1891 Drittes Blatt ichener Anzeiger Kenemt-Unzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den "Kreis Gieren. Abonnements - Einladung wir j)ol»t»fche Wochenschau Loeales und provinzielles Anrtlichev Tbeil Bekamtmachung, aus andere Jndustrie-Erzeug unfl zu vermletben. Schöne Aussicht". facrurwaaren 1212 Mk. nisse 89,311 Mk. Inhaltlich des Artikel 16 des genannten Gesetzes haben Capitalrentensteuererklärung abzugeben: 1) für minderjährige, vermißte oder unter Vormundschaft gestelle Personen deren gesetzliche Vertreter- 2) für moralische Personen (Gemeinden, Körperschaften, Stiftungen, Anstalten), ferner für Gesellschaften, Genossenschaften, Gantmassen, Erbmassen, soweit eine Steuerpflicht hier überhaupt in Betracht kommt, die bestellten Vorstände oder Verwalter- ZI in allen anderen Fällen der Steuerpflichtige selbst und zwar hinsichtlich des gesummten Zinsenbezuges, welcher, sei es aus eigenem Vermögen oder aus dem Vermögen seiner nicht selbstständig zur Capitalrenten- steuer gezogenen Angehörigen, ihm in Steueransatz zu kommen hat. Unter Bezugnahme aus die obigen Bestimmungen richten an die hiernach zur Einreichung von Capitalrentensteuer- —Die Anzahl der rechtskräftig ergangenen Bestrafungen von Landstreichern und Bettlern im Zahr 1890 hat in der Provinz Starkenburg 850, in Oberhessen 510, in Rheinhessen 876, und im Großherzogthum 2236 betragen. Eine Vergleichung mit den Ergebnissen aus den vorhergehenden Jahren zeigt, daß sowohl im ganzen Großherzogthum als in den drei Provinzen die Anzahl der Bestrafungen vom Jahr 1877 bis zum Jahr 1881 stetig zugenommen, sodann in der Provinz Starkenburg bis zum Jahr 1884, in den Provinzen Oberhessen und Rheinhessen, sowie im Großherzogthum bis zum Jahr 1885 ab-, im Jahr 1886 (in Starkenburg auch 1885) wieder zu- und von da an bis zum Jahr 1890 (in Rheinhessen nur das Jahr 1889 ausgenommen) wieder abgenommen hat. Während im Jahr 1881 durchweg die meisten Bestrafungen erfolgt sind, ist in allen drei Provinzen im Jahr 1890 der geringste Stand erreicht worden. Im Verhältniß zur Bevölkerung betrachtet, entfällt aus 10,000 Einwohner die nachstehende Anzahl Bestrafungen, von Landstreichern und Bettlern: 11Ä Annahme Hon Anzeigen zu der Nachmittag- für dm sagenden Tag erscheinenden Nummer bil Bonn. 10 Uhr. eingebracht worden sind. Bon diesen Anträgen ist nur einer unerledigt geblieben- von den übrigen wurden nur 4 von beiden Häusern angenommen und der Rest anderweitig abgefertigt. Interpellationen sind vom Abgeordnetenhause zwei Mal an die Negierung gerichtet und von dieser beantwortet worden. Von den eingegangenen 2899 Petitionen ist nur etwa die Hälfte in der einen oder anderen Weise zur Erledigung gelangt. Auzeiger elf d) eint täglich, eit Au-nahm« de- Montag-. Vierteljähriger JWonKcmentsptti» i 2 Marl 20 Pfg. mH Bringerlohn. Durch die Post bezog» 2 Mark 50 Pfg. zugezogen waren, auch inzwischen ihren Wohnsitz nicht gewechselt und keine den Betrag von 100 Mark jährlich erreichende Einkommensverbesserung aus Capitalzinsen erlangt haben. Di« Gießener «erden dem Anzeiger tzBch«tlich dreimal deigelegl. llogis (3 Zimmer, I, sofort zu ver- Marklplatz 22. Auf das Ausland werfen wir heute nur einen raschen Blick. Recht bemerkenswerthe Aeußerungen sind im österreichischen Abgeordnetenhause gelegentlich der Generaldebatte über das Budget gefallen. Unter Anderem verwahrte sich der jungczechische Führer Herold gegen den Vorwurf, daß die Czechen den Panslavismus als ihr Ziel anstrebten. Die Schuld an dem Zerwürfnisse zwischen Deutschen und Ezechen trügen lediglich die Ersteren, die die Hegemonie gewinnen und die Bevorzugung der deutschen Sprache durchsetzen wollten. Weiterhin stellt sich ein gewisses Einvernehmen zwischen den Polen und Deutschliberalen heraus, sodaß die begonnene Session sich glatter abwickeln zu wollen scheint, als selbst Optimisten annehmen konnten, nachdem bei Beginn der Beratungen nicht einmal eine gemeinschaftliche Antwortadresse auf die Thronrede hatte zu Wege gebracht werden können. — Gegen den Dreibund waren in Italien von franzosenfreundlicher Seite Kundgebungen geplant worden. Indessen wußte der italienische Ministerpräsident Rudini Demonstrationen der Art rechtzeitig zu verhindern. — Ueber den Versuch Frankreichs, sich Rußland in offizieller Weise zu nähern, gehen die Nachrichten wirr durcheinander. In Frankreich leugnet man die Richtigkeit der Meldung- andererseits behauptet man, Rußland sei sich allerdings darüber klar geworden, daß ein Stärkerwerden Frankreichs den russischen Absichten aus Constantinopel und Kleinasien am letzten Ende nur den Weg verrammeln könne und habe diese Anschauung Annäherungsversuchen Frankreichs gegenüber zu bethätigen auch Gelegenheit gehabt. Thatsächlich macht die Freundschaft beider Reiche gute Fortschritte- so hat man in Rußland letzthin beschlossen, die in russischen Diensten befindlichen englischen Feuerwerker durch französische zu ersetzen und die seither in England gefertigten Stahlplatten für russische Panzerschiffe nunmehr in Frankreich in Arbeit zu geben. — Die Christenverfolgungen in China haben nach neueren Meldungen ähnlichen Grund, wie ihn die Judenverfolgungen auf Korfu gehabt haben. Die Chinesen behaupten, die katholischen Patres erzögen nur deshalb verlassene Judenmädchen so sorgsam, weil sie aus ihren Augen später eine wirksame Medizin zu bereiten gedächten. Lethen. 'w ywoT*- VKaße26, \ ? Sitnnti iifträ M Minz Es Hauses per lermietben. ) Alicesiraße 20. erklärungen verpflichteten Bewohner unserer Bezirke hiermit die Aufforderung, ihre Erklärungen unfehlbar bis zum genannten 1. Juli d. I. an die betreffenden Bürgermeistereien gelangen zu lassen, von wo sie, und zwar insoweit verschlossen, uneröffnet, an die Vorsitzenden der betreffenden Einschätzungscommissionen übersendet werden. Das Formular zu den Capitalrentensteuererklärungen, welchem ein Auszug aus dem Gesetz und eine bezügliche nähere Anweisung beigefügt ist, hat der Steuerpflichtige von der Bürgermeisterei des Wohnorts zu beziehen. Gießen, Grünberg, Hungen, Nidda, den 1. Juni 1891. Die Großherzoglichen Steuercommissariate. Süsser t. Bähr. *Snell. Pfann müller. ietl£ _5NenpIaH_ itember mer mit Zubehör, ’jlunjj, Garienver- ftet. Näheres im lerstrahe 49. [5238 e 27'schSne Wch mit Zubehör, zu selben, je nach der Wahl des Steuerpflichtigen, offen oder verschlossen, jährlich spätestens bis zum !♦ Juli, ohne daß der Pflichtige deshalb eine besondere Aufforderung abzuwarten hat, bei der Bürgermeisterei des Wohnorts abzuliefern. Hochachtend Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Dmckerei (Fr. Chr. Pietsch). chöne Mansardenute per Mitte Sep- Bleichstraße^. im „®ltner &of‘ tyn. fläfnrti bd «, Musbury. Alle Annoncen-Bureaux des In- und Lu-lande- nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger- entgegen. Zum Bezug des „Gießener Anzeiger" für 3. Vierteljahr 1891 laden wir hiermit ergebenst ein. — Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die Tagesereignisse in kurzer objectiver Uebersicht zur Kenntniß seiner Leser bringen. Die neuesten Nachrichten des Wolff'schen telegraphischen Correspondenz- Bureaus sowie zahlreiche Mittheilungen aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über die Vorfälle in demselben auf dem Lausenden. Unterstützt durch an allen Orten der Provinz Oberhessen ansässige Berichterstatter, ist der „Gießener Anzeiger" ferner in der Lage, die interessanten Vorgänge in der Provinz so frühzeitig wie möglich zur Kenntniß seiner Leser zu bringen, desgleichen wird den Begebenheiten in der Stadt Gießen die gebührende Besprechung im localen Theile des Anzeigers zu Theil werden. Der in der Provinz Oberhessen betriebenen Landwirthschaft wird der Anzeiger durch Veröffentlichung von allem Wissens- werthen aus dem Gebiete derselben besondere Berücksichtigung zu Theil werden lassen, daneben aber auch die Beobachtungen und Erfahrungen in Haus- wirthschäft, Handel, Gewerbe und Industrie in den Kreis seiner Besprechungen ziehen. Ein gediegenes Feuilleton wird neben besonderen Artikeln ernsteren und heiteren Inhaltes den erwünschten Unterhaltungsstoff bieten. Außerdem werden die Gießener Farrrilienblätter", welche dem Anzeiger wöchentlich 3 mal beigelegt werden, und die stets ein gewähltes Feuilleton als Unterhaltungsstoff bringen, 'namentlich im Kreise der Familien eine beliebte Beigabe bieten. Wir ersuchen nun namentlich auswärtige Leser, ihre Bestellung bei der Post baldgefl. aufgeben zu wollen. Neuhinzutretende erhalten vom Tage der Bestellung bis 1. Juli den Anzeiger kostenfrei zugestellt, wie wir auch gerne bereit sind, Probe- Exemplare nach auswärts postfrei zu versenden. Den Lesern in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, den Anzeiger weitersenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen, falls nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgt. tock meines Hauses em nebst Zubehör r September oder Seitenweg 24. aiTeSt*1'1' Art- 15 des Gesetzes, insofern nicht im einzelnen Fall besondere Aufforderung der Einschätzungscommission ergeht, diejenigen Steuerpflichtigen entbunden, welche im unmittelbar vorausgegangenen Steuerjahr bereits zur Capitalrentensteuer i gisch'scheu Hause, straße und West- : dritte Stock per iethen n im ersten Stock -och. A. Sraah^. Gießen, 27. Juni. — Der Werth der Einfuhr in Bremen aus dem Großherzogthum Hessen belief sich im Jahre 1890 insgesammt aus 1,507,978 Mk. (1889: 1,021,796 Mk) - davon kamen auf Verzehrungsgegenstände 352,521 Mk., auf Rohstoffe 437,594 Mk., aus Holzfabrikate 303,554 M., auf Manufacturwaaren 29,827 Mk. und auf andere Industrie- Erzeugnisse 384,482 Mk. Der Werth der Ausfuhr aus Bremen in das Großherzogthum im selben Jahre betrug 2,312,151 Mk. (1889: 2,307,940 Mk.)- davon kamen auf Verzehrungsgegenstände 1,564,991 Mk., auf Rohstoffe 607,079 Mk., auf Halbfabrikate 49,598 Mk., auf Manu- die Abgabe der Capitalrentensteuererklärungen behufs der Veranlagung für das Steuerjahr 1891/92 betr. Nach Art. 14 des Gesetzes, die Einführung einer Capitalrentensteuer betreffend, vom 8. Juli 1884, erfolgt die Heranziehung zu dieser Steuer auf Grund einer Erklärung, welcher jeder nach den einschlägigen Bestimmungen Steuerpflichtige über den Jahresbetrag seiner Zinsen, sowie der etwa zum Abzug geeigneten Lasten bei der hierzu berufenen Einschätzungscommission schriftlich abzugeben hat. Zu diesen Erklärungen ist das von Grobherzoglichem Ministerium der IW xu Dermielben j, Ritteraaffe 19. gis zu oermietben- s)ammstraße 22. _ her von Herrn habttWohnnng K'B- SlElatz re. >u vecmietherr- fliinchoWf >l. HEr aus a und Gartmnth' Anlogis zu oer« Webaction, LxpebMi» unb Druckerei: -chnlstratzeM-.T Fernsprecher 61. Mratzc Z. Sötiier, Wl. ob. Oct. Mittch Gießen, 26. Juni 1891. Im Reiche werden die Erörterungen der Presse in Betreff der Lebensmitteltheuerung noch immer in leidenschaftlicher Weise fortgesetzt. Zur Verschärfung der augenblicklichen Noth gereicht besonders der Umstand, daß die Kartoffelpresse ihre ganz ungewöhnliche Höhe, die den normalen Satz theilweise um 100 e/0 übertrifft, andauernd behaupten. Schon haben in einigen besonders schwer betroffenen Bezirken Preußens geradezu Nothstandsputsche stattgefunden. Der „Gießener Anzeiger" hat bereits davon Notiz genommen, daß in Nowawes eine förmliche Kartoffelrevolte von 200—300 Frauen veranlaßt worden ist. Aehnliche Vorkommnisse werden aus Köslin gemeldet. Zum ersten Male ist in diesen Tagen von amtlicher Seite, nämlich von dem Königlichen Landrath, Superintendenten, Amtsgerichtsrath und Bürgermeister in Greifenberg das Vorhandensein eines Nothstandes anerkannt worden, während der Reichskanzler v. Caprivi noch am 1. Juni die ganz feste Ueberzeugung aussprach, daß von einem Nothstand im Lande zur Zeit nicht die Rede sein könne, und daß die Verhältnisse auch keine Aussicht geben, daß es zu einem Nothstande kommen werde. Unter dem Eindrücke der thatsächlichen Verhältnisse hat sich die öffentliche Aufmerksamkeit nunmehr ausschließlich der Frage zugewandt, wer die Schuld an der Theuerung, die nachgerade so ziemlich von keiner Seite bestritten wird, tragen mag. Während der Reichskanzler selber die Anschauung vertreten hat, daß der Getreidezoll ein wesentliches Moment in der Preisbildung darstelle, sucht man auf agrarischer Seite die Schuld der Brodtheuerung in der Hauptsache auf die Bäcker zu fchieben, die, wie Freiherr v. Erffa und Graf v. Kanitz im Abgeordnetenhause neulich auszusühren sich bemühten, einen Gewinn von 60—66 % haben sollen. (?) In Preußen ist der Landtag vom Kaiser Wilhelm persönlich mit einer Thronrede im Weißen Saale geschloffen worden. Wir haben schon neulich vermerkt, daß die letzte Tagung des preußischen Abgeordnetenhauses eine überaus ftuchtbare gewesen ist. Die Session begann am 12. November. In einer Zeit von 134 Werktagen sind 108 Plenarsitzungen abgehalten worden. Außer dem Etat sind dem Hause 34 Gesetzentwürfe zugegangen, von denen 30 durch übereinstimmende Beschlüsse der beiden Häuser des preußischen Landtages erledigt worden sind. Unter den nicht erledigten sind namentlich der Entwurf eines Volksschulgesetzes und ein erst am Schlüsse der Session eingebrachter Gesetzentwurf über die Verlegung des Buß- und Bettages namhaft zu machen. Aus der Initiative des Landtags sind im Ganzen 20 Anträge hervorgegangen, unter dtznen 19 vom Abgeordnetenhause 1886 1887 1888 1889 1890 Starkenburg 35,8 32,5 32,i 29/42 20/03 Oberheffen 30,7 27,e 24,4 22/69 19/16 Rheinheffen 49,7 42,4 32/g 36/57 28,39 im Großh. Hessen 38,6 34,2 30,3 29/83 22/48 Nach absoluten Zahlen find im Jahr 1890 i n Rhein- Hessen die meisten und in Oberhessen die wenigsten Bestrasungen vorgekommen. Auch in den vorhergehenden Jahren, bis zum Jahr 1879 zurück, mit Ausnahme des Jahres 1889, hatte Rheinheffen die meisten Bestrafungen auszuweisen. Im Verhältuiß zur Bevölkerung bemessen, berechnen sich dagegen für Rheinhessen in allen Jahren, für welche Erhebungen vorliegen, die meisten Bestrafungen. — Lebensmittel - Preise Ende Mai 1891. Nach einer Zusammenstellung der Großh. Centralstelle für die Landes- statistik kosteten: Ochsenfletsch per Pfund Rindfleisch per Pfund Kalbfleisch per Pfund Schweinefl. per Pfund Hammelfleisch per Pfund Gemischtes Brod Roggen- Brod Butter per Pfund Milch 1 Liter Eier H 1 Stück U Städte mtt Octroi Darmstadt 76 70 70 66 66 15,5 13,5 124-134 17 6 Mainz 72 60 70 70 65 16 14 115-125 19 5-7 Offenbach 70 52 70 70 70 16 14 122-131 21 5-8 Worms 76 70 72 68 75 14 13 105-125 16 5-6 Gießen 74 64 55 58 70 16,5 14,5 104-115 17 5 Städte ohne Octroi Bingen 75 70 60 70 70 14,5 14 125-143 19 5-6 Bensheim 66 60 64 60 60 15 12,5 90-100 17 6-7 Alzev 65 60 70 70 70 16 13,5 102-113 17 5-6 Friedberg 68 60 60 60 60 15,5 15 110-120 16 6 Alsfeld 65 59 58 54 — 16 13 95-100 14 4-5 Lauterbach 64 64 56 60 56 16 12,5 100 14 5 Maar, 22. Juni. Am heutigen Tage verließ unser seitheriger Pfarrer, Herr Scrib a, unsere Gemeinde, um seinen neuen Wirkungskreis zu Kaichen in der Wetterau anzutreten. Derselbe hat 16 Jahre lang der hiesigen Gemeinde, verbunden mit der Filiale Wernges, als Prediger und Seelsorger vorgestanden. Sandlofs bei Schlitz, 24. Juni. Am 22. d. Mts. fiel bei Sandlofs einöjähriger Knabe in die stark angeschwollene Fulda und verschwand sofort in den Wellen, die anderen dabei anwesenden Kinder liefen fort, ohne etwas zu sagen. Später als der Knabe vermißt wurde, gestanden sie, wohin der Verschwundene gekommen sei. Die Versuche, die Leiche M bergen, waren am ersten Tage erfolglos. Der Vater des unglücklichen Kindes arbeitet in Westfalen. Friedberg, 27. Juni. Gestern wurde Friedberg und Umgegend von heftigenGewittern heimgesucht. Bei Nieder- Roßbach fiel ein Wolkenbruch, wie er hier noch nie gesehen worden war. Man konnte keine drei Schritte weil sehen, so stark regnete es. Trotzdem ist in den Feldern nur ver- hältnißmäßig wenig Schaden angerichtet worden. In Niederwöllstadt schlug der Blitz in das Haus des Bürgermeisters Weith, betäubte die Bewohner und ging, ohne sie schwer zu verletzen und sonstigen Schaden anzurichten, in die. Erde. Wölfersheim, 26. Juni. Gestern feierte in frischer Gesundheit Herr Lehrer Hahn sein 50jähriges Dien st- jubiläum. Ein Festessen vereinigte die Freunde und Lehrer des Kreises nyt dem Jubilar. □ Vom Vogelsberg, 26. Juni. Zur rechten und höchsten Zeit hat das Wetter eine Wendung zum Besseren erfahren, wenn anders nicht die Landwirthschast schweren Schaden genommen hätte. Nach einem der Regenzeit würdigen Finale des Montags herrscht seit Dienstag endlich Sommerwetter. Damit hat sich wieder einmal die alte Bauernregel, daß um Johanni sich das Wetter ändert, als wahr bewiesen. Trotz des schönen Wetters hat hier die ohnehin verspätete Heuernte noch keinen rechten Anfang genommen. Dies kommt daher, daß die Leute zu sehr in Anspruch mit dem sehr nöthigen Putzen der Kartoffeln und Setzen der Ackerpflanzen genommen sind. Ungeachtet des ungemein starken Unkrauts unter den Kartoffeln, verursacht durch das lange Regenwetter, haben diese ein vorzügliches Wachsthum. So müssen sie sich entwickeln, wenn Hoffnung aus einen guten Ertrag bestehen soll. Ueberhaupt ist der gegenwärtige Stand der Cultur- gewächse hier ein recht guter. Korn und Weizen sind noch so herausgewachsen, wie man es vor drei Wochen kaum für möglich hielt. Tatsächlich ist der Stand der Winterfrucht hier in unserem Vogelsberg ein besserer wie in der Wetterau. Auch die Sommersrucht und die Hülsensrüchte, wofür es allerdings höchste Zeit war, daß der Regen aufhörte, zeigen ein üppiges Wachsthum. Die Bienen, die so lange in ihren Stöcken gefeiert, benützen fleißig die Blüthe des weißen Klees und suchen das Versäumte nachzuholen. Schwärme giebt es jetzt erst aus den Ständen häufig,- sie können, wenn auch etwas verspätet, noch gut werden. vermischtes. * Berlin, 23. Juni. Die deutsche Armee hat im April 1891 durch den Tod 182 Mann verloren, davon 23 durch Selbstmord. * Wörrstadt, 21. Juni. Curanstalt nach Psarrer Kneipp. Gutem Vernehmen nach soll sich ein Consortium von auswärts gebildet haben, um das in unmittelbarer Nähe von hier reizend gelegene Gut Neuborn anzukausen zwecks Errichtung einer Curanstalt nach Kneipp'scher Methode. Dieser Platz eignet sich vermöge seiner ergiebigen Quellen, schönen Wiesen und parkartigen Anlagen ganz vorzüglich zu solchen Unternehmen. Es waren auch schon im vorigen Sommer diesbezügliche Verhandlungen mit dem Besitzer angeknüpst worden, die sich einer kleinen Preisdifferenz wegen aber wieder zerschlagen hatten. *Der verstorbene ehemalige Kriegsminister Brousart von Schelleudorf ist trotz aller Schneidigkeit seines Auftretens doch stets ein herzensguter Mann gewesen. Er promenirte eines Tages in den Gängen des Berliner Thiergartens, als er einen Cadetten etwas am Boden suchen sah. Sofort fragte er den jungen Mann nach seinem Verlust, und dieser erwiderte, er habe von seiner Uhrkette ein Medaillon mit einer Locke seines verstorbenen Vaters verloren, an dem er ungemein hänge. Der General suchte nun selbst mit und sand auch das Medaillon. Der Cadett bedankte sich viele Male, aber der Minister wollte nun auch wissen, wie viel die Uhr sei. Der junge Mann gestand erröthend, er habe noch keine Uhr und die Kette nur so angelegt. Der General hieß den Cadetten mit sich gehen, betrat Unter den Linden ein Uhrengeschäft und kaufte eine prachtvolle Uhr, sie dem erstaunten und überraschten Cadetten mit den Worten übergebend: „Wer seine Eltern ehrt, ist Goldes werth." * Das Gerücht, daß der Räuberhauptmauu Athauas gefangen worden sei, reducirt sich aus die Einsangung eines gewissen Elefter, welcher mit seiner Bande in der Ortschaft Bardiköi bei Adrianopel eingebrochen und zwei Einwohner als Geiseln weggeschleppt hatte. Nachdem die Bande vom Militär eingeschlossen worden, sind die Geiseln ihnen wieder abgenommen. Elefter gehörte früher zu der Bande des Athanos. Elefter und seine Bande ist übrigens nochmals den Soldaten entkommen und hat denselben nur zurückgelassen : ein Fernrohr, einen Säbel, einen Mantel, fünf bulgarische und griechische Bücher, mehrere Journale und einen Sack mit Silberzeug. * Ein Jrrthum. Student (findet sich am Morgen nach der Kneipe verkehrt und fast angekleidet im Bette liegend, die Füße auf dem Kopfkissen): „Donnerwetter! Da habe ich mir die ganze Nacht eingebildet, ich hätte Zahnweh, und dabei drückt mich der Stiefel." * Malitiös. Bureau diener: „Guten Morgen, Herr Secretär!" Secretär: „Sie müssen mich immer mit meinem ganzen Titel anreden, lieber Putzschke. Also hören Sie, ich bin Königlicher Geheimer Finanzoberrechnungsamts- secretär." Bureaudiener: „Herr Secretär, das geht nicht- denn so lange bis ich das ausgesprochen hätte, bleibt der Herr Secretär ja gar nicht auf'm Bureau!" Das Vorkommen von Viehseuchen in Hesse« wahrend des Monats Mai 1891. Milzbrand wurde festgestellt in Kohden, Kreis Büdingen, am 2., in Frei-Weinheim, Kreis Bingen, am 16., in Langwaden, Kreis Bensheim, und in Lauterbach am 20. Mai, jedesmal bei einem crepirten Rindviehstücke. Rotz. In Mümling-Grumbach, Kreis Erbach, steht ein Pferd wegen Seuchenverdachts unter Stallsperre und drei wettere Pferde desselben Besitzers wegm Verdachts der Ansteckung unter polizeilicher Beobachtung. Die Maul- und Klauenseuche ist erloschen in Lindenfels und Biblis, Kreis Bensheim: in Birklar, Kreis Gießen; in dm Orten des Kreises Alsfeld: Otterbach, Leusel, Arnshain und Ober- Breidenbach; in den Orten des Kreises Mainz: Essenheim, Nteder- Olm und Stadecken; in den Orten des Kreises Alzey: Bermersheim, Bosenheim, Volxheim, Fürfeld, Flonheim, Erbes-Büdesheim und Obernheim; in Gau-Algesheim und Gensingen, Kreis Bingm; in Spiesheim und Friesenheim, Kreis Oppenheim, und in Pfeddersheim und Gimbsheim, Kreis Worms. Die Seuche herrscht fort in Ohmes und Appenrod, Kreis Alsfeld; in Zotzenheim, Kreis Alzey: in Sauer-Schwabenheim und in Groß-Winternheim, Kreis Bingen. Die Seuche wurde im Monat Mai festgestellt und war am Schluffe desselben wieder erloschm in Pfungstadt, Kreis Darmstadt; in Jugenheim und Seehetm, Kreis Bensheim; in U«ter-Flockenbach und Lörzenbach, Kreis Heppenheim; in Amöneburg bet Eastel, Kreis Mainz, und auf dem Mainzer Vtehhofe; in Uffhofen, St. Johann und Biebelsheim, Kreis Alzey; in Wackernheim, Kreis Bingen; in Wallertheim, Kreis Oppenheim, und in Bechtheim, Kreis Worms. Die Seuche wurde im Monat Mat festgestellt und herrschte am Schlüsse desselben noch fort: in Goddelau und Crumstadt, Kreis Groß-Gerau; in Langsdorf, Kreis Gießen; in Heimertshausen, Burg- und Rieder-Gemünden, Kreis Alsfeld; in Ranstadt, Kreis Büdingen; in Kloppenheim, Kreis Friedberg; in Eich, Heßloch und Rieder-Florsheim, Kreis Worms. Der Bläschenausschlag in Darmstadt, in Münster, Kreis Dieburg, liv Liederbuch und Ohmes, Kreis Alsfeld, in Dauernheim, Kreis Büdingen, tn Maibach, Kreis Friedberg, in Schlitz, Maar, Uetzhausen und Hartershausen, Kreis Lauterbach, und tn Heppenheim a. d. W., Kreis Worms, ist erloschen. In Gau-Bischofsheim, Kreis Mainz, herrscht die Seuche fort. Festgestellt wurde dieselbe unter dem Rindvieh in Wiebelsbach, Kreis Dieburg, am 16., tn Kelsterbach, Kreis Groß-Gerau, am 22., in den Orten des Kreises Güßen: Großen-Linden am 8., Hattenrod und Weikertshain am 14., und Obbornhofen am 20., in Schwabenrod, Kreis Alsfeld, am 14., in den Orten des Kreises Friedberg: Heldenbergen am 13. und Stammhetm am 16., in Wingershausen, Kreis Schotten, am 8. Mai. Die Müde gilt als vorhanden unter den Schafen in Unter-Mossau, Kreis Erbach, in Hof Albach, Kreis Gießen, in Kon- radsdorf, Kreis Büdingen, in Rodheim, Kreis Friedberg, in Meiches und Herchenhain, Kreis Schotten. A AuS Oberheffe«, 24. Juni. In dem Reichsgesetzblatte Nr. 21 ist kürzlich die Novelle zum Branntweiusteuergesetze vom 24. Juni 1887 erschienen und publicirt worden. Wir haben in Oberhessen eine bedeutende Anzahl kleiner landwirthschaftlicher Brennereien, deren Eigenthümer auf die Futterabfälle in der Brennerei reflectiren müssen. Insoweit sich die Sache bis jetzt beurtheilen läßt, werden wir keine« Ueberstug an-Futterstoffe« im laufende« Jahre erzeugen. Man wird deßhalb die Brennereien sobald als thunlich in Betrieb setzen. Wir glauben darum Manchem einen kleinen Gefallen zu thun, wenn wir den Inhalt der Novelle zum Branntweinsteuergesetze vom Jahre 1887 kurz vorführen und die- jeuigen Vortheile und Erleichterungen andeuten, die dem kleinen Brenner durch das neue Gesetz vom 8. Juni dss. Js. gewährt werden. Ein sehr werthoolles Zugeständniß ist im 8 1 der Novelle enthalten. Jeder Brenner darf nämlich ei« Fünftel reine« Alkohol mehr zum niedrigere« Abgabesatze herstelle«, als er in den drei Jahren 1887/88 bis 1889/90 produciren durfte. Die Erhöhung der (Kontingente um 20 Procent wird sich wegen der mäßigen Futterernte dieses Jahr ganz besonders angenehm fühlbar machen und Diejenigen, welche in den drei vorbenannten Jahren nicht brannte« und nun ihre Kontingente einbüßten, werden es jedenfalls bereum, nichts getha« zu haben. Wenn in den Jahren 1887/88 bis 1889/90 ein Kleinbrenner mit einem Kontingente von (sagen wir rund) 5000 Liter reinen Alkohols täglich 50 Liter herstellte, so durfte er 100 Tage zum niedrigeren Abgabesatze brennen. Jetzt kann er es 120 Tage lang thun. Nach dem früheren Gesetze konnte der Brenner vom 1. October die Kampagne beginnen; that er es früher, so mußte er eine höhere Maischbottichsteuer entrichten. Nach 8.2 der Branntweinsteuernovelle dürfen die kleinen Brenner aber schon am 1. September jede« Jahres degiune« und sie tonnen bis zum 15. Juni des folgenden Jahres arbeiten, also 8Vi Monate. In der Zeit vom 15. Juni bis 1. September, also 3*/r Monate, haben die Kleinbrenner wohl selten noch Kartoffeln. Für das laufende Jahr wird das Zugestäniß: schon am 1. September zum niedrigen Steuersätze beginnen zu dürfen, gewiß vielfach benutzt werden. Eine wettere Srleichter««g, die einen kleinen finanziellen Vortheil in sich schließt, ist der, daß die Branntweinprivatlager fetzt frei vo« Gebühre« eontrolirt werbe«. Früher mußten die Besitzer dem Staate einen Theil der Diäten und Reisekosten, welche die controlirenben Beamten zu beanspruchen hatten, ersetzen. Denjenigen Brennereien, welche die sogenannte Brauntwei«- materialsteuer entrichten, sind vom 1. Juli 1891 an ebenfalls erhebliche Begünstigungen gegen das 1887r Gesetz bewilligt worden. Die Materialbrennereien verarbeitm nicht Kartoffeln, Welschkorn (Mais), also keine mehligen Stoffe, sondern folgende Materialien: Treber von Kernobst und eingestampfte Weintteber, Beerenfrüchte aller Art, Kernobst, Brauereiabfälle, Hefenbrühe, gepreßte Weinhefe, Wurzeln der verschiedensten Arten, Trauben- oder Obstwein, flüssige Weinhefe, Steinobst (Zwetschen, Kirschen, Schlehen u. s. w.). Die Ermäßigungen betragen: bei Treber von Kernobst statt 0,45 JL nur 0,25, für Weintreber von 0,35 nur 0,25 Jt, für Kernobst selbst statt 0,45 nur 0,35 JL — Die ganz kleinen Brenner aber werden noch einmal ganz besonders berücksichtigt. Wenn nämlich ein solches Brennereichen in einem Jahre nur 50 Liter reinen Alkohol oder weniger darstellt, dann braucht der Brennereibesitzer nur /o Oestr. Staatsbahn. 105.90 105.65 30/0 staatl. garant. Jtal. 40/0 do. do. 100.55 100.— Eisenbahn . . 56.40 56.65 3% do. do. 30/0 Livorneser . . . 62.70 62.60 I.—VHI. Emiff. 84.45 83.90 4o/o Ruff. Südw Eisend. 96.75 95.85 30/0 do. Ergänzungsnetz 5% Nordwestbahn Golo 81.40 107.10 81.50 106.90 4b/g Wladikawkas garnt. 40/0 gar. Sardin.Sec.ftfr. 96.70 80.80 95.85 81.50 EisenbahwAette«. Ludwigshafen-Bexbach. 223.80 224.— Galiz CarlLudw.-B.-Act. 190.05 184.65 Hessische Ludwigsbahn. 113.70 113.20 Oest. Nordw.-Bahn Lit.6. 187.65 1877/s Pfälzische Nordbahn . 114.95 114.50 Gotthardt..... 145.80 144.30 Lübeck-Büchner . . • 155.50 156.— Jtal. Mittelmeer . . 101.75 100.25 Varu-Aetteir. Deutsche Reichsbank . 144.30 144.30 Dresdener Bank. . . Mitteldeutsche Creditb. . 142.— 1 141.45 Bnlin. Handelsgesellsch. 141.50 140.10 103.— 103.— v utsche Bank . . . 153.— 152.95 Wiener Bank-Verein . 98.50 97.50 LeutscheGenossenschftsb. Württemb. Vereinsbank 124.90 125.— v.Soergel,ParrisiusLCo. 123.— 123.30 Deutsche Vereinsbank . 108.50 108.80 Judnstrie-Retien. Binding-Brauerei . . Stern- do. (Oberrad) 165.— 164.30 Deutsche Verlagsanstalt 205.70 204.40 133.— 133.40 Farbwerke,vorm.Meister, 278.50 Bad. Anllin- u. Soda- Lucius & Brüning. 278.— fabrik .... 274.50 274.80 Riebeck'scheMontanwerke 171.30 172.— Hibernia Bergw.-Ges. . 170.30 166.40 Bochumer Gußstahl 117.25 116.25 40/0 Franks. Hyp.-Pfdbr. v. 91 ab . . . 3^0/gFrnkf.Hyp.-Pfdbr. 4o/oPreuß.Hyp.-Act^Bk^- Psanobr. . . . 3Wobo. . . ... 40/oPreuß. Centr.-Bod.- Cred.-Pfandbr. bis 1885 ..... 102.— 95.40 101.40 95.30 100.80 Pfand 102.— 95.50 101.40 95.30 106.70 briefe. 40/oDeutscheGrundschld.- Bk.-Pfandbr. . 3V»Vo do...... 31/' °/o Rhein. Hyp.-Bank- Pfandbr. . . . 4o/, Meininger Pfandbr. 100.80 95.20 93.70 101.50 100.80 95.20 93.60 101.50 Oestr. 1860rfl.500-Loose „ 1854r fl.250- „ 40/0 Meininger Prämien- Pfandbr. . . . 125.— 121.— 128.10 &>< 124.30 121.— 127.95 At* Braunschweig. 20 Thlr^- Loose .... 30/0 Oldenburger Loose. 3V,o/gKöln-MtndrnLoose 106.— 128.75 106 — 128.20 134.50 tu M/oChic.Milw.f.St.Paul Prt., rückzahlb. 1910 . bo/oChic.Milw.f.St.Paul Prt., rückzahlb. 1921 . 60/0 Centr. Pacif. I.Mrtg. rückzahlb. 1896 . . xttUat 112.50 102.15 105.60 rische # 112.— 102.20 105.40 isenbahn-Bonds. 40/0 Chicago Burlington Nebraska 1927 . . 4i/b% California Pacif. I. M.. rückzahlb. 1912 6o/-äse L Str. X 23.— ^amer L Centn er X 30 — 5879] Doppelter Comptoirpult, Copirpreffe, sowie Stotzkarren, möglichst gebraucht, jedoch in gutem Zustande, zu kaufen gesucht. Off, sub H. 2000 an frie Exped. d. Bl. Ein gut empfohlener kräftiger Hanüburfche, der auch mit Pferden umgehen kann, per sofort gegen guten Lohn gesucht. 5752 Näh, in der Exped. d. Bl. 5846] Ein junges MLdchen für tagsüber wird in einen kleinen Haushalt zu miethen gesucht. Näheres Steinftraße 7, parterre. 5866] Tüchtiger Pferdeknecht ge- sucht.__ Licherstraße^^ 5783] Ein Pferdeknecht bis 1. Juli gesucht. I. Der«, Frankfurterstr. 86. 5784] Ein Mädchen für Haus- und etwas Feldarbeit gesucht. Wo? sagt die Exped. d. Bl. 5729] Einen Lehrling sucht Wilh. Hosch, Mechaniker, _______________Neuen Bäue 13. 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