-vsr- chimi^ ?|,waaren *“ «M schöner 8 abgegeben werben, unter Garantie aus- W 6590 ’SWwe. !tratzc 8. Lloyd, ipfer jN nach itümare Aralien i Plata * Offenbach a. N , aft, Butzbach KtWH« >rkW | (II 1 iz in der iw« ßüüti **„ ein*6', a»* lt»S5L ®flrten JL, Bleichplati sSS*1- "■SfiSSSL &« LL°« ntintm, ®aUfet0I ein«»«»' I 'S11 b'»^olz-p^'- ^Ltuh>-°^ "r,a VZM . eluhe ‘"’Lbtnrfiir 1891 Kreirag den 24. Zuti Mr. 169 Gießener Anzeiger Keneral-Mnzeiger Rebaction, Expedtti« und Druckerei: Kchulstratze Ar.L Fernsprecher 6L vierteljähriger ASsNuemeuLs-reiO« 2 Mar! 20 Pfg. u* * Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Dtt Gießener Ws«1tte«5tLtter «erden dem Anzeiger T-chrntlich dreimal bttgelrgt. Der Ak-emer Anzeiger erscheint täglich, Bit Ausnahme deS Montags. Amts- und Anzeigeblutt für den Alreis Gieren. GraLlsöeikage: chießmer Kamikrenölatter. Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für den folgenden Lag erscheinmden Nummer bi- vorm. 10 Uhr. Alle Armoncen-Bureaux deS In« und Au-landeS nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegn, IW........................ [II ||I]J 11l|JIIIIIFWIRmWIWWUl^lflW» Aintlicheo Theil. Gießen, 22. Juli 1891. Betreffend: Ausführung der Landesfeuerlöschordnung. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzh. Bürgermeistereien des Kreises. Es ist zu unserer Kenntniß gekommen, daß in letzterer Zeit Vertreter der verschiedensten Firmen für Lieferung von Feuerwehr - Requisiten und Feuerlöschgeräthschaften unseren Kreis bereisen und bei den Bürgermeistereien Bestellungen aufsuchen. Indem wir Sie zunächst darauf aufmerksam machen, daß über die Art, Zahl und Beschaffenheit der in den einzelnen Gemeinden erforderlichen Feuerlöscheinrichtungen die Gemeindevertretung, nicht der Bürgermeister allein, zu beschließen hat, und vorher von uns noch zu prüfen sein wird, ob die beabsichtigten Anschaffungen genügend und zweckentsprechend sind, empfehlen mir Ihnen, vorläufig Bestellungen nicht zu machen, da Sie über die Leistungsfähigkeit der einzelnen Firmen auch nicht orientirt und damit der Gefahr ausgesetzt sind, schlechtes Material geliefert zu erhalten und da wir ferner beabsichtigen, die nöthigen Utensilien und Geräthschaften für den Kreis oder wenigstens für eine Reihe von Gemeinden zusammenzubestellen, wodurch eine Preisermäßigung in nicht unbedeutender Höhe erzielt wird. v. Gagern. Gießen, 20. Juli 1891. Betreffend: das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen n, daß das Molkerei-- ireitung jinden möge. für die zur Förderung ’igten Wittel [einen, Hleswig-Holstein die den letzten Jachren en Nutzen derselben tt Bmscheuschast ««• :nnt gegebenen W Imzug der Germania unb „Alten Herren Schon vorher wurde, mg zu Th-'l, i"d°m Kneipe im den WaOwche d« -,-rl-nd" je Schärpen smdW dahier, °°ges««Sb S-sch-tst- "“c £ ' :f cserr stua. tneoi. mWnb-sW-s«^ niu8, ”* £ Ä» 1**ÄW= bei b* 5tiet 1« “"Lieft. N aW, .. g6ttibtfiett « ‘'"’raeiiber®6* IS in-'^Landes- M*iS »»!’ nit -'"L ch e H°« st. Beg«^' Ofl o“8; " An ®tefc g-I-S-Le trat v c. auf< (t d>- 8»’ [atin und [(in H-ch 8-H 1 h(tontt ALft i» ^LliW^r flf schäften, sowie eine Rede auf die Zukunft der deutschen Burschenschaft seitens des Herrn Prof. Dr. Wimmen auer dahier, hiernach eine solche auf die zahlreich erschienenen Damen — wir zählten über 100 — seitens des Herrn Rechtsanwalts Dr. Hangen aus Mainz. Auch der „alten Herren" des Rheingaues, die einen trefflichen Wein zu dem Festcommerse spendirt hatten, wurde dankend gedacht. Am Mittwoch begann um 11 c. t. in dem Commerssaale das Festsrühstüch die vorzügliche Küche des Herrn Stein hat hier wiederum einen erneuten Beweis ihrer Leistungsfähigkeit abgelegt. Auch der Herr Rector, sowie die Professoren nahmen außer den zahlreich erschienenen Damen an demselben Theil, das, gewürzt durch launige Reden und Gesangsvorträge einzelner Mitglieder, ebenfalls in glänzender Weise verlief. Hieran schloß sich ein imposanter Wagenzug, der sich von Steins Garten durch die am meisten geschmückten Straßen der Stadt nach dem Cafe Leib bewegte, wo die auch hier wieder zahlreich erschienenen Damen in die bereitstehenden Wagen einstiegen, um an der Ausfahrt nach Staufenberg Theil zu nehmen. Leider überraschte uns hier Jupiter Pluvius mit einem sehr starken Ergüsse, doch wurde im Vertrauen auf seine bald aufhörende Güte die Fahrt nach Staufenberg trotzdem ausgesührt. In der animirtesten Stimmung verging die Zeit in dem Saale der Burgruine durch Tanz und Gesellschaftsspiele sehr rasch. Schon um 8 Uhr wurde Hierselbst aufgebrochen und ging es nun unter einer glänzenden Beleuchtung von Hunderten von schwarz-rothgoldenen Lampions nach Gießen. Hier wurde uns eine freudige Ueberraschung zu Theil, indem alle Straßen der Stadt, welche der Zug passirte, in bengalischem Feuer erglänzten. Der durch die zahlreiche Betheiligung der Damen glänzende Zug bot in den prachtvoll geschmückten Straßen einen großartigen Anblick dar. Am Lenz'schen Felsenkeller, wo sich bereits ein zahlreiches Publikum eingefunden hatte, hielt der Zug. Nun wurde zuerst in dem großen Saale des Felsenkellers, dessen Localitäten an diesem Abend allein zur Verfügung der Burschenschaft standen, ein einfaches Abendessen eingenommen, hieraus ein glänzendes Feuerwerk abgebrannt, von dem wir namentlich den sehr gut gelungenen Feuer-Zirkel der Germania lobend hervorheben. Hieraus fand ein Tanzvergnügen statt, das ebenfalls sehr schön verlief, namentlich in Folge des stattlichen Damenflors, hatte doch die Burschenschaft die Ehre und die Freude, über 50 tanzende Paare in ihren Räumen zählen zu dürfen! In mehrfacher Weise wurden hier die Damen und die Bürgerschaft zu Gießen gefeiert, die in so glänzender Weise bis jetzt ihre Theilnahme an der Jubelfeier bekundet haben. Das Fest dauert in animirtester Stimmung fort. — Nach den Veröffentlichungen des Kaiserlichen Gesundheitsamtes über die Tage vom 5. bis 11. Juli war der Gesundheitszustand in dieser Zeit in den meisten großen Städten Europas ein guter und die Sterblichkeit eine günstige. In den meisten Städten haben acute Darmkrankheiten und Sommerdiarrhöen zahlreiche Sterbefälle herbeigeführt. Von je 10,000 Lebenden starben, aufs Jahr berechnet, in Berlin 90, in München 140 Säuglinge. In Berlin, im Regierungsbezirk Schleswig und in Kopenhagen kamen vereinzelte Erkrankungen an Genickstarre vor. In London starben 40 Personen an der Influenza, in Kopenhagen 2, in Stockholm 3; an den Pocken starben in Berlin 9, in Brüssel und Warschau je 3 Personen^ Erkrankungen an denselben kamen vor in Berlin und Pest je 3, in Petersburg 4 und in Wien 23. + Muscheuheim, 22. Juli. Bei dem heute über unsere Gemarkung hinziehenden Gewitter schlug der Blitz gegen 4 Uhr in die Hofraithe des Landwirths Müller ein. In dem Wohnhause wurde auf dem Speicher ein Balken zersplittert, weiterer Schaden jedoch nicht angerichtet. Hingegen wurde in dem Stalle eine Kuh getödtet, wodurch die Bewohner des Hauses überhaupt erst gewahr wurden, daß es bei ihnen und nicht in der Nachbarhofraithe, wie sie zuerst glaubten, eingeschlagen hatte. 8. Villmgen, 22. Juli. Zwischen unserem Orte und der benachbarten Stadt Hungen ist eine Telephon-Verbindung errichtet und bereits in Betrieb gesetzt worden. 8. Hungen, 20. Juli. Gestern und heute sand dahier die diesjährige Wänderversammlung des Oberhessischen Bienenzüchter-Vereins in den festlich geschmückten Localitäten des Gasthofes „zur Traube" statt. Während der beiden Festtage concertirte die Capelle Heß aus Grüningen, und wenn auch schon am Sonntag Nachmittag Bienenzüchter, sowie Freunde der Bienenzucht zahlreich anwesend waren und die im Garten genannten Gasthofes bereits ausgestellten Bienenvölker und Geräthschasten besichtigten, : so war jedoch der heutige Tag noch viel zahlreicher besucht. Aus allen Gegenden unserer Provinz war die zahlreiche Versammlung vertreten, auch Herr Provinzialdirector Freiherr v. Gagern beehrte dieselbe durch seine Anwesenheit. Nach gemeinschaftlicher Besichtigung der Ausstellung fanden heute Morgen gegen 10 Uhr die angemeldeten Vorträge und danach gemeinschaftliche Mittagstafel, an welcher sich etwa 200 Personen betheiligten, und sodann eine Verloosung von Bienengeräthschaften u. dergl. statt. Das Fest verlies in schönster Weise und wird gewiß auch die diesjährige Wander- versammlung zur Förderung der Bienenzucht beitragen. □ Vom Vogelsberg, 22. Juli. Schon neigt sich b'er Juli seinem Ende zu und das Korn, das sonst um diese Zeit überall geschnitten war, fängt hier erst an zu bleichen. Mit seinem Schnitt dürfte erst in 14 Tagen allgemein begonnen werden, das macht eine Verspätung von drei bis vier Wochen aus. Vielfach wird die Gerste um dieselbe Zeit zur Reife gelangen. Die Ernte erfährt also doch eine ziemliche Verspätung, das ändert aber nichts an der Güte des Jahr- ] gangs, der, hätte der Winter nicht so sehr der Winterfrucht geschadet, zu einem der besten der letzten Decennien zählte. Das seitherige Wetter ist in der That ein Wachswetter, wie eS sich der Landmann nicht besser wünschen kann- man kann es geradezu ein ideales nennen, denn warmer Sonnenschein bei Tag und befruchtender Regen bei Nacht wechseln im rechten Verhältniß. Die Sommerfrucht, Gerste und Hafer, steht infolge dessen nach Wunsch, ebenso zeigt das Grummet ein vortreffliches Wachsthum. Gar oft stand es zur Zeit des Mähens nicht so entwickelt wie jetzt schon. Was aber für unsere Gegend nächst der Brodfrucht den Hauptausschlag fürs ganze Jahr ausmacht, das sind die Kartoffeln, und diese zeigen eine zur besten Hoffnung berechtigende Entwickelung. Gleich üppig wachsen Runkel-, Kohlrüben und Gemüsepflanzen, überhaupt die Garten- und Küchenpflanzen. Der Sommersamen, den man dieses Jahr sehr viel wegen dem ausgebliebenen Wintersamen gesäet hat, steht in schöner Blüthe und gewährt den Bienen gute Honigtracht. Auch für den Flachs (Lein) herrscht die rechte Witterung: warm und feucht. Die Hülsensrüchte, Erbsen und Linsen, stehen sehr üppig. Ganz besonders Vortheilhast ist das Wetter auch für die Entwickelung des Obstes und der Obstbäume selber, die seit dem zweiten Trieb ein schwarzgrünes Aussehen bekommen haben. Das ist nicht zu unterschätzen,- denn mit dem zweiten Trieb setzen die Obstbäume die Tragknospen fürs kommende Jahr an. Und doch bei all den guten Aussichten noch immer die hohen Brodpreise! Eberstadt (Starkenburg), 21. Juli. Gestern wurde hier die erste Frucht eingesahren, in Folge der im Vorsommer herrschenden ungünstigen Witterung verhältnißmäßig früh. unternahmen die erforderliche Führung. Im Hotel „Deutscher Kaiser" wurde zunächst ein großes Festmahl eingenommen, wobei die Herren Gude (Berlin), Hoffmann (Berlin) u. A. Reden hielten. Daraus wurden die Kasseler Gärtnereien besichtigt. Der Sonntag wurde dem Besuche des Carlsaue- Parkes, Orangerie, Marmorbades und Wilhelmshöhe gewidmet. Von Wilhelmshöhe waren die Berliner geradezu begeistert,- die gärtnerischen Anlagen sind aber auch prachtvoll. Montags wurden Vormittags die Kasseler Sehenswürdigkeiten besichtigt und Nachmittags das benachbarte Hannöv. Münden, die königl. Forstgärten, Aussichtspunkte rc. bewundert. Dienstag folgte Ausflug nach Schloß Wilhelmsthal und daraus gestern Abend Abreise. Sämmtliche Herren waren von Allem höchst befriedigt. * Kattowitz, 21. Juli. Wie das protestantische Familienblatt meldet, ist der Redacteur eines hiesigen Blattes wegen einer abfälligen Bemerkung über die demnächst stattfindende Ausstellung des heiligen Nockes zu Trier z« 14 Tagen Gesängniß verurtheilt worden. * Die Mutter im Sprichworte. Eine große und schöne Rolle spielt die Mutter im Sprichworte. Der Deutsche hat über die Würde einer Mutter verschiedene Sprichwörter. Er sagt: „Muttertreu wird täglich neu." — „Ist die Mutter noch so arm, gibt sie doch dem Kinde warm." — „Wer der Mutter nicht folgen will, muß endlich dem Gerichtsdiener folgen." — „Besser einen reichen Vater verlieren, als eine arme Mutter." — „Was der Mutter ans Herz geht, geht dem Vater nur ans Knie." — Der Russe sagt: „Das Gebet der Mutter holt vom Meeresgründe heraus." — Der Czeche und Lette sagt: „Mutterhand ist weich, auch wenn sie schlägt." — Fast bet allen Völkern hat man das sehr wahre Sprichwort: „Eine Mutter kann eher sieben Kinder ernähren, als sieben Kinder eine Mutter." — Das Leiden der Mutter bezeichnet der Italiener in dem Sprichworte: „Mutter will sagen: Märtyrin." * Ordnungsliebende Hausfrau, mit Befriedigung sich beim Mittageffen über die Schüssel beugend: „Jetzt haben wir den ganzen Vormittag den Schuh von unserm Pepi gesucht — da steckt er mitten in unserem Sauerkraut. Ich wußte ja, daß bei mir nichts verloren geht." * Die jüngste Millionärin der Welt ist eine zwei Jahre alte Amerikanerin, Miß Terry. Sie besitzt gegenwärtig schon 30 Millionen Pfund Sterling (600 Millionen Mark) und wird nach dem Tode ihrer Mutter noch mehrere Millionen Pfund Sterling erben. Eine der vielen Gouvernanten der jungen Millionärin machte jüngst die Reise von New-Uork nach Paris — um für die Puppen ihrer kleinen Herrin Kleiderstoffe nach der letzten Mode einzukaufen. Sie brachte tatsächlich Stoffe im Werthe von mehr als 10 000 Francs (8000 Mk.) nach Amerika. Vermischtes. * Weilburg, 22. Juli. Die Anmeldungen zu dem am 2., 3. und 4. August dahier stattfindenden Bundesschießen des Hessen-Nassauischen Schützenbundes sind zahlreich eingegangen und noch täglich laufen Anfragen wegen Theilnahme an dem Feste ein. Auch mehrere Schützenvereine, welche dem Bunde fernstehen, haben ihr Erscheinen zugesagt, um an dem friedlichen Wettkampfe Theil zu nehmen und um die zahlreichen und schönen Preise zu ringen. Ist doch der hiesige Schützenverein mit Preisen von seinen Gönnern und Freunden in reichlicher Weise bedacht worden. So haben u. A. Preise gestiftet: die Damen von Weilburg vier Preise, je einen die Frau Baronin v. Düngern, der Königl. Landrath und Landtagsabgeordnete für den Kreis Usingen-Oberlahn, Dr. Beckmann in Usingen, die Binding'sche Brauerei-Gesellschaft, der Schützenverein zu Runkel und Wetzlar, der hiesige Musikverein, der Gesangverein Liederkranz, die freiwillige Feuerwehr, die Bürgergarde, der Turnverein, die Gesellschaft Gemüthlichkeit u. s. w. * Wiesbaden, 21. Juli. Unterm heutigen hat die Bäckergenossenschaft Wiesbaden eine Bekanntmachung erlassen, wonach sämmtliche Brodsorten vier Pfennig pro Laib abgeschlagen sind. * tt Kassel, 22. Juli. Abermals in diesem Sommer hat in unseren Mauern eine recht ansehnliche Versammlung getagt, die Berliner Hof- und Handels gärtner. Dieselben trafen, etwa 40 an Zahl, am Samstag Abend hier ein, um die gärtnerischen Anlagen in Wilhelmshöhe, Carls- auc - Park rc., sowie die Sehenswürdigkeiten Kassels und Umgegend in Augenschein zu nehmen. Die hiesigen Beruss- collegen nahmen die Gäste aufs Herzlichste in Empfang und Verkehr, Land- ttnfc Volkswirthschast. Limburg, 22. Juli. Fruchtmarkt. Rother Weizen 19.65, weißer Weizen JL —, Korn Jt. 16 25, Gerste JL 11.15, Hafer «M. 7.65, Erbsen —, Kartoffeln —. Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschaft. Freitag Abend 715 Uhr, Samstag Vormittag 8-° Uhr, Samstag Nachmittag 4°° Uhr, Samstag Abend 8<0 Uhr. Serden-Damaste, schwarze,weißeu. farbige,v. Mk. 2.35 bis Mk. 12.40 p. Met. (ca. 35 Qual.) — versendet roben- und stückweise porto- und zollfrei das Fabrik-D6pöt G. Henneberg (K. u. K. Hoflies.) Zürich. Muster umgehend. 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Mts., Bormittags 10 Uhr, werden im Großherzoglichen Hofmarstalle dahier sieben zu Landgestütszwecken nicht mehr geeignete Landbeschäler, von welchen sechs schon längere Zeit kastriert sind, versteigert. Gleichzeitig kommt aus- rangirtes Sattelzeug rc. mit zur Versteigerung. Darmstadt, den 20. Juli 1891. Großherzogliche Landgestüts-Direction. von Willich. 6646 Freitag den 24. Juli, Nachmittags 2 Uhr, zu Gießen in der Bieker'schen Hofraithe werden 1 Regulateur, 1 Anzahl Stühle und einige Mobilien öffentlich gegen Baarzahlung versteigert. Engel, -6707 Gerichtsvollzieher. | Bekanntmachung. ' Die Schlosserarbeiten (Thür- ! beschlage re.) zur Stadtknaben- i schule hier sollen im Wege öffentlicher Ausschreibung vergeben werden. Zeichnungen und Angebotsformulare liegen während der Dienststunden auf dem Geschäftszimmer Nr. 3 auf und werden daselbst unentgeltlich abgegeben. Versiegelte Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen bis Donnerstag den 30. Juli, Bormittags 10 Uhr, ebendorthin einzusenden, woselbst die Eröffnung der Angebote in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter erfolgt. Gießen, den 23. Juli 1891. Großh. Bürgermeisterei Gießen. __________ Gnauth.6706 6661] Anständiger Arbeiter kann Wohnung erhalten. Wolkengafse 13. Freitag den 24. Juli Nachmittags von 2 Uhr an, werden die Mobilien aus dem Nachlaß Völker, Maigasse Nr. 12, meistbietend versteigert. Besonders sind dabei: 1 fast neue Commode, 1 Console, 1 Regulator, Sopha, 1 fast neues Bett, mehrere gebrauchte Betten, Tische und Stühle, 1 Partie Weißzeug, theilweise neu, Küchenschrank, Küchengeräthe, Haushaltungssachen, Bilder u. s. w. Im vormundschaftlichen Auftrag: 6621 Louis Rothenberger, Gerichtstaxator. Aeilgeöotmes. Schellfische, Hecht, Zander, u. sehr schönes Mastgeflügel empfiehlt C. G. Kleinhenn, 6684 »ahnhofstr. 59. Telephon 66i ____ggT Freitag r Backfische. Silberweiss | und sehr stark werden Metallwaaren jeder Art vernickelt. 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Per sofort zu vermiethen: 5 schöne ineinandergehende Zimmer mit oder ohne Möbel; auch zu Bureaus geeignet und einzeln abzuaeben. Näheres Frankfurterstraße 7, im 1, Stock. [6662 6249] Ein Logis mit Laden sofort zu vermiethen. ____________Ederftraße 4. 6698] Möbl. Zimmer mit Cabinet zu vermiethen.____________Neuenweg 36. 6689] Zimmer mit Cabinet und Küche zu vermiethen.___________Ltcherstraße 5. 6692] Ein Stübchen zu vermiethen. _________________Kleine Mühlgasse 7. 5332] Zwei gut möblirte Zimmer mit oder ohne Pension zu vermiethen Schloß - gaffe 9. Daselbst ein separirter Raum, zu Lager oder Werkstatt geeignet, zu ver- miethen.________________________________ 6645] Ei« Möbl. Zimmer Mit od. ohne Kost zu vermiethen. Näheres __________Seltersweg 65. 4807] Möblirte Zimmer zu vermiethew ______________________Lindenplatz 12. 6653] Zwei verbundene möblirte Zimmer sogleich beziehbar. Alicestraße 27. 4808] Schöner Laden zu vermiethen- _________________________Lindenplatz 12. 2808] Scheuer und Pferdestall mit Remise zu vermiethen. Frankfurterstraße 40. Vermischte Anzeigen. „Tüchtiger cautions- fähiger Wirth gesucht für Restauration zum PostkeBier, Giessen. Näheres bei <*ebr. Röhrie# 6705 Giessen.______ 6656] Ein Pferdebursche gesucht. L. SpieS, Frankfurterstraße 78. Gesangverein „Eintracht“. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß sie gegen Borzeigen der Mitgliedskarte freien Eintritt zum Sommerfest haben. Singstunde: Freitag Abend. 6696______Der Vorstand. 8 ^Anmeldungen von Nichtmitgliedern zum Preis-Wettschwimmen Preis-Wettrudern in Grönländern beim Sommerfest den 26. Juli an der Lahn werden zu jeder Zeit bis zum Samstag den 25. Juli von Ernst Balser, Mäusburg, und Abends zwischen 8 und 9 Uhr am Bootplatz entgegengenommen. [6685 Der Borstand der Ruder Gesellschaft. WenerRudergeseüschllst.ß Heute Donnerstag Abend 9 Uhrr Generalversammlung. Pfarrer Kneipp’sche Wasserheilanstalt Hohenzollernbad in Bonn a. Rh. Aerztl. Leitung durch einen in der Methode ausgebildeten Arzt. [5853 Mässige Pensionspreise. Näh. Prospecte. ___Die Verwaltung. Unrationell »nd Versteigerungen von Möbeln, Haushaltungssachen, Gold- und Silbergegeriständen,Kunstsachen,Antiquitäten, Waa- ren re. re. führt anfs Sorgfältigste aus Louis Rothenberger, Gerichtstaxator u Auktionator, 4537 Neuenweg 22. erhält jeder Stellensuchende sofort RRlH!*'"gute dauernde Stelle. Verlangen Sie oie Liste der Offenen Stellen. Geuei ral-Stellen-Anzeiger, Berlin 158. [6499] mit Kind, welches adoptirt werden muß, wünscht sofort zu heirathen. Vermögen «icht beansprucht. Nicht anonyme Off. erbeten „Redlich" Post 12 Berlin. [64^8 Ein tüchtiger Lackirer gegen hohen Lohn sofort gesucht. Eisenwerk Herborn 6670_____________(Nassau).__ Zwei schön möblirte, bequem und in der Nähe der Zeughauskaserne gelegene Zimmer, ab 26. Juli bis zum Ausrückeu in das Manöver, von einem Landwehr- offizier zu miethen gesucht. Offerten sub B, an die Exped. d. Bl.__________6652 Tüchtige Steinmetzen sucht geg. hoh. Lohn auf dauernde Arbeit [6695 J. A. Fleischhauer, Siegen. Gesucht nach außerhalb ein tüchtiges Mädchen, welches kochen kann. [6697 Heinrich Wallach. Kräftiger Junge als LehU ling gesucht. 6701 Wilh. Hamel, Bleichstr. 7. 6704] Ein wachsamer Hund zu raufen gesucht. Von wem? sagt die Exped. d. Bl. Musikai. Hausfreund Matter f. auggewählte Zalonmufik. IV. Jahrgang. Monatlich 2 Nummern (mit Text- Beilage). Preis pro Quartal 1 JL Probenumtnern gratis und franco. Leipzig C. A. Kochs Verlag. «Aactw«; S. S(6 = 6'68. - Truck und «erlag der Brühl',chm ÜDrudem (Fr. Ehr. Pirsch) in Gießen.