcharfer Weise die württembergische Rechtspflege. Der württembergische Bevollmächtigte, Director Stieglitz protesttrt entschieden dagegen, daß die württembergische Justizpflege der Subjecttvttät und Parteilichkeit beschuldigt wird. Rach einer persönlichen Bemerkung Bayers (Volksp.) empfiehlt Schrader (bfr.) betreffs der Regelung bes Sttasvollzugsgesetzes dem Bundesrathe etwas mehr Eifer an und bemerkt, die einzige Schwierigkeit sei der Kostenpunkt, welcher doch nicht ausschlaggebend sein könne. , t Abg. Kunert (Soc) berührt die Jmmunitatsfrage der Abgeordneten, welche durch den Antrag Rintelen absolut nicht er- ebißtAbg. Kröber (Ctr.) wendet sich gegen die Ausführungen der Freiherrn Münch und Kuneris. An der Debatte betheittgen sich Bar (bfr.), Freiherr Munch (roilb) unb Stadthagen (Soc.). Letzterer bespricht bieFällePeus, Schmibt, sowie Kunert unb hält bie Aemter des Staatssecretärs und der Vortragenden Räthe für überflüssig. Er wünscht die Beseitigung der Spitzel und beantragt, datz Gehalt des Staatssecretärs so lange zu verweigern, bis dieser erklärt, er habe Zeit, die angeregten Fragen 8U ^DaS*Gehalt des Staatssecretärs wird bewilligt, ebenso der Rest des Etats. Dienstag: Etat des auswärtigen Amtes. totales uttfc prot>itt5iclles, Gießen, 28. Februar 1893. — Ernennung. Der Director der Realschule zu Michelstadt vr. Friedrich Quentel! wurde zum Director des Schullehrer-Seminars zu Friedberg mit Wirkung vom 1. April d. I. an ernannt. — Auszeichnung. Dem Director des Schullehrer-Seminars in Friedberg Johannes Michael Schäfer wurde nach der auf fein Nachsuchen erfolgten Ruhestandsversetzung die Shone zum Ritterkreuz 1. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmüthigen verliehen. WWW«—___L- ■ .'J'-ltEJL 11— --111—- -----: Gratisbeilage: Gießener Aamikienökätter Feuilleton. Felix. Aus dem Leben eines Knaben von Zoö v. Reuß. (2. Fortsetzung.) Hildegard sann nach. Der „Familiengarten" draußen vor dem Nikolaithor war nicht nach ihrem Geschmack. Der Großvater der verstorbenen Frau Stalling hatte ihn einst für seine junge Frau anlegen lassen, da das Reisen noch nicht Mode war. Zwischen den steifgeschnittenen Buchenhecken, den Obstplantagen und Gemüsebeeten hatten die achtungs- werthen, aber hausbackenen Damen des Handelshauses sämmt lich einen Theil ihres Lebens verbracht. Nur Hildegard empfand Scheu vor der spießbürgerlichen Einsamkeit, dazu war das Haus unzulänglich. Aber der Ernst und die verhaltene Wehmuth des Gatten klopften an ihr Herz. Sie ahnte, daß es ihm Freude machen werde, sie nebst Felix dort zu wissen. „Da Du es wünschest, ist es abgemacht," sagte sie fügsam. „Ja, Du hast recht, vielleicht ist eS besser, daß ich dort wohne," setzte sie, von einem plötzlichen Gedanken bewegt, lebhafter hinzu. Herr Stalling küßte sie mit überschwänglichem Danke und meinte tröstend: „Zu irgend einer Sorge ist keine Veranlassung, ich gehe nur auf Rath des alten Mendel, um die alten Verbindungen zu lösen und neue, bessere, anzuknüpfen. Genieße Du einstweilen den Rest des Sommers." Dann, in-den folgenden Tagen, traf er seine Vorbereitungen für die Uebersiedelung feiner Familie in das Gartenhaus mit demselben Eifer rote seine Reifevorbereitungen. Am Tage vor feiner Abreise, nachdem er alle Geschäfte geordnet, betrat er Felix' Schlafzimmer. Der Knabe lag schon im Bette, saß aber aufrecht, den Vater mit heißester Sehnsucht erwartend. „Du gehst und — Mama bleibt hier!" sagte er in leidenschaftlichem Schmerz. „Weine nicht," sprach Herr Stalling sehr ernst. „Weinen? Nein! Nur Mädchen meinen," sagte Felix thränenschluckend. „Wenn ich wiederkomme, wird Dich Mama sehr lieb haben, hoffe ich," fuhr Herr Stalling fort. „Sorge hübsch für sie. Du bist bald zehn Jahre alt und man kann sich auf Dich verlassen." Felix' Augen strahlten ob des Lobes, aber der Auftrag selbst schien ihm nicht zu passen. Er schwieg trotzig. „Ich habe den alten Ulrich beauftragt, Euer Wächter im Familiengarten zu werden. Boncoeur geht auch mit, um das Haus zu bewachen. Du aber sollst Mama beschützen im Hause und beim Spazierengehen," fuhr der Vater fort. Er wollte dem Knaben eine Aufgabe zutheilen, die ihn beschäftigte und sein Ehrgefühl stärkte. Unwillkürlich mußte er dabei aber auch an den Regimentsadjutanten denken. Am liebsten hätte er Hildegard in seiner gegenwärtigen Stimmung mit hundert Wächtern umgeben. „Nun lebe wohl, Felix!" Trotz aller festen Vorsätze brach der Knabe jetzt in ein kurzes, convulsivisches Schluchzen aus, dazwischen stampften die Füße das Fußende des Bettes und ballten sich die halb ausgewachsenen Eisenfäuste. Als der Wuthanfall vorüber, war der Vater verschwunden. Zwei Tage später war man im Familiengarten eingerichtet. Leider besaß Felix' Freund, der alte Hausmann, schlechte Laune, da es ihm zwischen seinen Kisten und Fässern im Speicher besser gefiel. Hilda saß mit ihrem Buche ober einer spinnewebnen Handarbeit tagelang auf der glasüberdachten Veranda und blickte über die Tannenhecke hinweg nach der Fahrstraße hinüber, wo es ziemlich lebendig war, wenigstens zu bestimmten Tageszeiten. Aber die Einsamkeit fing bald an, sie zu bedrücken. Als sie kurz entschlossen eingewilligt hatte, für die Abwesenheit des Gatten das alte Familiengrundstück zu beziehen, war es in unklarer, aber stark empfundener Furcht vor dem eigenen Herzen geschehen. Lieutenant Laportes Liebe war die Sonne ihrer Mädchenjahre gewesen, „nein, für sie gab es kein anderes Liebesglück!" Hildegards zärtliches Herz hatte beim Anträge des Kaufherrn Stalling lange wie ein Rohr im Winde geschwankt — endlich gab sie nach unb begrub ihren Liebestraum, ben nach bem Tode bes Vaters hartbebrängten Ihrigen zu Liebe. Auch konnte sie nicht umhin, den Gatten aufrichttg zu schätzen, ebenso war sie mit dem allerbesten Willen Felix Stiefmutter geworben. Aber Laportes Bilb begleitete sie in bie Ehe. . . Daneben gab sie sich aber rechtschaffene Mühe, Felix' Liebe zu gewinnen, um ben zurück- kehrenben Gatten zu erfreuen. Auch schien ihr bie länbliche Einsamkeit zu einem Nähertreten geeignet. Da sie indessen in ihrem gegenwärtigen zerrissenen Seelenzustande von Launen unb Stimmungen beherrscht war unb ihr überbics ber Jn- stinct der Mutterliebe fehlte, blieben ihre Bemühungen erfolg- los. Felix' spröde Kraft wollte verstanden und geliebt, aber nicht verhätschelt sein. Verletzt gab sie die Mühe bald wieder auf. Auch zogen sie die früheren gesellschaftlichen Zerstreuungen schnell wieder in ihren Kreis — mit anderen Gästen sand sich auch der Regimentsabjutant halb wieder ein. Und trotzdem er das erstemal nicht angenommen worden war, kam er nach einiger Zeit fast täglich, ganz wie er einst in Hildegards Elternhaus gekommen war. Die Blumen auf ben buxbaumumsäumten Rabattenbeeten des Familiengartens wurden immer dunkler, feuriger, duftloser, auch die Buchenhecken schimmerten bereits im ersten Bronceton. Der Mai des Herbstes, ber September, war herbeigekommen. Der alte Ulrich half bem Gärtner bie Aepfel von ben Bäumen nehmen unb bie feinschaligen aromatischen Grasen- fteiner für ben um bie Weihnachtszeit zurückerwarteten Hausherrn zurücklegen. Felix ließ baneben von einer aufgetragenen Anhöhe aus seinen Drachen in bie Luft steigen. Aber bas Ungelhüm schien unlustig unb versagte ben Dienst. „Der Schwanz ist zu kurz, Musjechen!" ries Ulrich vom Baume herab, inbem er, rittlings auf einem Aste sitzenb, mit Behaglichkeit eine Prise nahm, „er trägt nicht. Wart, ich werbe Deinem Beest einen orbentUdien Schwanz machen!" „Ja, ja, Hausmann!" stimmte Felix zu, „ich will auch gleich eine längere Strippe holen." „Unb auch Papier!" Felix rannte nach ber Veranba, wo er Mama schreibenb gesehen hatte. Für seine vielfachen Wünsche wußte er sie mit kirchlicher Begehrlichkeit immer zu finben. Auch schrieb sie jebensalls an Papa unb konnte bann gleich über ben Drachen berichten. (Fortsetzung folgt.) Pflichtung, die auf dem Nachlaß haftenden Schulden zu zahlen. Die ConcurSgläubiger erscheinen hiernach berechtigt, die Ver- ficherungssumme zu ihrer Befriedigung heranzuziehen. Wollte man auch zwei Verträge, einen zu Gunsten deS Dersicherungs- nehmerS und einen zu Gunsten der gesetzlichen Erben annehmen, so käme man zu keinem anderen Resultat. In Theorie und Praxis besteht zwar der Grundsatz, daß bei Versicherungen zu Gunsten eines bestimmten dritten dieser mir dem Tode des Versicherungsnehmers ein selbstständiges Recht auf die Versicherungssumme erwirbt- doch kann in obiger Vertragsbestimmung ein solcher Vertrag zu Gunsten eines dritten nicht gefunden werden, da zur Zeit deS Vertragsabschlusses noch gar nicht zu erkennen war, wer bei dem Tode des Versicherungsnehmers als besten gesetzlicher Erbe erscheinen würde. Die Person des dritten war also unbestimmt, ein Vertrag zu Gunsten eines dritten daher nicht zustande gekommen. — Neue» Abrufen der Reisenden auf Bahnhöfen. Aus dem Bahnsteig deS Bahnhofes in Mülhausen wird in den nächsten Tagen eine Einrichtung inS Leben treten, die geeignet ist, nicht nur einen schwierigen Th eil des Bahnhofdienstes wesentlich zu erleichtern sondern auch dem reisenden Publikum eine Anleitung zur Auffindung und Benutzung eines bestimmten Zuges zu geben, die sicherer und zuverlässiger ist als das bis jetzt gebräuchliche Verfahren. ES handelt sich dabei um einen potentirten, von Ingenieur Strohdach in Basel erfundenen und von der Maschinenfabrik Stockheim in Mannheim erbauten Apparat. Derselbe besteht zunächst aus einem viereckigen mit dreieckiger Krönung und mehreren viereckigen Ausschnitten auf jeder Seite versehenen Kasten, der an stark in die Augen fallender Stelle ausgehängt wird. Im Innern enthält der Kasten eine gewisse Anzahl Scheiben und Tafeln, welche mit der Bezeichnung des demnächst abgehenden Zuges als Local-, Personen- oder Schnellzug u. s. w., sowie mit der Angabe der Fahrklassen, welche er führt, und mit dem Namen einer Hauptstation beschrieben sind. Durch ein höchst sinnreiches Kurbelwerk mit Drath- seil-Leitung können diese Scheiben und Tafeln von einem bestimmten Punkte in einem Bureau beliebig gestellt werden, wobei der den Apparat bedienende Beamte durch eine vor ihm befindliche verkleinerte Wiedergabe deS Schilderkaslens sofort selbst die Controlle über die richtige Stellung der Schilder erhält. Für die Wartesäle ist die nämliche Einrichtung geplant. Hier wird dieselbe noch mir einem electrischen Läutewerk versehen, so daß nicht bloS das Auge, sondern auch das Ohr aufmerksam gemacht wird. Alsdann erscheint ein Schild mit der Aufforderung: „Einsteigen in den Zug nach . . ." Diese Einrichtung besorgt also das sogenannte Abrufen der Reisenden auf die denkbar und zuverlässigste Weise und dürste wohl berufen sein, den häufigen Beschwerden wegen ungenügenden oder gar nicht erfolgten Abrufens ein Ende zu machen. Lauterbach, 24. Februar. Dem Großh. Bürgermeister Schneider in Heblos wurde mittelst Allerhöchster Entschließung vom 12. d. M. das Allgemeine Ehrenzeichen für langjährige treue Dienste verliehen. * Lauterbach, 24. Februar. Nach dem soeben veröffent- lichten Ergebniß der Viehzählung vom 1. December v. I. sind im Kreise Lauterbach vorhanden: 22,359 Stück Rindvieh, 1562 Pferde, 12,324 Schafe, 11,257 Schweine, 2344 Ziegen, 980 Bienenstöcke. VerMtschtcs. ♦ Dornholzhausen, 25. Februar. Gestern wurde ein 17jährigcr junger Mensch, Namens Conrad Mick, in der Cleebach tobt ausgesunden. Vermuthlich liegt Selbstmord vor. * Ein BarterzeugungSmittel hat in Köln wieder ein Mal seinen „Erfinder" vor die Schranken des Gerichts gebracht. Angeklagt war der Kaufmann Friedrich Wilhelm RotheS aus Rheinberg, welcher im Winter 1890 in Köln eine Parfümerie-Fabrik unter der Firma L. Borghese errichtete und als einzige Spezialität „Professor Fragellis Bart- ErzeugungSmittel" vertrieb. In den „Fliegenden Blättern" erließ der unternehmungslustige Fabrikant zahlreiche Anzeigen, welche eine Menge des viel gepriesenen Mittels zur Folge hatten. Interessant war, wie die „K. D. Z." berichtet, die Erklärung, welche der Angeklagte darüber abgab, wie er zur Herstellung der Bart-Mixtur gekommen: Er kaufte nach seiner Angabe mehrere Fläschchen deS Bart-ErzeugungSmiltels von Professor Migargee, ließ diese Mixtur von einem Chemiker analysiren und machte sich alsdann nach dem gewonnenen Recept selbst anS Fabricircn- den Namen deS angeblichen Erfinders „Professor Fragelli" setzte er hinzu, um die Sache verlockender erscheinen zu lassen. In den „Fliegenden Blättern" wurde der „volle, unbedingte Erfolg" deS BarterzeugungSmittelS schriftlich gewährleistet. Die große Flasche, deren Verkaufspreis 4,50 Mk. war, hatte einen HerstellungSwerth von 20 Pfg. Die Sachverständigen, Chemiker Dr. Kyll und Stadt-Phhsikus SauitätSrah Dr. Leuffeu bekundeten, daß eS überhaupt ein BarterzeugungSmittel gar nicht gebe. Die von dem Angeklagten hergestellte Mischung sei wirkungslos. Wie ausgedehnt der Vertrieb gewesen sein muß, geht daraus hervor, daß noch nach der Eröffnung der Voruntersuchung von auSwärtS über 600 Mk. in Briefmarken für Lieferung deS BarterzeugungSmittelS eingesandt wurden. DaS Gericht vcrurtheilte den Angeklagten zu 2000 Mark Geldstrafe. ♦ Freiberg (Sachsen), 25. Februar. Das Schwurgericht verurtheilte den Fleischergesellen Gehlert anS Kolmnitz, welcher im October v. I. aus Habsucht seinen eigenen Vater erschossen hatte, zum Tode. * Ulm a. d. Donau, 26. Februar. Heute Mittag wurde die 40jährige ProsessorStochter Fräulein Reuß aus einem Promenadenweg in unmittelbarer Nähe der Stadt ermordet und ihrer Uhr nebst Börse beraubt. An der Leiche zeigten sich Stiche in Hals und Brust. * Paris, 26. Februar. Die Zweirad-Wettfahrt von 1000 Kilometer in der großen Maschinenhalle aus dem MarSfelde, welche die Radfahrer Terront und Corrs am Freitag Abend 10 Uhr begannen, wurde heute Nachmittag 4 Uhr beendigt. Terront siegte: Corrs blieb um 10 Kilometer zurück. • San Francisco, 24. Februar. Heute schoß ein 73jähriger Mann NamenS Ratcliffe, den bekannten Millionär Joh Mackay in den Rücken. Ratcliffe schoß sich sodann in die Brust. Der Zustand des Attentäters ist gefährlich. MackayS Wunde ist nicht tödtlich. Der Beweggrund zu dem Attentat ist unbekannt. * Shdaey, 18. Februar. Auf entsetzliche Weise ist gestern Abend ein zehnjähriger Junge, JamcS Mason, unweit der Ortschaft Strathsord in Queensland umS Leben gekommen. Der Junge badete im Barron-Fluffe, als er plötzlich von einem auS dem Wasser emportauchenden Alligator angepackt und sozusagen im Handumdrehen zu Brei zermalmt wurde. WaS daS Gräßliche des ganzen Vorgangs noch erhöht, ist der Umstand, daß beide Eltern des Opfers keine zehn Schritt weit entfernt ebenfalls ihr Bad nahmen, da das Wasser an der betreffenden Stelle ganz seicht ist. Mit einem Male hörte der Vater ein heftiges Schlagen und Plätschern und er konnte gerade noch sehen, wie das Ungethüm mit seinem Opfer verschwand. Außer sich vor Schmerz und Verzweiflung tauchte er ihm nach und war auch so glücklich, das eine Bein seines Kindes erfassen zu können, allein trotz seiner geradezu übermenschlichen Anstrengungen vermochte er nicht, dasselbe zu befreien. Ein paar Chinesen, welche auf die Jammerrufe der unglücklichen Mutter herbeieilten, machten sich muthig an die Verfolgung der Bestie, dieselbe .war indessen nicht mehr zu entdecken, biS man ihrer endlich nach einer Weile mit einem Male wieder gewahr wurde, als sie, um Äthern zu holen, plötzlich aus dem Flusse austauchte. Mit Entsetzen mußten sich die Eltern aber auch sogleich davon überzeugen, daß im Rachen des Ungethüms noch daS eine Sein ihres Lieblings sichtbar wurde. In der nächsten Secunde tauchte der Alligator wieder in die Fluth und verschwand sammt den Ueberbleibseln seiner Beute. * Gelungener Vergleich. Ein beim Landgericht München, dessen Räume in jeder Beziehung viel zu wünschen übrig lassen, als Zeuge vernommener Gensdarm beantwortete die Frage des Vorsitzenden, wie es im Stalle des Angeklagten ausgesehen, mit den Worten: „So ungefähr wie darinnen", eine Antwort, die bei den Richtern und Auditorium große Heiterkeit erregte. * Als der spätere Feldmarschall v. St. Commandeur deS X-Regirncnts war, hatte ein Major E. das erste Bataillon. Dieser, so erzählt man, war zwar ein sehr gelehrter, aber ein ängstlicher und schwacher Herr, so daß seine Hauptleute, besonders Hauptmann v. H., zuweilen ihre Possen mit ihm trieben. Aus der Kammer des Bataillons hatten sich nun Motten eingenistct, denen man bisher vergeblich beizukommen versucht hatte. Eines Tages auf der täglich um 11 Uhr stattfindenden Wachtparade trat Hauptmann v. H., der Vorsitzender der BataillonS-Bekleidungs- Commission war, an den Major E. heran mit den Worten: „Herr Oberstwachtmeister, wir werden nun wohl endlich der Motten Herr werden." — „I, wie geht denn das zu?" — //Ja, sehen Sie, gestern Nachmittag ist es dem Bataillons- Capitändarm geglückt, den Mottenkönig zu sangen." — „Mottenkönig? Davon habe ich ja noch nie gehört!" — „Ja, das glaube ich wohl- der ist sehr vorsichtig und zeigt sich auch nur selten. Aber ebenso, wie die Bienen eine Königin haben, so haben die Motten einen König, und wenn man den fängt, so muß die ganze Brut aussterben." — „I, das ist ja sehr erfreulich- das will ich doch gleich dem Herrn Regiments-Commandeur melden." — Und ehe noch v. H. es verhindern konnte, stürzt Major E. auf Jenen zu und erstattet ihm die Meldung. Wir haben daS eherne Gesicht des späteren Feldmarschalls nie eine Miene verziehen sehen, aber da kräuselten sich doch seine Lippen zu einem Lächeln unter dem schon damals schneeweisen Schnurrbart, als er Major E. fragte: „Wer hat Ihnen denn das gemeldet?" Darauf die Antwort: „Hauptmann v. H." Wir hörten nun, denn Alles war mäuschenstill, den Oberst die Worte sprechen : „Hauptmann v. H., wenn Sie sich noch einmal unterstehen, einen Mottenkönig zu fangen, dann werde ich Kriegsgericht über Sie abhalten lassen. Ich danke Ihnen." Darauf folgte eine längere Unterhaltung zwischen dem „Alten" und dem Major E., die wohl mit die Veranlassung war, daß Letzterer, der schon Manches auf dem Kerbholz hatte, in nicht zu langer Zeit verschwand. Aber auch Hauptmann v. H., sonst ein tüchtiger Compagniechef, scheiterte an der Majorsecke, allerdings vorwiegend deshalb, weil er in dem Pferde ein nicht zu zähmendes wildes Thier erblickte. * Folgender Streich wurde, wahrscheinlich von Studenten, vor einiger Zeit in Jena auSgesührt: Bei einem Gerichtsvollzieher wurde das Porzellanschild mit Namen abgeschraubt und an die Thür des CollegiengebäudeS genagelt mit der Aufschrift: „Seiner werthen Kundschaft bringt nachträglich die herzlichsten Glückwünsche znm Neuen Jahr N. N., Gerichtsvollzieher." ♦ Abgebliht! Der Prinz von Jo inville, der viel in Patriotismus und namentlich in Feindschaft gegen die Engländer machte, äußerte einmal zu einem britischen Seeoffizier: „Mein sehnlichster Wunsch wäre, in einem Kriege mit meiner Fregatte zwanzig Minuten längs eines englischen Kriegsschiffes von gleicher Stärke zu liegen." Der Engländer antwortete höflich: „O bitte, Königl. Hoheit, zehn Minuten würden vollständig genügen." • GeiichtSsaal Zoologie. Laut einer Notiz des „Thier- freund" fand jüngst in Wien eine Gerichtsverhandlung statt, welche weniger durch die Strafsache selbst, als durch eine merkwürdige Namen - Collection die allgemeine Heiterkeit erregte. Der Pferdeknecht Mathias Dolf aus HundSheim war nämlich angeklagt, weil er den Wachmann- Bär, der ihn in der SechSschimmelgaffe wegen Thierquälerei beanstandete/ einen Esel genannt hatte. • Ländliches CtUtnrbild. Sepp (zum Dorsschneider): „Du, in mei’ WerktagShos'n brauchst koa Meffertafch'n neiz machen — graaft werd nur an de Sonntag!" Spulpüm -er vereiuigku frankfurter Ltadttheatn CpernDan*. Mittwoch den 1. Mär,: Eoncert unter Leitung bei Herrn Cap llmeifter Rumpel. Tonner-kag den 2. März: Die weiße Dame. Coppelia, 1. und 2. Act. Freitag den 3. Mär,: Die Meistersinger. <5am6tagben 4 März: Der schwarze Domino. Wiener Walzer. Sonntag den 5. März. Nachmittags 3*/t Uhr: Sneewittchen. Abendi 7 Uhr: Martha. Schanfptel-anA. Mittwoch den 1. Mär,: Götz oon Ber lichingen. Donnerstag den 2. März geschloffen. Freitag ben 3. Mär, Die Neuvermählten. Der zünbende Funke. In Civil. Samstag ben 4. Mär»: Don Carlos. Sonntag den 5. März: Odette. Montag den 6. März: Registrator auf Reisen. 2>erfcbr, £anO» ttnö Dolfsroirtbfcbaft, Gestade rg, 25 Februar. Fruchtpreise. ®eiien X 164X), Äorn X 14 20, Gerste X 14.20, Hafer X 14.00, Erbsen X 164X), Linsen X 00.00, Wicken X 00.—, Lein X —Kartoffeln^* Samen X —.—. Citeratur und Win ft. — Königsberg, die alte preußische KönigSstadt, hat In Ernst Wichert einen Historiographen gesunden, der im Verein mit dem Maler Fritz Geyrke eine in Wort und Bild gleich iciklnbe Darstellung in dem neuesten Heft von ,g«r Guten Ztunb«' (Vertin W. 57, Deutsch«- Verlagshaus Bong 8c Co ) gibt. Wichert tat lange Jahre in Königsberg gelebt, ehe er nach Lertin übersiedelte, unb ferne genaue Kennlniß ber socialen Verhältnisse, sowie ber baulichen Entwickelung spricht auS jeder Zeile des Aufsatzes. Tie GtatiSbeioabe von „Zur Guten Stunde-, die „Jllustrirle Klassiker- Bibliothek" bringt in ihrem dieSjährigm Bande den ersten Thell der Gedichte und Dramen Ludwig UhlandS. Der Preis eines Vierzehn tagShefteS beträgt nur 40 Pfg. — Sine neue ,6eneralfarte von «ürttemderg, Vaden, Hesse« «nd sstsaß-Lothringen" ist soeben im Berlage von Earl Flemming in Gtogau erschienen. Im Maßstäbe von 1 : 600000 gehalten, gibt sie ein io detaillirt«» Bild der ^venbahnen, Landstraßen und Ortschaften, daß sie fast überladen erscheint. Die Darstellung tit außerordentlich übersichtlich und klar, daS politische Colorit äußerst vortheilhaik gewählt und wie daS Flußnetz charactertstisch auSgestaltet ist, so hebt sich die reiche Bodenaliederung mit greifbarer Deutlichkeit von dem farbenreichen Kartenbilde ab. Alle- in Allem wie geschaffen zum praclifchen Gebrauch, wird diese neue Generatkarle von Würtlem berg, Baden, Hessen und Elfaß-Loihringen namentlich allen GeichistS- leuten und Beamten, Touristen und AuSflüglern:c. hochwillkommen fein. Durch den erstaunlich biütgcn Preis von 1 Mark wird Jedermann die Anfchaffung ermöglicht. Bei der Redaction eingcgangene Bücher re.: — Die Wiedergeburt der Bölter. Monatshefte, heraus- gegeben von Dr. med. Alfred Damm in Wiesbaden 2. Jahrgang. Nr. I (13). Verlag von Bruer ck Co., Hamburg. Preis pro Nummer 50 Pfg. — WaS schulden wir nnser« Kindern V Allgemeines deutfcheS CrzsihungS-rexckon für das Haus. Von Dr. Hermann Abegg. Vollständig in 12 Heften A 50 Pfg. 5. biS 6. Heft. Schwadacher'fche Verlagsbuchhandlung in Stuttgart. DaS vorliegende Werk nun, das wir allen Eltern bestens empfehlen können, gibt tn alphabetisch geordneten Abhandlungen Auskunft über alle erdenklichen praclifchen ErztebungSfragen. — WerseineConcnrrevz, besonders wenn stemtchtigtst, aus dem Felde schlägt, erbringt durch diesen Erfolg den unonreeph baren Beweis, daß er Besseres zu bieten vermochte. So ist «s auch mit dem nach einem in allen GuUurftaalen.in Teut'cyland unter Nr. (13592 pateniirten Derfahren hergestellten Apotheker A. Flügges Myrrhen Cr<^me der Fall gewesen. Die großen anttieptilchen, neublldenden und heilenden Eigenschaften desselben, welche von ben medicimschen Autoritäten erkannt unb empfodlm wurden, haben eS fertig gebracht, daß da, wo einmal Fiüß^cs Myrrhen»(J«Ame au ewandt wurde, keines der vielen anderen Mittel, wie Zink, Bor, DasiUne, Glycerine, (>oÜ creant rc. rc. mehr zur Behautluog von Hautwunden aller Art genommen wurde. Tie große lieber legtnbdi von Avolhck.r A. Flügges Myrrben-Ct'me hat alle die auderm Mittel verd änai. Um sich vor Töufchung zu bewahren, sei hervorgehoben, daß der ächte Flügge schc Myrrben-Ct^me nur in fertig verpackten Dofen r. Mk. 1.- verkauft wird, bertn Umhüllung als Schutzmarke einen weihen Halbmond mit Stern in rotbem Feld, sowie den Nameistzug 21. Flügge trägt. Erhältlich in Gießen in allen Apotheken. Apotheker 21. Flügge > Myrrhen - Ervme ist der pjtmtlrte ölige unb verdickte Au-zuo bcS MyrrbenbarzeS. 11871 ®tnS ss-ht fest. Die Ldaltache rämlich, dap die N^tuuvgS» wiitelfabrifate ber bekannten Consirventabnk H. flnorr, Heilbronn " ein n bedeutenden Fort'ch itl auf dem Gebiete 6e4 ür- nährungswefer.S bilden. Die allgemeine E'nbürgerurrg ber Knorr » fchen «uppenmetne, Suppen tafeln »rdSwurst u. f. w. rechtfertigt sich mit Rücksicht auf Cualttät, Ge'chmack und Billigkeit vollkommen, zumal KnorrS Luppen dem bürgerlichen rische ebensowohl wie der Hotel- und RestaurationSküche unüber» troffene Dienste leisten. - Alle unsere modernen «nastseifen enihailen meln ober weniger Zusätze, die gar nist ,ur SctnWch auWlti greistnnnDeullichkeil nMm wiegeichchm calkaile von Wrtlem- ntlich allen Gelchästs- n ic. hochwillkommen 1 Mark wird Jeder- duct in der Blankenwiese. Bemerkt wird, daß das Eichen- stammholz von Nachmittags 1 Uhr an zur Versteigerung kommt. Lang-Göns, 27. Februar 1893. Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. Eichen- und Nadelstämme mit 127,26 fm, Eichen- und Nadelderbstangen mit 111,79 fm, rm Buchen- u. Eichen-Scheit, 5 Fichien-Derdstangen, ca. 0,30 fm. Die Zusammenkunft ist am Adtriebsschlag im sog. Niedchen. Holzversteigerung. Nächsten Donnerstag den L. März lfd. I., von Morgens 8 Uhr an, sollen im Großen-Busecker Gemeindewald, Distriete teuerer Graben und Kirschbaum nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: e Bücher re. : VonalSjefle, 6ttau8-- iabtn. 2. Jahrgaritz. ibttnl Allgmtines Von Dr. Hermann Pffl. 5. bis 6. Hesl. art. DaSvoMnibe bien tonnen, gibt In über alle erdenklichen Stöcke. Großen-Buseck, 27. Februar 1893. Gr. Bürgermeisterei Großen-Buseck. soll im Lang-Gönser Gemeindewald „Hardt" nachverzeichnetes Holz versteigert werden: früheren Teich: Eichen-Abschnitte von 41—48 cm Durchmesser und 1,8—7,2 m Länge — 3,62 fm. Ellen-Abschnitt von 32 cm Durchmesser — 0,50 fm. Birnbaum Abschnitt von 56 cm Durchmesser — 0,99 fm. Holzversteigerung in der Illrstlichen Obcrsörsterei Mch. Es sollen versteigert werden: Montag, den 6. März, in den Districten Münchwald und Meil- bach lSchlinkenkopi oder Lichtchen), von Vormittags 9V2 Uhr an: . 4 rm Buchen-Scheiter; 49 rm Buchen- und Btrken-Knüppel, 8 rm Eichen- Knüppel; 11 rrn Buchen- und Eichen-Stöcke; 3500 Buchen-Forstwellen, 1300 Buchen-Astwellen. Ferner: 140 nn jriesern-Knüppel; einige Raummeter Kiefern-Stocke; 6000 Kiesern- Wellen; 380 rm Ktrfern-Retsholz in Schichten und 5 Fichtenstämme von zusammen ca. 2tz, fm. Die Zusammenkunft ist auf der sogenannten alten Laubacher Straße beim Rußland und der neuen Waldwiese. Dienstag, den 7. März, von Vormittags 91/2 Uhr an: a. im District Höler, nahe dem Weg Lich—Garbenteich: 4 rm Buchen-Scheiter, 17 rm Buchen-Knüppel, 5'/, rm Buchen-Stöcke, 120 Buchen-Wellen; b. im District Höler, nahe der Hauptschneiße: 12 rm Buchen-Scheiter; 34 rm Buchen-, 30 rm Eichen-Knüppel; 10 rm Buchen-, 97 rm Eichen-Stöcke; 400 Buchen-, 2190 Eichen, 60 Nadelholz-Wellen; c. im District Höler, sog. Dippelöcher und oberhalb der Brandstelle: 37 rm Buchen-Scheiter; 79,6 rm Buchen-, 8 rm Eichen-, 25 rm Btrken- Knüppel; 57 rm Bucken-, 10 rm Eichen-, 9 rm Nadelbolz-Stöcke; 1810 Buchen-, 120 Eichen-, 210 Nadelholz-, 700 Birken - Wellen; 10 Weitztannen, Schnitt« und Bauholz, von 30—47 cm Mttten- Durchmrsser — 19.05 fm. 28 rm Eichen Scheiter, ca. 1000 Etchcn-Wellea; 6. am Breuerberg: einige Raummeter Eichen-Werkfckeitholz und etwas Brennholz. Die Zusammenkunft ist auf dem Weg von Lich nack Garbenleich am sogen. Hölereck. Mittwoch, den 8. März, von Vormittags 91/2 Uhr an im District Langeberg: 6 rm Birken-, 2 rm Eicken-Knüppel; 36 rm Fich'en Stockholz; 1200 Weich- bo(<-, 300 Nadelholz Wellen; 5 Kteiern-Abschntlte von er 28 cm Durchmesser und 6—9 m Länge; gysss Sophas, Commoden, Kleiderschränke, Glasschränke, Tische, Spiegel, Requ- lateure, vollst Betten, 2 Secretäre, 1 Nahmaschine, Console, Waschtische, 2 Hobelbänke mit Werkzeug, 1 L>toß- karren, 1 Schleudermaschtne, 1 tupf. Kessel, Wirthschaftstische u. -Stühle, 5 Mille Cigarren, 1 Kuh, 3 Ziegen u. a. m. Prima frostfreie Speisekartoffeln Speciulität: Blitzableiteranlagen und Prüfungen. 1802] Meiner w- Kundschaft, Behörden und Privaten zur gefl. Nachricht, daß mit dem Prüfen der Anlagen begonnen habe Dasselbe geschieht mit neuestem Apparat, Widerstandsmesser und Controlbuck, wonach jeder Laie im Stande ist, sich selbst von der Güte seiner Leitung zu überzeugen. — Mache hauptsächlich auf ältere Eisenleitungen aufmerksam. * J. L. Postweiler, Frankfurt a. M. MNwoch den 15. Mars- Nachmittags 2Vi Uhr. soll auf dem hiesigen Ortsgericht die der Philipp Kreiling Witiwe (Gaur- drinnS) in Gießen zustebende ideelle Hälfte an nachoerzeichneter Hofraitbe: Flur 1 Nr. 10b2 87/10ü — 475 Meter hinter dem Stockdaus öffentlich meistbietend versteigert werden t'X H. «MM, ^dem Gebiete desEr^ ist Stölln al de, »ettaufe Skasst—■ 'Schaft. io SS«1** 16.00, K«“sse Sv««. 353 » 11 // „ Knüppel, 12050 Buchen-, Eichen- u. Nadelwellen, 47 rm Buchen- Eichen» u. Nadel- »nmsttmLAigifl, Erfolg den nnanfechl- M. So il't cs auck ch/and unter Nr. 63592 . Flügges Myrrhen- -n, mubildendm unb i medicin'scbm Auto- $ fertig gebracht, M vandt wurde, keines ne, Glycerin-, Eoli- vunden aller Art -yvthcker H. Flügges M. Um sich vor fowttWH en * W^_ isjufl A. Flügge lüg'. Meter Ä 1 oerWte MM» Gießen, 31. Januar 1893. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A.: Bogt. Mittwoch den 1. März, Nachmittags von 2 Uhr an, werben im .Wiener HoP, Reue«, weg 62, nachbcnannte Mobttien versteigert: 1 rothe Plüschgarnitur lSopha und 6 Stühle), 1 ovaler Tisch, 1 «nSziehtisch, 2 Sessel, lch.rrenschretbttschlDiplomaten. HfÄ), 1 Eommode, 2 Tische, 1 Regulator, 1 Standuhr (Pen» dule), i vollständiges Bett, 1 großer Spiegel, 4 Bilder, Nippsachen, 1 fast neue Waschmaschine. IDecimalwaage, 1 schwarzer Herrenanzug (fast «e«), 6 Polsterstühle, 1 großes Bücherreal u. s. w., mehrere Bünde illustr. Zeitschriften. Louis Rothenberger, 1774J GerichtStaxator Holzversteigerung. Donnerstag den 2 März werden im Btcker'schen Saale oer- 1893, von Vormittags 9 Uhr an, steigert: _ _ r Gediegene Conftmimden- Wnschk liefert in einfacher und feiner Ausführung billigst k die Wüschefabrik k Fritz Nowack. jg Stlteromtg. empfiehlt la. Fortland-Cement 'O 1640 Verkaufsbureau: F- W- Rob. Meyer, Nürnberg, Krausstrasse 4. ihren Journal-Les ©zirkel und nimmt Abonnements jederzeit entgegen. Preis von Mk. 1.50 an decken billiast bei [1795 vierteljährlich, wofür 10—12 Journale wöchentlich geliefert werden. Louis Wittich II., Neustadt 6. Wollene und wafferdichte Pferdedecken, Arbeiterschlaf- 1172] Ein Bauplatz an der Frank- furternraste zu verkaufen, Näheres in b:r Exped. d. Bl. die Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch,Portugiesisch,Holländisch, Dänisch, Schwedisch,Polnisch, Russisch oder Böhmisch wirklich WßffH sprechen lernen wollen. 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Ouvertüre „Traum eines Jünglinge1 (Westmeyer). Ouvertüre sEin Sommeroachl»- traum“ (Mendelssohn;. Larghetto a. d. C-moll-Sinfonic (Spohr). Uonccrt f. d. Violine [in Form einer Oeeangsscene] (L. Spohr), Violinen-Solo Herr Langenhagen, »te. II. Th eil. R. Wagner: Kaiser - Marsch Ouvertüre r. Op. „Ricnzi". Pilgervhor „Tannhäuser*. Tonbilder a. d. „Walküre*. [180« Anfang präcis ‘/iS I hr. Entree 50 Pt. fff9r. 1857 ... fär «esch^ k« Vermischte Anzeigen. 1412] Privat- u. Nachhilfestunden in Lateinisch, Griechisch, Französisch, Rechnen und Algebra werden billigst er- thetlt Wo? sagt die Erped d- Bl. 961] chuabe« od. «üdcheu, welche in Gießen die Schule des. wollen, sind, gute Pens. Fr. Lebrer Wenzel, Liebigstr. 55. Kleidermacherin empfiehlt sich in und außer dem Hause. 1645] Sandgasfe 50. Schönheit Neu erfundene, unübertroffene der Zähne GLYCERIN-ZAHN-CREME (man i tüte behördlich geprüft.) ALÖDONT’-ä- .. 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