M itbent —ist. ^ßmbengafje 1 rer?rTun^Ä Äy - *««! Samiltt Mtt ' ® dil Sjttbiiioa n zuvrrmiethen. _^MlWgaffe 10. iu öermtetiieiL 12. Nm mit ober ohne u Dermiet&en. er- Markiftrahe 7, Zimmer zu vemiethrn. Markiplatz^ ^immtFnOabineL lemiethen. Neuen Baue 18 »öblirteS/ frevovl. aiethm. 16000 rrttftratze 16. LI. M Zimmer zu ver- Bahnhofstraße 31. irtes Zimmer al§» en. ser, MänLburg 7. Laven zu vermieden. Lind r.plotz 12. vermiethen. Sellersweg 41. hergerichtete Bäckerei edrer Nuchbarstadl von ethen und lann Sofort den. Mm Auskunft Sari Germann. c$4mt(M0Ä i aboptirt liefen mutz, «taffen i. Nicht anonyme Off. M 12 Berlin. M schweren Leiden Met, Wd«, .«0,5* gneh er,B-h«' . n und ** feinsten und feinen h geb'*** al 40 91 9° -Ne«" 00 n-rr» CrH 90 410 100 ,8400 Sd« |ll" 6 25° Li. 1121° 1891 Freitag den 17. Juli Nr. 163 MeßenerAnzeiger Keneral-Mnzeiger. Rebuction, LxpetMs» tHib Druckerei : H-ru^rech« W. W*wn M*« «scheint täglich, * Lu-nahou de- Montatzs. Die Meßmer Irtiw Van Luzeiger Wßchmtlich ImIohiI deigeletzt. vieEchri^r JWeimmteUyttMfi 2 DKrk 20 Pst. flft vrmgerloh». Durch die Poft be-oß« 2 Mark 50 Pf-. Amts- ttttb Anzeigeblatt fih? den Areis Gieren. j OrÄiis^ka^^ieKMK^aEmM^^^ In»eigen für den „«ießener Bnjeiger* entgegen. Aurtlichev Theil. \ ---------------- Gießen, 15. Juli 1891. Betr.: Ueberwachung und Revision der Dampfkessel. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an das Grotzherzogl. Polizeiamt Gießen und die Grotzherzogl. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Wir beauftragen Sie, innerhalb vierzehn Tagen ein Verzeichniß der in Ihren Gemeinden befindlichen Dampfkessel unter Angabe der Besitzer derselben an uns einzusenden. — Sollten keine Dampfkessel in Betrieb sein, so ist dies gleichfalls anzugeben. ______v. Gagern. ________________ Gießen, 15. Juli 1891. Betr.: Die Instruction für Aufstellung einer Prüfung der Gemeindevorans chläge. Das Großherzogliche Kreisautt Gießen an die Grotzherzogl. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Es hat sich, insbesondere auch in Folge des Gesetzes vom 19. Juli 1890, betreffend die Aushebung des Gesetzes vom 22. November 1872 über die Mitwirkung der Forensen bei der Festsetzung des Gemeindevoranschlags die Nothwendigkeit zu einigen Abänderungen des Formulars für die Gemeindevoranschläge ergeben. Bon Großh. Ministerium des Innern und der Justiz ist daher der Zahlenvoranschlag und das Berathungsprotokoll neu redigirt, insbesondere in der Weise abgeändert worden, daß der Vordruck „Die Vertreter der Forensen" überall wegfallen und weiter aus der Rückseite des Zahlenvoranschlags in der vom Bürgermeister auszustellenden Bescheinigung folgendes eingefügt werden soll: 1. nach dem Worte ortsüblicher: „und im Kreisblatt Nr. . . vom.....189 . erfolgter" 2. am Schlüsse dieser Bescheinigung : „Während der Offenlegungsfrist sind .... Reclamationen eingelangt." Wegen des Neudrucks der Formulare ist durch uns das Erforderliche veranlaßt worden; die von Ihnen etwa bereits angeschafften Formularien können abgeändert und aufgebraucht werden. v. Gagern. “ Gießen, 13. Juli 1891. Betr.: Verminderung des Raben, rabenartigen Vögel und Eichhörnchen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen a« die Grotzh. Bürgermeistereien des «reifes. Soweit Sie unserer Verfügung vom 18. März l. I. — Anzeiger Nr. 68 — noch nicht entsprochen haben, erinnern wir Sie an Erledigung derselben binnen 8 Tagen. v. Gagern. Deutsches Reich. Berlin, 15. Juli. Kaiser Wilhelm hat seinen jüngsten Besuch in England beendet und am Dienstag früh von Leith in Schottland aus seine Nordlandssahrt angetreten. Die maßgebenden Londoner Blätter widmen dem deutschen Monarchen herzliche Abschiedsworte, in denen nochmals die Genugtuung über den Kaiserbesuch und über die hierdurch augenscheinlich bewirkte weitere Annäherung des britischen Jnselreichs an Deutschland und die mitteleuropäische Friedensliga zum unverhüllten Ausdruck kommt. Nur die Gladstone'schen „Daily News" und die mit diesem Blatte in der Abneigung gegen Deutschland wetteifernde radicale „Pall Mall Gazette" können ihr Mißvergnügen über das durch die jüngste Anwesenheit des deutschen Kaisers auf englischer Erde abermals besiegelte herzliche Einvernehmen zwischen England und den Friedensmächten nicht ganz verbergen, aber diese Preßorgane vertreten in ihren politischen Anschauungen glücklicher Weise auch nur einen geringen Bruchtheil der englischen Nation- Kaiser Wilhelm selbst hat dem Premierminister Marquis Salisbury gegenüber seine außerordentliche Befriedigung über den ihm in England gewordenen enthusiastischen Empfang ausgedrückt und hierbei betont, derselbe habe alle seine Erwartungen übertroffen. Außerdem ließ der Monarch durch ein Schreiben des deutschen Botschafters Grafen Hatz- feldt dem Lordmayor von London für die ihm in der City erwiesene Gastsreundschast und den ihm von der Londoner Bürgerschaft bereiteten großartigen Empfang speciell noch danken. — Die nun begonnene abermalige norwegische Reise Kaiser Wilhelms ist lediglich der Erholung des erlauchten Herrn gewidmet und wird derselbe während dieser Zeit darum auch nur incognito austreten. Die erste Station auf der diesjährigen Nordlandsfahrt des Kaisers bildete wiederum die alte Hansastadt Bergen, wo der Kaiser am Mittwoch Abend eintraf. Nach kurzem Aufenthalte geht dann die Reise weiter nach Nordland, wo der Herrscher zuerst Torgehalten besuchen wird. Vielleicht wird auch Drontheim ein Besuch abgestattet. Die norwegische Reise des Kaisers soll bis zum Nordcap gehen. Neueste Nachrichten. WoM telegraphisches Torrespondenz-Bureau. Berlin, 15. Juli. Gegenüber der Meldung des „Figaro" über die Verweigerung des Paßvisas an Reisende französischer Häuser seitens der deutschen Botschaft in Paris bemerkt die „Nordd. Allgem. Ztg.", hier sei von einer Erschwerung des Paßzwanges nichts bekannt- sollte in einzelnen Fällen die Visur versagt sein, so würden natürlich die Sachen ganz anders liegen, als sie der „Figaro" darstellt. Es könne sich nicht darum handeln, den legitimen Verkehr zwischen Frankreich und Elsaß-Lothringen zu stören, es könnte sich vielmehr nur darnm handeln, geheimen Umtrieben gegen die öffentliche Sicherheit entgegenzutreten. — Die „Nordd. Allg. Ztg." weist auf die Mittheilung der „Franks. Zeitung" über das Bestehen eines 600 Mitglieder zählenden Revanche- Vereins mit dem Sitze in Nancy hin, welcher den Zweck verfolge, die Rückkehr von Elsaß-Lothringen zu Frankreich zu betreiben und im Handel und Industrie fremde Concurrenz sernzuhalten. Posen, 15. Juli. Eine Versammlung von Angehörigen beider Nationalitäten der Stadt und Provinz Posen beschloß heute die Gründung eines Provinzialvereins zur Bekämpfung der socialdemokratischen Bestrebungen in der Provinz Posen. Bromberg, 15. Juli. Die Minister Miquel und v. Berlepsch ließen sich heute Vormittag durch den Regierungspräsidenten Tiedemann die Mitglieder des Regierungscollegiums vorstellen, machten sodann eine Fahrt nach Fordon und von da eine Dampferfahrt auf der Weichsel zur Besichtigung der im Bau begriffenen neuen Weichselbrücke, der Hasenschleuse und des Hafens in Brahemünde, woselbst ein Frühstück seitens der Hafen-Actiengesellschaft vorbereitet war. Die Minister besichtigten alsdann noch mehrere industrielle Anlagen und wohnten der Alarmirung der Feuerwehr bei, über die sie sich anerkennend aussprachen. Um 4 Uhr nahmen die Minister an dem seitens der Stadt gegebenen Diner Theil - Abends findet Soiree beim Regierungspräsidenten statt, woran die Spitzen der Civil- und Militärbehörden und der Oberpräsident von Posen theilnehmen. Nachts 12 Uhr beabsichtigen die Minister die Rückreise nach Berlin anzutreten. Hamburg, 15. Juli. Der „Hamb. Börsenhalle" zufolge beabsichtigt der Verein Hamburger Rheder, die Frage der Aenderung des Steuercommandos aus den transatlantischen Dampfern anzuregen. Er berief eine Generalversammlung ein, um diese Aenderung in dem von der Packetsahrt - Actien - Gesellschaft und anderen Rhedern vorgeschlagenen Sinne zu beschließen. Bad Gastein, 15.Juli. Fürst Ferdinand von Bulgarien ist Vormittags hier eingetroffen. Paris, 15. Juli. Minister C o n st a n s hob den Beschluß des Munizipalraths betreffend die Bewilligung von 6000 Frcs. für die aus ständig en Bediensteten der Orleansbahn auf. Paris, 15. Juli. In Vicoigne versuchten strikende Bergarbeiter, die Schächte zu ersäufen. Ingenieure und Bureaubeamte mußten unter dem Schutze von Gensdarmen Pumpendienste versehen. Paris, 15. Juli. Unter dem Personal der Paris-Lyoner Mittelmeerbahn brach heute Vormittag ein partieller Strike aus. Paris, 15. Juli. Eine heute Nachmittag im Tivolisaale stattgesundene, von viertausend Eisenbahnarbeitern besuchte Versammlung hat die allgemeine Arbeitseinstellung beschlossen. Versailles, 15. Juli. Als General Mac6 nach der Besichtigung der Truppen in Begleitung von Offizieren die Avenue Saint Cloud passirte, feuerte ein junger Mensch aus der Zuschauermenge einen Revolverschuß ab. Der Thäter wurde sofort verhaftet. Die daraus eingeleitete Untersuchung ergab, daß von dem jungen Mann der Revolverschuß lediglich aus Muthwillen und Uebermuth abgegeben worden und gar nicht auf den General gezielt war. Bordeaux, 15. Juli. Hier ist ein allgemeiner Straß'en- kehrerstrike ausgebrochen. Bern, 15. Juli. Die Oberpostdirection gibt nunmehr amtlich bekannt, daß im gestrigen Nachtzug Zürich-Genf der Beiwagen zur Bahnpost Zürich - Gens zwischen Olten und Rothrist in Brand gerathen und bis aus die Eisentheile zerstört sei. Die Postladung, bestehend aus Sendungen von der Ostschweiz und weiterher nach Bern, Lausanne, Wallis, Genf rc. ist vollständig vernichtet. Die Administration hat eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet. Loudon, 15. Juli. Die Kaiserin begab sich am Vormittag mir den Prinzen mittelst Separatzuges nach Felixstowe zum Besuche der Königin Victoria nach Windsor. Nach dem Dejeuner beabsichtigte die Kaiserin mit den Prinzen am Nachmittag nach Felixstowe zurückzukehren. London, 15. Juli. Das Kriegsministerium erließ folgende Ordre: „Der Oberbefehlshaber der Armee ist von dem Deutschen Kaiser ersucht worden, mit Genehmigung der Königin, den bei der Wimbledoner Revue betheiligten Truppen seine Anerkennung über das allgemeine Auftreten und die militärische Haltung auszusprechen. Dem Kaiser fiel besonders die Tüchtigkeit der Milizbataillone der Freiwilligen aus." Christiauia, 15. Juli. Der „Hohenzollern", mit dem Kaiser an Bord, passirte heute Abend 7 Uhr 15 Minuten Novervik. Bei der Vorbeifahrt gab die norwegische Corvette „Alsen" Salutschüsse ab. Das Wetter ist prachtvoll. Newyork, 15. Juli. Ein Telegramm des „Herald" aus I q u i q u e berichtet: Der Capitän eines dort eingetroffenen englischen Kauffartheischiffes bestätigt, daß Schiffe der chilenischen Regierung eine Niederlage gegen die Schiffe der Aufständischen erlitten haben. Newyork, 15. Juli. Bei dem gestern in Brooklyn stattgehabten Ausladen des Dampfers Gr. Booth explodirte eine Dynamitkiste. Zwei dieselbe tragende Arbeiter wurden getödtet, der Steuermann William und der Ingenieur Everson schwer verletzt. Der Dampfer traf hier zur Reparatur ein und sank bei dem Einfahren in das Trockendock. Der Capitän wurde wegen gesetzwidrigen Transportes gesährlicher Sprengstoffe verhastet. Lsealcs ttttfr provinzielles. Gießen, 16. Juli. — Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 11. Juli den ordentlichen Professor Dr. Sieb eck zum Rector der Landes-Universität für die Zeit vom 1. October 1891 bis dahin 1892 zu ernennen. — Deutsche Bibliotheken. Dem kürzlich zwischen verschiedenen Deutschen Bibliotheken getroffenen Uebereinkommen, dem zufolge seltene Handschriften und Druckwerke von Bibliothek zu Bibliothek unter gewissen Bedingungen ausgeliehen werden, sind, wie man der „K. Ztg." aus Berlin berichtet, neuerdings die Gießener Universitätsbibliothek und die Darmstädter Hofbibliothek beigetteten. Der Beittitt der Wiener Hofbibliothek steht zu erwarten, wie denn überhaupt allmählich alle bedeutenderen Bibliotheken Europas zu dieser wissenschaftlich werthvollen Vereinbarung herangezogen werden sollen. — Minderwerthige Zehnmarkstücke. Das Publikum wird aufmerksam gemacht, daß allem Anscheine nach bereits eine Masse beschnittener resp. abgedrehter Zehnmarkstücke cursirt. Der verzierte Rand fehlt an denselben entweder ganz oder theilweise. Man weise dieselben unbedingt zurück, da der Minderwerth oft bedeutend ist. — Rascher Tod. Gelegentlich einer gestern dahier abgehaltenen Hochzeit ereignete sich der traurige Fall, daß eine Frau während des Tanzens, vom Schlage gerührt, tobt niederfiel. — Die in Nr. 160 d. Bl. enthaltene Notiz über die Aerztesrequenz im Großherzogthum Hessen bedarf insofern einer Berichtigung, als nach den neuesten officiellen Mittheilungen zur Zeit nicht, wie angegeben, 380, sondern die wesentlich größere Zahl von 486 Aerzten practisch thätig ist. Es entfallen demnach durchschnittlich im Großherzogthum auf einen Arzt 2045 Einwohner. In den einzelnen Städten ist dies Ver- hältniß ein völlig anderes. Am größtenistdierelative Aerztesrequenz in Gießen- hier kommt zur Zeit ein Arzt aus 855 Einwohner. In Darmstadt kommt ein Arzt aus 856 Einwohner, in Mainz ein Arzt auf 1013 Einwohner, in Worms ein Arzt auf 1500 Einwohner und in Offenbach ein Arzt auf 1950 Einwohner. Im Jahre 1880 practicirten im Großherzogthum 338 Aerzte und es entfielen damals aus einen Arzt durchschnittlich 2770 Einwohner. — Veränderungen im Instizfach. Der „Franks. Ztg." wird geschrieben: Trotz sommerlicher Stille bereiten sich im hessischen Lande wichtige Veränderungen im Justizfach vor: Wie aus zuverlässigster Quelle verlautet, ist der langjährige Präsident des Oberlandesgerichts, der ehemalige nat.-lib. Reichstagscandidat für Friedberg-Büdingen, Görz, nun um seine Pensionirung eingekommen. Sein Nachfolger im Amt wird der Bruder des Geh. Staatsraths und derzeitige Präsident des Landgerichts in Gießen, Knorr. Herr Knorr wird in Gießen durch den derzeitigen Oberlandes-Gerichtsrath Psannmüller ersetzt werden, während der der kirchlichen Richtung angehörende Synodale Landgerichtsrath Rohde nun Mitglied des Oberlandesgerichts werden dürste. — Zur Beachtung für Hundebefitzer. Hundebesitzer werden auf eine Bekanntmachung des Kgl. Eisenbahn-Betriebsamts der Main-Weser-Bahn aufmerksam gemacht, wonach Hunde aus den Fluren und Bahnsteigen, in Warte- und Speisezimmern der Bahnhöfe an kurzer Leine geführt oder aus dem Arm getragen werden müssen. Die Mitnahme derselben auf die Bahnsteige ist nur dann gestattet, wenn Fahrkarten für sie gelöst sind. Alle vom Bahnpersonal zur Anzeige gebrachten Verstöße gegen obige Vorschriften werden nach den diesbezüglichen Bahnpolizei-Paragraphen geahndet. — Der Kaufmännische Bildungsverein, der aus eine sechsjährige, höchst erfolgreiche Thätigkeit zurückblickt, ladet alle diejenigen Herren und Damen in Stadt und Land zum Beitritt ein, die sich für eine kaufmännische oder sprachliche Ausbildung interessiren. Die Mitgliedschaft gewährleistet durch einen ganz eigenartig gestalteten Unterricht in schriftlicher Form und ohne Beeinträchtigung der Berufspflichten eine practische Ausbildung resp. Fortbildung in sämmtlichen Handelswissenschaften (doppelter und einfacher Buchführung, Correspondenz, Wechsellehre, Rechnen, Schönschreiben), sowie der englischen und französischen Volkssprache. Controle aller Arbeiten und fortwährende Prüfungen. Der Verein zählt nicht nur Mitglieder aus dem Handels- und Gewerbestande, sondern auch Beamte, Lehrer re., sowie Damen, die sich der geschäftlichen Praxis widmen, haben sich demselben angeschlossen. Die Monatsbeiträge sind, der gemeinnützigen Sache wegen, so niedrig bemessen, daß auch der Unbemittelste sich die für sein Fortkommen heutzutage unentbehrlichen Kenntnisse aneignen kann. Die Satzungen des Vereins sind von der Geschäftsstelle Berlin W., Steinmetzstraße 40, postfrei zu beziehen. Ausführliches Programm 10 Pfg. — Die Einnahme an Wechselstempelsteuer belief sich im Oberpostdirectionsbezirk Darmstadt im Monat Juni d. I. auf 12 824 Mk. 40 Pfg. — Nach Beschluß der Abgeordneten-Versammlung des hessischen Feuerwehr-Verbandes am 30. November v. I. ist eine Commission von 9 Mitgliedern zur Vorberathung des von Offenbach eingebrachten neuen Statutenentwurss für den hessischen Feuerwehr-Verband und zwar aus jeder Provinz drei Vertreter bestellt worden. Es sind dies für Starkenburg die Herren: H. Müller-Offenbach, Anthes-Langen, Schaub-Seligenstadt- für Oberheffen: Vetzberger-Ortenberg, Feller-Lollar, Hhronimus-Friedberg- für Rheinheffen: Pricken- Mainz, Mayer-Ober-Jngelheim, Regner-Bretzenheim. Die genannten Commissionsmitglieder treten am Donnerstag, den 16. Juli, Nachmittags 3 Uhr, in der Restauration Hornschuh in Darmstadt zu einer Sitzung zusammen. — Lateinschrift in der Volksschule. Der Mainzer Schulvorstand hatte sich mit einem Gesuch an das Schulministerium gewendet, den Lehrplan für die Volksschulen derart zu ändern, daß das Lateinschreiben nicht erst mit dem fünften Schuljahre, sondern bereits mit dem dritten seinen Anfang nehme. Begründet war das Gesuch mit dem Hinweis, daß Kinder, welche aus der Volksschule in die unterste Klaffe des Gymnasiums übertreten sollten, zurückgewiesen würden, weil sie in dem Lateinschreiben nicht geübt. Das Ministerium hat dem Verlangen keine Folge gegeben und zwar um deßwillen nicht, weil nur eine sehr geringe Anzahl Kinder aus den Volksschulen in die höheren Schulen übertreten. tt Hungen, 13. Juli. Heute wurde unser neugewählter Herr Bürgermeister Buttron durch den hier anwesenden Herrn Provinzialdirector von Gagern verpflichtet. t Lich, 15. Juli. Der Stand der Getreidefelder in unserer Gemarkung ist ein ganz ausgezeichneter. Nach allgemeinem Urtheil wird die diesjährige Ernte noch die vorjährige übertreffen, vorausgesetzt, daß nunmehr gutes Wetter eintritt. Auch die Kartoffelfelder stehen vortrefflich und ver- fprechen somit einen reichen Ertrag. Mit der ziemlich beendigten Heuernte ist man gleichfalls zufrieden, die Obstaussichten sind hingegen sehr gering. T Lich, 15. Juli. Nachdem unter den Schülern der hiesigen Präparandenschule eine Anzahl von Masernerkrankungen vorgekommen find, wurde auch diese Anstalt gleich den hiesigen Volksschulen infolge Verfügung der Schulbehörde geschloffen. Der Unterricht wird, wenn bis dahin diese Krankheit erloschen ist, am 3. August wieder seinen Anfang nehmen. Lanterbach, 14. Juli. Am Mittwoch, den 22. d. Mts. wird dahier ein Missionsfest gefeiert, ein Fest ebensowohl der äußeren wie der inneren Mission. Münster (Oberheffen), 14. Juli. Die oberhalb Münster am Eingang des Jffelthales romantisch gelegene Lochmühl e ging für den Preis von 6500 Mk. in den Besitz des Herrn Fabrikanten Herm. Küchel in Butzbach über. Der dazu gehörige, 6 Morgen große Teich ist stark mit Fischen besetzt und feit 10 Jahren nicht gezogen worden, so daß für diesen Herbst ein interessanter Fischzug bevorsteht. △ Merlau, 15. Juli. Kommenden Sonntag, den 19. und Montag den 20. Juli findet dahier das erste Bundesfest des Ohm-Lumdathal-Sängerbundes mit der Fahnenweihe des Gesangvereins Merlau statt. + Inheiden, 14. Juli. Vergangenen Sonntag fand dahier das Bezirks fest des Kriegervereinsbezirks Hungen, verbunden mit Fahnenweihe statt. Die eingeladenen Vereine wurden beim Eintreffen durch den Vorstand des hiesigen Krieger- Vereines begrüßt, worauf sich dann programmmäßig gegen 2 Uhr ein großer stattlicher Festzug, an welchem außer zahlreichen Kriegervereinen auch Gesangvereine, und die Belegschaft der Grube Friedrich in Gala-Uniform theilnahm, durch die Straßen des Ortes zum Festplatz bewegte. Herr Pfarrer Hein von Trais-Horloff hielt nach Begrüßung der Krieger- Verbandsvorstände die Festrede. Am zweiten Festtage wurde nochmals ein Zug durch unseren Ort arrangiert und verlief auch dieser Tag, vom Wetter begünstigt, in schönster Weise. Mainz, 14. Juli. Auf der Weisenauer Kirchweihe stürzte ein junger Mann im Gedränge eine Treppe hinunter und verletzte sich dabei sehr schwer, so daß er in's Hospital nach Mainz verbracht wurde, wo er, ohne wieder das Bewußtsein erlangt zu haben, verstorben ist. Die ärztliche Untersuchung ergab, daß der Verunglückte einen Schädelbruch erlitten hatte. Alle Nachforschungen nach dem Namen des Verstorbenen sind bis jetzt ohne Erfolg geblieben- er ist völlig unbekannt, nur aus seiner Uhr befand sich der Name „Valentin Stumps" eingravirt. A Mainz, 15. Juli. Eine erschütternde Scene spielte sich heute Mittag am Rheinufer hier ab. Die Frau eines vor Kurzem wegen Diebstahl und Hehlerei zu einer längeren Freiheitsstrafe verurtheilten Taglöhners versuchte sich mit ihren vier kleinen Kindern zu ertränken. Die unglückliche Person war bereits mit den Kindern unter Wasser, als mehrere vorübergehende Leute das Vorhaben wahrnahmen und im letzten Augenblick vor dem Ertränken zur Rettung herbeieilten. Nahrungssorgen und der Kummer über ihren Mann hat die Frau zu diesem verzweiflungsvollen Schritt getrieben. Die städtische Armenverwaltung nahm sich der Unglücklichen an. Die Sage von der Entstehung des Namens „Vogelsberg". Unweit von Ulrichstein lebte vor langen Jahren Der biedre Katie Kas, dess' große Wiesen waren Bedecket mit Geröll, mit festem Fels und Stein, Das kränkte unfern Kas bis tief ins Herz hinein. Von Morgens in der Früh tagtäglich sich zu plagen, Das will wohl keinem Mann absonderlich behagen, Doch unser Kas, der Rauhe, an Arbeit nur gewöhnt, Hat niemals sich bislang nach Besserem gesehnt. Da eines schönen Tags, als Kas recht fleißig war, Erschien im Schwefeldunst ihm just der Teufel gar; Der sprach so schön zu ihm: „In einer einz'gen Nacht Ist dieses große Feld von Steinen frei gemacht; Da kannst Du Dich alsbald der reichsten Ernte freu'n Und wirft es sicherlich im Leben nie bereu'n, Wenn jetzo Du verschreibest zum Lohn mir Deine Scel Dafür, daß heute ich für Dich mich blutig quäl; Nach zwanzig Jahren einst kommt dann der Teufel wieder Und fährt zu jener Zeit zur Hölle mit Dir nieder, Ersinnst Du nicht indeß ein Räthsel für mich Bösen, Das nicht sofort vermag mein kluger Geist zu lösen." Freund KaS schlug willig ein, genoß ohn alles Bangen Sein Glück in voller Ruh und hatte kein Verlangen So leichten Kaufs des Teufels Theil zu werden, Er sann auf kluge List, sich dessen zu erwehren. — Sehr rasch verstrich die Frist, da kam der Teufel wieder Und setzt auf Kas Geheiß auf eine Bank sich nieder; Jetzt galts für unfern Freund, das Räthsel zu ersinnen, Um aus dem bösen Pakt die Freiheit zu gewinnen. Die Mutter seines Vaters, die alte, gute Frau, Bestrich er mit Bienhontg und wälzte sie dann schlau Durch einen Haufen Federn — das war von Kas nicht schön, Doch wars nicht mehr zu ändern, was einmal war gescheh'n. Rasch auf den nächsten Hügel setzt er die Alte hin, Eilt flugs nach seinem Hause, Hub an mit ernster Mien: „Sag an, verfluchter Teufel, was ist das für ein Thier, Das droben auf dem Berge erblicket man von hier?" Der Böse sprach: „Ganz einfach, ein Vogel schaut dort aus!" „Da hast Du falsch gerathen, verlaß sofort mein Haus, Es ist des Vaters Mutter, die Ahne häßlichalt, — Rief Kas — die droben hocket auf jener Bergeshald!" „Da fahre doch das Wetter in diesen Vogelsberg!" Schrie der gefoppte Teufel, schrumpft ein zum kleinsten Zwerg, Verschwand hierauf urplötzlich im dichten Schwefeldunst, Betrogen war der Böse, aus wars mit seiner Kunst. Recht glücklich und zufrieden lebt Kas noch manches Jahr, Der ob der klugen Finte sehr hoch geschähet war, Und „Vogelsberg" man nannte seit jener Zeit die Höh'n, Die unweit jener Halde ganz nah vereinigt fteh'n. Aus der Section Herbstein. * Frankfurt a. M., 15. Juli. Gestern Abend gegen 6 Uhr stürzte das 10 Jahre alte Söhnchen des in der Löher- gaffe wohnenden Schuhmachermeisters Schönhals in den Müllermain. Obwohl die Schiffer Schecker und Schauer- manu rasch herbeieilten und den Knaben herauszogen, so kam die Hilfe doch zu spät - der Kleine war bereits todt und alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. *tt Raffel, 15.3uH. Zur Reichstagswahl. Noch 24 Stunden und die Entscheidung in dem heißen Wahlkampfe ist gefallen! Noch niemals wohl ist die Agitation zur Reichstagswahl so eifrig, der Kampf von allen Seiten so heftig gewesen als dieses Mal. Kein Wunder auch, wenn sich wie hier nicht weniger denn fünf Candidaten gegenüberstehen. Wir sind hier noch mitten drin in der Agitation, obwohl solche jetzt Tags zuvor nur noch wenig Erfolg haben kann, denn welcher Wähler sich bis jetzt noch für keinen Candidaten entschieden hat, der wird sich wohl überhaupt in dieser Wahl nicht mehr entscheiden. Um den Fernstehenden nur ein kleines Pröbchen davon zu geben, wie der Ersatzwähler im Reichstagswahlkreise Kassel-Melsungen von einer Wahlversammlung in die andere gehetzt wird, wollen wir folgendes hervorheben. Am Freitag Abend große Wählerversammlung der nationalliberalen Partei, Samstag Abend Wahlversammlung der Antisemiten und Rede ihres Candidaten, Oberlehrer Dr. Paul Förster-Berlin, Montag Wahlversammlung der Conservativen und Wahlrede des Candidaten, Gutsbesitzer v. Alvensleben-Rusteberg, gestern Dienstag Abend große Versammlung der „hessischen Rechtspartei" und Programmrede ihres Candidaten, Rechtsanwalt Dr. Martin, sowie als Anhängsel Auftreten und Reden des Schreiner- Wilhelm Pfannkuch, des socialistischen Candidaten, daraus heute Abend wiederum antisemitische Wahlversammlung und Reden von Förster, Liebermann von Sonnenberg rc. Und diese bunte abwechslungsreiche Reihenfolge wird in den nächsten Tagen nach dem ersten Wahlgange wieder von Neuem losgehen, denn eine Stichwahl ist nach Lage der Parteiverhältnisse unvermeidlich. Wer wird von den fünf Candidaten in die Stichwahl kommen? das ist die allgemeine Frage und selten hat man hier dem Ausfall einer Wahl mit solcher Spannung entgegengesehen als diesmal. Gelingt es, was wir hoffen, den Candidaten der Liberalen, Dr. Endemann, in die Stichwahl mit dem Socialisten Pfannkuch zu bringen, so ist des ersteren Wahl auf alle Fälle sicher. * Die Wormser Mühlenbau- und Müllerschule beginnt im 24. Unterrichtsjahr am 1. October a. c. einen neuen Lehrcursus. Obgleich aus dem uns vorliegenden Programm in kurzen aber klaren Worten die Zwecke der Anstalt dargelegt werden, wollen wir noch hinzusügen, daß nach beendigtem neunmonatlichem Lehrcursus jeder Besucher als vollendeter Müller und Mühlenbauer, resp. Mühlentechniker die Schule verlassen wird, ohne nennenswerthe Geldopfer gebracht zu haben. Der Director der Anstalt, selbst als tüchtige Lehrkraft in der Müllerbranche längst bekannt, sowie fünf anerkannt tüchtige Fachlehrer, ferner eine gediegene Einrichtung und practische Lehrmittel, endlich die zahlreichen Anerkennungs- und Dankschreiben seitens abgegangener Schüler und deren Eltern bürgen schon vollständig für die ausgezeichnete Güte der Anstalt und kann dieselbe allen Interessenten nur wärmstens empfohlen werden. Temperatur der Lahn und Lust gemessen am 16. Juli, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 16, Luft 19f/2 Grad Reaumur. L. Ehr. Rübsamen Wwe. Verkehr, Ccmb* * unb Friedberg, 14. Juli. Frachtpreis^ Weizen JL 22.00 bis 00.00, Korn 20.50-00.00, Gerste JL 17.00—17.50, Hafer JL 16.00—16.25. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo, gleich 200 Zollpfund. Friedberg, 15. Juli. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. JL 1.00-1.20, Eier 1 St. 0 H, 2 St. 13 H. S Ulrichstein, 15. Juli. Unser weitbekannter, dreitägiger Jacobimarkt nahm einen recht guten Verlauf durch die Gunst der Witterung, die dem Markt wieder einmal zu Theil geworden, nachdem Jacobimarkt und Regenwetter seit einer Reihe von Jahren geradezu identische Begriffe geworden waren. Die beiden erstm Marktlage, Montag und Dienstag, galten dem Viehmarkt, der erste vorzugsweise dem Bullenmarkt, der zweite dem Rinder- und Schweinehandel. ^Das schöne Wetter hatte eine solche Menge Handelsleute herbeigeführt, wie wir sie in den letzten Jahren nicht geseten, aber dementsprechend war auch die Auffahrt an Bullen, Rindern und Schweinen eine außerordentlich starke. Namentlich ging der Handel flott beim Jungvieh, da hierin die Nachfrage sehr stark war. Die Preise waren, kurz gesagt, sehr boch. Auch der Auftrieb auf dem gestrigen Schweinemarkt war stark und der Handel ging lebhaft, doch hielten sich die Preise auf der seitherigen Höhe und zeigten nicht die Steigerung wie die beim Rindvieh. Eben dieser Stand der Rindvieh- vreise zeigt evidend, daß die Futter-und Ernteaussichten recht günstig sein müssen. — Der heutige, dritte Markttag ist Krämer- und Ver- gnügungsmarkt, zu dem sich unsere Vogelsberger Jugend gern ein Stelldichein gibt. Ambarg- 15. Juli. Fruchtmarkt. Rother Weizen JL 20.05, weißer! Weizen JL —Korn JC 1625, Gerste JL 11.10, Hafer JL 7.90, Erbsen —, Kartoffeln —.—. Frankfurt a. M., 15. Juli. Marktpreise vom 15. Juli. Heu- und Strohmarkt. Heu 100 Kilo M. 6—7.20. Stroh M. 6—6.80. Victualien: Butter 50 Kilo M. 100.—, per Pfund M. 1,10—1.20. Eier 5-7 Pf. Brod. Roggenbrot) (2 Kilo) 45 Pf., do. feines 47 Pf. Gemischtes (3 Kilo) 94 Pf. Gemüse rc. Arttfchoken 60—70 Pf. Rothe Rüben 15-30 Pf. Romainsalat 20-30 Pf. Kopfsalat 3-4 Pf. Mäusekartoffeln per Gescheid 25 Pf. Rothe Kartoffeln per Gescheid 7—8 Pf. Maltheser Kartoffeln per Pfund 15—18 Pf. Suppengrünes 10-15 Pf. Zwiebel per Pfund 15 Pf., per 50 Kilo M. 5.-6., per Gescheid 20 Pf. Borage 10-15 Pf. Neuer Schnittlauch per Topf 40 Pf. Brunnenkresse per Päckchen 10—12 Pf. Neue Gartenkresse per Päckchen 20-30 Pf. Sellerieköpfe per Stück 15-30 Pf. Französische Sellerie 60—70 Pf. Erbsen, ganze per Pfd. 10—15 Pf., do. geschalt 16—17 Pf. Französische Zuckerschoten 20—25 Pf. Neues Rothkraut 15—40 Pf. Gelbe Rüben 5—6 Pf. Neue weiße Rüben per Portion 15-25 Pf. Radischen per Päckchen 3-4 Pf. Meerretttig 100 Stück M. 8—16, per Stuck 10-20 Pf. Earotten 15—18 Pf. Neuer Blumenkohl 50—80 Pf. Breite Bohnen per Pfund 30—40 Pf. Salatgemüse 30—50 Pf. Neue Rettige per Stück 6—10 Pf., do. weiße 8—12 Pf. Gurken per Stück 15—30 Pf. Jtal. Zwiebel per Pfund 15 Pf. Paradiesäpfel per Pfund 50 Pf. Krauser Endivien- salat 10-20 Pf. Maikräuter 3 Vf 1 ® an j feib. bebrucfte Foulards 25H. 1.90 pr. Met. — (ca. 450 versch. Disposit ) vers. roben- und stückweise porto- und zollfrei in's Haus das Fabrik-Döpöt Henneberg lK. u. K. Hoflief.) Zürich. Muster umgehend. 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Counter, dreitägiger auf durch die Gmst \ zu Thrll geworden, :r Reihe von Jahren Die beiden ersten Viehmarkt, der eiste linder- und Schweine- Menge Handelsleute en nicht geselen, aber Lullen, Rindern und Mch ging der Handel e sehr stark war. Die der Auftrieb auf dem ;bd ging Wait, M und zeigten nicht die r Stand ver Rindvieh- üsfichten recht günstig st gramer- und Ver- eger Jugend gern ein t. Rothn WM .625, Gerste * HW "pteife«oml5.M 20. Streb W.K-KA Mi» M UE i bo. fernes 47 Ps. 'rtischokm 60-70 P - Pf. Kopfsalat Kartoffeln per 18 M Suppmgrunes V M- 5.-6, per Schnittlauch per ^pf i Neue Gartenkreste i /So w m V SÄ EaroW ^5 | _ |( _ B Mm-, Land- und Wasser- x Lahnkalk-Iodustrie Feuerwerke Gelegenheltskauf. 6444 endetaiT Gnauth. 6505 403,75 JL kann. 6479 2021,80 718,70 324,— Feinsten deutschen COGNAC I. Happel, Neustadt 56. 4295 Reuting. 6517 Carl Haas jr 4746 1500.— Jt 90.- Kche-WkleimH.F.Mmr Rein. 6516 Preis. [6072 5829 2. Liefern und Eindecken rc. von Steinen 3. 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Theil die sehr intereffante und vielfach umstrittene Frage über die Möglichkeit einer Ehrverletzung gegenüber .Kindern, Geisteskranken, Ehrlosen, juristischen Personen, Eollectio- persönlichketten, Verstorbenen u. s. w. Aerrrüetßungen. 65401 Ein Logis, 3 Zimmer, Küche, abgeschu Vorplatz, an ruhige Leute sofort oder später zu vermiethen. Neustadt 49. 5574] Ein Familienlogis (3 Zimmer, Küche), Wasserleitung), sofort zu ver- miethen.________________Marktplatz 22. 2055] Schöne Wohnung, parterre, von 5 Zimmern mit Zubehör, zu vermiethen. Ernst Möser, Schiffenbergerweg 11. 6518] Schönes Logis, 3 Zimmer mit Eabinet, Mansardenkammer, Küche mit Wafferleitung, per 1. Septbr. c. Kaplans- gasse Nr. 14 zu vermiethen Brüder Schmidt, Seltersweg 2. 6531] Im neuerbauten Hause, Ecke der Goethe- und Stephanstraße, ist der zweite und Mansardenstock mit allem Zubehör zu vermiethen, event. ist das Haus auch zu verkaufen. 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Tiemanns |-MMchmHesWM|Ä BWMWWW ffrüfior SUnttfirrr ift pinrrptrnffcn. (früher Pottharst) ist eingetroffen. Giessen, 15. Juli 1891. [6522 ZWM" Heute Donnerstag Abend 8 Uhr: Grosse Gala - Eröffnungs ■ Vorstellung. Preise der Plätze'. I. Platz 1 Mk. (4 Billets 3 Mk.), für Kinder I. Platz 50 Pfg.; II. Platz 60 Pfg. (6 Stück 3 Mk.), für Kinder n. Platz 30 Pfg.; Gallerie 30 Pfg. Auf Gallerie haben Kinder keinen Zutritt. 6526 Zur gefälligen Beachtung. Dieses Original-Mechanische Theater war vor 8 Jahren hier in Gießen und hat ca. 3 Wochen lang jeden Abend Vorstellungen gegeben- Da nun im Laufe der Zeit verschiedentlich Geschäfte unter dem Namen Mechanisches Theater aufgetreten sind, in Wirklichkeit jedoch Nachahmungen ganz zweifelhafter Natur waren, erlaubt sich Unterzeichneter, ein geschätztes kunstliebendeS Publikum von Gießen und Umgegend zu ersuchen, dieses Theater nicht etwa mit den vorletzt bezeichneten rninderwerthigen Sehenswürdigkeiten verwechseln zu wollen und uns das geneigte Wohlwollen auch dieses Mal zu Theil werden zu lassen. Zu zahlreichem Besuch ladet höflichst ein Hochachtungsvollst H. Tiemann. Statt besonderer Anzeige. Gestern starb unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter, die verwittwete Fran Bertha Wiefcenberg, 73 Jahre alt, zu Friedrich-Wilhelms-Au in Westfalen. Professor Naumann und Familie. Wormser Mühlenbau- und Müllerschule (Müller-Academie). Beginn des Lehrkurses 1. October. Dauer 9 Monate. 6535 Programm und Auskunft durch die Direction: Fritz Engel. Tarationrn und Versteigerungen von Möbeln, Haushaltungssachen, Gold- und Silbergegenständen,Kunstsachen,Antiquitäten,Waa- ren rc. rc. sührt auss Sorgfältigste aus Louis Rothenberger, Gerichtstaxator u> Auktionator, 4537 Neuenweg 22. Vertreter gesucht von der grössten und leistungsfähigsten Roststabfabrik. Offerten sub G. V. 491 an Haasenstein & Vogler, A.-G., Cöln. [6430 Mk. ISO.— Nebenverdienst monatlich ohne Aufgabe der Stellung. Off. unt. F. W. 3697 an Rudolf Moffe, Berlin, Friedrichstr. 66. [6523 Feicht. Handdrückwagen zu kaufen ""gesucht. Näheres [6327 Bahnhofstraße 51, im Laden. Neue Kliniken. Ein im Kochen gewandtes starkes Mädchen auf sofort gesucht. [6510 6520] Tüchtiger Schreiber gesucht. Angebote unter L. 70 an die Exped- dieses Blattes. ______________________ 6453] Ein HauS mit gangbarer Wirthschaft zu kaufen gesucht. Off- u. A. K. an die Expedition d. Bl. zu richten- 6546] Ein ordentl. 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