Dienstag Len 24. November 1891 Der Me* «rtzch-ktt täglich, ett AxLnaha»« bt» NlmtagA. W, Gietzsner uewfcoi km »nzeig« DSch«tttch bHlB4l »«ig-legt. Gießener Anzeiger Keneral-Mnzeiger. Vierttzljährtger Alewmcetwdil 2 M«rk 20 Pfg. *Ä Bringerloha. Durch die Post bcjefÄ 2 Mark 50 Pfg. Redaction, Lxpedhtk« und Druckerei: Schnlßratz« A«r»lprcchrr 51. Amt«- unb Anzeigeblatt für den ALvei« Gieren. II l______ II« I UM.IM-1! JII .TB—BB—3 Annahme em Lageigev zu der Nachmittag» für dm Z^ßevdm Lag erscheinenden Nummer dir Bon». 10 Uhr. e Grotisöeikage: Gießener AamilimSAtter. Alle Snsoxcm-GureLUk M In- und ÄuHtnbel nehmen» Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgcy®. »M.!W»WeWlW>.1!i1.1 II JllMWMPWHMMWMi Anrtlicheo Theil. Gießen, am 21. November 1891. Betr.: Die Vertilgung des Frostnachtspanners. DaS Großherzogliche Kreisamt Gießen 1. Ja» ________ ... .nuar ein tüchtiger Vrrchhatter gesucht, K)3t>2] ®n gM-S Ps«rd stcht zu der selbstständig arbeiten kann. - - - • - ------- 1 Gest- Offerten erbeten unter C. 101 an die Exped. d. Bl. Als preiswerthes,practischesWelh«achtOgesche«rempfehle ich: Rohseid. Bastroben (ganz Seide) Mk. 16.80 per Robe,sowieMk 22.80,28.—,34.-,42.—,47.50nadelfertig. Muster von schwarze«, farbigen u weißen Seidenstoffen von 65 Pfg. an umgehend. Seidenfabrik-Depot G. Henneberg (K. u. K. Hoflief) Zürich. Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. 10379 I vur Sicherung schnetter Beförderung und Bestellung ungewöhnlichen Wege ist die 25jährige I der Postsendungen müffen auf denselben Empfänger und Bestinmmngs- ' • - ' 1 oxt f0 genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt rotrb. Dabei sind namentlich folgende Punkte zu beachten: 1. Bei Postsendungen nach grdheren Orten ift tn der Wohnung des Empfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangobe stets an derselben Stelle der Auffchrfft, nämlich unten rechts, unmittelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge. 1. Auf den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Wohnung des Empfängers, der Postbezirk (0., N., NO. rc), in welchem die Wohnung sich befindet, hinter der OrtSbezerchnung .Berlin" zu vermerken. _ Gibt es mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Po störte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezerch. nuna beizufügen. Welche Zustch- für di- Drtänamen im P°st- verkehr als maßgebend anzusehen sind, ergibt sich aus dem „Ber- zeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Postorte ,oaS zun Preise von 10 Pf. durch Vermittelung jeder Reichs-Postanftalt bezogen werden kann. 4. Wenn der im Reichs -Postgebiet bekegene Bestimmungsort zwar mit einer Poftanstalt versehen, dessenungeachtet aber mcht als allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, bte Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch des Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten des politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in welchem der Bestimmungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Flüssen l(Oder), (Elbe), (Rhein), (Main) rc.j, oder von Gebirgen ((Harz), (Riesengebirge) rc.s. Nicht minder sind zusätzliche Be- D^Stünmberechtigung jedes der unter 2) bezeichneten Stimmfähigen M davon abhängig, daß derselbe spätestens vor dem Schluß des Jahres, Welches dem Jahre, in welchem die Wahl stattfindet vorhergegangen lst, bei dem Bürgermeister in deffen Amtslocal dre mündliche Erklärung abge- aeben bat, daß er sein Stimmrecht in Anspruch nehme, wobei er auch gleichzeitig Jahr und Tag seiner Geburt, den Tag, feit welchem er m der Gemeinde wohnt und den Zeitpunkt, seit welchem er communalsteuerpflich- tiq ist, anzugeben und auf Erfordern nachzuweisen hat. Stimmfähige der oben bezeichneten Art, welche die Abgabe dieser Erklärung bis zum 23. December d. I. unterlaffen, können bei einer im Staufe des Jahres 1892 nothwendig werdenden Wahl zur Stadtverord^ neten-Versammlung oder bei einer solchen Wahl, für welche die Stimm- berechtigung durch die Stimmberechtigung zur Stadtverordnetenwahl bedingt ist kein Stimmrecht in Anspruch nehmen. Die Abgabe der Erklärung bat auf unserem Amtszimmer Nr. 15 im zweiten Stock des Bürgermeisterei-Gebäudes zu erfolgen. Gießen, den 16. November 1891. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. — Für junge Leute. Aus eine Annonce eines Kaufmanns, durch welche ein Comptoir-Kn abe gesucht wurde, meldeten sich fünfzig Knaben. Der Kaufmann wählte sehr । rasch einen unter denselben und verabschiedete die anderen. „Ich möchte wohl wissen," sagte ein Freund, „warum Du gerade diesen Knaben, der doch keinen einzigen Empfehlungsbrief hatte, bevorzugtest?" „Du irrst," lautete die Antwort, „dieser Knabe hat viele Empfehlungen. Er. putzte seine Füße ab, ehe er in's Zimmer trat und machte die Thür zu; er ist daher sorgfältig. Er gab ohne Besinnen seinen Stuhl jenem alten lahmen Manne, was seine Herzensgüte und Aufmerksamkeit zeigt. Er nahm seine Mütze ab, als er hereinkam und antwortete auf meine Fragen schnell und sicher- er ist also höflich und hat Manieren. Er hob das Buch auf, welches ich absichtlich auf den Boden gelegt hatte, während alle übrigen dasselbe zur Seite stießen und darüber stolperten. Er wartete ruhig und drängte sich nicht heran, ein gutes Zeugniß für sein anständiges Benehmen. Ich bemerkte ferner, daß sein Rock gut ausgebürstet und sein Gesicht und Hände rein waren. Nennst Du dies alles keinen Empfehlungsbrief? Ich gebe mehr darauf, was ich von einem Knaben weiß, nachdem ich ihn zehn Minuten lang gesehen, als auf das, was in schön klingenden Empfehlungsbriefen geschrieben steht." V Aus dem Kreis Lauterbach, 21. November. In verschiedenen Orten unseres Kreises wird in diesen Tagen Herr Obstbautechniker Metz aus Friedberg im Auftrag des Oberhessischen Obstbauvereins Vorträge über Obstbau halten. A. Vom Rhein, 21. November. Die beiden neu errichteten Wasserbauämter Mainz und Worms sind gegenwärtig in regster Thätigkeit, denn die Hafenarbeiten in Worms, die Rheinuserarbeiten in Mainz, der neue Hafen, welcher in Oppenheim angelegt werden soll, die Verstärkung der Dämme, die Verlegung derselben und verschiedenes Andere, -sind Arbeiten, welche sich über die Strecke von unterhalb .Mannheim bis Bingen zu beiden Seiten des Rheinstromes erstrecken. Es mögen wohl zwanzig Johre und mehr verstreichen, bis Alles so erledigt ist, wie es die Pläne vorsehen und Millionen sind erforderlich, um das für unser Land gewaltige Werk zu Ende zu führen. Manche Gemeinden werden durch diese Bauten nach dem neuen Dammbaugesetze von 1887 mit über 100 000 Mk. beigezogen und daneben müssen sie das sogenannte „Maiseld", d. h. das Gelände, welches zu diesen Dammbauten erforderlich ist, unentgeltlich liefern. Es haben bereits mehrere Terminsverhandlungen stattgefunden, bei .welchen die Vertreter der Gemeinden ihre Wünschen, Bitten und Bedenken zu erkennen geben. Die vorgelegten Pläne sind von den hervorragendsten Wasserbau- meistern Deutschlands geprüft und begutachtet worden und man ist zu der Ueberzeugung gekommen, daß alle Städte und Dörfer des Großherzogihums, welche zu beiden Seiten des Rheinstroms liegen, unbedingt vor jeder Wassergesahr geschützt sein werden, sobald diese großartigen Werke vollendet sein werden. Erwägt man, welches Elend durch das fürchterliche Wasserjahr 1882/83 in den Rheingegenden angerichtet wurde, dann wird man wohl zustimmen müssen, daß diese großartigen Bauten, die das Leben und die Habe vieler tausend Menschen unbedingt schützen werden, zur Ausführung kommen, auch wenn sie dem Staat Millionen kosten und die Gemeinden -allerdings hochbelasten. Die Kosten vertheilen sich indessen auf mehr als ein halbes Menschenalter und werden dadurch weniger fühlbar werden. Die Arbeiten für das durch seine herrliche Katharinenkirche, seine Schloßruine „Landskrone" und seinen guten Wein bekannte, rührige Oppenheim beginnen demnächst. Die Submittirung der Arbeiten für den neuen Hafen hat ftattgefuiben, ohne genehmigt zu werden. Eine weitere nochmalige Vergebung läßt billigere Preise erwarten. In den rheinischen Fabrikplätzen finden seit Monaten langsam, aber stetig Arbeiterentlaffungen statt. Die Bestellungen laffen nach, Vorräthe zu schaffen ist nicht räthlich- die Er- verklagt?" — „Warum net gar'. Hat wieder z'sammg'näht und gar nix dafür sten deutschen Schimpfworte gebrauchen die schwarzen Unteroffiziere, um ihr Mißfallen auszudrücken. Am gelungensten erschien uns ein Zulu, der sich die Redensart angewöhnt hat: „Aber etwas rasch, wenn ich bitten darf." * Großmuth. „Aber Sepp, wie schaust dü aus! Wer hat dich denn so zug'richt't?" — „Mit unser'm Bader hab' i im Wirthshaus Streit g'habt, und im Handumdrehen haut ins G'sicht nein!" — „Du hast ihn Montag den 4 Januar 1892, Nachmittags 2V- Uhr. sollen auf dem biefigen Ortsgerrcht die dem Friedrich Schneider in Gießen gehörigen Immobilien: Flur I Nr. 70 — 37 Meter Grabgarten in dem Mühlgäßchen, Flur I Nr. 73 — 44 Meter Hofraithe in der Mühlgaffe, Flur I Nr. 74,3 — 12 Meter Hofraithe- grund, bestehend in Mlststätte und Stall daselbst, Flur I Nr. 74,5 - 6 Meter Wohnung daselbst n. öffentlich meistbietend versteigert werden- Gießen, 23. November 1891. Großh- Ortsgericht Gießen. I. 8L: Bogt. 10386 ((Harz), (Riesengebirge) rc.). Nicht minder sind zusätzliche Be- Zeichnungen, wie ((Thüringen), (Altmark), (Lausitz) rc.j für den b. Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenige Poft, anstatt anzugeben, von welcher gus die Bestellung der Sendung an den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll. ». Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so ist außer dem OrtSnamen noch das betreffenbe Land bez. der Landestheil auf der Sendung anzugeben. Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbefführung einer schleunigen Ueberkunft der Sendungen an den Empfänger wesenllich beitragen, und es liegt daher im eigenen Interesse der Absender, bte Aufschriften bet Sendungen hiernach aenau aniufertiflen. xf werden darauf ausMerkiam ge- kll näai macht, daß man in dem Special- flirr Geschält von Phil. Weiler, W > w UIVV Marktpl. l.die größte Auswahl z in Cigarren, Cigarette« und Tavake« findet. 'Ein Versuch zeigt, daß selbst dem verwöhntesten Geschmack Rechnung getragen werden kann. 9471 Eingesandt. Die von Herrn Kruse ins Leben gerufene Gießener Jngend- eapelle, welche sich bis jetzt einer regen Schülerzahl zu erfreuen hat, hat ihre Hebungen begonnen und können noch Anmeldungen bei dem Dirigenten Herrn C- Kr us e im „Postkeller" gemacht werden. [10360 — Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahlindustrieller belief sich die Roheisenpro-nttio« des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs) im Monat zem hat die Trauung stattgefunden.__________________ Verkehr, Land« nnd Volkswirthschast. Srünberg, 21. November. Fruchtpreise. Weizen ZU 25 — Korn 25 00, Gerste ZL 17.60, Hafer ZL 15.10, Erbsen JL 20.60. Linsen JL. 29.—. Wicken JC. 15—, Lein^L ——, Kartoffeln ZL Samen 22.20. frische Waare, billig im ,«eb6o Dienstag den 24. November 1891: 28. Vorstellung im 1. Abonnement: Zum letzten Male: Pension Schöller. Posse in 3 Acten von Karl Laufs. Anfang 8 Uhr. 10378] Mehrere Mädchen, welche selbständig kochen können, sowie einige Landmädche« suchen Stellen auf Weihnachten durch das Vermieth -Bureau von __________________Frau Müller. Ein Beamter, 30er, v. angenehm. Aeußern, mit gutem Einkommen, sucht, behufs baldiger Ber- heirathnng, die Bekanntschaft eines schönen, häuslich gebildeten Fräuleins von gutem Herkommen und gutem Ruf, das einiges Vermögen und keinen Anhang besitzt. Annonymes wird nicht berücksichtigt. Gefällige Offerten unter der Chiffre Gesetzlich geschützt - - — Vorzüge --W^l Unbedingt sicher gegen Feuersgefahr Grössere Leuchtkraft * Sparsameres Brennen Farbe * Frei von Petroleum-Geruch Der Entflammungspunkt auf dem Reichsseitig vorgeschriebenen Petroleum- prober ist doppelt so gross, als d erjenige des gewöhnlichen Petroleums, Infolge dessen sich das Oel selbst beim Umfallen der Lampe nicht entzünden kann. Engros-Niederlage für Oberhessen und Nassau^bei Nowack. & Schlüter in Giessen. 8858 Detail-Verkauf in Giessen bei Herren Gebr. Adami, H. F. Nassauer, Wilhelm Orbig, L. Kalkhof, ferner bei Herren H. C. Bingmann in Lieh, Ferd. Jost in Nidda, W. Groos in Homberg, Otto Steller in Laubach, Heinr. Ramspeck in Alsfeld, Ph. J. Weiss in Bad-Nauheim. Strickwolle (Marke M. & W.) in allen Farben und Qualitäten zu billigsten Preisen, sowie die von mir eingeführte NM" I! ? Rockwolle I ?! "Äg zu ganz billigem Preis empfiehlt • I. H. Fubr, Sonnenstraße 25. NB. Stricken von Strümpfen, Röcken rc. wird billigst besorgt. Auch steben Musterröcke zum Abstricken gratis zur Verfügung. [8492 Fahrplan der auf Station Gießen verkehrenden Eisenbahnzüge. Ankunft. — Abfahrt. 112 800 940 1130 100 11b 2^5 ^.32 ß04 728 Z47» 1QÖ9 ff07. Frankfurt 229 435 459 623 804* 950 1141 157 436 532 703 749 903. 620 (führt 2.-4. Klasse). Friedberg (Locattuc,) 630 (führt 2.-4. Klaffe). 214 454 708* 1131 425 527 (}53 744 ß59 1115. Caffel 1202 127 347 809 951 1139 105 120 440 853*. 214 404 616 741 708* 1131 149 425 527 (J53 744 ß59 925 1115. Marburg 1202 127 347 809 951 H39 105 120 251 440 736 ßäS» 911. 7ii 216 (führt 2.-4. Klaffe). ^ronhaufen (Localz.) 630 140 (führt 2.-4. Klaffe). 6^ 756 941 1120 1132 1241334 427 655 727 gll H24 HM. Wetzlar 505 625 808 948 1000 1159 1210 230 438 537 545 755 907 915. 941 H32 1241 334 ßöö #11 1124. Ems—Coblsnz 505 308 948 1159 438 537 755. 1120 427 727 H54 Deutz—Cöln 625 1000 1210 545. 757 111 423 1000. dyulda 725 1141 735 500 (bte Alsfeld). 930 307 ßdö. Gelnhaufen 705 1205 440 120 (bis Hungen). 930 307 656. Schotten dezw. Nidda 705 1205 440 822-ff) 658 f) 930 307 6ö6. Gedern, Laubach bezw. Stockheim 705 1205 440 800. tt) Die Nachtzeiten von 6 Uhr Abends bis 659 Uhr früh sind durch Unierstreichen der Mtnutenzahlen ausgezeichnet. Die fetten Ziffern bezeichnen die Schnellzüge. Die mit • bezeichneten Züge führen nur 1. und 2. Klaffe. t) Verkehrt während der Monate November bis einschließlich Februar nur an Montagen und Dienstagen ab Stockheim. ft) Verkehrt während der Monate November bis einschließlich Februar nur an Sonn- nnd Montagen zwischen Mdda und Stockheim, sonst an allen Tagen zwischen Gießen und Mdda. Gorrrsvericht m E. Wassorschleben, Bankgeschäft. Frankfurter Börse vom 23. November 1891. Schlutzcourf« 1 Ubr 15 Mtn. Tendenz: still. 3% Reichso.rlle»^ 3Vs% do. 3o/v Preuß. Cow'olS 3 i/t °/e do. 83 90 97.50 83 90 97 65 4°/a Ung. Gold-Rente 5°/o Jtal. Rente 4Ve?/o Oest. Silber-Rente 3% Portugies. Anl. 88 — 86 30 77.— 31,50 Disconto-Eommunh^ÄÄL 165 70 Lomb. E.-B.-Act. 71 — Darmstädter Bank-Ä^r. 122 30 Bnschtherader G-B.-Aer 392 50 Dresdener Bank-Act- 127 50 Elbthal-Bahn-Act- 180 30 ^tordd. Lloyd-Acr 100.20 Gotthard-Bahn-Ack- 130.90 Wiener Bankoer.-Att 87 50 schweizer Nordost-B.-An. 104 10 Oeff. Credit-Act. 23« .75 Mainzer E.-B.-8lct. 107 30 Oeff. StastSb.-Rcr. 232 00 Marienburger 46 70 Gelserck. Bergw.-Nct. 137.801 Ber. Köntgs-Laurah -Atr 103.50 _________4 pM. - ^rarcknlrter Bank-Discont 4 pff:_________ SC Da der Anzeiger Nachmittags um i/z4 Uhr auf der Post sein muß. um rechtzeitig in Besitz auch unserer auswärtigen Leser zu gelangen, ist es uns nicht möglich, Inserate, welche am selben Tage erscheinen sollen, später als Vormittags 10 Uhr anzunehmen. Größere Inserate wolle man gefälligst Tags vorher aufgeben. Im Interesse unserer Leser sind wir zu dieser wiederholten Bekanntmachung gezwungen. Der Stadtaustage unserer heutigen Nummer liegt, soweit der Vorrath reicht, ein Prospekt der Dampf- Kaffeebrennerei B. I. Willms in Köln, Niederlage bei Carl Schwaab, Delikatessengeschäft in Gietzen, Seltersweg Nr. 23, bei. 10392 Nedaction: A. Scheyd«. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Thr. Pietsch) in Gießen. Die heutige Nummer umfaßt 6 Sette». Dienstag den 24. November (Stegner Anzeiger. »dingt ,u St. 274. -1891 Die geologische Landesuntersuchung. (Schluß.) Wohl weiß der verständige Landwirth genau, ob er leichten oder schweren Boden besitzt, wie aber diese voneinander sich unterscheiden, warum zwei schwere Böden sich ganz verschieden verhalten, das weiß er selten, das beant- Worten ihm aber die geologischen Karten bei richtiger Benutzung. Zwar können die Karten bei dem immerhin noch kleinen Maßstabe nickt für jede Parzelle ein Recept geben, vielmehr muß der Landwirth durch Nachdenken und Vertiefen in die geologische Beschaffenheit, wie sie die Karte darstellt, sein Unheil bilden. Leicht und oft verlangt man von der geologischen Karte jefct noch in pracnscher Hinsicht zu viel. Die Geologie in der neueren Form ist noch zu jung, um überall schon prac- tische Zwecke verfolgen zu können, denn sie hat noch die wissenschaftlichen Grundlagen zu schaffen, ohne die eine Be- Handlung practischer Fragen niemals Erfolg haben wird. Während die anderen naturwissenschaftlichen Fächer, wie Botanik und Zoologie, die Erkennung und Beschreibung ihrer Formenkreise größtentheils abgeschlossen haben, wird die Geologie noch Jahrzehnte zu arbeiten haben, bis allein für Deutschland die wichtigsten geologischen Materialien bekannt sind. Für wenige Zweige der Naturwissenschaften findet man allgemein so geringes Verständniß und so geringe Kenntniß wie in und für Geologie. Es sind nur Wenige, welche wissen, was Geologie bedeutet, oder gar, was die Geologie für Ziele verfolgt. Am entgegenkommendsten für das Verständniß derselben zeigen sich noch die Mehrzahl der Forstleute und der Landwirrhe selbst, während die wissenschaftlichen Vertreter der Landwirthschast sich zum größeren Theile ablehnend oder gleichgiltig verhalten. Was soll man dazu sagen, wenn in landwirthschastlichen Lehrbüchern, Zeitungen und Aussätzen das Wort Land oder Boden ein recht seltenes ist, während man das Wort Wirthschaft auf jeder Seite liest- man soll doch meinen, daß den Landwirth auch das Land oder der Boden etwas angehe und daß er von demselben gerne lesen möchte. Wenn der Jurist bei dem Gerüchte von geologischen Aufnahmen für Vermehrung seiner | Arbeit an Eintragungen und bergrechtlichen Streitigkeiten fürchtet, wenn der Kaufmann statt für die geologische Anstalt für die theologische Anstalt seine Quittung ausstellt, wenn der Versammlungsredner geodätische Untersuchungen und topographische Ausnahmen mit der geologischen Aufnahme verwechselt, so ist das betrübend, aber zu entschuldigen, nicht zu verzeihen aber ist, wenn der Lehrer für Naturwissenschaften und Mathematik bisweilen nicht weiß, was Geologie ist, wie denn überhaupt der Unterricht in Geologie auf der Mehrzahl der Schulen, einige sehr rühmliche Ausnahmen abgerechnet, vernachlässigt wird. Es müßten deßhalb zuerst die natur- wiffenschastlichen Lehrer versuchen, sich in geologischen Dingen fortzubilden und diese Weiterbildung aus ihre Schüler übertragen. Denn abgesehen von dem practischen Nutzen ist es doch für den späteren Architecten und Ingenieur betrübend, wenn er die Materialien, mit denen er arbeiten läßt, nicht einmal richtig zu benennen weiß, für den Grubenbesitzer beschämend, wenn er das Liegende seines Erzlagers Porphyr nennt statt Rothliegenden Sandstein, wenn der Chemiker den Boden, den er analysirt, ohne Bezeichnung lassen muß. Unverstandene geologische Namen und Bezeichnungen werden zwar oft gebraucht, aber fast stets falsch,' der Student, der von den Sauriern singt, weiß gewöhnlich nicht, wovon er singt. Die geologische Halbbildung wirkt jedoch noch schädlicher als vollkommenes Unbekanntsein mit geologischen Dingen. Der einfache Landwirth dagegen ist darin dem sogen. Gebildeten voran, denn er verwechselt nie seinen Vohmet oder Löß mit seinem Laimen, den gewachsenen Boden nicht mit dem Geröll und Schutt, er weiß meist sehr gut, was Thon, was Lehm, was Sand ist. Die landwirthschastlichen Schulen sind zuerst berufen, die geologischen Kenntnisse ihrer Schüler zu bereichern und thun dies in Hessen zum Theil unter Anlehnung an die geologische Lanüesanftalt gewissenhaft. Ein wie geringes Interesse an dem Boden als geologischem Factor vorhanden ist, gibt sich an dem geringen Verkauf der geologischen Specialkarten deutlich kund. Jede größere Schule, jedes Bauamt, jede Obersörsterei, jede größere Oeconomie, jede Bürgermeisterei müßten wenigstens die Karte ihrer Bezirke besitzen oder müßten um Ueberlassung der betreffenden Karte nachsuchen, wenn die Anschaffungskosten für ihr Budget zu hoch erscheinen. Wegen der Verstückelung des Grundbesitzes nnd der Kleinheit der Parzellen kommt der Nutzen der geologischen Karten in landwirthschastlichen Kreisen Hessens allerdings weniger zur Geltung als in Gegenden, wo es größere zusammenhängende Güter gibt. So mußten in Preußen einzelne Blätter der Karten oft mehrmals gedruckt werden, um den Bestellungen der Landwirthe genügen zu können, manche Gutsbesitzer scheuen dort selbst nicht die Kosten einer geologischen Specialaufnahme ihres BesitzthumS in 1:1000 oder 1:5000, um dadurch in Stand gesetzt zu werden, die Bearbeitung ihres Bodens genau den geologischen Verhältniffen entsprechend einzurichten. Die aufgewandten Kosten machen sich in wenigen Jahren bezahlt. In Hessen würde mit einer zweckentsprechenden Zusammenlegung der Parzellen der erwähnte Mißstand beseitigt. Möchten die Leser aus Vorstehendem die UeSerzeugung gewinnen, daß das Bekanntsein mit geologischen Dingen von Nutzen sein kann. Die geologische Landesuntersuchung kann ihre Aufgabe nur dann voll erfüllen, wenn sie in weiten Kreisen Verständniß und Unterstützung findet. Jeder Landwirth, jeder Techniker, jeder Forstmann, jeder Lehrer, jedes landwirthschaftliche Institut, jeder Bergmann muß für sein Theil und mit seiner Erfahrung mithelfen an der Bearbeitung der geologischen Karte. Hier fehlt noch viel. Diese können aber nur dann helfen, wenn sie den geologischen Dingen nicht aus dem Wege gehen. Es ist so leicht, daß der Spaziergänger beobachtet, ob er auf Fels oder auf Schwemmland geht, daß der Botaniker zusieht, in was für einem Boden die von ihm gesammelte Pflanze gewachsen ist; letzterem würden sich ganz neue Gesichtspunkte von pflanzengeographischem Standpunkte daraus ergeben. Es liegt so nahe, daß der Landwirth beobachtet, welchem Boden er seine besten Ernten verdankt, welchem Bodengebiet diese oder jene Gemeinde ihre günstigeren Verhältnisse zuschreiben muß. Diese besseren Verhältnisse zu erhalten, bedarf es aber heute vermehrter Kenntnisse, unter denen die geologischen nicht den geringsten Antheil haben dürfen. Montag den 30. November, Nachmittags 2i/i Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Erben der Jost Bellost Wittwe in Gießen gehörigen Jmmobllien: Flur 36 Nr- 3,s — 319 Meter Hofraithe unter den alten und neuen Etch- gärten am Steinweg Flur 36 Nr. 3,t — 606 Meter Grabgarten daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 9. November 1891. Großh- Ortsgericht Gießen. __I. A-: Bogt.________9965 Dienstag den 8. Dercmber, Nachmittags 2i/i Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht das dem Installateur Otto Schaum zu Wandsbeck zustehende Dritttheil an Flur 17 Nr. 1493/to - 132 lUMtr. Grabgarten in der Schepveneck, Flur 17 Nr. 149a’/io - 463 lUMtr- Hof- raitbe daselbst, Flur 17 Nr. 149a$y10 — «/io lHMtr. Hofraum daselbst, Flur 17 Nr. l49«/io — 28 UMtr. Grabgarten daselbst _ Flur 17 Nr. 15UVio — 709 OMtr. Grabgarten daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden- Gießen, 27. October 1891. Großh- OrtSgericht Gießen- GroS. 9)69 Bekanutmachuus ! Aus der Friedrich Bücking-Stiftung sind für das Jahr 1891 an zehn bedürftige und würdige Bewohner Gießens, Familienhäupter oder j einzeln stehende Personen, Unterstützungen von je 100 zu vergeben, i Bewerbungen haben bis zum 30. d. Mts. bei der unterzeichneten Behörde,; Zimmer Nr. 6, zu geschehen. Gießen, den 19. November 1891. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 10354 Alleillvertreillug der größten u. renom- mirtesten deutschen Hrähmaschineu- IlaöriKeu. Mmschmen-Handlung Th. Haubach Bahnhofstr. 40. 1 Treppe. Akltestes im- größtes Geschäft dieser L mache am hiesigen Platze. ______ 3101 Grosses Lager. — Reelle Garantie. Kedeutende Mlungserleichterullseu. Hegen l&aax hoher Waöatt. Gebrauchte Maschinen billig und unter Garantie. • Kaffee-Essenz do C 5 C £. O ® N ® 5 < 2 a> Q. 9 i in Dosen. 9353 Anerkannt bester und ausgiebigster Kaffeezusatz. Ueberall vorräthlg Vor Nachahmungen wird gewarnt 60 CO o =r 2 Bl o Meine schwarze Stute billig zu verkaufen. 9819 Goldmann, Hauptmann u. Comp. = Chef. Universal-Raupenleim Empfiehlt billigst 19599 Emil Fischbach. Marca Hungaria reiner kräftiger Rothwein Gesetzlich geschützt aus den unter der Controlle des Herrn Dr. Theodor Petersen stehenden Kellereien von Iran; Schiemann, Arankfurl a, M. Preis per 2/4 Literflasche Mk. 1.— mit Glas. Drehes & Wallenfels, Marktplatz, E. Dort, Wallthorstraße 45, E. Elschbach, Seltersweg 24, C. G. Kleinhenn, Bahnhofstraße, 8738 Emil Orbig, Bahnhofstraße. P. F. Thomas, Wallthorstraße 6. In Grotzen-Linden: Georg Post, „ Kollar: H. Geissler VI., „zur Germania", „ Lang-Göns: C. Weil III , „zum Schwanen", „ Leihgestern: J. Hess XX. Man probire ferner: Ofener . . 2R.1.20,| Villänyer .... M. 1.60. Vöslauer .... 2)1.1.40, | Rüster Ausbr. M.2.—, Allgemeine Versorgungs - Anstalt Karlsruhe. Lebensversicherung 73 Millionen Mark Vermögen, 63,158 Versicherungen über 257 Millionen Mark Capital. Reiner Zugangi. d.letzten 10 Jahren 37,582 Versieb.über 157 Millionen Mk. Alle Ueberschiisse kommen den Versicherten zu gut. Prospecte und jede Auskunft bei den Vertretern und der Direction. Vertreter in Giessen: [10366 Jean Boeck und A. Bieler. Unser Lager in 9449 Weihnachts-Confect Gasbeleuchtungs- nnd Gashchungs-Gegenftanden bewährtester Construction empfehlen wir hiermit bestens. Städtisches Gas- u. Wasserwerk Giessen. in den verschiedensten Sorten und Mustern, sowie feinstes Butter- u. Anis-Gebäck empfiehlt billigst 10140 Die Couditorei und ZuckerMann-FabrikatiM Ludwig* Döll Marktstraste 18. GIESSEN Marktstraste 18. ________Für Wiederverkäufer sehr zu empfehlen!________ Louis Hilgardt, Lindenplatz 1 Uhrmacher, Lindenplatz 1 empfiehlt sein Lager in goldenen und silbernen Taschenuhren, allen Sorten Wanduhren und Weckern, Ketten in Gold, Silber, Double, Nickel u. s. w. Schöne Auswahl in masfiv goldenen Ringen zu den billigsten Preisen. Reparaturen werden prompt und billigst unter Garantie ausaetübrt. 10199 Tiemmericfis Fleisch-Pepton, ft bestes Hahrungs- und Stärkungsmittel für Gesund» und Kranke. I Fhiseh-Extrict concl Bouillon I für jede Küche unentbehrlich. für jeden Haushalt zu empfehlen. I Das Beste ist stets das Billigste. J Gcsckafts-Mrlkamig. Mein Geschäft befindet sich von jetzt ab in dem Laden meines neu- erbauten Hauses. Durch die geräumige, Helle Localität und praktische Einrichtung wird meiner werthen Kundschaft der Verkehr sehr erlerch- tert und sehe ich geneigtem Besuche gerne entgegen. ioo97 Hochachtungsvoll J. BL Fuhr, Sonnenstraße, Tapisserie-, Kurz- und Wollwaaren-Geschiist, SpielwaarenUger. Reparaturen § an Nähmaschinen in eigener Werkstätte und unter Garantie Th. Haubach, Nähmaschinengeschäst, Bahnhofftratze 40, 1 Treppe. Keinen Husten etc. mehr bei Gebrauch von Hahn's Spitz- wegerich-Brust-Sast ä Glas 40 und 80 Psg. und Spitzwegerich'Brust- bonbons ä Packet 10 und 20 Pfg. Vielfach anerkannt. Begutachtet von Herrn Dr. Zeitler. Zu haben in Gie.ßen bei den Herren: Drehes & Wallenfels, C. Dort, P. F. Thomas, W. Schomber, L. Kalkhof und Ludwig Schmidt 9952 Wäsche-Fabrik. 10364 -H FH Obcrhcmdcn. Bestellungen für das Weihnachtsfeft erbitte ich möglichst ftüh- zeitig behufs prompter und bester Ausführung. Fritz Nowack, in großer Jagdwesten Auswahl empfiehlt zu billigen Preisen [10286 Robert Stuhl, Neustadt 23. r- 7 r Z . . Mi BREHMS Ul ts Bgl Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig u. Wien. = Soeben beginnt zu erscheinen: — dritte, neubearbettete Auflage von Prof. Pechuel-Loesche, Dr. W. Haacke, Prof. W, Marshall und Prof. E. Lt Taschenberg, mit über igoo Abbild, im Text, 9 Karten, igo Tafeln in Holzschnitt u. Chromodruck von W. Kuhnert, Fr. Specht u. a. 130 Lieferungen zu je 1 M.=. 10 Halbfranzbände zu je 15 M. Tierleben „Edelweiss“ (Dep.-Nr. 1981), eine aus edelsten Tabaken hergestellte 6 H- j Cigarre von hervorragend feiner Qualität,! empfiehlt im Alleinverkauf [101941 Fr. Leo. Pelzwaaren werden nach neuester Mode solid und dauerhaft umgearbeitet bei [8691 A. Kretzschmar, Kürschner, 22 Marktplatz 22 im srüher Bäcker Lenz'schen Hause. Frische Eier, schwere Waare, 2 Stück..... 13 Pfg. 100 , ..... 6,80 Ml. bei Heinrich Arnold II., 5807 Sckloßyasse 5. Große Parthie Winter-Kleiderstoffe bedeutend unter Preis bei [9732 i Fritz Nowack, Seltersweg. Prima Nusskohlen" „ mel. Kohlen, „ Anthracitkohlen, Briquetts und Brennholz ! empfiehlt 9378 Dan. Wirths Machscher, Westanl. ZS. Marktstr. 29. I Mal-Utensilien । für Oel-, Aquarell-, Emaille- und Porzellan-Malerei. Thon- und Holzwaaren zum Bemalen in grosser Auswahl empfiehlt I 9387]________II. Kuhn. I Wollene und wasserdichte Fferdedecken । in großer Auswahl billigst. [8530 ! Louis Wittich LI., Sattler, Neustadt 6. F e in st e I Bücklinge , -? . ' ; Kieler Sprotten, Rollmöpse, Sardinen zu sehr billigen Preisen empfehlen Drebes & Wallenfels, 10277] 21 Marktplatz 21. Salz von der Großherzogl. Saline Bad-Nauheim aus gradirter Soole dargestellt, ausgezeichnet durch seine Schärfe und Leichtlöslichkeit, Kochsalz, Viehsalz, Badesalz, Eissalz, Mutterlauge, letztere in Salinenkannen, alles bester Qualität, wie allgemein anerkannt, ist stets vorräthig und zu den billigsten Preisen zu beziehen bei Herrn Kaufmann