Nr. 39 Zweites Blatt. Dienstag den 16. Februar 1892 Der Lietzener Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme des MontagS. Die Gießener Is««itten5tälter werden dem Anzeiger wöchentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeig er ' Kenerat-Anzeiger. Vierteljähriger Avonuementsprets: 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Psg. Redaction, Expedition und Druckerei: KchntstraßeAr.7. Fernsprecher 51. Amts- und Anzeigeblatt für den Nveis Gießen. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für de, QtrtttttItOlt W ÄDe Annoncen-Vureaux deS In- und Au-lande» nehmen folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Borm. 10 Uhr. ^aiUUlCllVlUUtU Anzeigen für den „Gi^ener Anzeiger" entgegen. Amtlicher Tl?eil. Bekanntmachung. Die Lahnbrücke bei Ruttershausen wird hiermit für den Fuhrwerksverkehr bis auf Weiteres gesperrt. Gießen, den 10. Februar 1892. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. £ocofc$ unö provinzieller. (Siegen, 15. Februar 1892. — Ernennungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 10. Februar den Oberamtsrichter bei dem Amtsgerichte Herbstein Dr. August Scriba zum Oberamtsrichter bei dem Amtsgerichte Alsfeld, — an demselben Tage den Amtsrichter bei dem Amtsgerichte Friedberg Ludwig Bötticher zum Amtsrichter bei dem Amtsgerichte Herbstein, — an demselben Tage den Ge- richtsaffessor Carl Landmann aus Homberg zum Amtsrichter bei dem Amtsgerichte Friedberg, — am 11. Februar den Gerichtsassessor Dr. August Nagel aus Ossenheim zum Amtsrichter bei dem Amtsgerichte Oppenheim — zu ernennen. — In Bezug aus die Betheiligung deutscher Obftzüchter, Obst- und Beerweinsabrikanteu an der Weltausstellung in Chicago wird noch berichtet, daß sich zum Zwecke einer collectiven Ausstellung deutscher Obst- und Beerweine, sowie sämmtlicher für den Export geeigneter Erzeugnisse des deutschen Obstbaues auf der Weltausstellung in Chicago vor Kurzem in Frankfurt a. M., ein Gönnte gebildet hat, welchem der Polizeipräsident v. Müffling, der Landtagsabgeordnete Stadtrath Heineken, der Oeconomierath Müller-Darmstadt, der Director Baist und andere namhafte Kenner des Obstbaues angehören. Mit Entgegennahme der Anmeldung ist der Schriftführer des Comites, Hoflieferant Fromm in Frankfurt a. M. betraut. Das Zustandekommen dieses Unternehmens würde für die deutschen Obstweine, deren besondere Güte im Auslande anerkannt wird und deren Herstellung in auch nur annähernder Güte in Amerika bekanntlich nicht gelingt, von nicht zu unterschätzender Bedeutung sein. Dasselbe gilt von Obstconserven, getrockneten Zwetschen, Kirschen und anderen Erzeugnissen des Obstbaues, welche in großen Mengen ausgeführt werden. Es wäre zu wünschen, daß die Jnter- esienten, zu denen sämmtliche Obstzüchter, Conserven- und Mussabrikanten, Obst- und Beerwein-Producenten, Saftpressereien und Obstliqueur-Fabrikanten zu rechnen sind, der Anregung Folge leisten. — Nährwerth des Fischfleisches. Bei den hohen Preisen des Rindfleisches kann gar nicht genug daraus hingewiesen werden, wie billig das Fischfleisch im Verhältniß zu demselben ist. Namentlich in der kühlen Jahreszeit sollte der Consum diesem entsprechend ein viel größerer sein. Vielfach ist allerdings die Meinung verbreitet, das Fischfleisch habe einen weit geringeren Nährwerth, das ist jedoch nicht der Fall, wie die verschiedenen Untersuchungen gezeigt haben. Unter diesen seien hier nur die von Voit und Atwater erwähnt. Ein Hund wurde sechs Tage mit Schellfischfleisch und weitere sechs Tage mit magerem Rindfleisch gefüttert; der Mann (ein Studirender der Medicin) erhielt die gleiche Kost mit einigen Zusätzen, doch wurde hier die Diät nur je vier Tage innegehalten. Die Untersuchung ergab, daß die Bestandtheile des Fischfleisches ebenso gut ausgenutzt wurden, wie die des Rindfleisches. Das Fischfleisch stellt mithin keine minder- werthige Nahrung dar. Es ist dabei nur zu berücksichtigen, daß das Fischfleisch im Allgemeinen wasserreicher ist als das Rindfleisch, so daß z. B. in den obigen Versuchen aus 370 Gramm Rindfleisch 500 Gramm Schellfisch gegeben werden werden mußten. Wird aber das Fischfleisch in gleichen Mengen Trockensubstanz gereicht, so besitzt es denselben Nährwerth, wie das magere oder vom Fett befreite Rindfleisch- beide sind in dieser Beziehung gleichwertig. Es ist das Fischfleisch also in vorzüglicher Weise geeignet, den Eiweißbedarf des Menschen zu decken und namentlich auch die Kost des kleinen Mannes zu verbeffern. — Wie find die Geburtstage zu zahlen? Ist der Tag, an welchem das Kind ein Jahr alt wird, dessen erster oder zweiter Geburtstag? Das Reichsgericht hat sich hierüber ausgesprochen. Es war gegen ein Schwurgerichtsurtheil die Revision eingelegt, weil eine Zeugin, welche am Tage ihrer Vernehmung und Vereidigung 16 Jahre alt geworden war, noch nicht eidesmündig sei. Das Reichsgericht erklärte, daß die Zeugin mit Beginn des Termintages, „ihres 17. Geburtstages", die Eidesmündigkeit erlangt habe. Es ist hiermit also die alte (Streitfrage durch höchsten Richterspruch des Reiches dahin erledigt, daß man mit Vollendung des 16. Lebensjahres den 17. Geburtstag begeht, daß also der Tag, an welchem das Kind ein Jahr alt wird, sein zweiter Geburtstag ist. Vermifcbics. * Frankfurt a. M., 10. Februar. Eine achtbare Bürgerstochter aus Wiesbaden wurde heute Nachmittag auf dem hiesigen Hauptbahnhofe von einem Knaben entbunden. Die Mutter, sowie der neue Weltbürger wurden in eine hiesige Anstalt verbracht und befinden sich dort den Umständen nach wohl. * Guben, 10. Februar. Nach einer Erklärung des Ersten Bürgermeisters in der Stadtverordnetenversammlung wird das Ergebniß der Selbsteinschätzung für den hiesigen Ort ein derartig günstiges sein, daß die Steuerzahler der unteren Klaffen um die Hälfte weniger als bisher zu zahlen haben werden. Literatur ««d rinnst. — Wie umfangreich und kostbar ist doch die Bibliothek meiner Freundin, wie bescheiden die meinige dagegen. Mein ganzer Bucher- fchah besteht aus den Bänden 1—9 des practischen Wochenblattes »Fürs Ha«S", denen ich jedes Jahr einen neuen Prachtband hinzu- süge. Dteses Handlexikon im wahrsten Sinne des Wortes ist mein treuer Berather in allen Lebenslagen, mein unermüdlicher Freund und Begleiter geworden. Wie ost kommen nicht Freundinnen zu mir, nm sich Rath darin zu erholen und niemals ist es vorgekommen, daß eine unbefriedigt wieder fort ging. Der Gediegenheit seines Inhalts und Billigkeit (vierteljährlich nur ] Mark) verdankt das Blatt seinen Weltruf, zählt es doch seine Leserinnen in allen Erd- theilen, die sich aus dem Schatze ihrer Erfahrungen gegenseitig das Wisienswerthefte mitlhellen. Probenummern sind in jeder Buchhandlung zu haben. Vergehe, Land- nnd Volkswivthschaft. — «affeerückstLnde als Hühnerfutter. Es ist bekannt, daß das Grünfutter fowohl bei den Haussäugethieren als auch beim Hausgeflügel einen ungemein belebenden, diätetisch günstigen Einfluß auf die Verdauung und das gesammte Wohlbefinden der Thiere ausübt. Im Winter müssen wir aber umsomehr für derartig wirkende Futtermittel sorgen, als die Bewegung bedeutend eingeschränkt ist. Beachtung verdienen in dieser Hinsicht als Geflügelfutter die Kaffee- rückftände, in denen sich stets mehr oder minder nervenbelebende Stoffe noch vorsinden, auch besitzen dieselben immerhin noch einigen Nährwerth. Ieiden-Damaste schwarze, weiße u. farbige v. Mk. 2.35 bis Mk. 12.40 p. Mtt (ca. 35 Qual.) — versendet roben- und stückweise porto- und zollfrei das Fabrik - Depot G. Henne- ' berg (K. u. K. Hoflief.) Zurich. Muster umgehend. Dop- ! pelteS Briefporto nach der Schweiz. 620 erzielt man nur, wenn die Annoncen zweckmäßig abgefaßt und typographisch ange» messen ausgestattet sind, ferner die richtige Wahl der geeigneten Zeitungen getroffen wird. Um dies zu erreichen, wende man sich an die Annoncen-Expedstion Rudolf Messe, Frankfurt a. M., von dieser Firma werden die zur Erzielung eines Erfolges erforderlichen Auskünfte kostenstei ertheUt, sowie Jnseraten-Entwürfe zur Ansicht geliefert. Berechnet werden lediglich die Original-ZeUenpreise der Zeitungen unter Bewilligung höchster Rabatte bei größeren Aufträgen, so daß durch Benutzung dieses In stitutes neben den sonstigen großen Vortheilen eine Ersparniß an Jn- serationskosten erreicht wird. Vertreter in Gießenr Heinrich Wallach. 746 Erfolg Lnch Ammn Fenilleton. Das große Loos. Novellette von O. Otto. (2. Fortsetzung.) Diese Frage mochte den Lieutenant im Lause des Tages beschäftigen- er mußte beim Dienste seine Aufmerksamkeit gewaltsam zusammenraffen, war beim Mittagessen so schweigsam, daß er sich den Fragen und Neckereien der Kameraden aussetzte, und betrat erst gegen Abend seine Wohnung wieder. Indem er durch den Vorflur ging, warf er einen Blick auf das Thürschild zu dem oberen Stockwerk. „Justizrath Wöllner" trat mit dicken schwarzen Buchstaben auf der weißen Porzellanfläche hervor. Kopfschüttelnd betrat Günther seine Stube. Wilhelm entzündete die Lampe und stand wartend an der Thür. Oben ertönte wieder das Clavierspiel. Der Bursche hustete, rückte einen Stuhl und stellte den Degen in den Ständer. Der Lieutenant regte sich nicht - er saß auf dem Sopha und horchte augenscheinlich auf das Clavierspiel oben. „Die Brahms'schen Tänze," murmelte er, „ble spielte sie auch bei M." „Herr Lieutenant," begann Wilhelm endlich, „ich habe die Wohnung gekündigt, es —" „Bist Du wahnsinnig oder wieder unverschämt," fuhr ihn fein Herr heftig an, „wie kannst Du Dir so etwas erlauben?" „Aber der Herr Lieutenant haben es ja heute Morgen besohlen," unterbrach ihn der Bursche. „Ich sollte gleich jum Ersten künftigen Monats kündigen, sagten Sie." „Dummkopf!" schrie ihn Günther an, „das war nicht so gemeint; ich hatte mich am Abend noch gar nicht umgesehen, jetzt gefällt mir das Zimmer recht gut." „Aber die Fensteraussicht nach dem Hofe —" „Diese Aussicht ist mir ganz genehm." „Und das Claviergeklimper oben?" „Ich höre sehr gern Musik. Jetzt kannst Du gehen,- ich will ungestört sein." Wilhelm verließ das Zimmer, ganz verblüfft über die plötzliche Sinnesänderung seines Gebieters. „Erst soll ich kündigen und nun ich es gethan, schilt er mich Dummkopf," murmelte er. „Erst beklagt er sich über das Claviergeklimper, jetzt hört er es gern! — So unwirsch war er noch nie; aber das macht die Nummer 440, die ist ihm in den Kopf gestiegen. Na, das Glück wird schon kommen, ein solcher Traum lügt nie!" * * * In dem mit allem (Somfort und Luxus der Jetztzeit reich ausgestatteten Salon der ersten Etage des Hauses 440 war unter der hellstrahlenden Deckenlampe der mit (Silber- geräth und Porzellan besetzte Theetisch aufgestellt, an welchem der Justizrath Wöllner nebst Frau und Tochter und der Lieutenant Günther Platz genommen hatten. Die beiden Herren waren in ein lebhaftes Gespräch über die heute gemeldete Ueberschwemmung in den Ostsee-Provinzen begriffen, Gabriele mit der Bereitung deS Thees beschäftigt und die Justizräthin häkelte eifrig an einer Decke, von der sie zuweilen den Blick erhob und mit demselben prüfend den Lieutenant streifte. Jetzt ließ sie ihre Arbeit ganz ruhen, rückte einige Male ungeduldig mit dem Stuhle und benutzte die erste kleine Gespräckspause, um in dasselbe einzugreifen. „Herr Lieutenant Günther," redete sie diesen an, „als Hausfrau fühle ich mich zu der Frage berechtigt, was Sie I veranlaßte, Ihre Wohnung in diesem Hause sogleich wieder I aufzugeben, nachdem Sie nur eine Nacht unter dessen Dache zugebracht hatten. Ueber welche Mängel haben Sie sich zu beklagen? Nennen Sie mir dieselben, um sie vielleicht während Ihres hier noch gezwungenen Aufenthalts beseitigen zu können." Günther war glühend roth geworden. „Gnädige Frau," begann er, und stockte wieder, als er bemerkte, wie die Blicke von Vater, Mutter und Tochter gespannt auf ihm ruhten. Da faßte er einen herzhaften Entschluß: Wahrheit, ungeschminkte Wahrheit konnte ihn allein dieser peinlichen Verlegenheit überheben. „Gnädige Frau," wiederholte er gefaßt, „ich muß aufrichtig bekennen, daß zu der unstatthaften Kündigung meiner Wohnung mein Bursche die Veranlassung war, der dieselbe gemietet und eingerichtet hatte, ohne daß ich sie vorher gesehen. In meinem Unmuthe über seine Eigenmächtigkeit sagte ich allerdings, daß ich am Ersten künftigen Monats wieder ausziehen wollte, ohne zu ahnen, daß er diese nur an ihn gerichtete Drohung gleich mit der Kündigung bewahrheiten würde." „Aber," fiel der Justizrath ein, „wie konnte sich Ihr Bursche überhaupt die Freiheit nehmen, eine Wohnung zu mietijen, und wie kam er darauf, diese von Ihrer Kaserne so entfernte zu wählen?" „Ich mußte ausziehen, da die Wirthin mein Zimmer benutzen wollte, was sich erst während meiner mehrtägigen Abwesenheit als dringend herausstellte, insofern war mein Bursche berechtigt, eine andere Wohnung zu suchen, wenn auch nicht berechtigt, dieselbe gleich zu miethen; daß er diese in Ihrem Hause wählte, beruht lediglich auf dessen Nummer 440." ‘ (Schluß folgt.) ■*“ c « »J2.s a-*r* 325] Berliner Pfannkuchen, Kreppet, Kaffee-u. Dheegebäck empfiehlt täglich frisch Ml nestle •küngsmit^ Kleine W nt berechneten Schutz-Marke r»: 22 O rn zu m 2 *o o in r* m z Deutsch-Italienische ! zum Gnauth. 1326 Holz-Versteigerung. Auch 113 23 Länge, 8 Länge, 92 Länge, JÄHRIGER ERFOLG 25 7200 29 Länge, Z. 107 18 b. Meilbach 9n m Dre Dieffenbach 136 123 82 6425 1575 Aeikgeöotenes. 35 256 34 Aspen- 49 Pferde- und Wagendecken 78 Wermietyungen. Koch. 1322 Redaction: A. Scheid«. — Druck «nb Derl-rg der Brühl-; *n Druckerei (Fr. Ebr. Pietsch) in Ziehen. 1302] Eine fast neue Ladeneinrichtung für Colonialwaaren zu das was 60 108 21 17 Vino Vino VERKAUF IN DEN APOTHEKEN UND DROGUEN-HANDLUNGEN Fasto 3 Fast© 4 1989 14 5 14 795 netes 321 Planirarbeiten Steinbrechen Steinfahren Steinsetzen Chaussirarbeiten 107,4 78,5 36 1 4110 Die 35 220 222 Marca Italia Vino da Fasto 1 64.— 152.50 26.25 212.— 145.— 21.- 999.38 Näheres________Lindenplatz 5, II. 1205| Mansardezüverm. Schulstr. 10. Holz-Versteigerung. Donnerstag den IS. und Freitag den 19. Februar d. I., Vormittags von 91/2 Uhr ab, kommen im Ruttershäuser Gemeindewald, Districten Wehrholz und Mausberg, zur Versteigerung: Bekanntmachung. I Die zur Staketteneinfriedigung nebst Thoren für die Stadtknabenschule! erforderlichen Schlofferarbeiten sollen im Wege öffentlicher Ausschreibung ver geben werden. Zeichnungen und An- j gebotsformulare liegen während der Dienststunden auf dem Geschäftszimmer Nr. 5 auf und werden dortselbst unentgeltlich abgegeben. Versiegelte Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen bis , Donnerstag den 18. Februar,' Vormittags 10 Uhr, ebendorthin einzureichen, woselbst die Eröffnung der Angebote in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter erfolgt. Gießen, den 12. Februar 1892. Großh. Bürgermeisterei Gießen. | 475] Ein freundl. Logis, zwei Zimmer, kleine Küche, an ruhige Leute zu ver- miethen.__Bahnhofstraße 24. 1092] 4 Zimmer nebst Zubehör zu oermiethen. H. Bourgeois Wwe., __________________Kirchenplatz 18. Am ersten Tage kommt sämmt- liches Stammholz, sowie das Brennholz auf dem Mausberg zur Versteigerung und wird in dem District Wehrholz, mit dem daselbst lagernden Stammholz, der Anfang gemacht. Ruttershausen, I I. Februar 1892. Gr. Bürgermeisterei Ruttershausen. Klinket. 1324 Eichen-Abschnitte, 35—74 cm Durchm., 3—10,2 m — 31,25 fm, Buchen-Abschnitte, 38—68 cm Durchm., 4—9 m — 7,46 fm, Fichten-Stämme, 15—31 cm Durchm., 8,4—20,4 m = 37,71 fm, Kiefern Stämme, 19—47 cm Durchm., 5—17,6 m = 16,52 fm, früher, zu oermiethen- Näheres bet Rechtsanwalt Labroiffe, Ostanlage 36. 54 rm Nadel-, 7 rm Knüppel, Hdrt. Buchen-, 14 V2 Hdrt. wichen-, 34 Hdrt. Nadelreisig- Wellen, rm Buchen-, 34 rm Eichen- Eichen-Stämme von 5—11 m Länge und 15—34 cm mittlerem Durchmesser, im Ganzen 109,37 fm, Nadel-Stämme von 8—14 m Länge und 15—38 cm mittlerem Durchmesser, im Ganzen 63,86 fm, Nadelderbstangen mit 2,86 fm, rm Buchen-Scheitholz, rm Buchen-, Eichen- u. Nadel- Knüppel, Buchen-, Eichen- und Nadel- Wellen, rm Buchen-, Eichen- und Nadel- Stockholz. 10351 Im 1. Stock sehr schöne Woh: nung, 3 Zimmer, Küche mit Wasserleitg. „Löwen-Marke" beste und feinste Cacaopulver, bis jetzt hergestellt ist, empfiehlt Emil Fischbach. 24 Fichten-Stämme = 14,27 fm zu Bauholz, 555 Fichten-Derbstangen — 26,94 fm zu Sparren, Gerüststangen, Wagnerholz, Baumpsählen, Spalierstangen :c. Die Zusammenkunft ist aus dem Fußweg von Lich nach Harbach bei der sog. Pfaffenschneiße. Lich, am 9. Februar 1892. • Decksteinlieferung Uebergrundung Pflasterarbeiten Fichten-Derbstangen, 13—14 cm Durchm., 8—15,4 m Länge, — 3,49 fm; Wein - Import - Gesellschaft Daube, Donner, Kinen & Co. Kellereien unter königl. Italien. Staatscontrolle in Strlin, franhfurl n. M, Hamburg, Dünchcu. Central-Verwaltung: Frankfurt a. M. Holzvcrftcigcrnng in der fürstlichen Oberförsterei Lich. Montag den 22. Februar L I., von Vorm. 721^ Uhr an, in den Districten Kellersberg und Höler (Koln- hänser Seite bis zur Hanptschneitze herauf): Hälfte der Buchenwellen und ein Viertel der Eichenwellen sind sehr gute Forstwellen. Daubringen, am 12. Febr. 1892. Großh. Bürgermeisterei Daubringen. Walter. 1325 Die Zusammenkunft ist auf dem Wege von Lich nach Garbenteich beim District Kellertzberg. Dienstag den 23. Febrnar l. I., von Borm. 1/21O Uhr an, in den Districten Riedwald und Meilbach: a. Riedwald: O 36 2 C/D Zusammenkunft ist vor dem Mainz- larer Wald an der Wurstschneise, und kommt das Bau- und Stangenholz am ersten Tage, das Brennholz am zweiten Tage zur Versteigerung. Bemerkt wird, daß die Pappelstämme, welche bei Mainzlar liegen, am ersten Tage Morgens um 8 Uhr Versteigert werden. Mainzlar, am 12. Februar 1892. Großh. Bürgermeisterei Mainzlar. Durchm., 3—11 m Länge, mit 41,15 fm, Nadelstämme von 13—33 cm Durchm., 4—17 m Länge, mit 33,44 fm, Buchenstämme mit 2,89 fm, Eichenstangen mit 0,53 fm, Fichtenderbstangen von 6 bis 12 cm Durchm., bis 13 rn Länge, mit 39,38 fm, Fichten-Neisstangen mit 20 fm, Pappelstämme von 34—64 cm Durchm., 8—14 m Länge, mit 24,76 fm, rm Buchen-, 38 rm Eichen- Scheit, rm Buchen-, 80 rm Eichen-, „ —, auf die anerkannt vorzüglichen Tafel- und Dessertweine, Castelli Romani rosao und bianco, — Chianti Extra vecchlo, — Lacrima Christi roaso und bianco, — Castel Mombaruzzo, — Vino dolce bianco, — Moacato, — Marsala, — Vermouth di Torino und Cognac, sei besonders aufmerksam gemacht und verlange man die ausführlichen Preislisten der Gesellschaft- ML Zu beziehen in Gießen von [401 Carl Schwaab, Delic.- und Weinhandlung. In Lich von H. Zimmer VII. Mittwoch den 17. und Donnerstag den IS. Febr. e., jedesmal von Morgens 9 Uhr an, soll im Reiskirchener Gemeindewald, District Walbersberg, nachverzeich- Holz versteigert werden: rm Buchen-Scheiter, „ „ Knüppel, „ Eichen- „ „ Kirschbaum-,, Stück Eichen-Wellen, 2630 veranschlagt zu JC. 140.— Bekanntmachung. Damit die zum weiteren Ausbau der Stadtfernsprecheinrichtung in Gießen erforderlichen VorbcreitungSarbeiten rechtzeitig in Angriff genommen werden können, werden diejenigen Personen, welche ihre Wohnungen bezw. Geschäftsräume rc. im Laufe dieses Jahres mit der vorbezeichneten Stadtfernsprecheinrichtung verbinden wollen, ersucht, ihre Anmeldungen recht bald, spätestens bis zum 1. März d. I. an das Kaiserliche Postamt in Gießen einzusenden. Nur für die bis zu diesem Zeitpunkt eingegangenen Anmeldungen kann die Herstellung der Anschlüffe für den ersten Bauabschnitt des laufenden Jahres in Aussicht gestellt werden. Verspätet angemeldete Anschlüsse können erst im nächsten Bauabschnitt zur Ausführung gelangen. Darmstadt, 4. Februar 1892. Der Kaiserliche Ober-Postdirector. ____ Clavel. Rm. Buchen-Scheitholz, Rm.Eichen-Scheitholz, worunter 2 Rm. Nutzscheitholz, Nm. Buchen-, Eichen-, Nadel- und Aspen-Knüppelholz, Rm. Buchen- und Eichen-Stock- holz, Wellen Buchen- ^und Eichen- Reiserholz, | Wellen Nadel- und Aspen- Reiserholz, Eichen-Stämme — 28,96 Festm. Eichen-Stämme— 5,91 Festm. für Schreiner und Glaser geeignet, Nadel-Stämme —8,77 Festm., St. Nadel-Derbstangen — 1,77 Festm. 650] Die von Herrn Dr. Clemm bewohnten zwei ineinandergehenden möb- lirten Zimmer sind per 1. April ander- weit zu oermiethen. L. Petri I. Wwe., Neuenweg 39. 971] Eine Wohnung, 3 Zimmer, 2 Ca- binete, Küche und Zubehör, per 1. April an ruhige Leute zu oermiethen. ____Westanlage 36. empf. Louis Wittich II., Neustadt 6. Neil rin getroffen! SaUhMdichiche, 6—8 Knopf, in Glac6, Seide, durchbrochen und gestickt. [1199] A. Fangmann. 1 Buchen-Abschnitt, 72 cm Durchm., 9,6 m Länge, = 3,91 fm, 9 Birken-Abschnitte, 16—18 cm Durchm., 4—6 m Länge, = 1,11 fm, 62 rm Buchen-Stöcke, 72,2 „ Eichen- „ 70,8 „ Kiefern- „ 3110 Stück Buchen-Wellen, Stück Kiesern-Wellen. 901] Das Block'sche Besitztum (Ecke Frankfurter- und Wilhelmstraße) ist in > Folge Wegzugs des Herrn Profess Beachtlina. Die allgemeine Beliebtheit, deren sich die Marken der , ——2- Gesellschaft allerwärts zu erfreuen haben, hat zu vielfachen Nachahmungen derselben geführt; man achte daher darauf, daß die Eti- quetten auf den Flaschen der Gesellschaft die obige Schutzmarke und den Namen der Gesellschaft: Deutsch-Ital. Wein-Import-Gesellschaft Daube, 1631 Der obere Stock meines Wohnhauses (7 Zimmer, 3 Kammern, Garten u. s. w.), per 1. März zu oermiethen. Rechtsanwalt Lauer, Bahnhofstr. 42. 804] Schöne Wohnung, 5 Zimmer, Küche und Zubehör, per 15. April an ruhige Leute zu oermiethen. Sattler Noll. Bahnhofstraße 6. ---------,--- . 34^] Ein schön möblirtetz »zimmer zu -^411 Marktplatz !8 ist der dritte tocf, veruuethen._______Seltcrsmeg 6t. 6 Zimmer nebst allem Zubehör, per 15 rest> > 13C1| Ein kleines Zimmer unmöbltrt 1. Mai anderweit zu oermiethen.zu oermütben.Seltersweg 59. 1335] Bei Ehr. Heller II. in Lich ?ae?CIVltt Ek Dogelsberger Bulle, uuuH, u ommin, junge mn luzauerleng., 1’/, Jahr alt und ongetort,