R 160| Uhr. trift'. Ml »rainbc Jiom«n ,w truth: ade". 1! ehe 9iutnma a ÄST** »wtate 18 ist der * Btomtr mit ZubeöSr) ai «it Pferdestall, zu ütrmtttfai. -___Karli» L-n. |t0, 3 «immer mit «ubthBr u :n- Naberes Lahnstraße 11 3" meinen Neubauten O * .A> LogiS, 5 ZimnUtz . >oane zwei Manfardenlogii n >en‘ L. -M 1] Ein großes schönes 8o$ inrichtung it, vom 1. April oi mitten. 3l$trt8 Ltebigstraße 17, parteru Lchöne MansardemvviMng n ltung per 1. W\ Dtxmletbs toll, Sattler, BahnhosW/ mit Cad.Pi >r, per ÄprU zu vermied BahnhofstrchÜ «MM ] Ein Mansarden-Logis,8M acht, zu vemiethen. _______________Bahnhofstraße 1t ! Ter mittlere Stock meines M nb aus vier, auf Verlangens Mmern nebst Zubehör, per leittg zu oermiethen. . Mettenheimer, froiiML "Ser brüte Stott i« Md itae 19, lechl A«-r » 8> Z 1. MdI ffliytr*. ' «v^erÄ-enVV ül r! w* W* «w.är*w. 1. tn MsOz **“SsäS*S Nr. 49 Freitag den 27. Februar 1891 Gießener Anzeiger Keneral-Anzeiger. Webectien, ExpedWsr onb Druckerei: lOnuhlbA Her»lPrecher 6* Bi. Gießmrr wrtai dem Anzeiger «»cheittlich Iw.imel Der Wchemr A«}H|n «fthevtt täglich, w*t Ausnahme bei Äontagl. Siereetsäbrig« |lrauw«Uir^ 2 Mark 20 Mg. »» Vringerloh». Durch die Poft bez»-« ? Mark 60 Amts- unb Anzeigeblatt für den Aveis Gieren. —’M»-Jwe?J_n,11.im —yn—■—■—aagM^gssMMWS" wiptü I«t^ und IilftnH nehm« ^UlHUinilHUUCl. «nMirn für den „(»teftentr «nzeizrr- mtgtfl«. 2lmtlid?er Theil. Nr. 6 des Reichs-Gesetzblatts, ausgegeben den 21. d. M«, enthält: (Nr. 1937.) Gesetz, betreffend die Controls des Reichshaushalts und des Landeshaushalts von Elsaß-Lothringen für das EtatSjahr 1890/91. Vom 9. Februar 1891. (Nr. 1938.) Verordnung, betreffend Abänderung der Bestimmungen über Gewährung von Tagegeldern, Fuhrkosten und Umzugskosten an die Beamten der Militär und Marineverwaltung. Vom 16. Februar 1891. Gießen, den 26. Februar 1891. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Deutscher Reich. nn. Darmstadt, 25. Februar. Zweite Kammer der Landstände. Die Sitzung wird um 91/* Uhr eröffnet. Eingegangen sind die Wahlacten über die stattgehabte Ersatzwahl im Wahlkreis Butzbach-Friedberg. Bevor das Haus die Berathung des Budgets svrtfetzt, macht der II. Präsident Wolfskehl dem Hause die Mit- theilung, daß nach Art. 9 Abs. 2 der Geschäftsordnung heute die definitive Wahl der beiden Präsidenten für die Dauer des 27. Landtags stattzufinden habe. Auf Vorschlag des Abg. v. Rabenau findet sodann die definitive Wahl von Kupfer-Offenbach zum Ersten und Wolfskehl zum Zweiten Präsidenten per Acclamation statt. Beide Präsidenten sprechen dem Haus Dank aus für die Wiederwahl und das Vertrauen. Hiernach fährt die Kammer bei Cap. 113, Hosbauwesen, mit dem Budget fort. Beantragt hat der Ausschuß, 56 000 Mk. jährlich zu bewilligen und zwar für das ganze Capitel. Ferner für die äußere Herstellung des gesummten Gebäudecomplexes des Großh. Palais zu Mainz sowie für die innere Herstellung ber Capelle daselbst im Ganzen 30 000 Mk. oder jährlich 10000 Mk. zu bewilligen. Abg. Bergsträßer wünscht überhaupt eine bessere Conservirung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler. Er regt die Frage an, ob durch Bestellung eines besonderen Konservator dieses ausgeführt werden könne. Finanzminister Weber verweist auf ein anderes Capitel des Budgets, in welchem diesem Wunsch theilweise willfahrt werde. Dieses Capitel wird sodann genehmigt. Desgleichen Cap. 114, Dominialbauwesen, mit 86 000 Mark für laufende Unterhaltung der Domanral-Gebäude und für Neubauten und größere Herstellungen 106 880 Mk. Feuilleton! Der einzige Sohn. Novelle von I. Bonnet. (9. Fortsetzung.) Es war zum erstenmale, daß Mariechen das Bett ver- laffen hatte. In der Erwartung seiner baldigen Heimkehr lehnte sie im Sessel und als er wirklich ungedacht schnell zurück war, hielt sie ihm mit strahlendem Lächeln den kleinen runden Schreihals entgegen. Er kniete vor ihr nieder, nahm ihr den Liebling aus den Armen und bedeckte ihn und sie mit leidenschaftlichen Küssen. Leise ward die Thüre geöffnet. Im Dämmerschein des Abends hoben sich zwei Gestalten in ihr ab. „Dürfen wir nähertreten?" rief es herüber. Es waren die Großeltern, die sich in dem Glücke ihrer Kinder sonnten und nicht genug zu rühmen wußten, wie, besonders auch durch Mariechens edles Walten, über Erwarten schön sich hier alles gestaltet hatte. Nur als nach dem Abendessen der Generaldirector mit seinem Sohne allein war, überschattete die beiden eine drohende Wolke, die aus dem Gespräche über die vorgenommenen Veränderungen aus dem Hose heraufgestiegen war. Der Generaldirector, ein hellsehender Mann, dem nichts vorgemacht werden konnte, sagte dem Sohne auf den Kopf zu, daß er sich in unnöthige, die Einnahmen des Gutes weit übersteigende Ausgaben gestürzt habe, und das, ohne ihn zu fragen, ohne ihn eine Silbe davon wissen zu lassen. „Du hast Pflichten gegen Deine ganz vortreffliche Frau umd jetzt auch gegen Deinen Sohn. Was soll werben, wenn Du so sinnlos baust und verbaust? Ju kurzer Zeit wirst Zu Cap. 115, Erhaltung und Restauration staatlicher Baudenkmäler: Gras Oriola betont, wie außerordentlich nöthig es sei, daß seitens Großh. Regierung dafür etwas geschehe, um dem Verfall herrlicher Denkmäler der Baukunst und Architectur in unserem Lande vorzubeugen. Durch Zusammentreten einer Anzahl Capacitäten des Landes zu einer Commission oder zu einem Kunstrath glaubte Ausschuß diesem Wunsch entgegenzukommen. Er bittet das Haus, diesen Posten zu genehmigen. Finanzminister Weber erklärt, daß er im Princip mit der Einführung einer solchen Neuerung einverstanden sei, glaubt aber auch, daß hier eine gesetzliche Regelung dieser Frage nicht ausgeschlossen erscheine. Nachdem noch die Abgg. Schräder und Bergsträßer für den Ausschußantrag sprechen, beschließt das Haus einstimmig, die geforderten 3000 Mk. zu bewilligen und Großh. Regieruug zu ersuchen, die Einsetzung eines „Kunstraths" in Erwägung zu ziehen. Es folgt Cap. 116, Unterhaltung der Staatsstraßen. Zu Tit. 1, Laufende Unterhaltung, beantragt die Regierung 860000 Mk., darunter ca. 60000 Mk. für Erhöhung der Arbeitslöhne der Straßenwärter. Der Ausschuß glaubt jedoch einen Abstrich von 60 000 Mk. beantragen zu sollen. Oberbaurath Poss ein er kann sich mit dem gemachten Abstrich nicht einverstanden erklären, da hierfür Verwendung vorliege. Abg. Ullrich fragt die Regierung, ob im Falle des Striches der 60000 Mk. dieses auf Kosten der schon schlecht dotirteu Straßenwärter etwa geschehen solle. Wenn dieses bevorstehe, so werde er gegen Strich dieser Summe stimmen. Regierungs-Commissar Poss ein er erklärt eine Ausbesserung der Gehalte der Straßenwärter werde dann trotz Abstrichs vom 1. April 1891 an erfolgen. An der weiteren Discussion betheiligen sich die Herren Hirsch, Weith, Breimer, Schönberger, Reinhardt, Haas. Nach erfolgter Abstimmung genehmigt die Kammer für lausende Unterhaltung der Staatsstraßen 800000 Mk., für Unterhaltung der Brücke über den Rhein bei Mainz 20,000 Mk., für desgleichen über den Main bei Klein-Steinheim 2600 Mk., für desgleichen über den Main bei Kostheim 2700 Mk., für allgemeine Verwaltungskosten 2500 Mk. Für besondere Herstellungen und Erneuerungen werden 256 510 Mk. gefordert. Diese Summe wird ebenfalls genehmigt. In Summa beträgt die bewilligte Summe für Unterhaltung der Staatsstraßen 1 084 310 Mk. Cap. 117, Territorial-, Fluß- und Dammbau wird mit 384 517 Mk. genehmigt, ebenso Cap. 118, Unterhaltung der Schiffbrücke bei Worms und der Uebersahrten bei Gernsheim und Oppenheim, wofür 44060 Mk. jährlich gefordert sind. Cap. 119, Ausgabe wegen subventionirten Eisenbahnen. Die Großh. Regierung fordert hierfür 550000 Mk., während früher 350000 Mk. eingestellt waren. Der Ausschuß beantragt 350500 Mk. Abg. Reinhardt bringt hierbei die unhaltbaren Zustände im Bahnhof zu Worms zur Sprache, der viel zu klein sei, so daß sehr oft Passagiere dem Wind und Wetter- ausgesetzt seien. Die Handelskammer zu Worms habe diese Zustände für geradezu lebensgefährlich erklärt. Er fragt die Regierung, ob es hier nicht in ihrer Competenz liegt, die Hess. Ludwigsbahn zur Abhülse zu veranlassen. Abg. Schröder bespricht die schlechten Betriebseinrichtungen der Hessischen Ludwigsbahn. Auf einigen Stationen habe man statt Wartesäle alte Eisenbahnwagen, wahre Hundshütten im Gebrauch. Weit schwerer falle noch ins Gewicht die schlechte Besoldung der Beamten, hauptsächlich der unteren Bediensteten, welche unter großer Verantwortlichkeit einen 14 bis 16stüudigen Dienst täglich haben. Daß durch eine solche systematische Ausbeutung der Arbeitskräfte eine Betriebsunsicherheit, sowie eine Gefahr für die Reisenden herbeigeführt werde, liege auf der Hand. Hiergegen müsse der Regierungs- Commissär sein entscheidendes Wort einlegen. Abg. Lautz bespricht die Verhältnisse im Bahnhofe zu Groß-Umstadt. Man munkele, die Direction der Hessischen Ludwigsbahn habe die Absicht, in Voraussicht der Verstaatlichung keine Reparaturen vornehmen oder Ausbesserungen der Beamtengehalte eintreten zu lassen, um noch recht hohe Dividenden zu erzielen. Der Regierungs-Commissär Oberbaurath Wetz erwidert, die Regierung habe wohl Kenntniß von den beregten Uebd» ständen. Er habe stets sein Augenmerk auf Beseitigung derselben gerichtet und die Verwaltung der Ludwigsbahn sei, soweit thunlich, nachgekommen. Weitere Klagen führen noch die Abgg. Ullrich u. A. Finanzminister Weber erklärt, daß er auf die erhobenen Anschuldigungen nicht eingehen könne, das müsse er den Vertretern der Hessischen Ludwigsbahn überlassen, sich zu recht- fertigen. Was die Lohnverhältnisse der Beamten betreffe, so liege es nicht in der Macht der Regierung, hier einzu- greifen. Was die Stellung der Regierung zur Verstaatlichung der Ludwigsbahn betreffe, wann dieses geschehen solle, so bitte er, ihm hierüber jede Aeußerung zu erlassen. Er könne aber erklären, daß die Großh. Regierung wegen Verstaatlichung der Bahn noch genau denselben Standpunkt einnehme wie früher (allseitiges Bravo.) Hiernach wird der Ausschußantrag angenommen. Zu Cap. 120, „In den Reichsdienst comittirte Groß- Du abgewirthschastet haben. Denn die Zinsen der aufgenommenen Kapitalien verschlingen den größeren Theil Deiner Einnahmen. Und wenn Mißjahre kommen, unvorhergesehene Unglückssälle eintreten, wie dann?" Arthur war äußerst mißgestimmt und versuchte, dem widerwärtigen Gegenüber mit dem Vater ein Ende zu machen. Der aber ließ ihn nicht los, er wollte klaren Wein haben, von wem die aufgenommenen Gelder geliehen seien, zu welchem Zinsfuß, unter welchen Bedingungen. Gegenseitig erhitzten sie sich, bis Arthur in unbändigem Grimme aufsprang : er lasse sich nicht behandeln wie ein dummer Junge, er verbitte sich solch eigenmächtiges Dreinreden in Sachen, die keinen anderen angingen, mit seinen Verhältniffen werde er schon allein fertig werden. Bis in die Nacht hinein schritt der Generaldirector unruhevoll in seinem Zimmer auf und nieder. Er erkannte, daß hier die höchste Gefahr im Verzüge sei. Seme Frau lag ihm an, mit seinen Mitteln einzugreifen. Lange wehrte er sich. Endlich willigte er schweraufathmend ein. „Um des einzigen Sohnes willen, nun ja," sagte er, „obwohl er das Gegentheil verdient, um feinet- und mehr noch um des Enkels willen, ihm womöglich den schönen Besitz als sein Erbe zu sichern. Allein unter einer Bedingung: Arthur muß mir morgen volle Klarheit geben! Und bann: Was uns an baarem Vermögen bleibt, es wird wenig genug fein, das wird nicht ihm, sondern dem Kinde verschrieben, und wenn wir einmal die Augen schließen, hat er nur den Zins- genuß davon. In Geldsachen traue ich ihm nicht." Im Begriffe, sich auszukleiden, fuhr er horchend auf. Ans Fenster tretend und es öffnend, vernahm er den Hus- schlag eines davonjagenden Pferdes. „Was ist das? Arthur wird doch nicht neue Thorheiten begehen?" Der Himmel war dunkel verhangen, kein Sternlein stahl sich durch die schweren, dichten Gewölke, nur der Lichtschein der Stadt glitzerte wie ein Nordlicht durch die Finsterniß. „Die dummen Falter taumeln dem Lichtschein nach und verbrennen sich," murmelte der Generaldirector vor sich hin. „Mir ist so unruhig." Um seine Frau nicht weiter zu ängstigen, schloß er ohne ein Wort das Fenster und nahm die peinigenden Gedanken mit auf das Lager. Zur selben Stunde saßen verspätete Zecher in einem Kaffeehause, das sich nicht des besten Rufes erfreute. Die Gäste, welche, aus den Theatern kommend, rasch eingetreten waren, noch eine Tasse Kaffee oder ein Glas Bier zu nehmen, hatten den mit blendendem Flitter in Gold und Farben herausgeputzten Raum bald wieder verlaffen. Er sah öde und frostig aus, denn die meisten Tische waren leer. Auf den Marmorplatten standen unnütz die Kuchenteller, mancher Fleck verrieth auf häßliche Weise, daß da vorhin Jemand etwas genossen hatte- die Kellner langweilten sich mit müden Augen, die Serviette unter dem Arme, oder horchten da und dort auf das Gespräch ober Geflüster auf ben Divanen an ber Wanb, bie von buntem Menschengemisch besetzt waren. Dicht an ben tief zum Boben reichenben Fenster vergaßen bie Zecher, ihrer brei, die Stunde unter lebhaftem, ungebührlich laut, fast schreiend geführten Gespräch. Der Kellner, welcher mit übergeschlagenem Bein an einem Tische in der Nähe lehnte und alle Augenblicke fortgeschickt ward, ein frisches Glas Bier zu holen, lauschte gespannt auf die mit rohen Witzworten gemischten Reden, und sein Gesicht spiegelte mit wechselnden Mienen den Eindruck des Vernommenen. Bald schaute er dumpfiffig drein, als spräche er zu sich: „Aha, ich verstehe," bald zog er den Mund in bie Höhe: „Älan kennt Herzogliche Beamte", wird, da aus Reichsmitteln bestritten, nichts gefordert. Cap. 121, „Reisekosten, Diäten und Remunerationen", werden 24000 Mk. bewilligt. Cap. 122, „Sterbequartal an Hinterbliebene von activen Beamten der Finanzverwaltung" mit 4200 Mk. und „Unfallversicherung der in staatlichen Betrieben beschäftigten Arbeiter" mit 15 000 Mk., wird debattelos genehmigt. Schluß 1 Uhr. Morgen Debatte über die Weinsteuer. Darmstadt, 24. Februar. Das heute ausgegebene Großherzogl. Regierungsblatt (Beil. Nr. 4) enthält: 1. Berzeichniß der Vorlesungen, welche aus der Groß- Herzoglich Hessischen Ludewigs - Universität zu Gießen im Sommerhalbjahre 1891 gehalten werden und am 27. April ihren Ansang nehmen. 2. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende 2. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Falkengesäß mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Die Lehrerstelle an der evangel Schule zu Neu-Bamberg mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Die mit einem ev. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Geinsheim mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Dem Herrn Fürsten zu Usenburg-Birstein steht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Köln, 25. Februar. Die „Köln. Volks-Ztg." erfährt, die Staatsanwaltschaft habe den Prozeß gegen das „Deutsche Tageblatt" wegen Beleidigung Eugen Richters in- solge einer Anregung von hoher Stelle angestrengt. Die von Berliner Blättern bespöttelte Pariser Zeitungsnachricht, der Kaiser habe gesagt, Eugen Richter sei ein Mann von großer Tüchtigkeit, er werde sich vielleicht noch einmal an ihn wenden, soll richtig sein, womit nicht gesagt ist, der Kaiser hege eine spezielle Vorliebe für die freisinnige Partei; v. Helldorff und v. Huene erfreuten sich großer Gunst bei dem Kaiser. Allen Credit sollen die rheinisch-westfälischen Großindustriellen verloren haben, sodann die „Kreuzzeitung" und deren Hintermänner- personae ingratissimae dürsten v. Hammerstein und Stöcker sein. (F. Z.) -- -------—-- Neueste Nachrichten. Wolffs telegraphisches Lorrespondenz-Bureau. Berlin, 25. Februar. Von authentischer Seite geht uns folgende Mittheilung zu: Das von Profeffor Liebreich entdeckte und neuerdings wiederholt bereits erwähnte Heilmittel besteht in der systematischen Anwendung der sub- cutanen Jnjection von cantharidinsaurem Kali. — An die Canthariden knüpsen sich von Alters her vortreffliche Heilberichte- durch eine Reihe neuer Experimente, welche, gestützt auf einen neuen Ideengang unternommen wurden, gelang es diese in den Canthariden enthaltene krystallisirte Substanz bei subcutanen Jnjectionen zu verwerthen. — Es scheint, daß nicht nur bei der Tuberculose, sondern auch bei anderen Jnsectionen das Mittel, in richtiger Weise benutzt, einen heilenden Einfluß ausübt. Eine große Reihe sorgsältiger Beobachtungen wird erforderlich sein, um dem Mittel, dessen Wirksamkeit außer Zweifel steht, die richtige Stellung im Arzneischatze anzuweisen. Nach Liebreichs Erklärung ist er vor Schluß seiner Untersuchungen gezwungen worden, Alles mitzutheilen- er hofft, daß bei gemeinsamer Arbeit aller Aerztc dem Mittel bald die richtige Stellung gegeben wird. Die Resultate des Professor B. Fraenkel und des Dr. Heimann bei Kehlkopserkrankungen sind als günstige zu bezeichnen. — Die Versuche mit dem Mittel werden bei Hautkrankheiten und Tuberculose sofort in Angriff genommen werden. — Die Vorschrift gelangt in den nächsten therapeutischen Monatsheften bei Julius Springer (Berlin) und in der heutigen medicinischen Gesellschaft, deren Berichte in der Klinischen Wochenschrift erscheinen werden, zur Veröffentlichung. — Von Seiten des Cultusministers v. Goßler ist auch dieser Entdeckung volle Aufmerksamkeit und Stütze zu Theil geworden. das," bald riß er verblüfft die Augen aus und bald kicherte er vor sich hin. Die Unterhaltung trug „den Todtengeruch verstorbener Lust" an sich und ließ in den modernen, lichtlosen Abgrund menschlicher Natur ohne Gott blicken. Alle drei Gesellen hatten das gemeinsam, daß ihre Sprache, ihr Benehmen ein auffallendes Gemisch ursprünglicher gesellschaftlicher Bildung und nach und nach angesetzter Gemeinheit zeigte. Auch in den edelgeformten Gesichtern hatte die letztere von der Seele aus Linien eingegraben, die ihnen etwas Widerwärtiges, Thierisches verlieh, wie es geschieht, wenn der Engel im Menschen gewichen ist. Am verletzendsten wirkte das Gepräge innerer Rohheit mit der Verbrämung in der Gesellschaft gangbarer Wendungen bei Demjenigen, welchen die anderen Karl anredeten. Er war stark gebaut, von hoher Gestalt und konnte, wenn das Zerrbild der Seele in seinen Zügen nicht durch zu große Nähe ins Auge fiel, für einen schönen Mann gelten. Ein starker, weit hinausgedrehter Schnurrbart gab ihm den Anschein eines Offiziers in Civil und auch seine Bewegungen sprachen dafür. In der That war er einst Cavaüerieosfizier gewesen, hatte sich aus schimmernden Parketts bewegt und zu der besten Gesellschaft gehört. Seine Rennpferde waren berühmt. Er hatte auf den Rennplätzen erstaunliche Summen gewonnen und verloren. Wenn er im leichten, eleganten Cab durch die Straßen rollte, zog er die Augen auf sich und wenn bei einer Parade die schwarzgekleidete Dame sich aus ihrem Wagen neigte, dann erglänzten ihre Augen, ihre Wangen rötheten sich, gewahrte sie ihn als einen der stattlichsten Reiter in schmucker Offiziersuniform. Ein verzeihlicher Stolz, er das letzte lebende ihrer Kinder war, ihre Hoffnung und Freude auf Erden, ihr einziger Sohn. (Fortsetzung folgt.) Berli», 25. Februar. Seitens der Reichsbank wird heute den Zeichnungsstellen für die Reichsanleihe Nachricht über die den einzelnen Stellen zugetheilten Beträge und die bei der Zutheilung an die Zeichner zu befolgenden Grundsätze zugehen. Jede Zeichenstelle hat denjenigen Bettag erhalten, welcher im Verhältniß zwischen den im Ganzen gezeichneten 9 288162 700 Mk. zu dem aufgelegten Betrage von 200000 000 Mk. aus hie bet ihr gezeichnete Summe entfällt. Die Untervertheilung soll in der Weise stattfinden, daß die Einzelbeträge nach Verhältniß des danach zugetheilten Betrages zu kürzen, jedem Zeichner jedoch mindestens 200 Mk. zu überweisen sind. Eine Ausnahme von dieser vorzugsweisen Berücksichtigung kleiner Zeichner findet dann statt, wenn die Ueberzeugung besteht, daß eine Person, sei es unter demselben Namen, sei es durch verschiedene vorgeschobene Personen ihre größere Zeichnung in verschiedene kleinere Zeichnungen zerlegt hat, um eine stärkere Zutheilung zu erlangen. Der Ueberrest soll, soweit dies nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden bezw. der Zeichnungsstelle überwiesenen Abschnitte ausführbar ist, nach gleichem Procentsatze vertheilt werden. Die preußische Regierung konnte in der Bevorzugung der kleinen Zeichner weiter (bis zur Zutheilung von 500 Mk.) gehen, weil die von ihr aufgelegten 250 Millionen nur etwa 30fach gezeichnet worden sind. Die aufgelegten 200 Millionen Reichsanleihe dagegen sind mehr als 46sach gezeichnet. Danzig, 25. Februar. Durch die vom Oberpräsidenten angeordneten Weichsel-Eissprengungen wurde nunmehr bei Schulitz eine Eisstopfung von 11,650 Meter, bei Fordon desgleichen eine 7000 Meter Länge völlig beseitigt. Die Eisbrechdampfer brachen den Strom von der Mündung bis über Marienwerder aus. Heute wird die Arbeit fortgesetzt. Paris, 25. Februar. Der Gouverneur des Senegalgebiets theilt telegraphisch mit, daß im Senegalgebiete kein Fall gelben Fiebers vorgekommen sei. Cannes, 25. Februar. Die Aerzte Bettin, Pick und Roustan nahmen heute Versuche mit Transfusion des Ziegenblutes vor und erzielten glänzende Resultate. Lyon, 25. Februar. Fast sämmtliche Arbeiter der hiesigen Glasfabriken begannen den angekündigten S t r i k e wegen Nichtbewilligung der vor 14 Tagen geforderten Lohnerhöhung. Loudon, 25. Februar. Meldungen aus Durham zufolge fanden anläßlich der gerichtlichen Ausweisung von strikenden Kohlengrubenarbeitern der Grube Silksworth aus den von dem Grubenbesitzer Marquis Londonderry erbauten Arbeiterwohnungen Ruhestörungen statt. Gegen die Polizeimannschaften, welche mit Stöcken einschritten, wurden Steine geschleudert, wobei mehrere Personen theilweise erheblich verletzt wurden. Rom, 25. Februar. Prinz Ernst von Ratibor und Corvey ist nach kurzer Krankheit hier gestorben. Lima, 24. Februar. Infolge Nachrichten, welche hier aus Chile eingetroffen sind, ist Jquique von der Flotte der Aufständischen genommen worden. Rio de Janeiro, 25. Februar. Die brasilianische Verfassung ist neu promulgirt worden. Dieselbe bestätigt den bundesmäßigen Character Brasiliens. Cocales tenö Lrovinztelles. Gießen, 26. Februar. — Theater. Die letzte Vorstellung morgen im Neuen Theater wird bekanntlich zum Benefiz von Herrn Rudolf Biebrach stattfinden. Herr Rudolf Biebrach gehört zu den talentirtesten und vielseitigsten Schauspielern, die jemals an einem Gießener Theater engagirt waren, und wird zweifellos in seinem Berufe einmal Carriere machen (in anerkennendster Weise hat sich z. B. auch Thessa Klinkhammer über ihn geäußert). Als er zum ersten Mal ein Engagement in Gießen übernahm, hatte er bis dahin ein ganz anderes dramatisches Fach studiert, als er hier infolge der Verhältniffe zu spielen gezwungen war. Man wird sich erinnern, mit welchem Erfolge er zuerst character- comische Rollen darstellte. Als dann Fritzschler entlassen wurde, trat Herr Biebrach an die Stelle eines ersten Liebhabers. Was er hier geleistet hat, z. B. als Robert (Ehre), Willy (Sodoms Ende), Derb la y (im Hüttenbesitzer) u. s. w., ist noch in aller Erinnerung. Freilich hat Herr Rudolf Biebrach seine trefflichen Leistungen nicht allein aus Grund seines reichen Talentes heroorzubringen vermocht, sondern dazu waren außerdem die außerordentli chsten persönlichen Anstrengungen nöthig. Gewöhnlich stellt man sich den Berus des Schauspielers als den denkbar leichtesten und amüsantesten vor. Das Gegentheil ist richtig. Man bedenke nur, daß Herr Rudolf Biebrach Abend für Abend und zwar jedesmal in einer centralen Partie beschäftigt war, daß er keine einzige seiner Rollen vorher studiert hatte, und jedes neu für ihn sein mußte, und dann rechne man noch hinzu, daß zu den meisten Vorstellungen mindestens zwei süns- bis sechsstündige Proben nöthig sind. Wir wiffen zusällig, daß Herr Rudolf Biebrach einen großen Theil seiner Nächte darangegeben hat, um so vor sein Publikum treten zu können, wie es seinem Pflichtbewußtsein und Streben entspricht. Die coloffale Rolle des Robert hat er z. B. in anderthalb Tagen bewältigen müssen. Zu solch enormen Anstrengungen hat ihn nur die hohe Begeisterung für seinen Berus befähigen können. Aber die eigentliche Lebenslust des Schauspielers ist und bleibt doch die öffentliche Anerkennung. Man weiß, wie spärlich sich diese bei unseren Verhältniffen kundzugeben pflegt und wie wenig ost die äußeren Auszeichnungen mit dem Geleisteten gleichen Schritt halten. Um so mehr wünschen und hoffen wir, daß Herr Rudolf Biebrach wenigstens an seinem Ehrenabend erfahren wird, wie vollkommen man hier sein schönes Talent und seinen aufopfernden Fleiß zu würdigen versteht. Vermischtes * Der 10. Cougreß für innere Medici» findet vom 6 bis 9. April 1891 zu Wiesbaden statt. Den Vorsitz übernimmt Herr Leyden (Berlin). Folgende Hauptthemata sollen zur Verhandlung kommen: Montag, 6. April: Die Gallensteinkrankheiten. Referenten: Herr Naunyn (Straßburg) unö Herr Fürbringer (Berlin). Dienstag, 7. April: Das Koch'sche Heilverfahren bei Lungentuberkulose und anderen inneren tuberkulösen Erkrankungen. Mittwoch, 8. April: Angina pectoris. Referenten: Herr A. Fränkel (Berlin) und Herr O. Vierordt (Heidelberg). Außerdem sind folgende Vorträge bereits angemeldet: Herr Kahler (Wien): Ueber intermittirende Albuminurie. — Herr Mosler (Greifswald): Ueber Behandlung der Leukämie. — Herr Th. Schott (Rauheim) : Ueber Differentialdiagnostik der Pericardialexsndate und der Herzdilatation. — Herr Knoll (Prag): 1. Zur Lehre von den Kreislaufstörungen. 2) Zur Lehre von den krankhaften Veränderungen der quergestreiften Muskulatur. — Herr Brieger (Berlin): Ueber chemische Vorgänge bei Jnfectwnskrankheiten. — Herr Rosenstein (Leiden): Ueber die Diagnose der hypertrophischen Lebercirrhose. — Herr Quincke (Kiel): Ueber Hydrocephalus. — Herr Eichhorst (Zürich): Wahrnehmungen über den Patellarsehnenreflex bei Tarbes dorsalis. — Herr Edlefsen (Kiel): 1) Zur Frage der Entstehung des vesiculären Athmungsgeräusches. — 2) Zur Statistik der Varicelen, mit Rücksicht auf die neuerdings wieder behauptete Zugehörigkeii derselben zur Variola. — Herr Külz (Marburg): Thema Vorbehalten. — Herr Tappeiner (München): Ueber die diuretische Wirkung der Phenylmethylpyrazolcarbonsäure. — Herr G. Klemperer ''Berlin) : Thema Vorbehalten. — Herr Leo (Bonn): Thema Vorbehalten. — Herr Friedländer (Leipzig): 1) Ueber die Methode der „mathematischen Diagnostik" des acuten Gelenkrheumatismus und aller sonstigen Gestaltungssormen be§ Rheumatismus centralis. 2) Zur Aetiologie des morbus Brightii. — Herr Leubuscher (Jena): Klinische Untersuchungen über die Säureabscheidung bei Geistes- und Nervenkrankheiten. — Herr Lenhartz (Leipzig): Thema Vorbehalten. — Herr Schmaltz (Dresden): Die Untersuchung des specifischen Gewichts des menschlichen Blutes und das Verhalten desselben bei anämischen Zuständen. — Herr Mordhorst (Wiesbaden): Zur Diagnose und Behandlung der Gicht. — Mit dem Congresse ist eine Ausstellung neuerer ärztlicher Apparate, Instrumente, Präparate u. s. w. verbunden. Anmeldungen für dieselbe find an den Secretär des Cougreffes Herrn Dr. Emil Pfeiffer, Wiesbaden, Friedrichstraße, zu richten. Citeratur mwch Knnft — Eine neue illustrirte Ausgabe der Heilige« Schritt für Katholiken beginnt soeben tm Verlag von Friedrich Pfetlstücker in Berlin zu erscheinen. Der Druck ist nach der vom päpstliche» Stuhl und von vielen Bischöfen approbtrten Uebersetzung von Alliolt, ebenso die Erläuterungen des Textes; auch enthält das erste Heft nach den Vorschriften der katholischen Kirche eine Einleitung mit Anweisung, wie die Bibel gelesen werden soll. Was nun die Bilder anbelangt, so sind diese, abgesehen von der jedes Heft schmückend«! in Farben gedruckten Kunstbetlage nach den Meisterwerken der christlichen Kunst, aang neuer Art. Abweichend nämlich von dm bisherigen Bilderbibeln, welche nur Scenen und Ereignisse der biblische» Geschichte mit mehr oder weniger Phantasie zur Darstellung bringen wird bet dieser Ausgabe zum ersten Mal unternommen, daS Ber- ständntß der Heiligen Schrift durch Darstellung von Gegenständen, Stätten und Plätzen, durch Karten, sowie durch Abbildung von Pflanzen, Thieren, Alterthumern u. s. w. nach den Forschungen »nd Ausgrabungen zu unterstützen, welche tn den letzten Jahrzehnten in Palästina, Affyiien und Egypten von so merkwürdigem Erfolg begleitet waren. In gar vielen Fällen wird durch die Denkmäler, deren Kenntniß wir diesen Forschungen verdanken, dieWahrheit alter biblischer Gescvtchten beglaubigt, »ub gerade dieser Umstand verleiht der neuen BtbelauSgabe einen besonderen Werth. Besonders auch beim Reltgionsunter-- richt dürste diese Bibel von großem Werth sein; denn das kleinste Bild erklärt durch bloße Anschauung besser als alle mündlichen Er- läuterungsoersuche von Dingen, die unserem Verständnitz doch »eist so fern liegen. Papier, Druck und Ausstattung, sowie die Wahl der schönen, großen Schrift verdienen volles Lob. Das erste Heft enthält auch eine prächtig gezeichnete, in Gold gedruck>e Familienchronik Die neue Bibel erscheint mit Gutheißung und Approbation des hochw. Herrn Fürstbischofs zu Breslau; monatlich zwei Hefte in Großquaitsormat; jedes Heft zu 50 Pf. Das ganze Werk wird in nicht ganz zwei Jahren vollendet sein; die Ausgabe von 50 Pf. alle 14 Tage vertheilt sich also auf einen so langen Zeitraum, daß auch Mmderbemtttelte tm Stand fein werden, sich die Bibel anzuschaffev. Laut Erklärung der Verlagshandlung und Annahme Seitens des hochw. Herrn Fürstvtschöfl. Delegaten, Propst Dr. Jahnel, fließt ein Theil des Reingewinns (1500 Mark für jede Auflage) dem Ktrchenbau - Fonds von St. Ptus in Berlin, Pallisa denftratze, zu. Um die Ueberetnsttmmung des Bibel-Textes mit dem vom päpstlichen Stuhl avprobirten zu sichern, robb der Druck von einem durch den hochw. Herrn Fürstbischof zu Breslau beauftragten Geistlichen überwacht. Beim Schluß des Werkes erhält jeder Abnehmer unentgeltlich daS von höchster Autorität empfohlene, in Farben- und Lichtdruck ausgeführte Kunstblatt: Der Kreuzweg unseres Herrn Jesu Christi, eine Darstellung der 14 Stationen, wie sie in der Wirklichkeit auS- sehen. Nach in Jerusalem gemachten photographischen, also naturgetreuen Aufnahmen nebst illustrtnem Textbuch. Verkehr, £a«6» «nd Volks»v»r» ,-chaft. Limburg, 25. Februar. Frachtmarkt- Rorher Weis« X 1675, weißer Wetzen X—.—, Korn JL 13 15, Gerste JL 1080, Hafer JL 7 35. Erbsen X Kartoffeln JL —. Ganz seid, bedruckte Foulards Mk 1.90 bis 7.25 pr. Met. — (ca. 450 versch. Dispofit) oers roben- und stückweise porto- und zollfrei in's Haus dos Fabrtk-D^pöt G. Henneberg (Ä- u K. Hoflief.) Zürich. Muster umgehend. Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. 1744 Buckskins und Kammgarne in allen gediegenen Qualitäten zu wirklich billige« Preisen en groß & en d6tail bei 421 Gebe. Stamm. Gottesüirnst der israelitisüM Ketigionsgesellsqast. Freitag Abend 5,a Uhr, SamStag Vormittag 880 Uhr, SamSta-> Nachmittag 300 Uhr, Samstag Abend 6« Uhr. Hi». ' ” ftatt 1 H 019'nbtJ'’«orÄ‘ ?vters*2g Vfc ;t M^g Äi„; ,-rr K» der $iti S^1 («au. ' ^r,L7 ®4H »'« (Sitl). 7bei °"' N<öc8' - -ÄS .“cutw®'taÄ morbus Brightii. - & *9« "der die Sta "jHtei - g(n en- ~ H-rr Sch^. WHu Gewichts ta »“ X’ben bci ani®ifi6« © 8 «btnj: 3„ ® *bt® ist eint Pt)QIate/ Jnsttmente, Prä mtlbungen str dieselbe fal 1 $enn Dr. tzmil $jeiger chten. * Km* 's-b- SeeMism Schrift ^0 oon Friedrich PsckMc ist nad) btt Dom vWte» täten UtbtMunß dor!^/ ; M wM bas ech^ in Rtrtit eine Einlettunz i xbcn soll. Was nun dleM )on der jedes Heft iNifate ch den Meisterwerken der M Reichend ndnlich von da A nen unb Ereignisse der MhN »anlafie zur Darstellmg bitiiza. Mai unltrnommtn, dei Btv Darstellung von Gegenslüdw^ i, sowie durch Abbildung m i. td. nach den Forschungen M je in den leisten WwWa in jn so mtitoürbigem Erich bellen wirb durch die Denken Forschungen verdanken, !esSichlen beglaubigt, und > der neuen KidrlonSgadl vr§ auch bdmMfttonW s,ich btfia als alt munWm t- isjtaUuns, bitWt M s>ob. Dis trfit S-» * Salb jtbtudu $amitaN S unb Uu, monatlld) !®rt A, bi® WB jill j-d« äTunb1™»1^ A-S F ,ft f*Ä r«“’8 315,0««'-* »U.H •“'.‘ÄE* t zx^boi Variete. <*i‘« i« « 5tar>^/ Bekanntmachung. 6t wirb hiermit zur öffentlichen Kenntviß gebracht, daß mit dem AM 8. März 1891 dahier stattfindenden Nindvieh»«rkt auch GchWei»e«arft abgehalten werden soll. 8O»g-GöuS, den 25. Februar 1891. Grobherzogliche Bürgermeisterei Lang-Göns. Brückel. 1726 34 HO 1 1 Die Holzversteigerung tu der Mrstlichen Obersörsterei Kch Zusammenkunft ist auf der Chauffee von Lich nach Gießen beim Albacher Hof. 600 Wellen Weichholz-Reiser, Stück Eichen-Wagnerholz — 8,46 fm, „ Birken-Wagnerstangen — 4,07 fm, Buchen-Werkholz — 2,11 fm; 3 Birken-Werkholz =1,00 fm, Fichten-Schnittholz = 1,30 fm; 19 Kiefern-Bauholz = 4 44 fm. Montag de« 2. März, Mühlberg und Höler: 72 rm Buchen-Scheiter, 4 „ Eichen-Scheiter, 39 „ Buchen-Knüppel, 1800 Wellen Eichen-Reiser, Vormittags 9V- Uhr, in den Districten 117 rm Buchen-Stöcke, 17 „ Eichen-Stöcke, 3140 Wellen Bucheu-Reisholz 370 „ Radel-Reiser, Dienstag den S. März, Vormittag- 9Vr Uhr, im District Riedwald: 21 rm Buchen-Scheiter, 106 „ „ Knüppel, 13 „ „ Stücke, 1480 Wellen Buchen-Reifer, 50 Fichten-Stangeu = 1,19 fm, 1 Buchen-Stamm = 0,80 fm. 5 rm Eichen- und Nadel-Stöcke, 4360 Wellen Eichen-Reiser, 2430 „ Nadel-Reiser, 100 „ Weichholz,Reiser, Die Zusammenkunft ist auf der sogenannten alten Laubacher Straße unwett dem Ettingshäuser Feld im District Rtedwald. 1545 Lich, am 18. Februar 1891.__Dr. Diestenbach. Holz Versteigerung in Ser Jreiherrlichen Oberförsterei Kabenau. Es werden versteigert: DienStag den 3. März 1891 aus dem Distrikte Ampel: Stämme: Nadelholz 3 Stück = 0,29 fm, Derbstangen: Eiche 4 Stück = 0,16 fm, Nadelholz 117 „ ----- 4,84 fm. Scheiter rm Knüppel rm Reisig rm Stöcke rm Buche 48 281 396 48 Wiche — 17 - — Nadelholz — 6 74 — Lßpe rc. — 2 — — Die Zusammenkunft findet .Vormittags 9 Uhr im District Lmpel »us der Kreisstraße Rüddingshausen - Deckenbach. Kesselbach, den 24. Februar 1891. Freiherrliche Obersörsterei Rabenau. ___Schlotterer._____________________1722 Montag Sen 9. unS Dienstag Sen 10. März, Nachmittags von 2 Uhr anfangend, werden Gartenstraste 11 I (Sparkasse) nachverzeichnete gut gehaltene Mobilien wegen Auflösung des Haushaltes versteigert, nämlich: 4 vollständige Betten mit Roßhaarmatratze, 2 Sophas, 1 Schlafdivan, mehrere Sessel, 12 Stühle, 7 große und kleinere Spiegel, 1 Toilettenspiegel, 3 Kleiderschränke, 2 Weiß;eugschränke, l Schreib feeretaie, 1 Glasschrank, 1 Cbistonier, Waschtische und Nachttische, 1 Waschkommode mit Marmorplatte, mehrere runde, längliche und andere Tische, 1 Pfeilerschränkchen, 1 schöner Ausziehtisch^mit 6 Platten Commode, 2 Notenständer, Etagöres, Eckbretter, Ofenschirme, Kleiderständer, Schirmständer, Schaukelsessel, Pevdule, Regulator, Lampen, 1 Petroleumlustre (3 armig), 1 Stellleiter, 1 große Aiukdadebütte, 2 dreiarmige Bronceleuchter, Gaschservice, 3Oel- gemälde und andere Bilder, Barometer, Thermometer, Waffer- und Lustkiffen, Tischdecke, Vorlagen und Teppiche, 4 Fenster-Vorhänge, 1 span. Wand, 14 Bände „lieber Land und Meer", 20 Bände Walter Scott und andere Bücher; Vasen, Figuren, Nippes, 1 Wiener Kaffeemaschine, L'gueurservice, 1 Bowle, 24 Punschgläser, 30 Champagnergläser und andere Weingläser, Einmachgläser, 20 steinerne Töpfe, 1 §uiüer, Porzellan, Cristallschalen, Küchenschränke und Kücheneinrichtung, blaues Geschirr, 2 Bratkroppen. Waschtöpfe, Bügel- ttsch, Waschgeräthe, Trockengestelle, 4 Bütten, 3 Gartenstühle, 1 verschließbares Weingestell, 1 Fahne, 8 Strohchalousien, 1 Kartoffelbett u. s. w. Im Auftrag: Louis Rothenberger, 1715 Gerichtstaxator. 2 witz Java I Kaffee 3-16-$W ä Mk 1 10. 1 80 1,90 und 2,— das Pfund, unübertroffen in Aroma und Kraft. [1584 Jn Glessen bei Die Fortsetzung meines Ausverkaufs von Manrr- facturwaaren, Strumpfwaaren, Kleidungsstücken rr. rc. tm'ierl nur noch kurze Zeit, und werden die noch vorhandenen Laarev, nm schnell damit zu räume«, zu jedem annehmbaren Preise abgegeben. _ Friedr. Emil Loos, ;i63i______________________Mäusburg Nr. 5._______ 4706) Zwettstillende Amme gesucht, i 1666] Es wird noch ein Pferde- Südanlage 7, RebenhauS. knecht angenommen bei V. Lnft. Sammte, Pelusch u Seidenstoffe für Kletderverzierung in großer Auswahl und billigen Preisen empfiehlt A. Fangmann, 1705) Bahnhofstraße 29. Ein Haus von Eichenholz gebaut, noch gut erhalten, auf den Abbruch zu verkaufen. Gastwirth Kahlert, 1734 ___Krofdorf. Iä. Schellfische, Eubliau, Hecht, § ander, gewäst. Stockfisch, Kieler ü«klinge, Lach-, Sprottes, Ung. und Steyr. Capauuen, frz. Enten, Poulets, welsche Hahnen «. Hühner empfiehlt €/• G. Kleinhenn. SMT Aechte Monikendamer Bratbückinge._______________1730 Dürrobst, gemischt, Apfelscheiben und «pfelschnitzen, Kirschen, Brünellen, la. türkische Awetsche«, fst. «aeearoni und dandnndel« empfiehlt 1716) Emil Orbig. 1711] Gebrauchte Pferdegeschirre aller Art ^(Siehlgeschirre) verkauft billig I. Gchlenning Wwe., ____________________Wetzsteingasse 5. 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Aprll ab in Alsfeld und bis dahin an meine jetzige Adreffe: Hedwig Schnitz, staatt gepr Schulvorsteherin, Pettihofstraße 9, II. 1728 Stettin, im Februar 1891. Den mir von auswärtigen Patienten vielfach geäußetten Wünschen entgegenzukommen, werde ich vom 1. März an meine Sprechfiuude« an Wochentagen! lachmtttagS von 3—5 Uhr' I an Gönn- und Aeiertage« nur Vormittags von 8-9 Uhr ad- ■ halte«. 1729 ÄÄ»:«. Dr. med. Grünewald praet. Arzt, Chirurg u. Bedurtshelfer, g Homöopath. I .LI ll.i— Zacherl-Bräu von Gebr. SchmeSerer, München. I Alleinige Niederlage und Versandt für Gelegenheitskauf. 1425] Großer Posten schwarze rein- wollene Kleiderstoffe in glatt und gemustert bedeutend unter Preis. Fritz Nowaek) Seltersweg. Sklbftgrferligt lackirteMöbkl, Bettstellen mit hohen «opftheilen, Commode«, Wascheonsole, Küchen- schränke u. s. w. zu sehr billigen Preisen 1577] W. Diehl, Neuenweg 2, am Kreuz Feinste Frankl. Würstchen empfiehlt 326 Adolph Möhl. FrischeSchellfische, Kieler Sprotten und Kieler Bückinge treffen heute Abend ein. [297 E. Dort, Wallthorstraße 45. 16921 Jn Grünberg (Oberbessen), am Mark pl. ist ein sehr gut gehnd. Schmiedegeschäft mit dreistöck. Wohnhaus erbvertbeilungsh. sofort billig und unter günst. Bedingungen zu verkaufen. Auch zu j.dem anderen Geschäft, besonders auch Schlosseret geeignet. Näheres bei Lehrer Mohr. 1537] Ich empfehle einen vorzüglich gebrannten Kaffee per V2 Kilo 1.60, 1.70, 1.80 und Mk. 2.- Robert Stuhl Neustadt 2). Prima Kernseife, 10 Pfd. zu Mk. 2.80, empfiehlt [1498 Willi. Schomber, Neuen Bäue 10. 1536] Feine und feinste Giergemüsenudel«, beste türk. Zwetsche« und Apfttfpalte« empfiehlt "Migst Bobert Stuhl, Neustadt 23. Gußeiserne Grabkreuff empfiehlt [1477 Carl Hensel < Wallthorstraße. 16201 Eine gute Deeimalwaage von 30 bis 36 Ctr. 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Manusacturwaarenongrosu detail. 1564] Ein tüchtiges Mädchen für Küche und Hausarbeit gesucht- Näheres ______________Seltetsweg 2, Parterre 1615] Selbstständige Verputzer für nach Gießen gesucht. Näheres in der Exved- d. Bl.________ 1623] Ein Ktnderfräulein aus guter Familie und ein besseres Kindermädchen finden Stellung durch Frau Hüttenberger, Seltersweg 52. Lehrlingsstelle. Zu Ostern wird in unterzeichneter Firma für einen mit tüchtiger Schulbildung ausgerüsteten jungen Mann eine Stelle frei. Smil Roth, Verlagsbuchhandlung, Gießen. 147 ] Eine gewandte Verkäuferin für ein auswärtlges Manusacturwaaren- geschäst gesucht. Offerten an die Exped. 0. Bl unter Chiffre A. 18 erbeten Fernsprecher Ne. 51. ■ werden in jeder J Schriftart und Papiersorte angefertigt in der Brühl’schenDruckerei Schulstrasse 7. <2f)amen - ve&nze rmc [1724 Bedingungen gesucht. 1704 A. Docter; Selterswep. Heinrich "Wmolf. PdUipp Uhl. von Mercedes, dessen Frau Ida Unger. Bekanntmachung. Holz-Versteigerung i Holzversteigerung bei Eduard Noll, Neustadt. erlernen gesucht. 2) 3) 4) 5) 6) 3893 8930 W. Witte. 1401 an Der Walvvorftand: Preiß. 1681 Wer für die Gemeinde Lützellinden noch 199 cbm Kalkstein-Kleinschlag 1714 einzusehen [1420 Carl Ijöber. Reichsbank-DiScont 3 pCt. — Frankfurter Bank-Disconi 3 pCt Jacob Hildebrandt. Redaktion: 2L Scheyda. — Druck mib Verlag der Brüdl'fcheu Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. 700 88 120 10 4400 u II Wirthin Arzt Dienerin Don Manuel Donna Julia, dessen Gattin Don Severo Wellen Nadelreisholz. II. Am 3. Februar: Stück Nadelderbstangen mit 45,20 Festmeter Inhalt, Stück Nadelreisstangen mit Wellen Eichenreisholz, Raummeter Nadel-Scheit, geben 1) Elisabeth Bischoff. Karl Schreiner. Neu! Lindau. [1732 Groß-Rechtenbach, 23 Febr. 1891. Das Bürgermeister-Amt. "Wasserheilanstalt Seligenstadt a. M., Hessen. Massage und Electricität. Prospecte gratis durch den dir. Arzt u. Besitzer Dr. med. Kleeblatt. Karl Rupp. Elsa Reinhold. Handlung: Madrid. Versteigerung. Freitaq den 27. dS Mts. von Morgen» 10 Uhr ab 14 Meter Länge, 22 bis 53 (Zentimeter Durchm^ffer, 37 St. Kiefern-Abschnitte von 6 bis 14 Meter Länge, 12 bis 35 (Zentimeter Durchmesser, 100 St. Kiefern - Derbstangen, geeignet zu Dachsparren, ; Ort und Stelle verkauft werden. SamStag den 28. d. MtS., Nachmittags 2 Uhr, soll das an der Staatsstraße Gießen—Bromskirchen in Abthlg 3-8 befindliche AuSputz- Schlußcourse 1 Uhr 15 Min. 86 40 4o/o Ung. Gold-Rente 99.00 50/0 Jtal. Rente 86 45 4Vs% Oest. Silber-Rente 99 05 5% Ruff. III. Orient Das Gehölze ist gut abzufahren und nur V» Stunde von der Frank- ho>r circa 50 Haufen, an Ort und Stelle versteigert werden. — Der Anfang ist bei Stein Nr. 3 an der Lahnbrücke. 1738 Gießen, den 26. Februar 1891. Großherzoaliches Kreisbauamt Gießen. Rentings Holzversteigerung. Montag den 2. und DienS- tag den 3. März d. I., jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, soll im Alten - Busecker Gemeindewald in den Districten Eichbusch, Geisberg und Lerchenwald versteigert werden: I. Am 2. Februar: 94,2 Raummeter Eichenknüppel, 1712] Ordentliches DienstmüdcheH . auf Ostern gesucht. H Kühn, SclterSweg. Lehrling für Buchbinderei unter günstigen werden: Die Lieferung von Backwaaren, Fleischwaaren, Specereiwaaren, Milch, Butter und Eier, Bier, Eis und Schreibmaterialien, das Reinigen der Wäsche fürs Dienstpersonal, das Reinigen der Oesen und Das Reinigen der Senkgruben und das Fortschaffen der Kehrichts rc., die Abgabe von Knochen und Gefpül, die Abgabe von Weinfäffern und offen. r . Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum 10. März d D-., Mittags 12 Uhr, aus dem erwähnten Bureau abzugeben. [1769 Gießen, den 24. Februar 1891. Großh. Verwaltungs-Direcrion der chirurg.-ophthalm. Universitäts-Klinik. Dose. Vossius. -s.lv 94.90 81 OO 77.30 Bekanntmachung. Der Dünger aus der kleinen Grube im Schlachthause soll DieuStag den 3 März d. I., Vormittags 11 Uhr, an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. Gießen, den 24. Februar 1891. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1736 28./S. 8 U. mufik. F.-A 1718 129,82 Festmeter Inhalt. Die Zusammenkunft ist jedesmal im District Eichbusch. Alten-Buseck am 25. Februar 1891. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Krämer. Kaiserpauorama MüuSburg 12, parterre. Diese Woche große historische Reise: Aifnlsa» 1538 Bekanntmachung. Die Holzversteigeruvg vom 24. lsd. Mts in der Freiherrlichen Oberförsterei Rabenau ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 6 März ab auf Freih. Rentei zu Londorf in Empfang genommen werden. Ueber- weisung und erster Fahrtag Sonnabend den 7. März. Keffelbach, den 25. Februar 1891. Freiherrliche Oberförster ei Rabenau. Schlotterer. 1721 leeren Flaschen, 7) die Unterhaltung des Gartens. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen, Nachmittags von 3 bis 5 Uhr, auf dem Verwaltungsbureau Coursbericht vo« E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankstirtir Börse vom 26. Februar 1891. Danksagung. Für die vielfache, herzliche Theilnahme, welche wir bei dem Tode und dem BegrÄmiß meiner lieben Frau von hier und auswärts erfahren haben, sage ich, zugleich im Namen der Meinigen, herzlichen Dank. 1708 Grüningen, den 24. Februar 1891. Eckel, Lehrer. 1743] Zuverläffiger Pferdeknecht S>. Euter, Hammstraße 5. „ -Knüppel, „ -Stock, Kneipp’sche Kuren. Vermischte Anzeigen. Neues Theater, Giessen. (Direction: Adam Reiners) I Freitag den 27. Februar 1891: Letzte Vorstellung und Benefiz für I Herrn Biebrach. N en! Galeotto. Drama in 4 Acten von Paul Personen: Miquel, deren Sohn Richard Goullon. Ernesto,Schriftsteller Rudolf Biebrach. Antonie Rolaud. Montag de« 2, März .1891, von Vormittags 9 Uhr an, !soll im Gießener Stadtwalde in den : Districten Waldshute und Neuhege nachverzeichnetes Holz versteigert werden A. Bau-, Werk- und Nutzholz. 58 Fichtenstämme mit 27,72 Festmeter, 14 Fichtenstangen mit 1,02 Festmeter. Brennholz. 1740] Mädchen erhalten gute Stellen durch Frau Sparr. Marktstraße 8. ! Tüchtige selbstständige Eiserrdrehrr und Maschineufchloster finden sofort bei hohem Lohn dauernde Beschäftigung. Adau» Menge». Mai'chinenfaorik, 1741 Gießen. 17*i<] Ein dr. Junge kann die BLckeret Zu erftaqen Exped. d. Blattes. 1739] Eine LehrlingSstelle ist za besetzen in der photographischen Anstalt snen/et kaffen die Unterzeichneten in der Wohnung d-S Herrn ,~ ,_o Fuhr, E^nnsnstraße 23 ,um Eindecken auf We e liefern will, eine größere Parthie gut er- ro0Qe fetne Forderung schriftlich und haltene Fenster, Thuren, yerschloffen bis zum 4 k Mts., Bor- Dachziegel, alteS »au und mittüg6 10 Ubr, bei unterzeichneter Brennholz gegen Baarzah- Stelle einreichen Bedingungen hier lang versteigern. - • 173bj -£ot?n angesehener Eltern findet in einem größeren Geschäfte Stellung als angehender Commis. Selbstgeschriebene Offerten nebst Ansprüchen befördett die Exped. d. Blattes unter A. B. 100._______________________ 1719] Für m Sohn suche in einem Für die chirurgisch-ophthalmologisLe im Gießener Stadtwalde. Universitäts-Klinik soll für 1891/92 aus dem Wege der Submission ver- Hermiethungm. 1733] Schönes Logis mit Wasserleitung per 1. April zu vermictben Näheres ___________Marktplatz 23. 1717] Eine Wohnung, 3. Stock, fünf Rimmer, Küche, abg sckl Corridor, nebst allem Zubehör per 1. Mai zu vermiethen. Bahnhofstraße 29. kcheith. Prügelh. Etockh. Reitzh. Rmtr. Rmtt. Rmtt. Wellen. Nadel 192,5 264,5 105,5 4400 Die Zusammenkunft ist aus der Straße nach Lich an der zweiten Schneise. Gießen, am 22. Februar 1891. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1632 Toves Anzeige. Freunden und Bekannten bringe ich die^traurige Mittheilung, daß meine liebe Frau Karoline Bocher, geb. Stohr, nach längerem Leiden sanft entschlafen ist. Um stille Theilnahme bittet der treue Gatte Friedrich Bocher. Gießen, den 25. Februar 1891. Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag 2 Uhr vom Sterbehause (Eichgärten 19) aus statt. 1731 iz74] Logis, 3 Zimmer, zu vermiethen. Nordanlage, verl Asterweg 43. 599] Mitte der Stadt, 2. Stock, vier Zimmer, ein Mansardenzimmer, Küche mit Wasserleitung, abgeschlossener Cor- ribor, Keller, Holzstall, zu vermiethen. Nähere^ in der Erved. d. Bl_________ 9*J Gartenftraß' 21: Logis zu verm 7 Zimmer mit Balkon und Gartenanth., per 1. April. Näberes das 21. 3 St. 16->5) Eine schöne Wohn- im 2_ Stock mit allem Zubeb, gleich oder später zu Denn. ZohS. Steck, Dammstraße 39. Zv/o Reichsanleihe 31/2% do. 30/0 Preuß. ConsclS 31/t°/e do. Wiesen: Flur 43 Rr. 1,7 — 726 Q-Klafter an der GänSweid, Flur 43 Nr. 28 — 3z8 O »Klafter m alten Labnfluß. Flur 43 Nr. 29 — 324 ^Klafter daselbst zu verpachten durch 1547 Rechtsanwalt Labrsiffe. 1679] Möblirtes Zimmer nahe der Aula sofort gesucht. Offerten unter G. 7 an die Expedition dieses Blattes._________________ Auf erste Hypothek sind auszuleihen: ccu 2200 Mark und ea. 1800 Mart. Näheres bei der Exped d. Bl. 11660 U. a.: Maurische Bauten, Paläste, prachtvolle tropische Vegetation, Gruppen der Eingeborenen in ihren malerischen Trachten. Reichscommissär Wißmann im Tropenzelt (originell-photoplastische Auf- e - w nähme). Extta-Ausstellung 100 Ansichten, kaufm. Geschäft eine LehrttugSftcSe. Fr. Meckel, Sinn. furter Straße entfernt.___________ __ Hachborn, am 23. Februar 1891. 1713] Schöne Wobnung im zweiten Der Walsoorstand: Stock, mit Gr-bl-ndantbnl, ju o-rmi-th-n. Kroidorferftraße 3 Verdingung. Die zum Umbau der Brücke über die Lahn bei Dorlar erforderlichen I. Abbruch- und Wegarbeiten zu JC 1564,37 II. Eisenconstructionarb. „ 10925,25 1IL Anstreicherarbeiten „ 600,00 sollen öffentlich vergeben werden. Angebote sind verschloffen und mit Aufschrift versehen bis zum M ittwoch den 4. März. Mittags 12 Uhr, auf dem Bureau des Unterzeichneten abzugeben. Anschlag, Pläne und Bedingungen liegen daselbst zur Einsicht auf. Wetzlar, den 16. Februar 1891. Der Kreisbaumeister: Cafe Leib. Sonntag den 1. März: 1125 GROSSES MILITÄR-GONCERT. Holzversteigerung in der Oberförsterei Krofdorf. Montag de« 9. März er., 9 Uhr, bei Wirtb »ahlert, Krofdorf, Schutz- bezirk Waldbaus, District Sauer- heg 45. Buchen: 10 rm Scheit, 4 rm Knüppel, 1184 rm Reifer. Nadelholz: 22 Stämme mit 3,21 fm c. I-, 4 Stangen I. Kl-, lo Stangen II. Kl., 1 rm Knüppel- District Lichtenberg 51. Buchen: 1> 2 rm Scheit, 232 rm Knüppel, 800 rm Reiser. District Lichtenberg 52b. Eichen: 1 Stamm mit 0,37 fm c. I. Buchen r 107 rm Scheit, 8 rm Knüppel, 170 rm Reiser- Erlen: 7 Stämme mit 3,88 fm c. I, 8 rm Scheit, 1 rm Knüppel, 20 rm Reiser. District 29, 30 u. 31. Eichen: 5 Stämme mit 1,07 km c I, 1 rm Knüppel. Buchen: 53 rm Scheit, 60 rm Knüppel, 31 rm Stockholz, 238 rm Reiser. District 45 «. 46. Eichen: 1 Stamm mit 0,21 fm c. I., 1 rm Scheit, 1 rm Knüpoel, 8 rm Reiser. Buchen: 4 rm Knüppel, 2 rm Stvckholz, 98 rm Reiser. Krofdorf, den 25. Februar 1891. [1720 Der Königl. Oberförster: Müller. ^olzverkauf. Soavabend den 28. d. M , von Morgens 9 Uhr an, sollen im Hach- borner Jntereffentenwald, Schlag Kiesbach am Weg nach Wolsshausen: 106 St. (Ächen-Abschnitte von 5 bis 16511" Wobnung zu vermiethen. I. A. Ssrger, „Schöne Aussicht". 1647) Zwei möblirte Zimmer mit oder ohne Pension zu vermiethen. Her»««« Bogt, Bäckermeister, __SelterSweg___________ 17071 Kleines LogiS zu vermiethen. _________________________Afterweg 22. 1710] Großes Zimmer, zur Werkftätte, auch zu Lagerraum geeignet, zu vermiethen. L. Adam, Sonnenstraße 1. e/i en. en Disconto-Command^Anth. Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Act. Nordd. Lloyd'Act. Wiener Bankver.-Act. Oest. Credit-Act. Oest. Staatsb.-Act. 207.20 150.20 153 10 184.00 104.00 S70 00 217 62 Lomb. E.-B.-Act. Buschtherader E>-B.-Act. Elbthal-Bahn Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordoft-B.-Act. Mainzer E.-B.-Act. Marienburger E.-B.-Act. HbOC 431.00 200.87 150.60 134 UC 11570 6) 66 3Vi% Gießener [Ser. Königs-Laurah-Act. 13556 Gelsenk. Bergw.-Act. 164(0 Tendenz: matt-