1891 Sonntag den 29. März Erstes Blatt Rr. 74 Amts- und Anzeigeblatt für den 'Kreis (Stefeen. uhrtrit uni? Hit äbonntmtnfi in. in bei „8a)ar", WH. ittit itbei ■WES I II I .....- ---- Siuia^mt Bon Anzeigen zu der Nachmittag- für den (•(grüben Tag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Abonnements - Einladung! ir und Heine Packfäfftt, und Heine Packktstttl Ph. Lotz, Lach'abrik vierieltähriger AvonnrmentsPreiA l 2 Mark 20 Pfg. ertt Vringerlohn. Durch die Post bezog«, 2 Mark 50 Pfg. Reboction, Sxpebtti»» und Druckerei: Sch.tfiraßeAr.H. Fernsprecher 51. Ausland. Paris, 26. März. Die Königin Victoria richtete aus Grasse an den Präsidenten Carnot folgendes Telegramm: „Ich danke von ganzem Herzen für die sehr liebenswürdige Depesche und bin tief gerührt von dcm herzlichen Empfange auf der Durchreise durch Frankreich und bei der Ankunft hier in diesem entzückenden Lande." Rouen, 26. März. Eine zahlreich besuchte Versammlung Industrieller beschloß einstimmig eine Resolution, in der die Negierung und die gesetzgebenden Körper ausgefordert werden, in dem neuen Zolltarif alle Zweige der nationalen Arbeit wirksam zu schützen. Die Versammlung beschloß ferner, auch Massenpetitionen unter den Industriellen, den Landwirthen und Arbeitern der dortigen Gegend zu veranstalten. Brüssel, 26. März. Die „Resorme" meldet gerüchtweise, die Regierung unterhandle wegen Ausnahme einer Anleihe von 240 Millionen. Brüssel, 27. März. Eine Abordnung der strikenden Arbeiter aus den Walzwerken wurde heute von den Arbeitgebern empfangen. Dieselben weigerten sich, den Streikenden irgend ein Zugeständniß zu machen. Die Arbeiter beschlossen daher, die Arbeitseinstellung bis zum 10. April zu verlängern. CocaUs tmfc provinzielles. Gießen, 28. März. — Die Gymnafial'Reifeprüfuug für solche, welche nicht Schüler eines Gymnasiums sind, wird in diesem Jahre an dem Großh. Gymnasium zu Gießen abgehalten werden und Dienstag den 28. Juli, Vormittags 8 Uhr, ihren Anfang nehmen. Gesuche um Zulassung zu dieser Prüfung sind, unter Nachweisung des seitherigen Bildungsganges und sittlichen Verhaltens, sowie unter Vorlage der letzten Schul- oder Privatzeugnisse, bis spätestens zum 27. Juni bei Großh. Ministerium des Innern und der Justiz, Abtheilung für Schulangelegenheiten, einzureichen. — Ein recht unbehagliches, zu den bevorstehenden Oster- feiertagen gar nicht willkommenes Schneetreiben hat sich am Donnerstag Abend eingestellt und seitdem säst ununterbrochen angehalten. Wenn angesichts dieser weißen Ostern die bekannten „ältesten Leute" behaupten, solche noch nicht erlebt zu haben, so muß man ihnen wohl glauben. Wenn es während der Feiertage nicht noch zu Schlittenfahrten kommt, so liegt es sicherlich nur an der Temperatur, die den reichlich sallenden Schnee nicht auf den Straßen, sondern nur im freien Felde liegen läßt. Da auch die Osterfesttage zu denjenigen gehören, die man nicht verlegen kann, sondern sie feiern muß, wie sie fallen, so bleibt allen Denen, „die sie sich so ganz Alle Annoncen-Bureaux be8 In- unb An-lanbe- nehm» Anzeigen für ben „Gießener Anzeiger" entgegen. Der Oichen-r Anzeiger erscheint täglich, ekt Lu-nahme be- MontagS. Die Gießener WOmtttenßlLiier «erd« bcm Anzeiger ^sLchattlich bretmal beigelegt. Ml! tl itt solid«» G . f1435S ^rlierg beti4 ein DaniH ^tufetelb Gießener A nzeiger Kmerat-Mnzeiger. DcrtrM X.J. 1347 «»»""" S'SZ SgS11?' »e r e «SÄ® ,ster Zum Bezug des „(Siebener Anzeiger" für Las 2. Vierteljahr 1891 laden wir hiermit ergebenst ein. — Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die Tagesereignisse in kurzer objectiver Ucbersicht zur Kenntnis; seiner Leser bringen. Die neuesten Nachrichten des Wolff'schcn telegraphischen Correspondenz- Bureaus sowie zahlreiche Mitthcilungcn aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über die Vorfälle in demselben auf dem Lausenden. Unterstützt durch an allen Orten der Provinz O b e r h e s s e n ansässige Berichterstatter, ist der „ Gießener Anzeiger" ferner in der Lage, die interessanten Vorgänge in der Provinz so sriihzcitig wie möglich zur ’ Kenntnis; seiner Leser zu bringen, desgleichen wird den Begebenheiten in der Stadt Gießen die gebührende Besprechung im localen Thcile des Anzeigers zu Thcil werden. Der in der Provinz Oberhessen betriebenen Land wirt Hs ch aft wird der Anzeiger durch Vervsfcntlichung von allem Aiissens- werthcn aus dem Gebiete derselben besondere Berücksichtigung zu Thcil werden lassen, daneben aber auch die Beobachtungen und Erfahrungen in Haus- wirthschaft, Handel, Gewerbe und Industrie in den Kreis seiner Besprechungen ziehen. Ein gediegenes Feuilleton wird neben besonderen Artikeln ernsteren und heiteren Inhaltes den erwünschten Unterhalt;,ngsstoff bieten. Außerdem werden die Gietzener Familienblätter", welche dem Anzeiger wöchentlich 3 mal beigelegt werden und die stets ein gcivähltcs Feuilleton als Unterhaltungsstvff bringen, namentlich im Kreise der Familien eine beliebte Beigabe bieten. .. . Wir ersuchen nun namentlich auswärtige Leser, ihre Bestellung bei der Post baldgefl. aufgeben zu wollen Neuhinzutretende erhalten vom Tage der -Bestellung bis 1. April den Anzeiger kostenfrei zu- gcstcllt wie wir aiich gerne bereit sind, Probe- Exemplare nach auswärts postfrei zu versenden Den Lesern in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, den Anzeiger iveitersenden nnb den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen, falls nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgt. Hochachtend Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Druckerei (Fr. Chr. Pietsch). LsvVOU M. tnb bei Denker. ben 1. April c einen rling w erd. Burk. Kunstmühle. ÜUt KnKostundWohtMtz BMW. tzr, ll. libfttn, wrlchrs bit nie Lehranstalt bäuchen AumahM. Naberetz Schkohgasse 18. Her Nagler jeschWgung bei Ande. Euler. Mons, 26. März. Die Arbeitseinstellung der Kohlengrubenarbeiter in den verschiedenen Gruben im Borinage ist beendet. Für den 1. April werden zahlreiche kleinere Arbeitseinstellungen erwartet, obwohl die Arbeiterpartei bemüht ist, die Proclamirung des allgemeinen Strikes hinauszuschieben. Petersburg, 26. März. Dem Redacteur des hebräischen Journals „Woskhod" (Ascension) sowie der Beilage der Wochenchronik des „Woskhod" wurde seitens des Ministers des Innern gemäß einem Beschluß des Conseils der Oberpreßverwaltung die dritte Verwarnung ertheilt und die Herausgabe für sechs Monate untersagt. Der Verkauf einzelner Nummern der „Nowoje Wremja" ist wieder erlaubt. Belgrad, 26. März. Die hiesigen Kaufleute und Gewerbetreibenden übersandten der Skupschtina und der Regentschaft eine Petition gegen die projectirte staatliche Consumsteuer, welche dem Interesse des Handels verderblich sei und die Steuerzahler überbürde. Es ist eine Versammlung von Vertretern des Handels auf den 27. März einberufen worden. In den Handelskreisen befürchtet man, daß die Consumsteuer einen starken Einfluß auf die Colonial- und Specereigeschäste ausüben, eventuell ein allgemeines Moratorium nothwendig machen werde. Die fremden Vertreter protestirten ebenfalls gegen die Consumsteuer als vertragswidrig. Cettinje, 23. März. Die Fürstin Milena ist schwer erkrankt. Bukarest, 26. März. Anläßlich des zehnten Jahrestages des Erhebung Rumäniens zum Königreich fand in der Kathedrale ein feierliches Tedeum statt. Daraus nahm der König die Glückwünsche sämmtlicher Minister und der Vertreter des diplomatischen Corps entgegen. Außerdem trugen zahlreiche Persönlichkeiten ihren Namen in die im königlichen Palais ausliegendcn Listen ein. Die Stadt hat festlichen Fahnenschmuck angelegt. Athen, 26. März. Der Antrag, betreffend die Versetzung des früheren Ministerpräsidenten Tricupis in den Anklagestand, ist der Kammer heute zugegangen. Derselbe ist von 29 Abgeordneten der ministeriellen Partei unterzeichnet. Athen, 27. März. Die Kammer wird Montag in die Berathung über den Anklageantrag gegen den vormaligen Ministerpräsidenten Tricupis eintreten. Rewyork, 26. März. Nach einer Meldung des „Herald" aus Chicago greift die Influenza in größerem Umfange um sich- die Todesfälle hätten sich bis 150 täglich gemehrt, zahlreiche Aerzte seien erkrankt. Aus Pittsburg werden 10000 Erkrankungsfälle und aus Cleveland in Ohio 2000 gemeldet. 160 Newyorker Polizeiagenten sind erkrankt. Nenefte Nachrichten. WolffS telegraphisches Lorresponbmz-Bureau. Berlin, 28. März. In Sofia feuerte gestern Abend ein Attentäter drei Revolverschüsse auf die Minister S t a m b u l o s f und B alt sch ew. Baltschew blieb sofort todt. Der Attentäter ist entflohen. — Bei Abbazzia kippte bei einer Spazierfahrt infolge stark bewegter See em Ruderboot um, in welchem sich die beiden Grasen Frieß, die Gräfin Frieß und der Graf Kesselstadt befanden- letztere beiden ertranken. auch anstatt des frischen Grüns des Frühlings die Natur uns ein winterliches Kleid zeigt, so bedeutet trotzdem der Klang der Osterglocken den Einzug des Frühlings. Der Anbruch einer besseren Jahreszeit wird beginnen, ihr Kommen wird neu beleben ben gesunkenen Muth. In der alten Mutter Erde, die im Winterschlaf starrend geruht, regt sich doch das neue Leben. Doch im Geläute der Osterglocken klingt nicht nur die Ankündigung des holden Knaben Lenz, in ihm tönt vielmehr als Grundton der Erlösungsruf der ganzen Menschheit. „Christ ist erstanden, freue dich, freue dich, o Christenheit!" Was Weihnachten uns verheißen, Ostern bringt erst die Erfüllung. Was wäre die Welt ohne Ostern? Was sie einst war ohne Christus, ein der Selbstsucht dienender Cultus, der in Nacht und Barbarei versank, „dem das erste Fundament jeder wahren Civilisation mangelte: die Achtung des Menschen vor dem Menschen, und jener edelste Zug, der allein uns vor den Ueberwucherungen der Selbstsucht zu bewahren vermag: das Mitleid mit dem Unglück und der Hilflosigkeit." Seit Menschen die Erde bevölkern, war keine größere welthistorische Umwälzung da, als sie in Ostern durch das Leben und Wirken Jesu Christi herbeigeführt wurde- sein Werk hat nicht nur die letzten Spuren des altjüdischen Staates, nicht nur den Zusammenbruch des ungeheuersten Reiches, das je die Erde gesehen — des Römerreiches — überdauert, an ihm sind auch die furchtbaren Zeiten der Völkerwanderung, die lange Nacht des Mittelalters spurlos vorübergegangen. So oft auch die Religion der Liebe in ihr Gegentheil verkehrt wurde, die Menschheit muß immer zur reinen Lehre Jesu Christi zurückkehren. Alle philosophischen Systeme, die vom grauesten Alterthum an sich bildeten und eines das andere verdrängte, tragen den Stempel des Vergänglichen an sich- was Jesus von Nazareth lehrte, ist ewig, fein Werk ist unvergänglich. Und diesem seinem göttlichen Werk hat er die Krone aufgesetzt durch seine Auferstehung. Und wer sollte drum nicht einstimmen in den Jubelruf der Osterglocken? Wer sollte sich nicht freuen an dem Feste, das wir zur Erinnerung an das größte Heil, welches der i Menschheit widerfahren, wieder feiern ? Freilich die Selbstsucht, der Eigennutz, das Rennen und Jagen nach Reichtümern, Genüssen und Ehren hat in gar manchem Herz, ja in ganzen Gesellschaftsklassen den Glauben und die Beachtung der göttlichen Lehren des Menschensohnes verloren gehen lassen und ihren unersetzbaren Werth verschätzen gelernt. Ja, wenn diese Lehren in ihrer unverfälschten Reinheit Gemeingut würden in der Hütte wie im Palast, im Herzen des Armen wie des Reichen, dann wäre Ostern erst das rechte Auferstehungsfest. In diesem Sinne, lieber Leser, fröhliche Ostern! I — unrnw» ■■.'!□ LLLLL- U.,-"?r---L ” '-l 11 --LB-MBTO Deutsches Reich. Altona, 26. März. Fürst Bismarck ist um 1V2 Uhr zum Besuche des Grafen Waldersee hier eingetroffen- er kehrte um 5*/2 Uhr nach Friedrichsruh zurück. Wilhelmshaven, 26. März. Mittelst kaiserlicher Cabinets- ordre vom 24. März wurde Capitän zur See Geiseler von der provisorischen Wahrnehmung der Geschäfte eines Gouverneurs I entbunden und mit derGeschäflswahrnehmung desCommandanten I von Helgoland beauftragt. ____________ Amtlicher Theil. Gefunden: 1 Wagenkette (3 m lang), 1 schwarze Schürze, 1 Firmenschild. Gießen, den 28. Marz 1891. Großherzogliches Polizeramt Großen. Fresenius. Ostern! -ck. Wenn auch Weihnachten das p°°s"U°Us" und Pfingsten das „liebliche" Fest . unter ben brel b’‘n lichen Gedenktagen nicht ohne tiefen Grund g oftetn ntüflen, so hat doch das zwischen beiden liegende Fest der Ostern eine Bedeutung, die eS, im rechten Lichte betrachtet, als das höchste der christlichen Feste erscheinen läßt. Wir meinen damit fein Symbol der Auferstehung wie fürs Reich der Natur, so fürs Reich des Geistes. Das eben ist dav Besondere, Eigenartige bei dem Osterfest, daß bei ihm das Reale und Ideale Hand in Hand geht. Seit es Geschichte aibt, hat es kein schöneres, bedeutungsreicheres Fest gegeben, $ei dem Natur und Religion so schön mit einander harmonisch Vieh verbanden. , , , Wenn auch noch nicht der Bann des Winters gebrochen, der diesmal ein besonders strenges Regiment geführt, wenn anders vorgestellt", Nichts übrig, als recht eingehend über das Dichterwort-. „Es muß doch endlich Frühling werden!" nachzudenken. An Zeit dazu wird es hoffentlich Niemanden fehlen. Statt Amerika — Ostanlage 7. Ein junger Müller aus der Umgegend wollte am Donnerstag Abend nach Amerika abdampfen- seine Gläubiger aber hatten Lunte gerochen und ließen sich einen Arrestbefehl aussertigen, der dem Schuldner noch durch einen Gerichtsvollzieher in einer hiesigen Wirthfchaft zugestellt werden konnte. — Am Donnerstag Abend gegen 8 Uhr ging eine in der Hinteren Zozelsgasse, bezw. Wetzsteinsgasse belegene Scheuer des Herrn E. Wallenfels in Flammen aus. Das Feuer verbreitete einen so intensiven Schein über den nördlichen Theil der Stadt und wüthete so hestig, daß die Besorgniß, es könnten auch die übrigen zu der Wallenfels- schen und den Nachbarhofraithen gehörigen Scheunen und Stallungen der Zerstörung anheimfallen, nicht so unbegründet war. Das Feuer konnte indeß verhältnißmäßig rasch gedämpft werden, nachdem noch eine zweite Scheuer stark beschädigt worden war. X Lich, 27. März. In der am 19. und 20. d. M. unter dem Vorsitze des Herrn Seminardirectors Schäfer aus Friedberg und in Anwesenheit der Herren Provinzialdirector v. Gagern und Schulrath Büchner aus Gießen abgehaltenen E n t l a f s u n g s p r ü s u n g in Großh. Präparanden - Anstalt dahier wurde von 32 Prüflingen 30 die Berechtigung zum Eintritt ins Schullehrer-Seminar zuerkannt. Von den sich der Aufnahmeprüfung am Seminar in Friedberg, welche am 23. und 24. d. M. daselbst stattfand, unterzogenen 17 jungen Leuten, meistentheils seitherige Realschüler, haben dem Vernehmen nach 14 diese Prüfung bestanden. Alsfeld, 26. März. Der Gerichtsvollzieher Conrad August Bauer hier wurde auf sein Nachfuchen, mit Wirkung vom 1. April 1891 an, in den Ruhestand versetzt. — Kaisermanöver. Der „Hessischen Morgenzeitung" zufolge ist den in Kassel liegenden Husaren offiziell mitgetheilt worden, daß das diesjährige Kaisermanöver, bei dem bekann- lich auch das 11. Armee-Corps betheiligt sein wird, in Kassels Umgebung stattfinden werde und daß eine Cavallerie-Division ihre Exercitien bei Wilhelmsthal auszusühren habe. — Kleine Mittheilungen aus dem Großherzogthum Heffeu. In Ockenheim starb am 22. dss. Mts. dem Landwirthe Peter Müller das letzte Kind von sieben. Drei starben in den Kinderjahren. Die vier letzten 18-, 19-, 23- und 21jährigen mußten binnen Jahressrist das Zeitliche segnen. Alle erlagen der Schwindsucht. — Während der Messe ließ ein Weinhändler in Mainz zwei Kinderballons mit seiner Geschästskarte sortfliegen, woraus er bemerkt hatte, daß der Ueberbringer derselben von ihm zwei Flaschen Rüdesheimer empfange. Ein Weinwirih bestritt, daß Jener die Karte zurückbekommen werde, was schließlich zu einer Wette um 100 Mk. führte. Am Sonntag Morgen überbrachte dem Weinhändler eine Frau aus Frauenstein im Taunus die Karte sammt den zerplatzten Ballons. Das vom Weinhändler gewonnene Geld soll zu einem guten Zwecke verwendet werden. _ In Heppenheim haben am verflossenen Sonntag Buben, welche an einem Feldrain mit Feuer spielten, einen Brand des an den Rain angrenzenden Waldes verursacht. Das Feuer nahm eine solche Ausdehnung an, daß es in kurzer Zeit einige Morgen Wald vernichtete. Untersuchung ist ein- geleitet. — Ein Bubenstreich der rohesten Art wurde zum Nachtheil eines N e u st ä d t e r (Odenwald) Steinbruchbesitzers am verflossenen Palmsonntag während der Nacht ausgeführt. In seinem am Breuberge gelegenen Steinbruche hatte er einen Waggon zubereiteter Steine zum Versandt hergerichtet, die am Montag verladen werden solllen. Als er jedoch Morgens in seinen Steinbruch kam, waren sämmtliche Steine zerschlagen und ihm dadurch ein nicht unbedeutender Schaden zugesügt worden. Dermifcfetc». *△ Mainz. 27. März. Als Nachfolger des jüngst verstorbenen Dr. Heinrich ist Domcapitnlar Dr. Ludwig Euler zum Domdecan ernannt worden. — Seit zwei Tagen verweilt der Bischof von Somopitien (Lithanen), Miecislas Leonard Patlnlon, als Gast des Bischofs Haffner hier. — Der seit drei Monaten anhaltende Aus stand der hiesigen Schreiner scheint allem Anscheine nach mit einer Niederlage der Gehilfen zu endigen. Trotz sorgfältiger Ueber- wachung der Zugänge haben die Meister und Fabrikanten von auswärts nach und nach neue Arbeitskräfte bekommen, mit denen sie sich bei dringenden Aufträgen gegenseitig aushelfen. Mehr als der Zuzug von auswärts trägt indeß zur Niederlage der Gesellen der stille Geschäftsgang im Schreinergewerbe bei und ist durch den Ausstand gar mancher Meister von der Unannehmlichkeit enthoben, seine Gesellen wegen Arbeitsmangel entlassen zu müffen. * Berlin, 25. März. Um sieh die Unteroffiziers- Prämie zu sichern, sind neuerdings mehrere behufs Ablegung ihrer Probedienstzeit zur yiesigen Schutzmannschaft commandirten Unteroffiziere zu ihren Truppentheilen zurückgekehrt. * Bedenkliche Empfehlung. Ein Schweizer Haarkünstler empfiehlt im „Züricher Tageblatt" sein unübertreffliches Haarfärbemittel und schreibt in seiner Anpreisung wörtlich Folgendes: „Haarfärben." Unterzeichneter färbt mit Garantie des Passens und der Haltbarkeit heller gewordene Haararbeiten genau auf ihre Farbe zurück. Färbezeit zwei bis drei Tage. Ferner empfehle längst bewährte Mittel, den ergrauten Haaren ihre frühere Farbe wiederzugeben, und fallen die Haare vorzüglich schön aus." llniocrfitöts - Nachrichten. Marburg. 24. März. Die Fürstlich Jablonowskische Gesellschaft d. W. in Leipzig hat den Preis ihrer mathematisch-naturwissenschaftlichen Section (für eine Arbeit über die optischen Anomalien der Crystalle) Herrn Dr. Reinhard Brauns, Prioatdocenten der Mineralogie an der hiesigen Universität, zuerkannt. — Aus Leipzig wird gemeldet: Als Nachfolger des am 1. October d. I. nach München übersiedelnden Professors Dr. Brentano ist sicherem Vernehmen nach in erster Linie der Professor Dr. Conrad in Halle in Aussicht genommen. — Der Prioatdocent Dr. W. Lotz in Leipzig wurde als Honorarprofessor der staatswirthschaftlichen Facultät nach München berufen. Derselbe wird ebenfalls am 1. October diesem Rufe Folge leisten. — Wie aus Straßburg geschrieben wird, ist der bisherige Lehrer an dem Gymnasium des Rauhen Hauses bei Hamburg, Dr. Hans von Schubert, zum außerordentlichen Professor an der theologischen Facultät der Universität Straßburg ernannt worden. — Die theologische Facultät der Universität Jena hat den Professor der Theologie Christ in Zürich zumEhrendoctor ernannt. — Der in Jena verstorbene Gymnasiallehrer Mende hat der Universität 30000 Mark zu Stipendienzwecken letztwtllig vermacht. — Der ordentliche Professor an der Akademie zu Münster t. W. Dr. Georg Kaufmann ist in gleicher Eigenschaft in die philosophische Facultät der Universität Breslau versetzt worden. — Der bisherige Prioatdocent Dr. Ferdinand Graf v. Spee zu Kiel ist zum außerordentlichen Professor in der medicintschen Facultät der dortigen Universität ernannt worden. — Jede neue Jahreszeit stellt au den Einzelnen neue Ansprüche, bet Venen die Kleidersrage in erster Reihe steht. Gut und billig, dabei aber der Mode entsprechend gekleidet zu sein, ist Jedermanns Wunsch. Um dies zu erreichen, empfiehlt es fick, feinen Bedarf nach dem soeben erschienenen ArühjahrS-Eatalog deS Versand Geschäftes Mey & Edlich, Leipzig-Plagwitz zu decken. Derselbe enthält neben einer reichen Auswahl von Luxuswaaren und practtschen Gegenständen für Haus und Familie ganz besonders zahlreiche, durch treue Abbildungen veranschaulichte Krühjahr-'Ne«- heiten von Damen- und Herrengarderobe. Der Weltruf der Firma Mcy & (Mich und deren beständig wachsende Zahl fester Abnehmer bürgen am besten für die Güte und Pretswürdtgkett der geführten Maaren. Man versäume deshalb nicht, den erwähnten Frühjahrs- Catalog bald zu verlangen; derselbe wird unentgeltlich und portofrei überallhin versandt. 2091 Eingesandt. Gießen, 28. März. Gutem Vernehmen nach sind nunmehr alle Hindernisse autz dem Wege geräumt, welche der Durchführung des Verbindungswegs, zwischen Linden- und Brandplatz entgegenstanden. Der Besitzer des dabet in Frag; kommenden Grundstückes hat sich mit der Stadt verständigt und die Abtretung des Grund und Bodens an die Stadt kann nunmehr erfolgen. Es ist nun zu hoffen, daß das früher Walther'sche Haus nebst der antiken Schmiede recht bald ihrer beschaulichen Ruhe entrissen werden. Sobald diese neue Straße fertig dem Verkehr übergeben wird, ist Gießen um eine sehr wichtige Ver- bindungssttaße reicher. Dann wird auch hoffentlich bald die pro- jectirte Straße nebst Wieseckbrücke folgen, die eine dtrecte Verbindungs- straße zwischen Brandplatz unv Grünbergerstraße werden soll und dem Herzen der Stadt nicht fern liegende Bauquartiere aufschließen wird. Z. Dcrtefrr, «Can». und Z>»lf»ttHrtbfcbafi — In Oberhessen und Umgegend finden im Monat April u. A. folgende Märkte statt: Den 7. in Reichelsheim Vieh- und Krämermarkt. Den 13., 14. und 15. Frankfurter Pferdemarkt. Den 15. in Friedberg Vieh- und Krämermarkt. Den 20. in Lißberg Vtehmarkt. Den 20. und 21. in Gießen Vieh- und Krämermarkt. Den 24. in Dauernheim Schweinemarkt. Den 27. in Hungen Vieh- und Krämermarkt. Den 30. in Grün berg Vieh- und Krämermarkt. Sdnffsnad? richten. Bremen, 26. März. sPer transatlantischen Telegraph.] Der Schnelldampfer Spree, Capitän W. Willigerod, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 17. März von Bremen und am 19. März von Southampton abgegangen war, ist gestern 9 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 25. März. sPer transatlantischen Telegraph.] Der Postdampfer Karlsruhe, Capitän F. Keßler, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 12. März von Bremen abgegangen war, ist heute 6 Uhr Nchmittags wohlbehalten in Baltimore angekommen. Ar»»z«g an» den Stande»an»t,r«gtft«rn »er Stadt »tetze«. Anfgevote. März: 23. Karl Eugen Haag, Conditor zu Cöln, mit Rosa Amalie Elisabethe Baitz zu Gießen. 25. Balthasar Dapper, Bremser dahier, mit Katharine Magdalene Lemp, geb. Gräf dahier. 26. George Roddiger, Schlosser dahier, mit Marie Katharine Walther von Biedenkopf. 26. Franz Zirfaß, Heizer zu Betzdorf, mit Anna Elisabeth Rüssing zu Gießen. 26. Richard Hugo Wienand Buchacker, Kam- mann dahier, mit Magdalene Karoline Fuhr Hierselbst. 27. Paul Moritz Eduard Oswald, Hilfsheizer dahier, mit Marie Henriette Wilhelmine Wagner hierfelbst. Eheschließungen. llflärz: 25. Wolf, genannt Benno Wertheim, Kaufmann zu Gelnhausen mit Bertha Stamm von hier. Geborene. März: 16. Dem Gerdermeister Wilhelm Plank ein eotm. 17. Dem Taglöhner Ludwig Mandler eine Tochter, Elisabeth. 17. Dem Kaufmann Friedrich Teipel eine Tochter, Therese Gertrude. 18. Dem Kaufmann Martin Scheel ein Sohu, Eugen. 19 Dem Locomottvbeizer Jacob Weller eine Tochter, Marie Margarethe. 19. Dem Bleicher Hermann Treppinger ein Sohn, Hermann Julius Joseph Christian Wilhelm. 19. Dem Reisenden Wilhelm Büllesbach eine Tochter, Helene Mathilde Caroline. Gestorbene. März: 19. Wilhelm Lenz, 45 Jahre alt, Weißbinder dahier. 24. Adam Meirich, 53 Jahre alt, Schneider dahier. 24. Wilhelm Bechtold, 18 Jahre alt, von Krofdorf. 24. Georg Müller, 39 Jahre alt, Knecht dahier. Arr-Mg aus den Kirchenbüchern Mt Stadt «icß#n. Evangelische Gemeinde. Gelauste. Den 22. März. Dem Kaufmann Karl Matthei eine Tochter Elisabeth Ida Johanna, geboren den 4. März. Beerdigte. Den 21. März. Ludwig Emil Textor, Gastwirth, alt.52 Jahre, gestorben den 18. März. Den 22. März. Wilhelm Lenz, Weißbinder, alt 45 Jahre, gestorben den 19. März. Den 27. März. Adam Meirich, Schneider, alt 53 Jahre, gestorben den 24. März. MM»»"»™"""1"" verzichtet und gewi geistigen j Dad oberl, daß Wetzen ko irgendwelche Dienst der Uentai ftM ! DilM damttt di« intb -fi°W tiger und gesleate und 8*or Gltfonti Au 8 auSge indische laugen Haupt Abends. - 40 W, Plätzen in. w Bo l voW hervoi 1 jeder Lohne (5iN AM Bc V er Steiger ung. Freitag de« 3. April, Nachmittag- vou 2 Uhr ab, werden im früher Rabn'scheu Haufe, Wetzsteingofie, mehrere Taufend alte Ziegel, Thüren, Oefeu, Fenfier, ein noch fehr guter kupferner Kessel und eine Parthie «renn- und Nutzholz meistbietend gegen Baarzahlung verfieigert. 2912 Packetsiegel WWW .-VTechniCum Mittweida & * — 8*chg^p. — \ rief- und t) ÄMelieen - legenteir - Sohwie ty W»rlueeieter - Sehele. • — VernuUKTiebt fF*i. — 'Jx'Lalnikalk-lndustrie^? Aug. Gabriel jr. in Gießen. Sämmtliche Neuheiten in Engl. Tüll - Borhängen, £ cremt und bunten Gongreßstoffeu, sowie Store- sind a eingetroffen. M Abgepaßte Borhänge, das Fenster von 1.75 an. W Stückwaare, 105 cm breit, das Meter von 45 H an. W Borigjährige Muster, sowie Refier unter Einkaufspreis. D 2250 Fritz Nowackj Seltersweg. M Stückkalk. Regelmäßiger Sommer- und Winterbetrieb Bahnanschluß Kinzenbach bei Gießen- 1788 --- Abgabe einzelner Fuhren nur gegen Baar. H in Prägedruck werden schnell und bM«o angefertigt in der rühl’schen Fernsprecher 51. 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Osterfeiertag, Abends 8 Uhr: Hochachtungsvoll W. Hess, Krandgaffe 6. Aus polilischk Kannkgiefierei und Ittrtn purtchuuk verzichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung großen Stils „Deutsche Warte" und gewinnt dadurch den Raum, auch alle wichtigen Aeußerungen des geistigen Lebens zu verfolgen, sowie ihre Leser anregend zu unterhalten. Dadurch hat sich die „Deutsche Warte" so zahlreiche Leser erobert, daß sie den Abonnementspreis vom 1. April ab auf nur MW7 1 Mark vierteljährlich TB(E festsetzen konnte. Unbeirrt von der Parteien Gunst und unbeeinflußt durch irgendwelche Sonderintereffen, stellt sich die „Deutsche Warte" in den Dienst der Wohlfahrt des gesammten Volkes. 2870 ition JS* SP«*"’ ■w, Textors Terrasse. Wegen ungünstiger Witterung bleibt die Wirth Am 3. Feiertag: Bürgerbräu-Frühconcert [2884 J. DuilL cren gratis chä», Str. 4. Zu -en zwölf Aposteln Am 3. Feiertag: Frühconcert. Restauration Carl Dorfeld Am zweiten Osterfeiertage: „Badenburg“ Am 3 Ofterfeiertag: GrössteMenagerie des Continents. Gröffnungs Borfiellung: Montag den 30. d. Mts., Nachmittags 4 Uhr. Täglich geöffnet von 10 Uhr stütz bis 9 Uhr Abends. Die Menagerie enthält Specialitäten aller Thiergattungen, 12 Löwen, darunter die Löwenmutter mit ihren 3 Jungen, 4 Monate alt, nubtsche und asiatische Königs-Löwen, Riesen-Löwen aus der Berberei, Königstiger, Jaguare, schwarze und bunte Panther, Eisbären, gestreifte und geleckte Hyänen, russische und sibirische Wölfe, den neuentdeckten Hufeisen» oder Mähnevbären, Zebra, LawaS, Känguruh, Moaston, Reunthiere, Strauße, Pelikane, Riesenschlangen und Krokodile, Vögel und Affen aller Gattungen, sowie den größten Elefanten der Jetztzeit. Auftreten der Herren Gebrüder Weidauer mit ihren 8 ausgewachsene« selbstdresfirten Löwen, sowie mit dem indischen Wunder-Elefanten Jeuni, mit seinen 108 cm. langen Stoßzähuen. 2873 £aupt ©trffur und Fütterungsvorstellung 4, 0 und 8 Uhr Abends. — Preise der Plätze: I. Platz J Mk., II. Platz 60 Psg., III. Platz 40 Psg. Militär ohne Charge sowie Kinder unter 10 Jahren auf allen Plätzen die Hälfte. — Zahlreichen Besuch erwartet H. Weidauer. Ausluus! ertheilen: von der Becke & Marßily, Antwerpen F. J. Bothof, Generalagent, Mainz. H. KÜppstein in Langsdorf. [551 Für Einjahrig-Freiwillige. Der Unterzeichnete hält sich in Anfertigung von Uniformen aller Art unter Garantie für guten Sitz und elegante Arbeit bestens empfohlen. Lager in sämmtlichen Militär-Effecten bester Qualität. en. m«. " «MWtti toter* J2SS?' °°°> S. 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Poftdarnpser vo» !Cevtrtl!-Krallkkv- und FterbcKajse der Tislhter u. a. gmerbl. Arbeiter. Die Mitglieder vorstehender Krankenkasse werden hiermit ausgesordert, alle bis zum 1. April l. I. fällig gewesenen Beiträge bis spätestens den 15. April zu entrichten, widrigensalls wir die diesbezüglichen Paragraphen in Anwendung bringen müssen. der auch drehen kann, sowie befähigt ist, die Arbeiten selbstständig zu leiten, gegen hohen Lohn sofort gesucht. Dauernde Stellung gefichert. __Näheres in der Exped. d. Bl. "Lehrling gesucht. Für mein Material- und Colonial - waarengefckäft suche einen braven Jungen als Lehrling. Eintritt sofort oder später' baldige Offerten erwünscht. [2920 Sch Kegelmanu, Bad Nauheim. a Uhr, Mds m2SM Der Vorstand^ ,65 «"■ und 4#* alt bis S< -.prücfc Die Ortsverwaltung Bilanz vom 31. Deeember 1890. Frisch eingetroffen: la. Schellfische, Cabliau, lebendfrische Hechte und Seezungen, ächte Monikendamer Bratbückinge. A. Koch Nachfolger, Neuen Bäue 2L 2909 Einlegefchweine § abzugeben. Liebigshöhe bei Gießen: 2893] Ein ganz wenig gebrauchter Kinderfitz- und Lauffiuhl billig zu verkaufen bei A. Kretzfchmar, Seltersweg 41. [Größte Auswahl in ouflnnaudenhüten von 1 Mk. 80 Pfg. an. 9 Sonneostraße 9. [2927 Montag den zweiten Feiertag: TmiMfilr ;tt Clttfikil - Meck, wozu ergebenst einladet 2918 H. Brück im küßten Krund. tmnette Fahrten, gute Verpflegung, billigste Preise. Waarenbestand am 31. December 1890 Kaffebestand Ausstände 14068 770 846 § 03 89 57 Noch zu zahlende Dividende für 1890 Reinvermögen pro 31. December 1890 (Reservefond) JL 4643 11041 87 62 15685 49 ! 15685 49 Ein einziger Versuch wird Jedermann überzeugen, dass in Gießen 2914 2925 2910 Eichgärten 19. 2887] 93-01 94 1C 81 8l 77 00 sanft verschieden ist. Um stilles Beileid bittet 86 30 4«/o Ung. Gold-Rente 99.00 50/0 Stal. Rente 86 45 4Vb% Oeft. Silber-Rente 99.00 50/0 Rufs. III. Orient „ Butzbach „ Großcnlinden „ Grünberg Dic tiestraucrndc Witlwe: Elisabeth Walther, geb. Brömer. Gießen, den 28. März 1891. Die Beerdigung findet Montag den 30. März, Vormittags 11 ühr, von der Steinstraße 51 aus statt. bei Herrn Otto Schaaf, „ Carl Bieler, Hch. Wallach, , Jakob Steinhäuser, Georg Post, CarlHaberkorus Nachs., in Laubach bei Herrn Otto Steller, „ Lich „ „ H Zimmer VII., „ Nauheim „ „ Ph Weiß, Schotten „ „ S. Kaufmann Sohne, " Wetzlar „ „ A. Löhr. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe Mutter, 5 Großmutter, Schwiegermutter und Urgroßmutter Frau Amalie Katz Wittwe, geb. Kochst er 't' heute Morgen um 7 Uhr in ihrem 90. Lebensjahre zu sich abzu- rufen, was wir Verwandten und Freunden hiermit mittheüen. Leipzig, Frankfurt, Gießen, Obermockstadt und Wieseck, | den 27. März 1891. Die trauernden Hinterbliebenen. i Die Beerdigung findet Sonntag den 29. März, Nachmittags 2 Uhr, in Wieseck statt. 2929 Die nächste Nummer diese- Blatte- erscheint Mittwoch Nachmittag. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung, daß mein lieber Mann Hermann Waliher, Stmerbote im Alter von 65 Jahren gestern Mittag nach langem Leiden Stadt Cassel Am 3. Ofterfeiertagc: F rühconcert. Corrrsdericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 28. März 189L Schlußcourse 1 Uhr 15 Min. . fmimlligt Gail'Hk Memch. $ Montag, den 6. April d. I., Abends 8V2 Uhr Henerak-Wersammtung M in der Restauration Schnell. 2926 Tagesordnung: Bericht über den Stand des Corps. Rechnungsablage. Vorstandswahl. Das neue Löschgesetz. Sonstige Angelegenheiten. Die aktiven Mitglieder erscheinen in Uniform^ Der Vorstand- Disconto-Command.-Anth- ; Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Act- Nordd. Lloyd-Act. Wiener Bankver.-Act. Oeft. Credit-Act. Oeft. Staatsb.-Act. 3