Mr. 2 Erstes Blatt Sonntag Sen 3. Januar 1892 3knd»re*a W. 2lmtlid>€r Theil Mroßherzogliches Polizeiamt Gießen. " \ Fresenius. äuealc»: i*e -u der R®£ttritteg| fflr dar MfiffUKK KiV erichL»llmd«n Numrncr big vor». 10 Uhr. Cth romvckrm-Hmeaur des I«. trab loTeaM oehvE Lnzeigea für de» ^Gießener Änjeiger* nttgefM, Taschen- 1 Hand- Schürze, JWouwttateUsttUi 2 Mark 20 Plg. ** Lrmgerlob». Durch die P-ost bcjef* 9 Mark 50 Vf§. Äebaction, fpebWi und Druckerei: Gefunden: 12 Lichterhalter, 1 Täschchen, I Schlitt, schuh, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 goldene Damenuhr, 1 Schweifnemen, 1 Pelz, 1 Laterne, 1 Schirm, 2 tücher, 1 Körbchen mit Inhalt, 1 Portemonnaie, schuh, 1 Münze, 1 Messer, 1 Stock, 1 schwarze 1 Zugstiefel, 1 Plüschkragen und 1 Gartenthür. Zugelaufen: 1 kleiner gelber Dachshund. Gießen, den 2. Januar 1892. Bekanntmachung, betreffend Maßregeln gegen die Maul- und Klauenseuche in Reichelsheim i. d. W. Nachdem die zu Reichelsheim, Kreis Friedberg, ausgebrochen gewesene Maul, und Klauenseuche erloschen ist, sind die daselbst verhängten Sperrmaßregeln wieder aufgehoben worben. Gießen, am 31. Deeember 1891. Großherzoglichcs Kreisamt Gießen. _________ v. Gagern. und Herbste nächsten Jahres je einen Fohlen- und Pferdemarkt zu Darmstadt abzuhalten und mit diesen beiden Märkten Verloosungen vornehmlich von Pferden und Fohlen, von Pferdegeschirren, landwirthschaftlichen Geräthschaften, sowie sonstigen Gegenständen, nach dem vorgelegten Ver- loosungsplane zu verbinden. Diesem Plane gemäß sind bei jeder der zwei Verloosungen höchstens 20000 Loose — das Soos zu 2 — auszugeben und wenigstens 65 pCt. der Brutto-Einnahmen zum Ankauf von Gewinngegenstünden zu verwenden. Zugleich hat Großh. Ministerium den Vertrieb der fraglichen Loose für den Umfang des Großherzogthums gestattet. Gießen, den 31. December 1891. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ___________________v. Gagern. Gießen, den 2. Januar 1892. Betr.: Die Statistik der Bewegung der Bevölkerung. Das Großherzagliche Kreisamt Gießen an das Großh. Polizeiamt Gießen und die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Wir sehen der alsbaldigen Einsendung der Register über dre in 1891 vorgekommenen Zu- und Wegzüge entgegen. ________v. Ga gern. Bekanntmachung, betreffend das Ersatz-Geschäft für 1892, Mit Bezug auf die Bestimmungen der Deutschen Wehr- Ordnung werden alle im Jahr 1872 geborenen Militär- pflichtigen, sowie die in früheren Jahren geborenen, welche rx "och mcht zur Musterung gestellt haben, oder welche hinsichtlich ihrer Verpflichtung zum Eintritt oder ihrer Befreiung vom Militärdienste noch keine definitive Entscheidung erhalten, und entweder im Kreise Gießen ihren dauernden Aufenthalt haben, oder in demselben als Studenten, Gymnasiasten und Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Haus- und Wirth- schaftsbeamte, Handlungsdiener, Lehrlinge, Handwerksgesellen, Lehrburschen,, Dienstboten, Fabrikarbeiter ober .in ähnlicher Eigenschaft nch aufhalten, hiermit aufgeforbert, sich behufs Eintragung ihrer Namen in bie Stammrolle in bcr Zeit bont 15. Januar bis zum 1. Februar 1. I. bei ber Bürgermeisterei ihres Wohnortes, beziehungsweise ihres Aufenthaltsortes, zu melben unb babei, wenn sie an biesem Erle nicht gebaren finb, ihren Geburtsschein unb wenn sie Bekanntmachung, betreffenb bie Veranstaltung von Verloosungen innerhalb bes Großherzogthums. 7 <>5Cri?Oo*ü0r£aI’b in ®$Pttcn beabsichtigt mit betn am 7. Ium 1892 zu Schotten ftattfinbenbcn Bullen- unb Zucht- webmarft eme Verloosung von Vieh, lanbwirthschastlichen Maschinen unb Gerathen, sowie Haushaltungsgegenstänben zu gewinnen Um ^le Mittel zur Prämiirung von Vieh zu Großherzogliches Ministerium bes Innern unb ber Justiz Dat bie nachgesuchte Erlaubniß zur Veranstaltung biefer Ver. ' “ft ""ter der Bedingung ertheilt, baß nicht mehr als 5 00 Loose zu 1 Mark bas Stück ausgegeben werben bürfen unb mindestens 60% bes Bruttoerlöses au. dem Verkauf finb"00*6 ^Um "^n^aU^ pon Gewinngegenstänben zu verwenben r., zugleich ist ber Vertrieb ber Loose in ber Provinz Oberheffen gestattet worben. 5 Gießen, b-n 30. Deeember 1891. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. . ■' /___r>. Gagern. Deutsches Reich. Berlin, 1. Januar' Bei den Kais er li ck> en Majestät en fand am Neujahrstage im Weißen Saale des Berliner Residenz- schlaffes bie übliche große Gratulationseour statt, nachdem der Zeremonie ein feierlicher Gottesdienst in der Schloßkirche vorangegangen war. — Die Kaiserin ist von der leichten Erklältung, an welcher die hohe Frau in den letzten Tagen erkrankt war, wieder vollständig hergestellt. König Wilhelm II. von Württemberg wurde vom Kaiser Franz Josef zum Oberst-Inhaber des 6. österreichischen Husaren-Regiments ernannt. — Für das Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Kyffhäu>er, welches die deutschen Kriegervereine ihrem ent- schlasenen Kaiserlichen Kriegsherrn errichten, sind bereits 450000 Mark eingegangen. Die Kosten des Denkmals Amt»- ttttd Anzeigeblatt für den Areis Gieren. ton- täglich, «ür ahoi« bei ^oittegg. Wefctnet drm Ängtig« getagt ^4 bereits bei einer früheren Musterung gestellt haben, ihren Loosungs-Schein vorzulegen. Zugleich wird darauf aufmerksam gemacht, daß Diejenigen, welche die Anmeldung unterlassen, zu gewärtigen haben, daß sie mit einer Strafe bis zu 30 Mark ober mit Hast bis zu drei Tagen belegt, von der Theilnahme an der Loosung ausgeschloffen und ihrer etwaigen Ansprüche aus Zurückstellung rc. verlustig erklärt werden. Bezüglich derjenigen Militärpflichtigen, welche zur Zeit abwesend >nd, find deren Eltern, Vormünder, Lehr-, Brod- und Fabrikherrn zu diesen Anmeldungen verpflichtet. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises werden beauftragt. Vorstehendes in ihren Gemeinden noch besonders uuf ortsübliche Weise bekannt machen zu lasten. Meßen, am 2. Januar 1892. Der Civilvorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission Gießen. Jost, Reqiecungsrath. Gießener Anzeiger Aeneml-Anzeiger.. ? Bekanntmachung, betreffenb Verloosungen aus Anlaß ber Darmstadter Werbern art te in 1892. zo wkd hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, baß . ^roßb. Ministerium des Innern unb der Justiz dem 1 ^nbesvserbezuchtverein - Section für bie Darmstädter Pferbemarkte - bie Erlaubniß ertheilt hat, im Frühjahre I Feuilleton. 1 Das große Loos. Humoreske von Georg Grad. (Nachdruck verboten.) ..... Wieder ist die Zeit herangekommen, in ber bie Lotterie- * ö>ehungen beginnen, wieder kreisen die Loose im Rade und i die launische Glücksgöttin theilt ihre Gäben ans- Gold ihren Lieblingen, Nieten den weniger glücklichen Menschen- V Andern. Mit ängstlicher Spannung erwarten die Loosinhaber die Ziehungslisten, welche Glück oder Enttäuschung bringen, je nachdem. Das alte Mütterchen, welches bereits mit einem Fuß im Grabe steht und hofft, daß ein Glückszufall ihm feine alten Tage sorgloser gestalten soll, der Lebemann der von dem rollenden Rad mit einem Schlage Befreiung' von seinen Gläubigern erwartet, der kleine Handwerker, dem das 1 Betriebseapital fehlt, der Millionär, der neue Schätze zu den vorhandenen erwerben will, alle die tausend Spieler, sie Alle, Alle hoffen und harren, daß das Glück gerade sie auserwählen und ihnen mühelos die goldenen Schätze in den Schooß . Zersen werde. Wieviel Pläne werden nicht geschmiedet, wie ost das Fell des Löwen vertheilt, noch ehe er erlegt ist? Don dem bescheidenen Wunsche, nur lumpige hundert Mark zu gewinnen, um der Ebbe in der Kasse abzuheifen, bis zu ■ den verlockendsten Bildern des Reichthums und der Ueppig- keit bewegt sich der Gedankenkreis der Spieler, die sich alle an die Hoffnung klammern, daß bei Gott kein Ding unmöglich ist, und daß gerade ihre Erwartungen in Erfüllung gehen werden. Wenn ich In den Annoneentheilen der Tageblätter die riesigen Inserate der Lotterie-Eolleeteure «rblicke, mit ihren famosen Devisen: „Unb wiederum hat Gertig Glück", „Gottes Segen bei Cohn" unb ähnlichen, so steigt' immer die Erinnerung an eine komische Episode in mir auf, die bei einem luftigen Gelage ein ehemaliger Musensohn, der das Studium I to »Ä MM Süibetiing des Geldes Seilens der Menschen in ihrer ganzen Große zeigt. a 0 3, um ganz ge- „ . - 1JL • wenigen Zmsen vorliebnehmen und es der Neichsbank anvertrauen sollte. Mit welcher Genuq- thuung gedachte ich meinen Gläubigern gegenüber aufzutreten die mich schon lauge hartnäckig, aber bisher vergebens bedrängt hatten. Die elenden Manichäer! Ich wollte nicht Böses mit Bösem vergelten, sie vielmehr Alle zu einem Gläubiqer- Festesten einladen, um ihre Ausdauer in der Bestürmung meiner Person um gefällige endliche Ausgleichung meines Cantos gebührend zu belohnen. Mitten in diesen kübnen Combinationen wurde ich durch hastige Tritte auf ber altersschwachen Treppe aufgescheucht. Ich flog empor, mein Herz begann abermals stürmisch ui Hopfen und die Aufregung schnürte mir fast die Kehle zu Die Thur wurde aufgerissen und vor mi^ffanb mit verschmilzt ' lächelndem Gesicht mein Collecteur. . - ld,‘3 3f,ncn nicht gesagt, junger Herr, daß Sie Gluck haben wurden. Gott, was bin ich gelaufen, ich habe ©te schon zweimal ausgesucht. Sie haben gewonnen Gott was ein Glück, was ein Glück. ' Mein erster Blick war darauf gerichtet, ob der alte Herr vielleicht einen Beutel bei sich trage, aus dessen Umfang ich bie Größe meines Glücks ermessen konnte. „Er wird Papiergeld bringen," überlegte ich, als ich den erwähnten Gegenstand nicht wahrnahm. „Was ein Glück, was ein Glück," sing jener wieder an zu jammern. ..Wollen Sie mir, bitte, sagen, was Sie auf dem Herzen haben," nahm ich mit möglichster Kaltblütigkeit die Eonver- sation auf, um endlich einmal zum Ziel zu gelangen unb Ge- w'ßheit über die Höhe meines Glückes zu erhalten Aber bitte, nicht Io laut," fuhr ich fort, da ich aus einem'verdächtigen Knarren von der Wand ber .die gewiß nicht unberechtigte Vermuthung schöpfte, daß meine brave Wirihin keinen Ton unserer Unterhaltung verlieren wollte. (Fortsetzung folgt.) „Eines Morgens", so erzählte er, „war ich wieder einmal park mit dem Nachsinnen darüber beschäftigt, durch welchen Coup es möglich sei, meine traurige finanzielle Lage zu verbessern, als es an meine Thür klopfte." „Herein!" Stuf ber Schwelle erschien ein gebücktes Männchen. „Junger Herr, wollen ■ Sie mir ein Achtelchen zur siebenten Klasse der Hamburger Lotterie abfaufen? Morgen uni) habe gerade noch ein einziges Achtelchen. Dabei präsentirte mir das Männchen ein Loos. tff bdS letzte", begann, er wieder. „Man muß dem Glucke bie Hand bieten." In der That erschien mir bie Offerte als ein Wink des «tmmelS. Noch nie hatte ich in der Lotterie gespielt, warum sollte ich nicht einmal das Glück auf die Probe stellen? Ich erwarb das glückverheißende Achtel und dachte nicht weiter daran, als mir meine Wirthin einige Tage später bei meiner Nachhausekunft mit freudestrahlendem Gesicht mittheilte, daß ein alter Herr, der mir eine freudige Botschaft zu überbringen hatte, bereits zweimal nach mir gefragt habe. Ein alter Herr, eine freudige Botschaft, der war sicher kein Anderer, als mein Lotterie-Colleeieur. Ich muß offen befennen, daß mein Puls doch etwas schneller bei dieser Er- offnung schlug, umsomehr, als das zweimalige.Erscheinen des Colleeieiirs ja einen schwerwiegenden Grund haben mußte. Auch meine Logiswirthin war ganz aus dem Häuschen. D,e Gute, sie berechnete wohl, daß sie nun endlich den schon so lang gestundeten Miethszins auf Heller und Pfennig er- halten würde und vielleicht noch eine kleine Extra-Belolmung für ihre mir gegenüber bewiesene Nachsicht. Ich selbst ertappte mich mehrmals bei dem Entwurf kühner Pläne. Verlockende Bilder stiegen vor mir auf. Wie wollte ich au (treten, nobel, nobel. Meine Feinde und Neider sollten vor Wuth bersten Ich überlegte bereits stark, ob ich das Geld auf pupillansch -s N 70 15 62 67 15 Neu-Ulrichstein, 1. Januar. Getraute. Den 30 December. LE?rtch Weber, Schretnermeister, ein 70 60 58 70 64 103-116 105-114 118-126 100-113 104-115 o e 70 64 64 60 54 64 70 60 70 60 56 60 55 60 70 60 56 66 65 70 75 65 15 14 14,5 15 15 14,5 14 19 17 17 16 14 14 17 19 21 15 17 6 t 5 1 2. 5i k 6lt( M Seri gfüi rsj biir Lauterbach -dt. 105—130 90-100 99-110 100-110 95-100 100 6-9 6-7 6-10 6-11 7-8 7-9 7-8 10-11 7-8 6-7 6 Städte mit Octroi Darmstadt Mainz Offenbach Worms Gießen Städte ohne Octroi Bingen Bensheim Alzey Friedberg Alsfeld Auszug «,«s den Kirchenbüchern der Siavt Gießen. Evangelische Gemeinde. 1 76 I 72 76 | 76 74 SS 17 15 5 14,5 115,5 16 19 15,5 60 64 70 60 56 56 Getaufte. et December. Dem Schlosser Ludwig Aff ein Ferdinand Heinrich, geboren den 16. November 9 n @0&n' o: , K^fnfeI?cn' ?em Wirth Wilhelm Scharf ein Sobn Friedrich, geboren den 17. November. ö0^n' Karl ~ .Denselben. Dem Weichensteller Karl Ulm eine Tochter ffmiii, Pauline, geboren den 28. November. cr' E 5 t « n.i 1*» I ! 75 70 I 69 i 68 ! 65 i 64 eine Tochter Marie Käthe - 1 Dem Bierbrauer Peter Haus ein Sobn lepsch empfing heute Nachmitttag eine Deputation der! hiesigen Buchdruckereibesitzer. Dem Vernehmen nach | handelt es sich um eine Vermittelung zur Beilegung des I Buchdruckerstrikes. nttti Stu und «dz §ie ’S tzie Hi He Vermischtes. PraaeV^N^!' ®ft ™örber bcS Oberstlieutenants ♦ »2-"S/ ,f ^ute lrüh hingerichtet worden. (Un.., . ^^”8« vom Weihnachtsfeste. Die Frau zum !> »Nicht wahr, Männchen, das neue Kleid, das Du D e 9^( no* °uss alte Jahr?« - ©IC Mama. „Du bist cm recht undankbares Kind, hast so schone Sachen zu Weihnachten bekommen nnd bist dafür so bie'Ä “i’neJaut: »Was ich nicht alles soll' Für arti^ gewesen!"" "°r Weihnachten lange genug Localer unö provinzieller. Gießen, 2. Januar 1892. — Neues Theater. Sonntag den 3. Januar kommt die überaus lustige Poffe „Robert und Bertram oder Die lustigen Vagabonden« int Neuen Sweater zur Aust fubrung. Das Stuck ist so hinlänglich jedem Theaterbesucher bekannt, daß eine Empfehlung wohl kaum nöthig sein wird, ffnnen? Schwalben", Repertoirstück aller großen Capellen, ein schneidiger wirkungsvoller Marsch, der in kurzer Zeit, gleich seinen fliegenden Schwesten in allen Concertsälen umherkrclst, werden auch morgen ihren Einzug im Concert der Regimentscapelle in Steins Garten halten. Es sei auch an dieser Stelle hierauf aufmerksam gemacht. kirchliche Anzeigen -er Stadt Gietzen. Evangelische ©emeinbe. Gottesdienst. Sonntag nach Neujahr, 3. Januar- %7er Dr‘ Naumann. abenb8 5 Uhr: Pfarrer Dingelbe,. bien® * “nb 6e*ll0c8 Abendmahl lm Abendgot.es. Dormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser der KlelnUnderschuU: ^RömeVbrief,enftop37U8rt8b^"b83)V^r• @CrW tn d°m Glau'benÄbrnha'ms' fce? Am Sonntag ben 10. Januar: Lanbea-Missi^^^c n , bestimmt/ bUfem S°nnt°g ist für die äußere (Heidm-)Mi'sfLn beforgMmDflr.C^ainm0nnn.bCr ®°* °°"> 3 biS 9 Januar Katholische Gemeinde. Sonntag nach Neujahr, 3. Januar- um 4 Uhr und Abends um 7.8 Uhr WarU^n^Äimit ®tCb,flt - 'ft i» mil Ni Berlin, 31. December. Die Stadtverordneten - Versammlung beschloß, den Magistrat zu ersuchen, eine gemein« (ante Petition an den Reichskanzler zu senden zwecks A e n- derung der Instructionen der Militärvosten in den Straßen Berlins. 5861110, 31. ®ecem6er. Einer Correspondenz der „Nordd. Allg. Ztg. aus Rom zufolge werden die Handelsverträge mit Deutschland und Oesterreich in den dortigen politischen und finanziellen Kreisen sehr günstig beurtheilt. Berlin, 31. December. Den „Berl. Polit. Nachr.« zufolge liegen dem Staatsministerium gegenwärtig noch Gesetz- "twürfe vor betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftpflicht, die Aenderung des Unterstützungswohnsitz-Gesetzes, dte Organisation der Arbeiterstatistik. Bezüglich Preustens- Wafferwirthschaftliche Angelegenheiten, Kirchenbau und Verwaltung der Stifisgllter und sonstiger Güter. ,, d-rlin, 31. December. Wie der „Reichsanzeiger" mit- theilt, wird, nach Bekanntmachung des Reichspostamts, der iLa^^b'chlsch-ungarische Posttarif vom 1. Januar 1892 an auf das österreichische Occupationsgebiet, ausgenommen Rovtbazar, Anwendung finden. Berlin, 31. December. Der „Voss. Ztg." wird aus London gemeldet, in Charkow sei eine Verschwörung I gegen das Leben des Czaren entdeckt worden. Berlin, 31. December. Die „Kreuzzeituna" schreibt I embtr,8/f bie ^enbiätter meldeten neuerdings zahl- I reiche Verhaftungen zu Warschau. I . „,®te81len- 31. December. Prinz Georg, der Bruder I ©AlfS8' tÜr|?16 6eim Sturze vom Pferde das Schlüsselbein gebrochen, tft bedenklich erkrankt. Professor I \t°Urbo telegraphisch aus Wien hcrbeigerusen bat nr^e^”t8, 3L D°"mber. Ein oldenburgischer Pastor I 5“, Summen unterschlagen, wodurch hiesige Banken I 8°^°d^gt werden. Derselbe wird steckbrieflich verfolgt I hnn t!UbetfV3l ®ecembcr- Fiirst Bismarck, begleitet von semem Sohne Herbert, ist Mittags in Ratzeburq zu der «retstagsversammlung eingetroffen. Er drückt/ die Hoffnung 8' b“ er "u.n felncr früheren Aemter entbunden sei stch mehr den ^eis-Angelegenheiten widmen zu können 17,5 13 19 115 16 14,5 16 15 Novell- Nachrichten. ecifts totfltap6iidle5 -°rrk,p°ndmz.«ur-im MMZZD-- Drhander hielt die Prediat ® ' beiwohnten. inneren Gemächern ,(?ao1 nach den r* ÄÄ sä“ e“" * .. . 66 70 i 70 66 l 70 76 64 t N‘ ®Cr 8‘4it*ttbanb Gießen-Lahr feierte gestern am l -?a Uflr l1"” großer Betheiligung seine mit Familien- abenb verbundene Weihnachtsoerloosung. Nachdem ^ anwesenden Kinder mit Musikbegleitung das Lied Stille Nacht, heilige Nacht" gesungen hatten, wurde ihnen" dafür kleine Geschenke eine Freude bereitet, worauf unter ^.e^X96"- *n ÜbI,d,cr ^'le zu Gunsten der Vereinskasse eine Fechterel unternommen wurde, deren Ergebniß ein sehr zufriedenstellendes sein soll. Dem Verband wünschen wir das Beste zum neuen Jahr. - Ernennung, Ernannt wurde am 26. December der Ge angenwarter Adam Muth in Manenschloß zum Gefanqen- aufseher am Landeszuchthause mit Wirkung vom 1. Januar 1892. i - a"f8“6' Zulaffung zur Rechtsanwaltschaft. Am 1». December hat der Rechtsanwalt Friedrich Barth in ®lc.6en die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft bei dem Land- gerieft der Provinz Oberhessen aufgegeben. —- Lebensmittel-Preise Ende November 1891. Nach einer wTfleten:9 b" ^ntralstelle für die Landes' f Präsidenten und Deputationen des Senats und der Kammer feine Anerkennung betreffs der von dem Parlament bereits vollzogenen Arbeiten aus, welche den ernsten Willen bekunde, I m'u ancn Gästen für die finanzielle und wirthschaftliche Befferung des Landes zu sorgen, insbesondere aber habe der König seine Genugthuung über den Abschluß der neuen Handelsverträge ausgesprochen und der Ueberzeuqunq Aus- druck gegeben, daß die politische Lage Europas die Annahme । dÄsühren laffem“8 5rieben8lmt M °hne Störung werde Depeschen btS „Bureau Herold". .Dublin, 1. Januar. Im Schlosse wurde gestern Nach- -‘““Lt ne ®n>[ofion vermittelst einer großen Menge Schießbaumwolle herbeigeführt. Man glaubt, es sei die Absicht gewesen, das Conferenzzimmer, wo Abends eine Be- rathung stattfinden sollte, in die Luft zu sprengen. i gZadtt3“^”' ct2'A3anA0r‘ dnnz Georg hatte eine gute JtaiU $aS ß-teber hat etwas nachgelaffen, der Kräste- zustand t)t befriedigend. Die besorgnißerregenden Erscheinungen zunehmen"' ben 6i8^ri9cn bedrohlichen Characrer an- Ausland. Wien, 31. December. Der Grazer Professor der Me- 6 '$iterSh.', ,teftqle bCUtfd,en Schulverein 100,00<. fl. orn6«n q- 86 9' bl. December. Die Erbauung von vier e^n 2C9ihtoC9Enr?Cr % Rechnung der Stadtverwaltung durch einen Libauer Commtssionar erfolgten Lieferung von schlechtem dtt ^Blätter^rusoloe" m" " 9 f0“' Einer Meldung oer patter zufolge wäre außerdem auch eine oeriditlt*. Untersuchung der Angelegenheit angeordnet. * 28- December. Herr Oberamtsrichter Borne f(Z"n * ^^rem Vernehmen nach ein Gesuch um Bei bnRuhestand mit Wirkung vom 1. Februar d.L ' A beabsichtigt, nach Gießen Überzuzieher h Januar. Am 7. d. Mts. tritt hier de ’*e Handelskammertag zusammen. — De' ml tn 8ot9e der fortgesetzten Niederschläge in eine' ?ick' f r ° tf.. 1Z^x kiner Ueberschwemmung der Ufc '5 befürchten läßt. Von gestern Morgen bis heut> Di. m bic Steigung des Wassers nahezu V/2 Meter m.f aT^nbom Dberrhein und Neckar lauten gleichfallt gnl Jr ° k . ^9Ctl/ dagegen der Main nur ein geringes .Waders zeigt. Die städtische Pumpstation ifi CrCItö m vollem Betrieb, ebenso sind die sonstiger 9c9cn eine Ueberschwemmung schon getroffen. £"Jen. Niederungen unterhalb der Stadt bei Mombach, ^uoenyelm u. s. w. ist das Wasser stellenweise bereits über oie Ufer getreten. I Hf △ 2. Jan. Der Rhein ist hieraus seinen rasch 9 C rcten un& nächst noch fortgesetzt sehr in 28-®ecemb.er. Tafeln für dir ABC-Schützen i in »nm« CrUr" b*C v^u-dentschen schwarzen Schulkinder fd1ie$frmnf,rn I'"? n6e ber ^s°n Schiefertafelfabrik Klapp Taaen «„A'6' te^L. tDortcn- Die Sendung ist vor einigen 1 Tagen von hier nach Afrika abgcgangcn. : W' 281 December. Dem Heizer S. Sunkel ) betracht M ^e(,errt’Qtf,un9S6erc’n' *” An- feiner ?>hrigen treuen Dienstzeit ein ehrenvolles “ Schreiben mit 50 Mark Inhalt Übersandt. 291 December. Ein schönes Weihnachts- L „ "urbc H°rrn Pfarrer Jäger bereitet. Derselbe SmiLrF ^771 ?bam L°utz in Buffalo im Staate SReitJPnp s J r?' ^ur Rochusanstalt nennenswerthe Summe von 1000 Mk. zum Besten 0Kirchenbaues. I der Arbeiter- C ° l o"n i e p r^D e c e rn ^e r "1°8 9 ? ° En^de rcJh,9,, X c ' ^"N'gretch Preußen: Provinz Berlin 1, Den 1. Januar. Karl Anton Lehr, Schuhmacher und £"”i ”•» »«»!--->-> »-»»- l, «AK m ' dmgrelch Sachsen 1, Großherzogthum Baden 5 m bJ‘M ®lErbon marcn: Arbeiter 46, Anstreicher 1 Backer 5, Brauer 1, Bergleute 1, Bandagist 1, Cartonaqe- Gürtler 1 «nfhhhr t ” X’ ^ormcr Glaser 1, Gürtler 1, Goldschlager 1, Gartner 1, Kupferschmiede 1 Kaufleute 6, Korkschneider 1, Kellner 2 Kutscher 1 V 77-r/ ^-tzger 1, Maschinenschlosser 3, Maurer 2 Portef-utllearbnter 1, Schneider 7, Schuhmacher 4 Sprecher 3, Schlosser 6, Seiler 1, Schmiede 3 Stein' h°u°r 1, Tüncher 2, Tischler 2, Weber 1, “atie'xim 1 Ä. IST itX’ÄÄsrf Bestand N7Mann.°" °^9°9°"9°" ‘m ®an»cn 1750 i bleibt