k> JMsajtja a UM -S» Sk» feJüsgT **VäF* —JSÄ. mfarbenwöönuna, sünf *g nebftaHm k; zu vmntethrn. Mr Sonnenstraße 2. UstÄtzUtst her min- Zubehör, Bleichpl^ lethen. Bahnhofstraße 16, Logis zu veriniethen. Rodbetmerstraße 40« itte Siork im Neubau, Llem Zubehör, sofortru nrich WMl U., Asterweg 5P, Mansardenwohnung, fo® ein unmöblittes Zim- Iheim'schen Hause, vnrniührn. -ofimamu )ne Wohnung, 3 bi? 5 unfch, nebst allem Zubeh Bahnhofstraße 59._ ifie 15J ein Logis zu H. K. Stasiamr. ?, ' btf, Webend ans drei fyjrai MM riechen. [W n, MrburMr. » je 6 ist eine M 1,5 Mmr mit ato n m ruhige Me |° ei«, Marburgerstr. « 1U «ft, , Mcheuvury o- _ •uhnjeriijtfßW* im. $1**2*. tfTfiarstaw «nb «i-rleiwT ® nieV^^AÄeo SSfflÄWJ Pbck, »u GfiSmSf STjiiiS*;, ft«« N-MLE- “t !tU' Mi irttxUi^ *b3h*tit <* .MI 1U lUie SeltersM^- >«HK wf”rtö c»*1“ 1891 Nr. 219 Erstes Blatt. Sonntag den 20. September Bcr tw JiKuH» d^rtnt täglich, e* Lu-aahm« bei Montags. Wt Wrftner warben ban Anzeiger «Hchmtlich bwimel deigrlegt. Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. vterlAtthr^er JWon*e*c*<»ytrt» t 2 Mark 20 Pfg. Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pftz. Rebaction, itpcbkM und Druckerei: Fcrnlprecher 61, Amts« und Anzsigeblatt für dsn Kwts Grrfzen. «I- i.ri ILM , ,n ■ , , ■ , . > ■ —-■ugy— 1 .ilwaii_imul 1HUCCSS9B— SoLna|mi »an Anzeigen zu der Nschwtttntzs für den | AK/mtf flMtt MUe «ruronceü.rSureaux des In. und «nslanbe« nehm« e^enb« Lag erscheinenden Nummer bis Bonn. IO Uhr. ^UUMWUUgK. Anzeigen für den .Sießener Anzeiger- entgeh AmEche» Theil. Gefunden: 1 Shlips, 1 Notizbuch, 1 Taschentuch, 1 Mikroskop, 1 Buch, 1 Spielreif, 1 Pfeifchen, 1 Spielball, 1 Regenschirm, 1 hölzerner Eimer, 1 Scheere und 1 Meffer. Gießen, den 19. September 1891. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius. Neueste Nachrichten. WslffS telegraphisches Tarrespondenz-Burrau. Berlin, 18. September. Abgeordneter Dr. Arendt theilt .mit, er habe soeben einen Bries von Dr. Carl Peters, datirt Moschi am Kilimandscharo vom 28. Juli, erhalten. Peters theilt darin mit, daß er wohlbehalten an diesem Orte, als Ziel seiner Reise, eingetroffen und die ihm übertragenen Functionen übernommen habe. Arendt fügt hinzu, in dem Briefe sei von Kämpfen mit den Massais nichts enthalten. Berlin, 18. September. Der „Reichsanzeiger" meldet: Die Einnahmen anZöllenundVerbrauchssteuern vom 1. April bis 31. August betrugen 203,918,734 Mk., gegen denselben Zeitraum des Vorjahres 4,745,894 Mk. Die zur Reichskasse gelangte Jsteinnahme betrug nach Abzug der Ausfuhrvergütungen und Verwaltungskosten 263,782,822 Mk., gegen das Vorjahr 235,729 Mk. weniger. Mühlhausen, 18. September. Der Kaiser griff als Eommandirender des 1 l. Armeecorps das 4. Corps in starker Stellung bei Schlotheim mit der 15. und 25. Division in Front und mit der 21. und 22. Division in der rechten Flanke an. Das vierte Corps entwickelte ein colossales Artilleriefeuer, wich jedoch um 1 Uhr aus seiner Stellung. An der Kritik betheiligten sich außer dem Kaiser beide com- mandirenden Generäle und Prinz Albrecht von Preußen, Welcher als oberster Schiedsrichter fungirte. Dresden, 18. September. Ganz Sachsen, besonders Dresden, wird Körners 1 00. Geburtstag feiern. In Frankenberg und in der Bergakademie Freiberg werden besondere Festacte vorbereitet. Chemnitz, 18. September. Im August wurden aus dem hiesigen Consulatsbez:rk nach Amerika nur für ca. 900,000 Mk. Textil waaren exportirb gegen nahezu 2 Millionen im August 1890. Paris, 18. September. Nach einer Meldung des „Ternps" wurden bei der Einfahrt des französischen Dampfers „Amerique" in den Hasen von Salonichi die abgegebenen üblichen Salutschüsse von den englischen und türkischen Schiffen erwidert, von den italienischen jedoch nicht. Auch der zweite Salutschuß sei von italienischer Seite unerwidert geblieben. Der französische Botschafter in Konstantinopel sei von dem Vorfall verständigt worden. Paris, 18. September. Eine Anzahl von Personen, Welche am Mittwoch bei den Kundgebungen anläßlich der „Lohengrin"« Aufführung vor der Oper verhaftet waren, wurden heute wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt zu.Gesängnißstrafen von sechs Tagen bis vier Monaten verurtheilt. Petersburg, 18. September. Um in den Mißernte- gebieten das Ueberwintern des Viehes zu ermöglichen, werden die Eisenbahntarise für Futtermaterialien nach den bezeichneten Gebieten beträchtlich ermäßigt, ebenso die Viehtarife aus den Mißerntegebieten nach anderen Gouvernements. — Der Botschafter Schuwalow erhielt den Wladimirorden erster Klasse für seine Verdienste bei der Erfüllung diplomatischer Pflichten. Depeschen des „Bureau Herold". Berlin, 18. September. Der Commis Schweizer machte -ttnen Mordversuch auf seinen Schwager, den Juristeneinpauker Prager, anscheinend im Einverständniß mit der Ehegattin des Opfers, mit welcher Prager in Scheidung liegt. Prager ist nicht lebensgefährlich verletzt. Der Attentäter wurde sammt seiner Schwester verhaftet. — Die „Voss. Ztg." meldet aus Reggio inCalabrien: Ein Erd stürz verschüttete den Eisenbahntunnel bei Calava und begrub 16 Arbeiter, Zwölf wurden lebend, vier tobt her« vorgezogen. Berlin, 19. September. Maßgebende Kreise verfolgen das Gutachten der deutschen Handelskammern betreffs Veranstaltung einer großen Industrie-Ausstellung in Berlin mit hohem Interesse. Auf Seite der Regierung besteht für eine Weltausstellung Neigung, falls eine gegenteilige Entscheidung, mindestens eine Deutsch-Oesterreichische Ausstellung gewünscht wird. Daher sieht man den Verhandlungen in der Plenarversammlung des deutschen Handelstages mit Spannung entgegen. — Die Sammlung für Erbauung eines Predigtsaales für Stöcker hat bis jetzt 100,000 Mk. ergeben. Berlin, 19. September. Der Münchener Correspondent des „Berliner Tageblatts" erfährt von angeblich wohlunterrichteter Seite, daß Preußen nie in die Rückberusung der Redemptoristen einwilligen werde. Köln, 18. September. Die „Köln. Ztg." meldet aus Paris: Die Patrioten beabsichtigten, heute Abend die Kundgebungen zu erneuern und dieselben nicht nur gegen die Oper, sondern auch gegen die deutsche Botschaft zu richten, sowie vor der russischen Botschaft eine Sympathiekundgebung zu veranstalten. Außerdem sollen die in den deutschen Bierhäusern befindlichen Deutschen angegriffen und die Localitäten zerstört werden. Der Abend könne deßhalb ziemlich unruhig verlausen. Köln, 18. September. Die „Hamb. Nachr." treten an leitender Stelle für die Einsetzung Wißmanns in seine frühere Machtbefugniß ein. Das Blatt führt aus, daß die Organisation unter Wißmann eine größere Sicherheit gegen das Mißgeschick biete, als die heutigen Einrichtungen. Altoug, 19. September. Gestern morgen ist beim Bau der städtischen Electricitätswerke ein Gerüst eingestürzt, wobei ein Arbeiter tobt blieb, zwei verwunbet würben. Tondern, 19. September. Der Regierungsbampfer „Delphin" ist aus einer Jnspectionsreise nach den nordfrisischen Inseln mit dem Oberpräsidenten und Regierungspräsidenten an Bord, bei der Insel Amrum gescheitert. Näheres fehlt. Wien, 19. September. Mit dem 1. November wird die Staats-Eisenbahn-Gesellschast die P e r s o n e n t a r i f e der Nordwestbahn einführen. Nom, 19. September. Das Bankett in Mailand, auf welchem Rudini seine große Rede hatten wird, wurde von ihm selbst auf den 14. Oetober festgesetzt. — Anläßlich der übermorgigen Feier des Einzugs der Truppen in Rom wiederholt der „Moniteur de Rome", nur die volle territoriale Unabhängigkeit des Papstes sei die einzig wahre Lösung der römischen Frage. Paris, 19. September. Zweite Loheng rin-Aus- führung. Nach 6 Uhr räumte die Polizei den Opernplatz und die anliegenden Straßen, unterstützt von 800 Kavalleristen. Man hörte einzelne Rufe: „Es lebe Frankreich, es lebe die Armee, Revanche, nieder mit Deutschland." Bis 11 Uhr erfolgten etwa 300 Arretirungen meist unter Beifall der Menge. Die Ouvertüre und die ganze Aufführung wurde mit noch größerem Enthusiasmus als bei der Erstaufführung ausgenommen. Im zweiten Act wurde der Sänger Renaud plötzlich heißer und erbat sich die Nachsicht des Publikums. Ein Unbekannter verlangte die Marsellaise, worauf großer Lärm entstand. Zwei Personen, welche rufen „hoch Frankreich, hoch Rußland" werden von der Polizei aus dem Saal entfernt. Einer der beiden ist der bekannte Boulangist und Anarchist Morphy. Die Vorstellung wurde ohne weiteren Zwischenfall beendigt. Dieselbe erzielte einen gleichen Erfolg wie die erste Aufführung. Die öffentliche Meinung wünscht die Beendigung solcher bübischer Demonstrationen. Es erfolgten Verhaftungen im Innern des Theaters 11, aus den Straßen 600. Paris, 18. September. Der „Figaro" bemerkt über die Straßenkundgebungen anläßlich der „Lohengrin"- Aufführung, der Patriotismus habe nichts zu thun mit diesen Albernheiten. Die Regierung vertheidigt nicht Wagner gegen die weinerliche Sentimentalität, sie prügelt nur die Schreihälse, welche ohne Recht die öffentliche Stimme überschreien. Die Regierung muß Den schützen, der seinen Platz bezahlt, um die ihm zusagende Musik zu hören. Seit den bou- langistischen Thorheiten hörte Paris auf, die geistreichste Stadt der Welt zu sein. London, 18. September. Die „Times" meldet, Frankreichs Lage habe sich durch die Abmachungen mit Rußland nur verschlechtert. Die Entscheidung über Krieg und Frieden hänge allem von Rußland ab, letzteres gebiete über Frankreichs Geld. Havre, 18. September. Das Ende des Strikes der Dockarbeiter wird für die nächsten Tage erwartet. Newyork, 19. September. Auf der Philadelphia-Wel- mington-Baltimore-Eisenbahn erfolgte ein Zugzusammenstoß. Mehrere Personen wurden getödtet. Localer unfc provinzielles. Gießen, 19. September. — Dem Regiment „Kaiser". Das nachstehende, von Herrn Oberbürgermeister Gnauth an das Commando unseres 2. Großh. Hess. Infanterie-Regiments „Kaiser" Nr. 116 zu der morgigen Rückkehr des Regiments aus den Manövern gerichtete Schreiben bringen wir hiermit zur Kenntniß unserer geehrten Leser: An das Commando des 2. Großh. Hess. Infanterie-Regiments „Kaiser" Nr. 116, zu Händen des Herrn Oberst Perthes, Hochwohlgeboren. Die Nachricht, daß Seine Majestät der Kaiser die Ihm angetragene Stellung eines Chefs des Regiments anzunehmen geruht hat, und die dabei gewählte, überaus ehrenvolle Bezugnahme auf die kriegerischen Traditionen, wie auf die erfolgreiche Friedensarbeit des Regiments, haben in der Stadt Gießen allenthalben freudige Bewegung hervorgerufen: haben doch alle Schichten unserer Bevölkerung in der ganzen Zeit, während deren unsere Stadt zugleich Standort des Regiments gewesen, sich gewöhnt, an Freud und Leid im Leben des Regiments aufrichtigen Antheil zu nehmen, sich mit demselben innig verwachsen zu fühlen. Diesem Gefühle der Mitfreude Namens unserer Bürgerschaft wie der städtischen Vertretung Ausdruck zu geben, kann sich der ganz ergebenft Unterzeichnete um so weniger versagen, als er es jederzeit für eine feiner wichtigsten Aufgaben gehalten, die angenehmen Beziehungen zwischen dem Regiment und unserer Stadt zu pflegen und zu fördern, und als er dafür bei Euer Hochwohlgeboren auf ein besonders liebenswürdiges Entgegenkommen rechnen zu dürfen sicher ist. Mit der Bitte, meinen Glückwunsch als den Ausdruck ebensowohl der Gefühle unserer Bürgerschaft, wie der Gesinnung der städtischen Vertreter Gießens geneigtest entgegenzunehmen, eventuell denselben in geeigneter Weise zur Kenntniß des Regiments zu bringen, verbleibe ich in ausgezeichneter Hochachtung Euer Hochwohlgeboren ganz ergebenster F. Gnauth, Oberbürgermeister. Gießen, 14. September 1891. — Verzeichuiß der Sitzungen des Schwurgerichts der Provinz Oberhessen pro 3. Quartal 1891: Montag den 21. September, Vormittags 9 Uhr: Angeklagte Wilhelm Schäfer Ehefrau von Bruchenbrücken wegen Meineids. Die Anklage vertritt Großh. Staatsanwalt Theobald. Vertheidiger: Rechtsanwalt Lauer. Dienstag den 22. September, Vormittags 81/2 Uhr: Angeklagter Peter Mull von Brauerschwend wegen Verbrechen wider die Sittlichkeit. Die Anklage vertritt Großh. Gerichtsassessor Dr. Zimmermann. Vertheidiger: Rechtsanwalt Dr. Jung. — Der Jahresbericht der Großh. Handelskammer zu Gießen für die Jahre 1889 und 1890 ist erschienen. Nach den in der Einleitung dargelegten Ansichten über die allgemeine wirtschaftliche Lage ist das Ergebniß der wirthschaftlichen Thätigkeit in der verflossenen Berichtsperiode ein günstiges nicht gewesen. Die Berichtsperiode war zwar, im Gegensatz zu den Vorjahren, frei von großen politischen Beunruhigungen, doch vermochte das Wiedererwachen der lange zurückgehaltenen Unternehmungslust ein günstiges Resultat nicht herbeizuführen. Daß ein günstiges Resultat nicht eintrat, schreibt die Kammer wesentlich der Wirthschafts - und Handelspolitik zu, unter der Deutschland seit einer Reihe von Jahren steht,- sie habe lediglich dazu gedient, einige Groß-Jnteressenten-Gruppen aus Kosten der Allgemeinheit zu bereichern. Die Nachtheile, welche nach nationalöconomischen Erfahrungen die autonome Schutzzollpolitik im Gefolge zu haben pflegt, und vor welcher von freihändlerischer Seite stets gewarnt worden sei, seien mit erschreckender Genauigkeit eingetreten. Die Schutzzollpolitik eines Staates habe zur regelmäßigen Folge, daß die im Handelsverkehr mit dem betreffenden Staate stehenden Staaten zu Retorsionen griffen, ein Staat allein könne sich nicht ungestraft mit einer chinesischen Mauer umgeben. Fast sämmt- liche europäischen Staaten seien dem Beispiele Deutschlands gefolgt und hätten ihre Grenzen durch hohe Eingangszölle abgesperrt- der Verlust zahlreicher seither lohnender Absatzgebiete im Auslande für die deutsche Production wird als Folge der Schutzzollpolitik bezeichnet. Die vermehrten Einfuhren besonders der zollbelasteten nothwendigen Lebensmittel bewiesen die Undurchsührbarkeit einer Emancipation vonr Dies ergibt eine gegenwärtige Gesammtbevölkerung ber @rbe von 1467,6 Millionen und eine Dichtigkeit von 31 für die englische Quadratmeile. Die anbaufähigen Länderräume der Erde vertheilen sich in folgender Weise: Fruchtbares Land Europa 2,888,000 Asien 9,280,000 Afrika 5,760,000 Australien 1,167,000 Nordamerika 4,946,000 Südamerika 4,228,000 Steppe Wüste 66,700 — 4,230,000 1,200,000 3,528,000 2,225,000 1,507,000 614,000 1,405,000 95,000 2,554,000 45,000 Total 28,296,000 13,901,000 4,180,000engl.^Meilen Setzt man nun mit Ravenstein für die fruchtbaren Regionen für die englische Quadratmeile (etwa 2,5 Quadratkilometer) eine Bevölkerungsziffer von 207 fest (für China beträgt sie heute schon 295, Japan 264, Indien 175, Sachsen 600), für die Steppe 10, für die Wüste 1, so berechnen sich daraus 5994 Millionen Menschen, welche die Erde im äußersten Falle noch ernähren kann. Es fragt sich nun, wann wird diese Ziffer erreicht? Das Wachsthum der Bevölkerung beträgt für eine Dekade in Europa 8,7 pCt., Asien 6, Afrika 10, Australien 30, Nordamerika 20, Südamerika 15, für die ganze Erde 8 pCt. Demnach wird die Erde haben: Millionen // // // daß die Erde in 182 Jahren die höchste Zahl der Bewohner, die sie ernähren kann, erreicht haben wird. Deutschland, welches nach der letzten Volkszählung eine Bevölkerung von 49,4 Millionen auswles, würde nach den obigen Voraussetznugen im Jahre 2072 eine Einwohnerzahl von 200 Millionen erreicht haben. 1900 eine Bevölkerung von 1587 1950 „ „ „ 2332 2000 „ „ 3426 2072 „ „ „ 5977 Wir kommen also zu dem Resultat, Auslande. Als besonders characteristischer Beleg für die schädigenden Wirkungen der Schutzzollpolitik gelte die 1890 m Nordamerika in Kraft getretene Mae Kinley-Bill, welche mit ihren Zollerhöhungen, die vielfach einem Einfuhrverbote gleichkämen, der deutschen Exportindustrie einen vernichtenden Schlag versetzt habe. Wenn selbstredend die Einführung dieser Tarisbill von der Reichsregierung nicht gehindert werden konnte, so sei doch zweifellos, daß sich die Schutzzollpolitik Amerikas niemals würde zu einem solchen Exzeß ausgebildet haben, wenn nicht die europäischen Staaten mit Absperrung ihrer Grenzen würden vorgegangen sein. Wenn die Schutzzollpolitik die inländische Production einer Reihe lohnender Absatzgebiete im Auslande beraubt habe, so habe sie derselben durch die Eröffnung eines erhöhten Absatzes im Jnlande oder durch sonstige Vortheile einen Ersatz nicyt zu bieten vermocht,- die Schutzzollpolitik habe zunächst eine Steigerung der Produetionskosten durch beträchtliche Ver- theuerung sämmtlicher Rohproduete und der für die Industrie unentbehrlichen Kohle zur Folge gehabt. Die nach den großen Strikes zu einer noch nie dagewesenen Höhe gestiegenen Kohlenpreise behaupteten sich, trotzdem nach Beendigung der Strikes eine erhöhte Kohlenförderung stattsand, aus ihrer Höhe. Dies hätte nur auf künstlichem Wege geschehen können durch die Vereinigung der Zechen zu Ringen für den gemeinschaftlichen Verkauf,- diese Ringe verfolgten nur den Zweck, die Preise im Jnlande hoch zu halten und die Einfuhr und Coneurrenz ausländischer Kohlen möglichst zu verhindern. Dazu erschwere künstlich die Gestaltung unserer Eisenbahntarife die Einfuhr ausländischer und erleichtere die Ausfuhr deutscher Kohlen in das Ausland; diese Eisenbahn-Ausnahmetarise, 61 an der Zahl, wirkten gerade so, wie ein Schutzzoll. Die Schutzzollpolitik habe nicht nur die Absatzgebiete im Auslande verschlossen, die Production im Jnlande durch Vertheuerung der Rohproduete und der Kohle zu einer weniger lohnenden gemacht, sondern sie habe auch die Kaufkraft des Inlandes durch Vertheuerung aller noth- wendigen Lebensbedürfnisse des Volkes geschwächt. Die exorbitante Höhe der Lebensmittel- und insbesondere der Getreidepreise habe ein so allgemeines von der Mehrheit des Volkes empfundenes Verlangen der Umkehr von dem seitherigen Wege gezeitigt, daß auch die Reichsregierung demselben aus die Dauer werde entsprechen müssen. Als gewichtiges Anzeichen hierfür sprächen die von der Reichsregierung mit den benachbarten Staaten eingeleiteten Verhandlungen behufs Abschlusses von Handelsverträgen mit gegenseitigen Zollermäßigungen. Die Kammer spricht schließlich die Hoffnung aus, daß die Reichsregierung sich nicht durch die von gewisser Seite betriebene Agitation beirren lassen werde, sondern den eingeschlagenen Weg zum Wohle des deutschen Volkes und Vaterlandes weitergehen möge. Zauder - Vorstellung. Morgen Sonntag Abend findet im Saale von „Steins Garten" eine Vorstellung auf dem Gebiete der höheren Magie und orientalischen Zauberwelt durch den Director Gaßner-Alono aus München statt. Die „Hamburger Resorm" schreibt über den Künstler u. A.: „Dieser hat so ziemlich die ganze Welt bereist und überall Aufsehen erregt. Er schnitt sich in einem Barbierladen in Brüffel den Kopf ab, stirbt — wird wieder lebendig, zahlt und geht, ein Liedchen pfeifend, zur Thür hinaus. Aus dem Markt, in St. Petersburg kauft er einen Korb voll Eier und läßt hinterher die Verkäuferin außer sich gerathen, indem er die Eier zerschlägt und in jedem ein blankes Goldstück findet. In einem Hotel in Wien läßt er beim Speisen den eben aufgetragenen Fisch spurlos von der Schüssel verschwinden, verwandelt den verlangten Pfeffer bald in einen Senftopf, bald in eine Serviette und endlich, als sich der Kellner für geistesverwirrt hält, bezahlt er seine Zeche mit Goldstücken, die sich in der Hand des Empfängers in Eier verwandeln 2c." Es findet nur diese eine Vorstellung statt. — Berichtigung. Der „Darmst. Tägl. Anz." schreibt, daß die der „W. Z." von Gießen zugegangene Draht- meldung über den Brand der Volksschule sich als irrig erwiesen habe. — Verhaftet. Zwei der Kuppelei beschuldigte hiesige Taglöhner wurden gestern verhaftet. — Blühende Obstbäume. Im Anschluß an unsere Notiz über einen blühenden Kirschbaum in Bermuthshain wird uns mitgetheilt, daß sich in dem Garten der Herren Benner & Krumm hier, Bahnhofstraße 40, ein Aepselbaum befindet, der neben beinahe reifen Früchten Blüthen trägt. — Oberhesfischer Obstbanverein. Am Sonntag den 20. September findet in Oft heim bei Butzbach eine Versammlung statt, in welcher der Vorsteher der Pomologischen Bärten, K. Reich eit aus Friedberg, sprechen wird über: „Der Frostnachtspanner und seine Vernichtung", „Die bevorstehende Obstausstellung in Gießen". - — Schul Dienstnachrichten. Am 26. August wurde dem Schulamtsaspiranten Carl Hart nagel aus Unter-Flocken- bach, Kr. Heppenheim, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Mainz, — am 27. August wurde dem Schullehrer Jacob Faustmann zu Gau-Algesheim, Kr. Bingen, eine Lehrerfftelle an der Gemeindeschule zu Mombach, Kr. Mainz, übertragen. — Erledigte Lehrerstelle ist: Eine mit einem evang. Mehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hühnlein, Kr. Bensheim, mit einem jährlichen Gehalte von 000—1000 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. — Durch die Ernennung unseres Großherzogs zum Generalobersten der Infanterie gibt es deren jetzt zwei- bisher hat es nur einen solchen gegeben, nämlich den früheren Gardecorpscommandeur, Oberbefehlshaber in den Marken, von Pape. Generalobersten der Cavallerie dagegen gibt eS drei: den Großherzog von Baden, den Großherzog von Sachsen-Weimar und den Fürsten Bismarck. Die Generalobersten der Infanterie haben Feldmarschallsrang. Den Titel eines Feldmarschalls führen zur Zeit außer dem König von Sachsen der Prinz Georg von Sachsen, der Prinz Albrecht von Preußen, Regent von Braunschweig, und Gras Blumenthal. In früheren Zeiten war der Titel eines Generalobersten der Infanterie oder Cavallerie den Mitgliedern regierender Häuser Vorbehalten, ebenso wie der Titel eines Generalfeldzeugmeisters,- dagegen wurden Prinzen nicht zu Feldmarschätlen ernannt. So waren Kaiser Wilhelm I. selbst, sowie der verstorbene Großherzog von Mecklenburg-Schwerin Generaloberste der Infanterie, Prinz Albrecht (Vater) von Preußen und der Gardecorpscommandeur Prinz August von Württemberg Generaloberste der Cavallerie. Erst die Ernennung des Kronprinzen Friedrich Wilhelm und des Prinzen Friedrich Carl zu Feldmarschällen im Winter des Jahres 1870 hat diese Tradition unterbrochen. — Ernennungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 26. August den Landwirthschastslehrer Victor Weitzel zu Langen zum 1. Lehrer an der landwirthschaftlichen Winterschule daselbst, den Landwirthschastslehrer Carl Spieß zu Alsfeld zum 1. Lehrer an der landwirthschaftlichen Winterschule zu Michel- ftadt, und den Landwirthschastslehrer August Lang zu Langen zum 1. Lehrer an der landwirthschaftlichen Winterschule zu Heppenheim, sämmtlich mit Wirkung vom 1. October l. I. an, zu ernennen. — Oeffentliche Anerkennung für Rettung von Menschenleben. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog haben dem Verwalter der Rheinbad-Anstalt „Volksbad" zu Mainz Joh. Baptist Marx in Anerkennung der von demselben am 1. Juli l. I. mit Muth und Entschlossenheit, sowie eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung des zehnjährigen Carl Schmich aus Mainz vom Tode des Ertrinkens, — der Elisabethe Kern in Dieburg in Anerkennung der von derselben mit Muth und Entschlossenheit und erheblicher eigener Gefahr bewirkten Rettung der zweijährigen Katharine Amann in Dieburg vom Tode des Ertrinkens, — sowie dem Christian Berdolt in Gernsheim in Anerkennung der von demselben am 19. Juli l. I. mit R^uth und Entschlossenheit, sowie eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung des achtjährigen Carl Brand zu Gernsheim vom Tode des Ertrinkens je eine Geldprämie zu verleihen geruht. -o- Aus dem Busecker Thule, 18. September. Aus sicherer Quelle vernehmen wir, daß am 28. d. Mts. ein großes kirchliches Missions- und Volksfest in der Gemeinde Beuern gefeiert werden soll. Von anerkannt volkstümlichen Predigern sollen bereits mehrere für den Tag gewonnen sein- in erster Linie nennen wir Herrn Hosprediger Stöcker aus Berlin, der seine Mitwirkung definitiv zugesagt hat. Das Fest wird eine Fortsetzung der wiederholt unter größter Betheiligung auf Burg Gleiberg gehaltenen Missionsfeste sein. Daß die geplante Feier — eine günstige Witterung natürlich vorausgesetzt — wie nicht minder der Name Stöcker auch diesmal wieder die alte Anziehungskraft bewähren wird, dürste kaum einem Zweifel unterliegen, das um so weniger, als Manche, die seiner Zeit den Gleiberger Festen geflissentlich fernblieben, mittlerweile ihren Frieden mit Stöcker gemacht haben. -ä. Schotten, 18. September. In der Nacht vom 16, zum 17. d. wurden in hiesiger Stadt eine Menge socia- listischerSchriften verbreitet, betitelt: „Landagitation". Darmstadt, 15. September. Welches Ansehen unsere heimische Industrie auch im Auslande genießt, kann man wieder daraus ersehen, daß Herrn Backofenbauer S ch e u r e n hier vor Kurzem von der boulangerie generale in Kairo der Auftrag zugegangen ist, Voranschläge und Kostenberechnung für nach seinem System dort zu erbauende Backöfen einzuschicken. Dudenhofen (Starkenburg), 17. September. Die am 1. September begonnene Abschätzung der durch die com- binirte Cavalleriedioision während ihrer 14tägigen Exercitien in den Gemarkungen Nieder-Roden, Dudenhofen, Jügesheim und Hainhausen verursachten Flurschäden beansprucht noch mehrere Wochen. Bis jetzt waltet die Abschätzungscommission nur in der Gemarkung Nieder-Roden ihres keineswegs be- neidenswerthen Amtes. Der dortige Flurschaden beläuft sich auf rund 52,000 Mk. Die Commission ist der Ansicht, daß mindestens 230,000 Mk. zur Deckung der entstandenen Flur- chäden erforderlich seien. Die Commission ist zwar redlich lemüht, die Interessen der Landwirthe nach jeder Hinsicht voll und ganz zu wahren, stößt aber nichtsdestoweniger gar häufig auf bedeutende Schwierigkeiten, indem die Landwirthe mitunter die maßlosesten Forderungen stellen. Seit gestern wurde zur Aufrechterhaltung der Ordnung sogar die Gendarmerie aus Seligenstadt auf das Manöverseld in der hiesigen Gemarkung beordert, wodurch weitere Ausschreitungen vermieden wurden. Die mögliche Bevölkerung der Erde. Der bekannte deutsch-englische Statistiker Ravenstein sucht die Frage zu beantworten, wie viele Menschen die Erde überhaupt zu ernähren im Stande ist und wann der Zeitpunkt einer Übervölkerung unseres Planeten eintreten wird, Er kommt hierbei zu dem interessanten Ergebniß, daß die gegenwärtige Bevölkerung der Erde noch nicht den vierten Theil jener Ziffer erreicht habe, die Ravenstein als Maximalzahl der Ernährungsmöglichkeit annimmt. Dies geht aus folgenden statistischen Angaben hervor. Im Jahre 1890 betrug die Bevölkerung bei einer Beoölkerungsdi btigkeit von in Europa 380,2 Mill. 101 auf 1 engt Quadratmeile in Asien 830 // 57 „ „ „ in Afrika 127 , 11 „ „ „ " in Australien 4,73 „ 1,4 „ „ „ in Nordamerika 89,25 „ 14 „ „ „ in Südamerika — _ _ '' wi re n fr 36,42 „ 5 „ „ „ vermischtes. * Frankfurt a. M., 18. September. Am Donnerstag erbat sich ein Ausländer, welcher die Kunstausstellung der Electrotechnischen Ausstellung besichtigt hatte, fünf der dortselbst ausgestellten Bilder zum Preise von zusammen \ 200000 Frs. (160000 Mk.) zu erwerben. Es gehören dazu Bilder von deutschen und französischen Meistern. Keiner der Besitzer der betreffenden Kunstwerke war jedoch geneigt, sich seines Eigenthums zu entäußern. — Auf dem Ausstellungs- Platze wurde gestern Abend einer Dame aus Gießen ein rothledernes Portemonnaie mit 50 Mk. Inhalt im Gedränge- aus der Kleidertasche gestohlen. * Frankfurt a. M., 18. September. Heute Abend sprang an der Windmühle einMann in den Main und ertrank. Er hätte gerettet werden können, wenn sich ein Schwimmgürtel in der Nähe befunden hätte. Ein in der Nähe befindlicher Herr wollte dem Selbstmörder Hülse leisten, sprang verzweiselt umher und versuchte die als Einzäunung des Eisenbahn-Geleises dienende Kette los zu machen, was ihm jedoch nicht gelang. Ein herbeigekommener Nachen konnte nur den Hut und die Altersversorgungs-Karte, ausgestellt vom VII. Polizeirevier, auf den Namen Valentin Hühn, Hausbursche aus Sandlofs bei Lauterbach, auffischen. * Ostende, 16. September. Anläßlich der Kahnfahrt einer Hochzeitsgesellschaft auf dem Dylefluffe in der Nähe von Mecheln ereignete sich ein schreckliches Unglück. Der Kahn kippte in Folge eines plötzlichen Sturmes um und die Brautleute, sowie acht Personen ertranken. * Berlin, 18. September. Der Heiraths- und Stellenvermittler Gombert, dem die Befugniß zum Betriebe seines Heirathsbureaus vor wenigen Tagen durch Erkenntniß des Bezirksausschusses entzogen worden ist, hat heute um 10 Uhr Vormittags in seinem Contor, Friedrichstraße 214, einen Mordversuch auf feine Frau verübt. Frau Gombert erschien um die bezeichnete Stunde bei ihrem Gatten und verlangte von ihm Geld. Diese Forderung beantwortete Gombert nach kurzem Wortwechsel mit einem Revolverschuß die Kugel verfehlte ihr Ziel und drang in die Thür des Contors. Gombert wurde wegen Mordversuches verhaftet. Er behauptet, daß er nur die Absicht gehabt habe, seine Frau durch den Schuß einzuschüchtern. * Ein Schlaumeier erster Sorte ist ein Schuhmacher- meister in Görlitz, der seine Werkstätte in der vierten Etage aufgeschlagen hat und nun auf folgendes Mittel verfallen ist, um die Kunden, welche das Treppensteigen abfchrecken könnte, über den beschwerlichen Weg hinwegzutäuschen. Der biedere Meister ließ am Eingänge des Hauses ein Schild anbringenA auf welchem zu lesen ist: „Schuhmachermeister N. zwei Treppen." Ein Kunde nun, welcher die zwei Treppen hinaufgeklettert ist, findet daselbst ein zweites Schild, welches besagt: „Schuhmacher N. Noch zwei Treppen." * Eine scharfe Dienstherrin scheint die Kaufmanns-Ehefrau Silberstein in Berlin zu sein. Sie war der Mißhandlung, der Beleidigung und der Bedrohung ihres Dienstmädchens beschuldigt, welches 14 Tage in ihren Diensten stand. Der Vorsitzende hielt der Angeklagten zunächst vor, daß sie ihren Dienstmädchen keine gute Herrin sein müsse, denn nach der polizeilichen Auskunft habe sie innerhalb dreizehn Monaten nicht weniger als 54 Dienstmädchen angemeldet und es sei anzunehmen, daß lange nicht alle, die nur eine kurze Zeit in ihrem Dienste geblieben waren, der Polizei gemeldet wurden. Frau S. wurde zu einer Geldstrafe von 100 Mk., event. 10 Tagen Gesängniß verurtheilt. * Er hat immer Recht. Principal (zum Lehrling): „Sie, Lemberger, steigen Sie mal auf der Leiter und geben Se mer das schwarz-weißcarrirte Stück Flanell 'runter." — Lehrling (halblaut): „Aber — es heißt doch auf die Leiter." — Principal: „Herr Lemberger! Wenn ich Ihnen sag: Steigen Se auf der Leiter — so hab ich wahrscheinlich meine b'sondern'n Gründe dafor!" Sresl« fkfsorvr^ Srtin; Md tn dn 9 September aüßerordmtlic 20 Muten I kommen. Breme Lloyd in Mgen Me nach B behalten auf der Reife w Mgefcham MM - D< Antwerpe in Wyor! Sept LM Wo dahier, m Rotenberg tlaasphe. mit Mol Paal Ära Schenck hi Sept Köln-recht! mizie Elis .Hoffmann, Friederike' dahier, mit Karl Schic dahier, mit Handelsmm Sepie Tochter. 7 Schlößer A Taglöhner 12. DemB Wilhelm (3 Moritz Sepia von Metzger Die Uc w Wttgti Wauti m eheinal der Südai 22.ds.f versteigert Anfang Gießen, Großh. Ke, ^enstaa in 'Ehe b« mnndr-F, öffentlich । Heuchel! GW. B g ' Ixi] Sälde S 2, jkT K Arch Vergeh 8‘B Sy? Ä * gelegt Herzog! Am Donnerstag nstausstellung hatte, finj der je von zusammen Es gehören dazu istern. Keiner der jedoch geneigt, sich öem AusstellungS'- aus Gießen ein Ijolt im Wränge ooo ooo 000 ooo ooo 300 ®fa» andren 175 'Me 1, (? be! W», welche die mti. erreicht? Astreine Dekade lU' Australien 30, SW Erde 8 pCt. r Millionen i : / daß die Erde in :r/ die sie ernähren welches nach der on 49,4 Millionen igen im Jahre 2072 reicht haben. m 31 jg' $tbt 0£tt^ittn in, lte ute Abend sprang ain und ertrank. ein Schwimm« ! m ver W bt# aise leisten, sprang § Einzäunung des i machen, was ihm nCr Nachen konnte Z-Karte, ausgestellt n Valentin Hühn, l, ausfischen, rjch der Kahnfahrt uffe in der Nähe liches Unglück. Sturmes um uno iken- iths- und Stellen- iE »M durch Eckmnck ri-drichsn°V 2;4' , cm ®o*t »en* »’J W i* wtiattw if*F Lild bv"S-"s Mio le chung W ©ienften in «‘en.} fein W ^"Llb d«'' fte <1 «nF Cien^t iie f ,ni4‘fhet^ ,l Öj* ,nd g-i'" ii «f* An-" K Nniversitäts - Nachrichten. Breslau, 18. September. Der Geheime Medicinalrath Professor Dr. Klopscb ist infolge eines Schlaganfalles gestorben. Schiffsncrckvichten. Bremen, 16. September. fVer transallantischm Telegraph] Der Schnelldampfer Spree, Capt. W. Willigerod, vom Norddeutschen Llovd in Bremen, welcher am 8. September von Bremen und am 9. September von Southampton abgegangen war. ist nach einer außerordentlich schnellen Reise von 6 Tagen 19 Stunden und 20 Minuten heute 8 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. Bremen, 16. September. [Per transallantischen Telegraph.] Der Schnelldampfer Havel, Capt. Th. Jüngst, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 8. September von Newyork abge- gangm war und gestern ll8/* Uhr Vormittags von Southampton die Reise nach Bremen fortsetzte, ist heute IO8/* Uhr Vormittags wohlbehalten auf der Weser angekommen. Der Dampfer entwickelte auf der Reise von Southampton nach der Weser eine durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit von 19,9 Meilen in der Stunde, ein vorzügliches Resultat. ______________ — Der Postdampfer „Rbynland" der „Red Star Cinie” in Antwerpen ist laut Telegramm am 17. September wohlbehalten in Newyork angekommen. _____________________________ Auszug aus den Stan-esa'ntsrsgisteri» der Stadt G etzeu. Aufgebote. September: 12. Johann Jacob Lauppe, Glaser dahier, mit Luise Wolf hterselbst. 17. Joseph Eduard Rüssing, Restaurateur dahier, mit Apollonia Dülk zu Aschaffenburg. 18. Heinrich Christian Rosenberg, Spenglermeister dahier, mit Auguste Wilhelmine Ales zu Laasphe. 18. Johann Philipp Vincenz Wild, Milchkutscher dahier, mit Karoline Marte Philippine Schmidt hterselbst. 18. Karl Friedrich Paul Krause, Steinmetz dahier, mit Franziska Elisabeth Margaretha Schenck Hierselbst. Eheschlietzungeu. September: 12. Joh. Peter Hönscheid, Hilfsbremser bei der Köln-rechtSrheinischen Eisenbahn dahier, mit Friederike Rosine Wilhelmine Elisabeth Günther dahier. 15. Dr. August Anton Heinrich Hoffmann, pract. Arzt zu Düsseldorf, mit Emma Margarethe Julie Friederike Schwan hterselbst. 16. Carl Hermann Fischer, Schreiner dahier, mit Caroline Marie Wenzel hierselbst. 18. Martin Christian Karl Schlosser, Hilfs-Locomotivheizer bei der Main-Weser-Bahn dahier, mit Katharine Stroh hierselbst. 18. Friedrich Carl Benner, Handelsmann dahier, mit Elisabetha Nathes hierselbst. Geborene. September: 6. Dem Kaufmann Friedrich Wilhelm Petry eine Tochter. 7. Dem Schuhmacher Georg Bellof eine Tochter. 9. Dem Schloffer Albert Haas ein Sohn, Hans Christian Friedrich. 10. Dem Taglöhner Heinrich Hartmann IV. ein Sohn, Heinrich Michael August. 12. Dem Weißbinder Carl Winnecker ein Sohn. 15. Dem Colporteur Wilhelm Gölz ein Sohn, Albert Wilhelm. 16. Dem Locomotioheizer Moritz Oswald ein Sohn. Gestorbeue. September: 12. Luise Christine Kraft, 1 Monat alt, Tochter von Metzger Georg Kraft. 13. Georg Eim, 11 Monate alt, Sohn von Mufikdirector Paul Eim zu Newyork. 13. Louis Reichel, 9 Monate alt, dahier. 15. Johannes Harnbach, 61 Jahre alt, Kaufmann dahier. 16. Wilhelm Gilbert, 4 Monate alt, Sohn von Tag- löhner Johannes Gilbert dahier. 16. Heinrich Habermehl, 44 Jahre alt, Eisenbahnwerkstätte-Arbeiter dahier. 17. Marie Elisabeth Flügel, 64 Jahre alt, ledig, Privatin dahier. Auszug aus den Kirchenbüchern -er Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getränte. Den 13. September. Johannes Heß, Gärtner, und Sette, genannt Ltsette Förster zu Gießen. Den 15. September. Dr. August Anton Heinrich Hoffmann, practischer Arzt zu Düsseldorf, und Emma Margarethe Julie Friederike Schwan, Tochter des Rentners Carl Schwan zu Gießen. Den 16. September. Karl Hermann Fischer, Schreiner, und Karoline Marie Wenzel, Tochter des Flurschützen Ados Wenzel zu Gießen. Dm 18. September. Friedrich Karl Benner, Handelsmann, und Elisabeth Nathes, Tochter des verstorbenen Landmanns Heinrich Nathes in Bleidenrod. Getantte. Den 13. September. Dem Schneider Jean Albert Rosenboom ein Sohn, Albert Gerhard, geboren den 5. Juli. Denselben. Dem Fabrikarbeiter Jakob Heinrich Hammel ein Sohn, Carl, geboren den 11. August. Denselben. Dem Hausdiener Friedrich Weber ein Sohn, Friedrich Richard Karl, geboren den 27. Juli. Denselben. Dem Fuhrmann Wilhelm Hahn ein Sohn, Hermann, geboren den 11. August. Denselben. Dem Director der höheren Mädchenschule Dr. Friedrich Landmann ein Sohn, Friedrich Rudolf, geboren den 14. August. Beerdigte. Den 12. September. Christian Reiber, Rentner, alt 74 Jahre, starb dm 10. September. Den 17. September. Johannes Hainbach, Kaufmann, alt 61 Jahre, starb den 15. September. Den 18. September. Heinrich Habermehl, Hilfsarbeiter, alt 45 Jahre, starb den 16. September. Literatur und Auust. — Die »Wiener Mode", welche ihren beispiellosen Erfolg bekanntlich dem eigenen Chic der Wiener Toilettekunst und dem Umstände verdankt, daß sie ihren Abonnentinnen gratis Schnitte nach Maß liefert, kündigt das demnächstige Erscheinen der Nummer an, mit welcher das Blatt am 1. October seinen fünften Jahrgang eröffnen wird. Dieses Heft wird schon gegen Ende dieses Monats in allen Buchhandlungen als Probe erhältlich sein und kann auch von der Administration: Wim L, Schottengasse, verlangt werden. verkehr, Land« nnd velksu'irthfcbaft. Stetzeir, 19. September. Marktbericht. Auf dem heuttgm Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,05—1,15, Hühnereier 1 St. 6-7, 2 St.--Enteneier 1 St.--H, 2 St. - H, Käse pr. St. 4—8 4, Käsematte pr. St. 3 Erbsen vr. Liter 25 4, I Linsen pr. Liter 29 4, Tauben pr. Paar X 0,60—0,70, Hühner pr. Stück X 0,90-1,20, Hahnen pr. St. X 0,40-0,75, Enten pr. Stück X 1,70—2,00, Ochsenfleisch pr. Pfd- 70—76 4k, Kuh- und Rindfleisch 60—64 Schweinefleisch 60-70 4fc, Hammelfleisch 50—74 A, Kalbfleisch 56—60 4k, Kartoffeln pr. 100 Kilo 6,50—8,00, Weißkraut pr. St.--Ä, Zwiebeln per Emtner X 4,00—5,00, Milch per Liter 12-18 4. B-ramrtmachrtNg. Aufschrift der Postlendungen. Zur Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der Postsendungen müssen auf denselben Empfänger und Bestimmungsort so genau 'bezeichnet sein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt wird. Dabei sind namenüich folgende Punkte zu beachten: 1. Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stets an derselben Stelle der Auffchrist, nämlich unten rechts, unmrttel- । bar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge. i. Auf den nach Bevlin bestimmten Sendungen ist, außer der Woh- | mmg des Empfängers, der Post bezirk (0., N., NO. rc), in welchem die Wohnung sich befindet, hinter der Ortsb^eichnung „Berlin" zu vermerken. 1. Gfibt es mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnainen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Post» verkehr als maßgebend anzusehen sind, ergibt sich aus dem „Ber- zeichntß gleichnamiger oder ähnlich lautender Poftorte", das zu» Preise von 10 Pf. durch Bernüttetung jeder Reichs-Poftanftatt bezogen werden kann. 4. Wenn der im Reichs-Postgebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht als al- gemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch des Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die 'Angabe des Staates und bei größeren Staaten des politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in welchem der Bestimmungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Fluss en s(Oder), (Elbe), (Rhein), (Main) rc.], oder von Gebirgen l(Harz), (Riesengebirge) ic.]. Nicht minder sind zusätzliche Bezeichnungen, wie ((Thüringen), (Altmark), (Lausitz) rc.j für dm Zweck geeignet. b. Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt tft außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenigePost- anstatt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an dm Empfänger bewirkt werdm bez. die Abholung erfolgen soll. s. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Postgebiete belegen und zu den roeniger bekannten Orten zu rechnm ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffende Land bez. der Landestheil auf der Sendung anzugeben. Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleu- nigm Ueberkunft der Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen, und es liegt daher im eigenen Interesse der Absender, die Aufschriften der Smdunaen hiernach amau amufertigen. 6. Hennebergs „Monopolseidle“ ist das Beste! Nur direct! I3*73 Die gegenwärtige Klee-Ernte von einigen Grundstücken neben den Klinikbauten und die Gras-Ernte im ehemals Schmidt'schen Garten an der Südanlage soll Dienstag den 22. ds. Mts., Nachmittags 5 Uhr, versteigert werden. Anfang im Schmidt'schen Garten. Gießen, den 19. September 1891. Großh. Bürgermeisterei Gießen. I. V. 8352 Keller, Beigeordneter. Versteigerung. Dienstag den 22. ds. Mts., Nachmittags 2 Uhr, werden in Heuchelheim in der Hof- raithe des OchsenhaUers zwei Gemeinde-Faselochsen gegen Baarzahlung öffentlich versteigert. Heuchelheim, 19. September 1891. Großh. Bürgermeisterei Heuchelheim. Kreiling.______8331 MrhesMk Eilelldahmn. Vergebung von Banarbeiten. Die bet Herstellung eines eisernen Geländers an der Unterführung des sogenannten Essiggäßchens dahier vorkommenden Arbeiten und Lieferungen solle» im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden. Bedingungen, Zeichnung und Kostenanschlag sind auf dem Bureau des Unterzeichneten vom 19. biS 22. ds. Mts., Nachmittags 5 Uhr, dem Eröffnungstermin, offen gelegt. Roth, L8342 Großherzoglicher Eisenbahnbaumeister Obstversteigerung. Künftigen Donnerstag den 24. d. M«, von Vormittags 9 Uhr an, soll das hiesige Gemeindeobst, Aepfel, Birnen und Zwetschen, versteigert werden. Eberstadt, am 17. Septbr. 1891. Großh. Bürgermeisterei Eberstadt. Görlach. 8311 Soeben erschien: Theodor Körner liest seine Freiheitslieder den Kampfgenossen vor, Kupferätzung nach dem Gemälde von Rud. Eichstädt. Zum 23. Sept. 1891. Preis Mk. 20,—. [8357 Ausgestellt in der Ferber’schen Univ.-Buchh., Giessen. Bekanntmachung. Anmeldungen zum Bezug der aus der Ebelstistung für 1891 an arme Kinder zu verabfolgenden Kleidungsstücke sind bis zum 30. d. Mts. bei dem Armenamte (Zimmer Nr. 6 des Bürgermeistereigebäudes) vorzubringen. Gießen, den 15. September 1891. Die Armendeputation. I. V.: ___________________Langsdorfs, Beigeordneter.___________________ Kleinkinder Bewahranstalt. Da die in der Kleinkinderschule vorgenommenen Herstellungsarbeiten noch nicht vollendet sind, so kann leider am nächsten Montag die Anstalt für die Kinder noch nicht geöffnet werden. Wir hoffen aber bestimmt, daß dies 8 Tage später, am Montag den 28. d. Ms., geschehen kann. Gießen, den 19. September 1891. Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt. Dr. Naumann. Donnerstag, 24.8eptember, Nachmittags 2 Uhr: IortsetzungderWaaren- verfleigerung im W Bieker scheu Loeal Neustadt 55. Besonders kommen zum «lrrSgebotr Bänder, Hutfa^ons, Kordel, Litzen, Blumen, Näh' «. Stick- Seide, Stickereien «. s. w. Im Anftragr Louis Rothenberger, BerichtStaxator. [8317 Aeilgeöotenes. tCSjT* Jeden Mittwoch und Samstag Abend: [8353 Haas im Topf. Restauration Bob. ^tad^Eaffel. Jeden Mittwoch und Samstag Abend: [8240 Haas im Topf. 8348] Zwei Morgen Wiesen und zwei Morgen Ackerland am Laun- spacher Steeg auf mehrere Jahre zu verpachten durch Rechtsanwalt Labroiste, Ostanlage 36. Stadt. SHlachthaus. Freibank. [8333 Ochfenfleifch, nicht ladenrein, per Pfd. 54 Pfg. Rechte Frankfurter Würstel sind wieder eingetroffen in Carl Schwaabs 8347] Delicatessenhandlung. 8334] «ante Mist zir verkaufe«. ___Sebr. Rosenbaum. 8053] Ein ganz wenig gebrauchtes, fast neues Delociped (Opel, Blitz) ist zu verkaufen- Näheres in der Exped. d. Bl.________ 7200] Gut erhalt, schwarzer Rock und Weste preiswürdig zu verkaufen Näheres_______________Lindenplatz 7. Wage« aller Art: Landauer, Coup«, Mylord, Breaks zu jedem annehmbaren Preis wegen Geschäftsaufgabe. [8304 Frankfurt a. M , Baustraße 1. 60—70 Mr. Haferstroh (Handdrusch) verkauft [8320 Hrch. Winther, Eichgärten 19. 8350] Bon heute ab kann bei mir gekeltert werden. Sg. Schäfer, Grünbergerstratze 13. 8324] Tüchtiges reinliches Mädchen gegen guten Lohn nach Mainz ges. Näh. z. erfr. b. Frau Hammel, gr. Mühlg. 6. Unsere Neuheiten für die Herbst-Saison sind in grosser Auswahl eingetroffen. Louis Treff & Cie,, Tnchhandlnng. 8332 Wan abonniere onf i2) rr u E. -■ o in WöcgenitttL eine Zkummeiv MÄS or^MlUal 3 Mark. leitung und Zubehör, per 834'9] Zwei freundliche Zimmer mit oder 1. Oktober zu vermiethen. ohne Möbel sind zu oermietheu. Mnnitz Semmler HE»er Hof. ”7973] Mei« Ä in ber Wagengaffe 7722] Wallthorstraste 15. üm Poftkeller gelegen, per 1. October 83291 Logis zu vermiethen. ev. spater, zu vermiethen. ev. sp I. Pfeffer^ 8329] Logis zu vermiethen. Grobe Mühlgaffe 4. Vermietungen. 8316] Ein Familienlogis per 1. October zu vermiethen. Rodheimerstr. 6, bei Burks Mühle. 8326] Ein kleines Logis zu vermiethen. Lowengasse 6. 8325] Der untere Stock, Grünberger- $315] Lindengasse 14 sind zwei Logis ss säfrsressa Esr—«* I. Witzner. Grünbergerstraße 27. ^öranbßafjej___———_ -WrgzuAshalbe- schöne ।tt" Milien - Wohnung IM ersten Stüdch-N mit B-tt an anstani» Stock, 5 Zimmer mit Wasser- Arbeiter zu verm. Wetzsteingaffe 32. 8337] Kleines Logis zu vermiethen. _____Krofdorferstraße 17. 8336] Ein Haus, drei Stuben, Küche und Keller, an ruhige solide Leute zu vermiethen._________Gg. PH. Bail. 8351] Kleines Logis zu vermiethen. Näheres Krofdorferstraße 11. w* ye«'*' ** *** DB U«d< W4» SÄ Nr. Ur 31 Tumäni den deri Runiän Angabe! reichend! fig-r B worden geführte Da kennung machen v Gi> Di der B eine K Jahre n Roggendi Miiche MW aber n Ernteei anzuste zum er Septen Zeiten verschaff in dieser tionen t> schnitt g, inr vorig, »Aigle . Die «"rGiith Die übend der tonten H Sijte, der Unt> in bie » '* *n* > »«niebtnj »Stitti Ä Astrid" »“•«en, ^rof?// 11 4" *' eBw '""fuiin”f” Kv Ä' 8328 lagen vergeben -werden. & & v y / X -x^x^ \> c )v- /y y x* e /V V Preise: 88, 90, 95 und 100 Pfg. pr. VoPfd.-Packet. Niederlagen in Giessen bei L. Kalkhof, Seltersthor, Joh. Wilh. Kurz, Neustadt 28, Fritz Lony Wtw., Dammstr. 34, Ludw. Loth, Walltborstr. 23, Aug. 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September 1891. findet Stelle bei [8310 Vermischte Anzeigen REIS der Wäsche empfiehlt [1321 Die Ausstellung umfaßt: Emil Fischbach» 8309 Obst-Früchte und Obst-Producte 1. z Obstbau. 3. Kegeln 8335 8301 Großh. Univ.-Tanz- und Fechtlehrer. Bertha Kraus, Merkr. Nr. 6. 8330 haltigen, liberalen [8305] Berliner Morgen ■Zeitung an Hochachtend 8321 iin-8018er. KönigS-Laurabu'Acr 151.101 Tendenz: still. 110 50 der probtre es einmal mit der täglich (8 große Seiten) erscheinenden, rcich- 88 70 89 40 7820 37.40 171.10 127 30 132.50 10990 92 00 247 25 242.25 94.37 405 25 188 50 128 90 125 50 110 10 5 6 50 Wer mit seiner Zeitung unzufrieden ist 8354] «in Blutfiirr entflogen» Gegen Belohnung abzugeben __________________Bismarckstraße 20, I. Ditzconto-Eommand^Anth Darmstädter Bank-Act. Dresdener Bank-Att. Nordd. Lloyd-Act. Wiener Bankver.-Act Oest. Credtt-Act. Oeft Staat8b.-Act. 4% Mainzer Sti-Anl. Gelten!. Bergw.-Act. 4. Geräthe für Obst-Cultur, Ber- werthung und Verpackung, Lomb. E.-B.-Acü Buschtherader E.-B.-Att Elbthal-Bahn-Act. Gotthard-Bahn-Act. Schweizer Nordost-B.-Act. Mainzer E.-B.-Act. Marienburger E.-B.-Act. 8343] Ein sehr freund!, und gut möbl- Zimmer zu vermietyeu. Lahnstraße 10. Der Vorstand. P. S. Zum Concert am Sonntag Nachmittag hat Jedermann Zutritt.[8315 8% Reichsanlethe 3Vi% do. Stadt Marburg, Samstag Abend und Sonntag Nachmittag: Preis- und Gänse- Herbst-Preisschießerr Sonntag und Montag, den 20. und 21. Septbr. Am Sonntag beginnt das Schießen Nachmittags 3 Uhr und Montag Bormittags 9 Uhr. Sonntag und Montag Nachmittag Concert. (Bei ungünstiger Witterung im Saale des Schützenhauses). Montag Abend 7 Uhr Preisverth eiluug, und von 8 Uhr an Tanzkränzchen. 83 301^4% Ung. Gold-Rente 9710 50/0 Jtal. Rente 83 35 4VSlo/o Oest. Silber-Rente 97 00130/0 Portugies. Anl. Avis für Damen. Meine Reisende wohnt von Montag den 2L. d. Mts. im Hotel „zum Rappen". Gütige Bestellungen werden daselbst entgegengenommen. S Steins Garten, Gießen. Heute Sonntag den 20. Septbr.: Nur einmaliges Gastspiel und Elite-Vorstellung des großen weltbekannten Illusionisten Director Gaßner-Alono „Der Zauberer der Zeit". 8303 Die unnachahmbaren Original-Darstellungen werden auch hier, wie bereits in allen größeren Städten und Weltbädern das allseitige Interesse eines großen Publikums Hervorrufen. Ansang 8 Uhr Abends. Erster Platz 1 JL, zweiter Platz 60 H, dritter Platz 30 H. Näh, die illustr. Zettel. Gärtner-Verein Flora. Samstag den 26. September: Stiftungsfest im Saate des Cafe Mb. Freunde und Gönner des Vereins sind höflichst eingeladen. Karten sind unentgeltlich zu haben bei I. Hetz, Gärtner, Liebig, straße Nr. 35. Damen ohne Karten haben keinen Zutritt. Coursbericht von E. Wasserschieben, Bankgeschäft Frankfutter Börse vom 19. September 1891. Schlußcours« 1 Uhr 15 Min. nebst „Tägl. Familienblatt" mit vorzüglichen Romanen und Erzählungen. Diese Zeitung besitzt mehr als 100 Tausend Abonnenten und liefert hierdurch den Beweis, daß sie Besonderes leistet, trotz des enorm billigen Abonnements-Preises von 1 Mk. vierteljährlich. Bei jeder Postanstalt u. Landbriefträger. Probenummern gratis. Zuschneide-Unterricht. Da ich mich in Frankfurt im Zuschneiden ausgebildet habe, beehre i» Damen Gießens und der Umgegend anzuzeigen, daß ich mit dem 28. September einen p Cursus im Maassnehmen, Musterzeichnen, Zuschneiden nach neuester, leichtfatzlicher Methode ^heilen werde. MT Lebrreit 14 -ä<= An der Ausstellung Abtheilung 1 und 2 können alle Obst-Producenten von Oberhessen, in den Abteilungen 3, 4 und 5 auch Auswärtige sich betheiligen. Die Anmeldungen zur Ausstellung müssen spätestens bis 1. Oktober d. I. bei der Geschäftsstelle des Vereins in Friedberg, die Einlieferungen am 13. und 14. October d. I. kostenfrei Steins Garten in Gießen erfolgen. Eine Verloosung von Obst, Obft-Producten, Obstbäumen und nützlichen Geräthen, angekauft in der Ausstellung, wird abgehalten. Loose a 50 Pfg. sind zu beziehen durch das Verloosungs-Comitv in Gießen, sowie beim Vertrauensmann des Oberhessischen Obstbauvereins in den .einzelnen Orten vom 1. October ab zu haben. Die Ausstellung wird am Donnerstag den 15. October, Vormittags 11 Uhr, eröffnet und ist an allen Tagen von Morgens 9 Uhr bis Abends 6 Uhr offen Das Eintrittsgeld beträgt am ersten Tage 50 Pfennig, an den folgenden Tagen 20 Mennig pro Person, Kinder und Militär die Hälfte; Aussteller und Vereins-Mitglieder für ihre Person sind frei. Schulklassen mit ihren Lehrern nach vorheriger Anmeldung und Vereinbarung. Die Anmelde-Scheine, sowie jede nähere Auskunft durch die Geschäftsstelle des Oberhesfischen Obstbauvereins in Friedberg. Zu zahlreicher Betheiltgung ladet ergebenst ein Der Vorstand des Oberhessischen Obstbauvereins. 3% Preuß. ConsolS 3'/»°/° do. 8302________________________ Der Vorstand. Bäcker verein Frühauf. Sonntag den 20. September r 6 Stiftungsfest im Saale des Cafö Mb. Herren-Karten sind an der Kasse zu haben ä 1 Damen ohne Karten haben keinen Zutritt. ^8319 ———_______________________Der Vorstand. T anz-Unterricht. Mein Tanzuuterricht beginnt wieder Montag den 12. Oktober Gefällige Anmeldungen erbitte ich vorher möglichst zwischen 9 Uhr Vormittags bis 3 Uhr Nachmittags in meiner Wohnung Weidengasse 7» Roes©, Maurer und Handlanger gesucht Baustelle Löberstratze. Schleenbecker, 8339_____Maurermeister. Tüchtige Weissbindergesellen und Handlanger gesucht. [8327 H. Ruhl, große Mühlgaffe 23. #8358] Tüchtige Mädchen finden gute Stellen durch Frau Bärrn, Afterw. 13. 8356] Für eine zuverlässige Frau oder Mädchen kann sofort ein Laufdienst nachgewiesen werden. Näheres in der Exped. d. Bl. Insel Helgoland. Heute Sonntag: 8346 --ReichSbank-DiScotä 4 vEti — Frankfurter Bank-DiTcont 4 vT? jr. Chr, Dietsch) In Gießen. Die heutige Nummer umfaßt 10 Seite« |i omgs- Ä&STAEKKE Unübertroffenes Fabrikat zum Stärken 83441 Ein «indermlldchen mit guten Zeugnissen gesucht. ____________Frau P. I. MSbS. __ Pferdeknecht 8312] Schon möbl Zimmer zu ver- miethen.__________Bahnhofstraße 58, I. 8308] Ein Stübchen mit Bett zu ver- mtethen.__Grünbergerftraße 42. 8307] Ein möbl Zimmer zu vermiethen _____________Grünbergerftraße 42. 8318] Möblirtes Zimmer mit Kost zu vermiethen._______________Lindenplatz 7. 8250] Ein schön möbl. Zimmer mit Cabinet zu vermiethen. Neuenweg 36. 8297] Zwei freundl. möbl. Zimmer sind zu vermiethen. Ludwigsplatz 6, patt. 8282] Ein möbl. Zimmer zu vermiethen. __Löberstraße 2, parterre. _ 8171] Zwei bis drei Zimmer nebst Küche (parterre) zu vermiethen. Ederftraße 6. 8118] Lade«, mittelgroß, Marktplatz 1, mit Lodenstube zu vermiethen. Näheres daselbst im 1. Stock._______ 8117] Laden, geräumig, Schulstr. 5, Wohnung, 3 Zimmer. Küch: m. 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Offerten unter H. 8. 250 an die Expedition dieses Blattes. 8359] 1—2 Schüler finden in einer bürgerlichen Familie Kost und Logis. __Neustadt 47. 8341] Ein ordentliches Mädchen vom Lande, das mit Vieh umzugehen versteht, gegen einen jährlichen Lohn von 150 JL nach auswärts gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl._________ 8340] Für einen Schüler, Unter-Secun- daner, dem die Mittel z. weit. Bes. beS Gymnasiums fehlen, wird e. Stelle al^ Lehrling in e. kaufm. Geschäft gesucht. Gefl. Off, unt. M. an d. Exped. d Bl. ofler Art, wuu/mhu »uv wi^uuuuy, 2. Blumen, Gemüse und andere Pro- 5. Gegenstände zur Belehrung im ducte des Gartenbaues, , Obstbau. Obst-Bäume und Obst-Sträucher,