Nr. 72 Freitagde» 25. März 1892 iBirrtclicbitger f AbounementspreU i 2 Murk 20 Psg. mti Hratisöeitage: Gießener JamitienötütLer. Amtlichem Thsrl t ) 4 1 t, v. Gaqern. r Annahme von Anzeigen zu btt Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi« Vorm. 10 Uhr. U 0 I ? B l «Qf Annoncen-Bureaux de- In- und Au-lande« nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. Die Gießener WasikienkkLlter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Der Gießener Anzeiger erlcheint täglich, mit Ausnahme deS Montag-. Briugerlohn. Durch die Pojt bezogen 2 Mark 50 Pfg. Nedactton, Expedition und Druckerei: -chnlstraße Ar.7. Fernsprecher 51. Bekanntmachung, betreffend Schafräude in Grünberg. Nach Erlöschen der Räude unter den Schafen zu Grünberg haben wir die am 5. December v. I. über die beiden dortigen Herden verfügte Sperre heute wieder aufgehoben Gießen, den 23. März 1892. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. (Bagern. ©ie Hungerkatastrophe, welche seit langem weite Gebiete des Czarenreiches heimsucht, macht sich, wenngleich in bedeutend abgeschwächter Form, jetzt auch in Theilcn Ungarns und Galiziens bemerklich. Aus den nördlichen Comitaten Ungarns wie aus den westlichen Gegenden Galiziens kommen erschütternde Meldungen über den unter ber dortigen Landbevölkerung herrschenden Nolhstand und dessen furchtbare Wirkungen. Regiertingsseitig wie aus privaten Kreisen wird viel gethan, um dem herrschenden Elend zu steuern, aber die Hilfsaction hat nicht verhindern können, daß schon viele Menschen in den Nothstandsgebietcn Ungarns und Galiziens thatsächlich verhungert sind. Falls nicht eine durchgreifendere Action zur Unterstützung der Nothleidenden eingeleitet wird, so steht zu befürchten, daß die Hungerkatastrophe in den heimgesuchten Gegenden nur noch eine größere Ausdehnung gewinnt. Auch Ausschreitungen aus den Nothstandsbezirken werden schon gemeldet. Polizei-Verordnung. Auf Grund des Art. 56 der Städte-Ordnung wird nach Anhörung der Stadtverordneten-Versammlung und mit Genehmigung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz vom 7. November 1891 zu Nr. M. I. 29 744 für die Provinzial-Hauptstadt Gießen verordnet wie folgt: S 1- Jedes Fuhrwerk, welches seiner Natur nach nicht ausschließlich zur Beförderung von Personen bestimmt ist, muß an beständig sichtbarer Stelle, wenn thun- lich auf der linken oder Hinteren Seite, mit dem Namen (Firma) und Wohnort des Eigenthümers ------ Gießen, 23. März 1892. Betr.: Die Ablieferung der Vacanzüberschüsfe erledigter Schulstellen an den Provinzialschulfonds. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen MM dte Grstzh. Bürgermeister eie« des Kreise-. Sofern Schulstellen in Ihren Gemeinden im Laufe des Etatsjahres 1891/92 vacant waren, sehen wir unter Hinweis auf unser Ausschreiben vom 24. Januar 1878 (Amtsblatt Nr. 1) der Vorlage der von Ihnen mit den Schulvorständen gemeinschaftlich aufzustellenden Berechnungen der an den Provinzialschulfonds abzuliefernden Vacanz- überschüffe in doppelter Ausfertigung bis zum 20. k. M. entgegen. Deutsche- Reich. Berlin, 23. März. Der Kaiser gedenkt noch eini§- _Ta^e - gänzlich von den Nachwehen seiner jüngsten Krankheit zu erholen. Die in den letzten Tagen umlausenden Gerüchte von dem angeblich nicht unbedenklichen Gesundheitszustände des erlauchten Herrn erweisen sich als durchaus unbegründet, der Monarch ist vielmehr nur von einer starken Heiserkeit und einer allgemeinen Körpermattigkeit befaßen; beide Hebet dürsten aber in der frischen Waldesluft der Schorfhaide sehr bald gehoben sein. Auch die Meldung, daß sich der Kaiser in Folge ärztlichen Rathes während seines Aufenthaltes in Hubertusstock der Regiernugsgeschäfte enthalte, ist unzutreffend,- er erledigt die lausenden Arbeiten in gewohnter Weise, außerdem hat er ja in Hubertusstock in Sachen der Ministerkrisis u. A. den Reichskanzler Grafen Caprivi und den Ches des Civileabinets, Dr. v. Lucanus zum Vortrage empfangen. — Noch immer beherrscht die Frage nach dem Ausgange der Minister- und Kanzlerkrisis vollständig unsere gesammte innere Tagespolitik. Von Tag zu Tag wird die desinitive kaiserliche Entscheidung in den principiellen wie persönlichen Fragen erwartet, aus denen sich die ganze Krisis zusammenfetzt — vielleicht, daß diese mit solcher Spannung erwartete Entscheidung zur Stunde endlich erfolgt ist. Zeit wäre es wenigstens, daß nunmehr Klarheit in die verwickelte Situation kommt, welche durch eine wahre Sturmsluth uneon- trollirbarer Gerüchte nur noch verworrener gestaltet wird. Daran ist allerdings nicht mehr zu zweifeln, daß die Ent- lassung des bisherigen Cultusministers Grasen Zedlitz that- fächlich schon erfolgt ist, und auch das Verbleiben des Reichskanzlers Grasen Caprivi im Amte scheint anderseits gesichert zu sein. Dagegen lauten die Meldungen über die weitere Gestaltung der Dinge, namentlich was die Abtrennung des preußischen Ministerpräsidiums vom Reichskanzlerposten anbelangt, noch recht widerspruchsvoll. Wenn vielfach die Annahme besteht, die Schwierigkeiten der bestehenden Krisis würden versuchsweise durch diese Aemrer- trennung beseitigt werden, so bezweifeln neuere Gerüchte wiederum, daß ein solcher Schritt wirklich unternommen werden solle, während hinsichtlich der Personalsragen das tollste Kunterbunt herrscht. Hoffentlich hat dieser Zustand der Ungewißheit und des Rathens am längsten gedauert, er könnte sonst bedenkliche Folgen nach sich ziehen. — Das dem Reichstage zugegangene und von demselben bereits in Erörterung gezogene „W eingesetz" besteht aus 13 Paragraphen, deren letzter den 1. October 1892 als Zeitpunkt für das Inkrafttreten der Vorlage bezeichnet. Die Vorlage zieht sehr scharfe Grenzen zwischen der erlaubten Behandlung des Meines und der Verfälschung desselben durch gewisse Zusätze u. f. w., namentlich soll künftig der Zusatz von Zucker und Wasser nur bis zu einem bestimmten Grade gestattet sein. Die Strafen für die Übertretung der Vorschriften des neuen Gesetzes sind ziemlich streng, sie gehen bis zu Gesängnißstrase in Höhe von sechs Monaten oder bis zu einer Geldstrafe von 1500 Mk. hinaus,- unter Umständen kann auch auf beide Mapmalstrafen zugleich erkannt werden. Bekanntmachung, betreffend Maul- und Klauenseuche zu Gießen. Nachdem die in einem Gehöft zu Gießen ausgebrochen gewesene Maul- und Klauenseuche erloschen ist, haben wir die angeordnete Gehöftesperre aufgehoben. Gießen, den 24. März 1892. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ________ v. Gagern. Bekanntmachung, betreffend Maul- und Klauenseuche im Kreise Büdingen. In Selters, Wenings und Wernings, Kreis Büdingen, ist die Maul- und Klauenseuche amtlich festgestellt und seitens des Großh. Kreisamts Büdingen Orts- und Gemarkungssperre verfügt worden. Gießen, den 23. März 1892. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Arnts- und Anzeigeblatt für den Avers Gissten und wenn Letzterer mehrere derartige Fuhrwerke besitzt, auch mit fortlaufenden Nummern versehen sein. Diese Bezeichnung muß in durchaus deutlicher Schrift mit Buchstaben von nicht unter 3 cm Höhe ausgeführt sein. § 2 Ausgenommen von dieser Verpflichtung sind die Kaiserlichen Posten und die städtischen Sprengfäffer. § 3- Zuwiderhandlungen gegen vorstehende Anordnungen werden mit Geldstrafen bis zu 30 Mark oder mit entsprechender Hast bestraft. § 4- Diese Polizeiverordnung tritt mit dem I. April 1892 in Kraft. Gießen, den 13. November 1891. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Gießener Anzeig er General-Anzeiger. Ventßcher Reistag. 201. Plenarsitzung. Mittwoch den 23. März, 12 Uhr. „ Aul d-r Agesordnung sieht zunächst erste und -oent. zweite Beralhung des Gesetzentwurfs betr. den Verkehr mit Wein wein- haltigen und wemahnlrchen Getränken. ' n' <- . Pr- ®ürflin (natl.) ist mit dem Entwürfe einverstanden Derselbe nehme einen Karen, gerechten und loyalen Standpunkt ein indem ersage: Ihr durst dem Weine zusetzen, was Ihr wollt nur' keine schädlichen Stoffe, aber Ihr mußt Eure Zusätze offen bekennen D« £ MI!nÄW', fd unhaltbar Der^Kernpm>kt,,de^^a^,l^^' --haben; ein bezüglicher Antrag dürste tndeß hier wenig Erfolg Haden, aber er bitte die verbündeten Regierungen, durch Besteuerung der Kunstweinfabrication der Wein- production gegenüber Gerechtigkeit zu üben. Abg. Dr. Schädler (Ctr.) würde dem Entwürfe gern zustimmen, um endlich dem Widerspruch der gertchtltchcn Entscheidungen ein Ende zu machen; aber der Entwurf enthalte vieles nicht, was er wünsche und enthalte Manches, was er nicht wünsche. Die Vorlage verbiete den Kunstwein nicht und lasse den Zusatz von Zucker zu. Wein müsse reiner Naturwein sein; werde ein Zu otz gemacht, so y müsse das in der Benennung des Weins zum Ausdruck kommen. / Die Vorlage enthalte einen Anreiz dazu, mit der Verfälschung des/ Weins durch Zuckerwasser bis an dte äußerste Grenze zu gehen. - Vorlage schaffe nur ein Vorrecht für den Händler, keinen Schutz für den Weinproducenten. Abg. Schenck (bft.): Der Wein sei ein Kunflproduct, die Natur liefere keinen Wein; eS habe also keinen Sinn, von Natur - wein zu sprechen. Er hoffe, daß diese Vorlage zu Stande kommen werde, und zwar gerade im Interesse des kleinen Weinbauers. Abg. Dietz (Soc.) erklärt sich gegen die Vorlage. Auch der Arbeiter habe ein Interesse daran, daß der Wein, den er kaufe, unverfälscht sei. Die Zuckerung des Weins sei zu bcclatiten; durch eine solche Declaration werde Niemand geschädigt, denn der gezuckerte Wein werde auch gekauft werden, wenn er als solcher declarirt wird. Abg. Dr. Bamberger (dfr.) ist erfreut, daß Abg. Bürklin seinen früheren schroff puristischen Standpunkt, den heute noch Abgg. Schädler und Dietz verträten, verlassen habe. ES fehle ja heute nicht an illuftren Beispielen dafür, daß man sich von der öffentlichen Gießen, am 22. März 1892. Betreffend: Die Ableistung des Huldigungs- und Ver- saffungreides. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen «n dte Grotzh. Bürgermeistereien deS Kreises. Die Ableistung des Huldigung«, und Verfaffungseides zettens der neu aufgenommenen Ortsbürger, sowie derjenigen Großh. hessischen Unterthanen, welche sich, ohne Ortsbürger zu werden, verheirathet haben, soll wie folgt stattfinden: „ «.-JÄ . „und Staatsbürger aus den in den Amts« ^richtobeztrken Grünberg und Homberg gelegenen Gemeinden Donnerstag den 7. April l. I., Vorm. S Uhr, in dem Rathhause zu Grünberg; M „ . 2) der Orts- und Staatsbürger aus den in dem Amts- gerichtsbeztrk Gteßen gelegenen Gemeinden ben April I. J„ Vor»,. 11 Uhr, in Dem Regterungsgebäude (auf dem Brand) zu Gießen; 3) der Orts- und Staatsbürger aus den in den Amts- S^chtsbeztrken Hungen, Laubach und Nidda gelegenen Ge- • den «. Mai l. I., Nachm. 1'/, Uhr, IN dem Rathhause ZU Hungen, 4) der Orts- und Staatsbürger aus den in den Amts- genchtsbeztrken Llch und Butzbach gelegenen Gemeinden Freitag den 13. Mai l. I , Nachm. I Uhr m dem Rathhaufe zu Lich. Ul)r' Wir beauftragen Sie hierbuA Personen zu veii^Terminen ^orzutaven uno wie geschehen unter Angabe der Namen der Vorgeladenen anzuzeigen oder zu berichten, daß Niemand vorzuladen war. Halten sich derartige Personen auswärts auf, so wollen Sie deren Aufenthaltsort angeben. v. Gagern. Meinung belehren lasse, wenn man sich auf falscher Fährte befand. Der Wunsch nach Erledigung der Vorlage noch in dieser Session gehe aus dem Reichstage selbst hervor, und die verbündeten Regierungen seien also nicht dafür verantwortlich für das summarische Verfahren zu machen, in welchem das Gesetz zu Stande gebracht werde. Redner erklärt sich dagegen, daß durch $ 7 der negative Declarationszwang für Zuckerung in daS Gesetz hereingetragen werde. Die Zuckerung deS Weins zu declariren liege kein Anlaß vor, wenn der Wein nur schmecke und bekomme. Gerade die Masse der kleinen Winzer seien genöthigt, ihren Wein zu zuckern. Staatssecretär Dr. v. B oetticher spricht feine Befriedigung über die geringe Zahl der Ausstellungen aus, die hier erhoben worden und hofft auf eine baldige Beilegung derselben in der Special- derathung. Die gegen die Regierungen wegen der späten Einbringung der Vorlage erhobenen Vorwürfe seien unbegründet. Die Regierungen hätten sich angelegen sein lassen, die Meinungen der Interessenten kennen zu lernen. Die Vorlage sei feit vier Wochen eingebracht und es sei noch Zeit zu ihrer Erledigung. Die Puristen würden nach einem Jahre auch keine andere Stellung einnehmen als heute; e8 liege also kein Grund vor, zu warten. Abg Haus (Ctr.) plädirt für Declarationszwang. Geschehe die Zuckerung zur Verbesserung des WeineS, so möge man sie unbesorgt declariren; in der Regel handelt es sich aber nicht um bte Weinverbesserung. Der kleine Weinbauer habe ein Interesse an der Declaration, da der Weinhändler lieber sauren alS süßen Wern kaufe; versüßen ließe sich der Wein ja immer, aber die Säure könne man ihm nicht geben. Abg. Menzer (cons.) beantragt Verweisung der Vorlage an eine Commission. Em so wichtiges Gesetz laffe sich nicht in solcher Eile erledigen und bedürfe eingehender Prüfung. Der Reichstag sei dazu umsomehr verpfttchtet, alS die verbündeten Negierungen vier Jahre zur Ausarbeitung des Entwurfs gebraucht hätten. Redner spricht sich sodann für den DeclarationSzwang aus. Abg. Hultzsch (cons.) spricht sich im Interesse deS Zusiande- kommenS des Gesetzes, dem er im Allgemeinen zustimmt, gegen Com- missionSoerweisung aus und behalt sich ein Eingehen aus Einzelheiten für die zweite Lesung vor. Commissionsverweisung wird abgelehnt; die zweite Lesung findet demnächst im Plenum statt. ES solgt die erste Berathung de« Nach trag« eiat« (,wei Millionen zu den Kosten der Betheiligung de« Rcrche« an der Chicagoer Ausstellung). tu Berbletben, während der Kaiser sich .blehnendgegVnden Abfl. Samhamme^ (bfr.) beantragt Verweisung der Vorlage e* eine Commission. Ab- Dr. Bachem (Ctr.): Die Höhe der Nachsorderung habe überrascht. Aber jedenfalls müsse Alles gethan werden, damit die Vethetltgung Deutschlands an der Chicagoer Ausstellung der deutschen Industrie zum Vorthetle gereiche. Zu erwägen wäre, ob dem ReichS- eommisiar nicht eine kaufmännische Beihilfe zu geben sei, um die Anknüpfung von Handelsbeziehungen zu fördern StaatSsecretär Dr. v. Boetttcher: Die Höhe der Kosten sei eine Folge deS AmfangeS der Beihetltgung, die eine recht rege sei. Einige Industrien freilich hielten sich noch zurück; er bitte dieselben, sich noch zur Betheiltgung zu entschließen, damit die deutsche Industrie in ihrer Gesammthett vertreten sei. CS werde sparsam gewirth- schaftet und hoffentlich nicht Alles ausgebraucht werden. Bet der Beschickung der Chicagoer Ausstellung bandle eS sich nicht bloß um Gewinnung neuer, sondern auch um die Erhaltung bereits vorhandener Absatzgebiete. Gegenüber der Anregung des Vorredners weist er darauf hin, daß ein kaufmännischer Betrath schon bestehe. Eine Ein- »tschung in private Handelsgeschäfte wäre nicht angängig. Abg. Dr. Hammacher (natl) befürwortet die Bewilligung. Hs handle sich nicht nur um Förderung unserer Handelsbeziehungen, sondern auch um eine Frage nationaler Ehre. Abg. Goldschmidt (bfr.) bemerkt auf eine Auslastung Inder Begründung der Vorlage, an dem Fehlschlag der deutschen Industrie in Philadelphia sei lediglich die Industrie selbst schuld gewesen; eS handle sich jetzt darum, unsere Ehre wieder herzustellen. Die Vorlage geht an die Budgetcommission. ES folgen Petitionen. Die Commission empfiehlt, über Petitionen betr. die Reform der Eisenbahn-Personentartfe rc. mit Rücksicht auf die vom Präsidenten des Retchseifendahnamtes im Januar abgegebenen Erklärungen zur Tagesordnung überzugehen. (Ref. Abg. Dr. Giese) Abg. Dr. Krause (natl.) beantragt, diese Petitionen dem Reichskanzler als Material zu überweisen. Abg. v. Schal sch a (Ctr.) erklärt sich gegen den Antrag, der ganz gleichgtltig wäre, wenn er nicht alS Gegenantrag zu dem Com- »isftonsantrag gestellt wäre. So würde man durch Zustimmung zu demselben bekunden, daß man eine weitere Erleichterung der Freizügigkeit wolle. Der Antrag der Commission wird angenommen. Dem Reichskanzler werden als Material überwiesen Petitionen von Gerichtsvollziehern wegen Abänderung der Prozeßgesetze und des Gerichtskostengesetzes, Petitionen betr. Abänderung des Handelsgesetz- duchs, der Gewerbeordnung, der Ctvtlproceßordnung und der ConcurS- »rdnung, Petitionen betr. die Beschränkung der Freizügigkeit minderjähriger Personen und betr. Abänderung deS $ 66 des Unfallver- ficherungsgesetzes. Eine Petition um reichsgesetzltche Regelung des Vereins- und Bersammlungsrechts wird auf Antrag deS Abg. Rickert und unter Befürwortung des Abg. Liebermann v. Sonnenberg (Antisem.) dem Reichskanzler zur Berücksichtigung überwiesen. Die Commission hatte Erwägung beantragt. Nächste Sitzung morgen Mittag 12 Uhr: Zweite Lesung des Meingesetzes, Rechnungssachen, Wahlprüfungen, Petitionen. Haltungsschule, eine Art von weiblicher Fortbildungsschule. Stehen auch für letztere zunächst reichliche Mittel zur Verfügung, da wie bekannt aus dem Erträgnisse eine# Bazars, der unter Leitung der Fran Freifrau v. Gagern verwichenen Winter stattsand, die Summe von 3200 Mk. Zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt wurde, auch die Stadt einen Beitrag von 500 Mk. lerstete, und leistete auch wie früher die Spar' und Leihkasse einen größeren Betrag, wie auch die Stadt wie seither für den Haushalt der Schwestern, seitdem sie aus dem Bürger-Hospital in ihr eigenes Heim gezogen, rund 1000 Mk. jährlich hergiebt, so ist es doch sehr zu beklagen, daß die Mitgliederbeiträge, statt den erweiterten Ausgaben des Vereins entsprechend zu steigen, fallen; frühere Mitglieder ziehen weg und diejenigen, die an ihre Stelle treten, kennen vielfach die Bestrebungen des Vereins nicht genügend, vermuthen vielfach in ihm blos einen Armenverein, während er doch thatsächlich Ausgaben erfüllt, die anderwärts von vier oder fünf Vereinen zusammen geleistet werden. — Im Vorstande sind einige Veränderungen eingetreten. Der Directive folgend, die die vorjährige Generalversammlung gab, hat der Vorstand sich ergänzt durch die Hinzuwahl des Herrn Pfarrers Dingeldcy uni) des Herrn Schuldirector Dr. Landmann. In Folge der ebenfalls im vorigen Jahre genehmigten Statutenänderung sind ferner für bestimmte Zweige der Thätigkeit des Vereins einige Personen als außerordentliche Mitglieder hinzugezogen worden, nämlich Frau Baronin v. Gagern, die Herren Metzger Klein, Rentner Heinrich Vogt und Justizrath Baist. An Stelle der bisherigen Oberschwester Luise Wolf, die nebst zwei anderen Schwestern unsere Stadt leider verlassen mußte, da das Mutterhaus sie zu anderen Ausgaben brauchte, trat Schwester Emilie Brauchte. — Für die Armenpflege wurden ins- gesammt ausgewandt 5197 Mk. gegenüber 4090 Mk. in 1890, während die Zahl der Unterstützten in Folge davon, daß feit der mit Mitte Januar 1891 ins Leben getretenen Reorganisation der städtischen Armenpflege, die sich aufs Beste bewährt, die einzelnen Armen von dorther kräftiger unterstützt werden — was übrigens keinen viel größeren finanziellen Gesammteffect ausmacht, da durch die genauere Einsicht in die Verhältnisse der Pfleglinge auch einer ganzen Reihe die Unterstützung entzogen worden ist — von 227 in 1890 aus 175 in 1891 gefallen ift; es ist also der Aufwand für den einzelnen Unterstützten ein erheblich größerer geworden. — Für die Krankenpflege sind sieben Schwestern angestellt, von denen allerdings zwei saft durchweg durch die Haushaltung und die Krippe in Anspruch genommen werden. Sie leisteten 330 Tagpflegen, 7012 Pflegebesuche und 709 Nachtwachen. — Nach Nauheim konnten 18 Kinder gesandt werden, theilweise unter Beihülfe der Stadt. — In der Krippe wurden inS- gesammt 42 Kinder verpflegt, die aufs Beste gediehen. — Das Miethspatronat hat diesmal erhebliche Kosten verursacht. Das Volp'sche Haus in der Lindengasse wurde Vorschlag verhält und das Verbleiben Caprivis im Reichsund Staatsdienste wünscht. In diesem Falle dürste der heutige Tag die Entscheidung bringen. Noch Nachmittags wird der Reichskanzler in Berlin zurückerwartet. In parlamentarischen Kreisen verlautet, die Ernennung des Grafen Botho von Eulenburg als Ministerpräsident werde für heute erwartet. — Die Kaiserin empfing heute den Grasen v. Zedlitz. Berlin, 23. März. Der Mehr er trag der Staatssteuer in Berlin beträgt infolge des neuen Einschätzungsverfahrens gegen das Vorjahr Mk. 4,362,769, hiervon gehen jedoch ab die Steuerbefreiungen der Beamten und die Niederschlagung der untersten Steuerstufen im Betrage von 2V3 Millionen. Berlin, 24. März. Den „Berl. Polit. Nachr." zufolge dürfte schon in der nächsten Session des Bundesrathes ein Beschluß zu erwarten fein über die Errichtung einer Commission für Arbeiterstatistik. Breslau, 23. März. Der Kaiser bewilligte der „Schl. Ztg." zufolge 45,000 Mk. für die Handweber, vornehmlich zur Beschaffung besserer Webstühle. München, 23. März. Die „Allg. Ztg." empfiehlt die Adoptirung des Maximilianenm zum Nationalmuseum. — Der bayerische Eisenbahnrath ersuchte die General- direction, für möglichst baldigen Wegfall des von den preußischen Staatsbahnen eingeführten Staffeltarises für Getreide und Mühlensabrikate bestrebt zu sein und begutachtet nicht auch die Ausdehnung des von den preußischen Staatsbahnen beabsichtigten Staffeltarifs für den Export sogen. Thüringer und Nürnberger Maaren über die deutschen Seehäfen aus den bayerischen Staatsbahnen. Derselbe wünscht mindestens auch den Einbezug belgischer und holländischer Seehäfen. Der Entwurf der Sommerfahrordnung wurde gleichfalls berathen. Amsterdam, 23. März. In einem Droguerieladen der Huidanstraße sand eine Explosion statt. Das Haus stürzte zusammen. Drei Nebengebäude brannten nieder und fünfzehn Nachbarhäuser wurden beschädigt. Zahlreiche Verwundungen von Personen kamen dabei vor. Unter den Trümmern wurden drei verkohlte Leichen hervorgezogen. Kopenhagen, 23. März. Das Ministerium des Innern veröffentlicht eine Bekanntmachung, der zufolge die Hundeeinfuhr aus allen Ländern, außer Schweden und Norwegen, I verboten ist. Wien, 24. März. Von berufener Seite wird die Rich- ! tigkeit der Nachricht, das russische Kaiserpaar beab- ! sichtige eine Reise ins Ausland, zugestanden. Die Absicht des Czaren, Warschau zu besuchen, wird bezweifelt. Rom, 24. März. Der italienische Finanzminister will die in diesem Jahre erforderlichen 20,000,000 Lire für Mannlichergew ehre durch weitgehende Beurlaubungen beschaffen. Depeschen deS .Bureau £erolb-. ons.hr^’s"' l3' 3Käri’ "Berl. Taqebl." erführt aus angeblich durchaus zuverlässiger Quelle, der Kaiser leide en letten Lungenemphysem, welches er sich während eines Ausfluges nach dem Grünewald zugezogen habe. 9 Die 6rfrQnfun8 bQbe zeitweilig leichte asthmatische Anfälle im vefolge. Die Aerzte schrieben das Verweilen in dünnerer Heber«” °r xClbCa D°r" ®ci bcr flerin8c" Intensität c Uebelä glauben die Aerzte, eine kürzere Abwesenheit von Berlin werde schnelle Heilung erzielen. It. s,.®-1’"' 23‘ M"rz. Wie di- „Börsenzeitung" mittheilt, .. 6 m®r-CnnUn2< bcS ®raf,n Botho von Eulenburg Ministerpräsidenten, sowie diejenige des Oberpräsidenten btudt zum Culiusminister und des Freiherr» von Sch or- trfolg?'” ‘ iU” Oberpräsidenten von Westfalen bereits Sietzen, 24. März 1892. . ~ are'S-nsschutz.Sihu-g. Samstag den 26. Mär, 9 Uhr beginnend, findet im Regierung^ beS Greift ra- lne rffentI,*e Sitzung des KreisausschusscS des Kreises Gießen statt, in welcher die Beschwerde des Heinrich Schon von Gießen gegen einen Baubescheid Großh. I Polizeiamts zur Verhandlung gelangt. — Petition gegen Erhöhung des Tabakzolles. Gestern gmg eine von sämmtlichen Tabakfabrikanten Gießens und Umgegend unterzeichnete Petition an den Reichstag ab, welche r’ n“' be,m, Don b™ Abgeordneten Menzer und Genossen gestellten Antrag auf Zollcrhöhung von 40 Mk. pro Doppel- centner nicht Folge zu geben. Die Petition nimmt Bezug auf die bei der zweiten Lesung des Etats im Reichstage geltend gemachten schweren Bedenken, sie lehnt sich der sach- > bemaßen Widerlegung der Petitionen: Berlin den 15. März 1M9' s'T' uCn 181 März 1892, Dresden, 15. März E unt> Mannheim 17. März 1892, an, hebt aber noch besonders hervor, daß schon durch die Annahme der bie (Sinf* Cn ^efolut,onlictne Unsicherheit entstehen müßte, s a8s" Arbeiterentlassungen sofort im Ge- folze habe, daß das Wohl und Wehe von ca. 3500 in der Tabakbranche beschästlgten Arbeitern von Gießen und Umgegend davon abhänge. Seit mehreren Monaten stockt der Absatz naml.ch derartig, daß in vielen Gegenden blos noch vier 9 Im(f*rbett/ta8e wöchentlich gearbeitet wird, theils aber I aeilÄ Arb-tterentlaffungen stattfinden mußten. Ein Zeichen für die gesunde Industrie hiesiger Gegend ist es, daß I m ©roßen und Ganzen die Arbeiter seither noch voll beschäftigt I erben tomnen,; mögen bicfelben auch ihrerseits burch gute I «rbett dazu beitragen, baß bas Fabrikat hiesiger Gegend vorgezogcn bleibt unb daburch einer Krisis vorgebeugt wirb. I - ™ ^""uiuSfeier. Die von bem hiesigen Lehrerverein I öff ntSe” C8 bCn af8' L 31 Aussicht genommene off ntliche Comeniusfe.er muß wegen ber eingetretenen Lanbes- trauer unterbleiben. I erfdhrT”1^.2^ ®?äri’ ®ie bie 'Allgent. Reichs-Corresp - btt, halt Caprivi an ber Trennung des Kanzler- der preußiichen Ministerpräsidentschaft fest und ist •Creit. Hörn prtnlntev T aa_c.. . : rr . I am 1. April übernommen; es bedurfte zunächst einer gründ- "iswr-äMng». •& £■ Ä I September. Auch im Hause am Kirchenplatz hat sich noch Aussiwt' xCtarQttUr. Ql§ nö“’i0 * * * * * * herausgestelli- die aufptbt über dieses fuhrt jetzt Herr Bierbrauer Förtsch, I "a^rc.nb b>c über jenes von Herrn Klein geführt wird. I wird noch die frühere Stallmeisterwohnung am Brand, die nach Seitens der Stadt geschehendem Ausbau vom Verein gegen eine Mie.he von 600 Mk. übernommen | n . " ®ie 9?ab» und Flickschule wurde unter der I ~.ctfun9 *on yretfrau v. Gagern in gewohnter Weise I Dienstags und Freitags fortgeführt. Sie verursachte nur I hrndda 7 An die Mitihei,ungen des Jahres- I „ J* °6 * •** elne ,än8crt Besprechung über einzelne I 9C, ^ra9c,L Es wurde habet besonders hervorgehoben, I crSL Utlb IörberIid) ber persönliche Verkehr zwischen den städtischen und unseren Armen-Pflegern für die richtige I Behandlung der Armenangelegenheiten sei. — Es folgte der | ortrag ^r Zahresrechnung. Die Einnahmen betrugen I '^gesammt 28,832 Mk., worunter an Dankopfern für die I ,^^£8“n9 durch die Schwestern 1033 Mk- an Miethe I ??Mk. — Die Ausgaben betrugen 28,639 Mk., worunter I für die Armenpflege verausgabt wurden 2363 Mk. baar, für I Brennmaterialien 643 Mk., Milch 815 Mk., Wein 291 Mk für Nauheim 425 Mk., Darlehen 835 Mk. - Für die Rechnung I wurde dem Herrn Revisor Wilker, der an Stelle des er" I krankten Herrn Mayer sie provisorisch geführt hat, Entlastung I unb cr darauf definitiv mit der Rechnerstelle ein- stimmig betraut und zum Mitglied des Vorstandes gewählt. „ . .-Die Gepflogenheit unseres verstorbenen Srotzherwgk Ludwig IV., dem öffentlichen Leben in seiner Residenz Beachtung zu schenken und besonders eifrig Coneerte, Vor- trage -c. durch fernen Besuch auszuzeichnen, ist ja bekannt genug. Nach welch' edlen Grundsätzen der Fürst aber dabei | Erfuhr, zeigt das „Darmst. Tagebl." an folgendem Vor- kommniß aus der jüngsten Zeit: Das Gomite für Verabreichung eines warmen Frühstücks an arme und kränkliche Schulkinder hatte auf den 18. November v. I. ein Concert veranstaltet, zu welchem auch der Großherzog eine bedeutende Anzahl von Karten gezeichnet hatte. Am Concerttage Nachmittags erhielt das Comitö Kenntniß, daß der Großherroa kommen würde. Als er erschien, bemerkte er zu den ihn begrüßenden Herren des Comites, er hätte bei der Wahl Zwischen einem anderen Concert (das einen rein künstlerischen praeter trug) und diesem es vorgezogen, wegen des guten Zweckes der Veranstaltung hierher zu kommen. - 3ubilium. Am 9. April dS. Js. begeht der Präsident des Oberlandesgerichts, Herr Görz, sein 60jährigeS Dienstjubiläum. . - D°r Turnlehrer««., für baS «rotzherzogthum Helfe, wird am -. April in Qffenbach seine diesjährige Generalversammlung abhalten, in der Herr Turnlehrer Marr von Da>mstadt über den Werth und Betrieb der Spiele sprechen wird. T »ereii« Generalversammlung bei vllgemei.eu SSt’ Mi?-"""' U”b ^«nkeupflege war leider nicht sehr »t!;. M-t kurzen Worten gedachte der Vorsitzende des daraus ^bin unser Land betroffen hat, und wies ferner < . ,a ’ ,£ln' daß auch m unserem Verein der Tod seit der bat inbemCnheralt,er-a.mmtU"9 cinc 'chwerzliche Lücke gerissen 9»ah?, ? betDa^rtt Rechner des Vereins, Herr August hör Vh' 7n'8Cn Wochen verschieden ist. — Daraus wurde b“ ^«8berid)t verlesen. Wieder ist leider zu conftatiren in 889 »uräckgegangen sind- von 3522 Mk' m 1689 sind sie gefallen aus 3107 Mk. in 1891. Sie decken taum mehr a[§ die Hälfte des Aufwandes für die Armen- hJ/ir 's- arCnb.b°d’ 6anebtn »er Verein auch zu sorgen hat für die Krankenpflege, die Krippe, das M i e t b s- iu verbleiben, wäbrend hfr Qnifpr fi* ____ J c | bcr Räumlichkeiten, die die Stadt in dankenswertber ' We.se zur Verfügung gestellt hat, auch für eine Haus Neueste Nachrichten. Wolfis teleqraphisLeS Lyrrespondm^Bureao. Berlin, 23. März. Beim Reichskanzler Caprivi sand heute Abend ein größeres Diner statt, woran zahlreiche Mitglieder des diplomatischen Corps, mehrere Minister, Bundesrathsmitglieder und andere hochstehende Persönlichkeiten theil- b^frt,Tn$eI?Cmn^ EinE Konferenz von ^eiegtrren orr osterreichifch-ungarischen und schweizerischen Eisen- ahnen statt, um über die Einführung eines gemeinsamen BetriebsreglementS, gleichmäßiger Tarife unb gleichmäßiger £rangort«agen für Vieh und Leichen sich zu verständigen, imiirfifn ro t,23- TOari' ,®le erfährt aus Kairo, e^ ?7- Wtßmann und dem Antisela°ereic°m,ts " x” Schwierigkeiten entstanden, weil entgegen der ittifdten dem Commerz,enrath Lange und Wißmann getroffenen Cerembarung der Plan aufgetaucht sei, daß Herr von Atz bortT^’X-'s "°ch.,?^affa transportire und Wißmann erst oort die Führung übernehme. * 1 fshrt D>e Hamburg.Amerikanische ^atfet« Sere^ S^ , ° r "Reichs-.,zeiger" schreibt, im ebi^s d°'h-'l'gung an der Weltausstellung in bnm t fUV,C putschen Aussteller und deren Angestellte vom 1. November 1892 bis zum 15. April 1893 v,e Taris- paifafleprene m allen Klaffen um 25 Procent ermäßigt. I 19 h ?3 * s’ ^°rz- Amtliches Wahlresultat der am 19 b. SK. h,er stattzehabten Reichstags-Ersatzwahl earbiet9f I7 * *'408 Stimmen. Hiervon erhielt @raf ^ermann von Schwerin-Wolsshaqen (seulsch 2597 K." fDr‘ 8rani Luttgenau in Berlin (Soe.) 2597 St. Es ist somit eme Stichwahl zwischen dem Grasen SZ U9 Gutsbesitzer Wilbrandt erforderlich.' 272 - Das Unterhaus verwarf mit 1 959e" 160 Stimmen in zweiter Lesung die B.ll be- Sitt »nfflr k” Cn Unterf‘ü6tc' Matthews bekämpfte die Erwo^ kein allgemeines Verlangen vorhanden sei. Die Erwartungen, bte man auf die Bill setzte, beruhten aus Täuschung- die Bill sei ökonomisch ungesund. I