w. BÄ: ■ *>**.". -. * & 1892 Nr. 83 (Erstes Blatt. Dienstag oen 15 März GießenerAnzeiger Henerat-Anzeiger. Aints- uni* 2ln5ciaeblatt für den Ureis <6iefzeir. ®tr Gießener PpsttienStälter »erben dem Anzeiger „Schentlich dreimal beigelegt Der ♦ie^ener Anzeiger erscheint täglich, mil Ausnahme beS Montags Vierteljähriger AOonnetnenlsprel» > 2 Mark 20 Psg m>- BrNigerlohli Durch Oie Pou dezoger 2 Mark 5o Vlg 'Heboction, Lxpebrno» unb Druckerei: -chutSrahe Ar.? Fernsprecher 51. chratisbeilage: chichener KamisienMtter. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bi» vorm. 10 Uhr. Alle Annoncen-Bureaur deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen Großherzog Ludwig IV. von Hessen und bei Rhein t. Abermals ist unser hessisches Vaterland von | einem schweren Schicksalsschlage, dem schwersten, I den je ein Land treffen kann, betroffen worden. I Unser (Yroftherzog iftr wie wir schon gestern | Morgen durch Extrablatt mittheilten, am Lonn- tag Morgen um 1 Uhr 15 Minuten nach I kurzer Krankheit durch den unerbittlichen Tod seinem treuen Hessenvolke entrissen worden. Im sünszehnteu Jahre einer weisen, die Herzen aller llnterthancn beglückenden und weiter glückverheißenden Regierung, ist einer der edelsten Fürsten unseres gesummten dentschen Vaterlandes aus der Mitte eines Volkes geschieden, dessen wehrhaften Theil er als „Prinz Ludwig" einst aus den Fluren Frankreichs von Lieg zu Lieg führte und dadurch so hervorrageud Theil nahm I nii dem Ausbau des deutschen Vaterlandes, an der Ausgestaltung seiner Macht nach Außen, seiber Einigung und Festiguug im Innern. An den dem deutschen Volke aus einer langen Reihe von Friedensjahrcn bcschicdenen Segnungen aus alle« Gebieten seiner Erwerbsthätigkcit sowohl wie den Fortschritten ans geistigem Gebiete konnte das Hessenvolk Dank der in seinem Großhcrzog verkörperten weisen und gerechten, stets ans das Wohl des Landes bedachten Regiernng lservorragend Antheil nehmen. Und wenn dereinst spätere Generationen an gesetzgeberischen und Wohlsahrts-Einrich tnttgen, an der Pflege und Förderung der Wissen schast, des Handels und Verkehrs dienenden Werken sich erfreuen werden, so wird sich ihnen ein Zeit abschnitt vergegenwärtigen, der gleichbcdentend ist mit der Regiernngszeit unseres verewigten Groß Herzogs Ludwig IV. Geliebt und verehrt von seinem Volke, geliebt und verehrt im Kreise der deutschen Fürsten, geliebt, verehrt und hochgeachtet in dem mit ihm so nahe verwandten dentschen Kaiserhauses mit Ehrfurcht gcuanut im deutschen Heere, bot die Person unseres Groß- Herzogs die Gestalt eines Fürsten, der würdig war, lange, lange seinem Volke erhalten zn bleiben. Im sünsnndfünszigstcn Lebensjahre, in einem Alter, dem nach menschlichem Ermessen eine lange Reihe von Lebensjahren folgen konnte, ist unser Großherzog von hinnen geschieden, um an der Seite seiner vor nun 13 Jahren ihm voranögegangenen Gemahlin, der hochseligen Großherzogin Alice, die ewige Ruhe zu sindcn. Als am 20. August vorigen Jahres unser Großherzog Ludwig aus dem hiesigen Grerzicrplatze der zusammengezogenen 40. Infanterie - Brigade sechs neue Fahnen unseren bochseligen Groscherzog Ludwig IV. als Ersatz für die in ruhmreichen, unter seiner tapferen Führung bestandenen Kämpfen zerfetzten über reichte, als das zahlreich diesem Acte beiwohnende Publikum mit stürmische» Hochs unfern Großherzog begrüßte und von ihm wieder begrüßt wnrde, als er, an die Heldengestalt Kaiser Friedrichs erinnernd, die Front der Brigade abritt — da konnte wohl Nie mand ahnen, daß Gießen seinen Großherzog zum letzten Male begrüßt hatte, daß nach kaum sieben Monaten der unerbittliche Tod auch ihu abberuscn würde. Freudig nahm die Verwaltung und die Bürgerschaft Gießens Antheil, wenn es galt, unseren Großherzog zn ehren. Die Festtage der Einweihung der Kliniken und der Enthüllung des Liebig-Tenk- mals sind noch in Aller Erinnerung. Als dem hier garnisonirenden Regiment die hohe Anszeichnung zu Theil wurde, daß aus Veranlassung unseres Großherzogs Sc. Majestät der Kaiser die Stelle eines Regimcntschess angenommen, als kurz daraus «nftiem Großherzog die Hobe militärische Auszeich- nuttg zu Theil wurde, aus Aulaß seines Geburts tags zum Generalobersten der Infanterie ernannt zu werde», da offenbarte sich wieder die allgemeine herzliche Theilnahme der Bevölkerung Gießens. Als doppelt bedauernswerth muß es bezeichnet werden, daß der an Auszeichnungen so reiche 5)4. Geburtstag unseres Großherzogs sein letzter war. Wenn die den Herzen aller llnterthancn entstiegenen Wünsche für die Erhaltung unseres Großherzogs ebenso unerfüllt blieben, wie die heißen Gebete in den Kirchen unseres Vaterlandes am vorigen Freitag, so hat das Schicksal cs anders bestimmt; , wir alle müssen uns dem Willen Gottes fügen. I Allgemein ist die Theilnahme, welche sich über den nnser Fürstenhaus und unser Vaterland betroffenen Verlust kuudgidt. Tic Fahueu, die unserem Großhcrzog entgegenflatterten, wenn ihn ein freudiger Vorgang veranlaßte, unserer Stadt einen Besuch abzustatteu, die Fahueu, die lustig im Wiudc webten, wenn das Land den Namenstag oder Geburtstag seines Landesherrn feierte — dieselben Fahnen wehen seit gestern Morgen Halbstock, umflort oder mit Trauerschleifen versehen. Möge das treue Hesseuvolk Trost finden über den erlittenen schweren Verlust im Hiujchaueu auf das, was der hochselige Großherzog für fein Laud uud Volk gethau, möge ihm in seinem Nachfolger eiu Fürst gegeben werden, dessen Sinn und Handeln stets erinnert an Amtlicher ebciL Gießen, am 13. März 1892. Betr.: Das Ableben Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs Ludwig IV. von Hessen und bei Rhein, insbesondere die desfallssge Landestrauer. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzoglichen Bürgermeistereien und Polizeibehörden des Kreises. Wie Sie aus der Bekanntmachung vom Heutigen im | Regierungsblatt entnehmen werden, ist wegen des betrüben- ! den Ablebens Seiner Königlichen Hoheit des Grobherzogs Ludwig IV. von Hessen und bei Rhein die Landestrauer durch Allerhöchste Entschließung auf 12 Wochen festgesetzt worden. Demgemäß ist angeordnet worden, daß vom 14. d. M. an während 4 Wochen in den Kirchen des Großherzog thums täglich in der Vormittagsstunde von 11—12 Uhr das Trauergeläute stattfinven soll. Sie wollen hiernach für gehörige Vollziehung dieses von den Gemeinden zu besorgenden Trauergeläutes, bei welchem zur Vermeidung des Springens der Glocken angemessene Pausen zu machen sind, sofort " besorgt sein. Weiter sind vom heutigen Tage an während 14 Tagen alle öffentlichen Tänze, Spiele, Musik (Kirchenmusik ausgenommen) und sonstige Lustbarkeiten einzustellen und werden demgemäß während dieser Zeit weder Tanzerlaubniß- oder Concertscheine ertheilt. noch die Erlaubniß zu öffentlichen Auszügen mit Musik oder zu den im § 33 b der Gewerbeordnung bezeichneten Veranstaltungen von Ihnen gegeben werden. __v. Gagern. Wieseck, 12. März 1892. Vetr.: Decanatsconferenz. Der Großh. evangelische Decan des Decanats Gießen an die Herren Geistlichen des Decanats. Ich theile Ihnen andurch ergeben)! mit, daß besonderer triftiger Gründe halber die auf den 16. d. Mts. ausge- schnebene Decanatsconferenz auf Mittwoch den 23. März hat verschoben werden müssen. Tagesordnung die bekannte. Wahl. Bekanntmachung. Die Lahnbrücke bei Ruttershausen kann von Dienstag den 15. ds. Mts. ab wieder befahren werden. Gießen, den 12. Mürz 1892. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern. Deutsches Reich. Berlin, 11. März. Die Reichstagssession soll am Freitag vor Palmsonntag, also am 8. April „bestimmt" geschlossen werden. Mau hofft, bis zu genanntem Zeitpunkt von den schwebenden Arbeiten neben dem Etat noch die Novelle zum Krankenkassengesetz, das Telegraphengesetz nnd vielleicht noch eine oder die andere der kleineren Vorlagen zum Abschlüsse zu bringen. Alles Uebrige wird freilich unerledigt bleiben müssen, was an den Regierungsdisposüionen liegt, da ja seit Neujahr noch sechs oder sieben neue Vorlagen an den Reichstag gelangt sind. * — Der Bundesrath überwies in seiner Wochenplenarsitzung die Vorlagen betr. den Schutz der Brieftauben und des Brieftaubenverkehrs im Kriege, betr. die Novelle zum Unterstützungßwohnsitz und betr. den Nachtragsetat zum Reichshaushaltsetat pro 1892/93 (Erhöhung der Mittel für die Chicagoer Ausstellung) den zuständigen Ausschüssen. Weiter genehmigte der Bundesrath den Ausschußbericht über das Checkgesetz. totales und provinzielles. Gießen, 14. März 1892. — Aus Anlaß des Ablebens Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs findet Dienstag den 15. d. M., Vormittags 11 Uhr, eine öffentliche Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung statt. ! . — Wir erhielten nachstehende Zuschrift: Jeder, der die die | Main Weser Bahn betreffenden Verhandlungen in der hessischen Ständekammer m Darmstadt vor mehr als zwanzig Jahren gelesen hat, war berechtigt anzunehmen, daß man mit dem Umbau des Gießener Bahnhofs sofort beginnen werde, doch, wie schon oft: „Zwischen Lipp' und Kelches Rand, schwebt der dunklen Mächte Hand." Bald nach den erwähnten Verhandlungen ging die Bahn an den preußischen Staat über und der Gießener Bahnhof schien für lange Zeit in Vergessenheit gerathen zu fein. Allgemein hatte man von der neuen vreußischen Bahnverwaltung erwartet, daß dieselbe eine noch größere Energie entwickeln werde, aU öie frühere, namentlich auf dem Gebiete des Verkehrs, dessen Förderung ja im wirthschaftlichen Interesse der Bahn selbst liegt, allein in Bezug auf den damit in Verbindung stehenden Umbau des Gießener Bahnhofs hat man sich leider gründlich geirrt. Zwar wurde von allen Seiten das dringende Bedürsniß zum Umbau anerkannt, aber es geschah im Wesent uchen nichts. Endlich nach langen Verhandlungen und vielfach lowohl in öffentlichen Versammlungen als auch in der Presse erfolgten Darlegungen über die traurigen und höchst gesähr uchen Zustände, die hier herrschen, wurden Pläne für Ver- iegung der Geleise, Niederlegung von Gebäuden, Verlegung dev Filter Bahnhofs nach der Westseite der Bahn, Herstellung von Zufuhrwegen und dergleichen festgestellt und im preußischen Landtage^ das feit mehr als 20 Jahren allseitig anerkannte Bedürsniß zum Umbau besonders hervorgehoben, woraus die Mittel dazu bewilligt worden sind. Und doch geschieht seil längerer Zeit nichts! Wodurch ist wohl der Stillstand veranlaßt? Für den Uneingeweihten ist ein solches Verfahren einfach unverständlich. In der Regel ist man herzlich froh, wenn man die oft gefährliche Klippe der Geldbewilligung hinter sich hat, und man schre'.tet dann ohne weiteren Zeitverlust zur Ausführung. Woran mag es liegen, daß dies hier nicht geschieht, nachdem man schon so viele kostbare Zeit hatte verstreichen lassen? — Zuweilen kann man die Meinung aussprechen hören, daß der Umstand, daß die Stadt Gießen nicht in Preußen gelegen ist, nicht ohne Einfluß sei. Wir theilen diese Meinung nicht, glauben aber nicht unterlassen ju sollen, die maßgebenden Factoren auf die Thatsache aufmerksam zu machen. Wie es übrigens dem sein mag, man lann nicht eindringlich genug die warnende Stimme erheben, daß, angesichts der Mißstände im hiesigen Bahnhof, wodurch leicht unsägliches Unheil angerichtet werden kann, die Stellen, welche die L>ache so cunctatorisch behandeln, einerlei aus welchen Gründen, sehr schwere Verantwortung tragen! Worms, 9. März. In der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung wurde in Bezug aus'das Reichs- gesetz vom 1. Juni 1891, betreffend Abänderung der Gewerbeordnung, beschlossen, von dem Erlaß eines Ortsstatuts zur Regelung der Sonntagsruhe im Handelsgewerbe vorerst abzusehen^ dabei sprach die Stadtverordneten-Versammlung den Wunsch aus, es möchten die von der Polizeibehörde zu bestimmenden Arbeitsstunden an Sonn- "Nd Festtagen nicht später als 2 Uhr des Nachmittags gelegt werden. 2172 Holzversteigerung werden: Länge Gng u t h. 2310 Bemerkt wird, daß sich die Derb Schlofferarbeiten werden am düngen. 2266 Garnisonverwaltung in Gießen. Im Auftrag: F. Hoffmann. 7 bis 16 m cm Durchmesser, 19 m = 27,29 fm, Bormittags 10 Uhr, in unserem Geschäftszimmer, woselbst auch die Bedingungen ausliegen, ver- I 1994 Fichtenderbstangen von 12 cm Durchmesser, Länge — 168 fm. Verdingung. Die im Etatsjahre 1892/93 vorkommenden laufenden Tischler- und und der höheren Töchterschule sollen vergeben werden. Angebotsformulare liegen aus dem Geschäftszimmer Nr. 5 aus und werden dort unentgeltlich verabfolgt. Verschlossene Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen bis Donnerstag den 17. März, Bormittags IO Uhr, Freitag den 18. März 1892, Vormittags von 9 Uhr an, soll im Reiskirchener Gemeindewald, Districten Großherzogliche Oberförsterei Maulbach. _________ Ruths. Cigarren-Versteigerung. Donnerstag den 17., und Freitag den 18. März, Nachmittags 2 Uhr, werden die zur Eoncursmasse des W. Dietz gehörigen Cigarren im Saale des Lenz'schen Felsenkellers gegen Baarzahlung versteigert. F. Hoffmann, 2212 Concurtzverwalter. Cs dürfte dies besonders auch für Händler und Wirlhe eine günstige Kaufgelegenheit sein. nach Bersrod. Reiskirchen, am 12. März 1892. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. I. E.: [2324 Wagner, Beigeordneter. Aeifgeöotenes. Wiefecker Purim - Nadankuchen! 2333] 2ßo ist derselbe hingekommen? War solcher so groß, daß die Schwieger- futter einen Mitesser im ,Grünen Wald" suchen mußte? Hantühpl ■ Mitesser, Hinnen, 1 \ rrröthe der Haut rc. beseitigt in kurzer Zeit Germanns ächte i> Kart. 50 A. SHur a$t bei Drebes & Wallen,«»«. Marktplatz 21. ^56 Die auf Mittwoch den 16. ds. Mts Dorm. 9 Uhr, in Wißmar anberaumte Holzoerfteigerung findet am Freitag den 18. dS. MtS., Vorm. 9 Uhr, daselbst statt. Krofdorf, den 12. März 1892. 2326 Der Bürgermeister: Kleine. _____________________ [2215 Bekanntmachung. Bekanntmachung. Die Anstreicherarbeiten zur Unterhaltung des Realgymnasiums Holzvcrstcigerung. Es kommen zum Ausgebot: Freitag den 18. März 1. I., Bormittags 10 Uhr, das und Nutzholz aus den Distrtcten Platz, Saal, Straß, Ehrinqs- häuser und Maulbacher Eisenkaute, Haag, Aulbach und Loch und zwar: Stamme: 43 Eichen (Wagnerholz) — 13,72 fm, 122 Kiefern — 77,88 fm, 9 Fichten = 5,28 fm, 14 Rothbuchen (Wagnerholr) = 6 90 fm, 23 Birken = 12,72 fm uud 16 Eschenderbstangen = 0 76 fm Zusammenkunft an der Abtriebsfläche im District Platz an der Maul- bach < Romröder Straße. Das Holz aus den Disl/icten Saal, Straß Ehringshäuser und Diaulbacber Eisenkaute wird nicht vorgezeigt. Lanistag bei» 19. März I. I., Bormittags 9% Uhr das Brennholz aus den DMricten Platz, Saal, Eichwäldchen, Haag, Aulbach und Schneuckersgeheeg und zwar: Rm.: Scheiter: 46 Buche I. El., 39 desgl. II. El., 89 Birke I. El V' L 6(- 27 ^sgl. II. El., 112 Nadelholz I. 61., 22 desgl. II. El., 16 Aspe II. GL; Knüppel: 20 Buche I. GL, 15 desgl. II. GL, 30 Birke I. GL, 4 desgl. II. GL, 91 Eiche I. Gl 36 desgl. II. GL, 49 Nadelholz I. GL, 56 desgl. II. GL, 17 Aspe II. GL; Remg: 39 Buche, 432 Eiche, 58 Nadelholz; Stöcke: 1 Buche i. GU 18 desgl. II. GL, 1 Eiche I. GL, 43 desgl. II. Gl., 74 Nadelholz I. GL, 9 desgl. II. GL, 5 Aspe II. GL Zusammenkunft wie am Tage vorher. Nähere Auskunft ertheilt der Großh. Forstwart Markart zu Maulbach. Maulbach, 9. März 1892. Dienstag den 12. April, I Nachmittags 2«/z Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die den Friedrich Tepel Eheleuten in Gießen gehörige Hofraithe: Flur I Nr 1187 - 256 Meter in der Neustadt öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 29. Februar 1892. Großh. OrtSgericht Gießen. I A.: Vogt. 1828 Mittwoch deU 16. März, Nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'jchen Saale zwangsweise versteigert: Sophas, Commoden Kleiderschränke, Tische, Spiegel, Bilder, vollst. Betten, 1 Secretär, Uhren, 1 Kuh, 2 Wagen 3 Wirthstische, 1 Buffet, 1 Nähmaschine, 2 gel. Blutfinken u. a. Versteigerung theilweise bestimmt. «eitzler, Gerichtsvollzieher^ Dienstag den 15., und Mittwoch den 16. März, Nachmittags 2 Uhr, wird das zur Hinterlassenschaft der Frau Geb. Ober-Baurath Laubenheimer Wwe., Wilhelmssratze 10, gehörige Mobiliar, als: Tische, Stühle, SophaS, Eom. moden, Betten, Schränke, Lpte gel, Bilder, Küchengerüthe u s w. versteigert. stangen zu Dachsparren und Gerüst- Lamstag den 19. März 1892, e‘9Z‘ ° ' funft ift am Wege von Reiskirchen ebendorlhm einzusendeu, woselbst dw W.lshäuierwald und jSfiJZ ®rdff"un9 her Angebote tn Gegenwart nachverze.chnetes Holz versteigert der etwa erschienenen Bieter erfolgt, werden: 6 J fflrnth1- goi" 12‘ ra89f‘ 80 Fichtenkämme von 14 bis 40 Großh. Bürgermeisterei Gießen. : 25 JÄHRIGER ERFOLG üngsmit LU S O 3 m o 7EHKAUF IN DEN APOTHEKEN UND DROGUEN-HANDLUNGEN FchiilllM-Iiidilstlli' Gr.-Mkn-Kil'ßcil Carl Haas jr., Gießen. Ringofen-Betrieb in prima Weitz- und Hydrant. Stückkalk. Abgabe einzelner Fuhren nur gegen baar. 1863 Sämrntliche Neuheiten in <£ngl. Tüll-Borhängen, (