Sv**. “»bett'!» UM ß'brertn, '77----.--7502 Hhalter Sp •***»»« eUl 3:,Wb^ an die Exped. dieses BlatteS -____ M 'Starling ■fe Kem Linie Belg. Postdawpfer von ecke & Marsily, Antwerpen Df, Generalagent, Mainz, ein in Langt dort, [551 *a M älden ttn alte« Mlf AuLlm'st ertheiley: t)nelle Fahrten, gute 'I Setzung, billigste Wie. illV e Wetzl» S&Äi. ■sonen stehen esonov ui«) Lct auf >ach * ® StaR^rigen^en ritt ju der A“iMg. :eis 50 Mrungen lttgtchn. Der rlu«schu» „, *»•;’ »<>» 'jrÄ***’ hw««- 1#ll ! PMkUM M 1891 Dienstag den 25. August 9lt< 196 Aints- unb Anzeigeblatt für den Atreir Giefzen. -7^7 I Gratisbeilage: Gießener Kamikimökätter. Alle Armoncen-Aurraux des In- und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgeg«. Avnshme een Anzeigen zu der Nachmittags für bta fiaigsuden Tag erscheinenden Nummer bis vor«. 10 Uhr. Äebaction, Lxpeditt« und Druckerei: Schntstratze Htt.s« Fernsprecher 61, Di« Gießener jpe*irt<*ira(iii »erden dem Anzeiger Wöchentlich dreimal deigelegt. Der Ose-en« Anzeiger «scheint täglich, »h Ausnahme des Montags. Viertekpchriger ASonnemenisgreiAi 2 Mark 20 Pfg. tnft Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Gießener Anzeig er Kenerat-Mnzeiger. Anutlicher Theil. Gießen, 22. August 1891. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzherzogl. Bürgermeisterei Grünberg nnd die der benachbarten Gemeinden. Nachstehende Abschrift eines Schreibens der Intendantur der 25. Division theilen wir Ihnen zur Kenntnißnahme und Nachachtung mit. Die Nachweisungen über die Schäden sind nach gegebener Vorschrift sofort aufzustellen. I- V.: Jost. Nach einer Verfügung des Königlich Preußischen Kriegs« Ministeriums sollen die Feld-Artillerie-Regimenter in dem für die Brigade-Manöver bestimmten Gelände Uebungen im gefechtsmäßigen Manövriren abhalten. Das Großherzogliche Feld-Artillerie-Regiment Nr. 25 wird diese Uebungen am 24., 25. und 26. d. M. bei Grünberg abhalten. Da die durch diese Uebungen entstehenden Flurentschädigungskosten dem Kriegsministerium besonders angemeldet werden müsien, ersucht das Großherzogliche Kreisamt die Intendantur ergebenst, die Bürgermeistereien des Kreises schleunigst anweisen zu wollen, die entstehenden Flurschäden für diese Artillerie-Uebungen in besondere Nachweisungen aufzunehmen. gez.: Hartung. Bekanntmachung, den Geschäftsbetrieb der Landescreditkaffe betreffend. Die durch Gesetz vom 15. October 1890 geschaffene Landescreditkaffe hat ihren Geschäftsbetrieb eröffnet. Sie bezweckt, das Wohl der Landwirthschaft und der landwirthschastlichen Bevölkerung des Grohherzogthums durch Erleichterung in der Beschaffung der erforderlichen Geldmittel zn besördern. Demgemäß giebt sie Darlehen an Private, vorausgesetzt, daß hierdurch diesem Zweck entsprochen wird, insbesondere auch zur Verbesserung und Erweiterung der landwirthschaft- ichen Betriebe, sowie an Gemeinden, Communalverbände, Landeskultur- und Waffergenoffenschasten u. dgl. für Boden- verbefferung und die sonstigen durch das Gesetz näher bestimmten besonderen Zwecke. Sie giebt ihre Darlehen gegen hypothekarische Sicherheit, kann sie aber auch ohne solche geben an Gemeinden, andere Communalverbände und öffentliche Landescultur- und Waffergenoffenschasten innerhalb des Großherzogthums. Die Hypotheke muß doppelte Sicherheit an im Großherzogthum belegenen Grundstücken (mit Ausschluß des Bergwerkseigen- thums), und zwar an erster Stelle, bieten. Die Darlehen sind seitens der Kaffe unkündbar; sie müffen zu dem vereinbarten Zinsfuß, der dann unveränderlich ist, verzinst und durch stückweise Rückzahlung getilgt werden. Doch können die Anleiher außerordentliche Capital« ruckzahlungen jeder Zeit nach dreimonatlicher Kündigung an einem der Erhebungstermine leisten. Als Zinsfuß ist bis auf Weiteres 4 Procent festgesetzt. Die hierzu tretende jährliche Tilgung darf nicht weniger als 1 Procent der ursprünglichen Darlehenssumme betragen. Es sind also zur Zeit von dieser jährlich mindestens 5 Procent Zins und Tilgung zu bezahlen. Die durch die allmähliche Herabminderung des Schuldcapitals ersparten Zinsen haben gleichfalls zur Tilgung zu dienen. Bei solcher Leistung wird die ganze Schuld in 42 Jahren getilgt. Zinsen und Tilgungsbetrag sind in baarem Geld an die Districtseinnehmerei des Wohnorts des Schuldners zu bezahlen. Bei Darlehen aus der Landescreditkaffe ist keinerlei Verwaltungsgebühr oder dergl. zu entrichten. Gesuche um Darlehen wolle man unter Beifügung der erforderlichen Nachweisungen, jedoch ohne Anwendung von Stempel, bei der unterzeichneten Stelle oder bei der Bürgermeisterei des Wohnorts des Nachsuchenden einreichen. Darmstadt, den 3. Juni 1891. Großherzogliche Verwaltungscommission der Landescreditkaffe. Buchner. Deutsches Reich. Darmstadt, 22. August. Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen heute u. A. den Gymnasiallehrer J)r. Maurer von Gießen. Berlin, 22. August. Der Aufenthalt unseres Kaiserpaares an der Ostseeküste, welcher so interessante Bilder aufwies, ist am Freitag zu Ende gegangen. Am genannten Tage, Abends 7 Uhr, sand bei den Majestäten an Bord der „Hohenzollern" eiu Diner statt, zu welchem sämmtliche in Kiel anwesende Admirale und Commandanten geladen waren. Abends 11 Uhr traten die Majestäten alsdann die Rückreise nach Berlin an, aus welcher sie am anderen Vormittag gegen 9 Uhr in Schöneberg bei Bude 4 der Potsdam-Magdeburger Bahn eintrafen. Von hier aus begaben sich die Allerhöchsten Herrschaften direct nach dem Tempelhofer Felde bei Berlin zur Parade der Gardetruppen und kamen alsdann nach Berlin, woselbst am Samstag Nachmittag im Residenzschlosse das herkömmliche Paradediner stattfand. Abends wohnte das Kaiserpaar einer Vorstellung im Opernhause bei und begab sich hierauf nach dem Neuen Palais bei Potsdam. — Im Stande der Getreide frage ist im Allgemeinen noch keine Veränderung eingetreten, abgesehen davon, daß die stürmische Preissteigerung an den Hauptgetteide- märkten des Inlandes seit einigen Tagen zum Stehen gekommen. Eine nennenswerte Ermäßigung der Getreidepreise kann allerdings noch nicht verzeichnet werden und dürfte es zunächst vom Ausfälle der deutschen Ernte abhängen, inwieweit die Getreidepreise endlich entschieden sinken oder aber sich auf ihrer gegenwärtigen außerordentlichen Höhe behaupten werden. Inzwischen geht in der Tagespreise die Polemik über die Haltung der preußischen Regierung in der Getreidezollfrage und über die für sie hierbei maßgebenden Gründe scharf weiter, ohne daß freilich durch diese Preßerörterungen die ganze Angelegenheit irgend eine practische Förderung er- sühre. Das große Publikum kümmert sich indessen weniger darum, wer in diesem Streite vielleicht Recht haben könnte, es fragt vielmehr mehr danach, wann es denn eigentlich wieder billigeres Brod bekommen wird- hoffentlich gibt die nächste Zeit auf diese schwerwiegende Frage eine befriedigende Antwort. — Die vom verstorbenen Generalseldmarschall Grasen Moltke geschriebene Geschichte des deutsch-sranzö- sischen Krieges 1870/71 (Verlag von E. S. Mittler u. Sohn, Berlin) ist nunmehr der Oeffentlichkeit übergeben worden. Das Werk wird sowohl im Hinblick auf seinen berühmten Verfasser als auch in Berücksichtigung seines gediegenen Inhaltes jedenfalls das lebhafte Interesse der weitesten Kreise finden. Berlin, 22. August. Der Kaiser verlieh dem Com- mandeur des Gardecorps, General Meerscheidt-Hül- l ess em, am Schluffe der heutigen Parade den schwarzen Adlerorden. München, 22. August. Heute fand keine Plenarsitzung der Delegirten für den deutsch - österreichisch - italienischen Handelsvertrag statt, dagegen traten, wie die „Allg. Ztg." meldet, die österreichisch'ungarischen und italienischen Delegirten zu einer Berathung zusammen. München, 22. August. Amtlicher Meldung zufolge stieß gestern Abend ein Güterzug bei der Einfahrt in Zop fen- dorf in Folge falscher Weichenstellung auf eine stehende Zugmaschine. Ein Bremser wurde leicht verletzt, drei Waggons sind entgleist. Die Verkehrsstörung war nach drei Stunden beseitigt. München, 22. August. Trotz anhaltenden Regens tritt die Nonnenraupe in den Alpen- und Bergwäldern bei Aibling, Wendelstein, Tegernsee und Starnbergersee verheerend aus. Hamburg, 22. August. Die beiden Directoren der vor vier Jahren gegründeten Kinder-Versicherungs-Anstalt „Freia" sind wegen Unterschlagung von Cautionen und ein- gezahlten Prämien im Betrage von ca. 50,000 Mk. verhaftet worden. Sluslanfc. Paris, 22. August. Im Hinblick auf verschiedene Com- mentare, welche das Fernbleiben Salisburys von der Portsmouther Flottenrevue in ausländischen Blättern erfahren hat, hebt der „Temps" hervor, das englische Cabinet wollte aus Höflichkeit Frankreich gegenüber den Empfang des französischen Geschwaders und hatte dabei im Auge, daß die Königin allein hierbei in den Vordergrund trete. Durch den letzteren Umstand werde nämlich betont, daß es sich nicht um vorübergehende Zuvorkommenheit handle, welche man alsbald desavouiren könne. England bekräftige durch die Königin, welche enge Familienbande mit dem deutschen Kaiser verknüpfen, daß es gute Freundschaft mitArankreich halten und in gleich guten Beziehungen zu Deutschland bleiben wolle. In dieser Rolle der Königin Victoria bekunde sich so recht die Neutralität und Unabhängigkeit der englischen Politik. Paris, 22. August. Den hiesigen Vertretern der chilenischen Congreßregierung wird aus Jquique gemeldet, daß das Congreßheer nördlich von Valparaiso gelandet ist. Veroua, 22. August. Gestern Abend um 9Uhr l0Min- erfolgte ein heftiges wellenförmiges Erdbeben. Die Bevölkerung eilte aus die Straßen und kehrte erst um Mitternacht in die Häuser zurück. Menschen sind nicht umgekommen und auch der Schaden ist gering. In der Umgebung von Verona wurden ebenfalls starke Erderschütterungen wahrgenommen, während in Bologna gleichzeitig ein vier Secunden anhaltendes Erdbeben stattsand. Chamounix, 22. August. Der braunschweigische Großgrundbesitzer Hermann Rothe, welcher mit dem Grafen Favernay den Montblanc bestieg, wurde gestern beim Abstieg in der Höhe von 3655 Meter mit dem Bergführer Michel Simond von einer Lawine in eine Gletscherspalte geschleudert. Die übrigen Theilnehmer der Expedition verdanken ihre Rettung dem Umstande, daß das Seil riß. Die Leichen der Verunglückten wurden bisher nicht ausgefunden. Brüffel, 22. August. Internationaler Socia- listencongreß. Mit Stimmeneinheit wurde eine Resolution des Inhalts angenommen, daß der Congreß die Stück- und Accordarbeit für eine Lohnsorm hält, welche die Ausbeutung der Arbeiter stetig vermehrt, daß dieses verwerfliche System der Ueberbürdung eine Folge des capitalistischen Regimes sei und gleich dem „Sweating"-System bekämpft werden müsse. Der Congreß nahm ferner mit allen gegen drei Stimmen eine Resolution an, in welcher die socialistischen Parteien aller Länder ausgefordert werden, in ihren Programmen die volle Gleichheit der beiden Geschlechter bestimmt auszusprechen und die Gewährung aller bürgerlichen und politischen Rechte, welche der Mann besitzt, auch für die Frauen zu fordern. Portsmouth, 22. August. Von den französischen Marineoffizieren, welche an der Festtafel bei der Königin in Osborne theilnahmen, ist besonders bemerkt worden, daß die Königin, als die Musik die Marseillaise spielte, sich erhob und bis zum Ende stehend anhörte. Petersburg, 22. August. Der „Nowoje Wremja" zufolge ging dem Reichsrathe ein Gesetzentwurf zu, betreffend Einschränkung der Besiedelung Rußlands durch Ausländer. Denselben soll verboten werden, sich außerhalb der Städte anzusiedeln und dort unbewegliches Eigenthum zu erwerben oder zu pachten. In einigen Gouvernements, darunter Wolhynien, soll die Novelle rückwirkende Kraft erlangen, der ländliche Grundbesitz der Ausländer soll eventuell expropriirt, den Besitzern die Rückkehr ins Ausland ermöglicht werden. Petersburg, 22. August. Der „Börsenzeitung" zufolge sind die russischen Zollämter angewiesen, Getreide mit mehr als 8 pCt. Beimischung von Roggen als Contrebande zu confisciren. Newyork, 22. August. In Folge einer Explosion stürzte heute ein Haus am Parkplatze ein, dessen Trümmer in Brand geriethen. Zahlreiche Personen sollen dabei ihr Leben emgebüßt haben. Ne«este Nachrichten. WolffS telegraphisches Lorrespondenz-Bureau, Dresden, 23. August. Der König beabsichtigt, am 2. September Vormittags zu den österreichischen Manövern nach Schwarzenau abzureifen. Die Rückkehr erfolgt voraussichtlich am 7. September. Klagenfurt, 23. August. In der Ortschaft Poertschach ist der im Bau befindliche Kirchenthurm eingestürzt, während in der Kirche Gottesdienst abgehalten wurde. Beschädigungen von Personen sind nicht vorgekommen, eine Person wird jedoch vermißt. Paris, 23. August. Der Aus st and derErdarbeiter hat für jetzt sein Ende erreicht. Die Ausständigen beschloffen beute Vormittag, den Strike wegen Mangel an Geldmitteln zur Fortsetzung desselben vorläufig einzustellen und erst zu einem späteren geeigneten Zeitpunkt wieder aufzunehmen. Paris, 23. August. Nach den hier eingegangenen Meldungen aus Hyeres (Departement Var) ist das Packetboot „President Troplong" aus der Rückfahrt von Tunis in der Nähe der Hyeresschen Inseln gescheitert. Die Passagiere wurden sämmtlich gerettet. Petersburg, 23. August. Der Kaiser und die Kaiserin sind mit dem Großsürsten-Thronsolger und den übrigen Mitgliedern der kaiserlichen Familie, sowie mit der Königin von Griechenland und deren Kindern gestern aus dem Seewege nach Dänemark abgereist. Petersburg, 23. August. Durch ein heute veröffentlichtes kaiserliches Manifest wird auch die A u s f u h r von Roggen, Roggenmehl und Kleie aus Finland vom 27. d. M. ab verboten. Konstautiuopel, 23. August. Die „Agence de Constan- tinople" meldet, die Ueberbringer des Lösegeldes für den von seiner Farm durch Räuber weggeführten Franzosen Raymond sind erst seit gestern mit der Räuberbande, welche sich in Folge der Bewegungen des Militärs ins Gebirge zurückgezogen hat, in Fühlung getreten. — Für die Befreiung des Bahnmeisters Solini sandte die Pforte 2000 türkische Pfund nach Saloniki. — Gerüchtweise verlautet, auch ein in Jalova (Asien) ansässiger Franzose sei von Räubern gefangen genommen worden. Newyork, 22. August. Bei dem bereits gemeldeten Einsturz eines Hauses wurden hauptsächlich zahlreiche Passanten, sowie die Besucher eines in dem betreffenden Hause befindlichen Restaurants und die Arbeiter und Arbeiterinnen der in den oberen fünf Stockwerken befindlichen Druckerei verletzt. Zahlreiche Personen, welche noch lebend unter den Trümmern begraben waren, kamen, da man ihnen keine rechtzeitige Hilfe bringen konnte, durch das bei der Explosion entstandene Feuer um. Die benachbarten Häuser sind durch Feuer und Wasser stark beschädigt. Fünfzehnter Feuerwehrtag zu Worms, nn. Worms, 22. August. In dem aufs Herrlichste geschmückten Worms versammelten sich heute die Vertreter der hessischen Feuerwehren, um über die innere Organisation des Feuerlöschwesens in Hessen Be- rathungen zu pflegen. Zunächst fand um 12 Uhr eine Versammlung der hessischen Kreisfeuerwehr-Jnspectoren statt, in welcher über die seit 1. April d. I. in Kraft getretene neue Feuerlöschordnung verhandelt werden sollte. Auf Antrag von Moller-Wöllstein sollte die Oeffentlichkeit ausgeschlossen 'sein. Da jedoch eine einheitliche Ansicht nicht durchzudringen vermochte, wurde die Sitzung aufgehoben. Unter dem bewährten Vorsitz von Justus-Darmstadt begann um 4 Uhr im städtischen Festhaussaale die Deleginen- Versammlung. Kreisrath Groß begrüßte die zahlreich erschienenen Vertreter der hessischen Feuerwehren und betonte dabei, wie die hessische Regierung von jeher dem Feuerlöschwesen sympathisch gegenübergestanden und dasselbe gefördert habe und fördern werde. Er wünsche den Verhandlungen einen segensreichen Erfolg. Auch Oberbürgermeister K ü ch l e r hieß die Feuerwehrleute aufs Herzlichste willkommen und indem er noch der selbstlosen Opferwilligkeit der Mitglieder der Feuerwehr gedachte, sprach er den Wunsch aus, daß es den Feuerwehrleuten in dem gastlichen Worms gefallen möge. An den Berathungen nahmen etwa 250 Delegirte Theil. Zunächst gab der Vorsitzende des LandesausschusseS Justus einen kurzen Bericht über den Stand des hessischen Feuerlöschwesens, aus welchem zu entnehmen war, daß dasselbe in gutem Zustande sei und daß mit daran die neue als Gesetz eingesührte Landesfeuerlöschordnung schuld sei. Nach erfolgter Rechnungsablage über die Verbandsunierstützungskasse, nach welcher ein Baarbestand von ca. 2000 Mk. vorhanden ist, wird auf Antrag Weil-Offenbachbeschlossen, diese Verbandsunterstützungskasse auszulösen, den vorhandenen Fond jedoch zu deponiren, um ihn bei außerordentlich schweren Unglücksfällen, wo die Staatsmittel nicht ausreichten, zu verwenden. Der Antrag wird genehmigt. Die weiteren Anträge betrafen innere Organisationssragen und wurden genehmigt. Als Ort für den in zwei Jahren stattfindenden 16. Feuerwehrtag wurde Gießen bestimmt. Eine lebhafte Debatte entspann sich noch bei dem Antrag des oberhessischen Feuerwehrverbands aus Einsührung einheitlicher Gradabzeichen für Eommandanten und Führer. Allseitig wurde die Nothwendigkeit einer Regelung nach dieser Richtung anerkannt, zumal auch auf dem heurigen Feuerwehrtag wieder eine Anzahl Eommandanten in wehendem Federbusch mit Generalsabzeichen erschienen waren. Es fehlten nur noch die Commandostäbe und der Generalfeldmarschall wäre fertig gewesen. Es wurde der lebhafte Wunsch ausgesprochen, die Großh. Regierung möge diesem Unfug durch gesetzliche Bestimmungen entgegentreten. Dieser Wunsch wurde einstimmig zum Beschluß erhoben. Nachdem noch der Vorsitzende Justus der Stadt Worms für das freundliche Entgegenkommen und der Großh. Regierung für die große Fürsorge besten Dank Namens der Vertreter ausgesprochen, schloß derselbe mit einem dreifachen Hoch auf unfern Großherzog die Versammlung. Der heute stattgehabte Festzug war imposant und waren in demselben außer hessischen auch badische, bayerische und preußische Wehren vertreten. In allen Straßen, durch welche sich der Zug bewegte, wurden die Feuerwehrleute mit Blumen und Zurufen begrüßt. Heute Mittag ist großes Volksfest. Die Ausstellung von Feuerlöschgeräthen ist zahlreich beschickt und sind es hauptsächlich Magirus-Ulm und Metz^ Heidelberg, welche eine große Zahl Spritzen und sonstige Requisiten ausgestellt haben. Aber auch hessische Firmen haben Vorzügliches in Spritzen 2c. ausgestellt, besonders die Firma Hartmann zu Großbieberau. Die Ausstellung wird fortwährend besucht und erregt allseitig lebhaftes Interesse. totales utifc provinzielles. Gießen, 24. August. — Schmückung der Kriegergräber. Nachdem am vorigen Sonntag der hiesige Krieger verein durch Schmückung der auf dem Friedhof befindlichen Denkmale und Abhaltung einer Gedächtnißfeier das Andenken der im Kriege von 1870/71 in Folge Krankheit und Wunden verstorbenen deutschen und französischen Krieger geehrt, kam diesem Act kameradschaftlicher Pietät am gestrigen Sonntage auch der Veteraneu- Verein nach. Mit der Fahne und der Negimentsmusik zog der Verein um 2 Uhr nach dem Friedhof, woselbst von den Stufen des Denkmals aus Herr Pfarrer Schlosser die Ge- dächtnißrede hielt. Von der Musik intonirte Choräle eröffneten und schlossen die ernste, dem Andenken an die Helden von 1870/71 würdige Feier. — Der nächste im Fahr 1893 stattfiudeude hessische Feuer- wehrtag findet, wie aus dem in vorliegender Nummer enthaltenen Bericht über den Verlaus des Feuerwehrtages in Worms ersichtlich, in Gießen statt. — In den Kreisen der hiesigen Arbeiterschaft ist man für Errichtung eines Gewerbegerichts für die Stadt Gießen thätig. Eine gestern Vormittag im Saale des Cafe Leib abgehaltene Arbeiter-Versammlung nahm nach Anhörung des von Herrn O r b i g erstatteten Referats eine aus Errichtung eines Gewerbegerichts bezügliche Resolution an. — Verhaftet wurde gestern in Friedberg eine hier wohnhafte Frau, welche sich gewaltsam Eingang in die Wohnung einer im selben Hause wohnenden Familie verschafft und daraus mehrere Kleidungsstücke entwendet hatte. — Erledigte Stellen im Bezirk des 11. Armeecorps. Blankenhain, Gr. Directorium des Karl-Friedrich-Hospitals, Hilfswärter, aus Kündigung, 18 Mk. 50 Psg. bis 25 Mk. monatlich bei vollkommen freier Station. Cassel, Garnison- Baubeamter, Tagewächter und Baubote, auf Kündigung, täglich 2,50 Mk. Gießen, Postamt, Postschaffner, auf vierwöchige Kündigung, 900 Mk. Gehalt, 144 Mk. Wohnungs- geldzuschuß. Hochheim, Gemeindeverwaltung, Nachtwächter, halbjährige Kündigung, 270 Mk. jährlich. Eisenbahnbetriebsamt Cassel (Main-Weser-Bahn), 6 Weichensteller, zunächst auf Probe, dann auf 4wöchige Kündigung, je 66 Mk. monatlich. Offenbach (Main), Postamt, Briefträger, 4wöchige Kündigung, 900 Mk. Gehalt, 180 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. Darmstadt und Offenbach (Main), Postamt, je ein Postschaffner, auf 4wöchige Kündigung, 900 Mk. Gehalt, 180 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. Eisenbahn-Betriebsamt Altena (Directions- bezirk Elberfeld), zwei Telegraphen-Aspiranten, Anstellung auf Lebenszeit, 1020—1200 Mk. Wehlheiden, Strafanstalt, Aufseher, auf 3monatige Kündigung, nach 5jähriger tadelloser Dienstzeit auf Lebenszeit, 900 Mk. nebst freier Dienstwohnung, Garten und Ackerland. Weimar, Gr. Gendarmerie- Commando, Fußgendarm 3. Klaffe, zunächst widerruflich, später nach Befinden auf Lebenszeit, 1000 Mk. und 180 Mk. Dienstaufwandvergütung, Aufrücken in höhere Besoldungsklassen, nach Befinden Beförderung zum Wachtmeister. — An alle Mütter richtet Herr Prof. Dr. Krähler an der Greifswalder Kinderklinik folgende dringende Mahnung, die wir unseren Leserinnen und Lesern zur Kenntmß bringen: „Wie alljährlich treten auch jetzt während der Sommerzeit zahlreiche Fälle von Durchfall und Brechdurchfall bei Kindern, besonders bei künstlich ernährten Säuglingen auf. An alle Mütter und Pflegerinnen ergebt daher die Mahnung, in Fällen von Erkrankung ihrer kleinen Pfleglinge möglichst bald ärztliche Hilfe aufzusuchen. Leider wird diese in vielen Fällen zu spät verlangt, und auf den Vorwurf, warum dies nicht früher geschehen, ist die gewöhnliche Antwort: Ich glaubte, der Durchfall oder das Erbrechen rühre von den Zähnen her. In der heißen Jahreszeit ist aber jede Verdauungsstörung eines mit der Flasche erzogenen Kindes eine gefährliche Krankheit. Vor allem ist es dringend noth- wendig, die zur Nahrung dienende Milch sofort abzukochen, der größten Reinlichkeit in Bezug auf die Flaschen und Saugvorrichtungen sich befleißigen, und bei Erbrechen und Durchfall sofort die Milchnahrung auszusetzen und — bis zur Ankunft des Arztes — nur schleimige Getränke, frische Abkochungen von Hafergrütze, Gerstengrütze oder Reismehl zu verabfolgen. Die mit einem Korkstöpsel versehenen Saug- vorrichtungen sind durchaus zu verwerfen, da ihre Reinhaltung geradezu unmöglich; nur gut gereinigte Gummipsropfen sind zulässig. Letztere aber als Beruhigungsmittel für die kranken unruhigen Säuglinge anzuwenden, wie dies ja leider noch so beiläufig geschieht, ist mit den größten Gefahren für Leben und Gesundheit der Kleinen verbunden. Also schließlich nochmals: Es möge sich keine Mutter oder Pflegerin mit dem Glauben, etwaige Verdauungsstörungen seien nur eine unschuldige Folge des Zahnens, beruhigen, sondern möglichst bald ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen." — Seitens der Eisenbahndirectionen sind die Schaffner neuerdmgs wieder angewiesen, auf den Endplattfotmen der Personenwagen während der Fahrt keine Reisenden zu dulden. Die Anordnung liegt im eigensten Interesse der Reisenden, da die auf den Plattformen befindlichen Personen gar leicht schon in Folge eines mäßigen Stoßes, wie solcher z. B. beim Durchfahren der Weichen stets eintritt, von der Plattform herab oder zwischen die Wagen geschleudert werden können. inj Von der Lahn, 22. August. Zu den Ausführungen in Nr. 194 des „Gießener Anzeiger" sei nur unter Hinweis auf unsere ganz ohne Vorwiffen des betreffenden Kgl. Försters gegebene Darstellung und Schilderung des herrlichen Spazierganges über Krofdors-Waldhaus-Altenburg-Stausenberg oder Waldhaus-Schmelze-Odenhausen-Staufenberg kurz bemerkt, daß das Publikum der Lahngegend, besonders auch das der Städte Gießen und Marburg, der Forstverwaltung sehr dankbar sein würde, wenn sie eine Rast auf den Bänken und an den Tischen in der Nähe des Waldhauses gestatten würde, wo dann dem müden Wanderer auch eine kleine Labung in Milch, Butterbrod 2c., wie wohl auch sonst geschieht, dargereicht werden könnte. Viele Familien und Herren aus Gießen und Marburg würden für die freundliche Gestattung sehr dankbar sein, zumal die Förster-Familien fast ohne Ausnahme, weil sie auf Oeconomie hingewiesen sind, die zu reichenden Victualien (Milch, Brod, Butter 2c.) selber bereiten und immer frisch vorräthig haben. Wir sprechen hierdurch die ausdrückliche dahingehende Bitte aus. Das Waldhaus ist der Mittelpunkt der von uns vorgeschlagenen prächtigen \ Wald-Tour. Hier möchten gern Damen wie Herren etwas im Waldesschatten ruhen und sich inmitten der Natur- schönheiten erquicken. Sollten dazu gesitteten nnd anständigen Wanderern die Bänke nahe am Waldhaufe nicht wohl mit verstattet werden können? Sie befinden sich gerade an der Chaussee von Krofdorf zur Schmelze. Die Waldcultur wird gewiß nicht dadurch geschädigt werden und Niemand wird diese Absicht hegen. Aber irgendwo möchte man doch auf dieser Tour ausruhen, und zur Schmelze kommen nur Diejenigen, welche nicht den directen Weg vom Waldhaus zur Altenburg, der sich sehr empfiehlt, (1 Stunde!) zumal bei trockenem Hellen Wetter, einschlagen. Der schönste Ruhepunkt ist nun einmal das Waldhaus, und hierzu möchten, wir bitten darum, die paar Bänke und Tische an der Chaussee gerade am Waldhaus benutzt werden. Weil wir einmal die Güte der Bewohner dieses Forsthauses selber erfahren haben, deshalb erwähnten wir die freundliche „Atzung". Die almae matres halten viel auf das bekannte Wort von Terenz: Homo sum; humani nihil a me alienum puto. (Ich bin ein Mensch und halte nichts Menschliches mir fremd!) Lauterbach, 21. August. Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen während seines hiesigen Aufenthaltes den Bürgermeister unserer Stadt und drückten demselben Höchstseinen Dank für den schönen Empfang aus. Lauterbach, 23. August. Einem Wunsche eines Theil- nehmers an dem von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog in Lauterbach (Hotel Schüz) gegebenen Diner am 21. August entsprechend, theilen wir hier den Inhalt der Speisen- karte mit: Krebssuppe Roastbeaf mit Pommes ftites Bachforellen mit frischer Butter und Kartoffeln Kalbsmilch-Ragout mit spanischem Brod Junge Erbsen mit rohem Schinken und Cervelatwurst Poularden mit Salat und Compot Gefrorenes Alter Madeira Most & Chandon Chateau Margaux Scharlachberger Nachtisch Alter Portwein Bad-Nauheim, 21. August. Das neuerbaute Badehaus V ist in Benutzung genommen und am 18. d. Mts. das erste Sprudelbad darin verabreicht worden. — In der letzten Woche sind 451 Kurfremde gegen 416 in der entsprechenden Woche des Vorjahres angekommen. Gesammtsrequenz 8053 Personen. t. Nieder Florstadt, 23. August. Gestern Abend ereignete sich hier ein seltener Unglücksfall. Der Oeconom Schaubach begab sich Abends um 10 Uhr auf den Abort und kehrte nicht wieder zurück. Als die Angehörigen nach ihm suchten, bemerkten sie, daß der Abort eingestürzt und der unglückliche Mann in die darunter befindliche Grube gefallen und in derselben ertrunken war. Groß-Gerau, 21. August. Die erste Ziehung der Groß-Gerauer Lotterie ist vorüber. Wem das Glück diesmal nicht hold gewesen ist, dem kann es immer noch in der zweiten Ziehung im October blühen, die nicht gezogenen Loose behalten hierzu ihre Giltigkeit. Die zehn ersten Gewinne sind auf folgende Nummern gefallen: 48 853, 46 255, 65116, 19454, 54987, 19707, 7726, 9278, 73 584, 16 558. Der erste Hauptgewinn fiel nach Bayern. Bickenbach, 21. August. Dieser Tage hatte sich der Daniel Max von Alsbach mit einer Ziege auf der Vortreppe des Herrn Bürgermeisters gelagert, um von letzterem sich einen Transportschein ausfertigen zu lassen. Als der Schein nach seiner Ausfertigung dem Max eingehändigt wurde, bemühte sich dieser, den Schein zu lesen- allein in diesem Augenblicke erwischte die Ziege den Schein und fraß ihn vor den Augen der lachenden Zuschauer aus den Händen ihres Führers. △ Mainz, 23. August. Die „Straßburger Post" meldet, daß der wegen dem Necontre mit dem Architecten Heyl zu einer zweimonatlichen Festungshaft verurtheilte Lieutenant Lehdhecker bereits nach Stägigem Verweilen in der Festung Ehrenbreitstein unter Versetzung in das 52. Regiment begnadigt worden sei. Nach einer Mittheilung aus Offizierskreisen ist diese Nachricht nur was ine Versetzung des Lieutenants Leydhecker anbelaugt, richtig, während eine Begnadigung nicht eingetreten und sich derselbe noch in Ehren- | breitstem befindet. — In einer heute abgehaltenen Versammlung des Mainzer Schneidermeister-Verbandes wurde der Beitritt zum Verband der Schneidermeister in Deutschland beschlossen. — Die Großviehhandlung von Heister & Simon hier befährt nunmehr wieder die Viehmärkte von Mainz, Koblenz, Köln und Bischofsheim mit ungarischen Ochsen. Auf dem letzten Viehmarkt hier waren bereits mehrere prachtvolle Exemplare dieser ungarischen Ochsen zugetrieben, die unter den Käufern willig Nehmer fanden. Biugeu, 21. August. Die Herren Hch. Bernert und A. Köhler vom Binger Radfahrer-Cnb legten gestern auf einem Doppelsitz - Dreirad die Strecke Bingerbrück- Neuwied und retour innerhalb 12 Stunden zurück. Die Entfernung beträgt 150 Kilometer, und es wird die Leistung vom Deutschen Radfahrer-Bunde prämiirt werden. vermischtes. * Simtshausen (Str. Marburg), 18. August. Als gestern Nachmittag der Zug 8 der Strecke Frankenberg-Sarnau die Station Simtshausen 7 Uhr 10 Mm. passirt hatte, erblickte der Zugführer Eickelmann in der Nähe von Todenhausen ein Kind in der Wetschaft schwimmend. Sofort gab er das Signal zum Halten des Zuges, sprang aus dem noch im Fahren ’ begriffenen Zuge heraus und stürzte 'sich, trotzdem er sich nl*tn btt (» l» nnb f= nicht *> sich 2?oI>1 mit f‘E man kvati »iw* :rj“ Mit«, toi, MJtr utafite 11 totlr tmmal dit unÄ'" n9 ■ Die almae iort Settm- n.P“t0- (3d) bin mr fremd!) "Ä Hoheti der Mn Aufenthaltes Mttn demselben aus. unW« W Theil- dem Großherzog am 21. August Qlt der E>yeiien- ®ter Madeira iDioet & Chandon Rateau Margaux Scharlachberger - illl^Harnau ;* ft ? 1- S>>»,!>»- und e? ^rden- L an der Böschung überschlug, iw daS Wasser des Flüßchens und holte das Kind, das bereits dem Ertrinken nahe war, heraus. Er übergab es einigen herbeigeeilten Leuten, welche mit ihm Wiederbelebungsversuche anstellten, die glücklicherweise nach einiger Zeit von Erfolg gekrönt waren. Das 4jährige Kind, eine Waise, befindet sich augenblicklich wieder ganz wohl. Die brave That des Herrn Eickelmann, die er mit eigener Lebensgefahr aussührte, verdient die vollste Anerkennung. Schiffsnachrichten. Bremen, 22. Auguft. sPer transallantischenTelegraph.) Der Schnelldampfer Fulda, Eapitän R. Ringk, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, welcher am 12. August von Bremen und am 13. August von Southamvton abgeganaen war, ist gestern 12 Uhr Mittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Verkehr, Land« und volksrVrLch-chafL. Butzbach, 22. August. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund A 1.10—1.15, Käse per Pfund 46—47 Eier zwei Stück 13 «rünberg, 22. August. Fruchtpreise. Weizen A 24.—, Korn A 25 —, Gerste A 20.—, Hafer A 16.20, Erbsen A —.—, Linsen A —, Wicken A —, Lein A 20.—, Kartoffeln A 0.—. Spielplan bet vereinigten frankfurter Stabttheater. Opernhaus. Dienstag den 25. August: Der Troubadour. Große Preise. Mittwoch dm 26. August: Exc elsior. Große Preise. Außer Abonnement. Donnerstag dm 27. August: F i d e l i o. (Fidelio: Fräulein Kullich als Gast.) Große Preise. Freitag dm 28. August: Festvorstellung zu Ehren des deutschen Städtetages. Lohengrtn (1. Act). Cavalleria rusticana. Excelsior (1. Act). Anfang 7 Uhr. Große Preise. Außer Abonnement. Samstag den 29. August: Excelsior. Große Preise. Sonntag den 30. August: Robert der Teufel. Große Preise. Montag den 31. August: Excelsior. Große Preise. Außer Abonnement. Schauspielhaus. Dienstag den 25. Auguft: Das alte Lied. Gewöhnliche Preise. Mittwoch dm 26. August: Sodom und Gomorrha. Gewöhnliche Preise. Donnerstag den 27. August: Zu Goethes Geburtstag. Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Torquato Tasso. Außer Abonnement. Freitag den 28. August: Denise. Gewöhnliche Preise. Samstag den 29. August: Abschieds-Vorstellung des Fräulein Marte Wolff. Der selige Touptnel. Hierauf: Frauen- emanctpatton. Gewöhnliche Preise. Sonntag den 30. August: Die Ehre. Gewöhnliche Preise. Montag dm 31. August: Das alte Lied. Gewöhnliche Preise. — Bekauutlich entstehen BerdaunngSbeschwerde« dadurch, daß die dem Magen zugeführten Speisen durch denselben nicht gelöst, nicht verdaut werden. Deshalb kommt es darauf an, den Leidenden Eiwetßstoffe, die wesentlich zur Ernährung des Körpers beitragen, in einer Form zuzuführen, die dem Magen seine Arbeit erleichtert. Kemmerich war es, der mit seinem Fletsch-Pepton ein Präparat herstellte, welches allen Anforderungm in dieser Hinsicht genügt. Der überaus große Gehalt an löslichm Eiweißstoffen (60pCt.) lassen es geeignet erscheinen, Reconvalescenten und Magenleidenden die frühere Kraft wtederzugeben resp. die Verdauung zu erleichtern. Allen an Blutarmuth und Bleichsucht Leidenden wird der Gebrauch bestens empfohlen. Briefkasten. — Herrn 8. tn R. Nicht unter dem Eindruck des simplen Berichts aus Herchenhain unterließen wir die Veröffentlichung JbreS Berichts, sondern wegm Mangel an Raum. Den Herchenhainer Bericht glaubten wir unseren Lesern nicht vormthalten zu dürfen, die es gewiß interesfirt, auch einmal die Kehrseite der Medaille, hier Vogelsberg genannt, kennen zu lernen. Temperatur ber Kahn nnb Lust gemessen am 24. August, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 13*/r, Luft 13^2 Grad Reaumur. L. Ehr. Rübsamen Wwe. Car! Haas Jr 4746 Mittwoch den 26. August, 3 Schweine, 1 Wagen, 1 Handkarre, übermitteln haben, bitten wir, dieselben durch Posteinzahlung an unseren^ 1 Anzahl Wirthstrsche, 1 Ptanino, Schatzmeister, Herrn Brandversicherungs-Rath Hechler dahier einzusenden.! 7599 Näheres Bleichstraße 15. I. Happel, Neustadt 56 4295 Resenerativ-Gasheizöfen 7bt5] Gutes Bett zu verkaufen. nit 5 Kirchenplatz 2. 3- Referenz: Jede Gasanstalt. [6464] REIS [1321 der Wäsche empfiehlt Emil Fischbach. Geltzler, Gerichtsvollzieher. Engel, Gerichtsvollzieher. Alleinvertretung der größten u. renom- mirtesten deutschen Nähmaschinen» Aabriken. Das Grummetgras von einer Wiese zu verkaufen. 1 Kuh. 7588 Lin annehmbares Gebot nicht eingelegt wurde, soll eine nochmalige Versteigerung des gesummten Anwesens am Mittwoch den 26. August L A Nachmittags 5 Ahr an Ort und Stelle auf der Heuchelheimer Mühle zu den 1 Ladeneinrichtung, 1 Sopha, 1 Ver- ticow, 1 Commode, 2 Betten und sonstige Mobilien. 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August, Morgens 9 Uhr, an der Mittelstmühle. 7598 Altenbufeck, den 23. August 1891. Krämer, Bürgermeister. Mühlenverkauf. Da bei der am 24. Juni l. Montag den 5. Moder, Vormittags 10 Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht das dem Kaufmann Otto Schaum in Hamburg an nachstehenden in der Gemarkung Gießen gelegenen Immobilien zustehende ideelle Dritttheil: Flur 17 Nr. 1493/io - 132 Meter Grab- garten in den Schepvecken, Flur 17 Nr. 149a7/10 _ 463 Meter Hof- raithe daselbst, Flur 17 Nr. 149a9/10 - e/10 Meter Hofraum daselbst, Flur 17 Nr. 149e/10 — 28 Meter Grabgarten daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden- Gießen, 24. August 1891. Großh. Ortsgericht Gießen- I- A-: Vogt.7577 stammle Unübertroffenes Fabrikat zum Stärken Grummetgras auf meinem Werkplatz zu verkaufen. 7597____Georg Koch. Ein neuer 5 Fenster-Landauer Wagen mit gediegener Lsusstattung, sowie ein Gesellschaftswagen für acht Personen preiswürdig zu verkaufen. [7511 H. Mühlich, Wagnermeister. 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Ueberall, wo man an jenem Tag, in Gotteshäusern oder bei sonstigen Vereinigungen, dieses Fest feiert und sich dessen erinnert, was vor 21 Jahren geschah, möge man auch jener Opfer des Krieges dankend gedenken und durch Gaben je nach Vermögen dazu beitragen, daß ihr Loos auch weiterhin verbessert werde. Wir bitten insbesondere, wie früher, die evangelischen Pfarrämter und Kirchenvorftände, gemäß der ihnen von Großherzoglichem Ober-Consistorium ertheilten Erlaubniß, bei den betr. Festgottesdiensten Collecten für jenen Zweck zu erheben. Unsere Zweigvereine ersuchen wir, wie seither möglichst für Verbreitung dieser Ansprache und Durchführung unserer Idee zu wirken, insbesondere an geeigneten Orten Samme üchsen aufzustellen. Alle, welche uns demnächst d Erträgnisse von Sammlungen zu Frische Seemuscheln „ Gsrnrrlrn (CrivetteS) eingetroffen in der Fischbandlung A. 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Gelegentlich des Niddaer Herbstmarktes am 7« September d. I. eine Auf dem Brandplatz treffen heute Dienstag früh Gurken und Ueberrheiner Weißkraut ein. Niddaer Herbstmarkt. Der Niddaer Herbstmarkt findet Montag den 7. September laufenden Jahres statt. Es wird voraussichtlich wieder eine größere Anzahl rein Simmenthaler Originalbullen zum Verkauf gebracht werden, worauf wir Gemeinden und Publikum hiermit aufmerksam machen. Nidda, den 10. August 1891. 7270 Das Markt-Comite. Deutsche Bekleidungs-Akademie Frankfurt am Main. 6392 Zuschneidelehranstalt mit Stellenzuweisung für Directricen und Zuschneider. 1500 ausgeb. Sohnellcurse 1—2 Wochen. Prospecte durch Director Martens. Mittwoch den 26. August: Zweites und letztes Doppel-Concert ausgeführt von den vereinigten Musikcorps der Großh. 49. Infanterie-Brigade, der Infanterie-Regimenter Nr. Den Empfang fämmtlicher Neuheiten in Kleiderstoffen Redictton: A. Scheyde. — Druck nnd Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Die heutige Nummer umfaßt 6 Seiten. Allergünstigstes Gewinnverhältniss: auf nahezu 19 Loose fällt ein Gewinn! Ziehung am 16. Hovbr. 189k .. Preis des Looses 1 Mark. Loose sind zu haben in der Ricker’schen • Buchhandlung, bei Friseur Stier (Schulstrasse), Mbei allen bekannten Loos Verkaufsstellen, bei &i& den Fechtvereinen und zu beziehen durch die * JLottere-Verrechnunq des ersten deutschen Reichswaisenhauses zu Lahr i. B. und die Generalagentur von J. B. Heim jun, in Mainz. Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei der Beerdigung unseres unvergeßlichen Vaters und Bruders Wilhelm Röder sagen wir hiermit unseren besten Dank. Die trauernde Familie Röder. ,Grosse Silber-Lotterie zu Gunsten des -Ersten deutsch. Reichswaisenhauses zu Lahr. Bei 200000 Loosen 10300 Gewinne im Werthe von 140000 Mark. Todes« Anzeige. Samstag Abend 8 Uhr wurde unsere gute Schwester, Schwägerin nnd Tante Anna, Jahr eis von ihrem schweren mit Geduld ertragenen Leiden durch einen sanften Tod erlöst. Freunden und Bekannten diese Trauer-Nachricht mit der Bitte um stille Theilnahme. _ $it w6(8 braucht- ft L/sK !-i»t W » * Kn ete M * 1 benot dieselbe gere.mg _ Bom GrieShei St. Pr." geschrieben Dragoner, der Seiner Nacht vom 11. M brachte man gestern . vor der Thür entspr In einer Viertelstui durch das Lager au Ziel der zu derselbk Artillerie, wohl mit d suchen. Nur durch die die Gefahr bemerkten, und so die SchieD nahe Unglück verhüte nacheilende Dragoner — Der soeben ii beschloß eine Petition i die gesetzliche Unfi gesammte Tischlergewer wurde ein Antrag angk vorstand ersucht wird, Innungen in Verbind! daß staatliche Centralst traft, besserer, und ni gewerblichen Betriebs» man seine Zustimmunc richtung einer eigenen des Vorstandes weite werde. — Ein Bild ve Wallung der Mers> giebt eine von der „Sa des im Mau begr Versicherungsanstalt Ausbewahrung der Kai Schränke ausgestellt, df für 1700x120 = i Kartensach besteht, d, treffenden Versichere besonderer Constructi lausen in Verschieber zweckmäßige Rauniau< Schrank leicht zog« Eisenrahmen mit aus □ V-m Saut un9 entsprochen, die 7°ng ru 6,[länbi » Seftexn Nt if Der Kornacker im 1 JTlechnicum Mittweida^.Ä\ _ \ — Sachen. — > \ Masehleea • IngenieiT - Schule \ Werkmeister - Schale. \ e, — vctmqu.ticm frei. — \ GsAr-dekicht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 24. August 1891. 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Merenbat 'hrtu M 5* 6it- do ^hrkett" etlNbter ’***&'< bin 5 ?ie h->b ,‘f”' Hent ^->d»^i°l'sch°n S $eife Op Lfi ; ftehJr öerade.finster 10 Berloosung von Bieh nnd lnndwirth schaftlicheu Gernthe», verbunden mit einer Prämiirung von Kalbinnen und Butte«, letztere im Alter bis zu zwei Jahren, wovon jedoch Gemeinde-Bullen ausgeschlossen sind, stattfinden. Die Hauptgewinne bestehen in 12 Stück Bieh, welches auf dem Markte angekauft wird. Loos 50 H. 180 Treffer. Loos 50 H. Loose sind zu haben bei den Herren Ferdinand Jost, W. Moll und Georg Susmann dahier. 7269 Nidda. Das Markt-Comite. Luftkurort Marbach i. Odw. Linie Frankfurt-Eberbach-Heidelberg, 15 Minuten von St. Hetzbach-Beerfelden. 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ConsolS 3'/»°/s do. 83 60 9760 83.60 97.70 40/0 Ung. Gold-Rente 50/0 Ztal. Rente 4V5i% Oest. Silber-Rente 3% Portugies. Anl. 89.10 90 00 7830 41,20 DiSeonto-Command-sAnth 167.80 Lomb. E.-B.-Act. 84.5V Darmstädter Bank-Act. 13L80 Buschtherader E.-B.-Act. Elbchal-Bahn-Act. 396 50 Dresdener Bank-Act. 131,70 177 75 Nordd. Lloyd-Act. 110 30 Gotthard-Bahn-Act. 127.10 Wiener Bankver^Aet- 92.12 Schweizer Nordost-B.-Act. 125 00 Oest. Credit-Act. 236 50 Mainzer E.-B.-2lct. 108.90 Oest. Staatsb^Aet. 237.75 Marienburger E.-B.-Acb 54 00 4Q/o Mainzer St.-AnL Gelsenk. Bergw.-Act. lOLSOi 150.801 Der. KönigS-Laurab -Act Tendenz: matt. 110 20 Dienstag den 25. August Gietzenev Anzeiger. Beilage ,u Rr. 196. - 1891 er-Lotterie Nachricht mit der 25. b. M., M ,e 2, Ms statt. V Tribus. 7580 ns Leihen durch einen «#<*• 89-1® 9000 7830 41.2® 84.50 3(65» (»T.10 12500 108 9» 54 V» 1102» &■* MslhK > «>>■ Jfct** zlvl. en des cbsmisenbauses hr. 0300 Gewinne im 0000 Ml -M noi\ B. 10000 irthe von Mk. 5000 irthe von Mk. 3000 jrthe von Mk. 2000 >rthe von Mk. 1500 ewinnverhältniss: § fallt ein Gewinn^ i. Novbr. 1891. es 1 Mark. »n in der Ricker'schen ur Stier (Schulstrasse), osverkaufsstM ZU beziehen du i“be es ersten deutschen Lahr i. ß- . jnn. injj^—- ileW*l ffisgr rioen ^TgWooh«- ächlie jnßhöfJ’ . ö**6 ^f$ietet B Locales und provinzielles. Gießen, 24. August. — Die Tage beginnen bereits recht merklich kürzer zu werden und wird nunmehr die Lampe Abends wieder gebraucht. Da ist es denn wohl am Platze, daran zu erinnern, daß Lampen, welche längere Zeit nicht im Gebrauch waren, einer gründlichen Reinigung und insbesondere auch einer Erneuerung des Dochtes bedürfen. Bei Petroleumlampen bildet sich in den Glasbehältern für das Oel auch leicht Gas, so daß es unter Umständen gefährlich ist, eine längere Zeit nicht benutzte Petroleumlampe anzuzünden, bevor dieselbe gereinigt und der Oelbehälter geöffnet worden. — Vom Griesheimer Schießplatz, 13. August, wird der „St. Pr." geschrieben: Einen des Diebstahls verdächtigen Dragoner, der seinen Nebenkameraden die Löhnung in der Nacht vom 11. auf den 12. l. Mts. gestohlen haben soll, brachte man gestern Morgen vor seinen Wachtmeister. Allein vor der Thür entsprang er den Begleitern mit dem Ruse: „In einer Viertelstunde lebe ich nicht mehr?" Direct lief er durch das Lager aus den Uebungsplatz und hier auf das Ziel der zu derselben Zeit mit scharfen Geschossen übenden Artillerie, wohl mit der Absicht, in der Feuerlinie den Tod zu suchen. Nur durch die Aufmerksamkett der Posten, welche, als sie die Gefahr bemerkten, alsbald die rothe Flage niederließen und so die Schießübung eine Unterbrechung erlitt, ist das nahe Unglück verhütet worden. Durch aus ihren Pferden nacheilende Dragoner wurde der Flüchtling eingeholt. — Der soeben in Kassel versammelte deutsche Tischlertag beschloß eine Petition an den Bundesrath und den Reichstag, die gesetzliche Unsallversicherungspflicht aus das gesammte Tischlergewerbe Deutschlands auszudehnen. — Auch wurde ein Antrag angenommen, nach welchem der Verbandsvorstand ersucht wird, sich mit dem Centralverband deutscher Innungen in Verbindung zu setzen, um dahin zu wirken, daß staatliche Centralstellen zur Erzeugung billiger Betriebskraft, besserer, und nutzbringenderer Gestaltung der klein» gewerblichen Betriebsweisen errichtet werden. Ferner gab man seine Zustimmung dazu, daß die Angelegenheit der Errichtung einer eigenen Tischler-Feuerversicherung von Seiten des Vorstandes weiter der Verwirklichung entgegen gebracht werde. — Ein Bild von dem riesigen Apparat, den die Verwaltung der Alters- und Invalidit'ätsverficheruug erfordert, giebt eine von der „Saale-Zeitung" veröffentlichte Beschreibung des im Neubau begriffenen Verwaltungsgebäudes für die Versicherungsanstalt „Sachsen-Anhalt" in Merseburg. Zur Aufbewahrung der Karten sind dort in drei Etagen 1700 Schränke aufgestellt, deren jeder 720 Fächer enthält, so daß für 1700x720 — 1224000 Versicherte je ein besonderes Kartenfach besteht, das den Namen des Inhabers der betreffenden Versicherungskarte trägt. Die Schränke sind von besonderer Construction - sie sind auf Schienen beweglich, lausen in verschiedenen Reihen hintereinander, so daß eine zweckmäßige Raumausnützung ermöglicht, trotzdem aber jeder Schrank leicht zugänglich ist. Die Schränke bestehen aus Eisenrahmen mit aus Blech hergestellten Fächern. □ Vom Vogelsberg, 21. August. Die sonnigen Tage sind von kurzer Dauer gewesen und haben nicht der Erwartung entsprochen, die man an sie geknüpft, daß sie die Einleitung zu beständigem, besseren Wetter bilden würden. Seit vorgestern Nacht ist wieder das alte, regnerische Wetter aufgetreten. Der Kornschnitt ist vorüber, es hat eben doch viel rascher gegangen durch die Umpflügung einer großen Zahl Kornacker im Frühling. Hätten unsere Landwirthe geahnt — das Barometer war allerdings erheblich gefallen —, daß auf den sehr heiteren, Morgens sogar wolkenlosen Himmel des Mittwochs noch in der Nacht Regen folgen würde, so wäre eben an diesem Tag der größte Theil des Kornes in die Scheune gebracht worden. So aber liegt das Korn theil- weise ungebunden in Garben auf den Aeckern. Eine eigen- thümliche Erscheinung zeigt sich bet dem Ergebniß der Kornernte, nämlich, daß die Aecker mit schlechtem Boden eine vielfach bessere Ernte abgeben als die mit gutem und sehr gutem Boden. Wo das Korn dünn gestanden, hat das Gras so überhand genommen, daß man die Aecker wie eine Wiese mähen muß und nicht recht weiß, ob hier Roggen oder Heu geerntet werden soll. Ueberhaupt hat der nasse Sommer eine sehr starke Vergrasung der Ackerfelder zur Folge, die sich bei einem ungünstigen Herbste bei der Bebauung als sehr nachtheilig erweisen würde. So wird auch die Gerste, mit der vielfach zugleich Klee gesäet wird, nicht selten von dem üppig wachsenden Klee überwuchert und geschädigt. Eine Kalkung der vergrasten Ackerfelder dürste sich in diesem Jahre sehr empfehlen, wie überhaupt die Anwendung der künstlichen Dünger, die sich auch bei der Kornernte in glänzendem Lichte zeigte,- denn mit künstlichen Düngern bestreute Acker liefern bei weitem den besten Ertrag. — In den Rheingegenden muß man es sehr eilig mit dem Ausdrusch des Getreides zu thun haben, da die Drescher aus hiesigen Gegenden vielfach telegraphisch zur Arbeit berufen werden. von -en deutschen Universitäten. (Nachdruck verboten.) G. Erlangen,! 22. August. Den Studirenden, sowie den cives academici, welche andere Universitäten beziehen, dürste es von Interesse sein und werden es gerne entgegennehmen, wenn sie über Wohnungen, Lebensmittel und sonst dergleichen Bedingnisse Kenntniß erhalten. Berlin: Ueber leerstehende Studentenwohnungen wendet man sich an den Universitäts-Pedell. Mediciner wohnen besonders in der Louisen-, Karl- und Philtppstratze. Monatlich eine Stube 15—30 Minuten von der Universität 24—36 Mk., Bedienung 3 Mk., Morgenkaffe 6—7 Mk., Heizung im Wintersemester täglich 20—30Pfg. Eine Anzahl Theologen und Philologen können im Melanchthoneum Wohnungen von 13 Mk. an bis 27 Mk. monatlich haben, auch im Johanneum zu monatlich 3—6Mk. — Bonn: Studentenwohnungen weist der Universitäts-Castellan an; man mtethet auf ein ganzes Semester und bezahlt monatlich 15—18 Mk. für eine Stube, für eine Stube mit Cabinet 18—24 Mk., Bedienung 1.50 Mk. monatlich. Wohnungen mit vollständiger Beköstigung 50—70 Mk. Morgenkaffee 7 Mk., Heizung 12 Mk. — Breslau: Wohnungen weist der Untversitäts-Secretär nach, monatlich eine Stube ca. 15 Minuten von der Universität entfernt 20 Mk., Bedienung 3 Mk., Morgenkaffee 5 Mk., Heizung 6 Mk., Mittagstisch 20 Mk. — Erlangen: Wohnungen weist der Pedell Thurn nach; pro Semester 50—70 Mk. in der Nähe der Universität. Beim Ein- und Auszug und zu Neujahr pflegt man je 4.25 Mk. zu bezahlen, wofür man Bedienung erhielt, incl. Stiefelreinigung. Morgenkaffee 12—20 Pfg. täglich, Mittagstisch 16—30 Mk. monatlich. Zur Heizung kaust man 1 Klafter Holz, dasselbe kostet 22—27 Mk. — Freiburg: Studentenwohnungen zeigen Anschläge am schwarzen Brette an, auch sind solche im Woh- nungscommissariat zu erfragen. Preis 8.50—34 Mk. monatlich, Morgenkaffee bis 50 Pfg. täglich; für die Heizung kauft der Student V4—V2 Klafter Holz, die Klafter gespaltenes Holz kostet 47 Mk. — Gießen: Leerstehende Wohnungen weist der „Gießener Anzeiger" nach. Eine Stube, 5 Minuten von der Universität entfernt, miethet man zu 65—100 Mk., gewöhnlich zu 80 Mk. für vas Semester, die Bedienung kostet außerdem noch 7—9 Mk., der Morgenkaffee täglich 15-30 Pfg., die Heizung im Winter 27 Mk., Mtttagstlsch zu 70 bis 85 Pfg. Ueberhaupt ist der „Gießener Anzeiger" in Universitäts- Nachrichten dem akademisch gebildeten Publikum als sehr nützliches Organ zu empfehlm. — Göttingen: Auskunft über Wohnung ertheilt der Universitäts-Pedell, welcher auch Bestellungen im Voraus annimmt. Stube und Kammer pro Semester 50—100 Mk., dazu für Bedienung 6—10 Mk., Heizung im Winter 24- 30 Mk., Morgenkaffee monatlich 4—8 Mk., Mittagstifch 15—30 Mk. — Greifswald: Wohnungen bringt der „Greifswalder Kretsanzeiger". Wohnungen pro Semester 55—80 Mk. incl. der Bedienung. Heizung für das Wintersemester 30 Mk. Den Morgenkaffee bereiten die Studirenden sich meistens selbst. Mittagstifch 15-18 Mk. monatlich. - Halle: Wohnungen weist der Universttäts-Actuar nach. Preis derselben 60-120 Mk. pro Semester, Bedienung 6-8 Mk., Heizung 24-36 Mk. Mtttagstlsch monatlich 21-30 Mk. Die Rechnungen der Wirthe pflegt man vierteljährlich nachzahlend auszugleichen. — Heidelberg: Wohnungen weist das akademische Wohnungscommiffariat im Universitäts-Gebäude nach. Stube mit Kammer 50—140 Mk. für das Semester. Den Studirenden wird dringend empfohlen, sich direct ohne Vermittler an das akademische Wohnungscommiffariat zu wenden. Wohnungen, welche an Studirende abgegeben werden, gelten als auf ein Semester vermiethet. Soll die Miethe auf ein weiteres Semester ausgedehnt werden, so hat eine neue Vereinbarung vor Schluß des begonnenen zu 'geschehen. Morgenkaffee täglich 20 bis 30 Pfg. Mittagstisch von 70 Pfg. — Jena: Wohnungen werden durch ausgehängte weiße Täfelchen angezeigt. Stube, ^Kammer incl. Bedienung für das Semester 60 bis 100 Mk. Morgenkaffee monatlich 4—6 Mk., Mittagstifch von 60 Pfg. an. — Kiel: Auskunft über Wohnungen u. dergl. ertheilt der Pedell. — Königsberg: Wohnungen zeigen die Localblätter an. — Leipzig: Ueber Wohnungen erhält man in der Universitäts-Canzlei Aufschluß. In Betreff der Lage der Wohnungen ist nicht außer Acht zu lassen, daß während der Meßzeit, die zum Theil in das Semester fällt, die Wirthe der Grimmaifchen und ihrer Nebenstraßen die Wohnungen gewöhnlich zu fehr hohen Preisen zu vermtethen pflegen, die weiter von der Universität (10—15 Minuten) ab wohnenden Studenten haben diese Unannehmlichkeiten nicht zu befürchten. — Marburg: Wohnungen werden im Universitäts-Secretariate nachgewiesen. — München: Wohnungen sind in dem monatlich erscheinenden Quartiergeber an- gezetgt. Monatlich 12—36 Mk. Bedienung monatlich 2—3 Mk., jede Heizung 30 Pfg., Kaffee täglich 20 Pfg., Mittagstisch monatlich 24 Mk. — Münster: Wohnungen sind am schwarzen Brette angezeigt. — Rostock: Ueber leerstehende Wohnungen il dergl. erhält man bei dem Universitäts-Pedell Auskunft. — Straßburg: lieber Wohnungen und sonstige Angelegenheiten gibt ankommenden Studenten das Universttäts-Secretariat (Zimmer Nr. 39) Anweisung. — Tübingen: Man wendet sich an das Wohnungsbureau, welches unter Oberleitung des Universitäts-Amtmannes steht. — Würzburg: Leerstehende Wohnungen werden durch an den Häusern ausgehängte Täfelchen angezeigt, die Medictner wohnen in der Nähe der Julius- Promenade. vermischtes. * Bafel, 18. August. Das kürzlich erschienene „Jahrbuch des schweizerischen Alpenclubs" bringt eine Zusammenstellung der im verflossenen Jahre zu weiterer Kenntniß gekommenen alpinen Unglücksfälle,- es sind deren 13, denen im Ganzen 23 Personen zum Opfer fielen. Die Zusammenstellung ist so lehrreich als warnend, denn in der Mehrzahl der Fälle waren die Verunglückten trotz aller Warnungen ohne Führer oder mit unzulänglicher Führerschaft an das gefährliche Werk gegangen. Bei mehreren Fällen ist con- statirt, daß die vom Unglück Betroffenen durchaus unkundige, ungeübte Leute waren- Doctor Mayer in Wien, der am Watzmann in Oberbayern stürzte, war notorisch kurzathmig und kurzsichtig. Ein Fall ist aus entschiedenen Schwindel basirt. Zwei schwere Katastrophen am Marter-Horn waren die Folgen plötzlich ausgebrochener Orkane. Wie unver- verantwortlich leichtsinnig es ist, gefährliche Passagen führerlos zu beschreiten, zeigt der Fall von Mr. Macnamara, der 150 Meter in die Tiefe stürzte, so daß dem ihn begleitenden Engländer Cornisch nichts übrig blieb, als, die Leiche aus der Ferne beobachtend, die Felsenwüste mit Hilferufen zu erfüllen. Noch sind die Leichen des Grafen Umberto di Villanova und zwei seiner Führer, die vom Montblanc verschwanden, nicht zum Vorschein gekommen. Unter den Verunglückten der Gesammtzahl sind 8 Führer zu verzeichnen, die zu den tüchtigsten Männern ihres Berufes gehörten. * Bierbaukpolitik. Hinz: „Du, in der Zeitung steht: Entweder gibts Krieg oder es gibt kein Krieg." — Kunz (nach langem Nachdenken): „Da kann mer net drus gehn, das ist Zeitungsgeschwätz." Fcrrilleton. In der vierten Klasse. Humoreske von Robert v. Hagen. (Schluß.) Ein hübsches Dienstmädchen aus der Provinz, welches in einer Ecke aus ihrem schwarzen Koffer saß, betrachtete den Referendar eine Weile, dann schien sie Vertrauen zu fassen, erhob sich und stellte an ihn die Frage: „Glaube Sie, daß is werth eine Mark? Hab ich in Berlin ein Verwandter beis Militär, möcht ich gern schenken Uhrkett." Der Referendar gab ihr den Rath, nicht zu kaufen. „Sie sind wohl aus Polen?" fragte er sie dann. „Ja, woher wiffen Sie?" erwiderte das Mädchen erstaunt. „Ja, ich bin aus Mirislawkowczinitzasky und geh ich nach Berlin auf Dienst bei Restaurateur. Bitt ich schön — haben Sie auch schon Dienst in Berlin?" „Ja, gottlob," erwiderte der Referendar lächelnd, „den hab ich, wenn er auch vorläufig nicht viel einträgt." „Also auch schlechte Zeiten in Berlin? Ja, ja, is bei uns zu Haus auch schlechte Verdienst." Die Erlösung nahte. Der Zug lief in diesem Moment in den Schlesischen Bahnhof ein. Behutsam lugte der Referendar zum Fenster hinaus, ob nicht etwa unglücklicher Weise gerade ein Bekannter an dem Perron sei, der ihn der gehaßten vierten Klasse entsteigen sehe. Gottlob, es war Niemand da. „Komm ich zu Restaurateur zum Prälat in Dienst," wisperte die Pollakin ihm noch zu, als er den Wagen eiligst verließ. Der Referendar athmete hoch auf, als er endlich aus der Straße war. Der Kops wurde wieder in seine natürliche Höhe gebracht, der Klemmer wieder aus die Nase gesetzt und das Selbstbewußtsein „ich bin ich" trat wieder deutlich bervor. „Na, an den heutigen Tag werde ich denken," sagte er sich, als er in seine Wohnung trat. Und „Bier her, Bier her, Fritz, — oder ich fall um!" ries er, als er nach einer Stunde in seiner Stammkneipe erschien. * Einige Wochen später sand im Zoologischen Garten großes Monstre-Concert statt. Es war an einem Wochentage, daher so ziemlich das ganze fashionable Berlin vertreten. Zu dem sashionablen Berlin gehörte natürlich auch unser Referendar Oscar Pröller, desgleichen ein Freund desselben, der Assessor v. Schütz, welcher ihn dahin begleitet hatte. In einer einsameren Nebenallee stießen die beiden Freunde auf eine dem Assessor wohlbekannte Familie. „Ei, welcher Zufall," sagte der letztere, „da kommt ja der Commerzienrath L. mit Frau und Töchtern! Du mußt ja die Familie vom Bad Liebenstein her kennen, mindestens weiß ich, daß Du dem Commerzienrath vorgestellt wurdest." „Allerdings, aus der Promenade', daran erinnere ich mich — aber es ergab sich keine Gelegenheit, die anderen Familienmitglieder näher kennen zu lernen, nur so en passant sah ich mal die Töchter--doch halt! — da sind ja meine Damen vom Perron der Eisenbahnstation Köpnick — darum kamen sie mir auch damals gleich so bekannt vor, nur wußte ich nicht wie, was, woher? Ist mir eigentlich gar nicht lieb, sie zu treffen. Ich habe meine Gründe —" An ein Ausweichen war nicht mehr zu denken. Der Assessor begrüßte die Herrschaften und stellte dann seinen Freund vor. „Das heißt," sagte der Commerzienrath, „wir sind uns, wenn ich nicht sehr irre, bereits im vorigen Jahre in Thüringen vorgestellt worden. Hier meine Frau — meine beiden Töchter." „O, ich glaube, wir haben den Herrn Referendar schon öfter gesehen — erstlich in Liebenstein und vor Kurzem — in Köpnick auf der Station — nicht wahr, Mama?" „Ja, ich glaube, der Herr Referendar fuhr damals nach Berlin." „Allerdings," erwiderte Herr Pröller, „ich erinnere mich, die Herrschaften gesehen zu haben." Schnell leitete er das Gespräch auf ein anderes Thema und die Commerzienrathsfamilie, nunmehr um zwei Mann verstärkt, setzte sich wieder m Bewegung. Der Nachmittag, gemeinsam zugebracht, verlief aufs Angenehmste und Abends trat man die Rückfahrt per Eisenbahn an. Der Reserendar erbot sich, die Billets für alle sechs Personen — gegen Verrechnung — zu lösen. Bevor er zum Billetschalter ging, rief ihm jedoch Ottilie, die jüngere der beiden Mädchen, vielsagend zu: „Aber bitte, wir fahren nicht vierter Klasse!" Aus der Rückfahrt gab nun der Reserendar in recht drastischer Weise die Geschichte und was es für ein Bewandt- niß mit der vierten Klasse hatte, zum Besten, und schien das Abenteuer ganz besonders das bereits erwähnte Fräulein Ottilie amüsirt zu haben, — denn sie wurde nicht müde, den Referendar um immer neue Einzelheiten zu befragen. -- * Ein Jahr ist seitdem verflossen. Commerzienraths Ottilchen ist kürzlich des Herrn Assessors Pröllers liebes Frauchen geworden und haben sie neulich erst ihre Hochzeitsreise angetreten. „Aber, Oscar," rief sie ihrem Gatten zu, als er sich zum Schalter begab, „nicht wahr, wir fahren nicht vierter Klaffe?!" «“« «nlÄaÄ?ÄÄÄ"1® beWen’ ble $ecIinet 3oi: Zu erfragen in der Exped- d Bl. (Jours vom 14,/VIII. 21./VIII. Neuenweg 15. 6812 Wifenbatzn-Aette«. I Galiz CarlLudw.-B.-Act. i793/8 n^/4 I Oest. Nordw.-Bahn Lit.L. 183% 1775/s I (Sotthurbt..... 130.50 127.70 130.50 91.80 93.70 122.— । Pfandbriefe. (SlectricitSt cfl. 9, Westdeutsche Jute 11°/o. 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SÄ-'Ä® - 3Ii“to®ielnwSirrne auf alle SÄ und außer Banken hatten in dieser Woche , Easi, ^ndusttiewerthe zu leiden, die nur unter recht empfinden besonders Da man wohl mit Recht annehmen kann, Zessionen Aufnahme; stnden k ^ergrößten Theil im Besitz des Privatpubl kums bibber mit wenig Ausnahmen ihren Besitz festzuhalten suchte, »' man glauben dotz ganz be andere Beweggründe »erlügen, Me einen ,° über6afMen Settaufäanbrang^re^Uert^ta.^j ig säst ununterbrochen Sn tpm firh in der Hauptsache auf die Speculationsbanken und Sprelpapiere 6c- ?Äften bat 'das Privatpublikmn dem wüsten Treiben der Speculanten mit an- schrankten, hat oa ^. P .ugeschaut. Seitdem aber unsere deutschen Anlage- erkennenswerthem G chmuche zug iq^^chen Rückgang zu verzeichnen hatten, Ln «au m Morgendaß gewichtige, tieferliegende der allgemeinen Kenntniß Ä »MSiVÄÄ'S Uino^eÄ en^D-S Angebot Anb der Rückgang der Deutschen und Preußischen »Inleiben stnd "'vielmehr darin eine recht etnsache Erklärung, daß unsere großen Hn üe ta Einblick aus die jedensalls gesteigerten Geldansorderungen im Herbst Eb ^ietü schon vorsmglich rüsten, und naturgemäß zuerst dtejemgen Papiere - nam- K deutschen^Anleihen - abstoßen, an denen der Verlust noch am ger ngsten ist. l’$ Am Donnerstag wurde die Börse durch das über Erwarten günstige Ergeb- i6 DeMüben Bank aus das angenehmste überrascht, und der flauen Stimmung EltNe a^ba d ine ganz entschieden s-stere Tendenz Platz. Umsangreiche Bedungen Sr^ntrem ne Satten eine kräftige Courssteigerung zur Folge, die sich ersreulrcher Mei§ auch ans unsere deutschen Staatspapiere erstreckte. Größere Differenzen gegen Weise auch am u , ^ndustriewerthen daher nur vereimelt zu verzeichnen, die Bg°kenmarkt haben Kredit noch ea. 7 fl. und Handelsgesellschaft 2 o/o verloren, DeLe Ban" dagegen ist 2 % besser, Darmstädter, D.seonto und Dresdener ziemlich unverändert^ $ n gaben Mainzer und Marienburger ea. 2 °/° nach; s nfairfipn N-rlnsi »eigen von fremden Bahnen Gotthardt, Warschau-Wien, Russische Elbthal sind 6, Buschtherader 13 und ®UE''ÄÄÄ die Coursunterschiede gegen die vorige Woche sehr gering nur 3 °/o P°r"ugiesen ea. 2«/, hoher russische Noten, gaben 2 M nach, 4o/oU’&r4ö^ Ncttte"/ Deckangm ca.^2°°7°' böh-r.^^ Badische "Änilin " verlmm 12,"-llgemesn" b°/° Buderus-Obligat. . | Grummetgras ß abzugeben. H. Naffnuer^ Homöopathischer GesundheitsKaffee von ärztlichen Autoritäten empfohlen. Hanptniederlage bet H. F. Nassauer, verkaufe ich von heute ab sämmtliche Letg 1 ’ Colonial- und Material-Waaren ............. ' von mehreren Wiesen verkauft zu ermatztgten Pre„en aus. 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