Nr. 243 Zweites Blatt Dienstag den 18. Oktober 8892 Henerat-Anzeiger Redaction, Expedition und Druckerei: Hch»kstr«tze Htr.r. Fernsprecher 51. vierteljähriger Avonnementsprr^ 2 Mark 20 Pfg. m Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg Die Gießener -«mitten Müller »erden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Der Gießener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme deS Montags. Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Giefzen. Hratisöeitage: Kießener Jamitienötätter von jeder Getreideart Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag» für bca falgenden Tag erscheinenden Nummer bi» Corrn. 10 Ubt. und die Länge des- der Pappe aufge- später einen längeren Alle Annonren-Bureaux de» In- und Lu»landt» nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. ,/Was machen Sie aber, wenn Sie Halm finden?" Das Hausmuseum des Landwirthes. Es war im heurigen Winter, als ich in einem größeren Orte der K.....Gegend interner geschäftlicher Verrichtungen halber dem Ortsrichter desselben einen Besuch abstatten mußte. Obwohl ich wußte, daß dieser als Bücherwurm und Sonderling bekannte Mann nicht durch seinen Reichthum und auch nicht durch die Größe seines Grundbesitzes sich das Vertrauen seiner Mitbürger erworben hat, so war ich doch nicht wenig erstaunt über das gediegene Wissen und den reichen Erfahrungsschatz dieses einfachen, schlichten Landmannes, als er mir im Lanfe eines längeren Gespräches einigen Einblick in seine Anschauungen und Bestrebungen gewährte. Gleichgesinnte Seelen finden sich und so kam es, das wir uns bald in das Gebiet der Naturwisienschaften verirrten. Besonders interessirten ihn meine Schilderungen von den reichhaltigen Sammlungen der Städte Wien und Dresden und gaben ihm Veranlassung, mir seinen Lieblingswunsch, die Errichtung eines Ortsmuseums an der dortigen Schule zu offenbaren, den er, wie er meinte, infolge mangelnden Interesses von anderer Seite leider nie verwirklicht sehen werde. Seine Ausführungen, wie er sich ein Ortsmuseum eines Dorfes mit vorwiegend Landwirthschaft betreibender Bevölkerung eingerichtet denke, zeigten von richtigem Verständniß und tiefer Auffassung dieses Gegenstandes. Wie jedes Land seine Landes- museen besitzt, so sollte jeder Ort sein Ortsmuseum und auch jeder Bauernhof sein Hausmuseum besitzen. Die Hausmuseen betrachte er als Grundsteine der Ortsmuseen, denn wo sich für diese geeigneter Boden findet, wird sich mit leichter Mühe ein Ortsmuseum errichten lassen. Seiner Aufforderung, .sein Hausmuseum zu besichtigen, leistete ich um so williger Folge, als die Besichtigung desselben mir das beste Bild und den besten Beweis zu seinen Ausführungen bringen konnte. Ich glaube am besten zu Nutz und Frommen vieler für die Natur begeisterter Landwirthe biefe zu illustrieren, wenn ich im Nachfolgenden ein . kleines Bild des besichtigten Hausmuseums bringe. Eintritt in die obere Abtheilung, wenn der Besitz der Kennt- mffe in den landwirthschaftlichen Fächern der Unterklaffe nachgewiesen oder nachträglich erlangt wird. Aeltere Landwirthe können als Hospitanten ausgenommen werden. Das Schulgeld beträgt pro Halbjahr 25 Mark für die Oberklasse wie Unkerklaffe. JUnmelbungen sind bis 15. Oktober an den Dirigenten der Anstalt, Großh. Landwirthschaftslehrer Dr. von Peter ZU richten, welcher auch jede weitere Auskunft ertheilt, sowie Wohnungen nachweist. Der Aufsichtsrath der landwirthschaftlichen Winterschule. Dr. Braden. Bekanntmachung, Landwirthschastliche Winterschule zu Friedberg betreffend. Die landwirthschastliche Winterschule zu Friedberg i. d.W. beginnt ihren diesjährigen Cursus Montag, 31. Oktober. Die Schule hat die Aufgabe, in zwei Winterkursen von je 5 Monaten die jungen Landwirthe mit denjenigen wissenschaftlichen Grundlagen vertraut zu machen, welche zum Verständniß der neueren Betriebsweise unbedingt nothwendig sind. Zugleich findet eine Fortbildung in den elementaren Fächern statt, so daß der Besuch der landw. Winterschule zugleich die Ziele der Fortbildungsschule in sich schließt, währeno umgekehrt Die Fortbildungsschule die Winterschule nicht ersetzen kann, da für den Unterricht in den Naturwissenschaften und der Landwirthschaft in dem Grade, wie ihn der Landwirth heutzutage unbedingt braucht, besonders hierfür vorgebildete Lehrkräfte nöthig sind. Wir laden hiermit zu zahlreichem Besuche ergebenst ein, indem wir daraus Hinweisen, daß unter den landwirthschaftlichen Fächern auch dem Obstbau besondere Aufmerksamkeit zugewendet wird und die Schüler Gelegenheit haben, im Spätherbste wie im Frühjahre sich an denArbeiten in den pomologischen Gärten zu Friedberg zu betheiligen. Schüler, die besonderes Interesse für Obst- und Gartenbau haben, können anschließend an den Winterkursus während des Sommers eine practische Lehrzeit durchmachen und an den Specialobst- und Gartenbaukursen, die mit geringer Unterbrechung während des ganzen Sommers fortdauern, sich betheiligen. Aufnahmefähig sind junge Leute von 14—18 Jahren, welche die Volksschule mit Erfolg. besucht haben. Das Zeugniß für den einjährig-freiwilligen Dienst berechtigt zum „Mehr als 2 bis 3 Halme hebe ich t_. . nicht aus- finde ich einen längeren, so muß der kürzeste von der Sammeltasel weichen." — Bekanntmachung, die Abhaltung landwirthschaftlicher Vorträge in den Gemeinden des Kreises Gießen betreffend. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Landwirthschaftslehrer Leithiger von Alsfeld I) Samstag den 33. October 1. I., Abends 7 Uhr Zu Lich im Saale des Herrn Gastwirths Glöckner einen Vortrag „über rationelle Fütterung des Milch- und Mastviehes und Züchtung und Aufzucht des Rindes", 2) Sonntag den 33. October l. I., Nachmittags 3 Ubr zu Muschenheim im Saale des Herrn Gastwirths Konrad Roth einen Vortrag „über die Anwendung der künstlichen Dünger und die Gründüngung", 3) Samstag den 5. November I. I., Abends 8 Uhr im Saale des Herrn Wirths Faber zu Watzenborn einen Vortrag „über Bodenkultur und Drainage" 4) Sonntag den 6. November I. I., Nachmittags 3 Uhr zu Wcitershain im Saale des Herrn Gastwirths Theiß einen Vortrag „über Schweinezucht und Mast", 5) Samstag den 13. November I. I., Abends 7 Uhr int Rathhaussaale zu Inheiden einen Vortrag „über Wiesenverbefferung und Drainage" 6) Sonntag den 13. November l. I., Nachmittags 3 Uhr zu Lollar in dem Saale des Gasthauses zum Schwanen einen Vortrag über das Thema „Wie bringt der Landwirth in futterarmen Zeiten sein Vieh am Besten durch den Winter?" abhalten wird. Zu diesen Vorträgen werden alle Mitglieder des landwirthschaftlichen Vereins und alle Freunde der Landwirthschaft hierdurch freundlichst eingeladen. Die Herren Bürgermeister der obengenannten und benach- barten Gemeinden werden ersucht, auf möglichst zahlreichen Besuch der Versammlungen hinzuwirken. Gießen, den 13. October 1892. Der Director des landwirtbschaftl. Bezirksvereins Gießen. Jost. Cocale# tint prorittjfcllcs. Gießen, 17. October 1892. — Viehzählung. Nach Beschluß des Bundesraths soll am 1. December l. I. in allen Staaten des Deutschen Reichs eine Viehzählung vorgenommen werden. Die Ermittelung des am 1. December 1892 vorhandenen Viehstandes soll durch Umfrage von Haus zu Haus geschehen. Darmstadt, 15. October. Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog empfingen heute u. A. den Professor vr. Holthausen aus Gießen. v Vermischtes. * Aus den Hamburger Schreckenstagen. Ein Bild davon, wie verworren es im August in den Hamburger Krankenhäusern ausgesehen haben muß, giebt eine Sterb e u r k un de des Standesamts, die ein Tischler Hecke besitzt. Ende August wurde seine cholerakranke Frau nach dem alten Krankenhause abgeholt, 10 Tage lang suchte er sie vergeblich und immer wurde ihm versichert, daß die Frau noch lebe. Am 8. September erhielt Hecke eine Urkunde, daß seine Frau, 60 Jahre alt, als Leiche „ausgesunden" sei. Hecke erkannte die Urkunde nicht an, denn seine Frau war erst 48 Jahre alt. Nun erhielt er am 5. d. M. einen Schein des Standesamts, daß seine Frau am 30. August verstorben sei! * Es giebt noch „Theater", bei denen sich die Menge um ein Billet fast die Hälse bricht. In Köln mußte am Sonntag Abend die Feuerwehr mit drei Wagen ausrücken, um bei dem Andrang der Menschenmassen, welche das — Hänneschen-Theater im Luisensaal besuchen wollten, die Ordnung aufrecht zu erhalten. * Bedaueraswerthe Steuerzahler. Nach einer mit den Ergebniffen des neuen preußischen Einkommensteuergesetzes veröffentlichten Zusammenstellung haben in der preußischen Monarchie vier Steuerpflichtige ein jährliches Einkommen von mehr als drei Millionen Mark, darunter sind zwei mit über fünf Millionen Mark. Der höchste Steuerpflichtige hat ein Einkommen von sieben Millionen Mark demnach ein Vermögen von nur 200 Millionen Mark. * Eine hübsche Episode spielte sich am 11. Öctober bei der Reichsrathswahl in Wien ab. Ein preußischer Dragoner, der anläßlich des Distanzrittes mit den deutschen Offizieren in Wien weilte, ging um diese Zeit an dem Local des Centralwahlcomitös vorüber und sah neugierig dem ungewohnten Schauspiel zu., Ein Wähler trat auf ihn zu und führte ihn in das Eomitolocal, wo er ihm den (gewählten) Dr. Kronawetter mit den Worten vorstellte: „Wenn Sie nach Deutschland zuriickkehsen, dann sagen Sie, Sie haben den größten Volksmann von Wien gesehen". Der Dragoner salutirte, reichte dem Dr. Kronawetter die Hand und sagte: „Es freut mich außerordentlich, Sie kennen gelernt zu haben", worauf er unter allgemeiner Heiterkeit das Local verließ. * 3“ Rußland sind bis zum 5. October rund Million Menschen an der Cholera gestorben. * Dreukova, 14. October. Hier ereignete sich gestern ein großes Unglück. Ein Bohrschiff, welches bei den Ar- beiten beim eisernen Thore in Verwendung stand, wurde mittelst einer Dynamitpatrone in die Lust gesprengt. Neun Arbeiter sind verunglückt, einer blieb sofort tobt. Der Ortsrichter führte mich in die sogenannte gute Stube. Für den ersten Augenblick war ich etwas enttäuscht, denn die einfach eingerichtete, aber sauber und nett gehaltene Stube ließ alles andere darin aufbewahrte vermuthen, als eine Sammlung anschauungswerther Naturobjecte. „Hier haben Sie Nr. 1 meiner Sammlung", mit diesen Karten nahm der Ortsrichter einen großen weißen Pappendeckel von der Wand herab, auf den Korn-, Weizen-, Hafer-, Gersten- und andere Halme dicht aufgenäht waren. „Sehen Sie, das sind die längsten Halme jeder Getreideart, die ich seit der Anlegung meines Museums auf meinen Aeckern gefunden habe. Das Jahr des Findens, den Acker, auf dem der Halm wuchs ' '' — selben finden Sie neben jedem auf schrieben." „Hier haben Sie Nr. 3 meiner Sammlung, die sog. Raritätentasel. Haben Sie schon einen Kornhalm mit zwei Achten gesehen? Wenn nicht, hier haben Sie drei Stück derselben. Daneben sehen Sie eine Moiitagner Kornähre mit 96 Körnern, hier eine Weizenähre mit ©eitentrieben", u. s. w. Es würde uns zu weit führen, wollte ich all' das Gesehene detaillirt aufzählen, deshalb sei nachfolgend dasselbe nur übersichtlich besprochen. Nr. 2 der Sammlung war ein Kalender älteren Jahr- gang§ voll von vier-, fünf-, und siebenzähligen Kleeblättern, von vier- und fünszähligen Erdbeerblättern und andern abnorm gebildeten Blättern und Blüthen. Nr. 3, eine Schachtel, enthielt auf Nadeln gesteckie Erbsenkäfer, Kornwürmer und andere schädlichen Jnsecten, die durch massenhaftes Auftreten in einem ober öem anbern Jahrgang den Ertag ber Ernte beeinträchtigt hatten. Nr. 4 war eine Kiste mit Kartoffeln von ber vorjährigen Ernte, bie theils burch ihre Große, theils burch ihre Gestalt aufhebenswerth befunben würben. Nr. 5 der Sammlung war in dem Glasschrank ber Hausfrau mit nnlergebracht unb bestand aus einer schönen Collection verschiedener Obstsorten ber vorjährigen Eime. Nr 6 war gleichfalls in einem Schranke untergebracht. Eine ziemlich reichhaltige Bibliothek lanbwirthsch. Schrifien unb wiffenschafilicher Werke enthielt dieser The« des Haus- museums. Als Nr. 7 konnte ich endlich die musterhaft qesührien Wirihschaftsbücher des Besitzers bewundern. — Mit bestem Danke für das Gebotene schied ich von diesem wackeren Manne. Wer gleichen Sinnes mit ihm ist, „ber gehe hin unb thne desgleichen"! Balb wirb er finbeu, bas fein Hausmuseum die wenigen Arbeiten und bie sehr geringen materiellen Auslagen reichlich vergütet. W. Peiter. Amtlicher» Sheil. Gießen, den 17. October 1892. Betr.: Die Einrichtung der Fortbildungsschulen. Die Großh. Kreis-Schuüommisßon Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Die eingesandten Schülerverzeichniffe in rubr. Betreff werden Ihnen in den ersten Tagen b. m. wieder zugehen. v. Gagern. Dienstag -en 15. Nommbee, Nachmittag- 21/® Uhr, sollen auf dem kiesigen Ortsgericht die den Heinrich «intet Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 1 Nr. 1146 — 150 Mir- Hofraithe in der Kühgasse, Flur I Nr. 1155Vioo - 29 Mir. Hof- raitbe an der L tadtpforte neben der Bach öffentlich meistbietend versteigert werden Gießen, 3. October 1892. Großh. OrtSgericht Gießen. I. A-: Bogt.8569 Mittwoch, 19. October, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Erben des Friedrich Simon in Gießen gehörigen Immobilien: Flur 1 Nr. 45 — 212 Meter Hofraithe in der Mühlgasse, Flur 2 Nr. 75 — 825 Meter Wiese Lag- gärten am Krofdorfer Weg, Flur 2 Nr. 120 - 294 Meter Acker, Laggarten in den mittelsten Schießgärten, „. Flur 3 Nr. 11 — 88 Meter Acker Gewann-Lappen am Wismarer Flur Flur Flur Flur Flur Flur Flur Weg, 4 Nr- 37 — 2800 Meter Acker über dem Krofdorfer Weg, 4 Nr. 78 — 2500 Meter Acker, stoßt auf den Wismarer Weg, 18 Nr. 46 — 2312 Meter Acker am Wetzlarer Weg, im Eisenfeld, 24 Nr. 229 — 2013 Meter Acker hinter dem Steinbrunnen auf den Stumpfenweg, 29 Nr. 55 — 2006 Meter Acker am Ohleberg, . 29 Nr- 56 — 1225 Meter Wiese daselbst, 29 Nr. 64 — 3669 Meter Acker auf der Weißerde auf den Erdkauter Weg freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, 12. October 1892. Großh. Ortsgericht Gießen. I. A-: Bogt. 8793 Dienstag d. 18. October, Nachmittags 2 Uhr, werden im Hause des Hrn- Hirz, SelterS. weg 22 II, versteigert: 2 pol. Commoden, 1 Rohrsessel, 6 polirte Stühle, 2 Tische, 1 Sopha, 1 Schlafsopha, 1 großer und 1 kleiner Spiegel, 1 Bücheretag^re, 1 Toilettenspiegel, 1 Bücherschränkchen, 1 eüv thür. und 1 zweithür- Kleiderschrank, 3 pol. «ckbretter mit schöner Handstickerei, 2 Nachttische, 1 Garderobe- Halter, 2 Etag^res, 1 Ofenschirm, 2 span, kleine Wände, 1 Bettstelle mit guter Sprungfedermatratze, vorzügliches Bettwerk, 1 Leiter, 2 Fah- nen, 1 Handwägelchen, 1 Schlüsiel- schränkchen, emaillirtes Kochgeschirr, Porzellan, 1 Petroleumherdchen, 1 Badewanne m Heizapparat, 1 Barometer, verschiedene Vasen, 3 Oe*zernLtbe, verschiedene andere Bilder, 1 Notenständer, 1 Clavier- stuhl, 1 Parthie Noten, 1 vernickelte Wärmflasche, 1 Salonlampe, 1 Garderobehalter, 1 Pendule u. s w., Schillers Werke und andere L>christ- steller in Prachtbänden. Ferner: 72 Handtücher, 4 Tafeltücher, 36 Servietten, 24 Betttücher, farbige Ueberzüge, 1 Cachemirkleid (fast neu), verschiedene Hauskleider, 1 braunes seidenes Kleid, 1 dunkler Herren- anzua, Druckzeugkleider, 1 Parthie Strümpfe, fast neue Leibwäsche, zum Theil nicht gebraucht. [8821 Louis Rothenberger, Taxator. Acifgeöotenes. Die Deutslhe Cognac-Compagnie Löwenwarter & Cie. (Commandit-Gesellschaft) zu Köln am Rhein empfiehlt in anerkannt bester Qualität: Cognac-Marke 1 Stern zu JL 2.— do. 2 do. ,, „ 2.50 do. 3 do. „ „ 3.— do. 4 do. „ „ 3.50 Die Analyse des vereideten Che- mikers lautet: „Der Cognac ist ähnlich zusammengesetzt wie die meisten französischen Cognacs und ist vom chemischen Standpunkte aus als rein zu betrachten". Alleinige Niederlage und Detailverkauf für Gießen und Umgegend bei Herrn [6053 Carl Schwaab. Loose von [8504 Wohllhatigkeits-, Ausstellungs- und Pferde-Lotterien empfiehlt Heinrich Wallach. 1 Mk. 20 Pfg. I pro Büchse. Unentbehrlich zur rationellen Ernährung d. Kinder! 7622 Lorenz Roth, Benner & Krumm Verhütet und beseitigt Brechdurchfall ( Kinder. 1 lCholera.f ademanns Nene gntkochende Hülsenfrüchte und Grünkorn billigst bei Robert Stuhl, 8158] Neustadt 23. W 100,000 Säcke *W6 für Kartoffeln, Getreide etc, einmal gebraucht, groß, ganz und stark, ä 25 und 30 Probeballen v. 25 Stück vers unt. Nachn. u. erbttt. Ang d. Bahnstat. [8892 Max Mendershausen, Göthen I. Anh. Dernliethungen. 8766] Eine schöne freundliche Wohnung (4—5 Zimmer nebst Balkon und Blumenz.) in freier Lage wegzugshalber auf Noo. i d. I zu verm. in l)r. Webers Mittelhaus. 8860] Eine Wohnung, 3—4 Zimmer, zu vermiethen. Schiffenbergerweg 43. flieht explodirentles Petroleum Unbedingt sicher gegen Feuersgefahr Grössere Leuchtkraft * Sparsameres Brennen Bester und sicherster Brennstoff für jede Petroleum-Lampe und Kochmaschine Amtlich und assecuranzseitig empfohlen £ von der X^^ Petroleum - Raffinerie vorrn. August Korff in Bremen Gesetzlich geschützt » — Krystallklare Farbe * Frei von Petroleum-Geruch Entflammungspunkt auf dem Abel’schen Reichstest-Apparat mindestens 50 Grad Celsius und laut Untersuchung der Herren Geh. Hofrath Professor Dr. C. Engler, Karlsruhe, und Geh. Hofrath Professor Dr. R. Fresenius, Wiesbaden, 53 Grad resp. 52,8 Grad Celsius gegen 21 Grad beim gewöhnlichen Petroleum und 30—40 Grad bei anderen Sicherheitsölen. Das Kaiseröi entzündet sich selbst beim Umfallen der Lampe nicht. Aecht nur zu haben im Engros-Verkauf bei den Herren C. W. No- wack &. Sohn, Giessen. Im Detail-Verkauf in Giessen bei den Herren: Gebr. Adami, Wllh. Orblg, L. Kalkhof, Ad. Geisse; ferner bei den Herren: H. Zimmer VII. Wwe., Lieh, H. C. Bingmann, Lieh, Carl Fendt, Hungen, W. Groos, Homberg, J. Marx, Kirtorf, Heinr. Ramspeck, Alsfeld, Georg Repp, Lang-Göns, Ph. J. Weiss, Bad-Nauheim, Ph. Römer, Kirchhain, 6. F. WaldSChmldt, Wetzlar. [8129 NB. Um Verwechselungen zu vermelden, verlange man stets ausdrücklich Korff"s Kaiseröl. Univ. Kamm u Biirftenreiniger, Zahn-, Haar- u. Kleiderbürsten kauft man am besten und billigsten bei 7917, F. E. Winter Nacht (A. Welz) Wallthorstraße 16. Gegründet 1826. Jtessler Cabinet feinster Seck 6880 Esslingen. Vertreter: M von Pander, Bockenheim-Frankfurt a. M. Katimer's Malz-Kaffee-Fabriken München, Wien—Basel—Mailand—Dijon, Filialen in Berlin nnd Paris. o CO o CO X "fi*- Neuer Zwetschenhonig 6996] Wohnung, 3 Zimmer mit Zubehör, mittlerer Stock, an ruhige Leute zu vermiethen. Ludwigftraße 12, Nebenhaus. zu haben bei 8845 Robert Stuhl Neustadt 23. 4162] Wohnung von 5, event 6 Zimmern mit allem Zubehör, Wasserleitung 8 u. s. w., im 1. Stock per sofort zu ver- miethen im»Hessischen Hof". Brumata - Leim (Frostspanner-Leim). [8916 Gustav Walter, Mäusburg 13. 'uuvmvulA H [9988 uoa taidjid^) aiq bigig papi] 13juu.npvmt|o