Nr. 222 Donnerstag den 24. September 1891 D«r cN^etnt täglich, ■ft LuAnaho»« des Montags. *te Vie-ener ^«■Uicelfattet •Men dem Anzeiger •Mort«* dreimal d «gelegt. Gießener Anzeiger Keneral-Hknzeiger. viertftlihriger Aß-mkemäNAPrsi»» 2 Mark 20 Mg. at Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 $f«. Äcboction, LxpedW« und Druckerei: Sch»l-r«tze 1U.1t Hernlprecher LI, Amt«- «nd Anzeigeblatt für den Are!« Gieren. BBBi imjlii1^ jj» i .im fujiii!.!? IIITl |>—M JA»1 —---LUEBirr ' lnmw.?J'T?r-:gMgtt!SgyaBQ4t | Hmtisk-ic-g-- Ki-ßen-rI-miri-nMtt«r. Deutsches Reich. Darmstadt, 22. September. Eine Sonderausgabe des „Militär-Wochenblatts" veröffentlicht die Beförderung des Großherzogs zum Generalobersten der Infanterie mit dem Range eines General^Feldmarschalls. Berlin, 22. September. In der Handhabung des Paß- zwanges inElsaß-Lothringen werden vom 1. October dieses Jahres ab nicht unbeträchtliche Erleichterungen eintreten. Der Patzzwangpflicht unterliegen, wie das „Central- und Bezirksamtsblatt" in Straßburg bekannt macht, vom genannten Zeitpunkt ab nur noch aclive Militärpersonen, ehemalige Offiziere, sowie Zöglinge von Militärschulen des Auslandes, ferner Personen, welche die deutsche Staatsangehörigkeit vor Erfüllung ihrer Militärpflicht verloren und das 45. Lebensjahr nicht überschritten haben. Die Er- theilung der Paßvisa erfolgt kostenfrei. Ausländer, die sich in den Reichslanden über 24 Stunden aushalten, sind zur Meldung bei der Polizei verpflichtet, widrigenfalls sie ausgewiesen werden. Die „Straßburger Correspondenz" bemerkt hierzu: „Die Einführung des Paßzwanges im Jahre 1888 sei eine politische Notwendigkeit gewesen. Nachdem eine mehr als dreijährige Durchführung die Erwartung rechtfertige, der Eindruck werde ein nachhaltiger sein, halte die Regierung, vertrauend dem gesunden Sinne des überwiegenden Theiles der Bevölkerung, den Zeitpunkt für gekommen, ohne Beeinträchtigung der eigenen Interessen gegenüber der Mehrzahl der das Land betretenden Fremden auf den Paßzwang verzichten zu können. Alle Vernünftigen, auch die Einheimischen, billigten die Aufrechterhaltung der Paßmaßregeln gegenüber fremden Militärpersonen und solchen, welche sich der Wehrpflicht entzogen hätten." — Jedenfalls geht mit der angekün- dlgten theilweisen Aufhebung des Paßzwanges ein lebhafter Wunsch der elsaß-lothringischen Bevölkerung endlich in Erfüllung und darf man wohl erwarten, daß dieselbe das hierin bethätigte Entgegenkommen der Regierung zu würdigen wissen wird. Speciellen Dank aber schulden die Reichsländer ihrem Statthalter Fürsten Hohenlohe, welcher durch seine kürzliche Anwesenheit in Berlin diese weitgehende Milderung des Paßzwanges erreicht hat. Fürst Hohenlohe ist am Montag Abend von Berlin nach seinen bayerischen Besitzungen abgereist. Ne«este Nachrichten. WotffS telegraphisches Lorrespondcnz-Bnreüu Berlin, 22. September. Die „Nordd. Allg. Ztg." bemerkt zu der die Einschränkung des Paßzwanges im Reichslande betreffenden Maßregel, daß dieselbe gerade jetzt erfolge, sei ein Beweis des Vertrauens gegenüber der reichsländischen Bevölkerung und zeuge von einem eindrucksvollen Sicherheitsgesühl unserer maßgebenden Kreise gegenüber der anderwärts herrschenden nervösen Disposition. Die Maßregel werde überall die Ueberzeugung wecken oder befestigen, daß man von maßgebender deutscher Seite die reichsländischen Verhältnisse für consolidirt halte. Selbstverständlich werde in den gegenüber dem Reichslande zu beobachtenden Regierungsprincipien im Uebrigen keine Aenderung eintreten. Berlin, 22. September. Dem „Berl. Tageblatt" wird aus Sansibar vom 21. ds. gemeldet, daß Krenzler, Com- mandant einer Abtheilung der deutschen Schutztruppe, sich mit Truppen von Tanga ins Innere begeben hat, wo ein Aufstand der Wadigos ausgebrochen ist. Price, ein anderer Offizier der Schutztruppe, begab sich mit einer Anzahl ausgewählter Zulu-Soldaten auf dem Wege von Saadani nach Mpwapwa ins Innere. Berlin, 22. September. Heute fanden in den sechs hiesigen Reichstagswahlkreisen die Wahlen zum Erfurter socialdemokratischen Parteitag statt. Der erste Wahlkreis wählte nur Fractionsanhänger- der vierte drei Fractionshänger, darunter Frau Rhorlack, und einen Oppositionellen, der zweite wählte zwei Fractionsanhänger, darunter Frau Ihrer- der sechste drei Fractionsanhänger, darunter Frau Hoffstetten- im fünften wurde die Versammlung wegen Lärm ausgelöst- der dritte Wahlkreis wählte zwei Fractionsanhänger. Halle, 22. September. Heute fanden Sectionssitzungen der Naturforscher- und Aerzteversammlung statt. Die Abtheilung für innere Medicin beschäftigte sich mit der Koch'schen Behandlung der Tuberkulose. Der Vortragende Sanitätsrath Aufrecht-Magdeburg faßte sein Urtheil dahin zusammen: Das Tuberkulin sei ein unschätzbares Hilfsmittel, das in frischen Fällen und bei leichten Erkrankungen Heilung, in schweren Fällen mit großen Cavernen eine Verlängerung l>er Lebensdauer gewähre. Geheimrath Professor Weber erkennt an, das Tuberkulin habe bei vorsichtiger Dosirung in leichteren Fällen Erfolg, im Uebrigen warte er weitere Forschungen Kochs ab. Heute Abend gibt die Stadt den Mitgliedern der Versammlung ein Fest. Königsberg i. Pr., 22. September. Der Kaiser ist früh Uhr mit einem Sonderzuge hier und um 11 Uhr in Theerbude angekommen. Karlsruhe, 22. September. Die zwanzigste Jahresversammlung deutscher For st männer wurde heute Vormittag eröffnet. Anwesend sind etwa 300 Theilnehmer. Namens des Localcomites begrüßte Oberforstrath Schuberg- Karlsruhe die Versammlung. Zum Vorsitzenden wurde Oberforstmeister Danckelmann gewählt. Finanzminister Ellstätter begrüßte die Versammlung Namens der Großh. Regierung, Bürgermeister Schnetzler Namens der Stadt, sodann begannen die Verhandlungen. Wien, 22. September. Die Blätter äußern sich über die Ergebnisse der eben geschlossenen gemeinsamen Ministerconserenzen sehr befriedigt. Wien, 22. September. Der Ministerpräsident Taasf e hat sich eine heftige Erkältung zugezogen und wird mehrere Tage das Bett hüten müssen. Messina, 22. September. Heute früh um 4 Uhr fand ein Erdbeben statt. Soweit bekannt, wurde kein Schaden angerichtet. Kopenhagen, 22. September. Die Rückreise des Czare n ist dem Vernehmen nach bis zum 12. October verschoben worden. London, 22. September. Gutem Vernehmen nach ließ nun auch die englische Regierung der Junta von Chile mittheilen, daß Großbritannien die gegenwärtige chilenische Regierung anerkenne. Saratow, 22. September. Eine außerordentliche Land- schastsversammlung beschloß, bei der russischen Regierung um ein Verbot der Ausfuhr von Hafer und Hirse nachzusuchen. Depeschen des „Bureau Herold". Berlin, 22. September. Das „Berl. Tagebl." erklärt nach Anfrage an unterrichteter Stelle die Meldung der „Köln. Ztg." über die Reise des Zaren nach Berlin als vorläufig unzutreffend, da der Zar am 30. September direct nach dem Süden Rußlands reise. — Die „Voss. Ztg." erhält aus Brüssel folgende Meldung der „Gazette" : Die belgische Regierung leitete Vorverhandlungen mit der französischen ein, um ein Handelsabkommen herbeizuführen. — Der „Kreuz-Ztg." wird aus Petersburg telegraphirt: Die neuerliche Vorschiebung größerer Cavalleriemaffen gegen die deutsche Grenze und der Bau, sowie die Miethe von Ka- sernements und Ställen ist eine unbedingte Thatsache. Die bisherigen Cavallerie-Garnisonen an der deutschen Grenze wurden durchschnittlich verdreifacht. — Die „Post" meldet aus Weimar, es wurde beantragt, den europäischen Eisenbahnsahrplan-Congreß im Juni 1892 in London abzuhalten. Berlin, 22. September. Die hiesige Criminalpolizei wird benachrichtigt, daß der Director der Züricher Lombard- und Discontobank, Dürrich, welcher Dieben als Abnehmer diente und namentlich französische und englische Werthobjecte ankauste und dieselben bei anderen Instituten lombardirte, flüchtig geworden ist. Berlin, 22. September. Die „Nordd. Allgem. Ztg." bemerkt gegenüber der Meldung hiesiger Blätter, daß maßgebende Regierungskreise sich mit der Untersuchung über den Terminhandel beschäftigen, entscheidende Schritte in genannter Richtung seien noch nicht in absehbarer Nähe. Jedenfalls sind an verschiedenen Stellen, die in erster Linie in Betracht kommen, solche Schritte nicht bekannt. Dasselbe Blatt sagt dann weiter, es halte die Inanspruchnahme der Reichsbehörden bei einer Untersuchung über das Nothwendige und Zulässige der Grenzen des Terminhandels für selbstverständlich. Gleiwitz, 22. September. Gestern Abend stießen bei Wolbrom zwei Personenzüge zusammen. Zehn Personen sollen getödtet, viele verwundet sein. Bern, 22. September. Internationaler Congreß betreffend Arbeitsunfälle. In der heutigen Vormittags - Sitzung präsidiren Deucher - Bern , Harle-Paris. Dr. Boediker-Berlin spricht über die Gestaltung der Unfallversicherung in Deutschland und vertheidigt das Obligatorium derselben und die Befreiung der Arbeiter von den Lasten der Unfallversicherung, sowie die kostenlose Rechtsprechung. An der Diskussion betheiligen sich Kögler-Wien, welcher die Erweiterung der Unfallversicherung und den Anschluß an die Jnvaliditäts- und Krankenversicherung befürwortet. Wenzel- Berlin sieht in den Berufsgenoffenschaften ein Mittel zur Verhütung von Unfällen. Rostand-Marseille polemisirt gegen den Staatssocialismus. Dann sprachen noch Chefredacteur Bodenheimer und Unterstaatssecretär a. D. v. Mahr-Straß- burg, sowie Westeronen von Meeteren-Amsterdam. Es erfolgte keine Abstimmung. Im zweiten Vortrag reserirte Fabrik inspector Kulka-Wien über den Stand der Unfallsfrage in Oesterreich. Anschließend folgten einige Bemerkungen t>on Professor Chehsson-Paris, welcher den Standpunkt Frankreichs vertrat, also gegen Verstaatlichung war. Schluß der Sitzung. Auf eine Einladung des Bundesraths wird Donnerstag eine Excursion in das Berner Oberland stattfinden. I . 1 - * . ‘ • L l..1.1.-1 ■■ .. 1 ."1 J . — Zur Statistik der evangelischen Kirche im Grostherzogthum Hessen im Jahre 1889. Die Angaben in der nachstehenden Uebersicht beziehen sich auf die evangelische Bevölkerung des Großherzogthums mit Ausschluß der nicht zum Verbände der Landeskirche gehörenden Militärbevölkerung der Stadt Mainz. Als Hauptresultate für das Großherzogthum ergeben sich folgende: 1. Die Zahl der von der evangelischen Landeskirche (formell) Getrennten betrug: Altlutheraner 505, Dissidenten 43, Baptisten 2c. 955, Methodisten 23, Freiprotestanten 3824, zusammen 5350. 2. Im Jahre 1889 sind zur evangelischen Landeskirche übergetreten: von der katholischen Kirche 80, von anderen christlichen Confessionen 73, sonstige 10, zusammen 163- aus der evangelischen Landeskirche ausgetreten: zur katholischen Kirche 13, zu anderen christlichen Confessionen 3, zu anderen Religionen 0, ohne Uebertritt 0, zusammen 16. 3. Die Zahl der Communicanten war: im öffentlichen Gottesdienst 353,972, privatim 6150, zusammen 360,122 oder 56,4 auf 100 evangel. Bewohner, in Starkenburg 36,9, in Oberheffen 82,5, in Rheinhessen 50/0. Wird der Berechnung der Procentzahlen die Zahl der Erwachsenen zu Grunde gelegt, so erhöhen sich, da nach den Ergebnissen der Volkszählung von 1885 die Bevölkerung aus 33 pCt. Kindern unter 14 Jahren und 67 pCt. Erwachsenen (Personen von 14 Jahren und darüber) bestand, die angegebenen Procentzahlen der Communicanten um beiläufig die Hälfte. 4. Auf 100 bürgerliche Eheschließungen kamen 88,2 kirchliche Trauungen durch evangelische Geistliche- in Starkenburg 88,lz in Oberheffen 98,7, in Rheinhessen 74/0. Die Zahl der durch Geistliche anderer Confessionen vollzogenen Trauungen von Evangelischen, also namentlich von Mischehen, ist hierunter nicht begriffen und konnte in zuverlässiger Weise nicht angegeben werden. Ebenso war die Zahl der nur bürgerlich abgeschlossenen Ehen im Jahre 1889 nicht zu ermitteln. 5. Aus 100 Lebendgeborene kamen 89,0 von evangel. Geistlichen Getaufte- in Starkenburg 88,g, in Oberheffen 96/9, in Rheinhessen 79,2. Auch hier fehlen die Angaben der von Geistlichen 'anderer Confessionen Getauften aus Mischehen. Ferner kommt hier in Betracht, daß die Verhältniß- zahlen der Getauften zu den Geborenen höher sein würden, wenn die in den ersten Wochen nach der Geburt ungetauft gestorbenen Kinder außer Berechnung gelassen werden könnten. 6. Confirmirt wurden: aus rein evangelischen Ehen 14,197, aus Mischehen 801, zusammen 14,998. 7. Von 12,984 verstorbenen Evangelischen, worunter 4753 Kinder unter 6 Jahren und 8231 Personen über 6 Jahren, wurden unter Mitwirkung evangelischer Geistlichen 10,064, darunter 2147 Kinder unter 6 und 7917 Personen über 6 Jahren, ohne Mitwirkung 2920, darunter 2606 Kinder unter 6 und 314 Personen über 6 Jahren beerdigt. Von je 100 Beerdigungen über 6 Jahre alter Personen fanden also 3,8 ohne Mitwirkung evangelischer Geistlichen statt. 8. Die Zahl der Ehescheidungen betrug 59, von welchen 41 auf rein evangelische Ehen, 18 auf Mischehen kamen, und zwar 9 auf solche, bei welchen der Mann, und 9, bei welchen die Frau evangelisch war. Localer «n- provinzielles. Gießen, 23. September. — Militärdienstnachrichten. Kaul, Pr.-Lieutenant vom 2. Großh. Hess. Jnf.-Regiment Nr. 116, unter Beförderung zum Hauptmann und Compagniechef, in das 6. Rhein. Jnf.- Regiment Nr. 68 versetzt. H o os, Sec. - Lieutenant vom 2. Großh. Hess. Jnf.-Regiment Nr. 116, zum Pr.-Lieut. befördert. Kosten. Es starben an: Zusammen vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr: 1 1 6 (1) — Das Stadt-Fernsprechri^ hat durch Anschluß der nachstehend verzeichneten Firmen wieder eine ansehnliche Erweiterung erfahren. Es sind neu angeschlossen: Nr. 75 Erste Gießener Dampfziegelei u. Thonwaarensabrik (Wilh. Gail), Riegelpfad 27, Nr. 76 Happel, I., Holz-, Kohlen- und Eisenhandlung, Neustadt 56, Nr. 77 Kemp ff, Dr. Carl, Fabrikant, Marburgerstraße 65, Nr. 78 Kilbin- g e r, A. (L. Senner's Nachf.), Sattlergeschäft, Seltersweg 19, Nr. 79 Koch, Georg, Ingenieur und Thonwerksbesitzer, Alicestraße 31, Nr. 80 derselbe, Thonwerk, Schiffen- bergerthal, Nr. 81 Noll, Friedr., Brod- und Feinbäckerei, Mäusburg 12, Nr. 82 Rosenthal, N., Getreide- und Mehlgeschäft, Liebigstraße 13, Nr. 83 Schwall, Emil, Restauration, Wein- und Bierhandlung, Lindengasse 2. A Mainz, 22. September. In Anwesenheit des Geh. Staatsraths Knorr sand heute Vormittag durch Oberschulrath Soldan von Darmstadt die Einführung des Professors Meirich zum Director des hiesigen Gymnasiums statt. Nach den üblichen Formalitäten hielt Professor Meirich eine Ansprache, in welcher er seine Grundsätze für die Leitung der Anstalt entwickelte. Er beabsichtige die goldene Mittel- straße einzuschlagen: kein specifisch philologisches, aber auch kein specifisch mathematisch-naturwissenschaftliches, sondern ein humanistisches Gymnasium. Bei diesem Grundsatz hofft Dr. Meirich alle Factoren zu einem ersprießlichen Zusammenwirken zu vereinigen und so den guten Ruf der Anstalt zu erhalten und ihre segensreiche Wirksamkeit immer mehr zu fördern. guten Viehes konnten die Preisrichter auch Preise in großer Zahl zuerkennen. Die Prämiirung ersolgte unter Leitung des Herrn Provinzialdirectors Freiherrn v. G'a g er'n. Zu derselben waren erschienen: der Präsident des landwirthschaft- lichen Provinzialvereins Seine Erlaucht der Herr Graf von Laubach nebst Herrn Kammerrath W e b e r von Laubach, sowie Herr Landesöconomierath Müller von Darmstadt. Auf Grund des heutigen Ergebnisses kann unserem Herbstmarkt eine recht schöne Zukunft versprochen werden. Q Altenstadt, 22. September. Gelegentlich des Kirchweihfestes zu Langenbergheim sand heute die Einweihung Les neuerbauten Schulhauses für die zweite Schul- Universitäts - Had?rid?ten* G. Erlangen, 19. September. Zum Juristen-Examen haben sich 68 Candidaten gemeldet; die Prüfung selbst beginnt Mitte October. stelle statt. Nachdem Bürgermeister Frank eine Ansprache gehalten, hielt Pfarrer Papst von Eckartshausen die Festrede und überreichte Namens des Schulvorstandes Herrn Lehrer Lenz den Schlüssel. Letzterer dankte in kurzen Worten, woraus nach Absingung des Liedes „Unsern Ausgang segne Gott" seitens der Anwesenden die Feier endigte. A Effolderbach, 20. September. An Stelle des verstorbenen Bürgermeisters Kaul ist in der gestern hier statt- gesuudenen Wahl Herr Karl Wolf, Sohn des Gemeinde- einnehmers Wolf, zum Bürgermeister gewählt worden. Burg-Gräfcnrode (Kr. Friedberg), 20. September. Vorgestern brannten dahier mehrere gefüllte Scheuern und Stallungen ab. Durch Kinder, die mit Feuer spielten, ist muthmaßlich der Brand entstanden. Das Vieh konnte rechtzeitig gerettet werden. Den rasch herbeigeeilten Löschmannschaften von hier und aus der Umgegend gelang es bald, Herr des Feuers zu werden und unseren Ort vor größerem Schaden zu bewahren. (D. Ztg.) sechseckigen Gläsern, an welchen drei nebeneinander liegende^ Flächen glatt und die übrigen mit Längsrippen versehen sind, mit Zetteln von rother Grundfarbe abgegeben werden dürfen. Flüssige Arzneien, welche durch die Einwirkung des Lichtes verändert werden, sind in gelbbraun gefärbten Gläsern abzugeben. Die Bestimmung tritt am 1. Januar 1892 in Kraft. * Der verschloffene Kirchenstuhl. Bekanntlich besteht vielfach die Sitte oder vielmehr Unsitte, die Stühle in den Kirchen zu sermiethen, und es kommt dann oft vor, daß manche Kirchenbesucher keinen Sitzplatz finden, während vielleicht eine Reihe Stühle leer sind und oft dazu auch noch verschlossen gehalten werden. Dies konnte nun der, jetzt verstorbene, alte Domprediger T. in B. — em schlichter Mann und ein Original m mancher Beziehung — nicht leiden. Eines Tages bemerkte er während der Predigt, daß in der Nähe der Kanzel in einem verschlossenen, ein halbes Dutzend Plätze enthaltenden Kirchenstuhl nur ein Herr sitzt, während daneben ein älterer Herr stehen muß, weil er keinen Platz gefunden. Er unterbricht seine Predigt und redet den im Stuhle Sitzenden an: „Lieber Bruder in Christo, öffne doch Deinem Mitbruder die Thür!" Dann predigt er weiter. Als seine Anrede indeß erfolglos bleibt, unterbricht er noch zwei Mal seine Predigt, um den hartnäckigen Stuhlinhaber in gleicher Weise aufzusordern. Nicht geringe Heiterkeit erregte es aber, als devselbe bei der dritten Aufforderung ausstand und verlegen sagte: „Ja Herr Pastor, das kann ich nicht, ich bin ja selbst auch herübergeklettert!" — Erledigte Stellen für Militäranw'ärter im Bezirk des 11. Armee-Corps. Hanau, Amtsgericht, Kanzleigehilse, auf Lebenszeit, falls sich das Bedürfnrß eines Kanzleigehilfen als Lauernd erweist, ca. 60—70 Mk. monarlich. Kierspe, Postamt, Postverwalter, auf dreimonatliche Kündigung, während der Probedienstzeit 2.75 Mk. Tagegelder, nach erfolgter Anstellung 1200 Mk. Gehalt, daneben der gesetzliche Wohnungsgeldzuschuß. Meiningen oder ein anderer bei der Einziehung zu bestimmender Ort, Amtsgericht, Copist, auf Kündigung, 900 Mk. Pyrmont, Amtsgericht, Kanzleigehilse, einmonatliche Kündigung, Vergütung von 5—10 Pfg. für die Seite gelieferten Schreibwerks. Im Bezirk der Großh. Hess. (25.) Division: Darmstadt, Großh. Ober-Staatsanwaltschaft Darmstadt, Gefangenwärter (bezw. Krankenwärter), am Großh. Gefängniß zu Darmstadt, auf Widerruf, eine baare Remuneration von 1000 Mk. jährlich. Stationsort wird bei der Einberufung bestimmt. Direetion der Main-Neckar-Bahn in Darmstadt, Schaffner, aus Widerruf, Gehalt im Höchstbetrag von 1298 Mk. pro Jahr, freie Dienstkleidung und gesetzliche Fahrgebühren. — Das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz, Abtheilung für Schulangelegenheiten, hat eine Verfügung erlasfen, wonach aus Anlaß des am 29. und 30. ds. Mts. in Darmstadt stattfindenden Zehnten Deutsch- Evangelischen Kirchengesangvereinstages den Herren Vorsitzenden der Großh. Kreis-Schul-Commissionen empfohlen wird, denjenigen evangelischen Lehrern ihres Kreises, welche sich an demselben zu betheiligen wünschen, namentlich denjenigen Lehrern, die den Organistendienst versehen, den Gesangunterricht ertheilen ober die Leitung von Kirchenchören übernommen haben, für welche also die Betheiligung von besonderem dienstlichen Interesse ist, auf Nachsuchen den hierzu erforderlichen Urlaub zu gewähren. — Zur Zeit wird den Landwirthen wieder so recht klar gemacht, welch hohen Werth die Obstbaume haben; denn es ist dieses Jahr gar nicht selten, daß Leute von einem einzigen Birnbäume 50 und mehr Mark einnehmen. Wurde doch jüngst berichtet, daß ein Gartenbesitzer in Finthen von einem Birnbäume 70 Mk. und ein anderer Landwirth in Gonsenheim von einem Birnbaume sogar nahezu 80 Mk. vereinnahmte. Welch hohen Werth aber ein guter Obstbaum wirklich darstellt, geht besonders zur Evidenz aus Folgendem hervor: Die Nebenbahn Sprendlingen-Wöllstein durchschneidet ein Grundstück, auf welchem sich fünf große, ausgewachsene und fünf junge, Heranwachsende Aepselbäume befinden. Im Er^schädigungsverfahren setzte der Provinzialausschuß die Entschädigungssumme für die zehn Bäume aus 2400 Mk. Hiermit war aber der Besitzer nicht zusrieden und es hat denn auch die Recursinstanz dem Baumbesitzer 3700 Mk. zugesprochen. Angesichts solcher Werthschätzungen von Obft- bäumen sollte man doch endlich einmal der Obstbaumzucht allgemein auch bei uns mehr Aufmerksamkeit schenken. tzungeu, 21. September. In Verbindung mit unserem Herbstmarkt sand heute Viehpreisvertheilung und öffentliche Faselschau dahier statt. Wir können zu unserem Vergnügen berichten, daß der Austrieb sowohl nach Zahl als nach Qualität des Viehes ein recht günstiger war. Besonders die Gemeinden Langsdors und Bellersheim brachten fchönes Rindvieh; überhaupt darf behauptet werden, daß die Viehzucht in unserer Gegend in den letzten Jahren sich in ersreulicher Weise gehoben hat. Auch aus der weiteren Umgegend, aus Grünberg und Lauter, war schönes Vieh aus- getrieben, dieses der Vogelsberger Rasse angehörig, während aus dem Umkreis von Hungen vorwiegend Berner, bezw. Simmenthaler Vieh gekommen war. Bei der großen Zahl Lungenschwindsucht Lungenentzündung Gebirnschlagfluß Andere bekannte Krankheiten_____ — Sitzung des Schwurgerichts der Provinz Oberheffeu | am 22. September 1891. Zur Verhandlung kam die Strafsache gegen Peter Mull von Brauerschwend wegen Verbrechens wider die Sittlichkeit. Die Anklage vertrat der Großh. Gerichtsassessor Dr. Zimmermann, vertheidigt wurde der Angeklagte vom Rechtsanwalt Dr. Jung. Als Geschworene wurden ausgeloost die Herren Friedrich Baumann (Gießen), Johannes Schweitzer, Friedrich Katz II, Rudolf Ritter, Engelbert Schneider, Heinrich Feldmann, Gustav Schmitt II, Heinrich Ernst Eifer, Martin Michel, Johann Heinrich Weitzel, Conrad Stein und Karl Appel. Auch diese Verhandlung fand unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt und endete mit der Verurteilung des Angeklagten in eine Gefängnißstrase von einem Jahr und zwei Monaten nebst Vermischtes. * Marburg, 22. September. DieFest-Ordnungzur 25jährigen Jubiläumsfeier des Hess. Jäger- Bataillons Nr. 11 ist wie folgt festgestellt worden: Samstag, den 26. September von Nachmittags 3 Uhr ab und Sonntag, von Vormittags 7 Uhr ab: Empfang der Gäste. Samstag Abends von 8 Uhr ab: Kameradschaftliches Zusammensein im Cafe Quentin und Begrüßung der Gäste seitens des Festausschusses. — Sonntag, den 27. September, Vormittags 7 Uhr: Reveille. — Mittags 12 Uhr- Bataillons- Appell unter Theilnahme sämmtlicher ehemaliger Jäger, welche Carre-Anfstellung nehmen.— Nachmittags 12^ Uhr: Festessen der ehemaligen und activen Oberjäger und Jäger im Exercierhaus. Ansprache und Toast auf Se. Majestät den Kaiser, ausgebracht vom Commandeur des Bataillons Herrn Oberstlieutenant von Bose. (Gesang: Heil Dir im Siegerkranz.) — Abends 8 Uhr: Feier im Saalbau. Feft-Vor- . stellung. Hiernach Ball. — Montag, den 28. September, Vormittags 9 Uhr: Preisschießeu und Frühstück auf den Scheibenständen. — Abends 7V2 Uhr: Commers im Exercierhaus. * Kassel, 22. September. Vor einigen Tagen fand die Herbstprüsung der Ka ss eler P o stfach schüler statt. Das Gesammtergebniß der Prüfung — es bestanden wieder alle Schüler — muß als ein ehrendes Zeugniß für die Tüchtigkeit der Lehrer, wie für die Schüler bezeichnet werden. * Heber einen Fall von Gehorsamsverweigerung beim Militär wird dem „Berl. Tagebl." aus Kroto schirr berichtet: Ein Recrut, d. h. ein im ersten Jahre der Dienstzeit stehender Maun, von der 1. Compagnie des Füsilier- Regiments Nr. 37 („v. Steinmetz") war von dem Hauptmann aus Wachtposten überrascht und schlafend betroffen worden. Der Offizier war über dieses Vergehen derart entrüstet, daß er sich entschloß, die Compagnie etwas scharf „zusammenzunehmen" ; er ließ dieselbe daher am nächsten Sonntag viermal zum Appell antreten- bei den ersten drei Malen waren die Mannschaften vollzählig erschienen, bei dem vierten Appell aber, der Abends 7 Uhr stattsand, fehlten 21 Mann, von denen 20 im dritten Jahre dienten und demnächst als Reservisten entlassen werden sollten, während einer im zweiten Dienstjahre stand. Kurze Zeit nach dem verfehlten Appell traf der betreffende Hauptmann die ausgebliebenen Mannschaften auf der Straße- er hielt sie sofort an und veranlaßte ihre Festnahme. Die Leute wurden in Untersuchung genommen und im kriegsgerichtlichen Verfahren abgeurtheilt. Hierbei wurden 17 Mann zu je 18 Monaten und drei zu je 21 Monaten Festung verurtheilt. * In Sachen der geflickten Schienen bringt die in Berlin erscheinende „Wochenschrift für deutsche Bahnmeister" in ihrer neuesten Nummer folgende Erklärung: „Zum Bochumer Prozesse bemerke ich, daß ich in meiner neunzehnjährigen Dienstzeit als Bahnmeister keine besseren Schienen als diejenigen von Krupp, und keine schlechteren, als die von Bochum, kennen gelernt habe, und zwar aus den Bahnstrecken Deutz- Gießen, Hamm-Dormund, Dortmund-Hagen (rheinisch), Unna-Hagen (b.-m.). Im Tunnel bei Schwerte mußten wegen Bruch in einem Doppelgeleise von 860 lfd. Metern von Schienen des Bochumer Vereins aus dem Jahre 1884 ausgewechselt werden: im Jahre 1888 12 Stück, im Jahre 1889 21 Stück, im Jahre 1890 37 Stück. Die Garantiezeit war mit dem Jahre 1889 abgelausen, und da die Fehler, weshalb die Brüche 1890 entstanden, 1889 noch nicht entdeckt wurden, konnte kein Ersatz beansprucht werden. Wegen !des großen Verschleißes und der großen Gefahr mußten Ende'1890 alle Schienen ausgewechselt werden. Schwerte, den 13. September 1891. Der königl. Bahnmeister Düpmann." * Eine zweckmäßige Verfügung. Im Herzogthum Sachsen- Meiningen ist zur Verhütung der so häufig vorkommenden Mißgriffe bezüglicy der Handhabung von Arzneimitteln verfügt worden, daß die von einem Arzte zum inneren Gebrauch verordneten flüssigen Arzneien nur in runden Gläsern mit Zetteln von weißer Grundfarbe, die zum äußeren Gebrauch verordneten flüssigen Arzneien dagegen nur in : Erwachsene: im TürEen^Loose. ??Ocwb^r^«91? Haupt-Treffer: FreS. 400,000 — 8051 Kleinster , , 400.— Stets vorräthtg bei Schulhof & Co., Bankgeschäft Gießen, Marktstraße 4. Frankfurt a. M., Zeil 69. 1 1 1 — 1 — 1 — 1 4 (1) Summ«: 9 (1) 4 4 (1) Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenben Krarckheit auf von AuSwärtS nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Citeratur rrnd Knnft — Nachdem wir vor einiger Zeit erst an dieser Stelle über den glücklich erfolgten Abschluß der neuen, vierten Auflage von MeyerS Converfations-Lexikon berichten und dasselbe dabei als das zur Zeit beste Werk seiner Art bezeichnen konnten, liegt uns heute bereits der schon damals angekündigte, in engster Verbindung mit dem Hauptwerk siebende und sich ihm auch in Umfang, Preis und Ausstattung vollständig anschließende „Register- und Ergänzungsband vor. Was derselbe enthält, besagt sein Name, zunächst all die Tausende während des nahezu fünfjährigen Erscheinens auf allen Gebieten entstandenen Neuerungen und Veränderungen und die naturgemäß dadurch nöthig gewordenen Berichtigungen und Nachträge, im besonderen also die Fortsetzung der Staatengeschichte, die politische und wirthschaftliche Entwickelung der letzten Jahre, die Fortschritte im Bereich der Colonialunternehmen und der Forschungsreisen, der Literatur und Kunst, der Naturwissenschaften, Gewerbe rc., Berichte über Erfindungen und Entdeckungen der lctzien Jahrerc.rc., Alles in abgerundeten, werthvollen, lexikalisch geordneten Artikeln, die das große Werk bis auf den Tag seiner Vollendung vervollständigen. Dazu kommt noch das Register aller derjenigen Namen und Gegenstände, die keinen selbständigen Artikel im Werk bilden, sondern in andern Artikeln erwähnt ober beschrieben sind, also vielfach nur mit Hilfe dieses Registers aufgefunben werben können, eine außerordentlich mühevolle, grünbliche und werthvolle Arbeit, die daS Gesammtwerk um etwa 30000 Artikel bereichert. Wie nützlich und nothwendig dieser mit 17 Tafeln und 127 Textabbildungen versehene 17. Band für jeden Besitzer der früheren Bände ist, läßt sich mit wenigen Worten nicht sagen. Sein Inhalt und die ungemein große Sorgfalt und Umsicht, welche darauf von Seiten der Redaction und ihrer Mitarbeiter verwendet wurde, machen ihn zu einem unentbehrlichen Beftandtheil des kostbaren Werkes, den keiner wird missen können, der Meyers Conversations-Lexikon besitzt. — -Meine Dienstzeit, Friedens- und Kriegs-Erinnerungen 1869—1871" so betitelt sich ein recht elegant ausgeftattetes, im Verlage der N. G. Elwert'schen Buchhandlung in Marburg erschienenes Merkchen. Der Verfasser, ehemaliger Jäger des Hessischen Jäger- Bataillons Nr. 11, schildert in recht anziehender Weise seine und seiner Kameraden Erlebnisse im Frieden wie insbesondere auch im Kriege 1870/71. Was letztere betrifft, so hat der Verfasser, um keine unrichtige Angaben zu machen, das Generalstabswerk, die Bataillons- geschichte und andere Quellen benutzt. Der Leser kann aus dem Merkchen, das ihn über die Schlachtfelder von Weißenburg-Wörth- Sedan nach Paris führt, sein Wissen über den gewaltigen Kampf zweier großen Nationen bereichern, wozu noch besonders werthvolle Pläne von brn Schauplätzen der Helbenthaten bes 11. Jäger-BataillonS beitragen. Das Werk bat nicht nur für ben gebienten Soldaten einen bleibenden Werth, sondern auch für den Laien, her heute noch mit Bewunderung der großen That von 1870/71 gedenkt. Der Zweck des Werkes: aus feinem Reinertrag ein Scherflein zu einem Gedenkstein beizutragen, welcher auf dem Schlachtfeld von Worth gesetzt und alle Namen der im Dienste des Vaterlandes 1870/71 gefallenen 11. Jäger tragen soll, spricht sehr für dessen Verbreitung. Krieger- Vereinen dürste das Werk aber besonders zur Anschaffung empfohlen werden. Preis 1.20 Mk. — BUdermappe für Kunstfreunde. Von diesem elegant ausgestatteten, im Verlage von Ernst Keils Nachfolger in Leipzig, erscheinenden Album der vorzüglichsten Holzschnitte der „Gartenlaube" liegt die 5., 6. und 7. Lieferung vor, und auch diese Hefte zeugen nicht nur für den Reichthum des bildlichen Schmuckes unseres Volksund Weltblattes, sondern auch für die geschickte Zusammenstellung her einzelnen Hefte, in denen in ansprechendem Wechsel die ver- schiedenstm Genres vertreten sind. Die Lieferungen bilden eine Zierde für jeden Salontisch und dürften bei ihrem billigen Preis sich für jeden Kunstfreund zur Anschaffung empfehlen. Jede Buch- handlung nimmt Bestellungen hierauf an. Wöchentliche Kleberficht der Todesfälle in Gießen. 37. Woche. Vom 13. September bis 19. September 1891. Einwohnerzahl: 20 611 (incl. 1600 Mann Militär). SterblichkeitSziffer: 22,71 °/oo bezw. 20,19 nach Ausschl. der Ortsfremden. Kinder 15 Kirchenplatz 15. C. Stückrath r für sind in 8432 Fussbodenanstrich WrMMttliNs alle Arten alle Nüaneen. Sage, Vermischte Anzeigen. Hl 45. [8442 ao H. C. Werner Commissionär. Alleiilverirktung der größten u. rcnom- ntirtcftcn deutschen Mähmaschinen- Aavriken. Ginband 8 M. 60 Pf. und ist zu beziehen durch E, Trenckmann, die Herbst-Saison grosser Auswahl ein getroffen. mft ji bitfet Stelle über dm i Auflage von Meyer- selbe dabei als das zur i, liegt uns heute öcM Verbindung mit bt» ifong, Preis und Aus- und ErgänMgsband" ferne, Wächst all die i Erscheinens aus allen eranderungm und die richtigmigm und Nach- er Staatengeschichte, d e der letztm Jahre, die mund der Forschungs- isenschasten, Gewerbe:c, n der Mm J-bre«uc., isch geoldneten Artikeln, riet Vollendung oerooll- Buchtzandlung und Antiquariat, Sonnenstr. 5, Gießen, am Kanzleiberg. Durch Vereinigung von 55 gleichen Geschäften sind wir in der £uye, bei den besten Qualitäten die denkbar billigsten Engros-Preise zu teilen und zeigen den Empfang sämmtlicher Neuheiten in: in der Größe 1,66—1,70 m werden eingestellt- 6. Eomp. Regim. Etkaiser^. vorm. 6. C. Windecker ■eltersweg Ä, Ecke am Kreuz Unsere Neuheiten I Alle Postänstalten und Buchhandlungen nehmen jederzeit Abonnements an. Probe - N ummern versendet auf Wunsch unentgeltlich die Administration des „Bazar", Berlin SW., Charlottenstr. 11. S. Reinach. & Cie., Giessen Marktplatz 8 Comman-tt-Gesellschaft für Mercerie. Herbst-Saison. chten. Zuristen-Examen habm selbst beginnt Mitte MhmWnkii-HMlMg Th. Haubach Bahnhofstr. 40. 1 Treppe. Aeltkstrs und größtes Geschäft dieser jhendjt «m hießgen ptshe. ______ 3101 Grosses Lager. — Reelle Garantie. Bedeutende Iahlnnsserleichternnseu. Kegen Vaar hoher Wabatt. Gebrauchte Maschinen billig und unter Garantie. Guter MMagstisch emvfiehlt [8453 Jean Arnold (Brauerei Fort sch). g|{t 54. 57. Lebensjahr Wein-Essig von Georg Scherer & Co., Langen. Alleinige Wiederlage: Die einzige große Modenzeitung, welche alle 8 Tage erscheint, ist Der Bazar Musinük Damtn-Mullg für Mode, Handarbeit und Unterhaltnng. Aöonnementpreis — 21/2 Mark — vierteljährlich. Der Bazar übertrifft an Reichhaltigkeit jedes andere Modenblatt. Asterweg 47. — Ederstr. 8, Möbelfabrik n. -Lager empfiehlt 1442 sein reichhaltiges Lager in eichen- u. nussbaum-polirten Möbeln, sowie completen Betten, polirt und lackirt aller Art, Blumentischen und Rohrsesseln, sowie Spiegel, Teppiche, Läufer und Gardinen zu aussergewöhnlichen Preisen! durch Ersparnisse der Ladenmiethe! Eigene Polsterwerkstätte ! Eigene Schreinerwerkstätte Saatweizen (Square head) haben preiswerth abzugeben: Bank für Sprit-«. Produetenhandel Oschersleben. 827tz Neujahrskarten, alle Sorten, sowie nach Angabe angefertigt, empfiehlt ä-41^8420 Eduard Syrer Wwe. Fayence- und Thonofen. Alleinverkauf der beliebten Fabrikate des Hoflieferanten Herrn A. Gaertler in Darmstadt bei [7694 A. Kröll, Gießen. Von heute dis 20. September werden we-eu baulicher Veränderung sämmtliche Porzellan- n. Glaswaaren u. s. w. ausverkauft. Fertige Spiegel billigst! W. Fillmann Wittwe (in Firma: Chr. Dan. Fillmann) Zur gefl. Beachtung! Ich bringe hiermit, besonders den Arbeiter-Kreisen, zur gefl. Kenntnißnahme, daß ich den Allein-Berkaus für Gießen und Umgegend in fertigen Arbeiter-Anzügen aus der berühmten Fabrik von Gustav Lamparter, Reutlingen übernommen habe. Die Fabrikate sind allerorts bestens eingeführt und liegen zahlreiche Anerkennungsschreiben vor. 7739 Robert Hecker Brandgaffe 4. Louis Trett & Cie., Tuchhandlunge 8332 Oeffentliche Auffordernllg. Dem mit unbekanntem Aufenthaltsort in Amerika abwesenden Wilhelm Jäger von Lang-Gons, beziehungs- weise dessen Erben wird aufgegeben, so gewiß innerhalb 60 Tagen Erklärung über Anerkennung des von den Wilhelm Jäger Eheleuten von Lang-Göns errichteten Testaments abzugeben, widrigenfalls dasselbe zur Vollstreckung gebracht wird. Gießen, 19. September 1891. Großherzogliches Amtsgericht. Gebhardt. 8445 Benner & Krumm, Bahnhofstraße 40. [7923 Llqueure und einander [iefl.hX ppenderseheV ■tn, to*b£' ’r “n9 des jjJt j tblm ©liier« « J*.6**wt ' ,n dm SHrdjtn 6or' Mi manch, 'eub “,eMt eint ’ «°ch v-rs»I°ffen bMtor6t«e, alte ■ Mann unb tin ?n> Eines Tagtz ,n der Rühl der «s Dutzend Plätze 1 Ehrend daneben e” gefunden, ‘tat im Stahle * doch Deinen, Als seine 1M zwei Mal in gleicher e'1 es aber, 8 öujftanb unb ver- n ich llicht, id) bin «en find, «IffnW werden linnm, ew MMwelt, die d«i »Ä Ibn zu einem untntbebt' £ (einer mW * besitzt. säS Dir den «TÄtti* ?^beut-n°» löt 8"?'» D» 3WI? 0|71 «tb , Lm G-d-^ »SS«* . Lou «Ks-Hs bie ver- KK- •SgT** jöesfmU lggL ä'ss** ■ tio w । gebend' e 89.50 96.50 112.40 Mk. jährlich. ♦ ♦ Hierzu kommt noch die nach zwei^ 5 Jahren schon beginnende Dividende, J ♦ welche die feste Rente noch erhöht > Nfr und zwar ost sehr beträchtlich. ♦ < Jede eingehende Auskunft, Pro- ♦ ♦ specte, Statuten rc-, sowie Antrags- ♦ ♦ ftellung unentgeltlich durch die unter- ♦ H zeichnete Vertretung. Die Zahlung ♦ der Rentencoupons erfolgt stets am ♦ 1. Januar (event. auch noch 1. Jul:)- O ♦ E. TreuKmun, I Buchhandlung «. Antiquariat,^ Haupt-Agentur ♦ ♦@ie6er, Sonmnstr- 5, amKanzleiberg.* Das Neueste und Eleganteste in Kinderwagen trifft stets ein bei A. Kilbinger (L. Senner- Nachf.), Seltersweg 19. [1422 WcgMgshalber ^Aiigem. Renten - Anstalt, r Stuttgart. r du Bei dem so enorm gesunkenen Zins- X X fuße ist es entschiedet: von Werth, X X darauf hingewiesen zu werden, daßX X man sein Einkommen durch Capital-X X anlage ans Reuten, wie sie obige X X Anstalt — vermöge ihrer anerkannt X X gediegenen langjährigen Einrichtungen X X bietet — um ein Bedeutendes ver-X ? größern kann- [8231 X X Solche Einlagen geschehen mit oder^ X ohne Rückvergütung für sich selbst,X 2 eine andere Person, auch für mehrereX X Personen gegenseitig rc. X Von 10u0 Mark, die Jemand ein- 2 2 legt, beträgt die Rente z. B. bei Ein- X 2 tritt im: Feinsten deutschen COGHAC ärztlich empfohlen Literflasche Mk. 2.—. ein noch gut erhaltenes Tafel- Clavier zu verkaufen. [8444 DrchWlg-MlwllllgeZ Krofdorf, 22. September 1891. 1 ~ 4 ”n-----1— Colnot, Bürgermeister. Modelle höflichst ein. Seiden-Sammt in allen Farben Mk. 2.50, 8458 Seiden-Plüsche do. „ 1*70, Damen-Filzhüte von Mk. 1.00 bis zu den fernsten in allen Farben, Flügel und Federn für 30, 40, 50 Pf. bis zu den feinsten, Brautkränze Mk. 1.50 bis zu Mk. 8.00, Brautschleier, 200 Ctm. breit, Mk. 1.70 pr. Mtr., 300 Ctm. breit Mk. 2.80. 6233] Wegen Umzug nach der , Ludwigstraße 12 verkaufe ich meine Hüten, Blumen, Federn, Bändern, sämmtlichen Schürzen zum Selbst- Garmrft-Mn.Scidensammt. Plüsche fcX«», »«wis. in allen Farben in reichhaltigster Auswahl hiermit an und laden zur Berichtigung unserer WMWWWWWMWM» 8233 <«■ §5 Soeben erschien das mit Spannung erwartete Werk: Geschichte des deutsch- ftanzösischen Krieges 1870/71 nebst einem Aussatz über den angeblichen «riegsrath in den Ariegen KSnig Wilhelms I. von Genrralfeldmsrschait Graf Hkimuth von MoUke. Preis M. 7.—, in reich geschmücktem Feinsten garantirt reinen Wein-Essig ans der Fabrik von Gg. Scherer & Co. in Langen seit langen Jahren als bester Einmach- Essig bekannt, empfiehlt [7854 per Liter 18 und 24 Pf. Alleinige Niederlage: Adolf Geisse vormals €L C. Windecker. Portland-Cement-Fabrik Karlstadt a. Main vorm. Ludw. Roth in Karlstadt a. Main empfiehlt Ia.Fortiand-Cement Fabrikat ersten Ranges von höchster Festigkeit und I V olumenbestandigkeit. Durch die hohe Leistungsfähigkeit der Fabrik — grösstes Werk dieser Branche in Bayern — wird die prompte und gleichmässige Ausführung auch der grössten Aufträge garantirt. Ferner: la. Koman-Cemciit, vorzügliches billiges hydraulisches Mortelmäterial. Zahlreiche Zeugnisse über ausgefhhrte grosse Lieferungen stehen gern zu Diensten. Die Niederlage für Giessen und Umgegend befindet sich bei A979 J. Happel, Neustadt 56. Geschäftsempfelilung. Einem geehrten Publikum zur Anzeige, daß ich mich im Anfarbeiten von Dolstermöbeln, Matratzen in und außer dem Hause, Aufkleben von Tapeten, Aufhängen von Gardinen, sonne m allen m das Tapeziergeschäft einschlagenden Arberten bei billigen Preisen und guter Arbeit bestens empsehle. , X Hochachtungsvoll Jakob Henn, Tapezier, Stemstraße 52. JeikgeSotenes. 8457] Täglich frische Hefe empfiehlt ____________Pb. Bob 9teustadt 11. Prachtvoll. MastgeMgel, Hahnen, Capa'.men, Poularden, Enten, Gänse, welsche Hahnen und Hühner, Suppenhühner und junge Tauben, alle lebend und in prima schwer gemäst. Exemplaren vorräthtg. Auf Wunsch geschlachter, gerupft und ausgewetdet, empfiehlt 8466 C. G. Kleinhenn Bahnhofstraße 59, Telephon 66. Heute ii. folg. Tage: la. Schellfische, Zander, Edelkrebse und Forellen. Prachtvoll. Sauerkraut u. Gurken- Donnerstag Abend treffen la. Schellfische in Gispackrrng ein. 8463 Emil Orbig. Donnerstag, 24.September, Nachmittags 2 Uhr: IortsetzungderWaaren- versteigeru-?g im MT Bieker scheu Local Neustadt 55. Besonders kommen zum AnSgebotr Bänder, HutfaconS, Kordel, Litzen, Blumen, Näh- «. Stick- Seide, Stickereien u. f. w. Im Auftrag: Louis Rothenberger, Gerichtstaxator. [8317 Freitag den 25 September^ Nachmittags 2 Uhr, lasse ich Grünvergerstratze Nr. 15 wegzugshalber nachfolgende Gegenstände öffentlich meistbietend versteigern: 3 Kleiderschränke. 3 Tische, 6 Stühle^ 1 nnßbaum-polirte Commode, 1 Herrenschreibtisch, 1 Nähmaschine, 1 Waschtisch, 1 Sessel, 1 Clavierstuhl, 1 Küchenschrank mit Glasaufsatz, 3 Spiegel, 2 große Stahlstiche, Oelbild^r, 2 vollständige Betten, 1 Regulator, 1 Wecker, diverses Bettzeug, Weißzeug, Glas, Porzellan, Bierteller, Tischdecken, Kleider, 1 antiken Schreibpult u.s.w. 64.40 75.40 80.10 Mk. jährlich 62. 65 70. Lebensjahr FREIS« MKUAILI.K im Gt.v Mein Ausverkauf dauert nur noch eine ganz kurze Zeit und gebe ich den Rest meines Lagers zu sehr billigen Preisen ab. gewöhnlichem Preis. [8314] Einen großen Poften Buckskin«Reste, zu Anzügen und Hosen paßend, gebe 50 pCt. unter J. Elipstein. Wst-Allsstellung des Oberhessischen Obstbauvereins vom 15. bis 23. October 1891 in Steins Garten zu Gießen. Ehrenpreise im Gesmmtmrthe von 400 Mark. 8309 Die Ausstellung umfaßt: L Obst Früchte nnd Obst Produkte aller Art, 2. Blumen, Gemüse und andere Pro- dncte des Garteilbaues, 3. Obst-Bäume und Obst-Sträucher, 4. Geräthe für Obst-Cultur, Ver- werthung und Verpackung, 5. Gegenstände zur Belehrung im Obstbau. An der Ausstellung Abtheilung 1 und 2 können alle Obst-Producenten von Oberhessen, in den Abtheilungen 3, 4 und 5 auch Auswärtige sich betheiliflen. Die Anmeldungen zur Ausstellung müssen spcktestenS bis 1. October d. I. bei der Geschäftsstelle des Vereins in Friedberg, die Einlieferungen am 13. und 14. October d. I. kostenfrei SteinS «arten In Gießen erfolgen. Eine Berloosung von Obst, Obst-Producten, Obstbäumen und nützlichen Geräthen, angekauft in der Ausstellung, wird abgehalten. Loose a 50 Pfg. find zu beziehen durch das VerloosunaS-Comito in Gießen, sowie beim Vertrauensmann des Oberhessischen Obstbauoereins in den einzelnen Orten vom 1. October "b 3U Die Ausstellung wird am Donnerstag den 15. October, Vormittags 11 Uhr, eröffnet und ist an allen Tagen von Morgens 9 Uhr bis Abends 6 Uhr offen. Das Eintrittsgeld beträgt am ersten Tage 50 Pfennig, an den folgenden Tagen 20 Pfennig pro Person, Kinder und Militär die Hälfte; Aussteller und VereinS-MItglieder für ihre Person sind frei- Schulklassen mit ihren Lehrern nach vorheriger Anmeldung und Vereinbarung. , „ w Die Anmelde-Scheine, sowie jede nähere Auskunft durch die Geschäftsstelle des vberhesstfchen Obstbauvereins in Friedberg. Zu zahlreicher Betheiligung ladet ergebenft ein Der Vorstand des Oberhessischen Obstbauvereins. Zuschneide-Unterricht. Da ich mich in Frankfurt im Zuschneiden ausgebildet habe, beehre ich mich, den geehrten Damen Gießens und der Umgegend anzuzeigen, daß ich mit dem 28. September einen Cursus im Nlaassnehmen, Musterzeichnen, Zuschneiden nach neuester, leichtfasilicher Methode _ ertheilen werde. 3W Lehrzeit 14 Tage. 8330 Bertha Kraus, Licherstr. Nr. 6. Grosse Geld-Lotterie der Electrotechmschen Ausstellung Frankfurt a. M. 4170 Geldgewinne, darunter Haupttreffer von 100,000 Mark. L 50,000 Mark. Ganze Original- IVTrn^Ir O S E ä IVldl K 20 Pfg. extra) versendet Electrotechnische Ansstellnng Ijotterie - Abtheilung, Frankfnrt am Main. 7675 .d ordaeutscher Lloyd. Post- und Schnelldampfer nach Newyork Ostasien Brasilien Nähere Auskunft ertheüt; Baltimore Australien La Plata fr 4'53 General-Agent dir. Emil Derschow, Offenbach a. HI., oder dessen Agenten: J. M. Schulhof, Giessen, Aug. Kraft, Butzbach Julius Karl, Grünberg. _______________ 7870] Ein unverheiratheter Bursche tum Fahren mit Pferden gesucht. Zu erfragen in der Exped. d. Bl. 8391] Ein älteres tüchtiges Dienstmädchen gesucht bei gutem Lohn auf October. Zu erfr- in der Exped. d. Bl. 8201] Auf Michaelis suche ich ein tüchtiges, mit guten Zeugnissen versehenes Mädchen» ryrau Kudolph, Neuenweg v» 8276] Schüler finden gute und billige Pension. Näheres in der Exped. d. Bl. Arbeitsstunden für Schiller der unteren und mittleren Gymnasialklaesen. Anerkannt gute Erfolge. Mässige Preise. Dr. Böse, Gymnasiallehrer i. p., Löberstrasse 5, I. [8439 Cin Hausbursche gesucht. 8462_______Steins Garten. 8456] Anständ- Mädchen erhalten sofort nach hier und auswärts gute Stellen. Frau Schmidt, Seltersweg 15. 8461] HauSbürschchen. Ein braver Junge, mögl. stadtk., kann sof. als £)au§= bürfchchen eintr. bei E. G» Kleinhenn. 8447] Ein braver Bursche kann eintreten bei Ed. Klinket, Kohlenhandlung. Schreinergesellen gesucht. Lndw. Müller, 8245]_______mech. Bauschreinerei. | Braves Bürschchen, mög-1 lichst von hier, gegen hohen i Lohn gesucht; demselben wäre I Gelegenheit geboten, nebenbei ein leichtes Handwerk zu erlernen. 8384 Näheres Seltersweg 35. 8393] Zwei tüchtige Schreiner auf sofort gesucht. LouiS Beil, Wetzfleingasse 41. Tüchtiger Magazinier in ein hiesiges Colonialwaaren-Ge- schäft gesucht und Offerten an die Expedition dieses Blattes unter A. Z. erbeten. [8422 10 bis 12 tüchtige Maurergesellen bei dauernderBeschäf- tigung gesucht. [8423 ‘ Pfaff*, Maurermeister. Junger Manu sucht, gestützt auf vrima Referenzen, Stellung auf einem Comptoir oder in gröberem Detailgeschäft. Branche einerlei. Eintritt 1. October, event. später. Gefl Off. sub F. W. an die Erped. d. Bl- erbeten.__[8246 8451] Einjährig-Freiwilliger sucht per 1. October gutes Zimmer. Offerten sub M. B. II. an die Exped. d. Bll__ 8454] Ein schönes Kneiplocal abzugeben. Wo? sagt die Exped. d- Bl. WkermietMnOe«. 8446] Ein kl. Familienlog. mit Zubeh. zu vermiethen. Teufelslustgärtchen 5. 8450] 6 große Zim., Küche, Wasser!., 2 große Keller in Geschäftslage zu verm. Näheres in der Exped. d. Bl.__ 8449] 2, 3 ob. 4 Zim., Küche, Wasserll, zu verm. I. Thoma, Bahnhofstr. 43. 8459] Parterre-Wohnung, 8 Zim. mit allen Bequemllchk. zu verm. Südanlage 7. 8455] Sandgasse 34: Stube, Kammer und Küche zu vermiethen. Näheres________LSwengasse V. 8460] Verschiedene kleinere Wohnungen zu vermiethen.__________Südanlage 7. 8448] Ein Familienlogis zu vermiethen. ______________________Wolkengasse 11. 8464] Kleines Mansardenlogis zu vermiethen. Leihgchernerweg 24. " 8443] Ein FamilienlogiS per 1. Oktober zu verm. Wallthorstr. 36. 8440] Mansardenwohnung, 3 Zimmer mit Zubehör, ver Decbr. zu vermiethen. Ehr. Haubach, Rodheimer- und Krofdorferftraße. 8438] 2—3 Zimmer, möblirt oder mr- möblirt, sind einzeln oder zusammen mit sep. Ausgang billig zu vermiethen Ostanlage 15, parterre. 8337] Kleines Logis zu vermiethen. ___Krofdorferftraße 17. 8351] Kleines Logis zu vermiethen. Näheres Krofdorferftraße 11. 8323] Zwei Zimmer mit oder ohm Möbel zu vermiethen. Nordanlage 20. 8238] Neubau, Ecke der Ludwigs- und Bleichstraße, zwei comforll Wohnungen (Balkon und Closets] zu vermiethen. Näheres Wallthorstraße 71, l. Stock. 8237] Logis an 1 oder 2?ruhtge Leute zu vermiethen-__________Asterweg 23. 8171] Zwei bis drei Zimmer nebst Küche (parterre) zu vermiethen. Ederftraße 6. 7014] Eine kleinere und größere Wohnung zu vermiethen. Hammstraße 27. 5710] 2. Stock, 6 Zimmer mit Zubehör in schönster Lage auf 1. October zu oer- miethen. K. KleeS, Südanlage 18. 8290] Lonystraße 20: kl. Mansardenlogis an ruhige Leute zu vermiethen. Näheres Bleichstraße 15. 7111] „Erlengaffe 1b" ein Logis zu vermiethen._______H. F. Nassauer. 6192] Dritter LStock, 5 Zimmer, Küche und sonst. Zubehör, in dem Neubau an der Weftanlage, sowie eine Mansardenwohnung im Hinterhause daselbst; ferner zwei größere Läden mit Wohnungen Ecke Neustadt-Bahnhofstraße per sofort zu vermiethen. Näheres bei E. Kockerbeck oder Gg. Pfaff, Neustadll___________ Ederftraße 7, Hinterhaus ist der mittlere Stock, bestehend aus drei Zimmern und sonstigem Zubehör, per 1. October zu vermiethen. [7970 Jakob Helfenbein, Marburgerstr. 83. 7143] Weserftraße 6 ist eine schöne Mansardenwohnung, 5 Zimmer mit allem Zubehör, per sofort an ruhige Leute zu vermiethen. Jakob Helfenbein, Marburgerstr 83. 8003] Frdl. Logis, mittl. Stock, Wasserleitung und allem Zubeh., zu vermiethen. Schillerstraße 29. 8429] Ein eo. auch zwei moblirte Zimmer zu vermiethen. Wilh. Plank, Bahnhofstraße 18. Ein geräumiges möblirtes Zimmer, auf Wunsch mit zwei Betten, zu vermiethen. 8421__Marktplatz 17 8287] Ein möblirtes Zimmer mit Ca- binet ist mit ober ohne Pension zu ver- miethen.______________Kaplaneigaffe 7. 8227] Möblirtes Zimmer zu vermiethen. __________________Frankfurterstraße 23.__ 8048] Ein möblirtes Zimmer zu ver- miethen. Hermann Bogt, Seltersweg. 8382] Gut möblirtes Zimmer mit Frühstück zu vermiethen. __Ederftraße 2, 1. Etage. 7973] Mein Lager, in der Waaengaffe !am Postkeller gelegen, per 1. October ev. später, zu vermiethen. _______________________I. Pfeffer. 8045] Der Eckladen m. Hauses m. anft- gr. Zimmer per 1. Febr. 1892 zu verm. W. syerber Wwe.» Lindenplatz 5,^1. 7831] Kleines Logis zu vermiethen. _________A. Kelftng, Neuenweg 31. 7774] Kleines Logis vermiethet H. Gröninger, Steinstraße 43- 8161] Kleine neu hergerichtete Wohnung billig zu vermiethen. Marktstraße 8. 7980] Ein Logis, 2 freundl. Zimmer nebst Zubehör und Wasserleitung, an ruhige Leute zu vermiethen. _____________________Kaplansgasse 27. 8318] Möblirtes Zimmer mit Kost zu vermiethen._______________Lindenplatz 7. 8250] Ein schön möbl- Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Neuenweg 36. 8312] Schön möbl- Zimmer zu ver- miethen.__________Bahnhofstraße 58, I. 7448] Zwei schön möblirte Zimmer zu vermiethen, event- einzeln- Wodestraße 29. 7528] Gut möbl. Zimmer alsbald zu vermiethen.________Dammstraße 31 II. 7976] Schön möbl- Zimmer mit Cabinet alsbald zu vermiethen- Aliceftraße 22,1. 8437] Ein nett möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. ____________Weidengaffe « 8378] Ein möblirtes Zimmer, sowie ein Zimmer mit Bett zu vermiethen- I. Lein, Wallthorstraße 19- Alte Metalle, wie: Kupfer, Messtng, Zinn, Zink, Mell Guß - und Schmelzeisen, Quecksilber, alte» Gold und Silber u. s. w. kauft stets zu höchsten Tagespreisen [5129 LouiS Rothenberger, Neuenweg 22. Fernsprecher 51. rief- und Packetsiegel- Marken in Prägedruck werden schnell uns billig angefertigt in der riihl’schen Druckerei Sdnti**ra**e 7. Vorhandene Stempel köenen benutzt werden. Kart^beHagen""^^?^ Über 600 Illustrationstafeln und y Verlag des Bibliograph. Instituts in Leipzig. oo c 3 -« Konversationslexikon : 'VIERTE AUFLAGE. ' ** I Das 1. Heft und den 1. Band liefert jede Buchhandlung zur Ansicht. - 256 Hefteä50Pfennig. — 16 Halbfranzbände älO Mark. 8436 Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen innigsten Dank Die likftrsurrnden Hinterbliebenen: Familien Jung und Nicolai. 88 se 89 io 78.50 38.20 DiSconto-Command^Anth Darmstädter Bank'Act. Dresdener Bank-Act- Nordd. Lloyd-Act- Wiener Bankver.-Act Oest. Credit-Acll Oefll StaatSb.-Aet. 83.45 4°/o Ung. Gold-Rente 96.90 50/0 Jtal. Rente 83 45 4Vs|% Oest- Silber-Rente 97 00 3% Portugief. Anl. Eonssbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfurter Börse vom 23. September 1891. Schlußcourk«! 1 Uhr 15 Mtn. 4% Mainzer St.-Anll Aelsenk. Bergw.-Att. Relchtzbr-nkcDiftcont 4 pEt. — Frankfurter Bank-Discont 4 pCt- 3% Reichsanlethe 31/» % do. 3% Preuß. ConfolS 3i/t9/8 do. 172 001 kLomb. E.-B.-Act. 95.12 129 20 iBuschtherader E--B.-Act- lElbthal-Bahn-Act. 406 00 133.90 188 37 110.00 Gotthard-Bahn-Act. 127.50 92 25 Schweizer Nordost-B.-Act. 122.50 237 75 Mainzer E.-B.-Act. 110 20 241.00I Marienburger E.-Bu-Acll 56 10 101-801 153 001 Ver. Königs-LLuraL.-ALt. Tendenz: still. 111.00 7966] Ein Familienlogis im Hinterhaus zu vermiethen.___________Schloßgasse 9. 7968] Stube, Kammer, Küche zu ver- miethen. Bleichstraße 12. 8465] Der heutigen Nummer ist eine besondere Ge- schäfts-Empfehlnng des Herrn I. Pfeffer, Marktplatz 6, beigelegt. k Nedaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.