ab. ' unter UL BW kalter“ ^ausburg iz, Maschinen '«'■’Wiige mit mb rten. mber: fflT »W M MM Hem Kranke tree 30 Pfg. iedel. ds 8y2 llhr: i) über: M Hrebungen. 'iage/aöe.'l. /rös 8 Ä^* gsfest liNeii-VttdOtr t« v»« Comite.___ .US. 8537 ! traurige Nachricht, :nfere ini*l* jägerin »ei, 1 **?’ ME ßi u. 3 [8669 ' ,e” ,»un,,r' WH- DM Mu Rr. 225. Zweites Blatt. Sonntag den 27. September 1891 »i—i ■ i i ■— ■■■■ ■ ■■■■■ ————au——w ■■nwfcm——■ ■ —————————> ®8*w JUyMetT «Hhetrü tüglich, *H «»»nah»« M «katta-A «te Gi chm er ®**te •tat Ängeigtt «vSchmtkch togtfeet Gießener Anzeiger Kmerat-Htnzeiger. 8iect*tWf«c Almmraüntmi 2 Mark 20 Pf,. *B Vringerloy». Durch die Post b«pf* 2 Mark 50 Pf,. Reboction, Exprb«a« tmb Druckerei: -ch»lßr«te WkV. Aernjprccher 61. Amts- und AnzNgeblatt für den Tkveis Metzen. ............. , ....... .........................................................■im ......... iiiim^wb—«—»—n-Mmiwmiw.m———ii ■inu.n» ■■!■ —irrrwmiinnirTirniw - Mimtai So« «Mrinmkn Wummer bU Bon». 10 Ohr. MaHS0kIlKge. [ ,»,ei,en fttr de» .«l-ß-ner «°,e«,er- Abonnements - Einladung! Zum Bezug des „Gietzener Anzeiger" für -as 4. Vierteljahr 1891 laden wir hiermit ergebenst ein. — Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die Tagesereignisse in kurzer objectiver Uebersicht zur Kenntniß seiner Leser bringen. Die neuesten Nachrichten der zuverlässigsten telegraphischen Correspondenz- Bureaus sowie zahlreiche Mittheilungen aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über die Vorfälle in demselben auf dem Laufenden. Unterstützt durch an allen Orten der Provinz Oberhcssen ansässige Berichterstatter, ist der „Gießener Anzeiger" ferner in der Lage, die interessanten Vorgänge in der Provinz so frühzeitig wie möglich zur Kenntniß seiner Leser zu bringen, desgleichen wird den Begebenheiten in der Stadt Gießen die gebührende Besprechung im localen Theile des Anzeigers zu Theil werden. Der in der Provinz Oberhessen betriebenen Landwirthschaft wird der Anzeiger durch Veröffentlichung von allem Wissens- werthen aus dem Gebiete derselben besondere Berücksichtigung zu Theil werden lassen, daneben aber auch die Beobachtungen und Erfahrungen in Haus- wirthschaft, Handel, Gewerbe und Industrie in den Kreis seiner Besprechungen ziehen. Ein gediegenes Feuilleton wird neben besonderen Artikeln ernsteren und heiteren Inhaltes den erwünschten Unterhaltungsstoff bieten. Außerdem werden die „Gießener Familienblätter", welche dem Anzeiger wöchentlich 3 mal beigelegt werden, und die stets ein gewähltes Feuilleton als Unterhaltungsstoff bringen, namentlich im Kreise der Familien eine beliebte Beigabe bieten. Wir ersuchen nun namentlich auswärtige Leser, ihre Bestellung bei der Post baldgefl. aufgeben zu wollen. Neuhinzutretende erhalten vom Tage der Bestellung bis 1. October den Anzeiger kostenfrei zugestellt, wie wir auch gerne bereit sind, Probe- Exemplare nach auswärts postfrei zu versenden. Den Lesern in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, den Anzeiger weitersenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen, falls nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgt. Hochachtend Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Druckerei (Fr. Chr. Pietsch). ifji inj—■■»_!______----I-—™'!-------H-"J । * 1 F-J'-.l-JJJLM Amtlicher» Theil. Bekanntmachung. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß der landwirthschaftliche Bezirksverein des Kreises Gießen Mittwoch den 30. September 1891, von Vormittags 9—12 und Nachmittags von 2—5 Uhr unter nachstehend abgedruckten Bestimmungen auf Lonhs Felsenkeller in Gießen eine Ausstellung von Saatfrüchten aller Art veranstalten wird. Zum Besuche derselben werden Käufer und Verkäufer und alle Landwirthe freundlichst eingeladen. Landwirthe des Kreises Gießen, welche durch Vermittlung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Saatfrucht zu beziehen wünschen, haben ihre Anmeldungen bis zum 20. September bei dem unterzeichneten Vorstande oder einem der nachbenannten Mitglieder der Ausstellungs-Commission 1) Herrn Gutsbesitzer Schlenke zu Gießen, 2) „ Oeconom Helfrich zu Gießen, 3) „ Oeconom Georgi zu Gießen einzureichen. Es wird hierbei darauf aufmerksam gemacht: 1) Daß bei Bestellungen von Mitgliedern des landwirthschaftlichen Bezirkvereins, welche den Betrag von 30 Mk. nicht übersteigen, die Kosten des Transports der Saatfrucht bis zur Eisenbahn- Station Gießen auf die landwirthschaftliche Bezirksvereinskasse übernommen werden, daß dagegen bei größeren Bestellungen die Vereinsmitglieder die Kosten des Transports des Saatgutes insoweit zu übernehmen haben, als die Bestellung den Betrag von 30 Mk. übersteigt. 2) Daß Bestellungen von Landwirthen des Kreises Gießen, welche nicht Mitglieder des landwirthschaftlichen Bezirksvereins sind, ebenfalls ausgeführt werden. Dieselben haben aber, wenn sie nicht vorher noch Mit- glieder des landwirthschaftlichen B^irksvereins werden und sich zu diesem Behufs bei dem Unterzeichneten anmelden sollten, den vollen Kostenbetrag für Ausführung ihrer Bestellung zu vergüten. 3) Daß die Zahlung bei Empfang der Frucht alsbald zu erfolgen hat, falls nicht die Gemeinde die Zahlung der Frucht für ihre Gemeindeangehörigen übernimmt. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, vorstehende Bekanntmachung in ihren Gemeinden veröffentlichen zu lassen, Anmeldungen entgegenzunehmen und mit der Erklärung des Gemeinderaths, ob die Gemeinde die Garantie für die Zahlung der Frucht von Seiten der betreffenden Gemeinde-An- gehörigen übernimmt, bis zum 20. September l. I. an den Unterzeichneten einzusenden. Die Gemeinde hat dann den Kaufpreis innerhalb drei Wochen an den landwirthschaftlichen Bezirksverein zu entrichten und denselben von den Empfängern der Frucht wieder erheben zu lassen. Gießen, den 7. September 1891. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins. e Jost. Saatausstellungs-Orduung für die am Mittwoch den 30. September 1891 auf Lonys Felsenkeller in Gießen stattfindende Saatausstellung. Als Aussteller wird nur Derjenige zugelaffen, der sich nachstehender Ordnung unterwirft: 1) Saatgut aller Art kann ausgestellt werden. 2) Die von den Ausstellern einzusendenden Proben dürfen bei Getreide-Arten nicht unter 2 kg betragen. 3) Der Aussteller hat die Probe mindestens einen Tag vor Beginn der Ausstellung an Herrn Wirth Jäger auf Lonys Felsenkeller zu Gießen einzusenden. Die Anmeldung muß enthalten: a. Name und Wohnort des Ausstellers. b. Genaue Bezeichnung der ausgestellten Saatwaare. c. Garantie für Lieferung von diesjährigem Saat- I gut. „So, da hätten wir das erste Bild," sagte der Photograph nach einigen Minuten, „das Bild der Aeltesten. Wie heißt Du, mein Kind?" „Lieschen", sagte die Kleine. „Also das Porträt Lieschens. Nicht wahr", wandte er sich an den Herrn, „es ist vortrefflich gelungen?" „Vortrefflich", bestätigte dieser, indem er das Bild mit den Zügen des Originals verglich. Nun wurde das zweite Kind photographirt, ein etwa sechsjähriges Lockenköpschen mit ganz allerliebsten großen blauen Augen, und dann das dritte und das vierte. Endlich war der Photograph mit seiner Arbeit fertig und breitete die Bilder mit gerechtem Künstlerstolz vor dem würdigen Herrn aus. „Würde es sich nicht empfehlen", fragte er dann, „die Bilder sofort einzurahmen?" „Gewiß," entgegnete der alte Herr, „ich halte das für durchaus zweckmäßig." In wenigen Minuten hatte der Photograph seine Arbeit beendet und reichte nun dem Herrn die Bilder dar. „So, wenn ich bitten darf", sagte er sehr freundlich. „Eine ganze Bildergalerie, und Sie haben nur fünf Mark dafür zu bezahlen." „Ich?" fragte der Herr erstaunt. „Nun, selbstredend," sagte der Photograph ebenso verwundert, „wer denn sonst?" „Das ist doch Ihre Sache." „Meine Sache? Was fällt Ihnen ein?" „Mir fällt gar nichts ein. Aber wie kommen Sie dazu, von mir fünf Mark zu verlangen?" „Herrgott," rief der Photograph ungeduldig, „für die Bilder natürlich. „Fünf Mark kosten die Photographien Ihrer Kinder." n . „Die Photographien meiner Kinder? Herr, Sie sind verrückt. Ich bin Junggeselle und habe keine Kinder." „Dies wären also nicht Ihre Kinder?" rief der Künstler. „Der Himmel soll mich davor bewahren," entgegnete der würdige Herr entschieden. Feuilleton. Bei dem Schnellphotographen. In Berlin bleibt kein Plätzchen unbenutzt. Selbst da, wo nur vorübergehend ein freigewordener Bauplatz seiner künftigen Benützung harrt, sucht man während der Zeit des Provisoriums die Verwerthung des kostbaren Raumes. Hier wird ein Kohlenplatz angelegt, dort eine Obstbude errichtet, und an einer anderen Stelle läßt sich ein Schnellphotograph nieder. , „Bild für Bild fünfzig Pfennige!« Vor der Bude eines solchen Schnellphotographen stand dieser Tage ein ältlicher, würdiger Herr und betrachtete die ausgehängten Kunstwerke mit großer Aufmerksamkeit. Um ihn geschaart waren vier bis fünf liebliche Kindlein, eines immer etwas kleiner als das andere — just wie die Orgelpfeifen. Der Schnellphotograph stand in dem Eingang seiner Bude und beobachtete die Gruppe mit lebhaftem Interesse. Endlich trat er auf den würdigen Herrn zu und sagte. „Entschuldigen Sie, mein Herr, aber finden Sie nicht auch, daß es den lieben Kleinen eine große Freude bereiten würde, wenn ich sie einmal photographirte?^ „Gewiß, das glaube ich sehr wohl," erwiderte der er- Wähnte Herr freundlich. ,, , t . „Und ich fertige vortreffliche Bilder an," sagte der Photograph weiter. „In fünf Minuten ist erns fertig. Nicht wahr, das ist für die Wartenden sehr bequem? „Außerordentlich bequem," sagte der würdige Herr. „So wollen wir also die Photographien der Klemen f „O, warum denn nicht?" sagte der ältliche Herr und blickte die Kleinen liebevoll an. ... „ „Dann bitte, mein Herr, treten Sie mit em. Der Photograph, der würdige Herr und die jubelnden Kinder traten in das Atelier und der Apparat begann alsbald seine Arbeit. „Aber wessen Kinder sind es denn?" „Wie soll ich das wissen? Was gehen mich die Kinder an?" „Aber Sie haben sie doch photographiren lassen!" „Das ist mir ja gar nicht eingefallen. Sie haben mich gefragt, ob ich damit einverstanden sei, daß sie photographirt werden und ich gab Ihnen zur Antwort, daß ich nichts einzuwenden hätte. In der That, was hätte ich einwenden sollen? Ich nahm an, daß Sie die Bilder für Ihren Schaukasten gebrauchten." „Aber nun sagen Sie mir," ries der Photograph zornig, „wie Sie zu diesen verd . . . Rangen gekommen sind?" „Ich bin gar nicht dazu gekommen," entgegnete der Gefragte, „sie standen vor Ihrem Schaukasten und ich stand auch davor, und da kamen Sie und wollten die Kinder photographiren." „Das habe ich gethan und Sie werden mir nun die Pbotographien abnehmen." „Mein Herr, ich pfeife auf Ihre Bilder." „Das Gericht wird Ihnen etwas pfeifen, mein Herr! Ich werde einen Schutzmann holen." „Thun Sie das, wenn Sie sich blamiren wollen." „So nennen Sie mir doch Ihren Namen, wenn Sie den Muth dazu haben." „Hier ist meine Karte." „Gut. Und nun aber scheeren Sie sich zum Teufel mit Ihren fünf Kindern." „Ich gehe," schrie der Herr, indem er die Bude verließ, „aber ohne meine fünf Kinder, denn ich habe keine." „So, jetzt will er mir auch noch die Rangen auf dem Halse lassen," rief der Künstler empört, „ich habe bereits an den Bildern genug . . . Sie, hören Sie . . . Sie sind ein Frosch in meinen Augen . . ." Der würdige Herr kehrte sich nicht daran. Mit hoch- rothem Gesicht eilte er von dannen, und bald war er um die nächste Straßenecke verschwunden. d. Angabe der Menge, welche verkäuflich ist, in kg, sowie des Preises für 100 kg und der Lieferzeit. 4) Nur vollkommen reine Waare wird zum Markte zu- gelaffen. 5) Der angegebene Preis kann während der Ausstellung nicht mehr erhöht werden. 6) Der Aussteller verpflichtet sich, das zum Verkaufe angemeldete Quantum des Saatgutes zu dem angegebenen Preise in der festgesetzten Lieferzeit dem landw. Bezirksverein unter Gestattung einer Zahlungsfrist von 4 Wochen zu liefern, andere Besteller erhalten die bestellte Frucht nur gegen Baarzahlung bei Empfang der Waare oder gegen Nachnahme des Kaufpreises. 7) Die Proben der verkauften Saatwaaren bleiben Eigenthum des landwirthschaftlichen Bezirksvereins, welcher dieselben drei Monate lang nach Schluß der Ausstellung zum Zweck der Controle ausbewahrt, die Proben von nicht verkauften Saatwaaren können von den Ausstellern zurückgenommen werden, widrigenfalls sie ebenfalls dem landwirthschaftlichen Bezirksverein zufallen. 8) Der Verkäufer haftet für seine Angaben und für Lieferung der Waare nach Probe. — Bei nicht vertragsmäßiger Lieferung kann der Käufer die Waare unter Beanspruchung des Ersatzes der Kosten des Hertransports unfrankirt zurücksenden oder dieselben unter Beanspruchung des Minderwerths behalten. 9) Der Verkäufer hat die verkaufte Waare bis zur nächsten Bahnstation zu bringen und dort aufzugeben; von da trägt der Käufer die Transportkosten resp. für seine Mitglieder ganz oder theilweise der land- wirthschaftliche Bezirksverein Gießen. Von der Absendung der Waare hat der Verkäufer dem Käufer zu gleicher Zeit Nachricht zu geben. 10) Sind besondere Vereinbarungen nicht getroffen worden, so steht es dem Käufer frei, die nöthigen Säcke zum Bezug der gekauften Waare selbst zu stellen; anderenfalls hat der Verkäufer die Säcke in tadelloser Qualität zu liefern und das Recht, dieselben zum Selbstkostenpreise zu berechnen, wenn sie nicht vom Käufer binnen vierzehn Tagen frei zurückgesandt werden. 11) Die Zahlung des Kaufpreises rc. für die durch Vermittelung des Bezirksvereins gekaufte Frucht hat bei Empfang der Frucht durch den Besteller zu erfolgen, insoweit nicht die Gemeinde für ihre Angehörigen die Zahlung des Kaufpreises übernommen hat. 12) Jeder Aussteller verpflichtet sich, sein ausgestelltes . Muster zum Zwecke beliebiger Untersuchung und Vergleichung der vom landwirthschaftlichen Bezirksverein ernannten Ausstellungs-Commission zur Verfügung zu stellen, die Bestellungen genau nach den Mustern zu liefern und bei Streitigkeiten über die Uebereinstim- mung der auf Grund der Ausstellung biogenen Waaren mit dem ausgestellten Muster sich dem Ausspruche eines Schiedsgerichts zu unterwerfen, falls ein solches vom Käufer angerufen wird. Das Schiedsgericht besteht aus drei unparteiischen Sachverständigen, von denen je einer durch die Ausstellungs- Commission, den Käufer und Verkäufer gewählt wird. 13) Aufstellung und Etiquettimng und Ueberwachung des Saatguts ist Sache der Ausstellungs - Commission, deren Anordnungen unbedingt Folge zu leisten ist. 14) Alle abgeschloffenen Kauf- und Tauschverträge werden von der Ausstellungs-Commission ausgenommen und mit Angabe der Katalog - Nummer, des Kaufpreises x des verkauften Quantums, sowie der Namen von Käufer und Verkäufer in ein Buch eingetragen. 15) Durch den Eintrag in ein Buch wird jedem Käufer das Recht eingeräumt, in Fällen von Streitigkeiten betreffs Uebereinstimmung der auf Grund der Ausstellung bezogenen Waaren mit dem Muster die Entscheidung des Schiedsgerichts innerhalb vierzehn Tagen nach der Lieferzeit anzurufen. Dabei macht sich Käufer verbindlich, sich dem Urtheile des Schiedsgerichts ohne Weiteres zu unterwerfen. 16) Zur Entscheidung der Streitigkeiten steht dem Schiedsgericht die Befugniß zu, die landwirthschaftliche Versuchsstation. zu Darmstadt mit Gutachten zu hören, sowie sonstige Sachverständige nach ihrem Ermeffen zuzuziehen. Anmeldung )u der am........zu Gießen auf Lonys Bierkeller stattfindenden Saatausstellung. 1) Bezeichnung der Saatwaaren. 2) Die Saatwaare wurde in der Gemarkung....... gebaut. 3) Verkäufliche Menge in Kilogramm. 4) Preis für 100 Kilogramm. 5) Lieferzeit. 6) Es wird garautirt: a. für Reinheit, b. Sortenächtheit, c. diesjähriges Saatgut. 7) Bemerkungen. Ich habe von der umstehenden Saatausstellungs-Ordnung Kenntniß genommen und erkenne die Bestimmungen derselben für mich als bindend an. ........ - (Ort), den . . ten.......1891. (Unterschrift des Ausstellers.) Gießen, den 7. September 1891. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen. Jost. Zum Jahresbericht der Fabrik-Jnspeetoren. Aus dem Jahresbericht des Großh. Fabrikinspectors Kraus (Aufsichtsbezirk II, umfassend die Provinzen Ober- Hessen nnd Rh ein Hessen, mit Ausnahme des Kreises Worms) theilen wir folgende Beobachtungen im Auszuge mit: Ende 1890 waren in 270 Fabriken 1627 jugendliche Arbeiter im Alter zwischen 12 und 16 Jahren beschäftigt und zwar 1046 männlichen und 581 weiblichen Geschlechts. Die Anzahl der beschäftigten Kinder im Alter von 12 bis 14 Jahren war nur 10 männliche. Die Beschäftigung jugendlicher Arbeiter über die gesetzlich vorgeschriebene Arbeitszeit von 10 Stunden täglich wurde in 12 Fällen wahrgenommen. Es kommt dies mehr aus dem Lande vor. Die Liste der jugendlichen Arbeiter, das Plakat und die Arbeitsbücher fehlten öfters. Die Zahl der in den Fabriken Ende 1890 beschäftigt gewesenen Arbeiterinnen über 16 Jahre betrug 2794. Die Zahl der männlichen Arbeiter über 16 Jahre betrug 14,236. Unfälle sind 553 angemeldet worden, dieselben kommen besonders bei Nachtschicht und zwar in Fabriken vor, die an sich zu solcher nicht gezwungen sind. Das Jahr 1890, welches in Folge der massenhaften Arbeiter-Aus stände von gewisser Bedeutung war, hat auch in dem Aufsichtsbezirk seine Wirkung ausgeübt, allerdings nur in Mainz, woselbst die Bauhandwerker, Schreiner, Schuharbeiter und Metallarbeiter die Arbeit einstellten. In Ober Hessen, besonders in den Landbezirken, war von Arbeiter-Ausständen säst nichts zu bemerken, obgleich es an Aufforderungen dazu nicht gefehlt. Der 1. Mai wurde als Feiertag so gut wie gar nicht begangen. Viele Zweige der Industrie waren in reger Arbeit, z. B. die Cementfabrikation und die chemische Industrie im Kreise Mainz, die Eisenbahnwagen- und die Schuhfabrikation in demselben Kreise, die Cigarrenfabrikation in den Kreisen Gießen und Bingen, die Maschinensabrikation. Oester, als man glauben sollte, wurde beobachtet, daß Arbeitgeber mit größerer Anzahl Arbeitern und Maschinenbetrieb nicht einmal im Besitze eines Exemplars der Gewerbe-Ordnung waren. Ebenso sand sich großer Mangel an Kenntnissen über die Arbeiter-Versicherungsgesetze. Ausländische Arbeiter waren hauptsächlich in Mainz beschäftigt. Zum Schutz der Arbeiter vor Gefahren wurden 323 Anordnungen getroffen oder auf Beseitigung bestehender Mängel gedrungen. Besonders den Schutz der Arbeiter gegen Feuersgefahr ließ sich Berichterstatter angelegen sein. Zur Beseitigung gesundheitsschädlicher Einflüsse sind vielfach Ventilationen eingerichtet, die Arbeitsräume erweitert, ja ganz neue Fabriken (Cigarrenfabriken in Gießen) gebaut worden. Von Nachbarn genehmigungspflichtiger Anlagen wurden zahlreiche Beschwerden erhoben, die gründlich geprüft wurden- viele haben sich als übertrieben herausgestellt. Durch Wohlfahrtseinrichtungen hat sich die Stadtverwaltung in Mainz große Verdienste erworben, so besonders durch das neue Volksbad. Die schönste Badeanstalt hat die Cementfabrik von Dyckerhoss u. Söhne in Amöneburg bei Castel, welche überhaupt in ihren Betriebs- und Wohlfahrts - Einrichtungen vielen zum Muster dienen könnte. Die Stadtverwaltung in Mainz hat die Einrichtung getroffen, daß im Winter Arbeiter, welche im Freien arbeiten, ihr Mittagessen zwischen 12 und 1 Uhr in bestimmten geheizten Schulräumen einnehmen können. Die Besitzer mehrerer größerer Fabriken, u. a. die Maschinenfabrik von Heyligenstaedt u. Co. in Gießen, beabsichtigen, Arbeiterwohnungen zn erbauen. Was die Frage der Abgabe billiger Lebensmittel an die Arbeiter anlangt, begegnet man Cant in en- die Preise darin sind verschieden. Eigentliche Consumvereine sind nur wenige im Bezirke vorhanden. „Im Allgemeinen besteht bei den Arbeitgebern keine Neigung, Consumvereine zu gründen- aber ich habe die Beobachtung gemacht, daß die Schwierigkeiten, welche für die Wirksamkeit solcher Einrichtungen entstanden sind, nicht darin ihre Ursache hatten, daß nach § 115, Absatz 2, der Gewerbeordnung, wonach die Creditirung von Lebensmitteln nur mit der Maßgabe gestattet ist, daß die Verabfolgung der Lebensmittel zu einem die Anschaffungskosten nicht übersteigenden Preise erfolgen soll. Es gibt große und kleinere Fabriken und Betriebe, die viel für ihre Arbeiter thun, aber keine Consumvereine haben- bei meinen Nachfragen, warum dies so sei, wurden mir fast immer zwei Hauptgründe dagegen angegeben, nämlich: das Mißtrauen der Arbeiter und die mehrfach zu Tage getretene Neigung derselben, die zu ihrem Besten getroffenen Einrichtungen in mißbräuchlicher Weise auszunutzen. Die Arbeiter sind nicht gern in ihren Einkäufen con- trolirt, sie sind deßhalb oft mißtrauisch untereinander, aber auch gegen den, von welchem sie die Lebensmittel kaufen, also in dem gedachten Falle gegen den Arbeitgeber. Ein Maschinen- sabrikant sagte mir, er habe an seine Arbeiter billige Lebensmittel zum Anschaffungspreise abgegeben- er und seine Frau habe noch große Mühe mit der Vertheilung u. s. w. gehabt und schließlich hätten die Arbeiter selbst geäußert, er habe Geld dabei verdient. Daraushin hat er die Sache ausgegeben. Auch in anderen Fabriken wurden Consumvereine eingerichtet, aber aus denselben oder ähnlichen Gründen wieder ausgehoben. Eine große Cementfabrik hatte einen Consum- verein- als ein Theil der Arbeiter den Vortheil des Einkaufs dabei erkannt hatte, ließen sie durch ihre Angehörigen, Frauen oder Kinder, die von der Firma so billig gekauften Lebensmittel wieder an andere, die nicht zu der Fabrik gehörten, zu höheren Preisen verkaufen und machten auf diese Weise einen unredlichen Gewinn. Auch dieser Verein besteht nicht mehr. Die Thatsache ist aber nicht zu leugnen, daß ein richtig geleiteter Consumverein für die Arbeiter eine große Wohl- that ist. Der Arbeiter bezahlt fast immer seine Lebensmittel theuerer als der Wohlhabendere, und dabei sind diese Lebensmittel meist schlechter. Es ist gewiß den Arbeitgebern nicht zu verdenken, wenn sie nach so traurigen Erfahrungen, wie icb sie geschildert habe, jede Lust verlieren, in der angeregten Weise für ihre Arbeiter zu sorgen. Es ist aber auch gewiß, daß bei solchen Vorkommnissen gewöhnlich viele Unschuldige wegen einem oder wenigen Schuldigen leiden müssen, und deßhalb wäre Geduld auf Seiten der Arbeitgeber, besonders bei diesen, die häuslichen Verhältnisse und die Lebensweise der Arbeiter berührenden Angelegenheiten, geboten- muß doch dem Arbeiter manche Wohlthat geradezu ausoctroyirt werden. Ich hoffe, daß das Institut der Arbeiter-Ausschüsse in den einzelnen Fabriken immer mehr Platz greift; es läßt sich überall da, wo ein gewisser Stamm von Arbeitern besteht ober erstrebt wird, in großen, wie in mittleren Fabriken mit Vortheil für beide Theile einrichten. Die Arbeiter-Ausschüsse sind ein vortreffliches Mittel zur Herbeiführung und Erhaltung der Einigkeit von Arbeitgebern und Arbeitern- auch sind sie geeignet, das Geschäfts-Interesse zu fördern, weil bei den Verhandlungen und Berathungen Manches erörtert werden kann, was dem Geschäft im Ganzen zum Nutzen gereicht- selbst eine Förderung in technischer Beziehung ist nicht ausgeschlossen. Den Arbeitgebern ist nur zu empfehlen, die Angelegenheiten ihrer Betriebe mit den eigenen Arbeitern zu vereinbaren, statt sich vielleicht demnächst bon Arbeiter-Verbänden und Leuten, die außerhalb ihres Betriebes stehen, Vorschriften geben zu lassen. Da, wo das Institut der Arbeiter-Ausschüsse besteht, lassen sich auch mit Leichtigkeit Consumvereine, bei deren Leitung und Verwaltung die Arbeitnehmer und Arbeitgeber mit gleichen Rechten und Pflichten wirken, einführen- dann kann von Verdächtigungen und Unredlichkeiten keine Rede mehr sein und die Wohlthat einer solchen Einrichtung wird von den Arbeitern ganz und voll empfunden werden. Freilich schaden solche Consumvereine auch wieder den kleinen Geschäftsleuten, bei welchen die Arbeiter gewohnt sind, die Bedürfnisse für ihren Lebensunterhalt zu kaufen. Ich will diesen Bericht nicht schließen, ohne der neuen Kliniken in Gießen zu erwähnen, welche 1890 in Gegenwart Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs eröffnet worden sind. Die ganze Anlage, die einen Complex mehrerer großer und prachtvoll gebauter Häuser tn hoher luftiger Lage umfaßt, ist durchweg mit eleetrischem Licht, Central-Dampf- heizung, Canalisation u. s. w. versehen, hat ausgezeichnete Kücheneinrichtungen, Hörsäle, Operationssäle, Apotheke u. s. w. und kann gewiß als eine Wohlsahrtseinrichtung von großer Bedeutung nicht allein für die Arbeiterschaft, sondern für die ganze Menschheit betrachtet werden."________________________ Schiffsncrch^ichten. Der Postdampfer „Westernland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 22. September wohlbehaltm tn Newyork angekommen. Literatur uw6 Artnst. Der Verein der Bücherfreunde hat jetzt seine Satzungm sowie ein Verzetchniß der zunächst erschemenden Werke veröffentlicht. Der Vorstand des Vereins besteht aus den bekannten Schriftstellern: Theodor Fontane, Martin Greif, Hermann Hetberg, Otto von Leixner, Fritz Mauthner, Alexander Baron von Roberts und Ernst von Wolzogen. Die Geschäftslettung hat der Verlagsbuchhändler Friedrich Pfeilst Ücker in Berlin übernommen. Bet dem großen Interesse, welches in weiten Kreisen die Bestrebungen des Vereins erwecken, sei unseren Lesern das Wesentlichste aus den Satzungen mitgethellt. 1. Der Verein der Bücherfreunde bezweckt die Vereinigung aller Freunde einer feineren literarischen Unterhaltung und stellt sich zur Aufgabe, seinen Mitgliedern eine Reihe hervorragender Werke ter zeitgenössischen deutschen Literatur — also keine Uebersetzungen — zum billigsten Preise zugänglich zu machen. 2. Die Mitglieder verpflichten sich zur Zahlung eines Beitrages von vierteljährlich 3.75 Mk., welcher zum Beginn eines jeden Vierteljahres zu entrichten ist. Mitglieder, welche die Bände gleich gebunden zu beziehen wünschen, habm vierteljährlich 4.50 Mk. Beitrag zu zahlen. Der Beitritt verpflichtet für ein ganzes Jahr. Anmeldungen in jeder Buchhandlung, welche auch die Veröffentlichungen vermittelt. 3. Es erscheinen im Laufe des Jahres in regelmäßigen Zwischenräumen sechs bis acht in sich abgeschloffene Werke, zusammen etwa 150 Bogen zu 16 Setten stark. Die Veröffentlichungen bestehen zum größten Theil tn unterhaltender — Roman, Novelle, Humor, Memoiren usw. — zum anderen Theil in allgemetn-verständlich-wissenschaftltcher Literatur: Geschichte, Natur-, Länder- und Völkerkunde usw. 4. Der Eintritt in die Gesellschaft kann jederzeit stattfinden. Die seit Beginn des Vereinsjahres bereits erschienenen Werke werden alsdann nachgeliefert. Auch Ausländer, sowie Frauen können Mitglieder werden, dagegen sind Leihbibliotheken und zu geschäftlichen Zwecken betriebene Lesezirkel ooy der Mitgliedschaft ausgeschlossen. 5. Die Veröffentlichungen des Vereins werden auch an Nichtmitglieder im Einzeloerkauf abgegeben, jedoch nur zum doppelten Preise. Die Titel der zunächst erscheinenden Werke sind: Todsünden, Roman von Hermann Hetberg. Aus Mttletd. Des Kaisers Fünf usw. Neue Nooellm und Sktzzm von Alexander Baron von Roberts. Herzensanalysen, Novellen von Max Nordau (Verfaffer der conven- ttonellen Lügen der Eulturmenschheit). Ein neuer Roman von Max Kretzer. Ferner gemeinverständlich-wissenschaftliche Werke: Aus der Sturm- und Drangpertode der Erde. Skizzen aus der Entwtcke- lungsgeschichte unseres Planeten. Mit Abbildungen. Von Profeffor vr. H. Haas. Astronomische Abende. Mit Abbildungen. Von Dr. C. Titus. — Steinerne Zeugen. Die Forschungen und Ausgrabungen in Palästina, Egypten und Assyrien und ihre Beziehungen zur Bibel. Mit Abbildungen. Von Dr. Georg Kampffmeyer. Eine große Anzahl unserer ersten Schriftsteller hat außerdem ihre Mitarbeiterschaft zugesagt. Wir nennen nur folgende: Adolf Glaser, Wllhelm Jensen, Hans Hopfen, Gerhardt von Amyntor, Moriz Carriöre, Ernst Eckstein, Ludwig Pietsch, Fritz Mruthner, Martin Greif, Rudolf Genöe, Hans Hoffmann, Ernst von Wolzogen, Otto von Leixner, Moriz von Reichendach, August Niemann und Karl Pröll. Das Programm und die Aussicht, für wenige Mark sich nach und nach eine Bibliothek hervorragender Werke in tadelloser Ausstattung anschaffen zu können, ist wirklich sehr verlockend; die vielgerühmte und benetvete Wohlfeilheit französischer Bücher wird von Den Büchern des Vereins noch übertroffen. — Der erste Band — Todsünden, Roman von Heiberg — ist bereits erschienen und in den Buchhandlungen einzusehen. — Beitrittserklärungen und Pro- specte durch jede Buchhandlung oder auch durch die Geschäftsleiiung des Vereins der Bücherfreunde in Berlin W., Baureutherstr. 1. teiu Heb Star Sine" in M DoWalten in Newport Ittft tim Weck vnchmW. delMevSchlGMv. ermann Heiberg, Otw derBllionvonRoberls W^atberW nltn übernommen, -oel ßrL die Bestrebungen ba§ Wesentlichste ans den M die Bereinigung M . Unterhaltung und M W« >j*SFS* "8 «»‘iS ; gtf”*“ OK i tf»"?"-*’ 0,1 _ c. Todsünden, F"S'«S Äer Baron i30t’llb?»«8'|k6'11'6111 gttff n®Qfn^ V«"»2 an9««gten 6 hs«siich-nL° ””**« 4« /"-iter-Ä,g. R”El,r'*9re.ft ® Web to,c » mittleren Ie tranken. ®it ^'"°l Zur Herbei- ^ bmgebew unb S*«ff6-3ntere[ie " ®Wt im Sanjen 7'°"chchcher^ Wern ist nut S mit ben l'chdEch demnächst ,b'c Wb ihres s'^n. Da, tüo das ' ^!sen sich auch mt "ung und Sertoaltun^ Zeichen Rechten und l von Verdächtigungell 'in und die Wohlthat n Arbeitern ganz und eine auch wieder den Arbeiter gewohnt sind, alt zu taufen, ben, ohne der neuen welche 1890 in ®egen= Großherzogs eröffnet neu Komplex mehrerer in hoher lustiger Lage Licht, Central'Damps- n, hat ausgezeichnete Ple, Apotheke u. s. w. inrichtung von großer schast, sondern für die Ausschreibung. Die Lieferung des Ochsenfleisches, Schweinefleisches, Hammelfleisches, Kalbfleisches, der Wurst, der Kartoffeln, des Sauerkrautes, eingemachter Bohnen, frischer Gemüse, Hülsenfrüchte, des Kaffees und der Gewürze u. s. w. für die Unteroffizier- und Mannschafts-Speise-Anstalt des unter- zeichneten Bataillons soll vonr 1. November 1891 ab auf ein Jahr vergeben werden. Zwischenhändler sind ausgeschlossen und bleiben unberücksichtigt. Bedingungen liegen auf Stube Nr. 71 der Kaserne I zur Einsicht offen. Bewerbungen unter der Adresse des Bataillons bis zum 10. October 1891. 1 .Bataillon Jnfanterie-Regt. „Kaiser". _____________Gießen.________[8527 Berkaus alter UtenMen re. Alte Utensilien, Lampentheile, Eisen und Zink rc. werden Donnerstag den 1. October er., Vormittags 10 Uhr, auf dem Hofe der Zeughauskaserne meistbietend gegen Baarzahlung verkauft. [8526 Garnison-Verwaltung in Gießen. Obstversteigerung. Montag den 28. September, Mittags 1 Uhr, soll das der Gemeinde Annerod gehörige Obst, bestehend in Aepfeln, Birnen und Zwetschen, versteigert werden. Zusammenkunft im Orte bei der Kirche. Annerod, 24. September 1891. Großh. Bürgermeisterei Annerod. Engel'hardt. 8500 Eisenbahn - Directions - Bezirk Hannover. Königliches Eisenbahn-Betriebs-Amt Caffel (M.-W.-B.) Bekanntmachung. Am 1. October l. Js. sollen auf dem hiesigen Bahnhofe alte zu Eisenbahnzwecken nicht mehr verwendbare Bahnschwellen und 10 Loose altes Brennholz öffentlich meistbietend verkauft werden. Der Verkauf beginnt Vormittags um 9 Uhr am vormaligen Cöln- Mindener Güterschuppen. [8525 Die Verkaufs-Bedingungen werden vor Beginn des Termins bekannt gemacht werden. ließen, den 24. September 1891. Königliche Bahnmeisterei XIV. Eisenbahn - Directions ■ Bezirk Hannover. Königliches Eisenbahn Betriebs-Amt Caffel (M.-W.-B.) Bekanntmachung. Am 30. September l. I. sollen in Gemarkung Gießen bei Wärterhaus Nr. 72 etwa 45 Ar und bei der Wieseckbrücke 370 Ar Ländereien öffentlich meistbietend auf die Dauer von 5 Jahren verpachtet werden. Die Verpachtung beginnt Vormittags um 8 Uhr an der Wieseckbrücke. Die Bedingungen werden vor Beginn des Termins bekannt gemacht werden. [8528 Gießen, den 24. September 1891. Königliche Bahnmeisterei XIV. Ieikgeöotenes. CH Das Neueste und Eleganteste in Kinderwagen trifft stets ein bei A. 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I. kostenfrei Steins Garten in Gießen erfolgen. Eine Verloosung von Obst, Obft-Producten, Obsibäumen und nützlichen Geräthen, angekauit in der Ausstellung, wird abgehalten. Loose a 50 Pfg. sind zu beziehen durch das Verloosungs-Comite in Gießen, sowie beim Vertrauensmann des Oberhessischen Obstbauoereins in den einzelnen Orten vom 1. October ab zu haben. Die Ausstellung wird am Donnerstag den 15. Ociober, Vormittags 11 Uhr, eröffnet und ist an allen Tagen von Morgens 9 Uhr bis Abends 6 Uhr offen Das Eintrittsgeld beträgt am ersten Tage 50 Pfennig, an den folgenden Tagen 20 Pfennig pro Person, Kinder und Militär die Hälfte; Aussteller und BereinS-Mitglieder für ihre Person sind frei- Schulklaffen mit ihren Lehrern nach vorheriger Anmeldung und Vereinbarung- Die Anmelde-Scheine, sowie jede nähere Auskunft durch die Geschäftsstelle des Overhesstschen Obstbauvereins in ffriedberg. Zu zahlreicher Betheiligung ladet ergebenst ein ____________Der Vorstand des Oberhessischen Obstbauvereins. Wss-AusstcUung des Oberhessischen Obstbauvereins vom 15. bis 23. October 1891 in Steins Garten zu Gießen. Ehrenpreise im Gchmmtimthe von 400 Mark. Montag den 28. September in Beuern. Morgens ^10 Uhr: Pfarrer Löhr aus Hohensolms und Superintendent Dettmering aus Marburg; Mittags V22 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann aus Gießen und Hofprediger Stöcker aus Berlin; Abends 1/26 Uhr: Pfarrer Widmann aus Büdingen, Bernbeckaus Staden, Hofprediger Stöcker u. a. Es ladet freundlichst hierzu ein [8404 Der Kirchenvorstand. NB. Die Mittagsversammlung findet bei günstigem Wetter im Freien statt. _______________________________________________________________________ Allgemeine Renten Anstslt Gegründet 1833. jU Stuttgart. Reorganistrt 1855. Gefammtvermögen Ende 1890 : 66Vs Millionen Mark, darunter außer den Prämienreserven noch über 4’/2 Millionen Mark Exlrareserven. DerficherungSstandr ca. 40 Tausend Policen über 51 Millionen Mark versichertes Capital und V/2 Millionen Mark versicherte Rente- Aller Gewinn kommt ausschließlich den Mitgliedern der Anstalt zu gut. Lebensversicherung. Einfache TodeSfall-Verstcherungrn. Abgekürzte, bet Erreichung eines bestimmten Lebensalters oder im Falle früheren TodeS zahlbare Ber- stcherungen, sowie Versicherungen zweier verbundener Personen, zahlbar nach dem Tode der zuerst sterbenden Person. —> Dividenden -Genuß schon nach 3 Jahren. ■■ Dividende zur Zeit 30% der Prämie. Rentenversicherung. Jährliche oder halbjährliche Leibrenten, zahlbar vis zum Tode des Der« ficherten oder biS zum Tode des längst Levenden von zwei gemeinschaftlich Versicherten, sowie aufgeschobene für späteren Bezug bestimmte Rent n. Alles dividendenberechtigt. Die von der Ansialt betriebenen V.rsicherungsformen bieten dem Publikum Gelegenheit zur nützlichsten und sichersten Capitalanlage und zur besten Altersversorgung bei niederen Prämiensätzen und höchst möglichen Rentenbezügen. Nähere Auskunft, Prospecte und Antragsformulare kostenfrei durch die Geueralagcutur varmstadt: Fr. (Stert, Snalbnullr. 65, sowie durch die Vertreter in Gießen r E. Trenkmann, Buchhandlung, Sonnenstraße 5; Alsfeld r ff. Reiz. Reallehrer t. P-; Gr.-Lindenr Julius Walter, Kaufmann; Laubach r Wilh. Kl'pstetn. 6367 Zuschneide-Unterricht. Da ich mich in Frankfurt im Zuschneiden ausgebildet habe, beehre ich mich, den geehrten Damen Gießens und der Umgegend anzuzeigen, daß ich mit dem 28. September einen Kursus im Maassnehmen,Musterzeichnen,Zuschneiden nach neuester, leichtsaßlicher Methode ertheilen werde. LET Lehrzeit 14 Tage. 833o Bertha Kraus, Merck. nr. 6. Die tandwlrthsltzafU. W nlersckule |u Darmstadt beginnt ihr 26. Schuljahr Dienstag den 3. November. Die Anmeldung neu eintretender Schüler Hal mündlich oder schriftlich bis zum 25. October bei dem Vorsteher der Schule, Herrn Landwirthschafts-Jnspector Stimmet«Darmstadt, Hügelstraße Nr. 4, zu erfolgen. Programm, Statuten, sowie das Verzerchniß aller seitherigen Schüler stehen gratis und franco zu Diensten. l8111 Ich habe mich hier als Rechtsanwalt niedergelassen. Gießen, 24. September 1891. 8495 Dr. Karl Fuhr. Schreibstube: Göthestraße 2, Ecke der Südanlage. T anz-Unterricht. Mein Tauzuuterricht beginnt wieder Montag den 12. Oetober. Gefällige Anmeldungen erbitte ich vorher möglichst zwischen 9 Uhr Vormittags bis 3 Uhr Nachmittags in meiner Wohnung Weidengasse 7. Roese, 8301_____________Großh. Univ.-Tanz- und Fechtlehrer. Kunstverem für das GraHeyochum Keßen. Ausstellung von Oelgemäiden im alten Hofgerichtsgebäude (Brand). Täglich geöffnet von 11—1 Uhr. Die Mitglieder des Kunstvereins mit ihren Familienangehörigen haben gegen Vorzeigung der Mitgliedskarten freien Zutritt zu der Ausstellung. Für Nichtmitglieder beträgt der Eintrittspreis 50 Eine Liste zum Einschreiben von Beitrittserklärungen liegt offen. 18 Der Ausschuß, Sonntag den 27. Septbr. ermäßigter Eintrittspreis von 20 Pf. Tanz-Unterricht. Mein Tanzunterricht beginnt Montag den 5. October. Gefällige Anmeldungen erbitte möglichst vorher in meiner Wohnung: Dammstraste Nr. 6 zu machen. Achtungsvoll 8383______ _________Joseph Möhl. Geschäfts-V erleg ung1. Seit dem 17. d. M. befindet sich mein Cigarren-Special-Geschäft Marktplatz 1, Ecke Kirchenplatz. Durch bedeutende Vergrößerung meines Lagers, speciell in feineren Marken, bin ich in der Lage, den weitgehendsten Ansprüchen zu genügen und bitte um geneigten Zuspruch. 8232 Hochachtungsvoll Philipp Heiner. Gothaer Kbensverficherungsbantr. Die vorgenannte älteste und gröstte deutsche Lebensversicherungsanstalt zeichnet sich aus: 1. durch ihr stetiges Wachsthum — ihr Versicherungsbestand betrug: Ende 1829: 7 100 000 „ 1838: 43 700 000 „ ,, 1848: 72 000 000 ,, ,, 1858: 103 800 000 n 2. durch die Beständigkeit i Ende 1868: 181 400 000 Jü „ 1878: 347 100 000 „ „ 1888: 550 500 000 „ „ 1890: 585 700 000 „ —; Teilhaberschaft — der Abgang bei Lebzeiten stellt sich bei ihr niedriger, als bei fast allen anderen Lebensversicherungsanstalten —; 3. durch die verhältnißmäßige Größe ihrer Fonds und insbesondere ihrer Sicherheitsfonds; 4. durch die große Sparsamkeit ihrer Verwaltung; 5. durch die Höhe ihrer Ueberschüsse und die volle unverkürzte Rückgewähr derselben lediglich an die Versicherten. Die Versicherungen Wehrpflichtiger bleiben ohne Zuschlagprämien auch im Kriegsfälle in Kraft. Versicherungsanträge werden entgegengenommen und jede weitere Auskunft wird gerne ertheilt von F. Gros, 8110]______________________________Frankfurterstraße 7. ' 9. ottebr. $ub». A,j „ VI. J« 5-m. PIANINOS Mk*n35° Harmoniums von j&. so 256 Alle berühmten Fabrikate. Verkauf schon zu monatl. Raten von Mk. 10, gegen Baar zu Vorzugspreisen. Gespielte Klaviere von Mk. 50 an. Umtausch alter Klaviere. Auswahl von über 100 Instrumenten. — Langjährige Garantie. Wilh. Rudolph, Pianomagazin, Reueuveg 9. 82.60 102,60 105.50 Vino d’ beiten in allen Steinarten. 4716 = Reparaturen schnell und billigst. •= Gebrüder Adami, »susburg 14 62«5 [8442 Näheres Lindenplatz 7. «merikauische «tseudahu-BoudS 82.90 113.80 113.— Schweizer Stickereien 102.70 103.20 103.40 104.70 104.— 104.95 6990 Die Coursbewegung vollzog sich auf allen Gebieten ziemlich gleichmäßig und ohne besonderen Zwisch nfall. Im Bankenmarkt hob sich das Niveau der führenden Werthe um ca. 2—3 o/o, bei Credtt ist die Erhöhung noch stäiker, sie beträgt 5 ft. Die Wiener Börse hat noch einen besonderen Grund, für ihre Localwerthe feste Tendenz zu zeigen, und dieser liegt in den umfassenden baulichen Veränderungen, 4% Chicago Burlington Nebraska 1927 . . 41/8% California Pacif. I. M., rückzahlb. 1912 6%Pacif.ofMtssouri con- solidated I. M. r. 1920 in großer Auswahl, sowie eine Partie Reste bedeutend unter Preis empf. 6%Chic.Milw.f.St.Paul Prt.. rückzahlb. 1910 . 5°/ vChic.MÜw.f.St.Paul „ Prt., rückzahlb. 1921 . 6%Centr.Pactf.I.Mrtg. rückzahlb. 1896 . . Buchhandlung und Antiquariat, Sonnenstr. 5, Gießen, am Kanzleiberg. 8504] Gebrauchte große Badewanne (Eichenholz) billig zu verkaufen. Löberstraße 5, I. Von österreichischen Bahnen gewannen auf die erwähnten Gerüchte W.ftdahn 10 ft, Lombarden 3 fl. und Prag-Duxer 3% ft, und in Uebereinstrmmung mit diesen hat sich das Nweau sämmtticher übrigen Actten gehoben. Schweizer Bahnen lagen indessen matt aus das Zustandekommen des Referendums über den Ankauf der Cetttralbahn, wodurch die Entscheidung nun den Wechselfällen der Volksabstimmung preisgegeben wird. Centralbahn verloren daraus hin 4 %, Nordost 3%, Jura-Simplon sogar 8%. Gotthardt sind nvch einigermaßen behauptet. Jin Montanmarkt haben sich die Course wieder gehoben, jedoch aus keinem anderen Grunde, als dem sich geltend machenden Deckungsbegehr. Bochumer gewannen bei einem Deport von V2 °/o nur 2%, Laura 1,30%, Alpine 2%%, Gelsenkirchener 2%, Harpener 3%. Der Rentenmarkt war in Folge des flüssigen Geldstandes sehr animtrt. Deutsche Fonds haben den Verlust der Vorwoche fast vollständig eingeholt. Von ausländischen Renten sind Ungarn und Italiener, österreichische Anleihen und Russen thetlweise beträchtlich höher, nur Türken sind weiter schwach. Einband 8 M. 60 Pf. und ist zu beziehen durch E. Trenckmann. KM'MMner». M Soeben erschien Börsenwo bei [492 Georg Petri Wwe. Nachf., Seltersweg 43. Course der Frankfurter Börse Staatsanleihen» Ersparnis., ^ffte Müffte ÄttficC E'sparniss. Man pr 0 birel [8401 In kurzer Zeit gibt es saft keine Hausfrau mehr, welche den überall als sehr wohlschmeckend, recht preiswürdig und wohl empfehlenswerth anerkannten von Wilhelm Eppler nicht verwendet. Kostet nur pr. Pfd. 1— Mk , 1 Postpacket 9’/2 Pfd. netto franco 9.50 Mk. Extra-Qualität „ 1.20 „ 1 „ 9% „ „ , H-40 , Pretsliste gratis. und Versandt: Philipp Geibel, Frankfurt a. M., . Ersparniss. Alte Dchksu gergasse 4». Ersparniss. französischen Krieges 1870/71 nebst einem Aufsatz über den angeblichen KriegSrath in den Kriegen König Wilhelms I. von GkNkralftldmsrschall Graf Helmulh von Moltke. Preis M. 7.—, in reich geschmücktem das mit Spannung erwartete Werk: । Geschichte des deutsch- Ein in Hausarbeit erfahrenes Mädchen per 1. October nach Mainz gesucht von Frau Dr. Usinger, Gießen, 8501] Ostanlage 33. _____ 85' 8] Ein tüchtiger Bursche wird gesucht. A. 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Mannberger Wwe., Neuenweg 40. Cours vom 18./IX. 25./IX. Cours vom 18./1X. 25./IX. 4% Hessische Obligation. 103.50 103.50 4%%Portug.-A. 88 u.89 54.90 53,90 „ Bauern .... 104.50 104 50 5o/o amort. Serb. Gold- „ Baden..... 102.20 102.20 Rente .... ö% SerbtscheEisenbahn- 85 55 85.— 3% Sächsische Rente. . 84.20 84.30 3V,% BremerStaatsanl. —.— —.— Hyp.-Obl. L. A. . 4%Schwed.Oblig.l880r 87.75 87.90 „ Hamb.Staatsrente 95.— 94.45 101.— 101 50 4%Oestr. Goldrente . 94.70 94.85 1% Türken conv. Lit. D. 17.75 17.85 „ GriechischeMonopol- 5% Argent. Gold - Anl. 45 — 43.80 Anleihe . . . 62.65 62 35 v. 1887 . . . 5% Rumänische Rente . 97.15 97.05 3V»% Egypt. prio. Anl. 91.35 91.20 4% Rufs. Consols S. III 97.30 97.20 Msendahn-Prioritüten. 4% Pfälz. Ludwigsbahn 50/0 Südbahn Lombarden 102.40 102.60 (Bexbach) . . . „ Hessische Ludwigsb. 101.60 101.70 4% do. do. 3% do. bo. 93.60 62.70 94.— 63 20 68/69 garant. . 100.75 —.— 4% Prag-Duxer Gold . 97.40 97 — „ Eltsabethb. steuerfrei , Rudolf Gold (Salzk.) „ Franz-Josef Silber 99.20 99.— Gold .... 99.20 99.65 82 70 82.60 5% Oestr. Staatsbtchn. 104.95 105.— 3% staatl. garant. Jtal. 4% do. do. 98.65 98.70 Eisenbahn . . 53 75 53.90 3% do. do. 3% Livorneser . . . 62.50 61.60 I.-VIILEmtff. 83.90 83.90 40/0 Ruff. Südw Eisend. 93 80 92 55 3% do. Ergänzungsnetz 81 10 81.05 4% Wladikawkas garnt. 93.10 92 30 6Vo Nordwestbahn Gold 104.80 104.70 4% gar. Sa, dtn.Sec.stfr. 79.50 78.90 Ettserrdahn-Aetten. LudwigShafen-Bexbüch. Hessische Ludwigsbahn. Pfälzische Nordbahn . 221.80 220 60 Galiz CarlLudw.-B.-Act. 176% 176.25 110.20 110.85 Otft Nordw.-Bahn LttL 189.25 189.75 113.45 113 70 Gotthardt..... 127.90 129.35 Lübeck-Büchner . . . 147.— 148.— Jtal. Mittelmeer . . 92.25 93.— Bant Aetten. Deutsche Reichöbank . 142.— 143 — Dresdener Bank. . . 133.40 134.75 Berlin. Handelsgesellsch. 132.— 134.— Mitteldeutsche Credttb. . 98 — 98.30 Deutsche Bank . . . 143.60 145.60 Wiener Bank-Verein . 92.75 94% DeutscheGenosienschftsb. Württemb. Vereinsbank 122.40 121.70 v.Soergel,Parrtsiu8LCo. 121.— 120.30 Deutsche VeretnSbank . 104.60 104.70 I ndnstrie-Actien» Btnding-Brauerei . . Stern- do. (Oberrad) 154 20 154.20 Deutsche Verlagsanstalt 19625 194.80 131.50 131.40 Farbwerke,oorm.Meister, Bad. Anilin- u. Soda- Lucius & Brüning. 276.60 276.— sabrik .... Hibernia Bergw.-Ges. . 267.90 267 80 Riebeck'scheMontanwerke 171 20 170.70 149.— 150.- Bochumer Gußstahl 110.15 112 45 Psanddriese. 4% Franks. Hyp.-Pfdbr. 40/oDeutfcheGrundschld.- d. 91 ab . . . 102.— 102.— Bk.-Pfandbr. . 101.— 101.— 3%%Frnkf.Hyp.-Pfdbr. 95.50 95.50 3%'/o do. . - - - - 94.50 93.70 4%Preuß.Hup.-Act.-Bk.- Pfandbr. . . . 101.30 101.30 3V % Rhein. Hyp.-Bank- Pfandbr. . . . 92.40 92.40 3%% do...... 94.50 93.70 4o/v Meininger Pfandbr. 100.80 100.80 4% Preuß. Centr.-Bod^ Cred.-Pfandbr. bis 1885 ..... 100.20 10020 Loose. DeRt.l860rfL500=2oofe 118.60 119.20 | Braunschweig. 20 Thlr.- „ 1854rfl.250- „ — — Loose .... 3% Oldenburger Loose. 3%%Köln-Mindn.Loose 104.— 103.90 4% Meininger Prämien- 125 — 126.10 Pfandbr. . . . 127.15 127.80 1 134.50 133.85 5o/o BuderuS-Obligat. . Diverse ObUgationeu. 102.801102.80 | 40/0 Eisenbahn-Rentenb.- I Obligat. . . 99.90 99 90