Nr Nm. Vn&M gi1 *'<•25"” |5l$«en, $aJ »ÄNL slabl m,b ^NmA Vereins. ---2647 Itliill plkhk zkichM, rn, Blumen t Sschrn in ®oll ?mann, rajjc 29. du US. mb biene fietniif jur geß. nblg in meiner Wtlaufung bet Mn vorkommenden HaHt, un*b bi^x\btx% Vx \ von Pumpen Wti otötyfttytt. Franfiuürrst. Nr-M nerschiüe, rauerei und Mälzerei, Geritl - iraumaterialieo, für Heferein- k c. imann- Hel big.__ ivtrathk. Itung IMiers * ! Steins Garten, MiideriF-r«' terfJwJS”- armonie* bends 8 Uhl. ia!M *"g»KÜ* -hsd2^5' Nr. 74. Drittes Blatt. ^.lmtag den 29. März _____1891 Der -ießener An-eiger erscheint täglich, Ausnahme deS Montag- Die Gießener -««tttenStLUer «erden dem Anzeiger Dächentlich dreimal beigelegt. Gießener Anzeig er Keneral-MnzRHer. Bieneljährigcr ZVonnemeutsprete 2 Mark 20 Pfg. w> Bringerlohn. Durch die Post bezöge 2 Mark 50 Psg Aedaction, Expedttte und Druckerei: -chnkstraße >t.*i Fernsprecher 61. Amts- mtb Anzeigeblatt für d«rn Kreis Giefzen. Innabtn* uo« Anzeigen zu der Nachmittags für den Raifanö» fifrtHor aDt Nnnoncen-Burcaur des In- und Auslandes nehm« Mflmocn Lag erscheinendm Nummer bis Sonn. 10 Uhr. ^UU»WIU4JC. ^UWXUtXU>UUttU Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgegen. NintNrhe» Cbcil Gießen, den 26. März 1891. Betr.: Die Förderung der Ziegenzucht. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die GroHH Bürgermeistereien de- Kreise-. In der letzten Generalversammlung des landw. Bezirksvereins ist zur Hebung der Ziegenzucht empfohlen worden, Appenzeller Ziegen und Ziegenböcke einzuführen. Herr CH. Dettweiler auf dem Univcrsitätsgut Gieshügel besitzt junge Appenzeller Ziegen und Ziegenböcke, die derselbe noch so lange (10 bis 14 Wochen) halten will, bis dieselben stark genug sind und ohne Milch ernährt werden können. Der Preis würde sich dann franco Gießen in Kasten verpackt, je nach Alter und Stärke, auf circa 60—70 Mk. pro Paar stellen. Wir empfehlen Ihnen, dem Gemeinderath Vorlage zu erstatten und falls Ihre Gemeinde zum Ankauf der Appenzeller Ziegen oder Ziegenböcke bereit ist, Ihre Bestellungen binnen drei Wochen einzusenden. v. G a g e r n. Bekanntmachung. Nr. 8 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 25. d. M., enthält: sNr. 1941.] Verordnung, betreffend die Einführung von Reichsgesetzen in Helgoland. Vom 22. März 1891. Gießen, 28. März 1891. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. G a g e r n. Gießen, am 6. März 1891. Betreffend: Frühjahrs-Controlversammlungen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzh. Bürgermeistereien de- Kreises. Nachstehende Bekanntmachung wollen Sie auf ortsübliche Weise zur öffentlichen Kenntniß bringen laffen. v. Gag ern. Bekanntmachung. Bei den diesjährigen Frühjahrs-Controlversammlungen im Kreise Gießen haben zu erscheinen alle zum Hauptmeldeamt Gießen gehörigen: 1) Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr I. Aufgebots. 2) Reservisten, sowie zur Disposition des Truppentheils und der Ersatz-Behörden Entlassenen. 3) Wehrlente I. Aufgebots, die vom 1. October 1878 ab eingestellt worden. 4) Ersatz-Reservisten, geübte und nicht geübte. Nachstehend ist angegeben, wo und zu welcher Zeit die Controlpflichtigen anzutreten haben: A. Zu Gietzen am 1. April 1891 im Oswald'schen Garten für die Bewohner von Annerod, Burkhardsfelden, Gießen mit Schiffenberg und Herrnwald, Heuchelheim, Kleinlinden, Oppenrod. 1. Appell Vormittags 9 Uhr: Reservisten, sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften der Infanterie. 2. Appell Vormittags 10 Uhr 30 Min.: Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamte der Reserve und Landwehr I. Aufgebots, sowie sämmtliche Wehrleute I. Aufgebots der Infanterie. 3. Appell Nachmittags 2 Uhr: Reservisten, sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften und sämmtliche Wehrleute I. Aufgebots der Garde, Jäger, Cavallerie, Artillerie, Pioniere, Eisenbahn- und Lustschiffertruppen, des Trains (einschl. Krankenträger), Sani- täts- und Veterinärpersonals, Büchsenmachergehülfen, Oecoi.omiehandwerker, sowie alle übrigen der Reserve und Landwehr I. Aufgebots angehörigen Mannschaften. 4. Appell Nachmittags 3 Uhr: Sämmtliche Ersatz-Reservisten. 5. Appell Nachmittags 4 Uhr und zwar für die Bewohner von Allendorf a. d. Lahn, Großen-Linden, Langgöns, Leihgestern, Watzenborn und Steinberg, Hausen. B. Zu Lollar am 2. April 1891 neben dem neuen Bahnhofsgebäude für die Bewohner von Allendorf a. d. Lda., Alten-Buseck, Bersrod, Beuern, Climbach, Daubringen mit Heibertshausen, Großen-Buseck, Lollar, Mainzlar, Rödgen, Ruttershausen mit Kirchberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis a. d. Lda., Trohe, Wieseck. 1. Appell Vormittags 8 Uhr 30 Minuten: Reservisten, sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell Vormittags 9 Uhr 15 Minuten: Wehrleute I. Aufgebots aller Waffen. 3. Appell Vormittags 10 Uhr: Sämmtliche Ersatz-Reservisten. C. Zu Grünberg am 2. April 1891 an dem Bahnhof für die Bewohner von: Allertshausen, Beltershain, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg mit der Dickelsmühle, Neumühle, Stadtmühle, Steinmühle, Obere und Untere Ziegelhütte, Latzmühle, Hattenrod, Harbach mit der Kolbenmühle und Sommermühle, Keffelbach mit der Rabenau'schen Papiermühle, Lauter mit der Arztmühle, Bingmühle, Georgenhammer, Strelles-Mühle und Walk-Mühle, Lindenstruth, Londorf mit der Burg Rabenau, Burgmühle, Schmidtmühle, Reitzenmühle und Ziegelhütte, Lumda (Groß- und Klein-), Odenhausen mit Appenbörnerhof, Queckborn, Reinhardshain, Reiskirchen, Rüddingshausen, Saasen mit Bollnbach, Veitsberg und Wirberg, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain, Weitershain mit dem Hainerhof, Winnerod. 1. Appell Nachmittags 12 Uhr 30 Minuten: Reservisten, so- wie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell Nachmittags 1 Uhr 30 Minuten: Wehrleute I. Aufgebots aller Waffen und Ersatz-Reservisten. D. Zu Hungen am 3. April 189: au dem Friedhöfe für die Bewohner von Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Muschenheim mit Hof-Güll, Nonnenroth, Obbornhofen, Rabertshausen mit Ringelshausen, Rodheim mit Hos Graß, Röthges, Steinheim, Trais-Horloff, Utphe, Villingen. 1. Appell Vormittags 9 Uhr 30 Minuten: Reservisten, sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell Vormittags 10 Uhr 30 Minuten: Wehrleute I. Aufgebots aller Waffen und Ersatz-Reservisten. E. Zu Lich am 3. April 1891 am Bahnhof für die Bewohner von: Albach, Birklar, Dorf-Güll, Eberstadt mit Arnsburg, Ettingshausen, Garbenteich, Grüningen, Holzheim, Lich mit Albacher- Hof, Kolnhausen und Mühlsachsen, Münster. br ksfingen, Ober-Vessingen, Ober-Hörgern, Sleinöaa-. 1. Appell Nachmittags 3 Uhr: Reservisten, sowie zur Disposition der Truppentheile und der Ersatz-Behörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. 2. Appell Nachmittags 4 Uhr: Wehrleute I. Aufgebots aller Waffen und Ersatz-Reservisten. Besreiungsgefuche sind bis längstens 8 Tage vorm Appell auf dem Dienstwege durch das Hauptmeldeamt einzureichen und müssen durch die Bürgermeisterei beglaubigt sein — werden aber nur im dringendsten Nothsalle genehmigt. Die Leute treten in bürgerlicher Kleidung an: Stöcke, Schirme, Pfeifen und Cigarren sind vorher abzulegen. Die Militärpapiere (Paß und Führungszeugniß) müssen zur Stelle sein. Feuilleton. Der Sylvesterksrpfen vor Gericht. „Wat ick dazu sage? Eejentlich sage ick jarnischt, abtr ich meene man, so ängsterlich muß der Mensch nid) gleich wer'n. Wenn det Allens so wahr wäre, wie bet so in de Anklage steht, dann adje Speck, dann wer'n Se mir woll jleich hierbehalten und mir mit'n Ring durch de Neese un’n Klotz an't Been insperren. Aber, wie jesagt, ick sage nischt." — Und sie sah in der That nicht ängstlich aus, die Fischhändlerin Emma Sch.., welche obige Rede als Entgegnung vom Stapel ließ, nachdem der Vorsitzende des Schöffengerichts ihr den Inhalt der aus Hausfriedensbruch und Beleidigung lautenden Anklage vorgehalten hatte. — Bors.: „Wenn Sie Ihre Zunge nicht zähmen und sich ungebührlich betragen, werden wir Sie sofort emsperren. Das merken Sie sich. Sie sollen sich am 19. Januar höchst ungebührlich in der Wohnung der Frau Rentiere M. benommen haben, und nach der Art und Weise, wie Sie hier auftreten, ist das auch wohl zu glauben." — Angekl.: „Wenn eener sein sauer verdientet Feld, oder blos seine Auslagen haben will, denn is er immer unjebiehrlich, bet kennen wir schon. Warum steht da denn nischt in die Anklage von in, det sie mir seit den Sylvester eenen Karpen von jut und ferne sieben Fund schuldig war? Det möchte wohl manchen passen, wenn er denn erst Neijahr iebert Jahr ’ne Rechnung triefen bähte. Wo soll da woll 'ne arme Jeschäftssrau bleiben? Det is ja himmelschreiend, is et. Aber ick sage nischt^. — Vors.: „Nun sagen Sie wenigstens nicht so viel, sondern lassen Sie alle überflüssigen Redensarten." — Angekl.: „Ick kann mir hier doch nicht verhandeln lassen, wie so'n Karpen?" — Vors.: „Sie behaupten wohl, daß sie sich zu der Frau M. begeben hatten, um sie wegen einer Schuld zu mahnen?" — Angekl.: „Um weiter nischt. An'n Sylvesterabend stehe ick in meinen Stand in die Markthalle, da kömmt se anjeschwänzelt und kiekt in meinen Botich rin. En rechten schönen Karpen gefällig? frage ick. Hier is eener, en scheenen rogenen und von ’ne janz besondere Lebendigkeit — denn andere halte ick mir überhaupt nid) — un ick reiße ihr die Kiemen uf un mache un rede, bis sie ihn richtig koofen dhut. Er sollte sieben Mark kosten un damit war sie ooch inverstanden. Nu hatte sie sich aber nich uf so Ville injericht un ick sage zu ihr, det mein Mann ihr den Fisch ja nach Hause dragen könnte un denn könnte sie ihm det Jeld ja mitgeben. Kann eene Geschäftsfrau denn mehr dhun? Aber ick sage jarnischt." — Vors.: „Ihr Mann brachte nun wohl nicht das Geld?" — „Nee, det war't ja eben. Er kam zurück und ick sagte weiter nischt wie „Du Schafkopp!" un schicke ihn den zweeten Dag wieder hin. Er kömmt zurück, die janze Hand voll ohne Jeld. Sie wäre nich zu Hause jewescn. Ick schicke ihn noch zweemal hin, von Jeld keene Rede nid); bann hatte sie mal hohen Besuch jehatt, bann war sie bei die Toilette jewesen und so jing det immerzu. Zuletzt sage ick zu meinen Mann, ick will man selber hinjehn, er wäre ’ne olle Nulpe, und ick denn ooch los." — Vors.: „Nun wären wir ja endlich so weit." — „Angekl.: „Ick klingele und ba kommt ba so'n windijet Ding raus un sagt mir von vorne herin schlankweg, bet ihre Herrschaft noch nich zu sprechen wäre." — Vors.: „Es soll noch sehr früh bes Morgens gewesen sein." — Angekl.: „Nee, sehr früh war et nich, ick war wenigstens schon brei Stunden uff die Beene. Aber so eene, die quält sich den janzen Tag mit Essen un Drinken un Nichtsdubn ab un kann denn natierlid) die janze Nacht feen Ooge offen kriegen. Ick schiebe also det Keene Jestelle mit be weiße Schürze bei Seite un jehe us'n Corribor un rin in bie erste Stube." — Vors.: „Das bürsten Sie schon nicht thun." — Angekl.: „Ick wollte mein Jelb haben, weiter nischt. Ick bin kaum brinne in be Stube, ba jetzt eene anbere Dhiere offen unb meine Madame kömmt rin. Sie war noch in’t kurze Zeich un hatte meine Stimme wohl jehört. Nu kann ick bei mein Fischgeschäft natierlich nich nach Treu un Nuglisch riechen, un ihr mochte bet woll en bisken unbequem wer'n, benn sie zog bie Neese so kraus un hielt sich bas Taschenbuch vor, wobei sie sagte: Mein Jott, wie riecht bet hier! Det mußte mir natierlich ärjern un ick sage: Det wirb mein ehrliche! Jewerbe sinb, wat Ihnen incommanbiren dhut, aber wat nitzt mir bie janze Stube voll parfümerierten Wohl- jeruch, wenn ber Sylvesterkarpen noch nicht bezahlt is! Nu kennte sie mir erst wieber un meente, ick sollte blos raus- jehn, bet Mädchen sollte die sieben Mark jleich nach 'ne Stunde hinbringen, ick sagte aber, ick dhäte nich von die Stelle weichen, bis ick den Zaster for den Karpen hätte, un dabei putzte ick mir resolut meine Neese in die Schürze." „Marie, bringen Sie blos die Frau heraus!" rief sie immerzu, ick sagte aber ruhig: Erft mein Jeld! — Vors.: „Endlich ist der Vizewirth gekommen, der Sie hinausgeführt hat." — Angekl. : „Ja, ick halbe aber doch mein Jeld erst jekriecht." — Vors.: „Der Hausfriedensbruch ist ja also erwiesen, Sie geben auch wohl bie beleibigenben Ausbrücke zu, bie ich Ihnen vorgehalten habe?"— Angekl.: „Det Habeick jesagt, aber Herr Jerichts- hof, erst een Karpen koofen unb dann feen Jeld nich, haben Sie Worte? Weiter sage ick nischt." — Mit Rücksicht aus bie ganze Sachlage kommt bie Angeklagte mit einer Gesammt- strase von 15 Mark bavon. 1 Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod ) Weißbrod . . Bei den BrodverkLufern. ) „ ..... " ) Schwarzbrod 1. Sorte „ ) „ 1. Sorte „ ) ,, 1. S»rte bei 2 4 2. Sorte 2. Sorte 2. Sorte (4 (2 (4 (2 2 1 2 1 2 3 1 2 1 2 3 1 2 3 4 . 29 . 58 . 27 . 54 ’ 25 . 50 * Ein Vorkommniß seltener Art hat sich in Ho erde in Westfalen ereignet. Ein Gerichtsschreibergehülfe, dem die Führung des Strafregisters oblag, hat in weit über 100 Fällen Strafen als verbüßt notirt, ohne daß sie in Wirklichkeit verbüßt waren, oder, wenn es sich um Geldstrafen handelte, bezahlt waren. Die Gefängnißstrafen konnten ja noch nachträglich vollstreckt werden, nicht aber die Haft- und Geldstrafen, soweit sie drei Monate vor der Entdeckung der Fälschungen rechtskräftig geworden waren. Der junge Beamte hat diese Fälschnngen anscheinend aus purer Menschenfreundlichkeit begangen, denn es ist nicht erwiesen, daß er Vortheile davon gehabt hat, im Gegentheil, er hatte viel Arbeit, um die Fälschungen in allen Büchern und Registern durchzusühren, damit keine Entdeckung erfolge. Die Sache wird das Schwurgericht beschäftigen. erworben. Seine verdienstvolle Thätigkeit wurde bereits im Jahre 1889 durch Verleihung einer Ordensauszeichnung von Allerhöchster Stelle anerkannt. Die Angehörigen und Freunde des Gefeierten gaben heute ihrer Liebe und Verehrung unter Anderem durch Ueberreichung sinniger Geschenke Ausdruck. Herr Klös, der im 67. Lebensjahre steht, ist körperlich und geistig noch sehr rüstig und wünschen wir, daß ihm diese köstlichen Gaben durch Gottes Gnade noch recht lange erhalten bleiben. verkehr, Land- nnd Volkswirtschaft. Rieften, 28. März. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. A 1,05-1,15, Hühnereier 1 St. 6—7, 2 St. — 4, Enteneier 1 St. 7--4, 2 St. — 4, Käse vr. St. 5—8 -9>, Käsematte pr. St. 3 H, Erbsen pr. Liter 20 4, Linsen pr. Liter 28 4, Tauben pr. Paar A 0,80-1,00, Hühnerpr. Stück A 1,20-1 40, Hahnen pr. St A 1,50-2,00, Enten pr. SMck A 1,80-2,2), Ochsenfleisch pr. Pfd 70—74 H, Kuh- und Rindfleisch 60—64 4, Schweinefleisch 60—70 4, Hammelfleisch 50—70 4, Kalbfleisch 60-00 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo A 6,50-7,50, Weißkraut pr St. 3—7 4, Zwiebeln oer Centner A 7,00—8,00, Milch per Liter 12 -18 4, Gänseeier 11—12 4- Katholische Gemeinde. Osterfest, 29. und 30. März. Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um W Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag: Morgens von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte, um Va7 Uhr Austheilung der hl Communion; um Uhr MMtür- aotttsdienft mit Predigt; um 3/J0 Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um '/»3 Uhr Festandacht; nach Beendigung derselben Gelegenheit zur hl. Beichte. Montag: Morgens von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl Beichte; um V?7 Ubr Austheilung der hl Communion; um Va» Uhr Mr.rtar- gottesdienft; um 3/410 Uhr Hochamt mit Predigt Nachmittags um V23 Uhr Festandacht. Tiirchliche Anzeigen der Stadt Giehen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Oster-Sonntag, 29. Marz. Vormittags SV2 Uhr in der Kirche: Pfarrer Schlosser. Der Gottesdienst in der Friedhofscapelle soll wegen der rauhen Witterung ausfallen. Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Nach den Gottesdiensten Co ll ecte für die Armen der Gemeinde. Kinderkirche Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser. Oster-Montag, 30. März. Vormittags 9V2 Uhr in der Kirche: Pfarrer vr. Naumann. Der Gottesdienst in der Friedhofscapelle soll wegen der rauhen Witterung ausfallen. t nr Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Gymnasiasten und Stadtschüler. Pfarrer Dingeldey. Nach den Gottesdiensten Collecte für die Kirchenkasse zur Vermehrung des Capitaloermögens der Gemeinde. Am Sonntag den 5. April: Confirmation der Gymnasiasten und Stadtschüler; im Anschluß an dieselbe Feier des heiligen Abendmahls; die Beichte am Samstag zuvor, Nach- mittags^2 ^rarrQef|n her Woche vom 29. März bis 4. April besorgt Pfarrer Dingeldey. Sämmtliche Mannschaften stehen im Laufe des ganzen Controltages bis einschließlich Mitternacht unter dem Militärgesetz. Gießen, den 5. März 1891. Caspary, Oberstlieutenant z. D. und Commandeur des Landwehrbezirks Gießen. provinzielles. *** Hungen, 26. März. Heute feierte der Großh. Gerichtsschreiber Herr Klös dahier im Familien- und Freundeskreise die Wiederkehr des Tages, an welchem er vor 50 Jahren in den Justizdienst trat. Zuerst an den Gerichten zu Lich, Hungen, Gladenbach, Butzbach und Ulrichstein als Gehülse beschäftigt, wurde er später zum Actuar am Landgericht Altenstadt ernannt und bei der Gerichtsorganisation im Jahre 1879 zum Gerichtsschreiber am Amtsgericht Büdmgen berufen. Im Jahre 1882 wurde er aus seinen Wunsch wieder nach Hungen, das ihm durch Familien- und Freundschaftsbande zur zweiten Heimath geworden, versetzt. In unserer Stadt ist der Jubilar im Ganzen 33 Jahre thätig und hat sich während dieser Zeit durch seine Pflichttreue und sein leutseliges, biederes Wesen die Liebe und Hochachtung Aller Vrodpreise vom 29. März bis 12. April 1891. Bei den Bäckern. Bekanntmachung, die Nachsuchung der Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst auf Grund von Schulzeugnissen betreffend. Diejenigen jungen Leute, welche auf Grund ihrer Schulzeugnisse die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst nachsuchen wollen, werden hierdurch auf die nachfolgenden, bei Anbringung der Gesuche zu beachtenden Vorschriften mit dem Anfügen aufmerksam gemacht, daß hiernach unvoll, ständige Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. 1) Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs- Commission nur dann einzureichen, wenn der sich Meldende im Großherzogthum Hessen gestellungspflichtig ist, d. h. seinen dauernden Aufenthaltsort hat. 2) Die Berechtigung zum einjährig freiwilligen Dienst darf nicht vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß spätestens bis zum 1. Februar des Jahres nachgesucht werden, in welchem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der Berechtigung zum einjährigen Dienst ist bei Verlust des Anrechts spätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu erbringen- , 3) Das Gesuch muß von dem Betreffenden selbst geschrieben sein und ist hierzu ein Bogen in Actenformat (nicht Briefpapier) zu verwenden. Auch erscheint es zweckdienlich, wenn die nähere Adresse angegeben wird. 4) Dem Gesuche sind folgende Papiere beizufügen: a) Geburtszeugniß; b) ein Einwilligungs-Attest des Vaters oder Vormundes mit der Erklärung über Bereitwilligkeit den FreiwMgen während einer einjährigen activen Dienstzeit zu bekleiden, auszurüsten, sowie die Kosten für Wohnung und Unterhalt zu übernehmen. Die Fähigkeit hierzu ist obrigkeitlich zu bescheinigen; c) ein Unbescholtenheitszeugniß, welches für Zöglinge von höheren Schulen (Gymnasien, Realgymnasien, Ober-Realschulen, Progymnasien, Realschulen, Realprogymnasien, höheren Bürgerschulen und den sonstigen militärberechtigten Lehranstalten) durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen jungen Leute durch die Polizei-Obrigkeit ober ihre vorgesetzte Dienstbehörde auszustellen ist; d) das Schulzeugniß. Sodann wird noch besonders bemerkt: Zu pos. b: daß in dem Einwilligungs-Attest die Unterschrift des Vaters oder Vormundes beglaubigt sein muß. Zu pos. d: daß die Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reisezeugniffe für die Universität und die derselben gleichgestellten Hochschulen und Reisezeugniffe für die Prima der Gymnasien, Realgymnasien und Ober-Realschulen, lämmllich nach dem Schema 18 zur Wehr-Ordnung vom 22. .-ovemoer 1888 — Reg.-Bl. Nr. 5 von 1889 — am; stellt sein müssen. Im Uebrigen wird auf die Bestimmungen der §§ 88, 39, 90, 93 und 94 der angeführten Wehr-Ordnung verwiesen. Großh. Prüsungs - Commission für einjährig Freiwillige zu Darmstadt. Der Vorsitzende: Dr. Zeller. Vermischtes. *= Frankfurt a. M., 26. März. Das ehemalige Bundespalais wird voraussichtlich demnächst zu Postzwecken verwendet werden. Wie die hiesigen Blätter berichten, schweben zwischen dem Reichsfiscus und dem Freiherrn von Thurn und Taxis Verhandlungen wegen miethweiser Ueber- lassung des ehemaligen Bundespalais, an die Post. Bei dieser Gelegenheit wird daran erinnert, daß das Postgebäude 1848 mit dem Bundespalais durch eine im Jahre 1866 beseitigte Thür verbunden war und im Bundespalais selbst zum Schutze des Bundestages und der Post — und zwar in den Gebäuden, welche den Hof des Bundespalais umschließen und jetzt Schulzwecken dienen — eine Compagnie Oesterreicher lag. *= Frankfurt a. M., 26. März. Der technische Leiter der hiesigen im Mai zur Eröffnung gelangenden internationalen electrotechnisehen Ausstellung, Ferdinand von Miller, hat vor wenigen Tagen im electrotechnischen Verein zu Berlin ein Bild von der Ausstellung entworfen und dabei auch insbesondere der Kraftübertragung auf größere Entfernungen gedacht. Als großartigsten Versuch von Kraftübertragung und die wesentlichste Merkwürdigkeit der Frankfurter Ausstellung bezeichnete er die Uebertragung, vermittelst welcher eine Wasserkraft in Lauffen am Neckar auf dem Ausstellungsplatz verwendet wird. Es handelt sich darum, eine Kraft 175 Kilometer entfernt von der Stelle, wo sie sich befindet, zu verwerthen. Dies sei der gewaltigste Versuch, den man bisher unternahm, von einer einzigen Kraftstelle aus ganze Provinzen, vielleicht ganze Länder mit Triebkraft zu speisen. In Lauffen wird die Wasserkraft in Electricität von 50 Volt Spannung umgewandelt. Diese Electricität wird durch Transformatoren in Electricität von der ungeheuren Spannung von 25 000 Volt umgesetzt, mit dieser bisher noch nicht erreichten Kraft in den Drähten von 4 Millimeter Durchmesser 175 Kilometer weit getragen und in Frankfurt in Electricität von 100 Volt durch Transformatoren wieder umgewandelt, in welcher Gestalt sie dann zur Beleuchtung und zum Treiben von Arbeitsmaschinen verwendet wird. Die eben erwähnte Kraftübertragung passirt vier Länder und konnte nur durch die Unterstützung der Staatsbehörden ermöglicht werden. * Leipzig, 23. März. Die dauernde Gewerbeausstellung, Promenadenstr. 8, gestaltet sich zur kommenden Ostermesse äußerst reichhaltig, denn es sind nicht allein zwölf Motorensysteme, als Gas-, Benzin-, Petroleum-, Heiß- luftmaschiuen betriebsfähig in verschiedenen Größen vertreten, sondern gewerbliche Hilfsmaschinen sür Buchbinder, Buchdrucker, Bäcker, Schlosser, Schmiede, Klempner, Tischler, Schuhmacher usw. in großer Anzahl vorhanden, ebenso technische und allgemeine Gebrauchsartikel in reicher Auswahl ausgestellt. Besonders ist die Küchenabtheilung der Ausstellung sür Damen interessant. Ein Besuch der Ausstellung ist daher allen Denen, welche zur Messe nach Leipzig kommen, nur zu empfehlen. * Hamburg, 20. März. Daß ein Geschäftshaus seine Schulden nach 130 Jahren bezahlt, dürste ein so seltener Fall sein, daß die näheren Umstände mitge- theilt zu werden verdienen. Ein altes spanisches Handelshaus war im Jahre 1760 nicht mehr im Stande, seinen Verbindlichkeiten gegenüber der Flensburger Firma R. nachzukommen; es stellte seine Zahlungen ein. Die Nachkommen des spanischen Hauses haben indeß durch rastlosen Fleiß und glückliche Geschäftsverbindungen ihren Namen wieder zu Ehren gebracht, und vor einigen Jahren ließen sie plötzlich Nachforschungen anstellen über das Bestehen der alten Flensburger Firma R., um an diese die Schuld ihrer Vorfahren aus dem Jahre 1760 abzutragen. Von dieser wußten natürlich die R.'schen Nachkommen nichts mehr, um so weniger, als die Firma selbst nicht mehr besteht. Trotzdem waren die Nachforschungen von Erfolg, denn man entdeckte die Erbberechtigten aus einem Landhause in der Nähe von Flensburg. Der Besitzer des letzteren, dessen Urgroßvater im Jahre 1760 Inhaber des R.'schen Geschäfts war, erhä t nun alljährlich durch Vermittlung des Hamburger Bankhauses H. einen spanischen Check, bis die „alte" Schuld abgetragen ist. Für das Jahr 1891 wurde der Check dieser Tage in Flensburg in klingendes Gold umgewechselt. 4 . 29 ) Schwarzbrod 1. Sorte ) Schwarzbrod 1. Sorte ) Schwarzbrod 2. Sorte ) Schwarzbrod 2. Sorte ) Schwarzbrod 2. Sorte „ wc, bei K- Haas, I. Lein, L- Keil 75 1891. Großh. Polizeiaml Gießen. Fresenius. , (4 , ) , (6 . ) Gießen, den 28. März Kgr. (2 Pfd.) Weißbrod M (4 , • ••••••••••••••••••• M in Kleiderstoffen, Kegen-, Promenaden- und Kinder- Neuoeiien Mänteln, Jaquetts und Umhängen in größter Auswahl eingetroffen bei Wilh. Löber 28 58 bei Wilh. Löber 56 ........27 . 54 25 . 50 von 2834] Tüchtiger Hausbursche gesucht bei Bäcker 3toU, Löwengasse. will, findet gute Aufnahme. Näheres Schloßgasse 19. 2832] Spenglerlehrling gesucht Gg. 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W; t) BeeMgMg derselbm Gelegenheit zur hl Beichte! ton; um l,8 Uhr Milk- Predigt Nachmittags M -tadt G.ejzcn einbe. t ^v»-7so statt^«My. f. •*» SSflHt- ldey. KSmwiirTE, tatet Stoffe, Wc«W#e soll wegen der Prüfung der Gymnasiasten die Kirchenkasse zur memde. April 1891. *** . . .A ' ' 'bei MH. Ster28 . ... DO ' ' ' bä Wi'lh- Aber 56 54 .2ö . Haas, , in t btWlh’Mn W > die h sie inY 100 ?? n°> Ä5- tonute?11* 'LS« 'Ä LZL •**£* Holzversteigerungen IClfltLUiigcn | Obersörsterei Hohensolms. § en 2 April er. im District Jsselscheid: $5 in der Westlichen g tirzoig *8 unzweifelhaft! Ind. Klauenseuche - dem Generalvertreter 2869 32 1 zur Sommeraussaat empfehle: 106 168 63 Gfchwege. 1 2727 Heyer. Jünger. 2877 Gnauth. 2915 steht zu verkaufen bei (2908 Schmied Seipp in Lollar. billigen Preisen 2673 H Rübsamen 90 5 Brauerei im Zapf bei [2785 C- Roth IL, LVallthorstr. 5. 4 111 2 1 2726 Heyer. 110 Rmtr. Buchenscheitholz, Handschuhe empfiehlt Heinrich Hepp, 2541 Köhler. 2916 6 62 14 1980 1070 700 255 270 63 14 2 50 61 93 Stockh. Reiöh. Rmtr. Wellen. Knüppelholz, Buchen- u. Eichenreiser, Buchen- u. Eichenstockholz. Einfach in der Anwendung, auch vom niedersten Stallbediensteten ausführbar. Holzverstelgerung. Freitag den 3. April soll im Langsdorfer Gemeindewald nachstehendes Holz versteigert werden: 6 Eichenstämme von 4—9 Mtr. Länge. 38—42 Ctm. Durchmesser, 3,60 Fstm. haltend, Der Anfang ist um 9V2 Uhr im Klasterschlag. Langsdorf, den 28. März 1891. Großh. Bürgermeisterei Langsdorf. Eichenstämme von 20—26 Ctm. Durchmesser, 25 Fstm. haltend, Buchenstämme von 54—83 Ctm. Durchmesser, darunter 2 Stämme zu Hackbrettern, Birkenstämme von 18—22 Ctm. Durchmeffer, 1,19 Fstm. haltend, Lindenstämme von 25—27 Ctm. Durchmeffer, 0,83 Fstm. haltend, Fichtenstamm, 30 Fichtenstangen von 5 bis 8 Zentimeter Durchmesser, 138 15 424 3 Die Zusammenkunft ist an den Altentischwiesen auf der Grünbergerstraße. Gießen, am 28. März 1891. Großh. Bürgermeisterei Gießen. K Jung IV Klein-Linden. Ieitzebolenes. Ein neuer kräftiger Einspänner-Wagen Bekanntmachung. Die am 18. d. M. im hiefigen Gemeindewald abgehaltene Bau-, Werk- und Nutzholzversteigerung ist nicht genehmigt worden und soll daher abermals Donnerstag den 2 April l. I., von Vormittags 9 Uhr an, Holzversteigerung. DienStag den 31. März werden aus den Districten Hexenbusch, Tiefesthal, Fuchsbau, Tannacker und Stempelschlag versteigert: Eichen: 9 rm Scheiter, 5300 Wellen, 46 rm Stöcke. Nadelholz: 8rwScheiter, 217 rm Knüppel (hiervon 6 rm von 3 m Länge), 6050 Wellen, 71 rm Stöcke. Weichbolz: 4200 Wellen. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Jägerschneise bei District Hexenbusch. Nähere Auskunft ertheilt Forst- «art Menges in Großen-Linden. Gießen, den 21. März 1891. Großh. Obersörsterei Schiffenberg. Die Zusammenkunft ist am Wege nach Bersrod im District Wilshäuser- wald am Eingang des Waldes. Reiskirchen, am 27. März 1891. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. Holz, Eichen-Scheitholz, Eichen- u. Nadel-Prügelholz, Buchen-, Eichen- u. Nadel- Stockholz, Buchen-Reisholz und Nadel-Reisholz; Decimalwaagm in großer AuSwabl vorräthig bei [2025 Earl Hensel, Wallthorstraße. per grgeimiirlig beste und sparsamste Gasmotor ist Patent Lutzki. Man verlange Prvspect von vorm. 6. C. Windecker Seltersweg 2, Ecke am Kreuz. 40,29 Fstm. enthaltend, Nadel-Baustämme von 14 bis 20 Ctm. Durchmesser und bis zu 20 Mtr. Länge, 65,64 Fstm. enthaltend, Nadel-Derbholzstangen, 6,23 Fm. enthaltend, Elchen-Stange. Die beste« Deklamationen u. komische Vorträge für frohe Menschenkreise. IC. Aust. Geh. Preis 1 JL 50 5 Lindenplatz 5.__ Die product- ital. Holzversteigerung. Donnerstag den 2. April »erden aus den Districten Kloster- »iefe, Dörnergrund und Buchenberg versteigert: 21 Fichtenstämme von 14 bis 40 cm Durchm., 5—16 rn Länge mit 6,23 fm, 16 Kiefernstämme von 15—29 em Durchm-, 7 —15 rn Länge mit 5,91 fm, 3399 Fichtenderbstangen von 6—13 cm Durchm., 6 — 16 m Länge mit 150,60 fm. Buchen: 2,4 rm Scheiter, 4 rm Knüppel, 50 Wellen; Eichen: 2,2 rm Scheiter, 15 rm Knüppel, 600 Wellen, 6 rm Stöcke; Nadel: 194,9 rm Knüppel, 9230 Wellen, 24,4 rm Stöcke. Von den Nadelknüppeln find 24 rm in Schichten von 3 m Länge. Zusammenkunft Morgens 9 Uhr auf der Kreisstraße Gießen-Hausen an der Knickschneise. Nähere Auskunft ertheilt Großh. Forstwart Schlag zu Baumgarten. Gießen, den 21. März 1891. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Holz-Versteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 6. April, 1891, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Districten Faulerboden und Mühlkopf nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A Bau-, Werk- und Nutzholz. Exporthaus Senefelder Friede. Krebs Frankfurt am Main. Vertreter an allen Plätzen mit Gasanstalt gesucht. ferner Eichenstämme und -Stangen von 13—61 cm Durchmesser mit 10,75 fm und Buchenstamm mit 0,95 fm In- Holzversteigerung im Winnrröder Walde. Künftigen Donnerstag den 2. April sollen in den Districten „Eichköpsel", „Eichwald" und „Lange- Buchen" versteigert werden: 217 Rmtr. Buchen-Scheit- u. Prügel- Die Bauchrednerkunst von Gustav Lund. 2. Aufl Mit Illustrationen. Geh. Preis 50 C. A. Koch'S Verlag, Leipzig. Der Gesangs-Komiker. Ausgewählte Couplet-, Duette, Soloscenen rc. mit Pianoforte-Be- gleitung. 25 Bände (Bd. 20—25 neu) ä 53b. 1J4 Jnhaltsverzeichnttz gratis und franco. Wein-Essig von Georg Scherer & Co., Langen. Alleinige Niederlage: ^jr Legehühner kauft man am besten und billigsten direct von [728 M. Becker, Geflügelhof, Weidenau (Steg). Man verlange Preisliste. Prügelh. Rmtr. 86 101 2 Aechtes |>SOB, Pilsener aus der ersten Pilsener Actien- Vademecum für Dilettanten. Eine theoretisch-praktische Anleitung zum öffentlichen Auftreten. Von Max Traustl. Geh. Preis 1 JL 20 halt. 2868 Zusammenkunft Vormittags 9 Uhr am Eichköpsel zunächst dem Hofe. Winnerod, am 26. März 1891. G. C. Zimmer 'sche Gutsverwaltung. JHetlladjer ZNosoiKplalien anerkannt bester Bodenbelag. Glafirte Wandplatten, Trottoirpiatteu, Isrra-eotta-Bauverzierungen, Basen, Garten und Grobfiguren aus den Fabriken von Villeroy 4* Hoch» Alleinige Vertretung: F. L. Berninger, Frankfurt a. M., gr. Sandgasie 4. Ausarbeitung von Plänen, Vorschläge, Kostenberechnungen kostenfrei. Nähere Auskunft auch bei Mettenheimer Sf Schultheis .in Gießen.2368 Frühjahrs-Saatgut. Domäne Hof Rheinfelden, Post- u. Bahnstation Groß-Gerau empf. an Saatgetreide: Webbs bartlofe (grannenlose) Gerste und an Saatkartoffeln: &Ä Imperator, Suhls und div. andere Sorten, welche ich als Versuchsansteller der demschen Kartoffelculturstation anbaue. Muster und Preisliste wolle man per Postkarte verlangen. [1309 H. 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April er., Morgens 10 Uhr im District Große-Kreuzheege bei Bellersdorf: 35 Hundert Wellen Buchen-, Eichen- und Weichholz-Reisholz. III. DienStag den *7» April er. im District Helsholz: 78 Rm. Buchen- und Eichen-Scheitholz, 31 „ „ „ „ -Prügelholz, 58 „ „ „ „ -Stockholz, , 138,30 Hundert Wellen Buchen-, Eichen- und Nadelholz-Retsholz, 92 Stück Eichen-Stämme mit 33,16 Fm. Bau-, Gruben- und Wagnerholz, 1 Stück Buchen-Abschnitt mit 1,56 Fm., 7 „ FichteN'Stämme mit 0,74 Fm. Zusammenkunft am Königsberger Feld nahe dem alten Schieser- steinbruch bei Wellen-Holz Nr. 1. IV. Am Donner-tag den 9 April er. im District Windelbach: 106 Rm. Buchen-Scheit- und Prügelholz, 39 „ Eichen- „ „ „ 8 „ „ -Prügelholz, 2V2 Meter lang, HO „ Buchen- und Eichen-Stockholz, 81,90 Hundert Wellen Buchen- und Eichen-Reisholz, 3 Stück Eichen-Abschnitte mit 5,13 Fm. I. Kl., 58 „ „ -Stämme mit 52,77 Fm.. Bau-, Gruben- und Wagnerholz, 1 Stück Kiefern-Stamm mit 0,95 Fm., 12,6 Meter lang, 31 Zentimeter Mitte. Zusammenkunft in der Abteilung Kröteweier zunächst der Frankenbach—Gladenbacher Chaussee. V. Schriftliche Angebote zur Selbstgewinnung der EichenLohe im District Große-Kreuzheege bei Bellersdorf, taxirt zu 50 Gentner, werden bis DienStag den 14. April er., Morgens 9 Uhr, angenommen. Hohensolms, den 26. März 1891. 2878 Nietfch, Revierförster. Miiß-Htausers farbloser y Universalkitt, das Beste zum ■ raschen unb dauerhaften Kitten unbS Leimen aller zerbrochenen Gegenstände ■ ist ächt zu beziehen bei Otto Hoch- ■ pLtter, Glashdlg, Gtetzen. [8)2M Hess. Kvlbenweizen, Daeota u. Galizischen Weizen, Eichsfelder Esparfettefaat unter billigster Berechnung. Mit bemusterter Offerte stehe gern zu Diensten. 2861 C. Weinstein- Einziges wirksames Mittel zur raschen Heilung der Klauen- Krankheit. 2928 Haupt-Depot: Apotheker J. Emmer Feinsten deutschen COGNAC ärztlich empfohlen Literflasche Mk. 2.—. abgehalten werden. 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Vereinsbank 6o/oChic.Milw.f.St.Paul Prt., rückzahlb. 1910 . 5o/oChic.Milw.f.St.Paul Prt., rückzahlb. 1921 . 6% Centr. Pacif. I.Mrtg. rückzahlb. 1896 . . 40/9 Chicago Burlington Nebraska 1927 . . 4Vs% California Pacif. I. M., rückzahlb. 1912 60/gPacif.ofMisfouri con- solidated l. M. r 1920 141.50 153 70 159.9u Deutsche Reichsbank . Berlin. Handelsgesellsch. Deutsche Bank . . . DeutscheGenossenschftsb. v.Soergel,ParrisiusLCo BorMac Prä Gie an die Soft «umehr < sehen wir 24. KM Ihnen mir Berechnung Bacanzübei 20. V Mt- 116.40 116.30 I Mecklenburger 118 — 116 25 | Gotthardt . 158.— 106.90 104.— 125.70 155.— 107.— 103.25 125.05 mit Zubehör, parterre im Vorderhause, ist bis 1 Mai an ruhige Leute zu ver- von der Kölner Zeitung aufgettscht werden, Glauben schenkte. Das genannte Blatt gefällt sich seit einiger Zeit wieder darin, an sich harmlose Nachrichten in, tendenziöser Weise zu verwenden. Wie verläßlich aber die von Vieser Sette herrührenden Informationen sind, hat die Vergangenheit zur Genüge gelehrt und es ist nur verwunderlich, daß die Börse auf dieselben noch immer reagtrt. — Am Donnerstag der letzten Börse, welche in dieser Woche in Betracht kommen kann, drückte namentlich eine Nachricht aus Livorno, nach welcher das dortige bedeutende Haus Coradrni zahlungsunfähig geworden sei und andere Firmen in seinen Sturz einbezogen habe. Diese Nachricht schien namentlich in Paris Eindruck zu machen, denn von dort ging ein scharfes Angebot von Italiener Rente aus. Dieses neue Falliment von einer der angesehensten und ältesten Firmen gibt allerdings eine traurige Illustration von der immer noch andauernden geschäftlichen Krisis, welche das beretls schwer heimgesuchte Land durchzumachen hat, aber man wird doch von dem Ereigniß nur einen vorübergehenden Einfluß auf die Course erwarten dürfen. Tatsächlich vollzog sich auch an der Donnerstagsbörse ein Wechsel der Grundtendenz, der vielleicht für einige Zeit Dauer verspricht, denn er gründet sich auf die Gewißheit, daß der österreichische Handelsvertrag zum Abschluß gelangt, vielleicht gegenwärtig schon unterzeichnet ist. Freilich ist über die Bedingungen noch nichts bekannt und wesentlich davon, in wie weit diese den Wünschen unserer Industriellen und Agrarier entsprechen, wird die Aufnahme abhängen, welche die Börsen dem Vertrag bereiten werden. Ein günstiger Einfluß auf die Transportwerthe ist demselben aber unter allen Umständen gewiß und dies dürfte für einige Zeit genügen, die Börse bei guter Laune zu halten. , t . _.±. . ~, Staatsbahn-Actien haben bereits sehr bedeutend davon prositirt. Schon am Tage vorher war allerdings eine Meldung in die Zeitung gelangt, nach welcher sich die beiden Finanzminister der österreichisch-ungarischen Reichshälften über die Verstaatlichung dieser Bahn verständigt hätten und dies gab den ersten Anlaß zu der Aufwärtsbewegung dieser Actie. Dieselbe erwies sich jedoch, in dieser Form wenigstens nicht als richtig, aber der Cours avancirte am Donnerstag um weitere 2 fl. Auch Lombarden haben sich bereits wieder etwas erholt, schließen aber immer noch mit 4 fl. Verlust. Eine sehr wesentliche Steigerung von etwa fl. 12 erfuhren Duxer wegen des offenbar günstigen Einflusses, welchen die Einführung der neuen Tarife auf die Einnahmen der Bahn hat. Prag-Duxer verloren 2 fl. Schweizer Central- bahn sind unter das Niveau der Vorwoche herabgesunken, Gotthard schließen unverändert, Nordost noch 40/0 höher. . Banken lagen verhättnißmätzig still, haben aber immerhin etwas durch die Bewegung im Bahnenmarkt gewonnen. Erwähnenswerth sind namentlich Darmstädter mit 3o/o, Handelsgesellschaft und Dresdner mit je 2o/o Gewinn. Disconto und Credit find fast unverändert. Der Rentenmarkt blieb bis auf Italiener ohne Bewegung. Heber die österreichischen Conversionsprojecte verlautet nichts Neues, dagegen wird über türkische Projecte wieder mancherlei gesprochen; die Course der betreffenden Werthe sind aber eher rückgängig. Deutsche Fonds sind gleichfalls nicht ganz behauptet. Die Tendenz der Montanwerthe blieb schwankend, und die Course schließen ziemlich unverändert, nur Massener Bergwerks-Actien können sich einer größeren Avance rühmen. Privatdiscont etwas steifer, 27/e %• Ludwigshafen-Bexbach. Hessische Ludwigsbahn. Pfälzische Nordbahn . Marienburger-Mlawka. Größeren Antheil an den andauernden Verkäufen muß man einestheils der Haltung der Wiener Börse zuschreiben, die nicht mehr dieselbe zuversichtliche war, Die Nachtzeiten von 6 Uhr Abends bis 6” Uhr früh find durch Unlerstreiches der Mtautenzahlen ausgezeichnet Die fetten Ziffern bezeichnen die Schnellzüge. Die mit * bezeichnete» Züge führen nur 1. nnd 2. xlaffe. Börfenwochewbericht von E. Wassersehiebeii, Bankgeschäft Course der Frankfurter Börse. Staatsanleihe«. Einrahmen von Bildern, Photographien, HauSsege« rc. in geschmackvollster Ausführung u. billigster Berechnung Größte Auswahl in Rahmen! Das Bleichen und Reinigen von alten Kupferstichen rc. wird bestens besorgt. [2205 Otto Hochstätten, Marktstr. 28. Fahrplan der aus Station Gießen verkehrenden Eisenbahnzüge W1 Als alleiniger Vertreter einer der größten Hypothekenbanken vermittele ich die Beleihung von' Immobilien zu günstigen Die Bewegung in Schweizer Bahnen erreichte zu Anfang der Woche einen Umfang, der das Interesse der Börse vollkommen in Anspruch nahm, und dem Verkehr das Gepräge einer außerordentlichen Festigkeit verlieh. Die Botschaft des Bundesrathes, welche offen ausfprach, daß die Verstaatlichung des ganzen schweizerischen Eisenbahnnetzes angestrebt werden solle, gab den Anlaß dazu und rief einen solchen Kaufandrang hervor, daß von der Samstags- zur Montagsbörse Nordost5%, Gotthard 4 o/0 htnauffchnellten und auch die übrigen hierhin gehörigen Werthe kräftig aoancirten. Namentlich die Chancen der Nordostbahn erhitzten die Specu- lation, die sehr bereitwillig folgerte, daß schon die mit der Centralbahn gemeinsamen Linien und Bahnhöfe den Bund zur schnellen Verstaatlichung drängen wurden. Indessen gab gerade die Rückhaltslosigkeit, mit welcher die Börse dem gegebenen Antrieb folgte, den Grund zu einem Rückschlag, der, sobald als der erste Rausch verflogen war, einsetzte. Denn wie unumwunden auch die Botschast die Absicht weiterer Verstaatlichungen ausspricht, und wie wünschenswerth die Durchführung derselben auch sein mag, man wird keineswegs annehmen können, daß dieselbe mit Uebereilung in Angriff genommen werden soll, und gerade der speculative Uebereifer der Börse wird den Bund im eigenen Interesse dazu veranlassen, das Tempo der Verhandlungen möglichst zu verlangsamen. Daß diese Erwägungen sehr schnell zum Durchbruch kamen, kann nicht verwundern. Wenn auch unbestreitbar die Grundtendenz in den letzten Wochen eine bessere geworden ist, so ist die Unsicherheit doch noch groß genug, um häufige Realisationen zu veranlassen. Zudem mutz hervorgehoben werden, daß sich auch diese neuste Bewegung gänzlich ohne die Mitwirkung des Publikums vollzieht; ein Grund mehr für die Börse, Zufallsgewinne so schnell als möglich einzustreichen. Realisationen waren an allen folgenden Tagen der Woche vorherrschend und nur in einzelnen Werthen vollzogen sich Bewegungen, welche die schwache Haltung der anderen Gebiete zum Theil vergessen ließen. Man wollte manchersetts die Liquidation für die andauernden Verkäufe verantwortlich machen und führte an, daß dieselbe vorwiegend Stückeüberfluß zu Tage gefördert habe. Allerdings hat sich der Prolongationszinsfuß nicht ganz so niedrig gestellt, als man anfänglich in Aussicht nahm, denn während in Berlin anfänglich Abfchlüsfe zu 31/4% verzeichnet wurden, stieg der Satz im Verlauf der Liquidation auf 33/4 bis 4 o/0. Indessen wird man daraus nicht auf ein Ueberroiegen der Hausfepositionen schließen können, denn wenn auch dieser Satz geringfügig höher ist, als der der Februar- liquidation, so muß doch in Betracht gezogen werden, daß der Quartalswechsel an sich größere Anforderungen an den Geldmarkt stellt, sodaß die geringfügige Erhöhung erklärlich ist. Vor Allem aber beweisen die Prolongationssätze für eine Reihe der wichtigsten Papiere, Credit, Commandit, der meisten der Schweizer Bahnen, Zöpfe yft» fertigt. Perrücken, ToupeS, Scheitel nach Maß; sowie < Lasten, Dreher Haaruhr- ketten u. s. w. bei [492 Georg Petri Wwe. Nachf., Seltersweg 43. AjguJtW gRoitt Jiir Einjährige! 2789] Zimmer mit Cabinet zu ver- miethen im dritten Stock. Ludwigsplatz 3. ~2822J~Möblirtes Zimmer zu oer miethen. Grünbergerftraße 34, II. 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April zu verm- 1226] Das seither von Herrn Oberft- lieutenantSchultzbewohnte Logis iftweg- rugshalber anderweit zu vermiethen bei Peter Ruckstuhl, Bismarckstraße 16, Ecke Ludwigstraße. 86] Der untere Stock der Villa Pietsch am NahrungSberg ist zu vermiethen (alSbald beziebbar) durch Labroisse, Rechtsanwalt. " 1167] Ein kleines unb ein großes Logis mit Zubehör sofort zu vermiethen. Gg. Unverzagt, Kaplansgasse 5. 1002] Der mittlere Stock meines Hauses bestehenb aus vier, auf Verlangen auch fünf Zimmern nebst Zubehör, per 1. Mai anberwettig zu vermiethen. H. Mettenheimer, Kreuzplatz 3. Aermiethungen. 1847] Logis, 4 Zimmer nebst Zubehör, sofort ober später zu vermiethen. C. Stückrath. Afterweg 4/ 2863] In meinem Neubau in meiner Privatsttaße (an ber Bahnhofstraße) ist per 1. Juni ber untere unb mittlere Stock zu vermiethen.______Ehr. Petri V. 2875] Familienwohnungen oerschiebener Größe, sowie ein separater geräumiger guter Kcller, geeignet für Oeconomen, zu vermiethen- Große Müblgasse 21. 2880] Eine Familienwohnung zu vermiethen. Teufelsluftgärtchen 5. 2532] Infolge Versetzung ist ber mittlere Stock, drei Zimmer nebst Zubehör, bis Juni, auf Wunsch auch früher, zu verm. Lehrmund, Franksurterstraße 73. 2829] Schöne Wohnung zu vermiethen. Riegelpfad 2. 914] Ederstraße Nr- 7 unb Weserftraße Nr. 6 ist je ber mittlere Stock, bestehenb aus 5 Zimmern, Küche, Wasserleitung, Corribor, Gartenantheil unb allem Zubehör, sofort zu vermiethen. Näheres bei Jakob Helfenbein, __________________Marburgerstr. 83. 1520] Der britte Stock meines Hauses, bestehenb aus 8 Zimmern unb allem Zubehör, ist ver 1. Juni b. I. an ruhige Famllie zu vermiethen- August Ackermann, Frankfurterstr. 36. 1802] LogiS zu vermiethen bei Dr. Felfing, Weideng. 1. 2096] Ein Logis von tret Zimmern 938] In meinem neuerbauten Hause, Ecke der Bahnhof- unb Marktstraße, ist Laben, 2. Stock unb Mansarbe zu ver- 4% Hessische Obligation. 104 70 104.65 4V?/oPortug.-Ä. 88 u.89 85.— 84,70 „ Bauern .... 105.75 105.75 5o/o amort. ©erb. Gold- „ Baden..... 103 95 103.90 Rente .... 92.15 91.60 30/0 Sächsische Rente. . 87.85 87.70 5°/0 SerbischeEisenbahn- 3V,% BremerStaatsanl. 97 90 97.90 Hyp.-Obl. 1^. X. . 95.15 95.10 „ Hamb.Staatsrente 97.60 97.40 4o/oSchwed.Oblig.l880r 102.60 102.65 40/0 Oestr. Goldrente . 97.90 97.80 l°/o Türken cono. . 19.05 19.— „ GriechischeMonopol- 50/0 Mrgent. Gold - Anl. 65.90 64.50 Anleihe . . . 72.40 72.20 v. 1887 ... 5o/o Rumänische Rente . 40/0 Russ. Gold-Anleihe 99.75 99.85 3V2°/o Egypt..... 94.40 94.25 S. III v. 90 . —.— —.— Eisenbahu-VrioritLte«. 40/0 Psälz. Ludwigsbahn 50/0 Südbahn Lombarden 105.15 105.20 (Bexbach) . . . 103.05 103.05 4% do. do. 99.— 99.10 „ Hessische Ludwigsb. 3% do. do. 67.80 67.50 68/69 garant. . 102.05 101.90 40/0 Prag-Duxer Gold . 107.40 100.55 , Elisabethb. steuerfrei „ Rudolf Gold (Salz!.) 100.70 100.75 Gold .... 100.60 100.85 „ Franz-Josef Silber 86.05 86.10 50/0 Oestr. Staatsbahn. 107.70 —.— 3% ftaatl. garant. Jtal. 40/0 do. do. 100.80 100.70 Eisenbahn . . 57.80 57.50 3% do. do. 3% Livorneser . . . 64 90 64.95 I.—VIII.Emiff. 84.85 84.80 40/0 Russ.Südw Eisenb. 96.50 96.50 3o/c do. Ergänzungsnetz 82.75 82 75 4o/a Wladikawkas garnt. 96.10 96.— 50/g Nordwestbahn Gold 107.40 107.10 40/0 gar. Sacdin.Sec.ftfr. 82.90 83.05 Binding-Brauerei . . 168 50 .68 60 Deutsche Verlagsanstalt 213.90 207.35 Stern- do. (Oberrad) 134.20 134 10 Farbwerke,vorm.Meister, Bad. Anilin- u. Soda- Lucius & B' uning. 273.80 273.60 fabrik .... 270.70 272.30 Riebeck'fch.Monlanwerke 188 50 188.80 1 Pfandbriefe. 40/0 Franks. Hyp.-Pfdbr. 4o/oDeutscheGrundfchld.- v. 86 ab . . . 101.50 101.50 Bk.-Ptandbr. 101.10 100.80 3VL0/oFrnkf.Hyp.-Pfdbr. 95.50 95 50 3V2°/n do..... 95.40 95.40 4o/oPreuß.Hüp.-Act.-Bk.- 3V2°/i> Rhein. Hyp.-Bank- Pfandbr. . . . 101.— 101.— Pfandbr. . . . 93 95 93.90 31/2°/o do...... 4% Preuß. Centt.-Bod.- Cred.-Psandbr. bis 95.50 95 50 4% Meininger Pfandbr. 101.30 101.30 1885 ..... 101.40 101.30 Loose. Oestr. 1860rfl.500-Loose 126.20 126 05 Bramsichweig. 20 Thlr.- „ 1854r fl.250- „ 120.90 120 50 Looie .... 104.80 104.50 40/0 Meininger Prämien- 3% Oldenburger Loose . 128.90 129 15 Pfandbr. . . . 129 — 129.— 3V,o/stWln Mindn.Loose 137 80 137.10 Ankunft. «»fahrt. 112 800 940 1136 1249 2°4 ■^32 ß04 728 A47* 1057 1A67 Frankfurt 237 435 459 623 804* 950 1141 147 442 7O6 769 855. 620 (führt 2.-4. Klane). Friedberg (Localzug) 630 (führt 2.-4. Klasse). 222 454 708* 1131 431 ß58 753 851 1123, Caffel 1202 127 347 809 951 1146 12 4 440 853*. 222 454 ßl6 758* H31 431 ß58 753 851 1123. Marburg 1202 127 347 809 951 114b 12&4 440 853* gil. 745 244 (führt 2 —4. Klasse). Fronhausen (Localz.) 140 630 (führt 2.-4. Klasse). 655 706 941 1127 1241 334 433 656 727 8H 11H 1161. Wetzlar 505 625 80« 948 1000 11w 1210 441 505 735 857 905. 941 1241 334 612 »12 1111. Ems—Covlenz 505 808 948 1159 441 735. 1127 433 727 HOI. Deutz—Cöln 625 1000 1210 506. 757 130 425 1000. Fulda 6*2 1150 735 500 (vts Alsfeld). 930 307 606. Gelnhausen 705 1210 442120 (bis Hungen). 930 307 6§ Scholten dezw. Riddo 706 1210 442 800. 658 930 307 656. Gedern, Zaubach bezw. Stockheim 706 1210 442 800.