ss® Wss i7-LU E^lituttyant Busse ,4l!«Mt 13. ' xseg •häT osten in imäntel: ehlt G t«r, eee °eg. tz ein gekeltert Kfdinden chall irter M reise. ITC «chn- btldmB«' nittterbHebe«; * aai %e schürt. ms iS, Stal r. vsiHaciusbrnnM : Vrtt, Ferner drei SW, quellen. Alpines Klim.- it Nieren-und Bla'enlem, , und Sallensteine, Rheum Unterleibsleiden, WW 7oMMe, H-imrrM tt und MnungsE ideoermltung tn EchW ieben). Niederlage des M-- .ralMerhandlungen^ 123.80 90,10 9100 76.90 '600 fr -old-Nevte JÄgj* iu. c*«1 SO 20 42950 19215 148.00 142.30 1)4-20 70 SO t Wd-tDsi ui»» 1891 Rr. 123 Zweites Blatt Meßmer Anzeiger Kenerat-MnMer Amts- ttnd Anzrigeblatt ffir den Kreis (Rieften. Gratisbeilage: Gießmer Aamrüenölätter die \X JMULIW ■"■ ■■■■JS ....... Kavabv, von Anzeigen zu der Nachmittag- für den f*(flenotn Lag erscheinenden Nummer bi- vorm. 10 Uhr. Die Gießener »erden dem Anzeiger ^Lchentlich dreimal beigelegt. Der Kietze» er Anzeiger erscheint täglich, mit Ausnahme de- Monlags. wesen ist. Was natürlicherweise von großem Interesse für Alle Annoncen-Bureaux de- In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen. ■■J.i— IBlITl ........II ■IHM —II— ..... rnwwnr~ Dir deutsche Ausstellung in London. ii. (Nachdruck verboten.) Die letzten Tage vor der Eröffnung waren für Alle, die mit dem Unternehmen etwas zn thun hatten, eine Zeit der ununterbrochenen Arbeit, denn noch gar Vieles blieb zu thun übrig. Ueberall ertönten Hammerschläge und das Summen vieler Stimmen. Trotzdem zeigte sich schon, welche Fülle von Jndustriegegenständen und Kunstschätzen das Vaterland zu uns geschickt hat, und wie der italienische Handelsminister nach Schluß der italienischeu Ausstellung in London offieiell erklärte, daß dieselbe für Italien von wesentlichem Nutzen gewesen sei, so dürste auch für Deutschlands Kunst, Industrie und Handel das Unternehmen ein segensreiches sein. Ich beabsichtige, in späteren Berichten auf die vorzüglichsten Ausstellungsgegenstände näher einzugehen- für heute will ich nur anführen, daß Schiffbau, musikalische Instrumente, Porzellan und Glas, Gold- und Silberwaaren, wiffenschaft- liche und chirurgische Instrumente, Wollen- und Leinenwaaren, Parfümerien und Möbel wohl vertreten sind. Die Krone von Allem jedoch ist die Kunstgallerie, welche Werke von mehr als 700 der hervorragendsten deutschen Künstler enthält und welche die größte derartige Sammlung deutscher Kunst ist, die je außerhalb des Vaterlandes zusammen zu sehen ge- des 1. Großh. Hessischen Jnfanterie-(Leibgarde-)Regiments Nr. 115, beide auf besondere Erlaubniß unseres Kaisers in voller Uniform. Herr Whitley, der Direetor des Unternehmens, schilderte in kurzer, gediegener Rede die Geschichte des Unternehmens von der ersten Idee bis zur Durchführung und betonte besonders, daß es von Anfang an sein und des Ausschuffes Streben gewesen ist, die Ausstellung so weit als möglich zu einer vollständigen Repräsentation deutscher Industrie, Kunst und Wissenschaft zu machen. Mit Enthusiasmus stimmte die Versammlung ein, als vierteljähriger Aö o»«e«eutsPreßO i 2 Mark 20 Psg. «tt Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pf,. Rcbaction, Lxpedttt« und Druckerei: Achutstratze Ar.D Fernsprecher 51. die Musikchöre die Wacht am Rhein anstimmten, und die Hochs unserer Landsleute, vermischt mit den Hurrahö der Engländer, wollten kein Ende nehmen. Gar Mancher der Singenden dachte dabei wohl an vergangene, weniger friedliche Zeiten. Fürst Blücher ersuchte in englischer Sprache in wenigen Worten den Lordmayor, die Ausstellung für eröffnet zu erklären, was dieser in längerer Rede in wirklich schöner Weise that. Besonders hob er darin die stete internationale Freundschaft zwischen den beiden Nationen hervor und sprach die.Hoffnung aus, daß dieses Unternehmen ein neues Band der Brüderlichkeit werden möge. Die Nationalhymne, deren Melodie ja auch die der Engländer ist, sodaß man dadurch zwei Fliegen mit einem Schlage traf, endete die Eröffnungsfeier. Die deutsche Ausstellung in London ist eröffnet, hoffen wir, daß sie in der ihr gegönnten kurzen Lebenszeit zu einem fruchttragenden Baume heranwachsen möge. Bald genug war die Halle verhältnißmäßig verlassen, aber trotz des rauhen Boreas herrschte in allen Theilen des großen Platzes ein reges Leben. Man vergaß London dabei und dünkte sich drüben in der Heimath. Ueberall begegnete man Freunden und Bekannten, die man vielleicht lange nicht gesehen hatte, denn in dem großen Babel begegnet man sich nicht so oft, und daß das edle Bayrische Naß dabei in enger Nachfrage war, bedarf wohl keiner weiteren Erörterung. Die in meinem ersten Berichte erwähnten täglichen Vorstellungen in der großen Arena sind, was Gruppirung und historische Treue der Costüme anbetrifft, etwas in England noch nie Gesehenes; daß am ersten Abend nicht Alles glatt abging, ist natürlich, denn es bedarf immer einiger Zeit, ehe eine so große Anzahl von Menschen und Pferden in die gehörige Ordnung kommen. Diese Vorstellungen bestehen aus vier ©eenen, deren erste deutsches Leben im 8. Jahrhundert in den Zeiten Karls des Großen darstellt. Ein Lager der alten Teutonen, deren Priester soeben ein Mädchen ihren Göttern zum Opfer bringen wollen, Bonisaeius erscheint, entreißt dem Priester das Messer und soll dafür selbst getödtet werden, während Karl der Große ihm zu Hülse kommt und ihn befreit. Zerstörung der Götzenbilder und Annahme des Christenthums. Die zweite Seene ist ein Turnier im 14. Jahrhundert, während der Negierungszeit Ludwig des Bayern. Die Rüstungen von Rittern, Roß und Reisigen sind treu historisch und die ganze Vorstellung ist voller Leben. Die dritte Scene repräsentirt die Schlacht bei Lützen und den Tod Gustav Adolphs im dreißigjährigen Kriege. Wallenstein und Gustav Adolph werden beide vorgeführt. Die Schlußscene stellt den Empfang des Prinzen von Wales durch unfern Kaiser vor wenigen Jahren in Berlin dar. Vorbeimarsch sämmtlicher Mitwirkenden in den Uniformen aller Truppengattungen des deutschen Reiches. Was aber, müssen wir fragen, ist das Urtheil der Engländer über das ganze Unternehmen? Es ist noch viel zu früh, uns darüber ein Bild zu machen, wohl aber wiffen wir heute schon, was die englische Presse darüber denkt, und diese ist, wie bekannt, in England von ungeheurem Einfluß. So viel mir bekannt, und ich habe Gelegenheit genommen, eine große Anzahl der englischen Tagesblätter und Sonntagszeitungen zu lesen, sind sie alle des Lobes voll. Times und Telegraph verhalten sich abwartend, aber nicht absprechend, die Daily News, die im Jahre 1870 unser bester Freund war, sich aber bald darauf etwas gedreht hatte, ist voller Anerkennung, Standard ebenso und selbst der Globe, der sich nie durch große Deutschenliebe ausgezeichnet hat, erklärt unsere Ausstellung als unbedingt die beste und großartigste der ganzen Serie. Das Sonntagsblatt „the Sunday Times“ ruft den Wollen- und Leinen-Fabrikanten des englischen Nordens zu: „Ihr von Dorkshire und besonders du, Bradford, hütet eure Lorbeeren, die euch von Elberfeld, Chemnitz, Apolda und Schlesien entrissen werden dürften." Der Newyork Herald versucht witzig zu sein und obgleich er sich durchaus nicht absprechend verhält, sagt er am Schluß: „Das Beste aber von Allem bleibt doch das Bayrische Bier." Rudolph Schück. vermischtes. * Köln, 26. Mai. Ueber ein Braud Unglück, dem ein junges Leben zum Opfer fiel, berichtet die „Köln. Volksz." : „Heute Vormittag begab sich eine in der Ludwigstraße in Deutz wohnende Frau nach dem Markte, während ihre beiden Kinder im Alter von zehn und fünf Jahren zu Hause allein blieben. Der zehnjährige Knabe kam nun plötzlich auf den unglücklichen Einfall, Petroleum ins Feuer zu gießen. Sofort loderten natürlich die Flammen hoch auf, den.Knaben furchtbar im Gesicht und an den Händen verbrennend. Der Junge hatte noch die Geistesgegenwart, ins Bett zu springen und sich zuzudecken. Leider gelang es ihm nicht, die Flammen zu ersticken, das Bett fing vielmehr ebenfalls Feuer. Aus das furchtbare Geschrei der Kinder waren sofort Hausbewohner und Nachbarn herbeigeeilr, deren vereinten Kräften es schließlich gelang, daS Feuer zu löschen. Man fand den zehnjährigen Knaben unter einem Haufen brennender von der Wand gefallener Kleider als Leiche vor. Das kleinere Kind hat nur ganz leicht Verletzungen erlitten." * Trier, 27. Mai. Der älteste Priester Deutschlands, Herr Domenicus Klein, Pfarrer in Dieblich a. d. Mosel, feierte das eiserne Priesterjubiläum. Am 26. Mai 1821 wurde der damals 25jährige Geistliche zum Priester geweiht und 70 Jahre hindurch hat er in ungebrochener Kraft seines schweren Amtes gewaltet. Herr Klein ist am 15. Augnst 1796 geboren, zählt also heute nahezu 95 Jahre. Er ist noch so rüstig, daß er gestern das Hochamt celebriren konnnte. Seine Psarrkinder ehrten ihn durch einen Fackelzug, die Priester der Diöcese durch Ueberreichung einer Geldsumme für einen religiösen Zweck. * Metz, 27. Mai. Der Deserteur U e b i n g, der Mörder des Oberstlieutenants Prager, weilt der „Str. P." zufolge noch im Gesängniß zu Luxemburg. Zu seiner Ausnahme ist im hiesigen Militärgesängniß eine besondere Zelle mit den für solchen Fall angezeigten Sicherheits» und Vorsichtseinrichtungen hergestellt worden. * Auch ein weltstädtisches Bild. Bei der städtischen Schuldeputation in Berlin waren tausende von Gesuchen eingegangen, in welchen die Eltern um die frühere Entlassung ihrer Kinder aus der Schulpflicht baten. Im Monat Mai werden diese Gesuche erledigt, weil Schüler und Schülerinnen, welche bis zum 30. April das 13. Lebensjahr erreicht, überhaupt nur in Frage kommen dürfen. Ebenso müssen sie am genannten Termin die erste Klasse entweder erreicht oder doch wenigstens die Reife für dieselbe haben. In diesem Monat nun mußten, wie eine Correspondenz berichtet, nicht weniger als 1900 Gesuche um frühere Befreiung vom Schulunterricht bewilligt werden, weil nach den angestellten Recherchen die öconomische Lage der Eltern eine so bedrängte war, daß in der That nicht gewartet werden konnte, bis das Kind das für die Entlassung gesetzmäßige 14. Lebensjahrerreicht, sondern daß es zeitiger in das praetische Leben einzutreten genöthigt ist, um durch sein Mitverdienen das Elend zu Hause zu mildern. Ja, dieses Elend erwies sich bei 50 Familien als so groß, daß die Kinder schon mit 12 Jahren (!) vom Schulzwange sreigesprochen wurden. — Ein Berichterstatter erzählt folgenden Vorfall, der sich kürzlich in einer Berliner Gemeindeschule ereignete. Während der Unterrichtsstunde war ein 8jähriger Knabe so fest ein- gefchlafen, daß der Lehrer ihn energisch emporrütteln mußte. Ausgeschreckt bat der Kleine, ihn nicht zu bestrasen, er könne nicht dafür- um 12 Uhr Abends käme er erst zu Bett und um 1/a5 Uhr müßte er schon wieder ausstehen. Die Aussagen des Kindes erwiesen sich als richtig. Bis Mitternacht mußte es auf den Straßen Streichhölzer seit halten, und vor 5 Uhr Morgens schon wieder bei einem Bäckermeister zum Austragen der Frühstücksbeutel antreten, deren es 150 zu besorgen hatte. * Eine Million verloren. Ein großer Spielverlust, welchen der Sohn eines rheinischen, sehr reichen Großindustriellen in der Pfingstwoche in Berlin erlitten haben soll, wird dort, wie der Confectionär zu melden weiß, viel besprochen. Der angebliche Verlust wird auf mehr als eine Million Mark beziffert, den zwei vielgenannte Cavaliere gewonnen haben sollen. Die Angelegenheit ist so geordnet worden, daß die betreffende Summe in einem bestimmten Zeitraum von einigen Monaten gezahlt werden muß. * In Paris erdolchte sich die 16jährige Kausmannstochter Mathilde Aubert, weil die Näherin eine Balltoilette so verspätet brachte, daß es Mathilden nicht mehr möglich war, den so heiß ersehnten ersten Ball zu besuchen. *Wie Herrn Müller die Enten zum Schuß kamen. Herr Müller war mit großen Hoffnungen zur Entenjagd gegangen, aber heute hatte der Teufel seinSpiel. So sicher Engländer sein wird, ist die reichhaltige Ausstellung in der Schiffbau-Industrie, in welcher der Vulkan in Stettin, der Norddeutsche Lloyd und die Hamburg-Amerikanische Dampfschifffahrtsgesellschaft partieipiren. Die englischen Zeitungen machen bereits auf zwei Ab- theilungen besonders aufmerksam, die, wie sie sagen, ein genaues Studium der Fachleute finden sollten. Die eine umfaßt Möbel aller Art, das Werk von etwa 50 der hervorragendsten Fabrikanten von Berlin, die andere Arbeiten in Schmiedeeisen von Magdeburg, ein Gegenstand, der um so interessanter ist, als er, in England seit den letzten hundert Jahren gänzlich vernachlässigt, eben jetzt wieder mehr und mehr in den Vordergrund tritt. Erst vor wenigen Monaten enthielt ein englisches technisches Blatt die dringende Aufforderung, diese scheinbar verlorene Kunst wieder aufzunehmen und nannte die Namen zweier Londoner Ladeninhaber, welche bereits ihre Aushängeschilder in Schmiedeeisen nach alter Weise, rechtwinklig von den Mauern des Hauses, aufgehangen haben. Ich möchte beinahe behaupten, daß beide deutsches Werk sind- jedenfalls aber ist die Magdeburger Ausstellung eine durchaus zeitgemäße. Dem Urtheile fast aller englischen Zeitungen gemäß dürste das schleswig-holsteinische Bauernhaus in den Gärten für den Engländer von höchstem Interesse sein, da sie, ob mit Recht oder Unrecht, annehmen, daß gerade aus diesen Gegenden ihre sächsischen Vorelten herübergekommen sind. Es stellt ein Haus auö dem siebzehnten Jahrhundert dar, die ganze Außenseite ist mit Holzschnitzereien bedeckt. Im Innern ist ein wahrer Schatz von Kisten, Schränken, Tischen, Stühlen usw., alle kunstvoll geschnitzt und ebenfalls im Ge- schmacke des 17. Jahrhunderts, und Alles, Haus wie dessen Inhalt, ist das Werk schleswig-holsteinischer Arbeiter. Leider ist es noch nicht ganz vollendet. Während der Dauer der Ausstellung wird es von Holzschnitzern, die darin ihre Kunst betreiben, bewohnt werden, während nach Schluß derselben die'Haushaltungsgegenstände in den Besitz des ethnologischen Museums in Berlin übergehen. Doch nun einige Worte über die Eröffnung der Aufstellung. Der Morgen des 9. Mai ließ uns auf einen schönen klaren Tag hoffen, aber leider wehte ein bitterer Nordostwind, der den Aufenthalt im Freien ziemlich unangenehm wachte. Obgleich sich jedoch der Himmel drohend umwölkte, blieben glücklicherweise die himmlischen Schleusen geschlossen und wir wurden vor Regen bewahrt. Obgleich für die Engländer bestimmt, war der Eröffnungstag ein wahres deutsche^ 9intioncil' fest, und von den etwas über 5000 Personen zählenden Besuchern waren gewiß zwei Drittel Deutsche. Um 3 Uhr Nachmittag verkündeten Trompetenfanfaren außerhalb der Halle die Ankunft des Lordmayors von London und seines Gefolges, empfangen von einer großen Anzahl englischer Edelleute und hervorragender Männer, worunter sich auch der Marquis os Lorne, der Schwiegersohn der Königin, befand. Bei ihrem Erscheinen aus der erhöhten 'Tribüne ertönte in echt künstlerischer Weise aus 250 wohl- qeschultcn Kehlen (die vereinigten Mitglieder der deutschen .Gesangvereine Londons) der herrliche Chor aus dem Tannhäuser, begleitet von den Musikeorps des 2. Bayrischen und Sonntag den 31. Mai ------- — er auch zielte, die Enten waren nie da, wo sein Schrot hin- tras und so mußte er mit leerer Jagdtasche nach Hause ziehen. Unterwegs kam er an einem Teich vorbei, auf welchem einige Dutzend Enten lustig herumschwammen. Da kam ihm ein glücklicher Gedanke, seine Frau konnte eine zahme Ente von einer wilden nicht unterscheiden und wenn er in diese dichte Masse hineinschoß, so mußte er einige treffen. Er fragte den dabcistehendcn Bauer: „Freund, wie viel soll ich Euch zahlln, wenn ich mitten unter die Enten schieße und die getroffenen Enten mitnehmen kann?" — Der Bauer sah in groß an, dachte ein Weilchen nach und sagte: „Zahlt mir zehn Mark, dann ist die Sache abgemacht." — Herr Müller wars zufrieden : er zahlte zehn Mark, feuerte seine Flinte ab und fünf oder sechs Enten zappelten schwer verwundet im Wasser, während die anderen ausflogen. Erfreut wollte Herr Müller die Enten durch seinen Hund apportieren lassen, da sagte der Bauer: „Nun wollen wir aber doch machen, daß wir sort- kommen, denn wenn der Besitzer kommt, geht es uns allen beiden schlecht." Verkehr, Land- und Volkswirthschcrft. W Darmstadt. 27. Mai. Die landwirthschaftltche Genossenschaftsbank hielt heute ihre diesjährige ordentliche und »war die siebente Generalversammlung tm Gartensaale des Darmstädter Hofes" ab. — Da Ihre Zeitung stets die Interessen der Landwirthschast vertritt, für das landwirtbschaftlicke Genossenschaftswesen, welches in dem abgelaufenen Jahre 1890 grade in der Provinz Oberhessen einen so erfreulichen, höchst bedeutenden Aufschwung genommen hat, jederzeit Sympathie bewiesen hat, dürften die nachfolgenden Mtttheilungen recht will- ^^^Di?landwirthschaftliche Genossenschaftsbank wurde am 4. Dezember 1883 gegründet und zwar von den bedeutendsten Landwtrthen aus den drei Provinzen, unterstützt durch verschiedene Beamten und -Großindustrielle. Der Zweck deS Institutes ist: den Landwtrthen, insbesondere den Mitgliedern der lanowirthfchastlichen Genossenschaften jeder Art (Consum- und Darlehnskassenveretnen, Molkereien, Abfuhranstalten u. dgl. m.) Betriebscapital zu möglichst günstigen Bedingungen zu verschaffen. Aus letzterer Andeutung folgt, daß keine fetten Dividenden erstrebt werden. Der Vortheil, den die Bank ihren Mitgliedern verschafft, ist darum: billiges Betriebscapital ohne kostspielige Hypotheken, oder umständliche Schuldverschreibungen, Bürgschaften, Cessionen, oder ähnliche Formalitäten. Das Actiencapital beträgt 220000 Mk. in 1100 Stück voll- gezahlten Actien der ersten Serie ü 200 Mk ; es soll auf 500000 Mk. erhöht werden. Die zweite Serie wird aus 233 Stück mit voll- gczahlten 200 Mk. und 1167 Stück A 200 Mk. mit 30 °/o = 60 Mk. Einzahlung bestehen. r „ Es ist interessant, zu sehen, wie sich die Actien vertheilen. So haben 409 Private: 1006 Actien; 156 Eredilgenossenschasten: 1290 Actien; 91 landwirthschaftliche Konsumvereine: 133 Actien; 15 Molkerei-Abfuhranstaltcn ?c.: 53 Actien; die Centralgenossenschaft der hessischen landwirthschastltchen Consumoereine: 15 Actien; der Verband der hessischen landwirthschajtltchen Consumoereine: 1 Actie; endlich der allgemeine Verband der landwirthschaftlichen Genossenschaften des deutschen Reiches: 2 Actien. Der Umsatz im Jahre 1890 betrug nach dem Stande vom 31. December rund 13,5 Millionen. — Die Verwaltungskosten, worunter Gehalte, Schreibhülfe, Aussichtsraths- und Revisionskosten, Steuern, Mtethe, Heizung und Beleuchtung, Bücher, Inserate, Porti u. v. A. begriffen sind, betrugen rund 12406 Mk., sind also im Verhältniß zu anderen Instituten ähnlicher Art sehr gering. Der tbeuere Geldstand in den drei letzten Monaten des ab- gclaufenen Jahres influtrte auf den Reingewinn ungünstig. Cs wird aber, dem Character des Institutes entsprechend, auf gar keinen großen Reingewinn gerechnet, die Hauptsache bleibt: den Mitgliedern billiges Geld zu verschaffen. Daher wurde die Ztnsfußerhöhung bis zum äußersten Termin ausgeschoben, als die creditgewährende Bank den Zinsfuß in laufenbrt Rechnung auf 6% und die Reichsbank ihren Dtscont auf 5Vi °/o erhöhte. Und auch dann ging die Genossenschaftsbank erst auf 5 Cm. hoch. Dtzd.: M. —.95. ALBION III ungefähr 5 Cm. hoch. Dtzd.: M. -.75. Beliebte Formen. HERZOG III Umschlag 7*/< breit. Dtzd.: M. —.95. LINCOLN B Umschlag n Cm. breit. Dtzd.: M. —.65. BB WAGNER HI Breite 10 Cm. Dtzd. Paar: M. 1.25. COSTALIA III conisch geschnittener Kragen, ausserordentlich schön u. bequem am Halse sitzend. Umschlag 71/2 Cm. breit. Dtzd.: M. —.95. SCHILLER III (durchweg gedoppelt) ungefähr 4*/u Cm. hoch. Dtzd.: M. —.90. FRANKLIN III 4 Cm. hoch. 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Daß auch Leontine mit besonderem Interesse von dem , Freunde sprach, schien mir nur zu natürlich, ebenso natür- i lich wie die Begeisterung, mit welcher sie die Nachrichten ; über seine Thaten aufnahm, wie der Glanz ihrer dunklen Augen, wenn sie seines muthigen Auftretens in Warschau gedachte. (Schluß folgt.) AeilgeSotenes. Gefrorenes stets vorräthig in verschiedenen Sorten, sowie Eis - Caffee. Täglich frische- Thee-, «affee- «nd Dessert-Gebäck. Auch wird Caffee, Chocolade re. zu jeder Zeit servirt. . [4970 Ed. Lind, Hofeonditor, BT Telephon-Anschluß 69. "MS Gefrorenes anerkannt vorzüglicher Qualität, in mehreren Sorten stets vorräthig, empfiehlt 4050] Eonditorei Hettler, Südanlage. Aepfelwein und Heidelbeertvein bester Qualität empfiehlt 4879 _________Metzger Seng. Hochfeinen [4434 Apfelwein empfiehlt Emil Orbig. Die Grasernte ist billig zu verkaufen in 4922 Stein- Garten. Beste Toiletteseifen und Taschentuchparfüms kaust man in Dem [3703 Drogengeschäft von Otto Schaaf. 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Bourgeois Wwe., ________________________________Kirch«nz»latz 18___________ 5022 Geehrtem Publikum zur Nachricht, daß von heute ab alle ins Ziegelfach einschlagenden Artikel: Dachziegel (Bieberschwänze), Firstziegel, lH Platten (zum Belag für Flur u. Küchen), Raffenofensteine (Klinker) nach Normalmaß, sowie die so beliebten Kessel- und feuerfesten Steine aus meiner Ziegelei bei Großen-Linden zu haben find; bei Abnahme von geringeren Quantitäten können obige bezeichnete Bauartikel auch auf meiner Ruffeubrennerei in Leihgestern bezogen werden. Anmeldungen beliebe man bei meinem Verwalter Peter Krick daselbst zu machen. Georg Weiss III., Zstgkleibesiher in Großen-Linden. Warme Bäder bei Andreas Euler LLglich geöffnet von 6 Uhr Morgen- bi- 7 Uhr Abend- Sonntag- bi- Mittag 12 Uhr. Die Zellen sind durch Dampf geheizt. [395 Außer verschiedenen Salzen und Mutterlaugen sind sämmüiche Bade« Extrakte, als: Fichtennadel-, Malz-, Loh- und Wei-enkleie-Extracte zu haben. Abonnements werden jederzeit entqegengenommen. TEg Bad. Wil düng'en. Die Hauptquellen: Georg Bietor Quelle und Helerien-Oirelle sind feit lange bekannt durch unübertroffene Wirkung bei Nieren-, Blasen- und Steinleiden, bei Magen- und Darmeatarrhen, sowie bei Störungen der Blutmischung, als Blntarmuth, Bleichsucht u s. w. Wasser genannter Quellen kommt stets in frischer Füllung zur Versendung, in 1890 waren es über 652,401 Flaschen. Anfragen über das Bad, über Wohnungen im Badelogirhanse und Europäischen Hofe erledigt: Die Inspektion der Wildunger Mineralquellen-Actien- Gesrllschaft. [3506 Obstbau-Verein Giessen. Montag den 1. Juni, Nachmittags 3 Uhr: Vortrag mit Demonstrationen des Herrn Obstbautechnikers Metz aus Friedberg. Zusammenkunft a3/, Uhr Gartenstraß« 17. Die Mitglieder werden zu diesem eben zeitgemäßen Vortrag (Thema: „Dar Entspitzen der Zwergbäume") freundlichst eingeladen. ________________________Der Borstand. Hauptvechmmlimg des Ortsgemrbvertins Montag, 1. Juni, Abend- 8 Uhr, im Cafe Gbel. Tage-ordnung: Bericht über die Thätigkeit des Vereins im abgelaufenen Jahre, Rechnungsablage, Neuwahl der Vorstandsmitglieder an Stelle der im laufenden Jahre satzungsgemäß ausscheidenden. 4930 • Neuester vervollständigter • • Placat - Fahrplan | ® enthalt, die Fahrzeiten der auf den Stationen Giessen, M • Frankfurt a. M., Cassel, Marburg, Friedberg, • • Lollar, Fronhausen, Wetzlar, Coblenz, Deutz, • J Fulda, Alsfeld, Gelnhausen, Nidda, Stockheim, J Gedern, Schotten und Laubach ankommenden und D abgehenden Eisenbahnzüge, zum Preise von SO Pf. Ä d in der Expedition des „Giessener Anzeiger“ M ® vorräthig. Der Fahrplan kann auch durch die Aus- W ? träger des „Anzeiger“ bezogen werden. • Kunstvemn für das GroHeyogtham Dejsea. Ausstellung von Oelgemälden im alten Hofgerichtsgebäude (Brand). Täglich geöffnet von 11—1 Uhr. Die Mitglieder des Kunstvereins mit ihren Famllienangehörigen haben gegen Vorzeigung der Mtgliedskarten freien Zutritt zu der Ausstellung. Für Nichtmitglieder beträgt der Eintrittspreis 50 H. Eine Liste zum Einschreiben von Beitrtttserklärungen liegt offen. 18 _ v Der Au-fchust. Sonntag den 31. Mai, ermäßigter Eintrittspreis von 20 Pf. 5019] Ein gebrauchter Eisschrant i'decLtellens«ch«ndesofort billig za verkaufen. Ne«ftadt8im Laden. Witt]/ nute dauernde Stelle. SetlangenStr 5020] Ein LaufmädLen wird ver ral-Gtellen'Anzetger^ tUt* sofort gesucht. Näheres Asterweg 6, I. [4750] «örfeuwocheubericht von E. WasserNehleben, Bankgeschäft. Die Woche eröffnete am Montag mit einem neuen Courssturz, der von DiSconto ommandtt auSging, diesen EourS um nahezu 5°/0 Herabwan und feine zerstörende Wirkung auch auf die übrigen Bankactien, auf österreichische Bahnen und selbst Renten auüdehnte. Den Grund hierfür bildeten genauere Angaben, welche über die Resultate der Popp'schen LuftdruckgeseUschast in die Oeffentlichkett drangen und die allerdings geeignet waren, die bestehende ungünstige Meinung weiter zu verschlechtern. Es wurde bekannt, daß die Pariser Luftdruckgesellschafl, tu welcher das ganze etngezahlte Capital der Deutschen investtrt ist, im verflossenen Jahre keine Dividende erzielte, nachdem sie schon in zwei vorausgegangenen Jahren je (>o/o zur Berthetlung bringen konnte, aber diese Mittheilung hätte doch kaum eine solche Wirkung he» Vorbringen können, wenn irgendwelche authentische Mittheilung über die Größe der Bethetligung der Dtscontogesellschaft zur Hand gewesen wäre. Der Mangel jedes Anhaltspunktes ließ die übertriebensten Ziffer»» sür glaubhaft erscheinen, und erst am folgenden Tage, nachdem sich die Diöcontogesellschaft bewogen gefühlt hatte, zu erklären, daß ihre Betheiligung sich auf etwa 4 Millionen beschränke, konnten sich die Course merklich wieder erholen. Die angegebene Summe repräsen- tirt freilich nicht die Höhe der auS dem Engagement resulttrende», Verpflichtungen, denn wie bekannt, sind bisher nur 40% eingeza lt, und die Börse wurde auch wieder ausgesprochen matt, als von neuen Einzahlungen verlautete. An sich bedeutet der Mißerfolg der Popp'sche,» Gesellschaft wohl keine dirccte Verschlechterung der Börsenlage, denn etwaige Verluste würden doch nur die Dtscontogesellschaft allein treffen, und könnten keinen Anlaß dafür bieten, die Course der Bahnen und Rente»» neuerdings herabzudrücken. Aber das Publikum sieht doch von Neuen» Verluste, seit Monaten erleidet es die schwersten Einbußen an seinem eigenen Besitz, es sieht jetzt, wie es den Großen der Börse nicht besser geht, wie auch hier die Verluste in das Ungeheuerliche steigen, die Erträgnisse der Banken in Frage stellen, den Credit vieler Privatfirme»» erschüttern und alles dies wirkt natürlich darauf hin, die Zurückhaltung noch größer zu machen, sodaß es schwer wird, zu sagen, wo bei dem Mangel an Käufern der Rückgang der Course ein Ende finde»» soll. In der That ist den»» auch das Geschäft dermaßen zusammengeschrumpft, daß eine wettere Verschlechterung kaum noch möglich erscheint. Dies erklärt auch die Erscheinung, daß trotz einer Ultimoliquidation, die für fast sämint- liche Werthe Stückemangel zum Vorschein brachte, neue CourSrückgänge zu verzeichnen sind. Offenbar genügen die Deckungen, die ja fast täglich von Neuem einsetzen nicht, dem sich ständig erneuernde»» Angebot daS Gleichg» wicht zu halten. An» Dienstag ivar die Börse besser gestimmt, die Erklärung der DiscontogeseUschast that ihre Schuldigkeit, am Mittwoch war sie fest, weil der ungarische Finanzminister eine Gelegenheit ergriffen hatte, um über bte Aussichten der Valutaregulirung zu sprechen. Indessen wird man gut thun, diesem Optimismus gegenüber einen Gleich- muth zu bewahren. Was zwischen den Ministerie»» beider Reiche verhandelt wird, entzieht sich der Beurtheilung, aber was immer es sei, es wird die Frage nicht lösen. Es ist klar, daß, ganz abgesehen von der IndiSpositioi» der Börsen, die Goldbeschaffmig in diesem Jahre, in welchem aller Wahrscheinlichkeit nach hohe Summen GoldeS „ach AmeNka abfließen werden, auf Schwierigkeiten stoße»» würde, die sich als unüberwindbar erweisen dürften und es ist daher ausgeschlossen, daß die Operation in diesem Jahre zur Durchführung kommt. Was aber im nächste»» Jahre beoorsteht, das braucht die Börse leider noch nicht n» beschäftigen. Die Anregung ist denn auch so schnell, wie sie gekommen, wieder verschwunden, indessen biteben Wiener Werthe in der Hauptsache fest und die dortigen Käufe bildeten eine sehr werthvolle Unterstützung der Course. Diese kam namentlich am Freitag zur Geltung, an welchem Tage Wien anscheinend auf neue Conversionsgerüchte Banken begünstigte und nur ihr ist es z»» danken, daß die Verluste zum große»» Theil wieder eingeholt wurden. Portugiesen lagen verhältnißmäßig fest, zum Theil auf Stückemangel in London, zum Theil auch auf die Verhandlungen, die der portugiesifche Finanzminister mit der befannten Bankengruppe in Paris führt. Was verhandelt wird, ist nicht bekannt, aber es kann sich doch nur darum drehen, neue Gelder zu beschaffen, vielleicht dadurch, daß die Banken bei» portugiesischen Antheil der Tabaksanleihe mit übernehmen. Ob der Finanzminister damit auf Gegenliebe stößt, ist sehr zu bezweifeln, denn wahrscheinlfch hat das Confortiuu» a»» feinen eigenen unplacirten Stücke»» noch hinreichendes Material, um die Nachfrage um lange Zeit hinaus zu befriedigen. Inzwischen sind auch Ziffern veröffentlicht worden, welche die Finanzlage Portugals klar lege»» solle»» und sich auf das Budget des Jahres 91/92 beziehen. Das zu erwartende Desicit ist darin genau angegeben, und auch die Mittel find aufgesührt, mit welche»» die Negierung dasselbe zu decken hofft. Daß in dieser Darlegung optimistisch gerechnet wird und Summen angeführt werden, auf deren Eingang nur unter Umständen zu rechnen ist, kann nicht verwundern. Indessen ist schor» die offene Darlegung gegen die frühere Gepflogenheit ein Gewinn und hat augenscheinlich bet» bester» Eindruck gemacht. Auf der arideren Seite darf man jedoch nicht übersehen, daß die mehrfachen Zusammenstöße zwischen Portugiesen und Engländern in Afrika nicht unbedenklich sind, weil sie unter Umständen die Ratification deö bekannten Abkommens in Frage stellen lörmer» und dadurch bas Land in neue Verwickelungen stürzen würben. Es ist in dieser Woche auch versucht worden, bei Gelegenheit eines neuen italienischer» Fallissements mit dem Hinweis auf die mißliche wirlhschaftliche Lage Italiens auf die Course zu drücken. Daß die Lage nicht zufriedenstellend ist, weiß man allgemein, indessen wird man trotz dcS neuen Coneurses eher von einer Besserung als von einer Verschlechterung sprechen können. Mißlich ist nur Eins; das sind die sorigesetzter» Rentenoerkaufe, die unter der Hand vorgenommen werden. Man erfährt davon immer erst einige Tage nach erfolgter „Placirung". Indessen scheint die „Placirung" nur darin zu bestehen, daß die Stücke in Zeit- ober Casse-Verkäuser» aus den Markt geroorfen werden, »vo sie schwimmendes Material bleiben und die Course herabdrücken. Die Liquidation ist biS auf den Zahltag, der in Berlin noch zu erfolgen hat, leicht verlaufen. Geld stellte sich nur auf 3Vi °/o und der allgemeine Mangel ar» Stücken bat diesen Satz noch weiter ermäßigt. Auch Landon scheint sich seiner Geld- forflen für einige Zeit entschlagen zu Haber», und die Sätze haben auch dort nach- gelaffen. Was die Cours Veränderungen anbelangt, fo notirei» Dikconto trotz der Reprise vom Freitag noch 2% unter dem VergleichSccmrs, bei Deutsche Bank beschränkt sich der Verlust aus 1%, Darmstädter und Handelsgesellschaft haben ihn | Neu!!! Neu!!! » Keine HauSfrau If « versäume einen Versuch mit ; Holländischem Sparkaffee (Schlnsselmarke)HZ 8 - zu machen Die chLlfte Grsparnitz bet gleichem Wohlgeschmack und *» anregender Wirkung, wie reiner Bohnenkaffee. Oauernber Kunde wird, e —- wer einmal versucht hat- Ohne jeden Zusatz ju verwenden; nur Cichorien c* „s ** ist betznfügen. 3661 « Verkaufsstellen r tt ftzerd. Drehes, Marktplatz 21, IE. Dort, Wallthorstraße 45, g Adolf Geiste, Seltersweg 2, ICarl Hoffmann Seltersweg 33, ■ L. Kalkhof. Frankfurterstraße 11Wilh. MontanuS, Marktstraße 34, g* I Aug. Noll LI., Bahnhofstraße 51,1 lkonr. Roth II., Wallthorstraße 5. «'S Sinn 1. September 1891 ist zu vcrmiethen ober zu verkaufen ein efaörKmnmefen, in Oderheffen (Großh. Hessen) in welchen» bisher eine Wollspinnerei betrieben wurde. Wasserkraft mit Girard- turbine, reichliche Oeconomiegebaude, l‘/> Hectar Ackerland, 2‘/a Hectar Wiese, große» Grabgarten. Das Grundstück liegt unmittelbar au ausgedehnten Waldungen und dicht an einem Braunkohlenbergwerk, welches durch schmalspurige, das Anwesen berührende Bahn mit der % St. entfernte»» Bahnstation (Kreisstadt mit G»)m- nastum) verbunden werden soll- Näheres unter E. 55359 an Rudolf Moffe, Friedrich Stooss Neuenbüue 9, LpecialitLtr Bessere Qualilälscigarren und importirte 4281 Havanna-Cigarren^ Weisswein garantirt rein, per Liter vo»» 50 Pf. an, in Fässern von 25 Liter an. Probe»» gegen Einsendung von 30 Pf. frc Wörrstadt (Rheinhessen). 1611 Lorenz Eder. gänzlich wieder ausgeglichen, Dresdener Bank hat ihn sogar um 1% überholt. I Creditactien erzielte»» dmck die Bewegung am gleichen Tage 2 fl. Gewinn. Bahnen unterlagen große»» Schwankungen. Duxer schließen nach einem anfänglichen Verlust von fl. 10 mit einen» Gewinn von gleicher Höhe. Staatsbahn, obgleich ebenfalls anfänglich rückgängig, habe»» bei» Verlust reichlich ausgeglichen, nur Lombarden find wieder rückgängig und fchließeu mit ca. 7 fl. Verlust zum niedrigsten Cours. Schweizer Bahne»» haben ebenfalls an» Freitag Gewinne erzielt, die 1—2% betragen. Renten konnten im Allgemeinen die vorwöchentlichen Schlußcourfe wieder erreichen. Oesterreichtlche Valutaanleihen, auch Rusfen, gehen ltwas darüber hinaus, die letzteren auf die Hoffnung einer baldigen Ermäßigung der Getreidezölle. Argentinier sind schwächer, auf die erneute Steigerung des Goldagios. Moutanwerlhe verlieren fortgesetzt a»» Bedeutung für die jeweilige Bölsentendenz, sie schließen meist etwas schwächer, nur Laura verzeichnen einen kleinen Gewinn. Course der Frankfurter Börse. StaatAanleihe«. Oour* vom 22./V. 29./V. Cour* vom 22./V 29./V. 4% Hefsifchc Obligation. 104.80 104 55 4'/Lv/vPortug.-A. 88 u.89 64 — 65.50 M Bauern .... 105.40 105.45 5o/o uinoit. ©erb. Gold „ Baden..... 103.55 103 55 Rente .... 88.— 88.55 3o/,> Sächsische Rente. . 85.70 85 60 5o/gSe»bischeEise»»bah»r 91.15 8V,o/o BremerStaatsanl. 96.50 96 — Hyp.-Obl. L. A. . 90 50 „ Hamb.Staatsrente 96.10 96.20 4o/oSchwed.Oblig.l880» 102.80 103.15 40/oOesir. Goldrente 95.70 96 60 io/o Türken conv. Lil. D, 22.40 18.20 „ GricchischeMonopol- 50/0 Argent. Gold - Aul. 50.— 48 30 Anleihe . . . 66.75 67.30 n. 1887 . . . 5% Rumänische Rente . 98.55 99.- 3'/,0/0 Egypt. prlo. Aul. 91.70 92.40 4o/v Rriss.ConsolS ©. III —.— 97.80 Diverse Obligationen. GUenbahrr-PriorltLten. 4°/0 Psälz. Ludwigsbabn bo/g Sudbahn Vomburben 103 25 103 50 (Bexbach) . . . 102.— 102.— 40/0 do. do. 96 — 95.80 „ Hessische Ludwigdb. 3°/o do. do. 64.80 64.90 68/69 garant. . 101.90 101.80 4% Prag-Duxer Gold . 99.— 99.60 „ Elisabeth!), steuerfrei „ Rudolf Gold (Salzk.) 100 40 100.45 Gold .... —.— 100.70 „ Franz-Josef Silber 83.95 83.20 5o/v Oestr. Staatsbahn . 4°/o do. do. 106.50 106.— 3°/o ftaatl. garant. J'.al. 100.60 100.20 Eisenbahn . . 55.75 56.10 3°/o do. do. 3°/o Lioonieser . . . 63.— 62 70 I -VIII.Emiss. 84 — 83.90 40/0 Russ.Südw Eisend. 96 25 96 70 3°/o do. Ergänzungsiretz 81.10 80 95 4‘Vo Wladikawkas garnl. 95.50 96.30 5o/o 9iordwcstbahn Gold 106.05 106.30 40/0 gar. Sar din.Sec.stfr. 80.20 80.— «isendahn-Aetien. 166.50* LudwigShafen-Bexbach. 224.20 225.— Gali; CarlLudw. B.-Aci. 188.25 Hessische Ludwigsbahr» . Pfälzische Nordbahn 114.70 114 75 Ocst Nordw.-BahnLst.st 193V8 115.60 114.60 Gotthardt..... 147.50 150.- Lübeck-Büchner . . —.— 166.50 Jtal. Mittelmeer . . 98.— 98.80 »a«e Aetien. Deutsche Reichsbank 143.60 143.90 Dresdener Bank. . . 140 90 140.45 Berlin. Handeisgcsellsch. 140.10 14035 Mittcldeutsche Creditd. . Wiener Bank-Verein 102.30 102 40 Deutsche Bank . . . 151.20 151.60 98.75 98.75 DeutscheGcnosscnschstSb. Württemb. Vereinsbank 124.80 124.50 v.Soergel.ParrisiuöLCo. 123 50 123.— Deutsche Vereiirslank . — ■— 108.80 Anvnffrie-Actterr. Binding Brauerei . . 165.40 165.50 Deutsche Verlagsanstalt 210.30 210 40 Sten»- do. (Oben ad) 131.20 131.— Farbwerke, vor m.Meisier, 276.— 276.75 Bad. Anili»»- n. ^>oda- Lucius & Br üning. fabrit .... 274 — 274.20 Riebcck'scheMonlanwerke 170.50 169.80 Hibernia Bcrgrv.-Ges. . —.— 168.30 Bochumer Gußstahl —.— 129.90 Pfandbriefe. 40/0 Franks. Hyp.-Psddr. 4v/yDeutscheGrur»dschld.- Bk.-Pfa»»dbr. 100 80 100.80 0. 91 ab . . . 101.50 102.— 3VL°/vFnrks.Hr-p.-Psddr. 95 40 95.30 3V8°/o do...... 95.20 95.20 4o/oPrertß.Hpp.-Act.-Bl.- Pmndbr. . . . 3Vs0/<> Rhein. Hyp.-Bank- 93 70 93.70 101 30 101.40 Pfarrdbr. . . . 3ocko L Idarsily, Antwerpen F. J. Bothof, Gcnoralngent, Mainz. H. Klippateiu in Liuigadorf. [551 Aermieltzungen. 4832] Eine Familienwohnung, bestehend aus 8 Zimmern mit allem Zubehör, per alsbald oder später zu vermiethen. _________________Frankfurterstraße 36. 4833j Eine schöne Wohnung von 6 Zimmern mit allen Bequemlichkeiten per 1. 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