8l**M ar S'öirttii in Ät, 5***-**««. bci .«»ur, MA". 3h !W5«Min Wil iäto Marinlburgn und Matmer Z?^^.bewLhrt als in deuAen Fonds ist . Jfob 2esittleichischc n^ Enden Druck zu leiben “S ^Berlin ausgeübt rS? Uo| ber wieder ein- k ^rcitQ6 wegen an- 1 w® Laura noch behaupte! DiRbV”b«t Raffe; ®et ^vryavd. • Ach. )OUM vom 10./I. 17./I. L< 88 u.89 I 86,701 87.- xrö. SoL- / / . . . . / 89.301 89.85 kismbahn' * XL.K.. M-.1M fiiw.. Ald-Anl. 87 . . . i mb h0L95h01.85 18.90 18.80 71.40 72.20 93.50 >4.20 n Lombarden do. do. iirtrM • oio(Schk-) ifef SÄer 104.90 67.50 100.40 100.70 85,35 105.25 99.50 67.70 160.61 100.70 86.- 57.45 64.95 94.50 93 85 84.95 57.60 64 80 95.85 94.25 84.70 irant 3tti. W . - itr . . • Lw Äsend. wta6 garut. ddl.Sec.stsr. 167. 165/ ö-r Imtö 159.40 156.30 ' 103.90 100.50 154.50 156 234.80 234.40 lÄgS! 2onn.^etster, 271.40 270. I0tag& 100 60 .x-anddr- - 94isü 10>-16 cift- 93-40 100.80 131* 100.80 ^kf-übr. 105.6° |268> 136.' 87' j.39O 104.« 18»« Nr. 17 Mittwoch den 21. Januar 1891. Der Wetze«« Z*retg« arschttM täglich, iM Av-nahmr bet MrrUag-. Die Rwr Be*triteiri«ei «erben de» Änjeif« »Gchmrkch brtimel bnfldtflL Gießener Anzeiger Kenerat-Ztnzeiger. 18krttlt6^riya >emme«Uprtto4 2 Mark 20 Pfg. «« Bringerlohn. iSucch die Poft besegel 2 Mark 60 Pf,.. iHcbartion, tpeottt»« trab Druckerei : Ach»tßr«tze Mr.-« »m*r**« 51 Amts- tmb Anzeigeblatt für den Aveis Gieren. rr | Hrati-Seikag«- Ki-ßm« IamMmölLtt-r. _____mMMLin__IJ L. JiVWS*“**11**-J-.J-LL—U iiUEBHUSWJ ,BBM—■ Aentlichev Theil» Bekanntmachung. 64 wirb hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß de» Directionen des landwirthschastlichen Bezirksvereins Mmncheim und des Badischen Rennvereins Mannheim, welche AUS Lnlaß des Anfangs Mai d. I. in Mannheim abzuhaltende» Pferde- und Rindviehmarktes eine Verloofung von Pferden, Rindvieh und gewerblichen Gegenständen veranstalten werden, auf ihr Nachsuchen von Großh. Ministerium des Innern und der Justiz gestattet worden ist, die fraglichen Loose im Groß- herzogthum zu vertreiben. Gießen, den 19. Januar 1891. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Bekanntmachung. Da die Bremer Reichs Versicherungsbank in letzter Zeit durch ihre Agenten eine Reihe von Verftcherungsverträgen im Großherzogthum abgeschloffen hat, nehmen wir Veranlassung daraus aufmerksam zu machen, daß diese Anstalt die Erlaubniß )MN Geschäftsbetrieb im Sroßherzogchum nicht erhalten hat. Gießen, den 19. Januar 1891. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Ar. 3 des Reichsgesetzblatts, ausgegebeu den 16. d. M., enthält: (Nr. 1932.) Bekanntmachung, betreffend den Anthell der Reichsbank an dem Gesammtbetrage des steuerfreien ungedeckten Notenumlaufs. Dom 14. Januar 1891. Gießen, den 20. Januar 1891. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Statut dir Benutzung der Gemeinde-Viehwaage zu Albach betreffend. Mit Genehmigung Gr. Ministeriums des Innern und der Justiz vom 9 d. Mts. zu Nr. M. I. 567 und unter Zustimmung des Kreis-Aurfchusse» des Kreises Gießen, wird wegen Benutzung der Gemeinde-Viehwaage zu Albach bestimmt: § 1. Alle zur Verwiegung gebrachten Gegenstände müssen durch einen verpflichteten Wiegmeister gewogen werden. Außer dem Wiegmeister oder dessen Stellvertreter hat Niemand das Recht aus der Waage zu wiegen. 8 2. Der Wiegmeister oder dessen Stellvertreter haben der ihnen zugehenden Aufforderung zum Wiegen alsbald Folge zu leisten. Die Aufforderung hat von den Betheiligten direct an den Wiegmeister zu geschehen. Wenn derselbe der Aufforderung nicht entspricht, so ist sich an die Großh. Bürgermeisterei zu wenden, die denselben zum Wiegen anhalten und nöthigenfalls Großh. Kreisamt Anzeige erstatten wird. § 3. Der Wiegmeister oder dessen Stellvertreter bat über die von ihm besorgten Geschäfte ein Tagebuch zu führen, in welchem unter fortlausenden Nummern anzugeben sind: a. der Ort des Wieggeschästs, b. der Name des Verkäufers und Käufers, c. Datum der Verwiegung, d. Art der gewogenen Gegenstände, s. das Gewicht der einzelnen Gegenstände, f. der Betrag der erhobenen Wieggebühreu. § 4. Der Wiegmeister hat dem Käufer oder Verkäufer einen dem Eintrag ins Tagebuch gleichlautenden Wiegschein auszustellen, aus dem sowohl das Gesammtgewicht der einzelnen verwogenen Gegenstände, als auch der erhobene Gebühren- betrag zu ersehen ist. G e b ü h r e n t a r i s. § 5. An Wieggebühren sollen erhoben werden: A. von Ortseinwohnern 1. für Kleinvieh, als Schweine, Schafe, Kälber,Ziegen u.s.w. von einem jeden Stück . ......5 Pfg. 2. für Großvieh, als Ochsen, Kühe, Rinder u. s. w. mtter 10 Ctr. von einem Stück .... 15 Pfg. über 10 Ctr. von einem Stück . .... 20 3. für jeden anderen zur Verwiegung kommenden Gegenstand, als Frucht, Kartoffeln u. s. w. bis zu 3 Ctr...........10 Pfg. für jeden weiteren Ctr........2 „ B. von Ortsfremden wird das Doppelte der oben erwähnten Wieggebühren erhoben. § 6. Sogleich nach ftattgefundener Wiegung sind die vorbemerkten Wieggebühren nebst 5 Pfg. Vergütung für jeden gewogenen Gegenstand an den Wiegmeister zu entrichten. § 7. Am Schluffe eines jeden Halbjahres hat der Wiegmeister das Tagebuch abzuschließen, sodann hat er einen Auszug aus dem Tagebuch über die im verflossenen Halbjahr gewogenen Gegenstände zu fertigen, woraus sowohl das Gewicht der gewogenen Gegenstände, als auch die erhobenen Gebühren ersichtlich sind. Diesen Auszug hat er in beglaubigter Form der Bürgermeisterei zu überreichen. Die erhobenen Wieggebühren werden dann dem Gemeinde- Einnehmer in Einnahme decretirt und dann von dem Wiegmeister an denselben ausbezahlt. § 8. Der Wiegmeister und dessen Stellvertreter werden von dem Ortsvorstand ans Widerruf ernannt, und von Großh. Kreisamt verpflichtet; er unterliegt als Gemeindebeamter den für solche geltenden Disciplinarvorschriften. Gießen, den 14. Januar 1891. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern. Nerrefte Nachrichten. Wolff- telegraphisches Lorrespondenz-Vureau. Berli», 19. Januar. Die vom Capellenverein zum Ge- dächtniß Kaiser Wilhelms und Kaiser Friedrichs erbaute Friedenskirche wurde heute in Gegenwart des Kaisers, eines Prinzen und der Prinzessin Albrecht durch den Probst Brückner feierlich eingeweiht. Die Eröffnungspredigt hielt Superintendent Krückeberg. Berlin, 19. Januar. Die „Germania" veröffentlicht ein Schreiben Rampollas an Windthorst, anläßlich des 80. Geburtstages Windthorsts, worin die Geisteskraft, der Eifer und die Festigkeit hervorgehoben werden, die der Centrumssührer in der Vertheidigung der katholischen Religion bewiesen habe. Ferner enthält der Brief den Ausdruck inniger Antheilnahme an dem freudigen Anlässe und die Bitte, Gott wolle den Jubilar recht lange in Gesundheit und voller Kraft erhalten zum Nutzen der Kirche und der Gesellschaft. Der Papst, der Windthorst immerdar ganz besonderes Wohlwollen widme, spreche ihm seine Glückwünsche aus und ertheile ihm den apostolischen Segen in aller Liebe. Berlin, 19. Januar. Der erste Vicepräsident des Herrenhauses, Hans v. Brochow-Plessow, ist gestern gestorben. Berlin, 19. Januar. Die „Nordd. Allg. Ztg." sagt, durch die Blätter gehe die Nachricht, Wißmann sei schwer nervös erkrankt. In den zunächst interessirten Sphären liegt eine authentische Bestätigung der Meldung nicht vor, doch erzeugt eben das Ausbleiben von Nachrichten die Besorgniß, daß irgend ein unerwünschter Zwischenfall eingetreten sei. — Dagegen besagt ein Privattelegramm des „Berl. Tageblatt" aus Zanzibar, Wißmann sei am 15. d. M. mit 10 Offizieren und 500 Mann in der Richtung nach dem Kilimandscharo aufgebrochen. Berli», 19. Januar. Ein hier abgehaltener Genossen- schaftstag des deutschen Bauernbundes, der Vereinigung der Steuer- und Wirthschaftsreformer, des Congreffes deutscher Landwirthe und der deutschen Centralgenossenschast sprach sich für starken Schutz der Landwirthschaft aus und nahm eine Resolution an, worin Directiven für Bildung von Einzelgenossenschasten mit beschränkter Haftpflicht über das ganze Land, für Zusammenschließung zu freien Verbänden, für Bildung von Genossenschaftskassen, Gründung eines Hauptverbandes und einer Hauptgenossenschastsbank und Heranziehung der landwirthschastlichen Centralvereine zur Förderung des Genossenschaftswesens gegeben werden. Kiel, 19. Januar. Die Ostfee ist, soweit sie von dem Billker Leuchtthurm zu übersehen ist, mit Eis bedeckt. Bei Fehmarn ist der Belt eisdicht. Breslau, 19. Januar. Nach der „Breslauer Zeitung" ist der Ende voriger Woche inscenirte Ausstand der 400 Puddler auf der Laurahütte beendet. Liuda«, 19. Januar. Die Schifffahrt auf dem Bodensee ist heute eingestellt worden. Die Dampfer sind im Hafen eingefroren, der See ist, soweit das Auge reicht, zugefroren. Hamburg, 19. Januar. Nach einer aus J quique eingetroffenen Meldung ist daselbst ein von England abgegangenes Segelschiff erst nach 190 Tagereisen angekommen. Das Schiff soll dieselben Stürme, von denen man Johann Orths Schiff betroffen glaubt, bestanden und Orths Schiff auch gesehen haben. Man glaubt dadurch zu neuen Hoffnungen aus eine Rettung Johann Orths berechtigt zu sein. Bern, 19. Januar. Commissar Künzli wird dem Bundesrath am nächsten Mittwoch mündlich über die Lage im Tessin berichten. — Infolge großer Schneemassen aus den in die Schweiz einmündenden französischen Bahnen sind die Anschlüsse an die Schweizer Bahnen, namentlich bei Genf und Pon- tarlier, vielfach verfehlt. Aararr, 19. Januar. Bei der Ersatzwahl in den Nationalrath wurde für den Bundesrath Welli der freisinnige Candidat Vogler mit 5670 Stimmen gewählt. Der klerikale Candidat erhielt 4081 Stimmen. Wien, 19. Januar. In Folge heftiger Schneewehen in der Nähe von Wien mußte der Fernverkehr aus der Südbahn eingestellt werden. Pari-, 19. Januar. Der deutsche Botschafter Graf Münster trifft heute Abend hier ein. Zu dem anläßlich des Geburtstages des Kaisers am 26. d. M. beim Grasen Münster stattfindenden Empfange sind viele Senatoren und Deputirte, sowie Mitglieder der deutschen C o l o n i e geladen. Für das am 27. Januar aus demselben Anlasse im „Hotel Continental" stattfindende> Banket steht Seitens der deutschen Colonie rege Betheiligung in Aussicht. Paris, 19. Januar. Telegraphische Meldungen aus allen Theilen des Landes berichten über ungewöhnliche Kälte. Im Departement Gard befürchtet man, daß die Olivenernte geschädigt sei. Bei Beaucaire konnte auf der Rhone Schlittschuh gelaufen werden. Der Hasen von Toulon ist eisbedeckt, was seit Menschengedenken nicht mehr vorgekommen ist. In der Nähe von Perpignan sind mehrere Menschen erfroren. Der Eisenbahnverkehr wurde mehrfach unterbrochen. Aus Algier wird gemeldet, daß der Dampfer „Afrique" in Porr- vendres eisbedeckt angekommen ist. Paris, 19. Januar. Aus Buenos Ahres wird gemeldet, daß der Gesetzentwurf, betreffend die zweiprocentige Steuer auf Guthaben in Privatbanken, von beiden Kammern genehmigt worden ist. — Nachrichten aus Chile zufolge dehnt sich die aufständische Bewegung aus. Paris, 19. Januar. Von der hiesigen brasilianischen Gesandtschaft wird mitgetheilt, daß die constituirende Versammlung von Brasilien in vollster Ruhe die Berathung des neuen Versassungsentwurss fortsetze und in Uebereinstimmung mit der Regierung die Abschnitte des Entwurfs über die Bundesorganisation und über die legislattve Exekutive und richterliche Gewalt bereits genehmigt habe. Der Abschnitt über die Bundesorganisation umfasse die Bestimmungen Über die Rechte der Bundesregierung, über die Steuern und Abgaben, sowie die Bestimmungen über die Befugnisse, welcher die Regierung bedürfe, um den Verpflichtungen gegenüber den auswärtigen Gläubigern nachkommen zu können. Marseille, 19. Januar. Das Packetboot „Ville de NapleS" der transatlantischen Compagnie ist heute Morgen von Neapel hier angekommen und lief am Nachmittag wieder aus, um das Packetboot „Ville de Br est" zu su ch en, das feit vier Tagen fällig ist, von dem man aber seit seiner Abreise aus Tunis keine Nachricht hat. Kopenhagen, 19. Januar. In ganz Dänemark herrscht große Kälte. Die Seeverbindung zwischen Seeland und Fühnen, sowie zwischen Fühnen und Jütland ist noch offen. Ebenso ist die Ueberfahrt von Seeland nach Schweden offen; der Sund aber ist voll Eis und der hiesige Hasen kann nur mittelst Eisbrechers offen gehalten werden. Mehrere Dampfer sind heute noch ein- und ausgelaufen. Der Staatsbahnbetrieb ist durch mehrere Schienenbrüche infolge der Kälte sehr erschwert. Es wird vorsichtshalber ein interimistischer Fahrplan mit beschränkter Fahrt vorbereitet. Stockholm, 19. Januar. Der Reichstag wurde heute eröffnet. Die Thronrede betont das gute Verhältniß zu allen Mächten und die günstige Finanzlage, welche eine kräftige Entwickelung der Staatseisenbahnbauten und die Förderung anderer wichtiger Staatsbedürfnisse ohne Zuhülse- nahme einer neuen Anleihe gestatte. Angekündigt wurden eine neue Heeresordnung, ein neues Schifffahrtsgesetz und ein Arbeiter-Unfallversicherungsgesetz. Brügel, 19. Januar. Die morgige Manifestation Hvird die Adresse zu Gunsten der Be rsajsung S-Revision irid)t direct der Kammer, sondern dem Bürgermeister Buls zur Ueberreichung an das Parlament übergeben. Die liberale Vereinigung und die constitutioneUe Union des Arrondissements Brüssel veröffentlichen eine diesbezügliche Kundgebung, welche besagt: Da der Präsident der Repräsentantenkammer sich weigerte, die Vertreter der Vereinigungen im Repräsen- hause zu empfangen, so hielten die Vereinigungen es für- unter ihrer Würde, sich dorthinzubegeben- sie werden deshalb morgen den Mitgliedern der Kammer, die für die Revision eintreten und sie auch empfangen wollen, die Adresse im Hotel de Bille überreichen. Ausserdem erklärt die Kundgebung noch die Einberufung der beiden Milizklassen für das größte Unrecht, das der hauptstädtischen Bürgerschaft angethan werden konnte. Druffel, 19. Januar. Die vereinigte Rechte der Kammer und des Senats hält am Mittwoch eine Versammlung ab, worin sie über ihre Haltung in der Frage der Ver- sassungsrevision berathen wird. Madrid, 19. Januar. In ganz Spanien herrscht u n gewöhnliche Kälte, verbunden mit heftigen Orkanen. In Saragossa hatte man heute 14 Grad Kälte. Pineridge, 19. Januar. General Miles zeigt den Trup- Pen in einem Tagesbefehl an, daß die Feindseligkeiten mit den Indianern in befriedigender Weise beendet seien. Locales und ^provinzielles. Gießen, 20. Januar. — Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten xxm Donnerstag den 22. Januar 1891, Nachmittags 4 Uhr: 1. Mittheilungen. 2. Gesuch der Ehefrau des Schweine- chändlers Hermann Zoll um Ertheilung der Concession zum Wirthschaftsbetrieb. 3. Gesuch des Buchdruckers Georg Burkhardt von Hegnenbach um Aufnahme in den hessischen StaatS- verband. 4. Decretur von Kostenrechnungen. 5. Erhöhung der Wohnungsvergütung für den Schulverwalter Oehlenschläger. <5. Die Versicherung der unständigen land- und sorftwirth- schastlichen und gewerblichen Arbeiter in der Ortskrankenkasse. 7. Die städtische Lastwaage am Neustädterthor. 8. Die städtische Jsolirbaracke. 9. Gesuch des W. Gail um käufliche Ueberlassung städtischen Geländes. 10. Gesuch um Ueber- nahme der Grabenstraße Seitens der Stadt. 11. Gesuch des W. Seuling um Erlaubniß zur Eröffnung einer Privat- straße. 12. Verbindung der Ostanlage mit der Licher- und Grünbergerstraße. — Die gestrige, von den Gießener und Marburger Burschenschaftern veranstaltete Feier der Wiederaufrichtung des deutschen Reiches nahm einen allerseits befriedigenden Verlauf. Die Theilnahme an dem Fackelzug wie am Commers in Steins Garten war eine große. Wir werden über die Feier noch besonders berichten. — Die gestern Abend in der Restauration „Bavaria" stattgehaote Versammlung des Obstbauvereins Gießen war leider nicht so zahlreich besucht, als es das Interesse des Borgetragenen erheischte. Dem liebenswürdigen Entgegenkommen des Directoriums des Wetterauer Obstbauvereins hatte der Verein zu Gießen es zu danken, daß zwei Lehrer aus Friedberg, die Herren Reich elt und Metz, recht belehrende und instructive Vorträge hielten. Sie behandelten die Bildung von Blatt, Knospen, Blüthen und Frucht an Obstbäumen. Unterstützt wurden diese Vorträge durch Demonstrationen an Obstzweigen, sowie durch Abbildungen an der Tafel, ^ach diesen höchst interessanten Mittheilungen vereinigte eine zwanglose Unterhaltung die Mitglieder noch geraume Zeit, während welcher die beiden Herren Fachmänner aus dem reichen Schatz ihrer Erfahrungen allerlei Wissenswerthes zur Kenntniß brachten und Fragen beantworteten, welche aus der Mitte der Versammlung gestellt wurden. Diese Fragen betrafen schädliche Jnsecten, sowie Krankheiten der Bäume u. s. w. u. s. w. Der Obstbauverein Gießen hofft durch diese Versammlungen die Kenntnisse über den Werth der Obstbaumzucht in immer weitere Kreise zu tragen und dadurch auch sein Theil zur Verbesserung der landwirthschastlichen Verhältnisse beizutragen. Da die Theilnahme am Verein mit ganz minimalen Kosten verbunden ist (jährlich 1 Mk. 50 Pf., wofür die Zeitschrift umsonst allmonatlich geliefert wird), darf derselbe wohl erwarten, daß sich recht zahlreiche Mitglieder ihm anschließen. Dem Directorium des Wetteraner Hauptvereins gebührt aber aller Dank, daß er die Bestrebungen der Localvereine so recht thatkrästig unterstützt; hoffentlich wird solches mit entsprechendem Erfolge belohnt werden. W. Mufikaufführung des Kircheugesangvereins. lieber Lie am 18. d. Mts. in der hiesigen Stadtkirche stattgefundene Aufführung des Kircheugesangvereins können wir uns auf eine Beurtheilung der Leistungen beschränken, da eine Besprechung der einzelnen Compositionen bereits in einer der vorhergegangenen Nummern des „Gießener Anzeiger" von berufenster Seite vorausgegangen ist. Im Allgemeinen können wir sagen, daß diese erste größere Ausführung des Kirchengesangvereins unter seinem neuen Dirigenten, Herrn Dr. Stollbrock, einen äußerst befriedigenden Verlauf genommen. Dies war auch gar nicht anders zu erwarten. Hat doch Herr Dr. Stollbrock einen vorzüglich geschulten Verein angetroffen- daß er aus der Höhe sich erhalten, dafür bürgt die musikalische Tüchtigkeit Les neuen Dirigenten, den wir an diesem Abend als einen ebenso feinsinnigen Componisten, wie auch ausgezeichneten Orgelspieler kennen lernten. Eine feine und geistvolle Arbeit ist die Arie aus der Cantate op. 15 von Stollbrock, welche sich auch einer recht hübschen Wiedergabe erfreute. Wir möchten nun an dieser Stelle an den Dirigenten doch die Bitte richten, uns bei einer folgenden Aufführung die ganze Cantate zu Gehör zu bringen. Den vollen Glanz seines technischen Könnens zeigte Herr Dr. Stollbrock in dem Vortrag des geradezu klassisch zu nennenden Concertes von Rheinberger und dem schwungvollen Satz aus Ritters Sonate für Orgel. Was die Leistungen des Chors anbelangt, so ist namentlich die fast durchgängig reine Intonation und die deutliche Aussprache anzuerkennen. Vortreffliches leistete der Chor in dem Vortrag des wunderbaren Mendelssohn'schen Te deurns, in welchem wir auch die Leistungen der Solisten als auf der Höhe ihrer Aufgabe stehend betrachten dürfen. Außer Herrn Dr. Stollbrock zeigten sich noch als vorzügliche Solisten Herr Schirmer in dem verständnissvollen und einfachen Vortrag der Weihnachtslieder von Cornelius und Herr Görlach in der Wiedergabe der Weihnachtssonate von Herzog, welche derselbe als Eröffnung des Abends mit großem Geschick zum Vortrag brachte. Nicht übergehen dürfen wir der vortrefflichen Art und Weise, mit welcher die großartig angelegte Orgelphantasie von Kühne zu vier Händen von Herrn Dr. Stollbrock und Herrn Görlach wiedergegeben wurde. An letzter Stelle möchten wir die Gelegenheit nicht vorübergehen lassen, ohne der schönen und decenten Begleitung zu gedenken, welche das Orchester unter Leitung des Herrn Musikdirector Krauße der Arie von Stollbrock und dem Concerte von Rheinberger zu Theil werden ließ. — Schmidts internationales Panorama brachte gefteni eine neue Folge von Blicken in die Pariser Weltausstellung. Als wir Abends den Salon betraten, fanden wir fast alle Plätze des weiten Runds um den Apparat besetzt. Jndeß, wer einen Einblick in das neu Geborene thut, begreift die Anziehung, die es auf Jung und Alt ausübt. Da werden wir zunächst in den Palast der schönen Künste geführt. Greifbar stehen die herrlichen Statuen vor unferm Auge. Wir unterscheiden cs ganz deutlich, daß wir es nicht mit Gyps, sondern mit Marmor zu thun haben. Die glitzernde Oberfläche, um deren Willen Winckelmann einst den Marmor „die Auferstehung" nannte, entzückt unser Auge, wenn wir leibhaftig davor stehen. Und nun treten wir hinaus in den Park: Wir sehen die leicht gekräuselte Fläche des Sees, auf dem ein Schwan seine Kreise zieht. Ein Windhauch nur, und die ins Wasser hängenden Zweige, die Blätter der umstehenden Gebüsche bewegen sich. -i- Die hiesige Rudergesellfchaft begeht nächsten Samstag, den 24. Januar, Abends 8 Uhr, in Steins Saalbau die Feier ihres vierzehnjährigen Stiftungsfestes und sind die Vorarbeiten zur würdigen Abhaltung desselben in vollem Gange. Der rührige Vorstand hat auch diesmal in gewohnter Weise ein auserwähltes Programm aufgestellt, über welches wir in einer der nächsten Nummern noch eingehend berichten werden. — In der kürzlich stattgehabten General-Versammlung erfolgte Rechnungsablage, nach welcher sich auch die Finanzverhältnisse der Gesellschaft in günstigster Weise gestalteten- das Vereinsvermögen betrug am 1. Januar 16 000 Mk. — Die Neuwahl des Vorstandes ergab folgendes Resultat: Die Herren Jean Kirch, 1. Vorsitzender, Ernst Balser, Stellvertreter- A. Scheel, Schriftführer - Chr. Reiber, Kassirer- Anton Weigand, Hausverwalter- F. Scharmann, Jnstructor, C. Krailing, Stellvertreter- Louis Petri III., Materialverwaltcr- A. Thamm, E. Weißbäcker, Ruderälteste- PH. Hartmann und A. Balser Vertreter der passiven Mitglieder. — Eine berüchtigte Diebin aus Fronhausen kam heute früh in ein Haus der Bahnhofstraße und sprach das in der Küche anwesende Dienstmädchen um 10 Pfg. an, weil es kalt sei und sie friere. Während das Mädchen hinaus ging, um das Geld zu holen, ist die Diebin in die Küche gegangen und hat ein werthvolles Filettuch an sich genommen und sich damit, nachdem sie noch 10 Pfg. empfangen, entfernt - sie wurde jedoch bald verhaftet. Friedberg, 16. Januar. Infolge eines Ersuchens des Herrn Präsidenten des landw. Vereins für die Provinz Ob erhoffen haben die Sheidämter die Bürgermeistereien der Gemeinden, in welchen Orts-Vieh-Versicherungsgesell- fchasten bestehen, aufgefordert, über die Betriebsergebniffe derartiger Gesellschaften in Bälde zu berichten. — Für das Nationaldenkmal für den Fürsten Bismarck sind im Kreise Friedberg 1484 Mk. 21 Psg. eingegangen, darunter aus der Stadt Friedberg 396 Mk. 60 Psg., aus Bad-Nauheim 214 Mk. A Rieder-Ohmen, 19. Januar. Ein entsetzlicher Unglücks fall trug sich in einer hiesigen Familie zu. Der Vater derselben begab sich am Morgen wie gewöhnlich zur Arbeit in's nahe Bergwerk. Die Mutter stellte die Wiege mit ihrem einjährigen Kinde vor den Ofen, damit es nicht friere bei der gegenwärtig herrschenden strengen Kälte, und begab sich in ein Nachbarhaus. Während ihrer Abwesenheit schaukelte sich das Kind und fiel aus der Wiege direct in die Kachel des offen stehenden heißen Ofens. Das arme Wesen verbrannte, ja briet hierbei so entsetzlich, daß es bald seinen Geist ausgab. x Berusburg (Kreis Alsfeld), 19. Januar. Ein von hier gebürtiger, aus einem Nachbarort verheiratheter Mann begab sich dieser Tage aus den Weg hierher, um seine hier wohnende Mutter zu besuchen. Er ist weder hier angekommen, noch zurückgekehrt und wird seit dieser Zeit vermißt. Man hat die Gemeinde zur Suche aufgeboten und das Feld und den nahen Wald durchsucht, leider ohne eine Spur von dem Vermißten zu finden. Am Tage seines Wegganges herrschte heftiges Schneegestöber. — Am verflossenen Freitag Abend brach in der Scheune eines hiesigen Einwohners Feuer aus und legte dieselbe, trotz sofortiger Hilfe am Platze, in Asche nieder. Die Entstehungsursache des Brandes ist unbekannt. K. Alsfeld, 19. Januar. Durch den anhaltend starken Frost (in der Nacht vom Freitag zum SamStag — 20 Grad Neaumur) steht leider zu befürchten, daß die Ob st bäume sehr gelitten haben. K. Stockheim, 19. Januar. Die hiesige Zuckerfabrik verarbeitet heute ihre letzten Rüben. Dieselbe hat in diesem Jahrc ungefähr 14 Tage länger gearbeitet, wce in den vorhergehenden. Dieses kommt aber von dem starken Froste in- diesem Winter, denn dadurch war das Wasser zum Betriebe sehr schwach geworden und auch die gefrorenen Rüben nahmen zur Verarbeitung längere Zeit in Anspruch. K. Aus dem Kreise Büdingen, 19. Januar. In mehreren Orten des hiesigen Kreises herrscht schon seit einiger Zeit die mörderische Diphtheritis in ganz erschreckender Weise. So in Altenstadt, in welchem One schon seit dem 2. December vorigen Jahres die Schule geschlossen worden und wo sie schon 15 Opfer gefordert hat. Ebenso ist eine Klasse zu Nidda und die Schule zu Wallernhausen geschlossen. In letzterem Ort sind seit ganz kurzer Zeit 5 Kinder daran gestorben. Büdingen, 18. Januar. Gestern Nachmittag 5 Uhr 4 Min. traf Se. König!. Hoheit der Erbgroßherzoz zum Besuche Sr. Durchlaucht- des Fürsten Bruno zu Isenburg-Büdingen hier ein. Die Bewohner Büdingens hatten schön geflaggt. Abends fand im fürstlichen Schloss ein Hofball statt. □ Vom Vogelsberg, 19. Januar. Die kälteste Nacht in diesem Winter war die verflossene Freitagsnacht- das Thermometer sank auf — 160 R. Seit gestern liegt der Schnee über einen Fuss hoch. An einzelnen Stellen der Straßen muß geschippt werden. § Grebenhain, 17. Januar. Eine seltene Mißgeburt sand der Landwirth Sebastian Müller III. hier heute Morgen in seinem Schafstall vor. Es war ein Lämmchen mit zwei vollständig ausgewachsenen Köpfen, die am Rumpfe zusammen gewachsen waren. Das Thier lebte nur kurze Zeit. — Kleine Mittheilungen aus dem Großherzogthu» Heße». In Mainz wagte sich am 18. Januar ein Knabe in der Nähe der Eisenbahnbrücke auf junges Eis und ertrank. — Von Kastel ist eine Abtheilung des 11. Pionier BataillonL nach St. Goar abgegangen, um bei Eissprengungen an der Loreley behülflich zu sein. Das Pionierbataillon hält öfter Hebungen im Eissprengen, um, wenn nöthig helfend eingreijen zu können. — In Bingen ließ am Samstag ein Küser- meister zwei Stückfässer mitten auf dem Rheine unfertigen. In das eine Faß wurde eine passende Inschrift eingeschnitte«, die das außergewöhnliche Ereigniß bis in ferne Zeiten erhalten soll. — Ein nichtswürdiger Bubenstreich wurde m Erfelden verübt. Ein dortiger Landmann fanb neulich Morgens den Rücken seiner Kuh mit einem scharfen Messer der artig zerfleischt, daß das Blut unter dem Thiere eine form liche Lache bildete. Trotzdem am anderen Abend bis 3 Uhr gewacht wurde, um womöglich den Thäter zu fassen, wurde, nachdem die Leute den Stall verlassen, das Thier nochmals an Leib und Beinen schändlich zugerichtet. Von dem Thäter fehlt jede Spur. — Die Arbeitslosen in Mainz wollen fick am Mittwoch Abend tierfammeln, um zu berathen, was zur Besserung ihrer Lage zu thun sei. —Die Hessische Ludwig s b a h n läßt bei der herrschenden Kälte dem Fahrverso nal der Güterzüge Kaffee und Brödchen verabreichen. WM'»™ Ui-wm:w wn VerinisÄM-. * = Frankfurt a. M., 19. Januar. Denkmal für Kaiser Wilhelm I. in Frankfurt a. M. Infolge der Preisausschreibens waren 51 Entwürfe eingegangen, von denen mehrere von dem Wettbewerb ausgeschlossen werden mußten, weil sie den vorgeschriebenen Maßen nicht entsprachen. DaL Preisgericht, bestehend aus den Herren: Bildhauer Dietz- Dresden, gerb. v. Miller-München, Pros. F. Schaper-Berlin, Franz von Hoven und Prof. Eugen Klimsch-Franksurt a. M. hat sein Urtheil gesprochen. Es wurden mit Preisen gekrönt Nr. 9 mit dem Motto: „München 1890" (Verfasser Bildhauer Rudolf Maison und Prof. L. Romers in München)- Nr. 11 mit dem Motto: „Palatium" (Verfasser Bildhauer Clemens Buscher, Lehrer an der Kunstgewerbeschule zu Düsseldorf)- Nr. 20 mit dem Motto: „Siegesboten" (Verfasser Bildhauer Werner Stein in Leipzig). Die Preise bestehen aus je 4000 Mk. Die Verfasser haben die Verpflichtung, ihre plastischen Scizzen binnen 4 Monaten in größerem Maßstab auszuarbeiten und zu einem engeren Wettbewerb einzureichen. * Alzey, 19. Januar. Der Ausschuß des Landwirtb- schastlichen Vereins der Provinz Rheinhessen, welcher an: Samstag hier seine Generalversammlung abhielt, hat den Beschluß gefaßt, bet dem Großh. Ministerium behufs Gründung einer höheren Obst- und Weinbauschule in Worms vorstellig zu werden. * Trier, 19. Januar. In Dieuze in Lothringen wurde vorgestern Abend ein 9jährigesMädchen von eiuev Wolfe überfallen und getödtet. Das Kind kam von einem Gange aus einem benachbarten Dorfe zurück. Sein: Hilsegeschrei wurde im Dorfe gehört, als man aber herbei eilte, war die Unglückliche bereits tobt und von dem Raub thier entsetzlich verstümmelt. CrBpe de Chine, Seidengaze u seidene Grenadiues schwarz uhd farbig 'aud) alle LlwNarben) Mk 1.55 p. M. bis Mk. 14 88 (in 22 veisch. Qual) o^nbet robenroeife poito- und zollfrei das Fabrik-Tcpor G. Henneberg (K. K. Hoflief) Zürich. Muller uunehend. Doppeltes Br^'p^rio nach der Schweiz. 637 Vner-H», Cawö« emö r»lk»a>ir1hs, .Rroiebdi per Centner JA. 5,00—0,00, Milch Liter 12—18 H. Gänse pr. Pfd. 60— »b'r 9,(lr6tittt, . * „ 6«n dkw t >" rj* S^a Setilofjei,|!'* d-«, ' ()Qf- L to°^n 8,1,5 «*5; »•SJlt« 1». SL""L 0 "U ÜUar. rrv "»-«'Lr Ä'^jehrt .»ÄSfr -%rÄ MM “ f § l'nd ertrank. - v W'ttJRtn an der MomtTbataiHon M 1 ni^’9 helfend tinytntr Qm Samstag ein Ufn- dem Rheine anjcrtigen. de Anschrift eingefchnittei, b's m ferne Zeiten er^ ; Bubenstreich wurde m dmann sand neulich Rvr- inem scharfen Messer ter !T dem Thiere eine söm- anderen Abend bis 3 Uhr Thäter zu saßen, wurde, sen, das Thier nochmals richtet. Von dem Thäter en in Mainz wollen ßt m zu öerathen, was zur - Die Hessische Lol itn tot dem tdchen verabreichen. us. Januar. Denkmal jir ffurt a.M. Infolge der irfe eingegangen, von denen geschloßen werden mutzten, en nicht entsprachen. Dar Herren ■ Bildhauer Dieh- Prof. F- Schaper-Berlin, glimtogi*«-®' .urben mit P>-'M 9*°® ,n 1890' (Strfafier ;( J. J?onterS in Mn- MatW an htr ■n Motto t ^t-geSb-t-n , «erfafjer W b" nd zu dntm engnen ©<«- VM d-- **£ t‘ itr ’ ®»’m! nbaulchule ,, ,n Lothrmge" n Dieuze " ciner tw L6. Januar, Vormittags 9«/3 Uhr, im Difl riet Herdt: 265 rm Buchen-Scheiter, | 6 rm Eichen-Sckeiter, 217 „ „ Knüppel, ; 40 „ „ Knüppel, 137 „ „ Stöcke, i 66 „ „ Stöcke, 3200 Stück „ Wellen, 1040 Stück „ Wellen, 7 rm Wetchdülz-Knüppel, 18 rm 9tadel-Stöcke, 220 Stück Nadel-Wkllm, l Buchen-Weikholz von 50 cm Durchm. und 7,4 m Länge, 35 Ftchten-Abichnitte von 15—34 cm mtttl. Durchm. und 11—22 m Länge, 4 Lirchen Abscknitte von 16—29 cm mtttl. Durchm. und 6—18 m Längc, 25 Fichten Derbstangen von 2,31 fm Inhalt. Die Zusammenkunft ist auf dem Weg von Lich nach Muschenhetm beim Eingang in den Wald (SedanSplatz). Das Stammholz kommt zuerst. DieuStag de« 27, Januar, Vormittags 9V2 Uhr, im District Konrrbühl 267,5 rm Buchen-Schetttr, 4 rm Etchen-Schetter, 135,4 „ „ Knüppel, 38 „ „ Knüppel, 117,4 „ „ Siöcke, j 94 „ Stöcke, 2430 ,, „ Wellen, | 1260 Stück „ Wellen, 3,2 rm Llleichholz-Knüppel, 2 rm Nadel-Slöck, 50 Nadel-Wellen, 35 Stück Eichen-Wagnerholz von 15-24 cm mittl. Durchm. und 10-15 m Länge, 11,67 fm haltend. Die Zusammenkunft ist auf dem Abtriebsschlyg. Ltch, am 14. Januar 1891. 565 Dr. Dieffenbach. Holz-Versteigerung im Gießener Stadtwalde. Montag den 28 Januar 16fH, von Vormittags 9 Uhr an, M im Gießener ©tabtwalbe in den Districten Fichteukopf und Sauhütten- -runnen nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Bau-, Werk- und Nutzholz. 245 Eichen-Stämme mit 13,66 Festmeter (Werkholj), 128 Fichten- und Kiefern - Stämme mit 54,62 Festmeter, 2 Birken-Slämme mit 0,44 Festmeter, 62 Eichen-Stangen mit 0,71 Festmeter, 273 Fichten-Stangen mit 14,86 Festmeter. B. Brennholz. Scheith. Prügelh. Stockh. NeiSH. Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen. Siche« 210 203 113 4100 Radel 97,5 89 52 2800 Die Zusammenkunft ist aus der Licherstraße am Anfang des Waldes. Gießen, den 19. Januar 1891. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 630 Mittwoch, 21. Isnusr l. I.» Nachmittags 2 Uhr, Versteigere ich tm „Adler" dahier gegen Vaarzablung: 1 Pmnino, versch. Sophos, Kommoden, Kleiderschränke, 2 vollst. Betten, 1 Kuh, 1 Pfird, 1 Wagen, 1 Stoß- karren u. a. m. Die Versteigerung findet theilweisr bestimmt statt. Kritzler, «18 Gericktsvollzieber. 6^9) Begetariauischer Mittagstisch Haucht. Offenen mit Preisangabe unter L. an die Expkd. d. Bl. Holzverkauf. Auf der Provinzialstraße Wetzlar- Gießen werden am Freitag den 28. d. M., Vormittags 9 Uhr, bei ; Station 4,5 beginnend, öffentlich verkauft: 1) 11 Stück Eschenstämme — 4,19 km, 2) 16 „ Pappelstämme —14,90 km, 3) Reiserbolz — 60 rm. Ferner iiuf der Provinzialstraße Wetzlar-Butzbach an demselben Tage bei Station 5,3 um 1 Uhr Nachmittags beginnend: 1) 54 Pappelstämme — 38,85 fm, 2) Reiserholz = 60 rm. Wetzlar, den 17. Januar 1891. Der Kreisbaumeister: 640 Kämpfer. Die Gemeinde Krofdorf- Gleiderg beobfichtigt, einen Leichenwagen anzu- schaffen, wozu LieferungS - Offerten mit Preisangabe rc bis zum Schluffe d. Mts. entgegen nimmt Krofdorf, am 19. Januar 1891. 634 Das Bürgermeisteramt. Aeikgeöotenes. 6'31 Liegenschaft |u verkaufen, dicht an einem Babnhof der Linie Gießen- Alsfeld Gute Wohnung, Stallung. Speiche', alles neu gebaut- Sehr günstig zur Errichtung eines Baumaterialiengeschüftes, Kl hlenhandlung rc., auch für Viehhändler paffend. Preis JL 9000 — Offert, unter 8. 8. 38 an die Expedition dieses Blattes. Filder Sauerkraut bekannt unübertroffene Qualität, selbst eingemacht pr Psd. 10 empfiehlt [222 II. .F. Nassauer. Eis-Thausah ,u ^96]w Otto Schaaf. Tiiglilh ftislhe Kreppeln, Flißtllbrthein empfiehlt Karl Germann. 201 am Kreuz. Gummischuhe in bester Qualität f» Damen Herren und Kinder, bei Ii. Süss, 556]Marktstraße 9. Berliner Pfannenknchen Sreppel, «affeL- und Thcegebück, täglich frisch, empfiehlt Conditorei Heiller, 135)__Südanlage. Bessere Kaffees, wie: ächtarab. Mocca, fsL braun Java, fst- Ceylon re. empfiehlt [315 Friedrich Leo. 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Buch, Mäusburg. 635] Laufmädchen auf sofort gesucht. ___________________Äberftratze 15, III. 631] Eine gesunde Amme sucht Stelle auf sofort.______________Nordanlage 6 Züchtige perfekte Weiß- zeugnäheria fönot* in gutem Hause auf 8 Tage Beschäftigung finden. [642 Wo? faiit die Gxp d. BI, Zur Arraugirung von Festspielen und Theateraufführungen, sowie zur Anfertigung von Festgedichten und Prologen empfiehlt sich ein dramatisch gebildeter Herr. Gefl. Offerten unter „Theater" an die Exped d Bl-_____________________ [633 499] In einem Bankgeschäft ist für Ostern eine Lehrliug-- ftelle offen. Bewerber mit schöner Handschrift und Be° rechtigung-schein zum einj. freit». Dienst, wollen Offerte unter 8. 100 bei der Erped. d. «l. einreichen.__________ Tausende, die an Blasen- (auch Bettn.), Nieren-, Krauen- und Geschlechtskrankh. selbst in den schlimmsten Fällen gelitten, wurden geheilt. Prosp. gratis. Brieflich zu wenden an [457 K. «. Bauer, Frankfurt a. Bl. 602] Ein Mädchen von 13 bis 15 Jahren wird für einige Nachmittagsstunden zu Hausarbeit gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. Dominos für 1 Mt. zu verleihen. [579 B- Melier. b* 8] Ein junger HauSbursche gesucht. Wo? sagt die Exped d. Bl Dasselbe offerirt: Fulda, Kreuznach 517 ■ Grösste Auswahl der feinsten Wiener und Pariser Schuhwaaren. Anfertigung nach Matz, sowie Reparaturen werden rasch und billigst besorgt. Wiederverkäufer erhalten Wabatt. "NUL Zweiggeschäfte in: Gießen, Frankfurt a M. (2 Gesch ), Aachen, München, Cöln, Dortmund, Crefeld, Düsseldorf, Elberfeld, Thatfachen beweisen! Unstreitig1 Gichns größtrs llnd biliigües Zliillh-Krsliilift ist das Frankfurter Schuh-Lager Marttstratze Braunkohlen vom Hessenbrückerhammer ~ per Gentner zu 75 Pf. " 2000 Paar Damen-Zugstiesel per Paar .... c/ft. 3.50 1000 „ „ Halbschuhe zum Schnuren und Knöpfen per Paar....... „ 4.— 500 „ Herren-Zngstiefel per Paar .... „ 5.50 600 „ Herren-Halbschuhe zum Schnüren p. 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Bl. 578) Für das Comptor einer biefigen größeren Cigarrenfabtik wird zu Ostern, cd- auch früher, ein Lehrling mit guter Schulbildung gesucht — Offerten unter M. 91 befördert die Exped. d. Bl- 577] Ein Hansbursche gesucht L. Keil Neuen Baue Aasken-AnMe billigst au verl-ihen bei Cu Fc*. Conrad, 47S MäuSburg 15. Gteüeufucheude Irden Beruf- olactrt schnell llTeuterSBureau Dresden, Maxstraße 6. [87 L » vermischte Anzeigen. Tagesordnung: 646 Der Borftuud Auch Nichtmitglieder sind willkommen. vom Trauerhause (Neuen Bäue 12) aus statt. 659 Grünbergerstrahe 13. 572 [641 Frankfurter Hypothekenbank 523]. Arr Oster« wird ein mit guter Redaction: A. Scheyda. — £)nid und Vertag der Bruhl'scheu Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen. WMM s B DiSconto-Command^Avth- Darmstädter Bank«Act. Dresdener Bank-Act. Nordd. Lloyd-Act. Wiener Bankver.-Act. Oest Credit-Act. Oest. StaatSb.-Act. ä ® II rs Z Mitglieder erhalten je 2 Eintrittskarten zugesandt. Wir bitten ergebenst um zahlreichen Besuch. Eintrittskarten für Nichtmitglieder des Kaufmännischen Vereins sind in der J. Rieker'schen Buchhandlung und Abends aut der Kasse zu haben, zum Preise von 50 Pfg. für den Saal und von 30 Pfg. für die Gallerie. Die ordentlichen Vereinsmitglieder wollen ihre Eintrittskarten im Vereinslokal in Empfang nehmen lassen. Die übrigen 3V3°/g Gießener Gel senk- Bergw.-Act. Kaufmannslehiling von einer hiesigen Gigarrensadrik angenommen. 1 Näheres in der Exp^d. d. Bl. Die Beerdiguvg des Kameraden W Th. Wiedmeyer stndet statt: Mittwoch den 21. d. Mts., Nachmittags. Sterbehaus: Neuen Bäue 12. Zusammen- Vereinslocal — Feidel — 24/2 Uhr Nachmittags. 651 Ueber Milchverwerthung Milchentrahmungsmaschinen für Handbetrieb. Inbetriebsetzen einer solchen (System de Laval). Kirchen- und StistungS-Capitalien zugelassen. 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Die Beerdigung findet Mittwoch Nachmittag um 3 Uhr Warnung*! Seit 1. Januar d. I. ist mir mein Dochsh««d abhanden gekommen. Zeichnung dunkelgelb, stark gebaut. Warne hier nochmals vor Ankauf. Gegen gute Belohnung abzugeben Elle«ber«er, Gietze«, 650 Textors Hardt. Corrrsberrcht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frenkfmler Börse vom 20. Januar 189t Schlußcourse 1 Uhr 15 Min. 3% Reichs anleihe 3Vae/o do. 3»/0 Preuß. Conselö 31/»0/« do. Kothbrauner Dachshund (weiblichen Geschlechts) entlaufen. 8I6$U5 liefern bei Echucharbt, Neustadt 11. f654 655] Ein Gra«atarmba«d wurde gestern Abend auf dem Wege von Steins Garten nach dem Einhorn verloren. Gegen Belohnung abzugeben in der Restauration Vogt, Sonnenftrahe 14. 645J Gesuube« ein Trauring, gez. K. S. 5. Mai 1876. Abzuholen bei H. Margols, Neustadt 56. "649] Ärmba«v gefunden. Meister, Bleichstraße 13. 652] Geprüfte Lehrerin ertheilt privatuiitcrricht und Nachhölfr. Westanlage 15, pari. TurnvereinWieseck Mittwoch den 21. Januar: «ei Erste -Siimnnnnf. Vorbereitungsanstalt für die Postskhülftii-jlris»», Kiel, Ningstraße SS. Junge Leute werden stcher vorbereitet.. Falls das Ziel nicht erreicht wird, -ohte ich daS volle Penstons« ««> Unter- richtSgeld zurück. Bisher bestanden über 750 meiner Schüler d. Prüfung, im letzte« vierteliahr 73. Es ist die älteste, grStzie «nd billigste Anstalt- Sechs große eigene Sevänve. e«te Ansstcht «nd Penfion. Augenblicklich ca. 500 Schüler und 44 Lehrer. Zu jeder weiteren Auskunft ist bereit I. H. Tiedemann [639 Direktor der seit 10 Jahren bestehenden __________________Anstalt._________________ 648] Junge Leute achtbarer Ellern» welche Lust haben, die M«stk gründlich zu erlernen, finden freundliche Aufnahme in meinem 25 Mann starken, gut geschulten Musik-Institut- Auf Wunsch Claoier- Unterricht gratis. Nähere Auskunft 8 Marktstraße 32, HI. Stock. Obkrhesfischer Geschilhlsverein. Sitzung: Mittwoch, 21. Januar, Abends 8 Uhr, im Saale d^§ Cafe Ebel (Balzer). 617 Vortrag: Herr Gymnasiallehrer Dr. Roschen von Laitbach über „DieGeschichte der BergfesteUlrichsiein". Iandwirthsch. Focalvrrein Gießen. Sitzung Mittwoch den Ä1 Januar 1891, Nach« 4 Uhr, auf dem Lcnz'schen Felsenkeller zu Gießen. Reichsbank-Discont 4 pCt. — Frankfurter Bank-Discont 4 pCt. ae- Die Stadt - Auflage der heutigen Nummer enthält eine Beilage, betreffend: die weltberühmten Homburger Pastillen, welche wir unseren Lesern zur geneigten Durchsicht anempfehlen. 643 Wermietöunge». 3681 «otzMUNg zu vermiethe«. Batzntzosstr. 50 bei Jng. Nerz. 232] Der erste Stock, 5 ineinander- gehende Zimmer mit Zubehör, Waster- leitung, Bleichplatz, auf Wunsch auch Gartenantheil, beziehbar am l. 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Tendenz: schwach 138.00