LLB-iii? abt-G.i MoatotUn 6lJ* s ui »ie weiter führe« «erde « so hohem M-be »e- i> obertrage« zu Mm. ngsoott ieois Wwe., Platz 18, ter Steilibildhsucrei, er dm Friedhose M äler Syenit, Labrador u. er Denkmäler ; A gestellten Preisen. Monumente und löfen. HatMl U „ hiermit die verbliebenen * Met- 90»° 91S0 ,00 re.r" Samstag den 30. Mai Nr. 122. 1891 D«r aWjeint täglich, fl* LuSuuhw« W Montag«. W tHtfrner wrbtn km Anzeiger AScheatlich dreimal Zeiget egt. Gießener Anzeiger Kmeral'-Wnzeiger. vierr«N^lNi-»' >lew*mt*URew.-. 2 Mark 20 Pfg. d» Bringerlohn. Durch die Post bezogM. 2 Mark 50 Pstz. Äebaction, Lxpedi«^ unb Druckerei Achnlßr«t<»r^ Hernlprecher 5) Amts- unb Anzeigeblatt für den Nreis Gieren. flPSiWl ÄÖt Annoncen »Hureoux bt« In- unb äuSIihM vehr«°,^ Anzeigen für ben „Gießener Anzeiger" entgegn. Li M mn im...... »■! ■ i~ ■— ......— -■ - - ° Annahme »en Anzeigen zu der Nachmittag« für bte ^imbni Lag erschein en ben Nummer bi« Bonn. 10 Uhr. ImmuMi >■■■ iw m inn r i ~ iT~irn.~rmnr-~ 7T~~~~.-i — Hratisöeikage: Hießmer KamikienStatter. | l ---J1 ..... H» "t UJ8B Anrtlichsr Thoel. Bekanntmachung. Wegen Ausführung von Pflasterarbeiten in der Liebig- Straße bleibt die Strecke zwischen der Frankfurter- und Bahnhof-Straße von nächstem Montag an für Fuhrwerk, Reiter und Viehtrieb bis auf Weiteres gesperrt. Gießen, den 29. Mai 1891. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. „i.. .. -.z. , _l J_!____________' Deutsches Reich. Darmstadt, 28. Mai. Aus Potsdam, 26. Mai, wird der „D. Ztg." geschrieben: Seine Kgl. Hoh. der Erbgroß- Herzog nahmen gestern Abend an dem von zwei den Darmstädter Regimentern angehörigen Herren arrangirten „Darmstädter Herren-Abend" in Berlin theil, zu welchem sich etwa 40 Herren aus Berlin, Potsdam und Spandau eingefunden hatten. — Seine Königliche Hoheit wird bei der großen Frühjahrsparade im Lustgarten als Zugführer eintreten und bei der Parade zum ersten Male die hohe Grenadiermütze tragen. Den Einladungen Ihrer Kaiserlichen Majestäten zu den Parade - Diners wird Höchstderselbe am Freitag und Samstag Folge leisten. Neueste Nachrichten. Wolff« telegraphische« Torrespondenz-Bureau. Berlin, 28. Mai. Der evangelisch-sociale Congreß hielt heute seine erste Sitzung ab. Derselben wohnten 700 evangelische Männer aus allen Theilen Deutschlands und verschiedenen kirchlichen Richtungen angehörend bei. Nach einem Eingangsgebet des ehemaligen Hofpredigers Stöcker begrüßte Oeconomierath Robbe die Versammelten. Zum Vorsitzenden wurde Oeconomierath Robbe gewählt, zum Ehrenpräsidenten Professor Wagner. Oeconomierath Robbe theilte hierauf mit, daß die Minister von Boetticher und von Berlepsch ihre Theilnahme an den Verhandlungen zugesagt hätten, ebenso der Präsident des Oberkirchenraths Barkhausen, und daß das Reichsamt des Innern, sowie die Ministerien des Innern und der Cultur Vertreter senden würden. Den ersten Vortrag hielt Professor Hermann (Marburg) über „Religion und Socialdemokratie" als ersten Gegenstand der Tagesordnung- der Redner stellte vier gegen die Socialdemokratie gerichtete Thesen zur Annahme. Professor Wagner, als fernerer Redner, kennzeichnete die socialdemokratische Partei als philosophisch-speculative Partei mit entschieden deutschem Grundcharacter. Notwendig wäre, daß die Socialdemokraten eine ausgiebige Selbstzucht an sich übten und andererseits die wohlhabenden Klassen sich ihrer Aufgaben gegenüber der Socialdemokratie bewußt würden. Hamburg, ,28. Mai. Eine Depesche der „Börsenhalle" meldet aus Jquique, die Nachricht von einem Torpedoangriffe aus Jquique sei bestimmt falsch. Als Vertreter der provisorischen Regierung in Washington wird Errazuriz genannt. Stuttgart, 28. Mai. Der „Staatsanzeiger" meldet: Das Befinden des Königs ist zufriedenstellend. Die Fiebererscheinungen haben sich vermindert. Karlsruhe, 28. Mai. Die Kronprinzessin von Schweden gab in Folge der kalten Witterung ihre Absicht, an den oberitalienischen Seeen Aufenthalt zu nehmen, aus und kehrt aus ärztlichen Rath zurück. Sie trifft hier morgen Mittag ein. Wien, 28. Mai. Laut Meldung der „Presse" überreichten in der am Dienstag stattgesundenen Conserenz über die H a n- d e l sv e r tr ä g e die schweizerischen Delegirten die Forderungen ihrer Regierung schriftlich sormulirt und nahmen die österreichisch-ungarischen und die deutschen Forderungen entgegen. Die nächste Conserenz findet am 30. Mai statt. Paris, 28. Mai. Deputirienkammer. In der Debatte über die Zölle auf frisches Fleisch brachte Villebois- Marcril ein Amendement ein, wonach die Einführung !ge- fchlachteter Hammel nur dann gestattet sein solle, wenn der Rumpf in vier Theile zerlegt und das Geschlinge mit einem Vorderviertel verbunden ist. Dies sei das einzige Mittel, um zu erkennen, ob das Thier gesund sei oder nicht. Der Minister sür Ackerbau Develle hält das Amendement für zwecklos. Dasselbe werde die Einfuhr geschlachteten Viehs verhindern. Schließlich wurde das Amendement, nachdem der Berichterstatter Viger dasselbe befürwortet hatte, mit 370 gegen 154 Stimmen angenommen. Paris, 28. Mai. Die anläßlich des Strikes der Omnibus-Bediensteten Verhafteten sollen gerichtlich nicht weiter verfolgt werden. Haag, 28. Mai. Die zweite Kammer nahm mit 82 gegen 3 Stimmen das Gesetz, durch welches die verfassungsmäßig erforderliche Genehmigung der Brüsseler Antisclavereiacte ausgesprochen wird, an. Petersburg, 28. Mai. Wie die „Nowoje Wremja" meldet, haben verschiedene russische geistlicheAcademien mehrere Zöglinge zum Studium der Philosophie nach den Universitäten Göttingen und Jena und anderen deutschen Städten entsendet. Moskau, 27. Mai. Zur Feier des heutigen Jahrestages der Krönung celebrirte die Liturgie der Metropolit nebst der höchsten Geistlichkeit im Beisein des Großfürsten Sergei und der Gemahlin desselben. Hieraus fand eine kirchliche Prozession statt. Zum feierlichen Empfange des Kaiserpaares ist die Stadt festlich geschmückt. Die Ausfahrt in den Kreml ist aus Sonnabend festgesetzt. Bukarest, 28. Mai. Der Kriegsminister brachte in der Kammer einen Gesetzentwurf ein, betreffend die Reorganisation der Territorial-Jnsanterie und die Umwandlung eines Theiles der Territorial-Cavallerie in stehende Cavallerie. Konstantinopel, 28. Mai. Großfürst Georg von Rußland ist heute hier eingetroffen und wurde vom Minister des Aeußeren und vom Groß-Ceremonienmeister Namens des Sultans begrüßt- er besuchte nur die russische Botschaft. Morgen wohnt der Großfürst dem Selamlik bei und wird hieraus vom Sultan empfangen, der ihm einen Gegenbesuch abstattet. Vor der Abreise nach der Krim nimmt der Großfürst an einem Dejeuner im Cialitkiosk theil. Großfürst Georg befindet sich besser, bedarf aber noch der Schonung. Konstantinopel, 28. Mai. Der Staatssecretär des deutschen Reichspostamts Dr. v. Stephan wird Montag, den l.Juni hier erwartet. St. Zohns (Neufundland), 28. Mai. (Reutermeldung). In Folge des Vorgehens des französischen Admirals, welcher den englischen Fischern verbietet, in der Bai von St. Georges zu fischen, herrscht lebhafte Erregung auf der Insel. Zwei französische Schaluppen patrouilliren vor dem Hafen von St. Georges, um dem Befehle des Admirals Achtung zu verschaffen. Berlin, 29. Mai. Bezüglich der Einberufung des Reichstags zur Berathung über die Getreidezollsrage liegt noch kein Beschluß vor, da die betreffenden Vorerhebungen noch nicht abgeschlossen sind. Cocoles und ^provinzielles, Gießen, 29. Mai. — Sitzung der Stadtverordneten vom 28. Mai. Anwesend : Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herren Beigeordneten Keller und Langsdorff, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, Georgi, Grüueberg, Dr. Gutfleisch, Habenicht, Heyligenstaedt, Homberger, Jughardt, Keller, Löber, Petri, Feuilleton. Trotz alledem! Novelle von H. Nagell von Brawe. (3. Fortsetzung.) III. Der General - Gouverneur von Polen, dem „Weichsel- aouvernement", General Gurko, sah sich um jene Zeit veranlaßt, mit fester Hand all das politische Unkraut auszujäten, welches unter der milden Herrschaft seiner Vorgänger immer üppiger emporgewuchert war. Die Entdeckung von Verschwörungen, das trotzlge Austreten regierungsfeindlicher Magnaten, die ostentative Miß. achtunq aller eingewanderten Russen, das alles führte zu Maßnahmen, Polizeigesetzen und Anordnungen, welche den Einzelnen schwer trafen, sür das Ganze aber unvermeidlich waren. , _, . Erst vor wenigen Tagen hatte sich der neuernannte Capitän als Adjutant des Gouvernements gemeldet und war den Verhältnissen in Warschau noch kaum nahegetreten. „Ich komme mir vor, wie in einem Kriegslager, schrieb er mir, „wie im Feindeslande. Ueberall starren die Bajonnette, Tag und Nacht durchziehen Patrouillen die Straßen und was nicht russische Uniform trägt, ist in tiefe Trauer gehüllt- nichts von der gerühmten polnischen Leichtlebigkeit gewahrt man hier. Ich habe Leontine noch nicht qesehen, weiß auch nicht, ob ich sie aussuchen werde. Ich glaube nicht, daß ich sie Wiedersehen darf — um Deinetwegen. Du, mein Kind, weißt ja, wie es um mich steht. Doch schon wenige Tage später führte der Zufall o-er Gottes Schickung — ohne sein Zuthun zum Begegnen mit der, deren Anblick er meinte vermeiden zu müssen. Ich will Dir das Weitere aus Georges Briesen mit- Heilen? sagte Nadaschda ausstehend. Sie entnahm ihrem Schreibtische ein Päckchen Briefe und während sie dieselben dann einen nach dem andern entfaltete und vor sich niederlegte, fuhr sie fort: „George Adlerhorsts eigene Worte werden Dir, in ihrer einfachen Klarheit, ihrer fast bescheidenen Form, das treueste Bild der Vorgänge geben, die mich zur einsamen Frau machten. Ich werde die einleitenden Formen überschlagen und mit der Mittheilung der Ereignisse beginnen. Am 6. März 1877 schrieb George aus Warschau: „Liebe Nadaschda! Es war kurz nach zehn, als ich gestern Abend aus dem Club meinem Quartiere zuging. Ich war aus dem Krasinski - Platze angekommen. Es wehte ein eisiger Ostwind und fegte den Schnee durch die Gassen. Kälte und Polizeistunde hatten die Straßen menschenleer gemacht. Eben wollte ich in die Methstraße einbiegen, als ich im Vorübergehen einen lauten Aufschrei und dann etwas wie ein Poltern oder dumpfes Fallen vernahm. Ich folgte eilig dem Geräusche und betrat einen offenen Hausflur. Ein Röcheln, ein unterdrückter russischer Fluch klang mir aus dem anschließenden Raume entgegen. Die Thür war verriegelt. Ich fühlte instinctiv, daß hier kein Besinnen am Platze und schon nach wenigen Sekunden gab das Schloß meinen kräftigen Fußtritten nach. Die Thür sprang auf und ich war in einem hell erleuchteten Juwelierladen. In demselben Augenblicke aber hatte ich einen Mann an der Gurgel ergriffen, welcher, mich bei Seite stoßend, in das Freie zu gelangen suchte. Unter den furchtbarsten Flüchen wand er sich zwischen meinen Armen, die ihn mit aller Gewalt umspannten. Wohl stärker wie er, hatte ich ihn in eine Ecke gedrängt, um ihn dort wehrlos zu machen, als ich plötzlich einen heftigen Schmerz in der Hüfte empfand und dann das Blut niederfließen fühlte. Schon sah ich die Hand meines Gegners zum zweiten Stiche ausholen, schon glitzerte das breite Meffer unheimlich aus, als meine Faust mit voller Wucht aus sein Gesicht fiel. Er schlug mit den Händen in die Höhe, das Messer fiel klirrend auf den Estrich und er sank zusammen. Mit wenigen schnellen Griffen hatte ich mein seidenes Tuch um seine Hände geschlungen und ihm die Füße gebunden. Erst jetzt konnte ich mich nach dem Manne umsehen, der bei meinem unerwarteten Eintreffen regungslos auf der Erde gelegen hatte und sich nun, wie aus einer Betäubung erwachend, mit Mühe erhob. Das Blut floß ihm aus einer Kopfwunde über Stirn und.Wangen in den grauen Bart und noch schien er nicht wieder Herr seiner Sinne ^Jch sprang hinzu, als er zu taumeln schien. Mit fast blödem Blicke schien er im Raume etwas zu suchen, dann wankte er auf den Ladentisch zu. Aber nicht den dort aufgestellten Glaskästen mit Juwelen und Geschmeiden galt sein Interesse. Mit Entsetzen gewahrte ich, daß noch ein zweites Opfer den Händen eines Verbrechers erlegen. Eine Frau lag, mit dem Oberkörper gegen einen umgeworfenen Stuhl gestützt, im Schatten des Tisches. Leises Wimmern klang von ihren Lippen und zeigte, daß sie lebe. Mit tiefem Aufstöhnen schien das auch der alte Mann zu vernehmen. „O, mein Gott, sie lebt!" ries er in polnischer Sprache. Ich führte ihn an eine Bank, um mich dann nach der Frau umzusehen. Schon als ich sie aufhob und in den anstoßenden Raum trug, schien ihr Bewußtsein zurückzukehren. Aber es blieb mir kaum Zeit, sie dort auf einem Divan niederzulegen, denn ich sah jetzt, wie mein Gefangener mit allen Kräften daran arbeitete, sich seiner Fesseln zu entledigen. Erst als ich ihm bedeutete, daß ich ihn beim nächsten Versuche niederstechen würde — ich hatte zur Verdeutlichung den Säbel gezogen — schien er abzulaffen und ich fand einen freien Augenblick, um nun vor das Haus zu treten und eine Patrouille herbei- zurusen. Rach wenigen Minuten war ein Posten neben den Gefangenen gestellt und Mittheilung an die Polizeiwache und Br. Ploch, Scheel, Schopbach, Simou, Schwall, Br. Thaer und Bogt. Dai» Gesuch deö Herrn Jacob Braun nm Erlaubniß zur Erbauung eines Schuppens in der Kaplanügasie wird bezüglich deö ihm zu Grunde liegenden Diöpenseü von den Bestimniungen deS § 16 des OrtSpolizeistatlits befürwortet. — Nachdem in verschiedenen Sitzungen die Herstellung gepsastcrter Uebergängc, erstens ans der Frankfurter- Straße am Ackermann'schcn Hause, zweitens an der Oslanlagc gegenüber der Gewerbebank nnd drittens an der Marburger Straße in der Nähe des Schwarzlachweges, beschlösse», wurde, wird der über diese Herstellungen gefertigte Voranschlag in Höhe von 185.24 Mk. genehmigt. — Zufolge Beschlusses der Stadtverordnete»! ist dem Stadtbanamt die Ausarbeitung von Plänen nebst Boranschlägen zur Verbesserung deö über die GünSäcker nach der» Phil vsophenwa l de sührenden Fnßtvegeü ausgcgcbcn worden. Der zwischen dem Justizgebäude und dem Fulda'schen Hause befindliche Theil deö Weges ermangelt einer geregelten Entwässerung, während der »vettere Theil bis zur Wiescckbrücke infolge seines ungleichmäßigen und ausgetretenen Belages unbequem passirbar ist. Die Kosten für die Anlage einer 50 Meter langen Gosse von der Ostanlage her nnd weiter für die Ausfüllung und Besestignng deü 725 Meter langen Wegeö biö znr Wieseck mittelst KieS, Schlackenmehl nnd Randsteinen sind auf 1132 Mk. veranschlagt. Die Bandeputation hat Ausführung des Voranschlags beantragt- die Versammlung trat dem Anträge bei nnd beschloß wei^r die Herstellung im nächsten Frühjahr ausführen zu lassen. — Zu verschiedenen Anschaffungen für die S t a d t m ä d ch e n s ch u l e wird Genehmigung ertheilt. — Die Vergcbnng der Arbeiten z»tm Ausbau des Weges nach dem Hardtberg hat fast durchgängig Abgebote der Einzelvoranschlägc ergeben; nur bei dem Posten „Steinfnhrlohn" hat sich die Bewilligung einer Mehrsorder»lng in Höhe von 32 Mk. nöthig gemacht. Die Mehrsordernng wird bewilligt. — Nachdem auf Grund eines GntachtcnS deü Herrn Stadtverordneten Hehligcnstaedt im November v. I. die Ansstellung eines zweiten Dampfkessels für die Schlacht hauüanlagc von der Versammlung für nöthig erachtet worden, wird der vorgelegte Voranschlag im Gesammtbctrage von 8400 Mk. (für Kessel, KcsselhanS usw.) genehmigt. — Dem Mnsikcorps der Gießener freiwilligen Feuerwehr soll zur Abhaltung von Hebungen ein Local im alten Hosgerichtsgebäude ans Widerruf überlassen werden. — Zwei Rechnungen über Lieferung von Pflanzen für die Anlagen, über Reparatur an Spritzen nnd Fenerlöschgeräthen erhalten die vorschriftsmäßige Decretur. — Bereits im April 1885 wurde das Großh. Polizei amt unter der Angabe, daß die von ihm zur Zeit benutzten Localitäten den hygienischen Ansordernngcn nicht entsprächen, nm Uebcrlassung eines anderen Hauses, z. B. des mit Fertigstellung deü Stadtknabenschnl. gebäudcs frei werdenden Schulhauses in der Schnlstraßc, vorstellig. Der auch im Schoße der Stadtverordneten'Versamm- lnng ins Auge gefaßten Ueberweisnng deü letztbczeichneten Gcdälldeü stand bisher die nothwcndig gewordene Unterbringung zweier Knabenklasscn in demselben entgegen, so daß dem Polizeiamt die Ueberweisnng erst dann in Anssichl gestellt werden konnte, wenn das neue Knabenschnlgcbäude an der Nordanlagc fertig würde. Daü Polizeiamt hat mit Bezug auf die demnächstige Vollendung deü Knabenschulgebäudeö daü Gesuch wiederholt und nm Fassung eines die Ueberweisnng des Hauses in der Schnlstraße ansdrückenden Beschlusses ersucht. ES wird beschlossen, dem Polizciamt die Localitäten deö Schul- hanseü in der Schnlstraßc nach Bezug der neuen Knabenschnle zu überweisen, auch in dem Gcbände eine Wohnung einzu- richten, die einem Schutzmanne gegen eine später sestzusehende Vergütnng überlassen werden kann. — Das Gesuch der Straßenkehrer um Erhöhung ihres Lohnes wird unter Hinweis ans die im Herbst in Aussicht gestellte Gratification abgelehnt. Die Straßenkehrer erhalten im Sonnner bei einer zehnstündigen Arbeitszeit 2 Mark pro Tag- im Winter bei achtstündiger Arbeitszeit Mk. 1.76 oder 22 Psg. pro Stunde. Die im vorigen Jahre bewilligte Gratification besteht darin, daß im Herbst jeden Jahreü diejenigen Straßenkehrer, welche einen Arzt geschickt. Wohl sühlte ich, wie der Blntverlnst auch meine Kräfte hinnahm, aber noch war meine Arbeit nicht vollendet. Ich eilte in daü Nebenzimmer, der verletzten Frau zuerst Hilfe zu leisten. Doch schon in der Thüre trat sie mir entgegen — die Strahlen deü Hellen Gaülichtö fielen ans ihre Züge. „Leontine!" ries ich ans — und „George — Baron Adlerhorst — Sie der Retter?" klang es zurück. Sie nahm sich keine Zeit zu weiteren Erklärungen. Mit rührender Sorge, obwohl selbst noch kaum erholt von dem Sturze, von der Ohnmacht, nahm sich Leontine ihres Mannes an. Die Stirnwände erwies sich wohl als nnbedentcnd, der schwankende Schritt, die eintretenden übrigen Erscheinnngen zeigten aber, daß cü sich nicht nur um die äußere Verletzung handelte. Eben hatte ich den Mann aus denselben Divan geführt, ans welchen ich vor wenigen Minuten Leontine getragen, als der Arzt eintraf und meine Befürchtungen bestätigte. Mir selbst hals er durch einen vorlänfigcn Verband und kaum waren die allernöthigsten Maßnahmen getroffen, als anch schon der Polizeioffizier eintras. In kurzen Worten erklärte ich ihm, waü ich von dem Vorfälle wußte. Er hielt die sofortige Ausnahme eines kurzen Protocolls für erforderlich, nm so mehr, als der Arzt erklärte, daß eine Vernehmung deö verwnndeten alten Mannes wohl in den kommenden Tagen noch weniger möglich sein würde, wie in diesem Angenblicke — cö liege eine innere Verletzung vor, die kcincssallS ohne Folgen bleiben werde. (Fortsetzung folgt.) iv auch während der für sie in Bezug aus Mehrverdienst günstigeren Zeit (also während der Sommermonate) im städtischen Dienste ß bleiben, eine Zulage von 20 Psg. pro geleisteten Arbeitstag d erhalten sollen. Damit sollte eincStheils die Erhaltung eines n stabileren Kehrpersonalü bezweckt und somit vermieden werden, l. daß die Straßenkehrer den städtischen Dienst verlassen, sobald g sich andere etwas besser lohnendere Beschäftigung findet, r andernthcilü den Leuten im Herbst dnrch Auszahlung eines c größeren, anö den 20 Pfg. pro Tag sich ergebenden Betrageü »- die Möglichkeit gegeben werden, sich Winter^Vorräthe an , Brennnlatcrial n. s. w. zu beschaffen. Die nachgesnchte Lohn- it erhühnng nm 20 Pfg. pro Tag kann demnach mit dieser Ein- richtnng nach Anfsassnng der Baudcpntation als schon ein- 3 getreten betrachtet werden. 5 — Verunglückt. In verflossener Nacht, etwa um 1 Uhr e wurde auf hiesiger Bahnstation der Nangirer D., » alü derselbe zwischen zwei Wage»! trat, nm dieselben aneinander 1 zu kuppeln, von den Puffern ersaßt und am rechten Arm ) erheblich verletzt, so daß die sofortige Verbringung in die Klinik - stattfinden mnßte. c -------------------- i — Wie uns mitgetheilt wird, ist das der Internationalen \ elektrotechnischen Ausstellung zu Frankfurt a. M. gegenüber k liegende Quadrat zwischen Kaiser-, Taunns-, Elb- und Weser f straße an den Director nnd Besitzer des Zoologischen Gartens \ zu Leipzig, Herrn Pinkert, verpachtet worden, welcher daselbst » von Mitte Juni an mit einer auS 150 Personen und » 100 Thieren bestehenden Caravane auS Ostasrika eine Reihe von Vorstellungen zu geben beabsichtigt, die wohl daü Interesse des Publikums zn fesseln geeignet scheinen. Es sollen inter- i essante Scenen aus dem ostafrikanischen Volks- und Sclavcn 1 leben, ferner afrikanische Reise-Erlebnisse, historische Aufzüge i und orientalische Feste zur Aufführung gelangen- dieselben l dürften nicht nur zur Unterhaltung, sondern auch zur Be 1 lehrung der Besucher diene«. 1 + Lauter (bei Grünberg), 28. Mai. Der 18 Jahre alte Jacob Zimmer von hier hat sich am Samstag den 23. Mai, Nachmittags zwischen 4 nnd 5 Uhr, vermnthlich in Folge Geistesstörung, in der Scheune seines Vaters erhäng t. -r. Butzbach, 28. Mai. Am Sonntag den 24. d. MtS., Nachmittags zwischen 4 und 6 Uhr, brach im Gambachcr Gemeindewalde ein Waldbrand ans, der sich, ohne erheblichen Schaden anzurichten, über ca. 200 Quadratmeter dreijährigen Eichenschälwaldeü erstreckte. + Bad Nauheim, 28. Mai. Zur Cur ist der Erbprinz Friedrich von Waldeck hier eingetrofsen, während die Herzogin von Altenburg die ersten Tage hier erwartet wird. Von Personen von Distinction nennen wir noch Oberbürgermeister Ohly von Darmstadt nnd den ReichstagSabgeordneten Hempel von Dresden. 8. C. Bad Nauheim, 28. Mai. Die jeden Samstag Abend 8 Uhr stattfindenden Sitzungen der A. H. A. H. des 8. C. sind nach dem „Hotel Sprengel" verlegt, dessen Besitzer ehi scparirteS Local zur Versügnng gestellt. ES wird bayerisch Bier im Glase verabfolgt. Alsfeld, 26. Mai. DaS nenerbaute, überaus schöne und geräumige Molkereigebäude am Wege nach der Altenburg ist nun soweit sertiggestellt, daß der Betrieb aus dem alten dorthin in Kürze verlegt werden dürfte. — Ein hiesiger Bahnbeamter hatte vor Kurzem Gelegenheit, einen gewiß höchst seltenen Zug in der Vogelwelt zu bcobachteu. Er sah nämlich, wie ein alter Kohlrabe am User eines Fluffes saß nnd aufmerksam seine listigen Augen auf den Wasser- spiegel richtete. Plötzlich ein Flügclschlag, der Rabe taucht mit seinem Schnabel ins Wasser, bringt eine Forelle mit an die Oberfläche, woranf er eilig mit seiner Beute das Weite suchte. Die Raubgier der überaus schädlichen Raben ist ja zur Genüge bekannt, jedoch daß dieselben auch dem Fischfang obliegen, dürfte für viele Leser neu sein. (D. Z.) A Trais Horloff, 28. Mai. Der hierorts in gutem Ruse gestandene und in gnten Verhältnissen gelebte Land- wirth S. von hier hat am Samötag den 23. d. M., Nachmittags 6 Uhr, seinem Leben durch Erhängen auf seinem Speicher ein Ende gemacht. § Bermuthshain, 28. Mai. Demnächst soll hier eine große, nach den neuesten Erfahrungen eingerichtete R u s s e n- stcin - Fabrik gegründet werden. Der Boden eignet sich hier sehr gut zur Entnahme deö Rohmaterials. § Crainfeld, 28. Mai. Der hier seit dem 1. Mai eröffnete Wiesen bau-CursuS hat gestern sein Ende erreicht. Der Leiter deffelben, Herr Wiesenbautechniker Kunz auS Lauterbach, war mit den 9 Schülern, welche er nnterrichtcte, sehr zufrieden. Die Schüler haben selbst die Arbeiten an den Wiesen'Anlagen abgesteckt und auSgeführt, wodurch dieselben auch mit den neuen, sehr practischen Wicsenbau-Ge- räthen bekannt gemacht worden sind. Der Unterricht hat sich nicht nur auf practische, sondern anch auf theoretische Arbeit erstreckt. Der oberen landwirthschastlichen Behörde zollt die hiesige Landwirthschaft ihren vollsten Dank für diese Anordnung. 8. Herbstein, 28. Mai. In der Nacht vom 25. auf den 26. d. MtS. bracl) in dem Wohnhause deS Gastwirthö Bönsel von Lanzenhain Feuer anö. Das Feuer soll durch einen Defect in bem Kamin entstanden sein. Verbrannt sind die Balken in den Wänden zweier Zimmer, auch ein Kleiderschrank hat Schaden genommen. DaS Feuer wurde erst am 26. Morgens entdeckt und konnte ein weiteres Umsich- greifen noch rechtzeitig verhütet werden. *** Homberg, 27. Mai. Der hiesige Schneider St., ein geistig gestörter Mensch, hat sich heute Mittag 12 Uhr in dem hiesigen AmtSgerichtögefängniß, wohin er nm IP/a Uhr verbracht worden war, unter Benutzung seines Hosenträgers e r h ä n g t. — Der Verbandstag mittelrheinischer Bildungs-Vereine wird am Sonntag den 11. Juni in Grieöh eim bei Darm- stadt stattfinden. Dieser Verband, ein Glied der Gesellschaft für Verbreitung von Volksbildung in Berlin, welcher circa 30 um den Vorort Wiesbaden gruppirter Vereine umfaßt, wozu auch Gewerbevereine von Hessen, Pfalz und Nassau gehören, übt seit ca. 15 Jahren seine segenbringende Wirksamkeit zur Schaffung und Förderung nicht blos von Volksbildung überhaupt, sondern auch von gemeinnützigen Instituten im Sinne und Geiste der modernen socialen Bestrebungen, nnd verdient daher auch für diesen alljährlich wiederkehrendcn Verbandstag die lebhafteste Sympathie aller dem Volköwohle dienenden Freunde, an welche hiermit Ein ladung ergeht. Vevt ' Darmstadl, 27. Mai. Die Vorf ühr un g e n Bn s sal o Bills haben ganz besonders bei unserer Jugend Eindruck gemacht nnd werden die Kämpfe der „Rothhäute" mit den „Bleichgesichtern" beim Spiel uiclfad) nachgeahmt. Leider haben diese Spiele hier bereits ein Opfer gefordert. Am Samstag vor Pfingsten soll sich der 13jährige Sohn eines hiesigen Schuhmachermeisters beim „Jndianerspiel" fast nackt auögezogen, bemalt und dann ans die kalte Erde gelegt haben. Am Abend stellte sich Erbrechen nnd Durchfall ein und am dritten Feiertag starb der arme Knabe nach schweren Leiden. Nach einer anderen Erzählung sei er auch beim Pseilwerfen verwundet worden. Genaueres konnten die „N. H. VolkSbl.", der »vir die Nachricht entnehmen, hierüber nicht erfahren, nur so viel scheint sestzustehen, daß die Todesursache aus das Jndianerspiel zurückznführen ist. Möge der Fall zur Warnung dienen. * Mainz, 27. Mai. Ein rührender Fall von der Treue eines H n n d c S hat sich, wie hiesige Blätter melden, gestern Morgen unterhalb der Ingelheimer Au in der Nähe von Budenheim ereignet. Daö beladene Schiff „Beethoven" befand sich ans der Reise nach Mannheim im Anhang eines Schürmann'schen Dampfers, als in der Nähe von Budenheim das etwa drei Jahre alte Kind des Schiffsmannes, welches auf dem Verdeck des Schiffes umherlies, über Bord in den Rhein fiel. Der Schiffmann sah, wie sein Kind in das Wasser stürzte, aber in demselben Moment war anch schon der Schiffshnnd nachgesprnngen, hatte das Kind, wie dasselbe in den Wellen verschwand, ersaßt und hielt es so lange über Wasser, bis der Vater in einem rasch losgemachten Nachen berbeifam und die weitere Rettung des Kindes bewirkte. Der Hund, dnrch die Anstrengung erschöpft, konnte nicht sofort ersaßt werden und trieb rheinabwärts. Kaum hatte der Schiffmann sein Kind an Bord gebracht, als er rasch seinen -^ahn nach dem noch immer mit Mühe sich über Wasser haltenden Hunde richtete und gelang es ihm auch, das treue Thier zu retten. * AuS dem Odenwald, 26. Mai. Nach einer statistischen Uebersicht wurden auf den neun Stationen der Odenwaldbahn von Höchst bis Keilbach im Herbst 1890 zusammen 1 657 098 Kilogramm Kernobst im angegebenen Werthe von 165709.70 Mk. verladen. Hierbei wurde der Ccntner Obst nur mit 5 Mk. in Ansatz gebracht, während für gebrochenes Tafelobst weit mehr bezahlt wird. Bei obigen Zahlen ist das Obst nicht mit eingerechnet, welches per Axe nach Bayern und Württemberg ausgeführt wurde. Der Erlös anö dem Kernobst in den Gemeinden des Kreises Erbach im letzten Herbst beträgt hiernach mindestens 200 000 Mk., obgleich daö Jahr 1890 kein eigentliches Obstjahr war. Hieraus geht aber hervor, welche Bedeutung der Obstbau für den hinteren Odenwald (überhaupt für alle Gegenden) besitzt. * Frankfurt a. M., 27. Mai. Der 15 Jahre alte Sohn des in der Klappergasse wohnenden Fischers Burk ging heute Morgen um 4 Uhr aus der elterlichen Wohnung weg, um die Grundangelschnuren seines Vaters im Müller- main nachzusehen. Der Junge ist seit der genannten Zeit von Niemand gesehen worden nnd man vermuthet, daß er bei Erledigung seines Auftrags in den Main gefallen nnd ertrunken ist, weswegen eine Anzahl Färcher von 11 Uhr ab den Müllermain absnchte. Der Fischer Schenk fand gegen 12 Uhr die Leiche des Knaben an einer Weide hängend.' * Frankfurt a. 9)1., 28. Mai. Wie ans mehrfachen Nach-' fragen an den Kassen der Elektrischen Ausstellung hervorgeht, scheint es noch nicht allgemein bekannt zu sein, daß für Kinder eine Preisermäßigung in der Weise gewährt ist, daß je zwei Kindern unter zehn Jahren der Eintritt auf eine Karte gestattet wird. Es sei deßhalb ans diese Ver- günftigung noch besonders aufmerksam gemacht. * Berlin, 26. Mai. Russische A ustv an derer, Arbeiterfamilien, etwa 150 Personen, welche nach Brasilien wollten, sind, »veil sie die Passage nicht bezahlen konnten, nach Thorn znrücktransportirt worden und haben gestern in Spandau während eines kurzen Aufenthaltes, als sie merkten, daß sie in die Heimath zurück sollten, unter Jammergeschrei die Weiterfahrt verweigert. Es mußte Militär und Polizei reqnirirt werden, um die verzweifelten Menschen getvaltsam in den für sie bestimmten Zug zu bringen. * Berlin, 26. Mai. Die dentsche Armee hat im Monat März 190 Mann durch den Tod verloren, davon 7 infolge von Verunglückung und 26 durch Selbstmord. H. BreSlau, 27. Juni. Vom 7. biü 10. Juni findet hier der VI. V e r b a n d s t a g d e r d e u t s ch e n Schlosserinnungen statt. Die meisten dem Verbände angehörenden Ortüinnungen sollen ihr Erscheinen zugesagt haben. Nach der „Br.-M.-Ztg." ist daö Programm Folgendes: 6. Juni: Eröffnung deS Bnreau. 7. Juni: Empfang und Verhandlungen. 8. Juni: Fahnenweihe der Breslauer Schlosserinnnng, großes Gartenfest im „Schicßwcrder" nnd Ball. 9. Juni: Verhandlungen, gemeinsamer Ansflug nach Scheitnig und Wil- helmshafen. 10. Juni: Besichtigung deö Maschinenmarktes. Wir begrüßen diesen Verbandstag als ein günstiges Zeichen für den neuen Aufschwung des Handwerks, das durch die Rückkehr zu der alten jetzt allerdings wesentlich geläuterten Einrichtung deS JnnungsverbandeS jeder Pfuscharbeit den Weg möglichst zu verlegen sncht. Daß cS übrigens feinen goldenen Boden noch nicht verloren hat, sehen wir an den. 6. 5031 importirt von der Firma 4652 Gießen, 29. Mai 1891. veranschlagt zu empfehlen billigst 3919 | Benner & Krumm | 40 Bahnhofstraße 40. 4703 55 4997 n Nachmittags von 3-7 Uhr findet Militär-Conrert fistt. Lae ^U88tellnng8-Ovmitö. 4963 5030 befördert durch die Annoncen-Expedition Bahnhofstraße 57. 50012 1098 496 206 187 360 53 21 501 06 94 88 76 50 66 74 3.- 2.— 1.- 1.— n u II H H n ii n ir M. -.50 M. 1.- ti u ti ii ii n ii ii n a ä ä a ä L Born, Gerichtsvollzieher. Person ii n h n Samstag den 30. Mai Sonntag den 31. Mai (letzter Tag) Der Kreisingenieur: Stahl. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _Gnauth. .. w Oberhessen und Umgebung finden im Monat Juni u. A. folgende Märkte statt: Den 1. in Lauterbach Vieh, und Kramermarkt. Den d. in Gießen Viehmarkt. Den 15. und 16. in Herchenhain Vieh- und Krämermarkt. Den 16. in Laubach Vieh- und Krämermarkt. r • J??cfn H'E.^m^^Eedberg Vieh- und Krämermarkt, Herchen- Hain Wmarft, Wetzlar Vieh- und Krämerma,^ c l11«» • ’n Butzbach Vieh- und Krämermarkt, Gründer a Vieh- und K-amermarkl, Marburg Schwctnemarkt. Den 19. in Lich Vieh- und Krämeimmlt. D«n 23. und 24. in Gießen Vieh- und Krämermarkt. Grab- und Maurerarbeiten Steinhauerarbeiten Zimmerarbeiten Dachdeckerarbeiten Spenglerarbeiten Schlofferarbeiten Schreinerarbeiten Weißbinderarbeiten Asphaltpappelieferung Eisenlieferung für diese Zeitung, sowie alle andern Zeitungen u. Fachzeitschriften desln- u. Auslandes werden am schnellsten u. billigsten empfehlen: la. Kegel, la. Porkholzkugel« in allen Größen, Billardutensilien re. von Bauarbeiter!. Die zur Erbauung eines Schulhauses für die Gemeinde Trohe erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen am SamStag den 6. Juni d. I., Nachmittags 3 Uhr, im Gemeindehaus daselbst im Submissionsweg vergeben werden und zwar: von höchstem medicinischem Werthe großartigen aus Anlaß des sechsten Verbandstages geplanten Festlichkeiten. 2S Mark Belohnung werden Demjenigen zugestchert, der über den Verbleib des Eiuj. - Freiw. Gefreiten Appefi, 4. Comp., Regt. 116, Aus kunft gebe« kann. 4931 Die Expedition dieses Blattes nimmt jeder Zeit Meldung entgegen. Nniverfitäts - Nochviehten. Marburg, 28. Mai. Nach der nunmehr ihrer Vollendung entgegengehenden statistischen Aufstellung wird die Gesammtfreauenz der immatriculirten Studirenden an hiesiger Universität in diesem Sommersemester die Zahl 930 erreicht!,. n — Summa cum laude. Die „Züricher Poft" meldet: Fräulein L.uise Muller aus Hirschfeld (Sacpsen), deren von der Universität Zurich preisgekrönte Arbeit „Grundzüge einer vergleichenden Ana- tomie der Blumenblätter" wir jüngst erwähnten, ist von der philosophischen Facultät der Hochschule nach sehr gut bestandenen Prüfungen m Botanik, Zoologie und Geologie zum Doctor der Philosophie „mit Auszeichnung" promooirt worden. ^kirchliche Anzeige« -er Stadt Gietzen Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. 1. Sonntag nach Trinitatis, 31. Mai: bis 12 Uhr Mittags von 12 Uhr „ ab Aeicgeöoreues. 5012] Ich bringe hiermit meine MM Mi«- md Wsrl- Wß- imd Roh««, L. Liter v. 7vPfg. bis Mk. 1,80, im empfehlende Erinnerung. Bei Abnahme von zehn Litern Preis- nrmäßigung. Ph. Bauer II., M. M. M. M. Pläne, Voranschläge und Bedingungen liegen bei Großh. Bürgermeisterei Trohe zur Einsicht offen. Gießen, am 27. Mai 1891. Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß wir mit Wirk- ung vom Heutigen die Functionen einer Rechners der Armenkasse pro- visonsch dem Bürgermeistereigehülfen Peter Allendorf dahier übertragen / Ein nur aus Trauben ohne jeden Zusatz concentrirter Ausbruch - Wein. 5032 , J Uhr bi$ ungsplatz sowie die Restauration GrntrittSpreiS von 1 Uhr ab ä Person 5929 eX 81 793 S. t'bl-hnge S°h, ei“ ta“' l'l' AÄ ‘j*«« »i Todesursache aus das 1 ber8atI zur Warnung 'ttnder Fall von der ue hlestge Blätter melden, hnmer Au in der Nähe \ene »Beethoven" Heiui im Anhang eines 'er Nähe von Budenheim SPffsmannes, welches lies, über Bord in den ' l'ein And in das Wasser l war auch schon der s Kind, wie dasselbe in hielt es so lange über lsch losgemachten Nachen es Kindes bewirkte. Der ipst, konnte nicht sofort ärts. Kaum hatte der acht, als er rasch seinen Mühe sich über Wasser es ihm auch, das treue Vormittags 7»/« Uhr: Pfarrer Schlosser. Vormittags 91/» Uhr: Pfarrer Dingeldey. Kinderkirche Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser. Christenlehre für die confirmirten Mädchen, Nachmittags 3 Uhr in der Friedhofscapelle: Pfarrer Schlosser. Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 31. Mai bis Juni besorgt Pfarrer Dingeldey. Aaröen, trocken „ feinst in Hel Leinökfirniß Leinöl Siccatif,Mfigu. Lu Pulver Gopalkack Lederlack Aufireichpinsel Lackpinsek Waurerpinsek Slrichpinsek H^tafondbürsten Wertreifier Garöottneunl Gement Gyps Kreide, g-mahsen Glaspapier Leim I. Gölner Terpentinöl Schellack Schwämme -X J- LEUCHTMAO ixt wihkt. Nß. Der Firma J. Lenchtmann wurden für ihre hervorragenden Leistungen zur Förderung des reellen Handels mit „Süssen Natur-Medi- Cinal-Weinen“ von der Wissenschaft hochehrende Anerkennungen zu Thcil. Katholische Gemeinde. 2. Sonntag nach Pfingsten, 31. Mai: Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um V28 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. «Ao.^rUag: Morgens von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um Va7 Uhr Austheilung der hl Cornrnunion; um V28 Uhr FrÜH- b/UO Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um V20 Uhr Andacht für dre Abgestorbenen der Gemeinde- Abends um V28 Uhr HerzMaria-Bruderschaftsandacht mit Predigt. Gottesdienst in der Synagoge. Samstag, 30. Mai. Freitag Abend 7« Uhr, Samstag Morgen 8« Uhr, Samstag Mittag 4«r Uhr. Samstag Abend Uhr. Ganz seid, bedruckte Foulards Mk. 1,90 bis 7.25 pr. Med — (ca. 450 versch. Disposit.) vers. roben- und stückweise porto- und zollfrei in's Haus das Fabrik-D6pbt O. Henneberg (K. u. K. Hoflief.) Zürich. Muster um» gehend. Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. 1744 Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß wir mit Wirk- ung vom Heutigen die Functionen einer Rechners der Stadtkaffe wie ffe«rbet Kroßh. Realschule und der Großh. Realgymnafiumr dem seit- herigen Armenkafferechner, Finanzarpiranten I. Claffe Georg Wilhelm Dopfer dahier — zunächst provisorisch — übertragen haben. ®iegen, 29. Mai 1891. Ppttter sRfl . h, $fQl.teinc umfaßt 9 «ich, bl'*k ®it!, °°° Vogelsberger Höhenclub. Zweigvereirr Gietzerr. Ausflug Sonntag den 81 < Mai mit dem Frankfurter Taunus- riub von Wetzlar über Hohensolms und durchs Bieberthal auf den Gleiberg. Die Mitglieder und alle frohen Wandergenoffcn, auch die Damen, find zur Theilnahme eingeladen. 4755 Abfahrt von Gießen nach Wetzlar Morgens 8 Uhr 8 Min. Große Internationale Ausstellung von Jagd- und Luxus-Hunden am 38., 39., 30. und 31. Mai 1891 in der Landtvirthschaftlichen Halle, Ostendstraße 30 zu Frankfurt am Main. Eintrittspreise: Donnerstag den 28. Mai bis 2 Uhr Mittags (Eröffnungs- u. Prämiirungstag) von 2 Uhr ,, ab Freitag den 29. Mai . Nach einer slawischen tonen her £)benroa(bbal)n rbft 1890 Rammen ■gegebenen Welche oon webe bet 6entnet Obsi jtycenb fit ^dtvhms Kr vd'M Mrn isl tzes petAxemchMl" Der Erlös aus dm -eises Erbach im lcP 00000M!., obgleich dr- chr war. Hieraus gch Obstbau sür ben hiutem nden) besitzt. Der 15 Jahre alle Ijnenbcn FMs B«r her elterlichen Wohnung Sw i°» (eit bei g-mmt-ii Ku in «fallen unbett™«" n 11 Ubt ab ben r von 11 w' -chenk sand 9e9en 12 W ibe äägs n, * konnie», ;tn urö W "p’ierW m unier MN i W, *'*' 9 fri»e * r*[off*t< , 6. 3* ' 7