urik ^lürichKoch. war: uni) $(ail, AW Mk. 5000000. W-Vereithertmn M außer dem Beruft, Radsahrm, 3agen. btlubige 2«ttda«r um Bieler, lanlagt 45. L sowie Nvsbil-aag i« e-r gute billigt Pension, e- Stets engl. und frmz. in Mrjbure, sowie -rin (ftaatl M.) Croaae, Neubauftr. 60. ll lotf au, Saüumhange, »ILtzt >c., froie Ha»° ?rt Haas, itfttrtPW 18l « unb [ 4 Uhr unfer E xr unb Slhmgn gner lsen ist. wlttblier^ 169 8*1*866 [62?' -att. 141-6° 92.vc 9260 81.0» 7900 )lb.6O 4S8.00 2C2-86 166.80 188-80 11530 608» kht _ DKgtMst' ^,d,R-ut- |jll. D’W* Äh* &£** ..*£*»* Rr. 15 Erstes Blatt. Sonntag den 18. Januar -J—wnuimi h u - ।■iibiim—r.‘.— r——■ -in i~c ■~rriaBrnrwinrr~iijrarwiciiairrni i itiii r ", ** ' - ———————— - " ^-^7-7- mmfc$ewex ALKrltzer «ftheirn täglich, •tt AuSnobln? des ®tontQg#. Dir Gteßrner »•ÄifUtiSUlItt •erben bezn Äajetg« «Schantüch dreimal be^eUjiL »ießmer Anzeiger Keneral-Mnzeiger. Slerreiläbrhge: AöMM emcst» Pkst 4 2 Mark SO ty0. oft Vringerlohv. Durch dir PoH 2 M„rk 50 Pf-! Äebtctton, Expeb^n mib Druckers: Ochntßratze Me,^ Fernidrecher 61 Amts- t*ttb AnzeigsMirtt Wv bett Areis Gieren «ttvahme »Ott Än-eizerr zu btt riachmtttagL für ben j I ÄDk «nnsett^-Bureanx de« I«. Mld »uittanbe» Lag erschEubm Warner bis «orm. 10 Uhr. | | «zeigen für bni ^ießcner Lnzetger- ...... JSUJJ LJ iln.UI OO 2lmtiid?er Ttzeit. Bekanntmachung. Nachdem Großh. Mnisterium des Innern und der Justiz durch Verfügung vom 5- l. M. zu Nr. M. I. 183 dem Statut der rubr. Waffergenossenfchaft die Genehmigung ertheilt hat, wird ix Gemäßheit des Art. 38 des Gesetzes vom 30. Juli 1887 nachstehender Auszug aus demselben unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß das Statut mit seiner Verkündigung in Kraft tritt. 1. Name der Genossenschaft: Lindenau - Genossenschaft Langd. 2. Sitz derselben: Langd. 3. Gegenstand des Unternehmens: Entwässerung der Lindenau, Flur IV und VIII der Gemarkung Langd. 4 Die von der Genossenschaft ausgehenden Bekanntmachungen werden unter der Bezeichnung: „Lindenau- Genossenschaft Langd" im Kreisblatt für den Kreis Gießen bekannt gemacht und vom Vorsteher unterzeichnet. Gleichzeitig wird Tagfahrt zur Wahl de- Ge- »oUenfcdaftSvorstauds auf Montag, 2 Februar d. I-, Nachmittag- 2Vi Uhr, in da- Gemeinde- hau- zu Langd anberaumt und zu derselben die Generalversammlung der Genossenschaftsmitglieder hierdurch einberusen. Gießen, den 15. Januar 1891. Grobherzogliches Kreisamt Gießen- v. Gagern. Gießen, am 14. Januar 1891. Betr.. Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen Auf dem Terrain des ehemaligen „Winterweihers" in Main^. sanden Arbeiter unter einem Haufen Bruchsteinen die Leiche eines neugeborenen Kindes, dessen Geschlecht nicht mehr festzustellen war. Der kleine Körper war bereits verwest und von Vögeln zerhackt. Wahrscheinlich ist das Kind erdrosselt worden. — Ein beim Eisläufen unterhalb des Mainzer Floßhafens eingebrochener Junge wurde durch die Geistesgegenwart und den Muth eines jungen Mannes, der sofort ins Wasser sprang, vom Tode des Ertrinkens gerettet. — In Reisen bei Birkenau wurde ein Dienstknecht von einem Pferde dermaßen auf den Leib geschlagen, daß er alsbald den erhaltenen Verletzungen erlag. — Das Mainzer Polizei- amt hat die Ladenbesitzer aufgeforbert, aus ihren Schaufenstern „anstößige Bilder" zu entfernen. — Einem Dienstmädchen in Mainz, welches sich mit einer Nadel geritzt und darauf Kupfergeschirr mit Vitriol geputzt hatte, mußte wegen Blutvergiftung ein Finger abgenommen werden. Vermischtes. * Darmstadt, 15. Jänucrr. Der Oberstaatsanwalt Schlippe hat jüngst ein A usschr eiben an die Staatsanwaltschaften und Amtsanwälte ergehen lassen, in welchem diese Behörden angewiesen werden, in alle». Strafsachen antisemitischen Anstrichs, in denen Israeliten als ** ,i61« «« b L *r ".M r.dSS i ÄT*?. 1 , VA •‘ütutnet. E nSh ’e,'et" batten J«* 15 V' * /"Pichtet ,, > I *t, de„„ ? » -i. '» Selben, “;/^1 «Ut in. Snebbtrn d» bl= Mta?* "°r . Das'S «' ihr- 9'fwren ™ '»'M r $urq L®W >< «»5* ""•« h'okx kE,bllt* "" «S jfiÄSt : Ä.;:8“* ■51--Ä ®n Stbti" ^/stahü zu 3 $,*m Men Vergehens ,]ngt= ;, Wen erbot sich „™ llwH statt ihre» Me dm Unta^ft -«trchnbsttzmznd^m. mcht in der Lage, de» ufopfernben Kran }B ent- einer durch die sperren Achter Langermanu er; Ibenb im holl. Hof dahier 1 weicher alle Stäube und ie auch bie Vorstände der :en waren, unb in weicher ers Geburtstag am \ int Heiland'schen Saale tt musikalischen Vorträgen, >ie gesammte hiesige Em- :iniy hiesige Ortsbitrgee yi gründen. Ju nWn Wir wünschen dm guter 15. Januar. Infolge der te (8-15 Gr. R.) stehe» die Lanbwirthe, wenn biese [t, Mehl, unb Futterartikel Hier Zett entstanbenen 8oa- irnkel u. s. tu. in ganzen einen großen Absatz- Auch ) geklagt, jo hat z. $• m Dienst vertagt, jo daß dw i an Wasser mittels! großer n vergangene« Sonntag t» ifetn ein mgMSHnllch grobe» Jgtmem 9*toi ***“ Wen Viirgerm-tster W°, leiten. um SnGer,°D-H^ , 100jährigen Wehen ° ,n M°i"i werden dte . „tttn Regimenü'Uni- ‘äenbad) unb Wom- i« trpitegung ein h 6 i„ W, S’*:rs- Ä; 1 je Ai-H- mi» ®?Ät mehr festen ^'^L its »ermest / er ®«r. * , jjnb -rdroßelt nH» 9* bti M-i-»" • unterhalb des 8< wurde durch » jofort äuge" ***£*. - "beleidigte Privatkläger auftreten, wegen des anzunehmenden öffentlichen Jntereffes die Strafverfolgung der bezüglichen Klagen selbst in die Hand zu nehmen. * Main-, 15. Januar. Die Kreisschul - Commission Mainz hat angeordnet, daß in den F 0 r t b i l d u n g s s ch u l e n die Schüler im Unterricht aus die Bedeutung des Gesetzes iber die Alters- und Jnvaliditätsversicherung hingewiesen und mit den wichtigsten Bestimmungen dieses Gesetzes, dem ein großer Theil der Fortbildungsschüler bereits untersteht, bekannt gemacht werden. — In den amtlichen „Schulbl." wird daraus aufmerksam gemacht, daß in dem Schaufenster einer Schreibmaterialien - Handlung immer noch sittenlose Sch ri st en aufliegen. Die Ladenbesitzerin sei nur unter Drohung mit Anzeige zur Entfernung eines solchen Machwerks, dessen Titel nicht einmal angedeutet werden könne, zu bewegen gewesen. * Mainz, 16. Januar. Dre Petitionen an den Reichstag und die zweite hessische Kammer wegen Aushebung des Jesuitengesetzes und Revision des hessischen Volksschulgesetzes sind nunmehr mit 40,000 Unterschriften bedeckt. * Frankfurt a. M., 16. Januar. Die Strompolizei fordert die Eigenthümer des an dem Main gelandeten Holzes aus, dieses gegen die Bergungsgebühren m Empfang zu nehmen- für 14 Stämme werden 21 Mk. Bergerlohn gefordert, für 10 Böden 400 Mk. Da die Bergungskosten den Werth übersteigen, so lassen die Eigenthümer es auf die Versteigerung ankommen. * Aus dem „Leipziger Tages-Anzeiger" entnehmen wir: Am Montag den 29. December Abends sand in den Rcdactionö-Räumen der „Zeitschrift für Instrumentenbau", Thomaskirchhof 16, vor einer Anzahl von Musikern und Fachleuten die erstmalige Vorführung eines hochinteressanten neuen Musik-Instrumentes, Saiten-Orgel genannt, statt. Der Erfinder, Herr Ingenieur C. Gümbel aus Krofdorf, hat in diesem ersten Versuchsinstrumente eines der interessantesten Probleme des Jnstrumentenbaues gelöst: Saiten durch Preßluft zum Ertönen zu bringen. Der eigenartig schöne Klang, welcher in seiner Fülle und Tragfähigkeit dem der Kirchenorgel täuschend ähnlich und in den hohen Lagen von noch nie gehörter, bestrickender Wirkung ist, erregte das allgemeine Erstaunen der Anwesenden. Das vorgesührte Instrument war eine Verbindung von Clavicr und Saitenorgel. Hinter jeder Seite befindet sich eine Metallzunge- wird nun das Gebläffe mittelst Trittverfahrens in Thätigkeit gesetzt, so strömt die Lust über die Zunge, die Letztere geräth in Vibration (erklingt aber selbst nicht) und versetzt die Saite in Schwingungen, welche dadurch jenen wunderbaren, orgelartigen Ton von sich giebt. Man kann gleichzeitig die Hammermechanik des Claviers in Thätigkeit setzen und so abwechselnd Clavier- und Saitenorgel-Ton zu Gehör bringen. Die Erfindung ist unstreitig die bedeutendste, welche seit vielen Jahren auf dem Gebiete des Jnstrumentenbaues gemacht worden ist, und rs steht ihr zweifellos eine Zukunft bevor. Ein völlig neues System der Tonerzeugung hat sich hier plötzlich dem Musikinstrumentenbaue eröffnet. — Wie wir weiter erfahren, hat eine dortige Firma einen Antheil an der Benutzung des Gümbel'schen Patents für die Herstellung mechanischer Spiel-Werke gegen eine hohe Summe erworben- eine zweite Firma hat ein solches für die Herstellung von Klavieren und Orgeln erworben und sind von dieser Fabrik bereits eine Anzahl Instrumente nach Rußland und Oesterreich geliefert und für deutsche Abnehmer in Arbeit. Die ehrenden Anerkennungen seitens der Künstler- und Fachkreise eingerechnet lassen diese Erfolge in sechs Monaten als einen Siegeslauf erscheinen. Kassel, 16. Januar. Schneefall und Verkehrsstörung. In Folge des seit gestern und vorgestern wiederum eingetretenen Frostes und ungewöhnlich starken Schneefalles ist der Verkehr in Stadt und Land in hiesiger Gegend sehr gestört. Der Schnee liegt fußhoch in den Straßen und Fuhrwerke haben ihre Last, durchzukommen. Die Kasseler Stadteisenbahn (Pferdebahn) sah sich genöthigt, — Wir nehmen Veranlassung, unsere Leser in kurzen Worten auf den Vorzug der Verwendung des GaseS zu Heizzwecken hinzuweisen. Abgesehen von den anerkannten sanitären Vorzügen des Gasofens gegenüber der Kohlenheizung, seiner bequemen Handhabung und reinlichen Bedienung ist seine sofortige Wirkung hochzuschätzen. Es entstanden in neuerer Zeit zahlreiche Gasopparate mehr oder minder guter Construction, von denen spectell Heiz- und Badeöfen ihres practischen WertbeS wegen hervorgehoben werden müssen und ist es. um mit dem Urthetl der Fachautorität zu reden, die Firma I. G. Houben Sohn Carl aus Aachen, welche auf diesen Gebieten daS Vollkommenste und Beste producirt. Ihr unter dem Namen Aachener Badepfeir weltbekannter Apparat liefert sofort und beständig warmes Waffer in beliebiger, augenblicklich regulirbarer Temperatur, eine Leistung, die einfach nicht übertroffen werden kann, während ihr Heizofen infolge rationellster Ausnutzung der Wärme eine enorme Heizkraft entwickelt, dabei doch garantirt geruchlos functionirt. Es resulttrt aus diesen feststehenden Thatsachen, daß allen Interessenten die Apparate dieser Firma warm empfohlen werden können.__ Schwarze rein wollene Kleiderstoffe (glatt und gemustert) zu Fabrikpreisen M 394 Cebr. Mumm. Verkehr, £