'ereilt. 'JW per Sch« tos istallateur®' Knabenhaus aus. E^orßavd. i-Mlt 5 die Echuljugeud vovlv-12 Uhr sea Ttuvden wird k die verehrlichen rönne«. kgen- 6 Uhr bk vormittag- von ld bemerke, daß alles Äzeichnung offen liegt, en Wwe* lendub. N- n Frankfurter TauW- erthal auf den Glei« ffcn, auch die Damen, 4766 Hr 8 M. Odw. Hetzbach-BeeMen. A-Viadukt und in AM -niimmeT mit ob Bitten, Schöne Ausflüge in danlagen. — Badehau? m. - Vorzügliche We, >nsion von Mk. 4 " bereitwilligst durch den 4blo iiSMÜndn«' i8“n,“tbÄäÄrt3 m-m ««Wit M 'Ä»./ ««Ut, ete**JL - &?$ -- 6w?;r A'“»T ■ bä«6 or. ... ZZUs ML Nr. 120. Der *«1*« eVßcheim täglich, «M Ausnahme des Montags. We Meßen er s**ttt dem Anzeiger isschmttlich dreimal deigetegt. Donnerstag den 28. Mai Gießener Anzeiger Kenerat-Mnzeiger. 1891 >lrainK«ürftj 2 Mark 20 Pft. «V Bringerloch«. Durch die Poft btpffe 2 Mark 50 Pfg. Red actio«, tfteMftw uvd Druckerei: Herutzucecher 51. Amts- ttttb Anzeigeblatt für den Mwb Gieszen. U»«,h«e ••« Anzeigen zu der NaLmittags für bta tM»-as lag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. MWMMVW»VLW>W«S!'M»>>'' ■«■Jl H11 ............... Hrattsöeitage: Hießen« Kamikienökätter. aa.TJ.-4^w»ac Alle ÄmwucetuBarftiuf des In- und Luslnndes netz«« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgeg«. !>I '^>I»MWWWMMWWMWWMWWW«WMW«M Dentiche» Reich. Berlin, 26. Mai. Die anfänglich bezweifelten Gerüchte über eine beabsichtigte handelspolitische Annäherung zwischen Deutschland und Rußland sollen sich doch bestätigen. Nur heißt es, man dürfe nicht an einen förmlichen Handelsvertrag denken, ein solcher verbiete sich bei in den maßgebenden Kreisen Rußlands gegenüber dem Auslande herrschenden zollpolitischen Anschauungen von selbst. Wohl aber sollen „kleine Arrangements" zu erwarten sein und zwar auf Grundlage einer Ermäßigung des deutschen Getreidezolles gegenüber der russischen Einfuhr aus 3^/z Mk. Sollte sich letztere Meldung bewahrheiten, so würde Deutschland für dieses bedeutende Zugeständniß wohl auch von Rußland Gegenleistungen zu erwarten haben, welche über „kleine Arrangements" hinausgehen. Berlin, 26. Mai. Am nächsten Sonntag findet Hierselbst ein allgemeiner nationalliberaler Parteitag statt. Ueber die Tagesordnung desselben ist noch nichts Näheres bekannt geworden, jedenfalls wird es aber auf dem Parteitage zu einer gründlichen Aussprache über die politischen Aufgaben der nationalliberalen Partei angesichts des „neuen Eourses", sowie über die nothwendige Reorganisation der Partei kommen. Man sieht namentlich einer zahlreichen Beschickung des Parteicongresses Seitens der süd- und westdeutschen Nationalliberalen entgegen. Berlin, 26. Mai. Abgeordnetenhaus. Finanzminister Miquel erklärte bei Beginn der dritten Etatberathung, der Mehrüberschuß beziehentlich der Minderbedarf pro 1890/91 würde 101500000 Mark betragen, dagegen würde durch erhöhte Minderüberschüsse resp. Mehrbedarf der erwartete Gesammtüberschuß von 33 auf 13 Millionen Mark vermindert. Beim Eisenbahnetat stünden 32 Millionen Mark Mehreinnahmen den Mehrausgaben von mindestens 65 Millionen Mark gegenüber. Aus Anregung des Abgeordneten Rickert verspricht der Finanzminister, das Staatsministerium werde die Veröffentlichung der Finanzabschlußzahlen im Staatsanzeiger in Erwägung ziehen. Hieraus folgt die Spezial- berathung des Etats. Beim Eisenbahnetat erklärt der Ministerialdirector Schultz aus Anfrage, er hoffe, der erste Spatenstich zum Rhein-Emskanal werde noch in diesem Jahre erfolgen. Staatsminister von Bötticher erklärte aus Anfrage des Abg. Rickert, die Gerüchte über neue Vorlagen seien unbegründet, ebenso sei keine Organisationsänderung der Ministerien, wozu die Zustimmung des Landtags erforderlich sei, beabsichtigt. Hierauf wird dieser Etat genehmigt. Fortsetzung morgen 11 Uhr. Mainz, 26. Mai. Der 21 Wochen dauernde Strike der hiesigen Schreinergesellen ist jetzt zu Gunsten der Meister, welche auf der zehnstündigen Arbeitszeit beharrten, durch Nachgeben der Gesellen beendet. Die allgemeine Deutsche Lehrervrrsammlung in Mannheim hat folgende Thesen angenommen. A. Betreffend die Schulbildung und die Militärdienstzeit: „1) Wenn auch die Schule nicht vorzugsweise den Zweck hat, für den Militärdienst vorzubereiten, so muß sie doch durch Unterricht und Erziehungswerk die männliche Jugend befähigen, daß sie körperlich und geistig den Anforderungen entsprechen kann, welche der Heeresdienst an sie stellen muß,- 2) die Schule kann in diesem Sinne nur thätig sein, wenn a. ein befähigter, pflichttreuer Lehrerstand in derselben wirke; b. durch eine gründliche körperliche Ausbildung dem Vaterland eine gesunde, thatkräftigc, mann- und wehrhafte Jugend herangebildet wird- c. der Unterricht nach Methode und Umfang allen Anforderungen der zielbewußten Pädagogik der Neuzeit entspricht, Begeisterung für das Vaterland, opferwilligen Sinn für dessen Interesse erzeugt- d) die Volksschule zeitgemäß ausgestattet und geleitet wird." B) Betreffend die hauswirthschaftliche Ausbildung der Mädchen: „1) Die Arbeit in der Schule als Culturarbeit hat sich stets den veränderten Lebens- und Culturverhältnissen anzupassen, um die Zöglinge zu befähigen, den Segen der Culturarbeit zu genießen und an der Weiterentwickelung der Cultur mitarbeiten zu können. 2) Das ganze Gerüst unserer Cultur beruht auf der Familie. Die wohlgeordnete christliche Familie ist der Todfeind des Sozialismus. Das Leben, Arbeiten und Schaffen der Frau in der Familie hat aber den größten und nachhaltigsten Einfluß nicht nur auf das Wohlergehen, auf das Glück der Familie, sondern auf die ganze Culturent- Wickelung. 3) Die sittliche und wirthschastliche Tüchtigkeit der Frauen ist die Grundbedingung der Culturentwickelung. 4) Die Erziehung unserer Mädchen zur hauswirthschaft- lichen Tüchtigkeit ist darum mit der Lösung der sozialen Frage eng verbunden, — von sozialer Bedeutung, von Einfluß aus unser Volksleben. 5) Obgleich die Sorge für die Erziehuug unserer Mädchen überhaupt und insbesondere für hauswirthschaftliche Tüchtigkeit in erster Linie der Familie (der Mutter) zusällt, da in keinem anderen Lebenskreise sich die Bedingungen für die Concentration aller Erziehungseinflüsse aus die Entwickelung des Leibes- und Geisteslebens in so hohem Maße vereinigen, wie in einem gesunden Familienleben, so hat dennoch die Schule gegenüber den thatsächlichen Erfahrungen der Lehrer den Beruf und die Aufgabe, in der Mädchenerziehung — ohne ihre ideale Aufgabe je aus dem Auge zu verlieren — die hauswirthschaftliche Bildung mehr, als bisher geschehen, zu betonen und zu verfolgen. 6) Die Volksschule kann die weibliche Jugend für ihren späteren Berus vorbereiten, zur hauswirthschastlichen Tüchtigkeit erziehen: a. durch eine sorgfältige und planmäßige Ausbildung eines gefunden und kräftigen Körpers mit einer gefunden Seele — -und das umfaßt: Stärkung und Stählung der Glieder und der Nerven — durch Turnen und Spiele —, Läuterung und Leitung des Denkens, Wollens und Thuns durch erziehlichen Unterricht, b. durch sorgsame und fortwährende Pflege der Tugenden, welche der Hausfrau zur Gründung des häuslichen Glücks nöthig sind — als Gewöhnung zur Ordnung, Reinlichkeit, Treue, Demuth, Bescheidenheit u. s. w., c) durch Erziehung zur Arbeit, zur Lust an der Arbeit, weil Arbeitslust nicht nur ein Haupterforderniß volkswirthschastlicher Wohlfahrt, sondern auch ein kräftiges Erziehungsmittel zur Sittlichkeit ist, d) durch thunlichste Beförderung des Handarbeitsunterrichts durch Vermeidung aller Luxusarbeiten, e) durch eine strenge Rücksichtnahme bei der Auswahl und Darbietung des Unterrichtsstoffes in allen Unterrichtsfächern auf das spätere practische Leben der Schülerinnen, f. durch Beschränkung der Lehrstoffe und häuslichen Schularbeiten. 7) Haushaltungskunde. — Unterricht im Kochen, Waschen, Plätten u. s. w. als Unterrichtsdisciplinen müffen aus der Volks- Feuilleton. Trotz alledem! Novelle von H. Nagelt von Brawe. (1. Fortsetzung.) „George, Sie verstehen mich falsch, nur Freundschaft klang durch meine Worte." „O, lassen Sie mir den Strohhalm Hoffnung, mich daran aufzurichten!" Erstaunt sah Leontine dem Davonschreitenden nach. „Ist er denn kein Knabe mehr, der schöne große Mensch?" fragte sie sich und dann legte sie die Hand aus das Herz. „Habe ich denn etwas anderes in ihm erblickt? Mein Gott, war es denn nicht Mitgefühl, nur Mitgefühl, was mich bewegte in seiner Nähe?" Noch mochte sie in Nachdenken versunken sein über diese Frage, als aus dem nahen Gebüsche ein Mann hervortrat und direct aus sie zukam. , r . Ei, Mlle. Lironville," sagte er m stark russisch accen- tuirtem Französisch , „also daher die Jungfer - Tugend von neulich! Na, ich denke, es bleibt noch ein bischen für Ihresgleichen übrig!" Auf dem nicht unschönen Gesichte des Manncs lag em cynisches, unverschämtes Lächeln, während er jetzt versuchte, den Arm um das erschreckte Mädchen zu legen. Sie war aufgesprungen und das zornblitzende Auge auf den Angreifer gerichtet, rief sie: „Ich habe mir schon einmal Ihre Aufdringlichkeit verbitten müssen und thue es jetzt zum letzten Male, Herr 'Tuganow. Lassen Sie mich nicht erst die §)ilfe des Barons anrufen." „Ei, Jungfer Leonore, Sie sind wohl zu gut für einen Beamten? Jetzt, soeben hat sich die Sache geändert! Der Baron wird sich doch recht freuen, wenn ich ihm von dem Äiebesgetändel hier n der Waldeinsamkeit erzähle." Mck frechem Behagen sah er, wie Leontine das Blut in :die Wangen schoß. Er strich sich den dunklen Schnurrbart auseinander und mit rascher Bewegung umschlang er das junge Mädchen. Schon beugte er sich über die rothen, frischen Lippen, als ein schallender Schlag seine bärtige Wange traf. „Teufel, die Natter beißt!" schrie er jetzt in seiner Muttersprache, die Französin loslassend, „werde ihr aber die welsche Tücke schon austreiben! — Werden noch zu mir kommen, ma pigeonnette, und um gut Wetter bitten!" rief er dann mit schlecht unterdrücktem Zorne der Davoneilenden nach. II. Seit Wochen war George in Petersburg beim Preo- braczenskischen Regimente eingetreten und seit seinem Fortgehen schrieb er regelmäßig an Leontine, obwohl diese seine Briese nicht erwiderte. Aus seinen Aeußerungen ging nur zu deutlich hervor, daß seine Neigung doch festeren Grund gefaßt, wie sie vorausgesetzt hatte. In jedem seiner Worte ließ sich erkennen, daß durch ihre Abweisung das liebet wohl in seinen grünen Zweigen beschnitten, aber nicht mit der Wurzel ausgerodet sei. Immer mehr aber kam sie auch zu dem Bewußtsein, daß sie die Rodearbeit zuerst bei sich selbst zu beginnen habe. Wie ein Schleier fiel es von ihren Augen, als sie in Georges Briesen einer Gemüthstiese begegnete, die wahrlich nicht im Verhältnisse zu dessen Jugend stand und sie erkannte, daß sie dieses Gefühl tief empfand und erwiderte. Dann erschrak sie wohl und sagte sich: „Du thust unrecht an deinen Wohlthätern. Nie würde Baron Adlerhorst die Neigung seines Sohnes zu einem Mädchen gestatten, das nicht seines Standes und älter wie dieser. Ich muß, ich werde ein Ende machen um meinet-, um seinetwegen!" Aber gerade Georges Briefe ließen sie immer wieder in ihren Ent- schlüffen wanken. Dennoch siegten endlich ihre Energie, ihr Wille, über das thörichte Herz. Sie wollte Kangershoff verlassen und das wurde ihr um so leichter, als sie seit einiger Zeit vom alten Baron Adlerhorst mit ganz offenbarem Mißtrauen beobachtet, von der Baronin nicht mehr wie ehedem beachtet wurde und bei den Domestiken einem kaum versteckten höhnischen Lächeln öfter und öfter begegnete. Tuganows Saat war aufgegangen, das wußte sie, und dieser selbst hatte die Frechheit, ihr unter den erniedrigendsten Bedingungen sein Schweigen anzubieten. Aber obwohl ein paar Worte der Aufklärung an den Baron sofort Klarheit geschaffen hätten, schwieg Leontine dennoch. Sie wußte, daß die Mittheilung des Geschehenen den Sohn in den Augen der stolzen Eltern unbedingt herabsetzen, wenn nicht lächerlich machen würde. Der Aufenthalt in Kangershoff wurde immer unerträglicher. Immer deutlicher empfand Leontine, daß George ihre Abweisung nicht ernst genommen, daß die Liebe zu ihr ihm ein Lebenshindemiß sein würde. Vielleicht auch in dem Gefühle, die eigene — wie sie glaubte — unrechte Liebe nur dadurch ausreißen zu können, reifte in ihr der heroische Entschluß, mit einem Schlage ein Ende zu machen. Das Schicksal war dem gefaßten Beschlüsse günstig. Bei den wenigen Bekannten, die Leontine außer uns und Adlerhorsts in Livland hatte, traf sie mitunter einen durchaus ehrenhaften polnischen Kaufmann, einen Juwelenhändler aus Warschau, Johann Urakowski. Dieser hatte dem hübschen, intelligenten Mädchen von jeher Interesse gezeigt, auch unlängst durch eine gemeinsame Bekannte anbeuten lassen, daß er glücklich sein würde, wenn sie sich entschließen könnte, ihm die Hand zu reichen. Sie hatte damals eine bestimmte Erklärung vermieden. Eines Tages traf sie bei meiner Mutter ein und bat um eine Unterredung. „Sie wollen doch nicht heirathen?" fragte diese, und als Leontine bejahte, schloß ich sie stürmisch in die Arme. Hielt ich doch mit meinen siebzehn Jahren eine Heirath noch für ein großes Glück. Nachdem ich unter irgend einem Vorwande entfernt war, erzählte bann Leontine rückhaltlos, was vorgegangen, und baß sie sich entschlossen, ber Werbung des auch meiner Mutter bekannten Kaufherrn nachzugeben, um einmal den peinlichen Verhältnissen im Hause Adlerhorst zu entgehen, besonders aber um George ein für alle Male den Gedanken an eine einstige Verbindung zu nehmen. Mama konnte diesen Vorsatz nur als lobenswerth und vernünftig anerkennen. „Gott wird Dir Helsen, das Schwere Deines Schrittes zu überwinden und Dich in dauerndem, ruhigem Glücke die Stürme vergessen lassen, die über Dein Herz gingen. Das Bewußtsein, recht zu handeln, wird Dich stützen." (Fortsetzung folgt.) schule fern bleiben. 8) Für diejenigen confirmierten Mädchen aber, welche weder im eigenen Hause Gelegenheit haben, noch in geeigneten Familien untergebracht werden können, zur practischen Erlernung des Haushaltes, sind von der Gemeinde oder vom Staate Haushaltungsschulen mit obligatorischem Besuch ins Leben zu rufen. 9) Aufgabe der Haushaltungsschule muß sein: den erwachsenen Mädchen Gelegenheit zur Erwerbung derjenigen Kenntnisse und Fertigkeiten zu geben, welche zur guten Führung einer einfachen Haushaltung erforderlich sind." C. Betreffend das Arbeiterschutzgesetz: „Die Versammlung begrüßt die von der Reichsgesetzgebung beschlossene Befreiung der schulpflichtigen Jugend von der Arbeit in Fabriken mit lebhafter Befriedigung, sie hält aber eine Ausdehnung dieses Schutzes der Kinder auch aus andere gewerbliche Ausnutzung für erforderlich. Die Versammlung begrüßt die reichsgesetzliche Zulassung der Fortbildungsschule und die Verpflichtung der Heranwachsenden Jugend zum Besuch derselben, auf Grund von Beschlüssen der Gemeinden und größeren (Korporationen, mit Freuden. Sie richtet über nun an die Schul- und Gemeindebehörden die dringende Bitte, der weiteren Ausdehnung des Schulunterrichts ihre that- kräfüge Unterstützung zu leihen." Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Lorrespondenz-Bureau Paris, 26. Mai. Auch heute kamen mehrere Zusammenstöße strikender Omnibus-Angestellter mit aus- geiahrenen Wagen der Gesellschaft vor. In der Rue Fau- bourg du Temple wurden zwei Wagen gestürmt, die Pferde abgeschirrt, die Kutscher von den Anwohnern aus den Fenstern mit Wasser begaffen und ein Polizeiagent hinterrücks angegriffen. Die Wagen wurden nach dem Depot zurückgebracht. Paris, 26. Mai. Vor dem Depot der Omnibus-Gesellschaft auf dem Boulevard Bourbon fand ein heftiger Zusammen st oß statt. 500 Strikende griffen die ausfahrenden Wagen und die begleitende Polizeimannschast an. Es kam zu einem Handgemenge, wobei die Polizisten wegen ihrer geringen Anzahl weichen mußten. Der Kutscher und der Conducteur eines Wagens, in dem sich Polizisten befanden, wurden blutig geschlagen und mehrere Tumultuanten verhaftet. Paris, 26. Mai. Der heutige Ministerrath beschäftigte sich mit der Frage, welche Maßregeln zu treffen seien, falls bei der Verlängerung des Strikes die Omnibus-Com- pagnie ihre Concession verliere. Heute wurden 80 Personen verhaftet. Fiume, 26. Mai. Die Zeitungsmeldungen von dem Ausbruche des gelben Fiebers auf Malta werden als durchaus unbegründet bezeichnet. Der Gesundheitszustand aus Malta soll ein ausgezeichneter fein. Shanghai, 26. Mai. Reuter-Meldung. Nach weiteren Meldungen aus Nanking verließen die europäischen Frauen und Kinder die Stadt. Die Mädchenschule der Methodisten wurde angezündet und geplündert- auch andere Missionen wurden angegriffen, doch gelang es, die Menge zu zerstreuen. Das englische Kriegsschiff „Porpoise" und chinesische Truppen find nach Nanking abgegangen. Berlin, 27. Mai. Nach der heute erschienenen „Berliner Medicinischen Wochenschrift" ist Professor Koch damit beschäftigt, den im Tub erculin enthaltenen wirksamen Stoff zu i so li r en, sodaß die Beschaffenheit wie bei anderen Arznei- stoffen chemisch feststellbar sei. Nach Erreichung des in den nächsten Monaten zu erwartenden brauchbaren Ergebnisses werde Koch umfassendere Veröffentlichungen bewirken. Locales und provinzielles, Gießen, 27. Mai. — Der 30. Verbandstag der hessischen landwirthschaft- licheu Genosienschaften findet Montag den 1. Juni d. I., Vormittags 10 Uhr beginnend, hier in Steins Garten statt. — Alle Verbandsgenossenschaften und Freunde der genossenschaftlichen Sache sind vom Vorstand zu zahlreicher Betheiligung eingeladen. — Die Schülerzahl unserer städtischen Schulen ist in stetem Wachsen begriffen. Die höhere Mädchenschule hat 296, die erweiterte Mädchenschule 239, die Stadtmädchenschule 910 Schülerinnen - die Stadtknabenschule zählt 770 Schüler. -e. Die Vereinigung der Kunstfreunde für die amtlichen Publieationeu der Königl. Nationalgalerie Berlin C., Spittelmarkt 2, über deren epochemachenden Leistungen in der mechanischen Herstellung von kunstvollendeten farbigen Repro- ductionen bedeutender Originalgemälde wir unseren Lesern wiederholt berichteten, veröffentlicht soeben drei Kunstblätter, die an Dimension und technischer Vollendung alles bisher aus diesem Gebiete Erreichte hinter sich zurücklassen. Es sind dies zwei Porträts des jetzigen Kaisers nach Gemälden von Max Koner aus dem Jahre 1890 (Originale im Besitze des 1. Garderegiments z. F. und des Herrn Generaloberst v. Pape), sowie ein Porträt der jetzigen Kaiserin, nach dem im Besitze des Kaisers befindlichen Originale von H. Angeli. Die Blätter haben 70x89 cm Bild- und 96x123 Kartengroße und stellen in Halbfigur die Fürstlichkeiten in mehr als halber Lebensgröße dar. Eines der Bilder, den Kaiser in Paradeuniform der Garde-du-Corps darstellend (Original im Besitze des Generaloberst v. Pape), wird demnächst in dem Schaufenster des Herrn Otto Hochstätt er, Marktstraße, dahier ausgestellt werden. Der Preis eines dieser Bilder beträgt für Vereinsmitglieder 60 Mk. — Am 1. October wird die „Vereinigung", wie wir einer freundlichen Mittheilung der Geschäftsleitung entnehmen, weiter veröffentlichen: A. Lutteroth: Abend am Meer. A. Bocklin: Der Eremit. Röchling: Sturm auf Spichern. Flicket: Buchwald bei Prerow. L. van Aaken: Im Altfrauenhause. Matth. Schmidt: Aus dem Befreiungskriege. E. v. Blaas: Zwei Studienköpfe (Südländerinnen). Diese Blätter werden in kleinerem Format gehalten sein. Bekanntlich ermöglicht die Mitgliedschaft bei der „Vereinigung" für den Jahresbeitrag von 20 Mk. den Erwerb eines ihrer Normalblätter nach freier Wahl. 0 Schotten, 26. Mai. Gestern Nacht gegen 12 Uhr- brach in dem Gasthaus zur Traube dahier Feuer aus. Der herbeigeeilten hiesigen freiwilligen Feuerwehr gelang es, dasselbe alsbald auf seinen Herd zu beschränken, ohne daß es größeren Schaden anrichtete. * Usenborn, 25. Mai. Ein bedauerlicher Unglücksfall trug sich am Samstag den 23. d. M. dahier zu. Der Dienstknecht Heinrich Müller aus Stockheim gerieth infolge des Sturzes eines seiner Pferde so unglücklich unter den Wagen, daß er nach Ablauf von 21/2 Stunden unter schrecklichen Schmerzen verstarb. Der Verlebte hinterläßt eine Frau und drei Kinder. tt Uetzhausen, 25. Mai. Der 61 Jahre alte hiesige Feldschütz Konrad Gräb hat sich am letzten Samstag auf seinem Speicher erhängt. Dem Vernehmen nach ist Geistesstörung Ursache der That. — Bau einer Nebenbahn von Büdingen durch das Seementhal. Der Abg. Westernacher hat den Antrag gestellt, die Ständekammer wolle beschließen: Großh. Regierung zu ersuchen, den Ständen noch in diesem Landtage eine Vorlage zum Bau einer Bahn von Büdingen durch das Seementhal, zum Anschluß an die zu bauende Gedern-Lauterbacher Bahn einerseits, und von Büdingen, über Düdelsheim nach Lindheim, zum Anschluß an die Bahn Stockheim-Frankfurt — sobald diese gebaut wird — andererseits zugehen zu lassen. — Militärdienstzeit der Theologen. Mit Rücksicht daraus, daß die jungen Theologen, welche ihr Militärjahr abmachen, gegenüber denjenigen, welche als untauglich befunden werden, regelmäßig um ein ganzes Jahr bei Ablegung ihres zweiten Examens zurückkommen, hatten die Abgeordneten Dr. Dieffen- bach und Wahl bei der evangelischen Landessynode beantragt: „Zu den das Dienstalter der evangelischen Geistlichen regelnden Gesetzbestimmungen einen Zusatz zu machen, wodurch bestimmt wird, daß diejenigen jungen Theologen, welche durch Ableistung ihrer Militärpflicht nachweislich verhindert worden sind, ihre Schlußprüfung rechtzeitig abzulegen, diese ihre Militärzeit bei Feststellung ihres Dienstalters in Anrechnung gebracht werden kann." Hierzu ist jetzt der Bericht .des Gesetzbebungsausschusses erschienen, woraus hervorgeht, daß Großh. Oberconsistorium die erbetene Anordnung, welche bei den Aspiranten des Sraats- und Schuldienstes schon besteht und sich bewährt hat, für berechtigt hält und daß auch der Ausschuß dieselbe beziehungsweise das beantragte Ersuchen befürwortet. D. Ztg. — Obstmärkte, lieber einen für Frankfurt a. M. pro- jectirten Ob st markt und die Einrichtung zu demselben machte in voriger Woche das Ausschuß-Mitglied des Deutschen Pomologen-Vereins, Franz Hohm-Gelnhausen, in der Versammlung der Frankfurter Gartenbaugesellschaft nähere Mittheilungen. Der Deutsche Pomologen-Verein bereitet eine gründliche Organisation des deutschen Obsthandels, der im Gegensätze zu den anderen Culturstaaten ein ziemlich wilder Handel noch ist, vor. Als der wichtigste Factor hierfür wird die Einrichtung von alljährlichen Ob st Märkten erkannt, welche die deutschen Obstzüchter mit Proben beschicken und bei welcher Gelegenheit dann ähnlich wie bei Frucht- und anderen Marktbörsen durch Angebot und Nachfrage die Conjuncturen für einen geregelten Handel mit In- und Ausland geschaffen werden sollen. Auch die preußische Regierung erkennt die Wichtigkeit der Sache an, indem sie zu den Kosten einen Betrag von 3000 Mk. zur Verfügung stellt. Einstweilen sind solche Märkte in Berlin, Hamburg und Frankfurt a. M. in Aussicht genommen, bei welchen auf die Mitwirkung der Gartcnbauvereine gerechnet wird. Der erste derartige Markt soll schon in diesem Jahre und zwar für Frankfurt in der ersten Hälfte des Monats September stattfinden. Die für diesen Markt zu Grunde gelegte Marktordnung setzt u. A. fest: Zugelassen ist gutgepflücktes und in gleichmäßiger Größe sortirtes Tafelobst ersten Ranges (ohne Flecken, Wurmstiche oder Druckstellen), gepflücktes Wirthschaftsobst unter denselben Bedingungen, gewöhnliches Wirthschasts- und Mostobst, gedorrte und eingekochte Obstfrüchte, Obstweine, Obstbranntweine, Obstliqueure, Mus, Marmelade, Gelees rc., sowie gedörrte und eingekochte Gemüse. Die Beschickung ist nur mit in Deutschland gezüchtetem Obste gestattet. Nur solche Verkäuser sind zugelassen, welche von seinem Tafelobst mindestens 50 Kilogramm per Sorte oder von gepflücktem Wirthschaftsobst mindestens 100 Kilogramm per Sorte oder von Most-und Wirthschaftsobst mindestens 10000 Kilogramm zur Verfügung der Käufer haben. Für den Markt 1891 wird Rohobst in Postcollis von 5 Kilogramm als Probe zugelassen. Für den Versandt des verkauften Obstes wird den Verkäufern das einheitliche Verpackungsmaterial umsonst geliefert. Obst- und Gemüseproducte sind in Originalpackung, Obstweine rc. in Flaschen aufzustellen. Die Verkäufe auf dem Obstmarkte finden durch abgesiempelte Schlußscheine des Marktcomites statt. Die Proben sind franco Marktlocal zu liefern und werden später versteigert; unreelle Lieferanten werden von allen späteren Märkten ausgeschlossen. Es steht außer Zweifel, daß der Frankfurter Obstmarkt reussiren und vielleicht von größerer Bedeutung werden dürfte als diejenigen in Berlin und Hamburg, da wir hier mitten in der reichen, obstbautreibenden Gegend liegen, was für die anderen Plätze in dem Maße nicht in Betracht gezogen werden kann. OemWt». * Frankfurt a. M., 26. Mai. Als heute Nachmittag 5 Uhr der Fesselballon der electrischen Ausstellung, der mit einem Passagier und zwei Bediensteten aufgestiegen war, sich wieder zur Erde gesenkt hatte, löste sich — die Ursache ist noch nicht aufgeklärt — das Seil aus dem am Ballon befestigten eisernen Haken, worauf ein heftiger Windstoß den Ballon in beträchtliche Hohe trieb. Bei schönstem Wetter machten die Luftschiffer eine prächtige Fahrt in der Richtung nach Nordosten und landeten gegen 3/46 Uhr 500 Meter hinter dem „Heiligenstock". Passagier und Bedienungsmannschaft waren völlig unversehrt. Es verdient bemerkt zu werden, daß der Ballon selbstverständlich auch für solche programm- widrige Fahrt in jeder Weise ausgerüstet und eine eigentliche Gefahr mit einer solchen nicht verknüpft ist. * Berlin, 26. Mai. Die Kaserne des 2. Garde - Ulanen-Regiments in Moabit ist heute Vormittag von einem großen Brande heimgesucht worden. Das Regiment war in üblicher Weise zum Exercieren nach dem Tempelhofer Feld abgerückt, sodaß nur Wache und Stallmannschaft sich in der Kaserne befanden. Kurz vor 11 Uhr bemerkte man plötzlich verdächtigen Rauch, der dem Nordthurm des den zweiten und dritten (westlichen) Hof trennenden Stallgebäudes entstieg. In den Thürmen lagerten Holzvorräthe, welche aus unbekannter Ursache in Brand gerathen waren. Das Feuer war schon auf das Stallgebäude, welches für die 5. Escadron bestimmt ist, übergesprungen und hatte an den auf dem Boden lagernden Futtervorräthen reichste Nahrung gefunden. Als um 11 Uhr das Regiment mit klingendem Spiel, vom Exercierplatz heimkehrend, anrückte, wälzten sich bereits dichte Rauchwolken von der Kaserne her nach dem Hamburger Bahnhof zu. Sofort verstummte die Musik und schnell sprengte das Regiment der Kaserne zu. Im Nu war abgesessen und Alles stürzte dem gefährdeten Stall zu, um vor Allem die Pferde zu retten. Zum Glück befanden sich in dem langgestreckten Stall nur etwa 30 Thiere, die überzähligen Offizierspferde und die kranken Thiere der Schwadron. Den vereinten Kräften gelang es, alle diese Thiere noch in Sicherheit zu bringen. Inzwischen war die Feuerwehr alarmirt und von allen Seiten rasselten die Löschzüge mit Geräthen und Mannschaften heran. Die Feuerwerkerschule unterbrach sofort den Unterricht und entsandte sämmtliche Soldaten zur Brandstelle. Die aus dem Exercierplatz in der Kruppstrabe übenden Soldaten des 2. Garde-Regiments rückten im Laufschritt heran. Das Feuer hatte sich während dieser Zeit immer mehr ausgebreitet und den gesummten Stallbau mit Einschluß des zunächst der Kaserne belegenen Thurmes ergriffen. Die Flammen waren so gewaltig, daß selbst die in der Nähe stehenden frischgrünenden Bäume verkohlten. Die Feuerwehr, die mit Mannschaften aller fünf Compagnien zur Stelle war, eröffnete einen Massenangriff, der von Dampf- und Druckspritzen unterstützt wurde- die Soldaten halfen beim Pumpen der Druckspritzen und Leiten der Schläuche. Den vereinten Anstrengungen gelang es denn auch, verhältnißmäßig schnell dem Feuer Halt zu bieten- zwar wurde noch ein Theil des nördlichen Stallgebäudes vom dritten Hose durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen, doch konnte man hier die Flammen abschneiden, ehe sie den ganzen Bau erfaßt hatten. Vom Stall der 5. Escadron war nicht mehr viel zu retten. Prasselnd stürzten an verschiedenen Stellen die Decken ein und immer von Neuem schlug die Helle Lohe empor. Der Telegraph hatte inzwischen die Kunde von dem Brande überall hin verbreitet und die Spitzen der betheiligten Militärbehörden, den commanbirenben General bes Garbe-Corps, General Freiherrn von Meerscheidt- Hüllessem unb ben (Korn nanbanten, General-Lieutenant Grasen von Schlieffen, nach der Branbstelle geführt. In Vertretung bes Polizei-Präsibiums erschien der Ober-Regierungs-Rath Friedheim. Seine Königliche Hoheit der Prinz Georg fuhr gleichfalls zur Brandstelle, um Erkundigungen über den Umfang des Feuers einzuziehen. Um 12 Uhr war die Haupt- gluth erstickt. * Frankfurt a. M., 26. Mai. Am Samstag besuchte eine- im „Nürnberger Hof" wohnende 76jährige Wittwe B., ohne den Ihrigen etwas davon zu sagen, auf dem Friedhöfe das Grab ihres Mannes - auf demselben brach sie in Krämpfen bewußtlos zusammen und blieb unbemerkt die ganze Nacht hindurch bis zum anderen Tage liegen, wo man sie sand und nach Hause fuhr. Die Greisin ist gestern gestorben. * Frau Carrss Beerdigung. Montag Vormittag 11 Uhr wurde die irdische Hülle der Frau (Karre auf dem Strang- rieder Friedhöfe in Hannover unter einer äußerst zahlreichen Betheiligung der Hannoveraner bestattet. Der Sarg war mit einer großen Zahl prachtvoller Kränze bedeckt, welche von den zahlreichen Freunden der Carre'schen Familie von hier, sowie aus weiter Ferne übersandt waren. Die internationale Artistengenossenschaft hatte sich durch ihren Obmann Julius Eisbeck vertreten lassen - derselbe überreichte einen prachtvollen Lorbeerkranz. Ferner war u. A. erschienen Director A. Hucke aus Berlin. Zu einer aufregenden Scene gestaltete sich die Ankunft des Directors (Karre kurz nach 11 Uhr. Beim Anblick seines bei dem Eisenbahnzusammenstoß unversehrt gebliebenen jüngsten erst zweijährigen Töchterchens brach er fast zusammen und seine Freunde mußten ihn stützen, als er, laut weinend, zum Sarge seiner Frau herantrat. Die Familienglieder und die Circusangehörigen brachen in heftiges Schluchzen aus, als (Karre fassungslos vor dem Sarge niederkniete, und der Kirchenchor, welcher sich hinter dem Sarge aufgestellt hatte, konnte mit seinem Gesänge das Wehklagen nicht übertönen. Herr Pastor Dr. Hilmer hielt auf Grund des Textes: „Wir haben hier keine bleibende Stätte", und der Worte in Cap. 13 der Epistel Pauli an die Corinther eine ergreifende Gedächtnißrede. — Sämmtlichen im städtischen Krankenhause in Hannover behandelten Verwundeten aus dem Circus (Karre geht es übrigens den Umständen nach gut. Schrsssnachrichten. Bremen, 26. Mai. sPer ttansatlantischen Telegraph-1 Der Schnelldampfer Aller, Capl. H. Christoffers, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 16. Mai von Bremen und am 17. Mai von Southampton abgegangen war, ist gestern 3 Uür Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Syndetikon aus bpm 'M? KäS ° 3ebittuin„‘tet hinter 1£nt b-«Z .>sch4 * ioli *t ü,d Eine09taa’n’ »ertnüpft ist eta«it- JJiV Geworden. fc“3?011 « "°ch bem T$*cnl 1 Sm» ii £a?”iN stch'i. - °7°-denSt°llgMnd-s °ljd°rr°the, welch- ?°s F-n-r ’“tbl£ 5- «Scaöron " dm «uf dem Boden a^iunj gesunden. Als ^*6 tom ®a8t™ W dneiis dichw ' “3 b® Hutgtx MchkmdschM Mengte „ “ toQr abgeschn und “ zu, um vor Allem die fanden sich in dem lang- ^iere, die überzähligen üre der Schwadron. Den chThiere noch inSicher- die Feuerwehr alaimirt Wzüge mit Geräthen lerwerkerschnle unterbrach särnrntltche Soldaten zur Platz in der Kruppstratze girnents rückten im Laus- sich während dieser Zeit gefammten Stallbau mit :me belegenen Thurmes so gewaltig, daß selbst hgrünenden Bäume ver- Mannschasten aller fünf nete einen Masienangrisf, 11 t unterstützt wurde,- bit )ruckspritzen und Leiten bc 1 gungen gelang es denn \ Jener Halt zu (rieten; löblichen Staögeöa'udes Mitleidenschast gezogen, der 5. Weadm Kürzten an vrt- ) immer von Neuem M raph hatte inzwischen » hm verbreitet und biirden, den commanbirenben Lreiherrn von Meerschei - General-Lieutenant Grasen e gefiihrt. In W it d-r PÄj G-«rg ch inbiSun8en üb« fa J- 12 Uhr war die Haup Am ®a«St«8 be'* - unbtmet L«n fc sind unb gksltt" 11 Uhr I i gjlontag $’ bent3©trang‘ ebeft, “e(4‘ 11« KrE gan,iiie r Gatt** „ ®ie iitte« erjanbt ®6“”: „ gfoii* Äff*-* si*lE h--°< »t ö bracht 10 E “lS? / ,ht kV 2 7 lieber Tabaks- Dte Verwerthung des Ltchtbrechungsvermögens fermentation. 6 (3) 1 (2) 1 ätherischer Oele in der Praxis. — lieber die Nutzbarmachung der Niagarafälle. — Anomalien des Erdmagnetismus. — Fragen und Antworten: Welches sind die verbreitetsten mathematischen Lehrbücher 1 Com- mode 1 Nachttisch, 6 Stühle, 2 Spiegel, 1 Petroleumherdchen, 1 «Üchenschrank etwas Küchen- geräthe, Ueberzüge, Betttücher, Handtücher, 1 Schneidertisch, 1 felbstheizendes Bügeleisen, 4 große und mehrere kl. Bügeleisen, sämmtlicheS Schneiderhandwerkzeug. 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Für Nichtmitglieder beträgt der Eintrittspreis 50 Eine Liste zum Einschreiben von Beitrittserklärungen liegt offen. 1g D«r AuSschuy. Generalversammlung des Spar- und Vorschuß-Vereins Großen-Mnden, Actien-GeseUschaft. Nachdem die aus den 19. d. Mts. ausgeschriebene Generalversammlung nicht abgehalten wurde, findet eine solche nunmehr Freitag de« 12. Juni d. I., Nachmittag- 2Vr Uhr, auf dem Gemeindehaus dahier mit der solgenden Tagesordnung statt: 1) Abhör der Rechnung pro 1889/90, 2) Verwendung des Überschusses, 3) Abänderung der Statuten, r „ c 4) Ausloosung des auszuscheidenden Drittthells des AuffichtsrathS, 5) Ergänzungswahl des Aufsichtsraths. Großen-Linden, am 26. Mai 1891. 4961 Der Vorstand. "Wiederverkäufer werden unter günstigen Bedingungen angestellt. 4875] Schlafstelle zu vermiethen. i 4967] Ein ordentlicher HauS- Eichgärten 12. 30 (gntr^e 40 Pf Anfang V25 Uhr (4979) ä Person M. 3.— bis 12 Uhr Mittags Sonntag den 31. Mai von 12 Uhr Der Vorstand. 4973 4974) Zu dem Freitag den 12. Juni d. I. im Gasthofe Nachmittags von 3—7 Ahr findet Militsr-Conrert statt. BALL Das Ausstellungs-ComitS Da- Eomits. ladet ergebenst ein 4963 6 000 000,— Lina Vogt, geb. Höpfner 4965 2 734 738 028,— if [4962 Die General-Agentur: Ph. J. Brennemans IV. Homberg a/O.: L. Gnifkowsky. • Die Kmsfeuerlöschordnmg g r für den Kreis Gießen r ReichSbank-DiScont 4 pEt. — Frankfurter Bank-DiScorü 4 ii ii ii ii n Gießen: Alten-Bufeck: Altenstadt: Bleidenrod: Friedberg: Gettenau: Grebenau: Gedern: Gedern: Grebenhain: Herbstein: ä ä ä ä L 3 397 322,40 2 803 112,- Göbel, Gemeinde- rechner. K. Hitzel. I. Gottlieb. P. I. Möbs III. Scheiben gegen Bruch. Frankfurt a. M., im Mai 1891. 2996] Eine schöne Wohnung von vier Zimmern mit Wasserleitung, Küche, Keller, Boden, vom 1. Juli l I. ab zu vermiethen. Näheres Kirchenplatz 11. 4807] Möblirte Zimmer zu vermiethen. Ltndenplatz 12. 4847] Gegen M. 1000.— Fixum o. Provision such. w. e. Vertreter f d. 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Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem uns betroffenen herben Verluste sowohl während dem Krankenlager als auch bei dem Geleite zur letzten Ruhestätte, sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagt innigsten Dank- Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Danksagung. Für die vielen wohlthuenden Beweise herzlicher Theilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste durch den jähen Tod unseres unvergeßlichen Herrn Bautechniker Konrad Stumpf sagen Allen innigsten Dank. 4980 Die trauernden Hinterbliebenen. Begebenes Grundcapttal ...... Prämien« und Zinsen-Einnahme im Jahre 1890 . - ... ... - - - • Prämien- und Capital-Reserven. . . - Versicherungssumme im Lause des Jahres 1890 ........... (letzter Tag) Die Ausstellung ist geöffnet von Morgens 9 Uhrbis Abend« *1 Uhr; der AuSstellungSplatz sowie die Restauration bis Abend» 9 Uhr. Eintrittspreis von 7 Uhr ab L Person S« Pfg. Große Internationale Ansstettnng von Zagd- und Luxus-Hunden am 28.,' 29., 30. und 31. 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