Herne Nagelt ufgewichts- ^iction, irich- «tl'chcs Recht, l8^tob[ung,Stuhenkl|i 1374 ncert ^aohm. 5 Lhr, statt, * in der Musikalien- ' ^nchf.) vorgemerkt 1434 4++H+K erkeüer t für Herren, en und Kin-rr. W W 'm rox t w ab: \ L ßntret 10 Psfl. i $U Lireetisu. i Hd) eine Reilkartr IBfen, T hort zum Verlauf. [1451 f S ,1, JLJLJLJLA.V. n 4 I H I II le-M e Ki Mur iit gebrauchter/ zur 9. gut geeigneter, yer ti-sgDlt-n D-"! ,rtlbt Sittwe- 1443 t/t1 W O“w)4j6 „ 1891' - JJJS* Ar. 43 1891 Freitag den 20. Februar Ser Aa»«4««r rietet täglich, «M LuSnahme bet Montag». Sie Meßmer ALttltler-SlStt«, verlttn dem R nötiger rZSchenrSch dreimal d-lgelkgr. Gießener Anzeiger Gmerat-Wnzeiger. VterttNührlger *»t**eemtUpreS»j 2 Mnrk 20 Pfg. ®» Bringerloha. Durch die Post bti$ys 2 Mark 60 Pf». Äebedion, LxpedW« und Druckerei: Fch»tgr«teM».«» AenüpreLer 61, Amts- unb Anzeigedlatt für den Kreis Gieren. Wvv«h«e »6* Anzeige« zu der Nachmittag- für des frtfwb« Tag erscheinenden Nummer bi» Vorra. 10 Uhr. Alle Lnvoncen-Uureaux de- Ja» und Nu-saade- aeßvnr» Nnzeigeu für den ^Gießener Anzeiger" entgegm. chraLisöeikaße: Gießener AaMikimötatter. rlintlishLv Thsil. Bekanntmachung. -n Folge bet Ablebens der Großh. Kreisveterinärarzts, Dr. «eist in Grünberg hat Großh. Ministerium der Innern uud der Justiz. Abth-ilung für öffentliche Gefundhettrpflege, bi« auf Weiterer den practifchen Veterinärarzt August Ziußer zu Homberg a. d. Ohm mit der Versetzung der Dieußgeschäste der Großh. Kreirveterinäramt« Grünberg betraut. «ießen. den 16. Februar 1891. Grobherzogliches Kreisamt Gießen. o. Gagern. Bekanntmachung, Feldbereinigung in Saasen betreffend. Nachdem die Vollzugscommission für die Feldbereinigung ix Saasen beschlossen hat, die Fluren IV, V, VI, VII, VIII mtb X, soweit dieselben mit Sommerfrucht ausgestellt werden sollen, in diesem Frühjahre neu zuzutheilen, wird den Betheiligt« Gelegenheit gegeben, in der Tagsahrt Dien-tag den 24, Februar Vormittag- 10 Uhr, aus dem Saasener Bürgermeistereibüreau ihre Wünsche (z. B. über Zusammenlegungen, Verlegungen u. s. «.) dem Unterzeichneten mündlich oder schriftlich mitzn- chell«. Darmstadt, am 5. Februar 1891. Der VollzugScommiffLr: Nover, Regierungsrath. Bekanntmachung, LehrsursuS für Obstbaumwärter bei Baumschulbefltzer Th. Jäger zu Bensheim a. d. B. betreffend. Zur Heranbildung von tüchtigen Obstbaumwärtern wird ük Laufe des Frühjahrs 1891 wiederum ein Lehrcurfus zur Srtheilung von theoretischem und praktischem Unterricht im Obst- und Weinbau, sowie den verwandten Wissenschaften eröffnet werden. Die Teilnehmer haben sich die erforderlichen Bücher und Seräthschasten aus eigene Kosten- anzuschaffen, was mit ungefähr 16 Mark geschehen kann. Ebenso haben dieselben für Logis und Kost selbst Sorge zu tragen. Herr Jäger wird in dieser Beziehung zur Auskunstertheilung bereit sein. Der Unterricht wird uueutgeldlich ettheilt. Der Frühjahrscursus beginnt mit dem 9. März und endet mit dem -. Mai l. Js. Der SommercursuS beginnt mit dem 10. August Und endet mit dem 29. August l. Js. Der Unterricht umfaßt: 1) Obstbau: in wöchentlich 6 Stunden, a. Obstbaumzucht, b. Obstbaumpflege, c. Baum- und Rebschnitt, d. Pomo- logie, e. Obstbenutzung, übrige Zeit, f. Practische Uebungen: Lehrer Jäger. 2) Hülsswiffenschasten in wöchentlich 5 Stunden, a. Lehre vom Bau und den Lebensverrichtungen der Pflanze, b. Bodenkunde, c. Düngerlehre. Den Schülern, welche es wünschen, können nach stattgehabter Schlußprüfung Stellungen als Gärtner oder Obstbaumwärter durch Herrn Jäger vermittelt werden. Es werden hiernach diejenigen, welche an besagtem Unterricht Theil zu nehmen wünschen, hiermit aufgefordett, sich baldthunlichst bei demselben mündlich oder schriftlich anzumelden. Wegen einer zu gewährenden pecuniären Unterstützung sind die betreffenden Gesuche bei den landwirthschaftlichen Bezirksvereinen resp. deren Vorständen oder den Gemeindevorständen der betreffenden Wohnorte einzureichen und werden diese hiermit freundlichst gebeten, dieser so wichtigen Angelegenheit ihre Aufmerksamkeit zuzuwenden. Bensheim, den 15. Januar 1891. Der Vorsitzende des landw. Bezirksvereins Bensheim. v. Bechtold. Deutsches Reich. Darmstadt, 18. Februar. Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen heute den Premierlieutenant und Regimentsadjutant Hahn vom 2. Großh. Infanterie-Regiment (Großherzog) Nr. 116, den Premierlieutenant Graf v. Spee vom Großh. Feld-Artillerie-Regiment Nr. 25 (Großherzog- liches Artillerie-Corps), commandirt zur Schießschule der Feld-Artillerie, den Pfarrer Göhrs von Bickenbach, den Michel Becker, Michel Bretsch und Georg Rodenhäuser aus Weiterstadt, den Peter Schmidt aus Braunshardt - zum Vortrag den Finanzminister Weber, den Geheimen Staatsrath Hallwachs, den Ministerialrath Rothe, den Oberbaurath v. Weltzien. Darmstadt, 18. Februar. Das heute ausgegebene Großherzogliche Regierungsblatt Nr. 3 enthält Bekanntmachung, den Nachrichtendienst bei Hochwasser und Eisgang im Großherzogthum Hessen betreffend. Vom 30. Januar 1891. nn. Darmstadt, 18. Februar. Se. Königl. Hoheit der Großherzog begab sich heute Abend um 6 Uhr 42 Min. zu einem mehrtägigen Besuche der Kaiserlichen Familie nach Berlix. In seiner Begleitung befand sich General Freiherr von Wernher. nn. Darmstadt, 18. Februar. Zweite Kammer der Hessischen Stände. Die Kammer fährt in der Be- rathung des Budget fort. Bei Kapitel 39 Katholische Kirche werden zur Erhöhung des Mindestgehalts der katholischen Geistlichen 21,770 Mk. und für Kanzlei- unfc Reisekosten des Bischofs von Mainz 1028 Mk. mehr gefordert. Der Ausschuß beantragt, den letzteren Posten zu streichen. Staatsminister Finger und Abg. Frank sprechen sich für ganze Bewilligung der letzteren Position aus. Der Antrag des Ausschusses wird einstimmig angenommen. Abg. Schröder spricht bei dem weiteren Antrag des Ausschusses auf Gewährung von Zuschüssen an die deutschkatholischen und israelitischen Religionsgemeinschaften in scharfer Weise gegen die antisemitischen Bestrebungen in Deutschland und speciell in Hessen. Daß die Juden wegen ihrer Religion verfolgt würden, sei eine sehr bedauerliche Erscheinung im deutschen Volke, aber noch bedauerlicher sei es, daß in Hessen, besonders in Oberhessen, evangelische Geistliche öffentlich mit in diese Bewegung eingetreten sind. Er frage, ob die Großh. Regierung nicht Mittel habe, um in geeigneter Weise, nicht etwa durch Gewaltmittel diese Bestrebungen einzudämmen. Es sei nöthig, den Geistlichen zu zeigen, daß sie Diener der Kirche seien, Diener des Friedens und nicht der Zwietracht. Wenn diesen Bestrebungen nicht gesteuert werde, so sehe er eine Untergrabung des öffentlichen Friedens. Er bitte das Haus, auch noch ein weiteres Ersuchen an Großh. Regierung zu richten, soweit es gesetzlich zulässig erscheint, gegen diese Bestrebungen mit Entschiedenheit auszutreten. Er halte es für ein Verbrechen, daß Jemand wegen seines Glaubens verfolgt werde. Staatsminister Finger erwidert, die vom Abg. Schröder angeführten antisemitischen Bestrebungen tadele die Großh. Regierung unter allen Umständen^ die Großh. Regierung verfolge dieselbe mit großem Interesse und suche die näheren Ursachen dieser Erscheinung zu ergründen. Die Bewegung sei eine Krankheit und man wisse nicht wie dieselbe entstanden sei. Die Großh. Regierung würde bestrebt sein, mit aller Energie Ausschreitungen entgegenzutreten und die amtlichen Organe hätten den Auftrag, die Bewegung zu überwachen. Regelmäßig erhalte die Großh. Regierung Berichte über die Vorgänge und es habe sich herausgestellt, daß gerade dort, wo die Bewegung am heftigsten war, dieselbe fast im Erlöschen begriffen sei. Von dem gesunden Sinn des Volkes hoffe er, daß es diese Verirrungen einsehe und daß auch diese antisemitische Bewegung ein Ende nehmen werde. Abg. Wolfskehl dankt Großh. Regierung für die wohlwollende Stellungnahme in dieser Sache und glaubt, daß richtig angewandte Mittel ihren Erfolg nicht verfehlen werden. Die gestellten Ersuchen werden hiernach einstimmig angenommen. Kapitel 40 Landesuniversität wird mit 463 560 Mk. (unter Genehmigung einiger Abstriche) ohne Debatte genehmigt. Ebenso Kapitel 41 Technische Hochschule mit 150980 Mk. Bei Kapitel 42 Gymnasien, Realgymnasien und Real- Feuilleton. Der einzige Sohn. Novelle von I. Bonnet. (5. Fortsetzung.) Nun sprach der Vater ernstlich mit ihm. Ob seine Liebe zu Mariechen auch dauernd sei, ob das eheliche Band auch für immer ausreichen werde, ihn sich selbst wiederzugeben und einem geordneten Leben zu erhalten. Da wies er hin auf seine monatelange Stetigkeit in der ihm fremden und seiner lebhaften Natur gründlich zuwiderlausenden Bureauarbeit, verschwieg aber ältere Verpflichtungen ehelicher Art. Der erste sichere Schritt zu einem neuen Leben sei gethan, versicherte er. Jetzt hänge alles nur noch davon ab, ob ihm die Lebensgefährtin zu Theil werde, die ihm den Reiz des Daseins wiederschenkte. Auch der Mutter betheuerte er das Gleiche, aber mit mehr Leidenschaftlichkeit, die ihr das Herz fortriß zu dem Entschluß, alles für ihn zu thun, damit er sich und ihnen ganz wiedergegeben werde. Nach Mariechens Glück fragte Niemand, obwohl alle ihr zugethan waren. Tante Jettchen, die ihr die ersten Eröffnungen machte, sah um Arthurs willen nicht thr todtbleiches Angesicht, wollte es nicht sehen. Sie erachtete es überdem als das große Loos für Mariechen, wenn sie, die mittellose, anhaltlose Waise, die sich nicht allein durch die Welt helfen konnte, die Gattin des einzigen Sohnes ihres vermögenden Schwagers ward. Und als das „Äinb" in unbegreiflicher Verblendung sich sträubte, als es sogar in unfaßbarem Trotze sich weigerte mit einem entschiedenem Nein und abermals Nein, da meinte Tante Jettchen, die bisher immer diese Welt für die allerbeste gehalten, eine so schlechte gebe es nicht mehr und mit ihrem Vertrauen in die Menschheit sei es rein aus. Mariechen nahm sich vor, in diesem Stücke nicht zu weichen, ihr Lebensglück nicht zu verkaufen. Und als streckte ihr ein gütiges Geschick die rettende Hand entgegen, erschien gerade in diesen entsetzlichen Tagen der Referendar, um um ihre Hand anzuhalten. Sie sah ihn von ihrem Fenster aus, wie er kam in Frack und Hut, mit feierlicher, entschlossener Miene, die ihr zeigte, daß ihm die Vorgänge in der Familie nicht ganz unbekannt geblieben waren. Ihre Blicke begegneten sich, seine Augen leuchteten siegesfreudig auf, sie sagten ihr: „Fasse Muth, ich bin da, es wird sich schnell alles wenden." Aber während sie noch, die Hände auf die wogende Brust pressend, mit glühender Stirn und pochenden Schläfen am offenen Fenster harrte, trat er schon wieder hervor, nachdem kurz vorher laute, heftige Worte zu ihr beraufgedrungen waren. Und dann hieß es, er sei fort aus der Stadt und sie sah ihn nimmer wieder. Seltsame Menschengeschicke mit ihrem Binden und Lösen ohne unser Dazuthun. Man sagt wohl, drüben, in einem besseren und edleren Lande, werden die irdischen Dunkel sich klären. Und sie werden es bis auf den Grund. Denn da ist das Bleibende, das Wahre an sich, das unvergänglich Reine, Große und Freie. Wir verwechseln das liebliche Farben- spiel der Naturtriebe, der Herzensneigungen mit dem Lichte selbst, das in ihnen wunderlich trübe gebrochen erscheint. Aber schon im späteren Alter lächeln wir wohl über heilig-schmerzliche Thränen früher Jahre, und auch sonst wirkt oftmals das spätere Leben klärend gleich mildem Sonnenschein nach ausgetobtem Gewitter. Da tauschen seltsam die Maßstäbe: was früher groß, bedünkt klein, und das Theuerste, um das wir uns verzehrten, wird zur schillernden Fata Morgana, die uns eine Weile Stillung des Durstes, Gewährung der Wünsche vorspiegelte, bis wir sie als Schemen erkannt. Nur das Erkämpfte, mit innerster Seelenkraft Erworbene, was uns reinigend, veredelnd, sichtend, über uns selbst erhöhend zum andernmal gebar, bleibt wundervoll auch in späten Tagen, wo die Täuschung nicht mehr Stich hält, ein Tropfen vom gläsernen Meere funkelt darin. Kein Götterbild schafft der Meister, schlägt er nicht Stück um Stück aus dem Marmor heraus. Im Verlieren gewinnen wir, und Gewinn nenne man das, wodurch wir uns selbst gewinnen und behalten, wenn uns das andere entfällt. Es war ein hübsches und ansehnliches Landgut, zu dem die nicht allzu ferne Großstadt herüberdämmerte. Ihre Thürme, Schornsteine, Rauchwolken deuteten auf das rege Leben in ihren Straßen. Wer aus dem Garten des stillen Herrenhauses hinüberschaute, den kam es wohl an, als sähe er das Menschengewühl gleich einem Ameisengekribbel, als hörte er das Fauchen in den Fabriken und auf den Bahnhöfen, als triebe ein Hauch von dem geistigen Regen und Bewegen her, als fingen da die Welt und das Leben an und wäre hier außerhalb derselben eine Trauminsel, von der silberne Fäden hinüber und herüber spannen. Seit einem halben Jahre hausten Arthur und Mariechen auf diesem stillen Erdenfleck, der ihrer beider Thätigkeit und Regsamkeit ein weites Gebiet anwies, die Kräfte zu erproben. Es war wirklich, als sei ein neuer Geist über Arthur gekommen, nachdem sie ihm die Hand zum Bunde für das Leben gereicht. Er fühlte sich Herr hier auf feinem Gute, und auch das spornte ihn an. Um es erfolgreich zu bewirth* schäften, mußte er sich rühren und die Kräfte anspannen. Mit großem Eifer stürzte er sich in die Arbeit. Der letzte Be- schulen ergreift der Abg. Friedrich das Wort, um über die Organisation der Gymnasien zu sprechen. Redner verbreitet sich über an denselben bestehenden Mißstände und ersucht die Großh. Regierung um Abstellung derselben. In gleicher Weise sprechen noch die Abg. Schröder und Berg st räßer. Abg. Jöckel stellt den Antrag, den Gehalt des Pedellen an der Realschule in Friedberg um 150 Mk. zu erhöhen. Abg. Pennrich stellt den Antrag, für Schulfeiern usw. für die Realschule zu Bingen 150 Mk. mehr zu genehmigen. Der Ausschuß beantragt- A. für dieses Capitel 381815 Mk. zu bewilligen. B. die Einnahmen und Ausgaben für das Gymnasium zu Mainz und für das Realgymnasium und die Realschule zu Mainz zu genehmigen. Weiter beantragt die Majorität des Ausschusses die Uebernahme der Vorschulen für die beiden Gymnasien zu Darmstadt und der Vorschule für das Gymnasium, das Realgymnasium und der Realschule zu Mainz aus den Staat zu genehmigen. Die Minorität beantragt Ablehnung dieses Antrages. Abgg. Schröder, Schönberger, Wolz, Racke, Schade sprechen gegen die Uebernahme. Großh. Staatsrath Knorr empfiehlt die Uebernahme aus den Staat aus Gründen der Consequenzen gegenüber anderen Städten. Geh. Oberschulrath Sold an befürwortet ebenfalls die Uebernahme auf den Staat. Desgleichen die Abgg. Bergsträßer, Wolfskehl, Friedrich. Abg. Osann kann sich nicht verhehlen, daß hier wieder Kirchthurmpolitik getrieben werde, indem man eine kleinliche Sache bekämpfe, während man Millionen für Brücken- und tzisenbahnbauten bedingungslos verwillige. Da es sich aber wieder einmal um Darmstadt handele, so ereifere man sich ohne Grund um Nichtbewilligung. Er ersucht um Annahme des Majoritätsantrags. Trotzdem der Regierungs-Vertreter Oberschulrath S o l d a n das Haus nochmals bittet, die Proposition der Regierung anzunehmen, lehnt dasselbe mit 27 gegen 15 Stimmen die Uebernahme der Gymnasiums-Vorschulen auf den Staat ab, genehmigt dagegen die angeforderte Summe von 381,815 Mk. und ebenso die Anträge Jöckel und Pennrich. Hiermit wird die Sitzung um V42 Uhr geschlossen. — Morgen Sitzung 9 Uhr. Deutscher Reichstag. 69. Plenarsitzung. Mittwoch. 18. Februar 1891, 1 Uhr. (VorläufigerlBertcht.) Zweite Lesnng der Gewerbeordnungsnovelle. Rach längerer Debatte wird S 105k (Erlaubniß zur Sonntags- ardeit durch die unteren Verwaltungsbehörden in Fällen plötzlichen Bedürfnisses) in der Fassung der Commisfion angenommen. S 105g führt zu einer allgemeineren Debatte; er bestimmt, daß das Verbot der Sonntagsarbett durch kaiserliche Verordnung mit Zustimmung des Bundesraths auf andere Gewerbe ausgedehnt werden kann. Die Commission hat hinzugefügt: Diese Verordnung ist dem Reichstage zur Kenntntßnahme vorzulegen. Payer (Volksp.) ver- Iheidigt diesen Zusatz; es sei Pflicht des Reichstages, jedes constt- tntionelle Recht zu schützen. Hirsch (bfr.) schließt sich Payer an. Singer und Vollmar (Soc.) widersprechen. Letzterer glaubt im Anteresse der Arbeiter augenblicklich dem Bundesrath und dem Kaiser «ehr Vertrauen schenken zu können, als dem Reichstage, der in eapttaltstischem Interesse den guten Tendenzen der kaiserlichen Erlasse in dieser Berathung entgegenarbette. Die Socialdemokraten seien nicht so doctrinär wie die Freisinnigen. Hierauf wird 8 105h nach dem Commissionsbeschluß angenommen. Morgen Fortsetzung. Neueste Nachrichten. WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau. Berlin, 18. Februar. In der gestrigen Sitzung der Branntweinsteuer-Commission des Reichstags ersuchte der Abgeordnete Barth um Auskunft über die Ver- ptzer hatte, bei knapp bemessenen Mitteln und geringen Preisen der landwirthschaftlichen Erzeugnisse, manche nothwendige Verbesserungen anstehen lassen und das Gut verwahrlost. Um endlich etwas zu retten, war er zum Verkaufe gedrängt worden. Verhältnißmäßig billig hatte der Generaldirector es an sich gebracht und dem einzigen Sohne übergeben. Da sollte er nun die Saaten der Zukunft streuen. Mariechen kam als eine Fremde in die ländlichen Pflichten und Aufgaben. Sie hatte immer in der Stadt gelebt, sich aber wohl zuweilen in die Dorfstille gewünscht, die sie beim Besuche eines Pastorats kennen gelernt. Es waren ihr die Tage dorr unauslöschlich im Gedächtniß geblieben, die wohl- thuende Ruhe, das Nahzusammengerücktsein der Familienglieder, die Einfachheit der täglichen Aufgaben, die Plauderstunden, die Leseschätze, der von höherem Geistesodem getragene Lebensgenuß und Liebesaustausch im häuslichen Kreise. Als ein gutes, tröstliches Vorzeichen galt es ihr, daß sie mit ihrem Manne nun auch in die Einfachheit und Naturwahrheit des Landlebens versetzt war. Die Gemeinschaftlichkeit des ganzen Daseins, die Uebereinstimmung des Denkens und Empfindens, wie sie solche im Pastorat kennen gelernt hatte, in ihr nunmehriges eigenes ländliches Heim zu verpflanzen, war ihr ganzes Trachten und Sinnen. Sie war auch gewissermaßen eine andere geworden, seit Tante ^ettchen sie nicht mehr als das „Kind" prüfend um- wandelte Wie durch rohe Berührung der Schmetterling an Farbenfchmelz einbußt, so war durch die aufgezwunqene Verbindung der süße Hauch rosiger Unbefangenheit, den sie sich so lange erhalten hatte, plötzlich abgestreift. Sie blühte nicht mehr so unbewußt aus sich heraus, war nicht mehr umweht von jenem ahnungsreichen, traumhaften Etwas, das auf jungen Menschenkindern wie Morgenthau auf Blumenkelchen blitzt. (Fortsetzung folgt.) theilung der niedriger besteuerte« Gesammt-Jahresmenge auf die Brennereien. Die Regierungsvertreter erklärten sich hierzu bereit, müssen aber erst das nöthige Material heranziehen. Von eonservativer Seile wurde betont, durch die Herbeiziehung des Materials kommen die Vortheile des Gesetzes den kleinen Brennereien erst später zu Gute, weil bis dahin die Berathung ausgesetzt werden müßte. Wurm beantragte eine Resolution um Einbringung einer anderen Vorlage. Der Antrag Wurm wurde abgelehnt und der Antrag Barth angenommen und beschlossen, den Entwurf in zweiter Lesung zu berathen. Zu Art. 1 beantragt Barth Abschaffung der gesammten Contingentirung. Staatssecretär Maltzahn sprach sich dagegen aus, daß an den Grundlagen des Gesetzes gerüttelt werde. Die süddeutschen Vertreter betonten, wenn die Differenziruug fiele, sei den süddeutschen Brennereien der Todesstoß versetzt. Berlin, 18. Februar. Die Branntweinsteuer- Commission des Reichstags beschloß nach längerer Debatte, die Berathung über den Artikel 1 auszusetzen, bis das statistische Material von der Regierung beigebracht ist, lehnte den zu Art. 2 (Maischbvttichsteuer, Branntweinmaterialsteuer) gestellten Antrag Barth (Verbrauchsabgaben 0,50 Mk. pro Liter reinen Alkohols unter Aufhebung der ersten beiden Paragraphen des geltenden Gesetzes) gegen die Stimmen der Freisinnigen ab. — Die Wahlprüfungs-Commission des Reichstags beanstandete die Wahl Lucius (Erfurt IV., Reichspartei) und beantragte die Beweisaufnahme über die verschiedenen Protestbehauptungen. Berlin, 18. Februar. Eine heute Abends im Feenpalast abgehaltene, von mehreren Tausenden aus allen Ständen besuchte Volksversammlung nahm fast einstimmig eine von Dr. Engel beantragte Resolution an, welche sich für Einführung des Zonentarifs, -für Beseitigung der vierten Wagenklasse und gegen die neuerlichen Reformpläne der preußischen Staatsbahnen ausspricht. Der Vorstand wurde beauftragt, dem Bundesrathe, dem Reichstage, dem preußischen Ministerium, dem Landtage, dem Landeseisenbahnrathe und den Bezirkseisenbahnräthen diese Resolution mitzutheilen. Berlin, 18. Februar. Den „Berliner Politischen Nachrichten" zufolge werden von der preußischen Staatsverwaltung alle Vorbereitungen getroffen, um bei einem etwaigen neuen Bergarbeiterausstand nicht von einer zeitweiligen Störung der Kohlenbeförderung überrascht zu werden. Köln, 18. Februar. Die Kaiserin Friedrich ist mit der Prinzessin Margarethe eingetroffen. Sie besichtigte den Dom, wo sie von dem höheren Klerus empfangen und geführt wurde, und besuchte später das Museum und das Kunstgewerbemuseum. Hamburg, 18. Februar. Der bei Norderney gesunkene ; Dampfer ist zufolge einer Meldung des Oberlotsen Wessels aus Bleren vermuthlich die „Venus", die am 15. Februar von Jjmmden nach Hamburg abging. Paris, 18. Februar. Der „Figaro" hebt hervor, daß sich besonders die Maler Bouguereu und Detaille für die Beschickung der Berliner Kunstausstellung seitens der französischen Künstler ausgesprochen hätten. Auch der Botschafter Herbette sei aufs Wärmste für die Beschickung eingetreten. Infolge dessen conftituirte sich eine Jury, welche alle nach Berlin zu sendenden Bilder prüft. Etwa fünfzig der bekanntesten Maler sagten ihre Betheiligung an der Berliner Ausstellung zu. Paris, 18. Februar. Die Gruppe der unabhängigen Socialisten beschloß, alle Syndicate in Paris und den Provinzen aufzufordern, anläßlich des ersten Mai Delegirte für eine in die Kammer zu entsendende Deputation zu wählen und anfort nach achtstündiger Arbeit die Werkstätten en mässe zu verlassen. Athen, 18. Februar. Die Kammer genehmigte in I dritter Lesung den französisch-griechischen Handels- I vertrag. Cettinje, 18. Februar. Die türkische Regierung ent- I sandte zwei Bataillone, um die Malissoren, welche gestern I einen Einfall in Montenegro gemacht haben, zu zerstreuen I und die Ruhe an der Grenze wieder herzustellen. Serajewo, 18. Februar. Gestern Nachmittag wurde in I Travnik ein heftiger Erdstoß verspürt - er ging von Nordost I nach Südwest und dauerte vier Secunden. Kairo, 18. Februar. Der Vertreter Frankreichs, Aubigny, I überreichte gestern einen officiellen Protest gegen die jüngsten Maßregeln betr. die Organisation der einheimischen Gerichte, I da dieselben eine unberechtigte Einmischung Englands in die I innere Verwaltung Egyptens darstellten. New-Nork, 18. Februar. Die Flüsse verschiedener Land- I striche in Ohio und Westvirginien sind im Steigen begriffen, und an vielen Orten ist bereits der Eisenbahnverkehr unter- I brachen. In Pittsburg und Alleghany stehen die Häuser unter Wasser und Tausende von Einwohnern sind gezwungen, I zu fliehen. Bei den Cambria-Eisenwerken sind sämmtliche I Häuser verlassen. Paris, 19. Februar. Die Kaiserin Friedrich nebst Prinzessin Margarethe sind heute Nacht um 12*/4 Uhr hier eingetroffen. Vom deutschen Botschafter empfangen, be- I gaben sie sich in das Botschastshotel. I Burschenschaft Arminia und der vier akademischen wiffenschaft- I liehen Vereine geladen. — Die schon erwähnte bayerische Schul. Comrnijfiarr ver- I weilte in den letzten Tagen in unserer Stadt. Sie bestand I aus den Herren Dr. Aut enr ieth in Nürnberg, Dr. Mark- I Hausen und Dr. Wecklein in München, sämmtlich Gym- I uasial - Directoren , sowie aus dem Gymnasial - Professor I Dr. Gerstenecker- München. Die Commission hatte den I Auftrag, das Seminarwesen für die Ausbildung der Can- I bidaten des höheren Schulwesens an den bedeutendsten in I Deutschland bestehenden pädagogischen Semmarien verschiedener I Systeme zu studiren, und wird sich von hier noch nach Ber- I lin, Halle und Leipzig begeben. Nach dem Berichte dieser I Commission wird sich die bayerische Regierung über das in I Bayern einzuführende System pädagogischer Seminarien ent- I scheiden. Das hiesiges, von Herrn Geheimrath Schiller I begründete und geleitete Seminar ist in feiner Gestaltung als I Seminar-Gymnasium, sowie in der darin befolgten Methode für eine ganze Anzahl ähnlicher Anstalten Vorbild gewesen. I Speziell die seit Kurzem in Preußen eingerichteten Seminar- Gymnasien lehnen sich in allem Wesentlichen an das Schiller'sche I Muster an. Von den erwähnten bayerischen Herren ge- HO^n, wie die „Franks. Ztg." meldet, zwei (Autenrieth und Wecklem) dem obersten Schulrath an, Markhauser ist Mitglied I ber Prüfungs-Commission für die Candidaten des höheren I Lehramts und Gerstenecker Vorsitzender des bayerischen Gym- I nasiallehrer-Vereins. w. Theater. „Der Orientale liebt mit den Sinnen, der Franzose mit dem Geldbeutel und der Deutsche mit dem I — Gewissen," so lautet ein hübsches Wort des Grasen Traft I iu. der „Ehre", das _ zugleich Demjenigen Zeinen trefflichen I Fingerzeig gibt, der sich nach den Gründen fragt, aus denen Stücke, wie die Dumas'sche „Francillon", in Deutschland niemals mit dem Entzücken ausgenommen werden, das ihnen in Frankreich allenthalben sicher ist. Was bei unS selbst von einem so freisinnigen Dichter, wie Sudermann, in I einem^ Stucke, wie Sodoms Ende, das doch gewiß auch nicht von Pappe ist, ohne Weiteres mit den herben Worten abge- than ^wird: „Es giebt Männer, die ihre Frauen betrügen, und Frauen, die ihre Männer betrügen; o ja, das kommt Alles vor," das behandelt Dumas in feinem gewagten Schauspiel als offene Frage, auf die seine für uns kaum faßliche Antwort dahin zu lauten scheint, daß dem Mann auch im ehelichen Verhältnisse eine gewisse und im Vergleich mit der Frau größere Freiheit verstattet werden muß. Francis, die sich so wenig wie wir in diesen Gedanken zu finden weiß, erscheint in den Augen des Dichters und der französirenden Kritik auch mancher deutschen Blätter als eine romantische, überspannte Frau, die mehr fordert, als ihr zusteht und durch ihre Erfahrungen von ihrer excentrischen Denkweise geheilt werden muß. Nur wer sich auf den Boden dieser Aus- I sassung stellt, wird die „Francillon" verstehen können unb | ihrer sittlichen Tendenz Beifall schenken mögen. Wir freilich sind dazu größtentheils nicht im Stande, uns erscheint die Heldin des Stückes in einer ganz anderen Beleuchtung. Wir betrachten sie als den sittlich allein berechtigten Character in bem ganzen Schauspiel und unser moralisches Bewußtsein stellt sich durchaus auf ihre Seite, ja sie würde nach unserem Urtheile auch dann noch über ihrem Gatten stehen, wenn sie wirklich ausgeführt hätte, was sie gethan zu haben bloS vorgibt, um ihren Mann eifersüchtig zu machen, nämlich die Vergeltung von Gleichem mit Gleichem. Damit aber ist die Grundlage, auf der sich das Drama erhebt, vollkommen zerstört und ein Verständniß des Schauspieles unmöglich gemacht. Denn in dem Lichte dieser Anschauung nehmen sich vornehmlich die jüngeren Herren des Stückes sammt und sonders als Tröpfe aus, und vermögen auch die übrigen Personen die Gefühle der Sympathie und Achtung nicht in uns hervorzurufen. Francis kommt uns in ihrer Umgebung wie ein Edelstein in häßlicher Fassung vor, aus der wir ihn am liebsten herausbrechen möchten. Unter diesen Umständen ist es kein Wunder, daß der Ausgang der Handlung unserem sittlichen Empfinden geradezu in's Gesicht schlägt und uns unbefriedigt läßt. Gleichwohl bot die Aufführung der Dumas- fchen Dichtung infolge der glänzenden Darstellung Theffa Klinkhammers ein eminentes Interesse. Die Rolle der Francis gab der Künstlerin die Gelegenheit an die Hand, ihre unvergleichliche Gabe der Menschenschilderung in einer für uns neuen Richtung zur Geltung zu bringen. Für einen Freund psychologischer Studien bildete hierbei der Vergleich der Francis Frl. Klinkhammers mit ihrem Lorle einen wahren Hochgenuß. Die beiden Frauen bewegen sich zum Theil ja in Situationen von verwandtem Grundcharakter und in ähnlichen Stimmungen. Aber wie verschieden müssen so verschiedene Naturen ihre Gefühle ausdrücken und welche Anforderungen stellt diese Aufgabe an ba£ Jndividualisirungsvermögen der Darstellerin. Fräulein Theffa Klinkhammer hat es mit bewundernswerther Feinheit verstanden, diese entgegengesetzten Persönlichkeiten in den Aeußer- ungen ihrer gleichen Gefühle individuell auszugestalten und gegen einander abzutönen. Mit derselben unfehlbaren Meisterschaft, mit der sie der innigen warmen und abgeklärten Leidenschaft des Lorle die beredteste Stimme verliehen hatte, vermochte sie als Francis in virtuosester Weise der erhitzten und explosiven Leidenschaftlichkeit der überreizten Frau den wahrsten und eindringlichsten Ausdruck zu geben. Der naive, d. h. nicht reflectirende Zuschauer hat solchen Schöpfungen gegenüber bas Gefühl, die betreffende Rolle könne gar nicht anders dar- gestellt werden, sie spiele sich gewissermaßen ganz von selber so. Wie verkehrt diese Meinung auch ist, indem sie verkennt, daß nur die vollkommenste Kunstleistung einen solchen Eindruck hervorzurufen vermag, so enthalt sie doch zugleich, sich selbst unbewußt, das höchste Lob. Denn das Endziel aller wahren Kunst ist die Natur und dieses Endziel hat Theffa Klinkhammer in einziger Weise erreicht. — Die Mitglieder unseres Theaters waren diesmal im Gegensatz zu den voraus- gehenden Aufführungen, vielleicht mit Ausnahme des Fräulein Elisabeth Bischoff und des Herrn Reiners, der sich totales ttnb provinzielles, Gießen, 19. Februar. — Seine Königliche Hoheit der Erbgroßherzog empfingen an drei Abenden dieser Woche Vertreter der Studentenschaft zum Abendessen. Für den Dienstag hatten die Vertreter der Burschenschaften Alemannia, Germania und Franconia, der Verbindungen Pharmacia und Marcomannia, sowie die Vertreter der einer Corporation nicht angehörigen Studentenschaft, für gestern die Vertreter der Corps Hassia, Starkenburgia und Teutonia und der Verbindungen Darmstadtia und Hasso- Rhenania Einladungen erhalten. Für morgen Freitag find die Vertreter der Verbindungen Wingolf und Adelphia, der äSSä* 1*86 ÄÄ: S°9ifd)er e? "btt bas i„ ’n feiner ■ann bef-Iq, BoMd 1,®14tn an xof Ä unb dir Jeuij? 6ll«n, ^D°rt beste1» emieniaen ,• rQ'tnlN 0rä*i?>» rancilion‘ -OU1 !"11' "“fsenoamett'teto * »■ Was bei u Sr' ®" ©“btnaann, i, .5 9M ach ni*t Mert« Sorten obge- e l^re Frauen betrügen . 9en' 0 ja, das fommt in feinem gewagten Schau- "c lür uns kaum jauche 6aD dem Mann auch j« und im Vergleich mit der verden mutz. Francis, die bedanken zu finden »di, rs und der sranzöslreiden ^er uls eine romantische, / als iftzustch und durej itrifäen Denkweise geheilt ben Boden bu\tx Äus- " vechchttt können n tto Mtzva. Wit W Stande, uns erscheint du anderen Beleuchtung. K n berechtigten Character in er moralisches Bewußtsein ja fie würde nach unserm em Gatten stehen, wenn sie gethan zu haben bloS öor^ |u machen, nämlich die Bet' Hem. Damit aber ist die na erhebt, vollkommen zer- luspieleS unmöglich gemacht. iung nehmen sich vornehmes sammt und sonders als die übrigen Personen die ng nicht in uns hervor ihrer Umgebung wie em aus der wir ihn am lieber diesen Umständen ist^6 )er Handlung unserem ptt- in,»' schlagt and MS » it AaWhrmgdnD^ »w*" “ 2 knifafW " J mit ihrem -, 1t /Stein«* ’btr"S^„ inbenW ' .Lftatte« w*1 Äba-nE iR‘6en“12ärte,,2(i* "'"“"«he en hatte,»»' S-SS- 'Lift i» "'.ineni»* J fit , ungt,r' J ,uj(et4i L . si- d°ch L,l,« ; f(it8 65ie **5 SSjSÄ*11 Mtl 71 Bekanntmachung. Damit die zum weiteren Ausbau der Stadtfernspreebeinrichtung in Gießen erforderlichen Vorbereitungsarbeiten rechtzeitig in Angriff genommen werden können, werden diejenigen Personen, welche ihre Wohnungen bezw. Geschäftsräume rc. im Lause dieses Jahres mit der genannten Stadtfernsprecheinrichtung verbinden wollen, ersucht, ihre Anmeldungen recht bald, spätestens bis zum 1. März d. I. an das Kaiserliche Postamt in Gießen einzusenden. Nur für die bis zu diesem Zeitpunkt eingegangenen Anmeldungen kann die Herstellung der Anschlüsse für den ersten Bauabschnitt des lausenden Jahres in Aussicht gestellt werden. Verspätet angemeldete Anschlüsse können erst im nächsten Bauabschnitt zur Ausführung gelangen. Darmstadt, den 4. Februar 1891. Der Kaiserliche Ober-Postdirector: __________________________Clavel.___________________________ Bekanntmachung. Betr.: Die Stiftungen der Frau Hofgerichts-Rath von Krug und ihres Sohnes des Hofgerichts-Raths Dr. Karl von Krug. Anmeldungen zu wm Bezüge von Zinsen aus den oben bezeichneten Stiftungen, welche nach Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung vom 16. September 1875 an 30 Stadtarme, deren Auswahl dem Stadtvorstand zusteht, ausbezahlt werden sollen, sind bis zum 28. Februar 1891 einschließlich schriftlich oder mündlich bei der unterzeichneten Stelle einzubringen. Gießen, den 16. Februar 1891. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _________________________Gnauth._____________________1431 Bekanntmachung. Betr.: Die Stiftung des Gemeinderathsmitglieds Friedrich Lony. Anmeldungen zum Bezüge von Zinsen aus der obenbezeichneten Stiftung, welche nach § 3 des Testaments resp. nach Beschluß der Stadt- verordneten-Versammlung vom 16. September 1875 an 18 Stadtarme, deren Auswahl dem Stadtvorstand zusteht, ausbezahlt werden sollen, sind bis zum 28. Februar 1891 schriftlich oder mündlich bei der unterzeichneten Stelle einzubringen. Gießen, den 16. Februar 1891. Großherzogltche Bürgermeisterei Gießen. ____________Gnauth.____________________1430 Bekanntmachung. Das 6 Ziel Cowmunalsteuer für 1890/91 kann bis Ende dieser Monats an den Zahltagen Dienstag, Donnerstag und Samstag noch kostenfrei zur hiesigen Stadkaffe bezahlt werden. Gießen, den 19. Februar 1891. Der Stadtrechner: __________________________ L auber._______________________1486 4580] Selbstgefert. lackirte Möbel | 1428] Einen Lehrling sucht -Mer Art stets vorräthig zu haben bet | G. Ketzler, Tapezierer, K. Steller, Schillerftraße 9. | Grünbergerstraße 8. Dr. Dieffenbach. Gothaer Leöensrrerficherungsöank Bankfonds am 1. Januar 1891 168000000 1336 60 126 3 3 1674 rm Buchen-, 30 rm Eichen-Knüppel, 9 rm Buchen-, 16 rm Eichen-, rm Radel-Stöcke; 1910 Buchen-, 700 Eichen-, 2570 Radel-Wellen; Buchen - Stangen — 0,08 fm Cubikinhalt, Kiefern - Stangen — 0,34 fm Cubikinhalt, Fichten - Derb - und Reis-Stangen — 14,37 fm Cubikinhalt. Die Zusammenkunft ist auf dem Weg von Lich nach Garbenteich bei F. Ciros. Frankfurterstraße 7. Versicherungssumme ausbezahlt seit Beginn ‘215840000 ,, Ueberschutz an die Vers, zu Vertheilen im 1.1891 6226063 ,, Die Versicherungen Wehrpflichtiger bleiben ohne Zrr- schlagprämien auch im Kriegsfälle in Kraft Versicherungsanträge werden entgegengenommen und jede gewünschte Auskunft wird gerne ertheilt von Holzversteigerung in der Iürfltichen Oberförsterei Mch. Montag den 23. Februar, Vormittag- 9V3 Uhr: a. im District Hardt: 32 rm Buchen-Scheiter, 40 rm Buchen- und Eichen- Knüppel, 96 rm Buchen- und Eichen-Stöcke, 450 Buchen-Wellen, 2200 Eichen-Wellen, 1 Lärche, 15 cm Durchmesser und 20 m Länge. Zusammenkunft aus dem Fußpfad von Lich nach Birklar beim Eingang in den Wald. b. Mittags 12V2 Uhr im Schwanensee bei der Obermühle 3 Abschnitte Pappelholz von 2,35 fm Cubikinhalt und 2 rm Knüppelholz c. Nachmittags 1 Uhr im Breuerberg: 1 rm Erlen-Knüppelholz und 960 Wellen Weichholz-Reisig. Dien-tag den 24. Februar, Vormittag- 9*/2 Uhr im District Höler (Kolnhäuser Seite): den daliegenden Ktesern-Baustämmen. Lich, am 11. Februar 1891. 1369 Briefpapier und Couverts 1 mit Verfich. Beflandaml Jan 1891 75200Pers.mit586200000Mk. Neu-Zugang im Jahre 1890: 4625 Vers, über 34500000 „ . erzielt man nur, wenn die Annoncen zweckmäßig abge- ■ n faßt unb typographisch angemessen ausgestattet find, ferner die richtige Wahl der geeigneten Zeitungen 1 getroffen wird. Um dies zu erreichen, wende man sich titirtttrotl an die Annoncen-Expedilion Rudolf Moese, Frank- UlllUI «AimUIUvU f«rt a. M., von dieser Firma werden die zur Erzielung eines Erfolges erforderlichen Auskünfte kostenfrei ertheill, sowie Inseraten - Entwürfe zur Ansicht geliefert. Berechnet werden lediglich die Original^Zeilenpreise der Zeitungen unter Bewilligung höchster Rabatte bei größeren Aufträgen, so daß durch Benutzung dieses Institutes neben den sonstigen großen Vortheilen eine Ersparniß durch Jnsertionskosten erreicht wird. Vertreter ix Gießen r Heinrich Wallach, Kaufmann- 128 Feinste Frankl. Würstchen empfiehlt 326 Adolph Möhl. ■J liefert die ' BrOhl’sctie Druckerei (Fr. Ohr. Pietsch) 7. Schulstrasse 7. Fernsprecher 51. Frische Schellfische, Kieler Sprotten und Kieler Bückinge treffen heute Abend ein. [297 E. Dort, Walltborstraße 45. — Die product. ital. V Legehühner kauft man am besten und billigsten direct von [728 H. Becker, Geflügelhof, Weidenau (Sieg). Man verlange Preisliste- Geschäfts- u. Wohnhäuser in bester Lage zu verkaufen. [794' K Klee-, Südanlage 18. vevkehr, Land- rrnd Volkswivths^aft X 14.50-00.00. eintretrn ftii lassen. 1462 Es starbm an: Zusammen: (2) 4 gericht Metz ist gegen 118 in Metz im Jahre 1868 geborene Militärpflichtige wegen Verletzung der Wehrpflicht die Beschlagnahme des gesammten imDeutschenReiche befindlichen Vermögens derselben angeordnet worden. Diphtherie Acute entzündliche Erkrankungen der Ath- mungs-Organe Darmcatarrh Andere bekannte Krankheiten □ Bom Vogelsberg, 18. Februar. Mit dem Anfang dieses Monats erreichte die Jagd ihr Ende, denn für das meiste Wild herrscht seit dieser Zeit Schonzeit. Die nun zu Ende gegangene Jagd hat doch ein besseres Resultat ergeben, als wie man es bei ihrem Anfang zu erwarten glaubte. Bekanntlich waren damals die Klagen der Jäger über den schlechten Hühner- und Hasenstand allgemein und meist auch wohlberechtigt. Die Hühnerketten waren in der Thal sehr einzeln und die einzelnen Familien sehr schwach. Aber die Feldhühner allein machen die Jagd nicht aus und wie bereits gesagt, die Jäger und Jagdbesitzer dürfen mit dem Gesammtergebniß nach solch schlechten Aussichten im Herbste zufrieden sein. Der Rehstand ist immer ein guter in unseren Wälder und er macht das Hauptgewicht in der Jagd aus. Allerdings so gut ist er nun doch nicht, daß man am Tage im Oberwalde Heerden von 100 Stück Rehen sieht, wie letzthin eine Mittheilung der „Darmst. Ztg." aus dem Vogelsberg berichtete. Solch starke Heerden haben wir hier überhaupt unser Lebtag noch nicht gesehen und bezweifeln auch ihr wirkliches Vorkommen. Am Oberwald ist gar oft dichter Nebel und da sieht man leicht doppelt. Ein seltenes Wild ist in diesem Winter häufig erlegt und noch häufiger gesehen worden, die Schneegans. Ihr häufiges Vorkommen war wohl durch die Strenge und Dauer des Winters bedingt. «Gut bezahlt wurde heuer der Fuchsbalg. Während man im letzten Winter noch 3—3.50 Mk. dafür bezahlt, galt er diesmal 5 Mk. Gegenwärtig ist die Zeit, in der, wie alljährlich, die Jagdverpachtungen stattfinden. Wie Alles im Preise in unserer Zeit steigt, so ist auch bei den jetzigen Jagdverpachtungen eine Preissteigerung sestzustellen. Durchschnittlich wird für jede einzelne Feld- und Waldjagd im Vergleich zur letzten Verpachtung ein höherer Betrag erzielt. Buxkin, Nouveautes und Ueberziehstoffe, reine Wolle, nadelf., ca. 140 cm breit ä Mk. 1.95 Pf. pr. Meter bis 5.75 versenden in einzelnen Metern direct an Jedermann das Buxkin-Fabrik-Depüt Oettinger & Co-, Frankfurt a. M. Muster aller Qualitäten umgehend franco- [1047 3 (1) 1 (1) nur in der Maske vergriffen hatte, sämmtlich nicht recht befriedigend, namentlich Herr Winolt, der den richtigen Planderton verfehlte und durch eine ganz unangebrachte Forcirung des Organs zu ersetzen versuchte, was ihm in dieser Beziehung abging. Zur Entschuldigung könnte wohl Sie Ungewohnheit des Tones und der Situation angeführt werde«. — Theater. Morgen (Freitag- giebt Frl. Thessa Klinkhammer ihre vorletzte Gastvorstellung, worauf wir rechtzeitig Hinweisen, um von solchen, die es versäumen sollten, die gefeierte Künstlerin zu sehen, nicht nachträglich dafür verantwortlich gemacht zu werden. Statt jedes besonderen Hinweises geben wir nur die Abschiedsworte wieder, die die Frankfurter Zeitung beim letzten Gastspiel der Künstlerin ihr nachsandte: „Thessa Klinkhammer beendete gestern ihr kurzes und außerordentlich erfolgreiches Gastspiel. Es war, Alles in Allem, ein Virtuosenstück, blendend und zündend. Man ließ keinen Anlaß zum Beifall vorübergehen und es mußte der gastirenden Künstlerin auch gestern wieder klar werden, daß sie, so oft sie künftig kommen sollte, willkommen sein wird." Wöchentliche Krderficht Ser Todesfälle in Gießen. 6 Woche. Bom 8 Februar bis 14. Februar 1891. Einwohnerzahl: 20 611 (tncl. 1600 Dtann Militärl Sterblichkeitszfffer: 20,1»/« bezw. 15,1 nach Ausschl. der Ortsfremden. G. Aus Starkenburg, 18. Februar. Der harte Winter scheint immer noch nicht vorüber zu sein, denn die Kälte, welche in der ersten Februarwoche auf wenige Grad zurückgegangen war, hatte sich in den letzten Nächten, die ganz klaren und unbedeckten Himmel hatten, aus 6—7 Gr. gesteigert. Für den Januar heißt eine Bauernregel: Wenn die Tage anfangen zu langen, dann kommt der Winter gegangen. Und für den Februar (der zum Januar spricht) heißt es: Hätte ich die Gewalt wie Du, das Kalb gefröre in der Kuh. Diejenigen haben leider recht behalten, welche einen langen, strengen Winter prophezeihten. Seit einigen Tagen zeigt sich, nachdem bedeckter Himmel gekommen, eine Wendung zum Besseren. — Alle Holzversteigerungen im Odenwalde und im Ried zeigen steigende Preise und die Steinkohlenlager sind fast ganz leer. — Im vorigen Herbste brachte Ihre Zeitung einen Aufsatz über die Ziege, die Kuh des kleinen Mannes. Es wurde darauf hingewiesen, daß die Ziege viele gute Eigenschaften besäße und daß durch Einführung neuer Rassen etwas für Ziegenzucht gethan werden müsse. Der landwirthschastliche Bezirksverein Bensheim geht in dieser Beziehung mit gutem Beispiele voran, denn er führt demnächst schweizer Ziegenbocke ein und zwar in diesem Frühjahre. Für Oberhessen, besonders für die Vogelsberger Gemeinden, wäre die Einführung von schweizer Ziegenböcken sehr zu empfehlen. Ihr Blatt hat das Verdienst, die vorliegende Sache zuerst eingehend behandelt zu haben. * Marburg, 16. Februar. Eine überraschende Entdeckung machte neulich ein hiesiger Metzgermeister. Derselbe begab sich aus einem geringfügigen Anlässe nach seiner mit Würsten ohne Zahl gespickten Rauchkammer. Durch ein verdächtiges Geräusch aufmerksam gemacht, gewahrte er hier, wie durch das Gaubloch eine Stange sich in die Schlinge einer saftigen Cervelatwurst herniedersenkte und dann mit dieser wied- r verschwand. Fünf Kernwürste waren bereits diesen Weg gewandert und hqtten den Magen einer Anzahl Schneidergesellen entzückt, welche der günstigen Gelegenheit nicht zu widerstehen vermochten und von einer im Nachbarhause befindlichen Werkstatt aus ihren Wurstbedarf aus diese originelle Art zu decken suchten. * Metz, 16. Februar. Vorn hiesigen Kaiserlichen Land- Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenben Krankheit auf von Auswärts nacb Gießen gebrachte Kranke kommen Buckskins und Kammgarne in allen gediegene« Qualitäten zu wirklich billige« Preisen en groß & en dSteil bet 421 Gebr. Stamm. Ariedberg, 17. Februar. Frachtpreise. Weizen JL 20.0t bis 00.00, Korn JL 17.50-00.00, Gerste vM 17.50-00.00, Hafer “ verstehen sich auf 100 Kilo, gleich Kinder Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr: — — 1 Summa : 8 (2) 3 (1) 4 (1) 200 Zollpfund. Friedberg, 18. Februar. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. vÄ 0.85-1,00. Eier 1 St. 6 2 St. — Limburg, 18. Februar. Fruchtmarkt. Rother Weizen JL 16 70, weißer Wetzen X 16.60, Korn JL 13 -, Gerste X 10.35, Hafer X 7-30, Erbsen X —, Kartoffeln X —. Frankfurt» 18. Februar. Marktpreise. Heu prs 100 Ko. X 4 80-7.00, Stroh X 4.40-4 80, Kartoffeln X 4.50 bis 7.50, Butter per Pfd. X 0.90—1.10, Eier per St. 8-10 A, Roggenbrod 4 Pfd. 45 do- feines 48 Ä. gemischtes 6 Pfd- 86 A- — Einem hageren KSryer ,« angenehmer Fiikle zu verhelfe« gelingt nur einer Nahrung, welche mehr Nährstoff tat Körper zurückläßt, als diesem durch den Lebensproceß entzogen wird. In dieser Hinsicht leistet Kemmerichs Fleisch-Pepton gute Dienste, wenn man es als Belag aus Brod ooer als Zusatz zur Suppe, Saucen rc. neben der gewöhnlichen Nahrung genießt. Vermöge seines hohen Eiweißgehalles ist es im Stande, die gesammte Eiweißmenge, welche wir sonst im Fleisch, Eier usw. aufnehmen, -u ersetzen und die Bildung der Gewebe, wie den Fettansatz in hohem Maße Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschaft. Freitag Abend 500 Uhr, Samstag Vormittag 830 Uhr, Samstag I Nachmittag 300 Uhr, Samstag Abend 6w Uhr. -a- Elpearrd, 18. Februar. Einen Beweis von der Steigerung der Brennholzpreise liefert die gestern im nahen Buchwald abgehaltene fiskalische Holzversteigerung. Während man bei der vorjährigen Versteigerung von Brennholz in demselben District und um dieselbe Zeit für 4 rm Buchenholz durchschnittlich 24 Mk. bezahlte, galten dieselben jetzt 32 Mk./ also ein volles Drittel mehr, ja ost stieg der Preis um die Hälfte des vorjährigen höher. Es steht indessen nicht zu erwarten, daß sich dieser außerordentlich hohe, durch den strengen Winter verursachte Preis des Brennholzes erhält. Sobald einmal die erste nöthigste Nachfrage gestillt, mäßigt sich dieselbe und mit ihr der Preis. Nervenkranke seien auf eine kleine Schrift aufmerksam gemacht, in welcher ein langjähriger Leidensgefährte auf Anregung aus Freundeskreise die Geschichte feiner Krankheit und Heilung ntedergelegt hat. Zu beziehen gegen Einsendung von 1 X (zur Deckung der Druckkoften) durch Ä«g. Becker in Eschersheim und A. SSster, Feststraße 16 in Frankfurt (Main). [316 Sonntag, den 22. Februar, Abends 8 Uhr, in den oberen Säälen des Cafe Ebel: dW* Vortrag ~ws des Herrn Dr. Sulzberger aus Frankfurt a. M. Über die Lehren der MethMenKircht, wozu freundlichst einladet Eintritt frei. 1315 C. Raith, Prediger der bisch. Methodistenkirche. Der Magnet von Giesterr ist nur Anadyomene, die Lustkünstlerin, welche sich täglich von Morgen» 11 Uhr bi» Abend» 10 Uhr producirt int Saale des Lenz’schen Felsenkellers Heues Theater, Giessen. 505 empfiehlt Louis Flett, WallthorStrasse 28. [1352 Fest- 94 und zu Baben Fest- 6 Fest 1080 Franz Schubert H Franz Liszt C. Leiöler, Tapezier. gesucht- 4. 1476 in Redactirm: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'scheu Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen. Ernst Franck Rob. Schumann. Fred. Chopin Ant. Rubinstein bestimmt. 1459 Herr Hugo Becker (Cello), aus Frankfurt a. M. 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Thessa Klinkhammer a. €r. 17 Medaillen n. EhreB-Dipiome. Wir empfehlen unser vorzügliches KAM S j e e Llan ue1 tu 3 bruch. Gießen, am 16. Februar 1891. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1395 Freitag den 20. ds. Mts-, Nachmittags 2 Uhr, in ber Bieker'scheu Hofraithe zu Gießen sollen gegen Baar öffentlich versteigert werden: 1 Schwein, 1 Commode, 2 Betten, 1 Secretär, 2 Kleid rschränke, 1 Laden- spiegel, 1 Regulator, Wirthsttsche und -Stühle, Vorhänge, Silber- und Goldsachen, Bücher rc- Versteigerung voraussichtlich theilwerse 86 2C 40/0 Ung. Gold-Rente 50/0 Jtal. Rente _ 211.60 Lomb. E.-B.-Act. 151.00 Buschtherader E--B.-Act. 43175 154 80 Elbthal-Bahn-Act. 199.00 138-90 Gotthard-Bahn-Act. 151.10 104.50 Schweizer Nordost-B.-Act. 18S 90 272.00 Mainzer E.-B.-Act. 115.80 21575 Marienburger E.-B.-Act. <• 10 170.80 Ver. KönigS-Laurah^-Act. Tendenz: schwach. 186 60