M. 113. Zweites Blatt. Sonntag den 15. Mai 1882 Der ♦HtMt scheint täglich, ar* Ausnahme de- MontagS. Die Gießener ye*iru*iratt« Kerben dem Anzeiger »Schenrlich dreimal deigelegt. Kichener Anzeiger Henerat-Anzeiger. vierteltähriger Aö-nnementLpreiLr 2 Mark 20 Pfg. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen 2 Mark 50 Pfg. Äcbadion, Expedition und Druckerei: Kchutßratze Ar.1. Ferusprecher 51. Aints- und Airzergrblutt für den "Kreis Gieren. Annahme von Anzeige» zu der Nachmittag» für den folgenden Lag erscheinenden Nummer bi» Corrn. 10 Uhr. Hratisöeikage: Hießener Jamitienökätter. Alle Annoncen-Vureaux de» In- und Auslände» nehme» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. AinLlichev Ldeil. Betreffend: Polizeistrafgesetzins, besondere straßenpolizeiliche Vorschriften. Wir sehen uns veranlaßt, nachstehende Bekanntmachung mit dem Anfügen wiederholt zu veröffentlichen, daß das AussichtSpersonal angewiesen, Zuwiderhandlungen unnach- fiditltd) zur Anzeige zu bringen. ließen, 10. Mai 1892. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Bekanntmachung. Unter Bezugnahme auf § 366 pos. 16 des Reichs- ffrasgesetzes. Art. 104 des Polizeistrafgesetzes und das Local- reglcment vom 8. Mai 1856 bringen wir zur öffentlichen Kenntniß, daß das Fahren, Reiten und Viehtreiben, außer aur den ausschließlich für Fußgänger bestimmten BanquetS der Straßen, innerhalb der Stadt auf den nachbenannten Straßen und Gäßchen bei Meldung der in den angeführten gesetzlichen Bestimmungen angedrohten Strafen verboten ist: 1. Die Göthestraße von der Süoanlage bis zur Löberstraße. 2. Die Plockstraße. 3. Sämmtliche Fußwege der West-, Ost-, Nord- und Südanlage. 4. Die kleine Mühlgaffe vom Tiefenweg bis zur großen Mühlgaffe. 5. Das Gäßchen von der Marktstraße bis zum Stadtbach längs des Pistor'schen Hauses. 6. Das Rittergäßchen von der Mäusburg längs des Adami'schen Hauses. 7. Die Dreihäuscrgaffe von der Wagengaffe bis zur Sonnenstraße 8. Die Erlengasse oon der Sonnenstraße bis an das Hintergebäude der Kaufleute Mettenheimer u. Schultheis. 9. Das Trillergäßchen von den Neuenbäuen bis zum Neuenweg. 10. Das Gäßchen „auf der Bach" vom Kirchenplatz bi» zur Wetzsteinsgaffe. 11. Das sogenannte Cfliggäßchen von der Alicestraße bis ;ur Liebigstraße. 12. Der Weg von der Liebigstraße bis zur Ludwigstraße längs der Oberhessifchen Eisenbahn und zwar nur in der angegebenen Richtung. 13. Der Weg von der Wilhelmstraße bis zur Liebigstraße. 14. Der Weg vom Lenz'schen Felsenkeller durch den Viaduct der Mam-Weser-Bahn nach dem Hamm. 15. Das Gäßchen von dem Schiffenbergerweg auf den Nahrungsberg, der Gartenstraße gegenüber beginnend. 16. Das Gäßchen von der Gartenstraße bis zum Schiffenbergerweg am westlichen Eingang zu Steins Garten beginnend. 17. Der Weg über die Wiesen vom Justizgebäude nach dem Philosophenwalde. Gießen, den 10. December 1883. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Die wirthschastliche Lage in Deutschland und Europa. In einem Zeitraum von mehr als zwei Jahrzehnten hat wohl kein Jahr mehr als wie das letzte und diesjährige den Industriellen, Landwirthen und Kaufleuten, sowie naturgemäß auch den Regierungen und Parlamenten in wirth- schastlicher Hinsicht Sorge bereitet. Industrielle lieber« Production und theilweise Mißernten, sowie wachsender Aufwand für militärische Zwecke haben in Europa und zumal in Deutschland Geschäftsftockungen und wirthschastlich erschwerte Bedingungen in der Ausdehnung geschaffen, daß man sich in allen betheiligten Kreisen nach einer Wendung zum Befferen sehnt, und der Eintritt oder die Verzögerung dieser wirth- schastlichen Besserung ist die brennende Tagesfrage für die gesammtc Geschäftswelt. Mit schönen, aber blinden Wünschen und Hoffnungen kommt man indessen schwerlich in die Lage, sich ein richtiges Unheil über die wirthschastliche Entwickelung in Deutschland und Europa zu bilden, sondern man muß die maßgebenden Facroren kritisch zu beleuchten versuchen. Einer der wichtigsten Factoren für bessere Gestaltung der biffteilen wirtschaftlichen Lage, daö Vertrauen in die Erhaltung des äußeren und inneren Friedens scheint gegenwärtig in Europa vorhanden zu sein, denn kein europäischer Staat denkt wohl in diesem Sommer an Krieg, und mit den Anarchisten und ähnlichen Umstürzlern wird wohl jede Regierung noch fertig werden. — Als hochwichtig für die wirthschastliche Entwickelung Europas und des deutschen Reiches muß die Handelspolitik ferner bezeichnet werden. Da es keinen europäischen Zollbund gibt, so kommen bei der Beurtheilung der Handelspolitik Europas nur die Handelsverträge in Betracht, und da ist es zweifellos, daß die Handelsverträge, welche Deutschland, Oesterreich'Ungarn, Italien und die Schweiz abgeschlossen haben, eine Hebung der deutschen Industrie und des deutschen Handels im Allgemeinen begünstigen. Gleichzeitig muß aber auch hervorgehoben werden, daß die deutsche Industrie von der günstigen Einwirkung dieser neuen Handelsverträge noch sehr wenig gemerkt har. Der Hauptgruno für diese bedauerliche Wahrnehmung ist offenbar darin zu erblicken, weil saft sämmtliche europäische Länder unter den wirthschastlichen j Nachtheilen der vorjährigen ungünstigen Ernte leiden unb I deshalb den Landwirthen wegen geringer Production und den Consumenten wegen hoher Lebensmittelpreise zum guten Theil die Mittel zum Ankäufe von Jndustrie-Producten fehlen. Diese Beobachtung führt uns zu der Schlußfolgerung, daß die ersten mächtigen Antriebe zu einer Besserung der wirth- schaftlichen Lage nur von einer günstigen Ernte in Europa kommen können, weil eine solche der zahlreichen landwirth- • schastlichen Bevölkerung größere Einnahmen und damit auch [ die Mittel zu größeren Ausgaben verschafft, und weil durch r eine reiche Ernte auch die noch immer sehr hohen Brotpreise auf J ihren früheren niedrigen Stand gebracht und dadurch Millionen von Existenzen der Kampf ums Dasein erleichtert und 'das | Geschäftsleben zu neuer Entfaltung gebracht werden wird, i Aussichten auf eine gute Ernte sind aber in Deutschland, 5 Oesterreich Ungarn, Italien und den meisten anderen europäi- - fetten Ländern vorhanden, also darf man bis zum Herbst auch , auf eine Hebung der gedrückten wirthschaftlichen Lage rechnen. Citeratur und Kunst. — Die Ara« deS Arbeiters. Socialer Roman mit 18 Voll- ■; bildern. 2 Bände. Preis 2 Mk. Unter bitfer Kopfsch-tit erfaten kürzlich in dem Verlage der Schristenoertriebtzanstalt zu Weimar ein i reich mit Bildschmuck ausgeftatteteS Buch, das wohl zu den btftm zählen durfte, welche, die sociale Frage berührend und kennzeichnend, | jemals aus den Büchermarkt gekommen sind. In Form eines Romans - führt unS der Verfasser LebenSbllder vor, wie solche nicht leicht der Griffel der besten Künstler zu zeichnen im Stande sein w,rd. Die Sprache, einfach und wahr, spricht zu Herzen und die Handlungen treten uns so licht und klar vor das Auge, als ob jede für sich ein Stück Geschichte bildete. Wie wahr sind in dem Lieutenant v. Brankow und dem jungen Fröbel die Lebensansichten und Gewohnheiten der heutigen Jugend geschildert! Wie zutreffend treten uns in Auguste Schulze und Veilchen Lächerlich die gekränkten Hasse, innen des männlichen Geschlechtes, die vermeinten Retterinnen aller Evastöchter . entgegen! Und dann der Aufwiegler Brand, der gesunken-' Hassel, mit ihrem unzufriedenen, leichtlebigen und leichtgläubigen Anbange, der verführte, im Grunde jedoch ehrliche Werkmeister Wenzel! Ihnen, gegenüber der Mann der eigenen Kraft die verkörpkrte Festigkeit deS allen Fröbel und schließlich die stille Dulderin Johanne, die trotz aller Schicksalsschläge nicht auflort, ihren verführten Mann mit ganzem Herzen zu liebtn. Alles dies sind Bilder aus dem Leben, mitten aus demselben herausgerissen, nicht aber Auswüchse dichterischer Phantasie, wie solche gewöhnlich den meisten Schriften unterer Zeit eigen. Friedrichs „Frau des Arbeiters" ist ein Werk, das wir mit bestem Herzen Jedermann empfehlen können. Durch eine „Zebn- pfennigrHeftausgabe" bat die Schriftenvertriebsanstalt auch dem Unbemittelten die Anschaffung ermöglicht. Feuilleton. Enfants terribles. Von Silvester Frey. (Schluß.) Wohin wir hören, schlägt solche gefährliche Naivetät der 'kleinen Leute an unser Ohr. Der Erwachsene geräth dadurch oftmals in eine Verlegenheit, welche ihm die Röthe in die Wangen jagt. So sagt ein Töchterlein zur Mutter, welche gerade das jüngste Kind trocken legt: „Jetzt weiß ich auch, wcßholb der Klapperstorch die Kinder aus dem Wasser holt." — „Nun, Minna?" — „Weil sie immer naß sind!" . . . Kurze Zeit darauf erzählt man diesem altklugen Kinde, daß es wieder ein Schwesterchen erhalten. „Welches Glück!" ruft es mit Emphase aus. Und sich dann gegen den lieber* bringcr wendend, fragte es: „Weiß es Mama schon?" — . . Eben dieses enfant terrible hat auch bei einer Neujahrsfeier eine heillose Verlegenheit heraufbeschworen. Denn als man in der Sylvcsternacht gemüthlich beisammensaß und der Vater, die Häupter der Seinen betrachtend, etwas elegisch anhob: „Ja, ja! Das liebe neue Jahr ist wieder einmal Dor der Thür? Aber wer kann sagen, was es uns bringen wird?" — Da fällt Minna, ihr schelmisches Auge erhebend, «ein: ,,O, ich weiß es, Papa!" — „Nun?" — „Gewiß doch wieder ein kleines Schwesterchen!" ... Sie ärgert sich übrigens, daß der Klapperstorch lauter Mädchen in das Haus trägt. „Papa, spiele Du mit mir," sagt sie energisch, „mit meinen Schwestern ist das zu fad!" — „Du siehst doch, daß ich feine Zeit habe." — „Ja, ja," versetzt Minna ernsthaft, „der Mangel eines Bruders wird mir mit jedem Tage fühl- barcr!" . . . Die Mutter macht Vorwürfe, daß sie so schnell lauft. „Schickt sich das für ein Mädchen! Hast Du mich je so laufen gesehen?" — Und Minna entgegnet; „Ich habe Dich auch noch nicht gekannt, als Du ein Mädchen warst!" . . . Als endlich ihr Wunsch in Erfüllung gegangen und das Brüderlein, an einem bösen Zahne leidend, sich denselben nicht ausziehen lassen will, redet sie ihm zu: „Thu es doch, Toni, dann hast Du ja künftig einen weniger zu putzen." . . . „Jetzt weiß ich," sagt sie, Abends am Fenster zu dem Mond hinausblickend, „weßhalb der so bleich ist. Er muß ja viele Nächte durchwachen!" Für die Fehler der Eltern hat sie bereits ein sehr scharfes Auge. Als sie einmal im Fasching all ihre kleinen Freundinnen zum Geburtstage der Puppe bei sich versammelt sah und der Papa dieselben nach der Reihe mit einem Kusse begrüßt, wendet sie sich um: „Nein, wahrhastig, Mama? Der Papa ist doch der reine Schmetterling!" . . . Am wenigsten gut konnte sie sich mit der Großmutter stellen. „Ich mag nicht zu ihr gehen!" rüst sie wemcnd. „Sie moralisirt mir zu viel!" . . . Und als die Mama, das hübsche Märchen vom Rothkäppchen erzählend, am Schluffe sagt: „Da hat denn der Wolf die Großmutter aufgefreffen," entschlüpft ihr der boshafte Ausruf: „Der arme Wolf!" In dem Maße, wie das Brüderchen Toni heranwächst, theilt es auch die Gesinnungen seiner Schwester Minna. Er ist altklug wie sic und recht und schlecht ein enfant terrible für Alle, die mit ihm in Berührung kommen. Einmal besuchte er seinen Großvater. Da sagt er: „Großpapa! Ich bleibe jetzt bei Dir. Ich gehe gar nicht mehr nach Hause!" — ,/jßarum?" fragt der, nicht wenig geschmeichelt wegen der Anhänglichkeit seines Enkelkindes. — „Ach, da muß ich immer so dumme Verse lernen." — „Verse! Und wozu das?" — „Na, zu Deinem Geburtstage, Großpapa!" . . . Als späterhin diese kinderreiche Familie noch einen männlichen Sproß als Zuwachs erhalten, fragt unter Toni die Mutter: „Sag einmal, Mama! Bleibt Karl immer jünger als ich!" — „Gewiß, liebes Kind! Warum denn?" — „Ei famos! Dann kann ich ihn immer durchhauen!"' . . . Dem Onkel Georg, der ihn fragt: „Wie kommt es denn, daß Du oft Prügel von Deinem Papa bekommst," antwortet er mit unwiderlegbarer Logik: „Weil er stärker ist als ich!" . . . Was er unter redlicher Tbeilung versteht, bewies er zu Weihnachten. Er war bei Onkel Georg gewesen und dieser hatte ihm die Taschen gefüllt mit allerhand Geschenken, welche er mit Minna, die wegen ihres Schnupfens bei dcm kalten Wetter damals nicht das Haus verlassen durste, theilen sollte: Als ihn später Onkel Georg fragte, ob er denn das auch redlich gethan, versetzte unser enfant terrible: „Gewiß, lieber Onkel? Ich habe immer die Bonbons gegessen und ihr die bunten Zettel mit den hübschen Versen gegeben!" . . . Als der Vater, welcher ein namhafter Künstler ist und ein Gemälde nach dem andern an die Ausstellung schickt, den kleinen Faulpelz, der absolut nichts lernen mag, mit Hinweis auf seinen eigenen Fleiß anfeuerte: „Siehst Du! Jetzt bin ich wieder mit einem Bilde fertig," entgegnete Toni kaltblütig : „Das glaub ich gern! Du machst es Dir leicht. Deine Figuren haben ja nie Kleider an !/z . . . Gleichwohl hält er bei jedem Zwist, welcher ja bei einer modernen Ehe eine wichtige Ingredienz ist, treu zu seinem Vater und läßt keine Gelegenheit vorübergehen, die Mutter bei demselben an- zufchwärzen „Muck einmal!" sagt er zu jenem plötzlich. — „Wie meinst Du das, Toni?" — „Nun, die Mama sagt dock, Du seist ein alter Mucker!" . . . In der Ehe sieht er gemäß dem modernen Pessimismus das Unglück, welches dem Manne das Dasein trübt. Geladen zu einer Kindergesellschaft, wie sie heute im Flor stehen, hält er sich abseits und lugt gedankenvoll in das Gewühl, welches den schmucken Salon belebt. „Komm doch, Toni/' ladet ihn die Dame des Hauses ein, „betheilige Dich am Spiel! Wähle Dir eines dieser hübschen Mädchen zur Frau?" — Doch der Knabö schüttelt trotzig das Haupt: „Ich mag keine Frau! Glauben Sie, daß ich mir auch das Leben so verbittern lassen will, wie es Mama meinem arnien Papa thut! ?" Zeil 76 3075 4462 Renting. S. Weimersheim Nachf. 4277] Süd-Weine und Spirituosen Eigener Import von Friedrich Leo Giessen. Span. Rothwein Aragon pr.FL X —.95 . Fl. 2.50 pr. 4463 Renting. per */t Literflasche «X 3.50 2286] Sklkphi« Nr. 55 Srltphoo Nr 55 Aeikgeöotenes Bier -er Aktien Brauerei Gießen Möbelfabrik n. -Lager Jedes Quantum frei in’s Haus 88 Rffl Fertige Betten. alle Sorten 3845 Durch Ersparnis* der Ladenmiethe Preise billigste. Preisen 2621 Jakob Helfenbein, EiShandlmtg. •741 Unentgeltliche Anfertigung von Projecten und Kosten-Anschlägen. Vi •/< •/< 20 23 23 Spiegel, Teppiche, Gardinen. L— 1.30 1.40 1.20 1.40 1.50 1.50 2 — 2.— 2 — 2.— 2.— 5 S = ft o rj 5* 7 o 5 19 o fl r- 5 — *5 L Ernst Blödner, Ecke Plockstraße-Seltersweg. Bata via-Arae ] Jamaica-Rum franz. Cognac deutscher Cognac Unübertroffen ■■ Güte, Nährwerth und Gesohnaek. Ueberall käuflich. 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I ab auf dem Baubureau der Kliniken, Franksurterstraße 103, eingesehen । «erden, woselbst auch Angebotunter' lagen erhältlich sind. Termin zur Eröffnung der An- geböte Montag den 23. Mai l. I., Vormittags 10 Uhr. Zuschlagsfrist 16 Tage. Gießen, den 11. Mai 1892. Großh. Kreisbauamt Gießen. Vergebung von Mobiliarlieferung. Die zur Vervollständigung des Mobiliars der neuen Universitäts. Kliniken zu Gießen nöthigen Lieferungen in Kostenhöhe von zus. rd. 5000 X., sollen aus dem Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen können von Montag den 16. Mai d. I. ab auf dem Baubureau der Kliniken, Frank- furterstraße 103, eingesehen werden. Termin zur Eröffnung der An- geböte Dienstag den 24 Mai l. I., Vormittags 10 Uhr. Zuschlagsfrist 16 Tage. Gießen, den 11. Mai 1892. Großh. Kreisbauamt Gießen. Lindenplatz 3 empfiehlt: 3785] Circa 15 Stück neue und gebrauchte Wagen, n,«. 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