',Wir‘hschtfttiee'' 512, X “ad 3^49, $(liS, l6«^ Mtä stttmöBTiris ^ESftÄi ^77-~5!Ü!t§ötg30. ___Kanzleiberg 7, ii. Sotanj und 3iw*t CtWtm unter b. 2™ Uk Knzchkn. * «® 1. Detober em Mdtzen A Uje und düngen von 10-12 Uhr «W. »t äug srankfmtrrstraße 4, m. hon möblirte, dein der Nähe der aserve gelegene rb 26. Juli bis ückeu in das Ma- eittcm Landwehr- miethen gesucht. sub B. au die Bl. 6652 cheu oder südwest- le der Stadt wird tober eine schöne Wohnung von vier immern gesucht. Met man unter i die Exped. d. Bl. stM :aves zuverlässiges n, welches kochen / per 1. September Alfred Bock, Panlage T. _ braves Mädchen w» 5^ s '*<: ilch-seif9 6«*r,aLili|'< m11"- «leteMt« »en üoh« ' eetietW« «L “ ’ AMULL- ^orfhirterflroiejL onpons der 5 °/o utinischen s- Anleihe l Juli 1891, kaufe- s-!AZs- Nr. 168. Donnerstag den 23. Juli 1891 Der Vtzeße»er Anzeiger nlchrinl täglich, leit Ausnahme d«S Montags. Di« Gießmer ^-«tttenßlStter L^rüen dem Anzeiger Wöchentlich dreimal beigelegt. Kichener Anzeiger Heneral-Mnzeiger. Vierteljähriger Assnnementspreis k 2 Mark 20 Pfg. «ft Bringerlohn. Durch die Post bezog« S Mark 50 Pfg. Redaktion, SxpediNrr. und Druckerei: Achntstraße Ar.; Fernsprecher 51. Aints- und Anzeigeblatt für den rtveis Gieren. wmaaBsnsssKSsa: , i "t. tjjjuulirj Annahme Bon Anzeigen zu der Nachmittag- für dm ralgmdm Lag erfcheinendm Nummer bis vorm. 10 Uhr. raLLsSeikage: Gießener Jamilienökätter. Betreffend: Herbstübungen der Großh. Heff. 25. Division im Jahre 1891. uj—liijiiii^i1 t'f" ■■■anru» Alle Aunoncm-Bureaux de- In. und Auslandes nehm<« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen MNWWWWWMWNNMWWW^MWWWWMWWWMWVWWWMWz Gießen, den 20. Juli 1891. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Nachstehend theilen wir Ihnen die Uebersicht der aus Anlaß der Herbstübungen in den Gemeinden des Kreises stattfindenden Einquartierungen mit und fügen zugleich die besonderen zu beachtenden Vorschriften bei. 1) In der Uebersicht haben Gutshöfe, Mühlen rc. keine Aufnahme gefunden und ist es den Gemeinden überlassen, falls eine weitere Untervertheilung auf einzelne Gutshöfe, Mühlen rc. nothwendig wird, diese selbst zu veranlaffen. 2) Am 28. August beziehen die nicht biwakirenden Truppen enge Quartiere (s. Grünberg); für die biwakirenden Truppen sind Nothquartiere angesetzt (s. Stangenrod). Bezüglich der „engen Quartiere" wird auf § 2 des Art. 1 des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 verwiesen. -3) Die Verpflegung der Mannschaften in der Zeit vom 10. bis 27. August hat durch die Quartiergeber gegen Zahlung der, mit unserer Verfügung vom 10. d. Mts. den interessirten Gemeinden bereits mitgetheilten Vergütung zu erfolgen. Vom 28. August ab werden die Mannschaften aus den Manöver-Magazinen verpflegt. 4) An den Marschtagen der Truppen (Infanterie-Regiment 115 am 10. und 27. August; Infanterie-Regiment 116 und Pionier-Compagnie am 27. August; Dragoner- Regiment Nr. 23 und Train-Detachement am 26. August; Feld-Artillerie-Regiment Nr. 25 am 22. August) werden für die Verpflegung der Mannschaften pro Kopf und Tag 85 Pfg. bezahlt. 5) Fourage für die Pferde der Truppentheile ist nur in den Marschquartieren (am 27. August und den vorstehend unter 4 erwähnten Marschtagen) von den Gemeinden zu liefern. Die Rationssätze für Marschrationen sind: a. schwere Ration 6000 gr. Hafer, 1500 gr. Heu, 1750 gr. Stroh. b. mittlere „ 5650 „ „ desgleichen. c. leichte „ 5250 „ „ desgleichen. Sie wollen hiernach für die ordnungsmäßige Unterbringung der Offiziere, Mannschaften und Pferde Sorge tragen, die Quartiergeber auf ihre Verpflichtungen, insbesondere auch wegen Stellung einer ortsüblichen Streu für die Pferde aufmerksam machen und für Bereitstellung des Fouragebedarfs besorgt sein. Die von den Truppentheilen zu ertheilenden Fourage-Quittungen und Quartierbescheinigungen sind uns zwecks Liquidation der Vergütungen bis zum 10. September l. I. vorzulegen. v. G a g e r n. Uebersicht derjenigen Gemeinden des Kreises Gießen, welche während der diesjährigen Herbstnbnngep der 25. Division Einqartierungen erhalten. G Q Ort Wird beleat Ungef. Stärke Bemerkungen. Offiziere Mann JO A mit am 1 Alten-Buseck. . . 1 Comp. II. Bat. 115. Regts. 10.-26. Aug. 5 135 1 2 Beltershain . . . Vs Comp. I. Bat. 115. Regts. 27. „ 2 69 — 3 Daubringen . . . 1 Comp. I. Bat. 115. Regts. 10.-26. „ 4 139 1 4 Ettingshausen . . 1 Comp. III. Bat. 115. Regts. 27. „ 4 132 1 ;5 Geilshausen . , . 1 Comp. III. Bat. 116. Regts. 29.-30. „ 3 135 1 6 Göbelnrod . . . V< Leib Cscadr. Dragoner-Regts. Nr. 23 26. „ 2 28 32 1 Comp. I. Bat. 115. Regts. 27. „ 5 139 1 7 Grünberg.... 1/4 Letb-Escadr. Dragoner-Regts. Nr.23 26. „ 2 29 33 Stab 49. Infanterie-Brigade. 27. „ 2 6 6 Stab 115. Jnfanterie-Regts. 27. „ 5 59 9 1/2 Leib-Escadr. Dragoner-Regts. Nr. 23 27. „ 4 57 66 Stab u. 1 Comp. I. Bat. 115. Regts. 27. „ 9 148 4 1 Comp. II. Bat. 115. Regts. 27. „ 5 135 1 Stab 116. Regts. 28. „ 4 56 8 \ ÄL II. Bat. 116. Regts. 28. „ 17 552 9 I. Bat. 116. Regts. 28. „ 17 550 9 Stab Artillerie Regts. Nr. 25 28. „ ( 3 12 12 w- Stab II. Abth. Artillerie-Regts. Nr. 25 28. „ 4 10 5 j -rn-'"" M »7 it nn» ~ Mnd b(t chete. 7 r,chied-"" letz'-» "welch- hiefig-" den »ntet l(cl( actt«*le,„ dtil 'S Ä bi-s'S'n n - ' Über uff“"’ 4».'1 VN einem Messerangriff auf Schutzleute betheiligt waren, verhaftet wurden. Die geschloffen transportirten Verhafteten wurden auf dem Wege vom Schiffe bis zu dem Untersuch- ungsgefängniß von einer großen, sich ständig mehrenden Volksmenge begleitet, die nur durch die Sicherheitsorgane abgehalten werden konnte, an den Mefferhelden Volksjustiz zu üben. Offenbach. 20. Juli. Gestern Nachmittag sand hier eine öandesconferenz der Sozialdemokraten Hessens statt, zu welcher die 9 Reichstagswahlkreise aus 42 Ortschaften 63 Delegierte entsendet hatten. Beschlossen wurde, den dieses Jahr in Brüssel tagenden internationalen Arbeiter- Cougreß durch einen Delegierten zu beschicken- hierzu ward Ulrich-Offenbach gewählt. Ferner ward der Beschluß gefaßt, die Darmstädter „Volksstimme", die gegenwärtig in Mannheim gedruckt wird, in Mainz Herstellen zu lassen, damit in dem Blatte die hessischen Jntereffen bessere Berücksichtigung finden könnten. Vermischtes. * Marburg, 21. Juli. Die Professoren der Universitäten Marburg, Gießen und Göttingen hatten in Göttingen dieser Tage ein geselliges Zusammensein, zu welchem etwa 40 Theilnehmer erschienen. Am Samstag war im Theater ein Theil der Plätze für dieselben reservirt, später fand eine Vereinigung in der Union statt. Am Sonntag wurde im Stadtpark ein gemeinschaftliches Mahl mit 120 Gedecken veranstaltet. , * Cronenberg, 18. Juli. Eine Mutter, die ihr fünfjähriges Kind, das ins Wasser gefallen war, retten wollte, büßte hierbei selbst ihr Leben ein und konnte blos noch als Leiche aus dem Teiche gezogen werden. Das Kind wurde gerettet. * Hanau, 19. Juli. Eine schwere Blutthat versetzte heute Nacht unsere Stadt in Aufregung. Der 22jährige Goldarbeirer Zinn versetzte seinem 18jährigen Collegen Froschhauer, mit welchem er schon seit einiger Zeit in Feindschaft lebte, in der Judengasse meuchlings einen Messerstich in die Seite, welcher den sofortigen Tod des jungen Menschen herbeiführte. Die verwittwete Mutter des Ermordeten, deren Einziger Ernährer er war, fand ihr einziges Kind entseelt an der Treppe eines Metzgerladens. Der Thäter fiüchtete, kehrte aber bald wieder zurück und mischte sich, die Rolle eines Unschuldigen spielend, unter die herbeigeströmte Menschenmenge, wo er alsbald ergriffen und in sicheren Gewahrsam verbracht wurde. * Frankfurt a. M., 20. Juli. Seit einigen Wochen hat sich hier der „Erste Frankfurter Schwimmelub" gebildet, dem bei der bekannten Sportfreudigkeit der Frankfurter Jugend und bei der Rührigkeit des Clubvorstandes ein günstiges Prognostieon gestellt werden darf, zumal wenn erst das Wimer-Schwimmbad in unserer Stadt entstehen und dem Vereine erlauben wird, auch im Winter seinen Zwecken nachzugehen. Gestern trat der „Erste Frankfurter Schwimmclub" mit einem Wettschwimmen in der festlich hergerichteten Ochsen- schen Schwimmanstalt am Eisernen Steg erstmals vor die Oeffentlichkeit. Mit gutem Erfolge. Die einzelnen Nummern des Wettschwimmens gestalteten sich bei gutem Wetter und Concert recht lebhaft, besonders das Hauptschwimmen über 240 Meter stromaufwärts und stromabwärts, das Schwimmen in Kleidern, wozu die Concurrenten gestiefelt und gespornt, sogar mit einer coketten Blume im Knopstoch antraten, und das Schwimmen mit Hindernissen, bei dem sechs hölzerne Barrieren, etwa einen halben Meter „über dem Meeresspiegel", überklettert werden mußten. Aus der Zahl der Sieger, die sehr hübsche Preise davontrugen, sei genannt Herr Fritz Stoltze, der die drei oben hervorgehobenen Rennen gewann. * In den „Vergniigungs".Sonderzngeu scheint das Publikum ein Haar gefunden zu haben. Ein staatlicher Sonderzug zum Heinrichsfeste in Bamberg fand in Nürnberg ganze 4 Theilnehmer und ein Privatsonderzug von Nürnberg nach München konnte mangels Betheiligung überhaupt nicht gehen. * Die Zahl der Europa besuchenden Amerikaner beträgt dem „Confectionär" zufolge durchschnittlich immer noch wöchentlich über 2 000, in der letzten Woche sind sogar über England, Bremen, Hamburg und Havre 2700 Cajüts- passagiere erster Klasse in Europa gelandet. Der Schnelldampfer „Fürst Bismarck" führte allein 428 erste Cajüts- paffagiere mit sich. Während in den Vorwochen uns hauptsächlich Amerikaner aus Geschäftsrücksichten besuchten, sind es jetzt hauptsächlich Vergnügungsreisende, die uns aufsuchen. Die größte, bisher von Amerika nach Europa expedirte Post ging am vorigen Samstag von New-Aork ab, 750,000 Briefe wurden auf sieben verschiedenen Linien versandt. H. Breslau, 20. Juli. Am 15. d. M. find, wie aus Hirschberg gemeldet wird, unter dem Commando einiger Offiziere 80 Jäger und Oberjäger des dortigen Bataillons nach Rabishau abmarschirt, um auf den Gräflich Schaff- gottschen Gütern bei der Verfolgung und Festnahme von Wilderern theilzunehmen. Aus den Gräflichen Besitzungen, deren Wildstand ein ausgezeichneter ist, treibt feit einer Reihe von Jahren eine Wildererbande ihr Unwesen, ohne daß es bis jetzt möglich gewesen wäre, ihrer Herr zu werden. Nachdem nun in den letzten Wochen zwei Revi erjag er in Ausübung ihres Berufs den Wilderern zum Opfer gefallen find, hat man das oben erwähnte Commando abgeschickt, um in den Vorbergen und auf dem Kamm des Jsergebirges die Walder nach dem Mörder oder den Mördern zu durchsuchen. Zum besseren Schutze ihrer Beamten plant die Gräfliche Verwaltung aus ehemaligen Corpsjägern gebildete Waldpatrouillen von je drei Mann, die mit Schnell- seuergewehren zu 15 Schuß ausgerüstet sind, einzuführen. Es ist auch hohe Zeit, energische Maßregeln zu ergreifen, denn die ganze dortige Gegend befindet sich in beängstigender Aufregung. 1 2 1 5 1 1 1 (1) (1) vom 2.-lb.Jahr: Nniversitäts - Nachrichten. — Es wird berichtet, daß der Professor der Theologie Dr. Th. Zahn in Leipzig den Lehrstuhl des verstorbenen Prosessorvr.GloZl in Erlangen übernimmt. Zahn hatte schon früher denselben Lehrstuhl inne. — Um den Klagen über den verspäteten Anfang und vorzeitigen Schluß der Vorlesungen an den preußischen Universitäten abzuhelfen, andererseits aber auch eine angemessene Zeit für den Anfang und Schluß derselben fteizulassen, hat der Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medicinal-Angelegenheiten bestimmt, daß die Vorlesungen in jedem Semester innerhalb der erstm sieben Tage zu beginnen und innerhalb der letzten sieben Tage zu schließen sind. Diese Bestimmung tritt mit Beginn des nächsten Winterhalbjahrs in Kraft. Citeratur uttfc Annst. — Das Buch von der gesunden «nd practtschen Wohnung. „Das Bad im Hause", „Das Bett und das Schlafzimmer", „Die Heizung" lauten die Titel der drei Hefte, welche als Fortsetzung des Buches von der gesunden und practischen Wohnung im Verlage von Ernst Keils Nachfolger in Leipzig erschienen sind. — Der Verfasser E. Falkenhorst bespricht in denselben nicht allein die Bade- einrichtungen im Hause, die verschiedenen Bettstellen und Oefen, sondern gibt auch treffliche Winke für die Pflege der Gesundheit im Hause. In dem fünften Hefte bietet er dem Leser einen abgerundeten Abschnitt über die Pflege der Haut, die noch so oft gänzlich vernachlässigt wird. Die Winke über die Einrichtung eines guten Schlafzimmers und die Ausstattung eines guten Bettes sind sehr beachtenswerth, während das Eapttel über die Diätetik des Schlafes in unserem nervösen Zeitalter sehr vielen Lesern wirklichen Nutzen bringen dürfte. Das weite Gebiet der häuslichen Heizungsfrage ist geschickt in den kurzen Rahmen eines Heftes eingefügt und kann der betreffende Abschnitt der Hausfrau sicher als orientirender Rathgeber bei der Wahl des Ofens und der Bedienung desselben dienen. H. Breslau, 20. Juli. In Münsterberg in Oberschlesien | i hatte ein Chemiker an einer zwanzigjährigen Arbeiterin I 1 Hypnotisirungsversuche gemacht, die auch alle „ge- I langen". An manchen Tagen hatte er seine Versuche sogar viermal wiederholt. Diesen Unfug trieb er so lange, bis das Mädchen krank wurde und in Tobsucht verfiel, in welchem Zustande es sich das Fleisch von den Fingern riß, so daß I diese verkrüppelt wurden. Der Hypnotiseur wurde deshalb I wegen fahrlässiger Körperverletzung in eine Geldstrafe von I 450 Mk. verurtheilt, legte aber Berufung ein. Da jedoch I nach dem eingeholten Gutachten des Breslauer medicinischen I Collegiums die Krankheit der Arbeiterin unzweifelhaft auf die I durch das Hypnotisiren hervorgerufene hochgradige Nerven- I erregung zurückzuführen ist, so wurde die Berufung verworfen I und das erste Urtheil bestätigt. Wir theilen den Fall zur I Warnung mit und sprechen die Hoffnung aus, daß dem Unfug | des als Sport betriebenen Hypnotisirens, das mehr als I wie man allgemein annimmt, geschieht, kräftig gesteuert werden I möge. * Leipzig, 18. Juli. Die dauernde Gewerbeaus- I ftellung wird bereits zum zweiten Male vergrößert und I zwar hat der Rath der Stadt Leipzig in Anbetracht I der günstigen Weiterentwickelung der Ausstellung — es wurde I in den ersten 3j/2 Monaten des zweiten Betriebsjahres be- I reits der gleiche Umsatz wie im ganzen ersten Jahre er- I zielt — die frühere, in der Nähe der vier Hauptbahnhöfe I an lebhafter Promenade gelegene, sehr geräumige Landfleischer- I halle für die Zwecke der dauernden Gewerbe-Ausstellung zur I Verfügung gestellt. Die Gewerbe^Ausstellung umfaßt alle I Erzeugnisse, vorwiegend Maschinen für die verschiedenen Ge- I werbe. Besonders günstig für die Aussteller ist der Umstand, I daß nunmehr bei der schon im September erfolgenden Be- I Nutzung der Räume die Platzmiethe um mehr als die I Hälfte herabgesetzt wird, eine Thatsache, welche zu! zahlreicher Betheiligimg seitens der Aussteller Veranlassung I giebt. * Paris, 20. Juli. Aus dem Quai d'Orsay sanden j gestern früh die Schutzleute zwei schlafende Knaben I und brachten dieselben auf die Wache. Sie vermochten die I an sie gestellten Fragen nicht zu beantworten, da sie französisch I nicht verstanden. Als ein Schutzmann, der aus dem Elsasse [ stammt, mit ihnen deutsch zu sprechen anfing, erzählten sie, I sie seien von Metz zu Fuß hierhergekommen, um sich das I Nationalfest anzusehen. Sie waren sechs Tage gewandert, I bisweilen ließ ein Fuhrmann sie mitfahren. Sie übernachteten in Scheunen und lebten von Almosen. Natürlich fielen I ihnen bei der Ankunft in Paris Kleider und Schuhe förmlich I vom Leibe. Diese beiden Knaben sind 14 bezw. 13^/z Jahre alt. Man stillte zuerst ihren Heißhunger und schickte sie dann in's Depot, von wo sie als Landstreicher in die Heimath zurückgeschoben werden. * St. Petersburg, 17. Juli. Lieutenant Bachmutoff, der glücklich das ganze russische Reich von Wladiwostok aus bis St. Petersburg in 12 Monaten zu Fuß durchquerte, hat auf dieser Reise praktische Versuche betreffs der zum Marschiren geeignetsten und gesundesten Fußbekleidung angestellt und ist nach dem Verbrauch von 37 Paar der verschiedenartigsten Stiefel, Schuhe und Opanken zu einem Ergebniß gekommen, welches er jetzt dem Kriegsminister und russischen Generalstab unterbreitete. Lieutenant Bachmutoff erklärt die sibirischen Stiefel, „Schegi" genannt (sie haben weiche, mit den Rändern nach oben umgebogene Sohlen), nachdem er an ihnen eine kleine Veränderung vorgenommen, | für die allerbesten Jnsanterie-Marschstiesel. Wie es heißt, । arbeitete Lieutenant Bachmutoff auch Vorschläge über eine neue praktische Infanterie-Uniform aus und stellte dieselben gleichfalls höheren Orts vor. * Wie berichtet wird, ereignete sich kürzlich in Stockholm ein eigentümlicher Zwischenfall. Von der dort con- certirenben Capelle des preußischen Infanterie-Regiments Nr. 128 (Danzig) verlangte gelegentlich der Anwesenheit der französische^ Flotte ein Theil des Publikums das Spielen der Marseillaise. Der Dirigent verweigerte das, worauf die Hauseapelle des betreffenden Etablissements das geforderte Musikstück executirte. Bei der Fortsetzung des Coneerts der preußischen Militäreapelle bekundete die Mehrheit des Publikums durch lebhaften Applaus ihr Mißfallen über den vorangegangenen Zwischenfall. * Aepsel und Birnen mit Monogramms, Bildern, Aufschriften, Zeichnungen und dergl., welche das Sonnenlicht darauf hervorgebracht hat, werden vermuthlich schon in diesem Herbst in Berlin auf dem Markt erscheinen. Der naheliegende Gedanke nämlich, die farbenbildende Wirkung der Sonnenstrahlen für diesen Zweck praktisch zu benutzen, kommt zuerst in diesem Sommer zur Ausführung bei den Obstzüchtern und zwar in folgender Weife: Man befestigt durch einen Klebestoff oder durch Gummiringe an der Sonnenseite der Früchte Schablonen aus dünnem Blech oder Papier mit den gewünschten Bildern. Der unter denselben befindliche Theil der Frucht bleibt denn in Folge der Beschattung heller, während alles Uebrige, also auch der Name, in den normalen dunkleren Farbentönen der Frucht erscheint. Besonders geeignet für diesen Zweck sind solche Sorten von Aepfeln, Birnen oder Pfirsichen, welche von Natur eine lebhafte rothe Farbe besitzen. Die Manipulation ist 4—8 Wochen vor der Reifezeit der Früchte, also jetzt, vorzunehmen. Wer einen Garten mit Obstbäumen sein eigen nennt, kann daher noch sehr gut jetzt diesen kleinen Scherz machen, an welchem er später Freude haben wird. * Neue Dameusrisur. Aus Paris wird gemeldet, daß die Damen jetzt alles falsche Haar enbgiltig verworfen, auf alle Haarthürme verzichtet haben. Griechisches Haar herrscht allgemein- es ist hübsch, einfach, gibt bem Kopfe ein gewisses künstlerisches Gepräge. Bemerkenswerth ist auch bie Ver- minberung bes Schmuckes. Ohrringe unb gar „Ohrbommeln" werben nicht mehr getragen. Die Damen begnügen sich mit einer kleinen Perle, welche mittelst eines angestaubten Knöpfchens im Ohrläppchen gehalten wird. Das Armbanb Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gießen. 28. Woche. Vom 12. Juli bis 18. Juli 1891. Einwohnerzahl: 20611 (IncL 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 25,240/«, bezw. 20,19 nach Ausschl.der Ortsfremden. Kinder Temperatur der Lahn und Lust gemeffen am 22 Juli. Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 17, Lust 19 Grad Reaumur. L. Ehr. Rübsamen Wwe. Eingesandt. Gießen, 22. Juli 1891. Am letztvergangenen Sonntag feierte der hiesige Bicycle-Elub sein diesjähriges Stiftungsfest, zu welchem Sportgenossen von nah und fern erschienen waren und welches in gewohnter Weise einen schönen und würdigen Verlauf nahm. Leider sollte die Freude der Fahrer durch einen Act getrübt werden, der in seiner Art bis jetzt wohl einzig dasteht. Nachdem die Radfahrer am Nachmittag den Forstgarten und Schiffenberg besucht hatten, traten sie mit Anbruch der Dunkelheit die Rückkehr nach der Stadt in einer Lampions- Corsofahrt mit polizeilicher Erlaubniß an. Als der Zug die Marktstraße passirte, fühlte sich ein Herr, welcher z. Zt. hier als Vice- Feldwebel der Reserve eine Uebung macht, gemüssigt, dem Radfahrer, welcher den Zug ansührte, seinen Säbel ohne alle Veranlassung in das Rad zu stecken. Der Fahrer stürzte sofort vom Rade, glücklicherweise ohne erhebliche Verletzungen davonzutragen, dagegen nahm das Fahrrad Schaden. Es ist lediglich der Geistesgegenwart der nachfolgenden Radfahrer zuzuschreiben, daß der Fall des Rades nicht noch weitere Unfälle im Gefolge hatte, die in der Dunkelheit und bei dem harten Straßenpflaster recht folgenschwere hätten werden können. — G. Eine recht befremdliche und, wie uns scheinen will, nicht besonders practische Einrichtung bemerkten wir dieser Tage auf der Post; wir wissen nicht, ob dieselbe allgemein auf den kaiserlichen Postämtern eingeführt worden ist, oder nur am hiesigen Ort. Das direct über dem Schalter befindliche durchsichtige Fenster von gewöhnlichem Glas ist nämlich durch ein gewelltes, kaum durchsichtiges ersetzt worden. Nun ist es schon für Denjenigen, der nur ein kleines Kaufgeschäft vollziehen, sich etwa nur eine Marke oder eine Postkarte erstehen will, entschieden lästig und hemmend, von dem verkaufenden Beamten weiter nichts als die Hände zu sehen; hat man aber, wie das so oft vorkommt, sich von dem am Schalter Dienst thuenden Beamten noch eine besondere Auskunft zu erbittm, oder bei größeren Geschäften, Geldeinzahlungen, Erledigung von eingeschriebenen Briefen rc. etwas mehr Worte mit ihm zu wechseln, als beim einfachen Kauf einiger Postwerthzeichen, so steigert sich jene Unbequemlichkeit erheblich- selbst wenn man seine Geschäfte stumm, unter bloßem Hinreichen Der Postanweisungskarte erledigen kann, ist es nämlich höchst peinlich, nur die Hände des Beamten zu sehen; es ist doch nicht nur eine Gewohnheit, sondern man hat seinen guten Grund, wenn man freien Verkehr von Auge zu Auge verlangt; dieser trägt zum schnellen Verfiändniß der Wünsche und zu rascher Erledigung derselben ungemein bei. Endlich ist der geduldige und human denkende Schalterbesucher allein mit seinem Auge in der Lage, zu erkennen, ob eine nothwendtge Arbeit, z. B. eine Rechnung den Postbeamten im Augenblicke mit Recht veranlaßt, den Kunden vor dem Schalter etwas warten zu lassen. Bei der neuen Einrichtung fällt diese Möglichkeit fort; sie wird daher, befürchten wir, viel Veranlassung zur Ungeduld Seitens des zu Bedienenden, zum Aerger Seitens des Beamten führen. Wir möchten daher entweder um Aufklärung über die tieferen, uns unbekannten Zwecke der Aenderung bitten, oder ihre Wiederabschaffung auf diesem Wege in Anregung bringen. Rachenbräune Lungenschwindsucht Acute mtzündliche Erkrankungen der Ath- mungs-Organe Gebirn-Apoplexie ! Andere bekannte Krankheiten_______ Es starben cm: Zusammen: Erwachsene: im 1. Lebensjahr: Summa: 10 (2) 6 (1) 2 (1) 2 Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit aus von Auswärts nach Gietzm gebrachte Kranke kommen. 1 — 2 (1) 2 2 (1) ist kleiner geworden, besteht nur aus einem Reifen, wenn es noch getragen wird. * Eine Dame hatte ihrer Nachbarin etwas Wichtiges zu entdecken, bat sie, es aber ja nicht weiter zu sagen. „Seien Sie unbesorgt", versetzte diese, „ich werde schweigen, wie Sie." * Der Ritter Tayler fragte Frote um Rath, welchen Sinnspruch er auf seine Kutsche setzen sollte. „Was haben Sie für ein Wappen?" — „Drei Enten." — „Nun, fa setzen Sie darunter: Quack, quack, quack!" Todes - Anzeige Margarethe Wolff, geb. Merkel Die trauernden Hinterbliebenen Giessen, den 22. Juli 1891. Die Beerdigung findet Donnerstag Vormittag 9 Uhr vom Sterbehause, Ludwigs- platz 6, aus statt. 6673 Wieseck, den 22. Juli 1891. [6672 und die Generalagentur von J. B. Heim jun, in Mainz. der Wäsche empfiehlt [1321 Emil Elschbach. KeilgeSoienes 6674 Der Einberuser< stelle geliefert werden. [5942 preis aus. [6233 genommen. [6685 XONOGRAMMSl I 2713 6670 (Nassau). A Stahl Wwe. 6491 ReichSbank-DiScovt 4 pCt. — Frankfurter Bank-DiScont 4 pCt. Haupttreffer Haupttreffer Haupttreffer Haupttreffer Haupttreffer im im im im im Werthe Werthe Werthe Werthe Werthe von von von von von 2. 3. 4. 5. Für Studenten und Vereine! 6362] Ein schönes Kneiplocal abzugeben. Zu erfragen in der Exp. d» Bl. Mk. 10000 Mk. 5 000 Mk. 3 000 Mk. 2 000 Mk. 1500 la. deutsches Schminkschmch, Feinste Margarine, Einen ]Je wnirf N v r ün Jahr Rr das Waiee m -fjavs in Label- was wir Verwandten und Freunden, statt besonderer Anzeige, tiefbetrübt mittheilen. Um stille Theilnahme bitten Gestern Nachmittag 5% Uhr entschlief sanft nach langem, schweren Leiden unsere innigstgeliebte Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Tante Neue AartoMn pr. 100 Psd. Mk. 5,25 mit Sack versendet ab Frankfurt unter Nachnahme Friedberg b. Frankfurt a. M< Anmeldungen von Nichtmttgliederrr zum Preis-Wettschwimmen Preis-Wettrudern in Grönländern beim Sommerfeft den 26. Juli an der Lahn werden zu jeder Zeit bis zum Samstag den 25. Juli von Ernst Balser, Mausburg, und Abends zwischen 8 und 9 Uhr am Bootplatz entgegen- Allergünstigstes Gewinnverhältniss: auf nahezu 19 Loose fällt ein Gewinn! Ziehung am 96. Novbr. 1891. Preis des Looses 1 Mark. M Loose sind zu haben in der Ricker’schen H Buchhandlung, bei Friseur Stier (Schulstrasse), ; bei allen bekannten Loosverkaufsstellen, bei Ä den Fechtvereinen und zu beziehen durch die Lottere-Verrechnung des ersten deutschen Reichswaisenhauses zu Lahr L B. stets frisch, bei [6678 Robert Stuhl, Neustadt 23. roh gebrannt von Mk. 1.20 an von Mk. 1.60 an und höher, garantirt reinschmeckend, bei 6509 Robert Stuhl. Briefpapier und Couverts 1 mit / Emil \ /pischbachX /empfiehlt seine bewährten \ Fussbodenölfarben, Fussbodenlackfarben, Fussbodenlacke, k und alle Sorten > ^Oelfarben rasch und hart trocknend. REIS aeeaaBSöBBaHea™ H>ermiMe Anzeigen. Alle Maurer, besonders die Mitglieder des Fachvereins, werden hierdurch auf Sonntag den 26. Juli, Mittags 2V2 Uhr, zu einer Versammlung bei Orbig, Rittergasse Nr- 17, dringend eingeladen. Für die vielen Beweise der Theilnahme bei der Krankheit, dem Ableben und der Beerdigung unseres lieben unvergeßlichen Ludwig Mank, sowie Herrn Decan Wahl für seine herzlichen Trostesworte am Sarge des Entschlafenen, und für die zahlreichen Blumenspenden sagt im Namen der Hinterbliebenen innigsten Dank Luise Mank, geb. Kirchner. Der Vorstand der Ruder Gesellschaft. <$tn braves zuverlässiges Mädchen, welches kochen kann, sucht per 1. September Prau Alfred Bock, 6644 Ostanlage 9.______ Ein tüchtiger Lackirer gegen hohen Lohn sofort gesucht- Eisenwerk Herborn Redactto«: N, Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckern (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Die heutige Nummer umfaßt 6 Setten, Für Metzger! Hackklötze in jeder Stärke zu haben bei 6688 Andr. Euler, Schellfische, Hecht, Zander, u. sehr schönes Mastgeflngel empfiehlt C. G. Kleinhenn, 6684 Bahnhofstr. 59. Telephon 66< ar Freitag: Backfische. 6686] Frisch gepflückte gute Stachelbeeren bei A. Heppe Wwe., Weideng. 8. Herrenhemden nach Matz werden unter Garantie des guten Passens in kürzester Zeit geliefert. — Reiche Auswahl in Stoffen und Einsätzen. Geschw, Heerz, 6055 Neuenweg 7. Grosse Silber-Lotterie zu Gunsten dos Ersten deutsch. Reichswaisenhauses zu Lahr. Bei 200000 Loosen 10300 Gewinne im Werthe von 140000 Mark. Die Auerwehr-Reqmfiten-Iabrik von H. Miller & Co., Offenbach a. M. empfiehlt alle Feuerwehr-Requisiten in anerkannt bester solider Ausführung, genau nach bestehenden Vorschriften unter voller Garantie zu billigsten Preisen. Vertreter für die Provinz Oberhessen: Herr C. L Gail in Giessen, Scltcrsweg 22 und bitten wir die verehelichen Grofih. Bürgermeistereien und Feuerwehren, bei Anschaffungen sich gütigst an denselben wenden zu wollen. Probe-Vorlagen und Kosten-Anschläge jederzeit gerne zu Diensten.[6037 Donnerstag den 23. Juli: 6. Abonnements-Concert Die Karten sind an der Kasse abzugeben. Anfang 7 Uhr.[6681]Entree 50 Pf. j Tapken-Loose. ♦ X Nächste Ziehung am I. August d.J. • Haupttreffer Fr. 600,000 ♦ Kleinster Fr. 400.—. ♦ d" Stets vorräthig: [6682 ♦ A Schulhof & Co., ♦ H Frankfurt a. M., Giessen, ♦ O Zeil 69. Marktstrasse 4. + Grosses Sommerfest sämmtlicher Arbeiter-Vereine Gietzens, unter Mitwirkung des Gesangvereins „Eintracht", verbunden mit Concert, Gesang und Tanz Sonntag den 26. Juli, Nachmittags 4 Nhr, im Cafe Leib. Entree 20 Psg. Ende 4 Uhr Morgens. NB. Alle Arbeiter sind freundlichst eingeladen. 6669 Die Commission. Conrsbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft. Frankfurter Börse vom 22. Juli 1891. Schlußcouri- 1 Uhr 15 Min. HR Itt iOlttt 1^" Stellenfuchende sofort «111 gute dauernde Stelle. VcrlongmSie der Offenen Stellen. Gene- ral-StellenMnzeiger. Berlin 12. [61991 6679] Ein tüchtiges mit guten Zeugnissen versehenes Mädchen auf Michaelis gesucht. Neuenweg 9, IV. 6495] Vier Herren können Kost ünd Wohnung billig erhalten. Näheres in der Exped. d. Bl 6657] Ein Pferdeknecht gesucht. _______Ehr. Spieß, Neuenweg 29. 6623] Ein junger Hausbürsche sucht Zu erfragen in der Exped. d. Bl. F. Lachmann, Südanlage 15. Touristen u. Radfahrern empfehle die so beliebten Hemden mit Kr-rgen von selbigem Stoff, in feinen Flanellen, Prof. Dr. Jäger'schen Normal-Woll- und Dr. Lahmannffchen Reform - Baumwoll - Stoffen, sowie Schuhe mit Gummisohlen in Leder und wasserdichtem Segeltuch. 2470] H. Riibsamen. J liefert die ' BrBhl’sche Druckerei (Fr. Chr. Pieta oh) 7. Schulfltrasse 7. Fernsprecher 51. WerWietyunge«. 6683] Der erste Stock meines Hauses, Löberstkaße 21, Ecke der Bleichstraße, in gesunder freier Lage, bestehend aus sechs theilweise großen Zimmern, zwei Mansardenkammern, Küche mit Wasserleitung, Wassercloset, sowie Benutzung des Gartens, ist vom 15. September ab zu vermiethen. _______________A. Siegel. 6675] Ein Logis zu vermiethen bet __Schreiner Heß, Kaplansgasse 25. 6676] Kleines Logis, per 1. Aug. bc* ziehbar, zu vermiethen. Neustadt 21. 6687] Ein Logrs mit oder ohne Werk« fiötte zu vermiethen. Neustadt 11. 6686] Schön möblirtes Zimmer zu vermiethen.___Seltersweg 56. 6490] Ein kleines möblirtes Zimmer (mit Pension, monatlich 38 JL, zu ver-- miethen. Näheres in der Exped. d. Bl. M BH SB H omgs- W&STAERKE Unübertroffenes Fabrikat zum Stärken Andreas Euler. LGrzeiiMSliekkWs. Wegen Umzug nach der Ludwig- straße 12 verkaufe ich meine sämmv lichen Schürzen zum Selbstkosten- la. Herne Boll. VMige keine Matjeseingetroffen bei 6047 Carl Bieler. Helle Bommer-Mestm, leichte Sommer-Röcke, TurneZ-Tricot-Hemden empfiehlt 4268 HL Riibsamen, •••••••••••• ZFür Kellner!« • Lasting-Schuhe ® • Keder-Schuhe • 8 Segeltuch-Schuhe 8 W mit Gummisohlen! W Mh kauft man am billigsten im Ä ® Frankfurt. Schuhlager • M Marktstraße 27. ® • Vom 5. August befindet ä sich das Geschäft [6671W W Mäusburg L2. W Ztrohsäcke, Strohftckleinen. Waltersackk u. Schenettiilher zu haben bei 6677 _______Robert Stuhl, Neustadt 23. 6502] Prima Aepselwein. Gasthaus zur Lraube- Kaplansgasse. W eizen-, Korn- und Haferstroh 6654 I verkauft Kennel, Riegelpfad. Türk. Zwetschen und Apfelspalten empfiehlt [6508] Stuhl. Backsteine, Feldbrand, la. Qualität. Jedes Quantum billigst. Nahe und gute Abfahrt. Auch können dieselben an die Bau- 3% Reichsanleihe 31/a % do. 3% Preuß. ConsolS 3Vi°/e do. 84.30 98.30 84 35 98.40 4% Ung. Gold-Rente 5% Jtal. Rente 4V5% Oest, Silber-Rente 3% Portugies. Anl. 90 90 91 10 80 10 40.90 Disconto-Command^Anth 175.20 hLomb. E.-B.-Act. 90.25 Darmstädter Bank-Act. 135.10 iBuschtherader E--B.-Act 4)2 37 Dresdener Bank-Act 138 30 Mlbthal-Bahn-Act. 186 25 Nordd. Lloyd-Att 111.70 iGotthard-Bahn-Act- ^Schweizer Nordost-B.-Act. 133 30 Wiener Bankver.-A« 96 50 129 50 Oest. Credit-Act. 254 62 Mainzer E.-B.-Act- 1)370 Oest. Staatsb.-Act. 247.50 Marienburger E.-B.-Act 6 2 30 4% Mainzer St.-Anl. ® elf ent Bergw.-Aet. 101.80 155.40 93er. Königs-Laurab-Act- Tendwz: schwach. 112 70 (Siebener Anzeiger. Beilage Donnerstag den 23. Juli zu Nr. 168. - 1891 Feuilleton JÄHRIGER ERFOLG 25 m ui m ui 6621 ui Mkaeöotenes. UJ Fabrik. CD O Dö m m 159 (Gießener Anzeiger). 6180 Regenerativ-Gasheizöfen s von [6464] Pfd 99 Unschädlich! Fr. Seibel Fr. Selbe!« 6087 «uf Lager. [6701 i« * ' 4e^ Ul z Ul VERKAUF IN DEN APOTHEKEN, UND DROGUEN-HANDLUNGEN m Dö m Erfolg sicher! 6000 Francs Prämie der Stadl Brüssel für besten Gasofen. per 10 25 Ul U) Chr. Zimmer, Bahnhofstraße 12. Leicht anwendbar! m o o z CO CD z m für. . 99 * * empfiehlt 27 Pfg. Mk. 2.65 „ 6.50 [6088 nlentindVereine! w* aitfipM ab> fragen in btt @EP' b‘ $L 1 i marke. “ ; ifjl -^RüNGSMlTl^ Kleine kindJ? von Joseph Bauer in Wien. Der Alleinverkauf dieses Fabrikates, welches sich schon bei vielen Bränden ausgezeichnet bewährte und sich auch zum Löschen von brennendem Petroleum, Spirituosen, Fetten u. bergt, wo Wasser allein nicht mehr genügt, sehr wirksam erwiesen hat, ist mir für den Kreis Gießen über- Gefrorenes unerkannt vorzüglicher Qualität, in mehreren Sorten stets oorräthig, empfiehlt 1050] Eonditorei Hettler, Südanlage, Aernsprechanfchlrrtz 7t. 1 fast neue Commode, 1 Console, 1 Regulator, Sopha, 1 fast neues Bett, mehrere gebrauchte Betten, Tische und Stühle, 1 Partie Weißzeug, theilweise neu, Küchenschrank, Küchengeräthe, Haushaltungssachen, Bilder u. s. w. Im vormundschaftlichen Anstrag: ________________Tjpuis Rothenberger, Gerichtstaxator. die freundliche, aber bestimmte Antwort des Stiefsohnes, „die blendende Helligkeit all dieser Lampen bildet einen grellen Contrast zu dem dunklen Lebenswege des armen Mädchens, dem wir zu Dank verpflichtet sind." Die Hausfrau zuckte halb bedauernd die Schultern und meinte gutmüthig, daß man der Fremden zu Neujahr ein recht anständiges Geschenk zu machen verpflichtet wäre. Eines Morgens, bevor Mr. Anthony wie gewöhnlich nach seiner Office fuhr, trat Mrs. Clark, zum Ausgange gerüstet, noch einmal in des Stiefsohnes Privatzimmer und sagte in mütterlich herzlicher Weise: „Bitte, thue mir den großen Gefallen, Anthony, und trage die Bücher, welche ich mir gestern Abend aus der Bibliothek holte, wieder an den alten Platz. Du weißt, ich liebe die Ordnung — sie liegen aus meinem Schreibtisch. Da das Verhältniß zwischen dem Sohne und der zweiten Frau des verstorbenen Mrs. Clark ein selten inniges war, so entgegnete er ebenso freundlich und zuvorkommend: „O gewiß, gern, liebe Mutter, aber . . ." Den Schluß seiner Rede hörte die Dame nicht mehr, weil sie Eile zu haben schien und das Zimmer bereits verlassen hatte. Zögernd und mit einer ihm selbst unerklärlichen Befangenheit stand Anthony Clark nach einigen Minuten vor der Thür des Zimmers, das von der Fremden zu ihrem prosaischen Geschäft benutzt wurde. Er wußte es selbst nicht, warum er gerade diesen Weg nach der Bibliothek eingeschlagen hatte. Einerseits scheute er eine Begegnung mit dem jungen Mädchen, andererseits trieb eine innere Gewalt ihn vorwärts. War er denn nicht der Hausherr hier, der überallhin kommen und gehen konnte, wie es ihm beliebte? Mit dieser Schlußfolgerung trat er endlich ein. Ja, da stand sie wieder, die so eigenthümlich imponirende und doch so mädchenhaft schüchterne Gestalt. Ein leichtes Roth war ihm nun in die Stirn gestiegen, weil er sich bewußt war, oft — vielleicht sehr oft sich dieses seltsame Bild vor die Seele gezaubert zu haben. Recht auffällig sichtbar nahm er nun den mitgebrachten Bücherstoß in seinen linken Arm und grüßte höflich mit den »ii Abführung der Heizgase, für Salons, Wohn- ichlaf- und Krankenzimmer, grosse Säle, Kirchen toi Hensel, KMWtemlienhaMW, Gießen (Lagerplatz: Wallthorstratze, gegenüber dem Cafe Leib) hält stets Lager in Cementröhren in allen Dimensionen aus der Fabrik der Herren Dyckerhosf & Widmann in Biebrich am Rhein. ____ ___________________6500 zu ermäßigten Preisen aus. Fr. Seibel Licht. Novellette von D. Freiin von Spättgen. (4. Fortsetzung.) Etwa vier Wochen mochten vergangen sein, während welcher die junge Fremde alltäglich um die zehnte Morgenstunde bei Mrs. Clark erschien, um sämmtliche im Haushalt gebrauchten Lampen in Ordnung und Stand zu setzen. Nach Vereinbarung wurde ihr regelmäßig durch die Lady selbst ein Dollar für ihre Arbeit verabreicht, den sie auch mit ruhiger Würde, man hätte fast sagen können, mit vornehmer Herablassung, entgegennahm, als ob sie selbst dem Hause einen großen Dienst geleistet hätte und nicht die Empfängerin eines unverhältnißmäßig hohen Arbeitslohnes sei. Mrs. Clark, eine obwohl stolze, doch zugleich äußerst gutherzige Frau, hatte das junge Mädchen, dessen schönes Antlitz sie oft nachdenklich musterte, gelegentlich auch einmal gefragt, ob es auf die im „Herald" erlassene Annonce noch mehr Arbeit und Verdienst erhalten habe, worauf ihr die in kühlem Tone gegebene Antwort wurde, daß sie bereits fünfzehn der feinsten Familien Newyorks zu ihren Kunden zähle und mit der Zeit noch bekannter zu werden hoffe. Mr. Anthony Clark, ein Mann von durchaus ehrenhaften, edlen Gesinnungen, hatte es nicht mehr gewagt, die Unbekannte in ihrer mehr oder weniger demüthigenden Beschäftigung durch seine Gegenwart zu belästigen, und mied das Zimmer, in welchem sie ihre Arbeit stets pflichttreu verrichtete. Allein der Zufall wollte es, daß er ihr öfters in der großen Halle oder auf der Treppe begegnete. Alsdann lüftete er jedesmal in ausgesuchtester Höflichkeit den Hut, wobei er es jedoch nicht unterlassen konnte, einen raschen Blick in das reizende, stets so ernste Mädchengesicht zu thun. „Nun, freust Du Dich nicht über meine Acquisition, Anthony?" fragte Mrs. Clark eines Abends, als man einige Freunde zum Diner erwartete und nun bei den prächtig und tadellos brennenden Lampen saß." „Die Freude ist eine problematische, Mutter," lautete Donnerstag den 23. und Freitag den 24. Juli, Nachmittags von 2 Uhr an, werden die Mobilien aus dem Nachlaß Völker, Maigasse Nr. 12, meistbietend versteigert. Besonders sind dabei: lÄ Bürger- ^affimgeu sich Ichläge jederzeit ----[6037 ^•Lotterie en des iMaisenhauses ihr. 10 300 Gewinne im 10000 Mark. 'the von Mk. 10000 ’the von Mk. 5000 the von Mk. 3000 the von Mk. 2000 ‘the von Mk. 1500 winnverhältniss: fällt ein Gewinn! . Novbr. »91. 8 1 Mark. 1 in der Ricker’schen ' Stier (Schulstrasse), ^Verkaufsstellen, bei u beziehen durch die iS ersten deutschen Lahr I. B. i jun. in Mainz. Montag den 27. Inti, Nachmittags 2Vs Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die den Erben des verstorbenen Universitätspedellen Johannes Kitzler in Gießen gehörige Hofraithe: Flur I Nr. 171 - 206 Meter in der Wolkengasse > freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, 17. Juli 1891. Großh- Ortsgericht Gießen I. A-: Vogt. 6571 KsB tragen worden und empfehle ich dieses auch für jede Haushaltung unentbehrliche Löschmittel geneigter Abnahme. Portland-Cement-Fabrik Karlstadt a. Main vorm. Ludw. Roth in Karlstadt a. Main empfiehlt la.FortlancL-Cement Fabrikat ersten Ranges von höchster Festigkeit und V olumenbeständigkeit. Durch die hohe Leistungsfähigkeit der Fabrik — grösstes "Werk dieser Branche in Bayern — wird die prompte und gleichmässige Ausführung auch der grössten Aufträge garantirt. Ferner: la. Koiiian-Ceinent, vorzügliches billiges hydraulisches Mörtelmaterial. Zahlreiche Zeugnisse über ausgefuhrte grosse Lieferungen stehen gern zu Diensten. Die Niederlage für Giessen und Umgegend befindet sich bei 4279 J. Happel, Neustadt 56. Aachener Badeöfen für Gas. Liefern sofort heisses Wasser. rüberraschend schnelle Erwärmung eines Bades ir O.7 cbm. Gasconsum. | 6 goldene und silb.Medaillen. Feuerlöschmasse I Haltbar! Worten: „Verzeihung, mein Fräulein, daß ich Sie störe, allein — ich muß hinüber nach der Bibliothek!" Dabei war aber Anthony keineswegs weitergeschritten. sondern etwa sechs Schritte von dem jungen Mädchen stehen geblieben. Verwundert und, wie es ihm vorkam, mit leisem Lächeln, begegnete sie seinem leuchtenden Blicke. „Es steht mir kein Recht zu, dieses Zimmer für mich allein beanspruchen zu wollen, Mr. Clark," entgegnete sie mit volltönender, überaus sympathischer Stimme. — Also wußte die Fremde darum, daß er der Hausherr war. Rasch erwiderte er: „O doch, Miß, Miß —" augenscheinlich verlangte es ihn, ihren Namen zu erfahren. „Northland!" klang es sehr leise zurück. „O doch, Sie haben ein Recht, hier ganz ungestört zu sein, Miß Northland. Sie sind ja die Wohlthäterin für das ganze Haus, ich meine: seit Sie zuerst hier eingetreten, ist es — Licht geworden." Der schöne Mädchenkopf senkte sich tiefer auf die Brust herab. „Man ist zu gütig gegen mich," flüsterte sie bescheiden. „Vielleicht ist es sehr anmaßend von mir, Ihnen ein plumpes Lob zu spenden, aber ich kann es doch nicht unterlassen, Ihnen zu gestehen, daß ich Ihren Muth, Ihre Willensstärke und Selbstverleugnung bewundere," sagte Anthony nun eigenthümlich erregt. „Das Wörtlein „muß" ist ein strenger Lehrmeister, Mr. Clark, welcher mit eiserner Hand alle rebellischen Oppositionsgelüste herabzudrücken versteht. Aber dennoch gibt es noch etwas Mächtigeres als diesen moralischen Zwang, und diesem Mächtigeren bringt man gerne Hochmuth, thörichte Eitelkeit und thörichte Eigenliebe zum Opfer," versetzte das schöne Mädchen, indem ihre große Augen freudig aufleuchteten. „Sie haben Eltern, Miß Northland, eine Mutter, sür die Sie sorgen?" forschte er, nähertretend. „Jawohl, um meiner Mutter willen stehe ich hier an diesem Platze, und das Bewußtsein, für sie, die mir aus Erden das Theuerste ist, meine Kindespflicht zu erfüllen, hat den Gedanken an Demüthigung und Erniedrigung noch nie- mals in mir aufkommen lassen." (Fortsetzung folgt.) I August Noll II., ________»ahnhofstraß« Bl. Weiße Kernseife beste Qualität jtt Anzeigen. MMN, Mitglieder des Fachoeretvs, mfc auf Sonnta- dm rMass2^Uhk-.zueim bei Ct* Rittergasse nd eingeladen. J. G. Houben Sohn Carl, Aachen. Referenz: Jede Gasanstalt. MegknAchllhem.Dktll!Wfftes verkaufe ich von heute ab sämmtliche Colonial- und Material-Waaren Durch meine Tageslicht - Reflektoren werden dunkle Räume in jeder Lage und Größe tageshell erleuchtet. Rudolf Pol, IabriKant in Heidelberg. Vertreter: Herr C. Th. Gläsener, Asterweg 44. Apparate sind ausgestellt bei den Herren FritzNowack, Robert Haas, Ernst Bloedner, Carl Schwaab und im Maschinensaale der Brühlschen Druckerei -Wettrudern Sä»* rW?® bis zum 3uJe «gh von ErnH und Abmds Machen btrRESeselM 6087__________________________ Empfehle: reiufchmeckeude rohe Kaffees, per Pfd. von Mk. 1.20 an, gebrannte Kaffees per Pfd. von Mk. 1.50 an. cr ßOO.OO“ ♦ 6601 V ^°'[668i ♦ * . ( ♦ M a. m uisiten genau «ach J r GarL beisse«: Mkestle^ Neu! Tropen-Duft. Neu! von der Parfümerie Union, Berlin ist ein Parfüm von herrlichem entzückenden Aroma. Flasche Mk. 1,00 und 1,50 zu haben bei [5268 Wilh. Schornber, Neuen Baue, __ DreVeS & Wallenfels, Marktplatz. Einmachkeffel in Kupfer und Messing stets 80,46 Procent Nährwerth der und «nMlirdt's Dmlsihn perl-Kaffee, achchaftcstn Frucht-Kaffee in ganzen Körnern mit 80,46 Procent Nährstoffen lKneipp's Malz-Kaffee nur 64 Procent). Dptnil'Nreitz' ein Dfund-Packet 40 Pfg., ein Halbpfund'Packet 20 Pfg. , Mein Deutscher Perl-Kaffee in Packeten steht in Bezug auf seine Aechtheit und Güte 8^lter Controle «tobbeÄ S.ff.§a-tttch-«chE. PE««gs- «ndAuskunMstatio« für di. G.werb. in Da.mstadi roirb nah-h-f.-r wie all- anderen Enaelhardt's Deuffchem Perl-Kaffee und Kneipp's Malz-Kaffee geht zweifellos hervor, daß der Deutsche Perl.Kaffee in Bezugauf seinen Nährwerth dem Kneipp's Malz-Kaffee entschieden vorzuziehen und sehr zu em- pfeMCnÄnÄ g°m°hl°n. ausgekocht und daun filtrirt giebt eine große Tasse rein und angenehm wie Bohnen-Kaffee schmeckendes Getränk. Als Zusatz zu Bohnen-Kaffee ist mein Deutscher Perl-Kaffee vorzüglich. r Fr. Engelhardt m RufselSheun Cichorien-, Frucht- und Eichel - Kaffee - Fabrik« Gegründet 1819. — Acht Medaillen und Diplome. 6582 Verkaufsstellen, durch Plakate erstchtlich, bei: Eberh. Metzger, Neustadt. Carl Bieler, Am Kreuz. Chr. Bieker, Neustadt. Eberh. Dort, Wallthorftraße. Emil Fischbach, Seltersweg. W. Fritsch, Westanlage. Ad. Geiste, Am Kreuz. Emil Orbig, Bahnhofftraße. Carl Petri, Markt. Emil Pistor, Marktftraße. Ang. Voigt, Seltersweg. Chr. Wallenfels, Markt. F. C. Henzerling, Neustadt. H. E. Jughardt, Markt. L. Kalkhof- Frankfurterstraße. «g. Kinkel, Am Kreuz. C. G. Kleinhenn, Bahnhofftraße. Wir empfehlen bestens: Preis des 2 theiligen Apparates Mark 22.— .. „ 1 „ „ „ 4.70 nnh AkPpplllllte verschiedener Construetion und in allen gangbaren Grützen. wird mit diesen Gaskochapparaten in etwa 1 Liter Wasser von Brunnentemperatur 5 Minuten mit ungefähr 30 Liter Gas zum Sieden gebracht. Die Kosten dieses Gasverbrauchs betragen bei Speisung aus der Leuchtgaslettung lGasvreis 22 A Pro cbm) 0,66 = % bei Benutzung einer von der Leuchtgaslettung abgezweigten Heizgasleitung mit besonderem Gasmesser (Gaspreis 16 pro cbm) 0,48 — md)t ganz /2 Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Zum 1. September 1891 ist zu vermieden oder zu verkaufen ein cfaörüianmelen, in Oberheffen (Großh. Hessen) in welchem bisher eine Wollspinnerei betrieben wurde. Wasserkraft mit Girard- turbine, reichliche Oeconomiegebäude, 14/3 Hectar Ackerland, 21/a Hectar Wiese, großer Grabgarten. Das Grundstück liegt unmittelbar an ausgedehnten Waldungen und dicht an einem Braunkohlenbergwerk, welches durch schmalspurige, das Anwesen berührende Bahn mit der V2 St. entfernten Bahnstation (Kreisstadt mit Gymnasium) verbunden werden soll. Näheres unter E. $5359 an Rudolf Moffe, Leipzig. [4237 Alle Neuheiten in Shlipsen, Kravatten, Hemden, Kragen, Manschetten, Taschentüchern, Glace, und Stoff-Handschuhen, Hosenträgern, Kragen- u Manschettenknöpfen, Hosenstreckern, Hut- und Armfloren, Regenschirmen :c- empfiehlt zu billigen Preisen 2671 H. Hübsamen. Oberhemden liefere unter Garantie für guten Sitz und tadellose Arbeit, Vermischte Anzeige«. Sehr reiche Dame (Waise), 21J., mit Kind, welches adoptirt werden muß, wünscht sofort zu heirathen. Vermögen nicht beansprucht. Nicht anonyme Off. erbeten „Redlich- Post 12 Berlin. (6498 6587] Ein Kellner »Lehrling wird gesucht im »Hessischen Hof", _____________________Frankfurterftr. 7. 6656] Ein Pserdebursche gesucht. L. SpieS, Frankfurterftraße 78. Möbelfabrik u. -Lager empfiehlt 1442 sein reichhaltiges Lager in eichen- u. nussbaum-polirten Möbeln, sowie completen Betten, polirt und lackirt aller Art, Blumentischen und Rohrsesseln, sowie Spiegel, Teppiche, Läufer und Gardinen zu aussergewöhnlichen Preisen I durch Ersparnisse der Ladenmiethe I Eigene Polsterwerkstätte! Eigene Schreinerwerkstätte 6614] Schöne junge Möpse werden verkauft Seltersweg 43. Das Neueste und Eleganteste in Kinderwagen trifft stets ein bei A. Kilbinger (L. SennerS Nachf.), Seltersweg 19. [1422 Neue Kartoffeln, prima Waare, 50 Kilo mit Sack fünf Mark franco Gießen, liefert gegen Nachnahme [6651 Jacob Stern-Simon, Friedberg bei Frankfurt a. M. Zucker in allen Sorten empfiehlt billigst H. F. Nassauer, Neuenweg 15. Saftpresse wird leihweise abgegeben. 6636 C? s v bMgen Preisen 2673 Die ächten Prof. Dr. Jäger'schen Normal-Woll- u. die ächten Dr. Lah- maunffchenResorm-Baumwoll-Unter- kleider, Radfahr- und Touristen-Hem- den, alle sonstigen Unterkleider in Seide, Wolle, Baumwolle rc. empfiehlt zu vonn. 6. C. Windecker Seltersweg Ä, Ecke am Kreuz. Wein-Essig ▼on Georg Scherer & Co., Langen. Alleinige Niederlage: Liqueure und Feinsten deutschen COGNAC ärztlich empfohlen Literflasche Mk. 2.—. _______H. Rübsamen. 65271 Im früh. Meyer'schen Waaren- haus ist die Ladeneinrichtung, sowie noch eine gr. Parthie Waaren bill. zu verkaufen. H. C. Werner, Eichgärten Nr. 10, neben Gärtner Berger. Kuchmin für das GrMeiWthilm M«. Ausstellung von OeBgemäiden im alten Hofgerichtsgebäude (Brand). Täglich geöffnet von 11—1 Uhr. Die Mitglieder des Kunstvereins mit ihren Familienangehörigen haben gegen Vorzeigung der Mitgliedskarten freien Zutritt zu der Ausstellung. Für Nichtmitglieder beträgt der Eintrittspreis öO H. Eine Liste zum Einschreiben von Beitrittserklärungen liegt offen. 18 Der Ausschuß ___Sonntag den 26. Juli, ermäßigter Eintrittspreis von 20 Pf. Zur gefälligen Beachtung! Bringe mein Lager in Uhren, Gold- und Sllberwaaren in empfehlende Erinnerung und mache zugleich aus eine Auswahl schöner Pendules aufmerksam, welche zum Selbstkostenpreis abgegeben werden. Reparaturen werden schnellstens und billig unter Garantie ausgeführt. Hochachtungsvoll 6590 Frau M. Vogt Wwe. Wallthorstratze 8. Norddeutscher Lloyd. Post- und Schnelldampfer von B E U nach Newyork Ostasien Brasilien Baltimore Australien La Plata Nähere Auskunft 4573 General-Agent Chr. Emil Derschow, Offenbach a. oder dessen Agenten: J. M. Schulhof, Giessen, Aug. Kraft, Butzbach Julins Karl, Grünberg. e*eeeeeeeeeewiweeee®»eeee • Die Kreisfeuerlöschordnung | G für den Kreis Gießen { £ ist zum Preise von 90 Pfg. vorriithig in der D • Expedition des „Gießener Anzeiger". 5 WermieLßungen. 6473] Ein kleines und ein größeres Logis zu vermiethen. Schützenstraße 11 6264] Kleine Mansardenwohnung zu vermiethen._________Bahnhofstraße 34. 6223] Eine Parterre-Wohnung per so- fort oder später zu vermiethen. __Wilhe'unstraße 1 4051] Ein Logis zu vermiethen- " Georg Möhl, Babnhofftraße 26. 3958] Der zweite Stock, Grünberger- straße Nr. 28, 5 Zimmer, Wasserleitung und Zubehör, ist zu vermiethen.________ 3322] Zweiter Stock, 4 Zimmer mit Zubeh., Wasserl. und Gartenantheil, zu nermiethen. Näheres in der Exp. d- Bl- 3800] In meinem neuer bauten Hause j Steinstraßc 9 (Nordanlage), ist der erste Stock, fünf Zimmer und Küche mit allem Zubehör, sofort zu vermiethen. Andreas Euler, Sternstraße 7. 5823] ^Liebigstraße 66, Neubau, der untere Stock, 5 Zimmer nebst Zubehör und Gartenantheil, zu vermiethen und alsbald^eziehbar.____ 5502] Hammstratze 27 schöne Wohnung, drei Zimmer mit Zubehör, zu vermiethen^________________________ 5710] Zweiter Stock, 6 Zimmer mit Zubehör, in schönster Lage, auf 1- October zu vermiethen. ___________K. Klees, Südanlage 18. 6085] Eine schöne Mansardenwohnung ist an eine ruhige Familie vom 1. October ab, auf Wunsch auch früher, sowie eine Werkstätte zu vermiethen- __ A. MareuS, Bahnhofstraße 15. 6373] Zweiter ©W^ToemfetljenlKi Bruchhäuser, Grünbergerstraße. 6299] Eine Wohnung, 5-6 Zimmer zu vermiethen.______Bahnhofstraße 62. 6253] Ein schönes Logis im Neubau Schanzenstraße, vier Zimmer, abgeschlossener Corridor, Wasserleitung und Bodenkammer rc , per 1. Sept., event- früher, zu vermiethen. Näheres bei A. IMi kore. Bahnbofstraße 15. 6495] Südanlage 21, Nebenhaus: Mansarden - Wohnung per October zu vermiethen._____________________________ 6289] Kleines Logis zu vermiethen. ________Kanzleiberg 5. 98] Gartenstraße 21: Logis zu verm7, 7 Zimmer mit Balkon und Gartenanth., per sogleich. Näheres das. 21, 3. St. 6082] Wohnung zum Alleinbewohnen, 6 Zimmer mit allem Zubehör und Gartenantheil, per 1. October zu vermiethen. Frau Körner (Körners Garten).__ 6274] In meinem neuerbauten Hause am Oswalds Garten ist eme Wohnung von 5—6 Zimmern, Küche, Bleichplatz, Wasserleitung und sonstigem Zubehör sofort oder später zu vermiethen. ________________Heinrich Carls. In meinem Hause auf der Mänsburg ist der seit längeren Jahren von Herrn Friedrich Seibel innegehabte Lade« nebst Wohnung und großem Lagerhaus per 1. September anderweitig zu vermiethen. Näheres bei [6290 Frau Ed. Lind Wwe., Kirchenplatz 10. 6405] Sehr schönes Logis im mittleren Stock, 5—6 Zimmer mit allem Zubehör, Wasserl-, Bleichplatz, Gartenvergnügen rc. per 1. Oct, zu verm. Bahnhofftraße 59. 6504] In meinem Hause, Frankfurterstraße 12, ist im unteren Stock eine kleine Wohnung mit eigenem Corridor zu vermiethen und alsbald beziehbar. _____Rechts an walt Holzapfels 6552] Ein kleines Logis zu vermiethen- ____________________Wallthorftraße 19. 6377] Gartenstratze Nr. 38 schönes Mansardenlogis mit Wasserleitung, abgeschlossenem Corridor, Gartenantheil, sofort beziehbar, an eine ruhige Familie zu vermiethen. Näheres__ Nordanlage 31. ~6443] Eine Stube und Küche zu ver- miethen.__Lindengasse 1. 6645] Ei« möbl. Zimmer mit od. ohne Kost zu vermiethen. Näheres- Seltersweg «5. 6269] Ein hübsch gelegenes unmöblirtes Zimmer mit Cabinet für den Preis von 150 v*L pro anno zu vermiethen. __Ederstr. 2, Ecke Nordanlage.__ 6193] Möblirte Zimmer mit oder ohne Pension im „Lindenhof", Lindenpl. 11. 6609] Ein einfach möbltrtes Zimmer zu vermiethen. Bahnhofstraße 26. Ein einfach möblirteS, freundl. Zimmer zu vermiethen. [6000 Marktftraße 16, LI. 6503] Schlafstellen zu vermiethen. Kaplansgasse 10. 5173] Laden zu vermiethen. Seltersweg 41. ~ 6629] Ein kleiner Laden per sofort zu vermiethen. Näheres bei Gustav Sonntag, Neuen Baue 5. Nedaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schm Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) bi Gießen.