Knaben Süßg?1 Ement, ne, SL« . ^'-tzcn vom lammbauten sür ' ^ormalprosil 100 mm, auch Mm), Werke^ ‘öreneT- *nÄS6‘ ei Mkt, ÄÄe chMWß 7b ' -WNM. Wilievlog. pr. 15. Aug. Somenstraße 14. eävMersMnr oemuchm. Nordanlage 31; ^rnLSto-liinMen- 7 per 1 Octör. zu vrr- mlage 7, Hinterhaus. r. 9: LoMv. 8 Z.L hige Leute zu vem. fstr-39 u. Gartenstr. 13. eite Stock im Neubau, dem Zubehör, sosortzu itttid) MDI U., Mmvetz 50. )vn vier gtmmern mit und Wasserleitung, per otnmttyen. Mmeg 48. ogis mit MssttlckuN eufelSlustgörtchrn 20. Logis zu vermiethen. REmrstraße 40. . öms Logis im mittleren mn mit allem Zubehör, M Gartenoergnügen rr. jetm. 9aWro6e_59. ittlere Stock, 4 Zimmer, t’»» Dammstraße 25.__ ße 21: Logis zu oerm, W und GartenaA, >^res das. 21,8. N und Steinstraße 88 ztock.Sgr.MM'tmtt asinleitung. per Ib-Oc- sch auch früher, billig I T ;»rtibotiu«< :«Ss ftÄj**1' 5IS-4- BS-UMvW «l*,f ll w sofort zu oer^ei^ flfl!eöS\eTJnön Herrn ISÄ'S? K<8 Kries sircherM--- und, t Sonntag den 19. Juli 1891 Erstes Blatt Nr. 165 Gießener Anzeiger Kenerat-Anzeiger. Rcdaction, ExpedtN« und Druckerei: Kchulflraße ^5»l Fernsprecher 51. LintrljShri^er KSonuemeKts-rLsO» 2 Mark 20 Pfg. vM Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg. Die Gießener ^«UieelNHttr tsrrden dem Anzeiger ÄBchrntlich dreimal beige! egc. Der HSe-exr -«zei-rr erscheint täglich, aü Lu-nabme der Montag-. Amts- und Anz«gsbl«tt fite den Avers Greben. rattsöeilage: Gießener IlawikienökaLLer. WSWW Annahme Boe Anzeigen zu der Nachmittag- für dm fBlgmdm Tag erscheinmden Nummer bi- Bonn. 10 Uhr. Alle Amrvnceri-Burcaux de- In» und Auslandes nehm« Anzeigen für bett „Gießener Anzeiger" entgegne AnrLlrcher Lheil. Gefunden: 1 Fingerhut, 1 Heugabel, 1 Eberzahn, 1 Geldstück, 1 Wasserschöpfer, 1 Taschentuch, 1 Handschuh, 1 Strumpfband, 1 Hundehalsband, 1 Kaisermünze, 1 Kinder- tragen, 3 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Rechenbuch, 1 Brod- tasche, 1 Armband, 1 Metermaß, 1 Loos. Zugeflogen: 1 Kanarienvogel. Gießen, den 18. Juli 1891. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: S ch l i e p h a k e, Regierungsassessor. j)otttische Wochenschau. Gießen, 18. Juli 1891. Von den inneren Reichsangelegeuheiten zieht gegenwärtig der Streit im sozialdemokratischen Lager das Politische Interesse in hohem Grade auf sich. Deutlich beginnen sich ein rechter und ein linker Flügel von dem Cen- irum der Partei abzusondern. Der erstere steht unter der Führung eines der bedeutendsten sozialdemokratischen Partei- männer, des Freiherrn v. Vollmar, der vor einiger Zeit offen die Ansicht aussprach, daß man unter den gegebenen Verhältnissen den Dreibund nöthig habe und daß dieser auch keineswegs zu unerhörten Rüstungen zwinge. Ebenso äußerte sich Vollmar in Bezug auf die innere Politik weit versöhnlicher, als es seine Parteigenossen zu thun pflegen. Die Rede erregte begreiflicherweise das größte Aufsehen innerhalb der Partei und Bebel bemerkte in einer Berliner Versammlung geradezu, daß die Aeußerungen des Abgeordneten Vollmar von allen Parteigenossen verurtheilt würden. Die Fraction billige weder seine Ansichten bezüglich der inneren noch die hinsichtlich der äußeren Politik. Der nächste Parteitag werde ihn wegen seines Verhaltens zur Rechenschaft ziehen. Dagegen erklärte Vollmar, er bleibe auf seinem Standpunkte stehen. Die Sozialdemokratie dürfe sich nicht in die bloße Negation hineintreiben lassen, sie müsse an der Gesetzgebung Mitarbeiten. Wer das nicht wolle, der müsse hinausgehen, bie Revolution vorbereiten und die Messer schleifen. Durch Las Eingreifen Liebknechts wurde sodann eine weitere Verschärfung der Gegensätze bewirkt. Dieser äußerte nämlich, Vollmar sei mit seiner Rede passirt, was schon jedem einmal vorgekommen sei: er habe dummes Zeug gesprochen. Hierauf antwortete der Angegriffene in schärfster Weise: Eine derartige Ausdrucksweise sei bei Liebknecht nichts Ungewöhnliches. Habe er doch sogar schon Marx und Engels mit zoologischen Redeblumen bedacht. Er wolle auch dem Parteiveteranen eine so lieb gewordene Unart nicht abgewöhnen. Solche Aeußerungen bewiesen nicht nur schlechten Geschmack, sondern auch Mangel an überzeugenden Gründen und sachliche Schwäche. Während sich derart eine Rechtsströmung in der Fraction mit Nachdruck geltend macht, wenden sich auf der anderen Seite auch die Radicalen in der Partei gegen die gegenwärtige Haltung der Parteileitung. Sie behaupten, die sozialdemo- tische Partei sei schon eine Opportunitätspartei geworden, der revolutionäre Geist sei vollkommen geschwunden und seit dem Wegfall des Sozialistengesetzes hafte den Parteibestrebungen der Fluch der Lächerlichkeit an. Diesen Opponenten gegenüber werden von Seiten der Parteileitung im Wesentlichen diejenigen Anschauungen ins Feld geführt, mit deren scharfer Betonung v. Vollmar seiner Partei so schweren Anstoß gegeben hat. Zugleich wird dem linken Flügel der Rath ertheilt, aus der Fraction auszuscheiden und eine eigene Partei zu begründen. — In Bezug auf die A'frika- lotterie, die Ende Juni durch Ministerialbeschluß genehmigt worden ist, werden weitere Einzelheiten bekannt. Die erste Ziehung soll nach neueren Nachrichten vom 12. bis 15. October und die zweite vom 19. Dezember an stattfinden. Im Ganzen sollen 8 Millionen Mark Erlös durch den Verkauf von 400,000 Loosen zu 20 Mark erzielt werden. Von dieser Summe werden 4 Millionen für Gewinne und 2*/2 Millionen für Afrika verwandt werden, sodaß für die Banquiers und Loosehändler iy2 Millionen verbleiben. Im Einzelnen soll der für Afrika bestimmte Betrag zur Beschaffung von Dampfern aus den afrikanischen Seeen, zur Errichtung fester Stationen im Seeengebiete, zur Unterstützung der christlichen Missionäre und zu ähnlichen Zwecken verausgabt werden. Fraglich ist bis jetzt noch, wie es mit der Stempelsteuer, die bekanntlich 5% beträgt, gehalten werden soll. An eine Steuerfreiheit ist nicht wohl zu denken, weit eine solche nur bei Lotterien zu wohlthätigen Zwecken statthast ist. Wahrscheinlich wird der Steuerbetrag von 400,000 Mark in der Weise aufgebracht, daß man auf den Preis jedes Looses noch 1 Mark Stempelsteuer schlägt. — Hinsichtlich der Lebensmittel ist eine weitere Preissteigerung im Juni durch die Angaben der „Statistischen Correspondenz" des amtlichen statistischen Bureaus wenigstens für Preußen erwiesen. Es betrugen nämlich die Durchschnittspreise für Weizen im Mai 234, im Juni 235 Mk., für Roggen im Mai 201 und im Juni 208 Mk. Auf dem Gebiete der auswärtigen Politik stehen noch immer die Erörterungen über den Dreibund im Vordergrund. Die Frage, in welchem Verhältnisse England sich zu der Tripelallianz befindet, hat durch eine Erklärung des englischen Unterstaatssecretärs Fergusson eine bündige Beantwortung erfahren. Derselbe führte aus, daß England keine Verpflichtungen Italien gegenüber eingegangen sei, sondern nur Ansichten mit der italienischen Regierung über die Aufrechterhaltung des status quo im Mittelmeere ausgetauscht habe. Dem Dreibund sei England also zwar nicht beigetreten, aber seine Sympathieen stünden auf Seite desjenigen, welcher den Frieden zu erhalten trachte. — Viel von sich reden macht weiterhin die geplante Reise des jungenKönigs von Serbien. Zuerst glaubte man, daß der König mit seiner Reise lediglich dem Zar von Rußland huldigen wolle und nur, um in Wien nicht allzusehr zu verstimmen, auch den Kaiser von Oesterreich besuchen werde. Nunmehr aber scheint es, als ob der serbische König von vorneherein beabsichtigt habe, sich den beiden Monarchen in gleicher Weise aufmerksam zu erweisen. Ob der junge König anläßlich seiner Reise mit seinem Vater Milan Zusammentreffen wird, wie zuerst verlautete, ist nach jüngeren Nachrichten ungewiß. — In Holland ist eine Ministercrisis ausgebrochen. Das ge- sammte Cabinet hatte schon vor der Ankunft Kaiser Wilhelms seine Demission eingereicht und war nur mit Rücksicht auf die unmittelbar bevorstehende Anwesenheit des deutschen Kaisers auf seinem Posten geblieben. Mit der Bildung eines neuen Ministeriunls ist der frühere Minister Hemskeerk betraut worden. Als künftiger Minister des Innern wird der jetzige Bürgermeister von Amsterdam Tienhowen genannt. — In Frankreich ist seit dem 10. Juli der Weizenzoll auf 2.40 Mk. herabgesetzt, während der Roggenzoll schon seither diesen Betrag nicht überstieg. — In Portugal ist das kaum zu Stande gekommene Ministerium schon wieder ins Wanken ge- rathen. Es heißt, daß der Ministerpräsident Abreu de Souja zurücktreten werde. Deritsches Reich. Berlin, 17. Juli. Gegen die Berliner Professoren der Medicin, Geh. Rath v. Bergmann und Dr. Hahn, ist von einem Assessor Namens Dr. Leidig die Beschuldigung erhoben worden, sie hätten an unheilbaren Kranken Versuche mit Uebertragung von Krebspartikelchen vorgenommen. In Folge dessen forderte der Cultusminister in seiner Eigenschaft als Minister der Medicinalangelegenheiten die beiden Professoren auf, ihm ungesäumt Antwort auf die wider sie erhobene Anklage zu ertheilen. Herr v. Bergmann entsprach dieser Aufforderung sofort und auch Herr Professor Hahn dürfte sich inzwischen zu der Anklage geäußert haben. Es Fernlletoir. Licht. Novellette von D. Fretin von Spättgen. (1. Fortsetzung.) Dessen ungeachtet hatten die Fremden es verstanden, sich bald die Achtung und Theilnahme der Bewohner von Dolly Ward zu erwerben. Wer auch hätte dem freundlich sanften Wesen der Mutter, wie dem bezaubernden Augenausschlagen der Tochter zu widerstehen vermocht? So schroff und absprechend auch anfangs über die beiden Frauen geurtheilt worden war, jetzt bemühte sich jeder, ihnen Gefälligkeiten zu erweisen, wenn auch ein näherer Verkehr nicht in den Wünschen der Dame zu liegen schien. Außer Mr. O'Reilly, dem jungen Advocaten, welcher in Goldsmiths Office in Brooklyn arbeitete und hier bei der albten Miß Colnay Pensionär war, außer diesem hatte noch ieufdr der Bewohner von Dolly Ward Mrs. Northlands Schwelle überschritten und auch sein Verkehr mit den beiden Damen beschränkte sich nur auf einige geschäftliche Besuche, die O'Reilly der neuen Mietherin als Verwalter des Hol- stein'schen Grundstückes zu machen hatte. Es schien auch durchaus nicht'in deren Absicht zu liegen, mit irgend Jemand näher bekannt zu werden. Bei Begegnungen grüßte man untereinander, sprach gelegentlich einige Worte über den Gartenzaun, das war alles. Im Allgemeinen galt Mr. O'Reilly als wortkarger Mann; seit er jedoch die Bekanntschaft der Fremden gemacht, gab es dennoch einen Punkt, der feinen Mund überfließen machte: das war, wenn er von Mrs. Northlaud und deren Tochter sprach und in Lob und offener Bewunderung über beide sich erging. Durch ihn wußte es auch bald Jedermann in Dolly Ward, daß diese Damen eine ganz ungewöhnliche Bildung, sowie die feinsten Umgangsformen befaßen und daß, obwohl Miß Grace Northland alltäglich mit einem Körbchen am Arme die Einkäufe bei Fleischer und Kaufmann selbst machte, die jetzige Einrichtung von Nr. 9 derjenigen einer Lady der fünften Avenue von Newyork gleichgestellt werden konnte. An einem regnerischen Junitage, um die sechste Abendstunde, trat Miß Grace, eine schlank gewachsene Brünette mit kühn geschwungenen Augenbrauen und herbgeschlossenem, ausdrucksvollem Munde, dessen Linien sowohl starke Willenskraft, wie auch Unerschrockenheit bekundeten, nach einem Ausgange durch die Berandathür in das vordere der beiden Parlours und schaute sich sichtlich befremdet darin um: „M'a! Mama!" Keine Antwort erfolgte — das junge Mädchen stellte daher den Regenschirm rasch beiseite und eilte nach dem zweiten, nach der Rückseite des Häuschens gelegenen, kleinen Salon, welcher von dem ersten nur durch eine schwere, moosgrüne Portiere getrennt war. „M'a!" Auch hier zeigte sich Niemand. Und doch wußte Grace, daß die Mutter Tag für Tag an dem nach der Straße gelegenen Fenster saß und die Tochter, wenn sie von ihren kurzen Ausgängen hcimkehrte, regelmäßig an diesem Plätzchen erwartete. So lange man aus Dolly Ward wohnte, war dies geschehen und heute nun zum erstenmale vermißte sie die theure Gestalt an dem gewohnten Platze. Ein banges Gefühl beklemmte die Brust des jungen Mädchens. Rasch sprang sie die Treppe zum oberen Stockwerk hinan und öffnete die Thür des gemeinsamen Schlafgemachs — dort saß Mrs. Northland und schien, über ein weißes Papier gebeugt, zu schreiben. Sobald die alte Dame jedoch der schnell Eintretenden ansichtig wurde, schrack sie leicht zusammen und sagte ^alb verlegen, die Hand über das vor ihr liegende Schriftstück breitend: „Wie, schon zurück, mein Kind? Ich habe Dich noch nicht erwartet?" „Eben das befremdet mich, Mama, was thust Du hier allein?" Mit diesen erregt gesprochenen Worten eilte Grace auf die Mutter zu und umschlang sie mit fast ungestümer Zärtlichkeit: „M'a, geliebte M'a, Du verbirgst etwas vor mir, Du willst etwas thun, was ich nicht wissen soll. O, warum das? Haben wir nicht bisher alle Sorgen und Mühen miteinander getheilt?" Ein wahrhaft rührender Ausdruck lag jetzt über den schönen Zügen der jungen Sprecherin. „Grace!" Die ältere Dame versuchte ein Schluchzen zu bekämpfen. „O, Grace, es kann ja so nicht weitergehen !" „Es darf nicht, Mama, Du leidest physisch und seelisch darunter, das habe ich Dir schon oft gesagt, und deßhalb werde ich Abhilfe schaffen. Ich muß es schon um Deinetwillen thun," entgegnete das junge Mädchen mit fester Stimme. „Nein, nein, nur das nicht! Du sollst nicht hingehen in die großen Geschäfte, wo all die tausend von jungen Mädchen als Verkäuferinnen angestellt und von früh bis spät in jenen Tretmühlen beschäftigt sind — nimmermehr! Mein Stolz würde das nie ertragen lernen. Lasse mir doch diesen Stolz — er ist das Einzige, was von allem Glanz und Schimmer der schönen Vergangenheit geblieben ist," schluchzte Mxs. Northlaud unter heißen Thränen. „Es gibt aber doch auch noch andere Wege, uns einen genügenden Unterhalt zu verdienen," gab Grace unbeirrt zurück. „Du meinst als Lehrerin, mein Kind! Gewiß — diese Damen werden gut bezahlt, allein, ob wir auch an Deine Erziehung viel gewendet haben, so bist Du für diesen Beruf doch noch nicht ausgebildet genug und müßtest noch einmal mit Deinem Studium von vorne beginnen, was einige Jahre beanspruchen würde — nein, mein Kind, auch daS will ich nicht. Welchen Demüthigungen und Versuchungen wärest Du in einer solchen Stellung ausgesetzt!" fügte Mrs. Northlaud hinzu, ihre Wangen zärtlich au die der Tochter schmiegend. (Fortsetzung folgt.) wird versichert, daß der Cultusminister Graf Zedlitz-Trützschler die Angelegenheit sehr ernst nehme und sie aus das Sorgfältigste prüfen werde. Eine umfassende Aufklärung von Seiten des Cultusministeriums wird aber wegen dieser sorgfältigen Vorerhebungen nicht vor Ablaus einer Woche zu erwarten sein. — Die in Cassel-Melsungen am 15. Juli vorgenommene Nachwahl zum Reichstag macht eine Stichwahl erforderlich, obwohl noch keine abschließenden Nachrichten über das Wahlergebniß vorliegen. Aber schon die bis Donnerstag Abend ermittelten Resultate lassen an der Noth- wendigkeit einer Stichwahl keinen Zweifel, denn es hatten bis dahin erhalten: Dr. Endemann (national-liberal) 4509, Dr. Förster (Antisemit) 4116, v. Alvensleben (cons.) 1374, Psannkuch (Socialist) 7861 und Martin (Particularist) 1303 Stimmen. Neueste Nachrichten. WolfiS telegraphisches Lorrespondenz-Bureau. Berlin, 17. Juli. Der „Reichsanzeiger" meldet, der Cultusminister Gras Zedlitz und der Arbeitsminister Thielen seien zu Bundesrathsbevollmächtigten ernannt worden. Metz, 17. Juli. Der Kriegsminister ist heute Morgen abgereist zu Besichtigungen nach Mörchingen, Dieuze, Saarburg, Zabern und dann nach Straßburg. Lauterderg, 17. Juli. Reichscommissar v. Wißmann stürzte gestern Abend aus der Pürschsahrt aus dem Wagen, als die jungen Pferde durchgingen. Er kam mit leichten Hautabschürfungen an einem Oberschenkel und einer Hand davon. Wißmann beabsichtigt, sich in den Angelegenheiten seines Dampfers heute nach Berlin zu begeben. Paris, 17. Juli. Der partielle Strike der Eisenbahnarbeiter verläuft ruhig, Dank den Maßnahmen der Behörden, welche die Werkstätten von der Polizei und der Garde Republicaine bewachen lassen. Die theilweise Wiederausnahme der Arbeit aus der West- und der Nordbahn vollzog sich trotz der Gegenwart der Weiterstrikenden ohne Störung. Die Bahnhöfe in den Vororten sind militärisch besetzt. Paris, 17. Juli. Eine Versammlung der strikenden Eisenbahnarbeiter im Tivolisaale beschloß, die Forderungen der Arbeiter morgen in der Kammer durch fünf Deputirte der Strikenden, welchen die übrigen folgen sollen, überreichen zu lassen. — Unter den Strikenden macht sich eine heftigere Agitation bemerkbar. In einer heute stattgefundenen Versammlung der Arbeiter der Westbahn wurden aufreizende Reden gehalten, welche lebhafte Zustimmung fanden. Paris, 17. Juli. Der Strike der Eisenbahnarbeiter hat sich nicht weiter ausgedehnt. Der Eisenbahnverkehr ist ungestört. Paris, 17. Juli. Dem Vernehmen nach ordnete der Polizeipräfect auf Ersuchen der Eisenbahn-Gesellschaften die Ueberwachung der Eisenbahnlinien in einer Entfernung von 10 Kilometern von der Stadt durch Gensdarmerie und die Garde Republicaine an. Die ganze Nacht bewegten sich Patrouillen aus diesen Linien. Sicherheitsmannschasten bewachen die Werkstätten und jeder Strikende, welcher die Arbeitenden an der Arbeit verhindert, wird verhaftet. Vom Bahnhofe Saint Lazare bis Asniere sind Mannschaften auf der Strecke vertheilt, um die Angestellten bei den Weichen und Signalen vor Belästigungen zu bewahren. 180 Mann vom Genie sind aus Versailles nach dem Güterbahnbos von Batignolles gesandt, um die für die Aufrechterhaltung des Verkehrs dringend nothwendigen Arbeiten an Stelle der Ausständigen zu übernehmen. Paris, 17. Juli. Der „Temps" tadelt die Conserval iveN und Radicalen, weil sie gestern den Boulan- gisten Gefolgschaft geleistet hätten, und fragt, ob sie vielleicht glaubten, Deutschland würde nur einen Augenblick eine Dis- cussion über die Maßnahmen betreffs Elsaß-Lothringens zulassen. Nichts sei vergeblicher und gefährlicher, als bei der gegenwärtigen europäischen Lage den Säbel zu ziehen. Die coalirten Nationen betonen überall ihre friedlichen Absichten; sollen wir glauben machen, daß einige Lärmmacher die ächten Vertreter der öffentlichen Meinung Frankreichs sind? Paris, 17. Juli. Die boulangistischen Blätter veröffentlichen einen Ausruf, worin die Handlungsreisenden ausgefordert werden, Laur Mittheilungen zu machen über Verweigerungen von Paßvisa durch die deutsche Botschaft in Paris. Mehrere Blätter schließen hieraus die Leichtfertigkeit der Einbringung der Interpellation Laur. Paris, 17.Juli. Die Einfuhr Frankreichs betrug im letzten Halbjahre 144 Millionen mehr als im Vorjahre, die Ausfuhr 97 Millionen weniger. Bergen, 17. Juli. Der Kaiser trat Abends 7 Uhr mit dem „Hohenzollern" die Reise nach Bodo an. Rom, 17. Juli. Die dritte Division des permanenten italienischen Geschwaders, welches heute in Rimini eingetroffen ist, wird der „Agentia Stefani" zufolge die Häsen des adriatischen Meeres berühren und sich am 30. ds. mit den beiden anderen Divisionen in Taranto vereinigen. Rom, 17. Juli. Das Befinden des Papstes ist trotz der großen Hitze ein gutes. Während der Somme'r- ferien werden für einige Tage der Woche die Audienzen suspendirt. Das letzte Unwohlsein des Papstes ist völlig gewichen. Christiauia, 17. Juli. Die deutsche Bark „Baltic" aus Barth, mit Getreide befrachtet, ist bei der Insel Ona in der Nähe von Molde, Amt Romsdal, gesunken. Nur Masten- toppen sind überm Wasser,- die Mannschaft ist gerettet. Petersburg, 17. Juli. Eine außerordentliche Versammlung der Landstände des Gouvernements Nischni Nowgorod beschloß, die Regierung um ein Darlehen im Betrage von 8,200,000 Rubeln zur Bestellung der Felder und Versorgung der Bauern mit Brodkorn zu ersuchen. Newyork, 17. Juli. Der Schatzsecretär entschied, daß deutsche, in Belfast gebleichte und ausgearbeitete Gewebe das Belfaster Consulat ebenso zu pajsiren haben, als wenn sie als englischen Ursprungs zur Ausfuhr aus Europa gelangen. Milwaukee, 17. Juli. Der Lake Superior ist von einem Cyclon heimgesucht worden, durch welchen viele Gebäude beschädigt wurden. Ein im Bau begriffenes Hotel stürzte ein, wobei 50 Arbeiter verschüttet wurden. Die meisten sind verletzt. Bombay, 17. Juli. Reuter-Meldung. Wegen Mangel an Regen wird in vielen Gegenden eine Mißernte, in den Territorien Puttiala und Karpathala sogar eine Hungers- noth befürchtet. Im Bombay selbst ist reichlicher Regen gefallen. Locale» «nd provinzielles. Gießen, 18. Juli. — Vierzigstes Stiftungsfest. Wir erhielten folgende Zuschrift : Mit Beginn nächster Woche wird eine der ältesten Corporationen unserer Hochschule, die hiesige A.D.C.- Burschenschast „Germania" ihr vierzigstes Stistungs- sest feiern. Tatsächlich hatte ja schon in den Jahren 1815—1826 die alte Burschenschaft Germania an unsrer Universität geblüht; die neue Germania ging aus der, der alten Germania nahestehenden Verbindung des „Treubundes" am 14. August 1851 hervor. Im Mai 1885 erfolgte eine zeitweilige Suspension, doch schon am 2. October 1888 wurde die Germania durch die Unterstützung der hiesigen Burschenschaft „Alemannia" wieder ausgethan, sodaß sie heute Dank der Alemannia und der einstimmig erfolgten Anerkennung seitens der alten Herren der Germania wieder zur Blüthe gelangt ist. Während früher die großen Stiftungscommerse stets am Rhein, in Bingen, stattfanden, hat man diesmal die Feier in den Sitz der Hochschule verlegt, um auch den alten Herren Gelegenheit zu geben, ihre liebe Musenstadt wieder begrüßen zu können. Die Feierlichkeiten sind im Wesentlichen folgende: Am Montag den 20. d. Mts. findet ein Empsangs- abend mit italienischer Nacht auf dem Lenz'schen Felsenkeller statt. Am folgenden Tage schließt sich an den Festconvent ein Frühschoppen im Cafe Leib. Abends um 7 Uhr geht es im Zuge durch die Stadt nach Steins Garten, woselbst der Festcommers stattfindet. Am Mittwoch den 22. d. Mts. ist Morgens das Katerfrühstück in Steins Garten und Nachmittags eine Ausfahrt nach Staufenberg. Nach der Rückkehr in die Stadt findet eine bengalische Beleuchtung des Felsenkellers statt, an die sich ein Tanzvergnügen anschließt. Am anderen Morgen findet im Stammlocale der Burschenschaft Andreas Weidig der Frühschoppen statt, während am Nachmittage ein Ausflug in die Umgebung vorgesehen ist. Wir sind überzeugt, daß der Sinn und das hohe Interesse, welches die Stadt Gießen durch ihre Theilnahme bei großen studentischen Feierlichkeiten von jeher ausgezeichnet hat, sich auch diesmal bewähren wird und erlauben uns schon an dieser Stelle denjenigen Einwohnern, welche so liebenswürdig waren, sich der Germania zum Schmucke ihrer Häuser zu erbieten, unseren verbindlichsten Dank auszusprechen. — Die Nr. 16 des im Auftrage des Evang. Psarr- vereins im Großherzogthum Hessen von Herrn Pfarrer Dr. Naumann hier herausgegebenen „Hessischen Kirchenblattes" hat folgenden Inhalt: 1. Abendlied. 2. Auch eine Lanze für den Heidelberger Katechismus. 3. Berichtigung zu dem Artikel: „Was soll das heißen?" 4. Mehr Geld. 5. Der Pfarrer und fein Barett. 6. Die Barettfrage. 7. Weiter: Der Pfarrer und sein Barett. 8. Kirchliche Zustände, Einrichtung und Regierung der Kirche. 9. Nichts für die Amtsbrüder ! 10. Superintendentur-Conferenz in Darmstadt. 11. Stöcker in Darmstadt. 12. Literarische Thätigkeit Hess. Pfarrer. 13. Vom Büchertisch. 14. Mittheilung - Berichtigung. — Unfall. Gestern Nachmittag fiel einem am Neubau in der Sonnenstraße beschäftigtem jungen Mann eine zum Aufziehen von Balken dienende Rolle auf den Kopf. Der Mann trug einige Wunden und eine Gehirnerschütterung davon, die eine längere Arbeitsunfähigkeit zur Folge haben werden. — Ernennungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 12. Juli den provisorischen Lehrer an der höheren Mädchenschule zu Gießen Rudolf Dieckmann zum Lehrer an dieser Schule und den provisorischen Lehrer an der höheren Mädchenschule zu Mainz Dr. Emil Daub zum Lehrer an dieser Schule zu ernennen. — Das Anbringen von Stachelzauudraht an öffentlichen Straßen und Wegen ist nach einer Entscheidung des Reichsgerichts unstatthaft. — Der Güterverkehr in den drei hessischen Rheiuhäfen Mainz, Worms und Bingen hat im letzten Jahr eine sehr steigende Frequenz aufzuweisen: In Mainz kamen an zu Berg 121,328,5 Tonnen Güter - zu Thal 59,551,8; es gingen ab zu Berg 4915,9, zu Thal 29,043,5. Worms: Angekommen zu Berg 94,405,0, zu Thal 30,584,0; abgegangen zu Berg 990,0, zu Thal 10,573,0. Bingen: Angekommen zu Berg 54,536,6, zu Thal 7529,7; abgegangen zu Berg 249,6, zu Thal 10,504,0 Tonnen. — Falsches Papiergeld. In der jüngsten Zeit sind an verschiedenen Orten falsche Fünfzig- und Fünf- Markscheine angehalten worden. Von den falschen Fünfzigmarkscheinen wird folgende Beschreibung amtlicherseits veröffentlicht: Das Papier besteht aus zwei zusammengeklebten Blättern, zwischen welche die aus gefärbter Jute und aus Hanf bestehenden Fasern eingestreut und dann unter Anfeuchtung eingepreßt worden sind. Die Tönung des Faserstreifens der echten Reichskaffenscheine ist durch Ueberpinseln mit blauer Farbe, die Riffelung durch ungleichmäßig verlaufende Striche mit einer Ziehfeder oder einer Nadel nachgeahmt. Die Zeichnung beider Seiten ist nicht durch Kupferdruck, sondern- als photographische Copie hergestellt. Das Falschstück ist 5 Millimeter zu breit und 2 Milimeter zu hoch. Die rothe Werthbezeichnung „Fünfzig Mark", der Controllstempel und- die Nummer sind nicht mit Typen aufgedruckt, sondern durch Uebertuschen der photographischen Zeichen mit rother Wasserfarbe nachgebildet und mit einer glänzenden Lack- ober Collodiumschicht überzogen. Auf der Schauftite ist außerdem die Zeile „Fünfzig Mark" sowie der linksseitig angebrachte größere Reichsadler zur Erzielung des dunkleren Farbentons- mit Umdrucktinte nachgezeichnet. Von den falschen Fünfmarkscheinen fehlt leider bis jetzt noch die nähere Beschreibung» Die Reichsschuldenverwaltung sichert Demjenigen eine Belohnung bis zu 2000 Mark zu, welcher einen Verfertiger oder wissentlichen Verbreiter falscher Fünf- oder Fünfzig- Markscheine der Polzei oder dem Gerichte derartig bezeichnet^ daß er mit Erfolg zur Untersuchung und Strafe gezogen werden kann. Schlitz, 16. Juli. Herr Stadtpfarrer Euler ift tobt! Ein verdienstvoller Geistlicher und Lehrer von Schlitz,, der als Reconvalescent in Marburg bei seinem Sohne vollem Genesung suchte, ist seinen Leiden erlegen. An dem Verstorbenen verliert unsere Gemeinde einen pflichttreuen Seelsorger, unsere Stadt einen ihrer achtbarsten Bürger. — Die Beerdigung des hochwürdigen Herrn Stadtpfarrers Euler fand in Marburg statt. Unter den zahlreichen Zeichen der Theilnahme — zeugend von der Liebe und Verehrung,- die sich der Entschlafene in allen Schichten der Bevölkerung erworben —, welche der Familie des Entschlafenen übersendet wurden, befanden sich auch prachtvolle Kränze bes Krieger- und des Militärvereins hier, desgl. solche von den drei ehemaligen Pfarrdörfern des verewigten Seelsorgers, Bernshausen, Niederstoll und Uetzhausen, sowie ein hübschem Kranz von den Lehrern des Kreutzergrundes. A Mainz, 17. Juli. Heber das bereits telegraphisch gemeldete blutige Drama, das sich in dem ehemaligen Gasthaus „zum Schaf" hier heute Morgen abspielte, sind^ folgende Einzelheiten zu berichten: Ein Maurerhandlanger,, ein übel beleumundetes Subject Namens Marfilius aus Lorch,, der in der letzten Zeit als Taglöhner in dem Zeughaus beschäftigt war, gerieth mit einer mit ihm in dem gleichen Hause wohnenden verheirateten Frau, mit welcher er in intimen Beziehungen gestanden haben soll, aus bis jetzt nicht aufgeklärten Gründen in Streit, wobei er der hilflosen Fran mit einem dolchartigen Messer in die Brust, Hals und beiv Rücken ein größere Anzahl mehr oder minder lebensgefährliche Stiche beibrachte. Während die Frau um Hilfe schrie, eilte der Verbrecher, von den Mitbewohnern verfolgt, aus die Straße, wo er ungehindert auf einen nahen Platz gelangte und von einem dort beschäftigten Gasarbeiter festgehalten wurde. Gegen den letzteren gleichfalls das Messer, ziehend und demselben eine große Wunde versetzend, gelang, es dem Verbrecher, sich wieder zu befreien und trotz der großen Menschenmaffe, die ihn verfolgte, zu entkommen. Die Verfolger behaupten, er fei durch das Zeughaus entschlüpft, was indeß schwer anzunehmen ift. Die verwundete Fran wurde in einem hoffnungslosen Zustande nach dem Spital verbracht. Worms, 16. Juli. Ein schöner Zug deutscher Soldatentreue sei hier erwähnt. Als 1866 die hessischen Truppen die Gefechte bei Frohnhofen und Laufach gegen, einen gut gedeckten, überlegenen Gegner zu bestehen hatten und sich nach großem Verluste fechtend in der Richtung nach Aschaffenburg zurückziehen mußten, war der Hauptmann der 6. Compagnie Großh. Hess. 1. Infanterie-Regiments, Freiherr von Röder-Dicrsburg, im Gefecht verwundet zurückgeblieben und nicht im Stande, der rasch zurückgehenden Compagnie zu folgen. Ein braver Soldat verläßt seinen Hauptmann nicht,, dachte einer der Musketiere! Er achtete nicht des Kugelregens und stützte seinen Hauptmann, den er so aus der Schußlinie brachte und mit hingebender Treue für dessen Leben Sorge trug, ohne auf die Gefahr für fein eigenes Leben zu achten. Bis jetzt hat man diesen Braven öffentlich nicht genannt, da er zu bescheiden ist, dieser edlen That sich zu rühmen. Es ist der Gutanmelder bei der Güterexpedition der Hessischen LudwigSbahn in Worms, Herr Karl Klein, an welchen folgende Postkarte gelangte: „Darmstadt, 14. Juli 1891., Lieber Klein! Ich war gestern mit dem Offiziercorps der Division zur 25jährigen Gedächtnißfeier der Gefechte von Frohnhofen und Laufach zum Schmücken der Gräber der Gefallenen auf dem Gefechtsfelde und habe Ihrer lebhaft und dankbar gedacht. Ich habe mich Ihres treuen Verhaltens an jenem Tage gegen mich lebhaft erinnert und werde diese Erinnerung stets treu bewahren. Heute noch freundlichen Gruß Ihnen und den Ihren von Ihrem, damaligen Hauptmann von Röder." Vermischtes. Frankfurt, 15. Juli. Der gräßliche Vorfall im Bärenzwinger dient nach einer Mittheilung der „Berl. Ztg." gegenwärtig zwei Malern als Vorwurf zu einem großen. Dioramagemälde. Die Maler Lugan und Tischlec in Berlin seien mit der Ausführung des Gemäldes zur Zeit im alten Berliner Landes-Ausstellungsgebäude am Cantianplatze beschäftigt ; das Gemälde werde im Auftrage des Herrn Castan für sein Panoptikum fertiggefteUt. Anerkennung wird dieses Werk kaum finden; denn ein traurigeres Sensationsbild läßt sich kaum denken. * München, 15. Juli. Im vergangenen Winter sind hier viele zum Theil werthvolle Hunde abhanden gekommen, bis man endlich entdeckte, daß die abgefangenen Thiere an Pferdemetzger verkauft und von diesen geschlachtet worden. Manche Pserdemetzger betreiben nämlich einen lebhaften Detailverkaus von Hundefleisch, das Pfund zu — 10 Psg. In einer gewissen Vorstadt Münchens gibt es namentlich viele Hundefleischesser, denen selbst das Pferdefleisch — 20 Psg. per Pfund — noch zu kostspielig ist. In einer heute oor fonbetn „ .Wt WGi- Wt Lack- T lieh» ift a: oder ' it in’ ““6crtt«’ „ 'S «Wr(* 5 Wi« Uns- nientgen eiw $. J"1“ 8erfertigtt '■ °btr Smsziz- ^trQfe gezogen ,r,rcr Euler ist >r von SP. tnem Sohne volle ’• An dem Ver- Mchttreuen Seek irsten Bürger.___ Tn StMpsarrers Mreichm Zeichen deundVerehMo, n der Bevölkerung ^tschlasenen über- Itvolle Kranze des -gl- solche von den ügten Seelsorgers, sowie ein hübscher es. ereits telegraphisch) in dem ehemaligen AM abspielte, sind. Maurerhandlanger^ larfilius aus Lorchs dem Zeughaus Lern in dem gleichen l welcher er in in- aus bis jetzt nicht der hilflosen Frau ist, Hals und den mder lebensgefähr- tu um Hilfe schrie, nern verfolgt, auf en nahen Platz ge- n Gasarbeiter fest- WD Las Messer' versehend, gelang, neu und trotz ver i entkommen. Dir uKauö entschlüpft, . verwundere Fran > nach dem Spital Zug deutscher s 1866 dieWchm unb Laufach gegen -u bestehen hatten der Richtung nach icr Hauptmann der Regiments, Freiherr ldet zurückgeblieben iden Compagnie zu ! Hauptmann mcht^ . nicht des Kugel- er so der ^e fir dessen för sein eigenes i Braven r eM That s4 )er Mterexpedltlo" ££ Karl Klein, $ Darmsia^ 9teflejf mit dem gen ^SchmM ach habe Ares zch erinnert mick> Heute °°n Jhr°^ iF -i- „ich vof - ;Ut werden für 1 Mark ange- fertigt. [6419 6419] H. Plank, Kaplansgaffe 2. Ausgekämmte Haare | kauft H. Plank, Kaplansgaffe 2. 6604] TSgl. frisch gepfl. Taner- kirschen zum Etnm. LievigSHSHe» Ein Weinfaß, 82 Liter haltend, unb ein alter Prrmpenstock von Holz find zu verkaufen. Näheres in der Exp d- Bl. Frühkartoffeln, 50 Ko. incl. Sack Mk. 5.— ab Frankfurt a. M. versenden gegen Nachnahme Gebrüder Oppenheimer, 6581 Friedberg (Hessen). Montags, Mittwochs und Freitags frische Waffeln. 6605_________LiebigSVShe. 6593| Mehrere Mir. 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