Nr. 129 ErSes Blatt Samstag den 4. Juni 1892 Der #U|am A«r-t-«r erscheint täglich, ett Ausnahme deS Montags. Die Gießener -.«ttteavlätter merken dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Gichcmr Anzeiger Henerat-Mnzeiger. vierteljähriger ^öonnemeulspreiLt 2 Mark 20 Pfg. nrti Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mar! 50 Piz Redaktion, Lxpeditio» und Druckerei: Zchutftraße 3k. 1« Fernsprecher 51. Anits- und Anzeigeblatt für den Ureis (Sieben. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag, für den »lle Annoncen-Bureaux d«, In- und Auslandes nehm« folgend« Tag erscheinenden Nummer bi, Bonn. 10 Uhr. ^UUlUWllVlUHU, Anzeigen für d« ^Gießener Anzeiger^ mtgegeu. 2lnrtlichev Theil. Bekanntmachung. Mittwoch den 15. Juni 1892, Vormittags 10 Uhr, wird im Gasthof zum Hirsch in Grünberg eine Generalversammlung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen abgehalten werden. Alle Mitglieder des landwirthschaftlichen Bezirksvereins und J)er landwirthschaftlichen Ortsvereine, der Viehzuchtgenossenschaft, sowie alle Freunde der Landwirthschaft werden zu dieser Versammlung hierdurch ergebend eingeladen. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, den in ihren Gemeinden wohnenden Mitgliedern des Vereins von dieser Einladung KennLniß zu geben und auf zahlreichen Besuch der Versammlung hinzuwirken. Tagesordnung: Vortrag des Herrn Landes-Oecono- mieraths Müller zu Darmstadt über die Vorzüge der Vogelsberger Rindviehrasse. Gießen, den 31. Mai 1892. Der Director des landwirthschaftl. Bezirksvereins Gießen. Jost, Negierungsrath. Bekanntmachuua. Nachdem der von der Stadtverordneten - Versammlung festgestellte Fluchtlinienplan für die verlängerte Weserstraße von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz genehmigt worden ist, bringen wir dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Keuntniß, daß die Einsicht des Plans auf dem Stadtbauamt Jedermann freisteht. Gießen, den 2. Juni 1892. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. G n a u t h. Bekanntmachung. Nachdem der Dienstmann Jacob Müller die ihm s. Zt. ertheilte Concession zurückgegeben und die Aushändigung der von ihm gestellten Dienstcaütion verlangt hat, fordern wir diejenigen auf, welche Ansprüche an diese Caution aus der Eigenschaft des Müller als Dienstmann erheben zu können glauben, solche bei Meldung des Ausschlusses binnen 8 Tagen bei uns vorzubringen. Gießen, den 31. Mai 1892. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Reich. Berlin, 2. Juni. Der seltsame Spuk, welcher seit Wochen, ja schon seit Monden in Gestalt der widersprechenden Gerüchte und Meldungen über die Deutschlandsfahrt des Czaren sein Unwesen in der Tagespresse trieb, hat nunmehr am längsten gedauert. Der „Hamb. Corr." bestätigt aus sicherer Berliner Quelle die in den letzten Tagen von den Kopenhagener Blättern gebrachte Meldung, daß die signalisirte Begegnung des Czaren mit dem deutschen Kaiser am 7. d. M. in Kiel stattfinden werde. Hiernach beabsichtigt der russische Monarch im Lause des Vormittags des genannten Tages an Bord seiner Dacht „Polarstern" in Kiel einzutreffen, hier den Tag über als Gast des Kaisers Wilhelm zu verweilen und Nachts nach Kopenhagen zurückzureisen. Erläuternd wird zu dieser Nachricht von dem „H. C." bemerkt, nachdem der Czar seinen Wunsch nach einem Zusammentreffen mit dem deutschen Kaiser zu erkennen gegeben habe, sei Kiel als Begegnungsort verabredet worden. Es sei dies geschehen einerseits in Hinblick darauf, daß der gegenwärtige Aufenthalt der russischen Kaisersamilie in Kopenhagen ein nur kurz bemessener sei und auch ihre Rückreise nach Petersburg direct zur See erfolgen werde, anderseits in Berücksichtigung der in Berlin für die ersten Junitage bereits getroffen gewesenen anderweitigen Dispositionen. Man darf wohl annehmen, daß die genannten Dispositionen für die Zusammenkunft der beiden mächtigsten Herrscher.Europas nunmehr endgiltige sind; der deutsche Kriegshasen an der Ostsee wird also in diesen Tagen in aller Munde sein. Als selbstverständlich kann es gelten, daß die Monarchenentrevue von Kiel aus die auswärtige Politik Deutschlands in keiner Weise zurückwirken wird, denn eine Aenderung in den deutsch-russischen Beziehungen ist von dem bevorstehenden Zusammensein Kaiser Wilhelms mit dem Czaren ebensowenig zu erwarten, wie dies schon bei den früheren Begegnungen beider Herrscher der Fall war. Dennoch bleibt das angekündigte Ereigniß ein Friedenssymptom amd so kann man es immerhin mit Genugthuung begrüßen. Das vor der Thür stehende P sing st fest hat seinen Einfluß aus die innerpolitischen Angelegenheiten zunächst im preußischen Landtage geltend gemacht. Nachdem das ' Abgeordnetenhaus bereits am Dienstag in die Pfingstserien gegangen war, folgte ihm am Donnerstag auch das Herrenhaus nach, welches übrigens in der kurzen Zeit seit seinem Wiederzusammentritte am 27. Mai bis zu seiner jetzt erfolgten abermaligen Vertagung ein ganzes Bündel von Vorlagen erledigt hat, freilich in höchst summarischer Weise. Nach Pfingsten bleibt dann für den Landtag als einziges größeres Berathungsmaterial das Tertiärbahngesetz übrig, immerhin dürfte der Sessionsschluß erst gegen den 23. oder 24. Juni zu ermöglichen sein. — Das Thema von den angeblichen Bemühungen, die persönlichen Beziehungen zwischen dem Kaiser und dem Fürsten Bismarck wieder angenehm zu gestalten, wird in der „Tägl. Rundschau" neuerdings ausgewärmt. Das genannte Blatt will von „gut unterrichteter Seite" wissen, diese schon vor längerer Zeit in Gang gesetzten Bemühungen schienen nicht erfolglos bleiben zu sollen, es verlaute nämlich, Fürst Bismarck gedenke binnen kurzer Frist bei paffender Gelegenheit Veranlassung zu nehmen, den Kaiser persönlich zu begrüßen. Jedenfalls wird die Bestätigung dieser Meldung noch sehr abzuwarten sein. — Die Bochumer Stempelsälschung-Asfaire macht wieder einmal von sich reden. Es soll gegen den Geh. Commerzienrath Baare und zwei Beamte des Bochumer Vereins Klage wegen Begünstigung von Stempelsälschungen gestellt worden sein. Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 2. Juni. Die heutige Stadtverordneten- Sitzung eröffnete der Vorsteher Stryck mit einem warmen Nachruf an Forckenbeck, worin er den bisher wenig erwähnten Wohlthätigkeirssinn des Verstorbenen behandelte, den er namentlich als Vorsitzender des Ueberschwemmungs-Comites bethätigte. Forckenbeck half namentlich in Noth gerathenen städtischen Beamten, tröstete die Hinterbliebenen Plötzlich verstorbener städtischer Bürger durch reiche Hilfe und habe so wahre Nächstenliebe geübt. Prag, 2. Juni. Der Ackerbauminister traf heute aus dem Maria-Schachte ein. Bisher sind insgesammt 67 Leichen herausgeschafft worden. ES ist keine Hoffnung, daß in den Schächten noch Lebende ausgefunden werden. Petersburg, 2. Juni. Der bis ungefähr den 10. Mai alten Stils reichende Bericht des Ackerbau-Departements über den Stand der Saaten im europäischen Rußland besagt: Der schneereiche Winter habe den Boden fast durchgängig genügend gut befeuchtet, was hauptsächlich zur Ausbesserung des Standes der Wintersaaten im Frühling beigetragen hat. Es habe sich zwar im April Mangel an Regen fühlbar gemacht, allein der im Mai allenthalben niedergegangene Regen habe die Saaten sehr erfrischt und die beste Hoffnung aus eine befriedigende Ernte gegeben. Die Sommersaaten stehen größtentheils befriedigend, stellenweise sogar auch die Wintersaaten. _____________ Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 2. Juni. Der König von Italien trifft am 6. Juni in Potsdam ein und wohnt in dem dortigen Stadtschlofle. Berlin, 2. Juni. Der Siebener-Ausschuß zur Unter» richtsresorm hat seine Arbeiten beendet. Die Mitglieder wurden mit dem Cultusminister Bosse zu dem Kaiser geladen. Berlin, 3. Juni. Ahlw ardt wollte gestern Abend in der Tonhalle sprechen, wurde jedoch um 7*/2 Uhr in seiner Wohnung verhaftet. München, 2. Juni. Beim gestrigen Festsouper zur Eröffnung der Kunstausstellung bekannte sich Prinz Ludwig in alter Wittelsbacher Tradition als regster Anhänger der Kunst, für welche die Wittelsbacher in allen Ländern gewirkt hätten und gedachte warm der herrlichen von Max II. geschaffenen Anlagen. Er beklagte sodann, daß die 'hierher kommenden Fremden nicht selten von einem Vorurtheil für das im Heimathland Producirte erfüllt sind, während immer nur durch Concurrenz Großes entstehe und die ganze Welt ein großes Culturgebiet sei. Er wünscht, daß die Kunst das ganze Volksleben durchdringe und dessen Eigenthum werde. Er trank auf das Wohl und Gedeihen der Kunst in der ganzen Welt. Rom, 2. Juni. Die demokratischen Studenten beschlossen, da die Italiener nicht eingeladen sind, sich in Nancy nicht zu betheiligen, jedoch eine Begrüßungsdepesche den französischen Brüdern zu senden. Berlin, 3. Juni. Der „Kreuzzeitung" zufolge vro- clamirte der Kaiser bei der gestrigen Abendtasel die V e r- lobung des Thronfolgers von Rumänien mir der i Prinzessin Maria von (5 bin bürg. London, 3. Juni. Die „Times" ist ermächtigt, zu erklären, daß die Prinzessin Maria von Edinburg sich mit dem Thronfolger von Rumänien verlobt. Cocoles rind provinzielles. Gießen, 3. Juni 1892. — Verhaftet. Gestern Nachmittag wurde ein Mann von Ruttershausen aus dem Brand dahier verhaftet, der in angetrunkenem Zustande beim Exercieren mitcommandiren und das Exercieren verbessern wollte. — Gefangenen«Transport. Heute Morgen 11 Uhr 20 Min. kamen mit der Bahn sech szig Zuchthausgesangene, meist schwere Verbrecher, hier durch, welche von Köln nach Ziegenhain verbracht wurden. — Bestätigung von Stiftungen und Vermächtnissen. Im Lause des ersten Quartals 1892 sind von des Großherzogs Königlicher Hoheit u. a. nachstehende Stiftungen und Vermächtnisse bestätigt und hiernach die betreffenden Behörden zu deren Annahme ermächtigt worden: Schenkung auswärtiger Geber an die evangelische Kirche zu Burg-Gräsenrode zur Herstellung der Kirchenheizung, im Betrage von 250 Mk.; Vermächtniß des Rentners Johann Nikolaus Lotz zu Darmstadt an die Blindenanstalt zu Friedberg, im Betrage von 342 Mk. 86 Ps.; Vermächtniß der Elisabeth Louise Gürtler zu Offenbach an dieselbe Anstalt, im Betrage von 171 Mk. 43 Pf.,- Schenkung des Fräuleins Johanna Geyer zu Bensheim an die katholische Kirche zu Abenheim zur Stiftung eines Engelamts, im Betrage von 200 Mk.- Der- mächtniß der Meyer Reis Eheleute zu Friedberg an die israelische Religionsgemeinde daselbst, im Betrage von 15,000 Mk.- Vermächtniß der Gilbert Gorr III. Ehefrau, Margarethe, geb. Häuser, zu Trais-Münzenberg an die Gemeinde daselbst zu Gunsten der dortigen OrtSarmen, im Betrage von 342 Mk. 86 Ps.- Schenkung eines Ungenannten an die katholische Kirche zu Alsseld, im Betrage von 2000 Mk. - Schenkung eines Ungenannten an die evang. Kirche zu Gießen zur Erhöhung der Armenstistung, int Betrage von 200 Mk. - Schenkungen an die evangelische Martinskirche zu Darmstadt von Seiten: a. des Kirchengesangvereins der Martinskirche, bestehend in einem Harmonium im Werthe von 450 Mk. und b. eines Ungenannten zur Anschaffung einer Altardecke, im Betrage von 300 Mk. - Vermächtniß der Frau Gräfin zu Solms-Rödelheim zu Assen- heim an die Herberge zur Heimath zu Friedberg, im Betrage von 200 Mk. - Schenkungen an die evangelisch- lutherische Kirche zu Lich von Seiten: a. der Wittwe des Stistsdechanten Dr. theol. L. Stemm zu Lich und dessen Bruders Dr. C. Clemm-Lennig, nebst Ehesrau, zu Heidelberg, bestehend in zwei bunten Fenstern im Werthe von 280 Mk. und 400 Mk., und in einem Capital im Betrage von 920 Mk., und b. eines Ungenannten, bestehend in einem Altarumhang nebst Kanzelbekleidung im Werthe von 220 Mk. - Schenkung der Sparkasse zu Offenbach an das Mathilden- Landkrankenhaus, im Betrage von 175 Mk. - Schenkung der Breuberger Sparkasse zu Höchst an das Mathilden-Land- krankenhaus, im Betrage von 200 Mk.- Stiftung des Abraham und Gustav Cahn in Worms und der Betty Cumpertz, geb. Cahn, in Frankfurt a. M. zur Unterstützung solcher israelitischen jungen Leute, die ein Handwerk erlernen oder eine technische Schule besuchen, im Betrage von 7000 Mk.- Schenkung der Wittwe des Rentners Friedrich Hegendörfer zu Darmstadt an das Großh. Museum, bestehend in sieben Glasgemälden, drei deutschen Krügen und einer Kanne, von beträchtlichem Werthe- Vermächtniß der Wittwe des Buchdruckers Hermann Edelmann, Katharina, geb. Burger, zu Darmstadt an die evangelische Martinskirche daselbst zu Gunsten der Armen, im Betrage von 500 Mk. - Vermächtniß der zu Zwingenberg verstorbenen Maria Elisabetha Fuchs an die Landesirrenanstalt zu Heppenheim znm Besten der Unterstützungskasse für bedürftige Pfleglinge im Betrage von 500 Mk. — Knaben Handarbeits-Congreß. Zu dem vom 10. bis 12.Juni in Frankfurt a.M. stattfindenden elften deutschen Congreß für erziehliche Knaben Hand ar beit liegen die Anmeldungen bereits so zahlreich vor, daß der vorgesehene Ausstellungsraum im Gebäude deö Kunstgewerbevereins kaum zulänglich zu sein scheint. Die bedeutendsten Städte deö Inlandes sind sämmtlich vertreten, darunter mit Ausstellungsarbeiten, für deren Ausstellung bis zu 20 OiMeter Raum verlangt wird. Auch das Ausland wird sich an dem gemeinnützigen erziehlichen Werke beteiligen; aus Wien und Kopenhagen sind bereits Sendungen eingetroffen, weitere stehen noch zu erwarten. Ein ausführlicher Catalog mit genauer Angabe aller ausgestellten Objecte, ihrer Hersteller re., der selbstverständlich eine erläuternde Einleitung enthalten wird, wird den Congreb'Theilnehmern, sowie den Besuchern der Ausstellung ein willkommener Führer sein und kann gleichzeitig als werthvoller Beitrag zur Statistik aller einschlägigen Bestrebungen betrachtet werden. — Hinsichtlich des Geschäftsbetriebs der Coasumvereine an Sonn- und Festtagen wird der „K. Ztg." aus dem Groß- herzogthum Hessen geschrieben: Der § 41a der Gewerbeordnung nach der Fassung des Gesetzes vom 1. Juni 1891, welcher den Gewerbebetrieb in offenen Verkaufsstellen an Sonn- undFestragen beschränkt, erhält weitergehende landesgesetzliche Beschränkungen ausrecht. Solche Beschränkungen enthält der Artikel 227 Absatz 2 des hessischen Polizeistrasgesetzes, und zwar in einer Weise, daß solche mit den reichögesetzlichen Bestimmungen practisch nicht vereinbar sind. Es ist für weitere Kreise von Jntereffe, wie ein den Ständen zugegangener Gesetzentwurf die Angelegenheit jetzt zu regeln beabsichtigt, zumal die angeblich privilegirte Stellung der Consumvereine dadurch mit getroffen wird. Der Gesetzentwurf bestimmt im Wesentlichen: Das Hausiren mit Waaren oder Vieh, sowie das öffentliche Feilhalten derselben auf Straßen und Plätzen ist an Sonn- und Festtagen gänzlich untersagt. Das Aushängen und Ausstellen von Waaren seitens der Kauf-, Handels- und sonstigen Gewerbsleute ist an Sonn- und Festtagen gleichfalls untersagt, ausgenommen jedoch diejenigen Stunden, während welcher nach der Gewerbeordnung in offenen Verkaufsstellen ein Gewerbebetrieb stattfinden darf. Den Bäckern, Metzgern und anderen unter § 105e des Gesetzes vom 1. Juni 1891 fallenden Gewerbetreibenden ist der Verkauf ihrer Waaren an Sonn- und Festtagen auch zu den Stunden gestattet, für welche das Kreisamt nach Maßgabe des § 105e den Verkauf zulasien wird. Das öffentliche Feildieten von Lebensmitteln innerhalb der Ortschaften und deren nächsten Umgebung an Sonn- und Festtagen ist während des öffentlichen Gottesdienstes untersagt- auf das Feilbieten von Lebensrnitteln auf den Eisenbahnstationen erstreckt sich dieses Verbot nicht. Insoweit nach den Bestimmungen der Gewerbeordnung an Sonn- und Festtagen in offenen Verkaufsstellen ein Gewerbebetrieb nicht stattfinden darf, ist auch den Consumvereinen jeder Absatz von Waaren, selbst an ihre Mitglieder, untersagt. — Prozeßkofteu bei Rücknahme der Klage. Es hat wohl Mancher eine Klage zurückgenommcn, ohne der Kosten Erwähnung zu thun, indem er es als selbstverständlich hielt, daß der Beklagte, der seine Schuld durch Zahlung anerkannte, nun auch die Kosten trägt und ist verwundert gewesen, daß er selbst die Kosten tragen mußte. Schon dadurch, daß man dem Schuldner gegenüber erklärt, die Klage zurücknehmen zu wollen, ohne die Kosten zu erwähnen, ist letzterer von Tragung der Kosten entbunden. — Vorsicht beim Abschlüßen von Reisekörbev. Bei Beginn der Reisezeit sei im Interesse des Publikums darauf hingewiesen, daß die ersahrungsmäßig am meisten beliebte Berschlußvorrichtung der sog. Reisekörbe keinen genügenden Schutz gegen Diebstähle bietet. Die in den meisten Fällen | angewendete Verschlußvorrichtung gestattet nämlich ohne Mühe und Zeitaufwand das Hochbiegen der Deckel, auch wenn die Verschlußösen durch Vorlegeschlöffer ?c. genügend gesichert erscheinen. Diesem Mangel läßt sich abhelfen durch kreuzweise feste Umschnürung, die übrigens nur geringe Kosten verursacht. R. Wieseck, 3. Juni. Gestern Nachmittag gegen 2 Uhr brach hier in der Hosraithe des Carl Rau auf bis jetzt noch unaufgeklärte Weise Feuer aus. Die Hosraithe wurde in kurzer Zeit eingeäschert. Ebenso brannte das angrenzende Wohnhaus des Jacob Oswald total nieder. Eine in dem Stalle des Rau befindliche Kuh konnte nur mit großer Mühe gerettet werden, wogegen ein Schwein in den Flammen umkam. Butzbach, 2. Juni. Bei dem am Sonntag in Kassel stattgehabten Rennen des Hess. Reiterv er eins errang Lieutenant Suermondt vom hiesigen 2. Großh. Drag.- Regiment Rr. 24 im Jagd-Rennen mit seinem schwarz- braunen Wallach „Redowa" den Ehrenpreis des Kaisers, bestehend in einer silbernen, mit Gold verzierten Kaiserbüste in Husarenuniform auf granitenem Sockel, modellirt von Prof. Lind in Berlin. Friedberg, 31. Mai. Oberlehrer Dörr ist heute in Michelstadt verstorben. Schon seit einiger Zeit so leidend, daß seine Stelle von dem ältesten Lehrer einstweilen versehen werden mußte, suchte er Genesung ober doch wenigstens Erholung in der Kaltwasseranstalt in Michelstadt, dort trat heute Mittag der Tod plötzlich ein. Beinahe 40 Jahre wirkte er als Lehrer hier mit großem Erfolge, von seinen Schülern geliebt, von seinen Mitbürgern und Collegen geehrt und geachtet. Vom Main, 1. Juni. In einem Wirthshause einer kleinen Gemeinde unserer Gegend bestritt vor einiger Zeit ein Ortsbürger die Polizeigewalt des Bürgermeisters. Der anwesende Dorsregent appellirte indessen an die bessere Einsicht seines gerade herzugekommenen Polizeidieners und rief denselben zur Bekräftigung seiner Amts- Vollkommenheit als Zeugen an. Der Ortsdiener warf sich im Vollbewußtsein seiner Würde in die Brust und entschied mit Pathos: „DaS ist mir ja lächerlich; wenn i ch gerade nicht da bin, dann ist der Bürgermeister so gut Polizeibeamter wie ich!" Mainz, 1. Juni. Die Strafkammer verhandelte gegen ein entmenschtes Ehepaar, den Tagelöhner Jak. Weber aus Kempten und dessen Ehefrau, angeklagt ihr 4 Monate altes Kind fortgesetzt in einer das Leben und die Gesundheit sehr gefährdenden Weise mißhandelt zu haben. Erst im Januar v. I. heiratheten die Leute, im Nov. gebar die Frau ein Kind, welches schon nach 4 Monaten starb. Aus Veranlassung der Nachbarn begab sich der Bürgermeister selbst in das SterbehauS; der Anblick der kleinen Leiche veranlaßte ihn, dem Amtsgericht Anzeige zu machen. Das Gericht fand ein mit Haut überzogenes Skelett vor, nicht eine Spur von Fleisch an dem Körper, der Schädel mit Schorf, mehrere Stellen des Leibes mit Koth und Wunden bedeckt, von letzteren zwei am unteren Ende des Oberschenkels, Löcher, welche von Brand herrührten. Die inneren Organe waren kerngesund, aber die Verdauungsorgane waren vollständig leer, die Eingeweide lagen dicht auseinander, wie ein Bandwurm, das Kind war vollständig verhungert. Die Angeklagten sind jung und kräftig, aber arbeitsscheu. Dem Kleinen wurden bet seiner Geburt statt eines Willkommens Flüche beider Eltern zu theil, täglich wünschten sie den Tod des Kindes herbei, häufig hörten die Nachbarn, wie das SHnb geschlagen wurde, so auch am Weihnachtsabend. Die Nachbarn gaben den Eltern Milch für das Kind, aber das Kind erhielt den kleinsten Theil, Vater und Mutter verbrauchten sie für sich. Eines Abends soll der Vater daS Kind über eine brennende Erdöllampe gehalten haben, wodurch die beiden Brandwunden entstanden sind, die man bei der Obduetion entdeckte. Schuldig befunden, wurde der Mann zu 15 Monaten, die Frau zu 18 Monaten Gesängniß verurtheilt. Bornheim (in Rheinheffen), 31. Mai. Der Gastwirth H. von hier begab sich nach Alzey, um mit seinem Fuhrwerk Bier zu holen. Er nahm sein etwa 13 Jahre alteß Söhnchen mit. Aus dem Heimwege, nahe der Bahn, scheute das Pserd, ging durch und ein Bierfäßchen fiel dem Knaben ins Genick, so daß derselbe sofort tobt war. Vermischtes * Frankfurt a. M., 2. Juni. In der Wohnung der verhafteten Gattin Jägers sand man außer einer Caffette mit Banknoten ein Geschäftsbuch, in dem Jäger seine Privatgeschäfte gebucht hatte, z. B. Hypotheken, Darlehen rc. Man schließt aus diesem Funde aus eine Mitschuld der Frau Jäger. Auch die Schwiegereltern Jägers, die ClemenS'schen Eheleute, in der Arndtstraße 87 wohnhaft, wurden nach einer Meldung des „Gen.-Anz." verhaftet. ♦ Mannheim, 2. Juni. Der bei dem Dorfe Kleinkarlbach (Rheinpfalz) vorgestern Abend niedergegangene Wolkenbruch hat, wie sich herausstellt, bedeutenden Schaden angerichtet. Mehrere Häuser sind eingestürzt. Die Steingutfabrik von Jacobi, Adler L Co. ist zur Hälfte zerstört; daß Wasser drang bis in das zweite Stockwerk- die Fabrik hat den Betrieb dinstellen müffen, wodurch 300 Arbeiter beschäftigungslos geworden sind. Zwischen Kirchheim (Pfalz) und Leiningen hat das Wasser sämmtliche Verbindungsbrücken weggerissen. Das ganze Leininger Thal hat durch die Wassermassen schwer gelitten. * Paris, 3. Juni. Bei einer Generalprobe in der Opera comique wurde eine unbekannte junge Sängerin, die Nichte eines Schankwirths aus der Umgegend von Paris entdeckt. Dieselbe verspricht, ein Stern erster Größe zu werden. * Duudee, 3. Juni. Im Hafen richtete ein Feuer ungeheure Zerstörungen in Hanf und Flachs an. * Newyork, 3. Juni. Der durch die Fluth en zwischen Kansas und New-Orleans angerichtete Schaden wird auf 50000 000 Dollars geschätzt. * Ein sonderbarer Aberglaube kam kürzlich auf einem Standesamte in Lithaueu bei Gelegenheit einer beabsichtigten Eheschließung zum Vorschein. Auf dem Standesamt erschienen nämlich außer dem Brautpaar und den Zeugen noch mehrere alte Frauen. Diese baten den Standesbeamten, vor dem Trauact noch ein geistliches Lied, wozu die Gesangbücher schon mitgebracht waren, fingen zu dürfen, was ihnen auch gewährt wurde. Die älteste Frau that nun ihr Buch auf und stimmte aus voller Kehle an: „Nun laßt uns den Leib begraben." Als der Standesbeamte seine Verwunderung über die Wahl des Liedes aussprach, sagte man ihm, daß man das erste Lied, das man beim Oeffnen des Gesangbuches finde, nehmen müsse, denn aus diesem Liede sei das künftige Schicksal der Vermählten zu ersehen. In diesem Falle sollte eines der Verlobten den baldigen Tod vor Augen haben, weshalb man ungetraut wieder den Heimweg antrat und die Verlobung unverzüglich löste. ♦ Zu der vielumstrittenen Frage, welcher Art der Straßenpflasterung in Großstädten der Vorzug gebühre, liefert eine Debatte, die dieser Tage in der Londoner Gesellschaft für Verhütung von Unfällen beim Pserdebetrieb geführt wurde, einige Beiträge. Die Versammlung protestirte gegen den Beschluß eines städtischen Ausschusses, mehrere Citysttaßen aufs Neue mit Asphalt anstatt mit Holz zu pflastern. Der Vorsitzende, Mr. Banbury, behauptete aus Grund einer in mehr als 20 Jahren „erfahrenen" Erfahrung, daß Asphalt die schlechteste unter den möglichen PflasterungSarten sei. Nach einer Statistik sprachen sich von einer Anzahl befragter Sachverständiger 1045 Stimmen dahin aus, Asphalt sei das schlechteste Pflasterungsmittel, 13 behaupteten ein Gleiches von Granit, 122 von Holz und eine Stimme von Makadam. Dagegen bezeichneten als das beste Material: 750 Holzpflaster, 219 Makadam, 197 Granit und 51 Asphalt. Nach weiteren Erörterungen gegen das Asphaltpflaster, an denen sich u. a. auch die Baroneß Burdett-Contts, als Vorsitzende des Frauenvereins zum Schutze der Thiere, beteiligte, faßte die Versammlung einen Protestbeschluß gegen die obenerwähnte Entscheidung des städtischen Ausschusses. ♦ Die Eisenbahnen der Erde hatten nach einer Zusammenstellung im amtlichen „Archiv für Eisenbahnwesen" im Jahre 1890 eine Länge von 617,285 Kilometer, nahezu das 15^2fache der Länge des Aequators und das l2/3fad)e der mittleren Entfernung des Mondes. Davon kommt mehr als die Hälfte oder 54 pCt. mit 331,417 Kilometer auf Amerika, 36 pCt. oder 223,869 Kilom. aus Europa, während auf Asien 5J/2 pCt. oder 33,724 Kilom., auf Australiens 3 pCt. ober 18,889 Kilom. und aus Afrika l1/2 M. ober j 9386 Kilom. kommen. In Europa hat von allen Staaten baß ] Deutsche Reich biegrößte Bahnlänge m. 42,869Kilom., ihm folgen ■ Frankreich mit 38,895, Großbritannien unb Irland mit 32,297 , Rußland mit 30,957 , Oesterreich - Ungarn mit 27,113 Kilometer. ♦ Wa8 sollen unsere Töchter können? Ein amerikanisches j Blatt beantwortet diese Frage folgendermaßen: Gebt ihnen | eine ordentliche Schulbildung. Lehrt sie ein nahrhaftes Essen kochen. Lehrt sie waschen, bügeln, Strümpfe stopfen, Knöpfe annähen, ihre eigenen Kleider machen und ein ordentliches Hemd. Lehrt sie Brod backen und daß eine gute Küche viel an der Apotheke spart. Lehrt sie, daß ein Dollar 100 Cents werth ist und daß nur Derjenige spart, der weniger ausgibt als er einnimmt, und daß alle, welche mehr ausgeben, verarmen müssen. Lehrt sie, daß ein bezahltes Kattunkleid besser kleidet, als ein seidenes, wenn man Schulden hat. Lehrt sie, daß ein rundes, volles Gesicht mehr werth ist als fünfzig schwinbsüchtige Schönheiten. Lehrt sie gute, starke Schuhe tragen. Lehrt sie Einkäufe machen unb nachrechnen, ob bie Rechnung auch stimmt. Lehrt sie, daß sie Gottes Ebenbilb mit starkem Schnüren nur oerberben können. Lehrt sie Selbstvertrauen, Selbsthilfe unb Arbeitsamkeit. Lehrt sie, daß ein rechtschaffener Hanbwerker in Hembärmel und mit ber Schürze, auch ohne einen Cent Vermögen, mehr werth ist als ein Dutzenb reichgekleideter unb vornehmer Tagediebe. Lehrt sie Gartenarbeit und die Freuden der freien Natur. Lehrt sie, wenn Ihr Geld dazu habt, auch Musik, Malerei und Künste, bedenkt aber immer, daß es Nebensachen sind. Lehrt sie, daß Spaziergänge besser sind als Spazierfahrten unb baß bie roilben Blumen gar schön finb für Diejenigen^ die sie betrachten. Lehrt sie bloßen Schein verachten und daß, wenn man ja ober nein sagt, man es auch wirklich so meinen soll. Lehrt sie, baß bas Glück in ber Ehe Weber tioir bem äußeren Aufwande, noch von dem Gelbe bes Mannes abhängt, fonbern allein von feinem Charaeter. Habt Ihr ihnen bas alles beigebracht unb sie haben es verstanden, dann laßt sie, wenn bie Zeit gekommen ist, getrost heirathen, sie werben ihren Weg schon babei finden. Landwirtschaftliche Winke und Rathfchläge. A «ns Cbetlieffett, Ansang Juni 1892. — »«der Gründüngung und Gründüngungspfta«,-«. Wir haben schon wiederholt darauf hingewtesen, daß der Stall- dünger alle!« nicht mehr hinreicht, «« vollkommen ge. nügende Grnte« hervor-udringen. Unsere Landwirthe aus der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts sperren bei solchen Bemerkungen gewöhnlich den Mund etwas auf, kratzen sich bin er den Ohren und machen ungläubige Gesichter dazu. „Allemal! ritt « Nachbar Müller, „mein Vater und Großvater haben mit Stallmist I gedüngt, jeder hat ordentliche Ernten gemacht uud j tzt soll es auf ■ einmal nicht mehr gehen. Es ist ja wahr, daß die Bauern, welche ■ künstlichen Dünger verwenden, tiefer pflügen und „nach dem neuen» Method" schaffen, mehr davon bringen, als wir Alten. Woher» kommt aber daS? Menschen und Vieh machen doch grab noch» so auf dieser buckeligen Welt herum, wie vor hundert und tausend ■ Jahr; warum wird daS jetzt auf einmal anders und warum geschah e- nicht^ftü^r? Don ^her in Bewegung gewesen, lieber Nachbar" war die Antwort; das eine Mal ist die Bewegung nur ganz langsam und gemächlich gegangen, so daß man fie faum merkte. Das andere Mal aber machte die Bewegung einen mächtigen Sprung, r B. zur Qeit der Erfindung der Buchdruckerkanst, zur Entdeckung von Amerika und bis zur Reformation. Oder die Zeit der französischen Revolution,, ober in unserer Zeit vom Jahre 1870, bis sich die Epoche voll- ständig entwickelt hat und alle Erfindungen hinsichtlich der Electro- technik, der Luftschifffahrt einen gewissen Abschluß gefunden haben Wer da nicht mitthut, der wird übern Haufen gerannt und gebt elend zu Grunde. Wir befinden uns in einem vollständigen Revolutionszeitalter. Ueberall wogt es durcheinander, in der Gesellschaft in der Jurisprudenz, in der Politik, in den Glaubens' und Sittenverhältnissen, in Chemie und Naturwissenschaft, in der Lan! -! wirthschaft, in der Schauspielkunst u. s. w. Hoffentlich verläuft dieses Zeitalter unblutig, geschieht eS nicht, so folgt ein.Greuel der Verwüstung, gegen den der Communeaufstand anno 1871 in Pari- ein Kartoff^ohfttlnchen^E Jahren, trotz riesiger Am- SKS "Z“ SÄÄ zahl gegen früher ernähren. DaS kann er doch nur, wenn er M Doppelte zugesteckt erhält. Es geschieht aber nicht. Früher, bet. unseren Vätern und Großvätern blieb daS Meiste auf dem Sdoben^ welcher den Ertrag geliefert batte. Jetzt wird alles fortgttchaff - Frucht, Kraut, Rüben, Obst, Gcrnüse Wo soll?nun der Boden d e Kraft hernehmen, wenn ihm alles entführt wird? — Ihr habt Rechts antroortete Müller; erklärt mir die Sach noch etwa« mehr. Der Boden ist gegen früher zerstückelter, eS muß ihm mehrabgezwackt werden. Wir haben höhere Steuern, höhere Lohne z | zahlen. Alles ist theurer geworden; wo will denn der Bauer das Alles hernehmen? Doch nur aus seinem Grund und Boden. Dc muß also gerade «och etaxnal so viel trage« als früher. Dee- Stallmist allein kan« das nicht bewirken, denn er enthält,wohl vieltheuren Stickstoff, aber viel zu wenig.^osvhorsaure. Wen« also fort «nd fort mit Stallmist düngt, vamr vere chwendet Ihr den the«re« Stickstoff «nd «acht ****J*S| "ä «ms äras»w ensa e,,"ÄÄ^ eWftoffPeerfÄn wir'uVbmig durch "die Gründüngung wir Resultat kommen, Nachbar Müller,. porauSad tzt datz wir unsntchl eigensinnig oder bocksbeinig anst-ll-r. Mcm'al!" meint- Müller, „es ist aber doch dne gani fdm>r- nolbl-Sa ch^ wenn man auf einmal so gan, anders spulen uid> ba n n soll 'wie früher. Wenn Sie mir das so oorerklüren, »erst b .. itb PaUe8 ganz gut. Wenn aber ein Tag herum rst, dann fcab i»l d?s PhoSZHorsäure, den Kali und die Stickstoffe wieder vergesse^ und es schnurrt und gurrt mir im Kopfe herum, wie dem W. in A seine schlimm ist das doch gerade auch noch nicht," m« man'darauf erwidern. „Ihr habt z. B. einen etwas mageren Kor acker- im Frühjahre wird Seradella eingesaet. Diese gebt bis juJ Abernten des Korns langsam voran. Ist das Korn im August wck so wächst die Seradella zu einer schönen Masse zusammen und ka» bis November untergepflügt werden. Es ist ein wahrer S a diese schone Masse, welche fast nichts als dm Säesamen kostet, bi ß Acker einfügen zu können. Die günstigen Folgen sind Sewrß. U Will Jemand eine Probe mit Klee machen, so wird ahnl verfahren. Wir machen aber darauf aufmerksam, daß der Boo auch sicher in der Kleetracht ist, sonst taugt die Einsaat von 0 nichts. Der Bauer thut dann besser, wenn er Hülsengewachse na